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DE60300036T2 - Klappbares Mehrzwecktaschenwerkzeug mit schwimmend gelagerten Federn - Google Patents

Klappbares Mehrzwecktaschenwerkzeug mit schwimmend gelagerten Federn Download PDF

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Publication number
DE60300036T2
DE60300036T2 DE60300036T DE60300036T DE60300036T2 DE 60300036 T2 DE60300036 T2 DE 60300036T2 DE 60300036 T DE60300036 T DE 60300036T DE 60300036 T DE60300036 T DE 60300036T DE 60300036 T2 DE60300036 T2 DE 60300036T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame side
spring
tool
flange
side part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60300036T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60300036D1 (de
Inventor
Benjamin C. West Linn Rivera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leatherman Tool Group Inc
Original Assignee
Leatherman Tool Group Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22044605&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE60300036(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Leatherman Tool Group Inc filed Critical Leatherman Tool Group Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60300036D1 publication Critical patent/DE60300036D1/de
Publication of DE60300036T2 publication Critical patent/DE60300036T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B11/00Hand knives combined with other implements, e.g. with corkscrew, with scissors, with writing implement
    • B26B11/003Hand knives combined with other implements, e.g. with corkscrew, with scissors, with writing implement having folding handles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F1/00Combination or multi-purpose hand tools
    • B25F1/003Combination or multi-purpose hand tools of pliers'-, scissors'- or wrench-type with at least one movable jaw
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F1/00Combination or multi-purpose hand tools
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    • B26B11/008Hand knives combined with other implements, e.g. with corkscrew, with scissors, with writing implement comprising electronic or electrical features, e.g. illuminating means, computing devices or sensors

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf klappbare Mehrzweckwerkzeuge und insbesondere auf ein derartiges Werkzeug, das eine Zange und mehrere unterschiedliche Werkzeuge bzw. Werkzeugenden und Klingen aufweisen kann und das klein genug zusammengeklappt werden kann, um bequem in einer Kleidungstasche transportiert zu werden.
  • Klappbare Messer und ähnliches mit Klingen oder Werkzeugenden, die zur Verfügung stehen, um von beiden Enden eines Griffs ausgeklappt zu werden, sind bisher typischerweise mit Federn im Rücken des Griffs versehen gewesen, um jede einzelne Klinge in ihrer eingeklappten Stellung oder in ihrer ausgeklappten Stellung zu halten, indem ein Druck auf den Sockel der Klinge ausgeübt würde. Derartige Federn drücken nicht nur gegen den Sockel einer Klinge, um sie offen oder geschlossen zu halten, sondern sie tragen auch eine beträchtliche, in axialer Richtung gerichtete Last, wenn eine ausgeklappte Klinge oder ein Werkzeugende benutzt wird. Bspw. wirkt ein Messer als Hebel, der dazu neigt, um seinen Schwenkzapfen zu drehen, und eine Oberfläche auf der Rückseite der Messerklinge drückt gegen ein Ende der Feder.
  • Wenn eine einzelne Feder erforderlich ist, um auf Werkzeugteile an beiden Enden des Griffs einzuwirken, wurde die Feder typischerweise in ihrer Stellung in bezug auf andere Teile des Griffs durch einen Niet gehalten, der zentral bzgl. der Länge des Griffs angeordnet war.
  • Die Kräfte, die im Gebrauch einer Messerklinge erzeugt werden, sind typischerweise ziemlich gering, und Schwenkzapfen für Klingen und die Feder haltende Befestigungselemente mit kleinem Durchmesser sind ausreichend. Wenn allerdings eine Zange durch ein Paar klappbarer Griffe gehalten ist, sind die Kräfte, die in axialer Richtung innerhalb einer Feder zu ertragen sind, möglicherweise erheblich größer. Ein Niet oder ein sonstiges Befestigungselement, das eine Feder in einem Griff eines derartigen Werkzeuges trägt oder abstützt, müßte größer sein, und eine Feder müßte einen entsprechend großen Bereich aufweisen, um ein solches Befestigungselement aufzunehmen. Bei einem Werkzeug, das eine klappbare Zange umfaßt und klein genug sein soll, so daß man es in einer Kleidungstasche tragen kann, würde eine solche Bauart zu einem unerwünscht großen Werkzeug führen.
  • Klappbare Mehrzweckwerkzeuge in unterschiedlichen Bauarten sind seit einigen Jahren verfügbar, wobei aber die meisten derartigen Werkzeuge, die eine Zange umfassen, die groß genug ist, um einigermaßen stabil zu sein, relativ sperrig und schwer sind und ein gewerbeartiges bzw. industriemäßiges Erscheinungsbild aufweisen. Bei der Herstellung von kompakteren Werkzeugen, bei denen eine einzelne Feder für mehrere Klingen verwendet wird, ist bisher eine sorgfältige Einstellung während des Zusammenbaus erforderlich gewesen, damit Backen von Zangen und sonstige Klingen und Werkzeugenden präzise und ohne eine unerwünschte Größe an Spiel oder Reibung ein- und ausgeklappt werden können. Die Verwendung einer individuellen Feder für jede Klinge oder jedes Werkzeugende führte zu einem Verlust an Kompaktheit, wodurch ein Werkzeug, bei dem ein Paar von Griffen erforderlich ist, in unerwünschter Weise groß bzw. sperrig wird. Kleinere Werkzeuge, die klappbare Zangen aufwiesen, waren vergleichsweise wenig stabil und daher von begrenztem Nutzen.
  • Bei manchen früher verfügbaren Mehrzweckwerkzeugen, bei denen klappbare Zangen vorhanden sind, sind unterschiedliche Werkzeugklingen erst dann verfügbar, nachdem ein Paar von Griffen getrennt werden mußte, um diese Werkzeugklingen zu erreichen.
  • Was demzufolge gewünscht wird, ist ein klappbares Mehrzweckwerkzeug, das ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild aufweist, das eine zweckentsprechende Festigkeit besitzt, das leicht eingeklappt oder geöffnet werden kann und daß sich dennoch sicher anfühlt, das in zufriedenstellender Weise ohne extrem enge Toleranzen hergestellt werden kann, und welches dennoch leicht genug und kompakt genug ist, wenn es sich im eingeklappten Zustand befindet, um komfortabel in der Tasche eines Kleidungsstücks getragen werden zu können.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung liefert Antworten für die vorstehend genannten Bedürfnisse nach Kompaktheit, Stabilität und Vielseitigkeit bei einem klappbaren Mehrzweckwerkzeug, indem ein derartiges Werkzeug bereitgestellt wird, bei dem ein Griffrahmenseitenteil vorhanden ist.
  • Die internationale Patentanmeldung PCT/LTS96/19308 beschreibt ein klappbares Mehrzweckwerkzeug mit einem Paar von klappbaren Scherenteilen, wobei die Scherenklingen um Schwenkachsen zwischen einer eingeklappten Position und einer ausgeklappten Position in den Griffen bewegbar sind. Ein hin- und herbewegbares Element wird durch eine Feder in dem Werkzeuggriff bewegt und drückt seinerseits eine Scherenklinge in Richtung auf eine geöffnete Position. In einer Ausführungsform halten vier Federn die Griffe zusammen, wobei die eingeklappten Scherenteile innerhalb der Griffe untergebracht sind. Wenn die Scherenteile und die sonstigen Werkzeuge in ihrer eingeklappten Position in dem Griff des Mehrzweckwerkzeugs eingeklappt sind, weist das Werkzeug eine glatte äußere Form auf, die es ermöglicht, daß das Werkzeug in einer Kleidungstasche getragen werden kann, ohne daß ein zu großer Abrieb bzw. Verschleiß verursacht wird. Der Griff kann in Form eines Metallblechkanals oder in zwei Teilen konstruiert sein, von denen wenigstens eines einen senkrechten Flansch aufweist, der an die Stelle des kanalförmigen Bodenabschnitts tritt, so daß jede Klinge oder jedes Werkzeug einer getrennten Feder zugeordnet sein kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Unter einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Unterbaugruppe eines klappbaren Werkzeugs bereit, umfassend: ein erstes Werkzeugteil, das einen Sockel aufweist; ein erstes längliches Rahmenseitenteil, das einen integralen ersten Flansch aufweist, der sich in Querrichtung von dem ersten Rahmenseitenteil erstreckt; eine erste Schwenkachse, die sich in Querrichtung zu dem ersten Rahmenseitenteil erstreckt, wobei das erste Werkzeugteil schwenkbar auf der ersten Schwenkachse gehalten ist; eine längliche, sich in Längsrichtung erstreckende erste Feder, getrennt von dem ersten Seitenteil und mit einem freien Endabschnitt, der gegen den Sockel des ersten Werkzeugteils anliegt, wobei die erste Feder weiterhin einen zentralen Bereich aufweist, der mit dem Flansch zusammenwirkt; und eine Federhalterung, die sich in Querrichtung zu dem ersten Rahmenseitenteil erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder einen Hakenabschnitt aufweist, in Längsrichtung gegenüberliegend zu dem ersten Ende, wobei die erste Feder zwischen dem genannten Sockel, dem ersten Flansch und der Federhalterung gehalten ist, wobei sich der Hakenabschnitt zumindest teilweise um die Federhalterung herum erstreckt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Federhalterung eine zweite Schwenkachse ist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß ein zweites Werkzeugteil schwenkbar an der zweiten Schwenkachse angebracht ist.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß das erste Rahmenseitenteil ein Paar von einander gegenüberliegenden Enden aufweist, wobei die erste Schwenkachse an dem ersten Ende des ersten Rahmenseitenteils angeordnet ist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß die erste Feder eine Anlageschulter aufweist und das erste Flanschteil ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei das zweite Ende in Richtung auf ein zweites der genannten gegenüberliegenden Enden des Rahmenseitenteils weist und näher an diesem angeordnet ist, aber dennoch weit genug von der Federhalterung beabstandet angeordnet ist, um zu ermöglichen, daß die erste Feder zwischen dem zweiten Ende des Flanschs und der Federhalterung eingesetzt werden kann, und um zu ermöglichen, daß der Hakenabschnitt in Zusammenwirken um die Federhalterung herum angeordnet werden kann, und die Schulter in Zusammenwirken mit dem ersten Ende des Flanschs angeordnet werden kann, während eines Einbaus der genannten ersten Feder in eine Position in bezug auf das Rahmenseitenteil.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die erste Feder eine Schulter aufweist, die mit dem ersten Flansch zusammenwirken kann, um eine Bewegung der ersten Feder in Längsrichtung in bezug auf das erste Rahmenseitenteil zu beschränken.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Federhalterung an dem zweiten Ende des ersten Rahmenseitenteils angeordnet ist.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der erste Flansch ein erstes Ende aufweist, das mit der ersten Feder in Eingriff treten kann, um zu verhindern, daß sich die erste Feder in Längsrichtung zu der Federhalterung hin bewegt.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß der Sockelabschnitt des ersten Werkzeugteils eine Anlagefläche aufweist, und daß der freie Endabschnitt der Feder eine Spitze aufweist, wobei die Anlagefläche gegen die Spitze anliegt, wenn sich das Werkzeugteil in einer ausgeklappten Position befindet.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Unterbaugruppe einen Griff aufweist, der ein zweites Rahmenseitenteil umfaßt, das einen Abstand gegenüber dem ersten Rahmenseitenteil aufweist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß sich das Flanschteil zwischen dem ersten Rahmenseitenteil und dem zweiten Rahmenseitenteil erstreckt.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß das zweite Rahmenseitenteil im wesentlichen parallel zu dem ersten Rahmenseitenteil ist.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß der erste Flansch mit dem zweiten Rahmenseitenteil verbunden ist, wobei die ersten und zweiten Rahmenseitenteile und der erste Flansch einen zentralen Kanal bilden, und wobei die erste Feder innerhalb des zentralen Kanals angeordnet ist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß der zentrale Kanal in der Lage ist, das erste Werkzeugteil aufzunehmen.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der genannte Kanal in der Lage ist, ein zweites Werkzeugteil aufzunehmen.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Unterbaugruppe zwei oder mehr Werkzeugteile umfaßt, wobei jedes der Werkzeugteile einen Sockel aufweist, der in Kontakt mit einer oder mehreren Federn steht.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß das erste Werkzeugteil eine erste von einem Paar von Zangenbacken ist.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß das erste Werkzeugteil ein erstes von einem Paar Scherenteilen ist.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß weiterhin in eine zweite Feder vorgesehen ist, die gegen den ersten Flansch anliegt.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß sich die erste Feder in Längsrichtung entlang des ersten Rahmenseitenteils erstreckt.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß die erste Feder im wesentlichen die gleiche Länge wie das erste Rahmenseitenteil aufweist.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die erste Feder an einer axialen Bewegung in einer Richtung durch die Federhalterung gehindert ist und an einer axialen Bewegung in der entgegengesetzten Richtung durch den ersten Flansch gehindert ist.
  • Die vorstehend genannten und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Betrachtung der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung, wobei auch auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird, deutlich und leichter verständlich.
  • Kurze Beschreibung der unterschiedlichen Ansichten der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine Seitenansicht eines klappbaren Mehrfachzweck-Taschenwerkzeugs, das keine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei eine Zange bzw. ein Paar von Zangenarmen in einem ausgeklappten Zustand dargestellt ist und mehrere weitere Werkzeugenden und Klingen in teilweise geklappten Stellungen in bezug auf die Griffe des klappbaren Werkzeugs dargestellt sind.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht des klappbaren Werkzeugs, das in 1 dargestellt ist, gesehen von einer ersten Seite des Werkzeugs.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht des klappbaren Werkzeugs, das in 1 und 2 dargestellt ist, gesehen vom rechten Ende der 2.
  • 4 zeigt eine Seitenansicht der anderen Seite des klappbaren Werkzeugs, das in 1 und 2 dargestellt ist.
  • 5 zeigt eine Seitenansicht des klappbaren Werkzeugs, das in 14 dargestellt ist, gesehen vom rechten Ende der 4.
  • 6 zeigt eine Draufsicht auf das zusammengeklappte Werkzeug, das in 2, 3 und 4 dargestellt ist.
  • 7 zeigt eine teilweise weggeschnittene Ansicht, gesehen in der Richtung, die in 1 durch die Linie 7–7 angedeutet ist, wobei ein Griff des klappbaren Werkzeugs dargestellt ist, und wobei die Backen der Zange ausgeklappt sind.
  • 8 zeigt eine Schnittansicht des zusammengeklappten Werkzeugs, das in 26 dargestellt ist, entlang der Linie 8–8 in 6.
  • 9 zeigt eine teilweise weggeschnittene Schnittansicht des zusammengeklappten Werkzeugs, das in 26 dargestellt ist, entlang der Linie 9–9 in 6.
  • 9A zeigt eine vereinfachte Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform eines Rahmenseitenteils und einer Feder des Werkzeugs, das in 9 dargestellt ist, entlang der Linie 9A–9A.
  • 9B zeigt eine Ansicht entlang der gleichen Richtung wie 9A, wobei ein Paar von Rahmenseitenteilen und Federn in einer alternativen Ausführung dargestellt ist.
  • 9C zeigt eine Ansicht ähnlich den 9A und 9B, wobei eine andere alternative Anordnung dargestellt ist.
  • 10 zeigt eine teilweise weggeschnittene Schnittansicht des zusammengeklappten Werkzeugs, das in 26 dargestellt ist, wobei eine Messerklinge ausgeklappt ist, entlang der Linie 10–10 in 6.
  • 10A zeigt eine Ansicht ähnlich dem oberen Abschnitt der 10, wobei ein Korkenzieher um einen Winkel aus seiner eingeklappten Position weggedreht ist.
  • 11 zeigt eine Ansicht einer Einzelheit in einem vergrößerten Maßstab, wobei ein Sockelabschnitt der Messerklinge dargestellt ist, die in 10 ausgeklappt dargestellt ist, zu sammen mit einem Abschnitt einer Feder, die auf die Messerklinge als Verriegelung wirkt, um sie in ihrer ausgeklappten Position zu halten.
  • 12 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht von Teilen des Griffs, der in 2 zu oberst dargestellt ist, allerdings ohne die Werkzeugteile und Klingen, die in 110 dargestellt sind.
  • 13 zeigt eine Schnittansicht in einem vergrößerten Maßstab entlang der Linie 13–13 in 6.
  • 14 zeigt eine endseitige Ansicht entlang der gleichen Richtung wie 3 und 13, wobei die Griffe und Schwenkachsen des zusammengeklappten Werkzeugs dargestellt sind, das in 2 dargestellt ist, ohne die Werkzeugelemente und Klingen.
  • 15 zeigt eine endseitige Ansicht ähnlich 14, wobei die Griffe eines klappbaren Werkzeugs dargestellt sind, ähnlich dem, das in 14 dargestellt ist, wobei allerdings weniger Rahmenseitenteile vorhanden sind.
  • 16 zeigt eine endseitige Ansicht ähnlich 15, wobei die Griffe eines klappbaren Werkzeugs dargestellt sind, ähnlich dem, das in 15 gezeigt ist.
  • 17 zeigt eine endseitige Ansicht ähnlich 14, 15 und 16, wobei die Griffe eines klappbaren Werkzeugs dargestellt sind, das eine weitere Anordnung darstellt, bei dem jeder Griff ein innenliegendes Rahmenelement aufweist, welches einen Kanal umfaßt, und ein einziges äußeres Rahmenseitenteil zusätzlich zu dem innenliegenden Rahmenteil.
  • 18 zeigt eine endseitige Ansicht ähnlich denen nach 1417, wobei die Griffe eines klappbaren Werkzeugs dargestellt sind, ähnlich dem, das in 17 dargestellt ist.
  • 19 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht, in der ein Teil eines teilweise zusammengesetzten klappbaren Werkzeugs dargestellt ist, in einem ersten Stadium des Vorgangs des Zusammensetzens des Werkzeugs.
  • 20 zeigt eine ähnliche Ansicht wie 19, wobei Teile eines Griffs für ein klappbares Werkzeug dargestellt sind, welches eine Anordnung darstellt, ebenfalls in einem ersten Stadium des Vorgangs des Zusammensetzens des Werkzeugs.
  • 21 zeigt eine teilweise auseinandergezogene Ansicht eines Abschnitts eines teilweise zusammengesetzten klappbaren Werkzeugs in einem späteren Stadium des Zusammenbaus des Werkzeugs, als dies in 19 und 20 dargestellt ist, wobei der Zusammenbau der innenliegenden Rahmenabschnitte der Griffe des Werkzeugs mit einem Paar von Zangenarmen dargestellt ist, die als Teil des Werkzeugs davon umfaßt sind.
  • 22 zeigt eine teilweise auseinandergezogene Ansicht, in der der Zusammenbau von unterschiedlichen Teilen eines klappbaren Werkzeugs dargestellt ist, zu einem Stadium des Vorgangs des Zusammenbaus, das auf dasjenige folgt, das in 21 dargestellt ist.
  • 23 zeigt eine teilweise auseinandergezogene Ansicht eines klappbaren Werkzeugs nach der vorliegenden Erfindung, wobei der Einbau von Griffschalen an einem nahezu vollständig zusammengebauten Werkzeugs dargestellt ist.
  • 24 zeigt eine Seitenansicht eines klappbaren Werkzeugs nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Verwendung eines Korkenziehers dargestellt ist, der von dem Werkzeug umfaßt ist.
  • 25 zeigt eine Ansicht ähnlich wie 24, wobei ein weiteres Stadium des Vorgangs des Entfernens eines Korkens aus einer Flasche unter Verwendung des Werkzeugs, das in 24 dargestellt ist, gezeigt ist.
  • 26 zeigt eine Seitenansicht eines klappbaren Mehrfachzweckwerkzeugs, einschließlich einer faltbaren Zange, wobei es sich um eine Ausführungsform eines zusätzlichen Aspekts der vorliegenden Erfindung handelt, wobei das Werkzeug mit zum Gebrauch ausgeklappten Zangenteilen dargestellt ist.
  • 27 zeigt eine Seitenansicht des Werkzeugs, das in 26 dargestellt ist, wobei die Zangenbacken eingeklappt sind und mehrere faltbare Klingen ausgeklappt sind.
  • 28 zeigt eine Seitenansicht des Werkzeugs, das in 27 dargestellt ist, wobei sämtliche Klingen und die Zangenbacken eingeklappt sind.
  • 29 zeigt eine Draufsicht von oben auf das Werkzeug, das in 28 dargestellt ist.
  • 30 zeigt eine endseitige Seitenansicht des Werkzeugs, das in 28 dargestellt ist, von dem Ende, das demjenigen gegenüberliegt, an dem die klappbaren Zangenbacken an den Griffen befestigt sind.
  • 31 zeigt eine endseitige Ansicht des klappbaren Werkzeugs, das in 28 dargestellt ist, von dem Ende, an dem die klappbaren Zangenbacken an den Griffen befestigt sind.
  • 32 zeigt eine Ansicht von einem der Griffe des Werkzeugs, das in 26 dargestellt ist, in der Richtung, die durch Linie 32–32 in 26 angedeutet ist.
  • 33 zeigt eine Schnittansicht des Griffs, der in 32 dargestellt ist, entlang Linie 33–33 in 29 und in einem vergrößerten Maßstab, wobei ein Abschnitt einer Zangenbacke in seiner ausgeklappten Position dargestellt ist.
  • 34 zeigt eine isometrische Darstellung, in der ein teilweise zusammengesetzter Griff dargestellt ist, wie der, der in 32 dargestellt ist, wobei ein erster Schritt einer Vorgehensweise dargestellt ist, um die Federn in den teilweise zusammengesetzten Griff einzusetzen.
  • 35 zeigt eine Seitenansicht des Griffs und der Federn, die in 34 dargestellt sind, wobei ein weiterer Schritt des Zusammenbaus dargestellt ist.
  • 36 zeigt eine Schnittansicht ähnlich 33, in der ein Schritt einer alternativen Vorgehensweise des Zusammensetzens der Zangenbacke und der Schwingfedern in dem Griff dargestellt ist.
  • 37 zeigt eine Ansicht ähnlich 36, wobei ein weiterer Schritt in dem Vorgang des Zusammensetzens der Zangenbacke und der Schwingfedern in den Rest des Griffs dargestellt ist.
  • 38 zeigt eine Seitenansicht eines klappbaren Werkzeugs ähnlich wie das, welches in 26 bis 33 dargestellt ist, wobei allerdings ein Paar von Scherenklingen anstatt von Zangenbacken vorhanden ist.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Nachfolgend sei auf die Zeichnungen Bezug genommen, wobei ein klappbares Mehrzweckwerkzeug 30 in 1 bis 25 dargestellt ist. Dieses klappbare Werkzeug 30 weist eine Zange bzw. ein Paar von Zangenarmen mit Backen 32 und 34 auf, die einander überkreuzen und durch einen Zangenschwenkzapfen 36 miteinander verbunden sind, der vorzugsweise durch einen Niet gesichert ist. Während die Backen 33 und 34 der Zange von der Bauart mit langer Spitze sind und Greifabschnitte wie Drahtschneidabschnitte aufweisen, ist es ersichtlich, daß andere Bauarten von Zangenbacken statt dessen ebenfalls in einem solchen Werkzeug enthalten sein könnten, wie bspw. Metallscherenbacken oder ähnliches, innerhalb der Grenzen des verfügbaren Platzes. Ein Paar von Griffen 38, 40 sind jeweils an den Sockelabschnitten 42, 44 der Zangenbacken 34, 32 befestigt. Wie noch im einzelnen weiter unten erläutert werden wird, können die Zangenbacken 32 und 34 in eingeklappte bzw. verstaute Positionen in bezug auf die Griffe 38 und 40 bewegt werden, und das klappbare Werkzeug 30 kann in eine eingeklappte Konfiguration gebracht werden, die in 2, 3 und 4 dargestellt ist.
  • Dieses klappbare Werkzeug 30 weist ferner mehrere andere Werkzeugelemente auf, die jeweils in eine entsprechende eingeklappte oder verstaute Position innerhalb eines entsprechenden der Griffe 38, 40 eingeklappt werden können, oder in eine geöffnete Position ausgeklappt werden können. Aufgrund ihrer jeweiligen Positionen innerhalb der Griffe 38 und 40 können manche der zusätzlichen Werkzeugelemente, die in 1 dargestellt sind, nur dann ein- oder ausgeklappt werden, wenn die Zangenbacken 32 und 34 zumindest teilweise aus ihren eingeklappten bzw. verstauten Positionen herausbewegt sind. Dies bedeutet, daß der Philips(R) Schraubendreher 46 und die Schnuröse 47, die dem Griff 40 zugeordnet sind, und die mittlere Schraubendreherklinge 48, die schmale Schraubendreherklinge 50 und die breite Schraubendreherklinge 42, die dem Griff 38 zugeordnet sind, weder aus ihren eingeklappten bzw. verstauten Positionen ausgeklappt noch in diese eingeklappt werden können, wenn sich die Zangenbacken 32 und 34 in ihren vollständig eingeklappten Positionen befinden und die Griffe 38 und 40 sich in der in 2, 3 und 4 dargestellten Position befinden, da sich die genannten Werkzeugelemente alle in die und aus den eingeklappten Positionen bewegen, die sich auf der Innenseite des betreffenden der Griffe 38 und 40 befinden, dort wo die Zangenbacken 32 und 34 angeordnet sind, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in der zusammengeklappten Konfiguration befindet, die in 2, 3 und 4 dargestellt ist.
  • Weitere Werkzeugelemente oder Klingen sind so angeordnet, daß sie sich in entsprechende eingeklappte bzw. verstaute Positionen auf den gegenüberliegenden oder äußeren Seiten der Griffe 38 und 40 bewegen, wobei diese Werkzeuge daher zur Verfügung stehen, um in ihre entsprechenden ausgeklappten Positionen geöffnet zu werden, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in der eingeklappten Konfiguration befindet, die in 2, 3 und 4 dargestellt ist. Aus diesem Grunde stehen der Korkenzieher 54, der kombinierte Flaschenöffner, Dosenöffner und Korkenzieher-Abstützarm 56, die Feile 58 und die Messerklinge 60 mit Wellenschliff sämtlich zur Verfügung, um aus ihren entsprechenden Positionen in dem Griff 38 geöffnet zu werden, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in der zusammengeklappten Konfiguration befindet, die in 2, 3 und 4 dargestellt ist.
  • In ähnlicher Weise stehen die Ahle 64, die Messerklinge 66 mit tropfenförmiger Spitze, die Schere 68 und die Säge 70 sämtlich zur Verfügung, um ausgeklappt zu werden, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in der zusammengeklappten Konfiguration befindet.
  • Es sei darauf verwiesen, daß die Anordnung von Werkzeugelementen und Klingen, die als in dem klappbaren Werkzeug 30 enthalten dargestellt sind, nur eine von zahlreichen Möglichkeiten darstellt, und daß weniger oder unterschiedliche Werkzeugelemente und Klingen in einem klappbaren Werkzeug wie bspw. dem Werkzeug 30 enthalten sein können, ohne daß der Umfang der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
  • Unter Bezugnahme insbesondere auf 2 wird deutlich, daß auf einer ersten Seite des klappbaren Werkzeugs 30 in seiner zusammengeklappten Konfiguration die Kombination aus Flaschenöffner und Korkenzieher-Abstützarm 56 und der Korkenzieher 54 zur Verfügung stehen, um aus dem Griff 38 geöffnet zu werden, wobei eine Griffschale 72 eine Form aufweist, die eine große Zugangsöffnung 74 freiläßt, an der sich der Korkenzieher 54 befindet. Die Griffschale 72 kann aus einem gewünschten dekorativen Material bestehen, beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff, aus Holz oder aus Metall, beispielsweise Aluminium, das anodisiert oder in sonstiger Weise dekoriert sein kann. Die Griffschale 72 weist abgerundete Randbereiche auf, die die Ränder des Rahmenseitenteils 180 abdecken, um für eine angenehmere Handhabung zu sorgen.
  • Wie man aus 3 entnehmen kann, steht ein Abschnitt 73 des Korkenziehers 54 in seitlicher Richtung etwas nach außen über die Griffschale 72 an der Stelle der Zugangsöffnung 74 vor, obwohl dessen Spitze sicher innerhalb der Gesamtform des Griffs 38 untergebracht ist. Der Korkenzieher 54 ist an einer Schwenkverbindung 76 an dem Griff 38 befestigt, die sich in der Nähe der Mitte der Länge des Griffs 38 befindet, wie nachfolgend noch im einzelnen dargestellt werden wird. Der Flaschenöffner und Korkenzieher-Abstützarm 56 ist auf einer Schwenkachse 77 angebracht und kann um diese schwenken, wobei es sich um einen Niet handeln kann, wie in 3 dargestellt ist. Eine ähnliche Schwenkachse 88 ist an dem Ende des Griffs 38 angeordnet, die der Schwenkachse 77 gegenüberliegt.
  • Ebenfalls leicht verfügbar auf der Seite des klappbaren Werkzeugs 30, die in 2 sichtbar ist, aber angeordnet in den Griff 40, ist die Messerklinge 66 mit tropfenförmiger Spitze. Eine Griffschale 78 weist eine Vertiefung 80 auf, die mittig entlang ihres äußeren Randbereichs angeordnet ist, um einen leichten Zugang zu einer Nageleinkerbung 82 in der Messerklinge 66 bereitzustellen.
  • Die Messerklinge 66 mit tropfenförmiger Spitze ist auf einer Schwenkachse 86 angebracht, die sich an dem gegenüberliegenden Ende des Griffs 40 von der Schwenkachse 77 in dem Griff 38 befindet. Ebenso wie die Schwenkachsen 77 und 88 kann die Schwenkachse 86 ein Niet sein. Eine ähnliche Schwenkachse 84 ist an dem Ende des Griffs 40 gegenüber der Schwenkachse 86 angeordnet.
  • Wie in 4 dargestellt ist, ist die Messerklinge 60 mit Säge- bzw. Wellenschliff schwenkbar auf der Schwenkachse 88 angebracht und weist eine Nageleinkerbung 82 auf, die mit der Vertiefung 80 in der Griffschale 78 des Griffs 38 ausgerichtet ist. Die Schere 68, die auf der Schwenkachse 84 gehalten ist, steht in ähnlicher Weise in dem Griff 40 zur Verfügung, wobei eine Nageleinkerbung vorhanden ist, die in der Vertiefung 80 in dem Randbereich der Griffschale 78 auf dieser Seite des Griffs 40 freiliegt.
  • Unter Bezugnahme auch auf 5, 6, 7 und 8 sind die Zangenbacken 32 und 34 in innenliegenden Rahmenelementen 90 und 92 untergebracht, die jeweils ein Paar von Rahmenseiten teilen 94 und 96 umfassen, die durch einen zentral angeordneten Flanschabschnitt 98 miteinander verbunden sind, wie deutlich in 12 zu sehen ist, wo das Rahmenteil 90 getrennt dargestellt ist. Jedes innenliegende Rahmenteil 90, 92 weist somit einen kurzen Kanalabschnitt auf, der offen nach innen in Richtung auf den gegenüberliegenden Griff 38 und 40 weist, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in der zusammengeklappten Konfiguration befindet, die in 2, 3 und 4 dargestellt ist. Der Flanschabschnitt 98 weist eine Länge 100 auf, die beträchtlich kürzer ist als die Länge zwischen den einander gegenüberliegenden Enden 102 und 104 der beiden Rahmenseitenteile 94 oder 96.
  • Die Rahmenseitenteile 94 und 96 sind vorzugsweise im Gewicht dadurch reduziert, daß Löcher 105 zur Gewichtsreduzierung in jedem Rahmenseitenteil vorgesehen sind.
  • Ein Paar Federn 106 sind nebeneinander zwischen den Rahmenseitenteilen 94 und 96 eines jeden innenliegenden Rahmenteils 90 und 92 angeordnet. Jede der Federn 106 weist ein Paar von entsprechenden Endabschnitten 108 und 110 und einen mittleren Abschnitt 112 auf. Der mittlere Abschnitt 112 ist gegenüber den Endabschnitten 108 und 110 versetzt, so daß eine Anlageschulter 114 an jedem Ende des mittleren Abschnitts 112 ausgebildet ist. Jede Anlageschulter 114 weist zu der anderen, und eine Rückseite 116 des mittleren Abschnitts 112 weist in Richtung auf den Flansch 100. Die Federn 106 sind so angeordnet, daß jede Anlageschulter 114 einer entsprechenden von einem Paar von gegenüberliegenden Endflächen 118 des Flanschabschnitts 100 gegenüberliegt, und die Rückseite 116 des mittleren Abschnitts einer jeden Feder 106 liegt gegen eine innere Seite 120 des Flansches 98 an.
  • Um zu ermöglichen, daß sich die Federn 106 durchbiegen, wie dies erforderlich ist, damit sich die Zangenbacken 32 und 34 zwischen ihrer jeweiligen ausgeklappten Konfiguration, die in 1 dargestellt ist, und der zusammengeklappten Konfiguration des klappbaren Werkzeugs 30 bewegen können, ist der Abstand zwischen den Anlageschultern 114 geringfügig größer als Länge 100 des Flanschs 98. Dies sorgt für einen kleinen Zwischenraum zwischen den Anlageschultern 114 und den Endflächen 118, wenn die Feder 106 entspannt wird, wobei der Zwischenraum vorzugsweise in der Größenordnung von 0,1 – 0,2 mm liegt.
  • Eine Länge 121 von jeder der Federn 106 ist zumindest etwa gleich dem und vorzugsweise etwas größer als der Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt zwischen den Schwenkachsen 77 und 88 oder 84 und 86. Die Form der Federn 106 ist so, daß jede stets zumindest geringfü gig durchgebogen ist, was eine elastische Kraft zur Folge hat, die jeden Endabschnitt 108 gegen den entsprechenden Sockelabschnitt 42 oder 44 der Zangenbacken 32 und 34 vorspannt. Die Rückseite 116 ist gegen die jeweilige innere Seite 120 des Flanschs 98 vorgespannt, und der Endabschnitt 110 ist gegen einen entsprechenden Sockelabschnitt von zumindest einem Werkzeugelement vorgespannt, wie beispielsweise eine der Schraubendreherklingen 46, 48, 50 oder 52.
  • Jede der Federn 106 weist einen mittig angeordneten Positionierungsabschnitt 122 auf, der nach innen in Richtung auf das Innere des Kanalabschnitts des entsprechenden inneren Rahmens 90 oder 92 vorsteht, um das Maß zu begrenzen, um das sich die Zangenbacken 32 und 34 in den Kanalabschnitt bewegen können, der durch jeden inneren Rahmen 90 oder 92 festgelegt ist. Die Anordnungsabschnitte 122 verhindern, daß die Zangenbacken 32 und 34 in den Raum hineingelangen, der von den Schraubendrehern 46, 48, 50 und 52 innerhalb der Griffe 38 und 40 benötigt wird.
  • Wenn sich die Zangenbacken 32 und 34 in der eingeklappten oder der verstauten Position befinden, die in 8 dargestellt ist, wirken die Endabschnitte 108 der Federn 106 mit einer elastischen Kraft auf jeden Sockelabschnitt 42, 44, um die Zangenbacken 32 und 34 in ihre eingeklappten Positionen in Bezug auf die Griffe 38 und 40 zu drücken, so daß auf diese Weise das Werkzeug 30 in seine zusammengeklappte Konfiguration vorgespannt ist.
  • Der Druck der Endabschnitte 108 gegen die Sockelabschnitte 42 und 44 der Zange bzw. Zangenarme und der Druck der Endabschnitte 110 gegen die Sockelabschnitte der Schraubendreherklingen 46, 48, 50 und 52 hält den mittleren Abschnitt 112 von jeder der Federn 106 fest in Eingriff mit dem Flansch 98. Die Rückseite 116 einer jeden Feder 106 drückt gegen die innere Seite 120 des Flanschabschnitts 98, wobei die Anlageschultern 114 den einander gegenüberliegenden Endseiten 118 des Flanschs 98 gegenüberliegen, so daß die Federn 106 sicher innerhalb des entsprechenden inneren Rahmens 90 oder 92 gehalten sind, ohne daß die Notwendigkeit besteht, sie mit Zapfen oder Nieten an den Rahmenseitenteilen 94 oder 96 des Griffs zu befestigen, wie dies bei herkömmlichen Konstruktionen von klappbaren Messern der Fall ist.
  • Aufgrund der Beanspruchungen, die mit einiger Wahrscheinlichkeit durch die Verwendung der Zange verursacht werden, weisen die Schwenkachsen 84 und 88 eine großzügige Dicke auf, beispielsweise einen Durchmesser von 3,8 mm (0,125 inch), und jeder innere Rahmen 90 und 92 besteht aus einem stabilen Material, und zwar vorzugsweise aus Stahl, beispielsweise aus gepreßtem Stahlblech mit einer Dicke von 1 mm.
  • Sowohl die Federn 106 als auch die inneren Rahmen 90 und 92 sind vorzugsweise symmetrisch um eine querverlaufende Symmetrieebene, so daß identische Teile als innerer Rahmen 90 oder 92 verwendet werden können und unabhängig von bzw. ohne Berücksichtigung der Ausrichtung der Enden 102 und 104 in Bezug auf die Endabschnitte 108 und 110 der Federn 106 montiert werden können.
  • Wie aus 7 und 8 ersichtlich ist, können die Schraubendreherklingen 48, 50 und 52 jeweils daumenähnliche Vorsprünge 124, 126 und 128 aufweisen, die als Nagelhaken zum Ausklappen einer jeden Schraubendreherklinge aus ihrer eingeklappten Position dienen. Die Vorsprünge 124, 126 und 128 sind in unterschiedlichen Abständen von der Schwenkachse 77 angeordnet und jeweils voneinander um einen Abstand von vorzugsweise zumindest 1 oder 2 mm getrennt, so daß jede der drei Schraubendreherklingen 48, 50 und 52 leicht einzeln bzw. für sich geöffnet werden kann.
  • Aufgrund des durchgebogenen Zustands der Federn 106 gleiten die Endabschnitte 110 der beiden Federn 106 auf den Umfangsflächen der Sockelabschnitte der Schraubendreherklingen 48, 50 und 52, wodurch eine ausreichende Reibung erzeugt wird, um zu verhindern, daß die Schraubendreherklingen von selbst aus ihren eingeklappten Positionen innerhalb des inneren Rahmens 90 in eine offene Stellung fallen. In ähnlicher Weise drückt der Endabschnitt 110 der Feder 106 in dem anderen inneren Rahmen 92 gegen die Umfangsfläche des Sockelabschnitts des Schraubendrehers 46, mit einer ausreichenden Reibung, um die Schraubendreherklinge 46 in ihrer eingeklappten bzw. verstauten Position zu halten.
  • Die Umfangsflächen stellen allerdings keine nocken- oder steuerkurvenartige Wirkung bereit, um die Schraubendreherklingen 46, 48, 50 und 52 in ihre entsprechenden eingeklappten bzw. verstauten Positionen zu drücken. Statt dessen kann der Sockel einer jeder solchen Schraubendreherklinge 46, 48, 50 oder 52 so geformt sein, daß er als Nocken wirkt, der die entsprechende Feder stärker durchbiegt, wenn sich der Schraubendreher der vollständig eingeklappten oder verstauten Position nähert. Reibung zwischen der Feder und dem Sockel der Schraubendreherklinge hält den Schraubendreher sicher in seiner eingeklappten Position, wobei al lerdings die Reibung teilweise überwunden wird, durch die Form, der die Feder folgt, welche über wenige Winkelgrade der Bewegung ausgehend von der vollständig zusammengeklappten Position dazu neigt, die Schraubendreherklinge aufgrund einer nockenartigen Wirkung von der eingeklappten Position wegzudrücken, aber mit einer zu geringen Kraft, um die Reibung vollständig zu überwinden. Demgemäß ist es relativ leicht zu beginnen, einen der Schraubendreher 46, 48, 50 oder 52 aus ihren eingeklappten Positionen zu bewegen.
  • Sobald sich eine der Schraubendreherklingen um mehr als einen kleinen Winkel aus ihrer vollständig eingeklappten Position bewegt, drückt allerdings ein nockenartig vorspringender Abschnitt des Sockelabschnitts eines jeden Schraubendrehers den Endabschnitt 110 der Feder bzw. der Federn 106 nach außen, wodurch zunächst die Reibung vergrößert wird und anschließend eine Sperrklinkenanordnung ermöglicht wird, um mit der vollständig ausgeklappten Schraubendreherklinge zusammenzuwirken, wie noch mehr im einzelnen weiter unten dargelegt werden wird.
  • Um das klappbare Mehrzweckwerkzeug 30 mit zahlreichen zusätzlichen Leistungsmerkmalen zu versehen, neben den grundsätzlich vorhandenen Zangenbacken und Schraubendrehern, die in 8 dargestellt und unmittelbar vorstehend beschrieben worden sind, sind unterschiedliche Anzahlen von äußeren Rahmenseitenteilen entlang der inneren Rahmen 90 und 92 angeordnet, in denen zusätzliche Werkzeugelemente und Klingen untergebracht sind.
  • Wie in 9 dargestellt ist, sind beispielsweise die Rahmenseitenteile 130 und 132 als Teile der Griffe 38 und 40 ausgebildet. Ein Flansch 134, der einteilig mit dem Rahmenseitenteil 130 ausgebildet ist, erstreckt sich in Querrichtung nach innen in Richtung auf den Flansch 98 des inneren Rahmens 90 des Griffs 38. Ein ähnlicher Flansch 136, der einteilig mit dem Rahmenseitenteil 132 ausgebildet ist, erstreckt sich in Querrichtung nach innen in Richtung auf den Flansch 98, der den Kanalabschnitt des inneren Rahmens 92 des Griffs 40 bildet. Die Flanschteile 134 und 136 sind auf den inneren Seiten der Griffe 38 und 40 angeordnet, den Seiten der Griffe 38 und 40, die nahe beieinander angeordnet sind, wenn sich das klappbare Werkzeug 30 in seinem zusammengeklappten Zustand befindet, wie in 9 dargestellt ist. Die Rahmenseitenteile 130 und 132 sind in identischer Weise ähnlich miteinander und sind vorzugsweise symmetrisch um eine quer verlaufende Mittelebene, so daß sie gegeneinander austauschbar sind. Zusätzliche ähnliche Rahmenseitenteile 138 und 140 sind ebenfalls jeweils in den Griffen 38 und 40 angeordnet, zwischen den inneren Rahmen 90 und 92 und den Rah menseitenteilen 130 und 132. Ein weiteres ähnliches Rahmenseitenteil 142 ist in dem Griff 40 enthalten, wie man aus 3 entnimmt, entlang der Messerklinge 66 mit tropfenförmiger Spitze. Der entsprechende Flansch 134, 136 usw. für jedes der Rahmenseitenteile 130, 132, 138, 140 und 142 wird vorzugsweise zusammen mit dem entsprechenden Rahmenseitenteil 130 usw. hergestellt, indem ein Abschnitt eines Rohteils aus Metallblech gebogen wird. Die Rahmenseitenteile 130 usw. und ihre Flansche 134 usw. können aus einem geeigneten Metall hergestellt werden, wie beispielsweise aus Aluminium oder einem anderen Material, in Abhängigkeit von der Festigkeit, die von den speziellen Werkzeugteilen benötigt wird, die damit verbunden sind, obwohl Stahlblech bevorzugt wird, dessen Gewicht, wenn gewünscht, durch gewichtsvermindernde Löcher 143 reduziert werden kann.
  • Jedes Rahmenseitenteil 130, 132 usw. weist ein Paar von einander gegenüberliegenden Enden 144 auf, und der Flansch 134, 136 usw. ist mittig entlang des Rahmenseitenteils angeordnet und weist ein Paar von einander gegenüberliegenden Stirnseiten 148 auf.
  • Eine längliche Balkenfeder 152, die jedem Rahmenseitenteil 130, 132 usw. zugeordnet ist, weist ein Paar von einander gegenüberliegenden Endabschnitten 154 und 156 und einen zentralen Abschnitt 158 auf, der auf dem Flansch 134, 136 usw. aufliegt, wobei er mit den Stirnseiten 148 mit entsprechenden Anlageschultern 160 zusammenwirkt. Eine Rückseite 164 des mittleren Abschnitts 158 liegt gegen eine innere Fläche 166 des Flanschs 134 an, und die Feder 152 wirkt auf diese Weise mit dem Flansch 134 in der gleichen Weise zusammen, in der die Federn 106 um die Flanschabschnitte 98 der inneren Rahmen 90 und 92 passen bzw. befestigt sind, wie vorstehend beschrieben ist.
  • Die Feder 152, die in 9 in dem Griff 38 dargestellt ist, ist leicht durchgebogen gehalten, und auf diese Weise wird der äußere Endabschnitt 154 elastisch gegen eine Oberfläche des Sockelabschnitts 168 der Messerklinge 60 vorgespannt, während der äußere Endabschnitt 156 elastisch gegen ein Abstandselement 170 vorgespannt ist, welches eine radiale Tiefe 174 aufweist, die ähnlich ist wie die des Sockelabschnitts 168, und das auf der Schwenkachse 77 angeordnet ist, so daß in Reaktion darauf die Rückseite 164 des mittleren Abschnitts 158 in Richtung auf die innere Seite 166 des Flanschs 134 vorgespannt ist. Dieser Druck der Rückseite 164 gegen die innere Seite 166 hält die Feder 152 in festem Zusammenwirken mit dem Flansch 134, so daß es nicht erforderlich ist, daß die Feder an dem Rahmenseitenteil 130 be festigt ist oder durch ein Befestigungselement, wie beispielsweise einen Niet oder einen sonstigen Zapfen bzw. Stift, gehalten ist, wie dies bei herkömmlichen Klappmessern der Fall ist.
  • In ähnlicher Weise steht eine weitere Feder 152 in Zusammenwirken mit dem Flansch 136 des Rahmenseitenteils 132, was ebenfalls in 9 dargestellt ist. Die einander gegenüberliegenden Endabschnitte 154 und 156 der Feder 152, die dem Flansch 136 zugeordnet dargestellt ist, stehen mit dem Sockelabschnitt der Schere 68 und mit einem weiteren Abstandselement 170 in Eingriff. Die Federn 152 weisen eine Breite 171 auf, wie man aus 3 und 5 ersehen kann, die näherungsweise der Breite des Sockelabschnitts 168 der Klinge 60 und des Sockelabschnitts 172 der Schere 68 entspricht. Die Abstandselemente 170 weisen ferner jeweils eine Dicke auf, die nicht geringer und vorzugsweise etwas größer ist als die Breite einer jeden Feder 152, wodurch gewährleistet ist, daß ein seitlicher Abstand besteht, der groß genug ist, um eine Bewegung der Endabschnitte 154 und 156 der Feder 152 zu ermöglichen.
  • Das Rahmenseitenteil 130 mit seinem Flansch 134, und die zugehörige Feder 152, die Schwenkachsen 77 und 88, und ein Werkzeugelement, wie bspw. die Messerklinge 60, wobei deren Sockelabschnitt 168 auf der Schwenkachse 88 angeordnet ist, und das Abstandselement 170, das auf der Schwenkachse 77 angeordnet ist, bilden zusammengenommen eine grundlegende Unterbaugruppe, die für sich allein existieren kann, lediglich unter Hinzufügung eines Halteelements, wie beispielsweise eines Kopfes auf jeder der Schwenkachsen 88 und 77, breit genug, um eine Seite des Endabschnitts 154 oder 156 der Feder 152 zu überlappen, und eines Kopfs oder Befestigungselements auf der anderen Seite des Rahmenseitenteils 130, um zu verhindern, daß sich die Schwenkachsen 77 und 88 in Axialrichtung aus dem Zusammenwirken in den jeweiligen Enden 144 und 146 herausbewegen. Als Alternative könnte der äußere Randbereich des Flanschs 134 einen schmalen Rand 179 umfassen, wie in 9A dargestellt ist.
  • Das Rahmenseitenteil 132 einschließlich seines Flanschs 136, die zugeordnete Feder 152, das Abstandselement 170, die Schere 68 und die Schwenkachsen 84 und 86 sind in ähnlicher Weise eine grundlegende Unterbaugruppe des Griffs 40. Es ist daher ersichtlich, daß mehrere solcher Rahmenteile 130, von denen jedes seinen eigenen Flansch 134 aufweist, auf einem Paar Schwenkzapfen 77 und 88 ohne ein inneres Rahmenteil 90 oder 92 montiert werden könnten, wobei die Flansche 134 in ähnlicher Weise angeordnet und orientiert sein könnten, oder in ähnlicher Weise orientiert, aber zueinander weisend angeordnet sein können, um einen geteilten Kanal zu bilden, wie in 9B dargestellt ist, oder entgegengerichtet angeordnet und zu dem gegenüberliegenden Rahmenseitenteil weisen könnten, als ein kastenartiger Rahmen, der ein Werkzeugende oder eine Klinge auf jeder Seite zur Verfügung stellt, wie in vereinfachter Weise in 9C dargestellt ist.
  • Ein Rahmenseitenteil 180, das in 2 dargestellt ist, wobei die Griffschale 72 weggeschnitten ist, weist einen Flansch 182 auf, der in 10 und 10A dargestellt ist. Entlang des Rahmenseitenteils 180, das in 10 nicht dargestellt ist, mit Ausnahme seines Flanschs 182, befindet sich eine längliche spezielle Feder 184, die ein Paar von ähnlichen, einander gegenüberliegenden Endabschnitten 186 aufweist, von denen jeder eine Öffnung 188 aufweist, innerhalb der jeweils eine der Schwenkachsen 77 und 88 ein kleines Maß an Spiel aufweist. Die Endabschnitte 186 erstrecken sich in Richtung eines zentralen Abschnitts 190, der von dem Flansch 182 in Richtung auf den Sockelabschnitt oder Lagerlappen 192 des Korkenziehers 54 weg versetzt ist. Der Lagerlappen 192 ist durch einen Schwenkzapfen 194 in der Schwenkverbindung 76 an dem Rahmenseitenteil 180 befestigt. Eine ebene Eingriffsfläche 196 auf einer Seite des Lagerlappens 192 liegt entlang eines zentralen Abschnitts 190 der Feder 184, während eine weitere ebene Eingriffsfläche 198 auch auf einem unteren oder inneren Ende des Lagerlappens 192 vorhanden ist.
  • Eine längliche Feder 152 ist hinter der speziellen Feder 184 angeordnet, wobei eines ihrer einander gegenüberliegenden Enden 176 gegen eine Oberfläche des Sockelabschnitts des kombinierten Flaschenöffners und Dosenöffners 56 vorgespannt ist, ihr zentraler Abschnitt 158 gegen die innere Seite 202 des Flanschs 182 vorgespannt ist und der andere 154 ihrer einander gegenüberliegenden Endabschnitte gegen ein Abstandselement 170 vorgespannt ist, das auf der Schwenkachse 88 angeordnet ist.
  • In dem Abschnitt des Griffs 40, der in 10 und 11 dargestellt ist, ist die Messerklinge 66 mit tropfenförmiger Spitze verriegelt in ihrer ausgeklappten Position dargestellt, wobei ein Endabschnitt 154 der entsprechenden Feder 152 mit einer Verriegelungsnut 204 des Sockelabschnitts 206 der Messerklinge 66 in Eingriff steht, wie mehr im einzelnen nachfolgend noch ausgeführt werden soll.
  • Nunmehr insb. bezugnehmend auf 10A, ist der kombinierte Dosenöffner und Kapselheber 56 aus seiner eingeklappten bzw. verstauten Position in dem Griff 38 bewegt worden, durch Verschwenken um die Schwenkachse 77, um einen Freiraum zu schaffen, damit der Korkenzieher 54 aus seiner eingeklappten Position, die in 10 dargestellt ist, angehoben werden kann. Wenn der Korkenzieher 54 angehoben wird, gleitet eine Ecke 208 seines Lagerlappens 192, die durch den Schnitt der Eingriffsoberflächen 196 und 198 festgelegt ist, auf die benachbarte Oberfläche des mittleren Abschnitts 190 der Feder 184 auf, wobei die Feder elastisch in Richtung auf den Flansch 182 ausgelenkt wird. Die einander gegenüberliegenden Endabschnitte 186 drehen sich gleichzeitig um einen kleinen Winkel um die Schwenkachsen 88 und 77, und die Feder 184 drückt den Korkenzieher 54 in Richtung auf eine stabile Position, entweder eingeklappt, wie dies in 10 dargestellt ist, oder senkrecht zu dem Griff 38 verlaufend, wobei die Eingriffsoberfläche 198 auf dem mittleren Abschnitt 190 der Feder 184 liegt, wodurch es erleichtert wird, den Korkenzieher 54 in einen Korken, der aus einer Flasche herauszuziehen ist, einzudrehen.
  • 11 zeigt mehr im einzelnen das Zusammenwirken von einem der äußeren Endabschnitte 154 von einer der länglichen Balkenfedern 152 mit dem Sockelabschnitt 206 der Messerklinge 66 in ihrer ausgeklappten Position, die in 10 dargestellt ist. Eine Umfangsfläche des Sockelabschnitts 206 weist einen Arretierungs-Nockenabschnitt 210 auf, der eine Seite der die Klinge verriegelnden Nut 204 bildet, und eine flache Nut in dem äußeren Endabschnitt 154 der Feder 152 legt die Verriegelungsnase 212 fest, die mit der Nut 204 in Eingriff kommt, wenn ein Werkzeugelement, wie bspw. die Messerklinge 66, sich in der ausgeklappten Position befindet. Der Eingriff der Verriegelungsnase 212 in die Verriegelungsnut 204 vergrößert die Kraft, die erforderlich ist, um das ausgeklappte Werkzeugelement von der ausgeklappten Position wegzubewegen, im Vergleich mit einer lediglich ebenen Oberfläche auf dem äußeren Abschnitt 154 der Feder und einer entsprechenden parallelen ebenen Oberfläche anstelle der Arretierungs-Nockenoberfläche, die mit 210 bezeichnet ist.
  • Eine Anlagefläche 214 des Sockelabschnitts 206 liegt gegen eine endseitige Oberfläche 216 der länglichen Feder 152 an, die Kräften entgegenwirkt, die dazu neigen, ein Werkzeugelement um die entsprechende Achse in der Richtung zu bewegen, die durch den Pfeil 218 angegeben ist. Wenn eine solche Kraft durch die Anlagefläche 214 in die Feder 152 über ihre Stirnfläche 216 eingeleitet wird, wird die Kraft durch den Endabschnitt 154 der Feder 152 zu der Anlageschulter 160 und von dort zu der Stirnfläche 222 des Flanschs 220 des Rahmenseitenteils 142 übertragen. Da der Abstand zwischen den Anlageschultern 160 des mittleren Abschnitts 158 nur um ein sehr kleines Maß größer ist als die Länge 224 des Flanschs 220, wenn der äußere Endabschnitt 154 der Feder 152, die dem Flansch 220 zugeordnet ist, durch Zusammenwirken des äußeren Endabschnitts 154 mit dem Sockelabschnitt 206 der Messerklinge 66 oder eines anderen Werkzeugelements durchgebogen wird, nähern sich die Anlageschultern 160 den Stirnflächen 222 dicht an oder berühren diese, und die Feder 152 ist daran gehindert, sich nennenswert in bezug auf den Flansch 220 zu bewegen, so daß das Werkzeugelement, wie bspw. die Messerklinge 66, stetig in seiner bzw. ihrer ausgeklappten Position gehalten wird, die in 10 und 11 dargestellt ist. In ähnlicher Weise halten die Federn 106 die Zangenbacken 32 und 34 in ihren ausgeklappten Positionen, wenn die Stirnflächen der Federn 106 gegen die Anlageflächen 226 auf den Sockelabschnitten 42 und 44 der Backen 32 und 34 anliegen, was in 5 und 8 dargestellt ist.
  • Entsprechende Anordnungen von Nockenoberflächen, Verriegelungsnuten für Klingen und Arretierungsanschläge sind vorzugsweise an allen der Federn 106 und 152 vorgesehen und können auf den Sockelabschnitten von allen Werkzeugelementen oder Klingen vorgesehen werden. Der Sockelabschnitt von jedem einzelnen Werkzeugelement oder jeder Klinge weist vorzugsweise ein Nockenprofil auf, gefolgt von einem Endabschnitt der entsprechenden Feder 106 oder 152, was in einfacher Weise die Bewegung eines jeden Werkzeugelements zwischen einer Position in der Nähe seiner eingeklappten oder verstauten Position innerhalb eines der Griffe 38 oder 40 und einer Position in der Nähe seiner ausgeklappten Position ermöglicht. Für ein beliebiges Werkzeugelement oder eine beliebige Klinge, mit Ausnahme der kurzen Schraubendreherklingen 46, 48, 50 und 52, weist der Sockelabschnitt vorzugsweise auch einen leicht vorstehenden Nockenvorsprung 228 auf, der so positioniert ist, daß ein Druck auf den Nockenvorsprung 228 von dem elastisch vorgespannten äußeren Endabschnitt 154 einer Feder 152 oder einem äußeren Endabschnitt 108 oder 110 einer Feder 106 das entsprechende Werkzeugelement oder die Klinge in seine bzw. ihre jeweilige eingeklappte bzw. verstaute Position innerhalb eines der Griffe 38 oder 40 drückt. Eine derartige steuerkurvenartige und verriegelnde Wirkung der Federn auf die Klingen und Werkzeugelemente verstärken eine Wahrnehmung von Präzision in dem Werkzeug 30.
  • Wie in 12 dargestellt ist, sind die Schwenkachsen 77 und 88 eng eingepaßt durch präzise ausgerichtete Bohrungen, die in der Griffschale 72, dem Rahmenseitenteil 180, der Feder 184, den Rahmenseitenteilen 94 und 96 des inneren Rahmens 90 und den Rahmenseitenteilen 138 und 130 vorgesehen sind, und schließlich durch eine Griffschale 78. Die Sockelabschnitte von ausgewählten Klingen und Werkzeugelementen weisen, wie vorstehend dargestellt, durchge hende Bohrungen auf, durch die die Schwenkachsen 77 und 88 eng passend und drehbar eingesetzt sind, wobei für jeden Platz benachbart zu einem der Rahmenseitenteile 130, 132, 142 usw., an dem sich kein Werkzeugelement und keine Klinge befindet, ein entsprechendes Abstandselement 170 angeordnet ist, von denen in 12 keines dargestellt ist. Die Verbindung der unterschiedlichen Rahmenseitenteile und der inneren Rahmenseitenteile untereinander, mit Werkzeugelementen und Klingen an Ort und Stelle können im einzelnen aus 13 entnommen werden.
  • Die Rahmenseitenteile und inneren Rahmen der Griffe 38 und 40 sind in 14 zusammen mit den Schwenkachsen 77 und 84 und mit den Griffschalen 72 und 78 dargestellt, wobei die Blickrichtung die gleiche ist wie in 3 und 13.
  • In 15 sind die Griffe 230 und 232 für ein klappbares Mehrzweckwerkzeug 234 dargestellt, das grundsätzlich ähnlich wie das Werkzeug 30 ist, wobei hier allerdings weniger äußere Rahmenseitenteile vorhanden sind. Es steht daher Platz für weniger Werkzeugelemente und Klingen zur Verfügung, obwohl ein Rahmenseitenteil 180 vorhanden ist, welches Platz für den Korkenzieher 54 bietet.
  • In einem klappbaren Mehrzweckwerkzeug 236, das eine weitere unterschiedliche Anordnung darstellt, deren Griffe in ähnlicher Weise in 16 dargestellt sind, ohne Federn oder Werkzeugelemente oder Klingen, wird durch äußere Rahmenseitenteile mit Flanschen und zugeordneten Federn für eine ähnliche Anzahl von Werkzeugelementen und Klingen Platz bereitgestellt, mit der Ausnahme, daß ein Rahmenseitenteil 239 des gleichen Typs wie das Rahmenseitenteil 130 vorhanden ist, anstelle eines Rahmenseitenteils 180, das den Einbau eines Korkenziehers 54 unter den Werkzeugelementen in dem oberen Griff 238 ermöglichen würde.
  • In 17 sind die Griffe für ein klappbares Mehrzweckwerkzeug 240 dargestellt, bei dem es sich um eine noch einfachere Anordnung handelt, die in der gleichen skelettierten Weise dargestellt ist. Ein derartiges Werkzeug 240 weist einen Zwischenraum in einem oberen Griff 242 auf, um einen Korkenzieher 54 in einer äußeren Griff-Unterbaugruppe aufzunehmen, die ein Rahmenseitenteil 180 umfaßt, während ein Paar von spiegelbildlich ausgebildeten, einander gegenüberliegenden Griffschalen 244 und 246 auf den Rahmenseitenteilen 94 der inneren Rahmen 90 und 92 von seinen Griffen 242 und 248 verwendet werden.
  • Ein Paar von Handgriffen für ein ähnliches, aber etwas unterschiedliches klappbares Werkzeug 250, das in 18 dargestellt ist, weist ebenfalls ein Rahmenseitenteil 239 auf, das ähnlich ist wie das Rahmenseitenteil 130, anstelle eines Rahmenseitenteils 180 in seinem oberen Griff 252, der in sonstiger Weise ähnlich ist wie der Griff 242. Der untere Griff 248 ist ähnlich wie der, der in 17 dargestellt ist.
  • Beim Zusammensetzen eines Mehrzweckwerkzeugs, das nicht der vorliegenden Erfindung entspricht, wird zunächst ein Paar von Schwenkachsenteilen 84 und 86, wobei es sich um geeignete Nieten handeln kann, in die entsprechenden Löcher bzw. Bohrungen an den einander gegenüberliegenden äußeren Enden der jeweiligen Griffschale 78 und des Rahmenseitenteils 142, mit seinem Flansch 220, eingesetzt. Wenn das Rahmenseitenteil 142 und die Griffschale 78 fest auf den Schwenkachsen 84 und 86 sitzen, werden das Rahmenseitenteil 142 und die Griffschale 78 in einer nicht dargestellten, geeigneten Haltevorrichtung festgespannt gehalten. Eine Feder 152 wird an Ort und Stelle auf das Rahmenseitenteil 142 geklemmt, wobei sich ihr zentraler Abschnitt 158 enganliegend gegen den Flansch 220 befindet. Als nächstes werden die äußeren Endabschnitte 154 und 156 beide von den Schwenkachsen 84 und 86 weit genug weggeschoben, um einen Zwischenraum für den Einbau des Sockelabschnitts 206 eines Werkzeugelements wie bspw. der Messerklinge 66 und des Abstandselements 170 auf den Schwenkachsen 86 und 84 zu schaffen. Dann, sobald die Endabschnitte 154 und 156 gelöst sind, so daß sie elastisch auf den Sockelabschnitt 206 und das Abstandselement 170 drücken, und auch auf die innere Seite 166 des Flanschs 220, bleibt die Unterbaugruppe 254, die auf diese Weise vervollständigt worden ist, als eine Einheit zusammengesetzt.
  • In ähnlicher Weise wird die Unterbaugruppe 256, die in 20 in einer auseinandergezogenen Darstellung gezeigt ist, zusammengebaut, indem als erstes der Niet oder ein sonstiger Schwenkzapfen 194 befestigt wird, um den Lagerlappen 192 des Korkenziehers 54 mit dem Rahmenseitenteil 180 zu verbinden, und wobei anschließend die Nieten eingesetzt werden, die zu den Schwenkachsen 77 und 88 werden, durch die Griffschale 72 und das Rahmenseitenteil 180 hindurch. In bevorzugter Weise umfaßt die Griffschale 72 ein Loch, das eng um das freiliegende Ende des Schwenkzapfens 194 paßt. Als nächstes wird die Feder 184 auf den Schwenkachsen 88 und 77 angeordnet und um ein gewisses Maß durchgebogen, und sie wird anschließend benachbart zu dem Rahmenteil und entlang der Eingriffsfläche 196 des Lagerlappens 192 des Korkenziehers angeordnet. Eine Feder 152 wird dann oben auf die Feder 184 aufgesetzt, wobei ihr zentraler Abschnitt 158 auf dem Flansch 182 aufliegt und einen Abstand von dem Lagerlappen 192 aufweist. Diese Teile werden in einer nicht dargestellten Haltevorrichtung zusammengespannt, und eine Kraft wird auf die Endabschnitte 154 und 156 der Feder 152 aufgebracht, um einen Abstand bzw. Zwischenraum für den Einbau der entsprechenden Abstandselemente 170 und des kombinierten Flaschenöffners und Korkenzieher-Abstützarms 56 auf den Schwenkachsen 88 und 77 zu schaffen. Ein kleines Werkzeugende oder eine Klinge, wie bspw. ein Werkzeug 258, zum Bearbeiten eines Fingernagels, das in 1 nicht dargestellt ist, kann auf die Schwenkachse 88 mit Abstandselementen 170 der geeigneten Dicken aufgesetzt werden.
  • Nachfolgend sei auf 21 Bezug genommen, wobei nach Zusammenbau der Unterbaugruppen 254 und 256, die in 19 und 20 dargestellt sind, ein Paar von Federn 106 in jeden der inneren Rahmen 90 und 92 eingesetzt werden, die mit dem Flansch 98 zusammenwirken. Eine geeignete Haltevorrichtung wird in bevorzugter Weise verwendet, um die Federn 106 auf die inneren Rahmen 90 und 92 zu klemmen, wobei ein ausreichender Druck auf die Endabschnitte 108 und 110 der Federn 106 ausgeübt wird, um einen Zwischenraum bzw. Abstand für den Einbau von Werkzeugelementen wie etwa der Schraubendreherklingen 48, 50 und 52 in das innere Rahmenteil 90 zu schaffen, und des Schraubendrehers 46 und der Schnuröse 47 in ihrer Stellung in dem inneren Rahmen 92, und auch um die Sockelabschnitte 42 und 44 der Zangenbacken 34 und 32 an Ort und Stelle zwischen den Rahmenseitenteilen 94 und 96 eines jeden inneren Rahmens 90 und 92 einzusetzen. Die Schwenkachsen 77, 84, 86 und 88 der Unterbaugruppen 240 und 242 werden dann durch die geeigneten Löcher eingesetzt, die in jedem der Rahmenseitenteile 94 und 96 eines jeden inneren Rahmens 90 und 92 festgelegt sind. Sobald die die Rahmenseitenteile umfassenden Unterbaugruppen 254 und 256 entlang der inneren Rahmenteile 90 und 92 angeordnet sind, wobei sich die Schwenkachsen 77, 84, 86 und 88 an Ort und Stelle befinden, können die Haltevorrichtungen gelöst werden, und die Federn 106 werden dann elastisch vorgespannt, um gegen die Sockelabschnitte der Schraubendreherklingen 46, 48, 50 und 52 und Zangenbacken 32 und 34 zu drücken.
  • Danach, wie in 22 dargestellt ist, wird die Unterbaugruppe, die sich aus den Arbeitsvorgängen ergibt, die im Zusammenhang mit 21 beschrieben worden sind, umgedreht, so daß die äußeren Enden der Schwenkachsen 77, 84, 86 und 88 freiliegen, und die nächsten gewünschten Klingen und Abstandselemente 170 werden auf die nach oben gerichteten Enden der Schwenkachsen aufgesetzt. Entsprechende Federn 152 werden in ihre Position auf die Rahmenseitenteile 94 entlang der Klingen und Abstandselemente eingesetzt und in ihrer richtigen Stellung festgeklemmt. Die Rahmenseitenteile 138, 140 werden mit ihren entsprechenden Flanschen 134 gegen die mittleren Abschnitte 158 der Federn 152 gedrückt, und die äußeren Rahmenseitenteile 138 und 140 werden auf die Schwenkachsen 77, 84, 86 und 88 aufgesetzt und eng anliegend gegen die inneren Rahmenteile 90 und 92 nach unten geschoben. Zusätzliche Werkzeugelemente oder Klingen, Federn und äußere Rahmenseitenteile, die nicht dargestellt sind, können ebenfalls hinzugefügt werden, vorausgesetzt, daß genügend lange Schwenkachsen verwendet werden.
  • Als ein letzter Schritt werden die Griffschalen 244 und 246 auf die Schwenkachsen 77, 84, 86 und 88 aufgesetzt, wobei sie dann vernietet oder in sonstiger Weise fixiert werden, um die unterschiedlichen Rahmenseitenteile, Werkzeugelemente, Klingen und Griffschalen mit dem genau erforderlichen Maß an axialem Spiel entlang der Schwenkachsen zusammenzuhalten, um zu ermöglichen, daß die Klingen und die sonstigen Werkzeugelemente bewegt werden können, ohne daß eine übermäßig große Kraft aufgewendet werden muß. Niete können entsprechend der US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 09/631,876, entsprechend US-Patent 6,442,823 oder entsprechend US-Patent 5,855,054 ausgebildet sein.
  • Die Griffschalen 244 und 246, die in 23 dargestellt sind, weisen Vertiefungen 258 und 260 zum Zugang zu Nageleinkerbungen in der Nähe ihrer Enden auf, im Gegensatz zu den mittig angeordneten Vertiefungen 80 auf den Griffschalen 78 der Griffe, die in 4 dargestellt sind, da die Griffschalen 244 und 246 entlang der inneren Rahmenseitenteile 94 und 96 befestigt sind. Die unterschiedlichen Formen der Griffschalen 72, 78, 244 und 246 sorgen jeweils für ein ansprechendes Profil für jeden einzelnen Griff 38, 40 usw.. Jede Griffschale kann aus Materialien hergestellt sein, die für ein äußeres Erscheinungsbild ausgewählt sind, und ist so geformt, daß sie um die Ränder des Rahmenseitenteils paßt und angenehm abgerundete Randbereiche für die Griffe bereitstellt, so daß das Werkzeug bequem in einer Kleidungstasche getragen werden kann.
  • In Bezug auf die Bedienung des Korkenziehers 54 und des ihm zugeordneten Armabschnitts 56, wie dies in 24 und 25 dargestellt ist, wird das klappbare Mehrzweckwerkzeug 30 dazu verwendet, um einen Korken 268 aus einem Flaschenhals 270 auf eine Art und Weise zu entfernen, die im wesentlichen ähnlich ist wie die, die mit den bekannten Korkenziehern der "Kellner-Bauart" verwendet wird. Ein Flansch 272 versteift den Korkenzieher-Abstützarm 56. Zusätzlich erstreckt sich ein breiterer Abschnitt des Flanschs 252 in Querrichtung nach außen in der Nähe des Korkenziehers 54, um ein Zusammenwirken des Abstützarms 56 mit dem Daumen einer Bedienungsperson zu erleichtern, um den Abstützarm 56 auszuklappen, und um auf diese Weise einen Freiraum zu schaffen, um den Korkenzieher 54 in eine senkrecht ausgeklappte Position in Bezug auf den Griff 38 zu bewegen. Der Korkenzieher 54 wird in dieser ausgeklappten Position durch den Druck des zentralen Abschnitts 190 der Feder 184 gegen die Eingriffsoberfläche 198 des Lagerlappens 192 des Korkenziehers 54 gehalten, wie man in 10A erkennt. Wenn der Abstützarm 56 weit genug weggehalten wird, kann der Korkenzieher 54 problemlos in den Korken 268 gedreht werden. Da sich der Abstützarm 56 entlang des Rahmenseitenteils 180 des Griffs 38 befindet, kann der Fuß 276 leicht oben auf den Rand 278 des Flaschenhalses 270 aufgesetzt werden, nachdem der Korkenzieher 54 in den Korken 268 eingeschraubt worden ist, indem der Griff 38 um die Schwenkverbindung 76 gekippt wird, die den Lagerlappen 192 mit dem Rahmenseitenteil 180 verbindet. Obwohl der Fuß 276 sich geringfügig zu einer Seite der Längsachse 274 des Korkenziehers 54 hin befindet, stützt der Abstützarm 56 dieses Ende des Griffs 38 in zweckmäßiger Weise ab, so daß die Schwenkachse 88 in vorteilhafter Weise als Schwenkpunkt arbeitet, um den der Griff 38 in Bezug auf den Abstützarm 56 geschwenkt werden kann. Zur gleichen Zeit schwenkt der Lagerlappen 192 des Korkenziehers 54 gleichzeitig um die Schwenkverbindung 76, wenn der Korkenzieher 54 den Korken 268 anhebt, wenn der Griff 38 angehoben wird und um die Schwenkachse 88 schwenkt. Ein Druck des mittleren Abschnitts 190 der speziellen Feder 184 gegen die Ecke 208 und die Eingriffsoberfläche 198 des Sockels 192 des Korkenziehers 54 drückt den Korkenzieher 54 in Richtung auf seine senkrecht ausgeklappte Position, wenn der Griff 38 angehoben wird, um den Korken 248 aus dem Flaschenhals 242 zu ziehen.
  • Ein klappbares Mehrzweckwerkzeug 300, bei dem die vorliegende Erfindung verkörpert ist, weist klappbare Zangenteile 302 und ist in 26 bis 33 dargestellt. Das Werkzeug weist ein Paar Griffe 304, 306 auf, die einen im wesentlichen ähnlichen Aufbau aufweisen. Jeder der Griffe 304, 306 ist an einem entsprechenden, von einem Paar Zangenbacken 308, 310 und an einem zugeordneten Mitnehmer 312, 314, durch eine entsprechende von einem Paar Schwenkachsen 316 und 318 an einem ersten Ende 319 der Griffe befestigt. Die Zangenbacken 308, 310 sind untereinander durch eine Schwenkverbindung 320 verbunden.
  • Wie in 27 dargestellt ist, kann das Mehrzweckwerkzeug 300 verschiedene andere klappbare Klingen aufweisen, wie bspw. eine Messerklinge 322, Schraubendreherklingen 324, 326 und 328, eine Ahle 330 und eine Feile 332 oder andere Klingen oder Werkzeugeinsätze von geeigneten Größen, die in ein Paar seitlicher Schlitze 334, 336, die in jedem der Griffe 304, 306 gebildet sind, passen.
  • Die Griffe 304, 306 können in bezug auf die Backen 308, 310 um die Schwenkachsen 316, 318 verdreht werden, wie in 26 durch die Pfeile 320 angedeutet ist, um die Zange entweder in eine eingeklappte Anordnung zu bringen, wie in 27 bis 31 dargestellt ist, wobei die Zangenbacken 3108, 310 innerhalb der und zwischen den Griffen 304, 306 untergebracht sind, oder in eine ausgeklappte Anordnung, wie sie in 26 dargestellt ist.
  • Die Zange 302 paßt, wenn sich die Backen 308, 310 in einer geschlossenen Position befinden und ihre Backenspitzen 338 nahe aneinanderliegen, innerhalb der mittleren Kanäle 340, die in den Griffen 304, 306 ausgebildet sind. Die Innenseiten der mittleren Kanäle 340 weisen zueinander, wenn sich das Mehrzweckwerkzeug 300 in der eingeklappten Konfiguration befindet, wie sie in 27 bis 31 dargestellt ist.
  • Wie aus 26 ersichtlich ist, ist jeweils einer der Mitnehmer 312, 314 entlang des Sockelabschnitts von jeweils einer Zangenbacke 308, 310 angeordnet und ist auf der gleichen Schwenkachse 316 bzw. 318 gehalten. Jeder Mitnehmer ist vorzugsweise mit dem Sockelabschnitt der benachbarten Zangenbacke gelenkig verbunden, wie dies in dem US-Patent Nr. 5,745,997 von Berg et al. erläutert ist.
  • Ein Paar länglicher Balken- bzw. Stabfedern 344, 346 ist in dem mittleren Kanal 340 eines jeden Griffs 304 und 306 angeordnet. Freie bzw. äußere Enden der Stabfedern 344 wirken auf die Sockel der Zangenbacken 308 und 310, um die Position von jeder von diesen relativ zu dem entsprechenden Griff 304 oder 306 beizubehalten, während freie oder äußere Enden der anderen Stabfedern 346 auf die Mitnehmer 312 und 314 wirken, um die Zangenbacken 308 und 310 um die Schwenkverbindung 320 in Richtung auf eine offene Position in bezug zueinander zu drücken, wenn die Zangenbacken ausgeklappt sind, wie in 26 dargestellt ist, oder um die Backen 308 und 310 und die Griffe 304 und 308 in Richtung aufeinander zu drücken, um das Mehrzweckwerkzeug in der eingeklappten Konfiguration zu halten, die in 27 bis 31 dargestellt ist. Es sei darauf verwiesen, daß bei einem Werkzeug, bei dem die vorstehend beschriebene Mitnehmeranordnung nicht verwendet wird, eine einzelne Feder 344 in jedem von einem Paar von Griffen 304, 306 verwendet werden kann, die auf den Sockel der Backe 308 oder 310 drückt.
  • Die beiden Griffe 304 und 306 sind im wesentlichen ähnlich, mit Ausnahme der speziellen darin enthaltenen Werkzeugklingen, so daß im wesentlichen lediglich der Griff 306 im einzelnen beschrieben wird, wobei auf 29 bis 37 Bezug genommen wird.
  • Der mittlere Kanal 340 eines jeden Griffs 304 oder 306 wird durch ein Paar von Rahmenseitenteilen 350, 352 gebildet, die sich parallel zueinander erstrecken, wobei sich ein mittlerer Flansch 354 in Querrichtung zwischen den Rahmenseitenteilen erstreckt. In einer bevorzugten Ausführungsform des klappbaren Werkzeugs 300 sind der mittlere Flansch 354 und die Seitenteile 350, 352 als einzelne Teile aus Metallblech ausgeführt, die entlang paralleler Linien abgebogen sind, wie in 34 dargestellt ist, so daß der mittlere Flansch 354 die Rahmenseitenteile 350 und 352 miteinander verbindet. Um das Gewicht des Werkzeugs 300 zu minimieren, können die Rahmenseitenteile durch eine geeignete Entfernung von Metall leichter ausgeführt werden, wobei Öffnungen 356 gebildet werden, die in 33 bis 37 dargestellt sind.
  • Jeder der seitlichen Schlitze 334, 336 ist durch einen entsprechenden seitlichen Flansch 358 oder 360 festgelegt, der sich in seitlicher Richtung nach außen und weg von dem mittleren Kanal 340 erstreckt und entlang eines äußeren Rands eines jeweiligen Rahmenseitenteils 350 oder 352 angeordnet ist, gegenüber dem mittleren Flansch 354. Während die seitlichen Flansche 358 und 360 parallel zu dem Flansch 354 sind, der die Seitenteile 350 und 352 miteinander verbindet, versteht es sich, daß eine solche parallele Anordnung nicht in jedem Falle erforderlich ist.
  • Benachbart zu jedem der seitlichen Flansche 358 und 360 und parallel zu, aber mit einem Abstand von dem jeweils benachbarten Rahmenseitenteil 350 und 352 angeordnet ist eine Griffplatte oder eine andere Seitenplatte 362, die an dem Handgriff durch die entsprechende Schwenkachse 316 oder 318 an dem ersten Ende 319 des Griffs befestigt ist, dort wo die Zangenbacke und der Mitnehmer an dem Griff befestigt sind. Eine der Griffschalen 362 bildet eine der Seiten eines jeden seitlichen Schlitzes 334 oder 336 und kann an dem gegenüberliegenden oder zweiten Ende 364 eines jeden Griffs 304 oder 306 durch ein Befestigungselement wie bspw. einen Niet oder eine Schwenkachse 363 befestigt sein. Jede Griffschale oder Platte 362 kann aus einer Aluminiumlegierung bestehen, um das Gewicht des Werkzeugs 300 niedrig zu halten, und wird in einem Abstand von dem jeweils benachbarten Rahmenseitenteil 350 oder 352, das den mittleren Kanal 340 festlegt, entweder durch den Sockel eines entsprechenden Werkzeugeinsatzes oder eine Klinge 322, 330, usw. gehalten, oder durch ein jeweili ges Abstandselement, um die gewünschte Breite für einen jeden seitlichen Schlitz 334 oder 336 zwischen der Griffseitenplatte oder der Griffschale 362 und dem Seitenteil 350 oder 352 des Griffrahmens zu bilden.
  • Eine einseitig gelagerte Feder 366 oder 368 erstreckt sich in Längsrichtung von jedem der in seitlicher Richtung nach außen vorstehenden seitlichen Flansche 358 und 360 und liegt auf dem Sockelabschnitt eines jeden der klappbaren Werkzeugklingen oder Werkzeugeinsätze 322, 324 usw. auf, um jede Klinge oder jeden Einsatz durch eine nockenartige Wirkung entweder in einer geöffneten oder in einer eingeklappten Position zu halten.
  • Jede Schwenkachse 312, 314 oder 363 kann aus einem geeigneten Befestigungselement bestehen, wie bspw. aus einer Schraube oder aus einem geeigneten Niet. Ein solcher Niet kann in bevorzugter Weise gemäß der US-Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 09/631,876 befestigt sein, um das erforderliche Maß an Spiel bzw. Abstand zwischen den Rahmenseitenteilen 350 und 352 zu schaffen, um zu ermöglichen, daß sich die Mitnehmer 312, 314 und Zangenbacken 308, 310 zwischen den ausgeklappten und eingeklappten Positionen der Zangenbacken 308, 310 bewegen, ohne aber daß ein übermäßiges seitliches Spiel besteht, und um in ähnlicher Weise nur das gewünschte Maß an seitlichem Abstand bzw. Spiel für den Sockel eines jeden folgenden Werkzeugeinsatzes oder Werkzeugklinge 322, 324 usw. in einem der seitlichen Schlitze 334, 336 zwischen einer Griffschale 362 und dem benachbarten Rahmenseitenteil 350 oder 352 bereitzustellen.
  • Nunmehr bezugnehmend auf 29 und 33, ist der mittlere Flansch 354, der die Rahmenseitenteile 350 und 352 miteinander verbindet, um den mittleren Kanal 340 zu bilden, in einem Abstand entfernt von dem ersten Ende 319 angeordnet, wo die Zangenbacken mit dem Rahmen verbunden sind. Der mittlere Flansch 354 weist eine erste Stirnfläche 352 auf, die in Richtung auf das erste Ende 319 des Griffs weist. En zweites Ende 374 des mittleren Flanschs 354 ist näher an dem zweiten Ende 364 des Griffs angeordnet, so daß der meiste Teil des mittleren Flanschs 354 zwischen der Mitte der Länge und dem zweiten Ende 364 des Griffs 306 angeordnet ist, wobei ein offener Bereich zwischen den Rahmenseitenteilen 350 und 352 in der Nähe des ersten Endes 319 des Griffs 306 verbleibt.
  • Wie in 26 bis 33 dargestellt ist, erstreckt sich eine entsprechende zweite Schwenkachse 363 in Querrichtung durch jeden der Griffe 304, 306, wobei sie die äußeren seitlichen Platten 362 mit dem Griff verbindet und sich zwischen den Rahmenseitenteilen 350, 352 an dem zweiten Ende 364 des Griffs erstreckt. In dem Griff 306 ist die Ahle 330 schwenkbar in der Nähe von einer der Schwenkachsen 363 angebracht, in dem seitlichen Schlitz 336, während ein Abstandselement 388 sich in der Nähe des anderen Endes der zweiten Schwenkachse 363 in dem seitlichen Schlitz 334 befindet. Ein mittlerer Teil der zweiten Schwenkachse 363 erstreckt sich auf diese Weise durch eine Öffnung, die in einem Rahmenseitenteil 350 festgelegt ist, und eine andere Öffnung, die in dem anderen Rahmenseitenteil 352 an dem zweiten Ende 364 des Griffs festgelegt ist. In dem Griff 304 ist ein Abstandselement 379 auf der zweiten Schwenkachse 363 angeordnet, zusammen mit dem Schnurhebeteil 380, in dem seitlichen Schlitz 336.
  • Wie in 32 und 33 dargestellt ist, weist jede der Stabfedern 344, 346 einen Hakenabschnitt 382 an einem Ende auf. Der Hakenabschnitt 382 von jeder Stabfeder erstreckt sich um den zentralen Abschnitt der zweiten Schwenkachse 363, und die Schwenkachse 363 funktioniert auf diese Weise als ein Federhalteteil, um eine Bewegung der Federn 344 und 346 relativ zu dem zweiten Ende 364 eines jeden Griffs zu begrenzen. Ein anderes Teil, das von einem oder von beiden Rahmenseitenteilen 350, 352 des Griffs in Richtung auf das andere vorsteht, könnte ebenso anstelle der Schwenkachse 363 als ein derartiges Federhalteteil dienen. Als Beispiel könnte ein Teil der oder jedes der Rahmenseitenteile 350, 352 geschmiedet, umgebogen oder in sonstiger Weise so hergestellt sein, daß es in Richtung auf das andere Rahmenseitenteil am zweiten Ende 364 des Griffs vorsteht, um als ein Federhalteteil zu dienen, um das sich der Hakenabschnitt 382 einer jeden Feder erstrecken könnte. Während in dem klappbaren Mehrfachzweckwerkzeug 300, wie es dargestellt ist, der Hakenabschnitt 382 einer jeden Feder eng um eine zylindrische Schwenkachse 363 greift, könnte daher der Hakenabschnitt 382 eine unterschiedliche innere Formgebung aufweisen, um eine unterschiedliche An von Federhalteteil aufzunehmen, das den Rahmenseitenteilen zugeordnet sein kann.
  • Eine hintere Oberfläche 383 des mittleren Abschnitts der Länge einer jeden Feder 344 oder 346 erstreckt sich entlang einer inneren Seite 384 des mittleren Flanschs. Eine Anlageschulter 386 ist auf jeder Feder 344, 346 vorgesehen und sitzt eng benachbart zu der ersten Stirnfläche 372 des mittleren Flanschs 354, so daß die Feder 344 oder 346 daran gehindert ist sich in Längsrichtung von dem ersten Ende 319 des Griffs weg zu bewegen. Die Umfangsflächen des Sockels der Zangenbacken 310 und des Mitnehmers 314 werden durch eine innere Oberfläche des Spitzenabschnitts 388 der zugeordneten Feder 344 oder 346 angedrückt und hindern die Feder auf diese Weise daran, sich von dem mittleren Flansch 354 weit genug wegzubewegen, daß die Anlageschulter 386 sich von der ersten Stirnfläche 372 des Flanschs löst.
  • Die Federn 344, 346 werden auf diese Weise in den erforderlichen Positionen in bezug auf den Griffrahmen gehalten, durch eine gemeinsame Wirkung der Schwenkachsen 363, die als ein Federhalteteil auf den Hakenabschnitt 382 der Feder wirken, und der Umfangsflächen auf dem Sockel der Zangenbacken 308 oder 310 oder von dem Mitnehmer 312 oder 314 in Kontakt mit dem Spitzenabschnitt 388 einer jeden Feder, während der mittlere Abschnitt einen jeden Feder 344 oder 346 durch das mittlere Flanschteil 354 abgestützt ist, und die Stirnfläche 372 auf die Anlageschulter 386 wirkt. Als Ergebnis davon werden keine Befestigungselemente benötigt, um die Federn 344 und 346 an Ort und Stelle zu halten, und daher müssen die Federn nicht groß genug sein, um eine Öffnung für ein Befestigungselement aufzunehmen, welches sich durch die Feder erstreckt, wie dies bei einem herkömmlichen klappbaren Messer der Fall ist. Die Spitzenabschnitte 388 erstrecken sich über einen Teil der Länge des Griffs, der groß genug ist, um ausreichend Flexibilität und Platz zu haben, um flexibel in den Griffen 304 nachzugeben, und kurz genug ist, um eine sehr kompakte Größe zu ermöglichen, wenn das Werkzeug 300 eingeklappt ist, wie in 28 dargestellt ist.
  • Wie dies bei dem klappbaren Mehrzweckwerkzeug 30 der Fall ist, das vorstehend beschrieben und in 1 bis 16 dargestellt ist, können die Federn 344, 346 leicht in den mittleren Kanal 340 oder 342 eingebaut werden, der durch den jeweiligen Griffrahmen festgelegt ist, wo sie sich selbst ausrichten und innerhalb des Rahmens sicher gehalten sind, ohne daß die Notwendigkeit besteht, sie an den Rahmenseitenteilen mit Stiften oder Nieten zu befestigen, was bei herkömmlichen Konstruktionen von Klappmessern der Fall ist.
  • Wie am deutlichsten aus 34 hervorgeht, steht eine kleine Erhebung 390 geringfügig von der Rückseite einer Feder 344 und 346 in der Nähe der Anlageschulter 386 vor, der als Drehpunkt dient, so daß die Federn als Hebel um den Vorsprung 390 schwenken können. Die Schwenkachse 363 oder ein sonstiges Federhalteteil an dem zweiten Ende 364 des Griffs hält jede Feder 344 oder 346 mit einem großen mechanischen Hebelarm um den Vorsprung 390 in bezug auf den Spitzenabschnitt 388, der, da er relativ schlank ist, sich elastisch durchbiegen kann, um auf die Nockenformen des Sockels der Zangenbacke 310 und des Mitnehmers 314 zu reagieren, wenn die Zangebacke in bezug auf den Griff 306 zwischen ihrer eingeklappten Position und ihrer ausgeklappten Position bewegt wird.
  • Der Sockel einer jeden Zangenbacke 308 und 310 weist eine Schulter auf, die eine Anlagefläche 394 aufweist, die gegen die Stirnfläche des Spitzenabschnitts 388 der Federn 344 drückt, wenn sich die Zangenbacken 308 und 310 in ihren ausgefahrenen bzw. ausgeklappten Positionen in bezug auf die Griffe 304, 406 befinden. Wenn die Griffe 304, 306 in Richtung zueinander gedrückt werden, um die Backen 308, 310 der Zange auf einen Gegenstand zu schließen, der erfaßt werden soll, übt die Anlagefläche 392 eine Druckkraft auf den Spitzenabschnitt 388 der Feder in einer Längsrichtung in Richtung auf die erste Stirnfläche 372 des mittleren Flanschs 354 aus, so daß der Spitzenabschnitt 388 der Feder 344 den größten Teil, wenn nicht die Gesamtheit, dieser Druckkraft auf die erste Stirnfläche 372 des mittleren Flanschs und auf diese Weise auf die Seitenteile des Griffrahmens überträgt.
  • Wie unter Bezugnahme auch aus 34 und 35 ersichtlich ist, ist in einer bevorzugten Ausführungsform des klappbaren Mehrzweckwerkzeugs 300 der Abstand 394 zwischen dem zweiten Ende 374 des mittleren Flanschs 354 und der Schwenkachse 363 oder einem sonstigen Federhalteteil an dem zweiten Ende 364 eines jeden Griffs groß genug, um Platz zu lassen, daß die Hauptstabfedern 344, 346 zwischen dem Flansch 354 und die Schwenkachse 363 oder ein sonstiges Federhalteteil eingesetzt werden können. Wenn sich der Hakenabschnitt 382 einer Feder 344 oder 346 um die Schwenkachse 363 oder ein sonstiges Federhalteteil an dem zweiten Ende 364 des Griffs erstreckt, kann die Feder in einfacher Weise, wie durch den Pfeil 396 angedeutet ist, in eine Position benachbart zu dem mittleren Flanschteil 354 geschwenkt werden, in der die Anlageschulter 386 auf der ersten Stirnfläche 372 des mittleren Flanschs 354 anliegt.
  • In bevorzugter Weise wird eine Schwenkverbindung zwischen einem Paar von Zangenbacken 308 und 310 vorbereitet, bevor die Backen an den jeweiligen Griffen befestigt werden. Wenn sich die beiden Federn 344 und 346 an Ort und Stelle befinden, können die Zangenbacke 308 oder 310 und ein Mitnehmer 312 oder 314 zwischen den Rahmenseitenteilen 350, 352 an dem ersten Ende 319 des Griffs 304 oder 306 positioniert werden, wobei ein ausreichender Druck eingesetzt wird, um die Spitzenabschnitte 388 der Federn auszulenken, so daß die Schwenkachse 316 und 318 durch die entsprechenden Öffnungen in den Rahmenseitenteilen 350, 352 an dem ersten Ende 319 des Griffs eingesetzt werden kann. Wenn die Schwenkachsen 363, 316 und 318 durch die verbleibenden Werkzeugklingen und Griffplatten 362 eingesteckt worden sind, werden sie vernietet oder in sonstiger Weise eingestellt, wie vorstehend beschrieben ist, um die Anordnung zu vervollständigen.
  • Alternativ, wenn der Griff 304 oder 306 so ausgerichtet ist, daß sich der mittlere Kanal 340 zwischen den Rahmenseitenteilen 350, 352 in einer nach oben offenen Orientierung befindet, können die Hakenabschnitte 382 der Federn 344, 346 einfach auf die Schwenkachse 363 oder auf ein sonstiges Federhalteteil, wie in 36 dargestellt ist, aufgesetzt werden. Die Federn können dann in der Richtung herumgeschwenkt werden, wie sie in 36 und 37 durch die Pfeile 398 angegeben ist, bis in die erforderliche Position, in der die Anlageschulter 386 einer jeden Feder mit der ersten Stirnfläche 372 des Flanschs 354 in Eingriff steht, wie in 33 dargestellt ist, wonach dann der Einbau von Klingen oder Werkzeugeinsätzen, Zangenbacken und Mitnehmern wie vorstehend beschrieben vervollständigt wird.
  • Wie in 38 dargestellt ist, kann ein klappbares Mehrzweckwerkzeug 400, das in vielerlei Hinsicht ähnlich wie das klappbare Mehrzweckwerkzeug 300 ist, Scherenklingen 402, 404 anstelle der Zangenbacken 308. 310 aufweisen, entweder unterstützt durch Mitnehmer 406 oder in den Griffen 304, 306 ohne Mitnehmer angebracht.
  • Es sei auch darauf verwiesen, daß ein klappbares Werkzeug, das mit einem Paar klappbarer Zangenteile 402 oder klappbarer Scherenteile versehen ist, mit Griffen mit Rahmenseitenteilen 350, 352 und Stabfedern 344, 346 versehen sein kann, die in zentralen Kanälen 340 von einem Paar Griffen abgestützt sind, die wie vorstehend erläutert aufgebaut sind, aber ohne seitliche Schlitze für zusätzliche Werkzeugklingen oder Einsätze, indem die seitlichen Flansche 358, 360, die vorstehend beschrieben sind, von den Rahmenseitenteilen weggelassen werden.
  • Die Bezeichnungen und Ausdrücke, die in der vorangehenden Beschreibung verwendet worden sind, werden darin als Elemente der Beschreibung und nicht der Begrenzung verwendet, und es besteht keinerlei Absicht bei der Verwendung derartiger Bezeichnungen und Ausdrücke, Äquivalente der dargestellten und beschriebenen Merkmale oder Teile davon auszuschließen, wobei darauf verwiesen sei, daß der Bereich der vorliegenden Erfindung lediglich durch die Ansprüche, die sich anschließen, festgelegt und begrenzt ist.
  • In der vorliegenden Beschreibung hat „umfaßt" die Bedeutung „enthält oder besteht aus", und „umfassend" hat die Bedeutung von „enthaltend oder bestehend aus".
  • Die Merkmale, die in der vorangehenden Beschreibung oder in den nachfolgenden Ansprüchen oder in den beigefügten Zeichnungen offenbart sind, und in ihren speziellen Formen oder durch ein Mittel zum Ausführen der beschriebenen Funktion oder als ein Verfahren oder Vorgang zum Erreichen des beschriebenen Ergebnisses, je nachdem, ausgedrückt sind, können einzeln oder in beliebiger Kombination derartiger Merkmale zur Ausführung der Erfindung in unterschiedlichen Formen verwendet werden.

Claims (22)

  1. Unterbaugruppe eines klappbaren Werkzeugs, umfassend: ein erstes Werkzeugteil (310, 402), das einen Sockel aufweist; ein erstes längliches Rahmenseitenteil (350), das einen integralen ersten Flansch (354) aufweist, der sich in Querrichtung von dem ersten Rahmenseitenteil (350) erstreckt; eine erste Schwenkachse (318), die sich in Querrichtung zu dem ersten Rahmenseitenteil (350) erstreckt, wobei das erste Werkzeugteil (310, 402) schwenkbar auf der ersten Schwenkachse (318) gehalten ist; eine längliche, sich in Längsrichtung erstreckende erste Feder (344), getrennt von dem ersten Seitenteil (350) und mit einem freien Endabschnitt (388), der gegen den Sockel des ersten Werkzeugteils (310) anliegt, wobei die erste Feder (344) weiterhin einen zentralen Bereich aufweist, der mit dem Flansch (354) zusammenwirkt; und eine Federhalterung (363), die sich in Querrichtung zu dem ersten Rahmenseitenteil (350) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) einen Hakenabschnitt (382) aufweist, in Längsrichtung gegenüberliegend zu dem ersten Ende (388), wobei die erste Feder (344) zwischen dem genannten Sockel, dem ersten Flansch (354) und der Federhalterung (363) gehalten ist, wobei sich der Hakenabschnitt (382) zumindest teilweise um die Federhalterung (363) herum erstreckt.
  2. Unterbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federhalterung (363) eine zweite Schwenkachse (363) ist.
  3. Unterbaugruppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Werkzeugteil (330) schwenkbar an der zweiten Schwenkachse (363) angebracht ist.
  4. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Rahmenseitenteil (350) ein Paar von einander gegenüberliegenden Enden (319, 364) aufweist, wobei die erste Schwenkachse (318) an dem ersten Ende (319) des ersten Rahmenseitenteils (350) angeordnet ist.
  5. Unterbaugruppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) eine Anlageschulter (386) aufweist und das erste Flanschteil (354) ein erstes Ende (372) und ein zweites Ende (374) aufweist, wobei das zweite Ende (374) in Richtung auf ein zweites (364) der genannten gegenüberliegenden Enden des Rahmenseitenteils (350) weist und näher an diesem angeordnet ist, aber dennoch weit genug von der Federhalterung (363) beabstandet angeordnet ist, um zu ermöglichen, daß die erste Feder (344) zwischen dem zweiten Ende (374) des Flanschs (354) und der Federhalterung (363) eingesetzt werden kann, und um zu ermöglichen, daß der Hakenabschnitt (382) in Zusammenwirken um die Federhalterung (363) herum angeordnet werden kann, und die Schulter (386) in Zusammenwirken mit dem ersten Ende (372) des Flanschs (354) angeordnet werden kann, während eines Einbaus der genannten ersten Feder (344) in eine Position in Bezug auf das Rahmenseitenteil (350).
  6. Unterbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) eine Schulter (386) aufweist, die mit dem ersten Flansch (354) zusammenwirken kann, um eine Bewegung der ersten Feder (344) in Längsrichtung in Bezug auf das erste Rahmenseitenteil (350) zu beschränken.
  7. Unterbaugruppe nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federhalterung (363) an dem zweiten Ende (364) des ersten Rahmenseitenteils (350) angeordnet ist.
  8. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flansch (354) ein erstes Ende (372) aufweist, das mit der ersten Feder (344) in Eingriff treten kann, um zu verhindern, daß sich die erste Feder (344) in Längsrichtung zu der Federhalterung (363) hin bewegt.
  9. Klappbares Werkzeug (300) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockelabschnitt des ersten Werkzeugteils (310, 402) eine Anlagefläche aufweist, und daß der freie Endabschnitt (388) der Feder (344) eine Spitze (388) aufweist, wobei die Anlagefläche (392) gegen die Spitze (388) anliegt, wenn sich das Werkzeugteil (310) in einer ausgeklappten Position befindet.
  10. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbaugruppe einen Griff (304) aufweist, der ein zweites Rahmenseitenteil (352) umfaßt, das einen Abstand gegenüber dem ersten Rahmenseitenteil (350) aufweist.
  11. Unterbaugruppe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Flanschteil (354) zwischen dem ersten Rahmenseitenteil (350) und dem zweiten Rahmenseitenteil (352) erstreckt.
  12. Unterbaugruppe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Rahmenseitenteil (352) im wesentlichen parallel zu dem ersten Rahmenseitenteil (350) ist.
  13. Klappbares Werkzeug (300) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flansch (354) mit dem zweiten Rahmenseitenteil (352) verbunden ist, wobei die ersten und zweiten Rahmenseitenteile (350, 352) und der erste Flansch (354) einen zentralen Kanal (340) bilden, und wobei die erste Feder (344) innerhalb des zentralen Kanals (340) angeordnet ist.
  14. Unterbaugruppe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Kanal (340) in der Lage ist, das erste Werkzeugteil (310, 402) aufzunehmen.
  15. Unterbaugruppe nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (340) in der Lage ist, ein zweites Werkzeugteil (308, 404) aufzunehmen.
  16. Unterbaugruppe nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei oder mehr Werkzeugteile (310, 308, 402, 404) umfaßt, wobei jedes der Werkzeugteile (310, 308; 402, 404) einen Sockel aufweist, der in Kontakt mit einer oder mehreren Federn (344) steht.
  17. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Werkzeugteil (310) eine erste von einem Paar von Zangenbacken (308, 310) ist.
  18. Unterbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Werkzeugteil (402) ein erstes von einem Paar Scherenteilen (402, 404) ist.
  19. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine zweite Feder (346) umfaßt, die gegen den ersten Flansch (354) anliegt.
  20. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) sich in Längsrichtung entlang es ersten Rahmenseitenteils (350) erstreckt.
  21. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) im wesentlichen die gleiche Länge wie das erste Rahmenseitenteil (350) aufweist.
  22. Unterbaugruppe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (344) an einer axialen Bewegung in einer Richtung durch die Federhalterung (363) gehindert ist und an einer axialen Bewegung in der entgegengesetzten Richtung durch den ersten Flansch (354) gehindert ist.
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