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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Taststift-Haltegerät zum Halten
einer Mehrzahl von Stiften, zum Beispiel sechs Stiften, acht Stiften oder
mehr, und auf ein Taststift-Anzeigegerät zur kontinuierlichen Anzeige
gewünschter
Zeichen und/oder Grafiken, entweder Blindenschrift oder allgemein
(zum Beispiel für
Nichtbehinderte), zweidimensional oder dreidimensional. Genauer
bezieht sie sich auf einen Taststift-Halte- und Bewegungsmechanismus,
durch den die Stifte von und zu einer Tastfläche auf- und abbewegt und an
gewünschten Positionen
oder Höhen über der
Tastfläche
gehalten werden.
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Technischer Hintergrund
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In
einem herkömmlichen
Blindenschrift-Anzeigegerät,
das gewöhnlich
ein Taststift-Anzeigegerät
ist, ist eine Mehrzahl von Blindenschriftzellen, d.h. Anzeigezellen,
in einer gegebenen Anzahl in einer (Blindenschrift-)Zeile angeordnet.
Die Taststifte (hiernach oft einfach als Stifte bezeichnet) in den
Blindenschrift- oder Anzeigezellen einer (Blindenschrift-)Zeile
werden für
die Taststiftanzeige elektromagnetisch auf- und abbewegt. Nachdem
ein Benutzer (sehbehindert) die Taststifte in einer Blindenschriftzeile
berührt
und gelesen hat, wird die nächste
Blindenschriftzeile angezeigt. Durch sequenzielle Anzeige solcher
Blindenschriftzeilen aus Anzeigezellen liest der Benutzer Zeile
um Zeile die Blindenschriftinformation.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift 2000-122526 offenbart die
Merkmale des Oberbegriffs der vorliegenden Erfindung. Insbesondere
offenbart sie ein kontinuierliches Blindenschrift-Anzeige- oder
Taststift-Anzeigegerät,
das folgende sechs Bestandteile umfasst. Ein erster Bestandteil
umfasst eine rotierende Anzeigetrommel mit einer Mehrzahl von Blindenschriftzellen,
jede aus sechs Stiften bestehend, worin die sechs Stifte in jeder
Blindenschriftzelle auf verschiedene Weise angehoben und abgesenkt
werden, um ein Blindenschriftzeichen anzuzeigen. Ein zweiter Bestandteil
umfasst einen Anzeigedeckel, der die Anzeigetrommel abdeckt, aber
einen Teil der Anzeigetrommel an ihrem Blindenschrift-Anzeigefenster,
d.h. der Blindenschrift-Anzeigestelle, frei lässt. Ein dritter Bestandteil
umfasst eine Anzeigebefehls-Eingabeeinheit zur Eingabe von Anzeigebe fehlen.
Ein vierter Bestandteil umfasst eine Anzeigen-Einstelleinheit zur
selektiven Auf- und
Abbewegung der sechs Stifte in einer Blindenschriftzelle relativ
zu einer Tastfläche
an einer Nichtanzeigestelle der Blindenschriftzellen, wodurch die
Kombination der Positionen (der Höhen relativ zur Tastfläche) der sechs
Stifte zur Anzeige eines Blindenschriftzeichens in Übereinstimmung
mit einer Zeichensignaleingabe an der Anzeigebefehls-Eingabeeinheit
voreingestellt wird.
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Ein
fünfter
Bestandteil umfasst eine Anzeigetrommel-Rotationsantriebseinheit,
um die Anzeigetrommel auf einen Blindenschrift-Anzeigebefehl hin relativ
zum Anzeigendeckel zu drehen, damit die Blindenschriftzelle, die
bezüglich
der Kombination der Positionen der sechs Stifte voreingestellt worden ist,
an das Blindenschrift-Anzeigefenster gebracht wird, um dort nach
aussen hin freigelegt zu werden, und damit die Blindenschriftzelle,
die am Blindenschrift-Anzeigefenster nach aussen hin freigelegt worden
war, an eine Nichtanzeigestelle der Blindenschriftzellen gebracht
wird. Ein sechster Bestandteil umfasst eine Anzeige-Halteeinheit,
um die Kombination der Stifte der Blindenschriftzelle an der Anzeigestelle,
d.h. dem Blindenschrift-Anzeigefenster, zu halten.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift 2000-206873 schlägt ein anderes
kontinuierliches Blindenschrift-Anzeigegerät vor, umfassend: eine rotierende
Anzeigetrommel mit einer Mehrzahl von Blindenschriftzellen, jede
aus sechs Stiften bestehend, die auf verschiedene Weise angehoben
und abgesenkt werden, um ein Blindenschriftzeichen anzuzeigen, wobei
jeder Stift aus einem Dauermagneten besteht; eine erste Anordnung,
um die Stifte unter Verwendung von Elektromagneten selektiv anzuheben
oder abzusenken; und eine zweite Anordnung, um die Stifte durch
zwei Arten von Formgedächtnislegierungs-Federn
und Heizorgane in den angehobenen und abgesenkten Positionen zu
halten.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Hei 09-127859 offenbart eine
Anordnung, bei der ein aus einer Blattfeder bestehender elastischer
Ausleger verwendet wird, um die Stifte an bestimmten Positionen
(Höhen)
der Stifte über
einer Tastfläche
zu halten.
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Des
Weiteren offenbart die japanische Patent-Offenlegungsschrift Hei
09-311622 eine Anordnung, bei der die Reibungskraft einer Kautschukfolie verwendet
wird, um die Stifte relativ zur Tastfläche auf- und abbewegbar zu
halten.
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Die
herkömmlichen
Blindenschrift-Anzeigegeräte
beispielsweise nach den japanischen Patent-Offenlegungsschriften
2000-122526 und 2000-206873 haben aber Nachteile wie einen komplizierten
Aufbau der Organe zum Bewegen und Halten der Stifte, wodurch es
schwierig ist, die Grösse, das
Gewicht und den Preis zu verringern.
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Die
herkömmlichen
Blindenschrift-Anzeige- oder Taststift-Anzeigegeräte werden
konkreter hierunter beschrieben.
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Erstens
verlangt die japanische Patent-Offenlegungsschrift 2000-122526 einen
sehr komplizierten Aufbau, umfassend: Gleitschutzelemente (Bezugsziffer 15 in 5 und 6 der
Offenlegungsschrift), um zu verhindern, dass die Stifte an Nichtanzeigestellen
in einer unbeabsichtigten Richtung entweder nach oben oder nach
unten weggleiten; sowie eine Anzeige-Halteeinheit (Bezugsziffer 9 in 2 ebenda),
d.h. Hakenabschnitte (Bezugsziffer 22 in 4, 8 und 9 ebenda)
von Sperrgliedern (Bezugsziffer 22a in 8 und 9 ebenda),
um die Stifte entgegen einer starken Kraft zu halten, zum Beispiel
der Kraft eines Fingers des Benutzers, der die Stifte nach unten
drückt.
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Um
zu verhindern, dass die Stifte geschwenkt oder gedreht werden, ist
es weiter erforderlich, ein Ende jedes Stiftes (Bezugsziffer 7b in 6 ebenda)
zu biegen und Schwenkschutzschlitze (Bezugsziffer 4e in 5 und 6 ebenda)
vorzusehen. Ausserdem werden drei Stifte (Bezugsziffer 7 ebenda)
in jeder Spalte jeder Blindenschriftzelle (Bezugsziffer 6 ebenda)
durch drei Stellglieder (Bezugsziffer 17 in 7 ebenda)
auf- und abbewegt,
die an der gleichen Stelle angeordnet sind und gleichzeitig angetrieben
werden. Ausserdem wird unter abnormalen Bedingungen die Drehung
des Drehantriebsmotors gestört
oder unterbrochen, wenn zum Beispiel ein Fremdkörper wie eine Büroklammer
an dem nach aussen hin freiliegenden Blindenschrift-Anzeigefenster
auf die Blindenschriftzellen fällt
und zwischen der rotierenden Anzeigetrommel (Bezugsziffer 4 ebenda)
und einem anderen Element des Geräts stecken bleibt. Dadurch
erfährt
der Motor eine unerwünschte Überlastung
oder abnormale Belastung. Das kann unerwünschterweise dazu führen, dass das
Gerät zu
heiss wird, Rauch abgibt oder sogar Feuer fängt, wenn keine Mittel vorhanden
sind, um das Gerät
davor zu schützen.
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Zweitens
ist das in der japanischen Offenlegungsschrift Hei 09-127859 offenbarte
Gerät kein kontinuierliches
Blindenschrift-Anzeigegerät.
Eine Anzeigeplatte (Bezugsziffer 2 dort) ist feststehend und
zeigt die Blindenschriftzeichen linear an. Anders gesagt, weder
dreht sich die Anzeigeplatte (2) noch zeigt sie Blindenschriftzellen
kontinuierlich in einer Linearbewegung an.
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Des
Weiteren werden Stifte (Bezugsziffer 3 dort) zur Anzeige
von Blindenschriftzeichen durch Blattfedern (Bezugsziffer 8 dort)
gehalten. Die Blattfedern (8) sind aber nicht in die Anzeigeplatte.
(2) oder eine Platte (Bezugsziffer 4 dort) integriert,
sondern an einer Halteelement-Trägerplatte
(Bezugsziffer 9 dort) befestigt. Die Blattfedern (8)
können
die Stifte (3) entgegen der Abwärtsbewegung der Stifte (3)
zur Anzeigeplatte (2) halten, aber nicht entgegen der Aufwärtsbewegung
der Stifte (3) von der Anzeigeplatte (2). Das
bedeutet, dass sie nur eine einseitig gerichtete Haltekraft liefern.
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Schliesslich
kann das in der japanischen Offenlegungsschrift Hei 09-311622 offenbarte
Gerät keine
kontinuierliche Anzeige liefern. Stifte (Bezugsziffer 2 dort)
sind in einer vorbestimmten Anzahl von Zeilen und Spalten in einem
einzigen Anzeigebereich für
die Anzeige von Zeichen und/oder Grafiken angeordnet. Der Anzeigebereich
kann sich nicht bewegen, weder drehen noch linear bewegen, so dass eine
kontinuierliche Anzeige nicht realisiert werden kann. Eine untere
Bremsplatte (Bezugsziffer 10 dort) aus Kautschukmaterial
ist vorgesehen, um die Stifte (2) zu halten. Die untere
Bremsplatte (10) wird aber nicht integral mit einer flachen
Anzeigeplatte (Bezugsziffer 1 dort), auf der die Stifte
(2) angeordnet sind, gestützt oder gehalten, sondern
ist als ein von der flachen Anzeigeplatte (1) getrenntes
Element im Gerät
befestigt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
der vorliegenden Erfindung zugrunde liegendes Problem besteht darin,
ein Taststift-Haltegerät
und ein Taststift-Anzeigegerät
zur Verfügung
zu stellen, das Zeichen und/oder Grafik kontinuierlich anzeigen
kann, wobei das Gerät
einen sehr einfachen Mechanismus zum Bewegen und Halten der Stifte
besitzt, wodurch geringe Grösse,
geringes Gewicht und ein geringer Preis realisiert werden.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Taststift-Haltegerät zur Verfügung, umfassend:
ein Halteelement mit einer Tastfläche und einer ersten Anzahl von
Löchern,
dafür vorgesehen,
um eine erste Anzahl von Taststiften in den Löchern aufzunehmen, die darin
relativ zur Tastfläche
auf- und abbewegt werden können,
um Zeichen und/oder Grafik anzuzeigen, wobei die Taststifte in mehreren
Zeilen und mehreren Spalten sowie in einer zweiten Anzahl von Gruppen auf
der Tastfläche
angeordnet sind; sowie elastische Elemente in der zweiten Anzahl,
die der zweiten Anzahl von Gruppen von Taststiften entsprechen und
an den Halteelementen angeordnet sind, um die Taststifte mit dem Halteelement
so zu pressen und zu halten, dass jeder Taststift in jeder Gruppe
von Taststiften durch das ihm entsprechende elastische Element gepresst
wird und dadurch in einer erwünschten Höhe relativ
zur Tastfläche
gehalten werden kann und dass jeder Taststift auf- und abbewegt
werden kann, wenn eine Kraft, die einen gegebenen Wert überschreitet,
nach oben und nach unten an jedem der Taststifte angreift, dadurch
gekennzeichnet, dass die zweite Anzahl kleiner als die erste Anzahl
ist und dass jeder Taststift an seiner einen Seite durch das jeder
Gruppe von Taststiften entsprechende elastische Element gepresst
wird.
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Diesem
Taststift-Haltegerät
entsprechend können
Taststifte durch einen einfachen Mechanismus bewegt und gehalten
werden, wobei ein einziges elastisches Element mehrere Taststifte
presst und hält,
wodurch das Gerät
klein, leicht und billig gestaltet werden kann.
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Es
muss hier bemerkt werden, dass der vorliegenden Beschreibung zufolge
der Begriff „elastisches" Element in einem
weiten Sinne ein elastisches Element bedeuten soll. Konkreter kann „elastisches" Element nicht nur
ein kautschukartig elastisches Element bedeuten, sondern auch ein
federartig elastisches Element, das als ein „federndes" Element bezeichnet werden kann, solange
ein solches „elastisches" Element die dafür erforderliche
Funktion besitzt.
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Eine
erste bevorzugte Ausgestaltung besteht darin, dass die zweite Anzahl
die Anzahl von Zeilen der Taststifte ist und dass jedes der elastischen
Elemente, das für
jede Zeile von Taststiften vorgesehen ist, ein elastischer Ring
ist, der ringförmig
auf dem Halteelement (oder dem rotierenden Element) sitzt, um jeden
er Taststifte in jeder Zeile von seiner einen Seite zu pressen und
zu halten.
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Weiter
besteht eine zweite bevorzugte Ausgestaltung darin, dass die zweite
Anzahl die halbe Anzahl von Spalten der Taststifte ist und dass
jedes der elastischen Elemente ein elastischer Stab ist, der sich
in der Richtung der Spalten erstreckt und so zwischen ein Paar benachbarter
Spalten von Taststiften eingefügt
ist, dass die Taststifte in der einen Spalte des Spaltenpaares durch
die eine Seite des elastischen Stabes gepresst und gehalten werden,
während
die Taststifte in der anderen Spalte von der entgegengesetzten Seite
des elastischen Stabes gepresst und gehalten werden. In der vorliegenden
Beschreibung wird der Begriff der „Spaltenrichtung" in der Bedeutung
einer Richtung verwendet, in der Taststifte in jeder Spalte ausgerichtet
sind.
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Diese
erste und zweite Ausgestaltung sind bevorzugte Ausgestaltungen,
um die Vorteile eines einfachen Mechanismus, einer geringen Grösse, eines
geringen Gewichts und eines geringen Preises des Taststift-Haltegeräts bzw.
des das Taststift-Haltegerät
verwendenden Taststift-Anzeigegeräts zu realisieren.
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Weiter
besteht eine dritte bevorzugte Ausgestaltung darin, dass jeder der
Taststifte eine Ringnut zum Eingriff des elastischen Elements besitzt.
Durch diese Ausgestaltung kann jeder Taststift sicherer durch das
elastische Element gehalten werden.
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Weiter
besteht eine vierte bevorzugte Ausgestaltung darin, dass das Halteelement
(oder das rotierende Element) scheiben-, trommel- oder förderbandförmig ist.
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Weiter
besteht eine fünfte
bevorzugte Ausgestaltung darin, dass jedes der elastischen Elemente
ein nichtmetallisches ringförmiges
Element, ein nichtmetallisches stabförmiges Element, ein nichtmetallisches
röhrenförmiges Element
oder eine Spiraldruckfeder ist.
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Weiter
besteht eine sechste bevorzugte Ausgestaltung darin, dass jedes
der Löcher
einen Eingriffsabschnitt umfasst und dass jeder der Taststifte in
jedem Loch einen Stufenabschnitt umfasst, der mit dem Eingriffsabschnitt
jedes der Löcher
so in Eingriff kommen kann, dass jeder der Taststifte in einer gewünschten
Höhe relativ
zur Tastfläche
gehalten wird, wenn sich der Stufenabschnitt jedes der Taststifte
mit dem Eingriffsabschnitt jedes der Löcher im Eingriff befindet.
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Durch
diese sechste bevorzugte Ausgestaltung wird ermöglicht, dass die Taststifte
sicherer und mit einer geringeren Haltekraft jedes der elastischen Elemente
in der gewünschten
Höhe gehalten
werden, wodurch die Taststifte mit einer geringeren Kraft auf- und abbewegt werden
können,
wenn der Stufenabschnitt jedes Taststiftes aus dem Eingriffsabschnitt jedes
Loches gelöst
ist.
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In
der sechsten bevorzugten Ausgestaltung besteht eine weitere bevorzugte
Ausgestaltung darin, dass das Taststift-Haltegerät weiter den Eingriff lösende Elemente
umfasst, die an jeden Taststift anzukoppeln sind, um den Eingriff
des Stufenabschnitts jedes Taststiftes am Eingriffsabschnitt jedes
der Löcher
zu lösen.
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Durch
diese weitere bevorzugte Ausgestaltung wird ermöglicht, dass die Taststifte
sicherer und mit einer geringeren Haltekraft jedes der elastischen Elemente
in der gewünschten
Höhe gehalten
werden, wodurch die Taststifte mit einer geringeren Kraft auf- und abbewegt werden
können,
wenn der Stufenabschnitt jedes Taststiftes aus dem Eingriffsabschnitt jedes
Loches gelöst
ist.
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In
einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung, die wahlweise eine jede der obigen, bevorzugten Ausgestaltungen
einbeziehen kann, umfasst ein Taststift-Anzeigegerät: ein rotierendes
Element, das eine Tastfläche
und eine erste Anzahl von Löchern
besitzt und dafür
vorgesehen ist, in den entsprechenden Löchern die erste Anzahl von
Taststiften aufzunehmen, die darin relativ zur Tastfläche auf- und
abbewegt werden können,
um Zeichen und/oder Grafik anzuzeigen, wobei die Taststifte in mehreren Zeilen
und mehreren Spalten sowie in einer zweiten Anzahl von Gruppen auf
der Tastfläche
angeordnet sind und die zweite Anzahl kleiner als die erste Anzahl
ist; elastische Elemente in der zweiten Anzahl, die der zweiten
Anzahl von Gruppen von Taststiften entsprechen und auf dem rotierenden
Element angeordnet sind, um die Taststifte mit dem rotierenden Element
so zu pressen und zu halten, dass jeder der Taststifte in jeder
Gruppe von Taststiften an seiner einen Seite durch das jeder Gruppe
von Taststiften entsprechende elastische Element gepresst und dadurch
in einer erwünschten
Höhe relativ
zur Tastfläche
gehalten werden kann und dass jeder Taststift auf- und abbewegt
werden kann, wenn eine Kraft, die einen gegebenen Wert überschreitet,
nach oben und nach unten an jedem der Taststifte angreift; ein an das
rotierende Element angekoppeltes Drehantriebsorgan, um das rotierende
Element zu drehen; ein Stifthöhen-Rückführelement,
das nahe dem rotierenden Element angebracht ist, um die Taststifte
zu einer Rückführhöhe zurückzuführen, wenn
während
der Drehung des rotierenden Elements die Taststifte mit dem Stifthöhen-Rückführelement
in Berührung
gebracht werden; Stellglieder, die nahe dem rotierenden Element
angebracht sind, um die Taststifte zu bewegen; sowie an die Stellglieder
angekoppelte, selektive Antriebsorgane, um die Stellglieder selektiv anzutreiben,
um die Taststifte selektiv auf erwünschten Höhen relativ zur Tastfläche zu positionieren.
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Diesem
Taststift-Anzeigegerät
entsprechend können
Taststifte durch einen einfachen Mechanismus, in dem ein einziges
elastisches Element mehrere Taststifte presst und hält, bewegt
und gehalten werden, wodurch das Gerät klein, leicht und billig
gestaltet werden kann. Weiter können
Zeichen und/oder Grafik (Blindenschriftzeichen und/oder Blindengrafik)
in jeder gewählten
Länge oder
Anzahl durch einen Benutzer, der zum Beispiel einfach seinen Finger
auf das rotierende Element legt, kontinuierlich ertastet bzw. gelesen
werden.
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In
der beispielhaften Ausführungsform
besteht eine bevorzugte Ausgestaltung darin, dass die Anzahl von
Stellgliedern gleich der Anzahl der Zeilen von Taststiften ist und
die Stellglieder voneinander beabstandet angebracht sind. Durch
diese Ausgestaltung wird ein noch einfacheres, kleineres und leichteres
Taststift-Anzeigegerät
mit einer kleinen Anzahl von Stellgliedern realisiert und die Freiheit
für die Auslegung
der Aussenabmessungen jedes Stellgliedes weiter erhöht.
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Weiter
besteht in der beispielhaften Ausführungsform eine bevorzugte
Ausgestaltung darin, dass die Anzahl der Stellglieder gleich der
Anzahl der Zeilen von Taststiften ist und die Stellglieder zu voneinander
verschiedenen Zeitpunkten angetrieben werden. Durch diese Ausgestaltung
wird ein noch einfacheres, kleineres und leichteres Taststift-Anzeigegerät mit einer
kleinen Anzahl von Stellgliedern realisiert und der volle Spitzenstrom
für den
Antrieb der Stellglieder durch die selektiven Antriebsorgane weiter
verringert.
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Weiter
besteht in der beispielhaften Ausführungsform eine bevorzugte
Ausgestaltung darin, dass das Taststift-Anzeigegerät weiter
ein Organ zur Erkennung einer abnormalen Belastung umfasst, um eine
am rotierenden Element anliegende, abnormale Belastung zu erkennen.
Dadurch kann die Sicherheit des Taststift-Anzeigegeräts erhöht werden,
indem verhindert wird, dass das Drehantriebsorgan (der Motor) überhitzt,
Rauch aussendet oder sogar Feuer fängt.
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Weiter
besteht in der beispielhaften Ausführungsform eine bevorzugte
Ausgestaltung darin, dass das Taststift-Anzeigegerät weiter
einen nahe dem rotierenden Element angebrachten markierten Abschnitt
umfasst, an den ein Benutzer seinen Finger legt, um die Taststifte
zu ertasten. Dadurch kann der (sehbehinderte) Benutzer leicht die
Position (die anfängliche
Tastposition) erkennen, an die ein Finger zu legen ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird in Folgenden unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben werden. Es sei bemerkt, dass alle Zeichnungen
zu dem Zweck gezeigt werden, das technische Konzept bzw. Beispiele
der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichen, aber keine genauen
Abmessungen oder Parameter der darin ersichtlichen Elemente darstellen.
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1 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Hauptteil eines rotierenden
Elements für
ein kontinierliches Taststift-Anzeigegerät (Blindenschrift-Anzeigegerät) gemäss einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt, wobei eine obere Scheibe entfernt
worden ist.
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht in der Ebene S1X-S1Y von 1,
in der ein Teil des rotierenden Elements der 1 mit der
daran befestigten oberen Scheibe zu sehen ist.
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3 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Teil eines weiteren rotierenden
Elements als einer Komponente eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei eine obere Scheibe entfernt
worden ist.
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4 ist
eine schematische Querschnittsansicht in der Ebene S2X-S2Y von 3,
in der das rotierende Element der 3 mit einer
daran angebrachten oberen Scheibe zu sehen ist.
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5 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Teil noch eines weiteren
rotierenden Elements als einer Komponente eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei eine obere Scheibe entfernt
worden ist.
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6 ist
eine schematische Querschnittsansicht in der Ebene S3X-S3Y von 5,
in der das rotierende Element der 5 mit einer
daran angebrachten oberen Scheibe zu sehen ist.
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7 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Teil eines flachen Plattenelements
als einer Komponente eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei eine obere flache Platte
entfernt worden ist.
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8 ist
eine schematische Querschnittsansicht in der Ebene S4X-S4Y von 7,
in der das flache Plattenelement der 7 mit einer
daran angebrachten oberen flachen Platte zu sehen ist.
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9 ist
eine schematische Schrägansicht, die
das Konzept eines Teils eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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10 ist
eine schematische Draufsicht, die das Konzept eines Teils des Geräts der 9 zeigt, wobei
ein in 9 gezeigtes Gehäuse entfernt worden ist.
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11 ist
eine schematische Seitenansicht eines Teils des Geräts der 10.
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12 ist
ein schematisches Blockdiagramm, das eine Steuerschaltung für die Steuerung eines
Antriebsmotors des rotierenden Elements, der Stellglieder usw. zeigt.
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13 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Teils eines Taststift-Haltegeräts gemäss einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei ein Stift sich mit einer unteren
Scheibe im Eingriff befindet.
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14 ist
eine schematische Querschnittsansicht des gleichen Geräts wie in 13,
in der ein Vorgang des Lösens
des Eingriffs des Stifts mit der unteren Scheibe, wie in 13 gezeigt,
zu sehen ist.
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15 ist
eine schematische Querschnittsansicht des gleichen Geräts, die
einen Zustand zeigt, wenn der Eingriff des Stifts mit der unteren
Scheibe gelöst
worden ist.
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16 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die einen Teil eines weiteren
Taststift-Haltegeräts
gemäss
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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17 ist
eine schematische Querschnittsansicht des gleichen Geräts wie in 16,
in der ein Vorgang des Lösens
des Eingriffs des Stifts mit der unteren Scheibe, wie in 16 gezeigt,
zu sehen ist.
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18 ist
eine schematische Draufsicht, die das Konzept eines Teils eines
Taststift-Anzeigegeräts gemäss einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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19 ist
eine schematische Seitenansicht eines Teils des Geräts der 18.
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20 ist
eine schematische Querschnittsansicht, in der Teil A des Geräts der 18 vergrössert zu
sehen ist.
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21 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Teils des Geräts der 18 in
der Ebene SX-SY.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Gemäss dem oben
beschriebenen Aspekt der vorliegenden Erfindung ermöglicht es
das Taststift-Anzeigegerät,
auf einem rotierenden Element kontinuierlich jede gewünschte Anzahl
von Stiften (Stiftzellen oder Blindenschriftzellen), d.h. Sätze jeder
gewünschten
Länge,
anzuzeigen (zu ertasten oder zu lesen). Dies ist daher anders als
der Fall, in dem nur eine Zeile (eine Blindenschriftzeile) auf einmal
angezeigt (ertastet oder gelesen) und aufgefrischt wird. Ausserdem
hat der (sehbehinderte) Benutzer in dem Taststift-Anzeigegerät gemäss dem oben
beschriebenen Aspekt, wenn er seinen Finger auf die zylindrische
Oberfläche
(die Tastfläche)
legt, das Gefühl,
als ob er den Finger auf einem Blinden schriftpapier von links nach
rechts bewegt oder der Finger einem Blindenschriftpapier von links
nach rechts folgt.
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Weiter
wird gemäss
dem oben beschriebenen Aspekt der vorliegenden Erfindung in dem
Taststift-Haltegerät
bzw. dem Taststift-Anzeigegerät
bevorzugt ein Halteelement bzw. ein rotierendes Element verwendet,
das aus einer Doppelschichtscheibe, einer Doppelschichttrommel oder
einem Förderband
besteht, das einen Doppelschicht-Stifthalteplattenmechanismus bewegt.
Die Aussenseite der Scheibe, der Trommel oder des Stifthalteplattenmechanismus
wirkt als Tastfläche.
Der Begriff einer „Tastfläche" wird hier in der
Bedeutung einer Oberfläche
für einen
Benutzer (z.B. eine behinderte Person) verwendet, der die Kopfflächen der
Stifte mit seinem Finger (gewöhnlich
einem Zeigefinger) ertastet. Durch ein solches Tasten kann der Benutzer
Unterschiede in den Höhen
der Stifte erkennen. Gewöhnlich
besteht eine Anzeigezelle (Blindenschriftzelle) aus sechs Stiften,
die in drei Zeilen und zwei Spalten angeordnet sind. Durch Berührung von
kontinuierlich angeordneten Anzeigezellen kann der Benutzer die Veränderungen
in den Höhen
der Stifte als Anzeigezellen (Blindenschriftzellen) wahrnehmen.
Dem elementaren Blindenschriftsystem zufolge wird die Höhe jedes
Stiftes entweder als null (gleiches Niveau wie oder tiefer als die
Tastfläche)
oder eins (auf eine bestimmte Höhe über der
Tastfläche
angehoben) gewählt.
Durch die Auswahl unterschiedlicher Null-Eins-Kombinationen der
Stifte werden unterschiedliche Blindenschriftzeichen zugeordnet.
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Der
vorliegenden Beschreibung zufolge wird der Begriff einer „zweidimensionalen
Anzeige" in der Bedeutung
einer Anzeige verwendet, die auf Null-Eins-Kombinationen oder Zwei-Werte-Kombinationen
beruht. Hingegen wird der Begriff einer „dreidimensionalen Anzeige" in der Bedeutung
einer Anzeige benutzt, die auf Kombinationen aus drei oder mehr
Werten beruht. Konkreter kann bei der dreidimensionalen Anzeige
die Höhe
jedes Taststifts nicht nur null oder eins sein, sondern kann auch
einen anderen Wert bzw. andere Werte zwischen null und eins annehmen.
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Die
Höhe und
der Durchmesser jedes Stifts kann wahlfrei ausgelegt werden. Praktisch
wird es als bevorzugt angesehen, dass jeder Stift einen Durchmesser
im Bereich von etwa 1,0 mm bis 2,0 mm besitzt, während die Anhebung in einem
Bereich von etwa 0,5 bis 0,8 mm liegt. Der Grund dafür, diese
Parameter innerhalb der Bereiche veränderlich zu lassen, besteht
darin, das Taststift-Halte- oder -Anzeigegerät ganz bestimmten Benutzern
anzupassen.
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Konkreter
bestehen die Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern, zwischen
Menschen mit gossen und kleinen Fingern sowie zwischen Menschen,
die an Blindenschriftzeichen gewöhnt
sind, und Menschen, die nicht daran gewöhnt sind. Für diejenigen, die an Blindenschriftzeichen
gewöhnt
sind, können
der Durchmesser und die Höhe jedes
Stifts klein sein, während
für nicht
daran Gewöhnte
diese Abmessungen goss sein sollten. Die Lesegeschwindigkeit (Tastgeschwindigkeit)
schneller Leser soll etwa 300 bis 400 Zeichen pro Minute betragen,
während
sie bei langsamen Lesern etwa 50 bis 100 Zeichen pro Minute beträgt. Somit
beträgt
die Lesegeschwindigkeit im Durchschnitt etwa 200 Zeichen pro Minute.
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Es
wird bevorzugt, dass jeder Stift eine gekrümmte Oberfläche, zum Beispiel halbkugelförmig oder
grob halbkugelförmig,
an seinen beiden Enden besitzt. Der Werkstoff der Stifte wird bevorzugt
aus rostfreiem Stahl, Nickel, Aluminium, das einer anodischen Oberflächenbehandlung
unterworfen wurde, Messing, Metallen der Eisengruppe, die einer
Rostschutzbehandlung unterworfen wurden, Metallen der Eisengruppe,
die zum Rostschutz mit einem fluorierten Kunststoff überzogen
wurden, Kupferwerkstoffen mit einer antibakteriellen Wirkung, Kunststoffen, Kunststoffen
mit zugemischten Photokatalysatorteilchen sowie mit einem Photokatalysator
versehenem rostfreiem Stahl ausgewählt. Des Weiteren ist die mit den
Fingern zu berührende,
gekrümmte
Fläche
unter dem Gesichtspunkt eines niedrigen Reibungswiderstands bevorzugt
eine Spiegelfläche.
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Alle
elastischen Elemente wie zum Beispiel ein nichtmetallisches ringförmiges Element,
ein nichtmetallisches stabförmiges
Element oder ein nichtmetallisches röhrenförmiges Element, wie oben in
Verbindung mit den verschiedenen Aspekten der vorliegenden Erfindung
beschrieben, bestehen bevorzugt aus einem Kautschukwerkstoff, einem
weichen Kunstharz (Weichplastik) oder einem Kautschuk-O-Ring. Das
Kautschukmaterial ist bevorzugt ein Siliconkautschuk (Si), ein Fluorkautschuk
(FKM), ein Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) oder ein Naturkautschuk
(NR). Das weiche Kunstharz ist bevorzugt ein Material mit genügend grosser
elastischer Verformung, das aus Nylonkunstharz, Polyvinylkunstharz,
fluoriertem Kunstharz, Siliconkunstharz, Polyethylenkunstharz und
dergleichen ausgewählt
wird.
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Im
Falle von O-Ringen ist es aus Kostengründen von Vorteil, im Handel
erhältliche
O-Ringe zu verwenden. Der Querschnitt des O-Rings, d.h. der Querschnitt
der Schnur für
den O-Ring hat bevorzugt die Gestalt eines Kreises, groben Kreises,
Rechtecks oder Rhombus. Ausserdem ist gemäss der vorliegenden Erfindung
die O-Gestalt des O-Rings nicht notwendigerweise eine vollkommene
O-Gestalt. Sie kann im Wesentlichen O-förmig sein. Zum Beispiel kann
sie einen herausgeschnittenen Abschnitt haben, der die O-Gestalt
unterbricht, so dass die Gestalt eine C-Gestalt genannt werden kann.
In der vorliegenden Beschreibung wird der Begriff eines „O-Ringes" in der Bedeutung
verwendet, O-Ringe zu erfassen, die einen herausgeschnittenen Abschnitt haben
können,
solange der O-Ring die erforderliche Funktion des Pressens und Haltens
besitzt, um zusammen mit einem Stifthalteelement oder einem rotierenden
Element einen oder mehrere Taststifte in dem entsprechenden einen
oder in mehreren Löchern
zu halten.
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Für das elastische
Element ist es wirkungsvoll, ein schmierendes Material wie fluorierten
Kunststoff auf seiner Aussen- oder Innenseite zu besitzen, und zwar
deshalb, weil dadurch die Reibungskraft zwischen dem elastischen
Element und dem Taststift über
eine lange Zeit hinweg stabil gehalten werden kann.
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Das
Material für
die Spiraldruckfeder wird bevorzugt aus metallischen Werkstoffen
wie Pianodraht und aus weichen Kunstharzmaterialien wie Nylonkunstharz
und Polyvinylkunstharz gewählt.
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Dem
Taststift-Haltegerät
der vorliegenden Erfindung entsprechend können die Taststifte durch einen
einfachen Mechanismus bewegt und gehalten werden, wobei ein einziges
elastisches Element eine Mehrzahl von Taststiften presst und hält. Entsprechend
ist ein solches Gerät
nicht nur wirksam, um Taststifte so zu halten, dass Blindenschriftzeichen angezeigt
werden, sondern auch, um Taststifte so zu halten, dass sie zweidimensional
oder dreidimensional allgemeine Zeichen und/oder allgemeine Grafiken
anzeigen, indem die Taststifte in einer wahlfreien Anzahl von Zeilen
und einer wahlfreien Anzahl von Spalten angeordnet werden.
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In
einem solchen Falle ist es auch möglich, ein elastisches Element
in Gestalt eines langen Stabes (oder einer Schnur oder eines Fadens)
zwischen jedem Paar benachbarter Spalten von Stiften oder zwischen
jedem Paar benachbarter Zeilen von Stiften anzuordnen, wobei das
elastische Element auf seiner einen Seite die mehreren Stifte in
der einen Spalte (Zeile) und auf seiner anderen Seite die mehreren
Stifte in der anderen Spalte (Zeile) presst. Es ist ferner möglich, ein
sehr langes elastisches Element in Gestalt eines solchen langen
Stabes herzustellen und das elastische Element zwischen jedem Paar von
benachbarten Spalten (Zeilen) von Stiften anzuordnen, indem das
elastische Element wellen förmig gefaltet
wird, wobei die Mehrzahl von Faltungen in ihrer Zahl der Zahl von
Spalten-(Zeilen-)paaren entspricht. Der vorliegenden Beschreibung
entsprechend kann daher die Mehrzahl von zwischen die Taststifte
einzubringenden elastischen Elementen ein einziges durchgehendes
elastisches Element sein, das wie oben beschrieben wie eine Mehrzahl von
elastischen Elementen wirkt. In anderen Worten kann der Begriff
von „elastischen
Elementen" ein einziges
elastisches Element bedeuten, das die Funktion mehrerer elastischer
Elemente, elastischer Stäbe oder
elastischer Segmente hat.
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Allgemein
gesagt beträgt
die Stifthaltekraft, mit der jedes elastische Element jeden Taststift
hält, bevorzugt
0,3 bis 1,0 N (Newton), stärker
bevorzugt 0,4 bis 0,8 N.
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Die
Stifthaltekraft wird in der vorliegenden Beschreibung als eine kritische
Kraft definiert, derart dass, wenn an jedem Stift eine Kraft angreift,
die gleich der kritischen Kraft bzw. kleiner als diese ist, der
Stift in der Position bzw. Höhe
relativ zur Tastfläche
verbleibt, die er gerade hat, während
der Stift sich von dieser Position bzw. Höhe relativ zur Tastfläche entfernt,
wenn eine die kritische Kraft übersteigende
Kraft an jedem Stift angreift. Die Stifthaltekraft ist daher typischerweise
diejenige kritische Kraft, dass, wenn ein Benutzer jeden Stift mit
seinem Finger mit einer Kraft drückt,
die die kritische Kraft übersteigt,
der Stift zur Tastfläche
hinabgedrückt
wird, während
der Stift in seiner jeweiligen Höhe
verbleibt, wenn der Benutzer mit einer Kraft, die gleich der kritischen
Kraft bzw. kleiner als diese ist, auf den Stift drückt. Allgemein
beträgt
die durchschnittliche Druckkraft des Fingers eines Benutzers nur
etwa 0,1 N.
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Im
Falle der sechsten bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
kann aber die Stifthaltekraft, die durch jedes elastische Element ausgeübt wird,
nur etwa 0,1 N betragen, da die Höhe jedes Stiftes relativ zur
Tastfläche
durch den Eingriff zwischen dem Stufenabschnitt des Stifts und dem Eingriffsabschnitt
des Loches gehalten werden kann. Ein Vorteil einer solch niedrigen
Haltekraft besteht darin, dass die Kraft, mit der jedes Stellglied
den Stift relativ zur Tastfläche
auf- und abbewegt, klein gehalten werden kann, wodurch das Stellglied
in seiner Grösse
und seinem Energieverbrauch kleiner gemacht werden kann und das
ganze Gerät
ebenfalls in seiner Grösse,
seinem Gewicht und seinem Preis kleiner gemacht werden kann.
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Damit
jedes elastische Element die gewünschte
Stifthaltekraft haben kann, wird bevorzugt, den Werkstoff, die Härte, den
Schnurdurchmesser, die Struktur und dergleichen für das elastische
Element zu wählen.
Dies wird hierunter in Übereinstimmung
mit den verschiedenen Ausgestaltungen der elastischen Elemente bzw.
Stifthaltemechanismen beschrieben.
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Im
Falle der elastischen Ausleger, die aus Blattfedern bestehen, die
aus rostfreiem Stahl hergestellt sind, wird bevorzugt, dass die
Blattfeder eine Blattstärke
von etwa 0,06 bis 0,07 mm, eine Blattbreite von etwa 2 mm und einen
Betrag der Federauslenkung von etwa 0,7 bis 0,8 mm besitzt.
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Im
Falle der O-Ringe, die jeweils ringförmig auf einem rotierenden
Element angeordnet sind, um mit ihrer einen Seite jeweils eine Mehrzahl
von Taststiften mit einem Durchmesser von etwa 1,2 mm, die aus Nitrilkautschuk
bestehen, zu pressen und zu halten, wird bevorzugt, dass der O-Ring
einen Schnurdurchmesser von etwa 1,4 bis 1,6 mm hat, während die
elastische Kompression (Betrag der Schnurdurchmesserschrumpfung)
jedes O-Rings, die durch das Pressen der Stifte verursacht wird,
etwa 0,3 bis 0,6 mm beträgt,
und dass der Schnurquerschnitt des O-Rings die Gestalt eines Kreises,
groben Kreises, Rechtecks oder Rhombus besitzt, wie aus handelsüblichen
O-Ringen ausgewählt.
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Als
Nächstes
kann wahlweise an jedem Taststift-Anzeigegerät ein markierter Abschnitt
angebracht werden, an den ein Benutzer seinen Finger legt. Wenn
ein solcher markierter Abschnitt benötigt wird, sollte er in der
Nähe des
rotierenden Elements angebracht werden. Die Gestalt des markierten
Abschnitts kann gewählt
werden. Im Falle eines scheibenförmigen
rotierenden Elements wird er zum Beispiel gebildet, indem zuerst
in der Nähe
der Peripherie des rotierenden Elements eine Wand mit einer Breite
von etwa 2 mm und einer Höhe
von etwa 0,3 mm angebracht und dann ein Abschnitt der Wand entfernt
wird, wodurch der entfernte Abschnitt zum markierten Abschnitt wird.
Andererseits kann ein Abschnitt des Gerätegehäuses, der so ausgelegt ist, dass
er sich auf im Wesentlichen dem gleichen Niveau wie das rotierende
Element sowie nahe der Peripherie des rotierenden Elements befindet,
mit einer Aussparung versehen werden, die eine Tiefe von etwa 0,3
mm und einen Boden von z.B. dreieckiger oder grob pfeilspitzenartiger
Gestalt besitzt, wodurch die Aussparung zu einem markierten Abschnitt
wird. Dadurch kann der Benutzer mit dem Finger gleichzeitig sowohl
den markierten Abschnitt als auch die Stifte auf der Tastfläche des
scheibenförmigen
rotierenden Elements ertasten.
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Im
Falle von zylinderförmigen
und förderbandförmigen rotierenden
Elementen kann ein markierter Abschnitt ebenfalls wahlweise angebracht werden.
Zum Beispiel ist ein zylinderförmiges
rotierendes Element normalerweise so ausgelegt, dass die Achse des Zylinders
parallel zur Grundfläche bzw.
zu einer waagerechten Ebene des Taststift-Anzeigegeräts verläuft und
dass daher die zylindrische Oberfläche sich so dreht, dass sie
in einem oberen Teil des Anzeigegeräts frei liegt und in einem
unteren Teil des Anzeigegeräts
verborgen ist. Gewöhnlich
ist der obere Teil des Anzeigegeräts fensterartig über einen
Drehwinkel von etwa 45 Grad offen. In einem solchen Falle wird daher
ein markierter Abschnitt an einem Endabschnitt des Gehäuses des
Anzeigegeräts angebracht,
wobei sich dieser Abschnitt nahe bei einem Ende des Zylinders des
zylinderförmigen
rotierenden Elements an der Oberseite des Anzeigegeräts befindet
und diesem zugewandt ist. Daher kann ein Benutzer mit dem Finger
gleichzeitig sowohl den markierten Abschnitt als auch die Taststifte
auf der zylindrischen Oberfläche
ertasten.
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In
gleicher Weise ist ein Taststift-Anzeigegerät, in dem ein förderbandförmiges rotierendes
Element verwendet wird, so ausgelegt, dass die Achsen aller Drehantriebsorgane
wie Rollen und Zahnräder im
Anzeigegerät
parallel zur Grundfläche
bzw. zu einer waagerechten Ebene sind und dass daher die Förderbandoberfläche sich
so dreht, dass sie in einem oberen Teil des Anzeigegeräts frei
liegt und in einem unteren Teil des Anzeigegeräts verborgen ist. Hier ist
der obere Teil des Anzeigegeräts
gewöhnlich mit
einem offenen Fenster versehen, in dem etwa 40 bis 50 Anzeigezeichen
(Blindenschriftzeichen) angezeigt werden. In einem solchen Falle
wird ein markierter Abschnitt an einem Endabschnitt des Gehäuses des
Taststift-Anzeigegeräts
angebracht, wobei sich dieser Abschnitt nahe bei einem Ende des
Gurts oder der Kette des Förderbandes
an der Oberseite des Anzeigegeräts
befindet und diesem zugewandt ist. Daher kann ein Benutzer mit dem
Finger gleichzeitig sowohl den markierten Abschnitt als auch die Taststifte
auf der Oberfläche
des Förderbandes
ertasten.
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Als
Nächstes
wird in Fällen,
wenn elastische Ausleger als die elastischen Elemente verwendet werden,
jeder elastische Ausleger bevorzugt aus einer Blattfeder aus rostfreiem
Stahl und einem Pianodraht ausgewählt, die an ihren freien Enden
je einen V-förmig
gebogenen Abschnitt als Eingriffsabschnitt besitzen, der mit der
Ringnut jedes Taststiftes in Eingriff kommen soll. Indem der zum
Beispiel V-förmige Eingriffsabschnitt
elastisch in die Ringnut des Stifts gepresst wird, kann der Stift
mit einer gewünschten Haltekraft
auf der Höhe
gehalten werden, die durch den Eingriff zwischen dem. Eingriffsabschnitt
des elastischen Auslegers und der Ringnut definiert wird. Hierbei
ist es leicht möglich,
bei der Aufwärtsbewegung
jedes Stiftes in jedem Loch eine andere Stifthaltekraft jedes elastischen
Auslegers als bei der Abwärtsbewegung
vorzusehen.
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Was
als Nächstes
die Stellglieder betrifft, um die Taststifte relativ zur Tastfläche des
Halteelements bzw. des rotierenden Elements gemäss vorliegender Erfindung zu
bewegen (entweder aufwärts
oder abwärts),
so wird bevorzugt, dass jedes solche Stellglied unter den folgenden
Elementen oder Mechanismen ausgewählt wird: einem Motor (Impulsmotor oder
dergleichen) mit auf seine Welle montierter Nockenscheibe; einem
elektrischen Zylinder (Motor mit einer Führungsschraube auf seiner Welle);
einem Linearmotor; einer elektromagnetischen Spule; einem aus einem
Dauermagneten hergestellten und durch einen Elektromagneten gedrehten
Nocken; einem in der Richtung seiner Dicke polarisierten, plattenförmigen elektromechanischen
Umformerelement (einem piezoelektrischen Element); und dergleichen.
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Ein
bevorzugtes Element, um die Taststifte zu ihrer Rückführposition
oder -höhe
zurückzuführen (die
Stifte zu ihrer ersten Position abzusenken oder anzuheben), ist
ein Nocken mit stufig geneigter Oberfläche bzw. eine drehbare Walze.
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Es
wird bevorzugt, dass die Stellglieder, der Nocken, die Walze und
dergleichen, mit denen die Taststifte bewegt werden, in der Nähe des rotierenden
Elements angeordnet sind, z.B. auf dem Gehäuse oder Sockel des Taststift-Anzeigegeräts.
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Es
wird weiter bevorzugt, dass das Taststift-Haltegerät und das
Taststift-Anzeigegerät
an allen Stiftbewegungsabschnitten mit einem Schmiermittel versehen
werden. Zum Beispiel wird bevorzugt, jeden Stift fest mit einem
Fluorkunstharz (z.B. durch Sinterbeschichtung) oder mit einem festen Schmiermittel
auf der Basis von Kunststoff zu beschichten. Weiter ist es möglich zuzulassen,
dass das Halteelement, das rotierende Element, die Taststifte und
die ringförmigen
Elemente zum Beispiel ein Fluorkunstharz enthalten. Dadurch kann
die Reibungskraft zwischen jedem Taststift und einem Element oder
Elementen, die den Stift stützen
und halten, verringert und konstant gemacht werden. Im Ergebnis
kann z.B. auch die Stifthaltekraft jedes elastischen Elements konstant
gemacht werden.
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Hiernach
werden Taststift-Haltegeräte
oder -Anzeigegeräte
(Blindenschrift-Halte- oder
Anzeigegeräte)
gemäss
bestimmten, nicht einschränkenden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. In 1, 3, 5, 10, 13, 16 und 18 ist
nur ein Teil der Taststifte für
die Anzeige von Stiftmustern (Blindenschrift) zu sehen, um die Zeichnungen
zu vereinfachen. In Wirklichkeit ist eine wahlfreie Anzahl von Stiftegruppen
(Blindenschriftzellen) für
etwa 8 bis 50 Zeichen (Blindenschriftzeichen) ringförmig und
in gleichen Winkelabständen auf
der Tastfläche
jedes rotierenden Elements angeordnet.
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AUSFÜHRUNGSFORM NR. 1
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1 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Hauptteil eines rotierenden
Elements für
ein kontinierliches Taststift-Anzeigegerät (Blindenschrift-Anzeigegerät) gemäss vorliegender
Ausführungsform
zeigt, wobei eine obere Scheibe entfernt worden ist. 2 ist
eine schematische Querschnittsansicht in der Ebene S1X-S1Y von 1,
in der ein Hauptteil des rotierenden Elements der 1 mit
der daran befestigten oberen Scheibe zu sehen ist. 9 ist
eine schematische Schrägansicht,
die das Konzept eines Hauptteils eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss vorliegender
Ausführungsform
zeigt. 10 ist eine schematische Draufsicht,
die das Konzept eines Hauptteils des Geräts der 9 zeigt, wobei
ein in 9 gezeigtes Gehäuse entfernt worden ist. 11 ist
eine schematische Seitenansicht eines Hauptteils des Geräts der 10. 12 ist ein
schematisches Blockdiagramm, das eine Steuerschaltung für die Steuerung
eines Antriebsmotors des rotierenden Elements, der Stellglieder
usw. zeigt.
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Das
Taststift-Anzeigegerät 400 umfasst
sieben Hauptbestandteile. Ein erster Hauptbestandteil umfasst ein
rotierendes Element 410 mit einer Mehrzahl von Zellen (Blindenschriftzellen),
die aus auf- und abbewegbaren Stiften 601 bestehen, wie
in 9 gezeigt, und ringförmig auf seiner Tastfläche angeordnet
sind. Ein zweiter Hauptbestandteil umfasst drei O-Ringe 370A, 370B und 370C,
die aus Kautschuk bestehen und in eingelassenen Nuten auf dem rotierenden
Element 410 ringförmig
angeordnet sind, um die Stifte 601 radial von der einen
Seite jedes Stifts zu pressen und die Stifte zu halten, wie in 1 gezeigt.
Ein dritter Hauptbestandteil umfasst drei Stellglieder (Impulsmotoren 1 bis 3,
scheibenartige Nocken usw.), um die Stifte 601 auf eine
Höhe von
etwa 0,7 mm über
der Tastfläche
anzuheben, wenn das rotierende Element 410 so gedreht wird, dass
die Stellglieder mit den Stiften in Berührung kommen, wie in 10 gezeigt.
Ein vierter Hauptbestandteil umfasst drei Walzen 440, um
die Höhe,
auf die die Stifte angehoben worden sind, einheitlich zu machen,
wenn das rotierende Element 410 so gedreht wird, wie in 10 gezeigt.
Ein fünfter
Hauptbestandteil umfasst drei Walzen 430, die in der Dreh richtung
des rotierenden Elements 410 abwärts von den Walzen 440 angeordnet
sind und die mit den Stiften 401 in Berührung gebracht werden und die
Stifte zur Tastfläche
(d.h. der ersten Position oder Stiftrückführposition oder Stiftrückführhöhe) absenken
oder aber zulassen, dass die Stifte in ihrer abgesenkten Position
(d.h. ihrer ersten Position) verbleiben, wenn das rotierende Element 410 gedreht
wird, wie in 10 gezeigt. Somit können die
Walzen 430 als Stifthöhen-Rückführelemente
(Stiftpositions-Rückführelemente)
bezeichnet werden. Ein sechster Hauptbestandteil umfasst (nicht
gezeigte) selektive Betätigungsorgane,
um die drei Stellglieder selektiv zu aktivieren. Ein siebenter Hauptbestandteil
umfasst ein (nicht gezeigtes) Drehantriebsorgan für die Drehung
des rotierenden Elements 410.
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Die
vorliegende Ausführungsform,
wie zum Beispiel in 1 und 9 gezeigt,
veranschaulicht einen Fall, in dem jede Zelle (Blindenschriftzelle)
aus sechs Stiften (drei Zeilen und zwei Spalten) besteht, um ein
Zeichen (Blindenschriftzeichen) anzuzeigen. Die sechs Stifte sind
einander grundsätzlich
gleich. Jeder Stift 601 besteht aus rostfreiem Stahl mit
einem Durchmesser von etwa 1,2 mm und einer Länge von etwa 8 mm und hat an
jedem seiner Enden eine grob halbkugelförmige Gestalt.
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1 und 2 zeigen
schematisch ein Beispiel einer Struktur, um die Stifte 601 zu
halten. Drei O-Ringe 370A, 370B und 370C sind
in Übereinstimmung
mit jeder der drei Zeilen jeder Zelle ringförmig und koaxial angeordnet.
Alle ringförmig
angeordneten Stifte in den ersten Zeilen jeder Zelle werden auf
ihrer einen Seite durch den ringförmig angeordneten O-Ring 370A in
Pfeilrichtung gepresst, wie in 2 gezeigt,
wodurch die Stifte gehalten werden. In gleicher Weise werden alle
ringförmig
angeordneten Stifte in den zweiten Zeilen sowie die in den dritten Zeilen
auf ihrer einen Seite durch die O-Ringe 370B bzw. 370C gepresst
und dadurch gehalten, wie in 1 und 2 gezeigt.
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Obwohl
hier nicht gezeigt, ist es auch möglich, dass jeder Stift so
mit einer Ringnut (oder Ringnuten) versehen wird, wie später in 20 gezeigt (Ringnuten 2 und 3),
dass es jedem O-Ring ermöglicht
wird, in solche Ringnuten einzugreifen, um die Haltekraft des Stiftes
durch den O-Ring zu erhöhen. Wenn
solche Ringnuten) vorgesehen werden, wird bevorzugt, dass solche
Ringnuten) an solchen Positionen angebracht werden, dass sich der
Stift an seiner ersten Position (Rückführposition) oder an einer später beschriebenen
zweiten Position (Anzeigeposition) befindet, wenn sich jeder O-Ring
mit (einer) solchen Ringnuten) jedes Stifts im Eingriff befindet.
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Jeder
der drei O-Ringe besteht aus Nitrilkautschuk und hat einen Durchmesser
von etwa 1,5 mm. Er ist so ausgelegt, dass die elastische Kompression jedes
O-Rings, die durch das Pressen der Stifte hervorgerufen wird, etwa
0,4 mm beträgt.
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Die
Fingerdruckkraft eines gewöhnlichen
Benutzers (einer sehbehinderten Person) bei Ertasten der Stifte 601 beträgt nur etwa
0,1 N (Newton). Daher ist die Kraft zum Halten der Stifte in der
Struktur der 1 und 2 auf etwa
0,4 N ausgelegt. Daher können
die Stifte stehen bleiben, ohne abgesenkt zu werden, wenn der Benutzer
die Stifte berührt.
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Der
Taststift-Haltemechanismus bzw. das Taststift-Haltegerät ist einfach,
weil die durch jeden O-Ring ausgeübte Stifthaltekraft unabhängig von
der Position der Anzeigeeinheit (Blindenschrift-Anzeigeeinheit)
einheitlich ist.
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10 und 11 veranschaulichen
schematisch ein Konzept für
Stellglieder, die die Stifte 601 auf eine Höhe von etwa
0,7 mm über
der Tastfläche des
rotierenden Elements 410 anheben. Drei Stellglieder sind
in Übereinstimmung
mit der Anzahl von Stiften (nämlich
der Anzahl von Zeilen) in jeder Spalte jeder Zelle (Blindenschriftzelle)
für ein
Zeichen (Blindenschriftzeichen) angeordnet. Die betreffenden Stellglieder
sind am Gehäuse
oder einem Ständer (nicht
gezeigt) so angebracht, dass sie voneinander beabstandet an der
Peripherie des rotierenden Elements 410 sitzen. Des Weiteren
werden die betreffenden Stellglieder zu unterschiedlichen Zeitpunkten angetrieben.
Da die Stellglieder voneinander beabstandet angebracht sind, können die
Aussenmasse der Stellglieder ziemlich frei ausgelegt werden. Ausserdem
kann der Spitzenwert des Stellglied-Antriebsstromes auf Grund der
verschiedenen Antriebszeitpunkte der Stellglieder, d.h. durch eine
sequenziellen Verschiebung der Betriebszeiten der Stellglieder,
verringert werden.
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Jedes
Stellglied umfasst: einen scheibenartigen Nocken 421 (421A bis 421C),
der mit den Stiften 601 in Berührung kommt; einen Impulsmotor 1 (1A bis 1C)
für die
Drehung des scheibenartigen Nockens 421; sowie ein Getriebe
G1 und G2, um den scheibenartigen Nocken 421 mit dem Impulsmotor
in Eingriff zu bringen. Wenn das rotierende Element 410 im Uhrzeigersinne
gedreht wird, wie durch den Pfeil in 10 gezeigt,
werden die Stifte 601 der ersten, dritten und zweiten Zeilen
der Zellen (Blindenschriftzellen) sequenziell so mit den scheibenartigen
Nocken 421A, 421B und 421C zusammengebracht,
dass die beiden Stifte in jeder Zeile jeder Zelle, der ersten, dritten
und zweiten Zeile, entweder über
das Niveau der Tastfläche
angehoben werden oder dort verbleiben, wodurch die insgesamt sechs
Stifte 601 jeder Zelle selektiv gegen elastische Berührungskräfte (Reibungskräfte) an
den O-Ringen 370A, 370B und 370C zu einer
Höhe von
etwa 0,7 mm über
der Tastfläche des
rotierenden Elements 410 angehoben und dort gehalten werden.
Das bedeutet, dass die Impulsmotoren 1A, 1B und 1C die
Stifte der ersten Reihe, der dritten Reihe bzw. der zweiten Reihe
der Zelle selektiv anheben. Es bleibt frei, einen (nicht gezeigten)
Anschlag am oberen Ende jedes Stiftes 601 vorzusehen, um
den Stift 601 daran zu hindern, dass er durch jeden scheibenartigen
Nocken auf eine grössere Höhe als gewünscht angehoben
wird.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
sind drei Walzen 430, die unabhängig voneinander gedreht werden
können,
vorgesehen, um die Stifte 601 zur Tastfläche abzusenken.
Wenn das rotierende Element 410 im Uhrzeigersinne gedreht
wird, ist die Umfangsgeschwindigkeit der Stifte jeder Zeile von der
der Stifte der anderen Zeilen verschieden. Daher wird bevorzugt,
dass die drei Walzen 430 unabhängig voneinander und in Übereinstimmung
mit den unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Stifte in
den entsprechenden Zeilen gedreht werden können. Die Bezugszahl 440 bezeichnet
Walzen, um die Höhen
der über
die Tastfläche
angehobenen Stifte einheitlich zu machen. Es wird bevorzugt, dass
diese Walzen 440 ebenfalls unabhängig voneinander und in Übereinstimmung
mit den unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Stifte in
den entsprechenden Zeilen gedreht werden können.
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Das
rotierende Element 410 kann durch eine wahlfreie Anordnung
gedreht werden, zum Beispiel unter Verwendung eines Getriebes und
eines Impulsmotors. Konkreter kann, obwohl dies nicht gezeigt wird,
ein Zahnrad an einem Nabenabschnitt an der Unterseite des rotierenden
Elements 410, das von einer Welle 470 drehbar
gehalten wird, vorgesehen werden, das mit einem Antriebsrad, einem
Impulsmotor usw. in Eingriff gebracht werden kann.
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Ein
Beispiel einer Steuerschaltung für
die Steuerung eines Motors (eines Antriebsmotors für das rotierende
Element), eines Stellgliedes (wie zum Beispiel eines Impulsmotors)
usw. im Taststift-(Blindenschrift-)Anzeigegerät 400 wird mit dem
Blockdiagramm der 12 gezeigt. Um das Blockdiagramm kurz
zu beschreiben, umfasst eine Steuerschaltung 120 eine parallele
Eingabe/Ausgabe-Einheit (PIO: parallel input/output unit) 121,
eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU: central processing unit) 122,
einen Analog-Digital-Wandler (A/D) 123, einen Speicher 124 und
eine serielle Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle
(SIO: serial input/output Interface) 125. Die an die CPU 122 angeschlossene PIO 121 empfängt ein Signal,
das von einer Sechspunkt-Stiftanzeigetastatur 126, einem
Anzeigesteuerschalter 127 und einem optischen Koppler 128 ausgegeben
wird, und liefert sein Ausgangssignal gesteuert von der CPU 122 an ein
stift-antreibendes Stellglied 129. Der A/D-Wandler 123 empfängt Signale
von einem Anzeigegeschwindigkeits-Steuerschalter 130 und
liefert sein Ausgangssignal an die CPU. Die SIO 125 ist
sowohl an die CPU 122 als auch ein einen universellen seriellen
Bus (USB) 131 angeschlossen. Die CPU 122 ist an
den Speicher 124 und einen externen Speicher 134 angeschlossen.
Ansprechend auf Signale von der PIO 121, dem A/D-Wandler 123,
der SIO 125, dem Speicher 124 und/oder dem externen
Speicher 134 liefert die CPU 122 ihr Ausgangssignal
an eine Motorsteuereinheit 132. Die Motorsteuereinheit 132 liefert
ihr Ausgangssignal an einen Motor 133 und steuert ihn.
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Die
Drehung des Impulsmotors des Stellgliedes wird zu Zeitpunkten betrieben,
die auf einer von einem optischen Unterbrecher (nicht gezeigt; z.B. eine
rotierende Scheibe mit Lochungen) durchgeführten Phasenerkennung beruhen.
Der optische Unterbrecher hat Lochungen, deren Anzahl der Gesamtzahl
von Stiftspalten gleicht, die auf dem rotierenden Element 410 vorhanden
sind. Die Zahl der Lochungen beträgt zum Beispiel 96, wenn Stifte
für 48
Zeichen (48 Zellen) auf dem rotierenden Element vorgesehen sind.
Die Zeitpunkte zum Antrieb der Stellglieder können auch unter Benutzung des
zum Antrieb des rotierenden Elements 410 verwendeten Impulsmotors
abgeleitet werden. Die Phasenerkennung kann des Weiteren auch mit
zwei optischen Kopplern erfolgen, die die Anfangsposition für die Aktivierung
bzw. die Taststiftposition erkennen.
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Das
rotierende Element 410, das ein Bauteil des Taststift-Anzeigegeräts 400 ist,
kann aus einem Polystyrolharz (PS) bestehen, wobei eine untere Scheibe 410B und
eine obere Scheibe 410A beide als Scheiben geformt und
miteinander verbunden worden sind. Die Oberseite der oberen Scheibe 410A funktioniert
als eine Tastfläche
(Lesefläche),
wie durch die Buchstaben TS (tactile surface) in 2 angedeutet.
Wie zum Beispiel in 2 gezeigt, sind des Weiteren
die O-Ringe 370A, 370B und 370C in die
vertieften Ringnuten eingesetzt, die an der unteren Scheibe 410B angebracht
sind. Die Stifte 601 werden so gehalten, dass sie durch
die obere und untere Scheibe 410A und 410B gleiten
können.
Um die Gleitbewegung jedes Stiftes 601 zu glätten und
zu stabilisieren, wird ein Gleitabschnitt der Stifte wie die Oberfläche des
Stiftes 601 bevorzugt mit einem festen Schmiermittel auf
Fluoridbasis beschichtet.
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Es
wird angenommen, dass im Taststift-Anzeigegerät 400 48 Zellen (Zeichen)
ringförmig
auf der Tastfläche
des rotierenden Elements 410 angeordnet sind. Da eine Zelle
aus sechs Stiften (drei Zeilen und zwei Spalten) besteht, beträgt die Gesamtzahl
der Stifte 288.
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Unter
der Annahme, dass die Lesegeschwindigkeit (die Tastfertigkeit) 200 Schriftzeichen
pro Minute beträgt,
sollte das rotierende Element 410 eine Drehgeschwindigkeit
von etwa 4 U/min (Umdrehungen pro Minute) besitzen. Wenn ein Benutzer
einen Finger auf die Tastfläche
des sich im Uhrzeigersinne drehenden, rotierenden Elements 410 legt,
hat er das Gefühl,
als ob sein Finger einem Blindenschriftpapier von links nach rechts
folgt. Ausserdem kann das Taststift-Anzeigegerät gemäss der vorliegenden Ausführungsform
Zeichen kontinuierlich und sequenziell anzeigen, so dass der Finger
nicht zu jeder neuen Zeile bewegt werden muss, was im Falle eines
Blindenschriftpapiers oder eines herkömmlichen Taststift-(Blindenschrift-)Anzeigegeräts der Fall
ist, das jeweils nur eine Zeile (eine Blindenschriftzeile) auf einmal
anzeigt und auffrischt. Dementsprechend ist dieses Gerät für Benutzer
(die Sehbehinderten) sehr bequem.
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Im
Taststift-Anzeigegerät 400,
wie es in 9 gezeigt wird, wird ein grob
halbkreisförmiger Teil
des rotierenden Elements 410 mit den Stiften 601 von
einem Gehäuse 800 offen
gelassen. Ein markierter Abschnitt 840, der durch eine
Vertiefung oder Erhebung gebildet wird, ist in der Nähe des freiliegenden
Teils des rotierenden Elements 410 angebracht. Durch den
markierten Abschnitt 840 kann der (sehbehinderte) Benutzer
leicht die anfängliche
Tastposition erkennen, an die ein Finger zu legen ist. Bezugszahl 841 bezeichnet
eine Führungsschiene
für den Finger.
Die Führungsschiene
ist ein bogenförmiger Vorsprung
mit einer Höhe
von etwa 0,3 mm und einer Breite von etwa 2 mm. Über diesen Vorsprung lässt sich
erkennen, dass sich der Finger auf dem rotierenden Element oder
nahebei befindet.
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Obwohl
nicht gezeigt, umfasst das Taststift-Anzeigegerät 400 gemäss vorliegender
Ausführungsform
eine Detektorschaltung, um eine abnormale Belastung zu erkennen
und den das rotierende Element antreibenden Motor automatisch und
augenblicklich anzuhalten, wenn wegen einer Störung, zum Beispiel weil ein
Fremdkörper
zwischen dem rotierenden Glied und der Öffnung im Gehäuse eingeklemmt
ist, eine einen vorbestimmten Wert überschreitende Belastung am
Motor anliegt.
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Bezugszahl 811 bezeichnet
einen Schalter für
Vorwärtsdrehung
(Schalter für
kontinuierliches Lesen), um das rotierende Element 410 im
Uhrzeigersinn zu drehen und se quenziell und kontinuierlich Zeichen
(Blindenschriftzeichen) anzuzeigen. Bezugszahl 812 bezeichnet
einen Schalter zum Unterbrechen der Drehung, um das kontinuierliche
Lesen zu unterbrechen. Bezugszahl 813 bezeichnet einen Schalter
für Rückwärtsdrehung
(Schalter für
wiederholtes Lesen), um das rotierende Element 410 im Gegenuhrzeigersinn
zu drehen, d.h. in der umgekehrten Richtung, und Zeichen noch einmal
zu lesen, die bereits einmal gelesen worden sind. Bezugszahlen 814 bis 819 sind
Zeichen-(Blindenschrift-)Eingabeschalter nach Perkins, mit denen
ein (sehbehinderter) Benutzer Zeichen (Blindenschriftzeichen) eingibt.
Diese Zeichen-(Blindenschrift-)Eingabeschalter 814 bis 819 entsprechen
den Blindenschriftnummern 3, 2, 1, 4, 5 und 6.
Bezugszahl 820 bezeichnet einen Zeicheneingabe-(Blindenschrifteingabe-)Überprüfungsschalter
(Eintragsschalter), mit dem die eingegebenen Zeichen (eingegebenen
Blindenschriftzeichen) überprüft werden,
wenn der Benutzer prüft,
ob die eingegebenen Zeichen richtig sind. Bezugszahl 830 bezeichnet
einen Einführungsschlitz,
um eine Speicherkarte, auf der zum Beispiel verschiedene Textdaten
gespeichert sind, in das Gerät
einzuführen.
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Wie
aus dem Vorangegangenen offensichtlich ist, erlaubt es das Taststift-Anzeigegerät 400 gemäss der vorliegenden
Ausführungsform,
den Taststift-Haltemechanismus bzw. das Taststift-Haltegerät und den
Taststift-Absenkmechanismus sehr einfach zu gestalten, so dass Grösse und
Preis verringert werden können.
Ein Beispiel des Taststift-Anzeigegeräts 400, das die gegenwärtigen Erfinder
wirklich angefertigt haben, hat eine Breite von 210 mm, eine Tiefe
von 130 mm und eine maximale Höhe
von 30 mm als Aussenmasse sowie ein Gewicht von etwa 450 g.
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Hiernach
wird jetzt ein weiterer Taststift-Haltemechanismus bzw. ein weiteres
Taststift-Haltegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
beschrieben. 3 zeigt einen Teil eines weiteren
rotierenden Elements als Bauteil für ein Taststift-Anzeigegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
und stellt eine schematische Draufsicht seines Hauptteils dar, wobei
eine obere Scheibe entfernt worden ist. 4 ist eine
schematische Querschnittsansicht des rotierenden Elements der 3 in
der in 3 gezeigten Ebene S2X-S2Y, wobei die obere Scheibe darauf
angebracht ist. Unter Bezugnahme auf diese Zeichnungen hat ein rotierendes
Element 910 eine obere Scheibe 910A und eine untere
Scheibe 910B, die integral miteinander kombiniert sind.
Die Oberseite der oberen Scheibe 910A funktioniert als
Tastfläche
(Lesefläche),
wie durch die Buchstaben TS (tactile sur face) in 4 angedeutet.
Ein elastisches Element 900 ist in eine auf der unteren
Scheibe 910B angebrachte Nut eingesetzt.
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Im
Falle dieses weiteren Taststift-Haltemechanismus bzw. -geräts wie auch
im Falle des oben beschriebenen Taststift-Haltemechanismus bzw.
-geräts
wird jeder Stift 601 an seiner einen Seite durch das elastische
Element 900 (das zum Beispiel aus einem Kautschukstab mit
kreisförmigem
Querschnitt besteht) gepresst, wie durch die Pfeile in 4 gezeigt,
und kann dadurch in der Richtung der Auf- und Abbewegung jedes Stiftes 601 an
einer gewünschten Position
gehalten werden. Konkreter erstreckt sich jedes elastische Element
(jeder elastische Stab) 900 in Richtung der Spalten und
ist so zwischen ein Paar benachbarter Spalten 601 eingefügt, dass
die Stifte 601 in der einen Spalte des Spaltenpaares von
der einen Seite des elastischen Elements 900 gepresst und
gehalten werden, während
die Stifte 601 in der anderen Spalte von der entgegengesetzten
Seite des elastischen Elements 900 gepresst und gehalten werden.
Die Stifte 601 und die elastischen Elemente 900 sind
so angeordnet, dass das rotierende Element 910 mit Hilfe
der elastischen Elemente die auf- und abzubewegenden Stifte trägt und dass
die Längsrichtung
jedes elastischen Elements 900 senkrecht zur Längsrichtung
jedes Stiftes 601 ist. Es wird bevorzugt, dass der Kautschukstab
für das
elastische Element aus Nitrilkautschuk besteht und einen Aussendurchmesser
von 1,5 mm sowie eine Härte
von 70 IRHD (International Rubber Hardness Degree: Internationaler
Gummihärtegrad)
besitzt. Weiter wird bevorzugt, dass die elastische Kompression
des Kautschukstabes durch das Pressen der Stifte etwa 0,4 mm beträgt, während die
Stifthaltekraft etwa 0,4 N beträgt.
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Obwohl
hier nicht gezeigt, ist es auch möglich, dass jeder Stift so
mit einer Ringnut (oder Ringnuten) versehen wird, wie später in 20 gezeigt (Ringnuten 2 und 3),
dass es jedem elastischen Element 900 ermöglicht wird,
in solche Ringnuten) einzugreifen, um die Haltekraft des Stiftes
durch das elastische Element 900 zu erhöhen. Wenn solche Ringnuten)
vorgesehen werden, wird bevorzugt, dass solche Ringnuten) an solchen
Positionen angebracht werden, dass sich der Stift an seiner ersten Position
(Rückführposition)
oder an einer später
beschriebenen zweiten Position (Anzeigeposition) befindet, wenn
sich jedes elastische Element 900 mit (einer) solchen Ringnuten)
jedes Stifts im Eingriff befindet.
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Noch
ein weiterer Taststift-Haltemechanismus bzw. ein weiteres Taststift-Haltegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
wird nun unter Bezugnahme auf 5 und 6 beschrieben. 5 zeigt
schematisch einen Teil noch eines weiteren rotierenden Elements
als eines Bauteils für
ein Taststift-Anzeigegerät
gemäss
vorliegender Ausführungsform;
sie ist eine Draufsicht seines Hauptteils, wobei eine obere Scheibe
entfernt worden ist. 6 ist eine schematische Querschnittsansicht
des rotierenden Elements der 5 entlang
der in 5 gezeigten Ebene S3X-S3Y, wobei die obere Scheibe angebracht
ist. Auf diese Zeichnungen Bezug nehmend, besitzt ein rotierendes
Element 920 eine obere Scheibe 920A und eine untere
Scheibe 920B, die integral miteinander kombiniert sind.
Die Oberseite der oberen Scheibe 920A funktioniert als
eine Tastfläche (Lesefläche), wie
durch die Buchstaben TS (tactile surface) in 6 angedeutet.
Elastische Elemente 930 sind in vertieften Abschnitten
auf der unteren Scheibe 920B angebracht.
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Im
Falle dieses Taststift-Haltemechanismus bzw. -geräts wie auch
im Falle des oben beschriebenen Taststift-Haltemechanismus bzw.
-geräts
wird jeder Stift 601 an seiner einen Seite durch das elastische
Element 930 (das zum Beispiel aus einem Kautschukstab mit
kreisförmigem
Querschnitt besteht) gepresst, wie durch die Pfeile in 6 gezeigt,
und kann dadurch in der Richtung der Auf- und Abbewegung jedes Stiftes 601 an
einer gewünschten
Position gehalten werden. Konkreter wird ein stabförmiges elastisches
Element 930 an jeder Zeile jeder Zelle zwischen zwei Stifte 601 eingesetzt
(insgesamt drei stabförmige
elastische Elemente für
jede Zelle), um die beiden Stifte in Richtung der Auf- und Abbewegung jedes
Stiftes an einer wahlfreien Position elastisch zu pressen und zu
halten. Es wird angenommen, dass die Gestalt des Querschnitts und
der Werkstoff jedes stabförmigen
elastischen Elements die gleichen wie die jedes stabförmigen elastischen Elements
sind, wie es in 3 verwendet wird.
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Die
Längsrichtung
jedes stabförmigen
elastischen Elements ist hier parallel zur Längsrichtung jedes Stabes. Entsprechend
kann die Stifthaltekraft jedes stabförmigen elastischen Elements
leicht durch Anpassung der Länge
jedes stabförmigen
elastischen Elements angepasst werden.
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Es
ist aber auch möglich,
dass die Längsrichtung
jedes stabförmigen
elastischen Elements senkrecht zu der jedes Stiftes ist, wie in
dem oben beschriebenen Fall, und dass jeweils ein stabförmiges elastisches
Element zwischen jedes Paar zweier benachbarter Stifte in jeder
Spalte jeder Zelle eingesetzt wird (insgesamt vier stabförmige elastische Elemente
für jede
Zelle), indem entsprechende vertiefte Abschnitte für die stabförmigen elastischen
Elemente vorgesehen werden.
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Obwohl
hier nicht gezeigt, ist es auch möglich, dass jeder Stift so
mit einer Ringnut (oder Ringnuten) versehen wird, wie später in 20 gezeigt (Ringnuten 2 und 3),
dass es jedem elastischen Element 930 ermöglicht wird,
in solche Ringnuten) einzugreifen, um die Haltekraft des Stiftes
durch das elastische Element 930 zu erhöhen. Wenn solche Ringnuten)
vorgesehen werden, wird bevorzugt, dass solche Ringnuten) an solchen
Positionen angebracht werden, dass sich der Stift an seiner ersten Position
(Rückführposition)
oder an einer später
beschriebenen zweiten Position (Anzeigeposition) befindet, wenn
sich jedes elastische Element 930 mit (einer) solchen Ringnut(en)
jedes Stifts im Eingriff befindet.
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Noch
ein weiterer Taststift-Haltemechanismus bzw. ein Taststift-Haltegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
wird nun unter Bezugnahme auf 7 und 8 beschrieben,
die schematisch ein Beispiel für
ein zweidimensionales bzw. dreidimensionales Taststift-Anzeigegerät mit einem
flachen Plattenelement zeigen, wo Stifte jeder Zelle in einer Mehrzeilen-Mehrspalten-Matrix
angeordnet sind. In 7 und 8 werden
konkret zwei Zellen gezeigt, wobei jede Zelle aus acht Stiften in
einer 4-Zeilen-2-Spalten-Matrix
besteht. Dieser Mechanismus eignet sich zum Beispiel für ein später beschriebenes
Anzeigegerät,
bei dem ein Gurtförderband,
ein Kettenförderband
oder ein Palettenförderband
benutzt wird.
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Der
vorliegenden Beschreibung entsprechend sind der Begriff einer „zweidimensionalen
Anzeige" und der
Begriff einer „dreidimensionalen
Anzeige" bereits
oben beschrieben worden. Konkreter wird hier der Begriff einer „zweidimensionalen
Anzeige" in der
Bedeutung verwendet, dass jeder Stift im Anzeigezustand entweder
eine bestimmte Höhe
oder keine Höhe über der
Tastfläche
besitzen kann (d.h. entweder einen Wert von 1 oder einen Wert von
0, als Binärcode
ausgedrückt).
Andererseits wird der Begriff einer „dreidimensionalen Anzeige" in der Bedeutung
verwendet, dass jeder Stift im Anzeigezustand eine willkürliche Höhe über der
Tastfläche
haben kann (nämlich
jeden Wert zwischen 1 und 0).
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7 zeigt
einen Teil des flachen Plattenelements als eines Bauteils für ein Taststift-Anzeigegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform;
sie ist eine Draufsicht seines Hauptteils, wobei eine obere flache
Platte entfernt worden ist. 8 ist eine schematische
Querschnittsansicht des flachen Plattenelements der 7 in
der in 7 gezeigten Ebene S4X-S4Y, wobei die obere flache
Platte angebracht ist. Auf diese Zeichnungen Bezug nehmend, hat
ein flaches Plattenelement 920 eine obere flache Platte 940A und
eine untere flache Platte 940B, die integral miteinander
kombiniert sind. Die Oberseite der oberen flachen Platte 940A funktioniert
als eine Tastfläche
(Lesefläche),
wie durch die Buchstaben TS (tactile surface) in 8 angezeigt.
Spiraldruckfedern 950 sind als elastische Elemente in vertiefte Abschnitte
eingesetzt, die auf der unteren flachen Platte 940B angebracht
sind.
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Im
Falle dieses Taststift-Haltemechanismus bzw. -geräts wie auch
im Falle der oben beschriebenen Taststift-Haltemechanismen bzw.
-geräte
wird jeder Stift 601 an einer seiner Seiten durch die Spiraldruckfeder 950 gepresst
und kann daher in der Richtung der Auf- und Abbewegung jedes Stiftes 601 an einer
gewünschten
Position gehalten werden. Konkreter werden die Stifte mit Hilfe
der Spiraldruckfedern von dem flachen Plattenelement 940 so
getragen, dass sie auf- und abbewegt werden können.
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In
jedem Paar zweier Zellen, das im Falle der 7 aus der
aus acht Stiften bestehenden linken Zelle und der ebenfalls aus
acht Stiften bestehenden rechten Zelle besteht, ist jede Spiraldruckfeder
zwischen einem Stift in der zweiten Spalte jeder Zeile in der ersten
Zelle (d.h. der linken Zelle in 7) und einem
Stift in der ersten Spalte jeder Zeile in der zweiten Zelle (d.h.
der rechten Zelle in 7) angeordnet. Wie dort gezeigt,
ist die Längsrichtung
jedes Stiftes senkrecht zur Längsrichtung
(der Mittelachse) jeder Spiraldruckfeder. Bei diesem Taststift-Haltemechanismus
oder -gerät
können
zwei Stifte durch eine einzige Spiraldruckfeder gehalten werden.
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Jede
Spiraldruckfeder hat zum Beispiel einen wirksamen Spulendurchmesser
von 1,0 mm, einen Drahtdurchmesser von 0,2 mm, eine Kompression
von 4 mm und eine wirksame Windungszahl von acht. Die Stifthaltekraft
beträgt
zum Beispiel 0,3 N.
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Obwohl
hier nicht gezeigt, ist es auch möglich, dass jeder Stift so
mit einer Ringnut (oder Ringnuten) versehen wird, wie später in 20 gezeigt (Ringnuten 2 und 3),
dass es jeder Spiraldruckfeder 950 ermöglicht wird, in solche Ringnut(en)
einzugreifen, um die Haltekraft des Stiftes durch die Spiraldruckfeder 950 zu
erhöhen.
Wenn solche Ringnut(en) vorgesehen werden, wird bevorzugt, dass solche
Ringnut(en) an solchen Positionen angebracht werden, dass sich der
Stift an seiner ersten Position (Rückführposition) oder an einer später beschriebenen
zweiten Position (Anzeigeposition) befindet, wenn sich jede Spiraldruckfeder 950 mit
(einer) solchen Ringnut(en) jedes Stifts im Eingriff befindet.
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Weitere
Beispiele von Taststift-Haltemechanismen bzw. -geräten, jeder
(jedes) als ein Bauteil eines Taststift-Anzeigegeräts gemäss der vorliegenden Ausführungsform,
werden nun unter Bezugnahme auf 13 bis 17 beschrieben.
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13 bis 15 zeigen
schematisch ein Beispiel eines Taststift-Haltemechanismus oder -geräts gemäss der vorliegenden
Ausführungsform. 13 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Hauptteils des Mechanismus,
wobei der Stift sich mit einer unteren Scheibe im Eingriff befindet. 14 ist
eine schematische Querschnittsansicht des gleichen Mechanismus,
in der ein Vorgang des Lösens des
Eingriffs des Stifts mit der unteren Scheibe, wie in 13 gezeigt,
zu sehen ist. 15 ist eine schematische Querschnittsansicht
des gleichen Mechanismus, die einen Zustand zeigt, wenn der Eingriff des
Stifts mit der unteren Scheibe gelöst worden ist.
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Auf 13 Bezug
nehmend, wird ein Stift 601 an seiner einen Seite durch
einen O-Ring 370A gepresst, der an einem vertieften Abschnitt
einer oberen Scheibe 410A ringförmig angebracht ist, und wird
durch Eingriff eines Stufenabschnitts 610 des Stiftes 601 mit
einem Eingriffsabschnitt (einer Stufe) 420 der unteren
Scheibe 420B dort gehalten. Entsprechend wird der Stift
selbst dann nicht abgesenkt und in die Tastfläche zurückgezogen, wenn der (sehbehinderte)
Benutzer den Stift mit übermässiger Kraft berührt.
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Wenn
die Scheibe im Uhrzeigersinn gedreht wird, kommt ein unteres Ende 620 des
Stiftes 601 mit einem den Eingriff lösenden Nocken (einem den Eingriff
lösenden
Element) 700 in Berührung,
wie in 14 gezeigt, der eine stufig
geneigte Oberfläche besitzt
und aufwärts
von einer unten beschriebenen Walze 430 angeordnet ist.
Der Stift 601 beginnt sich dann gegen die Presskraft des
O-Rings 370A zu neigen, wodurch der Eingriff des Stufenabschnitts 610 mit
dem Eingriffsabschnitt 420 schliesslich gelöst wird.
Wenn der Stift 601 dann durch eine Walze 430 (Stifthöhen-Rückführelement)
nach unten gedrückt wird,
bewegt sich der Stift 601 nach unten und zieht sich in
die Tastfläche
zurück
(die Lage des oberen Endes des Stiftes 601 wird im Wesentlichen
auf das Niveau der Tastfläche
abgesenkt), wie in 15 gezeigt.
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Im
Grunde wird für
jeweils eine Zeile von Stiften ein den Eingriff lösender Nocken
(den Eingriff lösendes
Element) gebraucht. Daher hat der Stifthaltemechanismus grund sätzlich den
Eingriff lösende
Elemente in einer Anzahl entsprechend der Anzahl von Zeilen von
Stiften, die als Mehrzeilen-Mehrspalten-Matrix angeordnet sind.
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Der
Eingriffsabschnitt 420 kann leicht dadurch gebildet werden,
indem lediglich die Position eines durchgehenden Loches 450,
das in der oberen Scheibe 410A angebracht ist, in der radialen
Richtung der Scheibe (des rotierenden Elements) geringfügig gegen
die eines durchgehenden Loches 460 versetzt wird, das in
der unteren Scheibe 410B angebracht ist, wie zum Beispiel
in 13 gezeigt. Des Weiteren kann der seitliche Druck,
der durch den O-Ring 370A auf den Stift 601 ausgeübt wird,
verringert werden, indem die Position einer Wandfläche 480 des
vertieften Abschnitts zum Zentrum der oberen Scheibe 410A hin
verschoben wird, wobei der O-Ring 370A weiter in Berührung mit
dem Stift 601 gehalten wird.
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Um
ferner die senkrechte Position des O-Rings 370A zu fixieren,
kann ein Abschnitt 490 der unteren Scheibe 410B an
der Peripherie des durchgehenden Loches 460, der dem Eingriffsabschnitt 420 über das
durchgehende Loch 460 hinweg entgegengesetzt ist, vom Niveau
der Oberseite der unteren Scheibe 410B angehoben werden,
um mit dem O-Ring 370A in Berührung zu kommen, obwohl der angehobene
Zustand in den Zeichnungen nicht gezeigt ist.
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Mit
dem oben beschriebenen Taststift-Haltemechanismus bzw. -gerät wird es
ermöglicht,
den Stift sicher an einer vorbestimmten, von der Tastfläche abgehobenen
senkrechten Position zu halten und einem durch Benutzer ausgeübten, übermässigen Berührungsdruck
zu widerstehen.
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16 und 17 zeigen
schematisch einen weiteren Taststift-Haltemechanismus bzw. ein weiteres
Taststift-Haltegerät,
um einen Stift 6200 zu halten, der ebenfalls einen Stufenabschnitt
besitzt, also einen gestuften Stift, wobei ein O-Ring auf eine untere
Scheibe des rotierenden Elements aufgesetzt ist. Das Grundkonzept,
wie es in diesen Zeichnungen gezeigt wird, ist das gleiche wie in 13 bis 15. In
diesem Falle ist aber ein Stifteingriffsabschnitt 4200 in
einer mittleren Position (mittleren Tiefe) einer unteren Scheibe 4100B vorgesehen
und nicht an einer Grenzfläche
zwischen der unteren Scheibe 4100B und einer oberen Scheibe 4100A.
Entsprechend ist im Gegensatz zum Falle der 13 bis 15 der
Stifteingriffsabschnitt konstant, selbst wenn eine Positionsdiskrepanz
zwischen der oberen Scheibe 4100A und der unteren Scheibe 4100B existieren
sollte. Obwohl nicht gezeigt, ist es auch möglich, dass der gestufte Stift 6200 einen
grösseren Durchmesser
an einer Stelle besitzt, die sich geringfügig unterhalb der Unterseite
der unteren Scheibe 4100B befindet (zum Beispiel ein weiterer
Stufenabschnitt des gestuften Stiftes, um mit der Unterseite der
unteren Scheibe in Eingriff zu kommen). Dadurch kann verhindert
werden, dass der gestufte Stift 6200 auf eine Höhe über der
Tastfläche
auf der oberen Scheibe 4100A angehoben wird, die grösser als
eine gewünschte
Höhe ist,
und zwar durch die Berührung zwischen
dem Abschnitt grösseren
Durchmessers (dem weiteren Stufenabschnitt) des Stifts und der Unterseite
der unteren Scheibe.
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Die
anderen, in 16 und 17 mit
Bezugszahlen 4300, 3700A, 6100, 4600, 7000 und 4900 bezeichneten
Elemente ähneln
den in 13 bis 15 mit
den Bezugszahlen 430, 370A, 610, 460, 700 und 490 bezeichneten
Elementen.
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Es
sei bemerkt, dass Kombinationen der rotierenden Elemente mit den
Taststift-Haltemechanismen
oder -geräten
und anderen Elementen, wie sie oben in 1 bis 17 in
der vorliegenden Ausführungsform
gezeigt worden sind, offensichtlich Beispiele der Taststift-Haltegeräte gemäss dem zuvor beschriebenen
ersten oder zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung veranschaulichen.
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AUSFÜHRUNGSFORM NR. 2
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Ein
Taststift-Anzeigegerät
(Blindenschrift-Anzeigegerät)
der vorliegenden Ausführungsform
wird hierunter unter Bezugnahme auf 18, 19, 20 und 21 beschrieben.
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18 ist
eine schematische Draufsicht, die das Konzept eines Hauptteils eines
Taststift-Anzeigegeräts 100 zeigt,
während 19 eine
schematische Seitenansicht eines Teils des Geräts der 18 gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
ist. 20 ist eine schematische Querschnittsansicht eines
vergrösserten
Teils A der 18, während 21 eine schematische
Querschnittsansicht eines Teils der 18 in
der Ebene SX-SY ist.
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Auf
diese Zeichnungen Bezug nehmend, umfasst das Taststift-Anzeigegerät 100 gemäss vorliegender
Ausführungsform
sieben Hauptbestandteile. Ein erster Hauptbestandteil umfasst ein
rotierendes Element 10 mit einer zylindrischen Oberfläche (wobei
die Aussenseite eine Tastfläche
TS ist), an der eine Mehrzahl von Lochungen angebracht sind, deren
Positionen den Taststiften für
die Anzeige entsprechen. Ein zweiter Hauptbestandteil umfasst ein (nicht
gezeigtes) Drehantriebsorgan mit einem Motor und Getriebe zur Drehung
des rotierenden Elements 10. Ein dritter Hauptbestandteil
umfasst Stifte 1, von denen jeder in jedem der Löcher angeordnet
ist, um zwischen einer ersten Position (der Stiftrückführposition)
und einer zweiten Position (der Stiftanzeigeposition) jedes Stiftes
bewegt werden zu können.
Ein vierter Hauptbestandteil umfasst elastische (federnde) Halteelemente 4,
um jeden Stift 1 entweder in der ersten Position oder in
der zweiten Position zu halten.
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Ein
fünfter
Hauptbestandteil umfasst eine drehbare Walze 30, um die
Stifte zur ersten Position (Rückführposition
oder Rückführhöhe) anzuheben oder
sie bei der ersten Position verbleiben zu lassen. Daher kann die
Walze 30 als ein Stifthöhen-Rückführelement
(Stiftpositions-Rückführelement)
bezeichnet werden. Ein sechster Hauptbestandteil umfasst als Beispiele
für Stellglieder
drei elektromagnetische Spulen 20, die in Drehrichtung
des rotierenden Elements 10 abwärts von der Walze 30 angeordnet sind
und die Stifte 1 zur zweiten Position absenken, wenn das
rotierende Element 10 gedreht wird, um die Stifte 1 zur
Position der Spulen 20 zu bringen und die Spulen zu aktivieren.
Ein siebenter Hauptbestandteil umfasst ein selektives Betätigungsorgan
zur selektiven Aktivierung der Spulen, um die Stifte 1 selektiv zur
zweiten Position abzusenken, die die Betriebsposition jedes Stiftes
ist, während
die erste Position die Ruhelage jedes Stifts ist.
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Wenn
das rotierende Glied 10 durch das Drehantriebsorgan gedreht
wird, werden die Stifte 1 mit der Walze 30 in
Berührung
gebracht, wobei die Stifte durch die Walze 30 zur ersten
Position angehoben werden oder dort verbleiben. Wenn das rotierende
Element 10 durch das Drehantriebsorgan weiter zur Position
der Spulen 20 gedreht wird, werden die Stifte 1 selektiv
durch die Spulen in die zweiten Position abgesenkt.
-
In
der obigen Beschreibung ist die erste Position diejenige, zu der
die Stifte über
die Tastfläche TS
(die Oberseite) des zylindrischen rotierenden Elements 10 angehoben
werden. Andererseits ist die zweite Position diejenige, in der die
Stifte zur Tastfläche
TS des rotierenden Elements 10 abgesenkt sind.
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Die
Stifte 1 sind grundsätzlich
so ausgelegt, dass sie zum Beispiel bezüglich des Werkstoffs und der
Gestalt wie Durchmesser und Länge
einander gleichen. Es wird bevorzugt, dass jeder Stift 1 einen Durchmesser
von etwa 1,2 mm und eine Länge
von etwa 14 mm sowie eine grob halbkugelförmige Gestalt an jedem seiner
Enden besitzt. Ein Beispiel eines Taststift-Haltemechanismus bzw.
Taststift-Haltegeräts
wird in 20 gezeigt. Zwei V-förmige Ringnuten 2 und 3 sind
in Längsrichtung
der Stifte in zwei Positionen jedes Stiftes 1 angebracht.
Für jeweils
ein Paar benachbarter Stifte 1 steht ein elastisches (federndes)
Halteglied 4 zur Verfügung,
das Eingriffsabschnitte (V-förmige
Abschnitte 5) besitzt, die mit den V-förmigen Ringnuten 2 und 3 im
Eingriff stehen, um die Stifte 1 zu halten.
-
Das
elastische Halteelement 4 ist zum Beispiel eine Blattfeder
aus rostfreiem Stahl, die an einer zentralen Stelle U-förmig gebogen
und weiter an jedem ihrer Enden V-förmig zu einem V-förmigen Abschnitt 5 gebogen
ist. In anderen Worten ist der V-förmige Abschnitt 5 der
Blattfeder 4 ein Eingriffsabschnitt der Blattfeder 4 (elastischer
Ausleger). Weiter ist die Blattfeder 4 so ausgelegt, dass
sie eine Blattstärke
von etwa 0,06 mm, eine Blattbreite von etwa 2 mm und eine Federauslenkung
von etwa 0,7 mm besitzt. Indem der V-förmige Abschnitt 5 (der
Eingriffsabschnitt) des elastischen Halteelements 4 (des elastischen
Auslegers) mit den Ringnuten 2 und 3 elastisch
(federnd) in Eingriff gebracht wird, können die Stifte 1 mit
einer gewünschten
Haltekraft wie zum Beispiel etwa 0,3 N in der ersten Position oder
in der zweiten Position gehalten werden.
-
Wie
aus 20 ersichtlich, ist das elastische Halteelement 4 (die
Blattfeder) des Weiteren bezüglich
seiner Gestalt und der Art und Weise seiner Befestigung am inneren
zylindrischen Element so ausgelegt, dass seine Stifthaltekraft gegen
eine Bewegung des Stiftes in Richtung auf die zweite Position (d.h.
gegen den Druck eines Fingers auf den Stift) grösser als seine Stifthaltekraft
gegen eine Bewegung des Stiftes in der entgegengesetzten Richtung ist.
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Es
sei bemerkt, dass, obwohl 20 ein
Beispiel zeigt, bei dem zwei V-förmige
Ringnuten 2 und 3 an zwei Stellen jedes Stiftes 1 in
Längsrichtung
des Stiftes angebracht sind, die Zahl der V-förmigen Ringnuten in Abhängigkeit
von den Erfordernissen der Taststift-Anzeigefunktion verändert werden
kann (indem zum Beispiel diese Anzahl auf nur eine V-förmige Ringnut
verringert wird).
-
18 zeigt
schematisch ein Konzept für
ein Organ, um die Stifte 1 zur ersten Position anzuheben. Eine
drehbare Walze 30, die von einer Welle 31 getragen
wird, ist innerhalb des zylindrischen Elements 10 an einer
Stelle mit gegebenen Abstand vom zylindrischen Element 10 angebracht.
Die Welle 31 ist an einem Gehäuse oder einem Sockel (nicht
gezeigt) befestigt. Wenn das rotierende Element 10 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht wird, wie durch den Pfeil R angedeutet, werden Spalten von
je drei Stiften in den Zellen (Blindenschriftzellen) auf dem rotierenden
Element 10 sequenziell mit der Walze 30 in Berührung gebracht.
Im Ergebnis wird jeder Stift entweder zur ersten Position (Höhe) von
etwa 0,7 mm über
der Aussenseite (Tastfläche
TS) des rotierenden Elements 10 angehoben oder dort belassen.
-
Wenn
die Walze 30 mit jedem Stift 1, der sich in der
zweiten Position befindet, in der sich der V-förmige Abschnitt 5 des
elastischen Halteelements 4 im Eingriff mit der V-förmigen Nut 3 befindet,
in Berührung
kommt, dann hebt die Walze 30 den Stift gegen die elastische
Eingriffskraft des V-förmigen
Abschnitts 5 des elastischen Halteelements 4 in
der V-förmigen
Nut 3, wodurch der Eingriff gelöst wird. Dadurch wird der V-förmige Abschnitt 5 des
elastischen Halteelements 4 zum Eingriff mit der V-förmigen Nut 2 gebracht,
wodurch der Stift 1 zur ersten Position gebracht und dort
gehalten wird.
-
Es
muss bemerkt werden, dass es genügt, die
Walze 30 an nur einer Position in der Drehung des rotierenden
Elements 10 anzubringen. Des Weiteren kann die Walze 30 durch
einen Nocken (nicht gezeigt) ersetzt werden, der an der Position
befestigt wird und eine gleichförmige
Neigung besitzt. Ein solcher Nocken kann ebenfalls als ein Stifthöhen-Rückführglied (Stiftpositions-Rückführglied)
bezeichnet werden.
-
21 zeigt
schematisch ein Konzept für
ein Organ zum Absenken der Stifte 1 in die zweite Position.
Als Stellglieder sind drei elektromagnetische Spulen 20A, 20B und 20C auf
drei Stifte in jeder Spalte jeder Zelle (Blindenschriftzeichen)
ausgerichtet angeordnet. 21 zeigt
den Fall, in dem der mittlere der drei Stifte für die Betätigung ausgewählt worden
ist und gegen die elastische Eingriffskraft zwischen dem V-förmigen Abschnitt 5 des
elastischen Halteelements 4 und der V-förmigen Ringnut 2 des
Stiftes 1 durch das zentrale Absenkglied 21B (von
den drei Absenkgliedern 21A, 21B und 21C in den
Spulen 20A, 20B und 20C) zur Tastfläche TS (zweite
Position) herabgedrückt
wird. Es ist vielleicht unnötig
zu erwähnen,
dass der abgesenkte Stift 1 da gehalten wird, wo der V-förmige Abschnitt 5 des
elastischen Haltegliedes 4 wieder in die V-förmige Ringnut 3 des
Stiftes eingreift.
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Die
drei Spulen 20A, 20B und 20C befinden sich
ausserhalb des rotierenden Elements 10 und sind an einem
Gehäuse
oder Sockel (nicht gezeigt) in einem vorbestimmten Abstand vom rotierenden
Element 10 befestigt. Es sei bemerkt, dass es genügt, die
drei Spulen 20 an nur einer Position in der Drehrichtung
des rotierenden Elements 10 anzubringen. Ausserdem ist
es möglich,
die Stifte 1 zum Beispiel durch je einen Nocken und Hebel
(nicht gezeigt), die durch je eine Spule angetrieben werden, zur
Tastfläche
(zweite Position) abzusenken, statt sie direkt durch die Spulen 20 dorthin
abzusenken.
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Auch
in der vorliegenden Ausführungsform Nr.
2 können
die Spulen 20A, 20B und 20C in Drehrichtung
des rotierenden Elements 10 voneinander beabstandet an
drei verschiedenen Stellen angeordnet werden, damit sie in der in 10 gezeigten
Weise sequenziell zu verschiedenen Zeitpunkten aktiviert werden.
Ausserdem kann wahlweise ein Anschlag (nicht gezeigt) am unteren
Ende jedes Stiftes 1 vorgesehen werden, um den Stift 1 davor
zu bewahren, durch die Spule tiefer als gewünscht abgesenkt zu werden.
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Das
rotierende Element 10 besteht zum Beispiel aus Polystyrolharz
(PS) und hat ein inneres zylindrisches Element 10B sowie
ein äusseres
zylindrisches Element 10A, die integral zusammengefügt sind.
Das äussere
zylindrische Element 10A hat eine äussere bzw. oberseitige Ebene
TP (topside plane), die in der Querschnittsansicht der 20 ein
Bogen ist und als Tastfläche
TS wirkt. Ebenso sind die unterseitige Ebene BP (bottom side plane)
des äusseren zylindrischen
Elements 10A sowie die oberseitige Ebene TP und unterseitige
Ebene BP des inneren zylindrischen Elements 10B in der
Querschnittsansicht der 20 jeweils
Bögen.
Die beiden zylindrischen Elemente können durch Formen zu einer
im Wesentlichen zylindrischen Gestalt geformt werden. Das elastische
Halteelement 4 ist mit einer Schraube 6 am inneren
zylindrischen Element 10B befestigt.
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Jeder
Stift 1 wird durch die zylindrischen Elemente 10A und 10B und
das elastische Halteelement so gehalten, dass er durch diese zylindrischen
Elemente hindurchgleiten kann. Um die Gleitbewegung jedes Stiftes 1 zu
glätten
und zu stabilisieren, kann wahlweise ein gleitender Abschnitt der
Stifte wie zum Beispiel die Oberfläche des Stiftes 1 mit
einem Schmiermittel auf Fluoridbasis wie zum Beispiel einem festen
Schmiermittel auf Fluoridbasis beschichtet werden.
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Unter
der Annahme, dass die Anzahl von Zellen (Blindenschriftzeichen),
die auf der Aussenseite des rotierenden Elements 10 angeordnet
werden müssen,
48 beträgt,
und dass die Lesegeschwindigkeit (die Tastgeschwindigkeit) 200 Zeichen
(Blindenschriftzeichen) pro Minute beträgt, ist die Drehgeschwindigkeit
des rotierenden Elements 10 etwa 4 U/min (Umdrehungen pro
Minute). Wenn ein (sehbehinderter) Benutzer seinen Finger auf die
zylindrische Oberfläche
(Tastfläche)
legt und das rotierende Element im Gegenuhrzeigersinne gedreht wird,
hat er das Gefühl,
als ob er seinen Finger auf Blindenschriftpapier von links nach
rechts bewegt.
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Das
Drehantriebsorgan zur Drehung des rotierenden Elements 10 kann
wahlweise mit einem Getriebe, einem Impulsmotor und dergleichen
konstruiert werden. Ein Beispiel einer solchen Konstruktion ist
ein Zahnrad, das an einem Nabenabschnitt des rotierenden Elements 10 befestigt
wird, das drehbar durch eine Welle 11 gehalten wird, während ein Antriebsrad,
ein Impulsmotor und dergleichen an das Zahnrad angekoppelt werden.
Obwohl nicht gezeigt, kann die Kombination dieser Elemente an der
Unterseite des rotierenden Elements 10 untergebracht werden.
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Des
Weiteren kann eine Steuerschaltung zur Steuerung der Elemente wie
zum Beispiel der Stellglieder 20 und des Antriebsmotors
für das
rotierende Element, aus denen das Gerät der vorliegenden Ausführungsform
besteht, in der Weise wie in der Ausführungsform Nr. 1 aufgebaut
werden, wie in 12 gezeigt.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist, wie oben beschrieben, die Walze 30 innerhalb des Drehzylinderelements 10 untergebracht,
um die Stifte 1 zur ersten Position (Rückführposition) anzuheben, während die
Spulen 20 ausserhalb des Drehzylinderelements 10 untergebracht
sind, um die Stifte 1 zur zweiten Position abzusenken.
Die Positionen der Walze und der Spulen können aber vertauscht werden,
so dass eine Walze ausserhalb des Drehzylinderelements untergebracht
wird, um die Stifte zur ersten Position (Rückführposition) abzusenken, während Spulen
innerhalb des Drehzylinderelements untergebracht werden, um die
Stifte zur zweiten Position anzuheben.
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Wie
vorstehend beschrieben, können
der Taststift-Haltemechanismus bzw. das Taststift-Haltegerät und der
Taststift-Bewegungsmechanismus bzw. das Taststift-Bewegungsgerät im Taststift-Anzeigegerät gemäss der vorliegenden
Ausführungsform
sehr einfach gestaltet werden. Entsprechend kann das Taststift-Anzeigegerät klein,
leicht und billig gestaltet werden.
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Obwohl
Auslegerglieder als die elastischen Elemente in der zweiten Ausführungsform
verwendet werden, muss vermerkt werden (wie auch weiter unten erwähnt), dass
stattdessen mehrere O-Ringe ringförmig an oder in vertieften
Nuten auf einer zylindrischen Oberfläche des rotierenden Elements 10 (Trommel)
angeordnet werden könnten,
um die Stifte 1 von der einen Seite jedes Stiftes zu pressen
und die Stifte 1 zu halten.
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Es
muss vermerkt werden, dass die oben beschriebenen Taststift-Haltemechanismen
bzw. -geräte,
die für
kontinuierliche Taststift-(Blindenschrift-)Anzeigegeräte verwendet
werden, in denen scheibenartige rotierende Elemente (Scheiben) oder
rotierende Hohlzylinder (Trommeln) verwendet werden, nicht auf die
konkret oben beschriebenen beschränkt sind, sondern wirksam auch
für kontinuierliche
Taststift-(Blindenschrift-) Anzeigegeräte verwendet werden können, in
denen zum Beispiel sich drehende Förderbänder oder sich drehende Trommeln
verwendet werden, die jeweils als Tastfläche eine konische Oberfläche besitzen,
die so ausgelegt ist, dass Zeichen und/oder Grafiken zweidimensional
oder dreidimensional angezeigt werden. Obwohl nicht gezeigt, kann
zum Beispiel, anstatt eine Mehrzahl von O-Ringen ringförmig in
vertieften Nuten auf einem scheibenförmigen rotierenden Element
anzubringen, um eine Mehrzahl von Taststiften auf- und abbewegbar zu
tragen, eine Mehrzahl von O-Ringen ringförmig auf oder in vertieften
Nuten auf einer zylindrischen Oberfläche eines rotierenden Hohlzylinders
(einer Trommel) angeordnet werden, um die Stifte von ihrer einen
Seite zu pressen und zu halten.
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Wie
vorstehend beschrieben, können
die Taststift-Haltemechanismen oder -geräte gemäss den Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung gleichzeitig mehrere Stifte zusammen halten, indem zum
Beispiel ringförmig
z.B. auf einem rotierenden Element angeordnete elastische Elemente,
zwischen Stiften angeordnete stabförmige elastische Elemente oder
zwischen Stiften angeordnete Spiraldruckfedern verwendet werden.
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Jedes
der Taststift-(Blindenschrift-)Anzeigegeräte gemäss den Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung kann einen (sehbehinderten) Benutzer in die Lage versetzen,
es so zu berühren,
als ob er ein Blindenschriftbuch oder Blindenschriftpapier berührt, und
zwar zum Beispiel durch Verwendung von: einem der Stifthaltemechanismen
oder -geräte;
nahe einem rotierenden Element angebrachten, voneinander beabstandeten
Stellgliedern; einem Mechanismus, um die Stifte in einer ersten
Richtung zur anfänglichen
Rückführposition
zu bewegen oder es den Stiften zu erlauben, an der Rückführposition zu
verbleiben, zum Beispiel unter Verwendung einer drehbaren Walze,
wodurch alle Stifte in die Rückführposition
gebracht werden; und einem Mechanismus, um die Stifte selektiv in
einer zweiten Richtung zu Positionen zu bewegen, die sich von der
Rückführposition
unterscheiden, und zwar durch Stellglieder, die wenn erforderlich
zu voneinander verschiedenen Zeitpunkten aktiviert werden.
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Ausserdem
wird es, anders als in Fällen,
in denen nur eine Zeile (eine Blindenschriftzeile) auf einmal angezeigt
(ertastet oder gelesen) und aufgefrischt wird, gemäss den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung möglich,
zum Beispiel auf einem rotierenden Element wie einer rotierenden
Scheibe jede gewünschte
Anzahl von Stiften (Stiftzellen oder Blindenschriftzellen) kontinuierlich
anzuzeigen (zu ertasten oder zu lesen), d.h. Sätze jeder gewünschten
Länge.
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Darüber hinaus
können
die Taststift-Anzeigegeräte
gemäss
den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, einschliesslich der Stiftbewegungsmechanismen
und der Stifthaltemechanismen, sehr einfach konstruiert werden,
und deren Grösse, Gewicht
und Preis können
verringert werden. Im Ergebnis wird es Benutzern (Sehbehinderten)
ermöglicht,
solche Geräte
bequem zu benutzen und leicht zu kaufen. Entsprechend wird es ermöglicht,
solche Geräte
in öffentlichen
Einrichtungen wie Bibliotheken und Stationen von Verkehrsbetrieben
verbreitet einzusetzen.
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Zusätzlich können die
Taststift-Anzeigegeräte
gemäss
den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung als Blindenschrift-Anzeigeterminals verwendet
werden, die zum Lesen von Internet-Homepages an Personalcomputer
oder für
mobile Internetanwendungen an Mobiltelefone oder PDAs (persönliche digitale
Assistenten) angekoppelt sind. Es bedarf keiner Erwähnung, dass
sie auch als Blindenschrift-Anzeigeterminals für verschiedene elektronische
Einrichtungen wie Fahrkartenautomaten, Geldautomaten (ATMs: automated
teller machines), Verkaufsautomaten, elektronische Buchlesegeräte, Fax-Geräte, Blindenschrift-Lerngeräte, elektronische Wahlmaschinen
und Navigationssysteme verwendet werden können.
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Durch
Aufbringen eines schmierenden Materials an allen gleitenden Abschnitten
der Stifte wird es ausserdem möglich,
auch alle Stifthaltekräfte
und alle Gleitbewegungen der Stifte zu stabilisieren.
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Die
vorliegende Erfindung ist oben unter Verwendung von derzeit bevorzugten
Ausführungsformen
beschrieben worden, aber eine solche Beschreibung sollte nicht als
die vorliegende Erfindung einschränkend ausgelegt werden. Verschiedene
Abwandlungen werden für
den normalen Fachmann, der die Beschreibung gelesen hat, naheliegend,
augenfällig
oder offensichtlich werden. Entsprechend sollten die beigefügten Ansprüche so ausgelegt
werden, dass sie alle Abwandlungen und Abänderungen erfassen, die in
den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen.