DE60300854T2 - Küchengerät für Fondue - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Küchengerät vom Typ für Fondue, das heißt ein Gerät mit einerseits einer Heizbasis und einem auf die Heizbasis zu stellenden Gefäß und andererseits Gabeln, die geeignet sind, Stücke von einem ersten zu garen oder zu erwärmenden Nahrungsmittel in das Gefäß zu halten, wobei das Gefäß geeignet ist zur Aufnahme eines anderen Nahrungsmittels oder eines flüssigen Nahrungsmittelprodukts, in das man das erste Nahrungsmittel eintaucht, um sein Garen oder seine Erwärmung zu ermöglichen.
- Ein solches Gerät ist bestens bekannt. Es ermöglicht, Mahlzeiten in der Familie oder mit Freunden nahe beieinander gemeinsam einzunehmen. Jedoch zögern manche Benutzer, diese Art von Küchengerät zu erwerben, da sein Gebrauch sehr speziell ist und das Gefäß und die Heizbasis schwierig miteinander zu transportieren sind und viel Raum einnehmen, wenn man sie aufbewahren will. Das Dokument
US 3 585 050 beschreibt die technischen Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. - Es stellt sich also das Problem, ein Küchengerät vom Typ für Fondue in einer solchen Art zu schaffen, daß seine Ausbildung seinen Transport erleichtert und seinen Platzbedarf beim Transport oder seiner Aufbewahrung verringert.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist das Gerät vom erwähnten Typ Befestigungsmittel auf, welche die Befestigung der Gabeln in der Ebene der Öffnung des Gefäßes ermöglichen.
- Der erste Aspekt der Erfindung ermöglicht die Unterbringung der Gabeln mit dem Gerät ohne daß ihre Aufbewahrung erheblichen zusätzlichen Aufbewahrungsplatz erfordert: die Gabeln sind in der Ebene der Öffnung des Gefäßes abgelegt und nehmen eine geringe Dicke ein.
- Dieser erste Aspekt erbringt zwei Vorteile:
- – Gewöhnlich werden die Gabeln entweder unabhängig vom Gerät, beispielsweise mit den Gedecken aufbewahrt und können daher verlegt werden oder verlorengehen, oder sie werden mit dem Gerät in der ursprünglichen Verpackung aufbewahrt, die verhältnismäßig sperrig ist im Hinblick darauf, daß sie einen Platz für die Gabeln aufweist, oder sie werden mit dem Gerät im Gefäß aufbewahrt und stehen dann aus der Öffnung vor und führen so zu einem besonderen Raumbedarf.
- – Dagegen bildet die Anordnung der Gabeln oberhalb der Öffnung des Gefäßes eine Art von Handgriff, welche das leichte Transportieren des Geräts ermöglicht.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist der Innenquerschnitt des Gefäßes des Geräts vom erwähnten Typ größer als der äußere Querschnitt der Basis, um die Aufbewahrung der Basis im Gefäß zu ermöglichen.
- Auf diese Weise nimmt das Gerät bei der Aufbewahrung ein verringertes Volumen ein. Genauer ist die Höhe des Geräts im Aufbewahrungszustand gleich der des Gefäßes (d.h. gleich der des Geräts im Gebrauchszustand, vermindert um die Höhe der Heizbasis).
- Andere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden erläutert durch die folgende Beschreibung eines nicht begrenzenden Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen:
-
1 ist eine perspektivische Ansicht eines Gefäßes eines Küchengeräts gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung; -
2 ist eine perspektivische Ansicht von unten eines Gabelhalters eines Küchengeräts gemäß der besonderen Ausführungsform der Erfindung; -
3 ist eine perspektivische Ansicht eines Küchengeräts im Gebrauchszustand gemäß der besonderen Ausführungsform der Erfindung; und -
4 ist eine perspektivische Ansicht von oben eines Küchengeräts gemäß der besonderen Ausführungsform der Erfindung im Aufbewahrungszustand. - Wie in den
1 bis4 ersichtlich, weist ein Küchengerät für Fondue1 ein Gefäß2 , eine Heizbasis3 und Gabeln4 (im gegenwärtigen Fall sechs Gabeln4 ) auf. Das Gefäß2 ist ausgebildet zur Aufnahme eines zu verzehrenden Nahrungsmittels und ruht auf der Heizbasis3 , so daß es das Garen, Kochen oder Erwärmen des Nahrungsmittels ermöglicht. Das Gefäß2 weist eine Bodenwand5 auf, die dazu angepaßt ist, daß sie auf der Heizbasis3 ruht, und eine Seitenwand6 , welche eine Öffnung7 definiert. In ähnlicher Weise weist die Heizbasis3 eine Seitenwand8 auf. - Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Innenquerschnitt des Gefäßes
2 (definiert durch den Innenquerschnitt der Seitenwand6 des Gefäßes2 ) größer als der Außenquerschnitt der Basis3 (definiert durch den Außenquerschnitt der Seitenwand8 der Heizbasis3 ). - So befindet sich gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung die Heizbasis
3 im Gefäß2 , wenn das Küchengerät für Fondue im Aufbewahrungszustand ist. - Für das Küchengerät für Fondue
1 , wie in den1 bis4 gezeigt, ist die Gestalt zylindrisch, wobei der Innendurchmesser des Gefäßes2 größer als der Außendurchmesser der Heizbasis3 ist. - Gemäß einem Aspekt der Erfindung, wie in
4 gezeigt, weist das Fonduegerät1 Befestigungsmittel auf, welche die Befestigung der Gabeln4 in der Ebene der Öffnung7 des Gefäßes2 ermöglichen. - Wie
1 zeigt, weist das Gefäß2 zwei Handgriffe9 auf, die in der Nähe der Öffnung8 und einander diametral entgegengesetzt angeordnet sind. - Im vorliegenden Beispiel ermöglichen die Befestigungsmittel die Befestigung der Gabeln
4 in der Achse X-X, welche durch die Handgriffe9 definiert ist. - Im vorliegenden Beispiel weist das Fonduegerät ein Element
10 auf, das am Gefäß2 abnehmbar befestigt und so ausgebildet ist, daß die Gabeln4 mit ihm abnehmbar verbunden werden können. - Der Halter
10 des vorliegenden Beispiels, wie man in den3 und4 sieht, weist eine obere Wand11 und eine Umfangswand12 auf. Der Halter10 ist so ausgebildet, daß, wenn er mit dem Gefäß2 verbunden ist, seine obere Wand11 und seine Umfangswand jeweils die oberen und radialen Grenzen des Fonduegeräts1 bilden. Im vorliegenden Beispiel erstreckt sich der Halter10 oberhalb und rings um die Öffnung7 des Gefäßes2 und der Handgriffe9 , wenn er mit dem Gefäß2 verbunden ist. - Das Gefäß weist Verbindungsmittel auf, die geeignet sind, mit komplementären Verbindungsmitteln zusammenzuwirken, die am Halter
10 so ausgebildet sind, daß sie dessen abnehmbare Verbindung mit dem Gefäß2 ermöglichen. - Wie
1 zeigt, weist jeder Handgriff9 einen radial vom Gefäß2 nach außen vorstehenden Zapfen13 auf. Parallel dazu, wie2 zeigt, weist jeder der zwei Teile der Umfangswand12 , die je einen Handgriff9 umgeben, einen Schlitz14 auf, der so angeordnet ist, daß jeder Zapfen13 in einem dieser Schlitze14 einrasten kann und eine Verbindung des Halters10 mit dem Gefäß2 realisiert wird. - Um das Einrasten zu erleichtern, ist der einem Schlitz
14 benachbarte Bereich der Umfangswand12 leicht elastisch verformbar durch Ausbildung von zwei beiderseits des Schlitzes14 angeordneten Kerben15 . - Die Art und Festigkeit der Verbindung des Halters
10 mit dem Gefäß2 ermöglicht es, die Gabeln4 als Handgriff zu verwenden, um das Fonduegerät1 zu bewegen, wenn letzteres sich im Aufbewahrungszustand befindet. - Im vorliegenden Beispiel sind die Befestigungsmittel, welche dazu ausgebildet sind, die abnehmbare Befestigung der Gabeln
4 am Halter10 zu ermöglichen, an dem Teil des Halters10 ausgebildet, der zum Abdecken der Handgriffe9 ausgebildet ist, so daß die Ausrichtung der Gabeln4 gemäß der Achse X-X ermöglicht wird. Diese Befestigungsmittel sind an der oberen Wand11 des Halters10 ausgebildet. - Wie besonders
2 zeigt, ist jede Gabel4 am Halter10 abnehmbar befestigt und zwar einerseits durch einen Ring16 , der geschlossen ist und sich an einem Teil der oberen Wand11 befindet, der zum Abdecken eines ersten Handgriffs9 dient, und andererseits durch einen Haken17 , der offen ist, um die Gabel4 durch Einrasten aufzunehmen und der an einem Teil der oberen Wand12 angeordnet ist, der zur Abdeckung des anderen Handgriffs9 dient. - Die Befestigung der Gabel
4 ist besonders einfach: man führt ein erstes Ende18 derselben (im vorliegenden Fall den Griff18 ) in den Ring16 ein und rastet anschließend das andere Ende19 im Haken17 ein. - Die Länge jeder Gabel
4 ist etwas geringer als der Abstand zwischen den zwei Zapfen13 (welcher der größten Breite des Gefäßes2 entspricht). - Durch diese Anordnung liegen die Gabeln
4 in der Ebene der Öffnung des Gefäßes und in der durch die Handgriffe9 definierten Achse, wenn sich das Fonduegerät1 im Aufbewahrungszustand befindet. Auf diese Weise führen sie nur zu einer sehr geringen Erhöhung der Höhe des Gefäßes2 , mit dem sie verbunden sind (mittels des Halters10 ) und praktisch zu keiner Vergrößerung des Volumens in den anderen Dimensionen. - Im vorliegenden Beispiel ist ein und derselbe Ring
16 dafür vorgesehen, als Befestigungsmittel für mehrere Gabeln4 (im vorliegenden Fall drei Gabeln4 ) zu dienen. - Im übrigen sind die Befestigungsmittel (im gegenwärtigen Fall die Ringe
16 und Haken17 ) am Halter10 so ausgebildet, daß sie die Anordnung der Gabeln4 in Kopf zu Fuß Stellung ermöglichen. Diese Ausbildung ermöglicht die Erhöhung der Anzahl von Gabeln4 , die am Halter10 befestigt werden können, ohne dessen Größe zu erhöhen, besonders die Breite der zum Abdecken der Handgriffe9 vorgesehenen Teile des Halters. - In vorteilhafter Weise und wie in den
2 bis4 gezeigt, weist die obere Wand11 eine Mittelöffnung20 auf, die etwas kleiner als die Öffnung7 des Gefäßes2 ist und die sich in der Verlängerung derselben befindet, wenn der Halter10 am Gefäß2 befestigt ist. - So dient der Halter
10 als Schutz gegen Verbrennungen und verhindert einen direkten Kontakt mit der oberen Kante des Gefäßes2 . Selbstverständlich ist der Halter10 dabei aus einem wärmebeständigen und schlecht wärmeleitenden Material hergestellt. - Außerdem weist die Mittelöffnung
20 Nuten21 auf, die sich radial zur Außenseite des Halters10 erstrecken. Jede Nut21 ist vorgesehen zur Aufnahme einer Gabel4 beim Gebrauch des Fonduegeräts, wobei der Halter10 außerdem mit dem Gefäß2 verbunden ist, so daß die Gabel4 während des Kochens des Nahrungsmittels an ihrem Platz gehalten wird. - Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die oben im einzelnen beschriebene Ausführungsform beschränkt. Es wäre auch möglich, als Halter
10 ein Element zu verwenden, das als ein Deckel des Gefäßes verwendet werden kann, also ohne Mittelöffnung. - Es wäre auch möglich, kein als Halter dienendes Element zu verwenden, wobei die Befestigungsmittel dann an den Handgriffen des Gefäßes ausgebildet wären.
- Es wäre auch möglich, ein Küchengerät vom Typ Küchengerät für Fondue zu realisieren, das nur die Merkmale des einen oder anderen der zwei Aspekte der Erfindung aufweist.
Claims (15)
- Küchengerät (
1 ) vom Typ Küchengerät für Fondue mit einerseits einer Heizbasis (3 ) und einem Gefäß (2 ), das zum Aufstellen auf der Heizbasis (3 ) eingerichtet ist, und andererseits Gabeln (4 ), die dafür geeignet sind, Stücke eines ersten zu kochenden oder zu erwärmenden Nahrungsmittels im Gefäß (2 ) zu halten, wobei das Gefäß (2 ) dafür eingerichtet ist, ein anderes Nahrungsmittel oder ein anderes flüssiges Nahrungsmittel aufzunehmen, in das das erste Nahrungsmittel eingetaucht wird, um sein Kochen oder seine Erwärmung zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät Befestigungsmittel (16 ,17 ) aufweist, welche die Befestigung von Gabeln (4 ) in der Ebene der Öffnung (7 ) des Gefäßes (2 ) ermöglichen. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (16 ,17 ) die Befestigung der Gabeln (4 ) in der durch die Handgriffe (9 ) des Gefäßes (2 ) definierten Achse (X-X) ermöglichen. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (16 ,17 ) an den Handgriffen (9 ) ausgebildet sind. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (16 ,17 ) an einem Element ausgebildet sind, das einen Halter (10 ) bildet, der zur abnehmbaren Befestigung am Gefäß (2 ) eingerichtet ist. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (10 ) so ausgebildet ist, daß er sich oberhalb der Öffnung (7 ) und der Handgriffe (9 ) erstreckt. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (2 ) Verbindungsmittel (13 ) aufweist, die dafür eingerichtet sind, mit komplementären Verbindungsmitteln (14 ) zusammenzuwirken, die am Halter (10 ) ausgebildet sind. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (13 ) zwei Zapfen (13 ) sind, die jeder radial von einem Handgriff (9 ) vorstehen, und daß die komplementären Verbindungsmittel (14 ) zwei Schlitze (14 ) sind, die jeder an einem Teil des Halters (10 ) ausgebildet sind, der einen Handgriff (9 ) umgibt, um den entsprechenden Zapfen (13 ) durch Einrasten aufzunehmen. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (16 ,17 ) an den Teilen des Halter (10 ) ausgebildet sind, die zur Abdeckung der Handgriffe (9 ) vorgesehen sind. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Gabel (4 ) die Befestigungsmittel (16 ,17 ) einerseits einen geschlossenen Ring (16 ) aufweisen, der an einem zur Abdeckung eines Handgriffs (9 ) vorgesehenen Teil des Halters (10 ) gelegen ist, und andererseits einen Haken (17 ) aufweisen, der zur Aufnahme der Gabel (4 ) durch Einrasten ausgebildet und an dem Teil der Halters (10 ) gelegen ist, der zur Abdeckung des anderen Handgriffs (9 ) vorgesehen ist. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe Ring (16 ) dafür eingerichtet ist, als Befestigungsmittel für mehrere Gabeln (4 ) zu dienen. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (16 ,17 ) am Halter (10 ) so ausgebildet sind, daß sie die Anordnung der Gabeln (4 ) in Kopf zu Fuß Stellung ermöglichen. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (10 ) der Deckel des Gefäßes (2 ) ist. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (10 ) eine Mittelöffnung (20 ) aufweist, die etwas kleiner als die Öffnung (7 ) des Gefäßes ist und sich in der Verlängerung derselben befindet, wenn der Halter (10 ) mit dem Gefäß (2 ) verbunden ist. - Küchengerät (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Querschnitt des Gefäßes (2 ) größer als der äußere Querschnitt der Heizbasis (3 ) ist, so daß die Unterbringung der Heizbasis (3 ) im Gefäß (2 ) möglich ist. - Küchengerät (
1 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizbasis (3 ) und das Gefäß (2 ) zylindrische Gestalt haben, wobei der Innendurchmesser des Gefäßes (2 ) größer als der Außendurchmesser der Heizbasis (3 ) ist.
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