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Hintergrund der Erfindung
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Feld der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Objektivsystem und besonders
ein Objektivsystem, in dem die Fokuseinstellung einer Aufnahmelinse
zwischen manueller Fokuseinstellung und automatischer Fokuseinstellung
umgeschaltet werden kann. Insbesondere ermöglicht das Objektivsystem der
vorliegenden Erfindung eine manuelle Einstellung der Aufnahmelinse
durch manuelles Betätigen
eines Bedienungsteils und eine automatische Fokuseinstellung der Aufnahmelinse
entsprechend einer Information, die ein aufzunehmendes Objekt betrifft,
und umfasst die Merkmale, die in der Präambel-Klausel von Anspruch 1
vorgestellt sind. Ein Objektivsystem von ähnlichem Typ ist von U.S. 5,572,373
bekannt.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Die
Fokuseinstellung einer Kameralinse umfasst Autofokussierung (AF),
mit der die Fokussierung auf ein Objekt automatisch ausgeführt wird,
und manuelle Fokussierung (MF), bei der ein Bediener ein Bedienungsteil
betätigt,
um die Fokussierung auf ein Objekt auszuführen. Verschiedene Systeme
sind als AF bekannt. Insbesondere wird AF eines Kontrastsystems
allgemein in einer Videokamera der Konsumenten-Elektronik, einer
Fernsehkamera für Fernsehsendung
oder für Ähnliches
verwendet. Z. B. wird eine Hochfrequenz-Komponente aus einem von einem
Bildaufnahmesystem ermittelten Videosignal heraus gezogen, und die
Hochfrequenz-Komponente wird innerhalb eines AF-Objektbereichs (Fokusbereich)
integriert, wodurch ein integrierter Wert gefunden wird. Dieser
integrierte Wert bezeichnet eine Schärfe (hoher und niedriger Kontrast)
eines Bilds. Ein Kameraobjektiv wird auf das Objekt innerhalb des Fokusbereichs
fokussiert durch Ausführung
einer Fokuseinstellung derart, dass der integrierte Wert am größten (maximal)
wird. Der integrierte Wert wird in dieser Spezifikation als ein
Fokusbewertungswert bezeichnet.
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U.S.
4,609,944 beschreibt ein automatisches Fokussteuerungssystem für eine Videokamera,
die einen Kontrasterkennungsschaltkreis für die Erkennung eines Fokussierungszustands
des Lichts von dem Objekt umfasst. Die Fokussierungserkennungseinheit
umfasst zwei Paare von Aufnahmeliniensensoren, wobei jedes Paar
an unterschiedlichen räumlichen
Stellen positioniert ist.
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Gewöhnlich wird
AF und MF durch einen vorbestimmten Modewechselschalter umgeschaltet.
Im Allgemeinen wird in dem Videokamerasystem der Konsumenten-Elektronik
ein AF-Mode und
ein MF-Mode durch den Modewechselschalter ausgewählt, wodurch die Fokuseinstellung
mit der AF oder der MF ausgeführt
werden kann.
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Andererseits
ist es bei der Fernsehkamera für
Fernsehsendung unmöglich,
die Fokuseinstellung nur mit der AF vollständig auszuführen. Die japanische Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 8-29665 legt ein Fokuseinstellungsverfahren offen, das es möglich macht,
die Fokuseinstellung entsprechend einer Operation der MF auszuführen, wenn
der Bediener die Operation der MF ausführt, selbst wenn eine Kamera
sich in dem AF-Mode befindet. Entsprechend diesem Verfahren gibt
es einen Vorteil, dass z. B. in dem Fall, in dem ein Objekt, auf
das mit der AF fokussiert ist, nicht das Objekt ist, welches der
Bediener sich wünscht,
der Fokus unverzüglich
entsprechend der Bedienung des MF durch den Bediener korrigiert
werden kann.
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Auch
bezieht sich U.S. 5,315,340 auf ein Objektivsystem für eine Videokamera,
das automatisch in den MF-Einstellungsmode umschalten kann, während sie
sich in dem AF-Einstellungsmode befindet, durch die manuelle Einstellung
eines Fokussierungsrings. Wenn die manuelle Fokuseinstellung beendet wird,
wird AF automatisch wieder aufgenommen.
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Obgleich
in der japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 8-29665 die
Verarbeitung der AF wieder aufgenommen wird, sobald die Operation
der MF beendet wird, gibt es an diesem Punkt zwei Fälle, die
zu berücksichtigen
sind: der Fall, in dem es verboten ist, die Fokussierung zu verändern, selbst
wenn ein Fokusbewertungswert nicht einen Spitzenwert erreicht hat,
bis ein Zustand eines Objekt sich verändert; und der Fall, in dem
der Fokus durch die AF zu dem Spitzenwert verändert wird, wenn der Fokusbewertungswert
nicht der Spitzenwert ist, selbst wenn der Zustand des Objekts sich
nicht verändert.
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Der
erste Fall ist besonders wirkungsvoll in dem Fall, in dem ein Kameraobjektiv
durch die MF absichtlich unfokussiert gemacht wurde, dem Fall, in dem
ein Kameraobjektiv durch die MF auf ein Objekt fokussiert wird,
das durch die AF als nicht fokussiert angesehen wird, und Ähnliches.
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Andererseits
ist der letzte Fall besonders wirkungsvoll in dem Fall, in dem es
eine Vielzahl von Objekten gibt, auf die ein Kameraobjektiv in unterschiedlichen
Abständen
zur Kamera möglicherweise fokussiert
werden kann (d. h. in dem Fall eines Bilds, in dem ein Fokusbewertungswert
den Spitzenwert in einer Vielzahl von Fokuspositionen bezeichnet), wenn
ein Bediener wünscht,
das Objekt zu wechseln, auf welches das Kameraobjektiv durch die
AF fokussiert ist. Z. B. wird in dem Fall, in dem das Kameraobjektiv
durch die erste AF nicht auf das Zielobjekt fokussiert ist, das
Kameraobjektiv durch die MF auf das Zielobjekt fokussiert. Selbst
wenn die Fokussierung nicht genau ausgeführt wird, wird in diesem Fall
der Fokus derart verändert,
dass ein Fokusbewertungspunkt durch die Verarbeitung der AF zum
Spitzenwert wird, wenn die Operation der MF angehalten wird, und
das Kameraobjektiv wird genau auf das Zielobjekt fokussiert. In
dem oben beschriebenen Kontrastsystem wird ein so genanntes Bergsteigersystem
angewendet, mit dem im Allgemeinen der Fokus in einer Richtung verändert wird,
in der ein Fokusbewertungswert zunimmt, um einen Spitzenwert des
Fokusbewertungswerts zu finden, und der Fokus wird in einer Position
des Spitzenpunkts angehalten. Falls der Fokus in die Nähe des Spitzenpunkts
einer bergförmigen
Verteilung der von einem Zielobjekt gebildeten Fokusbewertungswerte
bewegt wird, wird somit nach der MF der Fokus mit der AF zu dem
Spitzenpunkt der bergförmigen
Verteilung verändert,
und das Kameraobjektiv wird auf das Objekt fokussiert.
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Konventionell
wird in der Fernsehkamera für Fernsehsendung
die Fokuseinstellung häufig
durch die MF ausgeführt.
Somit wurde vorgeschlagen, dass bei einer Fernsehkamera, bei der
eine Fokuseinstellung in dem MF-Mode voreingestellt ist, die Verarbeitung
der AF automatisch gestartet wird, nachdem eine Operation der MF
beendet wird, und die Fernsehkamera nur einmal fokussiert wird (so
genannte Einmal-AF) und danach zur MF zurück kehrt (siehe z. B. die japanischen
Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 62-187829).
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In
dem Fokuseinstellungsverfahren, das in der japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung 8-29665
vorgeschlagen wird, gibt es in dem Fall, in dem das konventionelle
AF des Kontrastsystems angewendet wird, ein Problem dadurch, dass
es schwierig ist, die oben beschriebene Wirkung zu erzielen. D.
h. in dem Fall, in dem die Fokussierung beendet wird, außer wenn
der Zustand eines Objekts nach dem Anhalten der Operation der MF
sich verändert,
wird eine Veränderung
des Zustands des Objekts entsprechend einer Veränderung des Fokusbewertungswerts
entschieden. Falls es jedoch eine Veränderung in der Beleuchtung
oder ein Flickern gibt, folgt die Unbequemlichkeit, dass sich aufgrund
einer Veränderung
des Fokusbewertungswerts selbst ohne Veränderung des Zustands des Objekts
die Fokussierung wegen der AF verändert und nicht in einer Position
angehalten bleiben kann, auf die der Fokus durch die Operation der
MF bewegt wurde. In dem Fall, in dem der Fokus nach dem Ende einer
Operation der MF auf einen Spitzenpunkt durch die AF bewegt wurde,
wenn ein Fokusbewertungswert nicht der Spitzenpunkt war, ist zu
entscheiden notwendig, ob der Fokusbewertungswert der Spitzenpunkt
ist oder nicht, und eine Richtung zunehmenden Fokusbewertungswerts
abzuschätzen,
wenn erkannt wurde, dass der Fokusbewertungswert nicht der Spitzenpunkt
ist. Somit ist es z. B. notwendig, eine Operation des so genannten
Wobbelns auszuführen,
um eine Veränderung
des Fokusbewertungswerts durch eine Vor- und Zurückbewegung des Fokus zu bestimmen, und
es gibt einen Nachteil, dass ein Wechseln von der MF zu der AF unnatürlich erscheint.
Es gibt auch den Nachteil, dass eine unerwartete Situation auftreten
kann, z. B. kann ein Fokusbewertungswert aufgrund einer Beleuchtungsänderung
oder eines Flickerns schwanken, selbst wenn der Zustand des Objekts
sich nicht verändert
und das Kameraobjektiv nicht auf das Objekt fokussiert ist.
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In
dem Verfahren, das in der Vergangenheit hinsichtlich der Fokuseinstellung
unter Verwendung von AF als auch MF vorgeschlagen wurde, gibt es
ein Problem, dass es für
den Bediener unbequem ist, die Fokuseinstellung hauptsächlich unter
Verwendung von MF und unter unterstützender Verwendung von AF auszuführen. D.
h. störanfällige Arbeit
ist erforderlich, dadurch dass der Bediener gewöhnlich den MF-Mode einstellt,
um die Fokuseinstellung mit der MF auszuführen, und z. B. in dem Fall,
in dem der Bediener AF nur für
kurze Zeit zu verwenden wünscht, ist
es nach dem Wechseln zum AF-Mode für einmaliges Ausführen der
AF notwendig, vom AF-Mode wieder zum MF-Mode zurück zu wechseln. Im Fall der
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 62-187829 kann die AF ohne jeden Aufwand unterstützend verwendet
werden. In diesem Fall ist es jedoch ein Ziel, die Fokussierung
mit der AF, im Gegensatz zur Fokussierung mit der MF durch den Bediener,
mit höherer
Genauigkeit auszuführen,
was nicht durch eine Visiereinrichtung bestätigt werden kann. In dieser
Form kann eine kontinuierliche AF (eine AF, die kontinuierlich die
AF ausführt,
wird im Gegensatz zu der Einmal-AF als kontinuierliche AF bezeichnet) nicht
ausgeführt
werden. Eine abschließende
Fokuseinstellung kann auch nicht mit der MF noch mit der Kombination
der AF und der MF ausgeführt
werden. Z. B. kann diese Form nicht den Fall bewältigen, in dem der Bediener
hauptsächlich
die MF zu verwenden wünscht
und die kontinuierliche AF nur für
kurze Zeit zu verwenden wünscht,
auch nicht den Fall, in dem der Bediener die Kamera während kontinuierlicher
AF absichtlich unfokussiert zu machen wünscht, oder den Fall, in dem
der Fokus mit der MF korrigiert wird, falls ein bewegtes Objekt
durch die kontinuierliche AF verfolgt wird und das Kameraobjektiv
weitgehend unfokussiert bleibt, und ähnliche Fälle.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Hinsicht auf solche Umstände entworfen,
und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Objektivsystem
vorzusehen, das eine Fokuseinstellung vorzugsweise mit der AF und
der MF ausführen
kann. Insbesondere ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein
Objektivsystem vorzusehen, das einen Wechsel der Fokuseinstellung
mit der kontinuierlichen AF und der MF ausführen kann von dem Fall, in
dem ein Bediener die kontinuierliche AF für kurze Zeit zu verwenden wünscht und
Fokuseinstellung hauptsächlich
mit der MF ausführt,
zu dem Fall, in dem der Bediener die Fokuseinstellung der MF vorzugsweise
auf ein Bild bezieht, um so eine Kamera auf ein Objekt während der
kontinuierlichen AF absichtlich unfokussiert zu machen, und Ähnliches.
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Um
die oben beschriebenen Ziele zu erreichen, ist die vorliegende Erfindung
ausgerichtet auf ein Objektivsystem, das ausgelegt ist, um manuelle Fokuseinstellung
für manuell
ausgeführte
Fokuseinstellung einer Aufnahmelinse durch manuelle Betätigung eines
Bedienungsteils und automatische Fokuseinstellung für die automatische
Ausführung
der Fokuseinstellung der Aufnahmelinse entsprechend der ein Aufnahmeobjekt
betreffenden Information zu ermöglichen,
wobei das Objektivsystem die Merkmale umfasst, die in Anspruch 1
vorgestellt sind.
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Entsprechend
der ersten Fokuseinstellungsumschaltungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung wird dann, wenn eine Operation der manuellen Fokuseinstellung
(MF) ausgeführt
wird, während
die automatische Fokuseinstellung (AF) kontinuierlich ausgeführt wird,
die Fokuseinstellung durch die MF ausgeführt, welche danach niemals
zu der AF umgeschaltet wird, außer
wenn der Start der Ausführung der
AF veranlasst wird. Deshalb ist die vorliegende Erfindung z. B.
wirkungsvoll in dem Fall, in dem ein Bediener die kontinuierliche
AF nur für
kurze Zeit zu verwenden und die kontinuierliche AF zu der MF umzuschalten
wünscht,
oder in dem Fall, in dem ein Bediener die Fokuseinstellung der MF
auf ein Bild zu beziehen wünscht,
so dass er eine Kamera auf ein Objekt während der kontinuierlichen
AF absichtlich unfokussiert macht.
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Entsprechend
dem zweiten Fokuseinstellungsumschaltungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung schaltet dann, wenn das Bedienungsteil für die manuelle
Fokuseinstellung in dem Fall betätigt wird,
in dem die automatische Fokuseinstellung durch die AF-Ausführungsvorrichtung
kontinuierlich ausgeführt
wird, die Fokuseinstellung der Aufnahmelinse von der automatischen
Fokuseinstellung um zu der manuellen Fokuseinstellung, um die manuelle Fokuseinstellung
mit dem Bedienungsteil wirksam zu machen, und wenn das Bedienungsteil
nicht bedient wird, schaltet die Fokuseinstellung der Aufnahmelinse
von der manuellen Fokuseinstellung zu der automatischen Fokuseinstellung
durch die AF-Ausführungsvorrichtung
automatisch um. Die vorliegende Erfindung umfasst auch eine Auswählvorrichtung, durch
die eine von der ersten und der zweiten Fokuseinstellungsumschaltungsvorrichtung
ausgewählt
wird, um das Umschalten der Fokuseinstellung auszuführen.
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Da
nach der vorliegenden Erfindung ein erster Mode, in dem die kontinuierliche
AF durch eine vorbestimmte Eingabevorrichtung gestartet wird, nachdem
eine Operation der MF beendet wurde, und ein zweiter Mode, in dem
die kontinuierliche AF automatisch gestartet wird, nachdem eine
Operation der MF beendet wurde, auswählbar gemacht ist, kann ein bevorzugter
Mode entsprechend dem Verwendungszweck der AF und der MF ausgewählt werden.
Z. B. in dem Fall, in dem die kontinuierliche AF hauptsächlich verwendet
wird und eine Fokuseinstellung durch die MF bei Bedarf ausgeführt wird
(in dem Fall, in dem ein Kameraobjektiv größtenteils durch die kontinuierliche
AF unfokussiert wird, wird dies durch die MF korrigiert), ist der
zweite Mode vorzuziehen, weil die Fokuseinstellung automatisch zu der
kontinuierlichen AF zurückkehrt,
nachdem in dem zweiten Mode die Operation der MF beendet wurde.
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Z.
B. ist die automatische Fokuseinstellung von einem Kontrasttyp,
der Videosignale verwendet, die durch die Aufnahme von Bildern durch
die Aufnahmelinse mit einer Vielzahl von Bildaufnahmeflächen ermittelt
wird, welche in Positionen mit unterschiedlichen optischen Pfadlängen angeordnet
sind.
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Da
nach der vorliegenden Erfindung ein System optischer Pfadlängendifferenz
als das System der automatischen Fokuseinstellung angenommen wird,
kann ein Fokussierungszustand genau bestimmt werden, selbst wenn
der Fokusbewertungswert aufgrund einer Beleuchtungsänderung,
eines Flickerns oder Ähnliches
schwankt, und eine Kamera kann auf ein Zielobjekt durch eine stabile
automatische Fokussierungsoperation ohne Fehlfunktion fokussiert
sein. Eine Wobbeln genannte Operation für die Beurteilung, ob eine
Kamera in einem fokussierten Zustand ist oder nicht, wird nicht
benötigt,
und die Umschaltung von der MF zu der AF wird sanft ausgeführt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
Natur dieser Erfindung wie auch andere Ziele und Vorteile davon
werden im Folgenden erläutert
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen
dieselben oder ähnliche
Teile über
alle Zeichnungen hinweg bezeichnen, und in denen:
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1.
eine Perspektivdarstellung einer Ausführungsform eines Fernsehkamerasystems
ist, in dem ein Objektivsystem nach der vorliegenden Erfindung verwendet
wird;
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2.
ein Blockdiagramm ist, das eine Gesamtstruktur des Objektivsystems
nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3.
eine Darstellung ist, die eine Struktur eines Schalters zeigt, der
in einer Fokusanforderung installiert ist;
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4.
ein Flussdiagramm ist, das die die Fokussierung betreffenden Verarbeitungsprozeduren einer
CPU zeigt;
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5.
ein Flussdiagramm ist, das die Verarbeitungsprozeduren eines kontinuierlichen
AF-Modes zeigt;
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6.
ein Flussdiagramm ist, das die Verarbeitungsprozeduren eines automatischen
Einmal-AF-Modes zeigt;
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7.
ein Flussdiagramm ist, das die Verarbeitungsprozeduren eines Einmal-AF-Modes
zeigt;
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8.
ein Diagramm ist, das eine Struktur einer Aufnahmelinse in dem Fall
zeigt, in dem ein AF eines Systems mit optischer Pfadlängendifferenz
angenommen ist;
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9.
ein Diagramm ist, das Positionen jeweiliger Bildaufnahmeelemente
zeigt, wobei eine optische Achse des Objektlichts, das auf ein Bildaufnahmeelement
für das
Bild rpers einfällt,
und eine optische Achse des eines KamerahauptköObjektlichts, das auf ein Paar
von Bildaufnahmeelementen für
die Fokussierungszustandsbestimmung einfällt, auf einer identischen
geraden Linie einander überlappen;
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10.
ein Diagramm ist, das eine Struktur eines Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreises
in der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz zeigt;
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11.
ein Diagramm ist, das ein Beispiel der Fokusbewertungswertcharakteristiken
zeigt; und
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12.
eine Seitendarstellung ist, die eine Struktur eines Simplex-Bildaufnahmeelements
mit Bildaufnahmeflächen
in Positionen unterschiedlicher optischer Pfadlängen zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
des Objektivsystems nach der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden
detailliert und mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Perspektivdarstellung, die eine Ausführungsform eines Fernsehkamerasystems zeigt,
in dem das Objektivsystem nach der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. Wie in 1 gezeigt, besteht eine Fernsehkamera 10 aus
einer Linsenvorrichtung 12 und einem Kamerahauptkörper 14.
Die Fernsehkamera 10 wird getragen von einem Schwenkkopf 18 auf
einem Fußgestell-Dolly 16.
Zwei Bedienungsstangen 22 und 23 erstrecken sich
von dem Schwenkkopf 18 und eine Zoom-Anforderung 26 und
eine Fokusanforderung 28, die mit der Linsenvorrichtung 12 über Kabel
verbunden sind, sind jeweils an den Enden der Bedienungsstangen 22 bzw. 23 angebracht.
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Ein
Daumenring 26A, der von einer Bezugsposition in beide Richtungen
gedreht werden kann, ist in der Zoom-Anforderung 26 vorgesehen.
Wenn der Daumenring 26A zur Drehung betätigt wird, wird ein Zoom-Anweisungssignal,
das mit dem Betätigungsumfang
(Drehrichtung und Drehwinkel) von der Bezugsposition korrespondiert,
von der Zoom-Anforderung 26 an die Linsenvorrichtung 12 übergeben, und
ein Zoom der Linsenvorrichtung 12 verändert die Einstellung zu einer
Breitsicht oder einer Fernsicht.
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Ein
Fokusring 28A, der sich frei drehen lässt, ist in der Fokusanforderung 28 vorgesehen.
Wenn dieser Fokusring 28A zur Drehung betätigt wird,
wird ein Fokusanweisungssignal, das mit seinem Betätigungsumfang
(Drehrichtung und Drehwinkel) korrespondiert, von der Fokusanforderung 28 an
die Linsenvorrichtung 12 übergeben, und der Fokus der
Linsenvorrichtung 12 wird von einer Nahdistanz zu einer unendlich
weiten Distanz verändert.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das eine Gesamtstruktur des Objektivsystems nach
der vorliegenden Erfindung zeigt. In dem in 2 gezeigten Objektivsystem
sind z. B. eine Fokuslinse(ngruppe) FL, eine Zoom-Linsengruppe)
ZL, eine Blende I, eine Wobbellinse(ngruppe) WL und Ähnliches,
Wohlbekanntes in einem optischen Aufnahmesystem (Aufnahmelinse)
der Linsenvorrichtung 12 angeordnet. Licht vom Objekt,
das auf das optische Aufnahmesys tem einfällt, wird auf eine Bildaufnahmeelementfläche des
Kamerahauptkörpers 14 fokussiert.
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Die
Linsen FL, ZL und WL und die Blende I werden durch einen Motor für den Fokus
FM, einen Motor für
den Zoom ZM, einen Motor für
Wobbeln WM und einen Motor für
die Blende IM angetrieben, die damit jeweils korrespondieren (jede
Linse bewegt sich in der Richtung der optischen Achse und eine Öffnungsgröße der Blende
verändert
sich). Die Motoren FM, ZM, WM und IM werden jeweils durch einen Verstärker für den Fokus
FA, einen Verstärker
für den Zoom
ZA, einen Verstärker
für Wobbeln
WA und einen Verstärker
für die
Blende IA angetrieben entsprechend den Antriebssignalen, die von
einer in der Linsenvorrichtung 12 eingebauten CPU 30 über einen D/A-Wandler 32 übergeben
werden.
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Andererseits
können
die Fokusanforderung 28 und die CPU 30 verschiedene
Signale entsprechend einer Kommunikation über serielle Kommunikationsschnittstellen
(SCI) 34 und 36 austauschen. Z. B. werden ein
Fokusanweisungssignal auf der Basis einer Drehung des Fokusrings 28A und
der Schalterinformation eines AF-Modeschalters, eines AF-Startschalters
und Ähnlichem,
deren Details später
diskutiert werden, von der Fokusanforderung 28 an die CPU 30 übergeben.
Die Drehung des Fokusrings 28A wird z. B. als ein gepulstes
Signal für
jeden festen Drehungsbetrag durch einen inkrementellen Drehwinkelcodierer
bestimmt. Das gepulste Signal wird von einem Zähler gezählt, der auf geeignete Weise
zurückgesetzt
wird. Der von dem Zähler
gezählte
Wert bezeichnet einen Bewegungsbetrag von einer eingestellten Position
der Fokuslinse FL zum Zeitpunkt des Rücksetzens des Zählers bis
zu einer eingestellten Position der Fokuslinse FL, die als Zielposition
angewiesen wird.
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In
einem Zustand, in dem eine Fokuseinstellung durch manuelle Fokussierung
(MF) gültig
ist, wie später
beschrieben wird, führt
die CPU 30 eine Verarbeitung der MF entsprechend dem Fokusanweisungssignal
aus, das von der Fokusanforderung 28 übergeben wird. D. h. entsprechend
dem von der Fokusanforderung 28 übergebenen Fokusanweisungssignal
und einem Positionssignal, das von einem Potentiometer FP für Fokus über einen
A/D-Wandler 38 übergebenen
wird und eine gegenwärtige
Position der Fokuslinse FL anzeigt, übergibt die CPU 30 ein Antriebssignal
für den
Antrieb des Motors für
Fokus FM an den Verstärker
für Fokus
FA über
den D/A-Wandler 32, wie oben beschrieben, und bewegt die
Fokuslinse FL zu der Zielposition, die durch das Fokusanweisungssignal
angewiesen wurde.
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Ein
Zoom-Anweisungssignal für
die Anweisung einer Bewegungsgeschwindigkeit (Zielgeschwindigkeit
der Zoom-Linse ZL, das mit einem Drehungsbetrag des Daumenrings 26A korrespondiert, wird
von der Zoom-Anforderung 26 über den A/D-Wandler 38 an
die CPU 30 übergeben.
Die Zoom-Anforderung 26 kann ausgelegt sein für den Austausch
verschiedener Signale mit der CPU 30 durch Kommunikation
auf dieselbe Weise wie bei der Fokusanforderung 28. Entsprechend
dem von der Zoom-Anforderung 26 übergebenen Zoom-Anweisungssignal
und einem Positionssignal, das die gegenwärtige Position der Zoom-Linse ZL anzeigt
und von einem Potentiometer ZP für
Zoom über
den A/D-Wandler 38 übergeben
wird, übergibt
die CPU 30 ein Antriebssignal für den Antrieb des Motors für Zoom über den
D/A-Wandler 32 an den Verstärker für Zoom ZA, wie oben beschrieben,
und bewegt die Zoom-Linse mit der Zielgeschwindigkeit, die durch das
Zoom-Anweisungssignal angewiesen wurde.
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Die
Blende I betreffend wird ein Blendenanweisungssignal für die Anweisung
einer Einstellungsposition (Stoppwert) der Blende I von der CPU 30 an den
Kamerahauptkörper 14 übergeben.
Die CPU 30 gibt ein Antriebssignal für den Antrieb des Motors für die Blende
IM an den Verstärker
für die
Blende IA derart aus, dass der durch das Anweisungssignal angewiesene
Stoppwert erreicht wird, während
ein Drehposition des Motors für
die Blende IM als eine Einstellungsposition der Blende I mit dem
Potentiometer für
die Blende IP auf dieselbe Weise bestimmt wird, wie oben beschrieben
wurde.
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Die
Wobbellinse WL betreffend wird andererseits ein Antriebssignal nicht
entsprechend einem Anweisungssignal von außen ausgegeben, sondern ein
Antriebssignal für
Wobbeln wird zum Zeitpunkt der später diskutierten automatischen
Fokussierung von der CPU 30 an den Verstärker für Wobbeln
WA ausgegeben. Der Motor für
Wobbeln WM ist z. B. ein Schrittmotor, für den ein Potentiometer für die Rückmeldung
einer Position der Wobbellinse WL nicht installiert ist.
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Außer der
Verarbeitung der MF führt
die CPU 30 auch die Verarbeitung der automatischen Fokussierung
(AF) für
das automatische Bewegen der Fokuslinse FL zu einer Fokusposition
entsprechend der Information über
ein Objekt aus.
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In
diesem Objektivsystem ist hier ein Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 z. B.
in der Linsenvorrichtung 12 montiert, der ein Videosignal
(Luminanzsignal) für
Bildanzeige von dem Kamerahauptkörper 14 ermittelt
und einen Fokusbewertungswert für
die Bewertung des Grads der Fokussierung entsprechend dem Videosignal
bestimmt. Das von dem Kamerahauptkörper 14 ermittelte
Videosignal ist z. B. ein Videosignal des NTSC-Systems, das durch
die Aufnahme eines Objektabbilds ermittelt wird, auf welches das
optische Aufnahmesystem mit einem Bildaufnahmeelement des Kamerahauptkörpers 14 fokussiert
ist. Der Fokusbewertungswert ist ein Wert, der das Niveau (Schärfe) eines
Kontrastes eines Abbilds bezeichnet, und ein Verfahren für die Bestimmung
des Fokusbewertungswerts ist im technischen Gebiet der AF des Kontrastsystems
konventionell wohlbekannt.
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2 zeigt
eine Struktur des Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreises 48. Zuerst
wird nur eine Hochfrequenzkomponente aus einem von dem Kamerahauptkörper 14 ermittelten Videosignals
durch ein Hochpassfilter (HPF) 40 herausgezogen und wird
durch den A/D-Wandler 42 in ein Digitalsignal gewandelt.
Dann werden nur Signale, die innerhalb eines vorbestimmten, in einem
Aufnahmebereich eingestellten Fokusbereichs liegen, aus der Hochfrequenzkomponente
in das Digitalsignal durch den Torschaltkreis 44 herausgezogen.
Das Signal der Hochfrequenzkomponente, das durch den Torschaltkreis 44 herausgezogen
wurde, wird durch einen Addierer 46 für jedes Feld integriert. Ein
Signal, das durch die Integration des Addiererschaltkreises 46 ermittelt
wird, wird von der CPU 30 als der Fokusbewertungswert ausgelesen,
der einen Grad der Fokussierung hinsichtlich eines Objekts in dem
Fokusbereich (Niveau eines Kontrastes) bezeichnet. Ein Verfahren
der Bestimmung eines Fokusbewertungswerts aus einem Videosignal
ist nicht begrenzt auf den oben dargestellten Fall.
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In
dem Fall, in dem die Verarbeitung der AF ausgeführt wird, wird ein Antriebssignal
für den
Antrieb des Motors für
Fokus FM durch die CPU 30 entsprechend dem Fokusbewertungswert
erzeugt und wird an den Verstärker
für Fokus
FA ausgegeben, um die Fokuslinse FL zu einer Fokusposition wie in
dem Fall der MF zu bewegen. Genauer gesagt, gibt die CPU 30 ein
Antriebssignal für
den Antrieb des Motors für
Wobbeln WM über
den D/A-Wandler 32 an den Verstärker für Wobbeln WA aus und ermittelt
einen Fokusbewertungswert von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 (Addierer 46),
während
die Wobbellinse WL in einer Richtung der optischen Achse vor und
zurück
bewegt wird (Wobbeln) (z. B. wird der Fokusbewertungswert für jedes
Feld ermittelt). Folglich wird eine Fokusposition des optischen
Aufnahmesystems vor und zurück
bewegt, und ein zu dem Fall, in dem die Fokuslinse FL von einer
gegenwärtig
eingestellten Position vor und zurück bewegt wird, gleichwertiger
Fokusbewertungswert wird bestimmt. Die CPU 30 beurteilt,
ob ein Fokusbewertungswert in der gegenwärtigen Position der Fokuslinse
FL entsprechend dem während
des Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswerts maximal ist oder nicht.
Falls der Fokusbewertungswert maximal ist, wurde die Fokuslinse
FL fokussiert und wird in der Fokusposition angehalten. Andererseits entscheidet
die CPU 30 in dem Fall, in dem der Fokusbewertungswert
nicht maximal ist, ob eine Fokusposition weiter in der Richtung
zu Unendlich oder in der Richtung eines näheren Abstands liegt, d. h.
die CPU 30 entscheidet die Richtung, in welcher der Fokusbewertungswert
zunimmt, aus einer Größenbeziehung
der Fokusbewertungswerte, die während des
Wobbelns ermittelt wurden. Dann gibt die CPU 30 ein Antriebssignal
an den Verstärker
für Fokus
FA aus, um die Fokuslinse FL in der entschiedenen Richtung zu bewegen.
Auf diese Weise wird die Fokuslinse FL durch Wiederholen des Wobbelns
der Wobbellinse WL und durch Bewegen der Fokuslinse FL automatisch
in einer Fokusposition eingestellt.
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Als
Nächstes
wird der AF-Mode beschrieben. Wie in 3 gezeigt,
sind ein AF-Mode-Schalter 50 für die Auswahl
eines AF-Modes und ein AF-Start-Schalter 52 für das Anweisen
des Starts der Verarbeitung der AF in der Fokusanforderung 28 vorgesehen.
Die CPU 30 liest den durch den AF-Mode-Schalter ausgewählten AF-Mode
und ein EIN/AUS des AF-Start-Schalters
entsprechend der von der Fokusanforderung 28 übergebenen
Schalterinformation aus und verändert
entsprechend dem AF-Mode den Inhalt der Verarbeitung der AF und
den Inhalt der Verarbeitung wie etwa das Wechseln von der MF zu
der AF. In einem vorbestimmten AF-Mode bestimmt die CPU 30,
dass der AF-Start-Schalter 52 auf Ein geschaltet wurde,
und startet die Verarbeitung der AF.
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Genauer:
der AF-Mode-Schalter 50 besteht aus zwei Schiebeschaltern,
nämlich
einem Hauptschalter 50A und einem untergeordneten Schalter 50B.
Jeder von dem Einmal-AF-Mode,
dem automatischen Einmal-AF-Mode und dem kontinuierlichen AF-Mode
kann durch den Hauptschalter 50A ausgewählt werden. In dem Fall, in
dem der kontinuierliche AF-Mode
durch den Hauptschalter 50A ausgewählt ist, kann des Weiteren
ein manueller kontinuierlicher AF-Mode oder ein automatischer kontinuierlicher AF-Mode
durch den unterge ordneten Schalter 50B ausgewählt werden.
D. h. jeder von dem Einmal-AF-Mode, dem automatischen Einmal-AF-Mode, dem
kontinuierlichen AF-Mode und dem automatischen kontinuierlichen
AF-Mode kann durch den AF-Mode-Schalter 50 ausgewählt werden.
Z. B. kann der AF-Mode-Schalter 50 aus einem Schiebeschalter mit
vier Auswahlpositionen bestehen oder kann andere Schalterformen
aufweisen.
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Jeder
AF-Mode wird beschrieben. Grundsätzlich
wird in jedem AF-Mode der Operation der MF Vorrang eingeräumt. Wenn
z. B. selbst in dem Fall, in dem AF in jedem AF-Mode ausgeführt wird
(in dem Fall, in dem die Verarbeitung von AF kontinuierlich ist),
der Fokusring 28A der Fokusanforderung 28 betätigt wird,
wird MF gültig,
und die Verarbeitung der MF wird durch die CPU 30 entsprechend
einem Fokusanweisungssignal von der Fokusanforderung 28 ausgeführt. Andererseits
sind der Verarbeitungsumfang der AF und der Verarbeitungsumfang
des Umschaltens von der MF zu der AF in jedem Mode unterschiedlich.
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In
dem Einmal-AF-Mode wird die AF gestartet, wenn der AF-Start-Schalter 52 auf
EIN geschaltet wird. Der AF-Start-Schalter 52 ist ein automatisch
zurückstellender
Schalter, der gewöhnlich
auf AUS geschaltet ist. Ferner ist der Einmal-AF-Mode ein Mode, in
dem dann, wenn die Fokuslinse FL durch die AF einmalig in eine Fokusposition
eingestellt ist, die AF beendet und automatisch zu der MF umgeschaltet wird.
D. h. in dem Einmal-AF-Mode wird die AF nicht gestartet, bis der
Bediener den AF-Start-Schalter 52 auf EIN schaltet, und
die AF endet nach einmaliger Fokussierung der Fokuslinse FL und
wird nicht kontinuierlich ausgeführt.
-
In
dem automatischen Einmal-AF-Mode wird der AF-Start-Schalter 52 nicht
verwendet, und wenn der Fokusring 28A der Fokusanforderung 28 betätigt wird,
um eine Fokuseinstellung mit der MF auszuführen, dann wird die AF an dem
Punkt automatisch gestartet, an dem die Betätigung endet. Wenn die Fokuslinse
FL durch die AF einmalig in eine Fokusposition eingestellt ist,
wird die AF beendet und zu der MF umgeschaltet. D. h., der automatische
Einmal-AF-Mode unterscheidet sich von dem Einmal-AF-Mode dadurch,
dass nach einer Ausführung einer
Operation der MF durch den Bediener (Betätigung des Fokusrings 28A),
die MF automatisch nach Beendigung der Betätigung zu der AF umgeschaltet wird.
Jedoch ist der automatische Einmal-AF-Mode mit dem Einmal-AF-Mode
in dem Punkt identisch, dass die AF nach Fokussierung der Fokuslinse
FL beendet wird.
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Wenn
der AF-Start-Schalter 52 in dem kontinuierlichen AF-Mode
auf EIN geschaltet ist, wird die AF gestartet, und danach wird die
Verarbeitung der AF kontinuierlich ausgeführt (kontinuierliche AF) ohne
Rücksicht
darauf, dass die Fokuslinse FL in eine Fokusposition eingestellt
ist oder nicht. Wenn dann eine Operation der MF (Betätigung des
Fokusrings 28A) während
der Ausführung
der Verarbeitung der kontinuierlichen AF ausgeführt wird, wird die MF gültig und
die Fokuslinse FL wird durch die Operation der MF angetrieben. Falls
auf diese Weise die AF einmal zu der MF umgeschaltet ist, wird danach
die MF nicht zu der AF umgeschaltet und die Verarbeitung der MF
wird fortgesetzt, bis der AF-Start-Schalter 52 auf EIN
geschaltet wird. Wenn der AF-Start-Schalter 52 auf EIN
geschaltet wird, wird die MF zu der kontinuierlichen AF umgeschaltet,
wie oben beschrieben. Dieser kontinuierliche AF-Mode ist besonders wirkungsvoll in dem
Fall, in dem der Bediener eine Fokuseinstellung mit der AF ausführt und
wünscht,
die Fokuseinstellung der AF zu der Fokuseinstellung der MF umzuschalten.
Z. B. ist vorzuziehen, diesen kontinuierlichen AF-Mode in dem Fall
auszuwählen,
in dem ein Bediener ein Objekt während
der AF unfokussiert zu machen wünscht,
und in dem Fall, in dem ein Bediener wünscht, die AF für kurze
Zeit auszuführen
und danach Fokuseinstellung mit der MF auszuführen.
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In
dem automatischen kontinuierlichen AF-Mode wird die Verarbeitung
der kontinuierlichen AF ausgeführt,
außer
wenn eine Operation der MF ausgeführt wird, und wenn die Operation
der MF während
der Ausführung
der Verarbeitung der kontinuierlichen AF ausgeführt wird, wird die Fokuslinse FL
durch die Operation angetrieben. Wenn dann die Operation der MF
endet, wird die MF automatisch zu der AF umgeschaltet, und die Verarbeitung
der kontinuierlichen AF wird ausgeführt. D. h., der automatische
kontinuierliche AF-Mode unterscheidet sich von dem kontinuierlichen
AF-Mode dadurch, dass die Verarbeitung der kontinuierlichen AF ausgeführt wird, selbst
wenn der AF-Start-Schalter 52 nicht auf EIN geschaltet
wird, und wenn die Operation der MF endet, wird gleichzeitig der
MF automatisch zu der Verarbeitung der kontinuierlichen AF umgeschaltet.
Dieser automatische kontinuierliche AF-Mode ist z. B. wirkungsvoll
in dem Fall, in dem es dann, wenn es mit der AF unmöglich ist,
dem Objekt vollständig
zu folgen, und wenn die Fokuslinse beim Verfolgen eines bewegten
Objekts durch die kontinuierliche AF unfokussiert wird, der Fokus
der AF durch die MF korrigiert wird, und in dem Fall, in dem die
AF für
lange Zeit verwendet wird.
-
Als
Nächstes
wird die Verarbeitung der CPU 30, die mit den jeweiligen
AF-Modes korrespondiert, unter Verwendung der Flussdiagramme 4 bis
7 beschrieben. Wie in 4 gezeigt, verarbeitet die CPU 30 nach
Ausführung
einer vorbestimmten Anfangseinstellung (Schritt S10) andere Verarbeitungsschritte
als die AF (Schritt S12). Die anderen Verarbeitungsschritte als
die AF umfassen die MF und die Verarbeitung für den Antrieb anderer Objekte
als eine Fokuslinse (Zoom-Linse, u. s. w.).
-
Als
Nächstes
liest die CPU 30 die Schalterinformation von der Fokusanforderung 28 aus
und unterscheidet, ob ein durch den AF-Mode-Schalter 50 ausgewählter AF-Mode
der automatische kontinuierliche AF-Mode ist (Schritt S14). In dem
Fall, in dem bestimmt wurde, dass der AF-Mode der automatische kontinuierliche
AF-Mode ist (Ja in Schritt S14), führt die CPU 30 die
Verarbeitung der kontinuierlichen AF (automatische kontinuierliche
AF) aus (Schritt S16).
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Wie
in dem Flussdiagramm von 5 gezeigt, entscheidet die CPU 30 in
der Verarbeitung des kontinuierlichen AF-Modes, ob eine Betätigung des Fokusrings 28A der
Fokusanforderung 28 (im Folgenden als Anforderungsbetrieb
bezeichnet) ausgeführt
wurde oder nicht (Schritt S50). In dem Fall, in dem entschieden
wird, dass der Anforderungsbetrieb nicht ausgeführt wird (Nein in Schritt S50),
treibt die CPU 30 die Wobbellinse WL an, um Wobbeln auszuführen (Schritt
S52). In diesem Fall ermittelt die CPU 30 einen Fokusbewertungswert
von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 z. B.
für jedes
Feld. Dann entscheidet die CPU 30, ob der Fokusbewertungswert
in der gegenwärtigen
Position der Fokuslinse FL maximal ist oder nicht, d. h., ob die
Fokuslinse FL entsprechend dem während des
Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert fokussiert ist oder nicht
(Schritt S54). In dem Fall, in dem entschieden wurde, dass die Fokuslinse
FL nicht fokussiert ist (Nein in Schritt S54), bewegt hier die CPU 30 die
Fokuslinse FL in einer Richtung, in welcher der Fokusbewertungswert
entsprechend dem während
des Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert zunimmt (Schritt S56).
Dann führt
die CPU 30 eine Verarbeitung anders als die AF aus (Schritt
S58) und wiederholt die Verarbeitung von Schritt S50 an.
-
In
dem Fall, in dem bei der wiederholten Ausführung der Verarbeitung von
Schritt S50 bis S58 in Schritt S54 entschieden wird, dass die Fokuslinse
FL fokussiert ist (Ja in Schritt S54), wiederholt die CPU 30 die
Verarbeitung von Schritt S16 ohne Ausführung der Schritte S56 und
S58. Folglich hält
die Fokuslinse FL in einer Fokusposition und gleichzeitig wird das Wobbeln
angemessen ausgeführt
und entschieden, ob die Fokuslinse FL fokussiert ist oder nicht.
In dem Fall, in dem die Fokuslinse FL unfokussiert wird nachdem
sie einmal fokussiert wurde, wird die Fokuslinse FL wieder angetrieben,
um sie so zu fokussieren.
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In
dem Fall, in dem in Schritt S50 entschieden wurde, dass der Anforderungsbetrieb
ausgeführt wird
(Ja in Schritt S50), kehrt die CPU 30 zu Schritt S12 des
Flussdiagramms von 4 zurück. D. h., während der
Anforderungsbetrieb ausgeführt
wird, führt
die CPU 30 die Verarbeitung der MF entsprechend dem Anforderungsbetrieb
in Schritt S12 aus.
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In
dem Fall, in dem in Schritt S14 des Flussdiagramms von 4 entschieden
wird, dass der AF-Mode nicht der automatische kontinuierliche AF-Mode
ist (Nein in Schritt S14), entscheidet die CPU 30 als Nächstes,
ob der durch den AF-Mode-Schalter 50 ausgewählte AF-Mode der kontinuierliche
AF-Mode ist oder nicht (Schritt S18). In dem Fall, in dem entschieden
wird, dass der AF-Mode der kontinuierliche AF-Mode ist (Ja in Schritt
S18), entscheidet die CPU 30 nachfolgend, ob der AF-Start-Schalter 52 der
Fokusanforderung 28 auf EIN geschaltet ist oder nicht (Schritt
S20). Hier führt die
CPU 30 in dem Fall, in dem entschieden wurde, dass der
AF-Start-Schalter 52 auf EIN geschaltet wurde (Ja in Schritt
S20), kontinuierliche AF-Verarbeitung mit demselben Verarbeitungsinhalt
wie in 5 beschrieben aus (Schritt S22). Andernfalls wechselt
die CPU 30 in dem Fall, in dem in Schritt S20 entschieden
wurde, dass der AF-Start-Schalter 52 nicht auf EIN geschaltet
wurde (Nein in Schritt S20), zu Schritt S24, ohne dass sie die kontinuierliche
AF-Verarbeitung ausführt.
D. h., in dem Fall des kontinuierlichen AF-Modes führt die
CPU 30 die Verarbeitung der AF nicht aus, außer wenn
der AF-Start-Schalter 52 auf EIN geschaltet wurde.
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In
dem Fall, in dem in Schritt S14 entschieden wurde, dass der AF-Mode
nicht der automatische AF-Mode ist (Nein in Schritt S14) oder in
Schritt S20 entschieden wurde, dass der AF-Start-Schalter 52 nicht
auf EIN geschaltet wurde (Nein in Schritt S20), entscheidet die
CPU 30 als Nächstes,
ob der durch den AF-Mode-Schalter 50 ausgewählte AF-Mode
der automatische Einmal-AF-Mode ist oder nicht (Schritt S24). In
dem Fall, in dem entschieden wurde, dass der AF-Mode der automatische
Einmal-AF-Mode ist (Ja in Schritt S24), führt die CPU 30 die
Verarbeitung des automatischen Einmal-AF-Modes aus (Schritt S26).
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Wie
in dem Flussdiagramm von 6 gezeigt, entscheidet die CPU 30 in
der automatischen Einmal-AF-Verarbeitung zuerst, ob der Anforderungsbetrieb
ausgeführt
wird (Schritt S70). In dem Fall, in dem entschieden wurde, dass
der Anforderungsbetrieb nicht ausgeführt wird (Nein in Schritt S70),
entscheidet die CPU 30 nachfolgend, ob ein Anforderungsbetriebsmerker
auf EIN geschaltet ist oder nicht (Schritt S72). Der Anforderungsbetriebsmerker
ist auf EIN geschaltet, wenn der Anforderungsbetrieb nach der Fokussierung
durch die AF ausgeführt
worden ist, wie oben beschrieben. In dem Fall, in dem in Schritt 72 entschieden
wurde, dass der Anforderungsbetriebsmerker nicht auf EIN geschaltet ist
(Nein in Schritt 72), kehrt die CPU 30 zu Schritt S12
des Flussdiagramms von 4 ohne Ausführung der Verarbeitung der
AF zurück.
In diesem Fall, in dem in Schritt S72 entschieden wurde, dass der Anforderungsbetriebsmerker
auf EIN geschaltet ist (Ja in Schritt 72), treibt die CPU 30 die
Wobbellinse WL an, um Wobbeln auszuführen (Schritt S74). In diesem
Fall ermittelt die CPU 30 einen Fokusbewertungswert von
dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 z. B.
für jedes
Feld. Dann entscheidet die CPU 30, ob der Fokusbewertungswert
in der gegenwärtigen
Position der Fokuslinse FL maximal ist oder nicht, d. h., ob die
Fokuslinse FL entsprechend dem während
des Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert fokussiert ist oder
nicht (Schritt S76). In dem Fall, in dem entschieden wurde, dass die
Fokuslinse FL nicht fokussiert ist (Nein in Schritt S76), bewegt
hier die CPU 30 die Fokuslinse FL in einer Richtung, in
welcher der Fokusbewertungswert entsprechend dem während des
Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert zunimmt (Schritt S78). Dann
führt die
CPU 30 eine Verarbeitung anders als die AF aus (Schritt
S80) und wiederholt die Verarbeitung von Schritt S70 an.
-
In
dem Fall, in dem bei der wiederholten Ausführung der Verarbeitung von
Schritt S70 bis S80 in Schritt S76 entschieden wird, dass die Fokuslinse
FL fokussiert ist (Ja in Schritt S76), schaltet die CPU 30 den
Anforderungsbetriebsmerker auf AUS (Schritt S84) und kehrt zu Schritt
S12 des Flussdiagramms von 4 zurück. Durch
das Schalten des Anforderungsbetriebsmerkers auf AUS auf diese Weise
wird in Schritt S72 entschieden, dass der Anforderungsbetriebsmerker
nicht auf EIN gesetzt ist (Nein in Schritt S72), und die CPU 30 wird
daran gehindert, die Verarbeitung der AF ohne den Anforderungsbetrieb
kontinuierlich zu wiederholen.
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Andererseits
schaltet die CPU 30 in dem Fall, in dem in Schritt S70
entschieden wird, dass der Anforderungsbetrieb ausgeführt wurde
(Ja in Schritt S70), den Anforderungsbetriebsmerker auf EIN (Schritt
S82) und kehrt zu Schritt S12 des Flussdiagramms von 4 zurück. D. h.,
die CPU 30 führt
die Verarbeitung der MF entsprechend dem Anforderungsbetrieb aus
und in dem Fall, in dem der Anforderungsbetrieb endet, wird gleichzeitig
in Schritt S70 entschieden, dass der Anforderungsbetrieb nicht ausgeführt wird
(Nein in Schritt S70) und in Schritt S72 entschieden, dass der Anforderungsbetriebsmerker
auf EIN gesetzt ist (Ja in Schritt S72), und die Verarbeitung der
AF wird ausgeführt.
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In
dem Fall, in dem in Schritt S24 von dem Flussdiagramm von 4 entschieden
wird, dass der AF-Mode nicht der automatische Einmal-AF-Mode ist
(Nein in Schritt S24), entscheidet die CPU 30 als Nächstes aus
der Stellung des AF-Modeschalters 50, ob der ausgewählte AF-Mode
der Einmal-AF-Mode ist oder nicht (Schritt S28). In dem Fall, in
dem entschieden wurde, dass der AF-Mode der Einmal-AF-Mode ist (Ja
in Schritt S28), entscheidet die CPU 30 nachfolgend, ob
der AF-Start-Schalter 52 der Fokusanforderung 28 auf
EIN geschaltet ist oder nicht (Schritt S30). Da in der Entscheidungsverarbeitung
von Schritt S28 bereits entschieden wurde, dass der AF-Mode der
Einmal-AF-Mode ist (Ja in Schritt S28), ist die Entscheidungsverarbeitung
von Schritt S28 unnötig.
Jedoch wurde die Entscheidungsverarbeitung von Schritt S28 für die Übersichtlichkeit
der Erläuterung
hinzugefügt,
um den Typ des AF-Modes zu klären.
In dem Fall, in dem in Schritt S30 entschieden wurde, dass der AF-Start-Schalter 52 auf
EIN geschaltet wurde (Ja in Schritt S30), führt die CPU 30 die
Verarbeitung des Einmal-AF-Modes aus (Schritt S32). Andernfalls
kehrt die CPU 30 in dem Fall, in dem in Schritt S28 entschieden
wurde, dass der AF-Mode nicht der Einmal-AF-Mode ist (Nein in Schritt
S28), oder in Schritt S30 entschieden wurde, dass der AF-Start-Schalter 52 nicht
auf EIN geschaltet wurde (Nein in Schritt S30), zu Schritt S12 zurück, ohne
dass sie die Verarbeitung des Einmal-AF-Modes ausführt. D.
h., in dem Fall des Einmal-AF-Modes führt die CPU 30 die
Verarbeitung der AF nicht aus, außer wenn der AF-Start-Schalter 52 auf
EIN geschaltet wurde.
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Wie
in dem Flussdiagramm von 7 gezeigt, entscheidet die CPU 30 bei
der Verarbeitung des Einmal-AF-Modes zuerst, ob ein Anforderungsbetrieb
ausgeführt
wird oder nicht (Schritt S90). In dem Fall, in dem entschieden wird,
dass der Anforderungsbetrieb nicht ausgeführt wird (Nein in Schritt S90),
treibt die CPU 30 die Wobbellinse WL an, um Wobbeln auszufüh ren (Schritt
S92). In diesem Fall ermittelt die CPU 30 einen Fokusbewertungswert
von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 z.
B. für
jedes Feld. Dann entscheidet die CPU 30, ob der Fokusbewertungswert
in der gegenwärtigen Position
der Fokuslinse FL maximal ist oder nicht, d. h., ob die Fokuslinse
FL entsprechend dem während des
Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert fokussiert ist oder nicht
(Schritt S94). In dem Fall, in dem entschieden wurde, dass die Fokuslinse
FL nicht fokussiert ist (Nein in Schritt S94), bewegt hier die CPU 30 die
Fokuslinse FL in einer Richtung, in welcher der Fokusbewertungswert
entsprechend dem während
des Wobbelns ermittelten Fokusbewertungswert zunimmt (Schritt S96).
Dann führt
die CPU 30 eine Verarbeitung anders als die AF aus (Schritt
S98) und wiederholt die Verarbeitung von Schritt S90 an.
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In
dem Fall, in dem bei der wiederholten Ausführung der Verarbeitung von
Schritt S90 bis S98 in Schritt S94 entschieden wird, dass die Fokuslinse
FL fokussiert ist (Ja in Schritt S94), kehrt die CPU 30 zu Schritt
S12 des Flussdiagramms von 4 zurück. D. h.,
in dem Fall, in dem die Fokuslinse FL einmal entsprechend der Verarbeitung
der AF fokussiert ist, wechselt die CPU 30 die Verarbeitung
zu der Verarbeitung der MF.
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In
dem Fall, in dem in Schritt S90 entschieden wurde, dass der Anforderungsbetrieb
ausgeführt wird,
(Ja in Schritt S90), kehrt die CPU 30 zu Schritt S12 des
Flussdiagramms von 4 zurück. D. h., in dem Fall, in
dem der Anforderungsbetrieb ausgeführt wird, führt die CPU 30 die
Verarbeitung der MF entsprechend des Anforderungsbetriebs aus.
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Wie
oben beschrieben, sind in der oben beschriebenen Ausführungsform
der AF-Mode-Schalter 50 und
der AF-Start-Schalter 52 in der Fokusanforderung 28 vorgesehen.
Jedoch können
diese Schalter irgendwo vorgesehen werden, z. B. können sie
in der Linsenvorrichtung 12, in der Zoom-Anforderung 26, an
dem Kamerahauptkörper 14 und Ähnlichem
vorgesehen werden.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform wird
als das System der AF das Kontrastsystem beschrieben, das einen
Fokusbewertungswert entsprechend einem Videosignal findet, welches
durch das Bildaufnahmeelement des Kamerahauptkörpers ermittelt wird, und eine
Position der Fokuslinse FL derart einstellt, dass der Fokusbewertungswert
maximal wird.
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Jedoch
kann die vorliegende Erfindung auch angewendet werden auf ein im
Folgenden beschriebenes Kontrastsystem oder ein zum Kontrastsystem unterschiedliches
System.
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Z.
B. entscheidet die CPU 30 in der oben beschriebenen Ausführungsform,
ob ein Fokusbewertungswert in einer gegenwärtigen Position der Fokuslinse
FL maximal ist, durch Wobbeln mit der Wobbellinse WL. Jedoch kann
die vorliegende Erfindung angewendet werden in dem Fall, in dem
die AF eines Kontrastsystems, welches ein System optischer Pfadlängendifferenz
genannt wird, ohne zu wobbeln eingesetzt wird, welches eine Vielzahl
von Bildaufnahmeelementen verwendet, die in Positionen mit unterschiedlicher
optischer Pfadlänge
angeordnet sind (alle Bildaufnahmeelemente können der AF gewidmet sein oder
ein Bildaufnahmeelement für
die Erzeugung eines Videosignals der Bildanzeige kann auch als eines
der Vielzahl von Bildaufnahmeelementen für die AF verwendet werden).
In der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz wird ein Fokusbewertungswert
auf dieselbe Weise gefunden wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform
für jedes
Videosignal entsprechend einer Vielzahl von Videosignalen, die von
der Vielzahl von Bildaufnahmeelementen mit unterschiedlichen optischen
Pfadlängen
ermittelt werden, und es wird aus einer Größenbeziehung entschieden, ob
die Fokuslinse FL in einer gegenwärtigen Position der Fokuslinse
FL fokussiert ist oder nicht, und in dem Fall, in dem die Fokuslinse FL
nicht fokussiert ist, wird entschieden, ob die Fokusposition weiter
in der Richtung nach Unendlich oder in einem geringeren Abstand
als die gegenwärtige
Position der Fokuslinse FL liegt. Details der AF des Systems optischer
Pfadlängendifferenz
werden später
beschrieben.
-
Die
vorliegende Erfindung kann auch angewendet werden in dem Fall, in
dem ein aktives System als ein System der AF eingesetzt wird. Z.
B. wird in dem aktiven System ein Messlicht von einem Lichtabstrahlabschnitt
auf ein Objekt abgestrahlt und das von dem Objekt reflektierte Licht
Messlicht wird von einem Lichtempfangsabschnitt empfangen, wodurch der
Abstand zum Objekt nach den Prinzipien der Triangulationsabstandsmessung,
der Rückkehrzeitdauer
des Messlichts oder Ähnlichem
gemessen werden kann. Dann wird die Fokuslinse in einer Position
eingestellt, die mit dem gemessenen Abstand korrespondiert. Eine
in dem aktiven System verwendete Messwelle ist nicht auf Licht begrenzt,
sondern kann eine elektromagnetische Welle, ein Schallwelle oder Ähnliches
sein.
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Die
vorliegende Erfindung kann angewendet werden auf den Fall, in dem
die AF durch Kombination sowohl des Kontrastsystems als auch des
aktiven Systems ausgeführt
wird.
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Als
Nächstes
wird die AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz beschrieben,
welches anwendbar ist auf die AF des Objektivsystems nach der vorliegenden
Erfindung. 8 ist ein Diagramm, das eine
Struktur eines optischen Systems (Aufnahmelinse) in dem Fall zeigt,
in dem die AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz eingesetzt wird.
Wie in 2 sind eine Fokuslinse(ngruppe) FL, eine Zoom-Linsengruppe)
ZL, eine Blende I, eine Zwischenlinse (ein optisches Zwischensystem),
welche eine vorderseitige Zwischenlinse RL1 und eine rückseitige
Zwischenlinse RL2 umfasst, und Ähnliches
in der Aufnahmelinse angeordnet. Ferner ist ein halbtransparenter
Spiegel 100 für
das Abzweigen des Objektlichts, das auf die Aufnahmelinse einfällt, auf einen
optischen Pfad für
Fokuszustandsbestimmung zwischen der vorderseitige Zwischenlinse
RL1 und der rückseitige
Zwischenlinse RL2 des optischen Zwischensystems angeordnet.
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Der
halbtransparente Spiegel 100 ist um angenähert 45° hinsichtlich
der optischen Achse der Aufnahmelinse geneigt angeordnet, so dass
ein Teil des Objektlichts (z. B. Licht von einem Drittel des Objektlichts),
das die vorderseitige Zwischenlinse RL1 durchlaufen hat, in einem
rechten Winkel als Objektlicht für
die Fokuszustandsbestimmung zum optischen Pfad für die Fokuszustandsbestimmung
reflektiert wird.
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Das
Objektlicht, das den halbtransparenten Spiegel 100 durchlaufen
hat, wird von einer rückwärtigen Seite
der Aufnahmelinse als Objektlicht für das Bild (zum Erlangen eines
Objektabbilds) abgestrahlt, und fällt dann auf einen Bildaufnahmeabschnitt 102 des
Kamerahauptkörpers 14.
Eine Beschreibung einer Struktur des Bildaufnahmeabschnitts 102 wird weggelassen.
Das Objektlicht, das auf den Bildaufnahmeabschnitt 102 fällt, wird
aufgelöst
in z. B. Licht dreier Farben, nämlich
rotes Licht, grünes
Licht und blaues Licht, durch ein optisches System für Farbtrennung,
und fällt
auf eine Bildaufnahmefläche
des Bildaufnahmeelements für
Bild für
jede Farbe. Folglich wird ein Farbbild für Fernsehsendung gewonnen. Eine
Fokusfläche
P in der Zeichnung bezeichnet eine Position, die optisch gleichwertig
ist der Bildaufnahmefläche
eines jeden Bildaufnahmeelements für Bild auf einer optischen
Achse O der Aufnahmelinse.
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Andererseits
läuft das
Objektlicht, das von dem halbtransparenten Spiegel 100 reflektiert
wird, auf dem optischen Pfad für
Fokuszustandsbestimmung entlang einer optischen Achse O', die hinsichtlich
der optischen Achse O vertikal ist, als Objektlicht für Fokuszustandsbestimmung
(für AF)
und fällt
auf die Zwischenlinse RL3. Dann wird das Objektlicht durch die Zwischenlinse
RL3 kondensiert und fällt
auf einen Fokuszustandsbestimmungsabschnitt 104.
-
Der
Fokuszustandsbestimmungsabschnitt 104 besteht aus zwei
Prismen 106A und 106B, die ein optischen Lichtaufteilungssystem
bilden, und einem Paar von Bildaufnahmeelementen für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B (im
Folgenden als Bildaufnahmeelemente für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B bezeichnet).
-
Wie
oben beschrieben, läuft
das Objektlicht, das von dem halbtransparenten Spiegel 100 reflektiert
wird, entlang einem optischen Pfad O' und fällt auf das erste Prisma 106A.
Dann wird das Objektlicht auf einer halbtransparenten Spiegelfläche M des
ersten Prismas gleichmäßig in reflektiertes
und durchgelassenes Licht aufgeteilt. Das reflektierte Licht fällt auf
eine Bildaufnahmefläche
des Bildaufnahmeelements für
Fokuszustandsbestimmung 108A, und das durchgelassenes Licht
fällt auf
die andere Bildaufnahmefläche
des Bildaufnahmeelements für
Fokuszustandsbestimmung 108B. Z. B. fällt Licht von 1/6 der Lichtmenge
des gesamten Objektlichts, das auf die Aufnahmelinse fällt, auf
die jeweiligen Bildaufnahmeflächen
der Bildaufnahmeelemente für
Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B.
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9 ist
ein Diagramm, das eine optische Achse des Objektlichts zeigt, das
auf ein Bildaufnahmeelement P für
Bild des Kamerahauptkörpers 14 fällt, und
eine optische Achse des Objektlichts, das auf ein Paar von Bildaufnahmeelementen
für die
Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B, die sich auf
einer identischen geraden Linie überlappen.
Wie in der Zeichnung gezeigt, ist die optische Pfadlänge des
Objektlichts, das auf ein Bildaufnahmeelement für Fokuszustandsbestimmung 108A fällt, kürzer eingestellt
als eine optische Pfadlänge
des Objektlichts, das auf das anderes Bildaufnahmeelement für Fokuszustandsbestimmung 108B fällt, und
die optische Pfadlänge
des Objektlichts, das auf das Bildaufnahmefläche P des Bildaufnahmeelements
für Bild
fällt, ist
auf eine Länge
in der Mitte dazwischen eingestellt. D. h., das Paar/(die Bildaufnahmeflächen des
Paars) von Bildaufnahmeelementen für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B sind
in Positionen gleichen Abstands (d) vor bzw. hinter der Bildaufnahmefläche (Fokusfläche P) des
Bildaufnahmeelements für
Bild angeordnet.
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Deshalb
wird das Objektlicht für
Fokuszustandsbestimmung, das durch den halbtransparenten Spiegel 100 abgezweigt
wird, verwendet für
die Bildaufnahme in den Positionen mit gleichem Abstand (d) zur
Bildaufnahmefläche
(Fokusfläche
P) des Bildaufnahmeelements für
Bild durch das Paar von Bildaufnahmeelementen für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B.
Die Bildaufnahmeelemente für
Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B dienen der
Ermittlung von Videosignalen für Fokuszustandsbestimmung
(automatische Fokussteuerung) und werden nicht benötigt für die Aufnahme
eines Farbbilds. In dieser Ausführungsform
wird angenommen, das es sich dabei um ein CCD für die Aufnahme von Schwarz-Weiß-Bildern
handelt.
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10 ist
ein Diagramm, das eine Struktur eines Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreises 110 in
der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz zeigt, das gleichwertig
ist zu dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 von 2.
Die von dem Paar von Bildaufnahmeelementen für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B ermittelten
Videosignale werden jeweils in den Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 eingegeben.
Hochpassfilter 120A und 120B, A/D-Wandler 122A und 122B,
Torschaltkreise 124A und 124B, Addiererschaltkreise 126A und 126B,
die dieselbe Verarbeitung wie bei dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 48 von 2 auf die
jeweiligen Videosignale anwenden, die von den Bildaufnahmeelementen
für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B eingegeben
werden, sind in dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 vorgesehen.
Zwei Fokusbewertungswerte werden entsprechend den jeweiligen, von
den Bildaufnahmeelementen für
Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B eingegebenen
Videosignalen erzeugt. Der Fokusbewertungswert, der aus dem Videosignal
von dem Bildaufnahmeelement für
Fokuszustandsbestimmung 108A erzeugt wird, wird als ein Fokusbewertungswert
eines Kanals A (chA) bezeichnet und der Fokusbewertungswert, der
aus dem Videosignal von dem Bildaufnahmeelement für Fokuszustandsbestimmung 108B erzeugt
wird, wird als ein Fokusbewertungswert eines Kanals B (chB) bezeichnet.
Verschiedene Synchronisierungssignale werden den jeweiligen Schaltkreisen
wie dem Bildaufnahmeelementen für
Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B, und den
Torschaltkreisen 124A und 124B von dem in 10 gezeigten
Synchronisierungssignalgeneratorschaltkreis 130 über geben,
wodurch die Synchronisierung der Verarbeitung eines jeden Schaltkreises
verwirklicht wird.
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Die
Fokusbewertungswerte von chA und chB, die von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 erzeugt
werden, werden der CPU 30 des Objektivsystems übergeben.
Diese CPU 30 ist gleichwertig der CPU 30 des in 2 gezeigten
Objektivsystems. In dem Fall, in dem die AF des Systems optischer
Pfadlängendifferenz
eingesetzt wird, werden die Struktur und die Verarbeitung der oben
beschriebenen Ausführungsform,
wie in 2 gezeigt, auf dieselbe Weise außer einer
Spezialstruktur und Spezialverarbeitung für die Verwirklichung der AF
des Systems optischer Pfadlängendifferenz angewendet.
Deshalb werden bei der Beschreibung dieses Objektivsystems Teile,
die mit dem in 2 gezeigten Objektivsystem hinsichtlich
der Aktionen identisch oder ähnlich
sind, durch Bezugszeichen und Symbole bezeichnet, die mit denen
in 2 identisch sind, und die Beschreibungen der Teile
wird weggelassen.
-
Im
Falle der Ausführung
der Verarbeitung der AF, wie später
im Detail beschrieben wird, steuert die CPU 30 eine Position
der Fokuslinse FL derart, dass eine Aufnahmelinse in einen fokussierten
Zustand entsprechend den Fokusbewertungswerten von chA und chB gebracht
wird, die von dem von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 ermittelt
werden.
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Hier
wird die Fokuszustandsbestimmung und die Verarbeitung der AF entsprechend
dem Fokusbewertungswert beschrieben. 11 ist
ein Diagramm, das die Verteilungscharakteristik der Fokusbewertungswerte
hinsichtlich der Fokuspositionen zu einem Zeitpunkt zeigt, wenn
ein bestimmtes Objekt aufgenommen wird, in dem eine Position der
Fokuslinse FL der Aufnahmelinse (Fokusposition) auf der horizontalen
Achse und ein Fokusbewertungswert auf der vertikalen Achse aufgetragen
ist. Eine durch die gestrichelte Linie bezeichnete Kurve C in der Zeichnung
repräsentiert
für den
Fall, in dem angenommen wird, dass ein Fokusbewertungswert entsprechend
einem Videosignal von einem Bildaufnahmeelement für Bild (oder
von einem Bildaufnahmeelement in einer mit dem Bildaufnahmeelement
für Bild gleichwertigen
Position) gefunden wird, den Fokusbewertungswert hinsichtlich der
Fokusposition. Die Kurven A und B, die durch ausgezogene Linien
in der Zeichnung bezeichnet werden, repräsentieren die Fokusbewertungswerte
von chA und chB, die von den Bildauf nahmeelementen für Fokuszustandsbestimmung 108A bzw. 108B hinsichtlich
der Fokusposition ermittelt werden. In der Zeichnung ist eine Position
F3, an der der Fokusbewertungswert der Kurve C am größten (maximal)
wird, eine fokussierte Position.
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Zuerst
wird angenommen, dass die Fokusposition der Aufnahmelinse auf F1
in der Zeichnung eingestellt ist. In diesem Fall wird ein Fokusbewertungswert
VA1 von chA ein Wert, der mit der Position F1
der Kurve A korrespondiert, und ein Fokusbewertungswert VB1 von chB wird ein Wert, der mit der Position
F1 der Kurve B korrespondiert. Da in diesem Fall der Fokusbewertungswert
VA1 von chA größer als der Fokusbewertungswert
VB1 von chB ist, ist ferner zu erkennen,
dass die Fokusposition in einem Zustand ist, in dem sie näher zu einer
Nahdistanzseite als die fokussierte Position (F3) ist, d. h. in
einem Zustand vor der fokussierten Position.
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Andererseits
wird angenommen, dass die Fokusposition der Aufnahmelinse auf F2
in der Zeichnung eingestellt ist. In diesem Fall wird ein Fokusbewertungswert
VA2 von chA ein Wert, der mit der Position
F2 der Kurve A korrespondiert, und ein Fokusbewertungswert VB2 von chB wird ein Wert, der mit der Position
F2 der Kurve B korrespondiert. Da in diesem Fall der Fokusbewertungswert
VA2 von chA kleiner als der Fokusbewertungswert
VB2 von chB ist, ist ferner zu erkennen,
dass die Fokusposition in einem Zustand ist, in dem sie näher zu Unendlich
als die fokussierte Position (F3) ist, d. h. in einem Zustand hinter der
fokussierten Position.
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Im
Gegensatz dazu wird angenommen, dass die Fokusposition der Aufnahmelinse
auf F3 in der Zeichnung eingestellt ist. In diesem Fall wird ein
Fokusbewertungswert VA3 von chA ein Wert,
der mit der Position F3 der Kurve A korrespondiert, und ein Fokusbewertungswert
VB3 von chB wird ein Wert, der mit der Position
F3 der Kurve B korrespondiert. Da in diesem Fall der Fokusbewertungswert
VA3 von chA gleich dem Fokusbewertungswert
VB3 von chB ist, ist ferner zu erkennen,
dass die Fokusposition in einem Zustand ist, in dem sie auf die
fokussierte Position (F3) eingestellt ist.
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Auf
diese Weise ist es zu bestimmen möglich, in welchem von dem Zustand
vor der fokussierten Position, dem Zustand hinter der fokussierten
Position und dem fokussierten Zustand ein gegenwärtiger Fokuszustand der Aufnahmelinse
entsprechend den Fokusbewer tungswerten von chA und chB ist, die
von dem von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 ermittelt
werden.
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Deshalb
kann durch Steuerung der Position der Fokuslinse FL entsprechend
den Fokusbewertungswerten von chA und chB ist, die von dem von dem
Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 ermittelt
werden, die Fokuslinse FL zu der fokussierten Position bewegt werden.
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D.
h., zum Zeitpunkt der Verarbeitung der AF ermittelt die CPU 30 die
Fokusbewertungswerte von chA und chB seriell von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 und
entscheidet, welchen Zustand von dem Zustand vor der fokussierten Position,
dem Zustand hinter der fokussierten Position und dem fokussierten
Zustand die Fokusbewertungswerte von chA und chB anzeigen. Im Fall
des Zustands, der als der Zustand vor der fokussierten Position
entschieden wird, bewegt die CPU 30 die Fokuslinse FL in
Richtung auf Unendlich. Im Fall des Zustands, der als der Zustand
hinter der fokussierten Position entschieden wird, bewegt die CPU 30 die Fokuslinse
FL in Richtung auf Nahdistanz. Im Fall des Zustands, der als der
fokussierte Zustand entschieden wird, hält die CPU 30 die
Fokuslinse FL in der fokussierten Position an.
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Die
CPU 30 führt
die Verarbeitung aus, die mit dem Mode korrespondiert, welcher durch
den AF-Mode-Schalter 50 der Fokusanforderung 28 aus dem
Einmal-AF-Mode, dem automatischen Einmal-AF-Mode, dem kontinuierlichen
AF-Mode und dem automatischen kontinuierlichen AF-Mode ausgewählt ist,
wie in der oben beschriebenen Ausführungsform erläutert.
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Z.
B. in dem Fall, in dem der AF-Mode auf den automatischen kontinuierlichen
AF-Mode eingestellt ist, bestimmt die CPU 30 einen Fokuszustand durch
Vergleich der Fokusbewertungswerte von chA und chB, die von dem
von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 seriell
ermittelt wurden, wenn die Operation der MF (Betätigung des Fokusrings 28A der
Fokusanforderung 28) nicht ausgeführt wird. In dem Fall, in dem
die Fokuslinse FL nicht in dem fokussierten Zustand ist, steuert
die CPU 30 die Position der Fokuslinse FL derart, dass
die Fokuslinse FL in den fokussierten Zustand gebracht wird. Wenn
eine Operation der MF ausgeführt
wird, treibt die CPU 30 die Fokuslinse FL entsprechend
der Operation der MF an (Fokusanweisungssignal von der Fokusanforderung).
Dann nimmt die CPU 30 in dem Fall, dass die Operation der
MF beendet ist, die Verarbeitung der AF wieder auf.
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Durch
Einsetzen der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz, wie oben beschrieben, wird
die Operation des Wobbelns, die in dem Objektivsystem von 2 erforderlich
ist, unnötig,
und das Umschalten von der MF zu der AF wird sanft ausgeführt. Da
Fehlfunktionen aufgrund einer Veränderung in der Beleuchtung
und von Flickern in der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz
weniger wahrscheinlich vorkommen, nimmt die Zuverlässigkeit
der AF zu.
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Zum
Zeitpunkt des Wechsels der Verarbeitung der MF zu der Verarbeitung
der AF in dem oben beschriebenen Objektivsystem, in dem die AF des Systems
optischer Pfadlängendifferenz
eingesetzt ist, sind zwei Verfahren anwendbar, die im Folgenden beschrieben
werden. Ein erstes Verfahren ist ein Verfahren der Bewegung der
Fokuslinse FL in eine fokussierte Position bedingungslos entsprechend
der Verarbeitung der AF, wenn die Verarbeitung der MF zu der Verarbeitung
der AF umgeschaltet wird. Ein zweites Verfahren ist ein Verfahren
des Haltens der Fokuslinse FL in einer durch die Verarbeitung der
MF eingestellten Position, solange der Fokuszustand sich nicht verändert, selbst
wenn die Verarbeitung der MF zu der Verarbeitung der AF umgeschaltet wird,
und der Bewegung der Fokuslinse FL zu einer fokussierten Position
entsprechend der Verarbeitung der AF in dem Fall, in dem der Fokuszustand
sich verändert
hat.
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In
dem Fall, in dem das erste Verfahren angewendet wird, schaltet die
CPU 30 nach der Entscheidung, dass die Operation der MF
beendet wurde, die Verarbeitung der MF zu der Verarbeitung der AF
um, und ermittelt gleichzeitig die Fokusbewertungswerte von chA
und chB von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110.
Dann vergleicht die CPU 30 die Fokusbewertungswerte von chA
und chB und bewegt in dem Fall, in dem der Fokuszustand nicht den
fokussierten Zustand anzeigt, die Fokuslinse FL derart, dass der
Fokuszustand zu dem fokussierten Zustand verändert wird.
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Andererseits
ermittelt die CPU 30 in dem Fall, in dem das zweite Verfahren
angewendet wird, nach der Entscheidung, dass die Operation der MF beendet
wurde, die Fokusbewer tungswerte von chA und chB zu diesem Zeitpunkt
von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 und
nimmt einen Fokuszustand zu diesem Zeitpunkt auf. Dann nimmt die
CPU 30 die Verarbeitung der AF wieder auf. In dem Fall
jedoch, in dem es keine Veränderung im
Fokuszustand gibt, welcher durch die Fokusbewertungswerte von chA
und chB von dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 seriell
bestimmt wird, hält
die CPU 30 die Fokuslinse FL in angehaltener Position,
selbst wenn der Fokuszustand nicht den fokussierten Zustand anzeigt.
In dem Fall, in dem ein Veränderung
in dem Fokuszustand auftritt, bewegt die CPU 30 die Fokuslinse
derart, dass der Fokuszustand wie gewöhnlich sich zu dem fokussierten
Zustand verändert
entsprechend den Fokusbewertungswerten von chA und chB, die von
dem Fokusbewertungswertbestimmungsschaltkreis 110 ermittelt
werden. Ob sich der Fokuszustand verändert hat oder nicht, kann
z. B. dadurch entschieden werden, ob sich ein Verhältnis der
Fokusbewertungswerte von chA und chB verändert hat. Da in diesem Fall
entschieden wurde, dass sich der Fokuszustand aufgrund einer Veränderung
in der Beleuchtung oder eines Flickerns nicht verändert hat
ohne Rücksicht
auf die Tatsache, dass es keine Veränderung im Objekt gibt (Positionsbeziehung
eines Objekts), ist weniger wahrscheinlich, dass eine Fehlfunktion
vorkommt.
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Beide
Verfahren können
angewendet werden als ein Verarbeitungsverfahren beim Umschalten der
Verarbeitung der MF zu der Verarbeitung der AF in jedem AF-Mode.
Welches Verfahren eingesetzt wird, kann im Voraus für jeden
AF-Mode entschieden werden, oder kann durch den Bediener willkürlich ausgewählt werden.
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Die
AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz
betreffend wurde der Fall beschrieben, in dem zwei Fokusbewertungswerte
von zwei Bildaufnahmeelementen für
die Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B ermittelt
werden, um die AF auszuführen.
Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt, sondern
kann in dem Fall angewendet werden, in dem die Steuerung der AF
entsprechend drei oder mehreren Fokusbewertungswerten ausgeführt wird,
die von drei oder mehreren Bildaufnahmeelementen ermittelt werden,
welche in Positionen unterschiedlicher optischer Pfadlängen angeordnet
sind.
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In
der AF des Systems optischer Pfadlängendifferenz wird unter der
Voraussetzung, dass die Bildaufnahmeelemente für Fokuszustandsbestimmung 108A und 108B getrennte
Körper
sind, Licht vom Objekt zu den jeweiligen Bildaufnahmeelementen für Fokuszustandsbe stimmung 108A und 108B abgezweigt,
um es darauf einfallen zu lassen. Jedoch ist es möglich, sie
zu integrieren und ein einziges Bildaufnahmeelement zu verwenden,
das Bildaufnahmeflächen 150A und 150B in
Positionen unterschiedlicher optischer Pfadlängen hat, wie in 12 gezeigt,
als ein Bildaufnahmeelement für
Fokuszustandsbestimmung. In diesem Fall wird ein Teil für das Abzweigen
von Objektlicht, das auf das Bildaufnahmeelement für Fokuszustandsbestimmung
einfällt,
unnötig.
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Ferner
wurde in der oben beschriebenen Ausführungsform beschrieben mit
dem Fall, in dem die vorliegende Erfindung z. B. auf ein Fernsehkamerasystem
angewendet wird. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf
begrenzt, sondern kann angewendet werden auf eine Videokamera oder
eine Festbildkamera, die Festbilder aufnimmt.
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Wie
oben beschrieben, wird entsprechend dem Objektivsystem nach der
vorliegenden Erfindung bei einer Ausführung einer Operation der manuellen
Fokuseinstellung (MF) während
die automatische Fokuseinstellung (AF) kontinuierlich ausgeführt wird,
die Fokuseinstellung durch die MF ausgeführt, und dann wird die MF nicht
zu der AF umgeschaltet, außer
wenn der Start der Ausführung
der AF angewiesen wird. Deshalb ist z. B. das Objektivsystem wirkungsvoll
in dem Fall, in dem ein Bediener wünscht, die kontinuierliche
AF nur für
eine kurze Zeit zu verwenden und zu der MF umzuschalten, oder in dem
Fall, in dem ein Bediener wünscht,
dass die Fokuseinstellung der MF sich auf ein Bild derart bezieht, dass
eine Kamera während
der Ausführung
der kontinuierlichen AF absichtlich nicht auf ein Objekt fokussiert
ist.
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Es
gibt einen Vorteil, der in der Vergangenheit nicht vorkam, dass
selbst in dem Fall, in dem die MF automatisch zu der kontinuierlichen
AF umgeschaltet wurde, nachdem die Fokuseinstellung durch die MF
ausgeführt
wurde, das Umschalten von der MF zu der AF unter Verwendung des
Systems optischer Pfadlängendifferenz
als ein Verfahren der AF sanft ausgeführt wird, und die Zuverlässigkeit
der AF zunimmt.
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Es
ist jedoch zu verstehen, dass es keine Absicht gibt, die Erfindung
auf spezifische offengelegte Formen zu begrenzen, sondern dass die
Erfindung im Gegenteil alle Modifikationen, alternative Konstruktionen
und Äquivalente
abdeckt, die innerhalb des Umfangs der Erfindung fallen, wie in
den angefügten
Ansprüchen
ausgedrückt.