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DE60300664T2 - Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit an Elementen des Aufbaus eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit an Elementen des Aufbaus eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE60300664T2
DE60300664T2 DE60300664T DE60300664T DE60300664T2 DE 60300664 T2 DE60300664 T2 DE 60300664T2 DE 60300664 T DE60300664 T DE 60300664T DE 60300664 T DE60300664 T DE 60300664T DE 60300664 T2 DE60300664 T2 DE 60300664T2
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Germany
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vehicle
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mounting
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Bernard Fromentin
Lionel David Bellini
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PSA Automobiles SA
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Peugeot Citroen Automobiles SA
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/0491Shock absorbing devices therefor
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  • Lens Barrels (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft im Allgemeinen Kraftfahrzeuge und insbesondere den Einbau von Beleuchtungseinheiten in Kraftfahrzeuge.
  • Genauer gesagt betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit an Elementen des Aufbaus eines Kraftfahrzeugs, wobei die Beleuchtungseinheit ein von einer Scheibe geschlossenes Gehäuse aufweist, sowie Organe, welche die Beleuchtungseinheit mit dem Aufbau verbinden und die Verschiebung der Beleuchtungseinheit bei einem Frontalzusammenstoß erlauben.
  • Die DE 197 32 301 offenbart eine Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Weitere solche Montagevorrichtungen sind insbesondere aus der FR 2 792 588 bekannt; diese beschreibt Mittel, welche die Beleuchtungseinheit bei einem Frontalzusammenstoß um eine vertikale Achse verschwenken. In dieser bekannten Vorrichtung werden die Mittel zum Verschwenken aus zwei einander gegenüberliegenden vertikalen Fingern gebildet, die mit dem Gehäuse fest verbunden sind. Dabei ist einer der Finger am oberen Abschnitt des Gehäuses und der andere am unteren Abschnitt des Gehäuses angeordnet, wobei die Finger an der vertikalen Schwenkachse ausgerichtet sind und an einem angrenzenden Karosserieelement anliegen. Darüber hinaus ist die vertikale Schwenkachse der Beleuchtungseinheit im Wesentlichen im mittleren Abschnitt des Gehäuses angeordnet. Eine solche Einbauvorrichtung erfüllt das Kriterium der Reparierbarkeit vollständig; hierfür ist insbesondere ein starkes Zurückweichen des vorderen Abschnitts der Einheit im Fall eines schwachen Aufpralls erforderlich, um die Reparaturkosten zu begrenzen. Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt das Zurückziehen des vorderen Abschnitts der Einheit mittels eines Rotationsmechanismus der Einheit um die Schwenkachse und wird von der Freigabe vom Flügel begleitet, um die Verschiebung der Beleuchtungseinheit nicht zu behindern.
  • Die bekannte Vorrichtung hat jedoch einen Nachteil: Ihr Rotationsmechanismus zieht nur den vorderen Abschnitt der Beleuchtungseinheit starkes zurück und neigt dazu, den seitlichen Abschnitt der Einheit, der außerhalb des Fahrzeugs gelegen ist, nach vorne zu schieben, was den Anforderungen für den Fall eines Zusammenstoßes mit einem Fußgänger zuwiderläuft. Diese verlangen nämlich ein Zurückziehender gesamten Beleuchtungseinheit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit an Elementen des Aufbaus eines Kraftfahrzeugs vorzuschlagen, welche die Anforderungen sowohl im Hinblick auf die Reparierbarkeit als auch auf den Zusammenstoß mit einem Fußgänger erfüllt.
  • Hierzu hat die Erfindung eine Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit, die ein von einer Scheibe geschlossenes Gehäuse aufweist, an Aufbauelementen eines Kraftfahrzeugs sowie Organe zum Verbinden des Gehäuses mit dem Aufbau zum Gegenstand, welche die Einheit bei einem Frontalzusammenstoß verschieben, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verbindungsorgane erste Führmittel umfassen, die bei einem Frontalzusammenstoß die Bewegung des vorderen Gehäuseabschnitts zur Hinterseite des Fahrzeugs erlauben, während zweite Führmittel zum gleichzeitigen Verschieben des seitlichen Abschnitts des Gehäuses zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs vorgesehen sind.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
    • – die ersten Mittel zum Führen des vorderen Gehäuseabschnitts bestehen aus einem Schlitten, der sich in einer Schiene bewegen kann, wobei der Schlitten und die Schiene am Gehäuse beziehungsweise einem angrenzenden Element des Aufbaus oder umgekehrt montiert sein können,
    • – die Schiene ist im Wesentlichen gerade geformt und gegenüber der Längsrichtung des Fahrzeugs geneigt, sodass die Bewegung des vorderen Gehäuseabschnitts zur Hinterseite des Fahrzeugs mit einer Bewegung des vorderen Abschnitts zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs einhergeht,
    • – die Schiene ist gegenüber der Längsrichtung des Fahrzeugs um einen Winkel zwischen ungefähr 5 und 20 Grad geneigt,
    • – die zweiten Führmittel bestehen aus einem Schwingarm, der an einem ersten Ende am Gehäuse oder an einem mit diesem fest verbundenen Träger und an einem zweiten Ende an einem Karosserieteil des Fahrzeugs angelenkt ist, sodass die Bewegung des Gehäuses in der Schiene gleichzeitig das Verschwenken des Schwingarms um sein zweites Ende bewirkt,
    • – das Gehäuse weist mindestens einen Bereich auf, der an einem Element des Aufbaus des Fahrzeugs anliegt, was eine Führung des Gehäuses bei seiner Bewegung in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene erlaubt,
    • – die Längsränder der Schiene, in der sich der Schlitten bewegt, weisen hinten eine kleinere Spurweite als vorne auf, sodass der Fahrwiderstand des Schlittens zunimmt, je weiter er sich zur Hinterseite des Fahrzeugs bewegt,
    • – mindestens einer der Längsränder der Schiene weist ein Sägezahnprofil auf, sodass der Schlitten unter dem seitlichen Druck der Längsränder einen Fahrwiderstand erfährt, wenn er sich in der Schiene bewegt.
  • Die Erfindung hat auch eine Beleuchtungseinheit für ein Kraftfahrzeug mit einer Einbauvorrichtung wie oben erwähnt zum Gegenstand.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der Lektüre der folgenden detaillierten Beschreibung eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlich.
  • 1 ist eine perspektivische schematische Ansicht eines Abschnitts der Vorderseite eines Kraftfahrzeugs mit einer Beleuchtungseinheit, die mit einer erfindungsgemäßen Einbauvorrichtung versehen ist.
  • 2 ist eine schematische Draufsicht auf die Beleuchtungseinheit von 1, die insbesondere den Bewegungsmechanismus der Einheit veranschaulicht.
  • Die 3 und 4 sind perspektivische schematische Ansichten der Organe, welche die Beleuchtungseinheit von 1 mit dem Aufbau des Fahrzeugs verbinden, wobei die Beleuchtungseinheit in 3 dargestellt ist und in 4 nicht.
  • Die 5A und 5B sind eine schematische Perspektivansicht beziehungsweise Draufsicht einer Ausführungsvariante der Verbindungsorgane zwischen der Beleuchtungseinheit von 1 und dem Aufbau des Fahrzeugs und veranschaulichen die Schiene, in der sich der vordere Abschnitt der Beleuchtungseinheit bewegt.
  • 6 ist eine Ansicht einer Ausführungsvariante der Organe zur Verbindung der Beleuchtungseinheit von 1 mit dem Aufbau des Fahrzeugs und zeigt die Schiene, in der sich der vordere Abschnitt der Beleuchtungseinheit bewegt, von oben.
  • In 1 ist ein Abschnitt der Vorderseite eines Kraftfahrzeugs mit einer Beleuchtungseinheit dargestellt.
  • Herkömmlicherweise besteht die Beleuchtungseinheit aus einem Gehäuse 1, das von einer Scheibe 10 geschlossen wird, und einer Vorrichtung zur Montage an den angrenzenden Karosserie- und/oder Aufbauteilen. Die Beleuchtungseinheit und ihr Gehäuse 1 umfassen herkömmlicherweise einen vorderen Abschnitt 11, den der Fachmann auch als „Beleuchtungsspitze" bezeichnet, sowie einen seitlichen Abschnitt 12, der außerhalb des Fahrzeugs gelegen ist.
  • Herkömmlicherweise umfasst die Einbauvorrichtung (nicht dargestellte) Befestigungslappen, die das Gehäuse 1 an seinem Platz halten. In bekannter Weise können die Befestigungslappen so ausgebildet ein, dass sie bei einem Frontalzusammenstoß brechen und so die Kriterien für die Reparierbarkeit erfüllen.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Einbauvorrichtung darüber hinaus Organe zum Verbinden des Gehäuses 1 mit dem Aufbau 2, die mit Mitteln zum Führen des Gehäuses bei seinem Zurückziehen versehen sind.
  • Wie in den 2 bis 4 dargestellt, ermöglichen erste Führmittel 3 bei einem Frontalzusammenstoß die Bewegung des vorderen Ab schnitts 11 des Gehäuses 1 zur Hinterseite des Fahrzeugs, während zweite Führmittel 4 gleichzeitig den seitlichen Abschnitt 12 des Gehäuses 1 zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs verschieben.
  • Die Bewegung des seitlichen Abschnitts 12 des Gehäuses 1 wird durch (nicht dargestellte) Mittel zur Freigabe vom Flügel 6 ermöglicht.
  • Die ersten Führmittel 3, in denen sich der vordere Abschnitt 11 des Gehäuses 1 bewegen kann, sind konventionell und dem Fachmann bekannt. Diese Führmittel 3 umfassen beispielsweise eine Schiene 32, in der sich ein Schlitten 31 bewegt.
  • Nach einer Ausführungsart der Erfindung kann der Schlitten 31 aus einem Finger bestehen, der an einem unteren Plättchen des Gehäuses 1 montiert ist und mit einer an einem Element des Fahrzeugaufbaus vorgesehenen Schiene 32 zusammenwirkt. Wie in 3 ersichtlich, kann der Finger durch einen im Wesentlichen horizontalen Befestigungslappen am unteren Plättchen des Gehäuses 1 befestigt sein.
  • Bei einer Ausführungsvariante der Erfindung kann der aus einem Finger bestehende Schlitten 31 an einem Element des Fahrzeugaufbaus wie beispielsweise dem Bodenlängsträger 2 montiert sein, während die mit diesem Finger zusammenwirkende Schiene 32 im Körper des Gehäuses 1 vorgesehen sein kann.
  • Die Schiene 32 der ersten Führmittel 3 kann im Wesentlichen gerade geformt sein (2 bis 4). Als Variante kann sie gebogen sein oder gebogene Abschnitte aufweisen.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist die Schiene 32 eine Neigung mit einem Winkel α gegenüber der Längsrichtung x des Fahrzeugs auf, sodass die Bewegung des vorderen Abschnitts 11 des Gehäuses 1 zur Hinterseite des Fahrzeugs mit einer Verschiebung des vorderen Abschnitts 11 zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs einhergeht. Der zuvor erwähnte Neigungswinkel α der Schiene kann zwischen 5 und 20 Grad betragen. Beträgt der Neigungswinkel α beispielsweise 11 Grad, verschiebt sich der vordere Abschnitt 11 des Gehäuses um ungefähr 20 Millimeter bei einem Längsrückzug von ungefähr 100 Millimetern.
  • Eine solche Neigung der Schiene 32 erlaubt vorteilhafterweise ein Zurückweichen des Gehäuses 1 im Fall eines Zusammenstoßes und löst das Problem des Hindernisses, das ein Element 7 darstellen kann, welches unmittelbar hinter dem vorderen Abschnitt 11 des Gehäuses der Beleuchtungseinheit positioniert ist (2).
  • Darüber hinaus sind, wie zuvor erwähnt, zweite Führmittel 4 vorgesehen, die gleichzeitig den seitlichen Abschnitt 12 des Gehäuses 1 zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs verschieben (2 bis 4).
  • Die zweiten Führmittel 4 können aus einem Schwingarm 41 bestehen, der im Wesentlichen horizontal angeordnet und an einem ersten Ende 411 am Gehäuse 1 und an einem zweiten Ende 412 an einem Element des Fahrzeugaufbaus angelenkt ist. An seinem ersten Ende 411 kann der Schwingarm 41 an einem unteren Plättchen des Gehäuses 1 oder an einem fest mit dem Gehäuse 1 verbundenen Träger 5 angelenkt sein (4).
  • Das zweite Ende 412 des Schwingarms 41 ist am Bodenlängsträger 2 oder an einem Element des Aufbaus um eine im Wesentlichen vertikale Rotationsachse angelenkt.
  • Die Bewegung des Gehäuses 1 in der Schiene 32 zur Hinterseite des Fahrzeugs bewirkt gleichzeitig das Verschwenken des Schwingarms 41 um sein zweites Ende 412, sodass sich das erste Ende 411 zur angrenzenden Seite bewegt.
  • Durch die kreisförmige Bewegung des seitlichen Abschnitts 12 des Gehäuses 1 werden auch in der Nähe des hinteren Abschnitts 12 des Gehäuses 1 angeordnete Elemente wie beispielsweise ein Organ zur elektronischen Steuerung 8 des Motors oder umgebende Karosserieteile wie ein Kotflügelträger, eine Kotflügelverkleidung oder ein Verstärkungselement umgangen (4).
  • Selbstverständlich ist das Gehäuse 1 gegenüber der Schiene 32 um eine im Wesentlichen vertikale Rotationsachse drehbeweglich montiert, welche derjenigen des mit der Schiene 32 zusammenwirkenden Fingers entspricht. Ebenso ist das Gehäuse 1 gegenüber dem ersten Ende des Schwingarms 41 um eine im Wesentlichen vertikale Rotationsachse angelenkt.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung können die zweiten Führmittel analog zu den ersten Führmitteln sein, das heißt sie können aus einer mit dem Aufbau des Fahrzeugs fest verbundenen Schiene bestehen, in der sich ein am hinteren Abschnitt des Gehäuses 1 montierter Finger bewegen kann.
  • Vorteilhafterweise weist das Gehäuse 1 in seinem unteren Abschnitt einen Bereich auf, der an einem Karosserieteil anliegt, beispielsweise am Bodenlängsträger 2 des Fahrzeugs, was ein Führen des Gehäuses 1 bei seiner Bewegung in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene ermöglicht. Wie in den 3 und 4 dargestellt, kann ein Führlappen 9 am Bodenlängsträger 2 eine vertikale Auflage bilden, die das Führen des Gehäuses 1 zusätzlich zum vertikalen Halt durch die ersten und zweiten Führmittel erleichtert.
  • Außerdem kann die Vorrichtung zum Einbau der Beleuchtungseinheit gemäß der Erfindung weitere besonders vorteilhafte Merkmale aufweisen.
  • In den 5A und 5B weisen die Längsränder (32a, 32b) der Schiene 32, in der sich der Schlitten 31 oder genauer gesagt sein Finger bewegt, hinten eine geringere Spurweite als vorne auf. Diese unterschiedliche Spurweite kann über die Länge der Schiene 32 zunehmen oder als Variante auf einen Längenabschnitt der Schiene 32 begrenzt sein. So erfährt der Schlitten 31 einen Fahrwiderstand, der nach vorne gerichtet ist und zunimmt, je weiter sich der Schlitten zur Hinterseite des Fahrzeugs bewegt.
  • In 6 weist einer der Längsränder 32c, 32d der Schiene 32, nämlich der Rand 32c, ein Sägezahnprofil auf. So erfährt der Schlitten 31 einen Fahrwiderstand, wenn er sich zur Hinterseite des Fahrzeugs bewegt.
  • Selbstverständlich können die vorhergehenden beiden Ausführungsarten, bei denen der Schlitten 31 einen Fahrwiderstand erfährt, wahlweise oder in Kombination übernommen werden.
  • Auf besonders vorteilhafte Weise kann durch den Fahrwiderstand, den der Schlitten 31 bei seiner Bewegung erfährt, ein Teil der Energie abgeleitet werden, die vom Bein des Fußgängers gespeichert wird, der mit dem Fahrzeug in Kontakt kommt. Der Fachmann weiß, dass eine Kraft kleiner als 5 kN, die auf den Oberschenkel eines Fußgängers wirkt, keine schwere Verletzung wie einen Bruch zur Folge hat. Es empfiehlt sich jedoch, sich dieser Grenze von 5 kN möglichst anzu nähern, um die Energie bei einem minimalen Lauf abzuleiten. Die zuvor beschriebenen Ausführungsarten der Längsränder 32a, 32b, 32c, 32d der Schiene 32 erlauben, einen Widerstand in der Größenordnung von 5 kN wirksam auf das Bein eines Fußgängers auszuüben.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen besonderen Ausführungsarten beschränkt.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zur Montage einer Beleuchtungseinheit an Elementen des Aufbaus (2) eines Kraftfahrzeugs, wobei die Einheit ein von einer Scheibe (10) geschlossenes Gehäuse (1) aufweist, sowie Organe zur Verbindung des Gehäuses (1) mit dem Aufbau (2), die bei einem Frontalzusammenstoß die Verschiebung der Einheit erlauben und erste Führmittel (3) aufweisen, die bei einem Frontalzusammenstoß die Bewegung des vorderen Abschnitts (11) des Gehäuses (1) zur Hinterseite des Fahrzeugs ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass zweite Führmittel (4) gleichzeitig den seitlichen Abschnitt (12) des Gehäuses (1) zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs verschieben.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Mittel (3) zum Führen des vorderen Abschnitts (11) des Gehäuses (1) aus einem Schlitten (31) bestehen, der sich in einer Schiene (32) bewegen kann, wobei die Mittel (31, 32) am Gehäuse (1) beziehungsweise an einem angrenzenden Element des Aufbaus (2) montiert sind oder umgekehrt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (32) im Wesentlichen linear geformt und gegenüber der Längsrichtung (x) des Fahrzeugs geneigt ist, sodass die Bewegung des vorderen Abschnitts (11) des Gehäuses (1) zur Hinterseite des Fahrzeugs mit einer Verschiebung des vorderen Abschnitts (11) zur angrenzenden Seite des Fahrzeugs einhergeht.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (32) gegenüber der Längsrichtung (x) des Fahrzeugs um einen Winkel (α) zwischen ungefähr 5 und 20 Grad geneigt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Führmittel (4) aus einem Schwingarm (41) bestehen, der an einem ersten Ende am Gehäuse (1) oder an einem mit diesem fest verbundenen Träger (5) und an einem zweiten Ende an einem Element des Aufbaus (2) des Fahrzeugs angelenkt ist, sodass die Verschiebung des Gehäuses in der Schiene gleichzeitig das Verschwenken des Schwingarms (41) um sein zweites Ende bewirkt.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mindestens einen Bereich aufweist, der an einem Element des Aufbaus (2) des Fahrzeugs anliegt, was eine Führung des Gehäuses (1) bei seiner Bewegung in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene ermöglicht.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder (32a, 32b) der Schiene (32), in der sich der Schlitten (31) bewegt, hinten eine geringere Spurweite als vorne aufweisen, sodass der Schlitten (31) einen Fahrwiderstand erfährt, der zunimmt, je weiter er sich zur Hinterseite des Fahrzeugs bewegt.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Längsränder (32c, 32d) der Schiene (32), nämlich der Rand (32c), ein Sägezahnprofil aufweist, sodass der Schlitten (31) unter dem seitlichen Druck der Längsränder einen Fahrwiderstand erfährt, wenn er sich in der Schiene (32) bewegt.
  9. Beleuchtungseinheit für ein Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
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