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DE60300527T2 - Tarierweste für Taucher, mit hufeisenförmiger, aufblasbarer Tasche mit Ausformungen im Bauchbereich, und deren Herstellungsverfahren - Google Patents

Tarierweste für Taucher, mit hufeisenförmiger, aufblasbarer Tasche mit Ausformungen im Bauchbereich, und deren Herstellungsverfahren Download PDF

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DE60300527T2
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DE
Germany
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vest
chamber
horseshoe
divers
shaped
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DE60300527T
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Inventor
Aristide Barone
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HTM Sport SpA
Original Assignee
HTM Sport SpA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/04Resilient suits
    • B63C11/08Control of air pressure within suit, e.g. for controlling buoyancy ; Buoyancy compensator vests, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Tarierwesten für Taucher und insbesondere Tarierwesten, die mit hufeisenförmiger, aufblasbarer Schwimmblase ausgerüstet sind, d.h. mit zwei parallelen Armen, die mittels eines Zwischenschwimmblasenabschnittes in einer U-Form miteinander verbunden sind.
  • Genauer bezieht sich die Erfindung auf eine Tarierweste, die mit einer hufeisenförmigen Schwimmblase ausgerüstet ist, bei welcher die Schwimmblase zwei aufblasbare Verlängerungen im Bauchbereich aufweist, die als ein Stück zusammen mit der Schwimmblase erhalten werden.
  • Aus der FR-A-2 708 560 sind Westen bekannt mit einem Schwimmbereich, der sowohl in den Bauch- als auch seitlichen Abschnitten und auch auf den Schultern angeordnet ist. Bekannt sind auch sogenannte „auf dem Rücken montierte" Westen mit einem Frontbereich, welcher die Begurtung trägt, und einem aufblasbaren Bereich, der auf dem hinteren Abschnitt angeordnet ist. Beide Arten dieser Westen sind nachteilig, denn ihnen fehlt im Wasser die Stabilität. Insbesondere neigen die „am Rücken montierten" Westen dazu, den Körper des Tauchers mit seinem Kopf nach unten nach vorn zu schieben, was sehr gefährlich sein kann, wenn der Taucher müde ist.
  • Schließlich gibt es, wie zum Beispiel in der US-A-4,523,914 offenbart ist, welche als der nächstliegende Stand der Technik angesehen wird, Westen mit einer Kombination der zwei oben erwähnten Arten. Die letzteren Westenarten sind jedoch recht komplex und kostspielig, denn sie bestehen aus einer Vielzahl von Luftkammern. Außerdem ist es für alle diese bekannten Arten von Westen notwendig, für eine große Anzahl von Körpergrößen zu sorgen, um alle Größenerfordernisse der Kunden zu erfüllen, wodurch die Herstellungskosten erheblich zunehmen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Tarierweste für Taucher, die mit einer hufeisenförmigen, aufblasbaren Schwimmblase, die auf dem Rücken angeordnet ist, ausgestattet ist, und welche die Flasche einhüllt und deshalb dem Taucher einen niedrigeren hydrodynamischen Widerstand gibt bezüglich dem, welcher von herkömmlichen, auf dem Rücken montierten Westen gegeben ist, die sich außerhalb der Flasche erstrecken. Weil die Schwimmblase mit aufblasbaren Verlängerungen im Bauchbereich versehen ist, die wie ein Stück gehalten werden, wird ferner dem Benutzer ein extrem bequeme und sichere, abgeglichene Schwimmeinstellung gegeben (der Taucher „sitzt wie in einem Armsessel" in der Weste). Dank des speziellen Aufbaus der Weste gemäß der Erfindung und der Trennung zwischen aufblasbarem Abschnitt und Begurtung kann schließlich die Anzahl der notwendigen Kleidergrößen minimal gemacht werden.
  • Nach einem Hauptmerkmal weist die Weste gemäß der Erfindung eine aufblasbare Kammer auf, die aus einem Basiselement besteht, welches im wesentlichen einen C-förmigen Grundriß hat, wobei der zentrale Abschnitt des Basiselementes durch Aufbringen eines textilen Rückenelementes wie ein U gestaltet ist, wobei das Rückenelement mit einer komplementären Form bezüglich der U-Form ausgestaltet ist, so daß man einen Hufeisenaufbau mit zwei Endabschnitten erhält, die sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel, ausgehend von dem Hufeisenaufbau, nach vorn erstrecken, so daß die Schwimmkammern im Bauchbereich gebildet werden.
  • In vorteilhafter Weise ist das den ganzen Aufbau gestaltende Rückenelement vorzugsweise aus einem Netzstoff hergestellt, um weiterhin den hydrodynamischen Widerstand der Anordnung zu verringern.
  • Ein anderer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Weste, wie oben erwähnt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale gemäß der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Weste unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen, bei denen ist:
  • 1 eine Draufsicht auf einen Abschnitt der Schwimmkammer der erfindungsgemäßen Weste;
  • 2 eine perspektivische Ansicht der Schwimmkammer nach 1, welche dank der Aufbringung des Rückenelementes gestaltet ist;
  • 3 eine perspektivische Ansicht der Vorderseite einer erfindungsgemäßen Weste zusammen mit den Begurtungselementen und
  • 4 eine perspektivische Ansicht der Rückseite der Weste nach 3.
  • 1 der Zeichnungen zeigt eine Draufsicht auf das Element 1, welches die Luftkammer der erfindungsgemäßen Weste bildet. Dieses Element 1 hat eine Grundrißkontur, die im wesentlichen wie ein C gestaltet ist, und besteht aus zwei Tüchern aus luftdichtem Stoff, die entlang deren Rändern miteinander verbunden sind. Das Element 1 kann in sich selbst die aufblasbare Luftkammer der Weste sein oder kann innen – in ziemlich üblicher Weise – mit einer zweiten luftdichten Schwimmblase versehen sein (im allgemeinen eine Kunststoffblase), welche die Luftkammer der Weste bildet. In letzterem Fall kann auch die äußere Schwimmblase dadurch hergestellt werden, daß die einzelnen textilen Elemente auch in nicht luftdichter Weise zusammengenäht werden, weil die Luftkammerfunktion durch die innere Schwimmblase ausgeführt wird.
  • Dem Basiselement 1 nach 1 ist gemäß Darstellung in 2 seine endgültige Gestalt dadurch gegeben, daß man seine Zwischenkante mit einem U-förmigen Stoffstück 2 näht und/oder verbindet, welches den die Weste formenden Rahmen bildet, die somit eine Hufeisenform 101 in ihrem Rüc kenabschnitt annimmt, wobei sich zwei einhüllende Verlängerungen oder Arme 3, 103, von dem Hufeisenrücken beginnend, fast wie Arme eines idealen Armsessels nach vorn erstrecken.
  • In vorteilhafter Weise, nicht aber notwendigerweise, besteht das Stoffstück 2 aus einem Netzstoff.
  • Auf dem Stoffstück 2 wird die Rückenstütze 6 montiert, die steif oder weich sein oder von irgendeiner anderen Art sein kann. Diese Rückenstütze enthält die Gurtschulterbänder, die an ihren Enden mit Schnellkupplungselementen versehen sind, welche mit komplementären Kupplungselementen zusammenwirken, die an den Enden der zwei Gurte augebracht sind, welche an den Luftkammerelementen 3, 103 befestigt sind. An der Rückenstütze 6 kann man möglicherweise auch den (nicht gezeigten) hinteren Rücken anbringen, an welchem die Flasche 8 (4) angehängt ist, zum Beispiel mittels des Gurtes 7. Die Gurte 9 sind an den Enden der zwei Bauchverlängerungen 3, 103 befestigt, so daß der Vorderabschnitt der Weste im Bereich des Gurtes des Tauchers geschlossen wird. Diese Gurte 9 sind in vorteilhafter Weise mit klettenartigen oder ähnlichen Verbindungselementen versehen, obwohl sie auch mit Schnellkupplungsschnallen versehen sein können.
  • Gemäß Darstellung in 3 können zwei Taschen 10, die zur Aufnahme von Ballastblei verwendet werden, auf der Außenseite der Bauchverlängerungen 3, 103 aufgebracht werden. Offensichtlich weist die Weste ferner Auslaßventile (von denen nur eines gezeigt und mit der Bezugszahl 11 versehen ist), das Aufblasventil (nicht gezeigt), welches auf der Vorderseite einer der Bauchverlängerungen 3, 103 angeordnet sein kann, und alle die anderen Zubehörelemente auf, die für eine solche Weste erforderlich sind.
  • Wie besser in 4 gezeigt ist, entfaltet sich die Weste nach der Erfindung um die Luftflasche 8 herum und wickelt diese fast wie in einer Nische ein, um so den hydrodynamischen Widerstand der Anordnung minimal zu machen. Wenn der Taucher schwimmt, wird er von der Weste in einer sehr bequemen Position gehalten, wie wenn er in einem Armsessel sitzt. Außer dieser Bequemlichkeit ist diese Position auch recht sicher in dem Fall, wenn der Taucher krank werden sollte, weil sein ganzes Gewicht aus dem Wasser herausgehalten wird ohne das Risiko, daß er mit seinem Kopf unter Wasser geschoben wird, wie es bei einigen Arten der auf dem Rücken montierten Westen geschehen könnte.
  • Offensichtlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebene und gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern weist alle jene Konstruktionsänderungen und Varianten auf, die in den weiteren Rahmen der erfinderischen Idee fallen, wie im wesentlichen später beansprucht wird.
  • Obwohl in der Beschreibung und in den Ansprüchen unter Bezugnahme auf die Kammer 1 der Weste festgestellt wird, daß letztere aus „zwei Tüchern oder zwei Stoffstücken" besteht, die miteinander verbunden sind, versteht es sich so zum Beispiel, daß der allgemeine Ausdruck „zwei Tücher oder zwei Stoffstücke" auch die Tatsache einschließt, daß die Tücher oder Stücke, welche die Kammer 1 bilden, auch aus zwei ebenen Stoffelementen erhalten werden können, welche durch Verbinden verschiedener Stofflängen und dann durch Schneiden derselben erhalten werden, um das letztendliche Tuch oder Stück mit der ebenen Kontur gemäß der Erfindung zu bilden.
  • Falls die Kammer 1 die Luftkammer der Weste ist, bestehen diese Längen offensichtlich aus luftdichtem Stoff und werden in luftdichter Weise miteinander verbunden, während in demjenigen Fall, in welchem die Kammer 1 eine zweite luftdichte Schwimmblase enthält, welche die Luftkammer der Weste bildet, diese Längen auch in einer nicht luftdichten Weise miteinander verbunden werden können.
  • Die sich aus der Benutzung der Tarierweste gemäß der Erfindung ableitenden Vorteile sind ersichtlich.
  • Der Hauptabschnitt der hufeisenförmigen, aufblasbaren Schwimmblase der erfindungsgemäßen Weste ist bei der Benutzung im Rückenabschnitt des Benutzers angeordnet mit dem Zusatz der zwei seitlichen aufblasbaren Verlängerungen. Vordere aufblasbare Abschnitte gibt es nicht.
  • Wegen ihrer besonderen Form erstreckt sich die aufblasbare Schwimmblase von dem oberen Rückenabschnitt der Rückseite der Weste „nach hinten", d.h. sie erstreckt sich zu der Luftflasche hin.
  • Bei den Westen nach dem Stand der Technik erstreckt sich der aufblasbare Abschnitt von der Rückseite der Weste „nach vorn", wodurch dann, wenn die Weste vollständig aufgeblasen ist, ein Druck gegen die Rückenzone des Tauchers verursacht wird. Durch die Weste gemäß der Erfindung ist dieser Nachteil vollständig ausgeschaltet, weil die Weste wie gesagt bezüglich der Rückseite der Weste „nach hinten" aufgeblasen wird.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Weste besteht in dem wirklich gegebenen Auftriebsschub. Bei allen Westen nach dem Stand der Technik, auch bei denen, die hufeisenförmig sind mit Rückwärtsauftrieb, befindet sich immer dann, wenn der Taucher nicht mehr schwimmt, ein Teil ihrer aufblasbaren Schwimmblase über der Wasseroberfläche. Es ist klar, daß der Teil der aufblasbaren Schwimmblase, der sich über der Wasseroberfläche befindet, nicht zu dem Auftrieb des Tauchers beiträgt, so daß bei Verwendung einer Weste mit zum Beispiel einem maximalen Auftrieb, von sagen wir 20 kg, der effektive Auftrieb in der Größenordnung von 17–18 kg entsprechend der Gestalt der Weste ist. Mit der erfindungsgemäßen Weste wird dank der Tatsache, daß der obere Teil der Schwimmblase praktisch um 90° bezüglich des Rückens der Weste nach hinten gewendet ist und deshalb auf einem etwas niedrigeren Niveau bezüglich der Schulter des Tauchers angeordnet ist, der Auftriebsschub der Weste immer vollständig ausgenutzt.

Claims (6)

  1. Verfahren zur Herstellung einer Tarierweste für Taucher, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: a) Herstellen einer aufblasbaren Kammer (1) durch Verbinden zweier Stücke geeigneten Stoffs, die im wesentlichen einen C-förmigen Grundriß haben; Herstellen eines Rückenelementes (2), das aus Stoff gemacht ist mit einer im wesentlichen U-Form; und Befestigen des zentralen Abschnittes der aufblasbaren Kammer (1) um den U-förmigen Abschnitt des Rückenelementes (2) herum, wobei somit ein rohrförmiger, den Rücken abstützender Hufeisenaufbau (101) erhalten wird, der mit zwei rohrförmigen Endverlängerungen (3, 103) versehen ist, die sich im wesentlichen rechtwinklig bezüglich des Hufeisenaufbaus (101) nach vorn erstrecken, wobei somit zwei Stützkammern im Bauchbereich gebildet werden.
  2. Verfahren zur Herstellung einer Weste für Taucher gemäß Anspruch 1, bei welchem der zentrale Abschnitt der Kammer (1) an der Kante des U-förmigen Abschnittes des Rückenelementes (2) angenäht ist.
  3. Tarierweste für Taucher, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine aufblasbare Kammer aufweist, die aus einem Basiselement (1) besteht, welches im wesentlichen einen C-förmigen Grundriß hat, wobei der zentrale Abschnitt des Basiselementes (1) durch Aufbringen eines Rückenelementes (2) wie ein U gestaltet ist, welches Rückenelement (2) aus Stoff hergestellt ist mit einer komplementären Form bezüglich der U-Form, wobei somit ein Hufeisenaufbau (101) mit zwei Endabschnitten (3, 103) erhalten wird, die sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel, ausgehend von dem Hufeisenaufbau (101), nach vorn erstrecken.
  4. Tarierweste für Taucher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Kammer (1) aus luftdichtem Stoff hergestellt ist und die Luftkammer der Weste bildet.
  5. Tarierweste für Taucher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Kammer (1) eine zweite Schwimmblase enthält, welche die Luftkammer der Weste bildet.
  6. Tarierweste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das Rückenelement (2) aus einem Netzstoff hergestellt ist.
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