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Die
Erfindung betrifft einen Überzug,
insbesondere einen Überzug
zur zweiten Bedeckung von Sitzen für Kraftfahrzeuge.
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Allerdings,
obwohl insbesondere vorgesehen für
solche Anwendungen, kann sie in allen Bereichen der Wirtschaftstätigkeit
verwendet werden, in denen man veranlaßt ist, Überzüge zu benutzen.
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Momentan
ist es im Bereich der Kraftfahrzeugsitze bekannt, diese mit Überzügen neu
auszustatten, die als "zweite
Bedeckung" bezeichnet
werden, das heißt,
vorgesehen sind, um die ursprünglichen Überzüge zu bedecken.
Sie erlauben, ihre Abnutzung zu vermeiden und/oder das ästhetische
Aussehen der Sitze an den Geschmack der Benutzer des Fahrzeugs anzupassen.
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Damit
ein und derselbe Überzug
in einem oder anderen Fahrzeug für
verschiedene Sitztypen benutzt werden kann, sind bereits Lösungen vorgeschlagen
worden, erlaubend, ihre Maße
an die Maße des
zu bedeckenden Sitzes anzupassen.
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Man
kennt so Überzüge, die
im Bereich ihrer seitlichen Flächen
aus dehnbarem Stoff gebildet sind. Sie können noch mit Falten versehen
werden.
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Aus
der
US 4 400 030 ist
ebenfalls ein Überzug
für Kraftfahrzeugsitze
bekannt, bestehend aus zwei Halbüberzügen, der
eine für
die Rücklehne,
der andere für
den Sitz. Der Halbüberzug
für den
Sitz weist Mittel zur Anpassung auf, die aus einem elastischen Umschlag
gebildet sind, der geeignet ist, sich auf den Sitz aufzurollen und
auf dem hinteren Teil des Halbüberzuges
für den
Sitz zu schnappen.
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Allerdings
beschreibt die
US 4 400 030 keinen Überzug,
der Anpassungsmittel für
die Rücklehne
umfaßt.
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Bei
dieser Sachlage sind diese Lösungen nicht
völlig
zufriedenstellend, insbesondere was die Spannung der Überzüge auf den
Sitzen betrifft. In der Tat bleiben sie unvollständig, wodurch Falten von wenig ästhetischem
Erscheinungsbild verursacht werden und keine optimale Haltung erlaubt
wird.
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Außerdem sind
solche Überzüge nicht
vereinbar mit dem Vorhandensein eines aufblasbaren Kissens an den
zu bedeckenden Sitzen, der vorgesehen ist, um sich in der Fahrgastzelle
des Fahrzeugs zu entfalten, denn sie würden seine Ausdehnung verhindern.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Überzug vorzuschlagen,
der die oben erwähnten
Nachteile beseitigt, und dessen Spannen auf dem Gegenstand, der
vorgesehen ist, durch den besagten Überzug bedeckt zu werden, vereinfacht ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Überzug vorzuschlagen,
der die Ausdehnung eines Gegenstands, insbesondere eines aufblasbaren
Kissens, durch den besagten Überzug
erlaubt.
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Weitere
Ziele und Vorteile der Erfindung werden im Laufe der folgenden Beschreibung
zum Vorschein kommen, die nur zur Information gegeben ist und nicht
zum Ziel hat, sie zu begrenzen.
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Die
Erfindung betrifft einen Überzug,
bestehend wenigstens aus einem Bezug, der wenigstens einen Halbüberzug bildet,
der als jener für
die Rücklehne
bezeichnet wird, vorgesehen, die Rücklehne eines Sitzes zu bedecken,
wobei der besagte Bezug mit den Mitteln zur Anpassung der Maße des besagten
Bezugs an den Maßen
des zu bedeckenden Sitzes ausgestattet sei, dadurch gekennzeichnet,
daß der
besagte Halbüberzug
der Rücklehne
mit den besagten Anpassungsmitteln ausgestattet ist, die durch wenigstens
zwei Teile des besagten Bezugs gebildet sind, daß die beiden besagten Teile
auf die Art einer Brieftasche einander übergreifen und auf der Seite oder
Seiten des Halbüberzuges
der Rücklehne
vorgesehen sind, die dazu bestimmt sind, die seitliche Fläche oder
Flächen
der Rücklehne
des Sitzes auf wenigstens einem Teil ihrer Höhe zu bedecken, und sich aufeinander
nach einer Querrichtung zu der besagten Höhe verlängern, und daß der besagte Überzug Mittel
zur Verbindung der besagten beiden einander übergreifen Teile umfaßt, die
im Bereich der Querränder
der besagten beiden Teile vorgesehen sind.
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Die
Erfindung wird besser verstanden bei dem Lesen der folgenden Beschreibung,
die im Anhang von Zeichnungen begleitet ist, die ein wesentlicher
Bestandteil davon sind. Es zeigen:
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1,
in perspektivischer Ansicht, ein Ausführungsbeispiel des Überzuges
nach der Erfindung,
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2,
in perspektivischer Ansicht, eine Untereinheit des in 1 veranschaulichten Überzuges,
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3,
zerlegt, einen als III bezeichneten Teil des in 1 dargestellten Überzugs,
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4 und 4',
detailliert, nach zwei unterschiedlichen Ausführungsarten, einen in der vorgehenden 1 als
IV bezeichneten Teil.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt ist, besteht der Überzug nach
der Erfindung aus wenigstens einem Bezug 1. Außerdem ist
er mit Mitteln 2 zur Anpassung der Maße des besagten Bezugs 1 an
den Maßen
des Gegenstands, der vorgesehen ist, um bedeckt zu werden, ausgestattet.
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Wie
in 3 detailliert ist, sind nach der Erfindung die
besagten Mittel 2 zur Anpassung durch wenigstens zwei Teile 3, 3' des besagten
Bezugs 1 gebildet, die auf die Art einer Brieftasche einander übergreifen.
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Man
erhält
so einen Überzug
mit anpassungsfähiger
Größe, und
der mühelos
gespannt werden kann.
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Die
besagten zwei einander übergreifenden Teile 3, 3' sind zum Beispiel
durch zwei getrennte Stoffstücke
gebildet, bildend insbesondere eine Seite von Bezug 1 des Überzuges.
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Indem
erneut auf die vorgehenden Figuren verwiesen wird, sei festgestellt,
daß der Überzug zum Beispiel
durch wenigstens zwei Halbüberzüge gebildet
ist. Der eine 4, der als jener für die Rücklehne bezeichnet wird, ist
vorgesehen, um die Rücklehne
eines Sitzes zu bedecken, und der andere 4', der als jener für den Sitz
bezeichnet wird, ist vorgesehen, um seinen Sitz zu bedecken, wobei
jeder der besagten Halbüberzüge 4, 4' insbesondere
von einem sogenannten Bezug 1 gebildet sei. Der Bezug 1,
der den Halbüberzug
der Rücklehne 4 bildet,
ist zum Beispiel gebildet durch einen oberen Rand 5, verbindend
die vordere Seite 6 des besagten Halbüberzuges 4, das heißt, diejenige,
auf die sich der Rücken
des Benutzers stützen
soll, und seine hintere Seite, das heißt, diejenige, die den Rücken der
Rücklehne
des Sitzes bedeckt, sowie durch die seitlichen Flächen 8,
verbindend die besagte vordere Seite 6 und die besagte hintere
Seite 7, um eine Öffnung 9 zur
Einführung des
besagten Halbüberzuges
der Rücklehne 4 zu
bilden.
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Die
besagten Anpassungsmittel 2 sind insbesondere im Bereich
des besagten Halbüberzugs der
Rücklehne 4 vorgesehen.
Genauer gesagt, können
die besagten beiden einander übergreifenden Teile 3, 3' sich auf der
Seite oder Seiten 8 des Überzuges befinden, die dazu
bestimmt sind, die seitliche Fläche
oder Flächen
der Rücklehne
des Sitzes auf wenigstens einem Teil ihrer Höhe zu bedecken. Die besagten
beiden Teile verlängern
sich dann aufeinander nach einer Querrichtung zu der besagten Höhe.
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Der
besagte Überzug
umfaßt
außerdem, eventuell,
die besagten Mittel 10 zur Verbindung der besagten beiden
einander übergreifenden
Teile 3, 3', wobei
die besagten Mittel 10 zur Verbindung im Bereich der Querränder 11 der
besagten beiden Teile vorgesehen sind. Es kann sich zum Beispiel
um Nähte 12 handeln.
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Die
besagten Verbindungsmittel 10 können ebenfalls im Bereich des
Querrandes 11 der besagten beiden Teile 3, 3', die vorgesehen
sind, sich dem Sitz gegenüberstehend
zu befinden, zumindest durch elastische Mittel 13 gebildet
werden, die an dem besagten Bezug 1 in der Nähe von jedem
der besagten beiden einander übergreifenden
Teile 3, 3' hängen, derart,
um die Querspannung des Bezugs 1, insbesondere durch Festhaken
auf einem mechanischen Teil des Sitzes, zu begünstigen.
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Indem
erneut auf 3 verwiesen wird, sei festgestellt,
daß die
besagten einander übergreifende
Teile 3, 3' zum
Beispiel im Bereich der Ränder 14, 14' von dem Textilstück oder
von den Textilstücken, die
sie bilden, vorgesehen sind. Sie werden dann eventuell mit einer überwendlichen
Naht 15 versehen.
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Der
besagte Überzug
kann außerdem
Mittel 16 zum Längsspannen
der besagten zwei einander übergreifenden
Teile 3, 3' umfassen.
Es kann sich zum Beispiel um ein elastisches Band 17 handeln, das
sich an einem der besagten zwei Teile 3, 3' der Länge nach
befindet.
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Um
gleichzeitig eine Quer- und Längsspannung
des Bezugs 1 zu begünstigen,
kann das eine der besagten elastischen Mittel 13 im wesentlichen
in der Verlängerung
des besagten elastischen Bandes 17 vorgesehen werden.
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Der
besagte Bezug 1 besteht zumindest im Bereich der besagten
zwei einander übergreifenden Teile 3, 3' insbesondere
aus einem nicht dehnbaren Stoff. Man versteht darunter einen Stoff,
der eine Elastizität
aufweist, die dem Rest des Bezugs 1, zumindest jener der
besagten hinteren Seite 7, ähnlich ist. Der besagte Stoff
ist eventuell auf seiner inneren Seite durch eine Schaumstofffolie
gefüttert,
das das Haftvermögen
vereinfacht.
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Bei
dieser Sachlage kann der besagte Überzug außerdem Mittel zur Öffnung 18 des
besagten Bezugs 1 umfassen, vorgesehen, einen Gegenstand, insbesondere
einen aufblasbaren Kissen, durch den besagten Bezug übergehen
zu lassen.
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Die
besagten Öffnungsmittel 18 befinden sich
insbesondere im Bereich des Bezugs 1, bildend den Halbüberzug der
Rücklehne 4.
Die besagten Öffnungsmittel 18 bestehen
zum Beispiel wenigstens aus den besagten Anpassungsmitteln 2 selbst,
die sich auf einer Seite des Überzuges
befinden, der vorgesehen ist, den besagten Gegenstand übergehen zu
lassen.
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Im
Falle aufblasbarer Kissen muß festgestellt
werden, daß in
Abhängigkeit
von den ausgestatteten Sitzen der Fahrzeuge diejenige sich in verschiedenen
Bereichen befinden können.
Um über universelle Überzüge zu verfügen, nicht
nur, was die Größe der zu
bedeckenden Sitze betrifft, sondern noch, was die Positionierung
der aufblasbaren Kissen betrifft, können ergänzende Öffnungsmittel vorsehen werden.
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Deshalb
kann zusätzlich
zu den ersten Öffnungsmitteln,
die die besagten Anpassungsmittel 2 bilden, der Überzug mit
zweiten Öffnungsmitteln 19 versehen
werden, wobei die ersten insbesondere im wesentlichen in der Mitte
der seitlichen Fläche
oder Flächen 8 befindlich
seien, und die zweiten entlang eines der Ränder der besagten seitlichen
Fläche oder
Flächen 8 vorgesehen
sind.
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Wie
in 4 und 4' veranschaulicht ist, umfaßt der Überzug nach
der Erfindung nach einer besonderen Ausführungsart dazu eine Naht 19,
die zwei Teile 20, 20' des besagten Bezugs 1 direkt
oder indirekt verbindet, um diesen Letzteren örtlich zu schließen, seiend
zumindest der eine von den besagten zwei einander übergreifenden
Teilen 3, 3' und
zumindest der eine von den besagten beiden durch die besagte Naht 19 verbundenen
Teilen 20, 20',
unterschiedlich.
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Die
besagten Öffnungsmittel 18 sind
dann außerdem
geeignet vorgesehen, um die besagte Naht 19 unter der Wirkung
eines vorbestimmten Zwanges nachgeben zu lassen, während ihr
Widerstand für
die schwächeren
Zwänge
gesichert ist, derart, um in Abhängigkeit
von den angewendeten Zwängen
das Aufkommen einer Spalte 21 zwischen den besagten beiden
Teilen 20, 20' zu
erlauben oder nicht zu erlauben.
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Genauer
gesagt, außer
den besagten Anpassungsmitteln 2, sind die besagten Öffnungsmittel 18 zum
Beispiel wenigstens durch die besagte Naht 19 selbst gebildet,
die zu diesem Zweck durch geknüpfte
Stiche geformt ist, um ihren Widerstand anzupassen.
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Unter
Naht durch geknüpfte
Stiche versteht man nach einer dem Fachmann bekannten Art eine Naht,
bestehend aus einem dicken Faden und einem feinen Faden, die aufeinanderfolgend
miteinander geknüpft
sind.
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Der
Widerstand der Naht ist insbesondere durch die Anzahl der pro Zentimeter benutzten
Stiche angepaßt.
Je größer die
Anzahl der Stiche ist, desto höher
ist der Widerstand der Naht.
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Beispielsweise,
um die Ausdehnung eines aufblasbaren Kissens zu erlauben, kann man
zwei bis drei Stiche pro Zentimeter benutzen. Dank der besagten
Naht 19 wird die Öffnung
von Spalte 21 erleichtert sein.
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Die
besagten Öffnungsmittel 18 können auch insbesondere
ein anderes Verstärkungselement 22 umfassen,
das sich parallel zu der besagten Naht 19, auf wenigstens
einem Teil ihrer Länge;
befindet. Das besagte Verstärkungselement 22 und
die besagten Teile 20, 20' des Bezugs sind durch die besagte
Naht 19 genäht.
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Das
besagte Verstärkungselement 22 ist
insbesondere durch eine Schnur 23 gebildet. Diese Letztere
ist zum Beispiel durch einen nicht dehnbaren gewobenen Stoff gebildet.
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Der
besagte Überzug
kann noch eventuell ein Verzierungselement 24 umfassen,
das zwischen den besagten beiden Teilen 20, 20' der Länge nach vorgesehen
und an diesen Letzteren durch die besagte Naht 19 genäht ist.
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Das
besagte Verzierungselement 24 ist zum Beispiel durch eine
Schleife 25 gebildet. Diese Letztere ist insbesondere durch
ein Band aus synthetischem Stoff gebildet, das auf sich selbst umgebogen wurde.
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Wie
veranschaulicht, ist die besagte Naht 19 eventuell im Bereich
eines Umschlags 26 vorgesehen, der in der Nähe eines
Randes 27, 27' von
jedem der besagten beiden Teile 20, 20', die durch
die besagte Naht 19 direkt oder indirekt verbunden sind, befindlich
ist. Nach dieser Ausführungsart
kann die besagte Schnur 23 innerhalb eines sogenannten Umschlags 26 gesetzt
werden.
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Natürlich könnten weitere
Anwendungsarten in der Reichweite des Fachmanns in Betracht gezogen
werden, ohne trotzdem aus dem Rahmen der Erfindung herauszukommen.