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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsdetektor oder einen
Flüssigkeitsmengendetektor
zum Feststellen einer Flüssigkeit
oder der Menge einer Flüssigkeit
in einem Behälter.
Beispielsweise betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung
zum Feststellen der verbleibenden Menge von Tinte in einem Tintenbehälter eines
Tintenstrahldruckers.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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In
einem Tintenstrahldrucker ist die Tinte in einem Tintenbehälter gelagert,
und die Tinte wird vom Tintenbehälter über eine
Tintenleitung zu einer Tintenabgabeeinheit (Kopf) transferiert,
wodurch Tintentröpfchen
abgegeben werden. Beim Tintenstrahldrucker muss das Vorliegen oder
Nicht-Vorliegen von Tinte mit einer relativ großen Präzision festgestellt werden.
Ein erster Grund hierfür
liegt darin, dass es schwierig ist, die verbleibende Tintenmenge
vom äußeren Erscheinungsbild
des Tintenbehälters
her visuell zu bestimmen.
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Der
zweite Grund liegt darin, dass, wenn die Tinte bis zu einem solchen
Grad abgegeben wird, dass sie vollständig aufgebraucht ist, diejenige
Tinte, die als Grundbeschichtung dient, nicht verfügbar wird.
D.h., Luft dringt in die Tintenleitung ein und verhindert, dass
Tinte zur Düse
gelangt. In diesem Fall muss Tinte wieder von Beginn an zugeführt werden, damit
Tinte abgegeben werden kann, oder die Tintenabgabeeinheit könnte zerstört werden.
Als ein Tintenabgabeverfahren bei einem Tintenstrahldrucker ist das
thermische Verfahren bekannt, bei dem Tinte in einer Tintenzelle
schnell durch ein Heizelement erhitzt wird, um Tintentröpfchen abzugeben.
Wenn das Heizelement Wärme
erzeugt, obwohl keine Tinte vorliegt, könnte das Heizelement beschädigt werden. Somit
muss die Abgabe von Tinte (Drucken) angehalten werden, wenn die
verbleibende Tintenmenge ein gewisses Niveau erreicht.
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Der
dritte Grund ist schließlich,
dass, wenn ein großflächiges Druckpapier
verwendet wird und die verbleibende Tintenmenge nicht genau festgestellt
wird, es möglich
ist, dass die Tinte während
des Druckens aufgebraucht wird und der Aufdruck zu diesem Zeitpunkt
vergebens wird.
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Aus
den Gesichtspunkten der Sicherheit, Wirtschaftlichkeit etc. ist
es wie oben beschrieben notwendig, die Restmenge von Tinte genau
festzustellen.
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Bekannte
Verfahren zum Feststellen der Restmenge von Tinte umfassen (1) mechanische
Detektion, (2) optische Detektion, (3) Detektion auf der Basis der
Veränderung
des elektrischen Widerstands, (4) Detektion auf der Basis der Veränderung der
Kapazität,
und (5) Detektion auf der Basis der Messung der abgegebenen Menge.
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Beispiele
für (3)
die Detektion auf der Basis der Veränderung des elektrischen Widerstands
umfassen (1) die japanische ungeprüfte Patentanmeldung, veröffentlicht
unter Nr. 6-226990 (Patentdokument 1), (2) die japanische Patentveröffentlichung 272015
(Patentdokument 2), (3) die japanische Patentveröffentlichung 2798948 (Patentdokument
3), und (4) die japanische ungeprüfte Patentanmeldung, veröffentlicht
unter 11-179936 (Patentdokument 4).
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Bei
den Beispielen der Detektion auf der Basis der Veränderung
des elektrischen Widerstands entsprechend den in den Patentdokumenten
1 bis 3 offenbarten Verfahren ist ein Paar von Elektroden in einer
Flüssigkeit
vorgesehen und ein Strom wird von einer Gleichstromquelle über einen
Widerstand, der einen hohen Widerstandswert besitzt, den Elektroden
zugeführt.
Die an das Paar von Elektroden angelegte Spannung verändert sich
abhängig
vom Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit zwischen dem Elektrodenpaar.
Gemäß dem in
Patentdokument 4 offenbarten Verfahren wird ein Wechselstrom für die Detektion
einer Flüssigkeit
verwendet.
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Der
oben erwähnte
Stand der Technik besitzt jedoch die folgenden Nachteile.
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Wenn
ein direkter Strom wie beim in den Patentdokumenten 1 bis 3 offenbarten
Stand der Technik durch eine Flüssigkeit
fließt,
tritt zunächst
abhängig
von der Art der Elektroden und der Bestandteile der Flüssigkeit
eine Elektrolyse auf. Somit werden sich die Oberflächen der
Elektroden wahrscheinlich verändern
und Metallionen werden in die Flüssigkeit eluiert,
was möglicherweise
eine Veränderung
der Eigenschaften der Flüssigkeit
(Tinte) verursacht. Bei den Verfahren, die einen direkten Strom
verwenden, tendiert außerdem,
wie später
im Bezug auf Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, die Impedanz des Schaltungssystems
zu einem hohen Wert, was eine Detektion bei hoher Geschwindigkeit
schwierig macht.
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Gemäß dem in
Patentdokument 3 offenbarten Stand der Technik wird, um diesen Nachteil
zu überwinden,
die Richtung eines Stroms, der durch die Elektroden fließt, im Takt
des Messzeitraums umgekehrt. Bei diesem Verfahren wird jedoch ein
direkter Strom für
die Messung selbst verwendet, und Ionen, die durch die Messung mit
dem direkten Strom erzeugt werden, werden durch einen Fluss eines Gleichstroms
in Umkehrrichtung über
dieselbe Zeitdauer eliminiert. Deshalb ist die Messgeschwindigkeit
gering.
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Gemäß dem in
Patentdokument 4 offenbarten Stand der Technik tritt das Problem
der Elektrolyse nicht auf, da ein Wechselstrom verwendet wird. Die
Flüssigkeit
wird aber auf analoge Weise detektiert, d.h. durch Detektion der
Veränderung
der Menge an Flüssigkeit
auf der Basis der Veränderung
der Kapazität.
Somit sind die detektierten Niveaus instabil und die Ergebnisse
der Detektion nicht verlässlich.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, das Auftreten
der Elektrolyse (Ionisierung) der Flüssigkeit zu verhindern und
die Eigenschaften der Flüssigkeit
nicht zu verändern, gleichzeitig
aber eine verlässliche
Detektion zu ermöglichen.
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In
einem Gesichtspunkt liefert die vorliegende Erfindung einen Flüssigkeitsdetektor
zum Feststellen einer Flüssigkeit,
die sich in wenigstens einem Behälter
befindet, mit einer Flüssigkeitsdetektorschaltung,
die eine Elektrodeneinheit aufweist, die aus wenigstens einem Paar
von Elektroden gebildet ist, die zumindest teilweise mit der Flüssigkeit
in dem Behälter
in Kontakt zu bringen sind, wobei das Paar von Elektroden elektrisch
miteinander ver bunden ist, wenn es sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befindet; mit einer Quellenimpedanz; und mit einer Quelle für Wechselstromsignale;
wobei der Flüssigkeitsdetektor
ein Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente enthält, über eine
bestimmte Quellenimpedanz in die Elektrodeneinheit eingibt, ein
Signal, das den Zustand der elektrischen Verbindung zwischen dem
Paar von Elektroden repräsentiert,
ausgibt und ein Binärsignal,
dass das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, auf der Basis des
Ausgangssignals ausgibt; und mit einer Bestimmungseinheit zum Bestimmen
des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens von Flüssigkeit an der Elektrodeneinheit
auf Basis des Binärsignals,
das von der Flüssigkeitsdetektorschaltung
ausgegeben wird.
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In
einem anderen Gesichtspunkt liefert die vorliegende Erfindung einen
Flüssigkeitsmengendetektor
zum Feststellen der Menge einer Flüssigkeit, die sich in wenigstens
einem Behälter
befindet, mit einer Flüssigkeitsdetektorschaltung,
die eine Elektrodeneinheit mit einem Paar von Elektroden aufweist, die
wenigstens teilweise in Kontakt mit der Flüssigkeit in dem Behälter zu
bringen sind, wobei das Paar von Elektroden elektrisch miteinander
verbunden ist, wenn es sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befindet; mit einer Quellenimpedanz; und mit einer Quelle für Wechselstromsignale;
wobei die Flüssigkeitsdetektorschaltung
ein Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente enthält, durch
die Quellenimpedanz in die Elektrodeneinheit eingibt, ein Signal, das
den Zustand der elektrischen Verbindung zwischen dem Paar von Elektroden
repräsentiert,
ausgibt, und ein Binärsignal,
dass das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen einer elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, auf Basis des Ausgangssignals
ausgibt; und mit einer Bestimmungseinheit zum Bestimmen des Vorliegens oder
Nicht-Vorliegens von Flüssigkeit
an der Elektrodeneinheit auf Basis des Binärsignals, das von der Flüssigkeitsdetektorschaltung
ausgegeben wird.
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Unter
einem weiteren Gesichtspunkt liefert die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zum Detektieren einer Flüssigkeit, die sich in wenigstens
einem Behälter
befindet, wobei ein Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente
enthält,
von einer Wechselstromsignalquelle durch eine bestimmte Quellenimpedanz
in eine Elektrodeneinheit eingegeben wird, die aus einem Paar von
Elektroden gebildet ist, die zumindest teilweise in Kontakt mit
der Flüssigkeit
im Behälter
zu bringen sind, wobei das Paar von Elektroden elektrisch miteinander
verbunden ist, wenn es sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befindet, wobei ein Signal, das den Zustand der elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, ausgegeben wird,
wobei ein Binärsignal, dass
das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung zwischen
dem Paar von Elektroden repräsentiert,
auf Basis des Ausgangssignals ausgegeben wird, und wobei das Vorliegen
oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit
an der Elektrodeneinheit auf Basis des Binärsignals bestimmt wird.
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Unter
einem weiteren Gesichtspunkt liefert die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zum Detektieren einer Flüssigkeitsmenge, die sich in
wenigstens einem Behälter
befindet, wobei ein Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente
enthält,
von einer Wechselstromsignalquelle durch eine bestimmte Quellenimpedanz
in eine Elektrodeneinheit eingegeben wird, die aus einem Paar von
Elektroden gebildet ist, die wenigstens teilweise in Kontakt mit
der Flüssigkeit
im Behälter
zu bringen sind, wobei das Paar von Elektroden elektrisch miteinander
verbunden ist, wenn es sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befindet, wobei ein Signal, das den Zustand der elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, ausgegeben wird, wobei
ein Binärsignal,
dass das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, auf der Basis des
Ausgangssignals ausgegeben wird, und wobei das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen
von Flüssigkeit
an der Elektrodeneinheit auf Basis des Binärsignals bestimmt wird.
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Erfindungsgemäß wird ein
Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente enthält, von der
Wechselstromsignalquelle durch eine bestimmte Quellenimpedanz in
die Elektrodeneinheit eingegeben.
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Wenn
das Wechselstromsignal in die Elektrodeneinheit eingegeben wird,
wird ein Signal, das den Zustand der elektrischen Verbindung zwischen dem
Paar von Elektroden der Elektrodeneinheit repräsentiert, ausgegeben, und ein
Binärsignal,
dass das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung
zwischen dem Paar von Elektroden repräsentiert, wird auf Basis des
Ausgangssignals ausgegeben. Das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit
an der Elektrodeneinheit wird auf der Basis des Binärsignals
bestimmt.
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Da
ein Wechselstromsignal, das keine Gleichstromkomponente enthält, in die
Elektrodeneinheit eingegeben wird, fließt kein direkter Strom durch
die Flüssigkeit,
wodurch eine Veränderung
in den Eigenschaften der Flüssigkeit
vermieden wird. Außerdem
kann dank einer gering leitenden Quellenimpedanz die Detektionsgeschwindigkeit
erhöht
werden.
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Da
das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit durch Ausgabe eines
Binärsignals
bestimmt wird, ist außerdem
eine digitale Verarbeitung möglich,
was die Verlässlichkeit
der Detektion verbessern kann.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Diagramm, das eine äquivalente
Impedanzsschaltung zeigt;
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2 ist
ein Diagramm, das die Ergebnisse einer Simulation der äquivalenten
Impedanzschaltung aus 1 zeigt;
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3A und 3B sind
Schaltbilder, die speziell den Unterschied der Schaltungsimpedanz aufgrund
des Unterschieds zwischen Gleichstromdetektion und Wechselstromdetektion
zeigen;
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4 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines Flüssigkeitsmengendetektors gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 ist
eine Wellenformabbildung zur Erläuterung
einer Detektionshandlung gemäß einer ersten
Ausführungsform;
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6 ist
ein Schaltbild, das eine Flüssigkeitsdetektorschaltung
in der ersten Ausführungsform
zeigt;
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7 ist
eine Wellenformdarstellung, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt und 5 für die erste Ausführungsform entspricht.
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8 ist
ein Schaltbild, das eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt und 6 für die erste Ausführungsform
entspricht;
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9 ist
eine Wellenformdarstellung gemäß des in 8 dargestellten
Schaltbilds und entspricht 5 für die erste
Ausführungsform;
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10 ist
ein Schaltbild, das eine vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt und 6 für die erste Ausführungsform
entspricht; und
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11 ist
eine Wellenformdarstellung gemäß dem in 10 dargestellten
Schaltbild und entspricht 5 für die erste
Ausführungsform.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
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Erfindungsgemäß ist ein
Paar von Elektroden in einer Flüssigkeit
angeordnet, und das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der Flüssigkeit
wird auf der Basis eines Stroms bestimmt, der zwischen dem Paar
von Elektroden fließt.
Der Strom, der hier verwendet wird, ist ein Wechselstrom, kein direkter Strom.
Die Gründe
hierfür
werden unten beschrieben.
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Wenn
der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden, die sich in
Kontakt mit einer Flüssigkeit
befinden, beispielsweise durch einen Schaltungstester gemessen wird,
hängt der
elektrische Widerstand unwesentlich vom Abstand zwischen den Elektroden
ab, und der elektrische Widerstand ist zunächst groß und wird mit fortschreitender
Zeitdauer geringer. Dieses Phänomen
kann durch den Anstieg von Ionen aufgrund des Fortschreitens der
Elektrolyse erläutert
werden, die durch die Messung selbst aufgrund eines direkten Stroms
zwischen den Elektroden verursacht wird, obwohl das Phänomen beträchtlich
vom Material der Elektroden, der Oberflächenbehandlung, dem Flächenbereich,
der sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befindet, den Eigenschaften der Flüssigkeit etc. abhängt. Sei
der Abstand zwischen den Elektroden mit L bezeichnet und der Querschnittsbereich
der Elektroden, durch den der Strom fließt, mit A. Dann ist L/A bekanntermaßen ein
konstanter Wert (= K) bei einem vorgegebenen Behälter. Der Widerstand R der
Flüssigkeit
zwischen den Elektroden ist R = K/k, wobei k die Leitfähigkeit
der Flüssigkeit
bezeichnet.
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Betrachtet
man die Impedanz (Zx) zwischen den Elektroden auf der Basis dessen,
was oben gesagt wurde, wird eine in 1 dargestellte äquivalente
Impedanzschaltung als geeignet angesehen. In 1 repräsentiert
ein Widerstand Rdc den Widerstand der Flüssigkeit, der mit einem direkten
Strom über
einen kurzen Zeitraum gemessen wurde. Ein Kondensator Cx repräsentiert
die elektrostatische Kapazität
der Flüssigkeit.
Ein Widerstand Rac repräsentiert
den Widerstand der Flüssigkeit,
der mit einem Wechselstrom gemessen wurde. Da die Werte der Messung
mit direktem Strom und Wechselstrom unterschiedlich sind, ist der
Kondensator Cx in Reihe mit dem Widerstand Rac verbunden.
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2 ist
ein Diagramm, das die Ergebnisse einer Berechnung der in 1 dargestellten äquivalenten
Impedanzschaltung zeigt. Bei der Berechnung wurde Tinte für einen
Tintenstrahldrucker als Flüssigkeit
gewählt.
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In 2 repräsentiert
die horizontale Achse die Frequenz (Hz) und die vertikale Achse
repräsentiert
die Ausgangsspannung (mV) zwischen den Elektroden der in 1 dargestellten äquivalenten Schaltung.
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Außerdem ist
in der in 2 dargestellten Schaltung die
Signalquelle V1 eine Wechselstromsignalquelle, und der Widerstand
R2 ist ein Signalquellenwiderstand.
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Wie
aus 2 deutlich wird, beträgt, bei der Flüssigkeit
und den Elektroden aus der Berechnung, bei Frequenzen bis zu 100
Hz der mit einem Wechselstrom gemessene Widerstand mehrere M, was
im Wesentlichen äquivalent
zu dem mit einem direkten Strom gemessenen Widerstand ist; bei Frequenzen von
100 Hz bis 1 kHz fällt
der Widerstand jedoch dramatisch ab (3 M bis 500) und zwar bis etwa
1/10.000 abhängig
von dem Zustand der Flüssigkeit
und der Elektroden.
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Daraus
ergeben sich folgende Erkenntnisse:
- (1) Bei
der Detektion einer Flüssigkeit
unter Verwendung des elektrischen Widerstands (oder der Leitfähigkeit)
der Flüssigkeit
als Schalter ist, wenn ein direkter Strom verwendet wird, ein hoher
Leitungswiderstand in einem leitenden Zustand (wenn Flüssigkeit
zwischen den Elektroden vorhanden ist) unumgänglich; mit einem Wechselstrom
ei ner Frequenz von mehreren kHz oder mehr kann die Gesamtimpedanz
jedoch um drei oder vier Größenordnungen
reduziert werden.
- (2) Nach der oben beschriebenen Berechnung ist der mit einem
Wechselstrom gemessene Widerstand der Flüssigkeit über ein beträchtlich
breites Frequenzband ein niedriger/konstanter Wert. Wenn also ein
Wechselstromsignal, das in diesen Frequenzbereich fällt, von
der Signalquelle über den
Reihenwiderstand an den Schalter angelegt wird, zeigt der Schalter
ein hohes Öffnungs-/Kurzschluss-Verhältnis.
- (3) Es ist möglich,
einen Effekt der Streukapazität und/oder
des Übersprechens
zu verhindern, da die Schaltungsimpedanz niedrig ist. Insbesondere wird
diese Tendenz verstärkt,
wenn ein Ausgangswert der Detektion ein Binärwert ist.
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3A und 3B sind
Schaltbilder, die speziell den Unterschied in der Schaltungsimpedanz zwischen
der Detektion mit einem direkten Strom und der Detektion mit einem
Wechselstrom zeigen. 3A zeigt ein Detektionsmodell
mit einem direkten Strom und 3B zeigt
ein Detektionsmodell mit einem Wechselstrom. In 3A und 3B bezeichnen
V1 und V2 Signalquellen und der Widerstand Rg ist ein Signalquellenwiderstand.
Cs bezeichnet eine Streukapazität
zwischen den Elektroden. S-Sw bezeichnet einen Elektrodenauswahlschalter
und W-Sw bezeichnet einen Schalter, der auf der Basis der Leitung
durch die Flüssigkeit
tätig wird.
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Der
hauptsächliche
Unterschied zwischen der Gleichstromdetektion und der Wechselstromdetektion
liegt darin, dass bei der Gleichstromdetektion lediglich eine Grenze
(ob ein bestimmtes Niveau überschritten
wird oder nicht) verwendet wird, während bei der Wechselstromdetektion üblicherweise zwei
Grenzen, deren Mitte bei 0 liegt, verwendet werden.
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Bei
der Gleichstromdetektion ist es erforderlich, dass ein Strom, der
zwischen den Elektroden fließt,
minimiert wird, um das Problem der Ionisierung zu verringern.
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Aus
diesem Grund müssen
die Werte des Signalquellenwiderstands Rg und des Elektrodenzwischenwiderstands
Rdc sehr groß sein,
wie es beim Gleichstromdetektionsmodell in 3A der
Fall ist. Somit wird auch der Effekt der Streukapazität Cs, die auf
die Drähte,
die sich vom Signalquel lenwiderstand Rg zu den Elektroden erstrecken,
und auf die Elektroden selbst wirkt, größer.
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In
dem in 3 dargestellten Beispiel unterscheidet
sich der Wert des Signalquellenwiderstands Rg zwischen Gleichstromdetektion
und Wechselstromdetektion um drei Größenordnungen. Dieser Unterschied
führt zu
einer Differenz in der Zeit, die vergeht, bevor der Zustand der
Elektroden sich stabilisieren und die Messung begonnen werden kann.
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Im
Falle der Gleichstromdetektion und ausgehend von einer Streukapazität Cs von
5 pF ist beispielsweise Tdc ein großer Wert im Bereich von 50 μs. Somit
reicht eine einzige Detektionsschaltung aus, wenn die Anzahl von
Elektroden gering ist (z.B. wenn eine grobe Feststellung ausreicht
oder wenn die Anzahl von zu überwachenden
Behältern
gering ist) oder wenn ein langsamer Takt der Gesamtdetektion ausreichend
ist.
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Im
Falle eines Tintenstrahldruckers beispielsweise muss jedoch die
verbleibende Menge an Tinte von vier bis sieben Farben in unterschiedlichen Behältern mit
hoher Geschwindigkeit und großer
Präzision
festgestellt werden, und der Abstand zwischen den Elektroden und
den Behältern
ist üblicherweise lang.
In diesem Fall ist es möglich,
dass eine Detektionsschaltung für
jede Farbe nötig
ist und eine einzige Detektionsschaltung nicht ausreicht, oder der Schaltungsaufbau
wird sehr komplex.
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Außerdem ist
bei der Gleichstromdetektion die Messung eines Spitzenwerts entscheidend,
um zu überprüfen, bis
zu welchem Grad eine an die Elektroden angelegte Spannung in einer
vorgegebenen Zeit ansteigt. Deshalb wird üblicherweise ein Spitzendetektor
verwendet. Bei der Spitzendetektion muss prinzipiell ein detektierter
Wert gespeichert werden, bis der Wert als ein gültiger Datensatz ausgegeben
wird, und der Wert muss gelöscht
werden, bevor eine nächste
Messung stattfinden kann. D.h. bei der Gleichstromdetektion vergeht
zusätzlich
zu einer Anstiegszeit eine Extrazeit bei der Messung aufgrund einer
analogen Verzögerung
der Streukapazität
und des Löschens
eines früheren
Werts des Spitzendetektors. Deshalb dauert die Gesamtmessung länger.
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Bei
der Wechselstromdetektion hingegen ist, da die ursprüngliche
Schaltungsimpedanz durch die Leitfähigkeit der Flüssigkeit
gesenkt wird, die Zeit bis zur Annäherung an einen Spitzenwert
viel kürzer
als bei der Gleichstromdetektion, und die Zeitplanung für das Detektieren
eines Spitzenwerts kann präzise
auf der Basis eines vorgegebenen Signals vorhergesagt werden.
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Das
Niveau einer Sinuswelle wird beispielsweise bei 90 Grad am höchsten und
das Niveau einer Rechteckwelle (ohne Gleichstrom), die durch eine
Integrationsschaltung erster Ordnung hindurchgegangen ist, zeigt
den höchsten
positiven Wert oder negativen Wert genau dann, bevor die Polarität der Welle sich
verändert.
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Nach
den obigen Ausführungen
ist beim Detektieren einer Flüssigkeit
die Verwendung eines Wechselstroms im Verhältnis zur Verwendung eines direkten
Stroms vorteilhaft, so dass ein Wechselstrom bei der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
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Im
Folgenden werden Flüssigkeitsmengendetektoren
gemäß den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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4 ist
ein Diagramm, das den Aufbau eines Flüssigkeitsmengendetektors 10 gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 4 dargestellt
ist eine leitende Flüssigkeit,
die durch den Flüssigkeitsmengendetektor 10 detektiert
werden soll, in Behältern
T (T1 und T2) enthalten.
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Wenn
der Flüssigkeitsmengendetektor 10 in einem
Tintenstrahldrucker verwendet wird, sind beispielsweise die Behälter T Tintenbehälter, und
die Flüssigkeit
in den Behältern
T ist Tinte, die bei Tintenstrahldruckern verwendet wird. Im Falle
eines Farbtintenstrahldruckers, der Tinte einer Mehrzahl von Farben
verwendet, ist ein Behälter
T (Tintenbehälter) für jede der
Farben vorgesehen.
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Der
Flüssigkeitsmengendetektor 10 gemäß dieser
Ausführungsform
weist eine Flüssigkeitsdetektorschaltung 20,
eine Steuereinheit 30 und eine Restmengenanzeigevorrichtung 40 auf.
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Die
Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 weist eine
Wechselstromsignalquelle (V1) 21, eine Impedanz (Zs) 22,
einen Schalter (SW) 23, eine Grenzdetek tionseinheit 24,
eine Datenextraktionseinheit 25 und ein Detektorsubstrat 27 mit
Elektrodeneinheiten 26 (26a bis 26e)
auf. Ein genauer Schaltungsaufbau der Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 wird
später
erläutert.
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Ein
von der Wechselstromsignalquelle 21 erzeugtes Wechselstromsignal
läuft durch
die Impedanz 22 hindurch (die Impedanz 22 ist
eine Quellenimpedanz, die mit dem Kontaktwiderstand einen Abschwächer bildet),
wodurch eine Gleichstromkomponente entfernt wird, und das resultierende
Wechselstromsignal ohne Gleichstromkomponente wird den Elektrodeneinheiten 26 zugeführt. Abhängig davon, ob
die Elektrodeneinheiten 26 sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befinden, wird eine ausreichende Potentialdifferenz erzeugt.
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Der
Schalter 23 wird so gesteuert, dass das Wechselstromsignal,
das von der Wechselstromsignalquelle 21 über die
Impedanz 22 läuft,
einer ausgewählten
Elektrodeneinheit 26 geführt wird.
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Die
Elektrodeneinheiten 26 sind durch Paare von Elektroden 26a bis 26e gebildet,
die so angeordnet sind, dass sie zumindest teilweise mit der Flüssigkeit
im Behälter
T in Kontakt kommen. Wenn sie sich in Kontakt mit der Flüssigkeit
befinden, werden die paarweisen Elektroden 26a bis 26e elektrisch
leitend. In dieser Ausführungsform
sind die Elektrodeneinheiten 26 auf dem Detektorsubstrat 27 vorgesehen,
und das Detektorsubstrat 27 ist innerhalb des Behälters T angeordnet.
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In
dieser Ausführungsform
sind die Elektrodeneinheiten 26 innerhalb des Behälters T
angeordnet und Teile des Flüssigkeitsmengendetektors 10, außer den
Elektrodeneinheiten 26, sind außerhalb des Behälters T
angeordnet.
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In
dieser Ausführungsform
sind vier Paare von Elektroden (26a bis 26d jeweils
mit 26e) in einem Behälter
T vorgesehen (jedes Elektrodenpaar ist mit einer gestrichelten Ellipse
in 4 umhüllt).
Die Elektrodenpaare werden durch Detektorelektroden 26a bis 26d und
eine gemeinsame Elektrode 26e gebildet. Die Detektorelektrode 26a und
die gemeinsame Elektrode 26e, die Dektektorelektrode 26b und die
gemeinsame Elektrode 26e, die Detektorelektrode 26c und
die gemeinsame Elektrode 26e sowie die Detektorelektrode 26d und
die gemeinsame Elektrode 26e sind nahe aneinander angeordnet
und bilden jeweils ein Elektrodenpaar.
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Die
Detektorelektroden 26a bis 26d sind parallel in
regelmäßigen Abständen in
vertikaler Richtung angeordnet. Wenn die Flüssigkeit im Behälter T abnimmt,
sinkt die Flüssigkeitsoberfläche von
oben nach unten wie in 4 dargestellt ab. D.h., die
Flüssigkeitsoberfläche sinkt
in vertikaler Richtung, wenn die Flüssigkeitsmenge abnimmt.
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Die
Detektorelektrode 26a ist von den Detektorelektroden 26a bis 26d an
der höchsten
Stelle angeordnet. Dies ist eine Position, die in Kontakt mit der Flüssigkeit
im Behälter
T kommt, wenn der Behälter T
voll ist. Die Detektorelektrode 26d ist in der Nähe der Bodenfläche des
Behälters
T angeordnet.
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Außerdem ist
eine gemeinsame Elektrode 26e auf einem Detektorsubstrat 27 vorgesehen
und die einzige gemeinsame Elektrode 26e gehört zu allen
vier Detektorelektroden 26a bis 26d. Die gemeinsame
Elektrode 26e ist mit Erde (GND) verbunden. (Die gemeinsame
Elektrode 26e sollte mit einer gemeinsamen Verbindung mit
einem gewissen Potential oder mit Erde verbunden sein. Die Erdung
ist aber nicht notwendig, so lange ein direkter Stromfluss verhindert
wird; die gemeinsame Elektrode 26e ist jedoch geerdet,
da Erde üblicherweise
als Potentialreferenz in der Grenzdetektionseinheit 24 verwendet wird.)
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Alle
Detektorelektroden 26a bis 26d und die gemeinsame
Elektrode 26e sind so geformt, dass sie im Wesentlichen
denselben Oberflächenbereich,
dieselbe Form etc. besitzen, so dass ihre Impedanzeigenschaften
nahezu gleich sein können.
Dies ist deshalb wichtig, da bei einem Unterschied der Impedanzeigenschaften
zwischen den Elektrodeneinheiten 26 der Bereich zum Feststellen
des korrekten Zustands der Flüssigkeit
enger wird (die Detektionen werden durch eine einzige Schaltung
durchgeführt).
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Obwohl
zwei Behälter
T1 und T2 in 4 dargestellt sind, ist die
Anzahl von Behältern
T beliebig. Wenn mehrere Behälter
T vorgesehen sind, ist das oben beschriebene Detektorsubstrat 27 für jeden zusätzlichen
Behälter
T vorgesehen und zusätzliche Knoten 23a des
Schalters 23, verknüpft
mit den Detektorelektroden 26a bis 26d für den Behälter T,
werden eingesetzt. Außerdem
ist die gemeinsame Elektrode 26e für den Behälter T, die hinzugefügt wurde, mit
einer Leitung verbunden, mit der die gemeinsamen Elektroden 26e für die Behälter T1
und T2 verbunden sind, und ist daher geerdet.
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Die
Grenzdetektionseinheit 24 gibt ein Signal aus, das den
Zustand der elektrischen Verbindung zwischen einem jeden Elektrodenpaar 26a bis 26d und 26e repräsentiert.
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Die
Datenextraktionseinheit 25 gibt ein Binärsignal aus, dass das Vorliegen
oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung zwischen jedem Elektrodenpaar 26a bis 26d und 26e repräsentiert, und
zwar auf der Basis des Ausgangssignals der Grenzdetektionseinheit 24.
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Die
Steuereinheit 30 besitzt eine zentrale Prozessoreinheit
und einen Speicher und weist eine Bestimmungseinheit 30 zum
Bestimmen des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens von Flüssigkeit
an den Elektrodeneinheiten 26 auf der Basis des Binärsignals
auf, das von der Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 ausgegeben
wird. Außerdem
ist die Steuereinheit 30 dazu geeignet, das Schalten der
Knoten 23a des Schalters 23 zu steuern (Knotenauswahlfunktion).
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Die
Restmengenanzeigevorrichtung 40 zeigt die Restmenge an
Flüssigkeit
im Behälter
T in Schritten an, und zwar auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung
durch die Bestimmungseinheit 31 der Steuereinheit 30.
In dieser Ausführungsform
wird die Restmenge in fünf
Schritten angegeben.
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Ein
Wechselstromsignal, das von der Wechselstromsignalquelle 21 ausgegeben
wurde, tritt durch die Impedanz 22 hindurch, wodurch eine Gleichstromkomponente
im Wechselstromsignal entfernt wird. Das resultierende Wechselstromsignal wird
zum Schalter 23 geführt.
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Der
Schalter 23 verbindet die Wechselstromsignalquelle 21 elektrisch
mit einer der Detektorelektroden 26a bis 26d.
D.h., der Schalter 23 leitet das Wechselstromsignal, das
durch die Impedanz 22 getreten ist, zu einer ausgewählten Detektorelektrode 26a bis 26d weiter.
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Wenn
Flüssigkeit
zwischen jedem der Elektrodenpaare 26a bis 26d und 26e vorhanden
ist, sind die Detektorelektroden 26a bis 26d elektrisch
mit der gemeinsamen Elektrode 26e verbunden. Deshalb fließt ein Strom
zwischen den Detektorelektroden 26a bis 26d und
der gemeinsamen Elektrode 26e und wird an Erde weitergeleitet.
Dementsprechend zeigt der Signaleingang in die Grenzdetektionseinheit 24 keine
signifikante Spannungsänderung
(da das Signal von V1 ausreichend abgeschwächt ist). Andererseits sind
die De tektorelektroden 26a bis 26d nahezu in einem
offenen Kreislauf, wenn keine Flüssigkeit
zwischen jedem Elektrodenpaar 26a bis 26d und 26e vorhanden
ist. Somit fließt
kein signifikanter Strom zwischen den Detektorelektroden 26a bis 26d und
der gemeinsamen Elektrode 26e. Dementsprechend zeigt der
Signaleingang in die Grenzdetektionseinheit 24 nahezu dasselbe
Niveau wie das von V1 (21).
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Wenn
das oben beschriebene Signal in die Grenzdetektionseinheit 24 eingegeben
wird, wird eine Grenzdetektion durchgeführt und ein Ausgangswert der
Detektion wird in die Datenextraktionseinheit 25 eingegeben.
Die Datenextraktionseinheit 25 führt eine synchrone Detektion
durch. Die Datenextraktionseinheit 25 empfängt ein
Taktsignal für
die Detektion von der Wechselstromsignalquelle 21, das
so gesteuert wird, dass es mit dem Signaleingang von der Grenzdetektionseinheit 24 synchronisiert
ist. Das Taktsignal und das Wechselstromsignal sind ursprünglich dasselbe
Signal, das bei dieser Ausführungsform
durch die Wechselstromsignalquelle 21 erzeugt wird, so
dass die Takte zueinander synchronisiert werden können. Da
diese Signale synchron zueinander sind, kann die Messung unter Verwendung
der synchronen Detektion beschleunigt werden. Offensichtlich kann
das Taktsignal getrennt vom Wechselstromsignal durch eine andere
Signalquelle erzeugt werden. In diesem Fall wird die synchrone Detektion
erleichtert, indem die beiden Signale synchronisiert werden, was
den selben Effekt bewirkt wie in dem Fall, bei dem das Taktsignal
und das Wechselstromsignal dasselbe Signal sind, das von derselben Signalquelle
erzeugt wird.
-
Die
Datenextraktionseinheit 25 gibt ein Binärsignal aus, dass das Vorliegen
oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung zwischen jedem Elektrodenpaar 26a bis 26d und 26e repräsentiert. Die
Bestimmungseinheit 31 empfängt die Binärsignale und bestimmt das Vorliegen
oder Nicht-Vorliegen der Flüssigkeit
an den Elektrodeneinheiten 26 auf der Basis einer Kombination
der Binärsignale.
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Außerdem wird
ein Signal, dass das Ergebnis der Bestimmung durch die Bestimmungseinheit 31 repräsentiert,
in die Restmengenanzeigeeinheit 40 eingegeben. Die Restmengenanzeigeeinheit 40 weist
beispielsweise ein Display auf, das die Restmenge an Flüssigkeit
in jedem Behälter
T in fünf Schritten
anzeigt. Wenn die Flüssigkeit
beispielsweise durch alle vier Elektrodeneinheiten 26 bezüglich der
Restmenge an Flüssigkeit
in einem Behälter
T detektiert wird, wird "4" angezeigt. Wenn
die Flüssigkeit
durch die unteren drei Elektrodeneinheiten 26 detektiert
wird, aber nicht durch die oberste Elektrodeneinheit 26 (die
Detektorelektrode 26a und die gemeinsame Elektrode 26e),
wird "3" angezeigt. Wenn Flüssigkeit
durch keine der vier Elektrodeneinheiten 26 detektiert
wird, wird auf ähnliche
Weise "0" angezeigt.
-
5 ist
eine Wellenformabbildung zur Erläuterung
eines Detektionsvorgangs in dieser Ausführungsform. Der in 5,
dargestellte Detektionsvorgang ist lediglich ein Beispiel zum Darstellen
des Detektionsvorgangs und nicht bezogen auf den Zustand der Elektrodeneinheiten 26 und
der Tintenmenge in den Behältern
T, wie sie in 4 dargestellt sind. D.h., der
in 5 dargestellte Detektionsvorgang ist ein Beispiel
zum Zwecke der Erläuterung, bei
dem sich der Zustand mit den Attributen "Tinte vorhanden", "keine
Tinte vorhanden", "Tinte vorhanden" und "keine Tinte vorhanden" verändert.
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In 5 stellt
Teil (A) eine Wellenformabbildung eines Wechselstromsignals dar,
das von der Wechselstromsignalquelle 21 ausgegeben wird.
Das Wechselstromsignal ist eine Rechteckquelle mit einer Schwingungsdauer
von 2 μs
und einer Amplitude von +5.0 V bis 0 V.
-
Teil
(B) ist eine Wellenformabbildung des Wechselstromsignals, das von
der Wechselstromsignalquelle über
die Impedanz 22 zugeführt
wird, wobei die Gleichstromkomponente daraus entfernt wurde, und
die Amplitude des Signals reicht von +2.5 V bis –2.5 V.
-
Wie
durch P1 in Teil (B) gekennzeichnet wird die Verbindung zwischen
dem Schalter 23 und dem Knoten 23a mit einem Takt
der Schwingungsdauer des Wechselstromsignals (2 μs) umgeschaltet. Genauer gesagt
wird die Verbindung zwischen dem Schalter 23 und dem Knoten 23a zum
Zeitpunkt der abfallenden Flanke der Rechteckwelle, gekennzeichnet
durch den Pfeil P2, umgeschaltet.
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Somit
ist während
der ersten Schwingungsdauer des Wechselstromsignals (0 bis 2 μs) der Schalter 23 mit
einem Knoten 23a verbunden, der mit der Detektorelektrode 26a für den Behälter T1
verknüpft
ist. Anschließend,
nach 2 μs,
wird der Schalter 23 zu einem Knoten 23a umgeschaltet,
der mit der Detektorelektrode 26b für den Behälter T1 verknüpft ist.
Somit wird in der zweiten Schwingungsdauer (2 bis 4 μs) das Wechselstromsignal
von der Wechselstromsignalquelle 21 zur Detektorelektrode 26b geführt. Dadurch
kann die Verbindung mit den Elektrodeneinheiten 26 durch
die Steuerung des Umschaltens des Schalters 23 in Synchronisierung
mit dem Wechselstromsignal von der Wechselstromsignalquelle 21 effizient
umgeschaltet werden.
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Ohne
Begrenzung auf die Detektion von Flüssigkeit in einem einzigen
Behälter
T kann außerdem
durch Umschalten der Verbindung zu den Elektrodeneinheiten 26 aufeinander
folgend für
alle Behälter
T1, T2, ... die einzige Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 mittels
Zeitaufteilung mit den Elektrodeneinheiten 26 aller Behälter T verbunden
werden.
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In 5 ist
Teil (C) eine Wellenformabbildung, die die Signale zeigt, die von
den Elektrodeneinheiten 26 in die Grenzdetektionseinheit 24 eingegeben
werden. Die Wellenform in der ersten Schwingungsdauer von 0 bis
2 μs repräsentiert
den Zustand der elektrischen Verbindung zwischen der Detektorelektrode 26a und
der gemeinsamen Elektrode 26e für den Behälter T1. Die Wellenform in
der nächsten Schwingungsdauer
von 2 bis 4 μs
repräsentiert
den Zustand der elektrischen Verbindung zwischen der Detektorelektrode 26b und
der gemeinsamen Elektrode 26e für den Behälter T.
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Die
von den Elektrodeneinheiten 26 eingegebenen Signale werden
in die Grenzdetektionseinheit 24 eingegeben, wo eine Grenzdetektion
durchgeführt
wird.
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Teil
(D) ist eine Wellenformabbildung, die ein Ausgangssignal der Grenzdetektionseinheit 24 zeigt. In
diesem Beispiel wird eine Grenze P3 (in diesem Beispiel im wesentlichen –1 V) auf
die negative Seite gesetzt, um den Zustand der Signalabschwächung an
den Elektrodeneinheiten 26 auszugeben. D.h., wenn ein von
den Elektrodeneinheiten 26 eingegebener Wert, der sich
im Bereich von +2.5 V bis –2.5
V befindet, negativer wird als der Grenzwert P3, wie von der gestrichelten
Ellipse in Teil (C) umhüllt,
wird ein invertierter Wert ausgegeben.
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Teil
(E) ist eine Wellenformabbildung, die ein Ausgangssignal der Datenextraktionseinheit 25 zeigt.
Bezug nehmend auf die Wellenformabbildung in Teil (D) wird eine
synchrone Detektion auf der Basis des Takts des Taktsignals durchgeführt, und
ein Binärsignal,
das angibt, ob die Spannung etwa +5 V beträgt, wird ausgegeben. In dem
in 5 dargestellten Beispiel wird die Detektion zu
den Zeitpunkten 1, 3, 5, ... μs
durchgeführt,
wie durch Pfeil P4 gekennzeichnet ist. In der ersten Schwingungsdauer von
0 bis 2 μs
wird beispielsweise die Detektion bei 1 μs durchgeführt. In der in Teil (D) dargestellten
Wellenformabbildung besitzt das Signal eine Spannung von etwa +5
V, so dass ein Signal ausgegeben wird, das "Spannung vorhanden" repräsentiert. Dieses Signal wird
bis zur nächsten
Detektion aufrechterhalten.
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Die
nächste
Detektion wird bei 3 μs
durchgeführt.
Zu diesem Zeitpunkt besitzt das Signal in der in Teil (D) dargestellten.
Wellenformabbildung keine Spannung von etwa +5 V, so dass ein Signal
ausgegeben wird, das "keine
Spannung vorhanden" repräsentiert. Ähnlich wie
oben wird dieses Signal bis zu 5 μs
aufrechterhalten, was den Zeitpunkt für die nächste Detektion darstellt.
Aufgrund des Ausführens
der Detektion in Synchronisierung mit dem Taktsignal wie oben beschrieben,
kann (jede) Detektion mit einem stabilen Zeitplan durchgeführt werden.
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Als
nächstes
wird ein spezieller Schaltungsaufbau der Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 beschrieben. 6 ist
ein Schaltbild der Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 gemäß dieser
Ausführungsform.
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Eine
Wechselstromsignalquelle V1 (21) verwendet in dieser Ausführungsform
ein Signal mit einer Amplitude von 0 bis 5 V und einer Frequenz
von 250 kHz, das in einer logischen CMOS-Schaltung verwendet wird.
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Ein
Kondensator C1 entfernt die Gleichstromkomponente in einem Wechselstromsignal,
das von der Wechselstromsignalquelle V1 zugeführt wird. Der Kondensator C1
ist über
einen Widerstand R1 mit einem Widerstand von 4.7 k geerdet. Außerdem ist
der Kondensator C1 mit dem Schalter 23 über einen Widerstand R4 mit
einem Widerstand von 22 k verbunden. In diesem Schaltbild wird ein
Impedanznetzwerk Zs durch eine T-förmige Schaltung implementiert,
die aus dem Kondensator C1 und den Widerständen R1 und R4 gebildet ist.
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Die
Transistoren Q1 und Q2 bilden in Kombination mit den Transistoren
Q3 und Q4 Differenzverstärker,
die ein von den Detektorelektroden 26a bis 26d,
die mit der Basis des Transistors Q3 verbunden sind, detektiertes
Signal mit einer Grenzspannung (in dieser Ausführungsform nahezu –1 V) vergleichen, die
an der Basis des Transistors Q4 vorangelegt ist, so dass eine Veränderung
im Signal detektiert wird.
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Außerdem ist
die Anordnung derart, dass lediglich dann ein Strom zum Kollektor
des Transistors Q4 fließt,
wenn das Basispotential des Transistors Q3 unter das des Transistors
Q4 gefallen ist. In der Praxis fließt ein Strom lediglich dann,
wenn sich das für
die Detektion angelegte Signal auf der negativen Seite befindet
und geringer ist als der Grenzwert (d.h. wenn sich die Flüssigkeit
nicht in Kontakt mit den Elektrodeneinheiten 26 befindet).
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Die
Transistoren Q5 und Q6 bewirken, dass ein Kollektorstrom des Transistors
Q4 invertiert wird und der invertierte Strom zum Kollektor des Transistors
Q6 fließt,
wodurch eine Spannung über
den Widerstand R5 mit einem Widerstand von 3.3 k erzeugt wird. Über den
Widerstand R5 wird lediglich dann eine Spannung erzeugt, wenn festgestellt
wird, dass die Elektrodeneinheiten 26 sich nicht in Kontakt
mit der Flüssigkeit
befinden.
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Bezüglich der über den
Widerstand R5 erzeugten Spannung wird die Beziehung zwischen dem
Kollektorstrom des Transistors Q6 und dem Widerstand R5 so gewählt, dass
der Transistor Q6 gesättigt
sein kann (bei einem maximalen Potential von etwa 5 V). Wenn eine
Spannung über
den Widerstand R5 erzeugt wird, wird somit ein Signal, das für die Detektion über ein
DFF (D Flip-Flop) eines CMOS, das die nächste synchrone Detektion durchführt, ausreicht,
zu einem D-Eingangsanschluss davon geführt wird.
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Das
DFF empfängt über einen
CLK-Eingangsanschluss ein Taktsignal (Detektionssignal), das exakt
identisch zum früher
beschriebenen Wechselstromsignal ist, und führt die Bestimmung durch.
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In 6 entspricht
das Wechselstromausgangssignal der Wechselstromsignalquelle V1 und das
Eingangssignal in den Kondensator C1 und das Takteingangssignal
in den CLK-Eingangsanschluss des DFF dem Signal, das durch die Wellenformabbildung
repräsentiert
wird, die in Teil (A) in 5 dargestellt ist. Das Wechselstromsignal,
welches durch den Kondensator C1 hindurchgegangen ist und keine Gleichstromkomponente
aufweist, entspricht dem Signal, das durch die Wellenformabbildung
repräsentiert
wird, die in Teil (B) in 5 dargestellt ist.
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Das
von den Elektrodeneinheiten 26 eingegebene Signal (Detektoreingang)
entspricht dem Signal, das durch die Wellenformabbildung repräsentiert
wird, die in Teil (C) in 5 dargestellt ist. Das an den
D-Eingangsanschluss des DFF (Detektorausgang) angelegte Signal entspricht
dem Sig nal, das durch die Wellenformabbildung repräsentiert
wird, die in Teil (D) in 5 dargestellt ist. Das Ausgangssignal
des DFF (Phasendetektorausgang) entspricht dem Signal, das durch
die Wellenformabbildung repräsentiert
wird, die in Teil (E) in 5 dargestellt ist.
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Zweite Ausführungsform
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7 ist
eine Wellenformabbildung, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt, und sie entspricht 5 für die erste
Ausführungsform.
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In
der ersten Ausführungsform
ist das Wechselstromsignal mit der entfernten Gleichstromkomponente
eine Rechteckwelle; in der zweiten Ausführungsform hingegen wird eine
Sinuswelle verwendet.
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In 7 ist
das ursprüngliche
Ausgangssignal von der Wechselstromsignalquelle 21 eine
Rechteckwelle, wie in Teil (A) dargestellt. Dieses Signal wird beispielsweise
durch einen Tiefpassfilter in eine Sinuswelle oder dergleichen umgewandelt,
wie in Teil (B) dargestellt ist.
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Das
im Teil (B) dargestellte Signal wird erhalten, indem eine Rechteckwelle
in eine Sinuswelle oder dergleichen umgewandelt wird und eine Gleichstromkomponente
aus der Sinuswelle entfernt wird. Im Teil (A) in 7 wird
verglichen mit Teil (A) in 5 die Phase
um 1/4, wie durch P5 gekennzeichnet, verschoben. Deshalb kreuzt
die Sinuswelle 0 V bei 1, 2, 3, ... μs.
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Anschließend wird
die Detektion durchgeführt,
wenn das Taktsignal ansteigt (wenn die Sinuswelle ein minimales
Niveau erreicht). Der Zeitpunkt der Detektion ist wie in 5 durch
einen Pfeil P4 gekennzeichnet.
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In
dem Fall, bei dem eine Sinuswelle verwendet wird, erfordert im Vergleich
mit dem Fall, bei dem eine Rechteckwelle verwendet wird, das Signal
vorteilhafterweise eine engere Bandbreite, und deshalb kann das
Problem der ungewünschten
Strahlung verringert werden.
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Da
die Wellenform durch Umwelteinflüsse während der
Detektion nicht wesentlich beeinflusst wird (aufgrund der Natur
der Sinuswelle), kann die Detektion außerdem sogar in einem Gerät mit großen Abmessungen,
in dem der Abstand zu einem Detektionspunkt üblicherweise lang ist, geeignet durchgeführt werden.
Außerdem
kann die Detektionsgeschwindigkeit im Vergleich mit dem Fall, bei
dem eine Rechteckwelle verwendet wird, aufgrund der Verwendung einer
höheren
Taktfrequenz erhöht
werden. Die Sinuswelle muss jedoch wie früher beschrieben mit dem System
synchronisiert sein.
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Es
ist auch möglich,
eine Rechteckwelle zu verwenden, die einen Tiefpassfilter durchlaufen
hat. In diesem Fall wird die Impedanz (Zs) 22 durch einen Tiefpassfilter
und einen Widerstand zum Einstellen der Impedanz implementiert.
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Dritte Ausführungsform
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8 ist
ein Schaltbild, das eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt, und es entspricht 6 für die erste
Ausführungsform. 9 ist
eine Wellenformabbildung zum in 8 dargestellten
Schaltbild und entspricht 5 für die erste
Ausführungsform.
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In
der ersten Ausführungsform
werden wie in 6 dargestellt Spannungsquellen
von ±5
V benötigt.
Im Gegensatz hierzu genügt
in der dritten Ausführungsform
lediglich eine Spannungsquelle V2 von +5 V, um dieselben Funktionen
wie bei der ersten Ausführungsform
zu erhalten.
-
In
dieser Schaltung entspricht die Durchschnittsspannung der Messung
der Gleichstromkomponente des Taktsignals. Wenn eine 5 V-Spannungsquelle
verwendet wird, wird also die Messung bei 2.5 V oder dergleichen
als Mittelpunkt durchgeführt.
Zu Vergleichszwecken wird eine Gleichstrom-Spannungsquelle V3 von
2.2 V verwendet, die mit der Basis des Transistors Q2 verbunden
ist.
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Obwohl
alle Knoten 23a des Schalters 23 in der ersten
Ausführungsform
mit den Detektorelektroden 26a bis 26d verbunden
sind, ist zusätzlich
ein Knoten 23a' in
der dritten Ausführungsform
vorgesehen, der mit der gemeinsamen Elektrode 26e verbunden
und daher geerdet ist.
-
Wenn
beispielsweise die Spannung des Flüssigkeitsdetektors 10 ausgeschaltet
ist, ist der Schalter 23 selektiv mit dem Knoten 23a' verbunden.
-
Wenn
beispielsweise der Flüssigkeitsdetektor 10 an-
oder ausgeschaltet ist, ist der Knoten 23a' ausgewählt, wodurch der Kondensator
C1 schnell aufgeladen oder entladen wird, ohne dass ein Stromfluss
durch die Elektrodeneinheiten 26, die sich in Kontakt mit
der Flüssigkeit
befinden, hervorgerufen wird. D.h., unmittelbar nachdem der Flüssigkeitsdetektor 10 angeschaltet
wurde oder wenn sich der Flüssigkeitsdetektor 10 nicht
in Betrieb befindet, verbleibt eine Potentialdifferenz zwischen
jedem Elektrodenpaar (zwischen den Detektorelektroden 26a bis 26d und
der gemeinsamen Elektrode 26e). Die verbleibende Potentialdifferenz
wird mit fortschreitender Zeit verringert. Wenn dieser Vorgang jedoch mehrmals
wiederholt wird, könnte
die Elektrolyse der Flüssigkeit
voranschreiten. Um diese Situation zu verhindern, ist deshalb in
der dritten Ausführungsform
der Schalter 23 mit dem Knoten 23a' verbunden, während das System nicht für eine Messung
mit dem Flüssigkeitsdetektor 10 bereit
ist.
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Vierte Ausführungsform
-
10 ist
ein Schaltbild, das eine vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt, und entspricht 6 für die erste
Ausführungsform. 11 ist
eine Wellenformabbildung zur in 10 dargestellten
Schaltung und entspricht 5 für die erste Ausführungsform.
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Die
Schaltung nach der vierten Ausführungsform
verwendet ähnlich
wie die dritte Ausführungsform
eine einzige Spannungsquelle V2 von +5 V. In der dritten Ausführungsform
wird die Gleichstrom-Spannungsquelle V3 von 2.2 V für den Vergleich
und die Detektion verwendet. Im Gegensatz hierzu wird in der vierten
Ausführungsform
ein Taktsignal, das durch die Widerstände R2 und R5 hindurch getreten
ist und bei dem eine Gleichstromkomponente identisch aufrechterhalten
wurde, gleichzeitig an die Basis der Transistoren Q1 und Q2 angelegt,
die als Eingang zur Grenzdetektionseinheit 24 dienen, und
eine Grenzdetektion wird bei etwa der Hälfte der Stromversorgungsspannung,
d.h. bei 2.5 V, durchgeführt.
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Außerdem muss
das Basispotential des Transistors Q1 von dem Grenzwert höher aufrechterhalten
werden, d.h. in dieser Ausführungsform
muss die Detektion unter Verwendung von Signalen auf einer Seite
eines Zwischenniveaus durchgeführt
werden. Somit wird der Widerstand R4 mit einem Widerstand von 220
k für eine
leichte Spannungstrennung verwendet, wodurch das Basispotential
des Transistors Q2 abgesenkt wird.
-
Mit
dem oben beschriebenen Schaltungsaufbau wird eine stabile Detektion
ermöglicht,
selbst wenn die Stromversorgungsspannung fluktuiert. Außerdem kann
die Signalspannung, die an der Basis des Transistors Q1 verbleibt,
wenn sich die Elektrodeneinheiten 26 in Kontakt mit der
Flüssigkeit
befinden, annähernd
gleich der Signalspannung sein, die an die Basis des Transistors
Q2 angelegt wird, so dass das Ausgangssignal kaum beeinflusst wird. D.h.,
das Signal-zu-Rausch-Verhältnis
(S/N) kann verbessert werden (der dynamische Bereich kann erhöht werden).
-
In
der in 11 dargestellten Wellenformabbildung
kann, wie aus Teil (B) (Vb(Q1) – Vb(Q2))
klar wird, das Taktsignal V (Detektoreingang), das unmittelbar darunter
erscheint und in Übereinstimmung
mit dem Verhältnis
des Widerstands des Signalquellenwiderstands R2 (20 k) und des Leitwiderstands
der Flüssigkeit
bei Messung mit einem Wechselstrom (in dieser Ausführungsform
werden 500 angesetzt) abgeschwächt
wird, nahezu ausgelöscht
werden, wie durch P6 gekennzeichnet und von einer gestrichelten Ellipse
in Teil (B) umhüllt
ist.
-
Prinzipiell
kann der Wert des abgeschwächten
Taktsignals nahezu ausgelöscht
werden, wenn die Summe des Widerstands der Schaltung 23 und der
Leitwiderstand der Elektrodeneinheiten 26 in der Flüssigkeit
dem Widerstand des Widerstands R1 (in dieser Ausführungsform
820) entspricht. Somit ist es möglich,
einen variablen Widerstand als Widerstand R1 zu verwenden, um eine
Einstellung in Übereinstimmung
mit einem gegenwärtigen
Zustand zu ermöglichen.
-
Die
oben beschriebenen Ausführungsformen liefern
die folgenden Vorteile:
- (1) Da eine komplette
Schwingung oder mehrere vollständige
Schwingungen eines Wechselstroms durch die Detektorelektroden 26a bis 26d fließen, wird
eine Ionisierung der Flüssigkeit
verhindert, was eine Veränderung
in den Eigenschaften der Flüssigkeit
vermeidet.
- (2) Elektrische Signale werden separat von den Behältern T
verarbeitet, es fließt
kein Gleichstrom und lediglich ein schwacher Wechselstrom. Dadurch
kann die Sicherheit eines Systems, das mit wässrigen Flüssigkeiten arbeitet, verbessert
werden.
- (3) Messungen an den einzelnen Elektrodeneinheiten 26 bestimmen
das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen der elektrischen Verbindung,
anstatt analoge Mengen zu bestimmen. Deshalb ist keine Einstellung
notwendig, die Verlässlichkeit wird
verbessert und die Präzision
der Messung wird lediglich durch die Anzahl der vorgesehenen Elektrodeneinheiten 26 bestimmt.
- (4) Mit den für
die Messung vorgesehenen Elektrodeneinheiten 26 genügt lediglich
eine Flüssigkeitsdetektorschaltung 20.
Deshalb kann der Flüssigkeitsmengendetektor 10 einfach
und billig implementiert werden.
- (5) Da der Leitwiderstand im Vergleich zur Gleichstromdetektion
geringer ist, kann der Bereich der Elektrodeneinheit 26 klein
gestaltet werden. Somit wird eine präzise Detektion ohne Inanspruchnahme
von viel Platz ermöglicht,
und es kann eine große
Anzahl von Elektrodeneinheiten 26 angeordnet werden.
- (6) Da die Messung im Vergleich zur Gleichstromdetektion schnell
durchgeführt
werden kann, kann die Geschwindigkeit der Messung und der Anzeige
als Ganzes erhöht
werden.
- (7) Da der Stromverbrauch gering ist, ist sogar ein Batteriebetrieb
möglich.
- (8) Weil Signale im Audio- bis hin zum AM-Frequenzband verwendet
werden können,
ist im wesentlichen keine spezielle Maßnahme gegen unerwünschte Strahlung
notwendig.
- (9) Weil die Betätigung
der einzigen Flüssigkeitsdetektorschaltung 20 konstant
für alle
Detektorelektroden 26a bis 26d ausreicht, ist
der Effekt eines gegenseitigen Übersprechens
während
der Beobachtung und der Detektion im wesentlichen eliminiert.
- (10) Da ein Behälter
T lediglich die Elektrodeneinheiten 26 enthalten soll,
kann die Struktur des Behälters
T vereinfacht werden.
-
Obwohl
die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit speziellen Ausführungsformen
beschrieben wurde, ist sie nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt, und
es sind verschiedene Modifikationen möglich, einschließlich der
folgenden:
- (1) Der Flüssigkeitsmengendetektor 10 gemäß den Ausführungsformen
kann bei verschiedenen Geräten
zum Feststellen und/oder Anzeigen des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens
verschiedener Flüssigkeiten
oder der Restmenge davon in verschiedenen Behältern T eingesetzt werden,
ohne auf die Detektion der Restmenge von Tinte in einem Tintenstrahldrucker
beschränkt
zu sein.
- (2) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wird die Restmenge
an Flüssigkeit
in einem Behälter
T durch Werte von "0" bis "4" repräsentiert. Alternativ können 4 LEDs
für jeden
Behälter T
vorgesehen sein, die die Restmenge an Flüssigkeit anzeigen, indem die
LEDs an- bzw. ausgeschaltet
werden. Wenn beispielsweise Flüssigkeit von
allen vier Elektrodeneinheiten 26 festgestellt wird, werden
alle LEDs angeschaltet. Wenn Flüssigkeit
durch die unteren drei Elektrodeneinheiten 26 festgestellt
wird, aber nicht durch die oberste Elektrodeneinheit 26 (die
Detektorelektrode 26a und die gemeinsame Elektrode 26e),
werden drei LEDs angeschaltet und eine LED ausgeschaltet. Wenn von
keiner der LEDs Flüssigkeit
festgestellt wird, werden alle LEDs ausgeschaltet.
- (3) In der dritten und vierten Ausführungsform ist der Knoten 23a', der mit Erde
verbunden ist, als einer der Knoten des Schalters 23 vorgesehen. Alternativ
kann die Anordnung beispielsweise so sein, dass der Schalter 23 von
allen Knoten abgekoppelt werden kann. D.h., die Anordnung kann willkürlich sein,
so lange die Detektorelektroden 26a bis 26d elektrisch
abgetrennt werden können.
- (4) In den obigen Ausführungsformen
wird das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen
von Flüssigkeit von
allen Elektrodeneinheiten 26 festgestellt. Alternativ kann
beispielsweise eine Detektion aufeinanderfolgend in einem einzigen
Behälter
T durchgeführt
werden, wobei bei der obersten Elektrodeneinheit 26 (die
Detektorelektrode 26a und die gemeinsame Elektrode 26e)
begonnen wird und die Feststellung des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens
von Flüssigkeit
durch Elektrodeneinheiten 26 unterhalb einer Elektrodeneinheit 26,
mit der das Vorliegen der Flüssigkeit
bereits festgestellt wurde, ausgelassen wird.
Des weiteren
kann ohne eine Einschränkung
auf die Feststellung des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens von Flüssigkeit
oder der Restmenge von Flüssigkeit
in einem Behälter
T Flüssigkeit
in anderen Teilen ebenfalls detektiert werden. Wenn beispielsweise
das Gerät
in einem Tintenstrahldrucker verwendet wird, können Elektrodeneinheiten 26 in
einer Kammer (Tintenkammer) vorgesehen sein, die unmittelbar stromaufwärts von
einem Druckkopf angeordnet ist, wodurch das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen
von Tinte in der Kammer detektiert wird. Um den Druckkopf zu schützen, ist
es des weiteren möglich,
eine Steuerung durchzuführen,
damit der Druckvorgang angehalten wird, wenn festgestellt wird,
dass keine Tinte in der Kammer vorhanden ist.
- (5) Die Impedanz 22 zum Entfernen einer Gleichstromkomponente
in einem Signal, das aus der Wechselstromsignalquelle 21 zugeführt wird, kann
durch verschiedene Elemente implementiert sein, beispielsweise durch
einen oder mehrere Kondensatoren oder Widerstände oder eine Kombination davon.
Wenn das ursprüngliche
Signal, das durch die Wechselstromsignalquelle 21 erzeugt
wird, keinen Gleichstromanteil aufweist, kann die Impedanz 22 auch
lediglich durch einen Widerstand implementiert sein. Wenn eine Gleichstromkomponente
entfernt werden muss, ist ein Kondensator in Reihe mit einem Widerstand
verbunden.
- (6) In den Ausführungsformen
ist eine Mehrzahl von Elektrodeneinheiten 26 in einem einzelnen Behälter T vorgesehen,
um die Restmenge an Flüssigkeit
in dem Behälter
T zu detektieren. Alternativ kann beispielsweise eine einzelne Elektrodeneinheit 26 am
Boden des Behälters
T vorgesehen sein, um lediglich das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit
festzustellen.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung verändern
sich die Eigenschaften der Flüssigkeit
nicht, da kein direkter Strom durch die Flüssigkeit fließt. Außerdem kann
der Leitwiderstand klein gemacht werden. Zudem kann die Detektionsgeschwindigkeit
erhöht
werden.
-
Weil
das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen von Flüssigkeit mittels Ausgabe eines
Binärsignals
bestimmt wird, ist außerdem
eine digitale Verarbeitung möglich,
was die Verlässlichkeit
der Detektion verbessert.