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DE60300438T2 - Arbeitsmaschine und zugehörige umkehrbare Zuführungseinrichtungen - Google Patents

Arbeitsmaschine und zugehörige umkehrbare Zuführungseinrichtungen Download PDF

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DE60300438T2
DE60300438T2 DE60300438T DE60300438T DE60300438T2 DE 60300438 T2 DE60300438 T2 DE 60300438T2 DE 60300438 T DE60300438 T DE 60300438T DE 60300438 T DE60300438 T DE 60300438T DE 60300438 T2 DE60300438 T2 DE 60300438T2
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DE
Germany
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wheel
drive
reverse drive
reverse
belt
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60300438T
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English (en)
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DE60300438D1 (de
Inventor
Marc R.M. Jonckheere
Oldemar Boeck
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CNH Industrial Belgium NV
Original Assignee
CNH Belgium NV
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Publication date
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Publication of DE60300438T2 publication Critical patent/DE60300438T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D69/00Driving mechanisms or parts thereof for harvesters or mowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/14Mowing tables
    • A01D41/142Header drives

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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Arbeitsmaschinen und zugehörige Zuführungsmechanismen und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf Anordnungen, die zur Umkehrung der Betriebsweise derartiger Zuführungsmechanismen ausgebildet sind.
  • Es ist bekannt, Arbeitsmaschinen mit Zuführungsmechanismen zu versehen, die mit Material gespeist werden, das von Aufsammelelementen aufgesammelt wird. Die Aufsammelelemente können so konfiguriert sein, dass sie das Material von einem Arbeitsbereich aufsammeln, der etwas breiter als die Maschine ist, und das aufgesammelte Material zu dem Zuführungsmechanismus bewegen. Sie können einen zweistufigen Aufsammelprozess bilden, der das zunächst das Sammeln des Materials über die Breite eines Arbeitsfensters und dann die Bewegung eines Teils des Materials nach innen hin in Richtung auf eine Einlassmündung oder einen Förderer des Zuführungsmechanismus umfasst, d. h. Material, das in Teilen des Betriebsbereiches aufgesammelt wird, die außerhalb der Einlassmündung/des Förderers liegen. Der Zuführungsmechanismus fördert dann das aufgesammelte Material in die Maschine zur Verarbeitung und/oder Umverteilung.
  • Einige bekannte Anordnungen dieser allgemeinen Art können auf bestimmten Arbeitsmaschinen gefunden werden, die für landwirtschaftliche Erntevorgänge verwendet werden, wie z. B. Mähdrescher oder Feldhäcksler. Viele derartige Maschinen sind mit einem Vorsatzgerät ausgerüstet, das die Aufsammelelemente in Form einer primären Erntematerial-Aufsammeleinrichtung, wie z. B. einer Aufnahmetrommel, einer Haspel oder einer Erntematerial-Schneidvorrichtung einschließt, und eine sekundäre Erntematerial-Sammeleinrichtung einschließt, wie z. B. eine Förderschnecke. Es ist bekannt, die primären und sekundären Erntematerial-Aufsammelelemente gemeinsam anzutreiben, so dass sie im Wesentlichen kontinuierlich und mit einer synchronisierten Geschwindigkeit Erntematerial sammeln und es zu dem Zuführungsmechanismus fördern. Dies wird unter Verwendung eines Antriebsbandes, wie z. B. eines Riemen- oder Kettenantriebs erzielt, der zwischen Antriebsrädern verläuft, die den Aufsammelelementen zugeordnet sind, beispielsweise Riemenscheiben, Zahnräder, Kettenräder oder Ritzel, je nach dem.
  • Das sekundäre Aufsammelelement befindet sich allgemein rückwärts von dem primären Aufsammelelement und ist aus Zweckmäßigkeitsgründen das Antriebselement. Es wird seinerseits von einer unteren Welle des Zuführungsmechanismus angetrieben, die als die Vorsatzgeräte-Antriebswelle wirkt. Auf diese Weise werden zumindest in einigen grundlegenden Modellen der Zuführungsmechanismus und das Vorsatzgerät im Wesentlichen gleichförmig angetrieben.
  • Es tritt häufig auf, dass der Zuführungsmechanismus oder das eine oder das andere der Aufsammelelemente verklemmt wird, wie dies dann eintreten kann, wenn ein Erntematerialpfropfen eingezogen wird, der für eine Verarbeitung zu groß ist. Ein derartiger Fall kann bewirken, dass eines oder beide der Aufsammelelemente teilweise oder vollständig zum Stillstand gebracht werden, was eine Verzögerung des Erntevorganges zur Folge hat, während die Verklemmung beseitigt wird. Um die Umbequemlichkeiten, die sich hieraus ergeben können, zu verringern, und um die Beseitigung derartiger Blockierungen zu beschleunigen, ist es weiterhin bekannt, die Möglichkeit vorzusehen, dass die Aufsammelelemente in Rückwärtsrichtung angetrieben werden, um auf diese Weise die Beseitigung oder die Neuverteilung der Ursache der Blockierung zu unterstützen. Weil der Antrieb an das Erntematerial-Vorsatzgerät und zweckmäßigerweise auch an dessen Aufsammelelemente von einem Antriebsband des Zuführungsmechanismus geliefert wird, wird eine Umkehrung des Vorsatzgerätes durch Umkehren der Arbeitsrichtung dieses Arbeitsbandes erzielt.
  • In der US-A-4 430 847 wird ein Erntematerial-Zuführungsmechanismus vorgeschlagen, bei dem bei Feststellung eines blockierten Zustandes in einem Erntematerial-Förderer oder einer Förderschnecke ein Benutzer den Zuführungs-Antriebsmechanismus in Rückwärtsrichtung betreibt. Die Drehrichtungs-Umkehr-Anordnung schließt einen Hydraulikmotor ein, der zum Antrieb des Zuführungsförderers und der Förderschnecke in einer Richtung ausgebildet ist, die zu der entgegengesetzt ist, die zum Aufsammeln von Erntematerial verwendet wird. Der Zuführungsantriebs-Umkehr-Mechanismus schließt ein Kettenrad, das drehfest mit der oberen Zuführungs-Antriebswelle verbunden ist, ein Kettenrad, das mit einem Ausgang des Hydraulikmotors verbunden ist, und eine endlose flexible Antriebskette ein, die durch ein Spannkettenrad gespannt wird, dessen Befestigungsschraube selektiv in Vertikalrichtung entlang eines Schlitzes in einem Spannrollen-Befestigungsbügel eingestellt werden kann. Der Mechanismus schließt weiterhin ein Entlastungsventil in dem Pumpen-Hydraulikkreis ein, um die Zuführung eines übermäßigen Drehmomentes auf die Förderer und den Förderschnecken während eines Zuführungs-Umkehrbetriebs zu verhindern. Bei dieser bekannten Anordnung wird ein zusätzlicher Antriebsstrang zu der Maschine hinzugefügt, um eine Umkehrung des Zuführungsmechanismus zu schaffen.
  • Es ist allgemein in der Technik wünschenswert, Systeme zu schaffen, die die Anzahl der Teile und/oder die Kompliziertheit und/oder die zugehörigen Kosten der Bereitstellung verringern, wobei Antriebsanordnungen verwendet und/oder beibehalten werden, wie sie zur Umkehrung der Betriebsrichtung in einem Zuführungsmechanismus von Arbeitsmaschinen verwendet werden.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Arbeitsmaschine zu schaffen. Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Zuführungsmechanismus für derartige Maschinen zu schaffen, die die Möglichkeit für einen Rückwärts-Antrieb einschließen. Es ist weiterhin ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, Verfahren zum Betrieb derartiger verbesserter Maschinen und Mechanismen zu schaffen.
  • Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Antriebsmechanismus für eine Arbeitsmaschine geschaffen, wobei der Mechanismus Folgendes einschließt:
    ein Vorwärts-Antriebsrad und ein angetriebenes Rad, die mit Hilfe eines endlosen flexiblen Bandes gekoppelt sind, das um Außenkränze des Antriebsrades und der angetriebenen Räder gelegt ist, wobei das Antriebsrad zur Übertragung von Antriebskraft auf das angetriebene Rad in einer Vorwärtsrichtung entlang einer belasteten Seite des Bandes ausgebildet ist;
    ein Spannrad, das auf einer Außenseite des Bandes läuft und eine nach innen gerichtete Spannkraft auf das Band ausübt; und
    eine Rückwärts-Antriebseinrichtung, die zur selektiven Lieferung eines Rückwärts-Antriebes an das Band ausgebildet ist,
    wobei der Mechanismus dadurch gekennzeichnet ist, dass:
    das Spannrad eine nach innen gerichtete Spannkraft auf einen Strang des Bandes ausübt, der entlastet wird, wenn der Vorwärts-Antrieb übertragen wird; und
    die Rückwärts-Antriebseinrichtung ein Rückwärts-Antriebsrad umfasst, das zwischen dem angetriebenen Rad und dem Spannrad auf einem inneren Teil der Seite des Bandes angeordnet ist, der während des Vorwärts-Antriebes entspannt wird.
  • Es ist verständlich, dass die Seite des Bandes, die während des Vorwärts-Betriebes gespannt wird, manchmal in der Technik als die Spannseite des Bandes bezeichnet wird. In ähnlicher Weise wird die Seite des Bandes, die während des Vorwärts- Betriebes entlastet ist, manchmal in der Technik als die entspannte Seite des Bandes bezeichnet.
  • Das Spannrad kann so ausgebildet sein, dass es die nach innen gerichtete Spannkraft in einer derartigen Weise ausübt, dass ein Strang des Bandes zwischen dem angetriebenen Rad und der Rückwärts-Antriebseinrichtung während der Anwendung des Rückwärts-Antriebes gespannt wird.
  • Das Spannrad kann sich auf der unbelasteten Seite des Bandes unabhängig von der Antriebsrichtung befinden. Ein Strang des Bandes zwischen dem Antriebsrad und dem Spannrad und ein Strang des Bandes zwischen der Rückwärts-Antriebsrichtung und dem Spannrad können im Wesentlichen symmetrisch sein.
  • Die Rückwärts-Antriebseinrichtung kann so ausgebildet sein, dass sie selektiv einen Vorwärts-Antrieb liefert. Diese Rückwärts-Antriebseinrichtung kann so ausgebildet sein, dass sie einen Vorwärts-Antrieb mit einem geringeren Grad an Spannung des Bandes liefert, als dies verwendet wird, wenn ein Vorwärts-Antrieb unter Verwendung des Vorwärts-Antriebsrades angewandt wird.
  • Die Rückwärts-Antriebseinrichtung kann sich näher an dem Spannrad befinden als das Antriebsrad. Das Spannrad kann sich näher an dem angetriebenen Rad als die Rückwärts-Antriebseinrichtung befinden.
  • Das Spannrad kann an einem Arm angebracht sein, der um einen festen Schwenkpunkt in dem Bereich eines Endes verschwenkbar ist, wobei um diesen Schwenkpunkt die Spannkraft einer mit dem Arm verbundenen Vorspanneinrichtung ausgeübt wird. Die Vorspanneinrichtung kann eine linear wirkende Vorspanneinrichtung umfassen, die beispielsweise eine entlang eines Stabelementes angeordnete Feder umfasst, die in einstellbarer Weise gegen einen Anschlag vorgespannt ist und eine nach innen gerichtete Vorspannung auf den Arm ausübt.
  • Die Rückwärts-Antriebseinrichtung kann einen Hydraulikmotor umfassen. Die Rückwärts-Antriebseinrichtung kann eine Freilaufanordnung einschließen, die einen Freilauf ihres Ausganges während des Vorwärtsantriebes des Bandes ermöglicht. Die Rückwärts-Antriebseinrichtung kann eine Kupplungsanordnung für ein selektives Einschalten des Rückwärts-Antriebs einschließen, vorzugsweise unter der Steuerung einer Steuereinrichtung. Das Antriebsrad kann so ausgebildet sein, dass es während der Anwendung des Rückwärts-Antriebes auf das Band frei läuft. Das Band kann einen Antriebsriemen umfassen, und die Räder und die Rückwärts-Antriebseinrichtung können Riemenscheiben umfassen. Die Räder und die Rückwärts-Antriebseinrichtung können in einer im Wesentlichen vertikalen Ebene ausgerichtet sein, und der Strang des Bandes, der während seines Vorwärts-Antriebes belastet wird, kann einen unteren Strang des Bandes umfassen.
  • Der Mechanismus kann einen Zuführungsmechanismus einer landwirtschaftlichen Maschine umfassen, wie z. B. eines Mähdreschers oder eines Feldhäckslers. Das angetriebene Rad kann für den Antrieb eines Vorsatzgerätes der landwirtschaftlichen Maschine ausgebildet sein. Der Rückwärtsantrieb kann zur Verwendung bei der Beseitigung einer Blockierung in einer Anordnung zum Aufsammeln, Fördern oder Verarbeiten von Erntematerial ausgebildet sein.
  • Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Umkehrung des Antriebs in einem Zuführungsmechanismus einer Arbeitsmaschine geschaffen, wobei das Verfahren Folgendes einschließt:
    • – Koppeln eines Antriebsrades und eines angetriebenen Rades unter Verwendung eines endlosen Bandes;
    • – Bereitstellen einer Rückwärts-Antriebseinrichtung und selektives Bereitstellen eines Rückwärts-Antriebes auf das Band von diesem; und
    • – Bereitstellen eines Spannrades und Ausüben einer Spannung auf das Band unter Verwendung des Spannrades; dadurch gekennzeichnet, dass: – die Bereitstellung einer Rückwärts-Antriebseinrichtung die Bereitstellung eines Rückwärts-Antriebsrades entlang eines Stranges des Bandes, der während des Vorwärts-Antriebes entspannt ist; – die Bereitstellung eines Spannrades die Bereitstellung eines Spannrades zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad und dem Antriebsrad umfasst; und – das Ausüben einer Spannung auf das Band die Verwendung des Spannrades in einer derartigen Weise umfasst, dass das Band zwischen dem Antriebsrad und dem angetriebenen Rad während des Vorwärts-Antriebs und zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad und dem angetriebenen Rad während des Rückwärts-Antriebs gespannt wird.
  • Das Verfahren kann die Anwendung einer nach innen gerichteten Spannkraft auf das Band über das Spannrad in einer derartigen Weise einschließen, dass ein Strang des Bandes zwischen dem angetriebenen Rad und der Rückwärts-Antriebseinrichtung gespannt wird, während das Band in Rückwärtsrichtung angetrieben wird.
  • Das Verfahren kann die Anordnung des Spannrades in der entspannten Seite des Bandes unabhängig von der Richtung des Antriebs einschließen. Das Verfahren kann das selektive Bereitstellen eines Vorwärtsantriebs unter Verwendung der Rückwärts-Antriebseinrichtung einschließen. Das Verfahren kann die Bereitstellung eines Vorwärts-Antriebs mit einem geringeren Ausmaß der Spannung des Bandes einschließen, als dieses verwendet wird, wenn ein Vorwärts-Antrieb unter Verwendung des Vorwärts-Antriebsrades ausgeübt wird.
  • Das Verfahren kann das Anwenden des Rückwärts-Antriebs durch selektives Einkuppeln eines Kupplungsmechanismus einschließen, der der Rückwärts-Antriebseinrichtung zugeordnet ist. Das Verfahren kann die Anordnung der Rückwärts-Antriebseinrichtung näher an dem Antriebsrad als das Spannrad einschließen. Das Verfahren kann die Anordnung des Spannrades näher an dem angetriebenen Rad als die Rückwärts-Antriebseinrichtung einschließen.
  • Die Arbeitsmaschine kann eine landwirtschaftliche Maschine, wie z. B. einen Mähdrescher oder einen Feldhäcksler umfassen.
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Arbeitsmaschine, die eine Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung einschließt;
  • 2 ist eine ausführliche Seitenansicht einer Antriebsanordnung für einen Zuführungsmechanismus der Maschine nach 1, und
  • 3 ist eine Draufsicht auf die Antriebsanordnung, die in 2 gezeigt ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen und unter Bezugnahme auf die vorstehend erwähnten Zeichnungen beschrieben. Diese Beschreibung betrifft lediglich ein Beispiel und die Erfindung ist nicht hierauf beschränkt. Die Zeichnungen sind schematisch und die Ausdrücke „vorne", „hinten", „vorwärts", „rückwärts", „rechts" und „links" werden bei ihrer Verwendung bezüglich der normalen Bewegungsrichtung der Maschine im Betrieb bestimmt. Aus Bequemlichkeitsgründen konzentrieren sich die speziellen, jedoch nicht beschränkenden hier erläuterten Beispiele auf landwirtschaftliche Maschinen und insbesondere auf selbstfahrende Mähdrescher, obwohl es verständlich ist, dass ähnliche Anordnungen auch in anderen Formen von landwirtschaftlichen Erntegut-Verarbeitungsmaschinen vorgesehen sein können, wie z. B. Feldhäckslern. Weitere Arbeitsmaschinen können Erdbewegungs-, Verarbeitungs- oder Baumaschinen umfassen. Es sei weiterhin bemerkt, dass die Arbeitsmaschinen nicht selbstfahrend sein müssen, und dass es Ausführungsformen ergibt, die stationär sind oder die die Form eines Anhängers aufweisen, wobei sie in jedem Fall so ausgebildet sind, dass sie für eine Materialverarbeitung durch eine externe Eingangsleistung ausgebildet sind, wie z. B. eine Traktor-Zapfwelle.
  • Gemäß den Zeichnungen schließt ein selbstfahrender Mähdrescher 10 einen Hauptantrieb in Form eines Dieselmotors 12 ein. Der Motor 12 kann für einen Betrieb mit einer im Wesentlichen konstanten Drehzahl ausgebildet sein und sein Ausgangsdrehmoment ändern können, um den Bedarf einer Vielzahl von Riemen- und/oder Kettenantrieben zu erfüllen, die direkt von einer direkt angetriebenen Motor-Ausgangsriemenscheibe 14 mit Leistung versorgt werden. Der Drehmoment-Ausgang des Motors 12 wird durch Ändern seiner Treibstoffversorgung gesteuert. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auf Arbeitsmaschinen angewandt werden, deren Hauptantrieb nicht mit einer konstanten Drehzahl arbeitet. Die Riemen/Ketten-Antriebe sind vorzugsweise in im Wesentlichen vertikalen Ebenen angeordnet, sodass die Schwerkraft die Riemen/Ketten nicht von ihren jeweiligen Antriebsrädern herunterzieht, die Riemenscheiben oder Kettenräder sein können, je nach dem.
  • Eine Zwischen-Antriebsriemenscheibe 16 wird mit Antriebsleistung von der Motor-Ausgangsriemenscheibe 14 über einen Zwischen-Antriebsriemen 18 versorgt, der durch eine Zwischenantriebsriemen-Spannrolle 20 gespannt wird. Der Antrieb an eine obere Welle 24 eines Zuführungsmechanismus 22 wird von der Zwischen-Riemenscheibe 16 über einen Zuführungseinrichtungs-Eingang-Antriebsriemen 32 abgenommen, der durch eine Zuführungseinrichtungs-Eingangs-Antriebsriemen-Spannrolle 34 gespannt wird.
  • Wenn nunmehr der Zuführungsmechanismus 22 mit weiteren Einzelheiten betrachtet wird, so schließt dieser eine Riemenscheibe 26 der oberen Zuführungseinrichtungs-Welle ein, über die der Antrieb von der Zwischen-Riemenscheibe 16 auf die obere Welle 24 der Zuführungseinrichtung übertragen wird. Dies wird dadurch erreicht, dass der Zuführungseinrichtungs-Eingangs-Antriebsriemen 32 über eine Eingangsriemen-Oberfläche 28 der Riemenscheibe 26 der oberen Zuführungseinrichtungs-Welle gelegt wird und diese in einer Vorwärtsrichtung angetrieben wird.
  • Der Vorwärts-Antrieb der Riemenscheibe 26 der oberen Zuführungseinrichtungs-Welle wird in einen Vorwärts-Antrieb F eines Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36 umgesetzt. Dies wird dadurch erreicht, dass der Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen 36 um die Außenseite einer Ausgangsriemen-Oberfläche 30 der Riemenscheibe 26 der oberen Zuführungseinrichtung-Welle gelegt wird, wobei diese Ausgangs-Riemenoberfläche 30 auf der Innenseite der Eingangs-Riemenoberfläche 28 bei der dargestellten Ausführungsform liegt. Der Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen 36 ist weiterhin um eine Riemenscheibe 40 einer unteren Zuführungseinrichtungs-Wellen-Riemenscheibe 40 gelegt, die ihrerseits mit einer unteren Zuführungseinrichtungs-Welle 38 verbunden ist, von der aus der Antrieb an ein Anbaugerät geliefert wird, wie z. B. ein Getreide-Vorsatzgerät 70. Die Seite des Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36, die während des Vorwärtsantriebs F belastet wird, ist der untere Strang dieses Riemens 36, und dieser ist zwischen den oberen und unteren Wellen-Riemenscheiben 26, 40 ohne jede Unterbrechung. Diese Seite des Riemen-Stranges kann als die Spannseite des Riemens 36 bezeichnet werden.
  • Auf der Seite des Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36, die während des Vorwärts-Antriebs F entlastet ist, ist eine Rückwärts-Antriebsanordnung 42, 44, 46, 48 eingefügt. Diese Seite des Riemen-Stranges kann als die schlaffe oder ungespannte Seite des Riemens 36 bezeichnet werden. Die Rückwärts-Antriebseinrichtung schließt einen Hydraulikmotor 46 ein, der eine Kupplung 48 beinhaltet, die so ausgebildet ist, dass sie selektiv den Rückwärts-Antrieb R mit dem Motor 46 und einer Steuerung einer Steuereinrichtung koppelt oder von diesem entkoppelt. Die Kupplung kann eine automatisch einrückende Kupplung sein oder sie kann durch einen getrennten Mechanismus eingekuppelt werden. Der Motorausgang und damit der Rückwärts-Antrieb R wird über die Kupplung 48 und eine Rückwärts-Antriebswelle 44 auf eine Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 und von da aus auf die Innenoberfläche des Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36 übertragen.
  • In dem Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemenstrang zwischen der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 44 und der oberen Zuführungseinrichtungs-Wellen-Riemenscheibe 26 ist eine Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen-Spannbaugruppe 50 eingefügt. Die Baugruppe umfasst ein Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen-Spannrad 52, das auf der Außenseite des Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36 läuft und so ausgebildet ist, dass es eine nach innen gerichtete Riemenspann-kraft auf den Riemen 36 ausübt. Das Spannrad 52 ist auf einem Schwenkarm 54 befestigt, der für eine Verschwenkung um einen Schwenkpunkt 56 ausgebildet ist, wobei der Schwenkpunkt 56 in einem Befestigungsbügel 58 festgelegt und eingefügt ist, der starr an dem Gehäuse des Zuführungsmechanismus 22 angebracht ist.
  • Die Größe der Spannkraft, die auf den Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen 36 ausgeübt wird, wird durch einen Spannstab 60 gesteuert, der schwenkbar an einem vorgegebenen Punkt entlang der Länge des Schwenkarmes 54 angeschlossen ist. Es sei bemerkt, dass der Spannstab bei der speziellen gezeigten Ausführungsform mit dem Punkt des Armes 54 verbunden ist, der am weitesten von dem Schwenkpunkt 56 entfernt ist. Dies ergibt den maximalen mechanischen Nutzen für den Spannstab 60 und macht daher die Größe der Vorspannkraft, die erforderlich ist, um eine vorgegebene Spannung in dem Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemen 36 zu erzeugen, zu einem Minimum. Es ist verständlich, dass der Spannstab 60 an dem Schwenkarm an irgendeiner Stelle entlang seiner Länge angeschlossen werden kann, beispielsweise dann, wenn der zur Verfügung stehende Raum beschränkt ist.
  • Die Vorspannung wird auf den Spannstab 60 in einer im Wesentlichen linearen Weise aufgebracht, um den Stab 60 und den Schwenkarm 54 in Richtung auf die Innenseite des Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemens 36 zu ziehen und damit auf diesen eine vorgegebene Riemenspannkraft auszuüben. Die Vorspannung kann durch das Zusammenwirken einer Schraubenfeder 67 zwischen einer Abstützscheibe 68 und einem Haltebügel 62 aufgebracht werden, der an dem Zuführungsgehäuse befestigt ist, oder durch irgendein ähnliches oder äquivalentes Bauteil, wie z. B. einen Hydraulik- oder Pneumatik-Zylinder. Die Einstellung der Federkompression wird unter Verwendung einer Einstell- und Kontermutter-Anordnung 66 durchgeführt, die auf den Spann-/Einstell-Stab 60 aufgeschraubt ist und auf der von der Feder abgewandten Seite der Abstützscheibe 68 wirkt.
  • Wenn nunmehr das Vorsatzgerät 70 betrachtet wird, so wird der Antrieb auf diese Baugruppe von der unteren Zuführungseinrichtungs-Antriebswelle 38 geliefert, die in manchen Fällen auch als die Vorsatzgeräte-Antriebswelle bezeichnet wird. Im Fall des bei dieser Ausführungsform betrachteten Mähdreschers 10 weist ein primäres Erntematerial-Aufsammelelement die Form einer Haspel 72 auf. Während der Vorwärtsbewegung des Mähdreschers 10 führt die Haspel 72 aufgesammelte Erntematerial-Stängel nach hinten in das Vorsatzgerät 70. Rückwärts von der Aufnahme-Haspel 72 bewegt ein sekundäres Aufsammelelement in Form einer Förderschnecke 72 das über eine große Breite aufgesammelte Erntematerial in Richtung auf die Mitte des Vorsatzgerätes 70 und in den Zuführungsmechanismus 22 hinein. Der Zuführungsmechanismus 22 bewegt das aufgesammelte Erntematerial nach oben in eine Einlassmündung einer Dreschtrommel 76.
  • Es ist nicht unüblich, dass das Vorsatzgerät 70 oder der Zuführungsmechanismus 22 während des Aufsammelns von Erntematerial abrupt gestoppt werden, beispielsweise durch einen Erntematerialstopfen, der das eine oder das andere oder sogar beide Erntematerial-Aufsammelelemente 72, 74 oder den Förderer innerhalb des Zuführungsgehäuses verklemmt. Wenn dies eintritt, kann ein Betreiber den Antrieb an das Vorsatzgerät 70 umkehren, um die Verklemmung zu beseitigen. Weil der Antrieb an das Vorsatzgerät bei dieser Ausführungsform über die untere Antriebswelle des Zuführungsmechanismus geliefert wird, bedingt die Umkehrung der Wirkung der Förderschnecke 74 und/oder der Aufnahme-Haspel 72 die Einwirkung des Rückwärtsantriebs R auf den Zuführungsmechanismus-Antriebsriemen 36.
  • Während des Vorwärts-Antriebs F wird die Kupplung 48 des Hydraulikmotors 46 ausgekuppelt, und die Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 läuft frei. Während des Rückwärts-Antriebs ist es jedoch die Riemenscheibe 26 der oberen Zuführungsmechanismus-Welle, die aufgrund des Auskuppelns der Kupplung des Hauptantriebs 12 frei läuft. Der Rückwärts-Antrieb R wird direkt auf den Zuführungsmechanismus-Antriebsriemen 36 von der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 durch Einkuppeln der Kupplung 48 übertragen. Die Kupplung kann automatisch durch den Druck des Öls zum Antrieb des Hydraulikmotors 46 eingekuppelt werden.
  • Es sei bemerkt, dass die während des Rückwärts-Antriebs R verwendete Riemengeschwindigkeit allgemein nicht so hoch ist wie die, die während des Vorwärts-Antriebs F aufgebracht wird. Der Rückwärts-Antrieb R wird lediglich zur Beseitigung von Verstopfungen oder Verklemmungen in dem Vorsatzgerät 70 oder dem Zuführungsmechanismus 22 und zur Ermöglichung einer Neuverteilung oder Entfernung der Ursache der Verklemmung oder Verstopfung verwendet. Um das Drehmoment zu vergrößern, könnte ein Untersetzungsgetriebe zwischen dem Hydraulikantrieb und der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 verwendet werden.
  • Es sei bemerkt, dass, wie dies am besten in 2 gezeigt ist, der Riemenstrang zwischen der oberen Zuführungsmechanismus-Wellen-Riemenscheibe 26 und dem Spannrad 52 sowie der Riemenstrang zwischen der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe und der Spannrolle 52 im Wesentlichen symmetrisch sind. Zusätzlich befindet sich die Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 44 nahe an der oberen Zuführungsmechanismus-Wellen-Riemenscheibe 26 und näher an dieser Riemenscheibe 26, als das Zuführungsmechanismus-Spannrad 52. Das Zuführungsmechanismus-Spannrad 52 ist jedoch vorzugsweise außerdem nah an der oberen Vorsatzgeräte-Wellen-Riemenscheibe 26 und näher an der unteren Zuführungseinrichtungs-Wellen-Riemenscheibe angeordnet, als die Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42. Diese Anordnung stellt sicher, dass die Riemenspannung während des Rückwärtsantriebs R auf den Teil des Zuführungsmechanismus-Antriebsriemens 36 ausgeübt wird, der zwischen der unteren Zuführungseinrichtungs-Antriebsriemenscheibe 40 und der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 verläuft. Auf diese Weise ergibt ein Spannrad 50 eine Spannung für normalerweise ungespannte Seiten des Zuführungs-Antriebsriemens 36 sowohl während des Vorwärts-Antriebs F als auch während des Rückwärts-Antriebs R. Anders gesagt, befindet sich die Spannrolle 52 auf der unbelasteten Seite des Zuführungsmechanismus-Antriebsriemens 36 unabhängig von der Richtung F, R des Antriebs. Die Rückwärts-Antriebsanordnung kann weiterhin so ausgebildet werden, dass sie selektiv einen Vorwärts-Antrieb F liefert, indem der Hydraulikantrieb umgekehrt wird, wobei sich ein geringeres Ausmaß der Riemenspannung oder eine niedrigere Geschwindigkeit des Zuführungsmechanismus-Antriebsriemens 36 ergibt als die, die verwendet wird, wenn der Vorwärts-Antrieb F unter Verwendung der oberen Zuführungsmechanismus-Wellen-Riemenscheibe 26 aufgebracht wird, um den Vorwärts-Antrieb F zu erzeugen. Entsprechend kann die Rückwärts-Antriebsanordnung dazu verwendet werden, die Zuführungsmechanismen langsam oder abschnittsweise vorwärts zu bewegen, während die Arbeitsmaschine stationär ist. Die verringerte Riemenspannung ist das Ergebnis der Tatsache, dass der Vorwärts-Antrieb F von der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 aus dazu neigt, den Riemenstrang zwischen der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe 42 und der oberen Vorsatzgeräte-Wellen-Riemenscheibe 26 zu spannen, wodurch andererseits das Spannrad 52 gegen seine Feder 64 gezogen wird. Hierbei gibt es keine Einrichtungen zum Spannen der unbelasteten Seite des Zuführungsmechanismus-Antriebsriemens 36 zwischen der Rückwärts-Antriebsriemenscheibe und der unteren Antriebsriemenscheibe 40.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung schließen u. a. eine sauberere Konstruktion als die, die häufig bisher verwendet wurde, bei einer verringerte Teilezahl, verringerten Kosten und einer verringerten Wartung ein, die sich aus dem Fortfall der Notwendigkeit eines zusätzlichen Kettenantriebes oder äquivalenter Bauteile für die Drehrichtungsumkehr der Zuführungseinrichtung ergibt. Obwohl die vorliegende Erfindung besonders bezüglich einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurde, ist es für den Fachmann verständlich, dass Änderungen hinsichtlich der Form und der Einzelheiten durchgeführt werden können, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Claims (27)

  1. Antriebsmechanismus für eine Arbeitsmaschine (10), wobei der Mechanismus Folgendes einschließt: ein Vorwärts-Antriebsrad (26) und ein angetriebenes Rad (40), die mit Hilfe eines endlosen flexiblen Bandes (36) gekoppelt sind, das um Außenkränze des Antriebsrades und der angetriebenen Räder gelegt ist, wobei das Antriebsrad (26) zur Übertragung von Antriebskraft auf das angetriebene Rad (40) in einer Vorwärtsrichtung (F) entlang einer belasteten Seite des Bandes (36) ausgebildet ist; ein Spannrad (53), das auf einer Außenseite des Bandes (36) läuft und eine nach innen gerichtete Spannkraft auf das Band (36) ausübt; und eine Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48), die zur selektiven Lieferung des Rückwärts-Antriebes an das Band (36) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass: das Spannrad (52) eine nach innen gerichtete Spannkraft auf einen Strang des Bandes ausübt, der entlastet ist, wenn der Vorwärts-Antrieb übertragen wird; und die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) ein Rückwärts-Antriebsrad (42) umfasst, das zwischen dem angetriebenen Rad (40) und dem Spannrad (52) auf einem inneren Teil der Seite des Bandes (36) angeordnet ist, der während des Vorwärts-Antriebs entspannt wird.
  2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad (52) so ausgebildet ist, dass es die nach innen gerichtete Spannkraft in einer derartigen Weise ausübt, dass ein Strang des Bandes (36) zwischen dem angetriebenen Rad (40) und dem Rückwärts-Antriebsrad (42) während der Anwendung des Rückwärts-Antriebs gespannt wird.
  3. Mechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Spannrad (52) auf der unbelasteten Seite des Bandes (36) unabhängig von der Richtung des Antriebs befindet.
  4. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strang des Bandes (36) zwischen dem Antriebsrad (26) und dem Spannrad (52) und ein Strang des Bandes (36) zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad (42) und dem Spannrad (52) im Wesentlichen symmetrisch sind.
  5. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) so ausgebildet ist, dass sie selektiv einen Vorwärts-Antrieb liefert.
  6. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) zur Lieferung des Vorwärts-Antriebs mit einem geringeren Ausmaß an Spannung des Bandes (36) ausgebildet ist, als sie für die Aufbringung des Vorwärts-Antriebes unter Verwendung des Vorwärts-Antriebsrades verwendet wird.
  7. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückwärts-Antriebsrad (42) näher an dem Antriebsrad (26) angeordnet ist als das Spannrad (52).
  8. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad (52) näher an dem angetriebenen Rad (40) angeordnet ist als das Rückwärts-Antriebsrad (42).
  9. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrad (52) an einem Arm (54) angebracht ist, der um einen festen Schwenkpunkt (52) im Bereich eines Endes verschwenkbar ist, wobei um diesen Schwenkpunkt die Schwenkkraft durch eine Vorspanneinrichtung (64) aufgebracht wird, die mit dem Arm verbunden ist.
  10. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) einen Hydraulikmotor (46) umfasst.
  11. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) eine Freilaufanordnung (48) einschließt, die so ausgebildet ist, dass ihr Ausgang während des Vorwärtsantriebes des Bandes (36) frei umläuft.
  12. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) eine Kupplungsanordnung (48) zum selektiven Einkuppeln des Rückwärts-Antriebes einschließt.
  13. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (26) während des Aufbringens des Rückwärts-Antriebes auf das Band (36) frei umlaufen kann.
  14. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band einen Antriebsriemen (36) umfasst, und dass das Vorwärts-Antriebsrad, das angetriebene Rad und das Rückwärts-Antriebsrad Riemenscheiben (26, 40, 42) umfassen.
  15. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass: das Vorwärts-Antriebsrad (26), das angetriebene Rad (40) und das Rückwärts-Antriebsrad (42) in einer im Wesentlichen vertikalen Ebene ausgerichtet sind; und der Strang des Bandes (36), der während seines Vorwärts-Antriebes belastet wird, einen unteren Strang des Bandes umfasst.
  16. Mechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Zuführungsmechanismus (22) einer landwirtschaftlichen Maschine, wie z. B. eines Mähdreschers (10) oder eines Feldhäckslers umfasst.
  17. Mechanismus nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Rad (40) für den Antrieb eines Vorsatzgerätes (70) der landwirtschaftlichen Maschine (10) ausgebildet ist.
  18. Mechanismus nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) zur Verwendung bei der Beseitigung einer Blockierung in einer Anordnung zum Aufsammeln, Fördern oder Verarbeiten von Erntematerial ausgebildet ist.
  19. Verfahren zur Umkehrung des Antriebs in einen Zuführungsmechanismus (22) einer Arbeitsmaschine (10), wobei das Verfahren Folgendes einschließt: – Koppeln eines Antriebrades (26) mit einem angetriebenen Rad (40) unter Verwendung eines endlosen Bandes (36); – Bereitstellen einer Rückwärts-Antriebseinrichtung(42, 44, 46, 48) und selektives Liefern des Rückwärts-Antriebes von dieser an das Band (36); und – Bereitstellen eines Spannrades (52) und Aufbringen einer Spannung auf das Band (36) unter Verwendung des Spannrades (52), dadurch gekennzeichnet, dass: – die Bereitstellung einer Rückwärts-Antriebseinrichtung die Bereitstellung eines Rückwärts-Antriebsrades (42) entlang eines Stranges des Bandes (36) umfasst, der während des Vorwärts-Antriebs entlastet wird; – die Bereitstellung eines Spannrades die Bereitstellung eines Spannrades (52) zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad (42) und dem Antriebsrad (26) umfasst; und – das Aufbringen der Spannung auf das Band (36) die Verwendung des Spannrades (52) in einer derartigen Weise umfasst, dass das Band (36) zwischen dem Antriebsrad (26) und dem angetriebenen Rad (40) während des Vorwärts-Antriebs und zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad (42) und dem angetriebenen Rad (40) während des Rückwärts-Antriebs gespannt wird.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass es das Aufbringen einer nach innen gerichteten Spannkraft auf das Band (36) über das Spannrad (53) in einer derartigen Weise einschließt, dass der Strang des Bandes (36) zwischen dem Rückwärts-Antriebsrad (42) und dem angetriebenen Rad (40) gespannt wird, während das Band (36) in einer Rückwärtsrichtung angetrieben wird.
  21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass es die Positionierung des Spannrades (52) auf der unbelasteten Seite des Bandes (36) unabhängig von der Antriebsrichtung einschließt.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin Folgendes umfasst: – selektives Liefern eines Vorwärts-Antriebes unter Verwendung der Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48).
  23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass es die Lieferung des Vorwärts-Antriebes mit einem geringeren Ausmaß der Spannung des Bandes (36) einschließt, als diese verwendet wird, wenn der Vorwärts-Antrieb unter Verwendung des Antriebsrades (36) ausgeübt wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass es das Anwenden des Rückwärts-Antriebes durch selektives Einkuppeln eines Kupplungsmechanismus (48) einschließt, der der Rückwärts-Antriebseinrichtung (42, 44, 46, 48) zugeordnet ist.
  25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass es die Positionierung des Rückwärts-Antriebsrades (42) näher an dem Antriebsrad (26) als das Spannrad (52) umfasst.
  26. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass es die Positionierung des Spannrades (52) näher an dem angetriebenen Rad (40) als das Rückwärts-Antriebsrad (42) einschließt.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsmaschine eine landwirtschaftliche Maschine, wie z. B. einen Mähdrescher (10) oder einen Feldhäcksler umfasst.
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