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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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BEREICH DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Festbrennstoff-Brenner zum
Verbrennen von Festbrennstoff durch Transportieren des Festbrennstoffs
unter Verwendung eines Gasstroms und insbesondere einen Festbrennstoff-Brenner,
der zum Pulverisieren, zum Transportieren unter Verwendung eines
Gasstroms und zur anschließenden
Suspensionsverbrennung eines Brennstoffs, der viel Feuchtigkeit
und flüchtige
Stoffe enthält,
wie Holz, Torf und Kohle oder dergleichen, geeignet ist, sowie ein
Verbrennungsverfahren, bei dem der Festbrennstoff-Brenner verwendet
wird, eine Verbrennungsvorrichtung, die den Festbrennstoff-Brenner
umfasst, und ein Verfahren zum Betreiben der Verbrennungsvorrichtung.
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BESCHREIBUNG DES STANDS DER
TECHNIK
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Holz,
Torf und Kohle mit einem niedrigen Kohlungsgrad, wie Braunkohle
und Lignit, die typisch hierfür
sind, enthalten viel Feuchtigkeit. Ferner enthalten diese Brennstoffe
bei einer Klassifizierung von Brennstoffkomponenten in flüchtige Substanzen
einer Komponente, die bei einer Erwärmung als Gas freigegeben werden,
Holzkohle (festen Kohlenstoff) einer Komponente, die als Feststoff
verbleibt, Asche einer Komponente, die als unbrennbare Materie und Feuchtigkeit
verbleibt, viel Feuchtigkeit und flüchtige Substanzen und wenig
Holzkohle. Überdies
weisen diese Brennstoffe im Vergleich zu Kohle mit einem hohen Kohlungsgrad,
wie bituminöse
Kohle und Anthrazitkohle, einen niedrigen Brennwert und im Allgemeinen
eine geringe Mahlbarkeit bzw. Pulverisierbarkeit auf. Zudem haben
diese Brenn stoffe das Merkmal einer niedrigen Schmelztemperatur
der Verbrennungsasche.
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Da
diese Festbrennstoffe viele flüchtige
Substanzen enthalten, entzünden
sich diese Festbrennstoffe bei einem Lagerungsprozess, einem Pulverisierungsprozess
und einem Transportprozess in einer Luftatmosphäre leicht selbst und sind dementsprechend
im Vergleich bituminöser
Kohle zu schwierig zu handhaben. Werden diese Brennstoffe pulverisiert,
um verbrannt zu werden, wird ein Gasgemisch aus Verbrennungsabgas
und Luft mit verringerter Sauerstoffkonzentration als Transportgas
für den
Brennstoff verwendet, um eine Selbstentzündung dieser Brennstoffe zu
verhindern. Das Verbrennungsabgas verringert die Sauerstoffkonzentration, um
eine Oxidationsreaktion (ein Verbrennen) des Brennstoffs zu unterdrücken und
eine Selbstverbrennung des Brennstoffs zu verhindern. Andererseits
hat die Retentionswärme
des Verbrennungsabgases die Wirkung einer Trocknung des Brennstoffs
durch Verdampfen des Wassers im Brennstoff.
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Wenn
der Brennstoff jedoch aus einem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßen wird,
wird die Oxidationsreaktion des von dem Transportgas mit niedriger
Sauerstoffkonzentration transportierten Brennstoffs durch die Sauerstoffkonzentration
um den Brennstoff begrenzt. Daher ist die Verbrennungsgeschwindigkeit
im Vergleich zu der eines durch Luft transportierten Brennstoffs
gering. Da die Oxidationsreaktion des Brennstoffs im Allgemeinen
aktiviert wird, nachdem der Brennstoff mit aus der Luftdüse ausgestoßener Luft
gemischt ist, wird die Verbrennungsgeschwindigkeit von der Mischgeschwindigkeit mit
der Luft bestimmt. Daher ist die Zeit für die vollständige Verbrennung
des Brennstoffs im Vergleich zur Zeit für die vollständige Verbrennung
bei einem Transport des Brennstoffs unter Verwendung von Luft länger, und
dementsprechend nimmt die Menge an nicht verbrannten Komponenten
am Ausgang der Verbrennungsvorrichtung, d. h. des Ofens, zu. Ferner ist
die Flammentemperatur niedriger, da die Verbrennungsgeschwindigkeit
gering ist. Dadurch ist die Reduktionsreaktion von Stickoxiden NOx
zu Stickstoff, die in einer Nox-Reduktionszone mit einer hohen Temperatur
(von ca. 1.000°C
oder mehr) aktiviert wird, schwer zu verwenden, und dementsprechend wird
die Konzentration von NOx am Ausgang des Ofens im Vergleich zu der
bei einem Transport des Brennstoffs unter Verwendung von Luft höher.
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Als
Verfahren zur Beschleunigung der Entzündung von durch ein Transportgas
mit geringer Sauerstoffkonzentration transportiertem Brennstoff existiert
ein Verfahren, bei dem zur Erhöhung
der Sauerstoffkonzentration in dem Brennstofftransportgas am vorderen
Ende einer Brennstoffdüse
eine zusätzliche
Luftdüse
vorgesehen ist. Ein Festbrennstoff-Brenner mit einer zusätzlichen
Luftdüse
außerhalb
der Brennstoffdüse
ist beispielsweise in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung Nr. 10-732208 offenbart.
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Ferner
ist in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung
Nr. 11-148610 ein Festbrennstoff-Brenner offenbart, der
das Mischen von Brennstoff und Luft am Ausgang der Brennstoffdüse durch die
Anordnung einer zusätzlichen
Luftdüse
in der Mitte der Brennstoffdüse
beschleunigt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Durch
jeden der vorstehend beschriebenen herkömmlichen Festbrennstoff-Brenner
wird die Verbrennungsreaktion mittels Anordnen der zusätzlichen
Luftdüse
im Inneren der Brennstoffdüse
zur Beschleunigung der Vermischung des Festbrennstoffs mit Luft
be schleunigt. Hierbei wird der aus dem Fluidgemisch aus dem Festbrennstoff
und dem Transportgas des Festbrennstoffs zusammengesetzte Brennstoffstrahl
vorzugsweise ausreichend mit der aus der zusätzlichen Luftdüse am Ausgang
der Fluiddüse ausgestoßenen Luft
vermischt.
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Wenn
die von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
Luft jedoch parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird,
wird die Vermischung des Brennstoffstrahls mit der zusätzlichen Luft
langsam, da die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Brennstoffstrahl
und dem zusätzlichen Luftstrom
gering ist.
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Im
Allgemeinen ist der Abstand zwischen dem Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
und dem Ausgang der Brennstoffdüse
kürzer
als 1 m. Die Strömungsgeschwindigkeit
des Brennstoffstrahls ist höher
als ca. 12 m/s. Daher hat die Zeitspanne für die Vermischung der Brennstoffpartikel
und der zusätzlichen
Luft eine geringe Länge
von ca. 0,1 Sekunden oder weniger, und dementsprechend können die Brennstoffpartikel
nicht ausreichend mit der Luft vermischt werden.
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Ist
die zusätzliche
Luftdüse
stromaufseitig der Brennstoffdüse
angeordnet, um die Vermischungsdauer der Brennstoffpartikel und
der zusätzlichen
Luft in der Brennstoffdüse
zu erhöhen,
besteht andererseits die Möglichkeit
eines Auftretens eines sogenannten Rückzündungsphänomens, bei dem die Zündung im
Inneren der Brennstoffdüse
erfolgt. Daher kann der Abstand zwischen dem Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
und dem Ausgang der Luftdüse
nicht verlängert
werden.
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Wenn
ein Teil der zusätzlichen
Luft durch einen konischen Einspritzabschnitt in der diagonal stromabseitigen
Richtung ausgestoßen
wird, wie in der offengelegten
japanischen
Patentanmeldung Nr. 11-148610 beschrieben, kann andererseits
die zusätzliche
Luft den äußeren Randabschnitt
der Brennstoffdüse
nur schwer erreichen.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Festbrennstoff-Brenner
zu schaffen, der ein Gas mit einer niedrigen Sauerstoffkonzentration als
Transportgas für
einen armen Festbrennstoff, wie Braunkohle oder dergleichen, nutzt
und eine Einrichtung zur Beschleunigung einer Vermischung von Brennstoffpartikeln
und Luft in einer Brennstoffdüse umfasst,
die eine Zone mit einer Brennstoffkonzentration und einer Sauerstoffkonzentration
bildet, die höher
als die Durchschnittswerte einer Brennstoffkonzentration und einer
Sauerstoffkonzentration in der Brennstoffdüse sind, um den Brennstoff über einen
weiten Bereich von einem Hochlastzustand bis zu einem Niedriglastzustand
stabil zu verbrennen, ohne dass der Abstand zwischen einem Ausgang
einer zusätzlichen
Luftdüse
und einem Ausgang einer Luftdüse
verändert
wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verbrennungsverfahren,
bei dem der Festbrennstoff-Brenner mit der Einrichtung zur Beschleunigung
der Vermischung von Brennstoffpartikeln und Luft zur stabilen Verbrennung
des Brennstoffs verwendet wird, eine Verbrennungsvorrichtung, die
den Festbrennstoff-Brenner umfasst, und ein Verfahren zum Betreiben
der Verbrennungsvorrichtung zu schaffen.
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Zur
Lösung
der vorstehend genannten Aufgaben schlägt die vorliegende Erfindung
einen Festbrennstoff-Brenner mit einer Brennstoffdüse zum Ausstoßen eines
Fluidgemischs aus einem Festbrennstoff und einem Transportgas, einer
zusätzlichen
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft in die Brennstoffdüse
in nahezu senkrechter Richtung zu einer Strömungsrichtung des Fluidgemischs
und mindestens einer außenseitigen
Luftdüse
zum Ausstoßen von
Luft vor, die au ßerhalb
der Brennstoffdüse
angeordnet ist, wobei der Ausgang der zusätzlichen Luftdüse in einer
Position im Brenner stromauf eines Ausgangs der Brennstoffdüse angeordnet
ist.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
kann im mittleren Abschnitt der Brennstoffdüse oder in einem Trennwandteil
zum Abtrennen der Brennstoffdüse
von der außenseitigen
Luftdüse
angeordnet sein.
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Es
ist auch möglich,
ein Verbrennungsverfahren zu verwenden, bei dem der Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird, wobei bei einer niedrigen Verbrennungslast eine
von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführte
Luftmenge vergrößert und
eine von der äußeren Luftdüse der äußeren Luftdüsen, welche der
Brennstoffdüse
am nächsten
liegt, zugeführte Luftmenge
vermindert oder eine Wirbelströmungsgeschwindigkeit
vergrößert wird
und, wenn eine Verbrennungslast hoch ist, die Menge an von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführter
Luft vermindert und die Menge der von der äußeren Luftdüse der äußeren Luftdüsen, welche sich der Brennstoffdüse am nächsten befindet,
zugeführten
Luft erhöht
oder die Wirbelintensität
vermindert wird.
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Der
erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
ist ein Festbrennstoff-Brenner mit einer Brennstoffdüse zum Ausstoßen eines
Fluidgemischs aus einem Festbrennstoff und einem Transportgas, einer zusätzlichen
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft in die Brennstoffdüse
in nahezu senkrechter Richtung zu einer Strömungsrichtung des Fluidgemischs
und mindestens einer außenseitigen
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft, die außerhalb
der Brennstoffdüse angeordnet
ist, wobei ein Ausgang der zusätzlichen Luftdüse in einer
Position im Brenner stromauf eines Ausgangs der Brennstoffdüse angeordnet
ist.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
kann im mittleren Abschnitt der Brennstoffdüse oder in der Trennwand der
außenseitigen
Luftdüse
angeordnet sein.
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Wenn
der von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
zusätzliche
Luftstrahl nahezu senkrecht zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird,
wird die Vermischung des Brennstoffstrahls und der zusätzlichen
Luft beschleunigt, da die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den
Brennstoffpartikeln und dem zusätzlichen
Luftstrahl größer als
die Geschwindigkeitsdifferenz in einem Fall ist, in dem der von
der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
zusätzliche
Luftstrahl parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird.
Insbesondere da die spezifische Dichte des Brennstoffpartikels größer als die
von Gas ist, werden die Brennstoffpartikel durch eine Trägheitskraft
in den zusätzlichen
Luftstrahl gemischt.
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Da
gleichzeitig das Transportgas mit geringer Sauerstoffkonzentration
um die Brennstoffpartikel von den Brennstoffpartikeln getrennt wird,
wird die Sauerstoffkonzentration um die Brennstoffpartikel höher als
die Sauerstoffkonzentration des Transportgases. Daher wird nach
dem Ausstoßen
aus der Brennstoffdüse
die Verbrennungsreaktion durch die hohe Sauerstoffkonzentration
beschleunigt, und dementsprechend wird am Ausgang der Brennstoffdüse eine
stabile Flamme erzeugt.
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Zu
diesem Zeitpunkt werden durch das Ausstoßen von Luft aus der zusätzlichen
Luftdüse
in der zur Strömungsrichtung
des Brennstoffstrahls nahezu senkrechten Richtung zur Erhöhung der
Sauerstoffkonzentration entlang des inneren Umfangs der äußeren Trennwand
der Brennstoffdüse
entlang des inneren Umfangs der äußeren Trennwand
der Brennstoffdüse
eine hohe Brennstoffkonzentration und eine hohe Sauerstoffkonzentration
erzeugt. Dadurch wird die Verbrennungsreaktion zur stabilen Erzeugung
einer Flamme am Ausgang der Brennstoffdüse nach dem Ausstoß aus der
Brennstoffdüse
durch die hohe Sauerstoffkonzentration beschleunigt.
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Die
pulverisierte Kohle, die in der Nähe der inneren Wandfläche der
Brennstoffdüse
entlang strömt,
wird erhöht,
um die Möglichkeit
zu erhalten, in der Nähe
des Ausgangs der Brennstoffdüse
mit der von der außenseitigen
Luftdüse
ausgestoßenen
Luft in Kontakt zu gelangen. Ferner neigt die pulverisierte Kohle
dazu, sich bei Kontakt mit einem Gas mit hoher Temperatur in einem
auf der Stromabseite eines später
beschriebenen Flammenstabilisierungsrings erzeugten Umlaufstrom
zu entzünden.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
kann Luft aus der Trennwand am Umfang zur Mitte hin oder Luft vom inneren
Teil der Brennstoffdüse
zur Außenseite
hin ausstoßen.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
ist vorzugsweise an dem Abschnitt angeordnet, an dem sich die Strömungsbahn
der Brennstoffdüse
erweitert. Die Trägheitskraft
der Brennstoffpartikel ist im Vergleich zur Trägheitskraft eines Gases stark.
Durch Anordnen des Ausgangs der zusätzlichen Luftdüse im sich
erweiternden Teil der Strömungsbahn,
in dem die Geschwindigkeitskomponente aus der Strömungsbahn zur
Wandfläche
kaum induziert wird, ist es möglich, ein
Eindringen der Brennstoffpartikel in die zusätzliche Luftdüse bzw.
ihre Ansammlung in dieser zu unterdrücken.
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Ferner
schlägt
die vorliegende Erfindung einen Festbrennstoff-Brenner mit einer Brennstoffdüse zum Ausstoßen eines
Fluidgemischs aus einem Festbrennstoff und einem Transportgas, mindestens einer
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft, die außerhalb
der Brennstoffdüse
angeordnet ist, einer zusätzlichen
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft in die Brennstoffdüse
in nahezu senkrechter Rich tung zu einer Strömungsrichtung des Fluidgemischs
und einem in der Brennstoffdüse
angeordneten Separator zum Teilen einer Strömungsbahn vor, wobei das Transportgas
ein Gas mit einem geringeren Sauerstoffgehalt als dem Sauerstoffgehalt
von Luft ist und sich ein Ausgang der zusätzlichen Luftdüse an einer
Position befindet, an der sich der Ausgang mit dem Separator überlappt,
wenn der Ausgang aus einer zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird.
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Es
ist möglich,
eine Einbaute innerhalb der Brennstoffdüse vorzusehen, die aus einem
den Querschnittsbereich der Strömungsbahn
innerhalb der Brennstoffdüse
verengenden Teil und aus einem diesen erweiternden Teil zusammengesetzt
ist, wobei von diesen Teilen der Verengungsteil und der Erweiterungsteil
von der Stromaufseite des Brenners nacheinander angeordnet sind.
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In
einem Endabschnitt stromaufseitig des Separators in der Strömungsbahn
der von dem Separator geteilten Brennstoffdüse kann ein Querschnittsbereich
der Strömungsbahn
an der Seite, an welcher die zusätzliche
Luftdüse
angeordnet ist, größer sein
als ein durch die Einbaute verengter Querschnittsbereich der Strömungsbahn.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
ist gelegentlich in einem äußeren Teil
der Trennwand der Brennstoffdüse
angeordnet.
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Es
ist möglich,
dass der Separator als zylindrisches oder kegelförmiges dünnwandiges Bauteil ausgebildet
ist und der Festbrennstoff-Brenner stromauf des Separators ein Strömungsbahn-Verengungsglied enthält, das
die Strömungsbahn
von dem Außenumfang
der Brennstoffdüse
her verengt, sowie einen stromab des Strömungsbahn-Verengungsglieds
angeordneten Konzentrator, der die Strömungsbahn von der Seite der
Mittelachse der Brennstoffdüse
her verengt.
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Bei
jedem der vorstehend beschriebenen Festbrennstoff-Brenner kann der
Festbrennstoff-Brenner eine Einbaute in einem vorderen Ende einer
die Brennstoffdüse
und die Luftdüse
voneinander trennenden Trennwand umfassen, wobei die Einbaute eine
Strömung
des Festbrennstoffs und des Transportgases des aus der Brennstoffdüse ausgestoßenen Festbrennstoffs
sowie eine Strömung
der von der Luftdüse
ausgestoßenen
Luft blockiert. Die Einbaute ist manchmal ein gezahnter Flammenstabilisierring,
der an einer Wandfläche
im Ausgang der Brennstoffdüse
angeordnet ist.
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Ein
Wirbler kann in der Luftdüse
vorgesehen sein.
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Eine
Führung
zur Bestimmung der Richtung des Ausstoßes von Luft kann im Ausgang
der Luftdüse
vorgesehen sein.
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Bei
diesen Verbrennungsverfahren, bei denen der Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird, ist es möglich,
das Verbrennungsverfahren zu verwenden, bei dem der Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird und bei dem bei einer niedrigen Verbrennungslast
eine von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführte Luftmenge
vergrößert wird
und bei einer hohen Verbrennungslast die Menge an von der zusätzlichen Luftdüse zugeführter Luft
vermindert wird.
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Gelegentlich
wird ein Verbrennungsverfahren, bei dem der Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird, verwendet, bei dem bei einer niedrigen Verbrennungslast
eine von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführte
Luftmenge vergrößert und
eine Strömungsmenge
von durch die Luftdüse
zugeführter
Luft verringert wird und bei einer hohen Verbrennungslast die Menge
an von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführter Luft
vermindert und die Strömungsmenge
der von der Luftdüse
zugeführten
Luft erhöht
wird, wodurch das Verhältnis
der Luft menge zur Menge des vom Festbrennstoff-Brenner zugeführten Brennstoffs
konstant gehalten wird.
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Es
ist möglich,
das Verbrennungsverfahren zu verwenden, bei dem der Festbrennstoff-Brenner verwendet
wird und bei dem am Ausgangsquerschnitt der Brennstoffdüse jeweils
in der mittleren Zone oder in der Umfangszone eine Zone mit einer Brennstoffkonzentration
und einer Sauerstoffkonzentration ausgebildet ist, die jeweils höher als
die Durchschnittswerte einer Brennstoffkonzentration und einer Sauerstoffkonzentration
sind, und in der Umfangszone oder in der mittleren Zone eine Zone mit
einer Brennstoffkonzentration und einer Sauerstoffkonzentration
ausgebildet ist, die jeweils niedriger als die Durchschnittswerte
der Brennstoffkonzentration und der Sauerstoffkonzentration sind.
In einem Fall, in dem die Luftdüse
im äußeren Umfang der
Brennstoffdüse
angeordnet ist, wird es beispielsweise bevorzugt, dass am Ausgangsquerschnitt
der Brennstoffdüse
eine äußere Umfangszone
mit einer Brennstoffkonzentration und einer Sauerstoffkonzentration
gebildet wird, die beide jeweils höher als die Durchschnittswerte
einer Brennstoffkonzentration und einer Sauerstoffkonzentration
sind, und dass eine mittlere Zone mit einer Brennstoffkonzentration und
einer Sauerstoffkonzentration gebildet wird, die jeweils beide niedriger
als die Durchschnittswerte der Brennstoffkonzentration und der Sauerstoffkonzentration
sind.
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Ferner
schlägt
die vorliegende Erfindung eine Verbrennungsvorrichtung vor, die
einen Ofen, der eine Mehrzahl an einer beliebigen Art der vorstehend
beschriebenen Festbrennstoff-Brenner umfasst, einen Bunker, einen
Kohleförderer,
ein Mahlwerk, dem Brennstoff gemischt mit Verbrennungsabgas, das
aus dem oberen Teil der Verbrennungsvorrichtung über eine Verbrennungsabgasleitung
abgezogen wird, stromab des Kohleförderers zugeführt wird,
eine Brenn stoffleitung zum Fördern
des im Mahlwerk pulverisierten Brennstoffs zu den Festbrennstoff-Brennern
und ein Gebläse
zum Zuführen von
Luft zu den Festbrennstoff-Brennern umfasst.
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Ferner
schlägt
die vorliegende Erfindung eine Verbrennungsvorrichtung vor, die
einen Ofen, der eine Mehrzahl an einer beliebigen Art der vorstehend
beschriebenen Festbrennstoff-Brenner umfasst, einen Bunker, einen
Kohleförderer,
ein Mahlwerk, dem Brennstoff gemischt mit Verbrennungsabgas, das
aus dem oberen Teil der Verbrennungsvorrichtung über eine Verbrennungsabgasleitung
abgezogen wird, stromab des Kohleförderers zugeführt wird,
eine Brennstoffleitung zum Fördern
des im Mahlwerk pulverisierten Brennstoffs zu den Festbrennstoff-Brennern,
ein Gebläse
zum Zuführen
von Luft zu den Festbrennstoff-Brennern, einen Niedriglast-Flammendetektor
oder einen Thermometer oder einen Strahlungspyrometer zur Überwachung einer
in jedem der Festbrennstoff-Brenner im Niedriglastzustand gebildeten
Flamme, einen Hochlast-Flammendetektor oder einen Thermometer oder einen
Strahlungspyrometer zum Überwachen
von in einer von den Festbrennstoff-Brennern beabstandeten Position
gebildeten Flammen im Hochlastzustand und Steuermittel zum Steuern
der Zufuhr einer von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßenen
Luftmenge auf der Grundlage eines Signals von den Messinstrumenten
umfasst.
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Ein
Verfahren zum Betreiben der verwendeten Verbrennungsvorrichtung
ist, dass, wenn die Verbrennungsvorrichtung mit hoher Verbrennungslast betrieben
wird, die Flamme des Festbrennstoffs in einer von dem Festbrennstoff-Brenner
beabstandeten Position gebildet wird, und dass, wenn die Verbrennungsvorrichtung
mit niedriger Verbrennungslast betrieben wird, die Flamme des Festbrennstoffs
in einer Position unmittelbar hinter dem Ausgang der Brennstoffdüse des Festbrennstoff-Brenners
gebildet wird.
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Die
vorliegende Erfindung schlägt
eine Boileranlage vor, die einen Ofen mit mehreren einer beliebigen
Art der vorstehend beschriebenen Festbrennstoff-Brenner an Wandflächen und
einen Wärmetauscher
zum Erzeugen von Dampf durch Erwärmen
von Wasser unter Verwendung von durch die Verbrennung des Festbrennstoffs
im Ofen erzeugter Verbrennungswärme
umfasst, wobei der Wärmetauscher
an den Wänden
des Ofens und im Inneren des Ofens angeordnet ist.
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Der
erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
ist insbesondere für
einen Fall geeignet, in dem ein Transportgas eine Sauerstoffkonzentration
von weniger als 21% aufweist, wenn ein viel Feuchtigkeit und flüchtige Substanzen
enthaltender Festbrennstoff, wie Braunkohle, Lignit oder dergleichen,
Holz oder Torf, pulverisiert, unter Verwendung eines Fluidstroms
transportiert und suspensionsverbrannt wird.
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Der
erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
ist ein Festbrennstoff-Brenner, der eine Brennstoffdüse zum Ausstoßen eines
Fluidgemischs aus einem Festbrennstoff und einem Transportgas, mindestens
eine Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft, die außerhalb
der Brennstoffdüse
angeordnet ist, und eine zusätzliche
Luftdüse
zum Ausstoßen
von Luft in die Brennstoffdüse
in einer zur Strömungsrichtung des
Fluidgemischs nahezu senkrechten Richtung und einen in der Brennstoffdüse angeordneten
Separator zum Teilen einer Strömungsbahn
umfasst, wobei das Transportgas ein Gas mit einer Sauerstoffkonzentration
ist, die niedriger als die Sauerstoffkonzentration von Luft ist,
und sich ein Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
an einer Position befindet, an der sich der Ausgang mit dem Separator über lappt,
wenn der Ausgang aus einer zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird.
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Die
zusätzliche
Luftdüse
kann im mittleren Teil der Brennstoffdüse oder in der Trennwand der außenseitigen
Luftdüse
angeordnet sein. Im Hinblick auf das Verhindern eines durch die
Brennstoffpartikel verursachten Abriebs ist die zusätzliche
Luftdüse vorzugsweise
auf der Trennwand der Brennstoffdüse angeordnet.
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Wenn
der von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
zusätzliche
Luftstrahl nahezu senkrecht zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird,
wird die Vermischung des Brennstoffstrahls und der zusätzlichen
Luft beschleunigt, da die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den
Brennstoffpartikeln und dem zusätzlichen
Luftstrahl größer als
die Geschwindigkeitsdifferenz in einem Fall ist, in dem der von
der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
zusätzliche
Luftstrahl parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird.
Insbesondere da die spezifische Dichte des Brennstoffpartikels größer als die
von Luft ist, werden die Brennstoffpartikel durch eine Trägheitskraft
in den zusätzlichen
Luftstrom gemischt.
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Da
sich bei der vorliegenden Erfindung ein Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
an der Position befindet, an der der Ausgang den Separator überlappt,
wenn der Ausgang aus der zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird, wird der von der zusätzlichen Luftdüse ausgestoßene zusätzliche
Luftstrom nur in die Strömungsbahn
auf der zwischen der zusätzlichen
Luftdüse
und dem Separator in der Brennstoffdüse angeordneten Seite der zusätzlichen
Luft gemischt, da der Separator das Strömen behindert. Da der zusätzliche
Luftstrahl in der Strömungsbahn
der zusätzlichen
Luft mit dem Brennstoffstrahl gemischt wird, wird der Strömungswiderstand
gegen das Strömen
des Brennstoffstrahls erhöht.
Wenn die Strö mungsrate
der zusätzlichen Luft
erhöht
wird, strömt
daher das Transportgas unter Vermeidung der Strömungsbahn der zusätzlichen Luft.
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Da
die Brennstoffpartikel jedoch aufgrund der Trägheitskraft im Vergleich zu
Gas eine stärkere Tendenz
haben, geradeaus zu fliegen, fliegen die Brennstoffpartikel auf
der Seite der Strömungsbahn der
zusätzlichen
Luft. Auf der Seite der Strömungsbahn
der zusätzlichen
Luft des Separators ist die Abnahme der Brennstoffpartikel im Vergleich
zur Abnahme der Strömungsrate
des Transportgases geringer.
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Dadurch
wird das Transportgas durch den zusätzlichen Luftstrahl ersetzt,
und dementsprechend wird die Sauerstoffkonzentration um die Brennstoffpartikel
höher als
die Sauerstoffkonzentration des Transportgases. Nach dem Ausstoß aus der Brennstoffdüse wird
die Verbrennungsreaktion zur stabilen Bildung einer Flamme am Ausgang
der Brennstoffdüse
durch die hohe Sauerstoffkonzentration beschleunigt.
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Zum
Verhindern einer Rückzündung oder
eines Abbrands durch die Bildung einer Flamme im Inneren der Brennstoffdüse ist die
Verweildauer des Brennstoffs in der Brennstoffdüse vorzugsweise kürzer als
die Zündverzögerungszeit
des Brennstoffs (ca. 0,1 Sekunden). Da das Brennstofftransportgas im
Inneren der Brennstoffdüse
im Allgemeinen mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von 12 bis 20 m/s strömt,
ist der Abstand zwischen dem Ausgang der Brennstoffdüse und dem
Ausgang der zusätzlichen Luftdüse kürzer als
1 m.
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Vorzugsweise
wird ein Strömungsbahn-Verengungsglied
in der Brennstoffdüse
des erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
angeordnet. Durch das Strömungsbahn-Verengungsglied
wird der Querschnittsbereich der Strömungsbahn der Brennstoffdüse von der
Stromaufseite des Brenners einmal verengt und allmählich auf
die ursprüngliche
Größe erweitert.
Da die Strömungsgeschwindigkeit
des im Inneren der Brennstoffdüse
strömenden
Brennstofftransportgases durch Verengen des Querschnittsbereichs
der Strömungsbahn
erhöht
wird, ist es möglich,
eine Ausbreitung einer Rückzündung bis
zu einem Abschnitt stromaufseitig des Strömungsbahn-Verengungsglieds selbst dann zu verhindern, wenn
aufgrund des Auftretens einer unmittelbaren Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit
im Inneren der Brennstoffdüse
eine Flamme gebildet wird.
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Hierbei
weist das Strömungsbahn-Verengungsglied
zur Verringerung des Strömungswiderstands
des Brennstofftransportgases eine Form auf, durch die der Querschnittsbereich
der Strömungsbahn
gleichmäßig verändert wird,
wie bei einer Venturidüse.
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Ferner
wird durch das Versehen des Inneren der Brennstoffdüse mit dem
aus dem den Querschnittsbereich der Strömungsbahn verengenden Abschnitt
und dem diesen erweiternden Abschnitt im Inneren der Brennstoffdüse, die
von der Stromaufseite in der genannten Reihenfolge angeordnet sind,
zusammengesetzten Konzentrator eine den Konzentrator entlang zur äußeren Umfangsrichtung
strömenden
Geschwindigkeitskomponente in den Brennstoffpartikeln induziert.
Da die Trägheitskraft
des Brennstoffpartikels größer als
die des Transportgases ist, strömen
die Brennstoffpartikel nahe der inneren Wandfläche der Brennstoffdüse ungleichmäßig dahin,
um den Ausgang der Düse
zu erreichen. Dadurch wird an der inneren Wandfläche der Brennstoffdüse ein Brennstoffkondensatstrahl
gebildet.
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Hierbei
wird in einem Fall, in dem sich der Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
an der Position befindet, an der der Ausgang den Separator überlappt,
wenn der Ausgang aus der zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird, durch Ausstoßen
von Luft aus der zusätzlichen
Luftdüse
in die zur Strömungsrichtung
des Brennstoffstroms nahezu senkrechte Richtung zur Erhöhung der
Sauerstoffkonzentration entlang der inneren Wandfläche der
Brennstoffdüse
entlang der inneren Wandfläche der
Brennstoffdüse
ein Bereich mit hoher Brennstoffkonzentration und hoher Sauerstoffkonzentration
gebildet. Dadurch wird nach dem Ausstoß aus der Brennstoffdüse eine
Verbrennungsreaktion durch die hohe Sauerstoffkonzentration beschleunigt,
um am Ausgang der Brennstoffdüse
stabil eine Flamme zu bilden.
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Die
entlang dem inneren Umfang der außenseitigen Trennwand der Brennstoffdüse strömenden Brennstoffpartikel
werden an einer Position in der Nähe des Ausgangs der Brennstoffdüse mit der
von der Luftdüse
auf der äußeren Seite
der Brennstoffdüse
ausgestoßenen
Luft gemischt. Ferner neigt die pulverisierte Kohle dazu, sich bei
einem Kontakt mit einem Gas mit hoher Temperatur eines auf der Stromabseite
eines später
beschriebenen Flammenstabilisierrings gebildeten Umlaufstroms zu
entzünden.
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Wie
vorstehend beschrieben, existiert ein Verfahren, bei dem die Sauerstoffkonzentration
des Fluidgemischs aus dem Brennstoff und dem Transportgas, das in
der außenseitigen
Strömungsbahn zwischen
den von dem in der Brennstoffdüse
vorgesehenen Separator geteilten Strömungsbahnen strömt, durch
Anordnen zusätzlicher
Luftdüsen
am inneren Umfang der äußeren Trennwand
der Brennstoffdüse
und Ausstoßen
der zusätzlichen
Luft zur Mittelachse des Brenners erhöht wird.
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Andererseits
kann die gleiche Wirkung durch ein Verfahren erzielt werden, bei
dem die Sauerstoffkonzentration des in der inneren Strömungsbahn zwischen
den durch den in der Brennstoffdüse
vorgesehenen Separator geteilten Strömungsbahnen strömenden Fluidgemischs
aus dem Brennstoff und dem Transportgas durch Anord nen zusätzlicher
Luftdüsen am äußeren Umfang
der inneren Trennwand der Brennstoffdüse und durch Ausstoßen der
zusätzlichen
Luft von der Mittelachse des Brenners nach außen erhöht wird.
-
Vorzugsweise
ist die Einbaute (der Flammenstabilisierring) zum Hemmen des Stroms
des Festbrennstoffgemischs und der aus den Brennstoffdüsen ausgestoßenen Luft
am vorderen Endabschnitt der Trennwand zwischen der Brennstoffdüse und der äußeren Luftdüse angeordnet.
Der Druck wird auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings
verringert, um einen Umlaufstrom zu bilden, der von der Stromabseite
zur Stromaufseite strömt.
Innerhalb des Umlaufstroms stagnieren die Luft, der Brennstoff und
das aus einer Gruppe von Düsen
in der Außenseite
ausgestoßene
Brennstofftransportgas sowie das Gas mit hoher Temperatur von der
Stromabseite. Dadurch wird die Temperatur im Inneren des Umlaufstroms
hoch, wodurch sie als Entzündungsquelle
für den
Brennstoffstrahl wirkt. Daher wird die Flamme stabil vom Ausgangsabschnitt
der Brennstoffdüse
gebildet.
-
Wenn
der gezahnte Flammenstabilisierring in einer Richtung im Ausgang
der Brennstoffdüse
angeordnet ist, in der der Brennstoffstrahl blockiert wird, nimmt
eine Störung
des Brennstoffstrahls durch den Flammenstabilisierring zum Mischen
des Brennstoffstrahls mit Luft zu, die Verbrennungsreaktion wird
beschleunigt, und die Entzündung
des Brennstoffs wird beschleunigt.
-
Der
Festbrennstoff-Brenner gemäß der vorliegenden
Erfindung ist zum Variieren einer von der zusätzlichen Luftdüse ausgestoßenen Luftmenge entsprechend
einer Verbrennungslast geeignet.
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Bei
einer niedrigen Verbrennungslast wird die Menge der von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßenen
Luft erhöht.
Da in diesem Fall die Sauerstoffkonzentration im Inneren der Brennstoffdüse durch
die von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßenen
Luft erhöht wird,
wird die Verbrennungsreaktion des Brennstoffs mehr als bei einer
niedrigen Sauerstoffkonzentration beschleunigt, und dementsprechend
wird die Entzündung
des Brennstoffs vorgezogen, um an einer Position nahe der Brennstoffdüse eine
Flamme zu bilden.
-
Ist
die Verbrennungslast hoch, wird die Menge der von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführten Luft
verringert. Da in diesem Fall die Sauerstoffkonzentratiön im Inneren
der Brennstoffdüse
niedrig ist, wird die Verbrennungsreaktion des Brennstoffs nicht beschleunigt,
und dementsprechend wird an einer von der Brennstoffdüse entfernten
Position im Inneren der Verbrennungsvorrichtung eine Flamme gebildet.
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Wenn
die Temperatur des Festbrennstoff-Brenners oder der Wand der Verbrennungsvorrichtung
außerhalb
des Festbrennstoff-Brenners übermäßig hoch
ist, haftet Verbrennungsasche auf den Strukturen des Festbrennstoff-Brenners
und der Wand des Ofens, wodurch ein als Pfropfenbildung bezeichnetes
Phänomen
verursacht wird, bei dem die anhaftende Substanz anwächst.
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Da
sich die Flamme bei der vorliegenden Erfindung von dem Festbrennstoff-Brenner
trennt, nimmt die Temperatur des Festbrennstoff-Brenners bzw. der
Wand der Verbrennungsvorrichtung außerhalb des Festbrennstoff-Brenners
ab, wodurch das Auftreten einer Pfropfenbildung unterdrückt werden kann.
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Durch
Verändern
der Menge der von der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßenen
Luft auf der Grundlage von Signalen von dem im Festbrennstoff-Brenner
oder an einer Wand des Ofens um den Festbrennstoff-Brenner angeordneten
Thermometer oder Strahlungspyrometer oder Flammendetektor kann die
Position der Bildung der Flammen der Festbrennstoff-Brenner gesteuert
werden.
-
Die
vorstehende Beschreibung erfolgte anhand eines Falls, in dem der
Schmelzpunkt der Verbrennungsasche des Festbrennstoffs niedrig ist,
und dementsprechend das Auftreten einer Pfropfenbildung wahrscheinlich
ist. In einem Fall, in dem der Schmelzpunkt der Verbrennungsasche
des Festbrennstoffs oder die thermische Last des Ofens niedrig ist
und die Pfropfenbildung dementsprechend kein Problem darstellt,
kann die Flamme des Festbrennstoff-Brenners vom Ausgang der Brennstoffdüse gebildet
werden.
-
Ist
andererseits die Verbrennungslast niedrig, wird die Menge an Luft
vorzugsweise so gesteuert, dass ein Verhältnis der Gesamtmenge der von der
zusätzlichen
Luftdüse
zugeführten
Luft zu der zum vollständigen
Verbrennen der flüchtigen
Substanzen erforderlichen Menge an Luft, d. h. ein Verhältnis der
Luft zu den flüchtigen
Substanzen, 0,85 bis 0,95 werden kann.
-
Ist
die Verbrennungslast niedrig, ist es schwierig, eine stabile Verbrennung
aufrechtzuerhalten. Daher ist es durch Einstellen des Verhältnisses der
Luft zu den flüchtigen
Substanzen auf 0,85 bis 0,95 leicht, eine stabile Verbrennung aufrechtzuerhalten.
Die Menge an Strahlungshitze an der Festbrennstoffdüse und der
Wand der Verbrennungsvorrichtung kann zum Verändern der Position der Bildung
einer Flamme in der Verbrennungsvorrichtung durch Variieren der
Menge an Luft gesteuert werden.
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Im
Hochlastzustand wird die Flamme vorzugsweise an einer von dem Festbrennstoff-Brenner entfernten
Position gebildet, da die thermische Last in der Verbrennungsvorrichtung
hoch ist.
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Bei
dem Verbrennungsverfahren, bei dem der erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird, wird im Hochlastzustand der Verbrennungsvorrichtung
der Brennstoff an einer vom Festbrennstoff-Brenner entfernten Position
entzündet, und
die Flamme wird im mittleren Teil der Verbrennungsvorrichtung gebildet.
Um die im Hochlastzustand gebildete Flamme zu überwachen, wird vorzugsweise
die Flamme im mittleren Teil der Verbrennungsvorrichtung überwacht,
in dem sich die Flammen der Festbrennstoff-Brenner sammeln.
-
Da
die thermische Last im Inneren der Verbrennungsvorrichtung im Niedriglastzustand
niedrig ist, ist die Temperatur des Festbrennstoff-Brenners und
der Wand der Verbrennungsvorrichtung um den Festbrennstoff-Brenner
niedriger als die Temperatur im Hochlastzustand, und dementsprechend
tritt selbst dann kaum eine Pfropfenbildung auf, wenn die Flamme
nahe an den Festbrennstoff-Brenner
gebracht wird.
-
Im
Niedriglastzustand der Verbrennungsvorrichtung wird der Brennstoff
nahe dem Festbrennstoff-Brenner gezündet, um eine Flamme zu bilden. Zu
diesem Zeitpunkt werden die Flammen durch die einzelnen Festbrennstoff-Brenner
von Brenner zu Brenner gebildet, und die Flammen werden gelegentlich
getrennt im Inneren der Verbrennungsvorrichtung gebildet. Ferner
ist die Temperatur im Ofen im Vergleich zu der im Hochlastzustand
niedriger, und die Dauer einer vollständigen Verbrennung des Brennstoffs
wird lang. Wenn die Flamme den Festbrennstoff-Brenner verlässt, kann
der Brennstoff daher nicht vollständig verbrannt werden, bevor
er den Ausgang des Ofens erreicht, was zu einer Verringerung der
Effizienz der Verbrennung und zu einer Erhöhung der Menge an nicht verbranntem
Brennstoff führt.
Daher wird vorzugsweise jede der an den Ausgängen der einzelnen Festbrennstoff-Brenner
gebildete Flamme überwacht.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenner
kann die außenseitige
Luft durch Vorsehen der Luftdüse
(der äußeren Luftdü se) außerhalb
der Brennstoffdüse
und durch Vorsehen der Führung
zur Bestimmung der Ausstoßrichtung
der außenseitigen
Luft am Ausgang der äußeren Luftdüse expandierend
von der Mittelachse des Brenners ausgestoßen werden. Bei einer derartigen
Struktur wird die Geschwindigkeit des Brennstoffs in der Nähe des Brenners
verringert, da sich der Brennstoff entlang der außenseitigen
Luft ausdehnt, und dementsprechend wird die Verweildauer in der
Nähe des Festbrennstoff-Brenners
erhöht.
Dadurch können
die Effizienz der Verbrennung in dem Ofen verbessert und die Menge
an nicht verbranntem Brennstoff durch eine Erhöhung der Verweildauer des Brennstoffs
im Ofen verringert werden.
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Durch
ein derartiges Einstellen der Führung zum
Leiten des Strahls von der am weitesten außen angeordneten äußersten
Luftdüse,
dass der außenseitige
Luftstrahl die einzelnen Festbrennstoff-Brenner und die Wand der außerhalb
der Festbrennstoff-Brenner befindlichen Verbrennungsvorrichtung entlang
strömen
kann, kann die außenseitige
Luft die einzelnen Festbrennstoff-Brenner und die Wand der außerhalb
der Festbrennstoff-Brenner befindlichen Verbrennungsvorrichtung
kühlen,
um das Auftreten einer Pfropfenbildung zu unterdrücken.
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Als
Verbrennungsvorrichtung mit den mehreren erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brennern
an der Wandfläche
der Verbrennungsvorrichtung existieren ein kohlebefeuerter Boiler,
ein torfbefeuerter Boiler, ein biomassebefeuerter Boiler (ein holzbefeuerter
Boiler), etc.
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Durch
Anordnen der Thermometer oder Strahlungspyrometer in den erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brennern
oder an der Wandfläche des
außerhalb
der Festbrennstoff-Brenner befindlichen Ofens wird die Verbrennungsvorrichtung
so betrieben, dass die Menge der von der zusätzlichen Luftdüse des Festbrennstoff-Brenners
ausgestoßenen
Luft variiert wird. Dadurch werden die Flammen so gesteuert, dass
sie einzeln an geeigneten Positionen in der Verbrennungsvorrichtung
gebildet werden, die der Veränderung
der Verbrennungslast entsprechen.
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Der
Index, ob die Flammen an den geeigneten Positionen gebildet werden
oder nicht, wird beispielsweise wie folgt bestimmt. Dies bedeutet,
dass der Ofen so betrieben wird, dass das vordere Ende der Festbrennstoffflamme
im Inneren des Ofens an einer Position nahe der Wandfläche des
Ofens außerhalb
des Ausgangs der Brennstoffdüse
gebildet werden kann, wenn der Ofen im Niedriglastzustand betrieben
wird, und so, dass die Flamme an einer Position im Ofen gebildet
werden kann, die 0,5 m oder mehr vom Ausgang der Brennstoffdüse entfernt
ist, wenn der Ofen im Hochlastzustand betrieben wird.
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Die
Verbrennungsvorrichtung wird durch eine Überwachung unter Verwendung
eines Flammendetektors oder eine Visualisierung der Flammen im mittleren
Teil oder der Umgebung in der Verbrennungsvorrichtung geeignet betrieben,
in der sich die Flammen der erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenner
sammeln, wenn die Verbrennungsvorrichtung im Hochlastzustand betrieben
wird, und durch eine Überwachung
der einzelnen, in den Ausgängen
der erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenner
gebildeten Flammen, wenn die Verbrennungsvorrichtung im Niedriglastzustand
betrieben wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 1 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem die Flamme des
Fest brennstoff-Brenners nahe einem Umlaufstrom auf der Stromabseite
eines Flammenstabilisierrings gebildet wird, wenn die Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners im Niedriglastzustand verwendet wird;
-
2 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur der Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners aus dem Inneren eines Ofens betrachtet
zeigt;
-
3 ist
eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Flamme des Festbrennstoff-Brenners
nahe dem Umlaufstrom auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings
gebildet wird, wenn die Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners im Hochlastzustand verwendet wird;
-
4 ist
eine horizontale Schnittansicht, die die Struktur einer Verbrennungsvorrichtung
zeigt, bei der die Ausführungsform
1 der Festbrennstoff-Brenner verwendet wird;
-
5 ist
eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel des in 1 gezeigten
Festbrennstoff-Brenners zeigt;
-
6 ist
eine Schnittansicht, die ein weiteres, anderes Beispiel eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt;
-
7 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur des Festbrennstoff-Brenners,
bei dem ein Flammenstabilisierring mit einer anderen Struktur verwendet
wird, aus dem Inneren eines Ofens betrachtet zeigt;
-
8 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 2 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
ohne einen Konzentrator zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand,
in dem von dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßener Brennstoff in einem Niedriglastzustand
brennt;
-
9 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 3 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem von dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßener Brennstoff
in einem Niedriglastzustand brennt;
-
10 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur einer Verbrennungsvorrichtung
zeigt, bei der der erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird;
-
11 ist
eine horizontale Schnittansicht der Verbrennungsvorrichtung gemäß 10;
-
12 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur eines weiteren Beispiels
einer Verbrennungsvorrichtung zeigt, bei der der erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird;
-
13 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 6 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem die Flamme des
Festbrennstoff-Brenners nahe dem Umlaufstrom auf der Stromabseite
eines Flammenstabilisierrings gebildet wird, wenn die Ausführungsform
6 des Festbrennstoff-Brenners im Niedriglastzustand verwendet wird;
-
14 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur der Ausführungsform
6 des Festbrennstoff-Brenners aus dem Inneren einer Verbrennungsvorrichtung
gesehen zeigt;
-
15 ist
eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine Flamme des Festbrennstoff-Brenners
nahe dem Umlaufstrom auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings
gebildet wird, wenn die Ausführungsform
6 des Festbrennstoff-Brenners im Hochlastzustand verwendet wird;
-
16 ist
eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel eines Düsenteils des Festbrennstoff-Brenners zeigt;
-
17 ist
eine Schnittansicht, die eine Ausführungsform 7 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und in dem Festbrennstoff-Brenner ist die Installationsposition
der zusätzlichen
Luftdüse
verändert;
-
18 ist
eine Schnittansicht, die eine Ausführungsform 8 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und der Festbrennstoff-Brenner weist keinen Konzentrator
auf;
-
19 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 9 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem der im Niedriglastzustand
aus dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßene Brennstoff brennt;
-
20 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 9 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem der im Hochlastzustand aus
dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßene Brennstoff brennt; und
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21 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel einer weiteren Struktur des Flammenstabilisierrings
zeigt.
-
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER
ERFINDUNG
-
Ausführungsformen
des Festbrennstoff-Brenners, des Verbrennungsverfahrens, bei dem
der Festbrennstoff-Brenner verwendet wird, der Verbrennungsvorrichtung
mit den Festbrennstoff-Brennern und des Verfahrens zu Betreiben
der erfindungsgemäßen Verbren nungsvorrichtung
werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben.
-
AUSFÜHRUNGSFORM
1
-
1 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 1 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem die Flamme 20 des
Festbrennstoff-Brenners nahe einem Umlaufstrom 19 auf der Stromabseite
eines Flammenstabilisierrings 23 gebildet wird, wenn die
Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners im Niedriglastzustand verwendet wird. 2 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur der Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners aus dem Inneren eines Ofens 41 betrachtet
zeigt.
-
Der
Festbrennstoff-Brenner gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
1 umfasst eine Verbrennungsverbesserungsölkanone 24 im mittleren
Teil und eine Brennstoffdüse 11 zum
Ausstoßen
des Fluidgemischs aus dem Brennstoff und dem Transportgas des Brennstoffs
um die Verbrennungsverbesserungsölkanone 24.
Mehrere zusätzliche
Luftdüsen 12 sind
so angeordnet, dass die Düsenausgänge von
einer äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 zur
Mittelachse des Festbrennstoff-Brenners ausgerichtet sind.
-
Die
Verbrennungsverbesserungsölkanone 24,
die so angeordnet ist, dass sie in den mittleren Teil der Brennstoffdüse eindringt,
wird zum Entzünden
des Brennstoffs beim Aktivieren des Festbrennstoff-Brenners verwendet.
-
In
der Brennstoffdüse 11 sind
von der Stromaufseite in der genannten Reihenfolge ein Strömungsbahn-Verengungsglied
(eine Venturidüse) 32, eine
Einbaute (ein Konzentrator) 33 und ein Separator 35 angeordnet.
Die zusätzlichen
Luftdüsen 12 sind
auf eine Richtung eingestellt, in der die zur äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 ausgestoßene Luft
nahezu senkrecht zum Strom des Fluidgemischs in der Brennstoffdüse 11 wird.
Daher befindet sich der Ausgang der zusätzlichen Luftdüse 12 an einer
Position, an der der Ausgang den Separator 35 überlappt,
wenn der Ausgang aus einer zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird.
-
Außerhalb
der Brennstoffdüse 11 befinden sich
die ringförmigen äußeren Luftdüsen (eine
sekundäre
Luftdüse 13,
eine tertiäre
Luftdüse 14)
zum Ausstoßen
von Luft, und die ringförmigen äußeren Luftdüsen sind
konzentrisch zur Brennstoffdüse 11.
-
Eine
als Flammenstabilisierring 23 bezeichnete Einbaute ist
im vorderen Endabschnitt der Brennstoffdüse angeordnet, d. h. an der
Ausgangsseite des Ofens. Der Flammenstabilisierring 23 dient als
Hindernis für
den aus der Brennstoffdüse 11 ausgestoßenen, aus
dem Brennstoff und dem Transportgas zusammengesetzten Brennstoffstrom 16 und den
sekundären
Luftstrom 17, der durch die sekundäre Luftdüse 13 strömt. Daher
nimmt der Druck auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23,
d. h. auf der Seite der Verbrennungsvorrichtung 41, ab, und
eine Strömung
in der der Richtung des Brennstoffstrahls 16 und des sekundären Luftstroms
entgegengesetzten Richtung wird induziert. Die Strömung in
der Gegenrichtung wird als Umlaufstrom 19 definiert.
-
Durch
die Verbrennung von Brennstoff erzeugtes Gas mit hoher Temperatur
strömt
von der Stromabseite ins Innere des Umlaufstroms 19 und stagniert
im Umlaufstrom 19. Wenn das Gas mit hoher Temperatur und
der Brennstoff im Brennstoffstrahl 16 am Ausgang des Festbrennstoff-Brenners
vermischt werden, wird die Tempe ratur der Brennstoffpartikel durch
die Strahlungswärme
aus dem Inneren des Ofens 41 erhöht, wodurch sie entzündet werden.
-
Die
sekundäre
Luftdüse 13 und
die tertiäre Luftdüse 14 sind
durch eine Trennwand 29 voneinander getrennt, und der vordere
Endabschnitt der Trennwand 29 ist so in einer Führung 29a zum
Ausstoßen
des Stroms der tertiären
Luft 18 ausgebildet, dass er einen Winkel zum Brennstoffstrahl 16 aufweist.
Wenn eine Führung 25, 29a zum
Führen
der Ausstoßrichtung
der Luft in die Richtung weg von der Mittelachse des Brenners am
Ausgang der Strömungsbahnen
der äußeren Luftdüsen (der
sekundären
Luftdüse 13 und
der tertiären
Luftdüse 14)
angeordnet ist, ist die Führung
zusammen mit dem Flammenstabilisierring 23 zum leichten
Bilden des Umlaufstroms 19 nützlich.
-
Um
der von der sekundären
Luftdüse 13 und der
tertiären
Luftdüse 14 ausgestoßenen Luft
Wirbelungskraft zu verleihen, sind Wirbler 27 und 28 in
der sekundären
Luftdüse 13 und
der tertiären
Luftdüse 14 angeordnet.
-
Ein
Brennerhals 30, der die Wand des Ofens bildet, dient auch
als äußere Umfangswand
der tertiären
Luftdüse.
In der Wand des Ofens sind Wasserleitungen 31 angeordnet.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform
1 wird die Sauerstoffkonzentration in dem durch die Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstrahl 16 unter
Verwendung des Verbrennungsabgases als Transportgas für den Brennstoff
verringert. Ein Beispiel, bei dem ein derartiges Verbrennungsverfahren angewendet
wird, ist die Verbrennung von Kohle, wie Braunkohle oder Lignit,
die typisch für
einen niedrigen Kohlungsgrad sind, Torf oder Holz.
-
Diese
Brennstofftypen haben im Vergleich zu Kohle mit einem hohen Kohlungsgrad,
wie bituminöser
Kohle oder Anthrazitkohle, ei nen niedrigen Brennwert und weisen
im Allgemeinen eine geringe Mahlbarkeit oder Pulverisierbarkeit
auf. Überdies weist
die Verbrennungsasche dieser Festbrennstoffe eine geringe Schmelztemperatur
auf. Da diese Festbrennstoffe viele flüchtige Substanzen enthalten,
entzünden
sich diese Festbrennstoffe bei einem Lagerungsprozess und einem
Pulverisierungsprozess in einer Luftatmosphäre leicht selbst und sind dementsprechend
im Vergleich zu bituminöser
Kohle schwer zu handhaben. Wenn Braunkohle oder Lignit zur Verbrennung
pulverisiert wird, wird ein Gasgemisch aus Verbrennungsabgas und
Luft als Transportgas für den
Brennstoff verwendet, um eine Selbstentzündung dieser Brennstoffe zu
verhindern. Das Verbrennungsabgas reduziert die Sauerstoffkonzentration und
unterdrückt
die Oxidationsreaktion (das Verbrennen), um eine Selbstverbrennung
des Brennstoffs zu verhindern. Andererseits kann die gehaltene Wärme des
Verbrennungsabgases zum Trocknen des Brennstoffs durch Verdampfen
der Feuchtigkeit in dem Brennstoff genutzt werden.
-
Wird
der Brennstoff aus einem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßen, wird
die Oxidationsreaktion des von dem Transportgas mit niedriger Sauerstoffkonzentration
transportierten Brennstoffs durch die Sauerstoffkonzentration um
den Brennstoff begrenzt. Dementsprechend ist die Verbrennungsgeschwindigkeit
im Vergleich zu der bei einem durch Luft transportierten Brennstoff
niedrig. Da die Oxidationsreaktion von Brennstoff im Allgemeinen
nach dem Vermischen des Brennstoffs mit aus der Luftdüse ausgestoßener Luft
aktiviert wird, wird die Verbrennungsgeschwindigkeit von der Vermischungsgeschwindigkeit
mit der Luft bestimmt. Wenn daher ein Brennstoff wie Braunkohle
oder Lignit im Niedriglastzustand des Festbrennstoff-Brenners verbrannt
wird, in dem die Menge des verbrannten Brennstoffs gering ist, kann
im Vergleich zur Verbrennung von bituminöser Kohle häufiger ein Ausblasen oder ein
Erlöschen
der Flamme 20 auftreten. Ferner ist die Zeitspanne für die vollständige Verbrennung
des Brennstoffs im Vergleich zur Zeitspanne für die vollständige Verbrennung
bei einem Transport des Brennstoffs unter Verwendung von Luft länger, und
dementsprechend nimmt die Menge an nicht verbrannten Komponenten
oder Kohlenstoffen am Ausgang des Ofens 41 zu. Ferner ist
die Flammentemperatur aufgrund der geringen Verbrennungsgeschwindigkeit
niedrig. Dadurch ist die Reduktionsreaktion von Stickoxiden NOx
zu Stickstoff in der Reduktionsatmosphäre mit einer hohen Temperatur
von über
1.000°C
schwer zu verwenden, und dementsprechend wird die Konzentration
von NOx am Ausgang des Ofens im Vergleich zum Transport des Brennstoffs
unter Verwendung von Luft höher.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
1 umfasst die zusätzlichen
Luftdüsen 12 zum
Ausstoßen
von Luft in einer zur Strömungsrichtung
des Brennstoffstrahls im Inneren der Brennstoffdüse nahezu senkrechten Richtung.
Wenn der aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 auszustoßende zusätzliche
Luftstrahl 21 in der zur Strömungsrichtung des Brennstoffstrahls
nahezu senkrechten Richtung ausgestoßen wird, wird die Vermischung
des Brennstoffstrahls mit der zusätzlichen Luft beschleunigt,
da die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Brennstoffpartikeln
und dem zusätzlichen
Luftstrahl höher
als die Geschwindigkeitsdifferenz in einem Fall ist, in dem der
aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 auszustoßende zusätzliche
Luftstrom parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird.
Insbesondere da die spezifische Dichte der Brennstoffpartikel größer als
die von Luft ist, werden die Brennstoffpartikel durch eine Trägheitskraft
in den zusätzlichen
Luftstrahl gemischt.
-
Ferner
befindet sich der Ausgang der zusätzlichen Luftdüse 12 bei
der vorliegenden Ausführungsform
1 an einer Position, an der der Ausgang den Separator 35 überlappt,
wenn der Ausgang aus einer zu einer Achse des Brenners vertikalen
Richtung betrachtet wird. Daher wird die Ausstoßrichtung von dem Separator 35 blockiert,
und dementsprechend erweitert sich der zusätzliche Luftstrahl 21 nicht
zur innerseitigen Strömungsbahn 36 des
Separators 35, wodurch er durch die äußere Strömungsbahn 37 strömt.
-
Der
Strömungswiderstand
der äußeren Strömungsbahn 37 des
Separators 35 ist im Vergleich zum Strömungswiderstand der inneren
Strömungsbahn 36 groß, da der
zusätzliche
Luftstrahl 21 vermischt wird. Wird die Menge der zusätzlichen
Luft erhöht,
wird die Menge des durch die äußere Strömungsbahn 37 des
Separators 35 strömenden Transportgases
verringert. Da die Brennstoffpartikel andererseits aufgrund der
Trägheitskraft,
die größer als
die des Gases ist, unabhängig
vom Strömungswiderstand
in die äußere Strömungsbahn 37 strömen, bleibt
die Menge der durch die äußere Strömungsbahn 37 des
Separators 35 strömenden
Brennstoffpartikel annähernd
unverändert.
-
Wird
die Menge der zusätzlichen
Luft erhöht, nimmt
daher die Menge des Transportgases ab, das zusammen mit den Brennstoffpartikeln
in die äußere Strömungsbahn 37 gelangt.
Da das Transportgas durch die zusätzliche Luft ersetzt wird,
ist die Verdünnung
der Sauerstoffkonzentration im Vergleich zu einem einfachen Vermischen
des Transportgases mit der zusätzlichen
Luft geringer, und dementsprechend wird die Sauerstoffkonzentration
hoch. Ferner kann der Separator 35 eine Zerstreuung der
Brennstoffpartikel durch die beim Vermischen der zusätzlichen
Luft mit dem Transportgas erzeugte Störung verhindern. Daher ist
die Sauerstoffkonzentration in der äuße ren Strömungsbahn 37 des Separators 35 hoch,
und die Brennstoffdichte ist ebenfalls hoch.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
1 ist die Verbrennungsreaktion nach dem Ausstoß aus der Brennstoffdüse 11 durch
die hohe Sauerstoffkonzentration und die hohe Brennstoffdichte leicht
zu beschleunigen, und die Flamme 20 am Ausgang der Brennstoffdüse kann
stabil gebildet werden.
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Um
eine Rückzündung oder
einen Abbrand durch die Bildung einer Flamme 20 im Inneren
der Brennstoffdüse 11 zu
verhindern, ist der Abstand zwischen dem Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse 12 und
dem Ausgang der Luftdüse
vorzugsweise so festgelegt, dass die Verweildauer nach dem Mischen des
Brennstoffstrahls mit dem zusätzlichen
Luftstrahl 21 kürzer
als die Entzündungszeitverzögerung des Brennstoffs
sein kann. Im Allgemeinen ist der Index die Entzündungszeitverzögerung eines
Brenngases (ca. 0,1 Sekunden), die kürzer als die Entzündungszeitverzögerung von
pulverisierter Kohle ist. Da das Brennstofftransportgas im Inneren
der Brennstoffdüse
im Allgemeinen mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von 12 bis 20 m/s strömt,
ist der Abstand zwischen dem Ausgang der zusätzlichen Luftdüse 12 und
dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 kürzer als
1 m.
-
Ferner
ist bei der vorliegenden Ausführungsform
1 ein Strömungsbahn-Verengungsglied
(eine Venturidüse) 32 zur
Verengung der im Inneren der Brennstoffdüse 11 vorgesehenen
Strömungsbahn
in der äußeren Seitenwand 22 stromaufseitig
der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Eine Einbaute (ein Konzentrator) 33 zum einmaligen Verengen
und zum anschließenden
Erweitern der Strömungsbahn
ist außerhalb
der Ölkanone 24 im
mittleren Teil der Brennstoffdüse
im Inneren der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Die Einbaute 33 ist auf der Stromabseite des Strömungsbahn-Verengungsglieds 32 (auf
der Seite des Ofens 41) im Festbrennstoff-Brenner angeordnet.
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Die
Venturidüse 32 induziert
die Geschwindigkeitskomponente in der Richtung zur Mittelachse der
Brennstoffdüse
im Transportgas und den Brennstoffpartikeln. Durch Anordnen des
Konzentrators 33 auf der Stromabseite der Venturidüse 32 wird
eine Geschwindigkeitskomponente zur äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse
im Transportgas und den Brennstoffpartikeln induziert. Da die Trägheitskraft
der Brennstoffpartikel größer als
die des Brennstofftransportgases ist, können die Brennstoffpartikel dem
Strom des Brennstofftransportgases nicht folgen. Daher verändern die
Brennstoffpartikel aus einer Zone mit hoher Dichte nahe der der
Strömungsbahn
gegenüber
liegenden Wandfläche
ihre Richtung. Durch Induzieren der Geschwindigkeitskomponente zur
Außenseite
der Trennwand 22 der Brennstoffdüse durch die Venturidüse 32 und
den Konzentrator 33 strömt
der Brennstoff in der äußeren Strömungsbahn 37 des
Separators 34 entlang der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11.
-
Da
die von der zusätzlichen
Luftdüse 12 ausgestoßene Luft
zur äußeren Strömungsbahn 37 des Separators 35 ausgestoßen wird,
ist die Zone mit der hohen Brennstoffdichte und der hohen Sauerstoffkonzentration
zur inneren Wandfläche
der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 ungleichmäßig geformt.
Dadurch wird die Verbrennungsreaktion der aus der Brennstoffdüse 11 ausgestoßenen Brennstoffpartikel
durch die hohe Brennstoffdichte und die hohe Sauerstoffkonzentration
leicht zu beschleunigen, und dementsprechend wird die Flamme 20 am Ausgang
der Brennstoffdüse 11 stabil
gebildet.
-
Zu
diesem Zeitpunkt vermischt sich der auf der Seite der inneren Wandfläche der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 strömende Brennstoffstrahl
an einer Position nahe dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 leicht
mit der von der äußeren Luftdüse ausgestoßenen Luft.
Wenn sich der Brennstoffstrahl mit dem Gas mit hoher Temperatur
des auf der Seite des Rückstroms
des Flammenstabilisierrings 23 erzeugten Umlaufstroms vermischt,
wird ferner ein Anstieg der Temperatur der Brennstoffpartikel veranlasst,
und der Brennstoff neigt dazu, sich zu entzünden.
-
Die
Luft wird von der zusätzlichen
Luftdüse 12 in
der zur Richtung des im Inneren der Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstrahls
nahezu senkrechten Richtung ausgestoßen, der Separator 35 ist in
der Brennstoffdüse 11 angeordnet,
und ein Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse 12 befindet
sich in einer Position, in der ein Ausgang den Separator überlappt,
wenn der Ausgang aus einer zur Achse des Brenners vertikalen Richtung
betrachtet wird, wie vorstehend beschrieben. Dadurch wird die Sauerstoffkonzentration
an einer Position nahe der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 hoch.
Die Vermischung der Brennstoffpartikel mit der Luft wird beschleunigt,
und die Flamme 20 wird stabil am Ausgang der Brennstoffdüse 11 gebildet.
Daher kann die Verbrennung bei einer Last stabil fortgesetzt werden, die
niedriger als eine herkömmliche
geringe Last ist.
-
Gemäß 1 ist
der Durchmesser des stromaufseitigen Endes des Separators 35 kleiner als
der Durchmesser der Einbaute 33 an der Brennstoffdüse 11.
Dies bedeutet, dass der Querschnittsbereich der Strömungsbahn
der äußeren Strömungsbahn 37 am
stromaufseitigen Endabschnitt des Separators 35 unter der
vom Separator 35 geteilten Brennstoffdüsenströmungsbahn größer als
der Querschnittsbereich der durch die Einbaute 33 verengten Strömungsbahn ist.
Durch eine derartige Struktur der vorstehend beschriebenen Brennstoffdüse ist der stromaufseitige
Endabschnitt des Separators durch die Einbaute 33 verborgen,
wenn der Brennstoffausstoßausgang
von der Stromaufseite der Brennstoffdüse 11 betrachtet wird.
Daher können
die Brennstoffpartikel aufgrund der Trägheitskraft leicht in die äußere Strömungsbahn 37 des
Separators 35 gelangen.
-
Die
Brennstoffdichte in der äußeren Strömungsbahn
der Brennstoffdüse 11 wird
hoch, da die Menge der mit dem stromaufseitigen Endabschnitt des
Separators 35 kollidierenden Brennstoffpartikel abnimmt,
wodurch der Strom gestört
wird.
-
In
einem Fall, in dem Braunkohle oder Lignit bei einer hohen thermischen
Last verbrannt wird, nimmt die Menge des an einer Position nahe
dem Festbrennstoff-Brenner verbrannten Brennstoffs unter günstigen
Mischbedingungen von Luft und Brennstoff zu, da der Brennstoff eine
große
Menge an flüchtigen
Substanzen enthält.
Dementsprechend wird die thermische Last nahe dem Festbrennstoff-Brenner lokal erhöht. Zu diesem
Zeitpunkt wird der Temperaturanstieg der Struktur des Festbrennstoff-Brenners
und der Wand des Ofens durch Strahlungswärme von der Flamme 20 erhöht.
-
Bei
einer niedrigen Schmelztemperatur der Verbrennungsasche besteht
die Möglichkeit,
dass durch an der Wand des Ofens, etc. haftende und schmelzende
Verbrennungsasche eine Pfropfenbildung verursacht wird. Wenn die
an der Wand des Ofens, etc. haftende Verbrennungsasche anwächst, besteht
die Möglichkeit,
dass eine Blockierung der Strömungsbahn
des Festbrennstoff-Brenners oder das Auftreten einer Instabilität des Wärmeabsorptionsgleichgewichts
der Ofenwand verursacht wird. Im schlimmsten Fall kann der Betrieb
der Verbrennungsvorrichtung eingestellt werden. Besonders Braunkohle
und Lignit neigen dazu, eine Pfropfenbildung zu verursachen, da
die Schmelztemperatur der Verbrennungsasche von Braunkohle und Lignit
im Vergleich zu der von bituminöser
Kohle niedrig ist.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform
1 wird das Problem der im Hochlastzustand leicht verursachten Pfropfenbildung
durch Verändern
der Position der Bildung der Flamme 20 entsprechend einer Veränderung
der Last des Festbrennstoff-Brenners gelöst. Dies bedeutet, dass die
Flamme 20 an einer vom Festbrennstoff-Brenner entfernten
Position gebildet wird, wenn der Lastzustand hoch ist, und dass die
Flamme 20 an einer Position nahe dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 gebildet
wird, wenn der Lastzustand niedrig ist. Im Niedriglastzustand ist
die Temperatur des Festbrennstoff-Brenners und der Wand des Ofens
um den Festbrennstoff-Brenner aufgrund der niedrigen thermischen
Last im Ofen 41 selbst dann niedriger als im Falle eines
Hochlastzustands, wenn die Flamme 20 nahe an die Wand des
Ofens oder den Festbrennstoff-Brenner gebracht wird. Daher tritt
keine Pfropfenbildung auf.
-
Wenn
der Lastzustand bei der vorliegenden Ausführungsform 1 niedrig ist, wird
die Flamme 20 von einer Position nahe dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 gebildet,
und das Gas mit hoher Temperatur stagniert in dem Umlaufstrom 19,
der auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23 und der
Führung 25 gebildet
wird. Ferner wird die Sauerstoffkonzentration im Brennstoffstrahl 16 nahe
dem Flammenstabilisierring 23 durch Öffnen eines Stromventils 34 der
zusätzlichen
Luftdüse 12 zur
Zufuhr von Luft erhöht.
Da die Verbrennungsgeschwindigkeit dadurch im Vergleich zu dem Zustand
mit niedriger Sauerstoffkonzentration höher wird, kann die Entzündung der
Brennstoffpartikel vorgezogen werden, um die Flamme 20 nahe
der Brennstoffdüse 11 zu
bilden.
-
Im
Hochlastzustand wird die Flamme 20 zur Verringerung der
thermischen Last nahe dem Festbrennstoff-Brenner an einer vom Festbrennstoff-Brenner
entfernten Position gebildet. Bei der vorliegenden Ausführungsform
1 wird die Menge der zugeführten
Luft durch Schließen
des Stromventils 34 der zusätzlichen Luftdüse 12 im
Vergleich zu dem Fall des Niedriglastzustands verringert. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Sauerstoffkonzentration im Brennstoffstrahl 16 an
der Position nahe dem Flammenstabilisierring 23 geringer
als im Niedriglastzustand, um die Verbrennungsgeschwindigkeit zu
verringern. Dadurch wird die Temperatur des auf der Stromabseite des
Flammenstabilisierrings 23 erzeugten Umlaufstroms verringert,
um die Menge an von der Struktur des Festbrennstoff-Brenners empfangener
Strahlungswärme
zu verringern, und dementsprechend kann das Auftreten einer Pfropfenbildung
unterdrückt werden.
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3 ist
eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Flamme des Festbrennstoff-Brenners
getrennt von dem Umlaufstrom 19 auf der Stromabseite des
Flammenstabilisierrings 23 gebildet wird, wenn die Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners im Hochlastzustand verwendet wird.
-
4 ist
eine horizontale Schnittansicht, die die Struktur einer Verbrennungsvorrichtung
zeigt, bei der die Ausführungsform
1 des Festbrennstoff-Brenners 42 verwendet wird. Wenn die
Festbrennstoff-Brenner 42 im Hochlastzustand verwendet
werden, wie in 3 gezeigt, werden die Flammen 20 vorzugsweise
im Inneren des Ofens 41 miteinander vermischt, um die Wahrscheinlichkeit
des Auftretens eines Abbrands zu verringern.
-
Obwohl 4 eine
Struktur zeigt, bei der die Festbrennstoff-Brenner 42 in den vier Ecken
der Wand des Ofens angeordnet sind, kann das Gleiche im Falle eines
Typs mit gegenüber
erfolgender Verbrennung ausgesagt werden, in dem die Festbrennstoff-Brenner 42 an
den gegenüberliegenden
Wanden der Verbrennungsvorrichtung angeordnet sind.
-
Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Ausführungsform 1 erfolgte eine
Beschreibung der Abhilfe beim Auftreten einer Pfropfenbildung bei
einem niedrigen Schmelzpunkt der Verbrennungsasche. Wenn der Schmelzpunkt
der Verbrennungsasche des Festbrennstoffs hoch ist oder wenn das Problem
der Pfropfenbildung aufgrund eines Niedriglastzustands des Ofens
nicht auftritt, kann die Flamme des Festbrennstoff-Brenners am Ausgang
der Brennstoffdüse
gebildet werden, wie in 1 gezeigt.
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Zur
Reduzierung der durch die Verbrennung erzeugten Stickoxide NOx wird
die Menge der Luft vorzugsweise so gesteuert, dass ein Verhältnis der Gesamtmenge
der von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführten
Luft zur Menge der zum vollständigen
Verbrennen der flüchtigen
Substanzen erforderlichen Luft 0,85 bis 0,95 werden kann.
-
Der
meiste Brennstoff wird mit von den vorstehend beschriebenen, in
der Brennstoffdüse 11 enthaltenen
Düsen zugeführter Luft
gemischt verbrannt (der erste Schritt) und anschließend mit
dem sekundären
Luftstrom 17 und dem tertiären Luftstrom 18 gemischt
verbrannt (der zweite Schritt). Ferner wird der Brennstoff in einem
Fall, in dem auf der Stromabseite des Festbrennstoff-Brenners ein
Folgeluftanschluss 49 (siehe 9) zur Zufuhr
von Luft in die Verbrennungsvorrichtung 41 angeordnet ist, vollständig verbrannt,
indem er mit aus dem Folgeluftanschluss 49 zugeführter Luft
vermischt wird (der dritte Schritt). Die flüchtigen Substanzen in dem Brennstoff
werden in dem vorstehend beschriebenen ersten Schritt verbrannt,
da die Verbrennungsgeschwindigkeit der flüchtigen Substanzen höher als die
von Festbrennstoff ist.
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Wenn
das Verhältnis
der Luft zu den flüchtigen
Substanzen zu diesem Zeitpunkt auf 0,85 bis 0,95 eingestellt ist,
kann die Verbrennung des Brennstoffs beschleunigt werden, damit
es mit einer hohen Flammentemperatur verbrannt wird, obwohl in diesem
Zustand Sauerstoff fehlt. Da der Brennstoff bei der Verbrennung
im ersten Schritt bei mangelndem Sauerstoff einer Reduktionsverbrennung
unterzogen wird, werden die aus dem Stickstoff im Brennstoff und dem
Stickstoff in der Luft erzeugten Stickoxide (NOx) in harmlosen Stickstoff
umgewandelt, und dementsprechend kann die Menge des von dem Ofen 41 ausgestoßenen NOx
verringert werden. Da der Brennstoff bei einer hohen Temperatur
reagiert, wird die Reaktion im zweiten Schritt beschleunigt, wodurch
die Menge an nicht verbrannten Komponenten verringert wird.
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Wie
in 2 gezeigt, ist bezüglich des Festbrennstoff-Brenners
von der Seite des Ofens 41 aus betrachtet der Festbrennstoff-Brenner
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
zylindrisch, wobei die zylindrische Brennstoffdüse 11, die zylindrische
sekundäre
Düse 13 und
die zylindrische tertiäre
Düse konzentrisch
angeordnet sind.
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5 ist
eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel eines Düsenteils des Festbrennstoff-Brenners zeigt.
Die Brennstoffdüse 11 kann
rechteckig sein, der Konzentrator 33 kann dreieckig sein,
oder die Luftdüsenstruktur,
bei der die Brennstoffdüse
zwischen zumindest einem Teil der äußeren Luftdüsen, wie der sekundären Luftdüse 13,
der tertiären
Luftdüse 14,
etc. angeordnet ist, kann akzeptabel sein. Ferner kann die Außenluft
aus einer einzigen Düse
zugeführt
werden, oder die in drei oder mehr Teile unterteilte Düsenstruktur
kann akzeptabel sein.
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6 ist
eine Schnittansicht, die ein weiteres, anderes Beispiel eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt. Bei diesem Beispiel ist eine innere Luftdüse 38 in dem Festbrennstoff-Brenner 42 angeordnet
und unter Verwendung einer Leitung mit einem Luftkasten 26 verbunden.
Ein Teil der dem Festbrennstoff-Brenner zugeführten Luft wird aus der inneren
Luftdüse 38 ausgestoßen.
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Bei
der Vermischung der Luft aus der Brennstoffdüse wird die Vermischung des
Brennstoffs und der Luft im Vergleich zu der Vermischung unter ausschließlicher
Verwendung der äußeren Luftdüsen 13 und 14 beschleunigt.
Ferner wird beim Ausstoß einer großen Menge
an Luft aus der inneren Luftdüse 38 die
Strömungsgeschwindigkeit
des im seitlichen Abschnitt strömenden
Brennstoffstrahls 16 erhöht, und dadurch kann die Position
der Zündung
des Brennstoffs entfernt vom Festbrennstoff-Brenner eingestellt werden.
Dadurch kann durch Verringern der Menge der aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 ausgestoßenen Luft
und durch Erhöhen
der Menge der aus der inneren Luftdüse 38 ausgestoßenen Luft
ein Fall bewerkstelligt werden, in dem die Flamme im Hochlastzustand
an einer von dem Festbrennstoff-Brenner entfernten Position gebildet
wird.
-
Ferner
verjüngt
sich der Separator 35 des in 6 gezeigten
Festbrennstoff-Brenners auf der Stromaufseite. Durch die sich verjüngende Form
des Separators wird das Verhältnis
zwischen den durch die innere Strömungsbahn 37 strömenden Mengen des
Brennstoffstrahls 16 und dem durch die äußere Strömungsbahn 37 strömenden Brennstoffstrahl durch
den Separator 35 geteilt.
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Bei
dem in 6 gezeigten Festbrennstoff-Brenner wird die Strömungsgeschwindigkeit
in der äußeren Strömungsbahn 37 des
Separators 35 verringert, da sich der Querschnittsbereich
der Strömungsbahn
durch die konische Form erweitert, und dementsprechend kann die
von der zusätzlichen Luftdüse 12 ausgestoßene zusätzliche
Luft 21 den Separator leicht erreichen. Da die Strömungs geschwindigkeit
des Stroms 16 des Brennstoffs und des Transportgases am äußeren Umfang
des Ausgangs der Brennstoffdüse 11 verringert
wird, entzünden
sich die Brennstoffpartikel ferner an einer Position nahe dem Festbrennstoff-Brenner
leicht. Daher kann die Flamme 20 von einem Abschnitt nahe
dem Festbrennstoff-Brenner leicht gebildet werden.
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7 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur des Festbrennstoff-Brenners,
bei dem ein Flammenstabilisierring mit einer anderen Struktur verwendet
wird, aus dem Inneren eines Ofens betrachtet zeigt. Bei der vorliegenden
Ausführungsform kann
ein gezahnter Flammenstabilisierring 54 mit vorstehenden,
plattenförmigen
Kanten im Ausgang der Brennstoffdüse 11 angeordnet sein,
wie in 7 gezeigt. Der Brennstoff strömt zur leichten Entzündung zur
Rückseite
des gezahnten Flammenstabilisierrings 54 herum. Dies bedeutet,
dass der Brennstoff auf der Rückseite
des gezahnten Flammenstabilisierrings 54 entzündet wird.
-
AUSFÜHRUNGSFORM
2
-
8 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 2 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
ohne einen Konzentrator zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand,
in dem der von dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßene Brennstoff
in einem Niedriglastzustand brennt. Bei der Ausführungsform 1 ist der Konzentrator 33 in
der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Selbst ohne den Konzentrator 33 wird jedoch, wie bei der
vorliegenden Ausführungsform
2, die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Brennstoffpartikeln
und der Luft größer als
bei einem Ausstoßen
der zusätzlichen
Luft parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls, wenn Luft in der
zur Richtung des im Inneren der Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstrahls
nahezu senkrechten Richtung aus der zusätzlichen Luftdüse 12 ausgestoßen wird,
und der Brennstoffstrahl und die Luft werden ähnlich wie im Fall der Ausführungsform
1 miteinander vermischt.
-
Ferner
sind die zusätzliche
Luftdüse 12 und der
Separator 35 an der in einer zur Ausstoßrichtung des aus der Brennstoffdüse 11 ausgestoßenen Fluidgemischs
senkrechten Richtung überlappenden
Position angeordnet. Daher wird das Strömen des zusätzlichen Luftstrahls 21 in
der Ausstoßrichtung durch
den Separator 35 blockiert, und dementsprechend erweitert
er sich nicht in die innere Strömungsbahn 36 des
Separators 34, sondern strömt durch die äußere Strömungsbahn 37.
-
Der
Strömungswiderstand
der äußeren Strömungsbahn 37 des
Separators 35 ist größer als
der der inneren Strömungsbahn 36,
da der zusätzliche Luftstrahl 21 mit
dem Fluidgemisch vermischt wird. Wenn die Menge der zusätzlichen
Luft erhöht
wird, wird die Menge des in der äußeren Strömungsbahn 37 strömenden Transportgases
verringert. Andererseits strömen
die Brennstoffpartikel unabhängig
von dem Strömungswiderstand
in die äußere Strömungsbahn 37,
da die Trägheitskraft
der Brennstoffpartikel größer als
die von Gas ist. Daher bleibt die Menge an Brennstoffpartikeln annähernd unverändert.
-
Wenn
die Menge an zusätzlicher
Luft erhöht wird,
wird daher die Menge an Transportgas verringert, die zusammen mit
den Brennstoffpartikeln in die äußere Strömungsbahn 37 gelangt,
und das Transportgas wird durch die zusätzliche Luft ersetzt. Verglichen
mit dem Fall, in dem die zusätzliche
Luft parallel zur Strömungsrichtung
des Transportgases strömt, ist
die Verdünnung
der Sauerstoffkonzentration geringer, und dementsprechend wird die
Sauerstoffkonzentra tion höher.
Ferner kann der Separator 35 eine Zerstreuung der Brennstoffpartikel
durch die beim Mischen der zusätzlichen
Luft mit dem Transportgas erzeugte Störung verhindern. Dadurch ist
die Sauerstoffkonzentration in der äußeren Strömungsbahn 37 des Separators 35 hoch,
und die Brennstoffdichte ist in Bezug auf das Transportgas in der äußeren Strömungsbahn 37 ebenfalls
höher,
da das meiste Transportgas durch die innere Strömungsbahn 36 strömt.
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AUSFÜHRUNGSFORM
3
-
9 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 3 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und die Ansicht zeigt einen Zustand, in dem von dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßener Brennstoff
in einem Niedriglastzustand brennt. Die Hauptunterschiede zwischen
der vorliegenden Ausführungsform
3 und der Ausführungsform
1 sind, dass die Brennstoffdüse 11 rechteckig
ist und dass die Luftdüse 13 neben
der Brennstoffdüse 11 angeordnet
ist.
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Das
Innere der Brennstoffdüse 11 ist
aus einer Einbaute (einem Konzentrator) 33 und einem Separator 35 aufgebaut,
die von der Stromaufseite in der genannten Reihenfolge angeordnet
sind, und die Einbaute 33 ist an einer Position an einer
Trennwand gegenüber
der Luftdüse 13 der
Brennstoffdüse 11 festgelegt.
Die zusätzliche
Luftdüse 12 ist
auf eine Richtung eingestellt, in der die zur äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 ausgestoßene Luft nahezu
senkrecht zur Strömungsrichtung
des Fluidgemischs wird, das durch die Brennstoffdüse 11 strömt. Zu diesem
Zeitpunkt befindet sich der Ausgang der zusätzlichen Luftdüse 12 in
einer Position, in der er den Separator 35 in Bezug auf
die Achse des Brenners überlappt.
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Eine
als Flammenstabilisierring 23 bezeichnete Einbaute ist
am vorderen Endabschnitt angeordnet, d. h. auf der Ofenausgangsseite
der Trennwand 22, die die Brennstoffdüse 11 von der Luftdüse 13 trennt.
Der Flammenstabilisierring 23 dient als Hindernis für den aus
dem Brennstoff und dem Transportgas, die aus der Brennstoffdüse 11 ausgestoßen werden,
zusammengesetzten Brennstoffstrahl 16 und den Strom 17 der
durch die Luftdüse 13 strömenden Luft.
Dadurch wird der Druck auf der Stromabseite (der Seite des Ofens 41)
des Flammenstabilisierrings 23 verringert, und ein Strom
in einer dem Brennstoffstrahl 16 und dem Luftstrom 17 entgegengesetzten
Richtung wird in diesem Abschnitt induziert. Diese Strömung in
der entgegengesetzten Richtung wird als Umlaufstrom 19 bezeichnet.
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Die
Flamme 20 neigt dazu, sich von stromab der Trennwand 22 zu
bilden, die die Brennstoffdüse 11 von
der Luftdüse 12 trennt,
wo die von der Luftdüse 13 ausgestoßene Luft
und die Brennstoffpartikel leicht zu mischen sind. Durch Anordnen
des Flammenstabilisierrings 23 stromabseitig der Trennwand 22 stagniert
Brenngas mit einer hohen Temperatur aus dem Inneren des Ofens im
Umlaufstrom 19. Das Gas mit hoher Temperatur und der Brennstoff
im Brennstoffstrahl 16 werden am Ausgang des Festbrennstoff-Brenners
vermischt, und die Temperatur der Brennstoffpartikel wird durch
die Strahlungswärme
des Ofens weiter erhöht,
wodurch sich die Brennstoffpartikel entzünden.
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Auf
der Seite der Luftdüse 13 des
Flammenstabilisierrings 23 ist eine Führung so ausgebildet, dass
der Luftstrom 17 in einer Richtung ausgestoßen werden
kann, die in Bezug auf die Richtung des Brennstoffstrahls 16 einen
Winkel aufweist. Die Richtung des Luftstrahls wird durch das Anordnen
der Führung 25 in
eine Richtung geführt,
die von der Mittelachse des Brenners weg führt. Daher ist es sinnvoll,
durch Verringern des Drucks auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23 den
Umlaufstrom 19 zu erzeugen.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
3 weist die zusätzliche
Luftdüse 12 zum
Ausstoßen
von Luft in die Brennstoffdüse 11 in
der zur Richtung des Brennstoffstrahls annähernd senkrechten Richtung
auf. Wenn der aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 ausgestoßene zusätzliche
Luftstrahl 21 nahezu senkrecht zur Richtung des Brennstoffstrahls
ausgestoßen wird,
wird die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Brennstoffpartikeln
und der Luft größer als
die Geschwindigkeitsdifferenz bei einem zur Richtung des Brennstoffstrahls
parallelen Ausstoß des
zusätzlichen
Luftstrahls 21, wodurch die Vermischung beschleunigt wird.
Insbesondere werden die Brennstoffpartikel in den zusätzlichen
Luftstrahl 21 gemischt, da die Dichte der Brennstoffpartikel
höher als
die von Gas ist.
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Ferner
befindet sich der Ausgang der zusätzlichen Luftdüse 12 bei
der vorliegenden Ausführungsform
3 an der Position, an der er den Separator 35 in Bezug
auf die Achse des Brenners überlappt. Die
Ausstoßrichtung
des zusätzlichen
Luftstrahls 21 wird von dem Separator 35 blockiert,
damit er durch die Strömungsbahn 37 auf
der Luftdüsenseite
des Separators 35 strömt.
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Die
Strömungsbahn 37 auf
der Luftdüsenseite
des Separators 35 weist einen Strömungswiderstand auf, der größer als
der der Strömungsbahn 36 auf
der gegenüberliegenden
Seite ist, da der zusätzliche
Luftstrahl 21 vermischt wird. Wenn die Menge der zusätzlichen
Luft erhöht
wird, wird die Menge des durch die Strömungsbahn 37 auf der
Seite der Luftdüse
strömenden
Transportgases verringert. Andererseits strömen die Brennstoffpartikel
unabhängig von
dem Strömungswiderstand
in die äußere Strömungsbahn 37,
da die Träg heitskraft
der Brennstoffpartikel höher
als die von Gas ist. Daher bleibt die Menge an Brennstoffpartikeln
nahezu unverändert.
-
Wenn
die Menge der zusätzlichen
Luft erhöht
wird, wird daher die Menge des Transportgases verringert, das zusammen
mit den Brennstoffpartikeln in die Strömungsbahn 37 auf der
Seite der Luftdüse
gelangt. Da das Transportgas durch die zusätzliche Luft ersetzt wird,
wird die Verdünnung
der Sauerstoffkonzentration im Vergleich zu einem Fall, in dem das
Transportgas und die zusätzliche
Luft einfach gemischt werden, geringer, und dementsprechend wird
die Sauerstoffkonzentration höher.
Ferner kann der Separator 35 eine Zerstreuung der Brennstoffpartikel
durch die beim Mischen der zusätzlichen Luft
und des Transportgases erzeugte Störung verhindern. Dadurch wird
die Sauerstoffkonzentration in der Strömungsbahn 37 auf der
Seite der Luftdüse hoch.
-
Ferner
wird durch die Einbaute (den Konzentrator) 33 eine Geschwindigkeitskomponente
zur äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse
in dem Brennstofftransportgas und den Brennstoffpartikeln induziert.
Die Brennstoffpartikel strömen
aufgrund der großen
Trägheitskraft
entlang der Strömungsbahn 37 auf
der Luftdüsenseite
des Separators 35, wodurch die Brennstoffdichte in dieser
Zone erhöht wird.
-
AUSFÜHRUNGSFORM
4
-
10 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur einer Verbrennungsvorrichtung
zeigt, bei der der erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird, und 11 ist eine horizontale Schnittansicht
des Ofens gemäß 10.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform
4 sind die Festbrennstoff-Brenner 42 in der vertikalen Richtung
der Verbrennungsvorrichtung (des Ofens) 41 in zwei Stufen
angeordnet, und in den vier Ecken der Verbrennungsvorrichtung 41 sind
die Festbrennstoff-Brenner 42 in der horizontalen Richtung
auf die Mitte ausgerichtet. Der Brennstoff wird über einen Kohleförderer 44 aus
einem Brennstoffbunker 43 einem Mahlwerk 45 zugeführt. Zu
diesem Zeitpunkt wird der Brennstoff mit dem über eine Verbrennungsabgasleitung 55 auf
der Stromabseite des Kohleförderers 44 aus
einem oberen Teil der Verbrennungsvorrichtung 41 abgezogenen
Verbrennungsabgas gemischt und anschließend in das Mahlwerk 45 eingeleitet.
-
Wenn
der Brennstoff mit dem Verbrennungsabgas mit hoher Temperatur gemischt
wird, wird die in dem Brennstoff enthaltene Wasserkomponente verdampft.
Da die Sauerstoffkonzentration verringert ist, können ferner eine Selbstentzündung und
eine Explosion des Gemischs aus dem Brennstoff und dem Gas selbst
dann unterdrückt
werden, wenn die Temperatur des Gemischs hoch wird, wenn der Brennstoff
von dem Mahlwerk 45 pulverisiert wird. Bei Braunkohle beträgt die Sauerstoffkonzentration in
den meisten Fällen 6 bis
15%. Den Festbrennstoff-Brennern 42 und einem auf der Stromabseite der
Festbrennstoff-Brenner 42 angeordneten Folgeluftanschluss 49 wird
von einem Gebläse 46 Luft
zugeführt.
-
Bei
der vorliegenden Ausführungsform
4 wird ein zweistufiges Verbrennungsverfahren verwendet, bei dem
eine geringere Luftmenge als die zum vollständigen Verbrennen des Brennstoffs
erforderliche Luftmenge in die Festbrennstoff-Brenner 42 geleitet
wird und anschließend
die übrige
Luft von dem Folgeluftanschluss 49 zugeführt wird.
-
Die
vorliegende Erfindung kann auch auf das einstufige Verbrennungsverfahren
angewendet werden, bei dem die zur vollständigen Verbrennung des Brennstoffs
erforderliche Luftmenge in die Festbrennstoff-Brenner 42 geleitet
wird, ohne dass ein Folgeluftanschluss 49 vorgesehen ist.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
4 umfasst keinen temporären
Brennstoffspeicherteil zwischen dem Mahlwerk 45 und dem
Festbrennstoff-Brenner 42.
-
AUSFÜHRUNGSFORM
5
-
12 ist
eine schematische Ansicht, die die Struktur eines weiteren Beispiels
einer Verbrennungsvorrichtung zeigt, bei der der erfindungsgemäße Festbrennstoff-Brenner
verwendet wird. Die vorliegende Erfindung kann auch auf das Brennstoffzufuhrverfahren
angewendet werden, bei dem ein Brennstoffbunker 57 zwischen
dem Mahlwerk 45 und dem Festbrennstoff-Brenner 42 angeordnet
ist und unterschiedliche Gase für
das durch eine Leitung 55 von dem Mahlwerk 45 zu
dem Brennstoffbunker 57 strömende Transportgas und für das in
der Leitung 56 von dem Bunker 57 zu dem Festbrennstoff-Brenner 42 strömende Transportgas
verwendet werden.
-
Bei
dem in 12 gezeigten Brennstoffzufuhrverfahren
wird das Transportgas, das eine durch das Verdampfen von in den
Brennstoffpartikeln enthaltener Feuchtigkeit im Inneren der Leitung 55 gewachsene
Wärmekapazität aufweist,
von dem Brennstoffbunkerteil getrennt und dann über die Stromabseite des Festbrennstoff-Brenners 42 des Ofens 41 in
den Ofen 41 eingeleitet.
-
Da
das in dem dem Festbrennstoff-Brenner 42 zugeführten Transportgas
enthaltne Wasser durch Trennen des Transportgases reduziert wird,
wie vorstehend beschrieben, wird die Flammentemperatur der vom Festbrennstoff-Brenner 42 gebildeten
Flamme 20 erhöht,
wodurch die Mengen an Stickoxiden und nicht verbrannten Bestandteilen
oder nicht verbrannten Kohlenstoffen reduziert werden.
-
Wird
der Festbrennstoff bei einer hohen Verbrennungslast verbrannt, treten
einige Fälle
auf, in denen Verbrennungsasche an den Strukturen des Festbrennstoff-Brenners
und der Wand des Ofens haften bleibt, wodurch ein als Pfropfenbildung
bezeichnetes Phänomen
auftritt, bei dem die anhaftende Substanz anwächst. In einem Fall, in dem
eine hohe Wahrscheinlichkeit für
das Auftreten einer Pfropfenbildung besteht, kann die Pfropfenbildung durch
Verändern
des Verbrennungsverfahrens des Festbrennstoff-Brenners entsprechend
der Verbrennungslast unterdrückt
werden.
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Dies
bedeutet, dass die Flamme 20 im Hochlastzustand an einer
von dem Festbrennstoff-Brenner 42 entfernten Position gebildet
wird, um die thermische Last in der Nähe des Festbrennstoff-Brenners 42 zu
verringern. Andererseits wird die Flamme 20 im Niedriglastzustand
von einer Position nahe dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 gebildet.
Bei einem derartigen Verbrennungsverfahren ist eine Überwachung
der Flamme 20 erforderlich, um die Verbrennungsvorrichtung
sicher zu betreiben.
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird das Überwachungsverfahren vorzugsweise
ebenfalls verändert,
da das Verbrennungsverfahren entsprechend der Last verändert wird.
Dies bedeutet, dass zur Überwachung
der in jedem der Festbrennstoff-Brenner 42 gebildeten Flamme 20 im
Niedriglastzustand Lastflammendetektoren 47 einzeln in den
Festbrennstoff-Brennern 42 angeordnet sind. Andererseits
muss im Hochlastzustand ein Lastflammendetektor 48 zur Überwachung
des mittleren Teils der Verbrennungsvorrichtung installiert werden,
da die Flamme 20 an vom Festbrennstoff-Brenner 42 entfernten
Positionen gebildet wird. Die Flammen werden durch Auswählen von
der Last und dem Verbrennungsverfahren entsprechenden Signalen der Flammendetektoren 47 und 48 überwacht.
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Ferner
können
zur Verringerung der Menge der an den Strukturen der Festbrennstoff-Brenner und
der Wand des Ofens 41 haftenden Ablagerungen im Hochlastzustand
Thermometer oder Strahlungspyrometer an der Wand des Ofens 41 und
in den Festbrennstoff-Brennern 42 angeordnet sein und die Strömungsmenge
der zusätzlichen
Luft auf der Grundlage der Signale der Thermometer oder Strahlungspyrometer
gesteuert werden.
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AUSFÜHRUNGSFORM
6
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13 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 6 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, und 14 ist eine schematische Ansicht,
die die Struktur des Festbrennstoff-Brenners aus dem Inneren einer
Verbrennungsvorrichtung 41 gesehen zeigt.
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Der
Festbrennstoff-Brenner gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
6 umfasst eine Verbrennungsverbesserungsölkanone 24 im mittleren
Teil und eine Brennstoffdüse 11 zum
Ausstoßen
des Fluidgemischs aus dem Brennstoff und dem Transportgas des Brennstoffs
um die Verbrennungsverbesserungskanone 24. Mehrere zusätzliche
Luftdüsen 12 sind
in den Richtungen angeordnet, in denen die Düsenausgänge von einer äußeren Trennwand 22 der Brennstoffdüse 11 zur
Mittelachse des Festbrennstoff-Brenners ausgerichtet sind.
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Die
Verbrennungsverbesserungskanone 24, die so angeordnet ist,
dass sie in den mittleren Teil der Brennstoffdüse eindringt, wird zum Entzünden des
Brennstoffs bei der Aktivierung des Festbrennstoff-Brenners verwendet.
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Außerhalb
der Brennstoffdüse 11 befinden sich
die ringförmigen äußeren Luftdüsen (eine
sekundäre
Luftdüse 13 und
eine tertiäre
Luftdüse 14) zum
Ausstoßen
von Luft, und die ringförmigen äußeren Luftdüsen sind
in Bezug auf die Brennstoffdüse 11 konzentrisch.
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Eine
als Flammenstabilisierring 23 bezeichnete Einbaute ist
im vorderen Endabschnitt der Brennstoffdüse angeordnet, d. h. auf der
Ausgangsseite der Verbrennungsvorrichtung. Der Flammenstabilisierring 23 dient
als Hindernis für
den aus dem aus der Brennstoffdüse 11 ausgestoßenen Brennstoff
und Transportgas und zusammengesetzten Brennstoffstrahl 16 und
den durch die sekundäre Luftdüse 13 strömenden sekundären Luftstrom 17. Daher
wird der Druck auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23,
d. h. auf der Seite der Verbrennungsvorrichtung 41, verringert,
und eine Strömung
in der der Richtung des Brennstoffstrahls 16 und des sekundären Luftstroms
entgegengesetzten Richtung wird induziert. Die Strömung in
der Gegenrichtung wird als Umlaufstrom 19 definiert.
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Durch
die Verbrennung von Brennstoff erzeugtes Gas mit hoher Temperatur
strömt
von der Stromabseite ins Innere des Umlaufstroms 19 und stagniert
im Umlaufstrom 19. Wenn das Gas mit hoher Temperatur und
der Brennstoff im Brennstoffstrahl 16 im inneren der Verbrennungsvorrichtung
am Ausgang des Festbrennstoff-Brenners
gemischt werden, steigt die Temperatur der Brennstoffpartikel durch
die Strahlungswärme
aus dem Inneren der Verbrennungsvorrichtung 41, wodurch
sie sich entzünden.
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Die
sekundäre
Luftdüse 13 und
die tertiäre Luftdüse 14 sind
durch eine Tennwand 29 voneinander getrennt, und der vordere
Endabschnitt der Trennwand 29 ist so in einer Führung 25 zum
Ausstoßen
des Stroms der tertiären
Luft 18 ausgebildet, dass er in Bezug auf den Brennstoffstrahl 16 einen Winkel
aufweist. Wenn eine Führung 25 zum
Leiten der Ausstoßrichtung
der äußeren Luft
in die Richtung weg von der Mittelachse des Brenners am Ausgang der
Strömungsbahnen
der äußeren Luftdüsen (der sekundären Luftdüse 13 und
der tertiären
Luftdüse 14)
angeordnet ist, ist die Führung
zusammen mit dem Flammenstabilisierring 23 zum leichten
Bilden des Umlaufstroms 19 nützlich.
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Um
der von der sekundären
Luftdüse 13 und der
tertiären
Luftdüse 14 ausgestoßenen Luft
eine Wirbelkraft zu verleihen, sind Wirbler 27 und 28 in den
Düsen 13 und 14 angeordnet.
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Ein
Brennerhals 30, der die Wand der Verbrennungsvorrichtung
bildet, dient auch als äußere Umfangswand
der tertiären
Luftdüse.
In der Wand der Verbrennungsvorrichtung sind Wasserleitungen 31 angeordnet.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
6 wird die Sauerstoffkonzentration in dem durch die Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstrahls 16 durch
die Verwendung des Verbrennungsabgases als Transportgas für den Brennstoff
verringert. Ein Beispiel für
die Anwendung eines derartigen Verbrennungsverfahrens ist die Verbrennung
von Braunkohle oder Lignit.
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Braunkohle
und Lignit weisen im Vergleich zu Kohle mit einem hohen Kohlungsgrad,
wie bituminöser
Kohle und Anthrazitkohle, einen niedrigen Brennwert und im Allgemeinen
eine geringe Mahlbarkeit oder Pulverisierbarkeit auf. Überdies
weist die Verbrennungsasche dieser Festbrennstoffe eine niedrige
Schmelztemperatur auf.
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Da
diese Festbrennstoffe viele flüchtige
Substanzen enthalten, entzünden
sie sich bei einem Lagerungsprozess und einem Pulverisierungsprozess in
einer Luftatmosphäre
leicht selbst und sind im Vergleich zu bituminöser Kohle daher schwer zu handhaben.
Wenn Braunkohle oder Lignit zur Verbrennung pulverisiert werden,
wird ein Gasgemisch aus Verbrennungsabgas und Luft als Transportgas
für den
Brennstoff verwendet, um eine Selbstentzündung dieser Brennstoffe zu
verhindern. Das Verbrennungsabgas verringert die Sauerstoffkonzentration, um
eine Selbstverbrennung des Brennstoffs zu verhindern. Andererseits
verdampft die von dem Verbrennungsabgas gehaltene Wärme die
Feuchtigkeit im Brennstoff.
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In
einer Atmosphäre
mit niedriger Sauerstoffkonzentration ist die Verbrennungsgeschwindigkeit im
Vergleich zu der Verbrennungsgeschwindigkeit in einer Luftatmosphäre geringer.
Wird pulverisierte Kohle, wie Braunkohle oder Lignit, unter Verwendung des
Transportgases mit geringer Sauerstoffkonzentration transportiert,
wird die Verbrennungsgeschwindigkeit durch die Mischgeschwindigkeit
des Brennstoffs und der Luft begrenzt, und die Verbrennungsgeschwindigkeit
wird auf einem im Vergleich zu bituminöser Kohle, die mittels Luft
transportiert werden kann, niedrigeren Wert verringert. Daher besteht
bei der Verbrennung von Braunkohle oder Lignit durch einen Festbrennstoff-Brenner
im Niedriglastzustand, in dem die verbrannte Brennstoffmenge gering
ist, im Vergleich zu bituminöser
Kohle eine Neigung zum Auftreten eines Ausblasens oder Erlöschens der Flamme 20.
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Die
vorliegende Ausführungsform
6 umfasst die zusätzlichen
Luftdüsen 12 zum
Ausstoßen
von Luft in der zur Strömungsrichtung
des Brennstoffstrahls im inneren der Brennstoffdüse nahezu senkrechten Richtung.
Wenn der von der zusätzlichen
Luftdüse 12 ausge stoßene Luftstrahl
(der zusätzliche
Luftstrahl) 21 in der zur Strömungsrichtung des Brennstoffstrahls
nahezu senkrechten Richtung ausgestoßen wird, wird die Vermischung
des Brennstoffstrahls mit der zusätzlichen Luft beschleunigt,
da die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Brennstoffpartikeln
und dem zusätzlichen
Luftstrahl größer als
die Geschwindigkeitsdifferenz in einem Fall ist, in dem der von
der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
zusätzliche
Luftstrahl parallel zur Richtung des Brennstoffstrahls ausgestoßen wird.
Insbesondere weil die spezifische Dichte der Brennstoffpartikel
größer als
die von Luft ist, werden die Brennstoffpartikel durch eine Trägheitskraft
in den zusätzlichen
Luftstrahl gemischt.
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Da
das die Brennstoffpartikel umgebende Transportgas (mit einer niedrigen
Sauerstoffkonzentration) zu diesem Zeitpunkt von den Brennstoffpartikeln
getrennt wird, wird die Sauerstoffkonzentration um die Brennstoffpartikel
höher als
die Sauerstoffkonzentration des Transportgases. Daher wird die Verbrennungsreaktion
nach dem Ausstoß aus
der Brennstoffdüse
durch die hohe Sauerstoffkonzentration beschleunigt, und dementsprechend
wird die Flamme 20 stabil am Ausgang der Brennstoffdüse gebildet.
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Um
eine Rückzündung oder
einen Abbrand durch die Bildung einer Flamme 20 im Inneren
der Brennstoffdüse 11 zu
verhindern, weist der Abstand zwischen dem Ausgang der Brennstoffdüse und dem Ausgang
der zusätzlichen
Luftdüse 12 vorzugsweise eine
Länge auf,
durch die die Verweildauer des Brennstoffs in der Brennstoffdüse kürzer als
die Entzündungsverzögerungszeit
des Brennstoffs (ca. 0,1 Sekunden) ist. Da das Brennstofftransportgas
im Inneren der Brennstoffdüse
im Allgemeinen mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von 12 bis 20 m/s strömt, ist
der Abstand zwischen dem Ausgang der Brennstoffdüse und dem Ausgang der zusätzlichen
Luftdüse
kürzer
als 1 m.
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Ferner
ist bei der vorliegenden Ausführungsform
6 ein Strömungsbahn-Verengungsglied 32 zum Verengen
der im Inneren der Brennstoffdüse 11 vorgesehenen
Strömungsbahn
in der äußeren Seitenwand 22 stromaufseitig
der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Eine Einbaute (ein Konzentrator) 33 zum einmaligen Verengen
und zum anschließenden
Erweitern der Strömungsbahn
ist außerhalb
der Ölkanone 24 im
mittleren Teil der Brennstoffdüse
im Inneren der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Die Einbaute 33 ist auf der Stromabseite des Strömungsbahn-Verengungsglieds 32 im
Festbrennstoff-Brenner
(auf der Seite der Verbrennungsvorrichtung 41) angeordnet.
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Das
Strömungsbahn-Verengungsglied 32 induziert
die Geschwindigkeitskomponente in der Richtung zur Mittelachse der
Brennstoffdüse
in den Brennstoffpartikeln (der pulverisierten Kohle), deren Trägheitskraft
größer als
die des Brennstofftransportgases ist. Durch Anordnen des Konzentrators 33 auf der
Stromabseite des Strömungsbahn-Verengungsglieds 32 strömt der durch
das Strömungsbahn-Verengungsglied 32 zur
Richtung der Mittelachse des Brenners verengte Strom der Brennstoffpartikel
(der pulverisierten Kohle) nach dem Passieren des Konzentrators 33 entlang
der Strömungsbahn
der Brennstoffdüse
zur Trennwand 22. Die entlang der Strömungsbahn im inneren der Brennstoffdüse strömenden Brennstoffpartikel
(die pulverisierte Kohle) strömen
auf der Seite der inneren Wandfläche
(der Seite der Trennwand 22) ungleichmäßig zum Ausgang. Daher wird
der Brennstoff auf der Seite der inneren Wandfläche der Brennstoffdüse 11 (
auf der Seite der Trennwand 22) angereichert.
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Da
die aus der zusätzlichen
Luftdüse
ausgestoßene
Luft auch in der Nähe
der Seite des äußeren Umfangs
(der Trennwand 2) in der Brennstoffdüse 11 ausgestoßen wird,
wird ein Bereich mit hoher Brennstoffkonzentration und hoher Sauerstoffkonzentration
gebildet. Dadurch wird die Verbrennungsreaktion nach dem Ausstoßen des
Brennstoffs aus der Brennstoffdüse
durch die hohe Sauerstoffkonzentration beschleunigt, wodurch am
Ausgang der Brennstoffdüse stabil
eine Flamme 20 gebildet wird. Der in der Nähe des äußern Umfangs
(der Trennwand 22) der Brennstoffdüse 11 strömende Brennstoffstahl
vermischt sich in der Nähe
des Ausgangs der Brennstoffdüse 11 leicht
mit der aus der äußeren Luftdüse ausgestoßenen Luft.
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Wenn
der Brennstoffstrahl mit dem Gas mit hoher Temperatur aus dem auf
der Rückstromseite des
Flammenstabilisierrings 23 erzeugten Umlaufstrom gemischt
wird, wird ferner ein Anstieg der Temperatur der Brennstoffpartikel
veranlasst, und der Brennstoff neigt dazu, sich zu entzünden. Dadurch wird
am Ausgang der Brennstoffdüse
stabil die Flamme 20 erzeugt.
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Durch
das Ausstoßen
der Luft aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 in
der zur Richtung des im inneren der Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstroms
nahezu senkrechten Richtung wird, wie vorstehend beschrieben, die
Vermischung der Brennstoffpartikel mit der Luft beschleunigt, und
am Ausgang der Brennstoffdüse
wird stabil die Flamme 20 gebildet. Daher kann bei einer
geringeren Last als einer herkömmlichen
niedrigen Last eine stabile Verbrennung aufrechterhalten werden.
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Werden
Braunkohle oder Lignit bei einer hohen thermischen Last verbrannt,
wird die Menge des an einer Position nahe dem Festbrennstoff-Brenner brennenden
Brennstoffs bei guten Mischbedingungen von Luft und Brennstoff erhöht, da der
Brennstoff eine große Menge
an flüchtigen
Substanzen enthält. Wird
die thermische Last nahe dem Festbrennstoff-Brenner lokal erhöht, wodurch
durch Strahlungswärme
von der Flamme 20 ein Temperaturanstieg der Struktur des
Festbrennstoff-Brenners und der Wand der Verbrennungsvorrichtung
veranlasst wird, wie vorstehend beschrieben, besteht dadurch, dass
Verbrennungsasche an der Wand der Verbrennungsvorrichtung haftet
und schmilzt, die Möglichkeit der
Verursachung einer Pfropfenbildung. Insbesondere Braunkohle und
Lignit neigen aufgrund der niedrigen Schmelztemperatur der Verbrennungsasche zur
Verursachung einer Pfropfenbildung.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
6 wird die Position der Bildung der Flamme 20 entsprechend
der Last des Festbrennstoff-Brenners
verändert,
um das bei der Verwendung von Brennstoff mit niedrigem Kohlungsgrad
durch die unterschiedlichen Verbrennungszustände im Hochlastzustand und
im Niedriglastzustand des Festbrennstoff-Brenners verursachte Problem
zu lösen.
Dies bedeutet, dass die Flamme 20 an einer vom Festbrennstoff-Brenner
entfernten Position gebildet wird, wenn der Lastzustand hoch ist,
und dass die Flamme 20 von einer Position nahe dem Ausgang
der Brennstoffdüse 11 gebildet wird,
wenn der Lastzustand niedrig ist. Im Niedriglastzustand ist die
Temperatur des Festbrennstoff-Brenners und der Wand der Verbrennungsvorrichtung
um den Festbrennstoff-Brenner aufgrund der geringen thermischen
Last in der Verbrennungsvorrichtung 41 selbst dann niedriger
als im Fall des Hochlastzustands, wenn die Flamme 20 nahe
an die Wand der Verbrennungsvorrichtung oder den Festbrennstoff-Brenner
gebracht wird. Daher tritt keine Pfropfenbildung auf.
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Wenn
der Lastzustand bei der vorliegenden Ausführungsform 6 niedrig ist, wird
die Flamme 20 von einer Position nahe dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 gebildet,
und das Gas mit hoher Temperatur stagniert im Umlaufstrom 19,
der auf der Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23 und
der Führung 25 gebildet
wird. Ferner wird die Sauerstoffkonzentration in dem Brennstoffstrahl 16 nahe
dem Flammenstabilisierring 23 durch Öffnen eines Stromventils 34 der
zusätzlichen
Luftdüse 12 zur
Zufuhr von Luft erhöht.
Da die Verbrennungsgeschwindigkeit im Vergleich zu den Bedingungen
bei einer niedrigen Sauerstoffkonzentration höher wird, kann dadurch die
Entzündung
der Brennstoffpartikel vorgezogen werden, um die Flamme 20 nahe
der Brennstoffdüse 11 zu
bilden.
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Im
Hochlastzustand wird die Flamme 20 an einer von dem Festbrennstoff-Brenner
entfernten Position gebildet, um die thermische Last in der Nähe des Festbrennstoff-Brenners
zu verringern. Daher wird bei der vorliegenden Ausführungsform
6 die Menge der zugeführten
Luft durch Schließen
des Stromventils 34 der zusätzlichen Luftdüse 12 im
Vergleich zum Niedriglastzustand verringert. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Sauerstoffkonzentration im Brennstoffstrahl 16 an
der Position nahe dem Flammenstabilisierring 23 niedriger
als im Niedriglastzustand, um die Verbrennungsgeschwindigkeit zu
verringern. Dadurch wird die Temperatur des auf der Stromabseite des
Flammenstabilisierrings 23 erzeugten Umlaufstroms verringert,
um die von der Struktur des Festbrennstoff-Brenners empfangene Menge
an Strahlungswärme
zu verringern, und dementsprechend kann das Auftreten einer Pfropfenbildung
unterdrückt werden.
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15 ist
eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine Flamme 20 des
Festbrennstoff-Brenners getrennt von dem Umlaufstrom 19 auf der
Stromabseite des Flammenstabilisierrings 23 gebildet wird,
wenn die Ausführungsform
6 des Festbrennstoff-Brenners im Hochlastzustand verwendet wird.
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Ein
horizontaler Querschnitt einer Verbrennungsvorrichtung, bei der
die Ausführungsform
6 des Festbrennstoff-Brenners 42 verwendet wird, stimmt mit 4 überein.
Wenn die Festbrennstoff-Brenner 42 im
Hochlastzustand verwendet werden, wie in 15 gezeigt,
werden die Flammen 20 vorzugsweise im Inneren der Verbrennungsvorrichtung 41 miteinander
vermischt, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Erlöschens der
Flammen zu vermindern.
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Zum
Reduzieren der durch die Verbrennung erzeugten Stickoxide NOx wird
die Menge an Luft vorzugsweise so gesteuert, dass ein Verhältnis der Gesamtmenge
der von der zusätzlichen
Luftdüse
zugeführten
Luft zu der zur vollständigen
Verbrennung der flüchtigen
Substanzen erforderlichen Menge an Luft 0,85 bis 0,95 wird.
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Der
meiste Brennstoff wird mit von den vorstehend beschriebenen, in
der Brennstoffdüse 11 enthaltenen
Düsen zugeführter Luft
gemischt verbrannt (der erste Schritt), und dann mit dem sekundären Luftstrom 17 und
dem tertiären
Luftstrom 18 gemischt verbrannt (der zweite Schritt). Ferner
wird, wenn auf der Stromabseite des Festbrennstoff-Brenners ein
Folgeluftanschluss 49 (siehe 10) zur
Zufuhr von Luft in die Verbrennungsvorrichtung 41 angeordnet
ist, der Brennstoff durch die Vermischung mit der von dem Folgeluftanschluss 49 zugeführten Luft
vollständig
verbrannt (der dritte Schritt). Die flüchtigen Substanzen in dem Brennstoff
werden im vorstehen beschriebenen ersten Schritt verbrannt, da die
Verbrennungsgeschwindigkeit der flüchtigen Substanzen höher als
die des Festbrennstoffs ist.
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Wenn
das Verhältnis
der Luft zu den flüchtigen
Substanzen zu diesem Zeitpunkt auf 0,85 bis 0,95 eingestellt ist,
kann die Verbrennung des zu verbrennenden Brennstoffs durch eine
hohe Flammentemperatur beschleunigt werden, obwohl es in diesem
Zustand an Sauerstoff mangelt. Da der Brennstoff bei einem Mangel
an Sauerstoff bei der Verbrennung im ersten Schritt einer Reduktionsverbrennung unterzogen
wird, werden die aus dem Stickstoff im Brennstoff und dem Stickstoff
in der Luft erzeugten Stickoxide (NOx) in harmlosen Stickstoff umgewandelt,
und dementsprechend kann die Menge an von der Verbrennungsvorrichtung 41 ausgestoßenem NOx
verringert werden. Da der Brennstoff bei einer hohen Temperatur
reagiert, wird die Reaktion im zweiten Schritt beschleunigt, um
die Menge an nicht verbrannten Bestandteilen zu verringern.
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Wie
in 14 gezeigt, die den Festbrennstoff-Brenner von
der Seite der Verbrennungsvorrichtung aus betrachtet zeigt, ist
der Festbrennstoff-Brenner gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
6 zylindrisch, wobei die zylindrische Brennstoffdüse 11, die
zylindrische sekundäre
Luftdüse 13 und
die zylindrische tertiäre
Düse konzentrisch
angeordnet sind.
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16 ist
eine Ansicht, die ein weiteres Beispiel eines Düsenteils des Festbrennstoff-Brenners zeigt.
Die Brennstoffdüse 11 kann
rechteckig sein, der Konzentrator 33 kann dreieckig sein,
oder die Luftdüsenstruktur,
bei die die Brennstoffdüse
zwischen zumindest einem Teil der äußeren Luftdüsen, wie der sekundären Luftdüse 13,
der tertiären
Luftdüse 14,
etc. angeordnet ist, kann akzeptabel sein. Ferner kann die außenseitige
Luft von einer einzigen Düse
zugeführt
werden, oder eine in drei oder mehr Teile unterteilte Düsenstruktur
kann akzeptabel sein.
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AUSFÜHRUNGSFORM
7
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17 ist
eine Schnittansicht, die eine Ausführungsform 7 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners
zeigt, bei dem die Installationsposition der zusätzlichen Luftdüse verändert ist.
Wie in 17 gezeigt, kann die zusätzliche
Luftdüse 12 Luft
aus der Trennwand am Umfang der Brennstoffdüse zum Mitte ausstoßen, statt
Luft aus dem Inneren der Brennstoffdüse zur äußeren Seite auszustoßen, wie
in 13 gezeigt.
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Vorzugsweise
ist die zusätzliche
Luftdüse 12 in
dem Teil angeordnet, in dem sich die Strömungsbahn der Brennstoffdüse 11 erweitert.
Durch Anordnen der Ausgänge
der zusätzlichen
Luftdüse 12 in dem
sich erweiternden Teil der Strömungsbahn,
in dem kaum eine von der Strömungsbahn
zur Wandfläche
strömende
Geschwindigkeitskomponente induziert wird, ist es möglich, ein
Eindringen der Brennstoffpartikel in die zusätzliche Luftdüse bzw.
ihre Ansammlung in dieser zu unterdrücken.
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Um
das Auftreten eines durch eine Entzündung des Brennstoffs im Inneren
der Brennstoffdüse 11 verursachten
Abbrand- oder Rückzündungsphänomens in
der Brennstoffdüse 11 zu
verhindern, wird die Anordnung der zusätzlichen Luftdüse 12 vorzugsweise
so bestimmt, dass die Verweildauer des Brennstoffs in der Brennstoffdüse 11 kürzer als
die Verzögerungszeit
der Entzündung
ist. Im Allgemeinen beträgt
der Index der zeitlichen Verzögerung
der Entzündung
von Brenngas ca. 0,1 Sekunden, was kürzer als die zeitliche Verzögerung der
Entzündung
von pulverisierter Kohle und der Index der Strömungsgeschwindigkeit im Inneren
der Brennstoffdüse 11 ist. Der
Abstand zwischen dem Ausgang der Brennstoffdüse 11 und dem Ausgang
der zusätzlichen
Luftdüse 12 ist
beispielsweise auf einen Wert von weniger als ca. 1 m eingestellt.
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AUSFÜHRUNGSFORM
8
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18 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur einer Ausführungsform 8 eines Festbrennstoff-Brenners
zeigt, der keinen Konzen trator 33 aufweist. Bei der Ausführungsform
6 ist der Konzentrator 33 in der Brennstoffdüse 11 angeordnet.
Wie in 18 gezeigt, werden jedoch, wenn
Luft in der zur Richtung des im Inneren der Brennstoffdüse 11 strömenden Brennstoffstrahls
nahezu senkrechten Richtung aus der zusätzlichen Luftdüse ausgestoßen wird,
der Brennstoffstrahl und die Luft auch ohne den Konzentrator 33 ähnlich wie
bei der Ausführungsform 1
miteinander vermischt.
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AUSFÜHRUNGSFORM
9
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Die 19 und 20 sind
jeweils Schnittansichten, die die Struktur einer Ausführungsform
9 eines erfindungsgemäßen Festbrennstoff-Brenners zeigen. 19 zeigt
einen Zustand, in dem der im Niedriglastzustand aus dem Festbrennstoff-Brenner ausgestoßene Brennstoff
in de r Verbrennungsvorrichtung 41 brennt; und 20 zeigt
einen Zustand, in dem der im Hochlastzustand aus dem Festbrennstoff-Brenner
ausgestoßene
Brennstoff in der Verbrennungsvorrichtung 41 brennt.
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Ein
Hauptunterschied zwischen der vorliegenden Ausführungsform 9 und der Ausführungsform
6 ist, dass der Flammenstabilisierring 23 und die Führung 25 nicht
im vorderen Endabschnitt der äußeren Tennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 angeordnet sind.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
9 wird ein in der sekundären
Luftströmungsbahn
angeordneter Wirbler 27 zum Verändern der Form der Flamme 20 ohne
den Flammenstabilisierring 23 und die Führung 25 verwendet.
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Im
Niedriglastzustand wird die Sauerstoffkonzentration im Brennstoffstrahl 16 in
der Nähe
der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 durch die
Zufuhr von Luft aus der zusätzlichen
Luftdüse 12 erhöht. Da die
Verbrennungsgeschwindigkeit im Ver gleich zum Fall einer niedrigen
Sauerstoffkonzentration erhöht
wird, wird die Entzündung
der Brennstoffpartikel vorgezogen, um die Flamme 20 von
einer Position nahe der Brennstoffdüse 11 zu bilden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
9 wird der sekundären
Luft unter Verwendung eines in der sekundären Strömungsbahn angeordneten Wirblers 27 eine
starke Wirbelgeschwindigkeit (von im Allgemeinen einer Anzahl von
einem oder mehreren Wirbeln) verliehen. Nach dem Ausstoß aus der
sekundären
Luftdüse 13 erweitert
sich der Strom der sekundären
Luft 17 durch die Zentrifugalkraft der Wirbelgeschwindigkeit
in der Richtung weg von dem Brennstoffstrahl 16. Zu diesem
Zeitpunkt wird der Druck in der Zone zwischen dem Brennstoffstrahl 16 und
dem sekundären
Luftstrom 17 verringert, um einen Umlaufstrom zu induzieren,
der in der der Strömungsrichtung
des Brennstoffstrahls 16 und des sekundären Luftstroms 17 entgegengesetzten
Richtung strömt.
Wenn die Strömungsgeschwindigkeit
des sekundären
Luftstroms durch Anbringen eines Dämpfers zur Verringerung der
Strömungsgeschwindigkeit in
der sekundären
Strömungsbahn
auf nahezu null verringert wird, kann zwischen dem sekundären Luftstrom 17 und
dem Brennstoffstrahl 16 ein Umlaufstrom induziert werden.
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Im
Hochlastzustand wird die Flamme 20 an einer von dem Festbrennstoff-Brenner
entfernten Position gebildet, um die thermische Last um den Festbrennstoff-Brenner
zu verringern. Daher wird die Menge der von der zusätzlichen
Luftdüse 12 zugeführten Luft
verringert. Wird die zugeführte
Menge an zusätzlicher
Luft verringert, wird die Sauerstoffkonzentration im Brennstoffstrahl 16 nahe
der äußeren Trennwand 22 der
Brennstoffdüse 11 im
Vergleich zum Niedriglastzustand verringert, um die Verbrennungsgeschwindigkeit
zu verringern.
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Ferner
wird bei der vorliegenden Ausführungsform
9 die der sekundären
Luft verliehene Wirbelgeschwindigkeit unter Verwendung des in der
sekundären
Luftströmungsbahn
angeordneten Wirblers 27 abgeschwächt. Da der sekundäre Luftstrom 17 nach
dem Ausstoß aus
der sekundären
Luftdüse 13 parallel
zum Brennstoffstrahl 16 strömt, wird der in die entgegengesetzte
Richtung strömende
Umlaufstrom 19 in der Zone zwischen dem Brennstoffstrahl 16 und
dem sekundären
Luftstrom 17 nicht erzeugt. Durch Öffnen des in der sekundären Strömungsbahn angebrachten
Dämpfers
zur Erhöhung
der Strömungsgeschwindigkeit
der sekundären
Luft ist es möglich,
das Auftreten des in der Gegenrichtung strömenden Umlaufstroms 19 in
der Zone zwischen dem Brennstoffstrahl 16 und dem sekundären Luftstrom 17 zu
verhindern.
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21 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel einer weiteren Struktur des Flammenstabilisierrings
zeigt. Bei der vorliegenden Ausführungsform
9 kann ein gezahnter Flammenstabilisierring 54 angeordnet
sein, wie in 21 gezeigt. Der Brennstoff strömt zur Rückseite
des gezahnten Flammenstabilisierrings 54 herum, um leicht
entzündet
zu werden. Dies bedeutet, dass der Brennstoff auf der Rückseite
des gezahnten Flammenstabilisierrings 54 entzündet wird.
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Die
Struktur einer Verbrennungsvorrichtung, bei der der in den Ausführungsformen
6 bis 9 gezeigte Festbrennstoff-Brenner verwendet wird, stimmt mit der
gemäß den 10 und 11 überein.
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Erfindungsgemäß ist es
möglich,
einen Festbrennstoff-Brenner zu schaffen, der eine Einrichtung zur
Beschleunigung der Vermischung der Brennstoffpartikel mit der Luft
im Inneren der Brennstoffdüse zum
stabilen Verbrennen des Brennstoffs und zum Verhindern des Auftretens
einer durch Verbrennungsasche verursachten Pfropfenbildung über einen weiten
Bereich von einem Hochlastzu stand bis zu einem Niedriglastzustand
ohne eine Veränderung
des Abstands zwischen dem Ausgang der zusätzlichen Luftdüse und dem
Ausgang der Brennstoffdüse selbst
bei der Verwendung eines Festbrennstoffs mit einer vergleichsweise
niedrigen Brennbarkeit, d. h. von Kohle mit einem geringen Kohlungsgrad,
wie Braunkohle, Lignit oder dergleichen, umfasst.
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Ferner
ist es möglich,
das Verbrennungsverfahren, bei dem der Festbrennstoff-Brenner mit
der Einrichtung zur Beschleunigung der Vermischung der Brennstoffpartikel
und der Luft zum stabilen Verbrennen des Brennstoffs und zum Verhindern
des Auftretens einer durch Verbrennungsasche verursachten Pfropfenbildung
verwendet wird, eine Verbrennungsvorrichtung, die den Festbrennstoff-Brenner umfasst, das
Verfahren zum Betreiben der Verbrennungsvorrichtung mit dem Festbrennstoff-Brenner
und den kohlebefeuerten Boiler mit dem Festbrennstoff-Brenner zu
schaffen.