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Sachgebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet des Zuführens viskoser
Medien, und bezieht sich insbesondere auf die Zuführung von
viskosen Medien innerhalb einer Ausstoßvorrichtung.
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Technischer Hintergrund
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In
einer Ausstoßvorrichtung
wird das Medium, das ausgestoßen
werden soll, zuerst zu einer Kammer transportiert oder zugeführt und
wird dann von der Kammer über
eine Düse
ausgestoßen.
Demzufolge verlässt
ein Tröpfchen
des Mediums die Vorrichtung und schlägt typischerweise auf eine
nahe dazu angeordnete Oberfläche
auf und bildet dadurch einen Punkt auf der Oberfläche. Der
Vorgang einer Zuführung
des Mediums zu der Kammer wird stark von der Funktionsweise der
Vorrichtung, zum Beispiel in Bezug auf die ausgestoßene Menge,
d. h. das Volumen des Tröpfchens,
beeinflusst.
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Eine
Vorrichtung nach dem Stand der Technik, die eine insgesamt gute
Funktionsweise darstellt, ist in der
WO
99/64167 , entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
offenbart, bei der die grundsätzlichen
Teile der Zuführeinrichtung
ein rohrförmiger
Abschnitt, der durch eine Vielzahl von O-Ringen definiert ist, die
in einer zylindrischen Bohrung angeordnet sind, und die einer auf
dem anderen gestapelt sind; und eine Gewindewelle, die sich durch
den rohrförmigen
Abschnitt hindurch erstreckt; sind. An einem oberen Ende des Gewindes
ist ein Einlass für das
viskose Medium vorgesehen und an einem unteren Ende davon ist ein
Auslass vorgesehen. Der Auslass steht mit einer Kammer eines Ausstoßmechanismus
in Verbindung und die Kammer öffnet
sich an einer Düse.
Um die Kammer mit dem Medium zu füllen, wird die Welle, die als
eine Schnecke angesehen werden könnte,
gedreht, zum Beispiel um einen Bruchteil einer Drehung, wodurch
das Medium aus dem Auslass heraus und in die Kammer hinein gedrückt wird.
Der Ausstoß mechanismus
drückt
dann das Medium durch die Düse
durch ein schnelles und zeitweises Verringern des Volumens der Kammer heraus.
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Allerdings
ist, aufgrund der kleinen Dimensionen, die Schnecke mit einer hohen
Präzision
herzustellen, und der Stapel aus O-Ringen ist nicht in Bezug auf
den Transport des Mediums durch die Zuführeinrichtung, obwohl er eine
gute, flexible Dichtung zu dem Gewinde der Schnecke hin erreicht,
optimal, da bestimmte Mengen des Mediums dazu tendieren, an einem
Bodenbereich der schmalen Vertiefungen, die zwischen benachbarten
O-Ringen gebildet
sind, steckenzubleiben.
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Allerdings
ist ein anderer Typ einer Vorrichtung vorhanden, die eine Zuführeinrichtung
aufweist, die nicht unter den Problemen der Zuführschnecke leidet. Die Vorrichtung
ist ein Extruder, wie er in der veröffentlichten deutschen Patentanmeldung
DE 2 649 045 dargestellt
ist. Die Zuführeinrichtung
des Extruders weist eine zylindrische Welle und einen rohrförmigen Abschnitt,
der ein Innengewinde besitzt, auf. Die Kunststoffkörner werden,
wenn die zylindrische Welle gedreht wird, entlang der Drehung hinein gezogen.
Das Gewinde führt
die Kunststoffkörner
in einer Bewegung entlang des Gewindes und dreht die Drehbewegung
um, und demzufolge werden die Körner
nach vorne durch die Zuführeinrichtung
zugeführt.
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Diese
Zuführeinrichtung
nach dem Stand der Technik arbeitet gut in einem Extruder, und es
wäre wünschenswert,
dasselbe Prinzip einer Zuführeinrichtung
in einer Ausstoßvorrichtung
zu verwenden. Allerdings besitzt die Extruder-Zuführeinrichtung
einen Freiraum oder Spalt zwischen der Wand des Rohrs der Zuführeinrichtung
und der Welle. Der Spalt ist notwendig, um die Wärmeerhöhung aufgrund einer Reibung
auf einem akzeptierbaren Niveau zu halten, führt allerdings zu einem Problem
einer Leckage, wenn sie bei den viskosen Medien auftritt, die in
einer Ausstoßvorrichtung
verwendet werden. Wenn der grundsätzliche Aufbau der Extruder-Zuführeinrichtung
nach dem Stand der Technik bei einer Zuführeinrichtung einer Ausstoßvorrichtung
angewandt werden würde,
wäre dabei
ein Problem vorhanden, eine gleiche Tropfengröße zu erhalten. Wenn die Welle
gedreht werden würde,
um eine Menge des Mediums in die Ausstoßkammer zuzuführen, wird
ein Druck erzeugt, der wiederum eine Menge des viskosen Mediums
zurück
durch den Spalt drücken
würde. Aufgrund
der kleinen Dimensionen der Zuführeinrichtung
und des kleinen Volumens jedes Tröpfchens bringt eine wahlweise
oder nicht vollständig
kontrollierbare Variation der Tröpfchengröße ein nicht
erwünschtes
Problem mit sich.
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Zusätzlich wäre es nicht
möglich,
den Spalt zu beseitigen, da dann die Welle nicht drehbar sein würde.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Zuführeinrichtung zu schaffen,
die nicht die Nachteile von Zuführeinrichtungen
nach dem Stand der Technik aufweist.
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Die
Aufgabe wird durch eine Zuführeinrichtung
für viskose
Medien ebenso wie durch ein Rohr für eine Zuführeinrichtung gemäß Anspruch
1 gelöst, wobei
weitere Merkmale der Erfindung in den beigefügten Ansprüchen angegeben sind.
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Auch
ist eine Ausstoßvorrichtung
für viskose Medien
entsprechend Anspruch 19 offenbart, ebenso wie die Verwendung der
Zuführeinrichtung
in einer Ausstoßvorrichtung
für viskose
Medien nach Anspruch 21.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Zuführeinrichtung für viskose
Medien ein Zuführrohr,
wie es nachfolgend beschrieben ist, eine drehbare, zylindrische
Welle, die in dem rohrförmigen
Abschnitt angeordnet ist und sich koaxial dazu erstreckt, und einen
Antriebsmotor, der mit der Welle verbunden ist, auf. Die Welle stößt gegen innere
Wandabschnitte des rohrförmigen
Abschnitts an.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung weist das Rohr der Zuführeinrichtung,
das in eine Zuführeinrichtung
für viskose
Medien befestigbar ist, einen Einlass, einen Auslass und einen rohrförmigen Abschnitt,
der ein Innengewinde besitzt, das an einem Ende davon mit dem Einlass
verbunden ist, und das an dem anderen Ende davon mit dem Auslass verbunden
ist, auf. Der rohrförmige
Abschnitt ist elastisch. Das Gewinde erstreckt sich schraubenförmig zwischen
dem Einlass und dem Auslass. Der rohrförmige Abschnitt besitzt Innenwandbereiche,
die einen Steg des Gewindes aufweisen, und so angeordnet ist, um
eine drehbare, zylindrische Welle der Zuführeinrichtung für viskose
Medien, die darin eingeführt sind,
zu haben.
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Durch
Versehen des rohrförmigen
Abschnitts mit einem oder mehreren Innengewinden) werden die vorstehend
angegeben Probleme von O-Ringen nach dem Stand der Technik beseitigt,
während
ein Vorteil der Extruder-Zuführeinrichtung
nach dem Stand der Technik beibehalten wird. Das/jedes Innengewinde
stellt einen bestimmten und fortlaufenden Kanal dar, worin das viskose
Medium leicht nach vorne gedrückt
wird.
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Zusätzlich ist
es, aufgrund dieses Innengewindes, möglich, das Außengewinde
von der Welle wegzulassen, die weiterhin als eine zylindrische Welle
ausgeführt
ist. Das Medium wird, wenn die Welle gedreht wird, aufgrund seiner
Viskosität,
entlang der Drehbewegung gezogen. Dieser Effekt wird gerade dann
erhalten, wenn die Oberfläche
der Welle vollständig
glatt ist. Allerdings wird die Drehbewegung des Mediums durch das
Innengewinde des rohrförmigen
Abschnitts umgekehrt und demzufolge wird das Medium entlang des
Gewindes und aus dem rohrförmigen
Bereich heraus über
den Auslass geführt.
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Weiterhin
ist der rohrförmige
Abschnitt elastisch, was ermöglicht,
dass die Welle der Zuführeinrichtung
gegen Wandabschnitte des rohrförmigen Abschnitts
anstößt. Dadurch
wird das Problem einer Leckage, wie es vorstehend in Verbindung
mit der Extruder-Zuführeinrichtung
nach dem Stand der Technik diskutiert ist, dann nicht auftreten,
wenn die Zuführeinrichtung
entsprechend der Erfindung in einer Ausstoßvorrichtung verwendet wird.
Im Gegensatz dazu ist eine Dichtung zwischen der Welle und den Wandabschnitten
vorgesehen, was zu einer effizienten Zuführung des Mediums entlang des
Gewindes (der Gewinde) führt.
Darüber
hinaus ist, aufgrund der Elastizität der elastischen Eigenschaften,
wenn das Medium kleine Metallteilchen, wie beispielsweise das Pulver
einer Lötpaste
aufweist, eine Möglichkeit vorhanden,
dass die Teilchen tatsächlich
zwischen den Wandabschnitten und der Welle hindurchführen, ohne
dass sie verschmiert werden. Dies ist wichtig, da dann, wenn Lötmittelpaste
und dergleichen zugeführt
wird, ein Zuschmieren ein übliches
Problem ist. Weiterhin lassen die Elastizitäts-Eigenschaften weitere Toleranzen
in Bezug auf die gerade Ausrichtung der Wellen und in Bezug auf
Vibrationen der Wellendrehung zu. Dieser Vorteil der weiteren Toleranzen gilt
auch im Vergleich zu einer Extruder-Zuführeinrichtung nach dem Stand
der Technik.
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Der
erfindungsgemäße, mechanische
Aufbau der Zuführeinrichtung
hat einen weiteren Effekt gezeigt. Wenn eine Schnecken-Zuführeinrichtung
in einer Ausstoßvorrichtung
nach dem Stand der Technik verwendet wird, ist es schwierig gewesen,
ein gleichmäßiges Volumen
der ausgestoßenen
Tröpfchen
zu erhalten. Zeitweise sind die Variationen zyklisch gewesen. Die
Variationen sind auch jetzt bei bestimmten Anwendungen in geringem
Maße dort wesentlich,
wo die Erfordernisse nach einer Präzision extrem hoch sind. Allerdings
sind Volumen-Variationen durch den Aufbau der Zuführeinrichtung
gemäß dieser
Erfindung überraschenderweise
im Wesentlichen beseitigt worden. Es wird angenommen, dass die Hauptursache
diejenige ist, dass das feststehende Innengewinde eine konstantere
Zuführung des
Mediums als das sich drehende Außengewinde der Zuführeinrichtung
nach dem Stand der Technik ergibt. Ein zusätzlicher, eine Variation verringernder Effekt
wird wahrscheinlich dadurch erhalten, dass der Einlass mit einem
Ende des Gewindes bzw. der Schnecke verbunden ist. Dies bedeutet,
dass das viskose Medium direkt in die Schnecke geführt wird, was
mehr oder weniger ein Risiko eines ungleichmäßigen Füllens der Schnecke beseitigt.
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Als
ein zusätzlicher
Vorteil wird die Herstellung der Welle im Wesentlichen verglichen
mit der Herstellung der Schnecke nach dem Stand der Technik vereinfacht.
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Für die Zwecke
dieser Anmeldung ist anzumerken, dass der Ausdruck "viskoses Medium" als Lötmittelpaste,
als Flussmittel, als Klebemittel, als leitfähiges Klebemittel oder als
irgendeine andere Art eines Mediums, das zum Befestigen von Bauteilen auf
einem Substrat verwendet wird, als leitfähige Farbe bzw. Tinte, Widerstandspaste,
oder dergleichen, interpretiert werden sollen; und dass der Ausdruck "Substrat" als eine gedruckte
Schaltungsleiterplatte (Printed-Circuit-Board – PCB), ein Substrat für Ball-Grid-Arrays
(BGA), Chip-Scal-Packages (CSP), Quad-Flat-Packages (QFP), Wafer,
Flip-Chips, oder dergleichen, interpretiert werden sollte.
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In
vorteilhaften Ausführungsformen
wird der rohrförmige
Abschnitt vorzugsweise aus einem Elastomer, wie beispielsweise Gummi,
hergestellt. Ein Elastomer ist dahingehend erwünscht, dass es gute Dichteigenschaften
bietet, während
es eine ausreichende Flexibilität
besitzt. Zusätzlich
kann es durch Spritzgießen
oder durch Formen mittels eines bestimmten anderen einfachen, kosteneffizienten
Verfahrens hergestellt werden.
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In
anderen vorteilhaften Ausführungsformen besitzt
das Gewinde einen gekrümmten
Boden. Mit anderen Worten besitzt die schraubenförmige Nut des Gewindes, das
den schraubenförmigen
Kamm des Gewindes definiert und sich entlang davon erstreckt, einen
Querschnitt ohne scharfe Ecken. Die Nut ist im Gegensatz dazu U-förmig, oder
dergleichen. Dies führt
zu einer guten Freigabe des Mediums und verhindert, dass das Medium
an den Eckbereichen der Nut stecken bleibt, was wahrscheinlich ansonsten
auftritt.
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In
noch weiteren, vorteilhaften Ausführungsformen ist der rohrförmige Abschnitt
mit einer Vielzahl von Innengewinden versehen, die in einer unterschiedlichen
Anordnung für
jede Ausführungsform verbunden
sind. Zum Beispiel ist, in einer Ausführungsform, die Vielzahl der
Innengewinde mit einem einzelnen Einlass und einem einzelnen Auslass
verbunden, und in einer anderen Ausführungsform ist jeder der Vielzahl
der Einlässe
mit einem jeweiligen Einlass, allerdings mit einem gemeinsamen Auslass, verbunden.
In einer Ausführungsform
besitzt das Rohr der Zuführeinrichtung,
zumindest ein wesentlicher Bereich davon, eine nicht-kreisförmige, äußere Form.
Dies ist, inter alia, verglichen mit einem Stapel O-Ringen nach
dem Stand der Technik, vorteilhaft, da die nicht-kreisförmige Form
zumindest im Wesentlichen eine Drehung des Rohrs der Zuführeinrichtung verhindert.
Die O-Ringe sind andererseits nicht in demselben Umfang verriegelt,
was zu einer Situation führen
könnte,
bei der O-Ringe dazu gebracht werden, sich entlang des Gewindes
zu drehen. Dies würde
zu einer verringerten Ausgabe des viskosen Mediums von der Zuführeinrichtung
führen.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand von
beispielhaften Ausführungsformen
besprochen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Beispielhafte
Ausführungsformen
der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen:
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht eines Teils einer Ausstoßvorrichtung,
die eine Ausführungsform
der Zuführeinrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung einsetzt;
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2 zeigt
eine Vergrößerung eines
Teils der 1;
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3 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Rohrs und
einer Zuführeinrichtung
entsprechend der Erfindung;
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4 zeigt
eine Endansicht des Rohrs der Zuführeinrichtung in 3;
und
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht des Rohrs der Zuführeinrichtung in 3.
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Beschreibung der Ausführungsform
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Nachfolgend
wird die Erfindung in der Anwendung einer Ausstoßvorrichtung erläutert. Allerdings
sollte angemerkt werden, dass die Erfindung auch bei anderen Typen
von Vorrichtungen anwendbar ist, die eine Zuführeinrichtung für viskose
Medien aufweisen. Eine typische Ausstoßvorrichtung 1 weist, wie
in 1 dargestellt ist, einen Behälter 3 für viskoses
Medium, einen Zuführeinrichtungsmechanismus 5 und
einen Ausstoßmechanismus 7 auf.
Ein Kanal 9 für
das Medium verbindet den Behälter 3 für das Medium
mit einem Einlass 11 der Zuführeinrichtung 5, und
ein Auslass 13 der Zuführeinrichtung 5 ist mit
dem Ausstoßmechanismus 7 verbunden.
Genauer gesagt weist die Zuführeinrichtung 5 einen
Antriebsmotor 15, eine Welle 17, die mit dem Motor 15 verbunden
ist, und ein Rohr 19 für
die Zuführeinrichtung,
befestigt in einer Bohrung eines Gehäuses 21 der Vorrichtung
auf. Die Welle 17 ist in das Rohr 19 der Zuführeinrichtung
eingeführt.
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Das
Rohr 19 der Zuführeinrichtung
besitzt, wie in größerem Detail
in den 2 bis 5 dargestellt ist, einen rohrförmigen Abschnitt 23,
der ein längliches
Durchgangsloch ist. Die Mittenachse des rohrförmigen Abschnitts 23 stimmt
mit der Längsachse
des Rohrs 19 der Zuführeinrichtung überein.
Der Einlass 11 ist nahe einem Ende 27, unterhalb
eines so genannten oberen Endes des Lochs 23 gebildet und
erstreckt sich radial relativ zu der Mittenachse, die Form eines
Kegelstumpfs aufweisend. Der Auslass 13 wird an dem anderen
Ende oder dem unteren Ende 29 des Lochs 23 gebildet,
und das Ende des Auslasses 13 entspricht dem unteren Ende 29.
Ein Hauptteil des rohrförmigen
Abschnitts 23 ist grundsätzlich zylindrisch, obwohl
er mit einem Innengewinde 25 versehen ist, während das
Auslassloch 13 ein Kegelstumpf ist, der konisch zu dem
unteren Ende 29 hin zuläuft.
Das Gewinde 25 erstreckt sich von dem Einlass 11 zu
dem Auslass 13.
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Wie
die äußere Form
des Rohrs der Zuführeinrichtung
zeigt, besitzt ein verlängerter
Hauptabschnitt oder Wellenabschnitt 43 davon einen nicht-kreisförmigen Querschnitt,
wie beispielsweise ein Oval, oder dergleichen. Der entsprechende
Abschnitt der Bohrung des Körpers 21 besitzt
eine ähnliche
Form. Dadurch wird die Befestigung des Rohr in der Zu führeinrichtung
in dem Körper 21 unter
einer guten Ausrichtung des Einlasses 11 zu dem Mediumkanal 9 erleichtert.
Weiterhin besitzt das Rohr 19 für die Zuführeinrichtung einen zylindrischen
Kopfabschnitt 45, der mit dem Wellenabschnitt 43 verbunden
ist. Der Durchmesser des Kopfabschnitts ist größere als derjenige des Wellenabschnitts 43.
Der Einlass 11 erstreckt sich radial von einer äußeren Wand 47 des
Kopfabschnitts 45 zu einer Innenwand 49 davon;
siehe 5. Ein Endabschnitt 51 des Rohrs 19 der
Zuführeinrichtung
steht in Längsrichtung
zu dem Wellenabschnitt 43 vor. Der Endabschnitt 51 ist
teilweise als Kegelstumpf geformt und definiert mindestens einen
Abschnitt des Auslasslochs 13, der sich durch den Endabschnitt 51 erstreckt.
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Das
Innengewinde 25 des Rohrs 19 der Zuführeinrichtung
besteht aus einer Nut 53 und einem Kamm 55, die
sich schraubenförmig
und parallel zwischen dem Einlass 11 und dem Auslass 13 erstrecken.
Zumindest der Boden der Nut 53 ist gekrümmt und vorzugsweise ist der
Querschnitt der Nut 53 bogenförmig. Der Kamm 55 ist,
andererseits, in dieser Ausführungsform
im Wesentlichen flach, um einen Anschlagbereich zu erreichen, der
groß genug
ist, um eine gute Abdichtung gegen die Wand der Welle 17 zu
erhalten.
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Das
Rohr der Zuführeinrichtung
ist aus einem elastischen Material gebildet, damit es dazu geeignet
ist, mögliche
Vibrationen oder ein Schräglaufen
der Welle 17 auszugleichen. Da die Welle oder die Achse 17 fest
an nur einem Ende davon befestigt ist, ist eine Wahrscheinlichkeit
für kleine
Vibrationen vorhanden. Weiterhin ist es wahrscheinlich, dass dann,
wenn das viskose Medium, das durch das Rohr der Zuführeinrichtung
gedrückt
wird, eine Lötmittelpaste
ist, die kleinen Metallkörner
davon zwischen der Welle und dem Kamm verschmiert werden, wenn das
Rohr der Zuführeinrichtung
aus einem nichtelastischen Material gebildet ist. Das Verschmieren
könnte
Betriebsstörungen
hervorrufen. Vorzugsweise ist, wie vorstehend erwähnt ist,
das Rohr der Zuführeinrichtung
aus Gummi, oder einem anderen Elastomer, gebildet. VITON® und
andere Gummimaterialien, die ähnliche
Eigenschaften haben, sind bevorzugte Gummimaterialien. Die Welle 17 besitzt
einen zylindrischen Abschnitt, der sich von dem oberen Ende 27 zu
dem Anfang des Auslasses 13 erstreckt, und einen fortführenden,
konischen Endabschnitt, der unmittelbar vor dem unteren Ende 29 endet.
Ein kleiner Raum ist zwischen dem konischen Endabschnitt und der
Wand des Auslasses 13 vorgesehen. Ein kurzer Kanal 31 verbindet
das Ende des Auslasses 13 mit dem Ausstoßmechanismus 7.
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Der
Ausstoßmechanismus
weist eine Ausstoßeinrichtung 33,
die hier ein Kolben ist, eine Düse 35 und
eine Ausstoßkammer 37 auf.
Der Kolben 33 ist mit einer Betätigungseinrichtung 41 verbunden. Der
Kolben 33 ist in einer Ruheposition vorgespannt und ist
von der Ruheposition zu der Düse 35 hin
mittels des Aktuators 41 bewegbar.
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Das
viskose Medium wird typischerweise, im Betrieb, von dem Behälter 3 und
in den Einlass 11 mittels Schwerkraft oder mittels eines
pneumatischen Drucks, der auf das Medium in dem Behälter aufgebracht
wird, gedrückt.
Wenn die Welle 17 gedreht wird, wird das Medium aufgrund
seiner Viskositätseigenschaften
entlang der Drehbewegung gezogen. Da der Einlass 11 an
dem Anfang des Gewindes 25 endet, wird das Medium in das
Gewinde 25 und entlang davon geführt. An dem Ende des Rohrs 19 der
Zuführeinrichtung
wird das Medium aus dem Auslass 13 heraus und in den Ausstoßmechanismus 7 und
die Ausstoßkammer 37 davon
hinein geführt. Durch
Antreiben der Betätigungseinrichtung 41 wird der
Kolben 33 radial schnell zu der Düse 35 hin bewegt und
eine Menge des Mediums wird ausgestoßen.
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Die
Zuführeinrichtung
für viskose
Medien entsprechend dieser Erfindung kann in vielen unterschiedlichen
Typen von Ausstoßvorrichtungen
verwendet werden. Allerdings ist, aufgrund vieler anderer erwünschter
Merkmale, eine Ausstoßvorrichtung, die
die neue Zuführeinrichtung
aufweist, die von besonderem Interesse ist, als eine austauschbare
Kassette oder Anordnung aufgebaut. Eine Ausstoßvorrichtung vom Kassetten-Typ
ist zum Beispiel in der
WO 00/61297 offenbart.
Sie weist genauer gesagt einen Vorrichtungshalter, der zu einem
Gestell einer Ausstoßmaschine
für viskose
Medien passt, und eine Schnittstelle, die an eine komplementäre Schnittstelle
des Gestells angepasst ist, auf. Der Vorrichtungshalter weist Ausrichtungs-
und Verriegelungselemente auf, um eine präzise und feste Befestigung
der Ausstoßvorrichtung
an dem Gestell zu erhalten. Die Schnittstelle weist elektrische
und pneumatische Elemente zum Steuern des Betriebs der Vorrichtung
auf. Ein Vorteil dieser Ausstoßvorrichtung
ist derjenige, dass in einfacher Weise die gesamte Vorrichtung ausgetauscht
werden kann, wenn der Behälter
leer ist oder ein anderer Typ eines viskosen Mediums verwendet werden
soll.
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Vorstehend
sind bevorzugte Ausführungsformen
der Zuführeinrichtung
für viskose
Medien und des dazu zugeordneten Rohrs für die Zuführeinrichtung entsprechend
der vorliegen den Erfindung beschrieben worden. Diese sollten als
nicht einschränkende
Beispiele angesehen werden. Viele Modifikationen werden innerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert
ist, möglich.
Nachfolgend werden ein paar Beispiele solcher Modifikationen angegeben.
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Demzufolge
ist in einer alternativen Ausführungsform
der rohrförmige
Abschnitt des Rohrs der Zuführeinrichtung
mit einer Vielzahl von Innengewinden versehen. Jedes der Gewinde
ist jeweils mit dem Einlass und dem Auslass verbunden.
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In
einer anderen alternativen Ausführungsform
ist der rohrförmige
Abschnitt mit einer Vielzahl von Innengewinden und einer entsprechenden
Vielzahl von Einlässen
und Auslässen
versehen, wobei jedes Gewinde in einem jeweiligen einen der Einlässe und
einen jeweiligen einen der Auslässe
verbunden ist. In dieser Ausführungsform
ist der Mediumkanal an einem Ende davon so verbreitert und so verlängert, dass
er die Oberseite des Rohrs der Zuführeinrichtung umgibt, um dadurch
alle Einlässe
mit dem Medium bereitzustellen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
besitzt der rohrförmige
Abschnitt eine Vielzahl von Innengewinden, eine entsprechende Vielzahl
von Einlässen und
einen Auslass. Jedes der Vielzahl der Gewinde ist mit einem jeweiligen
einen der Vielzahl der Einlässe
und mit dem Auslass verbunden.