DE19610072A1 - Dispensierpumpe für viskose Materialien - Google Patents
Dispensierpumpe für viskose MaterialienInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Dispensierpumpen für
viskose Materialien.
Vorrichtungen zur Ablagerung von Tropfen von Haftmittel,
leitfähigem Epoxidharz, Lötpaste oder anderen viskosen
Fluiden an bestimmten Stellen auf verschiedenen Oberflächen
werden bei modernen Herstellungstechniken häufig verwendet
und es wurden komplexe Computersysteme entwickelt, um
Fluidspender an genaue Positionen auf einer Oberfläche
auszurichten.
Ein Fluidspender umfaßt im allgemeinen eine große Spritze zur
Speicherung des viskosen Fluids, welches pneumatisch in eine
kleine Pumpenkammer gedrückt wird und eine sich hin und her
bewegende Pumpe mit einer Kolbenstange oder Nadel, die sich
in der Kammer bewegt und das Fluid aus einer kleinen,
röhrenförmigen Ausgabespitze treibt. Diese Fluidspender sind
ausreichend, solange das Fluid eine gleichmäßige Viskosität
aufweist und keine Gasblasen enthält, da sich kleine
Gasblasen in einem Fluid zusammendrücken lassen, was zum
Spritzen und einer unebenen Ablagerung führt.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Dispensierpumpe zur Verfügung zu stellen, die unabhängig von
der Viskosität des verarbeiteten Materials eine gleichmäßige
Ablagerung von viskosen Substanzen auf einer Oberfläche
ermöglicht. Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die
Dispensierpumpen gemäß der unabhängigen Patentansprüche 1 und
7. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Dispensierpumpen sind in den abhängigen Ansprüchen, der
Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die vorliegende Erfindung betrifft Fluidpumpen und
insbesondere eine Präzensionsdispensierpumpe für viskose
Fluide, wie sie beispielsweise in computergesteuerten
Systemen verwendet wird, um kleine Mengen an Lötpaste,
Haftmittel, leitfähigem Epoxidharz oder anderen Materialien
auf Schaltplatten, gedruckten Schaltungen oder anderen
Oberflächen abzulagern.
Angegeben ist eine Dispensierpumpe für viskose Fluide, wie
sie beispielsweise auf den mechanischen Armen eines
computergesteuerten Ausgabesystems verwendet wird. Die Pumpe
führt das Fluid in die Mitte einer vertikalen Bohrung ein,
welche am unteren Ende eine Ausgabeleitung aufweist. Die
Pumpe enthält weiter eine Förderschnecke mit einem
Schneckengewinde mit sich verändernder Steigung, wobei die
Förderschnecke in der Bohrung durch einen
Präzisionsstellmotor angetrieben wird. Eine weitere
Ausführungsform beschreibt eine konisch geformte
Förderschnecke mit linearer Steigung, welche sich in einer
konisch geformten Buchse in der Bohrung bewegt. In beiden
Ausführungsformen wird das viskose Material mit Gas und
Partikeln geringer Viskosität homogenisiert und der
Stellmotor steuert genauestens die abgegebene Menge.
Die vorliegende Erfindung ist für eine Dispensierpumpe für
viskose Fluide geeignet, wobei die Dispensierpumpe eine
Förderschnecke aufweist, um das viskose Fluid aus einer
kleinen Ausgabespitze auszutreiben. Die durch einen
Stellmotor (Servomotor) angetriebene drehbare Schnecke weist
eine kontinuierlich abnehmende sich verändernde
Schraubensteigung (Ganghöhe) auf, welche bewirkt, daß
Bestandteile mit geringer Viskosität, wie eingeschlossenes
Gas, mit einem Material mit relativ hoher Viskosität mit
einer Viskosität in einer Größenordnung von 5000 mPa·s (5000
Centipoise) oder mehr homogenisiert werden. Wenn das viskose
Material in den Pumpenzylinder eintritt, ist das Volumen
zwischen den Schneckengängen (Gewinde) und der Zylinderwand
relativ groß. Wenn das Material vorantransportiert wird,
bewirkt die sich verändernde Schraubensteigung der Schnecke,
daß das Material zusammengedrückt und gemischt wird, wenn
sich das Volumen verkleinert. Der Stellmotor ermöglicht eine
genaue Steuerung der Drehstrecke der Schnecke und damit des
Ausstoßes der Pumpe und ermöglicht es damit ebenfalls, die
Zuführgeschwindigkeit zu verändern, wodurch das System leicht
insgesamt an eine Computersteuerung angepaßt werden kann.
Desweiteren wird eine zweite Ausführungsform beschrieben, die
nach dem selben Prinzip arbeitet, jedoch leichter
herzustellen ist, und welche eine drehbare Schnecke mit
linearer Schraubensteigung, aber einem sich verjüngenden oder
konischen Durchmesser verwendet.
Die erste Ausführungsform der Erfindung ist eine
Dispensierpumpe für viskose Materialien mit:
einem Gehäuse mit einer hinreichenden Bohrung, wobei die Bohrung ein erstes und ein zweites Ende aufweist;
einer Ausgabeleitung, welche sich vom zweiten Ende der Bohrung erstreckt;
einer röhrenförmigen Buchse in der Bohrung;
Zuführmitteln zum Zuführen einer kontinuierlichen Nachfüllmenge des viskosen Materials in die röhrenförmige Buchse;
einer in der röhrenförmigen Buchse angeordneten und mit dieser koaxial ausgerichteten drehbaren Förderschnecke, wobei die Förderschnecke einen Schneckengang aufweist, welcher das viskose Material in einem relativ großen Volumen einschließt, welches begrenzt ist durch den Schneckengang und die Wände der Buchse, und welche bei Drehung der Schnecke das Material in Richtung auf die Ausgabeleitung zwingt, während das Volumen des Materials zwischen dem Schneckengang und der Wand der Buchse zusammengedrückt und verkleinert wird; und
Drehmitteln am ersten Ende der Bohrung zum Drehen der drehbaren Förderschnecke um eine vorbestimmte Strecke. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist eine Dispensierpumpe für viskose Materialien mit:
einem Körper mit einer hindurchreichenden Bohrung, wobei die Bohrung des Körpers ein erstes und ein zweites Ende aufweist sowie eine Schulter zwischen dem ersten und dem zweiten Ende; einer Buchse in der Bohrung des Körpers, wobei die Buchse in Kontakt mit der Schulter steht;
einer Ausgabeleitung am zweiten Ende der Öffnung des Körpers, welche gegen die Buchse gedrückt wird, wobei die Ausgabeleitung gegenüber der Buchse offen ist;
Mittel, welche einen Fluß von viskosem Material durch eine Wand der Buchse in eine Buchsenbohrung, welche koaxial mit der Bohrung des Körpers ausgebildet ist, ermöglichen;
einem Stellmotor am ersten Ende der Öffnung des Körpers, wobei der Stellmotor eine drehbare Welle aufweist, welche koaxial mit der Öffnung des Körpers ausgerichtet ist; und
einer an der drehbaren Welle angeordneten drehbaren Förderschnecke wobei der Schneckengang der Förderschnecke mit der Wand der Bohrung der Buchse zusammenwirkt, um das viskose Material zusammenzudrücken und dessen Volumen zu reduzieren, wenn die Förderschnecke das Material durch die Buchse zwingt.
einem Gehäuse mit einer hinreichenden Bohrung, wobei die Bohrung ein erstes und ein zweites Ende aufweist;
einer Ausgabeleitung, welche sich vom zweiten Ende der Bohrung erstreckt;
einer röhrenförmigen Buchse in der Bohrung;
Zuführmitteln zum Zuführen einer kontinuierlichen Nachfüllmenge des viskosen Materials in die röhrenförmige Buchse;
einer in der röhrenförmigen Buchse angeordneten und mit dieser koaxial ausgerichteten drehbaren Förderschnecke, wobei die Förderschnecke einen Schneckengang aufweist, welcher das viskose Material in einem relativ großen Volumen einschließt, welches begrenzt ist durch den Schneckengang und die Wände der Buchse, und welche bei Drehung der Schnecke das Material in Richtung auf die Ausgabeleitung zwingt, während das Volumen des Materials zwischen dem Schneckengang und der Wand der Buchse zusammengedrückt und verkleinert wird; und
Drehmitteln am ersten Ende der Bohrung zum Drehen der drehbaren Förderschnecke um eine vorbestimmte Strecke. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist eine Dispensierpumpe für viskose Materialien mit:
einem Körper mit einer hindurchreichenden Bohrung, wobei die Bohrung des Körpers ein erstes und ein zweites Ende aufweist sowie eine Schulter zwischen dem ersten und dem zweiten Ende; einer Buchse in der Bohrung des Körpers, wobei die Buchse in Kontakt mit der Schulter steht;
einer Ausgabeleitung am zweiten Ende der Öffnung des Körpers, welche gegen die Buchse gedrückt wird, wobei die Ausgabeleitung gegenüber der Buchse offen ist;
Mittel, welche einen Fluß von viskosem Material durch eine Wand der Buchse in eine Buchsenbohrung, welche koaxial mit der Bohrung des Körpers ausgebildet ist, ermöglichen;
einem Stellmotor am ersten Ende der Öffnung des Körpers, wobei der Stellmotor eine drehbare Welle aufweist, welche koaxial mit der Öffnung des Körpers ausgerichtet ist; und
einer an der drehbaren Welle angeordneten drehbaren Förderschnecke wobei der Schneckengang der Förderschnecke mit der Wand der Bohrung der Buchse zusammenwirkt, um das viskose Material zusammenzudrücken und dessen Volumen zu reduzieren, wenn die Förderschnecke das Material durch die Buchse zwingt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten
Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, des
erfindungsgemäßen Fluidspenders für viskose
Flüssigkeiten;
Fig. 2 eine Detailansicht der Dispensierpumpe und der
drehbaren Schnecke mit sich verändernder
Schraubensteigung; und
Fig. 3 eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform
der Pumpe mit einer drehbaren Schnecke, welche
eine feste Schraubensteigung aufweist und sich
verjüngt.
Fig. 1 zeigt einen Fluidspender für viskose Flüssigkeiten von
der Art, welcher durch einen computergesteuerten
elektromechanischen Positioniermechanismus getragen wird und
durch diesen in X-, Y- und Z-Richtung positionierbar ist, so
daß dieser eine vorbestimmte Menge eines viskosen Fluids auf
der Oberfläche eines Werkstücks, welches hergestellt wird,
abgelegen kann. Das viskose Fluid ist üblicherweise ein
Haftmittel, leitfähiges Epoxidharz, Lötpaste oder ein anderes
Material, welches eine Viskosität in der Größenordnung von
5000 mPa·s (5000 Centipoise) haben kann.
Der Spender für viskose Fluide gemäß der Erfindung umfaßt als
Vorratsbehälter eine relativ große Flüssigkeits
speicherspritze 10, welche auf dem Gestell 12 befestigt ist
und getragen wird durch den Positioniermechanismus und
gegebenenfalls gesichert ist durch eine Spritzenhalterung 14.
Die Spritze 10 enthält einen Kolben, welcher mit einem
geringen Luftdruck von 34,5 bis 69 kPa (5 bis 10 psi)
beaufschlagt wird, um das viskose Fluid aus der Spritze nach
unten durch einen Kanal 16 in die Bohrung einer Buchse 18 der
Fluidpumpe 20 zu drücken. Wenn eine Vorrichtung für schwache
Druckluft nicht verfügbar ist, kann der Kolben innerhalb der
Spritze auch durch andere Mittel bewegt werden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Bohrung der Buchse 18
glatt mit parallelen Wänden und der Kanal 16 aus der Spritze
10 tritt in die Nähe der Mitte der Länge der Buchse in die
Bohrung ein. Eine drehbare Förderschnecke 22 tritt in die
Bohrung der Buchse an einem ersten Ende ein und erstreckt
sich durch deren gesamte Länge, wobei die Förderschnecke 22
eine Schraubensteigung mit parallelen Stegen aufweist, welche
einen Durchmesser haben, der geringfügig kleiner als der
Durchmesser der Bohrung ist, so daß die Schneckenstege in
gleitendem Kontakt mit der Wand der Bohrung stehen. Die
drehbare Schnecke 22 hat eine große Steigung am ersten Ende
und am Eingang des Kanals 16, wobei die Schraubensteigung
kleiner wird und näher zueinander rückt, wenn sich die
Schnecke dem Ausgangsende nähert. Diese sich verändernde
Schraubensteigung homogenisiert sehr wirkungsvoll Komponenten
mit niedriger Viskosität, wie beispielsweise eingeschlossenes
Gas, mit dem Material höherer Viskosität, wie es durch die
Ausgabeleitung 24 in der Nähe des Ausgangsendes abgegeben
werden soll.
Die drehbare Förderschnecke 22 wird durch einen
Hochpräzisionsstellmotor 26 angetrieben, welcher mit einer
Kodiereinrichtung und/oder einem Tachometer 28 ausgerüstet
ist, um die Bewegung der Schnecke genauestens zu steuern, wie
dies in Fig. 1 gezeigt ist. Somit wird, wenn sich der
Stellmotor um einen bestimmten Grad gedreht hat, durch die
sich verändernde Steigung der Schnecke 22 Material, welches
zwischen den Schneckengängen und den Wänden der Bohrung der
Buchse 18 eingeschlossen ist, zusammengedrückt und im Volumen
reduziert, so daß, wenn das Material durch die Ausgaberöhre
24 ausgegeben wird, die Menge des ausgetretenen viskosen
Materials genau gesteuert werden kann und mit dem Stellmotor
26, auch das nachfolgende Volumen. Die Verwendung eines
Stellmotors ermöglicht es auch, die Zuführgeschwindigkeit auf
der Basis der Zuführeinrichtung zu steuern, was bisher nicht
möglich war.
Der Stellmotor 26 ist oberhalb der Pumpe angeordnet, wobei
dessen drehbare Welle 30 vertikal so ausgerichtet ist, daß
diese durch eine Motorunterplatte 32 hindurchreicht, wo die
Welle in eine vertikale koaxiale Bohrung 34 eintritt, welche
sich auf der Oberseite des Gestells 12 öffnet. Dort ist das
Ende der Motorwelle 30 mit einer zentriert gehalterten
Schneckenkupplung 36 verbunden und durch eine elastische
Drehdichtung 38, welche mit der drehbaren Förderschnecke 22
in Verbindung steht, abgedichtet.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, befindet sich der
Ausgang bzw. das untere Ende der Buchse 18 in etwa der
gleichen Höhe mit dem unteren Ende der Schnecke 22 und der
Ausgang ist von einer Ausgaberöhrenkupplung 40 durch eine
Dichtung getrennt, welche in die koaxiale Bohrung 34 am
unteren Ende des Gestells 12 paßt. Die Ausgaberöhrenkupplung
40, die Dichtung und die Buchse 18 werden in der Bohrung
mittels einer Schraube 42 gegen die Bohrungsschulter 41
gedrückt und festgehalten.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Pumpe, welche ebenso wie die in Fig. 2
gezeigte Pumpe arbeitet, jedoch leichter herstellbar ist.
Nach der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform rotiert die
Schnecke 22 innerhalb der Buchse, welche eine röhrenförmige
Bohrung mit parallelen Seitenwänden aufweist, wobei die
Schnecke Gas und Fluide mit niederer Viskosität aus dem
Material zusammenpreßt, welches durch sich verändernde
Ganghöhen abgegeben wird. Die Ausführungsform nach Fig. 3
verwendet eine konische oder sich verjüngende Förderschnecke
42 mit einer linearen Ganghöhe in einer Buchse 44 mit einer
sich verjüngenden röhrenförmigen Bohrung. Wenn Material in
die Bohrung mit großem Durchmesser der Buchse 44 eingespeist
wird, wird dieses in Richtung auf das Ende mit dem geringeren
Durchmesser gedrückt und der Bereich zwischen den
Schneckengangstegen und den sich verjüngenden Wänden der
Buchse 46 wird verkleinert, wodurch sich eine
Volumenreduktion ergibt. Es sollte noch angemerkt werden, daß
der Abstand zwischen den Schneckengangstegen der Schnecke 44
und der sich verjüngenden Buchse 46 eingestellt werden kann.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Dispensierpumpe ist darin
zu sehen, daß diese leicht an eine Computersteuerung angepaßt
werden kann und die Stellmotorsteuerung ist insbesondere dann
wertvoll, wenn es notwendig ist, vorbestimmte, sich
verändernde Mengen eines Fluids an verschiedenen Stellen
abzulegen.
Claims (15)
1. Dispensierpumpe (20) für viskose Materialien mit:
einem Gehäuse mit einer hindurchreichenden Bohrung (34), wobei die Bohrung (34) ein erstes und ein zweites Ende aufweist;
einer Ausgabeleitung (24), welche sich vom zweiten Ende der Bohrung (34) erstreckt;
einer röhrenförmigen Buchse (18) in der Bohrung (34);
Zuführmittel zum Zuführen einer kontinuierlichen Nachfüllmenge des viskosen Materials in die röhrenförmige Buchse (18);
einer in der röhrenförmigen Buchse (18) angeordneten und mit dieser koaxial ausgerichteten drehbaren Förderschnecke (22), wobei die Förderschnecke (22) Schneckengänge aufweist, welche das viskose Material in einem relativ großen Volumen einschließen, welches begrenzt ist durch die Schneckengänge und die Wände der Buchse, und welche bei Drehung der Schnecke (22) das Material in Richtung auf die Ausgabeleitung (24) zwingen, während das Volumen des Materials zwischen den Schneckengängen und der Wand der Buchse zusammengedrückt und reduziert wird; und
Drehmitteln am ersten Ende der Bohrung (34) zum Drehen der drehbaren Förderschnecke (22) um eine vorbestimmte Strecke.
einem Gehäuse mit einer hindurchreichenden Bohrung (34), wobei die Bohrung (34) ein erstes und ein zweites Ende aufweist;
einer Ausgabeleitung (24), welche sich vom zweiten Ende der Bohrung (34) erstreckt;
einer röhrenförmigen Buchse (18) in der Bohrung (34);
Zuführmittel zum Zuführen einer kontinuierlichen Nachfüllmenge des viskosen Materials in die röhrenförmige Buchse (18);
einer in der röhrenförmigen Buchse (18) angeordneten und mit dieser koaxial ausgerichteten drehbaren Förderschnecke (22), wobei die Förderschnecke (22) Schneckengänge aufweist, welche das viskose Material in einem relativ großen Volumen einschließen, welches begrenzt ist durch die Schneckengänge und die Wände der Buchse, und welche bei Drehung der Schnecke (22) das Material in Richtung auf die Ausgabeleitung (24) zwingen, während das Volumen des Materials zwischen den Schneckengängen und der Wand der Buchse zusammengedrückt und reduziert wird; und
Drehmitteln am ersten Ende der Bohrung (34) zum Drehen der drehbaren Förderschnecke (22) um eine vorbestimmte Strecke.
2. Dispensierpumpe (20) nach Anspruch 1, wobei das
Zuführmittel das viskose Material durch eine Öffnung
in der Wand der röhrenförmigen Buchse (18) einführt.
3. Dispensierpumpe (20) nach Anspruch 2, wobei das
Zuführmittel einen Kanal (16) umfaßt, welcher sich
durch das Gehäuse von einem Vorrat des viskosen
Materials zu der Öffnung in der Wand der
röhrenförmigen Buchse (18) erstreckt.
4. Dispensierpumpe (20) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei das Drehmittel ein Stellmotor (26)
ist.
5. Dispensierpumpe (20) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei die inneren Wände der röhrenförmigen
Buchse (18) parallel ausgerichtet sind und die
Förderschnecke (22) einen Schneckengang aufweist,
dessen Stege in Gleitkontakt mit den inneren Wänden
stehen, wobei die Schneckengänge eine sich
verändernde Ganghöhe aufweisen, wenn sich der
Schneckengang dem zweiten Ende der Bohrung (34)
nähert.
6. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 1-4,
wobei die inneren Wände der röhrenförmigen Buchse
(18) konisch zulaufend sind und der Durchmesser enger
wird in Nähe des zweiten Endes der Bohrung (34) und
wobei die Förderschnecke (22) einen Schneckengang
aufweist, dessen Stege in gleitendem Kontakt mit den
inneren Wänden stehen, wobei der Schneckengang eine
lineare Ganghöhe aufweist.
7. Dispensierpumpe (20) für viskose Materialien mit:
einem Körper mit einer hindurchreichenden Bohrung (34), wobei die Bohrung (34) des Körpers ein erstes und ein zweites Ende aufweist sowie eine Schulter (41) zwischen dem ersten und dem zweiten Ende;
einer Buchse (18; 46) in der Bohrung (34) des Körpers, wobei die Buchse (18; 46) in Kontakt mit der Schulter steht;
einer Ausgabeleitung (24) am zweiten Ende der Öffnung des Körpers, welche gegen die Buchse (18; 46) gedrückt wird, wobei die Ausgabeleitung (24) gegenüber der Buchse (18; 46) offen ist;
Mittel, welche einen Fluß von viskosem Material durch eine Wand der Buchse (18; 46) in eine Buchsenbohrung, welche koaxial mit der Bohrung des Körpers ausgebildet ist, ermöglichen;
einem Stellmotor am ersten Ende der Öffnung des Körpers, wobei der Stellmotor (26) eine drehbare Welle (30) aufweist, welche koaxial mit der Öffnung des Körpers ausgerichtet ist; und
einer an der drehbaren Welle (30) angeordneten drehbaren Förderschnecke (22), wobei der Schneckengang der Förderschnecke (22) mit der Wand der Bohrung der Buchse zusammenwirkt, um das viskose Material zusammenzudrücken und dessen Volumen zu reduzieren, wenn die Förderschnecke (22) das Material durch die Buchse (18; 46) zwingt.
einem Körper mit einer hindurchreichenden Bohrung (34), wobei die Bohrung (34) des Körpers ein erstes und ein zweites Ende aufweist sowie eine Schulter (41) zwischen dem ersten und dem zweiten Ende;
einer Buchse (18; 46) in der Bohrung (34) des Körpers, wobei die Buchse (18; 46) in Kontakt mit der Schulter steht;
einer Ausgabeleitung (24) am zweiten Ende der Öffnung des Körpers, welche gegen die Buchse (18; 46) gedrückt wird, wobei die Ausgabeleitung (24) gegenüber der Buchse (18; 46) offen ist;
Mittel, welche einen Fluß von viskosem Material durch eine Wand der Buchse (18; 46) in eine Buchsenbohrung, welche koaxial mit der Bohrung des Körpers ausgebildet ist, ermöglichen;
einem Stellmotor am ersten Ende der Öffnung des Körpers, wobei der Stellmotor (26) eine drehbare Welle (30) aufweist, welche koaxial mit der Öffnung des Körpers ausgerichtet ist; und
einer an der drehbaren Welle (30) angeordneten drehbaren Förderschnecke (22), wobei der Schneckengang der Förderschnecke (22) mit der Wand der Bohrung der Buchse zusammenwirkt, um das viskose Material zusammenzudrücken und dessen Volumen zu reduzieren, wenn die Förderschnecke (22) das Material durch die Buchse (18; 46) zwingt.
8. Dispensierpumpe (20) nach Anspruch 7, wobei die
Ausgabeleitung (24) gegen ein Ende der Buchse (18;
46) gezwungen wird, um die Buchse (18; 46) gegen die
Schulter (41) zu drücken, und wobei die
Ausgabeleitung (24) durch eine Schraube (42)
gehaltert ist.
9. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 7 oder
8, wobei das Mittel, welches den Fluß eines viskosen
Materials ermöglicht, einen Kanal (16) durch den
Körper von einem Vorrat des Materials zu der Buchse
(18; 46) umfaßt.
10. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 4 bis
9, wobei der Stellmotor (26) durch eine
Kodiereinrichtung überwacht ist.
11. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 4 bis
9, wobei der Stellmotor (26) durch einen Tachometer
(28) überwacht ist.
12. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 4 bis
9, wobei der Stellmotor (26) durch eine
Kodiereinrichtung und einen Tachometer (28) überwacht
ist.
13. Dispensierpumpe (20) nach einem der Ansprüche 7 bis
12, wobei die inneren Wände der Buchse (18; 46)
parallel sind, die Förderschnecke (22) einen
Schneckengang mit einer sich verändernden Ganghöhe
aufweist und der Schneckengang eine große Steigung
hat an dem Punkt, wo das viskose Material in die
Buchse (18; 46) eingeführt wird und die Steigung
kleiner wird an dem Punkt, wo das viskose Material in
die Ausgabeleitung (24) eintritt.
14. Dispensierpumpe (20) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei die Förderschnecke (22) konisch
zulaufend ist mit einer gleichbleibenden Ganghöhe und
wobei die inneren Wände der Buchse eine identische
konische Ausrichtung aufweisen.
15. Dispensierpumpe (20) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei die Ausgaberate computergesteuert
ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| US08/293,329 US5564606A (en) | 1994-08-22 | 1994-08-22 | Precision dispensing pump for viscous materials |
| DE19610072A DE19610072A1 (de) | 1994-08-22 | 1996-03-14 | Dispensierpumpe für viskose Materialien |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US08/293,329 US5564606A (en) | 1994-08-22 | 1994-08-22 | Precision dispensing pump for viscous materials |
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Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19610072A Ceased DE19610072A1 (de) | 1994-08-22 | 1996-03-14 | Dispensierpumpe für viskose Materialien |
Country Status (2)
| Country | Link |
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