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DE60221513T2 - Verfahren zur herstellung eines mit flansch versehenen elements und ein mit flansch versehenes element - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines mit flansch versehenen elements und ein mit flansch versehenes element Download PDF

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DE60221513T2
DE60221513T2 DE60221513T DE60221513T DE60221513T2 DE 60221513 T2 DE60221513 T2 DE 60221513T2 DE 60221513 T DE60221513 T DE 60221513T DE 60221513 T DE60221513 T DE 60221513T DE 60221513 T2 DE60221513 T2 DE 60221513T2
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flange
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VERAX ENGINEERING AB
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/02Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
    • F16L23/032Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by the shape or composition of the flanges
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes mit Flansch für ein Rohrleitungssystem sowie ein Bauelement mit Flansch, das für ein Rohrleitungssystem vorgesehen ist, wie in den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 bzw. 6 beschrieben.
  • Es ist seit langem bekannt, verschiedene Teile und Komponenten einer Druckausrüstung, insbesondere in Rohrleitungssystemen, durch Verwendung von mit Flanschen versehenen Bauelementen zu verbinden, was man üblicherweise als geflanschte Rohrleitungsverbindungen bezeichnet. Mit Bauelement mit Flansch, auch Flanschbauelement oder einfach nur Flansch genannt, wird hier ein Rohrleitungselement bezeichnet, das einen ringförmigen Kragen oder Flansch an einem seiner Enden besitzt. Sogenannte geflanschte Rohrleitungsverbindungen umfassen zwei Bauelemente mit Flansch, die miteinander durch Schraubbolzen verbunden sind, und sie werden z.B. verbunden, um Rohre bei verschiedensten Anwendungen miteinander zu verbinden. Ein Bauelement mit Flansch ist dann an einem Ende eines Rohrs befestigt, üblicherweise durch Schweißen. Auch ein gegenüberliegendes Rohrstück ist mit einem Bauelement mit Flansch versehen, und die geflanschte Rohrleitungsverbindung wird durch Verschrauben dieser beiden Bauelemente mit Flansch miteinander erreicht. Bauelemente mit Flansch werden auch für die Verbindung eines Teils einer Rohrleitung mit verschiedenen in einem Rohrleitungssystem vorhandenen Komponenten, z.B. Ventilen, einem Y-Stück oder einfach einem anderen Rohrteil verwendet. In einem solchen Fall wird ein Bauelement mit Flansch an dem freien Ende des Rohres befestigt und dann mit einem entsprechenden und für diesen Zweck ausgebildeten Teil des Ventils verschraubt. Auch andere Arten von Verbindungsanordnungen können verwendet werden, z.B. Verbindungen der Art mit Klammern oder Bügeln.
  • Geflanschte Verbindungen und andere Verbindungen, bei denen Bauelemente mit Flansch verwendet werden, werden für verschiedenste Anwendungen benutzt. Daraus folgt, daß die tatsächlichen Abmessungen dieser Rohre und Bauelemente mit Flansch erheblich variieren können. Was Rohre von großer Größe betrifft, wie z.B. für Anwendungen im Bereich der Offshore-, Unterwasser-, Verarbeitungs- und Erdöl-Industrie, aber auch für Kernkraftwerke, sind die geflanschten Verbindungen und Bauelemente mit Flansch des üblichen Designs durch ein erhebliches Gewicht, großen Abmessungen und hohe Kosten charakterisiert. Es ist jedoch ein spezieller Typ von Flanschverbindungen/Bauelementen mit Flansch bekannt, nämlich ein sogenanntes Kompakt-Flanschsystem, bei welchem bestimmte Dimensionierungsprinzipien derart angewendet werden, daß die Flansche erheblich kleiner gemacht werden können als durch Verwendung traditionellen Designs. Die Erfindung ist in dem vorliegenden Fall besonders gut für diese Art von kompakten Flanschen geeignet, obwohl sie nicht auf solche beschränkt ist.
  • Da das Bauelement mit Flansch normalerweise sehr unhandlich und demzufolge ein deutlich teureres Bauteil ist als ein gerades Rohrstück, wird üblicherweise einige Anstrengung unternommen, um das Bauelement mit Flansch so kurz wie möglich zu machen, um den Platzbedarf und die Materialkosten zu begrenzen. In der Praxis bedeutet dies, daß ein nicht mit einem Flansch versehenes Ende des Flanschbauelementes so kurz wie möglich ausgestaltet ist. In den Fällen mit Rohren, die einen relativ großen äußeren Durchmesser und entsprechend einen großen Flanschdurchmesser aufweisen, wobei sie gleichzeitig eine verhältnismäßig geringe Wanddicke besitzen, wird es dazu kommen, daß während des Schweißens des nicht mit einem Flansch versehenen Endes des Bauelementes mit Flansch an ein Rohrelement in dem Rohrleitungssystem ein solch großer Wärmetransfer in dem Bauelement mit Flansch stattfindet, daß die Kontaktoberfläche des mit Flansch versehenen Endes des Bauelementes mit Flansch deformiert und verzogen wird. Dieses Problem tritt auch bei klein dimensionierten Flanschen auf, die eine relativ kleine Masse bezüglich des rohrförmigen Teiles des Bauelementes mit Flansch besitzen und sich deshalb schnell erwärmen. Es ist einfach zu verstehen, daß dieser Umstand die Leistungsfähigkeit der Verbindungsdichte beeinträchtigt, was bei vielen Anwendungen ein äußerst ernstzunehmendes Problem darstellt. So kann selbst ein Defekt in der Dichtigkeit, der zu einer sehr kleinen Leckage führt, eine ernstzunehmende Gefahr z.B. in denjenigen Fällen erzeugen, wenn Substanzen, die die Umwelt gefährden, in dem Rohrleitungssystem transportiert werden.
  • Demzufolge ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Lösung zu den oben beschriebenen Problemen anzubieten. Dies wird erreicht durch ein Verfahren wie in dem kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 beschrieben sowie von einem Bauelement mit Flansch wie in dem kennzeichnenden Teil von Patentspruch 6 beschrieben.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren für die Herstellung eines Bauelementes mit Flansch für ein Rohrleitungssystem vorgeschlagen, wobei das Bauelement mit Flansch einen radial vorstehenden Flansch umfaßt, der einen Flanschabschnitt bildet, und ferner einen Rohrabschnitt umfaßt, wobei der Flanschabschnitt eine vordere Endoberfläche besitzt, die dazu ausgebildet ist, mit einem anderen Bauelement, das einen Teil des Rohrleitungssystems bildet, zusammengebaut zu werden, und eine rückwärtige Endoberfläche besitzt, die dem Rohrabschnitt zugewandt ist, wobei die rückwärtige Endoberfläche des Flanschabschnittes im wesentlichen in einer radialen Richtung eben ist und den Flanschabschnitt zu seinem rückwärtigen Ende zusammen mit einer innenseitigen Verlängerung der rückwärtigen Endoberfläche gegen den Rohrabschnitt in der radialen Richtung begrenzt, wobei der Rohrabschnitt ein freies Ende besitzt, das dazu ausgebildet ist, mit dem Rohrleitungssystem zusammengebaut zu werden, wobei ferner der Flanschabschnitt eine Masse Mf und der Rohrabschnitt eine Masse Mp besitzt (Verfahren zum Herstellen eines Bauelementes mit Flansch wie z.B. in NO-B-117160 ( WO-A-93/17268 ) offenbart), dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrabschnitt vor dem endgültigen Bearbeiten der vorderen Endoberfläche des Flanschabschnittes eine solche Länge (a) in der axialen Richtung gegeben wird, daß seine Masse Mp wenigstens gleich 35% der Masse Mf des Flanschabschnittes ist.
  • In der Praxis bedeutet dies, daß der Rohrteil des Flanschbauteiles wesentlich länger als bei Standardverfahren ausgebildet wird, was zu dem vorteilhaften Resultat führt, daß, wenn das ausgedehnte Ende des Rohrteiles an das Rohrleitungssystem angeschweißt wird, die aus dem Schweißen herrührende Wärmeübertragung keine wesentliche Deformation der Kontaktoberfläche des Flansches hervorrufen wird. Deshalb wird, aufgrund des ausgedehnten Rohrteiles, ein wesentlicher Teil der, wenn nicht sogar die gesamte erzeugte Wärme von dem ausgedehnten Rohrteil absorbiert, so daß die zur Endoberfläche des Flansches übertragene Wärme wesentlich reduziert wird. Ein anderer vorteilhafter Effekt des ausgedehnten Rohrteiles ist, daß es einen Versteifungseffekt auf die Struktur hat, was auch dazu beiträgt, die Gefahr des Verformens der Endoberfläche des Flansches wesentlich zu reduzieren.
  • Was die Länge des Rohrteiles betrifft, so ist dieses von Fall zu Fall entsprechend ausgebildet, und es ist aus technischen Erwägungen nicht notwendig, irgendeine Obergrenze vorzusehen, jedoch wird sie in vielen Fällen durch praktische Umstände bestimmt, z.B. dadurch, welcher Raum zur Verfügung steht u.dgl. Vorteilhaft ist die Länge (a) des Rohrteils in der axialen Richtung lang genug ausgebildet, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 200% der Masse Mf des Flanschteiles liegt. Vorzugsweise ist die Länge (a) des Rohrteiles in der axialen Richtung so bemessen, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 100% der Masse Mf des Flanschteiles liegt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das gesamte Rohrteil einstückig mit dem/den anderen Teil/en des Bauelementes mit Flansch ausgebildet. In den meisten Fällen ist dies der praktischste Weg, wenn man bereits im vorhinein weiß, daß das Flanschbauteil einer Wärmeübertragung ausgesetzt sein wird.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist wenigstens ein Teil des Rohrteiles als separates Teil hergestellt, welcher vor der Endbearbeitung der vorderen Endoberfläche des Flanschteiles an den Rest des Bauelementes mit Flansch angesetzt ist. Dies hat den Vorteil, eine gewisse Flexibilität bei der Herstellung sicherzustellen. Der separate Verlängerungsteil kann z.B. durch Schweißen mit dem Flanschbauelement verbunden werden, bei welchem man selbst annehmen kann, daß es zu einer Deformation der Kontaktoberfläche führt. Da jedoch eine solche Verlängerung gemäß der vorliegenden Erfindung vorgenommen wird, bevor das endgültige Bearbeiten der Kontaktoberfläche des Flanschendes, d.h. der Endoberfläche, stattfindet, wird jedwede Deformation der Kontaktoberfläche während der endgültigen Bearbeitungsoperation korrigiert, was ebenfalls einen wesentlichen Vorteil darstellt.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung wird auch durch ein Bauelement mit Flansch erreicht, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wie in Anspruch 6 definiert hergestellt ist.
  • Die inneren Durchmesser der Bauelemente mit Flansch und der angesetzten Rohre werden als im wesentlichen konstant angenommen. Zusätzliche unterscheidende Merkmale ergeben sich aus den verbleibenden nachgeordneten Patentansprüchen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun in detaillierter mit Bezug auf die beigefügte Zeichnungsfigur 1 beschrieben, was als Prinzipdarstellung einer Ausführungsform und nur als nicht-beschränkendes Beispiel verstanden werden soll.
  • 1 zeigt schematisch ein Bauelement mit Flansch gemäß der vorliegenden Erfindung im axialen Querschnitt.
  • Das Flanschbauelement 1, das in 1 gezeigt ist, zeigt ein mit einem Flansch 3 oder einem ringförmigen Kragen versehenes Ende, das einen Flanschabschnitt 2 bildet, und ein nicht mit Flansch versehenes Ende 5, das einen Rohrabschnitt 4 bildet. Der Flanschabschnitt 2 besitzt eine vordere Endoberfläche oder Kontaktoberfläche 7, die dazu vorgesehen ist, gegen eine entsprechende Oberfläche eines Rohrelementes, eines ähnlichen Flanschbauelementes oder einer anderen Art von Komponente, die Teil eines Rohrleitungssystems bildet, anzuliegen. Der Flanschabschnitt 2 besitzt auch eine rückwärtige Endoberfläche 6, die im wesentlichen eben ist und, in dem gezeigten Fall, im wesentlichen in einem rechten Winkel zu der mittleren Symmetrieachse des Flanschbauelementes verläuft. Der Flansch 3 hat Durchtrittsbohrungen 8, so daß beim Zusammenbau das Bauelement mit Flansch zusammen mit einem anderen Flanschbauelement oder einer Komponente mittels durch die Öffnungen eingeführter Schraubbolzen verschraubt werden kann. Normalerweise gibt es eine Anzahl von Öffnungen, die äquidistant entlang des Flansches vorgesehen sind. Den gesamten Weg durch das Zentrum des Flanschbauelementes ist eine zylindrische Leitung 10 vorgesehen.
  • Das Bauelement mit Flansch ist normalerweise durch Schweißen des nicht mit Flansch versehenen Endes 5 an ein Rohrleitungssystem mit dem Rohrleitungssystem verbunden, von welchem es ein Teil wird. In Übereinstimmung mit der von der vorliegenden Erfindung vorgeschlagenen Lösung ist das nicht mit Flansch versehene Ende 5 in solch einer weiten Entfernung von der empfindlichen vorderen Kontaktoberfläche 7 angeordnet, daß der Flanschabschnitt 2 nicht durch irgendeine von dem Schweißen resultierende Wärme beeinträchtigt wird, oder wenigstens nicht soweit beeinflußt wird, daß die vordere Kontaktoberfläche verzogen oder in irgendeiner anderen negativen Weise beeinflußt wird. Die Wärmeübertragung, die zwischen dem Rohrabschnitt und dem Flanschabschnitt stattfindet, ist hauptsächlich eine Funktion der jeweiligen Massen. Zu diesem Zweck ist der Flanschabschnitt 2 als gegenüber dem Rohrteil 4 durch eine Ebene 9, die von einer inwärtigen Verlängerung im wesentlichen in der radialen Richtung der Ebene, die durch die rückwärtige Endoberfläche 6 des Flanschabschnittes gebildet ist, begrenzt angesehen. Es folgt, daß die Masse Mf des Flanschabschnittes 2 als Masse vor oder links der Linie/Ebene 9 in 1 berechnet werden kann, während die Masse Mp des Rohrteiles als die Masse hinter oder rechts der Linie/Ebene 9 in 1 berechnet werden kann. Basierend auf einer Analyse und Experimenten, die die vorliegende Erfindung unterstützen, wurde gefolgert, daß das Rohrteil eine Länge (a), gemessen von der rückwärtigen Endoberfläche 6 des Flanschabschnittes zu dem Ende 5 des Rohrabschnittes, besitzen sollte, die lang genug ist, daß seine Masse Mp wenigstens gleich 35% der Masse Mf des Flanschabschnittes beträgt.
  • Da es vorkommt, daß zylindrische Rohrverlängerungen an ein Bauelement mit Flansch, das bereits endgültig bearbeitet wurde, angeschweißt werden, wodurch riskiert wird, daß die vordere Endoberfläche 7 aufgrund des Einflusses von Wärme deformiert wird, ist es sehr wichtig, daß dem Rohrabschnitt die entsprechende notwendige Länge (a) gegeben wurde, bevor eine Endbearbeitung des Flanschbauelementes und insbesondere seiner vorderen Endoberfläche 7 stattfindet.
  • Dem Rohrteil 4 kann die entsprechende Länge (a) direkt bei der Herstellung oder durch Verbinden einer Verlängerung mit dem nicht mit einem Flansch versehenen Ende vor der endgültigen Bearbeitungsoperation gegeben werden.
  • Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform ist eine Verlängerung in Form eines separaten Teiles 15 gemäß der vorliegenden Erfindung vorgesehen. Der Zweck dieser Verlängerung 15 ist auch, die Festigkeit des gesamten Bauelementes mit Flansch zu erhöhen, was auch in einer positiven Weise dazu beiträgt, die Deformation der Endoberfläche 7 des Flanschabschnittes 2 zu verhindern, wenn das Bauelement mit Flansch durch Schweißen mit einem Rohrleitungssystem verbunden wird. Es versteht sich, daß eine Verlängerung, die einstückig mit dem Flanschbauelement ausgebildet ist, dieselbe Wirkung besitzt.
  • In der 1 ist die Übergangszone 12 zwischen dem Ende mit Flansch und dem Ende ohne Flansch als eine Zone 3 gezeigt, die eine im wesentlichen elliptische Form besitzt, was an sich bekannt ist (siehe z.B. 7 der US 4,183,562 A ). Es verdient jedoch, beachtet zu werden, daß die rückwärtige Endoberfläche 6 des Flanschabschnittes nicht notwendigerweise in einem rechten Winkel relativ zur axialen Richtung des Flanschbauelementes verlaufen muß, sondern daß die rückwärtige Endoberfläche statt dessen leicht geneigt sein kann, was ebenfalls an sich bekannt ist.
  • Die vorliegende Erfindung soll nicht dahingehend verstanden werden, daß sie durch das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt wäre, das nur rein beispielhaft gegeben ist, sondern daß sie innerhalb des Umfangs der anliegenden Patentansprüche in verschiedenen Weisen variiert und modifiziert werden kann, was von dem Fachmann leicht verstanden wird.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Bauelements (1) mit Flansch für ein Rohrleitungssystem, wobei das Bauelement mit Flansch einen radial vorstehenden Flansch (3), der einen Flanschabschnitt (2) bildet, und ferner einen Rohrabschnitt (4) umfaßt, wobei der Flanschabschnitt eine vordere Endoberfläche (7), die dazu ausgebildet ist, mit einem anderen Bauelement, das einen Teil des Rohrleitungssystems bildet, zusammengebaut zu werden, und eine rückwärtige Endoberfläche (6) besitzt, die dem Rohrabschnitt zugewandt ist, wobei die rückwärtige Endoberfläche des Flanschabschnittes im wesentlichen in der radialen Richtung eben ist und den Flanschabschnitt (2) an seinem rückwärtigen Ende zusammen mit einer innenseitigen Verlängerung (9) der rückwärtigen Endoberfläche (6) gegen den Rohrabschnitt (4) in einer im wesentlichen radialen Richtung begrenzt, wobei der Rohrabschnitt ein freies Ende (5) besitzt, das dazu ausgebildet ist, mit dem Rohrleitungssystem zusammengebaut zu werden, wobei ferner der Flanschabschnitt eine Masse Mf und der Rohrabschnitt eine Masse Mp besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrabschnitt (4) vor dem endgültigen Bearbeiten der vorderen Endoberfläche (7) des Flanschabschnittes (2) eine solche Länge (a) in der axialen Richtung gegeben wird, daß seine Masse Mp wenigstens gleich 35% der Masse Mf des Flanschabschnittes ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrabschnitt (4) eine solche Länge (a) in der axialen Richtung gegeben wird, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 200% der Masse Mf des Flanschabschnittes (2) liegt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrabschnitt (4) eine solche Länge (a) in der axialen Richtung gegeben wird, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 100% der Masse Mf des Flanschabschnittes (2) liegt.
  4. Verfahren nach einem der vorrangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (4) einstückig mit dem Rest des Bauelementes mit Flansch ausgebildet ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Rohrabschnittes (4) als ein separates Teil (15) hergestellt ist, welches vor dem endgültigen Bearbeiten der vorderen Endoberfläche (7) des Flanschabschnittes (2) an dem Rest des Bauelementes mit Flansch befestigt wird.
  6. Bauelement (1) mit Flansch für ein Rohrleitungssystem, wobei das Bauelement mit Flansch einen radial vorstehenden Flansch (3), der einen Flanschabschnitt (2) bildet, und ferner einen Rohrabschnitt (4) umfaßt, wobei der Flanschabschnitt eine vordere Endoberfläche (7), die dazu ausgebildet ist, mit einem anderen Bauelement, das einen Teil des Rohrleitungssystems bildet, zusammengebaut zu werden, und eine rückwärtige Endoberfläche (6) besitzt, die dem Rohrabschnitt zugewandt ist, wobei die rückwärtige Endoberfläche des Flanschabschnittes im wesentlichen in der radialen Richtung eben ist und den Flanschabschnitt (2) an seinem rückwärtigen Ende zusammen mit einer innenseitigen Verlängerung (9) der rückwärtigen Endoberfläche (6) gegen den Rohrabschnitt (4) in einer im wesentlichen radialen Richtung begrenzt, wobei der Rohrabschnitt ein freies Ende (5) besitzt, das dazu ausgebildet ist, mit dem Rohrleitungssystem zusammengebaut zu werden, wobei ferner der Flanschabschnitt eine Masse Mf und der Rohrabschnitt eine Masse Mp besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rohrabschnitt (4) vor dem endgültigen Bearbeiten der vorderen Endoberfläche (7) des Flanschabschnittes (2) eine solche Länge (a) in der axialen Richtung gegeben wurde, daß seine Masse Mp wenigstens gleich 35% der Masse Mf des Flanschabschnittes ist.
  7. Bauelement mit Flansch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Länge (a) des Rohrabschnittes (4) in der axialen Richtung derart ist, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 200% der Masse Mf des Flanschabschnittes (2) liegt.
  8. Bauelement mit Flansch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (a) des Rohrabschnittes (4) in der axialen Richtung derart ist, daß seine Masse Mp zwischen 40% und 100% der Masse Mf des Flanschabschnittes (2) liegt.
  9. Bauelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Rohrabschnitt (4) einstückig mit dem Rest des Bauelementes mit Flansch ausgebildet ist.
  10. Bauelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Rohrabschnittes (4) als ein separates Teil (15) hergestellt ist, welches vor dem endgültigen Bearbeiten der vorderen Endoberfläche (7) des Flanschabschnittes (2) an dem Rest des Bauteils mit Flansch befestigt wird.
  11. Bauelement nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (4) eine im wesentlichen elliptische Übergangszone (12) zwischen dem Flanschabschnitt (2) und einem Teil des Rohrabschnittes, der im wesentlichen mit einem konstanten äußeren Durchmesser gebildet ist, besitzt.
  12. Bauelement nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Hälfte einer Flansch-Rohrleitungsverbindung darstellt.
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