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Die
vorliegende Erfindung ist auf strukturelle Luftfahrzeugkomponenten
gerichtet, die unter anderem zusammengesetzt sind aus Inconel-718-Guss und
geschmiedetem Waspaloy oder Inconel-718-Guss und geschmiedetem Inconel 718/903/907/909.
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Viele
strukturelle Luftfahrzeug-Triebwerkskomponenten bestehen aus einer
Kombination aus entweder Inconel-718-Integralguss oder Inconel-718-Guss
und einer separat geschmiedeten Komponente. Die separat geschmiedete
Komponente ist unter anderem gewöhnlich
ein Material wie aus geschmiedetem Inconel 718, geschmiedetem Waspaloy
oder geschmiedetem Incoloy 903/907/909. Diese Materialien werden
gewöhnlich
als eine untrennbare Anordnung zusammengefügt, indem sie zusammengeschweißt werden.
Während
des Triebwerksbetriebs können
diese Komponenten Risse in einem der Materialien entwickeln, was
die Komponente betriebsunfähig
macht.
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Inconel-718-Guss
ist eine nickelbasierte Superlegierung, die ihre gewünschten
Eigenschaften bei erhöhten
Temperaturen durch Ausscheidungshärtung erhält. Sowohl Inconel-718-Guss
und die damit verbundenen gehärteten
Strukturen haben die gewünschten
physikalischen Eigenschaften der Warmfestigkeit, der Kriechfestigkeit,
der Zerreißfestigkeit
und der Ermüdungsbeständigkeit,
zur Verwendung des Gegenstandes als strukturelle Hochtemperaturkomponente
für Flugzeugtriebwerke.
Um diese gewünschten
Eigenschaften zu erhalten, erfordern sowohl der Inconel-718-Guss
als auch die damit verbundenen geschmiedeten Strukturen eine angemessene
Menge der Gamma-Prime (Y')-Phase
und der Gamma-Doppel-Prime (Y'')-Phase. Die Y''-Phase die ein raum-zentriertes tetragonales
Präzipitat
in einer einfachen flächenzentrierten
kubischen Struktur ist, ist metastabil und bildet eine ungewünschte Phase, die
Deltaphase (δ),
in dem Temperaturbereich von 648°C
(1200°F)
bis 981°C
(1800°FC).
Die δ-Phase bildet
sich an den Korngrenzen des Inconel-718-Gusses und den verbundenen
geschmiedeten Strukturen auf Kosten von Y'' aus,
was die δ-Phase
schnell grob werden lässt,
wenn sie nicht bei erhöhten
Temperaturen aufgelöst
wird. Die Gegenwart von δ führt zur
Verschlechterung sowohl der Schweißbarkeit als auch der mechanischen
Eigenschaften des Inconel-718-Gusses und der verbundenen geschmiedeten
Struktur.
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Ein
Verfahren zur Reparatur dieser Risse wird allgemein in den Anleitungen
zur Triebwerksreparatur gefunden, welche es erlauben, die Komponenten
zu reparieren und sie in einen wieder betriebsfähigen Zustand zurückzuversetzen.
Typischerweise bestehen diese Reparaturverfahren aus dem Schweißen der
Risse, um sie zu heilen, gefolgt von einer Belastungs-Entlastungs-Wärmebehandlung. Für Inconel-718-Guss
mit geschmiedeten verbundenen Teilen besteht der Reparaturvorgang
aus einem Vorwärmen
der Anordnung bei etwa 953°C
(1750°F) für etwa 1
Stunde, der Wärmebehandlung
nach dem Schweißen
bei etwa 935°C
(1750°F)
für 1 Stunde, gefolgt
von einer Alterungs-Wärmebehandlung,
um Y'' zu bilden.
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Die
strukturellen Luftfahrzeugkomponenten, die Inconel-718-Guss einsetzen,
sind in der Lebensdauer nicht begrenzt. Solche strukturellen Komponenten
haben für
ihre Überalterung
keine vorgeplante Zeitdauer. Eingeschlossen in diese Komponenten sind
die hauptsächlichen
Luftfahrzeugtriebwerksmantel, -Gehäuse und -Halterungen, die nach
einer bestimmten Zeitdauer und/oder Zyklen des Triebwerks untersucht
werden. Falls während
dieser Inspektionen nicht mehr betriebsunfähige Zustände gefunden werden, werden
die nicht mehr bestimmungsgemäßen Komponenten
aus dem Triebwerk ausgebaut und in die Werkstatt geschickt. Dies
wird allgemein als „Werkstattbesuch" bezeichnet.
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Es
ist nicht ungewöhnlich,
Risse auf Inconel 718 Komponenten zu finden, die ein Standardschweißen und
eine Wärmebehandlungs-Reparatur während des
Werkstattbesuchs, so wie oben dargelegt, erfordern. Solche Besuche
verursachen die mehrfache Erzeugung von Schweiß- und Wärmebehandlungs-Reparaturen.
Diese in mehreren Generationen erfolgenden Reparaturen verursachen
die Verschlechterung des Inconel-718-Guss-Materials aufgrund der
Bildung eines einer Ausscheidung aus δ-Phase über die Zeit hinweg. Daten
von verschiedenen Reparaturstationen zeigen, dass sich die Effektivität der Schweiß-/Wärmereparaturen
proportional mit der Häufigkeit
dieser Reparaturen verschlechtert. Zum Beispiel berichtete eine
Fluglinie, dass auf dem CF6-50 Verdichter-Hintergehäuse, das
für durchschnittlich
25000 Stunden auf einem Triebwerk betrieben wird, bevor an den Bleed-Öffnungen
am Ende der Abstützung
ein Riss auftritt. Nachdem der Riss durch die Ausführung der
bekannten lokalen Schweiß-Wärme-Behandlungsreparaturprozesse
repariert ist, und das Gehäuse
wieder in Betrieb ist, wird ein neuer Riss in dem Bereich der Bleed-Öffnung nahe
der Schweiß-Wärmebehandlungs-Reparatur
auftreten. Die durchschnittliche Zeit, die vergeht bis ein neuer
Riss auftaucht, beträgt
5000 Stunden nach der Originalreparatur. Falls die Zeit, die erforderlich
ist, bis ein Riss auftritt, ausgehend von der Zeit nachdem das neue
Gehäuse
in Betrieb genommen wurde, etwa 25000 Stunden ist, so ist die erforderliche
Zeitdauer bis ein neuer Riss auftritt, nachdem eine Schweiß- und Wärmebehandlung
durchgeführt
wurde, etwa 20% der ursprünglichen
Betriebsdauer. Das ist nur ein Beispiel von vielen Berichten von
verschiedenen Fluglinien.
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Die
Hauptursache des reduzierten Betriebseinsatzes (rissfrei) der Gehäuse nach
der Reparatur ist der Abbau des Inconel-718-Guss-Materials. Wiederholte
Erwärmungs-
und Kühlzyklen
im Temperaturbereich von 926°C
(1700°F)
bis 981°C
(1800°F) verursacht
die Bildung der δ-Phase.
Das Material akkumuliert Delta-Phasenmaterial von der Schweiß- und Wärmebehandlungsreparatur,
die sich mit mehreren Zyklen verschlechtert. Die Anwesenheit dieser Delta-Phase
zeigt an, dass die Verteilung von bestimmten Schlüsselelementen
in der Legierung auf solch eine Art verändert wird, dass die Elemente
kollektiv in bestimmte Bereiche wandern, wo sie dann hochkonzentriert
sind. Dies reichert diese Elemente in anderen Gebieten ab, was die
mechanischen Eigenschaften der Legierung in diesen Bereichen verschlechtert.
Deshalb müssen
die Schlüsselelemente in
der Legierung angemessen zurückverteilt
werden, um die Rissbildung zu vermeiden, da sich die mechanischen
Eigenschaften von Inconel-718-Guss
verschlechtern, wenn δ vorliegt.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf Verbesserungen bei Reparatur- und
Wärmebehandlungen
gerichtet, wie sie verwendet werden, um Inconel-718-Guss-Luftfahrzeugtriebwerksteile
zu restaurieren, um eine einheitlichere Verteilung der Elemente
zu schaffen. Über
die Zeit und nach zahlreichen Riss-Reparaturen und Wärmebehandlungen
verschlechtern sich die mechanischen Eigenschaften von Inconel-718-Guss.
Der Prozess der vorliegenden Erfindung erlaubt die Restaurierung
von Inconel-718-Guss in einen Zustand, der dem Zustand von Inconel-718-Guss
sofort nach der Herstellung ähnlich
ist.
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Der
Gegenstand, der eine Inconel-718-Guss-Komponente beinhaltet, wird
durch einen Prozess restauriert, der eine Wärmebehandlung beinhaltet. Zuerst
wird der Gegenstand, der typischerweise einen gegossenen Abschnitt
und einen geschmiedeten Abschnitt beinhaltet, in einer Wärmebehandlungskammer
platziert, mit Sauerstoff abgespült
und der Druck in der Kammer wird auf eine geeignete neutrale oder
reduzierende Atmosphäre
eingestellt. Der Gegenstand wird dann mit einer Rate, die geeignet
ist, um die Verzerrung zu minimieren, auf eine Temperatur im Bereich
von 1063°C
(1950°F) bis
1177°C (2150°F) erwärmt. Die
Temperatur der Gegenstände
wird dann für
eine Zeit in einem Bereich von 1163°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) gehalten, die ausreichend
ist, um die δ-Phase
-Ausscheidungen zu lösen
und die Legierung zu homogenisieren. Der Gegenstand wird dann, um
die Ausscheidung der Delta-Phase zu vermeiden, mit einer Rate im
Bereich von etwa 871°C
(1600°F)
bis etwa 1036°C
(1900°F)
in einer schützenden
neutralen oder reduzierenden Atmosphäre bei einer Rate gekühlt, die
ausreichend ist, um die Dimensionsstabilität aufrecht zu erhalten. Der
Gegenstand sollte dann durch Luft abgeschreckt oder bei einer entsprechenden
Rate in einem in einem Inertgas, auf Raumtemperatur abgeschreckt
werden. Der geschmiedete Abschnitt kann dann entfernt werden, wobei
der Gussabschnitt zurückbleibt,
der einen im Wesentlichen gelösten
Zustand hat. So wie hierin verwendet, werden die Begriffe „verformt" und „geschmiedet" austauschbar verwendet.
Der Gussabschnitt kann dann erneut verwendet werden, während der
geschmiedete Abschnitt verworfen wird.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die
nachfolgende detailiertere Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform,
im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen, deutlich, welche
die Prinzipien der Erfindung mit Hilfe von Beispielen veranschaulichen,
in welchen:
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1 ist
ein Ablaufplan, der den Prozess veranschaulicht, durch den ein Luftfahrzeug-Triebwerksteil,
das im Ganzen oder in Teilen aus einer Komponente zusammengesetzt
ist, die Inconel-718-Guss beinhaltet, nach dem Reißen wiederhergestellt
werden kann;
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2 ist
ein Zeit-Temperatur-Übergangs-Diagramm
für Inconel-718-Guss;
und
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3 ist
ein Temperatur-Phasen-Stabilitätsdiagramm
für Inconel-718-Guss.
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Die
vorliegende Erfindung, so wie sie in den Ansprüchen offenbart wird, stellt
ein neues Verfahren der Wärmebehandlung
bereit, um die mechanischen Eigenschaften von Inconel-718-Guss,
so wie es Teil eines Luftfahrzeugtriebwerks ist, wiederherzustellen. Das
Gehäuse,
das die wiederhergestellte Inconel-718-Guss-Komponente beinhaltet, wird so
von den reduzierten, bei Werkstattbesuchen durchgeführten Reparaturen
der Inconel-718-Guss-Komponente
des Gegenstandes profitieren. Die zukünftigen Wartungskosten des
Gehäuses
werden auch verringert.
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Um
die mechanischen Eigenschaften eines Gehäuses, das eine Inconel-718-Guss-Komponente beinhaltet,
zu restaurieren, muss eine Zahl von Wärme-Zyklus-Schritten durchgeführt werden, um die Inconel
718-Komponente erneut angemessen in Lösung zu bringen. Die geschmiedete
Komponente des Gegenstandes muss mit der Guss-Komponente des Gegenstandes
verbunden bleiben, so dass die Guss-Komponente während des Wärmebehandlungsprozesses ihre
Dimensionsstabilität
beibehält.
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Nun
erfolgt die Bezugnahme auf 1, wo ein
Ablaufplan gezeigt ist, der die Schritte veranschaulicht, die der
Gegenstand, welcher den Inconel-718-Guss-Abschnitt beinhaltet, durchlaufen muss,
um die ursprünglichen
mechanischen Eigenschaften des nach der Rissbildung wiederhergestellten
Inconel-718-Guss-Abschnitts,
wiederherzustellen. Der Gegenstand, welcher den Inconel-718-Guss-Abschnitt beinhaltet,
wird zuerst in einer Wärmebehandlungskammer
platziert, die dem Fachmann wohl bekannt ist, und die Kammer wird
bis zu einem Druck von etwa 0,5 μm
evakuiert oder mit einem nichtreaktiven Gas gespült, dargestellt durch das Bezugszeichen 10.
Der Gegenstand wird dann auf eine Temperatur innerhalb des Bereichs
von 523°C
(975°F)
bis 552°C
(1025°F)
erwärmt,
dargestellt durch das Bezugszeichen 12. Wenn die Erwärmung auf
den Bereich von 523°C
(975°F)
bis 552°C (1025°F) abgeschlossen
ist, wird die Temperatur in diesem Bereich gehalten, dargestellt
durch das Bezugszeichen 14. Der Gegenstand wird dann innerhalb
von 60 Minuten der früheren
Temperaturstabilisierung auf eine Temperatur im Bereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) erwärmt dargestellt durch
das Bezugszeichen 16. Die Temperatur des Gegenstandes wird
dann für
die Zeitdauer im Bereich von etwa 50 Minuten bis etwa 65 Minuten
bei einer Temperatur im Bereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) gehalte, dargestellt durch
Bezugszeichen 18. Diese Zeitdauer sollte erlauben, dass
die δ-Phase vollständig in
Lösung
geht. Jedoch können, abhängig von
der Größe des Gegenstandes,
typischerweise bei einem Gehäuse
für den
Einsatz in einem Luftfahrzeugtriebwerk, kürzere oder längere Zeiten
angewendet werden. Intertgas oder nicht reaktives Gas wird dann,
falls nicht bereits vorliegend, in die Kammer eingeleitet, dargestellt
durch Bezugszeichen 20. Die Kammer wird dann auf eine Temperatur
im Bereich von etwa 538°C
(1000°F)
bis etwa 648°C
(1200°F)
mit einer Rate abgekühlt,
die ausreichend ist, um die Bildung einer δ-Phase in dem Inconel-718-Guss-Abschnitt
zu vermeiden, typischerweise auf nicht weniger als 16°C (30°F) pro Minute,
erneut erwärmt
und für
eine Zeit lang gehalten, um Y'' zu präzipitieren,
dargestellt durch Bezugszeichen 22. Die Kammer wird dann
an der Luft, oder mit einer Rate, die der der Kühlung durch Luft äquivalent
ist, auf Raumtemperatur 24 gekühlt.
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Bezug
nehmend auf die 2 und 3, bei welchen
es sich um Zeit-Temperatur-Übergangs („TTT") Diagramme für gegossenes
Inconel 718 und ein Temperatur-Phasenstabilitäts-Diagramm
für gegossenes
Inconel 718 handelt, beide erhältlich
in einem mit „Microstructural
Characterization of Cast 718" überschriebenen
Artikel in dem Sammelwerk Superalloy 718-Metallurgy and Applications,
herausgegeben durch E.A. Loria, The Minerals Metals & Materials Society,
1989, wobei zu sehen ist, dass falls ein Inconel 718-Gegenstand
nicht durch die Nase der oberen TTT-Kurve hindurchgekühlt wird, dass
dann die unerwünschte δ-Phase nicht beginnen kann
zu präzipitieren.
Die Bildung dieser Phase kann vermieden werden und das schnelle
Kühlen
auf 538°C
(1000°F)
bis 648°C
(1200°F)
verhindert die Bildung dieser Phase. Um jedoch die durch das schnelle
Kühlen,
ausgehend von erhöhten
Temperaturen, aufgrund von Belastungen erzeugten Verzerrungen zu
vermeiden, ist es erforderlich, den geschmiedeten Abschnitt des
Gehäuses
auf dem Guss-Abschnitt des Gehäuses
befestigt zu lassen.
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Sobald
der Wärmebehandlungs-Zyklus
abgeschlossen ist, wird der Gegenstand, typischerweise ein Gehäuse, bearbeitet,
um den geschmiedeten Abschnitt von dem Inconel-718-Guss-Abschnitt
des Gegenstandes zu entfernen. Der wiederhergestellte gegossene
Inconel 718-Abschnitt des Gegenstandes wird dann mit einem neuen
geschmiedeten Abschnitt verschweißt, um einen neuen nicht trennbaren
Gegenstand zu erschaffen. Der genaue Prozess wird in Abhängigkeit
von der Größe (d.h.
der Art des Luftfahrzeugtriebwerkgehäuses) des Inconel-718-Guss-Gehäuses variieren,
der die Behandlung unter Anwendung dieses Wärmebehandlungsprozesses erfordert.
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Sobald
die neu geschmiedete Komponente an die gegossene Inconel 718-Komponente angeschweißt wird,
können
die in den originalen Ingenieursvorgaben für die Herstellung festgelegten
Lösungs-
und Wärmebehandlungszyklen,
für die
einzelnen Komponenten umgesetzt werden. Es können für die Ausführung der dem Schweißen nachgelagerten Wärmezyklen,
zum Beispiel den Belastungs-Entspannungs-Zyklen
können
Ausnahmen bestehen, die für
einen Triebwerkstyp spezifisch sind und nicht alle Gehäuse-Bauarten
schreiben eine dem Schweißen
nach gelagerte Lösungs-Wärmebehandlung
vor. Jedoch kann der gegossene Inconel 718-Abschnitt des Gehäuses aus
dem Betrieb genommen werden, und in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung repariert werden, wobei das nachfolgende Schweißen des
neu geschmiedeten Abschnitts auf die gleiche Weise abgearbeitet
werden kann wie ein neues, aus einem neuen 718-Guss-Abschnitt und einem
neuen geschmiedeten Abschnitt bestehendes Gehäuse.
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Nachdem
der gegossene Inconel 718-Abschnitt innerhalb des Temperaturbereichs
von 1063°C
(1950°F)
bis 1177°C
(2150°F)
in Lösung
gebracht worden ist und der anfängliche
oder alte geschmiedete Abschnitt durch Bearbeitung entfernt worden
ist, kann ein neuer geschmiedeter Abschnitt an dem Guss befestigt
werden. Wenn der zu behandelnde Gegenstand, der die gegossene Inconel 718-Komponente
beinhaltet, keine spezielle dem Schweißen nach gelagerte Lösungs-Behandlung,
so wie in den Spezifikationen dargelegt, erfordert, sollte eine
Belastungs-Entlastungs-Wärmebehandlung und
eine Alterungshärtungs-Wärmebehandlung trotzdem
durchgeführt
werden, um das Teil angemessen zu altern und die mechanischen Eigenschaften
des Inconel-718-Guss-Abschnitts und des daran befestigten geschmiedeten
Abschnitts voll zu entwickeln. Weil der geschmiedete Abschnitt von
einer Vielzahl von wärmebehandelbaren
Legierungen, deren Eigenschaften durch unterschiedliche Wärmebehandlungen
entwickelt werden, umfasst sein kann, können diese Alters-Behandlungen
so wie unten dargelegt variieren.
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Nachdem
die gegossene Inconel 718-Komponente in dem Temperaturbereich von
1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) in Lösung gebracht worden
ist und der anfänglich
vorliegende gehärtete Gussabschnitt
durch Bearbeitung entfernt worden ist, kann dann ein neuer gehärteter Abschnitt
auf dem Guss befestigt werden. Wenn der Gegenstand eine gegossene
Inconel 718-Komponente beinhaltet, die entweder mit einer gehärteten Waspaloy
oder einer gehärteten
Rene-41-Komponente verschweißt
ist, sollte der Gegenstand im Bereich von 815°C (1500°F) bis 871°C (1600°F) für etwa eine Stunde wärmebehandelt
werden, um die Schweißbelastungen
zu reduzieren und um den Gegenstand angemessen zu altern, gefolgt
von einer Wärmebehandlung
im Bereich von 675°C
(1250°F)
bis 734°C (1350°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung
im Bereich von 620°C
(1150°F) bis
675°C (1250°F) für etwa eine
Stunde. In einer mehr bevorzugten Ausführungsform sollte der Gegenstand,
um die Schweißbelastung
zu reduzieren und den Gegenstand zu altern, bei etwa 1500°F ± 25°F für etwa eine
Stunde wärmebehandelt
werden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung
bei etwa 1325°F ± 25°F für etwa acht
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei etwa 1200°F ± 25°F für etwa eine
Stunde.
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Nachdem
die gegossene Inconel 718-Komponente im Temperaturbereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) gelöst worden
ist und der anfänglich
gehärtete
Guss durch Bearbeitung entfernt worden ist, kann eine neue gehärtete Komponente mit
dem Guss verbunden werden. Wenn der Gegenstand eine gegossene Inconel
718-Komponente ist, die auf eine gehärtete Inconel 907-Komponente geschweißt ist,
sollte der Gegenstand im Bereich von 815°C (1500°F) bis 871°C (1600°F) für etwa eine Stunde wärmebehandelt
werden, um die Schweißbelastungen
zu reduzieren und den Gegenstand zu altern, gefolgt von einer Wärmebehandlung
im Bereich von 760°C
(1400°F)
bis 829°C
(1525°F)
für etwa sechzehn
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
im Bereich von 593°C
(1100°F)
bis 648°C (1200°F) für etwa acht
Stunden. In einer mehr bevorzugten Ausführungsform sollte der Gegenstand,
um die Schweißbelastung
zu erleichtern und um den Gegenstand zu altern, bei etwa 1550°F ± 25°F für etwa eine
Stunde wärmebehandelt
werden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei etwa 1475°F ± 25°F für etwa sechzehn
Stunden gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei etwa 1150°F ± 25°F für etwa acht
Stunden.
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Nachdem
die gegossene Inconel 718-Komponente im Temperaturbereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) in Lösung gebracht
worden ist und der anfänglich
gehärtete
Guss durch Bearbeitung entfernt worden ist, kann eine neue gehärtete Komponente
auf dem Guss befestigt werden. Falls der Gegenstand eine gegossene
Inconel 718-Komponente ist, die mit einer gehärteten Inconel 909- Komponente verschweißt ist,
sollte der Gegenstand nachdem die Komponenten zusammengeschweißt sind,
um die Schweißbelastungen
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, im Bereich von 815°C (1500°F) bis 871°C (1600°F) für etwa eine Stunde
wärmebehandelt
werden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung
im Bereich von 734°C
(1350°F) bis
787°C (1450°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
im Bereich von 593°C (1100°F) bis 662°C (1225°F) für etwa vier
Stunden. In einer bevorzugteren Ausführungsform, sollte der Gegenstand,
um die Schweißbelastung
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, für etwa acht Stunden bei 774°C ± 15°C (1425°F ± 25°F) wärmebehandelt
werden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung
bei 620°C ± 15°C (1150°F ± 25°F) für etwa vier
Stunden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung bei
648°C ± 15°C (1200°F ± 25°F) für etwa eine
Stunde.
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Nachdem
die gegossene Inconel 718-Komponente im Temperaturbereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) in Lösung gebracht
worden ist und der anfänglich
gehärtete
Guss durch Bearbeitung entfernt worden ist, kann eine neue gehärtete Komponente
auf dem Guss befestigt werden. Falls der Gegenstand eine gegossene
Inconel 718-Komponente ist, die auf eine gehärtete Inconel 903-Komponente geschweißt ist,
sollte der Gegenstand nachdem die Komponenten verschweißt wurden,
um die Schweißbelastungen
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, im Bereich von 815°C (1500°F) bis 871°C (1600°F) für etwa eine
Stunde wärmebehandelt
werden, gefolgt von einer Wärmebehandlung im
Bereich von 675°C
(1250°F)
bis 734°C
(1350°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
im Bereich von 593°C
(1100°F)
bis 648°C (1200°F). In einer
bevorzugteren Ausführungsform, sollte
der Gegenstand, um die Schweißbelastung
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, für etwa eine Stunde bei 842°C ± 15°C (1550°F ± 25°F) wärmebehandelt
werden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei 717°C ± 15°C (1325°F ± 25°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei 648°C ± 15°C (1200°F ± 25°F) für etwa eine Stunde.
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Nachdem
die gegossene Inconel 718-Komponente im Temperaturbereich von 1063°C (1950°F) bis 1177°C (2150°F) in Lösung gebracht
worden ist und der anfänglich
gehärtete
Guss durch Bearbeitung entfernt worden ist, kann eine neue gehärtete Komponente
auf dem Guss befestigt werden. Falls der Gegenstand eine gegossene
Inconel 718-Komponente ist, die auf eine gehärtete Inconel 718-Komponente geschweißt ist,
sollte der Gegenstand nachdem die Komponenten verschweißt wurden,
um die Schweißbelastungen
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, im Bereich von 815°C (1500°F) bis 871°C (1600°F) für etwa eine
Stunde wärmebehandelt
werden, gefolgt von einer Wärmebehandlung im
Bereich von 734°C
(1350°F)
bis 787°C
(1450°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt durch eine Wärmebehandlung
im Bereich von 593°C
(1100°F)
bis 648°C (1200°F) für etwa vier
Stunden. In einer bevorzugteren Ausführungsform, sollte der Gegenstand,
um die Schweißbelastung
zu reduzieren und um den Gegenstand zu altern, für etwa eine Stunde bei 842°C ± 15°C (1550°F ± 25°F) wärmebehandelt
werden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei 774°C ± 15°C (1425°F ± 25°F) für etwa acht
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei 620°C ± 15°C (1150°F ± 25°F) für etwa vier
Stunden.