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DE602198C - Verfahren zur Laugung edelmetallhaltiger Erze - Google Patents

Verfahren zur Laugung edelmetallhaltiger Erze

Info

Publication number
DE602198C
DE602198C DEK131932D DEK0131932D DE602198C DE 602198 C DE602198 C DE 602198C DE K131932 D DEK131932 D DE K131932D DE K0131932 D DEK0131932 D DE K0131932D DE 602198 C DE602198 C DE 602198C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leaching
lye
air
precious metals
liquor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK131932D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK131932D priority Critical patent/DE602198C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602198C publication Critical patent/DE602198C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/08Obtaining noble metals by cyaniding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Laugung edelmetallhaltiger Erze Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterausbildung des Verfahrens zur Laugung edelmetallhaltiger Erze, insbesondere von Golderzen, mittels Cyanidlauge oder =ähnlicher Lösemittel gemäß Patent 599 76o.
  • Nach dem Hauptpatent besteht das Verfahren zur Laugung von edelmetallhaltigen Erzen, dessen Vorgang sich nach der sogenannten Elsnerschen Gleichung q.Au+8KCN+02+aH20 ' =4KAu(CN)2+q.KOH vollzieht, darin, daß die Lauge im Kreislauf über ein Filter geführt wird, durch welches die Feststoffe von der Lauge getrennt werden, worauf die sauerstoffarme Lauge entlüftet und danach wieder mit Sauerstoff angereichert wird.
  • Für die Durchführung dieser Reaktion ist das Vorhandensein von Sauerstoff, sei es als Luft, reiner Sauerstoff oder als ein anderes oxydierendes Gas, unbedingt notwendig.
  • Um der Lauge Sauerstoff zuzuführen, sind verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden; so z. B. leitet man Preßluft am Boden des Laugebehälters in die Laugetrübe ein oder bringt sie mittels Rieselvorrichtungen bekannter Art mit der atmosphärischen Luft in enge Berührung. Um die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu erhöhen und um eine schnelle Sauerstoffabgabe an die Lauge zu erreichen, wird nach der Erfindung die zum Laugev erfahren notwendige Luft mit Ozon angereichert, bevor sie mit der Lang e in Berührung kommt. Zur Ozonisierung kann ein elektrischer Ozonisierungsapparat bekannter Ausführung verwendet werden.
  • In der "Zeichnung ist eine zur Ausführung des den Erfindungsgegenstand bildenden Verfahrens dienende Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht.
  • Soweit die Vorrichtung sich mit der des Hauptpatents deckt, sind die gleichen Bezeichnungen gewählt.
  • ca ist ein Sammelbehälter für Lauge, b ein Rührtank bekannter Ausführung, der im oberen Teil ein als Brause ausgebildetes Zuführungsrohr für die Lauge besitzt, c eineTrübepumpe, d ein Trommel- oder Zellenfilter be- kannter Ausführung, e ein Entlüfter, f die zu e gehörige Luftpumpe, g eine Pumpe, h ein Belüfter, i ein Sammelbehälter entsprechend a, k ein Rührtank entsprechend b, m eine Fällanlage.
  • Gemäß der Erfindung ist nun in die Leitung, mittels der die Luft in den Belüfter h eingeleitet wird, ein Ozonisierungsapparat n eingeschaltet. Der Laugevorgang der satzweise arbeitenden Anlage sei beispielsweise für ein Golderz erläutert, wobei als Lauge Cyanid verwendet wird.
  • Die Cyanlauge wird von dem Sammelbehälter a aus dem Rührtank b, in dem die Laugung vor sich geht, zugeleitet und mittels des Brauserohres eingelassen. In diesen Tank wird gleichzeitig bei o das zu laugende Gut aufgegeben. Während das Rührwerk das Lauge-Erz-Gemisch im Behälter b in ständig umwälzender Bewegung erhält, wird mittels der Trübepumpe c die Trübe ununterbrochen einem Filter d zugeführt, welcher die Lauge von der Trübe trennt. Der Filterkuchen wird bei dem Filtervorgang stark mit Luft durchsetzt und dem Rührtank b zur weiteren Auslaugung wieder zugeführt. Das Filtrat wird nunmehr einem Entlüfter o zugeleitet, in dessen Innern der Luftdruck mittels Luftpumpe f in bekannten Grenzen nach Erfordernis verringert wird, so daß die in der Lauge enthaltene, durch den Laugevorgang ihres Sauerstoffes ganz oder zum Teil beraubte Luft entweicht. Mittels Pumpe g wird die nunmehr starkentlüftete Lauge einem Belüfter lt zugeführt. In :dem Belüfter k wird sie mit Luft in Berührung gebracht, die in starkem Maße Sauerstoff in Form von Ozon enthält. Die Anreicherung der Luft mit Ozon erfolgt -in dem Ozonisator n, den die Luft durchströmt. Die jetzt wieder mit frischem Sauerstoff durchsetzte Lauge gelangt über Sammelbehälter a zum Rührwerk b zurück, wobei das Brauserohr über Tank b nochmals die Lauge tropfenförmig mit der Luft in Berührung bringt. Lauge und Laugegut wiederholen nunmehr ihren Kreislauf; Sobald die Lauge im Rührwerk b den Hauptteil des Goldes gelöst und in sich aufgenommen hat, wird eine Umschaltung der Apparate vorgenommen in der Weise, daß die Filterkuchen nunmehr nicht dem Rührtank b, sondern dem Rührtank k zugeleitet werden, und zwar so lange, bis das gesamte Laugegu.t nach dem Rührwerk k übergeführt ist. Gleichzeitig wird in diesem Rührtank Frischlauge aus Sammelbehälter i aufgegeben. Im Rührtank k wird das nunmehr goldarme Gut mit dieser Frischlauge .durchsetzt und nach genügender Laugezeit als Trübe wiederum dem Filter d zugeführt. Während das Filtrat den vorgeschriebenen Entlüftungs- und Belüftungsvorgang durchmacht, wird nunmehr der Filterkuchen unmittelbar der Halde zugeführt.
  • Das goldreiche Filtrat des ersten Laugevorgangs im Rührtank b ist inzwischen der Zink- oder Eisenfällanlage zugeführt worden. Nach Entziehung des Goldes wird die nunmehr wieder freie Lauge zuerst der Nachlaugung im Rührtank k und nach Beendigung der Nachlaugung.der Vorlaugung im Rührtank b zwecks Wiederholung des Kreislaufs zugeführt. Die schwach goldhaltige Lauge der Nachlaugung bildet so die Ausgangslauge für die Vorlaugung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Laugung von edelmetallhaltigen Erzen, beispielsweise Golderzen, nach Patent 599 760, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauge Sauerstoff in Form von Ozon zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch Einschaltung eines Ozonisierungsapparates in die zum Belüfter da führende Luftleitung.
DEK131932D 1933-10-26 1933-10-26 Verfahren zur Laugung edelmetallhaltiger Erze Expired DE602198C (de)

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