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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen, im Spezielleren
eine Struktur des Wulstabschnitts, die in der Lage ist, die Haltbarkeitsleistung
zu verbessern.
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Stand der
Technik
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Im
Allgemeinen wird ein ringförmiger
Wulstkern, der in jedem Wulstabschnitt eines Luftreifens angeordnet
ist, um für
eine Umreifungswirkung zu sorgen, aus Wicklungen aus einem Metalldraht
hergestellt, der in einer vorbestimmten Anzahl gewickelt ist und
die Funktion besitzt, die Karkasslage durch Umschlagen der Karkasslage
um den Wulstkern von der axialen Innenseite zur Außenseite
des Reifens zu befestigen.
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Andererseits
ist die Innenfläche
eines Reifens mit einem Innerliner aus luftundurchlässigem Gummi versehen,
der sich über
den Laufflächenabschnitt,
die Seitenwandabschnitte und die Wulstabschnitte erstreckt, um einen
Luftdruck aufrechtzuerhalten.
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Üblicherweise
endet das radial innere Ende des Innerliners in der Nähe der Wulstkerne
und üblicherweise
in einem Bereich axial innerhalb des Wulstkerns, wobei die axiale
Innenseite des Wulstabschnitts nicht vollständig mit dem Innerliner abgedeckt
ist. Dies deshalb, da man annimmt, dass, da der Wulstabschnitt dick und
seine Fläche
für den
Reifen als Ganzes klein ist, die Menge an entwichener Luft sehr
gering ist und kein wesentlicher Einfluss auf ein Halten des Luftdrucks
gegeben ist.
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Bei
einem Schwerlastluftreifen für
Lastkraftwagen und Busse, der unter schwierigen Bedingungen bei hohem
Reifendruck und mit schweren Lasten verwendet wird, insbesondere
wenn er Stahlkorde als Karkass-korde und/oder eine Wulstverstärkungsschicht
aufweist, wird der Kord erodieren, selbst wenn kein wesentliches
Problem eines Entweichens von Luft besteht, wenn eine geringe Menge
Luft oder Feuchtigkeit in den Wulstabschnitt eindringt und die Fläche solch
eines Kords erreicht, an dem ein/e geringe/r Ablösung oder Haftungsverlust auftritt.
Wenn die Korde Stahlkorde sind, kann Rost verursacht werden. Wenn
der Kord aus organischen Fasern hergestellt ist, kann die Festigkeit
abnehmen, wenn sie Wasser aufnehmen und infolgedessen ist gelegentlich
ein Kordschaden und eine Ablösung
der Korde von dem Gummierungsgummi festzustellen. Üblicherweise
geht dies nicht bis zu einer Verschlechterung der Wulsthaltbarkeit
im Falle von Leichtlastreifen. Im Fall von Schwerlastreifen jedoch
ist, da die Verformung der Wulstabschnitte und die Scherkraft zwischen
den Korden und dem Gummi groß sind,
die Haltbarkeit von Wulstabschnitten mitunter beeinträchtigt.
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Die
EP-A-997 325 offenbart einen Luftreifen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
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Die
EP-A-958 946 offenbart einen Schwerlastradialreifen mit einer um
einen Wulstkern umgeschlagenen Karkasslage, die ein Paar Umschlagabschnitte
und einen Hauptabschnitt dazwischen bildet, einem zwischen jedem
von den Umschlagabschnitten und dem Hauptabschnitt angeordneten
Gummiwulstkernreiter und einem Wulstbandgummi, der entlang zumindest
einer axialen Außenfläche eines
jeden der Wulstabschnitte angeordnet ist. Ein Innerliner ist nicht
offenbart.
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Die
JP-A-6 308 2802 offenbart einen Luftreifen, der mit einem Innerliner
versehen ist, welcher sich zu einer Wulstzehe erstreckt und mindestens
0,5 mm dick ist.
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Die
AU-B-574 221 offenbart einen Luftreifen, der mit einem Innerliner
versehen ist, welcher zwei Lagen umfasst und über der gesamten Innenfläche des
Reifens angeordnet ist.
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Die
JP-A-11 321 244 offenbart einen Reifen mit Karkasslagenumschlagabschnitten,
die im Wesentlichen ein Mal um den Wulstkern gewickelt sind und
einen Wulstkernreiter aufweisen.
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Die
JP-A-2000 335 209 offenbart einen Reifen mit einem Karkasslagenumschlagabschnitt,
der um einen Wulstkern gewickelt ist, sodass er einen Wickelabschnitt
aufweist. Das Ende dieses Wickelabschnitts ist an einer der Seiten
des Wulstkerns angeordnet.
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Es
ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Luftreifen
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 bereitzustellen, bei dem die durch den Kordschaden
und die Ablösung
zwischen Korden und Gummi bewirkten Schäden des Wulstabschnitts verhindert
sind und die Haltbarkeit sowohl der Wulstabschnitte als auch der
Karkasslage verbessert ist.
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Dieses
Ziel wird durch einen Luftreifen gemäß Anspruch 1 erreicht.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1A ist
eine Querschnittsansicht, die einen Wulstabschnitt eines Luftreifens
in einem Zustand zeigt, in dem der Reifen auf eine Standardfelge
aufgezogen und auf einen normalen Druck aufgepumpt ist.
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1B ist
eine Querschnittsansicht, die denselben Wulstabschnitt in einem
freien und nicht auf eine Felge aufgezogenen Zustand zeigt.
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2–9 sind
Querschnittansichten, die Wulstabschnitte von Luftreifen gemäß der zweiten
bis neunten Ausführungsformen
zeigen, wobei die in den 2–5 und 9 gezeigten
Reifen nicht innerhalb des Umfangs der Ansprüche liegen.
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Bevorzugte
Ausführungsform
der Erfindung
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In
einem Fall, in dem beispielsweise der Luftreifen der vorliegenden
Erfindung ein schlauchloser Schwerlastradialreifen für Lastkraftwagen,
Busse und Schwerfahrzeuge eines ähnlichen
Typs ist, werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nun im Detail in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen beschrieben.
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Der
Luftreifen weist einen Laufflächenabschnitt,
ein Paar Seitenwandabschnitte und ein Paar Wulstabschnitte 1 auf,
die sich in einer torischen Form fortsetzen. Der Reifen umfasst
eine Karkasse 2, die sich zwischen den Wulstabschnitten
durch den Laufflächenabschnitt
und die Seitenwandabschnitte erstreckt; einen Innerliner 3,
der innerhalb der Karkasse 2 angeordnet ist; und einen
Wulstkern C, einen Wulstkernreiter 6 und ein Wulstband 4,
die in jedem der Wulstabschnitte 1 angeordnet sind.
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Der
Reifen ist auf eine Standardfelge J, das heißt, eine Tiefbettfelge mit
einer Verjüngung
von 15 Grad für
einen Schwerlastreifen, aufgezogen.
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Hier
ist die Standardfelge eine Felge, die in der Norm angegeben ist,
der die Felge entsprechen soll, wie z. B. die JATMA (Japan und Asien),
T&R (Nordamerika),
ETRTO (Europa), STRO (Skandinavien) etc. Zum Beispiel ist die Standardfelge
die „Standardfelge" gemäß JATMA,
die „Designfelge" gemäß TRA, und
die „Messfelge" gemäß ETRTO.
In ähnlicher
Weise ist der unten erwähnte
Standarddruck der maximale Luftdruck gemäß JATMA, der maximale in der
Tabelle „Tyre
Load Limits at Various Cold Inflation Pressures" (Reifenbelastungsgrenzen bei verschiedenen
kalten Aufpumpdrücken)
gemäß TRA angegebene
Druck, der „Aufpumpdruck" nach ETRTO etc.
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In
dieser Beschreibung können
der Einfachheit halber die „axiale
Richtung des Reifens" und
die „radiale
Richtung des Reifens" als
die „axiale
Richtung" und die „radiale
Richtung" bezeichnet
werden. Ferner können
die Ausdrücke „obere/r/s" und „untere/r/s" verwendet werden,
um eine Positionsbeziehung „außerhalb oder
innerhalb" in der
radialen Richtung des Reifens zu beschreiben. Des Weiteren hinaus
können
die Wörter „innere/r/s" und „äußere/r/s" verwendet werden,
um eine Positionsbeziehung „innerhalb
oder außerhalb" in der axialen Richtung
des Reifens auf jeder Seite des Reifenäquators zu beschreiben.
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Die
Karkasse 2 umfasst zumindest ein Lage von Karkasskorden,
die radial angeordnet sind, sodass der Kordwinkel 70 bis 90 Grad
in Bezug auf den Reifenäquator
wird.
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Die
Karkasslage erstreckt sich zwischen den Wulstabschnitten durch den
Laufflächenabschnitt
und die Seitenwandabschnitte und ist um den Wulstkern C in jedem
Wulstabschnitt 1 umgeschlagen, um an dem Wulstkern C befestigt
zu werden, und ein Paar Umschlagabschnitte 2b und einen
Lagenhauptabschnitt 2a dazwischen zu bilden. In der Karkasslage
können
Metallkorde wie z. B. Stahlkorde und organische Korde wie Polyester,
aromatischem Polyamid, Nylon, Rayon etc. als Korde davon verwendet
werden. In jeder der folgenden Ausführungsformen ist die Karkasse 2 aus
einer einzigen Lage von Stahlkorden zusammengesetzt, deren Kordwinkel
im Wesentlichen 90 Grad in Bezug auf den Reifenäquator beträgt.
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Der
Innerliner 3 ist aus einem luftundurchlässiger Gummi hergestellt und
entlang der Innenfläche
des Reifens angeordnet, sodass er die Gesamtheit davon abdeckt.
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Was
den luftundurchlässigen
Gummi betrifft, wird, wenn der gesamte Gummigehalt außer den
Zusatzstoffen und dergleichen mit 100 Gewichtsteile angenommen wird,
vorzugsweise ein solcher verwendet, der zumindest 60 Gewichtsanteile
Butylkautschuk wie z. B. einen halogenierten Butylkautschuk, bromierten
Butylkautschuk oder Butylkautschuk enthält.
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Wenn
der Butylkautschuk weniger als 60 Gewichtsanteile ausmacht, nimmt
die Luftundurchlässigkeit ab,
was nicht wünschenswert
ist.
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Um
zum Beispiel den Vulkanisationsgrad zu verbessern, können Kautschukpolymere
verwendet werden, die aus dem folgenden bromierten Butylkautschuk
hergestellt sind:
| | (phr) |
| Br-IIR
2255 | 100 |
| N660 | 65 |
| R500 | 65 |
| Stearinsäure | 1,2 |
| Zinkoxid | 3 |
| Schwefel | 0,5 |
| Beschleuniger | 1,5 |
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In
dem Fall, in dem der Innerliner
3 relativ viel Butylkautschuk
enthält,
speziell, wenn der Karkasskord aus Stahl hergestellt ist, besteht
die Tendenz, dass entlang der Grenzfläche eine Ablösung auftritt,
wenn der Innerliner
3 mit dem Gummierungsgummi für die Stahlkorde
in direktem Kontakt steht. Es ist daher zu bevorzugen, dass eine
Isolierung
5, die aus einer anhaftungsverbessernden Gummimischung
hergestellt ist, welche Naturkautschuk oder Isoprenkautschuk als
ihren Hauptbestandteil enthält,
derart zwischen dem Innerliner
3 und der Karkasse
2 angeordnet
ist, dass sie die gesamte Außenfläche des
Innerliners
3 abdeckt. Ein Beispiel für solch eine anhaftungsverbessernde
Gummimischung ist unten gezeigt.
| | (phr) |
| Naturkautschuk | 80 |
| IR | 20 |
| N326 | 60 |
| Konservierungsstoff | 2 |
| Zinkoxid | 3 |
| Schwefel | 1 |
| Beschleuniger | 1 |
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Das
Wulstband 4 ist aus einem Gummi hergestellt, dessen 100%-Modul
(M100) zwischen 440 und 830 N/cm2 liegt,
und ist entlang zumindest der Unterseiten- und axial äußeren Fläche des
Wulstabschnitts 1 angeordnet, und bildet eine Fläche, die
mit dem Wulstsitz und dem Horn der Radfelge I in Kontakt steht.
Wenn der 100%-Modul kleiner als 440 N/cm2 ist,
besteht die Tendenz, dass ein Gummibruch auftritt.
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Wenn
der 100%-Modul 830 N/cm2 übersteigt,
wird der Gummi zu hart und es besteht die Tendenz, dass Probleme,
die die Verarbeitung betreffen, auftreten. Darüber hinaus wird der Gummi bei
der Verwendung des Reifens steifer, was zu einem Verlust an Elastizität, einer
erhöhten
Brüchigkeit
gegen Verformung und einer erhöhten
Wärmeentwicklung
führt,
und es besteht die Tendenz, dass eine Ablösung von anderen Elementen
auftritt.
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Der
Wulstkern C wird gebildet, indem ein einzelner Stahldraht spiralförmig gewickelt
wird, um eine bestimmte Querschnittsform zu erhalten.
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In
jeder der folgenden Ausführungsformen
ist der Wulstkern C eine Schichtstruktur, die aus Schichten des
spiralförmig
gewickeltem Stahldrahtes hergestellt ist und eine hexagonale Querschnittsform
aufweist. Der Wulstkern umfasst untere Schichten, deren Anzahl an
Wicklungen eine nach der anderen von der radialen Innenseite zu
der radialen Außenseite
hin bis zu der maximalen Breitenlage zunimmt, und obere Schichten,
deren Anzahl an Wicklungen eine nach der anderen von der radialen
Innenseite zu der radialen Außenseite
hin abnimmt. Der spiralförmig
gewickelte Stahldraht ist in eine Ummantelungsschutzschicht gehüllt, die
darum herum gewickelt ist, und Korde aus einer organischen Faser
umfasst, um die oben erwähnte
Querschnittsform zu erhalten und den direkten Kontakt der Karkasskorde
mit dem Stahldraht zu verhindern.
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Erste Ausführungsform
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Die 1A und 1B zeigen
eine erste Ausführungsform,
die nicht innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt,
wobei 1A einen Meridianschnitt des
Wulstabschnitts 1 in einem Zustand zeigt, in dem der Luftreifen
auf eine Standardfelge I aufgezogen und auf einen Standard-Innendruck aufgepumpt, jedoch
nicht mit einer Reifenbelastung belastet ist (nachfolgend der „Standardzustand"), und 1B den
Meridianschnitt des Wulstabschnitts 1 in einem freien Zustand
des Reifens, der nicht auf eine Felge ausgezogen ist, zeigt.
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Die
Wulstabschnitte 1A sind jeweils zwischen dem Lagenhauptabschnitt 2a und
dem Lagenumschlagabschnitt 2b der Karkasse 2 vorgesehen,
wobei sich der Wulstkernreiter 6 von der oberen Fläche des
Wulstkerns C radial nach außen
erstreckt.
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Der
Wulstkernreiter 6 umfasst in diesem Beispiel einen inneren
Kernreiter 6a, der benachbart zu dem Wulstkern angeordnet
und aus einem Hartgummi hergestellt ist, und einen äußeren Kernreiter 6b,
der radial außerhalb
davon angeordnet und weicher als der innere Kernreiter ist.
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Der
oben erwähnte
Lagenumschlagabschnitt 2b ist entlang der axialen Außenfläche des
Wulstkernreiters 6 radial nach außen erweitert und endet an
einer Position radial innerhalb des oberen Endes des Wulstkernreiters 6.
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Die
Wulstabschnitte 1 sind jeweils entlang der Karkasse 2 mit
einer verstärkenden
Schicht 7 versehen.
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Die
verstärkende
Schicht 7 in diesem Beispiel ist aus einem Basisabschnitt 7b entlang
der Unterseitenfläche
eines Teils der Karkasse 2 unter dem Wulstkern, einem axial
inneren Abschnitt 7i, der sich von dem Basisabschnitt 7b entlang
des Karkasslagen-Hauptabschnitts 2a radial nach außen erstreckt,
und einem axial äußeren Abschnitt 7o,
der sich von dem Basisabschnitt 7b entlang des Karkasslagenumschlagabschnitts 2b radial
nach außen
erstreckt, sodass die verstärkende
Schicht eine U-förmige
Querschnittsform aufweist, hergestellt. Jeder von dem axial inneren
Abschnitt 7i und dem axial äußeren Abschnitt 7o erstreckt
sich bis zu einer Höhe
des 0,8 bis 2,5-fachen der Höhe
eines Horns Jf der Felge.
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Die
verstärkende
Schicht 7 in diesem Beispiel ist aus einer einzelnen gummierten
Lage von parallelen Stahlkorden hergestellt. Was den Kordwinkel
davon betrifft, so sind, wenn der Reifen seitlich, dem Seitenwandabschnitt
normal zugewandt, betrachtet wird, die Korde in dem axial inneren
Abschnitt 7i und dem axial äußeren Abschnitt 7o unter
einem Winkel von 30 bis 60 Grad in Bezug auf eine radial äußere Linie
geneigt.
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Ferner
sind der oben erwähnte
Kaxkasslagenumschlagabschnitt 2b und die Lage der verstärkenden Schicht 7's an ihren oberen
Enden mit verschiedenen Arten von Puffergummischichten versehen,
um die Spannung zwischen jeder der Lagen und den oben erwähnten Gummischichten
zu verringern.
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Der
Innerliner 3 erstreckt sich kontinuierlich von einem der
Wulstabschnitte 1 zu dem anderen durch den Laufflächenabschnitt
und die Seitenwandabschnitte. In jedem der Wulstabschnitte ist das
radial innere Ende 3d davon an einer Position radial außerhalb
einer Wulstzehe (t), jedoch radial innerhalb des radial innersten
Endes 2ie der Karkasse 2 angeordnet.
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Unter
der Voraussetzung, dass in dem oben erwähnten Standardzustand ein radialer
Bereich (A) eines Reifens zwischen dem radial äußersten Ende Coe des Wulstkerns
C und dem radial innersten Ende 2ie der Karkasse 2 definiert
ist, so erstreckt sich der Innerliner 3 in diesen Bereich
(A) an der axialen Innenseite des Wulstkerns C. In dem Bereich (A)
ist im Hinblick auf die Vermeidung eines Haftungsverlusts etc. die
Dicke Tb des Innerliners 3 vorzugsweise so festgelegt,
dass sie das 0,15- bis 4,0-fache des Querschnittsdurchmessers D
des Karkasskords beträgt.
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Wenn
sie weniger als das 0,15-fache beträgt, wird die Durchdringung
von Luft- und Feuchtigkeit erhöht oder
die Undurchlässigkeit
verschlechtert sich. Wenn sie mehr als das 4,0-fache beträgt, ist
im Ergebnis keine Verbesserung zu beobachten und solch eine Erhöhung führt lediglich
zu erhöhten
Reifenkosten.
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In
diesem Beispiel nimmt in dem Bereich (A) die Dicke Tb des Innerliners 3 schrittweise
in Richtung der radialen Innenseite ab.
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Ein
minimaler Wert der Dicke Tb an dem radial inneren Ende des Bereiches
(A) ist nicht kleiner als das 0,15-fache des Querschnittsdurchmessers
D des Karkasskords wie oben beschrieben, bevorzugter aber nicht kleiner
als das 0,3-fache, aber nicht größer als
das 1,8-fache des Durchmessers.
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Hier
bedeutet der Querschnittsdurchmesser D des Karkasskords den Durchmesser
eines Kreises, der die elementaren Filamente, die einen Kord bilden,
umschreibt, mit Ausnahme eines Wickeldrahts, sofern vorhanden. In
diesem Beispiel ist das Wulstband 4 aus einem Basisabschnitt 4b,
der sich von der Wulstzehe (t) zu der Wulstferse (h) entlang der
Unterseiten fläche
des Wulstabschnitts 1 erstreckt, einem axial inneren Abschnitt 4i,
der sich von der Wulstzehe (t) entlang der Innenfläche des
Reifens in Richtung der radialen Außenseite erstreckt, und einem
axial äußeren Abschnitt 4o,
der sich von der Wulstferse (h) entlang der Außenfläche des Reifens in Richtung
der radialen Außenseite
erstreckt, hergestellt. In diesem Beispiel ist der axial innere Abschnitt 4i in
den oben erwähnten
Bereich (A) hinein erweitert und endet an einem Punkt darin, und
deckt die Innenfläche
des radial inneren Endabschnitts des Innerliners 3 ab.
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In
diesem Beispiel ist die Isolierung 5 zwischen dem Innerliner 3 und
der Karkasse 2 und zwischen dem Innerliner 3 und
der verstärkenden
Schicht 7 angeordnet und erstreckt sich radial nach innen über das radial
innere Ende 3d des Innerliners 3 hinaus bis in
die Nähe
der Wulstzehe (t), wobei sie an dem Wulstband 4 anliegt.
Ferner erstreckt sie sich axial nach außen, liegt an dem Wulstband 4 an
und endet im Wesentlichen unterhalb des Schwerpunkts der Querschnittsform
des Wulstkerns.
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Wie
in 1B gezeigt, ist an der Unterseitenfläche des
Wulstabschnitts 1, der durch das Wulstband 4 definiert
ist, ein Vorsprung tp gebildet, indem der Neigungswinkels in Bezug
auf die axiale Richtung des Reifens in einem Abschnitt, der von
einer Position im Wesentlichen unterhalb des Schwerpunkts G des
Wulstkerns bis zu der Wulstzehe (t) reicht, größer ausgeführt ist als in dem restlichen
Abschnitt.
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In
dem Meridianschnitt des Reifens in dem oben erwähnten freien Zustand ist ein
Schnittwinkel α zwischen
der Unterseitenfläche
des Wulstabschnitts und der Reifeninnenfläche bei der Wulstzehe (t) derart
festgelegt, dass er nicht kleiner als 38 Grad aber nicht größer als
90 Grad ist. Der Grund für
diesen Aufbau besteht darin, dass wegen der oben beschriebenen Eigenschaften
des Wulstbandes 4, wenn der Winkel α kleiner als 38 Grad ist, die
Festigkeit um die Wulstzehe (t) dann abnimmt, was beim Aufziehen
auf die Felge zu einer Erzeugung von Gummiausbrüchen und – rissen führt. Wenn der Winkel α größer als
90 Grad ist, wird die Reifenherstellung schwierig.
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Obwohl
die Einschränkung
des Schnittwinkels α derart
erfolgt, dass er in geeigneter Weise für diese Ausführungsform
angewendet werden kann, wird sie vorzugsweise auch auf jede hierin
nachfolgend erklärte Ausführungsform
angewendet.
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Die
minimale Gummidicke (Tc) des Wulstbandes 4 ist in einem
Bereich von nicht weniger als dem 1,7-fachen, aber nicht mehr als
dem 6,0-fachen,
vorzugsweise des 2,6 bis 4,5-fachen des Querschnittsdurchmessers
D des Karkasskords festgelegt, wobei die minimale Gummidicke als
der kürzeste
Abstand von der Unterseitenfläche
des Wulstabschnitts zu den benachbarten Korden (den Karkasskorden,
wenn keine verstärkende
Kordschicht zwischen der Unterseitenfläche und der Karkasse wie z.
B. die oben erwähnte
verstärkende Schicht 7 vorhanden
ist, oder den Korden solch einer verstärkenden Kordschicht, falls
vorhanden), definiert ist.
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Durch
Festlegen der minimalen Gummidicke Tc innerhalb dieses Bereiches
kann der Haftungsverlust zwischen den Korden und dem Gummi verhindert
werden, der aus der großen
Scherspannung und Druckspannung unter dem Wulstkern, die während eines
Laufes wiederholt vorhanden sind, resultieren.
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Wenn
die minimale Gummidicke Tc kleiner als das 1,7-fache des Querschnittsdurchmessers
D ist, kann das Wulstband 4 leicht brechen, und wenn es
gebrochen ist, kommt der Kord mit der Felge in Kontakt, was nicht
zu bevorzugen ist. Wenn die minimale Gummidicke Tc größer als das
6,0-fache des Querschnittsdurchmessers D ist, ist die Umreifungskraft
des Wulstkerns verringert und gleichzeitig erhöht sich die Wärmeentwicklung
von dem Gummi, was zu der Möglichkeit
des Haftungsverlusts durch Wärme
führt.
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Obwohl
die Einschränkung
der minimalen Gummidicke Tc derart erfolgt ist, dass sie in geeigneter
Weise für
diese Ausführungsform
angewendet werden kann, kann sie vorzugsweise auch auf jede hierin
nachfolgend erklärte
Ausführungsform
angewendet werden.
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Es
ist wünschenswert
zu vermeiden, dass die oben erwähnte
Isolierung 5 bis in eine Position erweitert wird, an der
die minimale Gummidicke Tc auftritt, wenn sie an dieser Stelle eine
wesentliche Dicke aufweist. Die Unterseitenfläche der Isolierung 5 liegt
im Wesentlichen parallel zu der Wulstunterseitenfläche und
endet nahe dem radial innersten Ende 7bi des Basisabschnitts 7b der
verstärkenden
Schicht 7 (wobei das Ende 7bi fluchtend mit dem
innersten Ende 2ie der Karkasse 2 ist), wobei
die Isolierung 5 einen axial inneren Abschnitt des Basisabschnitts 7b und
den inneren Abschnitt 7i der verstärkenden Schicht abdeckt.
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Zweite Ausführungsform
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2 zeigt
eine zweite Ausführungsform,
die nicht innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt.
Der Wulstkernreiter 6 ist im Vergleich zu der oben erwähnten ersten
Ausführungsform
in Volumen und Größe kleiner
und aus einem Äquivalent
zu dem oben erwähnten
inneren Kernreiter 6a allein hergestellt.
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Der
Umschlagabschnitt 2b der Karkasslage erstreckt sich entlang
der axial äußeren Fläche des
Wulstkernreiters 6 radial nach außen, über das oberen Ende 6t des
Wulstkernreiters 6 hinaus.
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Zwischen
den Karkasskorden in diesem Abschnitt jenseits des oberen Endes 6t und
der Karkasskorde in dem Karkasslagen-Hauptabschnitt 2a ist
ein spezifischer Kordabstand CS vorgesehen.
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Der
Kordabstand CS nimmt in diesem Beispiel von dem oberen Ende 6t des
Wulstkernreiters in Richtung des oberen Endes 2t des Umschlagabschnitts 2b zu.
Was den Bereich von dem oberen Ende 6t zu dem oberen Ende 2t betrifft,
so ist der Kordabstand CS in seinem 1/3- bis 2/3-Teil von dem oberen
Ende 6t im Wesentlichen konstant, in dem restlichen oder dem radial äußeren Teil
nimmt der Kordabstand jedoch schrittweise zu. Es kann jedoch auch
möglich
sein, dass der Kordabstand CS über
den gesamten Bereich im Wesentlichen konstant ist, oder dass der
Kordabstand CS über
den gesamten Bereich schrittweise zunimmt. Wenn der Kordabstand
CS schrittweise erhöht
wird, ist eine relativ geringe Zunahmerate bevorzugt, sodass der
Winkel zwischen dem Karkasslagen-Hauptabschnitt 2a und
dem Umschlagabschnitt 2b etwa 1 bis etwa 5 Grad in dem Meridianschnitt
schrittweise erhöht
wird. Der minimale Kordabstand CSmin ist in einem Bereich des 0,15
bis 7,0-fachen, vorzugsweise des etwa 1,2 bis etwa 4,0-fachen des
Karkasskorddurchmessers D festgelegt.
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In
diesem Beispiel ist der Innerliner 3 bis zu der Wulstzehe
(t) erweitert und endet dort. Demgemäß ist die Reifeninnenfläche vollständig mit
dem Innerliner 3 abgedeckt. Was die Dicke Tb des Innerliners 3 in
dem oben erwähnten
Bereich (A) betrifft, so kann die in der ersten Ausführungsform erklärte numerische
Einschränkung
derselben auf diese Ausführungsform
erneut angewendet werden.
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Die
Isolierung 5 erstreckt sich bis zu der Wulstzehe (t) und
liegt an dem Innerliner 3 an, um den Kontakt des Innerliners 3 mit
der Karkasse und dem Wulstband 4 zu verhindern. In dieser
Ausführungsform
ist die oben erwähnte
verstärkende
Schicht 7 nicht angeordnet.
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Das
Wulstband 4 erstreckt sich von der Wulstzehe (t) bis zu
einem Punkt in dem oben erwähnten
Bereich (A) entlang der axialen Außenseite der Isolierung 5.
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Dritte Ausführungsform
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3 zeigt
eine dritte Ausführungsform,
die nicht innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt.
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In
dem Wulstabschnitt 1 ist die verstärkende Schicht 7 mit
einer U-förmigen Querschnittsform
gleich wie in der ersten Ausführungsform
entlang der Karkasse 2 angeordnet. Der axial innere Abschnitt 7i und
der äußere Abschnitt 7o der
verstärkenden
Schicht 7 sind jeweils radial nach außen von dem radial äußersten Punkt
Coe des Wulstkerns C bis zu z. B. einer Höhe, die dem Punkt Coe entspricht,
zu der eine Höhe
des ca. 0,5 bis 2,0-fachen der von dem Bereich (A) hinzugefügt ist,
erweitert. Somit nimmt, während
die Karkasse 2 geschützt
ist, die Biegesteifigkeit des gesamten Wulstabschnitts zu, eine
Verformung des Wulstabschnitts unter Belastung wird eingeschränkt und
die Spannung eines jeden Teils nimmt ab. Infolgedessen kann die
Reifenwulsthaltbarkeit verbessert werden.
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In
dieser Ausführungsform
ist die verstärkende
Schicht 7 aus einer einzigen gummierten Lage von parallelen
Stahlkorden hergestellt. Was den Kordwinkel davon betrifft, so sind,
wenn der Reifen seitlich, dem Seitenwandabschnitt normal zugewandt,
betrachtet wird, die Korde in dem axial inneren Abschnitt 7i und
dem axial äußeren Abschnitt 7o,
unter einem Winkel von 15 bis 45 Grad in Bezug auf eine radiale
Außenlinie
geneigt.
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In
dieser Ausführungsform
erstreckt sich der Innerliner 3 entlang der Karkasse 2 und
der verstärkenden
Schicht 7 über
den oben erwähnten
Bereich (A) hinaus radial nach innen, um auf die radiale Innenseite des
Wulstkerns C gewickelt zu sein. Die axiale Position des inneren
Endes 3d des Innerliners 3 ist zwischen der axialen
Position des axial innersten Punktes Caie des Wulstkerns C und der
axialen Position des Mittelpunktes Cc zwischen dem oben erwähnten axial
innersten Punkte Caie und dem axial äußersten Punkt Caoe des Wulstkerns
C festgelegt.
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Die
Dicke T des Innerliners 3, gemessen entlang einer geraden
Linie L, die durch den innersten Punkt Caie und den äußersten
Punkt Caoe verläuft,
ist in einem Bereich von 0,5 bis 2,0 mm festgelegt Wenn die Dicke
kleiner als 0,5 mm ist, kann die Durchdringung von Luft und Feuchtigkeit
nicht ausreichend verhindert werden und eine Dicke von mehr als
2,0 mm ist unnötig.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Isolierung 5 ähnlich
dem Innerliner 3 entlang der Karkasse 2 erweitert
und in Richtung der radialen Innenseite des Wulstkerns C gewickelt,
um an einer Position geringfügig über dem
inneren Ende 3d des Innerliners 3 hinaus zu enden.
An einer Position radial innerhalb des radial innersten Punkts Cie
des Wulstkerns C ist die Dicke (n) der Isolierung 5 in
einem Bereich von 1 bis 1,5 mm festgelegt. Wenn sie kleiner ist
als 1 mm, besteht die Tendenz, dass an der Wulstbasis Risse auftreten.
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Da
der Innerliner 3 auf die Unterseite des Wulstkerns gewickelt
ist, während
seine Dicke von einer Position unter dem Wulstkern zunimmt, erstreckt
sich das Wulstband 4 axial nach innen bis zu der Wulstzehe
(t) entlang der axial inneren Fläche
des Innerliners 3 und erstreckt sich dann radial nach außen bis
zu einer Position, deren radiale Höhe in einem Bereich zwischen
der radialen Höhe
des radial äußersten
Punktes Coe des Wulstkerns C zuzüglich
5 mm und derselben radialen Höhe
minus 5 mm liegt. Wenn sie außerhalb
dieses plus/minus 5 mm-Bereiches liegt, nimmt die Wulsthaltbarkeit
ab.
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Vierte Ausführungsform
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4 zeigt
eine vierte Ausführungsform,
die nicht innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt
und mit Ausnahme der verstärkenden
Schicht 7 dieselbe ist wie die dritte Ausführungsform.
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Die
verstärkende
Schicht 7 umfasst das Basisteil 7b unter dem Wulstkern
und den axial äußeren Abschnitt 7o gleich
wie in den oben beschriebenen Ausführungsformen, der axial innere
Abschnitt 7i ist jedoch zum Zweck einer Gewichtsreduktion
beseitigt.
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Das
axial innere Ende 7bie des Basisteils 7b ist zwischen einer
radialen Linie, die durch den axial innersten Punkt Caie des Wulstkerns
C und einer radialen Line, die durch den axial äußersten Punkt Caoe des Wulstkerns
verläuft,
angeordnet.
-
Des
Weiteren sind das radial innere Ende der Isolierung 5 und
das radial innere Ende 3d des Innerliners 3 axial
außerhalb
des inneren Endes 7bie des Basisabschnitts 7b, jedoch axial
innerhalb einer radialen Linie, die durch den oben erwähnten Mittelpunkt
Cc des Wulstkerns C verläuft,
angeordnet.
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Fünfte Ausführungsform
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5 zeigt
eine fünfte
Ausführungsform,
die nicht innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt,
wobei zum Zweck einer Gewichtsreduktion der Wulstkernreiter 6 mit
einem/r kleineren Volumen und Größe als in
der oben erwähnten
zweiten Ausführungsform
hergestellt ist, und die verstärkende
Schicht 7 beseitigt ist.
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Was
den Wulstkernreiter 6 und die Karkasslage, insbesondere
den Umschlagabschnitt 2b, betrifft, so können hier
die obigen Beschreibungen jener in der zweiten Ausführungsform
erneut angewendet werden.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein Teil des Umschlagsabschnitts 2b der Karkasslage,
das sich über
das obere Ende 6t des Wulstkernreiters 6 hinaus
erstreckt, im Wesentlichen gerade und im Wesentlichen parallel zu
dem Karkasslagen-Hauptabschnitt 2a.
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Der
Innerliner 3 und die Isolierung 5 erstrecken sich
entlang der Karkasse 2 und sind auf dieselbe Weise wie
in der vierten Ausführungsform
in Richtung der radialen Innenseite des Wulstkerns C gewickelt und
die radial inneren Enden davon sind an Positionen radial innerhalb
jenseits des oben erwähnten
Bereichs (A) angeordnet.
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In
Bezug auf die axiale Position ist das innere Ende 3d des
Innerliners 3 auf dieselbe Weise wie in der dritten Ausführungsform
zwischen dem axial innersten Punkt Caie und dem Mittelpunkt Cc des
Wulstkerns C angeordnet.
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Gemessen
entlang einer geraden Linie L, die durch den innersten Punkt Caie
und den äußersten Punkt
Caoe des Wulstkerns C verläuft,
ist die Dicke T des Innerliners 3 in einem Bereich von
0,5 bis 2,0 mm festgelegt.
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Das
radial innere Ende der Isolierung 5 ist in einer Position
geringfügig
axial außerhalb
jenseits des inneren Endes 3d des Innerliners, speziell
in diesem Beispiel, einer Position axial außerhalb des oben erwähnten Mittelpunktes
Cc, an dem radial innersten Ende 2ie der Karkasse, angeordnet
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In
Bezug auf das Wulstband 4 kann die Beschreibung jener in
der dritten Ausführungsform
angewendet werden.
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Wenn
die verstärkende
Schicht 7, die die Steifigkeit des Wulstabschnitts 1 erhöht, nicht
vorgesehen ist, besteht die Tendenz, dass zwischen dem Wulstband 4 und
dem Innerliner 3 an der radialen Innenseite des Wulstkerns
C eine Ablösung
auftritt. Um dies zu verhindern, ist eine Isolierung 8 auch
zwischen dem Innerliner 3 und dem Wulstband 4 angeordnet.
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Die
zweite Isolierung 8 ist aus einer Gummimischung hergestellt,
die Polymere, hauptsächlich
aus Naturkautschuk und/oder Isoprenkautschuk, um die Anhaftungseigenschaft
zu verbessern, und einen relativ hohen Kohlenstoffgehalt, um Festigkeit
zu verleihen, umfasst. Des Weiteren umfasst sie Kobalt einer organischen
Säure,
da die zweite Isolierung mit der Karkasslage in Kontakt steht, die
Stahlkorde umfasst. Beispiele für
solch eine Gummimischung sind unten gezeigt. Diese Gummimischungen
entsprechen den Mischungen (a) und (b), die im unten erwähnten Vergleichstest 2 verwendet
werden.
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Die
zweite Isolierung 8 erstreckt sich zumindest von einem
Punkt axial innerhalb des Wulstkerns C bis zu einem Punkt radial
innerhalb des Wulstkerns C, um die Innenfläche des Innerliners 3 von
dem Wulstband 4 zu isolieren. In diesem Beispiel erstreckt
sich die Isolierung 8 von einem Bereich radial innerhalb
des Wulstkerns C über
das obere Ende 2t des Umschlagabschnitts 2b hinaus,
um die gesamte axial äußere Fläche des Karkassen-Umschlagabschnitts 2b abzudecken.
Dann erstreckt sie sich entlang der axial inneren Fläche des Innerliners 3 radial
nach außen über den
Bereich (A) hinaus und endet nahe dem und geringfügig radial
innerhalb des radial äußeren Endes 4ie des
axial inneren Abschnitts 4i des Wulstbandes 4.
Der Abstand (m) dieses Endpunktes von der radial äußeren Kante 4ie ist
derart festgelegt, dass er nicht größer als 15 mm, vorzugsweise
nicht größer als
8 mm ist.
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Demzufolge
ist in dem Bereich (A) eine vierschichtige Struktur aus der Isolierung 5,
dem Innerliner 3, der zweiten Isolierung 8 und
dem Wulstband 4 an der axialen Innenseite der Karkasse 2 gebildet.
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Es
ist für
die zweite Isolierung 8 zu bevorzugen, dass ihre Dicke
Ti an dem inneren Ende 3d des Innerliners in einem Bereich
von 1 bis 1,5 mm liegt. Wenn sie kleiner als 1 mm ist, kann die
oben erwähnte
Ablösung
zwischen dem Innerliner 3 und dem Wulstband 4 nicht
ausreichend verhindert werden. Wenn sie größer als 1,5 mm ist, wird es
schwierig, die notwendige minimale Dicke des Wulstbandes 4 sicherzustellen.
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Sechste bis
neunte Ausführungsformen
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Die 6–9 zeigen
die sechste bis neunte Ausführungsform,
wobei die Karkasslage befestigt wird, indem der Umschlagabschnitt 2b im
Wesentlichen ein Mal um den Wulstkern C gewickelt wird. Die in den 6–8 gezeigten
Ausführungsformen
liegen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, was für die in 9 gezeigte
Ausführungsform
nicht der Fall ist.
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Um
es einfach zu machen, die Karkasslage aus hochsteifen Stahlkorden
zu wickeln, wird der Wulstkern C gebildet, indem ein einzelner Stahldraht
spiralförmig
in eine Querschnittsform gewickelt wird, die ein transformiertes
Hexagon ist, das sich einem umgedrehten Dreieck annähert, dessen
maximale Breitenposition radial außerhalb der Mitte der Höhe des Wulstkerns
C liegt.
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In
jeder der folgenden Ausführungsformen
ist der Wulstkern mit einer fünfschichtigen
Struktur versehen, die aus unteren Schichten, die die erste, zweite
und dritte Schicht sind, deren Anzahl von Wicklungen 4, 5 bzw. 6 beträgt, einer
Schicht mit einer maximalen Breite, deren Anzahl von Wicklungen 7 beträgt, und
einer obere Schicht, die die fünfte
Schicht ist und deren Anzahl von Wicklungen 6 beträgt, hergestellt
ist.
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Der
Karkasslagenumschlagabschnitt 2b ist von der axialen Außenseite
des Wulstkerns C auf die obere Fläche Cu des Wulstkerns C gewickelt,
sodass er einen Wickelabschnitt 2r aufweist, der als ein
Abschnitt definiert ist, welcher sich entlang der oberen Fläche Cu axial
nach innen erstreckt. Es ist zu bevorzugen, dass, wie in den 6–8 gezeigt,
der Wickelabschnitt 2r vor dem Hauptabschnitt 2a endet,
oder, wie in 9 gezeigt, der Wickelabschnitt 2r vor
dem Hauptabschnitt 2a gebogen ist und dann endet, nachdem
er sich über einen
kleinen Abstand (g) parallel zu dem Hauptabschnitt 2a erstreckt
hat, sodass ein Schaden der durch die geschnittenen Enden der Karkasskorde,
die mit den Korden des Karkasslagen-Hauptabschnitts 2a in
Kontakt stehen, verursacht wird, verhindert wird.
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Der
Wickelabschnitt 2r endet vor dem Hauptabschnitt 2a und
ein kleiner Abstand des etwa 0,3- bis etwa 2,0-fachen des Querschnittsdurchmessers
des Karkasskords ist zwischen dem Ende 2re des Wickelabschnitts 2r und
den Karkasskorden des Karkasslagen-Hauptabschnitts 2a vorgesehen
und das Wickelende 2re ist benachbart zu der oberen Fläche Cu des
Wulstkerns C angeordnet.
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In
dieser Ausführungsform
ist der Wulstkernreiter 6 aus einem Hartgummi mit einer
JIS-A-Härte
von 70 bis 100 Grad hergestellt und an der radial äußeren Fläche des
Wickelabschnitts 2r der Karkasslage angeordnet, um den
Wickelabschnitt 2r zwischen dem Wulstkernreiter und dem
Wulstkern C zu befestigen. Demzufolge ist das Ende 2re des
Wickelabschnitts an einer Position befestigt, wo die Spannung am
geringsten ist und daher können
Schäden,
die an diesem Ende beginnen, eingeschränkt werden.
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In
dem oben erwähnten
Bereich (A) ist die Dicke Tb des Innerliners 3 in einem
Bereich von nicht weniger als dem 0,3- aber nicht mehr als dem 4,0-fachen
des Querschnittsdurchmessers des Karkasskords festgelegt. Wenn sie
kleiner als das 0,3-fache ist, kann die Durchdringung von Luft und
Feuchtigkeit nicht ausreichend verhindert werden und die Wirkung
zu verhindern, dass die Karkasskorde rosten und ihre Festigkeit
abnimmt, kann verringert sein. Andererseits erhöht eine Dicke, die mehr als
das 4,0-fache des Durchmessers beträgt, solch ein Wirkung nicht,
sondern erhöht
lediglich die Reifenkosten.
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Wie
bei den obigen Ausführungsformen
umfasst das Wulstband 4 den Basisabschnitt 4b,
der sich von der Wulstzehe (t) zu der Wulstferse (h) entlang der
Unterseitenfläche
des Wulstabschnitts 1 erstreckt, und den axial äußeren Abschnitt 4o,
der sich von der Wulstferse (h) entlang der Außenfläche des Reifens radial nach außen erstreckt.
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Der äußere Abschnitt 4o erstreckt
sich entlang der Karkasse 2 und des Wulstkernreiters 6 über das obere
Ende 6t des Wulstkernreiters 6 hinaus.
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Sechste Ausführungsform
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6 zeigt
eine sechste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Innerliner 3 ist entlang der Reifeninnenfläche bis
zu der Wulstzehe (t) erweitert und auch die Isolierung 5 ist
bis zu der Wulstzehe (t) erweitert. Die Dicken des Innerliners 3 und
der Isolierung 5 nehmen im Verlauf von dem Bereich (A)
in Richtung zu der Wulstzehe (t) ab, und die Dicken werden an der
Position der Wulstzehe (t) im Wesentlichen null.
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In
dieser Ausführungsform
weist das Wulstband 4 den axial inneren Abschnitt 4i auf,
der von einer Position nahe der Wulstzehe (t) entlang der axial äußeren Fläche der
Isolierung 5 radial nach außen erweitert ist, während die
Dicke abnimmt, und innerhalb des Bereiches (A) endet.
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Siebte Ausführungsform
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7 zeigt
eine siebte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In
dieser Ausführungsform
weist das Wulstband 4 den axial inneren Abschnitt 4i auf,
der sich von einer Position nahe der Wulstzehe (t) entlang der Reifeninnenfläche radial
nach außen
erstreckt, während
die Dicke abnimmt und in dem Bereich (A) endet.
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Der
Innerliner 3 und die Isolierung 5 erstrecken sich
entlang der axialen Außenseite
des axial inneren Abschnitts 4i des Wulstbandes 4 und
ihr radial inneres Ende 3d ist an einer Position angeordnet,
die an der radialen Innenseite des oben erwähnten Bereiches (A) in einem
Abstand von mehr als der oben erwähnten minimalen Gummidicke
Tc des Wulstbandes 4 von der Unterseite des Wulstabschnitts 1 liegt,
und diese Position ist derart, dass sie keine wesentliche Dicke
an der Position aufweist, an der die oben erwähnte minimale Gummidicke Tc
an dem Wulstband 4 vorliegt.
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Achte Ausführungsform
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Die
in 8 gezeigte achte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist eine Abwandlung der sechsten Ausführungsform, bei der der Wulstkernreiter 6 mit
zwei Hart- und Weichgummischichten gebildet ist, wobei die verstärkende Schicht 7 hinzugefügt ist.
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Dieser
Wulstkernreiter 6 besteht aus dem inneren Kernreiter 6a und
dem äußeren Kernreiter 6b.
Der innere Kernreiter 6a ist aus einem Hartgummi mit einer
JIS A-Härte
von 80 bis 100 Grad hergestellt und erstreckt sich von dem oben
erwähnten
Wickelabschnitt 2r der Karkasse 2 radial nach
außen,
wobei seine Dicke allmählich
abnimmt. Der äußere Kernreiter 6b ist
aus einem Weichgummi mit einer JIS A-Härte von 40 bis 60 Grad hergestellt
und erstreckt sich entlang der axial äußeren Fläche des inneren Kernreiters 6a von
einem Ausgangspunkt an dieser axial äußeren Fläche, der im Wesentlichen bei
der Höhe
der oberen Fläche
Cu des Wulstkerns angeordnet ist, zu einer Position oberhalb des
oberen Endes der axial äußeren Fläche, um
dort zu enden.
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Die
verstärkende
Schicht 7 umfasst den Basisabschnitt 7b radial
innerhalb des Wulstkerns C und den axial äußeren Abschnitt 7o,
der sich von dem Basisabschnitt 7b auf der axialen Außenseite
des Wulstkerns C nach oben erstreckt. Der radial äußere Abschnitt 7o ist
an oder nahe dem axial äußersten
Ende des Karkasslagenumschlagabschnitts 2b von der Karkasse 2 getrennt
und erstreckt sich dann weiter, während er mit dem Wulstkernreiter 6 in
Kontakt steht. Sein oberes Ende 7oe endet an einer Position
an der radialen Außenfläche des äußeren Wulstkernreiters 6b,
die tiefer liegt als das obere Ende des inneren Wulstkernreiters 6a.
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Der
Basisabschnitt 7b ist von der Karkasse 2 an oder
nahe dem radial innersten Ende 2ie der Karkasse 2 getrennt
und erstreckt sich parallel zu der Unterseitenfläche des Wulstabschnitts.
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Zwischen
diesen beiden getrennten Punkten liegt die verstärkende Schicht 7 an
der Karkasse (dem unteren Teil des Umschlagabschnitts 2b)
an. Zwischen der Karkasse 2 und dem getrennten Teil des
Basisabschnitts 7b ist ein Kissengummi 9 angeordnet,
der eine Härte
mit demselben Wert wie oder härter
als das Wulstband 4 aufweist.
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Die
axiale Innenfläche
des Kissengummis 9 steht mit dem inneren Abschnitt 4i des
Wulstbandes 4 in Kontakt.
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Der
gesamte Bereich der Außenfläche der
verstärkenden
Schicht 7 steht mit dem Wulstband 4 in Kontakt.
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In
dieser Ausführungsform
ist die verstärkende
Schicht 7 aus einer einzelnen gummierten Lage aus parallelen
Stahlkorden hergestellt. Was den Kordwinkel davon betrifft, so sind,
wenn der Reifen seitlich, dem Seitenwandabschnitt normal zugewandt,
betrachtet wird, die Korde in dem axial inneren Abschnitt 7i und
dem axial äußeren Abschnitt 7o unter
einem Winkel von 15 bis 45 Grad in Bezug auf eine radiale Außenlinie
geneigt.
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Bei
diesem Aufbau, wie oben erklärt,
schränkt
der äußere Kernreiter 6b die
Spannungskonzentration an dem oberen Ende 7oe der aus Metallkorden
hergestellten verstärkenden
Schicht 7 ein und verhindert die Erzeugung einer großen Scherkraft,
die verursacht werden kann, wenn die verstärkende Schicht mit dem harten
Wulstkernreiter in Kontakt gelangt, und dadurch wird die Wulsthaltbarkeit
verbessert.
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Neunte Ausführungsform
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Die
in 9 gezeigte neunte Ausführungsform, die nicht innerhalb
des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegt, ist eine Abwandlung
der sechsten Ausführungsform,
bei der der Wickelabschnitt 2r der Karkasse vor dem Hauptabschnitt 2a gebogen
ist und über
einen kurzen Abstand parallel mit dem Hauptabschnitt 2a erweitert
ist und dann endet.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein axial innerer Endabschnitt des Wickelabschnitts 2r in
Richtung der radialen Außenseite
gebogen und bildet ein gebogenes Teil 2f, das sich entlang
der axial äußeren Fläche des Hauptabschnitts 2a erstreckt.
Das gebogene Teil 2f ist zwischen dem Hauptabschnitt 2a und
dem oben erwähnten
Wulstkernreiter 6 befestigt und infolgedessen ist die Karkasse 2 sicherer
befestigt. Das radial äußere Ende 2re des
gebogenen Teils 2f ist vorzugsweise radial innerhalb des
radial äußeren Endes
Je des Felgenhorns der Felge J angeordnet, um einen Schaden, der
an dem äußeren Ende 2re beginnt,
zu verhindern.
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Vergleichstest 1
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Die
Testreifen (Reifengröße: 11R22,5,
Radfelgengröße: 8,25 × 22,5)
mit in 1B und 2 gezeigten
Wulststrukturen wurden hergestellt, und der folgende Wassereinspritz-Haltbarkeitstest,
Haltbarkeitstest und Zehenausbruchtest wurden durchgeführt.
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Die
Testergebnisse sind in den Tabellen 1A, 1B, 1C und 1D gezeigt.
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In
den Tabellen bedeutet *1, dass das radial innere Ende 3d des
Innerliners innerhalb des Bereiches (A) und innerhalb der radialen
Mitte dieses Bereiches angeordnet ist, *2 bedeutet, dass das radial
innere Ende 3d innerhalb des Bereiches (A) und außerhalb
der radialen Mitte dieses Bereiches angeordnet ist, und *3 bedeutet,
dass das radial innere Ende 3d radial außerhalb
des radial äußersten
Punkts des Wulstkerns angeordnet ist.
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Der
Wert von Tb/D zeigt den Mindestwert in dem Bereich (A).
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Wassereinspritz-Haltbarkeitstest
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Unter
Verwendung eines Hallen-Reifenprüfstandes
lief der Testreifen in einem beschleunigten Zustand, bei einer Reifenbelastung
von 9000 kg (88,26 kN), einem Reifendruck von 1000 kPa und einer
Laufgeschwindigkeit von 20 km/h, während bis zu den Ziel-Gesamtlaufdistanzen
von 10000 km alle 2000 km 200 ccm Wasser in den Reifen eingespritzt
wurden, um die Laufdistanz bis einem Schaden im Aussehen oder bis
der Reifen unfahrbar wurde zu erhalten. In den Tabellen sind die
Laufdistanzen durch einen Index ausgedrückt, der darauf basiert, dass
die Ziel-Gesamtlaufdistanz
von 10000 km 100 beträgt.
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Haltbarkeitstest
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Unter
Verwendung der Hallen-Testtrommel lief der Testreifen in einem beschleunigten
Zustand, bei einer Reifenbelastung von 9000 kg (88,26 kN), einem
Reifendruck von 1000 kPa und einer Laufgeschwindigkeit von 20 km/h,
um die Laufdistanz bis zu einem Schaden im Aussehen oder bis der
Reifen unfahrbar wurde zu erhalten. In den Tabellen sind die Laufdistanzen
durch einen Index ausgedrückt,
der darauf basiert, dass die Ziel-Gesamtlaufdistanz von 10000 km 100 beträgt.
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Zehenausbruchtest:
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Nachdem
das Aufziehen des Reifens zehn Mal wiederholt worden war, ohne Schmiermittel
auf die Reifenwulstabschnitte oder die Wulstsitze der Felge aufzutragen,
wurde der Wulstbandgummi auf einen Ausbruch überprüft. In den Tabellen ist der
Grad des Ausbruchschadens durch einen Index angegeben, der 100 beträgt wenn
kein Schaden vorliegt.
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Vergleichstest 2
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Die
Testreifen (Reifengröße: 11R22,5,
Radfelgengröße: 8,25 × 22,5)
mit den in den 3, 4 und 5 gezeigten
Wulststrukturen wurden hergestellt und die folgenden Wulsthaltbarkeitstest
ausgeführt.
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Wulsthaltbarkeitstest:
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Unter
Verwendung der Hallen-Testtrommel lief der Testreifen in einem beschleunigten
Zustand, bei einer Reifenbelastung von 58,52 kN, einem Reifendruck
von 800 kPa und einer Laufgeschwindigkeit von 20 km/h, um die Laufdistanz
bis zu einem Schaden im Aussehen oder bis der Reifen unfahrbar wurde
zu erhalten. Die Testergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
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Vergleichstest 3
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Die
Testreifen (Reifengröße: 11R22,5,
Radfelgengröße: 8,25 × 22,5)
mit den in den 6–9 gezeigten
Wulststrukturen wurden hergestellt und der oben erwähnte Wassereinspritz-Haltbarkeitstest,
Haltbarkeitstest und Zehenausbruchtest wurden durchgeführt. Die
Testergebnisse sind in den Tabellen 3A und 3B gezeigt.
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Bei
den Luftreifen gemäß der vorliegenden
Erfindung wird, wie aus den Testergebnissen offensichtlich ist,
ein Entweichen von Luft in den Wulstabschnitt, das in dem axial
inneren Bereich des Wulstkerns auftritt, wirksam verhindert, um
den Schaden an den Karkasskorden, verursacht durch Feuchtigkeit
in der Luft, zu verhindern, und dadurch kann die Haltbarkeit des
Wulstabschnitts verbessert werden.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Die
vorliegende Erfindung ist geeigneterweise auf Schwerlastluftreifen
anwendbar, bei denen Stahlkorde für die Karkass- und/oder verstärkende Schicht
verwendet werden, sie ist aber auch auf Reifen für Kleinlastwagenreifen, Personenwagen-Radialreifen
und dergleichen anwendbar.