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DE60218431T2 - Transfer von ip-daten in einem kommunikationssystem unter verwendung mehrerer logischer verbindungen für komprimierte felder auf der grundlage verschiedener kontexte - Google Patents

Transfer von ip-daten in einem kommunikationssystem unter verwendung mehrerer logischer verbindungen für komprimierte felder auf der grundlage verschiedener kontexte Download PDF

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DE60218431T2
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compression
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Ari Tourunen
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Nokia Inc
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Publication of DE60218431T2 publication Critical patent/DE60218431T2/de
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft den Transfer von IP-(Internet Protocol)-Daten in einem Telekommunikationssystem und insbesondere in einem System, das die Komprimierung von IP-Datenkopffeldern bereitstellt.
  • Die sich schnell entwickelnde IP-Technologie hat das Einsatzgebiet verschiedener IP-basierter Anwendungen über den herkömmlichen Internetdatentransfer hinaus ausgedehnt. Insbesondere kam es zu einer rapiden Entwicklung IP-basierter Telefonanwendungen, die dazu führt, dass ein ständig wachsender Anteil des Transferwegs der Anrufe mit Hilfe von IP-Technologie implementiert werden kann. Insbesondere bilden mobile Kommunikationsnetzwerke einen Bereich, bei dem davon ausgegangen wird, dass die IP-Technologie eine Fülle von Vorteilen bieten wird, da zusätzlich zu herkömmlichen Sprachdiensten, die mit Hilfe verschiedener IP-basierter Sprachanwendungen bereitgestellt werden könnten, mobile Kommunikationsnetzwerke zunehmend verschiedene Datendienste, wie beispielsweise Browsen im Internet und elektronische Maildienste anbieten werden, welche in der Regel vorteilhafterweise als paketvermittelte IP-basierte Dienste hergestellt werden. Daher könnten IP-Schichten, die an die Protokolle des mobilen Kommunikationssystems angepasst sind, zum Bereitstellen sowohl von Audio/Videodiensten als auch verschiedener Datendienste verwendet werden.
  • In mobilen Kommunikationssystemen ist es insbesondere von Bedeutung, dass die begrenzten Funkressourcen so effizient wie möglich genutzt werden können. Dies macht die Verwendung von IP-Protokollen auf den Funkschnittstellen andererseits komplizierter, da der Anteil verschiedener Kopffelder in den zu übertragenden Daten in IP-basierten Protokollen groß ist und in der Folge der Anteil, der für die Nutzlast übrig bleibt, gering ist. Aufgrund der beschränkten Funkressourcen muss dieses Verhältnis verringert werden. Zu diesem Zweck wurden Kopffeld-Komprimierungsverfahren entwickelt, wie beispielsweise ROHC (Robust Header Compression) von IETF (Internet Engineering Task Force). In dieser Anmeldung wird der Begriff „Nutzlast" für Daten verwendet, welche für die eingesetzte Anwendung im Wesentlichen nützlich sind, und „Kopffelder" wird für Felder verwendet, die zu der Nutzlast hinzugefügt werden, indem niedrigere Schichten sich um den Datentransfer der Anwendung kümmern. In Sprachanwendungen umfasst die Nutzlast beispielsweise Sprachproben und Steuerdaten, wobei es sich bei den Kopffeldern in der Netzwerkschicht beispielsweise um RTP-, UDP- und IP-Kopffelder handelt.
  • Die vorgeschlagenen Komprimierungsverfahren erfordern das Übertragen unkomprimierter Kopffelder zu Beginn einer Verbindung und möglicherweise auf periodische Weise. ROHC verwendet mehrere Komprimierungszustände, wobei die Effizienz der Komprimierung zunimmt, wenn der Betrieb zu einem höheren Zustand übergeht. Ein grundlegendes Prinzip besteht darin, dass die Komprimierung immer in dem höchstmöglichen Zustand ausgeführt wird, vorausgesetzt jedoch, dass der Komprimierer ausreichend Gewissheit darüber hat, dass der Dekomprimierer über genügend Informationen über das Ausführen der Dekomprimierung in demselben Zustand verfügt.
  • Eine logische Verbindung ist in der Regel einer Konvergenzeinheit zugeordnet, die die Übertragung des Anwendungschichtdatenstroms zu dem mobilen Kommunikationsnetzwerk einerseits und zu der Konvergenzeinheit des RNC andererseits bereitstellt, wobei die logische Verbindung zur Übertragung von IP-Paketen zu der physikalischen Schicht verwendet wird. Gemäß den Standards des Mobilkommunikationssystems UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) der dritten Generation verwendet die Schicht des Paketdatenkonvergenzprotokolls (PDCP) immer eine Funkstreckensteuer-(RLC)-Schicht-Verbindung zum Übertragen eines Datenstroms. Wenn die RLC-Verbindung und somit die logische Verbindung zugewiesen wird, werden Parameter verhandelt, die die Eigenschaften der logischen Verbindung, wie beispielsweise die Dienstgüte (Quality of Service, QoS) der Verbindung bestimmen.
  • Bei der Übertragung insbesondere von Voice-over-IP (VoIP) benötigen Kopffelder möglicherweise erheblich mehr Bits als die Nutzlast. Einige der zu übertragenden Kopffelder können komprimiert werden und daher kann die Größe der Kopfteile in den zu übertragenden IP-Paketen erheblich variieren. Da die Nutzlast der IP-Pakete und die auf verschiedene Weise komprimierten Kopffelder auf derselben logischen Verbindung entsprechend den verhandelten Parameter übertragen werden, wird in der Datenübertragung keine optimale Ausnutzung der Funkressourcen erreicht. Ein großer Teil der Kapazität muss insbesondere für einen IP-Paketdatenstrom reserviert werden, der von einem für UMTS entwickelten Breitbandsprachcode WB AMR (Wideband Adaptive Multirate Codec) erzeugt wird, was zu unökonomischer Verwendung des Codebaums führt.
  • Mit Bezug auf den Stand der Technik wird der folgende Hintergrund als nützlich zum Verständnis der Erfindung angesehen:
    WO 00/76112 betrifft eine Technik zum Codieren von Kanälen für EDGE-Netzwerke und offenbart ein Verfahren, in dem eine erste Einheit von zu codierenden Bits und eine zweite Einheit von Bits, die uncodiert bleiben sollen, zu einem einzigen codierten Block codiert werden. Außerdem kann ein neuer Kopf übertragenen Sprachpaketen zugefügt werden, wobei der neue Kopf ein Fehlerfeld enthält, das abhängig nur von den im Kopf enthaltenen Bits erzeugt wird.
  • WO 99/66736 offenbart ein Trägerverwaltungsverfahren für Mobiltelekommunikationssysteme der dritten Generation. Ein Datenstrom von der L3-Schicht wird in mehrere Komponentendatenströme gedemultiplext, wodurch jeder Komponentendatenstrom eine spezifische Dienstgüte-Anforderung aufweisen kann. Die Datenströme werden in Gruppen angeordnet, wobei die Dienstgüte-Anforderung eines Datenstroms in einer Gruppe ähnlich der anderen Datenströme in der Gruppe ist. Die Datenströme werden zum Ausgeben an die MAC-Schicht gruppenweise gemultiplext. Die Kopfkomprimierung ist eine Verarbeitungsoption für die Datenströme.
  • Gionardi, A. et al. "Improved header compression for TCP/IP over wireless links", ELECTRONIC LETTERS, Bd. 36, Nr. ISSUE 23, 9. November 2000, S. 1958–1960, XP002950230, offenbart Kopfkomprimierungsverfahren für TCP/IP-Datentransfer über drahtlose Strecken. Zwei neue Kopfkompressionsschemata werden vorgeschlagen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und ein Gerät bereitzustellen, die das Verfahren implementieren, welches es IP-Daten ermöglicht, effizienter über die Funkschnittstelle übertragen zu werden. Die Aufgaben der Erfindung werden mit einem Verfahren, einer Mobilstation und einer Funknetzwerksteuerung erzielt, welche durch das gekennzeichnet sind, was in den unabhängigen Ansprüchen dargelegt wird. Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
  • Die grundlegende Idee der Erfindung besteht darin, dass Kopffelder von zu übertragenden IP-Paketen von der Nutzlast getrennt werden, wonach auf der Basis verschiedener Kontexte komprimierte Kopffelder auf getrennten logischen Verbindungen, die ihnen zugewiesen sind, übertragen werden. Ein Kontext stellt die gegenwärtigen Eigenschaften der Komprimierung, d.h. der Komprimierung der Kopffelder, dar. Es sei darauf hingewiesen, dass auch ein Komprimierungskontext möglich ist, nach dem die Kopffelder überhaupt nicht komprimiert werden. An dem Empfangsende können die auf den verschiedenen logischen Verbindungen empfangenen komprimierten Kopffelder rekonstruiert und mit den Nutzlasten kombiniert werden. Der Begriff „logische Verbindung" bezieht sich auf eine Datenverbindungsschicht-(L2)-Verbindung, die zum Übertragen von Daten zwischen einer Mobilstation und einem Paketfunknetzwerk verwendet wird.
  • Dies stellt insofern einen erheblichen Vorteil dar, als logische Verbindungen für verschiedene Merkmale zu verschieden komprimierten Kopffeldern zugeordnet werden können, was eine optimalere Übertragung von Daten und eine effizientere Ausnutzung der Funkkanalkapazität in einem drahtlosen Telekommunikationssystem ermöglicht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden logische Verbindungen Kopffeldern verschiedener Komprimierungszustände zugewiesen. Dies ermöglicht es Kopffeldern, die zu einem unterschiedlichen Umfang komprimiert wurden, auf verschiedenen Arten von logischen Verbindungen übertragen zu werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im Folgenden wird die Erfindung ausführlicher in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 ein Blockdiagramm ist, das eine schematische Ansicht der Struktur von UMTS zeigt;
  • 2a und 2b Protokollstapel eines UMTS-Paketdatendienstes zur Steuerung des Signalisierens und der Sendung von Nutzerdaten veranschaulicht;
  • 3 ein Blockdiagramm ist, das zwischen verschiedenen Komprimierungszuständen von ROHC stattfindende Übergänge darstellt;
  • 4 RLC- und PDCP-Schichten in einem System gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt; und
  • 5 ein Flussdiagramm ist, das ein Verfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren mit Hilfe eines Beispiels beschrieben, das sich auf UMTS bezieht. Die Erfindung kann jedoch in jedem Telekommunikationssystem verwendet werden, das die Komprimierung von Kopffeldern von zu übertragenden IP-Paketen einsetzt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorteilhafterweise zum Beispiel in Projekten für die weitere Verbesserung von als Mobilkommunikationssysteme der zweiten Generation bekannten Systemen angewendet werden, beispielsweise GERAN (GSM/Edge Radio Access Network).
  • 1 umfasst nur die UMTS-Systemblocks, die zur Beschreibung der Erfindung wesentlich sind, einem Fachmann wird jedoch ersichtlich sein, dass ein herkömmliches Mobilkommunikationssystem auch andere Funktionen und Elemente, die hier nicht im Detail beschrieben werden müssen, umfasst. Die Hauptteile des mobilen Kommunikationssystems sind ein Kernnetzwerk CN und ein UMTS Terrestrial Radio Access Network UTRAN, welche das feste Netzwerk für das Mobilkommunikationssystem bilden, und eine Mobilstation oder ein Nutzergerät UE. Die Schnittstelle zwischen CN und UTRAN wird als Iu bezeichnet und die Luftschnittstelle zwischen UTRAN und UE als Uu.
  • UTRAN umfasst in der Regel eine Vielzahl von Funknetzwerkuntersystemen RNS, wobei die Schnittstelle zwischen den Untersystemen als Iur (nicht gezeigt) bezeichnet wird. RNS umfasst eine Funknetzwerksteuerung RNC und eine oder mehrere Basisstationen BS, die auch als Knoten B bezeichnet werden. Die Schnittstelle zwischen RNC und BS wird als Iub bezeichnet. Eine Basisstation BS ist in der Regel für die Funkwegimplementierung verantwortlich, wobei die Funknetzwerksteuerung RNC mindestens Folgendes verwaltet: Funkressourcenverwaltung, Steuerung der Übergabe zwischen den Zellen, Stromanpassung, Zeitgebung und Synchronisierung, Paging des Nutzergeräts. UE und BS umfassen Sender/Empfänger, die die Datenübertragung über den Funkweg bereitstellen.
  • Das Kernnetzwerk CN besteht aus einer Infrastruktur, die zu den mobilen Kommunikationssystemen gehört und UTRAN-extern ist. In dem Kernnetzwerk wird ein Mobilschaltzentrum/Besucherpositionsregister 3G-MSC/VLR an ein Heimpositionsregister HLR und vorzugsweise ebenfalls an einen Dienststeuerpunkt SCP eines intelligenten Netzwerks angeschlossen. Das Heimpositionsregister HLR und das Besucherpositionsregister VLR umfassen Informationen über mobile Teilnehmer: Das Heimpositionsregister HLR umfasst Informationen über alle Teilnehmer in dem mobilen Kommunikationsnetzwerk und die Dienste, an denen sie teilnehmen; und das Besucherpositionsregister VLR umfasst Informationen über Mobilstationen, die den Bereich eines bestimmten Mobilschaltzentrum MSC besuchen. Eine Verbindung mit einem Dienstknoten eines Paketfunksystems 3G-SGSN (Serving GPRS Support Node) wird über eine Schnittstelle Gs' und zu einem festen Telefonnetzwerk PSTN/ISDN über ein Gatewaymobilschaltzentrum GMSC (Gateway MSC, nicht gezeigt) geformt. Die Verbindung von sowohl den Mobilschaltzentren 3G-MSC/VLR als auch den Dienstknoten 3G-SGSN zu dem Funknetzwerk UTRAN (UMTS Terrestrial Radio Access Network) wird über die Schnittstelle Iu aufgebaut. Es sei darauf hingewiesen, dass UMTS so ausgelegt ist, dass das Kernnetzwerk CN identisch beispielsweise mit dem Kernnetzwerk von GSM sein kann, wobei in diesem Fall keine Notwendigkeit besteht, die gesamte Netzwerkinfrastruktur neu aufzubauen.
  • UMTS umfasst somit ein Paketfunksystem, das zu einem großen Ausmaß gemäß einem GPRS-System, das an ein GSM-Netzwerk angeschlossen ist, implementiert wird, was die Bezugnahme auf GPRS-Systeme in den Bezeichnungen der Netzwerkelemente erklärt. Das UMTS-Paketfunksystem kann mehrere Gateway- und Dienstknoten umfassen, wobei mehrere Dienstknoten 3G-SGSN in der Regel an einen Gatewayknoten 3G-GGSN angeschlossen sind. Der Dienstknoten 3G-SGSN ist für das Erkennen von Mobilstationen, welche zu Paketfunkverbindungen in seinem Dienstbereich in der Lage sind, für das Übertragen und Empfangen von Datenpaketen von den Mobilstationen und für das Überwachen der Positionen der Mobilstationen in seinem Dienstbereich verantwortlich. Außerdem befindet sich der Dienstkonten 3G-SGSN über eine Schnittstelle Gr in Kontakt mit dem Heimpositionsregister HLR. Datensätze, die den Paketfunkdienst entsprechen und Teilnehmerspezifische Paketdatenprotokollinhalte umfassen, werden ebenfalls in dem Heimpositionsregister HLR gespeichert.
  • Der Gatewayknoten 3G-GGSN fungiert als Gateway zwischen dem UMTS-Netzwerkpaketfunksystem und dem externen Datennetzwerk PDN (Packet Data Network). Externe Datennetzwerke enthalten das UMTS- oder GPRS-Netzwerk eines anderen Netzwerkbetreibers, des Internets, eines X.25-Netzwerks oder eines privaten Local-Area-Netzwerks. Der Gatewayknoten 3G-GGSN kommuniziert über die Schnittstelle Gi mit den Datennetzwerken. Die zwischen dem Gatewayknoten 3G-GGSN und dem Dienstknoten 3G-SGSN übertragenen Datenpakete werden immer gemäß dem Gateway-Tunnelprotokoll GTP eingekapselt. Der Gatewayknoten 3G- GGSN umfasst außerdem die Adressen von PDP-(Packet Data Protocol)-Kontexten, die für die Mobilstationen aktiviert sind, und ihre Routinginformationen, d.h. 3G-SGSN-Adressen. Die Routinginformationen werden somit verwendet, um die Datenpakete zwischen den externen Netzwerken und dem Dienstknoten 3G-SGSN zu verbinden. Das Netzwerk zwischen dem Gatewayknoten 3G-GGSN und dem Dienstknoten 3G-SGSN setzt ein IP-Protokoll, vorzugsweise das IPV6 (Internet Protocol Version 6) ein.
  • Die 2a und 2b zeigen UMTS-Protokollstapel, die für die Steuersignalgebung (Steuerebene) und die Übertragung von Nutzerdaten (Nutzerebene) in dem von UMTS bereitgestellten Paketfunkdienst verwendet werden. 2a zeigt den für die Steuersignalgebung zwischen den Mobilstationen MS und dem Kernnetzwerk CN verwendeten Protokollstapel. Die Mobilitätsverwaltung MM, die Anrufsteuerung CC und die Sitzungsverwaltung SM der Mobilstation MS werden auf den höchsten Protokollschichten zwischen der Mobilstation MS und dem Kernnetzwerk CN dergestalt signalisiert, dass die Basisstationen BS und die Funknetzwerksteuerung RNC, die dazwischen angeordnet sind, gegenüber dieser Signalgebung transparent sind. Die Funkressourcenverwaltung von Funkstrecken zwischen Mobilstationen MS und Basisstationen BS wird mittels eines Funkressourcenverwaltungssystems RRM ausgeführt, welches Steuerdaten von der Funknetzwerksteuerung RNC zu den Basisstationen BS übermittelt. Diese der allgemeinen Verwaltung eines Mobilsystems zugeordneten Funktionen bilden eine Gruppe, die Kernnetzwerkprotokolle (CN-Protokolle) genannt werden, auch bekannt als Nicht-Zugriffs-Stratum. Dementsprechend wird die Signalgebung bezüglich der Funknetzwerksteuerung zwischen der Mobilstation MS, der Basisstation BS und der Funknetzwerksteuerung RNC auf Protokollschichten ausgeführt, die Funkzugriffsnetzwerkprotokolle (RAN-Protokolle), d.h. Zugriffs-Stratum genannt werden. Diese enthalten Transferprotokolle der untersten Schicht, deren Steuersignalgebung für die Weiterverarbeitung auf den höchsten Pegeln übertragen wird. Die wichtigste der höheren Zugriffs-Stratum-Schichten ist das Funkressourcensteuerprotokoll RRC, das beispielsweise für das Herstellen, Konfigurieren, Ausrichten, Erhalten und Freigeben logischer Verbindungen zwischen der Mobilstation MS und dem Funknetzwerk UTRAN und für das Übermitteln von Steuerinformationen von dem Kernnetzwerk CN und dem Funknetzwerk RAN zu den Mobilstationen MS verantwortlich ist. Außerdem ist das Funkressourcensteuerprotokoll RRC verantwortlich dafür, gemäß den Anweisungen des Funkressourcenverwaltungssystems ARM, einer Nutzerendgerätverbindung beispielsweise in einer anwendungsbasierten Kapazitätszuweisung ausreichend Kapazität zuzuweisen.
  • UMTS-paketvermittelte Nutzerdaten werden mittels eines in 2b gezeigten Protokollstapels übermittelt. An der Schnittstelle Uu zwischen dem Funknetzwerk UTRAN und der Mobilstation MS wird Datenübertragung geringeren Niveaus auf der physikalischen Schicht gemäß einem WCDMA- oder TD-CDMA-Protokoll ausgeführt. Eine MAC-Schicht oberhalb der physikalischen Schicht übermittelt Datenpakete zwischen der physikalischen Schicht und einer RLC-(Radio Link Control)-Schicht, wobei die RLC-Schicht die Verwaltung der Funkstrecken der verschiedenen logischen Verbindungen handhabt. Die RLC-Funktionen umfassen beispielsweise die Segmentierung der zu übertragenden Nutzerdaten (RLC-SDU) in ein oder mehrere RLC-Datenpakete (RLC-PDU). Die IP-Kopffelder in Datenpaketen (PDCP-PDU) der PDCP-Schicht oberhalb RLC kann optional komprimiert werden. Die PDCP-PDUs werden dann ar. RLC übergeben und sie entsprechen einem RLC-SDU. Die Nutzerdaten und die RLC-SDUs werden segmentiert und in RCL-Rahmen übermittelt, welchen Adress- und Verifizierungsinformationen, die für die Datenübertragung wesentlich sind, zugefügt werden. Die RLC-Schicht kümmert sich auch um die Wiederübertragung beschädigter Rahmen. PDCP, RLC und MAC bilden die Datenstreckenschicht. Der Dienstknoten 3G-SGSN ist für das Routen von Datenpaketen verantwortlich, welche von der Mobilstation MS kommen, durch das Funknetzwerk RAN zu dem korrekten Gatewayknoten 3G-GGSN. Diese Verbindung verwendet Tunnelprotokolle GTP, welche alle über das Kernnetzwerk zu übertragende Nutzerdaten und Signalgebung einkapselt und tunnelt. Das GTP-Protokoll läuft auf dem von dem Kernnetzwerk verwendeten IP.
  • Im Folgenden wird ein Kopffeldkomprimierungsverfahren ROHC einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Hinsichtlich einer detaillierteren Beschreibung des in Frage stehenden Komprimierungsverfahrens wird auf einen unvollendeten Internetentwurf „Robust Header Compression (ROHC)", Version 4, 11.10.2000, Bezug genommen.
  • Eine der zugrundeliegenden Ideen der ROHC-Entwicklungsarbeit ist, dass es zwischen den zahlreichen Kopffeldern, die zum Übermitteln von Datenpaketen verwendet werden, sehr viel Redundanz gibt, nicht nur innerhalb der Datenpakete, sondern auch zwischen ihnen. Anders ausgedrückt ändert sich ein Großteil der Kopffeldinformationen während der Übermittlung der Datenpakete überhaupt nicht, so dass die Informationen leicht zu rekonstruieren sind, selbst wenn sie überhaupt nicht gesendet werden. Nur ein geringer Teil der Kopffelder enthält Informationen, denen während der Komprimierung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.
  • In den verschiedenen Komprimierungsverfahren wird in der Regel ein Kontext sowohl für den Komprimierer als auch für den Dekomprimierer definiert, wobei es sich bei dem Kontext um einen Zustand handelt, gemäß dem der Komprimierer das zu übermittelnde Kopffeld komprimiert, und der Dekomprimierer das empfangene Kopffeld dekomprimiert. Der Kontext umfasst in der Regel eine unkomprimierte Version des vorherigen (von dem Komprimierer) gesendeten oder des (von dem Dekomprimierer) über die Datenübertragungsverbindung empfangenen Kopffelds. Außerdem kann ein Kontext verschiedene Daten umfassen, die den Datenpaketstrom kennzeichnen, wie beispielsweise Sequenznummern und Zeitstempel der Datenpakete. Der Kontext umfasst somit in der Regel sowohl statische Informationen, die für den gesamten Datenstrom dieselben bleiben, als auch dynamische Informationen, die sich während des Datenpaketstroms ändern, wenn auch oftmals gemäß eines vorbestimmten Musters. Der Kontext umfasst Informationen über den Komprimierungszustand und den Komprimierungsmodus.
  • ROHC umfasst mehrere Komprimierungszustände, wobei die Effizienz der Komprimierung zunimmt, wenn der Betrieb zu einem höheren Zustand übergeht. ROHC versucht immer, die effizienteste mögliche Komprimierung zu verwenden, vorausgesetzt jedoch, dass vor Eintritt in einen neuen Zustand bestätigt wird, dass die Betriebssicherheit dieses Zustands ausreicht. Bei den Komprimierungszuständen, die von ROHC in Verbindung mit der Komprimierung der Kopffelder von IP (Internet Protocol), UDP (User Datagram Protocol) und RTP (Real-Time Protocol) verwendet werden, handelt es sich um Initiation/Refresh (IR), First Order (FO) und Second Order (SO), wobei die Übergänge zwischen den Zuständen in dem Diagramm aus 3 beschrieben werden. Der IR-Zustand wird zum Herstellen eines Kontexts für den Dekomprimierer oder zum Wiedergewinnen in einer Fehlersituation verwendet. Der Komprimierer geht zu dem IR-Zustand über, wenn die Komprimierung von Kopffeldern beginnt, entweder auf Anforderung des Dekomprimiers oder weil ein Aktualisierungstimer ausläuft. In dem IR-Zustand sendet der Komprimierer IR-Kopffelder in einem unkomprimierten Zustand. Nach bestätigtem Empfang von Aktualisierungsinformationen durch den Dekomprimierer versucht der Komprimierer in einen höheren Zustand überzugehen. Faktoren, die eine Auswirkung auf den Übergang von einem Komprimierungszustand zu einem anderen haben, sind Variationen in aufeinanderfolgenden Kopfelementen, positive und negative Bestätigungen, die von dem Dekomprimierer empfangen werden, und in Abwesenheit von Bestätigung, das Auslaufen von vorbestimmten Zyklenzählern. Analog ist ein Übergang von höheren Komprimierungszuständen zu niedrigeren möglich, wenn notwendig.
  • Der FO-Zustand wird verwendet, um den Empfänger über etwaige Unregelmäßigkeiten in den Kopffeldern des Datenpaketflusses zu informieren. Nach dem IR-Zustand wird der Komprimierer in dem FO-Zustand in einer Situation betrieben, in der die Kopfelemente kein gleichmäßiges Muster bilden (anders ausgedrückt, aufeinanderfolgende Kopffelder ändern sich zufällig und die Änderungen können nicht vorhergesehen werden) oder der Komprimierer nicht sicher sein kann, dass der Dekomprimierer Parameter empfangen hat, die ein gleichmäßiges Muster für die Kopffelder definieren. Dies ist eine typische Situation beispielsweise, wenn die Übertragung von Sprache initiiert wird, insbesondere während der ersten Sprachbursts. In dem FO-Zustand sendet der Komprimierer komprimierte FO-Kopffelder. Wenn die Kopffelder ein gleichmäßiges Muster bilden und nachdem der Empfang der gleichmäßigen Kopffeldmuster durch den Dekomprimierer bestätigt wurde, versucht der Komprimierer erneut, in einen höheren Zustand überzugehen. Die Datenpakete in dem FO-Zustand umfassen in der Regel Kontextaktualisierungsinformationen, so dass eine erfolgreiche Dekomprimierung somit erfordert, dass auch aufeinanderfolgende FO-Kopffelder erfolgreich übermittelt werden. In der Folge ist der Erfolg des Dekomprimierungsprozesses anfällig für verlorene oder beschädigte FO-Zustandspakete.
  • In dem FO-Zustand ist die Komprimierung optimal. Die Kopffelder bilden ein gleichmäßiges Muster, das der Komprimierer mit Hilfe von komprimierten FO-Kopffeldern beschreibt, welche in der Praxis Sequenznummern der Datenpakete sind. Informationen über die Parameter, die das gleichmäßige Kopffeldmuster definieren, werden zu dem Dekomprimierer bereits in dem FO-Zustand übertragen und auf der Basis dieser Parameter und der empfangenen Sequenznummern ist der Dekomprimierer in der Lage, die originalen zu extrapolieren. Da die Datenpakete, die in dem FO-Zustand übertragen wurden, in der Praxis unabhängig voneinander sind, ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern in der Dekomprimierung ebenfalls gering. Wenn die Kopffelder kein gleichmäßiges Muster mehr bilden, bewegt sich der Komprimierer zurück in den FO-Zustand.
  • Auch für die Dekomprimierung werden drei verschiedene Zustände definiert, wobei die Zustände dem für den Dekomprimierer definierten Kontext zugeordnet sind. Der Betrieb des Dekomprimierers beginnt immer in dem niedrigsten Zustand, in dem noch kein Kontext definiert worden ist (kein Kontext). In diesem Zustand verfügt der Dekomprimierer noch über keine Datenpakete. Wenn der Dekomprimierer das erste Datenpaket dekomprimiert hat, welches sowohl statische als auch dynamische Kontextinformationen umfasst, kann der Dekomprimierer den mittleren Zustand (statischer Kontext) überspringen und direkt in den höchsten Zustand (voller Kontext) eintreten. Aufgrund mehrerer Fehlerzustände, die in dem höchsten Zustand auftreten, bewegt sich der Dekomprimierer in dem mittleren Zustand, aber selbst ein einzelnes erfolgreich dekomprimiertes Datenpaket bewegt den Dekomprimierer zurück in den höchsten Zustand.
  • Zusätzlich zu den verschiedenen Komprimierungszuständen sind drei verschiedene Betriebsmodi für ROHC definiert: unidirektionaler Modus (U-Modus), bidirektionaler optimistischer Modus (O-Modus) und bidirektionaler betriebssicherer Modus (R-Modus). Jeder der oben beschriebenen Komprimierungszustände (IR, FO, SO) funktioniert in jedem Modus, aber jeder Modus funktioniert in jedem Zustand auf seine eigene Weise und trifft die Entscheidungen über die Übergänge zwischen den Zuständen auf seine eigene Weise. Die Wahl der Betriebsmodi für eine bestimmte Komprimierungssituation hängt von dem Parametern der zu verwendenden Datenübertragungsverbindung ab, wie beispielsweise der Möglichkeit, einen Rückkehrkanal zu verwenden, der Wahrscheinlichkeit von Fehlern und ihrer Verteilung, der Auswirkungen von Variationen auf Kopffeldgrößen usw.
  • Die drei Betriebsmodi von ROHC und die drei Komprimierungszustände bilden verschiedene Betriebssituationen bezüglich der Komprimierung von Kopffeldern, wobei jede Situation erfordert, dass der Betrieb des Komprimierers und Dekomprimierers sowie die Übertragung von Paketen zwischen ihnen definiert ist. ROHC verwendet verschieden Pakete für die verschiedenen Zwecke, die die verschiedenen Situationen erfordern. Gegenwärtig gibt es sechs verschiedene Datenpaketarten, die für ROHC definiert sind, von denen vier für die Übertragung von dem Komprimierer zu dem Dekomprimierer und zwei als Rückkehrkanaldatenpakete von dem Dekomprimierer zu dem Komprimierer verwendet werden. Obwohl die Anzahl von zu verwendenden Datenpaketen sich in Zukunft ändern kann, ist ein gemeinsames Merkmal aller Datenpaketarten, dass jedes Datenpaket mit einer Kontextkennzeichnung CID versehen werden kann, die den in jedem speziellen Fall zu verwendeten Kontext definiert, bevor ein Paket an den Übertragungsweg gesendet wird.
  • 4 veranschaulicht RLC- und PDCP-Schichten in UMTS gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Jedem PDP-Kontext wird eine PDCP-Einheit zugewiesen. Der sendende PDCP und das empfangende PDCP umfassen ein Komprimierer/Dekomprimierer-Paar zum Komprimieren der zu übertragenden Datenpakete und zum Dekomprimieren der empfangenen Datenpakete. Die PDCP-Einheit kann einen oder mehrere Kopffeldkomprimierungsalgorithmen verwenden oder muss nicht notwendigerweise einen verwenden. Mehrere PDCP-Einheiten können auch einen gemeinsamen Algorithmus verwenden. In UMTS findet die Komprimierung der Kopffelder der zu übertragenden Datenpakete und die Dekomprimierung der empfangenen Datenpakete somit auf der Konvergenzprotokollschicht PDCP statt. Zusätzlich zu dem oben beschriebenen ROHC unterstützt PDCP vorzugsweise andere Komprimierungsalgorithmen, wie beispielsweise den Algorithmus, der RFC2507 von IETF entspricht, wobei eine Komprimierung auch mehrere Kontexte umfassen kann.
  • Die PDCP-Einheiten kann auf mehrere RLC-Einheiten abgebildet sein, was es ermöglicht, dass mehrere logische Verbindungen LC1-LC3 einer PDCP-Einheit angeboten werden. Getrennte logische Verbindungen LC1-LC3 werden der Nutzlast und den verschieden komprimierten (verschiedene Kontexte) Kopffelder zugewiesen. Die Nutzlast und die Kopffelder der zu übertragenden IP-Pakete werden getrennt und nach der Komprimierung werden die verschieden komprimierten Kopffelder auf getrennten logischen Verbindungen LC1-LC3 übertragen. Dies ermöglicht es der PDCP-Einheit, getrennte logische Verbindungen für auf der Basis verschiedener Kontexte (mindestens zwei hauptsächlich verschiedene Komprimierungszustände und/oder Modi) komprimierte Kopffelder zu versenden. Die Nutzlast kann auch mittels mehrerer getrennter logischer Verbindungen übertragen werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden getrennte logische Verbindungen den verschiedenen Komprimierungszuständen zugewiesen. In der bevorzugten Ausführungsform wird LC1 den Kopfelementen in dem Initiierungs-/Auffrischungszustand zugewiesen, LC2 der Nutzlast und LC3 den FO/SO-Kopffeldern der ersten und zweiten Zustände. Dies ermöglicht es, dass unkomprimierte Initiierungs-/Auffrischungszustandskopffelder von den komprimierten Kopffeldern getrennt werden. Es ist außerdem möglich, dass eine getrennte Verbindung zum Signalisieren von Daten zugewiesen wird.
  • Anders als in 4 kann ein PDP-Kontext zum Übertragen von Daten verschiedener Anwendungen verwendet werden, in welchem Fall die Datenströme auf der PDCP-Schicht getrennt werden müssen und sie müssen getrennte Komprimierungskontexte aufweisen. Grundsätzlich ist es auch möglich, die PDCP-Schicht betriebsmäßig so zu implementieren, dass mehrere PDP-Kontexte auf der PDCP-Schicht gemultiplext werden, wodurch eine RLC-Einheit der RLC-Schicht Daten von mehreren verschiedenen Anwendungen empfängt. In diesem Fall können verschieden komprimierte Kopffelder aus getrennten logischen Verbindungen übertragen werden.
  • 5 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt. Ein PDP-Kontext wird zwischen der Mobilstation UE und dem UMTS-Netzwerk aktiviert (501) durch die Initiative von höheren Kernnetzwerkprotokollen. In Verbindung mit der Aktivierung des PDP-Kontexts wird den RRC-Einheiten ein Protokolltyp auf Netzwerkebene angezeigt, auf dessen Basis die RRC-Einheiten, die den in der PDCP-Einheit zu verwendenden Komprimierungsalgorithmus und die den Algorithmus leitenden Parameter auswählen (502). Die zuzuweisenden logischen Verbindungen und ihre Parameter werden zwischen den RRC-Protokolleinheiten bestimmt (503). Die Netzwerkfunkressourcenverwaltungseinheit (RRM) schließt, beispielsweise auf anwendungsspezifischer Basis, wie die logischen Verbindungen ausgewählt werden sollen und leitet dann die RRC-Einheit. Die logischen Verbindungen werden in der Mobilstation UE mittels RRC-Signalgebung von der RNC bestimmt. Die Parameter werden gemäß den Eigenschaften der zu übertragenden Daten bestimmt 503, wodurch die Funkressourcen so optimal wie möglich ausgenutzt werden. Mindestens verschiedene Funkträgerparameter werden für Kopffelder reserviert, die verschiedenen Kontexten entsprechen. Dies ermöglicht es, dass die Größe der Funkrahmen, die auf den verschiedenen logischen Verbindungen verwendet werden, angepasst wird. Beispielsweise kann eine logische Verbindung, die höhere Bandbreite und ein höheres Bitfehlerverhältnis anbietet, unkomprimierten Kopffeldern zugewiesen werden als komprimierten Kopffeldern.
  • Die RRC-Einheit kommuniziert mit der PDCP-Einheit über ein PDCP-Steuerdienstzugriffspunkt (PDCP-C-SAP), der in 4 gezeigt wird, wobei die PDCP-Einheit dann über den zu verwendenden Komprimierungsalgorithmus informiert wird und die logischen Verbindungen auf die PDCP-Einheit abgebildet werden 504.
  • Wenn Daten übertragen werden, werden die zu übertragenden Kopffelder und die Nutzlast des Pakets in der Konvergenzeinheit PDCP getrennt 505. Die Kopffelder werden gemäß dem verhandelten Komprimierungsalgorithmus und dem Komprimierungskontext komprimiert 506. Anders ausgedrückt handelt es sich bei dem in Frage stehenden Paket vorzugsweise um ein IP-Paket und daher werden mindestens das IP-Kopffeld und das TCP- oder UDP-Kopffeld komprimiert. Wenn eine Echtzeit-Anwendung, die RTP verwendet, betroffen ist, befindet sich das RTP-Kopffeld ebenfalls unter den zu komprimierenden Kopffeldern. Der PDCP kontrolliert den Kontext des komprimierten Kopffelds und überträgt 507 das komprimierte Kopffeld an eine logische Verbindung, die dem Kontext entspricht, d.h. vorzugsweise dem Komprimierungszustand. Die Nutzlast wird auf mindestens einer ihr zugewiesenen logischen Verbindung überragen 507.
  • Die Kopffelder der empfangenen Daten werden in der Konvergenzeinheit PDCP gemäß dem ausgewählten Komprimierungsalgorithmus und dem Komprimierungskontext dekomprimiert 508. Die Kopffelder und die Nutzlast werden in der Konvergenzeinheit des Empfängers kombiniert 509. Die Gesamt-IP-Pakete werden auf höheren Ebenen übertragen 510.
  • Die logischen Verbindungen können wenn notwendig rekonfiguriert werden. Wenn die Konvergenzprotokolleinheit entfernt wird, werden die logischen Verbindungen in der Regel freigegeben. Mehrere logische Verbindungen können auch der Nutzlast zugeordnet werden, wobei die Verbindungen zum Übertragen geteilter Nutzlastteile verwendet werden, welche dann beim Empfang kombiniert werden.
  • Um sicherzustellen, dass die Daten korrekt kombiniert werden, muss das Empfangsende mit Pufferung versehen sein, oder andere Maßnahmen müssen getroffen werden, um die Verzögerungsdifferenzen von auf verschiedenen logischen Verbindungen übertragenen Daten zu minimieren. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die für die logischen Verbindungen verwendeten Kanäle synchronisiert. Für den Transfer von Daten in Echtzeitanwendungen bieten Maßnahmen, die getroffen werden, um Datensimultaneität bereitzustellen, eine bessere Lösung als die Pufferung.
  • Zur Kombination des Kopffelds und der Nutzlast von ein und demselben IP-Paket müssen die logischen Verbindungen einen zuverlässigen Datentransfer bereitstellen, beispielsweise durch Einsetzen von Sequenznummern oder Bestätigungen. Auf der anderen Seite ist die Verzögerung in Echtzeitanwendungen kritisch und daher reicht es aus, die Pakete mit fehlerhaften oder fehlenden Nutzlasten und/oder Kopffeldern zu erfassen. Solche Pakete können dann unübermittelt bleiben, in welchem Fall die Kopffelder und die Nutzlast verschiedener Pakete nicht kombiniert werden (509). Für diesen Zweck können die PDCP-Einheiten von RNC und MS mit Fehlersteuerung versehen sein, welche auf der Basis erfasster Fehler entscheidet, ob die Daten zu den oberen Schichten übertragen werden sollen oder nicht. Eine separate Fehlerprüfung kann für jede logische Verbindung bereitgestellt werden.
  • Die Erfindung kann auf den Transfer von Daten in jeder Anwendung angewendet werden. Die insbesondere von dem WB AMR Code benötigte Kapazität kann wesentlich reduziert werden, indem die Nutzlast und die Kopffelder auf mehreren separaten logischen Verbindungen übertragen werden.
  • Die Erfindung stellt außerdem einen Vorteil bezüglich der Verwendung von ROHC bereit. Da die Komprimierung von Daten mehrerer Anwendungen, die denselben PDP-Kontext verwenden, durch ein und dieselbe Komprimierungseinheit ausgeführt werden kann, müssen die verschiedenen Datenströme voneinander mit verschiedenen Kontextkennzeichnungen CID getrennt werden. Nun können die Kopffelder und die Nutzlast verschiedener Anwendungen jedoch auf getrennten logischen Verbindungen übertragen werden. Dies reduziert die Verwendung von Funkstellenressourcen, da die CID-Kennzeichnungen nicht benötigt werden.
  • Die Erfindung kann durch Software in der Mobilstation und in der Funknetzwerksteuerung RNC unter Verwendung ihrer Prozessoren, ihres Speichers und ihrer Schnittstellen umgesetzt werden. Es können auch Hardwarelösungen eingesetzt werden.
  • Für einen Fachmann ist ersichtlich, dass mit Fortschritt der Technik die Grundidee der Erfindung auf verschiedene Weisen implementiert werden kann. Die Erfindung und ihre Ausführungsformen sind daher nicht auf die oben beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern sie können innerhalb des Umfangs der Ansprüche variieren.

Claims (12)

  1. Verfahren für den Transfer von IP-Daten, die Nutzlast und Kopffelder umfassen, bei dem IP-Paketkopffelder komprimiert (506) und dekomprimiert (508) werden, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: Zuweisen (503) mindestens zweier logischer Verbindungen für den Transfer von auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierter Kopffelder, und Übertragung (507) der auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierten Kopffelder auf getrennten logischen Verbindungen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: Zuordnen einer logischen Verbindung zu den Kopffeldern des Anfangs-/Auffrischzustands und einer logischen Verbindung zu den Kopffeldern eines ersten Zustands und zu den Kopffeldern eines zweiten Zustands; und Übertragen der komprimierten Kopffelder auf einer der beiden logischen Verbindungen, abhängig von dem Komprimierungszustand.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Funkressourcenprotokoll für die Verwaltung von Funkressourcen verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: Signalisieren der Parameter der logischen Verbindungen zwischen den RRC-Protokolleinheiten; Abbilden der logischen Verbindungen auf eine Paketdatenkonvergenzeinheit; Rekonfigurieren der logischen Verbindungen falls notwendig; und Freigeben der logischen Verbindungen in Reaktion auf die Entfernung der Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Komprimierung durch ein Paketdatenkonvergenzprotokollmittel eines mobilen Kommunikationssystems gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst: Trennen der Kopffelder und der Nutzlast eines von dem Konvergenzprotokollmittel zu übermittelnden IP-Pakets durch die Paketdatenkonvergenzprotokollmittel; Komprimieren der Kopffelder unter Verwendung des ausgewählten Komprimierungsalgorithmus und Komprimierungskontexts; Übermitteln der Nutzlast auf einer ihr zugeordneten logischen Verbindung und der Kopffelder auf ihnen entsprechend des Kontexts zugeordneten logischen Verbindungen; Dekomprimieren der auf den logischen Verbindungen von den Konvergenzprotokollmitteln des Empfängers empfangenen Kopffelder gemäß des verhandelten Komprimierungsalgorithmus und Komprimierungskontexts, und Kombinieren der Kopffelder und der Nutzlast durch die Konvergenzprotokollmittel des Empfängers.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es den folgenden Schritt umfasst: Reservieren mindestens separater Funkträgerparameter für die den auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierten Kopffelder zuzuweisenden logischen Verbindungen.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es den folgenden Schritt umfasst: Synchronisieren der für die logischen Verbindungen zu verwendenden Kanäle.
  7. Mobilstation, die Mittel zum Übertragen von IP-Daten zu und von einem Paketfunknetzwerk umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilstation angeordnet ist, um in Reaktion auf eine von dem Paketfunknetzwerk empfangene Anweisung mindestens zwei logische Verbindungen für den Transfer von auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierter Kopffelder zuzuweisen (503); die Mobilstation angeordnet ist, um Kopffelder von IP-Paketen von der Nutzlast zu trennen (505); und die Mobilstation angeordnet ist, um die auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierter (506) Kopffelder auf getrennten logischen Verbindungen zu übertragen (507).
  8. Mobilstation nach Anspruch 7, umfassend ein Funkressourcensteuerprotokollmittel zum Steuern von Paketdatenkonvergenzprotokollkommunikationen, dadurch gekennzeichnet, dass das Funkressourcensteuerprotokollmittel angeordnet ist, um in Reaktion auf eine von dem Funkressourcensteuerprotokollmittel des Paketfunknetzwerks übermittelte Anweisung eine Einheit des Paketdatenkonvergenzprotokolls auf logische Verbindungen für Nutzlast und für mindestens zwei verschiedene Komprimierungszustände abzubilden; die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Nutzlast und die Kopffelder eines zu übermittelnden IP-Pakets zu trennen; die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Kopffelder unter Verwendung des ausgewählten Kompressionskontexts zu komprimieren; und die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Nutzlast und die Kopffelder der auf Basis unterschiedlicher Zustände auf den ihnen zugeordneten logischen Verbindungen zu übertragen.
  9. Mobilstation nach Anspruch 7 oder 8, umfassend ein Funkressourcensteuerprotokollmittel zum Steuern von Paketdatenkonvergenzkommunikationen, dadurch gekennzeichnet, dass die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die auf den logischen Verbindungen empfangenen Kopffelder gemäß dem verhandelten Komprimierungsalgorithmus und dem Komprimierungskontext zu dekomprimieren, und die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit so konfiguriert ist, dass sie die Kopffelder und die Nutzlast kombiniert.
  10. Funknetzwerksteuerung eines mobilen Kommunikationssystems umfassend Mittel zum Übertragen von IP-Daten von und zu mehreren Mobilstationen, dadurch gekennzeichnet, dass die Funknetzwerksteuerung angeordnet ist, um mindestens zwei logische Verbindungen für den Transfer von auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierten Kopffelder zuzuweisen (503); die Funknetzwerksteuerung angeordnet ist, um Kopffelder von IP-Paketen von der Nutzlast zu trennen (505); und die Funknetzwerksteuerung angeordnet ist, um die auf Basis unterschiedlicher Kontexte komprimierten (506) Kopffelder auf separaten logischen Verbindungen zu übertragen (507).
  11. Funknetzwerksteuerung nach Anspruch 10 umfassend Funkressourcensteuerprotokollmittel zum Steuern von Paketdatenkonvergenzprotokollkommunikationen, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkressourcenprotokollmittel angeordnet sind, um den Funkressourcenprotokollmitteln der Mobilstation eine Anweisung für die Zuweisung logischer Verbindungen zu senden; die Funkressourcenprotokollmittel angeordnet sind, um eine Einheit des Paketdatenkonvergenzprotokolls auf logische Verbindungen für die Nutzlast und mindestens zwei verschiedene Komprimierungszustände abzubilden; die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Nutzlast und die Kopffelder eines zu übermittelnden IP-Pakets zu trennen; die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Kopffelder unter Verwendung des ausgewählten Komprimierungsalgorithmus und Kompressionskontexts zu komprimieren; und die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Nutzlast und die auf Basis unterschiedlicher Zustände komprimierten Kopffelder auf ihnen zugewiesenen logischen Verbindungen zu übertragen.
  12. Funknetzwerksteuerung nach Anspruch 10 oder 11, umfassend Funkressourcensteuerungsprotokollmittel zum Steuern von Paketdatenkonvergenzprotokollkommunikationen, dadurch gekennzeichnet, dass die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die auf den logischen Verbindungen empfangenen Kopffelder gemäß dem verhandelten Komprimierungsalgorithmus und Komprimierungskontext zu dekomprimieren; und die Paketdatenkonvergenzprotokolleinheit angeordnet ist, um die Kopffelder und die Nutzlast zu kombinieren.
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