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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist auf das Gebiet von Golfbällen gerichtet
und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Markieren
von Golfbällen.
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Allgemeiner
Stand der Technik
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Ein
Golfer muss viele Variablen bedenken, wenn er einem Putt gegenübersteht.
Wobei diese Variablen das (die) Gefälle des Grüns, die Art, den Schnitt, die
Feuchtigkeit und die Richtung (grain) des Grases, die Distanz des
Putts und das Wetter (d.h. Wind, Regen usw.) beinhalten. Daten über viele
dieser Variablen sind für
den aufmerksamen Golfer verfügbar.
Eine Analyse aller Variablen führt
zu einer gleichzeitigen Entscheidung darüber, wie hart (die "Geschwindigkeit") und in welcher
Richtung (die "Linie") der Ball zu schlagen
ist. Es würde
scheinen, dass "alles", was bleibt, ist,
dass der Golfer zum Ball vortritt und ihn entlang der beabsichtigten
Linie mit seiner beabsichtigten Geschwindigkeit puttet.
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Jedoch
wenigstens zwei restliche Probleme plagen den Golfer. Das erste
ist ein erwartetes Problem – er
darf nicht seine Linie aus den Augen verlieren, wenn er vortritt,
um den Putt auszuführen.
Das zweite ist unerwartet – der
Golfer nimmt typischerweise bei der Wahl der Parameter seines Putts
an, dass, weil der Ball kugelförmig
ist, die Masse des Balls in der Kugel um den Mittelpunkt der Kugel
herum völlig ausgeglichen
ist. Wenn er den Ball auf der richtigen Linie mit der richtigen
Geschwindigkeit schlägt,
wird sich der Ball somit auf seinem geplanten Kurs bewegen. Während dies
eine vernünftige
Annahme ist, ist es im Allgemeinen keine richtige. Insbesondere kann,
während
die meisten Bälle
praktisch kugelförmig
sind (und jene, die es nicht sind, können normalerweise durch den
Anblick oder durch mechanische Mittel ausgesondert werden, z.B.
wiederholtes Fallenlassen des Balls durch einen Ring, wobei verschiedene
Orientierungen für
den Ball verwendet werden), der Massemittelpunkt nicht sofort durch
Anblick ermittelt werden und braucht sich nicht am Mittelpunkt der
Kugel zu befinden. Dies ist problematisch, da es bedeutet, dass
ein perfekt ausgeführter Putt
sich vielleicht nicht entlang seines geplanten Weges bewegt. Kleinere
Abweichungen bedeuten verfehlte Putts.
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Es
gibt verschiedene Vorrichtungen, um dem Golfer bei dem ersten Problem
zu helfen. Diese Einrichtungen plazieren eine oder mehrere Linien
auf Golfbälle,
um den Golfer beim Zielen seines Balls zu unterstützen, wenn
die geplante Geschwindigkeit und Linie ermittelt wurden. Beispielsweise
offenbart das US-Patent Nr. 6,004,223 für Newcomb eine Vorrichtung,
die es einem Golfer gestattet, ein Kreuz auf einen Ball zu zeichnen;
und US- Patent Nr.
5,564,707 offenbart eine Schablone, die aus verschiedenen parallelen
und senkrechten Linien besteht, die, wenn sie auf einen Ball gelegt
wird, dafür
vorgesehen ist, eine Ausrichtung zu unterstützen.
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Weitere
Vorrichtung versuchen, mit dem zweiten Problem fertig zu werden.
Diese Vorrichtungen lokalisieren und markieren die dynamische Achse
eines Golfballs. Beispielsweise offenbart das US-Patent Nr. 4,546,644
für Beny
eine Vorrichtung, bei der: "Die
dynamische Achse einer Kugel, z.B. Golfball, wird durch Drehen der
Kugel bei hoher Geschwindigkeit lokalisiert, während sie auf einer tragenden
Fläche
mit geringer Reibung gehalten wird, wodurch gestattet wird, dass
sich die gewünschte stabile
Achse selbst mit der Drehachse ausrichtet. An der Kugel werden Markierungen
angebracht, die den Ort der stabilen Achse angeben." Insbesondere führt die
richtige Anwendung der Vorrichtung von Beny dazu, dass eine Linie
um den Äquator
des Golfballs gezogen wird. Das US-Patent Nr. 4,111,038 für Olson
et al. offenbart eine Ausrüstung
und ein Verfahren zum Markieren von Golfbällen (mit einem Stift, der
eine Markierung bildet), bei dem "die Achse des Golfballs, die die Markierung
beinhaltet, immer senkrecht zur Ebene der Schlagfläche angeordnet
werden sollte". Schließlich offenbart
das US-Geschmacksmuster Nr. Des. 323,301 für Cheng eine Drehachsenmarkierungseinheit
für Golfbälle.
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Trotz
dieser Vorrichtungen und Verfahren zum Markieren von Golfbällen und
Ermitteln dynamischer Achsen bleiben bedeutende Probleme. Die meisten
Golfbälle
kommen mit Markierungen, die vom Hersteller an ihnen angebracht
wurden (z.B. Name der Herstellung, Typ des Balls und eine Identifikationsnummer),
die nicht dafür
vorgesehen sind, eine Putt-Linie
oder eine dynamische Achse anzugeben. Die Hinzufügung von Ziel-Linien kann den
Ball unruhig erscheinen lassen und es schwer machen, die Ziel-Linien
erfolgreich zu nutzen. Interessanterweise versucht Dinh mit diesem
Problem fertig zu werden, indem er in seine Schablone Teile der
Markierungen des Herstellers aufnimmt. Da aber die Markierungen
des Herstellers nicht die dynamische Achse des Balls erklären, ist
die Schablone von Dinh eindeutig nicht optimal orientiert. Die Vorrichtungen aus
dem Stand der Technik finden die dynamische Achse, indem sie den
Ball drehen und den Ball markieren, wenn er sich dreht, wodurch
eine Umfangslinie um den Ball herum erzeugt wird. Eine solche Vorrichtung
ist in
US 6216587B offenbart.
Teillinien oder andere Markierungen als Linien (z.B. Text) sind
nicht möglich.
Viele der Vorrichtungen und Verfahren aus dem Stand der Technik
nutzen nicht dauerhafte Markierungstechniken und alle erfordern
bedeutende Arbeit auf Seiten des Golfers.
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Dave
Pelz ging das Problem des Lokalisierens und Markierens der dynamischen
achse eines Golfballs in seinem Buch Dave Pelz's Putting Bible (New York: Doubleday,
2000, S. 203–212)
an. Pelz schlägt
die Verwendung einer Vorrichtung (die er vertreibt) vor, um einen
Golfball zu drehen und dann eine Linie entlang des Äquators
mit der Hand zu markieren. Die Vorrichtung von Pelz weist eine Anzahl
von Problemen auf, einschließlich:
(1) sie kann zu jeder Zeit nur einen Ball handhaben; jeder Ball
muss einzeln gedreht und markiert werden; (2) der spezielle Marker
zum Markieren des Golfballs von Hand kann vom Benutzer während des
Markierungsvorgangs leicht fehlausgerichtet werden, was zu einem
falsch gezogenen Äquator
führt;
(3) die für
die Vorrichtung verwendete Tinte ist temporär und reibt sich beim Auftreffen
auf den Schlägerkopf
ab; (4) die Vorrichtung sorgt nur für einen Äquator, es ist nicht möglich, eine
andere Konfiguration zu zeichnen; (5) die Äquatorlinie von Pelz muss zusätzlich zu
den Markierungen angebracht werden, die sich bereits auf dem Ball befinden;
und (6) egal, wie sorgfältig
jemand ist, es ist schwer zu vermeiden, den Ball aus der Ausrichtung heraus
zu stoßen,
während
der Ball markiert wird.
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Es
bleibt ein Bedarf nach einem effektiven Verfahren und einer Vorrichtung
zur Markierung von Golfbällen
für ein
verbessertes Putten.
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Kurzdarstellung
der Erfindung
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Notwendige
und wahlfreie Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Haupt- bzw.
Unteransprüchen
dargelegt. Im Allgemeinen stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Markieren von Golfbällen bereit, die die Anordnung
eines Richtungsindikators für das
Putten (PDI) entlang der dynamischen Achse eines Balls gestattet.
Während
Golfer die Vorrichtung verwenden könnten, um einzelne Bälle zu markieren, nachdem
sie gekauft wurden (d.h. nachdem sie bereits vom Hersteller Markierungen
auf sich haben), wird bei bevorzugten Ausführungsformen der PDI im Herstellungsstadium
aufgebracht und/oder bevor auf dem Ball weitere Markierungen angeordnet
sind. Während
der PDI einfach aus einer oder mehreren Linien bestehen könnte, kann
der Richtungsindikator für
das Putten in einer bevorzugten Ausführungsform als Identifizierungsmarkierung
für einen
Hersteller, Händler
oder Verbraucher dienen und kann so gestaltet sein, dass er Buchstaben,
Wörter,
Symbole, kurze Sätze,
Namen, Initialen, Zahlen, Bilder und Fotographien aufnimmt.
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In
einem Beispiel sorgt die Vorrichtung für eine Dreh- und Bremseinrichtung,
um einen PDI mit der dynamischen Achse des Balls auszurichten. Der Ball
wird mit einer ausreichenden Geschwindigkeit über eine ausreichende Zeitdauer
gedreht, um seine dynamische Achse zu lokalisieren, und dann wird
ein Unterbrechungsmechanismus eingesetzt, um den Ball in einer Position
zu halten, so dass die Orientierung seiner dynamischen Achse aufrechterhalten wird.
Wenn der Ball in Ruhe ist, kann jede Gestaltung für einen
PDI aufgebracht werden. Die Erfindung sorgt für eine Vorrichtung zum vorübergehenden Markieren,
die den sich drehenden Ball mit einer vorübergehenden Markierung markiert.
Die vorübergehende
Markierung wird dann verwendet, um den Ball für eine geeignete Aufbringung
des PDI zu orientieren.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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Die
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die verschiedenen Figuren der
Zeichnung beschrieben, in welchen:
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1 eine
Seitenansicht einer Lokalisierungseinrichtung für die dynamische Achse mit
einem Bremsmechanismus und einer Markierungseinrichtung für den Richtungsindikator
für das
Putten ist;
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2 eine
Draufsicht einer Vorrichtung ist, bei der der Bremsmechanismus angewendet
wurde und die dynamische Achse eines Golfballs identifiziert wurde;
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3A–3D Beispielgestaltungen
für Richtungsindikatoren
für das
Putten gemäß mehrerer Ausführungsformen
der Erfindung darstellen;
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4 eine
Seitenansicht einer Vorrichtung mit einer Einheit zum vorübergehenden
Markieren gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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5 eine
Draufsicht einer Vorrichtung mit einer Einheit zum vorübergehenden
Markieren gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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6A–6C eine
schematische Darstellung getrennter, nicht integrierter Einrichtungen
zum Markieren von Richtungsindikatoren für das Putten gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist; und
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7 eine
schematische Darstellung einer Markierungseinrichtung, bei der die
dynamische Achse für
mehrere Bälle
identifiziert und in Fließbandart markiert
wird, gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Nun
Bezug nehmend auf die Figuren der Zeichnungen bilden die Figuren
einen Teil dieser Beschreibung und stellen beispielhafte Ausführungsformen
für die
Erfindung dar. Es ist selbstverständlich, dass in einigen Fällen verschiedene
Aspekte der Erfindung übertrieben
oder vergrößert gezeigt
sind, um ein Verständnis
der Erfindung zu erleichtern.
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1 ist
eine Seitenansicht einer Lokalisierungseinrichtung für die dynamische
Achse mit einem Bremsmechanismus und einer Markierungseinrichtung.
Die Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische Achse ist
beispielsweise eine Dreheinrichtung, die ein System verwendet, um
einen Ball 10 (z.B. einen Golfball) in der durch Pfeil 5 gezeigten Richtung
mit hoher Geschwindigkeit zu drehen, um die dynamische Achse des
Balls zu lokalisieren. Der Ball wird dann schnell durch einen Bremsmechanismus 16 angehalten
und in einer Position gehalten, so dass die neu lokalisierte dynamische
Achse von der Markierungseinrichtung 20 für den Richtungsindikator
für das
Putten (PDI) markiert werden kann. Die PDI-Markierung kann eine
permanente sein, aber alternativ kann eine PDI-Markierung nur vorübergehend
aufgebracht und später
entfernt werden.
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2 ist
eine Draufsicht einer Vorrichtung, bei der der Bremsmechanismus 16 angewendet
wurde und die dynamische Achse 12 identifiziert wurde. Zu
Darstellungszwecken wurde die dynamische Achse 12 in der
Figur als punktierte Linie gezeigt, aber sie würde so nicht auf dem Ball markiert
werden. Der Ball 10 wird vom Bremsmechanismus 16 in
seiner Position gehalten und ist bereit, von einer PDI-Markierungseinrichtung 20 mit
einem PDI markiert zu werden. Der Bremsmechanismus 16 kann
einen Klemmmechanismus umfassen, der einen Ball in einer festen
Position einklemmt und hält,
so dass der PDI markiert werden kann. Der Bremsmechanismus 16 kann
Klemmmechanismen umfassen, die über mehrere Äquatoren
des Balls angewendet werden können,
einschließlich
einer Ausführungsform,
bei der Bremsmechanismus zwei spiegelbildliche Halbkugeln umfasst,
die zusammenklemmen, um den Ball anzuhalten und fest zu halten.
Der Bremsmechanismus 16 kann von Hand aktiviert werden
oder kann alternativ automatisch von einem System ausgelöst werden,
das ermittelt, wenn die dynamische Achse lokalisiert wurde. Beispielsweise
könnte
das Bremssystem autoamtisch ausgelöst werden, nachdem der Ball über eine
vorgesehene Zeit gedreht wurde.
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Die
PDI-Markierungseinrichtung 20 und der Bremsmechanismus 16 wurden
in 2 als integrale Einheiten mit der Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische
Achse gezeigt. Alternativ kann jede dieser Einrichtungen getrennte,
nicht integrale Einrichtungen umfassen. Die PDI-Markierungseinrichtung 20 kann
ein Lasersystem umfassen, um den PDI mit einer permanenten Markierung
zu markieren. (Siehe beispielsweise US-Patente Nr. 5,651,741 für Masutani
et al. und 5,248,878 für
Ihara, die die Verwendung von Lasern offenbaren, um Markierungen
auf Golfbällen
vorzunehmen.) Alternativ kann die PDI-Markierung auf den Ball gesprüht werden
und mit UV oder Elektronenstrahlen härtbare Tinte umfassen, wie
in US-Patenten Nr. 6,013,330 und 5,968,605, beide für Lutz,
beschreiben. Diese bevorzugten Verfahren, die Laser oder Tinten
verwenden, gestatten ein Aufbringen des PDI, das keinen physikalischen
Kontakt von PDI-Markierungseinrichtung und Ball mit sich bringt.
Ein solcher Aufbringprozess hilft, die Möglichkeit des Herausstoßens des
Balles aus der Ausrichtung zu verringert, während der Ball markiert wird.
Bei noch einer weiteren Alternative kann jedoch die PDI-Markierungseinrichtung 20 eine
mechanische Einrichtung umfassen, die den PDI auf den Ball druckt
oder ätzt.
Alle diese Beispiele gestatten der Einrichtung, die Markierung von
vielen Stellen aus aufzubringen, anstatt die Markierung nur an einem Berührungspunkt
aufzubringen.
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3A–3D stellen
einfache Gestaltungen für
einen PDI 22 dar, der entlang der dynamischen Achse 12 des
Balls markiert ist. In jedem in 3A–3D gezeigten
Beispiel liegt die dynamische Achse 12 entlang der gepunkteten
Linie (die gepunktete Linie ist nicht Teil des PDI). Während der PDI 22 einfach
aus einer oder mehreren Linien bestehen könnte, nimmt er in bestimmten
bevorzugten Ausführungsformen
Buchstaben, Wörter,
kurze Sätze,
Symbole, Namen, Initialen, Zahlen, Bilder, Fotografien oder andere
Arten von Markierung auf und kann eine Identifizierungsmarkierung
für einen
Hersteller, Händler
oder Verbraucher sein. Der PDi kann jede Form haben, der die optimale Äquatorrolllinie angibt,
und kann jede Farbe oder Kombination von Farben haben. Der PDI 22 kann
daher doppelte Funktionen erfüllen,
indem sowohl er Information für den
Benutzer, wie die Identität
des Herstellers, als auch die Angabe der dynamischen Achse 12 des Balls
bereitstellt. Der PDI 22 kann im Herstellungsstadium des
Golfballs markiert und so konfiguriert werden, dass er die einzige
Markierung auf dem Golfball ist, wodurch alle notwendige Identifizierungsinformation
bereitgestellt und der Markierungswirrwarr verringert wird, der
sich aus mehrfachen Markierungen ergeben kann. Alternativ kann der PDI 22 von
einem Händler
oder Benutzer nach der Herstellung aufgebracht werden, um personalisierte
Gestaltungen zu gestatten.
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3A zeigt
einen Beispiel-PDI 22, bei dem die Wörter dazu dienen, die dynamische
Achse auf der Oberfläche
des Balls anzugeben, während
auch der Hersteller des Balls angegeben wird. Es ist auch möglich, den
PDI 22 in einem "Kreuz"- oder "Plus"muster zu markieren,
anstatt den PDI in einer einzigen Ebene des Balls zu markieren. 3B stellt die
Verwendung eines Symbols (in diesem Fall eines Pfeils) dar, um die
dynamische Achse anzugeben, während
Wörter
in einem Kreuzmuster für
die Identifikation und als Hilfe für einen Benutzer beim Ausrichten
der Fläche
eines Golfschlägerkopfes
mit der dynamischen Achse verwendet werden können. 3C und 3D zeigen,
wie ein Benutzer den PDI 22 mit Wörtern, Symbolen, kurzen Sätzen, Zahlen,
Namen, Initialen, Bildern oder Fotografien persönlich gestalten kann, die vom
Benutzer ausgewählt werden
und die so seltsam oder so persönlich
gestaltet sein können
wie gewünscht,
einschließlich
solcher Gestaltungen, wie dem Namen des Benutzers oder einem Bild
der Familie des Benutzers. Bei einem Beispiel wie dem in 3D gezeigten
Gesicht, ist es wichtig, dass der Benutzer versteht und erkennt,
wie der PDI im Bild gezeigt ist, wie in diesem Fall, in dem die
dynamische Achse 12 durch eine Linie entlang der Nase und
durch den Scheitel des Haares angegeben wird.
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Anstatt
die Drehbewegung des Golfballs schnell abzubremsen und ihn in seiner
Position zu halten, damit er dauerhaft mit einem PDI markiert wird,
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine vorübergehende
Markierung verwendet. Ein Golfball, für den die dynamische Achse
identifiziert wurde, kann von der Einrichtung für eine vorübergehende Markierung markiert
werden, während
sich der Golfball dreht. Die Drehung des Balls wird ohne Sorge um die
Aufrechterhaltung der Orientierung der dynamischen Achse angehalten
und dann wird der Ball dauerhaft mit einem PDI markiert, wobei die
Anordnung des PDI durch die PDI-Markierungseinrichtung durch die
vorübergehende
Markierung geführt
wird. Die aufgebrachte vorübergehende
Markierung und die Methode zum Orientieren des PDI kann unter Verwendung
einer Vielfalt von Methoden erreicht werden. In einer Ausführungsform
kann die vorübergehende
Markierung eine sein, die fähig
ist, von einer Orientierungseinrichtung optische erkannt zu werden,
wie beispielsweise ein Strichcode. Die vorübergehende Markierung wirkt
als Führung
zur Orientierung der PDI-Markierungseinrichtung.
In einer Ausführungsform
kann die Orientierungseinrichtung eine Komponente aufweisen, die
die vorübergehende Markierung
erkennt, und eine Komponente, die den Ball stufenweise in eine Position
dreht, die für
die Markierung durch die PDI-Markierungseinrichtung geeignet ist.
Es kann beispielsweise eine vorübergehende
Markierung aufgebracht werden, die von einer Laserorientierungseinrichtung
erkannt werden kann, wie beispielsweise transparente Tinte oder
ein sichtbarer Strichcode, die von einem Laser optisch erkannt werden
können.
Der Laser kann als Teil der PDI-Markierungseinrichtung
aufgenommen sein oder könnte
eine getrennte, unabhängige
Orientierungseinrichtung sein. In einer alternativen Ausführungsform
könnte
dieselbe Einrichtung, die die vorübergehende Markierung erkennt,
den PDI aufbringen, beispielsweise könnte dasselbe Lasersystem die
vorübergehende
Markierung optisch erkennen und den PDI aufbringen.
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4 ist
eine Seitenansicht einer Vorrichtung mit einer Einrichtung 30 für die vorübergehende Markierung
und einer Orientierungseinrichtung 40 gemäß einer
Ausführungsfsorm
der Erfindung und ist 5 eine Draufsicht dieser Vorrichtung.
Nachdem die dynamische Achse 12 von der Lokalisiereinrichtung 14 für die dynamische
Achse (beispielsweise eine Dreheinrichtung, die den Ball 10 in
Richtung von Pfeil 5 dreht) lokalisiert wurde, macht die
Einrichtung 30 für
die vorübergehende
Markierung eine vorübergehende
Markierung 32 auf dem Golfball 10. Die vorübergehende
Markierung 32 dient als Führung für die PDI-Markierungseinrichtung 20 oder
alternativ für die
Orientierungseinrichtung 40, die den Ball so orientiert,
dass die PDI-Markierungseinrichtung 20 den PDI 22 richtig
markiert, um die dynamische Achse 12 anzugeben. Die Orientierungseinrichtung 40 könnte einen
Rotationsmechanismus 42 zum stufenweise Rotieren des Balls 10 und
einen Erkennungsmechanismus 44 zum Erkennen der vorübergehenden
Markierung 32 umfassen, so dass der Ball 10 in
der richtigen Orientierung für
die PDI-Markierungseinrichtung 20 orientiert ist, um den
PDI 22 zu markieren.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann die aufgebrachte vorübergehende
Markierung 32 magnetische Eigenschaften haben, die von
der PDI-Markierungseinrichtung 20 oder der Orientierungseinrichtung 40 zu
Zwecken der Orientierung des PDI 22 magnetisch erkannt
würden.
Wenn die vorübergehende
Markierung 32 visuell transparent ist, ist es nicht notwendig,
sie separat zu entfernen. Wenn jedoch die vorübergehende Markierung 32 sichtbar
ist, dann wird vorzugsweise die Markierung an irgendeinem Punkt
während
oder nach dem PDI-Markierungsvorgang entfernt. In einer bevorzugten
Ausführungsform
wird die vorübergehende
Markierung durch Sprühen
des Materials für
die vorübergehende Markierung,
beispielsweise magnetische Tinte, auf den Ball aufgebracht. Durch
Aufbringen der vorübergehenden
Markierung auf diese Weise ist die Möglichkeit des Herausstoßens des
Balls aus der Ausrichtung, während
der Ball markiert wird, verringert. In einer Alternativen Ausführungsform
kann die vorübergehende
Markierung durch physikalischen Kontakt von Einrichtung für die vorübergehende
Markierung und Ball aufgebracht werden.
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6A–6C stellen
eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar, bei der die Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische Achse,
die Einrichtung 30 für
die vorübergehende Markierung,
die Orientierungseinrichtung 40 und die PDI-Markierungseinrichtung 20 getrennte,
nicht integrale Einheiten sind, die in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen auf
den Ball 10 einwirken. 6A stellt den
Vorgang dar, bei dem der Ball 10 in Richtung des Pfeils 5 gedreht
wird, um die dynamische Achse 12 zu lokalisieren, wie in
der Ausführungsform
bei Einrichtungen als integrale Einheit. Wenn die dynamische Achse 12 lokalisiert
wurde, sprüht
die Einrichtung 30 für
die vorübergehende
Markierung oder markiert anderweitig den Ball 10 mit einer
vorübergehenden
Markierung 32, um die dynamische Achse 12 auf
dem Ball anzugeben. Der Ball 10 verlässt dann die Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische Achse
(in diesem Fall die Dreheinrichtung). 6B stellt
den Vorgang dar, in dem die PDI-Markierung
auf dem Ball ausgeführt
wird. Wenn der Ball die Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische
Achse verlässt,
wird er auf einer Plattform 50 angeordnet, die gestattet,
dass er leicht rotiert wird. Die Orientierungseinrichtung 40 weist
einen Rotationsmechanismus 42 zum stufenweisen Rotieren
des Balls und einen Erkennungsmechanismus 44 zum Erkennen
der vorübergehenden
Markierung 32 auf. Die Orientierungseinrichtung 40 dreht
den Ball 10 auf der Plattform 50 bis sich die
vorübergehende
Markierung 32 und die dynamische Achse 12 in der
richtigen Orientierung befinden, um von der PDI-Markierungseinrichtung 20 mit
einem PDI 22 markiert zu werden. Wenn der PDI 22 markiert
wurde, ist es in diesem Stadium möglich die vorübergehende
Markierung 32 zu entfernen. Beispielsweise könnte die
Plattform 50 einen Fluidträger umfassen, um die leichte
Drehung des Balles zu gestatten und auch für die Entfernung (z.B. das
Auflösen)
der vorübergehenden
Markierung 32 zu sorgen. 6C stellt
den fertigen Ball 10 dar, der mit einem PDI 22 markiert
ist, um die Position der dynamischen Achse 12 anzugeben.
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7 stellt
eine Markierungsvorrichtung, bei der mehrere Bälle in einem Fließbandformat
gemäß markiert
werden, gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung dar. Eine solche Vorrichtung wäre in einem kommerziellen Rahmen
vorteilhaft, in dem Hersteller mehrere Bälle in kommerziell machbarer
Weise markieren müssen.
Das Fließband
würde einen
Fluss von Golfbällen
durch das System gestatten und ein schnelles und effizientes Mittel
zum kontinuierlichen Markieren mehrerer Golfbälle bereitstellen. Jede der offenbarten
Ausführungsformen
könnte
in ein Fließbandsystem
aufgenommen werden; jedoch die Ausführungsform der Erfindung, die
ein Aufbringen einer vorübergehenden
Markierung 32 mit sich bringt, um die Aufbringung des PDI 22 entlang
der dynamischen Achse 12 zu orientieren, wäre für ein solches
Fließbandsystem
besonders geeignet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform nimmt
das Fließbandsystem
das Konzept der Lokalisierungseinrichtung 14 für die dynamische
Achse, der Einrichtung 30 für die vorübergehende Markierung, der
Orientierungseinrichtung 40 und der PDI-Markierungseinrichtung 20 als
getrennte, nicht integrale Einrichtungen auf, die aufeinanderfolgende Arbeitsgänge an einem
Fluss von Golfbällen 10 ausführen (siehe 6A–6C).
Der stationäre
Betrieb dieses Systems umfasst einen kontinuierlichen Strom von
Bällen 10 als "Arbeiten im Gange", die durch jede
Stufe des Fließbandsystems
fließen
und zu einem fertigen Ball führen,
der den PDI 22 entlang seiner dynamischen Achse markiert
hat. Das Fließbandsystem
kann die Verwendung von Rampen, Rutschen, Fließbändern und weiteren Mechanismen zum
Liefern von Bällen
zwischen jeder Markierungsstufe aufnehmen. Das Fließbandsystem
kann basierend auf der Zuweisung einer bestimmten Menge an Zeit
für jede
Markierungsstufe, bevor jeder Ball "Arbeit im Gange" zur nächsten Stufe weiter geht, automatisch
betrieben werden.
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Obwohl
eine bevorzugte Ausführungsform für den PDI
zur Verwendung beim Putten ist, könnte der PDI verwendet werden,
um die gewünschte
Richtung bei jedem Golfschlag anzugeben, bei dem dem Golfer gestattet
ist, den Golfball auszurichten – d.h. auf
dem Tee oder jederzeit auf dem Grün, wo es dem Golfer gestattet
ist, den Ball anzuordnen. Eine solche Ballausrichtung hätte zwei
Vorteile. Erstens würde
es die Ausrichtung von Schläger
und Körper
für den
Golfer erleichtern, wodurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wird,
dass der Schuss zu seinem geplanten Ziel geht. Zweitens kann ein
genauerer Schlag (d.h. weniger unerwartete Drehung) erreicht werden,
indem der Ball entlang seines optimalen Äquators ausgerichtet wurde.
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Weitere
Ausführungsformen
der Erfindung werden Fachleuten auf dem Gebiet aus der Betrachtung
der Beschreibung oder Verfahrensweise der hier offenbarten Erfindung
deutlich. Es ist beabsichtigt, dass die Beschreibung und die Beispiele
nur als beispielhaft angesehen werden, wobei der Umfang der Erfindung
durch die folgenden Ansprüche
angegeben wird.