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DE60217333T2 - Konservierungsgasgenerator - Google Patents

Konservierungsgasgenerator Download PDF

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DE60217333T2
DE60217333T2 DE60217333T DE60217333T DE60217333T2 DE 60217333 T2 DE60217333 T2 DE 60217333T2 DE 60217333 T DE60217333 T DE 60217333T DE 60217333 T DE60217333 T DE 60217333T DE 60217333 T2 DE60217333 T2 DE 60217333T2
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DE
Germany
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matrix material
gas
carrier film
layer
cover sheet
Prior art date
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DE60217333T
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English (en)
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DE60217333D1 (de
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Douglas Ronald SANDERSON
Jacobus Willem OPPERMAN
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Stellenbosch University
Deciduous Fruit Producers Trust
Original Assignee
Stellenbosch University
Deciduous Fruit Producers Trust
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Publication date
Application filed by Stellenbosch University, Deciduous Fruit Producers Trust filed Critical Stellenbosch University
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Publication of DE60217333T2 publication Critical patent/DE60217333T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B7/00Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
    • A23B7/14Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10
    • A23B7/144Preserving or ripening with chemicals not covered by group A23B7/08 or A23B7/10 in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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    • A23B2/70Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals
    • A23B2/704Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/18Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient
    • B65D81/20Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Konservierungsgasgeneratoren wie sie in der Obstverpackungsindustrie weite Anwendung finden, um die Qualität der Früchte über längere Aufbewahrungs- und Lagerperioden zu erhalten, wobei die Konservierungsgasgeneratoren typischerweise in einer Plastiktasche zusammen mit den Früchten in einer Schachtel verpackt werden. Diese Technik hat insbesondere bei der Verpackung und dem Vertrieb von Tafeltrauben weite Verbreitung gefunden.
  • Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung übliche Schwefeldioxid-(SO2)-gasgeneratoren, in denen eine chemische Verbindung, welche üblicherweise in einem Umschlag oder auf einem Blatt Papier etc. vorliegt, mit der Feuchtigkeit in der Plastiktasche unter Bildung von Schwefeldioxidgas reagiert, welches dann die konservierende Wirkung ausübt. Eine chemische Verbindung, die häufig für diesen Zweck verwendet wird, ist Natrium-metabisulphit.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Zahlreiche verschiedene zur Anwendung im Verpackungsinneren vorgesehene Vertreter von Schwefeldioxidgeneratoren wurden bislang vorgeschlagen und viele davon werden kommerziell genutzt. Obwohl die bekannten Schwefeldioxidgeneratoren eine gewisse Wirksamkeit zeigen, weisen sie zumindest in mancherlei Hinsicht noch Schwächen auf.
  • Die erste allgemeine Schwierigkeit besteht darin, einen effektiven Ausgleich zwischen der Menge an erzeugtem Schwefeldioxid, dessen Freisetzungsrate und der Dauer, während der eine zufriedenstellende Freisetzung von Schwefeldioxid beobachtet werden kann, herbeizuführen. Viele der kommerziell erhältlichen Schwefeldioxidgeneratoren geben zwar zunächst eine zufriedenstellende Menge an Schwefeldioxidgas ab, aber die SO2 Produktion sinkt dann zu schnell auf ein nicht mehr zufriedenstellendes Niveau.
  • Dieses Problem kann dadurch gelöst werden, dass man die chemisch aktive Verbindung mit einem Plastisol oder einem anderen Matrix bildenden Material mischt und dies mit der im Wesentlichen in der Masse gleichförmig verteilten, teilchen- oder pulverförmig vorliegenden chemisch aktiven Verbindung aushärtet. Im allgemeinen wird die Plastisolmischung als Schicht auf eine ein Substrat bildende Folie aufgetragen und dann mit einer weiteren Folie unter Ausbildung eines dreischichtigen Laminats bedeckt. Beide Folien sind durchlässig für Feuchtigkeit und Schwefeldioxid. Die Menge an produziertem Schwefeldioxid ebenso wie die Rate mit der es gebildet wird, können dadurch in vorteilhafterweise kontrolliert werden, dass ausreichender aber kontrollierter Zutritt von Feuchtigkeit in die Umgebung der chemischen Verbindung innerhalb der Plastisolmasse (d.h. in der Plastiktasche während des tatsächlichen Gebrauchs) gewährleistet wird.
  • Diese Kontrolle wird durch Auswahl verschiedener Einflußgrößen erreicht, welche die Dicke der Schicht der Mischung; die Menge der mit dem Plastisol gemischten chemischen Verbindung sowie die Mittel beinhalten, die eingesetzt werden, um den Zutritt von Feuchtigkeit zu der ausgehärteten Plastisol Masse entsprechend der gewünschten Bildungsrate von Schwefeldioxid über den benötigten Zeitraum zu ermöglichen. Selbstverständlich muss gewährleistet sein, dass das innerhalb der gehärteten Plastisolmasse gebildete Schwefeldioxidgas von dieser Masse in die Atmosphäre innerhalb der Plastiktasche gelangen kann, damit es dort seine konservierende Wirkung entfalten kann. Dies wird üblicherweise zwangsläufig der Fall sein, kann aber auch besondere Aufmerksamkeit erfordern.
  • Die vorgenannten Mittel, die es der Feuchtigkeit ermöglichen die Plastisolmasse zu durchdringen, können in der Bereitstellung von permeablen Teilchen in dieser Masse bestehen, die sich im Wesentlichen gegenseitig berühren und so eine Zugangsmöglichkeit für die Feuchtigkeit in die Masse bilden. Alternativ oder zusätzlich dazu können unter Verwendung eines Treibmittels oder Ähnlichem während des Aushärtungsprozesses kleine Gasblasen innerhalb des Plastisols erzeugt werden oder Gas kann während des Vermengens des Plastisols mit den anderen Inhaltsstoffen in das Plastisol eingebracht werden. In der letztgenannten Alternative ist das Gas üblicherweise Luft. Ebenso kann dem Plastisol ein Befeuchtungsmittel untergemischt werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit in dessen Inneres zu fördern. Das resultierende Laminat wird anschließend in Teile von geeigneter Größe zum Einbringen in die Verpackung zerschnitten. Eine Zusammensetzung dieses allgemeinen Typs stellt die Grundlage des Südafrikanischen Patents mit der Nummer 96/2517 dar.
  • Die Herstellung des Laminats ist aber schwierig zu kontrollieren und darüber hinaus können die zerschnittenen Teile des Laminates an ihren Schnittflächen Teilchen der chemischen Verbindung aufweisen. Dies kann sich negativ auf die Qualität des Obstes auswirken, dass mit einer solchen Schnittfläche in unmittelbaren Kontakt kommt. Die freie chemische Verbindung an den Schnittflächen kann aber auch aus gesundheitlichen Gründen abzulehnen sein.
  • Aus diesem Grund wird das Laminat manchmal in einer Feuchtigkeits-durchlässige Hülle platziert, die dann in die Obstverpackung eingebracht wird. Dies erhöht aber die Produktionskosten und das individuelle Einbringen der einzelnen Laminate in die Hüllen ist zeitraubend.
  • FR-A2,555,552 offenbart einen Gasgenerator umfassend einen Beutel, in dem eine gasfreisetzende Chemikalie in Pulverform enthalten ist. Diese gasfreisetzende Chemikalie reagiert mit Feuchtigkeit unter Bildung von Konservierungsgas. Der Beutel ist mit einer Vielzahl von Perforationen ausgestattet, die den Eintritt von Feuchtigkeit sowie den Austritt von Konservierungsgas ermöglichen.
  • Entsprechend besteht ein Bedarf an für das Verpackungsinnere vorgesehenen Konservierungsgasgeneratoren, welche die vorstehend genannten Nachteile nicht oder zumindest nur in dem selben Umfang aufweisen und die sich schnell herstellen lassen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß einem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird ein für das Verpackungsinnere vorgesehener Konservierungsgasgenerator wie in Anspruch 1 definiert bereitgestellt. In Ausführungsformen der Erfindung weist der Generator eine Schicht aus Matrixmaterial auf, in der eine ein Konservierungsgas generierende Verbindung dispergiert ist, wobei die Schicht aus Matrixmaterial so beschaffen ist, dass sie unter den Betriebsbedingungen die kontrollierte Freigabe eines Konservierungsgases aus der das Konservierungsgas generierenden Verbindung und dessen Austritt aus der vom Material gebildeten Matrix erlaubt, wobei das Matrixmaterial als eine einen zentralen Bereich der Trägerfolie bedeckende Schicht so mit der Trägerfolie verbunden ist, dass mindestens ein abgegrenzter Bereich vorhanden ist, und wobei ein im Wesentlichen matrixmaterialfreier Randbereich der Trägerfolie den mindestens einen abgegrenzten Bereich umgibt; und eine mit dem Randbereich verbundene Deckfolie zur Einkapselung der Schicht aus Matrixmaterial zwischen der Trägerfolie und der Deckfolie vorhanden ist; und wobei wenigstens eine von Trägerfolie und Deckfolie für das Konservierungsgas durchlässig ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sehen vor, dass die Konservierungsgas erzeugende Verbindung eine durch Feuchtigkeit aktvierte Verbindung ist, wobei in diesem Fall die Matrixschicht so ausgestaltet ist, dass sie den Zutritt von Feuchtigkeit mit kontrollierter Geschwindigkeit ermöglicht. Ferner ist vorgesehen, dass das Matrix bildende Material ein Plastisol ist, wobei das Plastisol mit einer Vielzahl darin eingeschlossener Gasblasen ausgebildet ist. Des weiteren weist die Trägerfolie eine thermoplastische Oberfläche auf, mit der die Deckfolie thermisch verbunden ist, wie beispielsweise ein Plastikfilm aus Polyethylen auf einem Träger, der als wesentlich temperaturbeständigerer Plastikfilm wie beispielsweise Polyesterfilm ausgestaltet sein kann, oder auf geeignetem Papier, wobei in diesem Fall die Trägerfolie für Feuchtigkeit und Konservierungsgas undurchlässig sein kann. Schließlich kann die Deckfolie als permeable Folie ausgestaltet sein, beispielsweise als Kunststoffvlies, typischerweise als Kunststoffvlies aus Polyester.
  • In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines für das Verpackunsinnere bestimmten Konservierungsgasgenerators wie in Anspruch 10 definiert bereitgestellt. In Ausführungsformen umfasst das Verfahren die Schritte des Auftragens einer Schicht aus Matrix bildendem Material, in dem eine ein Konservierungsgas generierende Verbindung dispergiert ist, auf eine Trägerfolienbahn, wobei die Schicht auf einzelne, jeweils voneinander getrennte und jeweils von einem im Wesentlichen matrixmaterialfreien Bereich umgebende Bereiche verteilt ist; des optionalen Behandelns des Matrixmaterials zu dessen Härtung, Trocknung oder anderweitigen Stabilisierung; Bedecken der Folie mit einer Deckfolie; Verbinden der Deckfolie mit der Trägerfolie in den matrixmaterialfreien Bereichen und Unterteilen der Trägerfolienbahn und der dazugehörigen Deckfolie um für das Verpackungsinnere bestimmte Konservierungsgasgeneratoren zu bilden, die einen oder mehrere der genannten abgegrenzten Bereiche aufweisen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sehen eine Mischung vor, wie obenstehend definiert, wobei die Mischung durch Extrusion auf die Trägerfolie aufgetragen wird, indem eine Schicht unter Überdruck über Düsen auf die sich bewegende Trägerfolienbahn aufgebracht wird, wobei die Düsen jeweils ungefähr dieselbe Breite wie die abgegrenzten Bereiche haben, und wobei der Abstand zwischen der jeweiligen Düse und der Trägerfolienbahn wenigstens zum Teil die Schichtdicke bestimmt. Des weiteren ist vorgesehen, dass die Trägerfolie eine thermoplastische Oberfläche aufweist, typischerweise ausgestaltet als thermoplastische Schicht, die mit einer Trägerschicht verbunden ist, die in Gestalt eines temperaturbeständigeren Plastikfilms oder eines geeigneten Papiers vorliegt. Ferner ist vorgesehen, dass das Matrix bildende Material ein Plastisol ist, wobei dessen Härtung durch Wärmebehandlung erreicht wird. Schließlich ist vorgesehen, dass die das Konservierungsgas generierende Verbindung beim Kontakt mit Feuchtigkeit Schwefeldioxid bildet.
  • In der am meisten bevorzugten Ausführungsform wird das erfindungsgemäße Verfahren im Wesentlichen kontinuierlich durchgeführt, indem eine Schicht aus der Mischung auf abgegrenzte Bereiche einer sich bewegenden Trägerfolienbahn extrudiert wird, die anschließend zur Aushärtung des Matrix bildenden Materials durch eine Heizungsanordnung geführt wird, wonach das thermische Verbinden der Deckfolie mit der Trägerfolie entlang der Längs- und Querstreifen zwischen den abgegrenzten Bereichen erfolgt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung wird nachfolgend eine Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • In den Figuren:
  • 1 stellt eine teilweise aufgeschnittene isometrische Ansicht einen einzelnen für das Verpackungsinnere bestimmten Konservierungsgasgenerators gemäß der vorliegenden Erfindung dar.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozesses gemäß dem der in 1 gezeigte Konservierungsgasgenerator hergestellt wird.
  • Detaillierte Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren
  • In dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ein für das Verpackungsinnere bestimmter Schwefeldioxidgenerator eine Trägerfolie (1) auf, bei der es sich in diesem besonderen Fall um einen Polyesterfilm handelt, wobei der Film auf der einen Oberfläche eine Schicht oder einen Film aus thermoplastischem Material aufweist, dass insbesondere für thermisches Schweißen bei niedrigen Temperaturen geeignet ist, wie beispielsweise Polyethylen. Der genaue Aufbau der Trägerfolie hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Bei der Trägerfolie könnte es sich beispielsweise um eine co-extrudierte Folie handeln.
  • Alternativ dazu kann ein Polyesterfilm mit einem oder mehreren identifizierenden, informativen und dekorativen Materialien bedruckt und anschließend mit einem Polyethylenfilm nach üblichen, in der Verpackungsindustrie bekannten Methoden laminiert sein. In jedem Fall bewirkt der Aufbau, dass die Trägerfolie für Feuchtigkeit und Schwefeldioxidgas undurchlässig wird. Wie ausgeführt bewirkt die Polyethylenschicht, dass die Oberfläche, die während der Anwendung nach innen gerichtet ist (d.h. in der dargestellten Orientierung nach oben), für das thermische Schweißen zugänglich ist.
  • Ein im wesentlichen rechteckiger abgegrenzter Bereich (2) einer Schicht aus Matrix bildendendem Material, in diesem Fall in Gestalt eines PVC Plastisols, sowie eine Schwefeldioxid erzeugende Verbindung in Form von Natrium-metabisulphit, ist derart an die Trägerfolie gebunden, dass ein endloser Randbereich (3) frei von dieser Mischung entsteht. Die Matrixmischung ist im folgenden detailliert beschrieben.
  • Eine Deckfolie (4), nämlich in diesem Fall ein Kunststoffvlies aus Polyester, bedeckt den abgegrenzten Bereich von gehärteter Matrixmischung und ist mit der Polyethylenschicht oder der Trägerfolie entlang dem gesamten Randbereich thermisch verbunden, wie durch Ziffer (5) angedeutet. In diesem Fall ist die Verbindung mehr mechanischer Natur denn eine schmelzgeschweißte Verbindung. Als Alternative zu dem vorstehenden Vlies können auch verfestigte Vliesstoffe aus Polypropylen oder Polyethylen als durchlässige Deckfolie zum Einsatz kommen.
  • Die für das Verpackungsinnere bestimmten Schwefeldioxidgeneratoren können auf übliche Art und Weise verwendet werden, indem sie auf dem Obst (oder auf dem Gemüse) innerhalb einer Plastiktasche gebracht werden, üblicherweise innerhalb eines Kartons. Der Generator ist dabei mit der Deckfolie nach unten in Richtung des Obstes orientiert, so dass die Feuchtigkeit hierdurch aufgenommen wird und in die Matrix gelangt, wo sie die Schwefeldioxid generierende Verbindung in kontrollierter Weise über einen vorbestimmten Zeitraum aktiviert. Offensichtlich wird hierbei kein Schwefeldioxidgas verschwendet, da die undurchlässige Trägerfolie nach außen gerichtet ist und die durchlässige Deckfolie den unmittelbaren Durchtritt des Gases zum Obst ermöglicht. Darüber hinaus ist es sehr unwahrscheinlich, dass auch nur ein Teil der die Mischung aufweisen Schicht unmittelbar mit dem Obst oder einer den Schwefeldioxidgenerator oder das Obst handhabenden Person in Berührung kommt.
  • Das SO2 Gas wird üblicherweise nur bei relativ hohen Feuchtigkeitsgehalten innerhalb der Packung generiert, beispielsweise bei Feuchtigkeitsgehalten von zwischen 85 und 100%. Die Rate mit der das SO2 Gas freigesetzt wird kann in Abhängigkeit von den spezifischen Anforderungen variieren und ist üblicherweise eine konstante Freisetzungsrate oder eine Rate mit „scharten Spitzen". Sofern der Generator zur Freisetzung mit konstanter Rate ausgestaltet ist, beginnt die Freisetzung von SO2 üblicherweise innerhalb von 12 Stunden nach dem Verpacken und steigt an bis die SO2-Konzentration innerhalb der Verpackung ungefähr 30 ppm beträgt. Anschließend vermindert sich die SO2-Konzentration allmählich auf 5 bis 15 ppm über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen. Sofern aber der Generator zur Freisetzung mit scharten Spitzen ausgestaltet ist, steigt die SO2 Konzentration innerhalb der Verpackung innerhalb von 1 bis 2 Tagen auf 70 bis 80 ppm an und nimmt innerhalb von wenigen Tagen auf 5 bis 10 ppm ab, wobei diese niedrigere Konzentration dann über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen aufrecht erhalten werden kann.
  • Hinsichtlich der Herstellung der obenstehend beschriebenen Schwefeldioxidgeneratoren sowie der Zusammensetzung der Matrixschicht hängen der exakte Aufbau sowie die Mischung der Matrix von den jeweiligen Anforderungen ab, insbesondere von der angestrebten Lagerungs- bzw. Aufbewahrungsdauer der betreffenden Früchte, der Art der Früchte, der vorgegebenen Kosten für den Schwefeldioxidgenerator sowie von anderen Überlegungen.
  • Lediglich beispielhaft sei auf die folgende bevorzugte Formulierung eines Plastisols verwiesen, welches sich bei der Verpackung von Trauben bewährt hat:
    PVC Pulver mit einem K-Wert von 80: 58.0%
    Epoxidiertes Sojabohnenöl (ESBO) als Weichmacher (in Südafrika erhältlich von Chemserve Ltd) 40.0%
    Stabilisator in Form von Zinkstearat in ESBO als Träger (erhältlich von Chemserve Ltd) 1.0%
    Treibmittel, nämlich Tracel DB145 NER (eine Azodicarbonamid-Mischung erhältlich von Tramanco aus Pinneburg, Deutschland) 1.0%
  • Pro Kilogramm dieser vorstehend beschriebenen Mischung wurden Teilchen von Natrium-metabisulphit mit einer Teilchengröße von < 100 μm in einer Menge von 0.2 kg (variabel von 0.1 bis 0.3 kg entsprechend der jeweiligen Anwendung) gegeben. Die Matrixmischung wurde unter Vakuum in einem Mischer vermengt.
  • Die vorstehend beschriebenen, für das Verpackungsinnere bestimmten Schwefeldioxidgeneratoren werden vorzugsweise im Wesentlichen kontinuierlich unter Verwendung einer Trägerfolienbahn in Rollenform hergestellt, wie durch Ziffer (6) in 2 angedeutet, wobei die Trägerfolie auf einem Unterstützungssystem durch eine Reihe von Vorrichtungen der Herstellungsanlage geführt wird.
  • Die erste davon ist ein Extrusionswerkzeug (7) das so ausgestaltet ist, dass die Matrixmischung über Düsen in der Form von Schlitzen, die sich über die Breite der Vorrichtung erstrecken, extrudiert wird. Die extrudierte Matrixschicht ist unterbrochen, so dass rechteckige abgegrenzte Bereiche (8) der Matrix auf der sich bewegenden Trägerfolienbahn abgelegt werden.
  • Die Bahn wird dann unter einer Reihe von Infrarot-Heizgeräten (9) vorbeigeführt, um das Plastisol zu härten.
  • Anschließend wird von einer Rolle (10) das Deckfolienmaterial auf die Trägerfolie mit abgegrenzten Bereichen (8) der gehärteten Matrixmischung aufgebracht.
  • Eine Schweißstation (11) bewirkt die thermische Verbindung der Deckfolie mit der plastizierten Oberfläche der Trägerfolie entlang der Quer- und Längsstreifen.
  • Die letzte Station (12) ist eine Schneide- und Schlitzstation die das im Wesentlichen kontinuierliche Netz der Schwefeldioxidgeneratoren in geeignete Größen unterteilt, wie vorstehend beschrieben.
  • Selbstverständlich kann die obenstehend beschriebene Ausführungsform der Erfindung auf vielfältige Weise verändert werden ohne den hier beschriebenen Umfang zu verlassen. Insbesondere kann die Formulierung zur Herstellung der Matrix über einen weiten Bereich ebenso variiert werden wie das Verfahren zur Herstellung der für das Verpackungsinnere bestimmten Konservierungsgasgeneratoren. Darüber hinaus soll die Erfindung nicht dahingehend verstanden werden, dass nur Schwefeldioxid als Konservierungsgas in Betracht kommt, sondern auch jedes andere Konservierungsgas, das in-situ gebildet werden kann.

Claims (17)

  1. Konservierungsgasgenerator, umfassend • eine Trägerfolie (1); • eine aus einem plastifizierten Polymer bestehende Schicht aus Matrixmaterial, in der eine ein Konservierungsgas generierende Verbindung dispergiert ist, wobei die Schicht aus Matrixmaterial so beschaffen ist, dass sie unter den Betriebsbedingungen in Gegenwart von Feuchtigkeit die kontrollierte Freigabe eines Konservierungsgases aus der das Konservierungsgas generierenden Verbindung und dessen Austritt aus der vom Material gebildeten Matrix erlaubt, wobei das Matrixmaterial als eine einen Bereich der Trägerfolie (1) bedeckende Schicht so mit der Trägerfolie (1) verbunden ist, dass mindestens ein abgegrenzter Bereich (2) vorhanden ist, und wobei ein im Wesentlichen matrixmaterialfreier Randbereich (3) der Trägerfolie (1) den mindestens einen abgegrenzten Bereich umgibt; und • eine mit dem Randbereich (3) verbundene Deckfolie (4) zur Einkapselung der Schicht aus Matrixmaterial zwischen der Trägerfolie (1) und der Deckfolie (4); dadurch gekennzeichnet, dass von Trägerfolie (1) und Deckfolie (4) jeweils eine für das Konservierungsgas durchlässig, die andere aber dafür undurchlässig ist.
  2. Gasgenerator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Konservierungsgas Schwefeldioxid ist.
  3. Gasgenerator gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Matrixmaterial mit einer Vielzahl darin eingeschlossener Gasblasen ausgebildet ist.
  4. Gasgenerator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (1) eine thermoplastische Oberfläche besitzt, mit der die Deckfolie (4) thermisch verbunden ist.
  5. Gasgenerator gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die thermoplastische Oberfläche eine von einer Substratfolie aus einem hitzebeständigen Kunststofffilm oder einem geeigneten Papier getragene Polyethylenbeschichtung darstellt, und dass die Trägerfolie (1) sowohl für Feuchtigkeit als auch für das Konservierungsgas undurchlässig, die Deckfolie (4) dagegen gasdurchlässig ist.
  6. Gasgenerator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfolie (4) aus Kunststoffvlies besteht.
  7. Gasgenerator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung von Konservierungsgas bei einer Luftfeuchtigkeit von 85 bis 100% erfolgen soll.
  8. Gasgenerator gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vielzahl abgegrenzter Bereiche (2) mit Matrixmaterial enthält, wobei jeder Bereich von einem Randbereich (3) umgeben ist, der im Wesentlichen frei von Matrixmaterial ist.
  9. Gasgenerator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Matrixmaterial ein Plastisol ist.
  10. Verfahren zur Herstellung eines Konservierungsgasgenerators gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: • Auftragen einer aus einem plastifizierten Polymer bestehenden Schicht aus Matrixmaterial, in dem eine ein Konservierungsgas generierende Verbindung dispergiert ist, auf eine Trägerfolienbahn (6), wobei das Matrixmaterial auf einzelne, jeweils voneinander getrennte und jeweils von einem im Wesentlichen matrixmaterialfreien Bereich umgebene Bereiche (8) verteilt wird; • optionales Behandeln des Matrixmaterials zu dessen Härtung, Trocknung oder anderweitigen Stabilisierung; • Bedecken der Folienbahn mit einer Deckfolie (10); • Verbinden der Deckfolie (10) mit der Trägerfolie (6) in den matrixmaterialfreien Bereichen; und • optionales Unterteilen der Trägerfolienbahn (6) und der dazugehörigen Deckfolie (10), um für das Verpackungsinnere bestimmte Konservierungsgasgeneratoren zu bilden, die jeweils mindestens einen abgegrenzten Bereich (8) umfassen und an ihren äußeren Rändern einen im Wesentlichen matrixmaterialfreien Bereich besitzen.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die ein Konservierungsgas generierende Verbindung bei Kontakt mit Feuchtigkeit Schwefeldioxid bildet.
  12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Matrixmaterial durch Extrusion auf die Trägerfolie (6) aufgetragen wird, indem eine Schicht Matrixmaterial über mindestens ein Extrusionswerkzeug (7) auf eine Trägerfolienbahn (6) extrudiert wird, wobei die Extrusionswerkzeuge jeweils ungefähr dieselbe Breite wie die abgegrenzten Bereiche (8) haben, und dass der Abstand zwischen dem jeweiligen Extrusionswerkzeug und der Trägerfolienbahn (6) mindestens zum Teil die Schichtdicke bestimmt.
  13. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (6) eine thermoplastische Oberfläche besitzt, die als auf einem Substrat haftende thermoplastische Schicht ausgebildet ist, und dass die Deckfolie (10) aus einem feuchtigkeits- und gasdurchlässigen Material besteht.
  14. Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat aus einem hitzebeständigen Kunststofffilm oder einem geeigneten Papier besteht.
  15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Matrixmaterial ein plastifiziertes Polymer ist.
  16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Matrixmaterial ein thermisch härtbares Plastisol ist.
  17. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es im Wesentlichen kontinuierlich durchgeführt wird, indem eine Schicht aus Matrixmaterial auf abgegrenzte Bereiche (8) einer Trägerfolienbahn (6) extrudiert wird, die anschließend zur Aushärtung des Matrixmaterials durch eine Heizungsanordnung (9) geführt wird, wonach das thermische Verbinden der Deckfolie (10) mit der Trägerfolie (6) entlang der Längs- und Querstreifen zwischen den abgegrenzten Bereichen (8) erfolgt.
DE60217333T 2001-06-06 2002-06-06 Konservierungsgasgenerator Expired - Lifetime DE60217333T2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
ZA200101851 2001-06-06
ZA200101851 2001-06-06
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