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DE60217005T2 - Dampfgekühlte Gasturbine mit einem gleitenden Sollwert für den Hochdruckbypass - Google Patents

Dampfgekühlte Gasturbine mit einem gleitenden Sollwert für den Hochdruckbypass Download PDF

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DE60217005T2
DE60217005T2 DE60217005T DE60217005T DE60217005T2 DE 60217005 T2 DE60217005 T2 DE 60217005T2 DE 60217005 T DE60217005 T DE 60217005T DE 60217005 T DE60217005 T DE 60217005T DE 60217005 T2 DE60217005 T2 DE 60217005T2
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gas turbine
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ptemp
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General Electric Co
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    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Wesentlichen die Steuerung des Kesseldruckes in einem Wärmerückgewinnungs-Dampfgenerator (HRSG – Heat Recovery Steam Generator), der in einer modernen dampfgekühlten Gasturbinenmaschine und deren zugeordneter Dampfturbine zur Energieerzeugung enthalten ist.
  • In dem von General Electric hergestellten modernen 9H- oder 7H-Gasturbinenmaschinen wird hauptsächlich Kühldampf anstelle von Kühlluft verwendet. Während des Hochfahrens muss ein ausreichender Dampfstrom durch Hochdruck-(HP)- und Zwischendruck-(IP)-Bypassventile als ein Freigabe- oder Schwellenwert aufgebaut werden, um die Gasturbine zu kühlen, bevor die Gasturbine über eine Minimalbelastung hinaus belastet werden kann. Diese Minimallast wird als "Spinning"-Reserve bezeichnet. In einem Betrieb vor und während der Spinning-Reserve wird die Gasturbine luftgekühlt und muss dann für eine Belastung über der Spinning-Reserve dampfgekühlt werden.
  • EP 1 209 325 offenbart eine Dampfkühlvorrichtung für eine Gasturbine und ein Verfahren nach dem Stand der Technik.
  • In den meisten Anwendungen enthält der HRSG drei Dampferzeugungsdrücke und somit drei getrennte Dampfkesseln, Hochdruckdampf (HP), Zwischendruckdampf (IP) und Niederdruckdampf (LP). Die Freigabe der Dampfströmung erfolgt durch HP- und/oder IP-Bypassventile, bevor die Gasturbine dampfgekühlt werden kann. Um die Freigabe des Dampfstroms herzustellen, muss der Kesseldruck für den HP-Kessel in der Gasturbine größer ein vorbestimmter Pegel (d.h., ein Mindestdruck-Sollwert (z.B. 49,6 bar (720 psi)) sein. Somit wird, wenn die Bypassventile offen sind, der HP-Kesseldruck auf dem Mindestdruck-Sollwert gehalten. Der Mindestdruck ist der minimale Druck, bei welchem der Dampfturbine Dampf zugeführt werden kann.
  • Während eines Kalt-Hochfahrvorgangs, in welchem die moderne Maschine für eine signifikante Zeitdauer abgeschaltet war, ist der HP-Kesseldruck niedrig, da der mit der Gasturbine verbundene HRSG kalt ist, und der HP-Kesseldruck unter dem Mindestdruck-Sollwert liegt. Beispielsweise wird während des Hochfahrens der modernen Maschine der HRSG gespült, indem Luft aus der nicht gezündeten Gasturbine durch den HRSG strömt. Die Gasturbine wird dann (nach der HRSG-Spülung) gezündet und mit der Spinning-Reserve belastet, welche es dem HP-Kesseldruck ermöglicht, aufgrund des in den HRSG eintretenden erhitzten Abgases anzusteigen. Schließlich ist der HP-Kesseldruck größer als der Mindestdruck-Sollwert, und die HP-Bypassventile öffnen sich, um den Mindestdruck-Sollwert aufrechtzuerhalten, bis die Gasturbine dampfgekühlt wird und die Bypassventile schließen.
  • Wenn der HP-Kesseldruck größer als der Mindestdruck-Sollwert während des Hochfahrens ist (z.B. während eines Hochfahrens nach einer vor kurzem erfolgten Abschaltung) öffnen sich die Bypassventile, bis der Mindestdruck erreicht ist und schließen beispielsweise dann, um den Druck aufrechtzuerhalten, wenn die Gasturbine noch nicht gezündet ist oder vor kurzem gezündet wurde. Daher geht in dem HP-Kessel als Dampfdruck enthaltene Energie verloren, wenn Dampf durch die Bypassventile strömt, bevor die Gasturbine die Spinning-Reserve erreicht. Demzufolge muss dann der HP- Kesseldruck erneut aufgebaut werden, um Dampf nach der Spinning-Reserve zu liefern. Daher gehen Zeit und Brennstoff verloren, da ausreichend Wärme in dem HRSG erzeugt wird und der Druck in dem HP-Kessel erhöht wird, um die Belastung der Gasturbine über die Spinning-Reserve hinaus zu ermöglichen.
  • Demzufolge besteht ein Bedarf für die Bereitstellung einer Technik, die einen Druckabfall eines HP-Kessels in dem HRSG verhindert, wenn sich der HP-Kesseldruck während des Hochfahrens der modernen Maschine über einem Mindestdruck-Sollwert befindet.
  • In einem Beispiel der Erfindung wird ein Bypassventil-Druck-Sollwert (hierin nachstehend als Druck-Sollwert bezeichnet) eingestellt, wenn ein HP-Kessel in einer Gasturbine sich auf ihrem niedrigsten Energiepegel (d.h., dem niedrigsten Kesseldruck) und immer noch über einem Mindestdruck-Sollwert befindet. Während dieses Szenarios sinkt der HP-Kesseldruck während einer anfänglichen HRSG-Spülung und nimmt nach dem Zünden der Gasturbine zu. Der HP-Kesseldruck wird gemessen und der Druck-Sollwert dem niedrigsten HP-Kesseldruck über dem Mindestdruck-Sollwert gleichgesetzt. Daher ist der eingestellte Druck-Sollwert größer als der Mindestdruck-Sollwert, um dadurch die Energie in dem HP-Kessel zu erhalten. Ferner kann erhebliche Zeit eingespart werden, da der HP-Kesseldruck nicht nochmals aufgebaut werden muss.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter im Rahmen eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen
  • 1 ein die Prinzipien der vorliegenden Erfindung anwendendes Beispielsystem darstellt; und
  • 2 ein Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einer Beispielausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 1 stellt eine exemplarische Ausführungsform eines Energieerzeugungssystems dar, das eine die Prinzipien der vorliegenden Erfindung anwendende moderne Maschine enthält. Eine eine Gasturbine 110 enthaltende moderne Maschine, welche mit einem HRSG 120 verbunden ist, erzeugt Wellenleistung für einen Generator 130. Die moderne Maschine ist nicht auf eine Gasturbine beschränkt. Ein Fachmann auf diesem Gebiet würde leicht erkennen, dass eine moderne Maschine mehrere Gasgeneratoren, HRSG's, Dampfturbinen und dergleichen abhängig von der unterstützten Last umfassen könnte.
  • Der HRSG 120 erzeugt Dampf, wovon ein Teil zum Kühlen der Gasturbine 110 verwendet wird, und ist mit der Gasturbine 110 über HP- und/oder IP-Bypassventile 125 verbunden. Der Großteil des durch den HRSG 120 erzeugten Dampfes plus des Gasturbinenkühldampfes strömt zu einer Turbine 115 zur Energieerzeugung. Außerdem enthält der HRSG 120 einen Hochdruck-(HP)-Kessel 135, um den Wasserpegel für einen Verdampfer darin aufzubauen und Druck aufrechtzuerhalten. Der Verdampfer ist eine Wärmetauscheroberfläche, die Dampf erzeugt. Obwohl nur ein HP-Kessel 135 als ein Teil des in 1 dargestellten HRSG 120 dargestellt ist, ist dieser nicht darauf beschränkt. Es dürfte sich verstehen, dass der HRSG 120 drei Dampferzeugungsdrücke beinhalten kann und somit drei getrennte Dampfkesseln, Hochdruckdampf (HP), Zwi schendruckdampf (IP) und Niederdruckdampf (LP). Ferner nimmt die Dampfturbine 115 Kesselspeisewasser auf und kann Abdampf an das Ausgleichssystem der Anlage 150 des Energieerzeugungssystems liefern und kann Wellenleistung für den Generator 130 liefern.
  • Während des Hochfahrens beginnt die Gasturbine mit einer Hochfahrprozedur, welche eine Spülung des HRSG 120 mit frischer Luft beinhaltet, die durch einen Kompressor einer Gasturbine 110 bewegt wird, und dann das Zünden und Belasten der Gasturbine 110 zur Erzeugung von Leistung.
  • Während der Hochfahrprozedur bei einem heißen erneuten Hochfahren der Gasturbine 110 in der fortschrittlichen Maschine wird der HRSG 120 mit Luft gespült, die aus der nicht gezündeten Gasturbine 110 zu dem HRSG 120 strömt. Der Luftstrom kühlt Dampferzeugungs- und Erwärmungsflächen des HRSG 120 und verringert den Druck des HP-Kessels 135. Ein heißes erneutes Hochfahren entspricht einem Hochfahrszenario, in welchem sich der Druck des HP-Kessels 135 über dem Mindestdruck-Sollwert befindet. Typischerweise befand sich bei einem heißen erneuten Hochfahren der Kesseldruck vor kurzem (z.B. die moderne Maschine war in den letzten mehreren Minuten abgeschaltet) auf einem hohen Betriebsdruck und die Bypassventile 125 waren geschlossen, um diesen Druck aufrecht zu erhalten. Frische Luft aus der nicht gezündeten Gasturbine 110 kühlt den HRSG 120 und Verdampferwasser, was eine Abnahme des Drucks und der Wassertemperatur bewirkt. Dann wird die Gasturbine 110 gezündet und beginnt eine Last bis zu einer Spinning-Reserve zu übernehmen, und der Druck des HP-Kessels 135 nimmt zu. An einem bestimmten Punkt nach der Zündung der Gasturbine 110 öffnen sich die HP- und/oder IP-Bypassventile 125, wenn der Druck des HP-Kessels 135 größer als ein Druck-Sollwert ist. Der Druck-Sollwert wird zu dem Punkt, an welchem der HP-Kessel 135 seinen niedrigsten Wert während eines heißen erneuten Hochfahrens oder ähnlichen Starts erreicht, bei dem der Kesseldruck über dem voreingestellten Mindestdruck-Sollwert liegt; ansonsten wird der Mindestdruck-Sollwert verwendet.
  • Der Druck-Sollwert ist ein Druckwert für den HP-Kessel 135. Der Druckwert basiert auf einem während des Hochfahrens gemessen Druck des HP-Kessels 135 und einem vorbestimmten Mindestdruck-Sollwert für die Gasturbine 110. Der Mindestdruck-Sollwert ist ein Schwellenwert, der üblicher weise von einem Hersteller der Dampfturbine 115 festgelegt wird. Die Dampfturbine 115 nimmt den in dem HRSG 120 erzeugten Dampf und auch den gesamten Kühldampf aus der Gasturbine 110 auf. Der Dampf wird zum Erzeugen von Energie in der Dampfturbine 115 verwendet. Dieses Einstellverfahren des HP-Kesseldruckes ist vorteilhaft, da der aufrechterhaltene Druck eine frühere Öffnung des HP-Bypassventils 125 ermöglicht, wenn beispielsweise der Mindestdruck der Sollwert war, und daher den Dampfstrom aufbaut. Das Verfahren für die Einstellung des Mindestdruck-Sollwertes wird nachstehend im Detail beschrieben.
  • Die in 2 dargestellten Schritte können in einer Software (z.B. Firmware) enthalten sein, die auf einem Prozessorbasierenden Steuersystem 140 abläuft, das mit der Gasturbine 110, der Dampfturbine 115, dem HRSG 120 und dem Anlagenausgleich 150 verbunden ist und diese steuert. Beispielsweise kann das Steuersystem 140 Software für die Aufnahme von Messwerten des HP-Kesseldruckes, Einstellung des Druck-Sollwertes und Steuerung der HP- und/oder IP-Bypassventile 125 abhängig von dem nachstehend beschriebenen und in 2 dargestellten Verfahren enthalten. Einrichtungssoftware zur Steuerung von Energieerzeugungssystemen ist im Fachgebiet allgemein bekannt, und ein Fachmann auf diesem Gebiet kann ohne weiteres die in 2 dargestellten Schritte unter Verwendung bekannter Programmierungssprachen und Techniken programmieren.
  • 2 stellt ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Einstellen eines Druckes in einem HP-Kessel 135 im HRSG 120 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Das in 2 dargestellte Verfahren wird in Verbindung mit einer modernen Maschine mit einer in 1 dargestellten Gasturbine 110 für Darstellungszwecke beschrieben. Es dürfte sich verstehen, dass das in 2 dargestellte Verfahren auf den Betrieb von mehreren Arten von Einheiten mit kombiniertem Zyklus wie z.B. dem H-SystemTM (z.B. den modernen 7H- oder 9H-Gasturbinenmaschinen), hergestellt von General Electric anwendbar ist.
  • Im Schritt 200 beginnt die Gasturbine 110 der modernen Maschine eine Hochfahrprozedur. Anschließend wird im Schritt 205 der Druck des HP-Kessels 135 gemessen und ein neuer Druckwert (NP) kontinuierlich in der Größenordnung von alle 1/8 Sekunden gelesen. Die Zeitdauer zwischen aufeinander folgenden Druckmessungen des HP-Kessels 135 wird einfach von einem Fachmann auf diesem Gebiet bestimmt und kann abhängig von dem Typ der Gasturbine und der Belastung variieren. Eine herkömmliche Vorrichtung zum Messen von Druck kann zum Messen des Druckes des HP-Kessels 135 im HRSG 120 verwendet werden. Herkömmliche HRSG's enthalten Systeme zum automatischen Überwachen des HP-Kesseldruckes.
  • Nachdem ein neuer Druckwert (NP) gemessen und eingelesen wurde, wird er im Schritt 210 mit der Summe des während der vorhergehenden Zeitperiode gemessenen letzten Druckwertes (PP) und eines Verschiebungswertes (z.B. 0,69 bar (10 psi)) gemessen. Wenn der neue Druckwert (NP) größer als der vorhergehende Druckwert (PP) plus des Verschiebungswertes ist, wird dann im Schritt 230 ermittelt, ob dieses der erste Fall ist, in welchem dieser Zustand auftrat (d.h.; NP > PP + Verschiebungswert ist). Wenn dieses der erste Fall ist, wird dann im Schritt 240 der neue Druckwert (NP) der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp). Wenn dieses nicht der erste Fall ist, dass der neue Druckwert (NP) größer als der vorherige Druckwert (PP) plus eines Verschiebungswertes ist, wird dann im Schritt 250 der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) beibehalten. Sobald die Gasturbine 110 ausreichend belastet ist und mit der Erhöhung ihrer Betriebsdrehzahl fortfährt, ändert sich der temporäre Druck-Sollwert nicht, da der Kesseldruck weiter steigt und der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) im Schritt 250 blockiert bleibt. Solange der vorherige Druck (PP) niedriger als der neue Druck (NP) bleibt, bleibt der Druck-Sollwert blockiert.
  • Anderenfalls wird, wenn im Schritt 210 der vorherige Druckwert (PP) plus des Verschiebungswertes größer als oder gleich dem neuen Druckwert (NP) ist, der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) der neue Druckwert (NP). Wenn der vorherige Druck (PP) zu dem temporären Druck-Sollwert (Ptemp) im Schritt 240 wird, oder im Schritt 250 beibehalten wird, oder der vorherige Druck (PP) der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) im Schritt 220 wird, wird im Schritt 260 der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) mit dem Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) verglichen. Der Mindestdruck-Sollwert kann variieren und kann in der Größenordnung von 49,6 bar (720 psi) liegen. Wenn der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) größer als der Mindestdruck (Pfloor) ist, wird dann der Druck-Sollwert (Pset) der temporäre Druck-Sollwert (Ptemp) im Schritt 270. Anderenfalls wird im Schritt 280 der Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) als der Druck-Sollwert (Pset) festgelegt. In dem nächsten Zeitschritt wird der vorherige Druck (PP) als der neue Druck (NP) im Schritt 290 eingestellt, und die Steuerung des Prozesses kehrt dann zu dem Schritt 205 zurück, um den Prozess für die nächste Zeitperiode zu wiederholen. In der nächsten Zeitperiode wird ein weiterer neuer Druckwert (NP) gemessen und der Prozess wiederholt.
  • Unter Verwendung des in 2 dargestellten Verfahrens wird der Druck-Sollwert so eingestellt, dass der Druck der HP-Kessels 135 nicht abgesenkt wird, wenn der Druck des HP-Kessels 135 größer als der Mindestdruck-Sollwert während der Hochfahrprozedur der eine Gasturbine 110 enthaltenden modernen Maschine ist. Daher wird die Energie in dem HP-Kessel 135 während der Hochfahrprozedur der die Gasturbine 110 enthaltenden modernen Maschine eingespart und keine Zeit und Energie verschwendet, um den Druck in dem HP-Kessel 135 wieder neu aufzubauen, nachdem der Druck des HP-Kessels 135 abgesenkt worden ist.

Claims (10)

  1. Verfahren zur Steuerung eines Kühldampfstroms in einem Energieerzeugungssystem, wobei das Energieerzeugungssystem eine Gasturbine (110) enthält, die mit einem einen Kessel (135) enthaltenden Wärmerückgewinnungsdampfgenerator (120) verbunden ist, wobei das Verfahren durch die Schritte gekennzeichnet ist: Messen eines Druckes (NP) des Kessels (135) während des Hochfahrens des Energieerzeugungssystems; und Einstellen eines Druck-Sollwertes (Pset) auf der Basis des gemessenen Druckes (NP) des Kessels (135), wobei der Druck-Sollwert (Pset) wenigstens ein Bypassventil (125) steuert, das Dampf aus dem Wärmerückgewinnungsdampfgenerator (120) zum Kühlen der Gasturbine (110) liefert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Vergleich eines temporären Drucks (Ptemp) auf der Basis des gemessenen Kesseldruckes (NP) mit einem Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) aufweist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Schritt der Einstellung des Druck-Sollwertes (Pset) ferner, wenn der temporäre Druckwert (Ptemp) größer als der Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist, ein Gleichsetzen des Druck-Sollwertes (Pset) mit dem temporären Druck (Ptemp) aufweist.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, das ferner, wenn der temporäre Druck (Ptemp) größer als der Mindestdruck-Soll wert (Pfloor) ist, einen Schritt einer Messung des Kesseldruckes (NP) aufweist, bis die Gasturbine (110) gezündet wird oder bis einer von den temporären Drücken (Ptemp) auf der Basis der gemessenen Kesseldrücke (NP) kleiner als der Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist.
  5. System zum Erzeugen von Energie, aufweisend eine Gasturbine (110); einen Dampfgenerator (120) mit einem Dampf an die Gasturbine (110) liefernden Kessel (135); und wenigstens ein Ventil (125), das einen Dampfstrom aus dem Dampfgenerator (120) zu der Gasturbine (110) steuert; gekennzeichnet durch: ein Steuersystem (140), das so konfiguriert ist, dass es einen gleitenden Druck-Sollwert und einen Druck des Kessels (135) bestimmt und das Ventil (125) steuert, um Dampf an die Gasturbine (110) zu liefern, wenn ein Druck (NP) des Kessels (135) größer als der Druck-Sollwert (Pset) ist.
  6. System nach Anspruch 5, wobei der Druck-Sollwert (Pset) bestimmt wird durch: 1) Messen des Druckes (NP) des Kessels (135) während des Hochfahrens des Systems und 2) Einstellen des Druck-Sollwertes (Pset) auf der Basis des gemessenen Kesseldruckes (NP).
  7. System nach Anspruch 6, wobei, wenn ein temporärer Druckwert (Ptemp) auf der Basis des gemessenen Kesseldruckes (NP) größer als ein Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist, der Druck-Sollwert (Pset) mit dem temporären Druck (Ptemp) gleichgesetzt wird.
  8. System nach Anspruch 6, wobei, wenn ein temporärer Druck (Ptemp) auf der Basis des gemessenen Kesseldruckes (NP) größer als ein Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist, der Druck (NP) des Kessels (135) kontinuierlich gemessen wird, bis entweder 1) die Gasturbine (110) gezündet wird, oder 2) einer von den temporären Drücken (Ptemp) auf der Basis der gemessenen Kesseldrücke (NP) kleiner als der Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist.
  9. System nach Anspruch 8, wobei, wenn keiner von den temporären Drücken (Ptemp) größer als der Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) ist, der Druck-Sollwert dem Mindestdruck-Sollwert (Pfloor) gleichgesetzt wird.
  10. System nach Anspruch 6, wobei das wenigstens eine Ventil (125) wenigstens eines von einem Hochdruck-Bypassventil (125) und einem Zwischendruck-Bypassventil (125) enthält.
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