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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein großes Frachtschiff, wie beispielsweise
einen Tanker, und betrifft insbesondere ein großes Frachtschiff, welches keinen
Ballast benötigt.
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Beschreibung des Standes
der Technik
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Bei
konventionellen großen
Frachtschiffen, wie zum Beispiel Tankern, Großraumfrachtern, Containerschiffen,
LNG-Frachtern und Autofrachtern, wird eine Konstruktion verwendet,
bei welcher Ballast auf das Schiff geladen wird, um die mit einem
geringen Tiefgang im Falle einer leeren Ladung verbundenen Probleme
zu verhindern und um den Schwerpunkt zu kontrollieren.
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Mit
anderen Worten, falls der Tiefgang gering ist, treten Probleme dadurch
auf, dass; (1) der Grad der Aufbuchtung während der Navigation groß ist und die
Scherkräfte
und das Längsbiegemoment,
die auf den Rumpf aufgebracht werden, auch groß sind, (2) während der
Navigation das Schiff der Einwirkung von den Schiffsboden bzw. Kiel
treffenden Wellen ausgesetzt ist (sogenanntes "Schlagen"), (3) der Propeller nicht voll eingetaucht
werden kann und aus dem Wasser auftaucht, was eine Verringerung
der Antriebsleistung und eine Erhöhung der Lastschwankung auf
den Propeller und den Hauptmotor bewirkt (was das sogenannte „Blindlaufen
des Propellers" bewirkt),
und (4) das Ruder nicht ausreichend eingetaucht werden kann, wodurch
die Manövrierfähigkeit verschlechtert
wird. Um diese Probleme zu lösen, wird
Ballast auf das Schiff geladen, um den Tiefgang abzusenken.
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Des
weiteren ist es bei dieser Art von großem Frachtschiff Standard,
um eine große
Frachtkapazität
sicherzustellen und Herstellungskosten zu verringern, dass der Kiel
eine flache, ebene Form aufweist.
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Die
GB-A-1 253 219 beschreibt einen Tanker oder ein Großfrachter,
dessen Kiel im Querschnitt eine gleichmäßige V-Form aufweist.
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Des
weiteren wird in einem Schiffsrumpf, dessen Schwerpunkt dazu tendiert,
hoch zu sein, weil es notwendig ist, den Schwerpunkt abzusenken, um
das Stabilisierungsvermögen
des Rumpfes zu verbessern, der Schwerpunkt durch Beladen von Ballast
in den Kiel eingestellt, und umgekehrt wird bei einem Schiffsrumpf,
bei dem der Schwerpunkt dazu tendiert, in einem unbeladenen Zustand
niedrig zu sein, der Schwerpunkt durch Beladen von Ballast an einer
hohen Position eingestellt, um den Schwerpunkt des Schiffes anzuheben.
Des weiteren ist es, falls das Schiff während des Beladens krängt, möglich, die
Balance des Schiffes durch zeitweiliges Beladen von Ballast als
ein Gegengewicht zu steuern.
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Wie
oben beschrieben, ist es durch Beladen von Ballast möglich, sowohl
die oben genannten, mit einem geringen Tiefgang verbundenen Probleme
zu lösen,
als auch den Schwerpunkt auf geeignete Art und Weise zu kontrollieren.
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Die
konventionellen großen
Frachtschiffe, die oben beschrieben wurden, weisen jedoch die nachfolgend
beschriebenen Probleme auf.
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Im
Allgemeinen wird nämlich
Seewasser als Ballast verwendet, wenn das große Frachtschiff jedoch dieses
Seewasser in einem Ladebereich aufnimmt, sich in einem anderen Bereich
des Meeres bewegt und dann den Seewasserballast in das Meer abgelassen,
so dass die Fracht an dieser anderen Stelle geladen werden kann,
ist es möglich,
dass Meerestiere aus dem Meeresbereich, in dem der Ballast beladen
wurde, in das Meer in dem anderen Bereich gelangen können, wodurch
möglicherweise
das Ökosystem
verändert
wird. Ideen, wie zum Beispiel das Ersetzen des Ballastes während man
sich auf dem offenen Meer befindet, oder Sterilisieren des Ballastwassers
vor dem Ablassen, wurden als Lösungen
zu diesem Problem vorgeschlagen, diese Maßnahmen sind jedoch nicht ausreichend,
um dieses Problem vollständig
zu lösen.
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Des
weiteren hängt
die Menge des Ballastwassers von der Art des Schiffs ab, beträgt jedoch
im Allgemeinen ungefähr
30% der Verdrängung
des Schiffs, was bedeutet, dass das Schiff eine unnötige und
unbezahlte Belastung trägt,
wenn es sich in einem unbeladenen Zustand befindet. Folglich wird Kraftstoff
verschwendet, was auch vom Gesichtspunkt der Energieerhaltung ein
Problem darstellt.
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Angesichts
der oben beschriebenen Umstände
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein großes Frachtschiff
zu schaffen, welches in der Lage ist, die mit Änderungen im Tiefgang entsprechend
dem Zustand der Beladung verbundenen Probleme zu lösen, ohne
Ballastwasser zu verwenden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
großes
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in Anspruch 1 angegeben.
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Gemäß der Erfindung
kann das Schiff durch Verwendung einer verjüngten Form für die Form
des Schiffskiels tiefer eingetaucht werden als ein konventionelles
Schiff mit einem flachen Kiel, und zwar um einen Betrag, der der
Verringerung des Volumens entspricht, das durch Abschneiden der
Ränder
des flachen Kiels erreicht wird.
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Demzufolge
kann die Vielzahl von Problemen, welche auftreten, wenn der Tiefgang
gering ist (einschließlich
der Erhöhung
der Scherkraft und des Längsbiegemo ments,
welche auf das Schiff aufgrund von Aufbuchtung, Schlagen und Propeller-Blindlaufen
gebracht werden, sowie schlechter Manövrierfähigkeit und ähnliches)
vermieden werden.
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Des
weiteren kann gemäß dieser
Konstruktion, bei welcher die Form des Schiffskiels eine verjüngte Form
ist, weil der Tiefgang ohne Verwenden des konventionellen Ballastwassers
vertieft werden kann, die Sorge hinsichtlich der Auswirkungen des Ablassens
von Ballastwasser auf das Ökosystem vermieden
werden.
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Auf ähnliche
Art und Weise wird, weil es möglich
ist, in einem unbeladenen Zustand ohne das Beladen von Ballastwasser
zu fahren bzw. zu navigieren, kein überschüssiger Kraftstoff verbraucht, was
zu dem Schritt in Richtung eines energieeffizienteren Transports
beiträgt.
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Der
Schiffsboden bzw. Kiel kann, wenn er im Querschnitt betrachtet wird,
eine V-Form aufweisen, welche aus geraden Linien gebildet ist, welche
sich von der Mitte zu beiden Rändern
desselben erstrecken.
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In
diesem Fall ist, weil der Hauptbereich des Kiels aus zwei einfachen,
ebenen, geneigten Flächen gebildet
ist, die Konstruktion des Kiels einfacher als in dem Fall, in dem
der Kiel eine gekrümmte
Oberfläche
aufweist.
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Entweder
ein paralleler Abschnitt oder ein mittlerer Abschnitt des Kiels
kann, wenn er im Querschnitt betrachtet wird, einen Winkel zwischen
den geneigten Flächen
auf jeder Seite der Mitte aufweisen, der sich in einem Bereich von
60° bis
170° bewegt.
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Probleme
können
auftreten, falls der Winkel zwischen den zwei geneigten Flächen auf
jeder Seite der Mitte 170° überschreitet,
weil der Tiefgang nicht ausreichend tief genug sein kann, oder falls
der Winkel kleiner als 60° ist,
weil die erforderliche Verdrängung
nicht sichergestellt werden kann. Folglich ist ein Winkel innerhalb
des Bereichs von 60° bis
170° zu bevorzugen.
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Des
weiteren ist es durch Sicherstellen, dass die Verdrängung der
hinteren Hälfte
des Schiffes von der Mitte in der Längsrichtung zu dem Heck größer ist als
diejenige der vorderen Hälfte,
möglich,
ungefähr dieselbe
gesamte Verdrängung
wie ein konventionelles Schiff sicherzustellen.
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In
dem ersten Aspekt des großen
Frachtschiffs kann ein Verdrängungsvolumen
von einer mittleren Position in einer Längsrichtung zu dem Heck größer sein
als ein Verdrängungsvolumen
von der mittleren Position zu dem Bug.
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In
diesem Fall kann die vordere Hälfte
des Schiffes, von der Mitte in einer Längsrichtung zu dem Bug, tiefer
als bei konventionellen Rümpfen
eingetaucht wer den. Folglich ist es möglich, die Probleme zu vermeiden,
die auftreten, wenn der Tiefgang der vorderen Hälfte des Schiffes einschließlich des
Bugs gering ist (wie z. B. das Problem einer Erhöhung der Scherkraft und des
Längsbiegemoments,
welche auf das Schiff aufgrund von Aufbuchtung aufgebracht werden,
sowie das Problem des Schlagens). Zusätzlich kann bei dieser Konstruktion
die Sorge hinsichtlich der Wirkung des Ablassens von Ballastwasser auf
ein Ökosystem
eliminiert werden, weil der Tiefgang ohne die Verwendung von konventionellem
Ballastwasser tiefer gemacht werden kann. Auf eine ähnliche
Art und Weise wird, weil es möglich
ist, in einem unbeladenen Zustand ohne das Zuladen von Ballastwasser
zu navigieren, kein überschüssiger Kraftstoff
verbraucht, was zu dem Schritt in Richtung eines energieeffizienteren
Transports beiträgt.
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Des
weiteren ist es dadurch, dass sichergestellt wird, dass die Verdrängung der
hinteren Hälfte des
Schiffes von der Mitte in der Längsrichtung
zu dem Heck größer als
diejenige der vorderen Hälfte ist,
möglich,
ungefähr
dieselbe Gesamtverdrängung wie
ein konventionelles Schiff sicherzustellen.
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Das
Heck kann einen Vortriebsmechanismus und eine Hebe aufweisen, welche
den Vortriebsmechanismus in einer vertikalen Richtung anhebt und senkt.
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In
diesem Fall ist es, wenn der Tiefgang verhältnismäßig gering ist, wenn sich das
Schiff in einem unbela denen Zustand befindet, durch Absenken des Vortriebsmechanismus
möglich,
den Vortriebsmechanismus vollständig
einzutauchen und dadurch das Problem des Propeller-Durchlaufens
mit größerer Gewissheit
zu vermeiden. In umgekehrter Weise kann, wenn der Tiefgang verhältnismäßig groß ist, wenn
das Schiff vollständig
geladen ist, durch Anheben des Vortriebsmechanismus der Vortriebsmechanismus
in ausreichender Weise von dem Meeresgrund weg bewegt werden, um
das Navigieren in seichtem Wasser zu ermöglichen. Des weiteren ist ein
zusätzlicher
Vorteil des Bewegens des Propellers weg von dem Rumpf durch Absenken
des Vortriebsmechanismus derjenige, dass die Auswirkungen von auf
den Rumpf einwirkenden, von dem Propeller erzeugte Vibrationen verringert
werden können.
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Bei
dem großen
Frachtschiff gemäß der Erfindung
weist entweder der Kiel oder der Kiel zusammen mit unteren seitlichen
Abschnitten des Schiffes einen Auftriebsgenerator auf, welcher mit
Gas füllbar ist.
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In
diesem Fall ist es, wenn sich das Schiff in einem vollständig beladenen
Zustand befindet, möglich,
durch Auffüllen
des Auftriebsgenerators mit Gas einen ausreichenden Auftrieb sicherzustellen,
und des weiteren kann, wenn sich das Schiff in einem nicht beladenen
Zustand befindet, durch Einsetzen einer Konstruktion, in welcher
Seewasser frei durch den Auftriebsgenerator fließen kann, ohne zu stehen, der
Auftrieb verringert und der Tiefgang weiter erhöht werden, und des weiteren
werden Meerestiere nicht in andere Meeresbereich transportiert.
Folglich ist es möglich,
das Wasserniveau mit einem größeren Grad an
Flexibilität
entsprechend dem Zustand der Beladung zu steuern, zum Beispiel ob
das Schiff sich in einem vollständig
beladenen oder leeren Zustand befindet, während außerdem der Transport von Meerestieren
verhindert wird.
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine Seitenansicht, die eine erste Ausführungsform eines großen Frachtschiffs
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2A bis 2C sind
Diagramme, die dasselbe große
Frachtschiff zeigen, wobei 2A eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1 ist, 2B eine
Schnittansicht entlang der Linie B-B in 1 ist und 2C eine
Schnittansicht entlang der Linie C-C in 1 ist.
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3 ist
ein Diagramm, welches das große Frachtschiff
in einem vollständig
beladenen Zustand zeigt, betrachtet in demselben Schnitt. wie 2B.
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4 ist
ein Diagramm, welches das große Frachtschiff
in einem unbeladenen Zustand zeigt, betrachtet in demselben Schnitt
wie 2B.
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5 ist
eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines großen Frachtschiffs
der vorliegenden Erfindung.
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6A bis 6C sind
Diagramme, die das große
Frachtschiff zeigen, wobei 6A eine
Schnittansicht entlang der Linie D-D in 1 ist, 6B eine
Schnittansicht entlang der Linie E-E in 1 ist und 6C eine
Schnittansicht entlang der Linie F-F in 1 ist.
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7 ist
ein Diagramm, welches die Verdrängungsverteilung
entlang der Längsrichtung
des großen
Frachtschiffs zeigt, wobei die horizontale Achse die Position entlang
der Längsrichtung
des Rumpfes und die vertikale Achse die Verdrängung anzeigt.
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8A und 8B sind
Teilvergrößerungen,
welche den Heckbereich gemäß einer
dritten Ausführungsform
eines großen
Frachtschiffs der vorliegenden Erfindung zeigt.
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9 zeigt
eine vierte Ausführungsform
eines großen
Frachtschiffs der vorliegenden Erfindung und ist eine Schnittansicht
an der mittleren Position in einer Längsrichtung entlang des Rumpfes.
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10 zeigt
eine fünfte
Ausführungsform
eines großen
Frachtschiffs der vorliegenden Erfindung und ist eine Schnittansicht
an der mittleren Position in der Längsrichtung entlang des Rumpfes.
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11 ist
ein Diagramm, welches den Kiel des großen Frachtschiffs zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein großes Frachtschiff mit einer
Verdrängung
von mehr als 1000 Tonnen, wie zum Beispiel einen Tanker, einen Großraumfrachter,
ein Containerschiff, einen LNG-Frachter oder einen Autofrachter,
und betrifft insbesondere ein großes Frachtschiff, bei welchem die
Verwendung von Ballastwasser unnötig
ist. Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind nachfolgend unter Bezugnahme auf 1 bis 11 beschrieben.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch natürlich nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt. Des
weiteren können
Merkmale dieser Ausführungsformen
miteinander verbunden werden.
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Zuerst
wird eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben. 1 ist
eine Seitenansicht, welche ein großes Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
zeigt. Des weiteren sind 2A bis
C Diagramme, welche dasselbe große Frachtschiff zeigen, wobei 2A eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1 ist, 2B eine Schnittansicht
entlang der Linie B-B in 1 ist und 2C eine
Schnittansicht entlang der Linie C-C in 1 ist. 3 ist ein
Diagramm, welches dasselbe große
Frachtschiff in einem vollständig
beladenen Zustand zeigt und ist eine Schnittansicht desselben, in 2B gezeigten
Schnitts. Des weiteren ist 4 ein Diagramm,
welches dasselbe große
Frachtschiff in einem unbeladenen Zustand zeigt und ist eine Schnittansicht
desselben in 2B gezeigten Schnitts.
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In 1 bezeichnet
das Bezugszeichen 1 einen Rumpf, das Bezugszeichen 2 bezeichnet
einen Propeller und das Bezugszeichen 3 bezeichnet ein Ruder.
Ein Bug 1h des Rumpfes 1 befindet sich auf der
rechten Seite der Figur, die Position des Schnitts B-B ist eine
mittlere Position 1m in einer Längsrichtung entlang des Rumpfes 1 und
die linke Seite der Figur ist das Heck 1t des Rumpfes 1.
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Wie
in den 2A bis 2C dargestellt,
ist bei dem großen
Frachtschiff gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Schiffsboden bzw. Kiel 1a (untere Fläche) von
dem Bug 1h zu dem Heck 1t in einem Querschnitt
senkrecht zu der Längsrichtung
des Rumpfes 1a betrachtet von einer verjüngten Form, welche
sich in Richtung einer Mitte CL des Kiels in einer Breitenrichtung
verjüngt.
Des weiteren zeigen die Bezeichnungen 1s Seitenwände an,
welche sich von beiden Rändern
des Kiels 1a vertikal nach oben erstrecken.
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Die
Details der verjüngten
Form des Kiels 1a werden nachfolgend unter Bezugnahme auf 3 beschrieben,
welche das Schiff in einem vollständig beladenen Zu stand zeigt.
Wie in 3 dargestellt, weist der Kiel 1a, wenn
er in einem Querschnitt senkrecht zu der Längsrichtung betrachtet wird,
eine V-Form auf, die aus geraden Linien gebildet ist, welche sich
von der Mitte CL (mit einem untersten Punkt 1a1) zu beiden
Rändern 1a2 erstrecken.
Zusätzlich ist
diese V-Form derart, dass in einem parallelen Bereich, welcher den
Hauptabschnitt des Kiels 1a bildet (bei konventionellen
Rumpfformen bezieht sich dieser parallele Bereich auf den Bereich
mit dem flachen Kiel. Einige Rumpfformen weisen keinen parallelen Bereich
auf, in solchen Fällen
bezieht sich der Bereich auf die Mitte in der Längsrichtung des Rumpfes), der
Winkel a zwischen den geneigten Flächen 1a3 auf jeder
Seite der Mitte Cl liegt in einem Bereich von 60° bis 170°. Im Übrigen ist der Rumpf 100,
der durch die gestrichelte Linie in dem Diagramm angedeutet ist,
derjenige eines konventionellen großen Frachtschiffs in einem
vollständig
beladenen Zustand mit einem Kiel, welcher eine flache, ebene Form
aufweist.
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Der
Grund, dass sich der Winkel a innerhalb des Bereichs von 60° bis 170° befindet,
ist darin begründet,
dass, falls der Winkel a größer als
170° ist, der
Tiefgang nicht ausreichend groß sein
kann, wohingegen, falls der Winkel kleiner als 60° ist, die
notwendige Verdrängung
nicht sichergestellt werden kann. Folglich ist ein Winkel innerhalb
des Bereichs von 60° bis
170° zu
bevorzugen.
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Durch
die Verwendung einer verjüngten Form
für die
Form des Kiels des Rumpfes 1 wie bei der vorliegenden Ausführungsform
kann der Rumpf 1 tiefer eingetaucht werden als der Rumpf 100 mit
der konventionellen flachen Bodenform, und zwar um einen Betrag,
der der Verringerung des Volumens entspricht, die durch Wegschneiden
der Ränder
des flachen Bodens erreicht wird. Mit anderen Worten kann in dem
vollständig
beladenen Zustand, der in 3 dargestellt
ist, durch Verringern des Volumens um einen Betrag, der den zwei
Eckbereichen des flachen Bodens des konventionellen Rumpfes 100 entspricht (die
durch die schraffierten Linien a, a angedeuteten Bereiche) in dem
in 4 gezeigten unbeladenen Zustand ein Tiefgang L2
erreicht werden, welcher größer ist
als der Tiefgang L1 des konventionellen Rumpfes 100.
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In
diesem Fall ist es möglich,
das verringerte Volumen "a" zum Beispiel durch
Anwenden eines Rumpfbreitenmaßes
W1 zu kompensieren, welches breiter als das konventionelle Rumpfbreitenmaß W2 ist,
wie in 3 dargestellt. Mit anderen Worten vergrößert sich
in dem vollständig
beladenen Zustand durch Anwenden eines Rumpfbreitenmaßes W1, welches
breiter als dasjenige von konventionellen Rümpfen ist, das Volumen um einen
Betrag, der gleich dem durch die doppelt schraffierten bzw. gekreuzten
Linien b angedeutet ist. Des weiteren kann durch Anwenden eines
Rumpfbreitenmaßes
W1, wodurch das gesamte Volumen der schraffierten Bereiche "a" gleich dem gesamten Volumen der schraffierten
Bereiche "b" ist, eine Gesamtverdrängung erreicht
wer den, welche dieselbe ist wie diejenige bei dem konventionellen
Rumpf 100.
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Diese
Gleichheit der gesamten Verdrängung wird
auch in dem in 4 dargestellten unbeladenen Zustand
beibehalten. Mit anderen Worten, das Volumen des schraffierten Bereichs "d" in 4 ist gleich dem
gesamten Volumen der schraffierten Bereich "e" und "f".
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Des
weiteren beinhalten zusätzlich
zu der oben erwähnten
Verbreiterung des Rumpfbreitenmaßes W1 andere Verfahren zum
Kompensieren der Verdrängung
der schraffierten Bereiche "a" das Verwenden einer
Rumpflänge,
welche länger
ist als diejenige des konventionellen Rumpfes 100, Verlängern sowohl
des Rumpfbreitenmaßes
W1 als auch der Rumpflänge
oder Erhöhen
der Verdrängung
durch Anheben der Höhe
des von vorn betrachteten Schiffes in der vertikalen Richtung und
Erhöhen
des Tiefgangs. Ein Ausgleich könnte
auch durch Erhöhen
der Verdrängung
von anderen Bereichen als dem parallelen Bereich erreicht werden.
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Des
weiteren können
die Probleme, welche auftreten, wenn der Tiefgang gering ist (wie
z. B. eine Erhöhung
der Scherkraft und des Längsbiegemoments,
welche aufgrund von Aufbuchtung, Schlagen, Propeller-Durchlaufen
und schlechter Manövrierbarkeit
auf das Schiff aufgebracht werden), vermieden werden, weil bei dem
großen
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Erfindung der Tiefgang in einem unbeladenen Zustand größer als
derjenige des konventionellen Rumpfes 100 gehalten werden kann,
während dieselbe
Verdrängung
wie bei dem konventionellen Rumpf beibehalten wird.
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Des
weiteren können
Bedenken bezüglich der
Auswirkungen auf das Ökosystem
aufgrund von Ablassen von Ballastwasser eliminiert werden, weil der
Tiefgang ohne die Verwendung von Ballastwasser wie bei konventionellen
Schiffen erhöht
werden kann, und zwar durch Anwenden der Konstruktion, bei welcher
die Form des Kiels eine verjüngte
Form ist.
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Auf
eine ähnliche
Art und Weise wird, weil es möglich
ist, in einem unbeladenen Zustand ohne das Beladen von Ballastwasser
zu navigieren, kein überschüssiger Kraftstoff
verbraucht, was zu dem Schritt in Richtung eines energieeffizienteren
Transports beiträgt
(mit anderen Worten, es ist möglich,
mehr Güter
unter Verwendung derselben Energiemenge zu transportieren).
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Zusätzlich ist
es durch Verwenden der Konstruktion, bei welcher der Kiel verjüngt ist,
möglich, den
Grad der Auswirkung des Schlagens gegen die untere Fläche des
Schiffes im Vergleich mit einem konventionellen, flachen Kiel zu
reduzieren (üblicherweise
tendieren Wellen dazu, den Kiel senkrecht zu treffen, mit der verjüngten Form
der vorliegenden Erfindung treffen die Wellen den Kiel jedoch indirekt und
werden zu den Seiten gedrängt,
wodurch der Aufprall verringert wird). Je geringer der oben erwähnte Winkel
a, umso ausgeprägter
wird dieser den Aufprall verringernde Effekt, obwohl es, wie oben
erwähnt,
zu bevorzugen ist, dass dieser Winkel innerhalb eines Bereichs gehalten
wird, welcher die notwendige Verdrängung sicherstellt.
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Die
Wirkungen des großen
Frachtschiffs gemäß der oben
beschriebenen vorliegenden Ausführungsform
werden nachfolgend zusammengefasst.
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Das
große
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
verwendet eine Konstruktion, in welcher die Form des Kiels 1a von
dem Bug 1h zu dem Heck lt in einem Querschnitt senkrecht
zu der Längsrichtung
des Kiels 1a betrachtet in Richtung der Mitte CL in der
breiten Richtung des Kiels verjüngt
ist. Gemäß dieser
Konstruktion ist es, weil der Tiefgang größer als derjenige des konventionellen
Rumpfes 100 mit einem flachen Boden gehalten werden kann, ohne
Ballastwasser zu verwenden, möglich,
Probleme zu vermeiden, welche aufgrund eines geringen Tiefgangs
auftreten, sowie Probleme, welche aufgrund der Verwendung von Ballastwasser
auftreten, und zwar ohne die Verdrängung in dem unbeladenen Zustand
zu erhöhen.
Folglich ist es möglich,
die mit Veränderungen
in dem Tiefgang entsprechend dem Zustand der Beladung verbundenen
Probleme zu lösen,
ohne Ballastwasser zu verwenden.
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Des
weiteren verwendet das große
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
eine Konstruktion, bei welcher der Kiel 1a in dem oben
erwähnten
Schnitt betrachtet eine V-Form aufweist, die aus geraden Linien
gebildet ist, welche sich von der Mitte CL zu beiden Seiten davon
erstrecken. Gemäß dieser
Konstruk tion ist, weil der Kiel 1a als hauptsächliche
strukturelle Elemente zwei flache, geneigte Flächen 1a3 aufweist,
die Konstruktion einfacher als in dem Fall, in welchem der Kiel
eine gekrümmte
Fläche
aufweist und es ist deshalb möglich,
die Konstruktionskosten des großen
Frachtschiffs zu verringern.
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Des
weiteren verwendet das große
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
eine Konstruktion, bei welcher der Kiel 1a in dem oben
genannten Schnitt betrachtet einen Winkel a zwischen den zwei geneigten
Flächen 1a3 auf
jeder Seite der Mitte des Kiels aufweist, welcher in den Bereich
von 60° bis
170° fällt. Gemäß dieser
Konstruktion ist es möglich,
den Tiefgang ausreichend zu erhöhen,
während
gleichzeitig die notwendige Verdrängung sichergestellt wird.
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Des
weiteren ist die Konstruktion, obwohl die Verbindungen zwischen
beiden Seiten des Kiels 1a und der Seitenwände 1s in
dieser Ausführungsform winklig
sind, nicht auf diese Form beschränkt und die Verbindungen könnten auch
abgestufte Kurven sein.
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Als
nächstes
wird eine zweite Ausführungsform
eines großen
Frachtschiffs gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf 5 bis 7 beschrieben. 5 ist
eine Seitenansicht, welche das große Frachtschiff gemäß der vorliegenden Ausführungsform
zeigt. Des weiteren sind 6A bis
C Diagramme, welche dasselbe große Frachtschiff zeigen, wobei 6A eine
Schnittansicht entlang der Linie D-D in 1 ist, 6B eine
Schnittansicht entlang der Linie E-E in 1 ist und 6C eine
Schnittansicht entlang der Linie F-F in 1 ist. Des
weiteren ist 7 ein Diagramm, welches die Verdrängungsverteilung
entlang der Längsrichtung desselben
großen
Frachtschiffs zeigt, bei welchem die horizontale Achse die Position
auf dem Rumpf in der Längsrichtung
und die vertikale Achse die Verdrängung anzeigt.
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Diejenigen
strukturellen Elemente, welche identisch mit denjenigen der ersten
Ausführungsform sind,
sind unter Verwendung derselben Bezugszeichen beschrieben.
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In 5 bezeichnet
das Bezugszeichen 11 einen Rumpf, das Bezugszeichen 2 einen
Propeller und das Bezugszeichen 3 bezeichnet ein Ruder.
Die rechte Seite des Diagramms ist der Bug 11h des Rumpfes 11,
die Position des Schnitts entlang der Linie E-E ist die mittlere
Position 11m in einer Längsrichtung
entlang des Rumpfes 11 und die linke Seite des Diagramms
ist das Heck 11t des Rumpfes 11.
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Wie
in 6A und 6B dargestellt,
ist die Form der vorderen Hälfte 11F des
großen
Frachtschiffs gemäß der vorliegenden
Erfindung in einem Schnitt senkrecht zu der Längsrichtung des Rumpfes 11a betrachtet,
von der mittleren Position 11m in der Längsrichtung des Kiels (untere
Fläche)
zu dem Bug 11h in Richtung der Mitte CL in der Breitenrichtung des
Kiels verjüngt.
Des weiteren zeigen die Bezugszeichen 11s Seitenwände an,
welche sich von jedem Rand des Kiels 11a vertikal nach
oben erstrecken.
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Die
Details der verjüngten
Form des vorderen Bereichs 11F des Rumpfes 11a sind
dieselben wie für
den Rumpf 1a, der in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde,
und zwar mit einer V-Form, die aus geraden Linien gebildet ist,
welche sich von der Mitte CL zu beiden Rändern desselben erstrecken,
betrachtet in einem Schnitt senkrecht zu der Längsrichtung des Rumpfes. Zusätzlich fällt auf
dieselbe Art und Weise wie der zuvor genannte Winkel a ein Winkel
b zwischen den zwei geneigten Flächen 11a3 auf
jeder Seite der Mitte CL innerhalb eines Bereiches von 60° bis 170° innerhalb
des parallelen Bereichs des Rumpfes.
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Durch
Verwenden dieses verjüngten
vorderen Bereiches 11F kann der Rumpf tiefer eingetaucht werden
(der Tiefgang kann in dem unbeladenen Zustand erhöht werden)
als bei konventionellen Rümpfen
mit flachem Kiel, und zwar aus denselben Gründen wie sie für die erste
Ausführungsform
beschrieben wurden.
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Folglich
ist es möglich,
die Probleme zu vermeiden, welche auftreten, wenn der Tiefgang der
vorderen Hälfte 11F des
Schiffs einschließlich
des Bugs 11h gering ist (wie zum Beispiel das Problem einer Erhöhung der
Scherkraft und des Längsbiegemoments,
welche auf das Schiff aufgrund von Aufbuchtung aufgebracht werden,
sowie das Problem des Schlagens). Zusätzlich können Sorgen über die
Auswirkungen des Ablassens von Bal lastwasser auf ein Ökosystem
vermeiden werden, weil der Tiefgang ohne die Verwendung von konventionellem
Ballastwasser erhöht
werden kann. Auf eine ähnliche
Art und Weise wird kein überschüssiger Kraftstoff
verbraucht, weil es möglich
ist, in einem umbeladenen Zustand ohne das Zuladen von Ballastwasser
zu navigieren, was zu dem Schritt in Richtung eines energieeffizienteren
Transports beiträgt.
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Zusätzlich weist
bei der vorliegenden Ausführungsform
der parallele Bereich der hinteren Hälfte 11B des Kiels 11a eine
flache Form auf. Folglich ist, wie durch die durchgezogene Linie
in 7 dargestellt ist, die Verdrängungsverteilung in der Längsrichtung
derart, dass die Verdrängung
des hinteren halben Bereichs 11B größer ist als diejenige des vorderen
halben Bereichs 11F.
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Auf
diese Art und Weise gleicht der hintere halbe Bereich 11B durch
Sicherstellen einer Verdrängung
für den
hinteren halben Bereich 11B, welche größer ist als diejenige des vorderen
halben Bereichs 11F, die Verringerung der Verdrängung des
vorderen halben Bereichs 11B aus und es ist möglich, ungefähr dieselbe
gesamte Verdrängung
wie bei einem konventionellen Schiff zu erreichen (mit anderen Worten,
falls die gestrichelte Linie in 7 die Verdrängungsverteilung
eines konventionellen Rumpfs ist, dann wird bei dem Rumpf 11 der
vorliegenden Ausführungsform
die Verdrängung
des vorderen halben Bereichs 11F in Richtung des hinteren
halben Bereichs 11B verschoben, obwohl die gesamte Verdrängung ungefähr dieselbe
ist wie bei dem konventionellen Rumpf).
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Die
Wirkungen des großen
Frachtschiffs gemäß der oben
beschriebenen vorliegenden Ausführungsform
werden nachfolgend zusammengefasst.
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Das
große
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
verwendet eine Konstruktion, bei welcher die Verdrängung des
Kiels 11a von der mittleren Position in der Längsrichtung
bis zu dem Heck 11t größer ist
als die Verdrängung
des Kiels 11a von der mittleren Position zu dem Bug 11h.
Gemäß dieser
Konstruktion ist es, weil der Tiefgang des vorderen halben Bereiches 11F größer gehalten
werden kann als derjenige eines konventionellen Rumpfes mit flachem
Kiel, ohne die Verwendung von Ballastwasser möglich, Probleme zu vermeiden,
welche aufgrund eines geringen Tiefgangs auftreten, sowie Probleme,
welche aufgrund der Verwendung von Ballastwasser auftreten, ohne
die Verdrängung
in dem unbeladenen Zustand zu erhöhen. Folglich ist es möglich, die
mit Veränderungen
des Tiefgangs verbundenen Probleme, die dem Zustand der Beladung
entsprechen, ohne die Verwendung von Ballastwasser zu lösen.
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Des
weiteren kann die kombinierte Verdrängung derjenigen Bereiche,
die von dem Kiel 11a entfernt wurden, um die verjüngte Form
zu erreichen, durch Erhöhen
der Verdrängung
des hinteren halben Bereichs 11B des Kiels 11a ausgeglichen
werden, so dass es möglich
ist, unge fähr
dieselbe gesamte Verdrängung
wie bei einem konventionellen Rumpf sicherzustellen.
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Des
weiteren wurde bei der vorliegenden Ausführungsform die Verdrängung des
vorderen halben Bereichs 11F auf einen geringeren Wert
als diejenige des hinteren halben Bereichs 11B reduziert, und
zwar durch Verwenden einer verjüngten
Form für den
vorderen halben Bereich 11F des Kiels 11a. Die vorliegende
Ausführungsform
ist jedoch nicht auf diese Konstruktion beschränkt und die gleiche Wirkung kann
auch durch andere Maßnahmen,
wie zum Beispiel Herstellen einer Breite des vorderen halben Bereichs 11F erreicht
werden, welcher schmaler ist als die Breite des hinteren halben
Bereichs 11B.
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Als
nächstes
wird eine dritte Ausführungsform
des großen
Frachtschiffs der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 8A und 8B beschrieben. 8A und 8B sind
Teilvergrößerungen,
welche den Heckbereich des großen
Frachtschiffs der vorliegenden Ausführungsform zeigen.
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Eine
Eigenschaft der vorliegenden Ausführungsform ist, dass anstatt
der oben genannten Propeller 2 und Ruder 3 der
ersten und zweiten Ausführungsformen
das Heck 1t (11t) mit einer Gondelantriebseinrichtung 21 (ein
Vortriebsmechanismus, der auch als T-Antrieb, Entenantrieb, Z-Propeller
oder Z-Antrieb bekannt ist) ausgestattet ist, welcher angehoben
und abgesenkt werden kann, wie in 8A und 8B dargestellt.
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Diese
Gondelantriebseinrichtung 21 weist einen Propeller 21a,
ein Gehäuse 21b,
einen Motor 21c, der innerhalb des Gehäuses 21b untergebracht ist,
und einen Ruderbereich 21d auf, welcher das Gehäuse 21b auf
dem Heck 1t (11t) trägt und als ein Ruder wirkt.
Des weiteren agiert zusätzlich
zu diesem Ruderbereich 21d die Vortriebskraft des Propellers 21a auch
als ein Ruder.
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Diese
Gondelantriebseinrichtung 21 kann das Schiff durch die
Erzeugung einer Vortriebskraft unter Verwendung des Motors 21c zum
rotationsmäßigen Antreiben
des Propellers 21a und durch Verändern der Richtung des Propellers 21a und
des Ruderbereichs 21d um eine vertikale Achse steuern.
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Bei
dem großen
Frachtschiff der vorliegenden Ausführungsform ist es, wenn der
Tiefgang verhältnismäßig gering
ist, wenn sich das Schiff in einem unbeladenen Zustand befindet,
wie gemäß 8A, durch
Absenken der Gondelantriebseinrichtung 21 möglich, die
Gondelantriebseinrichtung 21 vollständig einzutauchen und dadurch
das Problem des Propeller-Durchlaufens mit größerer Sicherheit zu vermeiden.
Im Gegensatz dazu kann, wenn der Tiefgang verhältnismäßig groß ist, wenn das Schiff vollständig beladen
ist, wie in 8B, durch Anheben der Gondelantriebseinrichtung 21 die
Gondelantriebseinrichtung 21 ausreichend von dem Meeresgrund
wegbewegt werden, um das Navigieren in seichtem Gewässer zu
erlauben. Folglich ist es möglich,
die mit Veränderungen
des Tiefgangs verbundenen Probleme entsprechend dem Zustand der
Beladung ohne die Verwendung von Ballastwasser zu lösen.
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Des
weiteren besteht ein zusätzlicher
Vorteil des Absenkens der Gondelantriebseinrichtung 21 und
des Bewegens des Propellers 21a weg von dem Rumpf, dass
die Auswirkungen von Vibrationen auf den Rumpf, die von dem Propeller 21a verursacht werden,
verringert werden können.
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Des
weiteren wurde bei der vorliegenden Ausführungsform eine Gondelantriebseinrichtung 21 verwendet,
bei welcher der Motor 21c innerhalb des Gehäuses 21b angeordnet
war. Die vorliegende Ausführungsform
ist jedoch nicht auf diese Anordnung beschränkt und eine Anordnung, bei
welcher ein Motor innerhalb des Hecks lt (11t) installiert
ist und der Vortrieb dieses Motors über einen Getriebemechanismus
auf den Propeller 21a übertragen
werden kann, kann auch verwendet werden (in dem Diagramm nicht dargestellt).
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Des
weiteren wurde die vorliegende Ausführungsform unter Verwendung
eines Rumpfes mit einem verjüngten
Kiel 1a (11a) beschrieben. Die vorliegende Ausführungsform
ist jedoch nicht auf diese Anordnung beschränkt und es kann auch eine Anordnung
verwendet werden, bei welcher die Gondelantriebseinrichtung 21 der
vorliegenden Ausführungsform
mit einem konventionellen flachen Rumpfboden verwendet wird.
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Als
nächstes
wird eine vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 9 beschrieben. 9 zeigt
ein großes Frachtschiff
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
und ist eine Schnittansicht an der mittleren Position in der Längsrichtung
entlang des Rumpfes.
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Wie
in 9 dargestellt, wies bei der ersten bis zu der
dritten Ausführungsform
der Kiel 1a (11a) eine sich linear verjüngende Form
auf (Bezugszeichen 31), bei der vorliegenden Ausführungsform kann
jedoch eine nach unten konvexe, gekrümmte bzw. kurvige Form, wie
durch das Bezugszeichen 32 bezeichnet, oder eine nach oben
konvexe, gekrümmte
Form, wie durch das Bezugszeichen 33 angedeutet, verwendet
werden.
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Die
durch das Bezugszeichen 32 dargestellte, nach unten konvexe,
gekrümmte
Form weist den Vorteil auf, dass sie stärker als die anderen Formen ist,
wohingegen die durch das Bezugszeichen 33 dargestellte,
nach oben konvexe, gekrümmte
Form den Vorteil aufweist, dass sie es ermöglicht, dass ein größere Tiefgang
erreicht werden kann.
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Als
nächstes
wird eine fünfte
Ausführungsform
eines großen
Frachtschiffs der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 10 und 11 beschrieben. 10 zeigt
das große
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
und ist eine Schnittansicht an der mittleren Position in der Längsrichtung
entlang des Rumpfes. Des weiteren ist 11 ein
Diagramm, welches den Kiel desselben großen Frachtschiffs zeigt.
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Ein
Merkmal der vorliegenden Ausführungsform
ist, dass ein Auftriebsgenerator 40, welcher mit Gas gefüllt sein
kann, an dem Kiel 1a (11a) von einer der ersten
bis vierten Ausführungsformen
vorgesehen ist.
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Dieser
Auftriebsgenerator 40 weist eine Vielzahl von langen, rohrförmigen Leitungen 41,
einen Luftfüllmechanismus
(in den Zeichnungen nicht dargestellt) zum Füllen dieser Leitungen 41 mit
Luft und einen Öffnungs-
und Schließmechanismus
(in den Zeichnungen nicht dargestellt) zum Öffnen und Schließen der
Enden der Leitungen 41 auf.
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Die
Leitungen 41 sind parallel entlang der Längsrichtung
des Kiels 1a (11a) angebracht und die Öffnungen
sowohl an dem vorderen Ende als auch dem hinteren Ende der Leitungen 41 werden
durch den Öffnungs-
und Schließmechanismus
geöffnet und
geschlossen.
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Bei
dem großen
Frachtschiff gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ist es in dem vollständig beladenen
Zustand durch Schließen
beider Enden der Leitungen 41 unter Verwendung des Öffnungs- und
Schließmechanismus
und Füllen
des Inneren der Leitungen 41 mit Luft unter Verwendung
des Luftfüllmechanismus
möglich,
einen ausreichenden Auftrieb sicherzustellen.
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Des
weiteren ist es in einem unbeladenen Zustand durch Öffnen beider
Enden jeder Leitung 41 unter Verwendung des Öffnungs-
und Schließmechanismus
und Ablassen der sich darin befindlichen Luft möglich, den Auftrieb zu reduzieren
und den Tiefgang weiter zu erhöhen.
Folglich ist es möglich,
den Tiefgang mit einem größeren Grad
an Flexibilität
entsprechend dem Volumen des Frachtguts zu steuern, zum Beispiel
ob sich das Schiff in dem vollständig
beladenen Zustand oder dem unbeladenen Zustand befindet. Des weiteren
läuft Meerwasser
durch das Innere der Leitung 41, wenn das Schiff mit dem Öffnungs-
und Schließmechanismus
in der offenen Stellung betrieben wird, so dass sich das Schiff
verhält, wie
wenn die Leitungen 41 nicht existieren würden.
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Des
weiteren ist es bei der vorliegenden Ausführungsform durch die Verwendung
gerader Leitungen 41, in denen die Flüssigkeit keinen Raum hat, um stehend
zu werden, für
Wasserablagerungen schwierig, sich innerhalb der Leitungen anzusammeln
und es ist auf diese Weise möglich,
negative Effekte, wie zum Beispiel das Transportieren solcher Wasserablagerungen
in einen anderen Meeresbereich, wo sie andere Ökosysteme beeinflussen können, zu
verhindern.
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Des
weiteren wurde die vorliegende Ausführungsform unter Verwendung
eines Beispiels, in welchem die Vielzahl von Leitungen an dem Äußeren des
Rumpfes vorgesehen sind, beschrieben. Die vorliegende Ausführungsform
ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt und es kann eine Vielzahl
von Durchgangsbohrungen, die entlang der Fahrtrichtung verlaufen,
in dem Rumpf selbst gebildet sein, wie durch die gestrichelten Linien
in 10 dargestellt, und diese Durchgangsbohrungen
können
statt der Leitungen 41 verwendet werden.
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Des
weiteren wurde die vorliegende Ausführungsform unter Verwendung
eines Beispiels beschrieben, in welchem der Auftriebsgenerator 40 nur an
dem Kiel 1a (11a) positioniert war. Die vorliegende Ausführungsform
ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt und der Auftriebsgenerator 40 kann
an dem Kiel 1a (11a) und den unteren seitlichen
Abschnitten des Schiffes angeordnet sein.