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DE60217767T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Gewährleisten der Verriegelung einer Verzögerungsregelschleife auf einer Tiefstverzögerung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Gewährleisten der Verriegelung einer Verzögerungsregelschleife auf einer Tiefstverzögerung Download PDF

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Publication number
DE60217767T2
DE60217767T2 DE60217767T DE60217767T DE60217767T2 DE 60217767 T2 DE60217767 T2 DE 60217767T2 DE 60217767 T DE60217767 T DE 60217767T DE 60217767 T DE60217767 T DE 60217767T DE 60217767 T2 DE60217767 T2 DE 60217767T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
signal
delay
clock signal
control circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60217767T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60217767D1 (de
Inventor
Vincent R. Palo Alto Von Kaenel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Broadcom Corp
Original Assignee
Broadcom Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Broadcom Corp filed Critical Broadcom Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60217767D1 publication Critical patent/DE60217767D1/de
Publication of DE60217767T2 publication Critical patent/DE60217767T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/08Details of the phase-locked loop
    • H03L7/085Details of the phase-locked loop concerning mainly the frequency- or phase-detection arrangement including the filtering or amplification of its output signal
    • H03L7/095Details of the phase-locked loop concerning mainly the frequency- or phase-detection arrangement including the filtering or amplification of its output signal using a lock detector
    • HELECTRICITY
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    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/08Details of the phase-locked loop
    • H03L7/081Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter
    • H03L7/0812Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter and where no voltage or current controlled oscillator is used
    • H03L7/0814Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter and where no voltage or current controlled oscillator is used the phase shifting device being digitally controlled
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • H03L7/081Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter
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    • H03L7/0816Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter and where no voltage or current controlled oscillator is used the controlled phase shifter and the frequency- or phase-detection arrangement being connected to a common input

Landscapes

  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Zeitglieder und insbesondere Verzögerungsregelschleifen(DLL)-Schaltungen.
  • 2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Verzögerungsregelschleifen (DLLs) werden allgemein in Computersystemen und anderen elektronischen Systemen verwendet, um eine angemessene Taktung zu gewährleisten. Eine typische Verzögerungsregelschleife weist einen Phasendiskriminator, einen Zähler und eine programmierbare Verzögerungsleitung auf. Der Phasendiskriminator kann verwendet werden, um die Phase zwischen zwei Eingangstaktsignalen zu vergleichen, wobei eines der Taktsignale ein Referenztaktsignal sein kann, und das andere ein von der DLL ausgegebenes, rückgeleitetes Taktsignal sein kann. Der Phasendiskriminator kann ein UP- oder DOWN-Signal auf der Grundlage der Phasenlage zwischen den Eingangstaktsignalen erzeugen, die dann zu einem Zähler angetrieben werden können. Der Zähler kann daraufhin aufwärts oder abwärts zählen und dadurch die Verzögerung der programmierbaren Verzögerungsleitung justieren, bis die zwei Eingangstaktsignale phasengleich sind.
  • Da ein typischer Phasendiskriminator nur die Phasendifferenz zwischen zwei Eingangstaktsignalen vergleichen kann, ist es möglich, dass eine DLL mehrere Verriegelungspunkte aufweist. Somit ist es möglich, dass die DLL an einem Punkt verriegelt, der das N-fache der Eingangsperiode eines Referenztaktsignals ist, wobei N ein ganzzahliger Wert von größer als oder gleich Eins ist. Wenn die Vorgabe ist, einen bestimmten Typ von Signalen (wie etwa Quadratursignale, d.h. Signale mit einer Phasendifferenz von 90°) zu erzeugen, kann ein Verriegeln bei einem Wert von N größer als Eins ungeeignet sein. In solchen Fällen muss der Designer der DLL-Schaltung sicher stellen, dass die DLL bei einem Wert von N = 1 verriegelt.
  • EP 0 704 975 A1 beschreibt eine digitale Phasenregelschleife, die eine variable Verzögerungsleitung mit grober Schrittgröße und eine variable Verzögerungsleitung mit feiner Schrittgröße aufweist, die in Serie verbunden sind, um einen Referenztaktimpuls zu empfangen und diesen mit variablen Verzögerungen zu versehen. Ein Phasendiskriminator stellt einen Phasenvergleich zwischen dem Referenztaktimpuls und einem verzögerten Taktimpuls zur Verfügung. Eine Verzögerungssteuereinrichtung zählt den Referenztaktimpuls, um einen Zählwert zu erzeugen, und inkrementiert oder dekrementiert den Zählwert in Übereinstimmung mit dem Ausgang des Phasendiskriminators.
  • US 6 087 868 beschreibt eine DLL-Schaltung, die bei der Initialisierung in einen Phasenverzögerungssteigerungsmodus eintritt, um sicher zu stellen, dass sie innerhalb einer vorgegebenen Phasenerfassungsregion in Bezug auf das Referenzsignal verriegelt. Diese Schaltung verwendet eine programmierbare Verzögerungsleitung, die ein Schieberegister aufweist, um die Anzahl von Verzögerungselementen zu steuern, die in Serie verbunden sind.
  • US 6 256 259 B1 beschreibt die Verwendung einer programmierbaren Verzögerungsleitung, die individuell schaltbare, binär gewichtete Kondensatoren zum Laden eines Signalpfades und zum Variieren der Laufzeitverzögerung auf dem Signalpfad aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Verzögerungsregelschleifen(DLL)-Schaltung und ein entsprechendes Verfahren zum Betreiben einer DLL-Schaltung gemäß dem Gegenstand der nebengeordneten Ansprüche 1 bzw. 10 zur Verfügung. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
  • Erfindungsgemäß weist eine DLL-Schaltung einen Phasendiskriminator, einen Zähler, eine programmierbare Verzögerungsleitung und eine Zählersteuerschaltung auf. Bei der Initialisierung der DLL-Schaltung kann die Zählersteuerschaltung konfiguriert werden, um den Zähler unabhängig von der Phasenlage zwischen einem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal der DLL-Schaltung zum Inkrementieren zu veranlassen. Insbesondere kann die Zählersteuerschaltung den Zähler selbst dann zum Inkrementieren veranlassen, wenn die Phasendiskriminatorausgänge anfänglich angeben, dass der Zähler dekrementieren soll. Der Zähler kann mit dem Inkrementieren fortfahren und dadurch die Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal durch Justieren der Verzögerung der programmierbaren Verzögerungsleitung ändern, bis der Phasendiskriminator Inkrementieren angibt und anschließend Dekrementieren angibt. Dies kann gegebenenfalls in einer Phasenverriegelung zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal mit einer minimalen Verzögerung resultieren, bei der eine Phasenverriegelung zwischen möglichen Verzögerungen erzielt werden kann, bei denen eine Verriegelung erzielbar sein könnte. Dann kann die Zählersteuerschaltung auf Grund der von dem Phasendiskriminator gelieferten Angaben den Zähler zum Inkrementieren oder Dekrementieren veranlassen. Sobald die DLL eine Phasenverriegelung zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal erzielt, kann der Zähler seinen Zählwert nach Bedarf inkrementieren oder dekrementieren, um eine Verriegelung aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen.
  • Bei einer Ausführungsform weist die DLL-Schaltung einen Phasendiskriminator, eine Zählersteuerschaltung, einen Zähler und eine programmierbare Verzögerungsleitung auf. Der Phasendiskriminator kann ein Referenztaktsignal sowie ein Ausgangstaktsignal von der programmierbaren Verzögerungsleitung empfangen. Der Phasendiskriminator kann die Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal bestimmen. Im Ansprechen auf die Bestimmung der Phasenlage kann der Phasendiskriminator Signale erzeugen, welche angeben, ob der Zähler inkrementiert oder dekrementiert werden soll, und angeben, ob die DLL-Schaltung eine Verriegelung erzielt hat. Der Phasendiskriminator kann diese Signale zu einer Zählersteuerschaltung antreiben. Im Ansprechen darauf kann die Zählersteuerschaltung konfiguriert werden, um Signale zu erzeugen, welche den Zähler zum Inkrementieren oder Dekrementieren veranlassen. Die Zählersteuerschaltung kann konfiguriert sein, um den Zähler bei Initialisierung der DLL-Schaltung zum Inkrementieren zu veranlassen, wobei die Initialisierung das Setzen des Wertes des Zählerausgangs auf Null umfasst. Eine erneute Initialisierung der DLL-Schaltung kann im Ansprechen auf den Empfang eines Rücksetzsignals durch die Zählersteuerschaltung stattfinden.
  • Der Zähler kann in Abhängigkeit von den von der Zählersteuerschaltung empfangenen Signalen inkrementieren oder dekrementieren. Der Ausgang des Zählers kann an die programmierbare Verzögerungsleitung angetrieben werden, wo der Wert der Zählung die Verzögerung des Referenztaktsignals und dadurch ein Ausgangstaktsignal erzeugen kann. Das Ausgangstaktsignal kann für einen Phasenvergleich mit dem Referenztaktsignal an den Phasendiskriminator rückgeführt werden.
  • Indem bei der Initialisierung oder bei dem Zurücksetzen der DLL-Schaltung ein Inkrementieren des Zählers erzwungen wird, kann die DLL-Schaltung in der Lage sein, eine Phasenverriegelung mit einer minimalen Verzögerung der programmierbaren Verzögerungsleitung zu erzielen. Die Verzögerung, bei der eine Phasenverriegelung stattfindet, kann bei der Verzögerung liegen, bei der die Ausgangstakt- und Referenztaktfrequenzen übereinstimmen. Die DLL-Schaltung ist dazu konfiguriert, eine Phasenverriegelung bei N = 1 zu erzielen, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches der Taktperiode ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Weitere Aspekte der Erfindung ergeben sich bei der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Es zeigt:
  • 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform einer DLL-Schaltung;
  • 2 ein Schemadiagramm einer Ausführungsform eines Phasendiskriminators;
  • 3 ein Schemadiagramm einer Ausführungsform einer Zählersteuerschaltung;
  • 4 ein Schemadiagramm einer Ausführungsform eines Verzögerungselementes; und
  • 5 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines Trägermediums.
  • Konkrete Ausführungsformen der Erfindung sind beispielhaft in der Zeichnung gezeigt und werden vorliegend ausführlich beschrieben.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform einer DLL-Schaltung gezeigt. Die DLL-Schaltung 10 weist einen Phasendiskriminator 12, einen Zähler 14, eine programmierbare Verzögerungsleitung 16 und eine Zählersteuerschaltung 20 auf. Die DLL-Schaltung 10 ist dazu konfiguriert, ein Referenztaktsignal (Referenztakt in 1) zu empfangen und ein Ausgangstaktsignal zu erzeugen (Ausgangstakt in 1). Das Referenztaktsignal wird bei dieser Ausführungsform sowohl von dem Phasendiskriminator 12 als auch von der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 empfangen. Der Phasendiskriminator 12 ist auch dazu konfiguriert, ein Ausgangstaktsignal von der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 über eine Rückkopplungsschleife zu empfangen. Der Phasendiskriminator 12 ist dazu konfiguriert, die Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal zu bestimmen. Der Phasendiskriminator 12 kann auch im Ansprechen auf die Bestimmung der Phasendifferenz zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal Signale erzeugen. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Phasendiskriminator 12 dazu konfiguriert, ein UP-Signal und ein LOCK-Signal zu erzeugen. Wenn das UP-Signal aktiv ist, gibt es an, dass der Zähler 14 auf der Grundlage der Phasendifferenz zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal aufwärts zählen (inkrementieren) soll. Eine Angabe, dass der Zähler 14 auf der Grundlage der Phasendifferenz abwärts zählen (dekrementieren) soll, kann zur Verfügung gestellt werden, wenn sich das UP-Signal in einem inaktiven Zustand befindet und das LOCK-Signal sich in einem inaktiven Zustand befindet. Ein aktiver Zustand des LOCK-Signals gibt an, dass die DLL-Schaltung 10 eine Phasenverriegelung zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal erzielt hat.
  • Die Zählersteuerschaltung 20 ist zwischen dem Phasendiskriminator 12 und dem Zähler 14 angeordnet und ist dazu konfiguriert, das UP-Signal und das LOCK-Signal zu empfangen. Die Zählersteuerschaltung 20 kann auf die UP- und LOCK-Signale ansprechen, indem sie Steuersignale outL oder outH erzeugt. Ein aktiver Zustand des Signals outL kann dem Zähler 16 angeben, dass er seine Zählung dekrementieren soll, während ein aktiver Zustand des Signals outH dem Zähler 16 angeben kann, dass er seine Zählung inkrementieren soll. Bei einer Ausführungsform wählt das Inkrementieren des Zählers eine längere Verzögerung in der programmierbaren Verzögerungsleitung 16, während das Dekrementieren des Zählers eine kürzere Verzögerung wählt. Wenn also der Ausgangstakt den Referenztakt vorzieht, kann die Zählersteuerschaltung 20 den Zähler 14 zum Inkrementieren veranlassen. Wenn der Ausgangstakt den Referenztakt verschleppt, kann die Zählersteuerschaltung 20 den Zähler zum Dekrementieren veranlassen.
  • Die Zählersteuerschaltung 20 kann auch dazu konfiguriert sein, im Ansprechen auf die Initialisierung oder das Zurücksetzen der DLL-Schaltung 10 den Zähler 14 selbst dann zum Inkrementieren veranlassen, wenn der Phasendiskriminator 12 angibt, dass der Zähler 14 dekrementieren soll. Die Zählersteuerschaltung 20 kann weiterhin ein Inkrementieren des Zählers 14 erzwingen, bis der Phasendiskriminator 12 das erste Mal von einer Angabe von Inkrementieren (UP) zu einer Angabe von Dekrementieren übergeht. Danach kann die Zählersteuerschaltung 20 die Signale outL und outH erzeugen, welche die Ausgänge des Phasendiskriminators 12 reflektieren. Genauer gesagt können die Signale outL und outH die Ausgänge des Phasendiskriminator 12 wie folgt reflektieren: das OutH-Signal kann im Ansprechen auf ein aktives UP-Signal aktiv sein und ansonsten inaktiv sein; und das OutL-Signal kann im Ansprechen auf ein inaktives UP-Signal und ein inaktives LOCK-Signal aktiv sein und kann ansonsten inaktiv sein.
  • Der Zähler 14 kann im allgemein im Ansprechen auf die Signale outH und outL inkrementieren oder dekrementieren. Genauer gesagt kann der Zähler 14 im Ansprechen auf ein aktives outH-Signal inkrementieren, im Ansprechen auf ein aktives outL-Signal dekrementieren, und unverändert bleiben, falls weder das Signal outH noch das Signal outL aktiv ist.
  • Der Zähler 14 kann einer von vielen verschiedenen Typen von synchronen binären Zählern sein. Die genaue Anzahl von Ausgängen des Zählers 14 kann von den Anforderungen der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 abhängen. Der Zähler 14 kann auch einen oder mehr Signaleingänge empfangen, die ihn zum Inkrementieren oder Dekrementieren veranlassen (z.B. outL und outH). Die von dem Zähler 14 erzeugten Ausgangssignale können an die programmierbare Verzögerungsleitung 16 angetrieben werden, um den Betrag der Verzögerung zu steuern, der das Referenztaktsignal unterliegt. Der Zähler 14 kann nach Wunsch ein Überlaufzähler oder ein sättigender Zähler sein.
  • Sowohl der Zähler 14 als auch die Zählersteuerschaltung 20 sind dazu konfiguriert, ein Rücksetzsignal zu empfangen. Das Rücksetzsignal kann aktiviert werden, um die DLL-Schaltung 10 zu initialisieren oder zurück zu setzen. Im Ansprechen auf die Aktivierung des Rücksetzsignals kann der Zähler 14 seinen Zählwert auf Null zurücksetzen, während die Zählersteuerschaltung das Signal outH aktivieren kann, wodurch es erzwingt, dass der Zähler 14 mit dem Inkrementieren beginnt, bis der Pha sendiskriminator 12 von einer Angabe von Inkrementieren zu einer Angabe von Dekrementieren übergeht. Der Phasendiskriminator 12 kann anfänglich Dekrementieren angeben, dann aber schließlich Inkrementieren angeben, wenn sich die Phasendifferenz zwischen dem Referenztakt und dem Ausgangstakt im Ansprechen auf die erzwungenen Inkrementierungen ändert. Daraufhin kann der Phasendiskriminator im Ansprechen auf Phasenänderungen wieder Dekrementieren angeben. Auf ähnliche Weise kann der Phasendiskriminator 12, wenn er anfänglich Inkrementieren angibt, schließlich Dekrementieren angeben, wenn sich die Phasendifferenz im Ansprechen auf die erzwungenen Inkrementierungen ändert.
  • Die programmierbare Verzögerungsleitung 16 kann dazu konfiguriert sein, eine Verzögerung für das Referenztaktsignal zur Verfügung zu stellen und dadurch ein Ausgangstaktsignal zu erzeugen. Das Ausgangstaktsignal kann an den Phasendiskriminator 12 rückgeführt werden, der dann die Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal bestimmen kann. Die programmierbare Verzögerungsleitung 16 kann dazu konfiguriert sein, die Phasenlage zwischen den Taktsignalen zu justieren. Der Betrag der zur Verfügung gestellten Verzögerung sowie die Richtung der Justierung können von den von dem Zähler 14 empfangenen Eingängen gesteuert werden. Bei einer Ausführungsform erhöht sich der Betrag der von der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 zur Verfügung gestellten Verzögerung, wenn der Zähler 14 inkrementiert, und nimmt ab, wenn der Zähler 14 dekrementiert.
  • Alternative Ausführungsformen der DLL-Schaltung 10 sind möglich und werden in Betracht gezogen. Beispielsweise können die von dem Phasendiskriminator 12 erzeugten Ausgangssignale bei einer alternativen Ausführungsform UP- und DOWN-Signale umfassen, wobei ein aktives UP-Signal Inkrementieren angibt, ein aktives DOWN-Signal Dekrementieren angibt, und eine Phasenverriegelung angegeben wird, wenn beide Signale inaktiv sind. Bei einer anderen alternativen Ausführungsform können das DOWN-Signal und das LOCK-Signal von dem Phasendiskriminator 12 erzeugt werden, wobei ein aktives DOWN-Signal mit einem inaktiven LOCK-Signal Dekrementieren angibt, und ein inaktives DOWN-Signal zusammen mit einem inaktiven LOCK-Signal Inkrementieren angibt. Ein aktives LOCK-Signal gibt LOCK an. Ferner können Signale bei den in 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsformen aktiv hoch (binär 1) und inaktiv niedrig (binär 0) sein. Andere Ausführungsformen können ein oder mehr der Signale als aktiv niedrig und inaktiv hoch definieren, wobei die Logikschaltung entsprechend geändert ist.
  • Es wird angemerkt, dass zwar eine Ausführungsform der Zählersteuerschaltung 20 den Zähler 14 veranlasst, beim Zurücksetzen zu inkrementieren, dass aber je nach Wunsch andere Ausführungsformen den Zähler veranlassen können, beim Zurücksetzen zu dekrementieren. Wenn beispielsweise ein Inkrementieren des Zählers die Verzögerung der Verzögerungsleitung 16 verringert und ein Dekrementieren die Verzögerung erhöht, kann ein Dekrementieren beim Zurücksetzen wünschenswert sein (und der Zähler 14 kann beispielsweise auf nur binäre Einsen initialisiert werden).
  • Geht man weiter zu 2, so ist dort ein Schemadiagramm einer Ausführungsform des Phasendiskriminators 12 gezeigt. Der Phasendiskriminator 12 weist eine Mehrzahl von Verzögerungselementen 122, ein Paar von Flip-Flops, und logische Gatter zum Antreiben von Ausgangssignalen auf. Andere Ausführungsformen sind möglich und werden in Betracht gezogen. Die Verzögerungselemente können programmierbare Verzögerungselemente sein. Bei einer Ausführungsform sind die Verzögerungselemente 122 programmierbare Verzögerungselemente, sind aber auf einen vorgegebenen Wert fest verdrahtet.
  • Die Verzögerungselemente 122 der in 2 gezeigten Ausführungsform des Phasendiskriminators 12 sind in zwei Ketten angeordnet, von denen die erste Verzögerungselemente 122A, 122B und 122C aufweist. Die zweite Kette von Verzögerungselementen weist Verzögerungselemente 122D, 122E und 122F auf. Die erste Kette von Verzögerungselementen ist dazu konfiguriert, das Ausgangstaktsignal von einer programmierbaren Verzögerungsleitung wie etwa der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 von 1 zu empfangen. Die zweite Kette von Verzögerungselementen ist dazu konfiguriert, das Referenztaktsignal zu empfangen. Das von dem Verzögerungselement 122A empfangene Ausgangstaktsignal läuft durch das Verzögerungselement zum D-Eingang der beiden Flip-Flops 1 und 2 und zu dem Verzögerungselement 122B. Das Ausgangstaktsignal läuft auch von dem Verzögerungselement 122B zu dem Verzögerungselement 122C. Auf ähnliche Weise läuft das Referenztaktsignal durch das Verzögerungselement 122D und das Verzögerungselement 122E zu dem Takteingang des Flip-Flop 1 bzw. zu dem Takteingang des Flip-Flop 2. Zusätzlich läuft das Referenztaktsignal durch das Verzögerungselement 122E zu dem Verzögerungselement 122F. Das Vorhandensein der Verzögerungselemente 122B und 122C in der ersten Kette sowie das Vorhandensein des Verzögerungselementes 122F in der zweiten Kette soll in erster Linie die Impedanz ausgleichen, der das Ausgangstaktsignal und das Referenztaktsignal unterliegen, und dadurch eine annähernd gleiche Verzögerung für jedes Signal am Ausgang jedes entsprechenden Verzögerungselementes zur Verfügung stellen.
  • Wie vorausgehend angemerkt wurde, läuft das Ausgangstaktsignal durch das Verzögerungselement 122A zum Eingang der beiden Flip-Flops 1 und 2, die bei der vorliegenden Ausführungsform D-Flip-Flops sind. Ausführungsformen des Phasendiskriminator 12, welche andere Typen von Flip-Flops anwenden, sind möglich und werden in Betracht gezogen. Die Flip-Flops 1 und 2 werden von den Referenztaktausgängen des Verzögerungselementes 122D bzw. 122E getaktet. Da das durch das Verzögerungselement 122E laufende Referenztaktsignal eine zusätzliche Verzögerung erfährt, kann der Flip-Flop 1 eine ansteigende Flanke an seinem Takteingang vor dem Flip-Flop 2 empfangen. Das Ausgangstaktsignal, welches das Verzögerungselement 122A durchläuft, und das Referenztaktsignal, welches das Verzögerungselement 122D durchläuft, können im Wesentlichen den gleichen Verzögerungsbetrag erfahren, während das Signal aus dem Ausgang des Verzögerungselementes 122E annähernd das Zweifache des von dem Verzögerungselement 122D ausgegebenen Signals sein. Somit kann der Flip-Flop 1 den Wert des Ausgangstaktsignals zeitlich vor dem Flip-Flop 2 erfassen.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform können Ausgabelogik-Gatter verwendet werden, um eine Angabe darüber zur Verfügung zu stellen, ob der Zähler 14 inkrementieren oder dekrementieren soll, wie auch eine Angabe darüber, ob die DLL-Schaltung 10 eine Verriegelung erzielt hat. Das UP-Signal kann aktiv sein, wenn die Ausgänge (Q) der Flip-Flops 1 und 2 gleichzeitig hoch sind. Der Grund dafür ist, dass der Flip-Flop 1 an der ansteigenden Flanke des Referenztaktes ein Hoch (d.h. den erfassten Zustand des Ausgangstaktes) erfasst, und der Flip-Flop 2 an der ansteigenden Flanke eines verzögerten Referenztaktes (vom Ausgang des Verzögerungselementes E) ein Hoch erfasst. Dies zeigt an, dass die ansteigende Flanke des Ausgangstaktsignals vor der ansteigenden Flanke des Referenztaktsignals auftritt. Somit können sich nachfolgende Flanken des Ausgangstaktsignals durch Erhöhen der Verzögerung (mittels Inkrementierens des Zählers 14) näher an nachfolgenden Flanken des Referenztaktsignals befinden.
  • Das LOCK-Signal kann aktiv werden, wenn der Flip-Flop 1 ein Niedrig an der ansteigenden Flanke des Referenztaktsignals und der Flip-Flop 2 ein Hoch an der ansteigenden Flanke des verzögerten Referenztaktsignals erfasst. Dies zeigt an, dass die ansteigende Flanke des Referenztaktsignals innerhalb einer (von den Verzögerungselementen zur Verfügung gestellten) Verzögerungszeit der ansteigenden Flanke des Ausgangstaktsignals liegt.
  • In anderen Fällen können sowohl das LOCK- als auch das UP-Signal inaktiv sein, was angibt, dass die ansteigende Flanke des Referenztaktes vor der ansteigenden Flanke des Ausgangstaktes auftreten kann. Wenn das LOCK-Signal und das UP-Signal beide inaktiv sind, können die ansteigende Flanke des Referenztaktsignals und die ansteigende Flanke des Ausgangstaktsignals durch eine Verringerung der Verzögerung näher zusammengebracht werden, was durch ein Dekrementieren des Zählers 14 bewirkt wird.
  • Wie bereits erwähnt wurde, können alternative Ausführungsformen der DLL-Schaltung 10 einen Phasendiskriminator 12 aufweisen, der UP- und DOWN-Signale oder DOWN- und LOCK-Signale erzeugt. Die logische Schaltungsanordnung kann so entworfen sein, dass sie immer dann ein UP-Signal erzeugt, wenn die Ausgänge der Flip-Flops 1 und 2 gleichzeitig hoch sind. Die logische Schaltungsanordnung kann so entworfen sein, dass sie immer dann ein DOWN-Signal erzeugt, wenn der Ausgang von Flip-Flop 2 niedrig ist. Eine logische Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines LOCK-Signals kann so entworfen sein, dass das LOCK-Signal immer dann aktiv wird, wenn der Ausgang von Flip-Flop 1 niedrig und gleichzeitig der Ausgang von Flip-Flop 2 hoch ist. Die logische Schaltungsanordnung für jegliche dieser Ausführungsformen kann so entworfen sein, dass die erzeugten Signale aktiv hoch oder aktiv niedrig sind.
  • Es wird angemerkt, dass die Verzögerungselemente 122A122F bei einer Ausführungsform eine ungerade Anzahl von Invertierern zwischen dem Eingang (IN) und dem Ausgang (OUT) aufweisen. Auf diese Weise werden die Eingangsinvertierer zwischen dem Ausgangstaktsignal und dem Verzögerungselement 122A sowie dem Referenztakt und dem Verzögerungselement 122B vorgesehen. Bei anderen Ausführungsformen kann eine gerade Anzahl von Invertierern in den Verzögerungselementen enthalten sein, und die Eingangsinvertierern können weg gelassen werden.
  • Unter Bezugnahme auf 3 ist dort ein Schemadiagramm einer Ausführungsform einer Zählersteuerschaltung gezeigt. Die Zählersteuerschaltung 20 ist dazu konfiguriert, das UP-Signal und das LOCK-Signal vom Phasendiskriminator 12 zu empfangen. Im Ansprechen auf die Kombinationen von empfangenen Signalen kann die Zählersteuerschaltung 20 ein Signal outL oder ein Signal outH erzeugen. Ein aktives Signal outL kann den Zähler 14 zum Dekrementieren veranlassen, während ein aktives Signal outH den Zähler 14 zum Inkrementieren veranlassen kann.
  • Unter der Bedingung, dass die Zählersteuerschaltung 20 nach einem Zurücksetzen nicht einen aktiven Zustand des Signals outH erzwingt, kann das Signal outL im Ansprechen auf einen inaktiven Zustand sowohl des LOCK-Signals als auch des UP-Signals vom Phasendiskriminator 12 aktiv sein. Der inaktive Zustand des LOCK-Signals ist in der Ausführungsform von 3 als der obere Eingang des NOR-Gatters 5 enthalten, und die übrigen Bedingungen sind durch den unteren Eingang des NOR-Gatters 5 enthalten (welcher das Signal outH empfängt). Das Signal outH kann im Ansprechen auf einen aktiven Zustand des UP-Signals von dem Phasendiskriminator aktiv sein (oberer Eingang des NOR-Gatters 4). Zusätzlich kann das Signal outH aktiv sein, falls der Komplementärausgang (Q) von Flip-Flop 3 aktiv ist, auch wenn das UP-Signal inaktiv ist. Der Flip-Flop 3 ist bei dieser Ausführungsform ein flankengesteuerter Flip-Flop vom D-Typ. Der Komplementärausgang von Flip-Flop 3 kann im Anschluss an ein Zurücksetzen der DLL-Schaltung 10 aktiv werden, was auch das Aktivieren des in der Zeichnung gezeigten Rücksetzsignals umfasst. Das Aktivieren des Rücksetzsignals löscht den Flip-Flop 3, wodurch der Komplementärausgang von Flip-Flop 3 aktiviert wird (binär 1). Der Komplementärausgang von Flip-Flop 3 ist der untere Eingang an das NOR-Gatter 4, so dass das Signal outH aktiv sein kann, wenn der Komplementärausgang von Flip-Flop 3 aktiv ist. Auf diese Weise kann der Zähler 14 unabhängig von der durch den Phasendiskriminator 12 erfassten Phasenlage aufwärts zählen. Während dieser Zeit kann das UP-Signal aktiv werden. Bei dem ersten Übergang von einem aktiven zu einem inaktiven Zustand an dem UP-Signal empfängt der Flip-Flop 3 eine ansteigende Flanke an seinem Takteingang (durch den Invertierer 6) und erfasst somit den D-Eingang, Vdd (bei dieser Ausführungsform eine logische 1). Somit wird der Komplementärausgang eine logische Null bzw. inaktiv. Der Komplementärausgang von Flip-Flop 3 kann bis zur nächsten Aktivierung des Rücksetzsignals inaktiv bleiben. Somit können im Anschluss an den Anfangszustand der Zählersteuerschaltung 20, in dem das Signal outH unabhängig von dem Zustand der Signaleingänge von dem Phasendiskriminator 12 aktiviert ist, darauf folgende Zustände der Signale outH und outL auf der Grundlage des UP- und LOCK-Signals bestimmt werden. Es ist anzumerken, dass bei aktiviertem LOCK-Signal sowohl das Signal outH als auch das Signal outL inaktiv sein kann, da die Logik des Phasendiskriminators 12 verhindert, dass das UP-Signal und das LOCK-Signal gleichzeitig aktiv sind.
  • Alternative Ausführungsformen der Zählersteuerschaltung 20 sind möglich und werden in Betracht gezogen. Die spezifische Ausführungsform, die für die Zählersteuerschaltung 20 gewählt wurde, kann auf den von dem Phasendiskriminator 12 erzeugten Ausgangssignalen beruhen. Beispielsweise wenn der Phasendiskriminator 12 die UP- und DOWN-Signale erzeugt, kann die Schaltung von 3 für eine solche Ausführungsform neu konfiguriert werden, indem einer der Invertierer an dem oberen Eingang an das NOR-Gatter 5 entfernt wird (und das von dem Phasendiskriminator 12 ausgegebene DOWN-Signal an Stelle des LOCK-Signals eingekoppelt wird). Bei einer anderen alternativen Ausführungsform kann der Phasendiskriminator 12 dazu konfiguriert sein, das DOWN-Signal und das LOCK-Signal zu erzeugen. Bei einer solchen Ausführungsform kann die Schaltung von 3 neu konfiguriert werden, indem einer der Invertierer an dem oberen Eingang an das NOR-Gatter 5 entfernt wird (und das von dem Phasendiskriminator 12 ausgegebene DOWN-Signal an Stelle des LOCK-Signals eingekoppelt wird), und das NAND des DOWN-Signals und das LOCK-Signal an Stelle des UP-Signals in 3 eingekoppelt werden.
  • Bei der Ausführungsform von 3 sind die Invertierer zwischen dem LOCK-Signal und dem NOR-Gatter 5 und zwischen dem Rücksetzsignal und dem Löscheingang von Flip-Flop 3 für Pufferungszwecke vorgesehen. Andere Ausführungsformen können nach Wunsch alternativ ein Puffern oder kein Puffern vorsehen.
  • Geht man weiter zu 4, so ist dort ein Schemadiagramm einer Ausführungsform eines Verzögerungselementes gezeigt. Das Verzögerungselement 122 ist ein programmierbares Verzögerungselement und kann sowohl in der programmierbaren Verzögerungsleitung 16 von 1 als auch als eines der Verzögerungselemente 122A122F in dem Phasendiskriminator 12 verwendet werden. Das Verzögerungselement 122 weist eine Mehrzahl von kapazitiven Verzögerungselementen auf. Bei der gezeigten Ausführungsform werden Feldeffekttransistoren (FETs) als die kapazitiven Elemente verwendet. Alternative Ausführungsformen unter Verwendung von anderen kapazitiven Elementen als FETs sind möglich und werden in Betracht gezogen.
  • Das Verzögerungselement 122 ist dazu konfiguriert, ein Taktsignal wie etwa das Referenztaktsignal zu empfangen. Das Taktsignal wird an das Gatter eines Transistorpaares 124A und 124B eingegeben, das einen Invertierer bildet. Der Invertierer wird in Abhängigkeit von dem Zählerwert mit einem oder mehr der kapazitiven Elemente (Transistoren 130136 bzw. einschließlich Transistoren 146152) beladen. Der Ausgang des Invertierers, der von den Transistoren 124A und 124B gebildet wird, wird mit dem Eingang eines von den Transistoren 126A und 126B gebildeten Invertierers gekoppelt, der ebenfalls in Abhängigkeit von dem Zählerwert mit den kapazitiven Elementen (Transistoren 138144 bzw. einschließlich Transistoren 154160) beladen wird.
  • Das Verzögerungselement 122 ist ein programmierbares Verzögerungselement, wobei der zur Verfügung gestellte Kapazitätsbetrag (und damit die Verzögerung) binär gewichtet ist. Mit anderen Worten, der Kapazitätsbetrag, der von jedem kapazitiven Element zur Verfügung gestellt wird, kann zu dem Kapazitätsbetrag anderer Elemente durch einen binären Faktor (2, 4, 8, 16 usw.) in Beziehung gesetzt sein. Beispielsweise kann der Transistor 132 die zweifache Kapazitivlast des Transistors 130 besitzen, der Transistor 134 kann die vierfache Kapazitivlast des Transistors 130 besitzen, und der Transistor 136 kann die achtfache Kapazitivlast des Transistors 130 besitzen. Eine ähnliche Beziehung kann für die Transistoren 138144 gelten. Der zur Verfügung gestellte Verzögerungsbetrag kann von binären Eingängen an die Schaltung gesteuert sein. Die in der Zeichnung veranschaulichten Eingänge bringen jeweils ein Paar von kapazitiven Elemente in die Schaltung ein, wenn ein aktives hohes Signal auf den jeweiligen Signalleitungen vorliegt (durch Aktivieren der Transistoren 146160, die mit diesen Signalleitungen gekoppelte Gatteranschlüsse haben, wie in 4 gezeigt ist). Die Eingänge an die Schaltung können von dem Zähler 14 (bei der dargestellten Ausführungsform z.B. Zähler(0), das niedrigstwertige Bit des Zählers, bis Zähler(3)) empfangen werden. Wenn (mit C als der Kapazitivlast des Transistors 130 und des Transistors 138) der binäre Wert des Ausgangs des Zählers 14 0001 ist, wird somit eine Kapazitivlast C zu den Ausgängen der Invertierer hinzuaddiert, die aus den Transistoren 124A124B und 126A126B gebildet sind. Wenn der binäre Wert des Ausgangs des Zählers 14 0010 ist, beträgt die Kapazitivlast 2C, und wenn der binäre Wert 0011 ist, beträgt die Kapazitivlast 3C, und so weiter.
  • Bei anderen Implementierungen, wie etwa mit den Verzögerungselementen 122 des Phasendiskriminators 12, können verschiedene der binären Signaleingänge mit Leistung oder Masse fest verdrahtet sein, um dadurch den zur Verfügung gestellten Verzögerungsbetrag auf einen vorgegebenen Wert voreinzustellen. Es ist auch anzumerken, dass die Verzögerungsleitungen, die entweder programmierbar oder fest verdrahtet sind, durch das Zusammenkoppeln mehrfacher Ausführungen von Verzögerungselement 122 gebildet werden können.
  • Geht man weiter zu 5, so ist dort ein Blockdiagramm eines Trägermediums 300 einschließlich einer Datenbank gezeigt, welche die DLL-Schaltung 10 darstellt. Allgemein gesprochen kann ein Trägermedium Speichermedien wie etwa magnetische oder optische Medien umfassen, z.B. Disk bzw. Platte oder CD-ROM, flüchtige oder nicht-flüchtige Speichermedien wie etwa RAM (z.B. SDRAM, RDRAM, SRAM o. dgl.), ROM o. dgl.., sowie Übertragungsmedien oder Signale wie etwa elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale, die über ein Kommunikationsmedium wie etwa ein Netzwerk und/oder eine drahtlose Verbindung übertragen werden.
  • Im Allgemeinen kann die auf dem Trägermedium 300 getragene Datenbank der DLL-Schaltung 10 eine Datenbank sein, die von einem Programm gelesen werden kann und direkt oder indirekt verwendet werden kann, um die Hardware mit der DLL-Schaltung 10 zu fertigen. Beispielsweise kann die Datenbank eine Behavioral Level-Beschreibung oder Register Transfer Level (RTL)-Beschreibung der Hardware-Funktionalität in einer High Level Design Language (HDL) wie etwa Verilog oder VHDL sein. Die Beschreibung kann von einem Synthese-Tool gelesen werden, welches die Beschreibung synthetisieren kann, um eine Netlist zu erzeugen, die eine Liste von Gattern aus einer Synthesebibliothek umfasst. Die Netlist umfasst eine Gruppe von Gattern, welche auch die Funktionalität der Hardware mit der DLL-Schaltung 10 darstellt. Die Netlist kann dann platziert und geroutet werden, um einen Datensatz zu erzeugen, der auf Masken anzuwendende geometrische Formen beschreibt. Die Masken können dann in verschiedenen Halbleiterfertigungsschritten verwendet werden, um eine Halbleiterschaltung bzw. -schaltungen zu erzeugen, welche der DLL-Schaltung 10 entsprechen. Als Alternative kann die Datenbank auf dem Trägermedium 300 je nach Wunsch die Netlist (mit oder ohne Synthesebibliothek) oder der Datensatz sein.
  • Auch wenn das Trägermedium 300 eine Darstellung der DLL-Schaltung 10 trägt, können andere Ausführungsformen je nach Wunsch eine Darstellung eines beliebigen Teils der DLL-Schaltung 10 tragen. Ein Schaltungsdefinitionsmechanismus für die DLL-Schaltung 10 kann die Datenbank umfassen, welche die DLL-Schaltung 10 darstellt.

Claims (10)

  1. Verzögerungsregelschleifen(DLL)-Schaltung (10), welche aufweist: eine Verzögerungsleitung (16), die dazu konfiguriert ist, die Übergänge eines Referenztaktsignals zu verzögern; einen Zähler (14), der mit der Verzögerungsleitung (16) gekoppelt ist, wobei der Betrag der von der Verzögerungsleitung (16) zur Verfügung gestellten Verzögerung durch den von dem Zähler (14) gehaltenen Zählwert bestimmt wird, einen Phasendiskriminator (12), der mit der Verzögerungsleitung (16) und einer Zählersteuerschaltung (20) gekoppelt ist, wobei der Phasendiskriminator (12) dazu konfiguriert ist, ein Ausgangstaktsignal von der Verzögerungsleitung (16) und das Referenztaktsignal zu empfangen, und in Abhängigkeit von der Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal ein oder mehr Ausgangssignale zu erzeugen; die Zählersteuerschaltung (20) so gekoppelt ist, dass sie das eine oder die mehreren Ausgangssignale von dem Phasendiskriminator (12) empfängt, und dazu konfiguriert ist, im Ansprechen auf eine Initialisierung der DLL-Schaltung (10) den Zähler (14) zu veranlassen, in einer vorgegebenen Richtung zu zählen, die von dem einen oder den mehreren Ausgangssignalen des Phasendiskriminators (12) unabhängig ist, während der Phasendiskriminator (12) das Ausgangstaktsignal von der Verzögerungsleitung (16) und das Referenztaktsignal empfängt, die Zählersteuerschaltung (20) dazu konfiguriert ist, den Zähler (14) zum Inkrementieren zu veranlassen, bis sie einen Übergang des einen oder der mehreren Ausgangssignale vom Angeben eines Inkrementierens zum Angeben eines Dekrementierens erfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die DLL-Schaltung (10) dazu konfiguriert ist, bei N = 1 zu verriegeln, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches der Periode des Referenztaktsignals ist, die Verzögerungsleitung (16) eine Verzögerungseinrichtung (122) aufweist, die eine Mehrzahl von kapazitiven Verzögerungselementen (130136; 146152) aufweist, wobei die Verzögerungseinrichtung (122) ein programmierbares Verzögerungselement ist, wobei der Betrag der von den kapazitiven Verzögerungselementen (130136; 146152) zur Verfügung gestellten Kapazität binär gewichtet wird, und jedes kapazitive Verzögerungselement (130136; 146152) zum Aktivieren der jeweiligen kapazitiven Verzögerungseinrichtung (130136; 146152) mit einer jeweiligen Signalleitung gekoppelt ist, wobei die Verzögerungseinrichtung (122) ein erstes Transistorpaar (124A, 124B) aufweist, das einen ersten Invertierer bildet, das Referenztaktsignal an den ersten Invertierer eingegeben wird, und der erste Invertierer in Abhängigkeit von dem Zählerwert von einem oder mehreren der kapazitiven Verzögerungselemente belastet wird, wobei die Verzögerungseinrichtung (122) einen zweiten Invertierer aufweist, der von einem zweiten Transistorpaar (126A, 126B) gebildet wird, der Ausgang des ersten Invertierers an den Eingang des zweiten Invertierers gekoppelt ist, und der zweite Invertierer ebenfalls in Abhängigkeit von dem Zählerwert von kapazitiven Verzögerungselementen (138144 und 154160) belastet wird.
  2. DLL-Schaltung (10) nach Anspruch 1, wobei die Zählersteuerschaltung (20) dazu konfiguriert ist, den Zähler (14) zum Inkrementieren zu veranlassen, selbst wenn das eine oder die mehreren Ausgangssignale kein Inkrementieren angeben.
  3. DLL-Schaltung (10) nach Anspruch 1, wobei die Zählersteuerschaltung (20) ferner dazu konfiguriert ist, ein erstes Signal, das den Zähler (14) zum Inkrementieren veranlasst, und ein zweites Signal, das den Zähler (14) zum Dekrementieren veranlasst, zu erzeugen, und wobei das erste Signal im Ansprechen auf die Initialisierung aktiviert wird und bis zu dem Übergang aktiv bleibt.
  4. DLL-Schaltung (10) nach Anspruch 1, wobei die Zählersteuerschaltung (20) dazu konfiguriert ist, ein Rücksetzsignal zu empfangen, das die Initialisierung angibt.
  5. DLL-Schaltung (10) nach Anspruch 4, wobei der Zähler (14) dazu konfiguriert ist, das Rücksetzsignal zu empfangen, und wobei der Zähler (14) ferner dazu konfiguriert ist, im Ansprechen auf das Rücksetzsignal auf Null zurück zu setzen.
  6. DLL-Schaltung (10) nach Anspruch 5, wobei die Zählersteuerschaltung (20) dazu konfiguriert ist, im Ansprechen auf die Aktivierung des Rücksetzsignals den Zähler (14) zum Inkrementieren zu veranlassen.
  7. Verfahren zum Betreiben der Verzögerungsregelschleifen(DLL)-Schaltung nach einem der Ansprüche 1–6, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Erzeugen von einem oder mehr Ausgangssignalen von dem Phasendiskriminator (12), wobei das eine oder die mehreren Ausgangssignale eine Phasenlage zwischen dem Referenztaktsignal und dem Ausgangstaktsignal angeben; und Veranlassen der Zählersteuerschaltung (20) im Ansprechen auf eine Initialisierung der DLL-Schaltung (10), den Zähler (14) zum Zählen in einer vorgegebenen Richtung zu veranlassen, die von dem einen oder den mehreren Ausgangssignalen unabhängig ist, wobei das Veranlassen der Zählersteuerschaltung (20), den Zähler (14) zum Zählen zu veranlassen, fortgesetzt wird, bis ein vorgegebener Zustand des einen oder der mehreren Ausgangssignale erfasst wird, wobei die Erfassung das Erfassen eines Übergangs des einen oder der mehreren Ausgangssignale vom Angeben eines Inkrementierens zum Angeben eines Dekrementierens umfasst, Verriegeln der DLL-Schaltung (10) bei N = 1, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches der Periode des Referenztaktsignals ist, und Einstellen des Betrags der von dem Verzögerungselement der Verzögerungsleitung zur Verfügung gestellten Verzögerung durch Steuern der binären Eingänge an Signalleitungen zum Aktivieren der jeweiligen kapazitiven Verzögerungselemente.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Veranlassen der Zählersteuerschaltung (20), den Zähler (14) zum Zählen zu veranlassen, das Veranlassen des Zählers (14) zum Inkrementieren umfasst, selbst wenn das eine oder die mehreren Ausgangssignale kein Inkrementieren angeben.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Veranlassen der Zählersteuerschaltung (20), den Zähler (14) zum Zählen zu veranlassen, das Erzeugen eines ersten Signals, das den Zähler (14) zum Inkrementieren veranlasst, und eines zweiten Signals, das den Zähler (14) zum Dekrementieren veranlasst, umfasst, und wobei das erste Signal im Ansprechen auf die Initialisierung aktiviert wird und bis zu dem Übergang aktiv bleibt.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, welches ferner das Initialisieren des Zählers (14) auf Null im Ansprechen auf die Initialisierung umfasst.
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