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DE60216341T2 - Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen von kontinuierlich zugeführten Beuteln - Google Patents

Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen von kontinuierlich zugeführten Beuteln Download PDF

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Publication number
DE60216341T2
DE60216341T2 DE60216341T DE60216341T DE60216341T2 DE 60216341 T2 DE60216341 T2 DE 60216341T2 DE 60216341 T DE60216341 T DE 60216341T DE 60216341 T DE60216341 T DE 60216341T DE 60216341 T2 DE60216341 T2 DE 60216341T2
Authority
DE
Germany
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bag
bags
suction
opening
pair
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60216341T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60216341D1 (de
Inventor
Iwao Iwakuni-shi Ikemoto
Shoichi Iwakuni-shi Koga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyo Jidoki Co Ltd
Original Assignee
Toyo Jidoki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Toyo Jidoki Co Ltd filed Critical Toyo Jidoki Co Ltd
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Publication of DE60216341D1 publication Critical patent/DE60216341D1/de
Publication of DE60216341T2 publication Critical patent/DE60216341T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/30Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by grippers engaging opposed walls, e.g. suction-operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • B31B2150/001Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes with square or cross bottom
    • B31B2150/0014Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes with square or cross bottom having their openings facing transversally to the direction of movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/003Opening or distending bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

  • Erfindungshintergrund
  • 1. Erfindungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen, bei der die beiden Seitenflächen der Öffnung jedes der kontinuierlich zugeführten Beutel durch ein Paar beiderseits der Förderbahn der Beutel angeordnete Saugspannglieder angesaugt und die Saugspannglieder dann auseinandergezogen werden, so dass die Beutelöffnung geöffnet wird, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • 2. Stand der Technik
  • Als übliche Vorrichtungen zum Öffnen von Beutelöffnungen, wie sie bei kontinuierlich fördernden Beutelfüll- und -verpackungsmaschinen verwendet werden, sind Vorrichtungen von dem hin- und her folgebewegten Typ, Vorrichtungen nach der Art einer Ringbahn, Vorrichtungen vom Typ eines saugklemmenden Förderbands usw. bekannt.
  • Bei den Vorrichtungen von dem hin- und her folgebewegten Typ führen Saugspannglieder (Saughaftglieder) eine Hin- und Herbewegung mit einer Folgebewegung in Beutelförderrichtung – Anhalten, Zurückbewegung, Anhalten – durch, und die Öffnung eines Beutels wird während der Folgebewegung geöffnet. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in der Japanischen Gebrauchsmuster-Anmeldungsveröffentlichung (Kokoku) Nr. H3-12645 beschrieben.
  • Die Vorrichtungen von dem hin- und her folgebewegten Typ haben jedoch Nachteile. Zunächst ist ein ausreichender Abstand erforderlich, um die Saug spannglieder aus dem angehaltenen Zustand auf die Fördergeschwindigkeit der Beutel zu bringen, sowie ein ausreichender Abstand, um die Saugspannglieder nach der Öffnung der Beutelöffnungen wie gefordert abzubremsen und anzuhalten. Der Abstand für die Hin- und Herbewegung der Saugspannglieder neigt also dazu, entsprechend groß zu sein, was zu einer Zunahme der Größe der Verpackungsmaschine insgesamt führt und einen großen Aufstellungsraum erforderlich macht. Zweitens wird zur Beschleunigung und Abbremsung Zeit benötigt, wodurch jede Heraufsetzung der Betriebsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschine hinfällig wird. Da drittens eine Hin- und Herbewegung wiederholt wird, wird eine erhebliche Vibration und größer Lärm erzeugt, der zu einer Minderung der Qualität des Arbeitsumfelds führt. Dieses Problem wird besonders augenfällig, wenn die Verpackungsmaschine bei höheren Geschwindigkeiten gefahren wird. Viertens nimmt in Fällen, bei denen eine Vielzahl von Einheiten von Saugspanngliedern vorgesehen ist, so dass eine Vielzahl von Beuteln gleichzeitig dem Beutelöffnungsvorgang unterworfen werden kann, das Beharrungsvermögen zu, so dass noch mehr Zeit und ein noch größerer Abstand für Beschleunigung und Abbremsung erforderlich werden. Im Ergebnis wird die Vorrichtung größer, wodurch es sehr schwer wird, die Geschwindigkeit wie gewünscht heraufzusetzen.
  • Bei den Vorrichtungen nach der Art einer Ringbahn sind Saugspannglieder gleich beabstandet auf einer auf einer Vielzahl von Kettenrädern montierten Kette angeordnet; diese Saugspannglieder werden auf die gleiche Umlaufgeschwindigkeit wie die Fördergeschwindigkeit der Beutel gebracht. Ein Teil der Umlaufbahn der Saugspannglieder ist so eingestellt, dass sie neben der Förderbahn der Beutel verläuft und die Öffnungen der Beutel in diesem Bereich geöffnet werden. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise in den Japanischen Auslegeschriften (Kokai) Nr. S59-221201 und S60-110624 beschrieben. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch in der Japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung (Kokoku) Nr. S44-18473 beschrieben.
  • Das Problem dieser Vorrichtungen besteht darin, dass die Konstruktion kompliziert ist und die Wartungs- und Reinigungseigenschaften schwach ausgeprägt sind. Außerdem sind die Kosten für diese Vorrichtung sehr hoch, und da die Vorrichtung groß ist, wird ein großer Aufstellraum für die Verpackungsmaschine insgesamt erforderlich.
  • Bei den Vorrichtungen vom Typ saugklemmendes Förderband wiederum wird ein Paar endloser Bänder mit Sauglöchern mit gleicher Geschwindigkeit wie die Fördergeschwindigkeit der Beutel in Umlauf gebracht. Die Bänder sind so angeordnet, dass sie die beiden Flächen der Beutel symmetrisch von jeder Seite der Beutelförderbahn kontaktieren und dann wieder, während der Bewegung, von einander trennen. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise in der Japanischen Patentanmeldung (Kokoku) Nr. S61-49170 und der Japanischen Auslegeschrift (Kokai) Nr. H6-80122 beschrieben.
  • Vorrichtungen vom Typ des saugklemmenden Förderbands haben jedoch noch weitere Nacheile als die, die sich bei der Vorrichtung nach Art der Ringbahn ergeben. Die Vorrichtungen mit dem saugklemmenden Förderband führen den Vorgang des Öffnens der Beutelöffnung (Ansaugen und wieder Trennen) an einem Ende eines jeden Beutels durch. Obwohl dieses System für „Gazettenbeutel" (Beutel, bei denen die beiden Seiten in Öffnungsnähe nach innen gefaltet sind) geeignet ist, treten dennoch Fehler beim Öffnen der Beutelöffnung auf, insbesondere bei normalen flachen Beuteln oder selbststehenden Beuteln.
  • Bei einer Vorrichtung zum Öffnen von Beuteln nach dem Stand der Technik gemäß dem Gattungsbegriff von Anspruch 1 werden Beutel oder flache Schlauchbereiche während ihrer kontinuierlichen Förderung in der Vorrichtung mit Hilfe von Kurbelarmen geöffnet, an die beiderseits der Beutelöffnungsebene Saugspannglieder befestigt sind ( DE 10 50 168 B ). Die Kurbelarme sind so angeordnet, dass sie um drehende Wellen laufen, die parallel zur Beutelebene stehen. Zusätzliche Lagerwellen der Saugspannglieder sind an Führungsarme und Roller befestigt, die in den Führungsarmen bewegt werden. Die Roller stehen mit Nockenflächen in Kontakt, um die Lagerwellen parallel zur Förderebene zu lenken. Getriebemittel sind vorgesehen, um jedes Spannglied zu beschleunigen, damit es trotz der Drehbewegung mit gleicher Geschwindigkeit wie die Beutel in der Förderebene bewegt wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, die aufgetretenen Probleme solcher konventioneller Vorrichtungen zum Öffnen von Beutelöffnungen, wie sie bei kontinuierlich fördernden Beutelfüll- und -verpackungsmaschinen verwendet werden, zu lösen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit die Schaffung einer Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen, die einfach in der Konstruktion und kompakter ist und die es ermöglicht, die Betriebsgeschwindigkeit der Vorrichtung heraufzusetzen, und wobei nur geringe Vibration und wenig Lärm erzeugt wird.
  • Diese Aufgabe wird mit Hilfe einer Konstruktion für eine Vorrichtung zu Öffnen von Beutelöffnungen von kontinuierlich zugeführten Beuteln nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, bei der die beiden Seiten der Öffnung jedes der bei gleicher Geschwindigkeit und in gleichem Abstand kontinuierlich zugeführten Beutel durch ein Paar gegenüberliegender Saugspannglieder angesaugt werden und die Saugspannglieder dann auseinandergezogen werden, so dass die Beutelöffnung geöffnet wird, und wobei bei dieser Konstruktion
    das Paar Saugspannglieder kontinuierlich umläuft, und zwar
    in jeweils entgegengesetzten Richtungen auf runden Bahnen auf einer Ebene, die im wesentlichen parallel zu einer Förderrichtung der Beutel und im wesentlichen senkrecht zu den Oberflächen der Beutel ist und
    in einem Zustand, in dem die Saugspannfläche der Saugspannglieder sich einander gegenüber stehen und
    die für die jeweiligen Saugspannglieder erforderliche Zeit zur Vollendung eines Umlaufs so eingestellt ist, dass sie ein ganzes Vielfaches der Zeit darstellt, die erforderlich ist, jeden einzelnen Beutel über einen Abstand zwischen den Beuteln zu fördern.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen die Merkmale des Kenzeichens des Anspruchs 1.
  • Das Paar Saugspannglieder läuft also bei konstanter Geschwindigkeit um, während es Positionen einnimmt, die im wesentlichen symmetrisch zueinander sind, und läuft bei gleicher Geschwindigkeit wie die Fördergeschwindigkeit der Beutel um.
  • Das Paar Saugspannglieder ist so angeordnet, dass jedes Saugspannglied dieses Paars auf jedem Umlaufübertragungsglied vorgesehen ist und das Saugspannglied und das Umlaufübertragungsglied, auf dem das Saugspannglied angeordnet ist, eine Translationsbewegung von gleichem Umlaufradius und in gleicher Umlaufrichtung wie das jeweilige andere ausführen. Die Umlaufübertragungsglieder, die die Translationsbewegung durchführen, sind so orientiert, dass sie immer in die gleiche Richtung zeigen. Die Saugspannflächen der Saugspannglieder zeigen daher auch in die gleiche Richtung (nämlich sich gegenüberliegend), wenn sie umlaufen. Natürlich ist der Umlauf des Paars Saugspannglieder somit ebenfalls eine Translationsbewegung. Der Mechanismus, welcher veranlasst, dass die Umlaufübertragungsglieder die Translationsbewegung ausführen, umfasst zwei drehende Wellen, die synchron in gleicher Richtung drehen, sowie entsprechende Lagerwellen, die in exzentrischen Positionen in gleicher Richtung und gleichem Abstand versetzt angeordnet sind und um die drehenden Wellen umlaufen wenn die drehenden Wellen in Drehung versetzt werden. Die Umlaufübertragungsglieder sind auf diesen Lagerwellen angeordnet und führen die Translationsbewegung durch.
  • Weitere Einzelheiten der verbesserten Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
  • Eine Vielzahl von Paaren von Saugspanngliedern umfassenden Einheiten kann entlang der Förderrichtung der Beutel in Abständen angeordnet werden, die die gleichen sind wie der Abstand zwischen den Beuteln (zwischen den Mittelpunkten der in Förderrichtung aufeinander folgenden Beutel). In Fällen, bei denen nur ein einzelnes Paar Saugspannglieder entlang der Förderbahn angeordnet ist, wird die Zeit, die die Saugspannglieder benötigen, um einen Umlauf zu vollenden, so eingestellt, dass sie gleich ist der Zeit, die jeder einzelne Beutel benötigt, um über den Abstand zwischen den Beuteln gefördert zu werden. In Fällen, andererseits, bei einen eine Vielzahl von Einheiten angeordnet sind, wird die Zeit, die die entsprechenden Saugspannglieder zur Vollendung eines Umlaufs benötigen, auf eine Zeit eingestellt, die durch Multiplikation der Zeit, die zur Förderung jedes einzelnen Beutel über den Abstand, der den zwei nächstfolgenden Beuteln entspricht, erforderlich ist, mit der Anzahl der Einheiten von Saugspanngliedern erhalten wird. In diesem Fall ist es zweckmäßig, den Umlaufradius der Saugspannglieder um den gleichen Faktor heraufzusetzen.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach der vorliegenden Erfindung wird hauptsächlich in einem System verwendet, bei dem Beutel horizontal in Richtung der Breite der Beutel gefördert werden, wobei die Beutel aufrecht stehen und die Beutelöffnungen nach oben gerichtet sind, indem die Beutel an ihren beiden Rändern mit Greifern gegriffen oder indem die Beutel mit Haltegliedern festgehalten werden, usw. Insbesondere ist die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen allgemein auf Systeme anwendbar, bei denen Beutel in ihrer Breiterichtung oder in ihrer Längsrichtung relativ zu den Seitenflächen der Beutel gefördert werden. Die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach der vorliegenden Erfindung kann somit in Fällen verwendet werden, bei denen die Beutel in Längsrichtung gefördert werden oder in Fällen, in denen die Beutel in Richtung der Breite oder in Längsrichtung in horizontaler Lage gefördert werden.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen wird weiterhin nicht nur in solchen Fällen verwendet, bei denen die Beutel entlang einer geraden Linie gefördert werden, sondern auch in Fällen, bei denen die Beutel beispielsweise von zahlreichen auf dem Umfang eines Drehtisches angeordneten Greifern gegriffen und entlang einer Rundbahn mit verhältnismäßig großem Durchmesser gefördert wer den. In diesen letztgenannten Fällen kann die Rundbahn der Saugspannglieder durch Betrachtung der Tangentialrichtung der Förderbahn an dem Punkt, an dem die Rundbahn die Fördebahn (d. h. den Saugspannpunkt) erreicht, als Förderrichtung eingestellt werden.
  • Werden die Beutel in Richtung der Beutelbreite gefördert, wobei die Beutel vertikal aufgehängt sind, dann ist außerdem eine Beutelbodenführung in der Nähe der Böden der Beutel vorgesehen, so dass jedes der die Beutelbodenführung darstellenden Elemente beiderseits der Förderbahn der Beutel angeordnet ist, so dass die Beutelbodenführung mit gekrümmten Flächen des Beutels in Kontakt kommt und solche gekrümmte Flächen ausgleicht.
  • Kurze Figurenbeschreibung
  • 1 ist ein schematisches Diagramm, das von oben gesehen den Betrieb der Saugspannglieder (Saugscheiben) der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen darstellt;
  • 2 ist ein schematisches Diagramm, das die Schritte (a) bis (l) darstellt, die bei der Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen durchzuführen sind;
  • 3 ist eine Ansicht von oben der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen:
  • 4 ist eine Teilschnittansicht von vorn;
  • 5 ist eine Ansicht der linken Seite;
  • 6 ist eine Teilschnittansicht der rechten Seite.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Im folgenden soll die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen unter Bezugnahme auf die 1 bis 6 beschrieben werden.
  • Bei der kontinuierlich fördernden Beutelfüll- und -verpackungsmaschine, bei der die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen Verwendung findet, werden, wie in den 1 und 2 dargestellt, die beiden (vorderen und hinteren) Ränder jedes von zahlreichen Beuteln 1 von Greifern 2 gegriffen, so dass jeder Beutel 1 in aufrecht stehender Haltung aufgehängt ist; diese Beutel werden bei konstanter Geschwindigkeit und in gleichmäßigem Abstand entlang einer Förderbahn (durch einen durchgehenden Pfeil angedeutet) gefördert.
  • Die Förderbahn ist so ausgelegt, dass sie horizontal und geradlinig ist, mindestens in dem Bereich, in dem das Öffnen einer Beutelöffnung durchgeführt wird (d. h. in den in den 1 und 2 dargestellten Bereichen). Ein Paar Saugspannglieder (Saugscheiben 3 und 4), die Teil der Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen darstellen, sind so angeordnet, dass ein Saugspannglied auf der einen Seite der Förderbahn der Beutel und das andere auf der anderen Seite liegt.
  • Die Saugscheiben 3 und 4 laufen in jeweils entgegensetzten Richtungen auf Rundbahnen auf der horizontalen Ebene um, wie durch die im wesentlichen runden Pfeile angedeutet. Die Saugspannflächen der Saugscheiben 3 und 4 zeigen also stets horizontal nach vorn oder stehen sich stets gegenüber, und die Saugspannflächen zeigen auf die Beutelflächen oder auf die Seitenflächen der Beutel. Das ist die Translationsbewegung.
  • Jede der Saugscheiben 3 und 4 läuft bei einer konstanten Geschwindigkeit um, die die gleiche ist wie die Fördergeschwindigkeit der Beutel. Die Saugscheiben 3 und 4 laufen um, während sie jeweils symmetrische Positionen, gesehen von der Förderbahn der Beutel, einnehmen.
  • Darüber hinaus ist die Zeit, in der die Saugscheiben 3 und 4 einen Umlauf durchführen, so eingestellt, dass sie gleich ist der Zeit, die jeder Beutel 1 benötigt, um über den Abstand zwischen den Beuteln (d. h. eine Teilung) gefördert zu werden. Die Umfangslänge der Rundbahn, auf der die Saugscheiben 3 und 4 umlaufen, ist so ausgelegt, dass sie gleich ist dem Abstand zwischen den Beuteln (d. h. dem Abstand, der einem Abstand zwischen den Mittelpunkten von zwei benachbarten Beuteln entspricht).
  • Die Zeitfestlegung des Umlaufs der Saugscheiben 3 und 4 und die Zeitfestlegung der Förderung der Beutel sind so eingestellt, dass, wenn die Saugscheiben 3 und 4 die Förderbahn der Beutel erreichen (das ist der Punkt, an dem die Scheiben am nächsten auf einander zukommen), die Saugscheiben 3 und 4 mit annähernd dem Mittelteil der Öffnung eines jeden Beutels 1 in Kontakt kommen und den Beutel 1 ansaugen.
  • Die Schritte (a) bis (l) der 2 zeigen das Verhältnis zwischen einem Zyklus (eines Umlaufs) der Saugscheiben 3 und 4 und der Bewegung der Beutel. Diese Schritte sollen kurz wie folgt beschrieben werden.
  • Schritte (a) bis (d): Die Saugscheiben 3 und 4 beginnen, sich jeweils aufeinander zu zu bewegen während sie von Positionen aus, die von der Förderbahn am weitesten entfernt sind, auf die Förderbahn der Beutel laufen und ein nichtgeöffneter Beutel 1 sich einer vorgegebenen Saugspannposition in geradliniger Bewegung nähert. Die Bezugszahl 1a bezieht sich auf einen Beutel, der bearbeitet ist und dessen Öffnung geöffnet ist.
  • Schritte (e) bis (f): Die Saugscheiben 3 und 4 nähern sich der Öffnung des Beutels 1; Vakuumansaugung wird eingeleitet.
  • Schritt (g): Die Saugscheiben 3 und 4 erreichen die Förderbahn der Beutel und pressen die Saugspannflächen elastisch von beiden Seiten gegen die Öffnung des entsprechenden Beutels 1. Dadurch wird die Öffnung des Beutels angesaugt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Geschwindigkeit der Saugscheiben 3 und 4 in Förderrichtung der Beutel gleich der Fördergeschwindigkeit der Beutel.
  • Schritte (h) bis (i): Während des Ansaugspannens der Öffnung des Beutels beginnen die Saugscheiben 3 und 4, sie von einander zu trennen, und die Öffnung des Beutels 1 ist bei Schritt (h) geöffnet. Die Geschwindigkeit der Saugscheiben 3 und 4 in Bewegungsrichtung der Beutel wird, wenn die Scheiben 3 und 4 umlaufen, allmählich geringer; da jedoch die Flexibilität des Beutels 1 die Geschwindigkeitsdifferenz gegenüber dem Beutel 1 absorbiert, stellt dies kein besonderes Problem dar. In Fällen, bei denen eine Vielzahl von Einheiten dieser Saugplatten 3 und 4 installiert sind, wird der Umlaufradius der Saugscheiben 3 und 4 auf einen größeren Wert gesetzt, so dass die Geschwindigkeitsdifferenz kleiner wird.
  • Schritt (j): Das Vakuumansaugen der Saugscheiben 3 und 4 wird eingestellt, und die Saugspannflächen der Saugscheiben 3 und 4 werden von der Öffnung des Beutels 1 getrennt.
  • Schritte (k) und (l): Die Saugscheiben 3 und 4 werden weiter getrennt bzw. von einander entfernt, und ein Zyklus ist vollendet.
  • Bei den oben beschriebenen Schritten zum Öffnung der Öffnung laufen die Saugscheiben 3 und 4 kontinuierlich auf ihren Rundbahnen um. Während dieses Umlaufs werden die Saugspannflächen stets so gehalten, dass sie vorwärts auf die Beutelseitenflächen oder auf einander zu gerichtet sind (Translationsbewegung). Außerdem ist die Geschwindigkeit der Saugscheiben 3 und 4 in Förderrichtung der Beutel die gleiche, oder im wesentlichen die gleiche, wie die Fördergeschwindigkeit der Beutel am Saugspannpunkt und in der Nähe des Saugspannpunkts. Relativ ausgedrückt wird hier also der Arbeitsgang des Öffnens der Beutelöffnung, der im wesentlichen der gleiche ist wie der der konventionellen Öffnungsvorrichtung mit Hin- und Herbewegung und Folgebewegung (oder Öffnungsschritt), bei dem zwei Saugscheiben senkrecht beiderseits zu und von der Beutelfläche vor- und zurückbewegt werden, realisiert. Das Öffnen der Öffnung wird also sicher durchgeführt; und da der Arbeitsgang des Öffnens der Öffnung bei kontinuierlich umlaufender Bewegung der Saugscheiben durchgeführt wird, kann ein Betrieb mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt werden.
  • Die oben erwähnte Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen soll nun unter Bezugnahme auf die 3 bis 6 konkret beschrieben werden.
  • Die Saugscheiben 3 und 4 werden an die vorderen Enden von Öffnungsarmen 5 und 6 befestigt; die Öffnungsarme 5 und 6 werden an plattenförmige Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 mit zwischenliegenden Befestigungsvorrichtungen 7 und 8 befestigt. Jeder der Öffnungsarme 5 und 6 stellt im wesentlichen ein hohles Rohr dar. Die Saugscheiben 3 und 4 sind an die vorderen Enden dieser Öffnungsarme 5 und 6 befestigt; rohrförmige Saugstutzen 11 sind mit Punkten in der Nähe der hinteren Enden der Öffnungsarme 5 und 6 verbunden. Diese Saugstutzen 11 bewirken, dass die Saugscheiben 3 und 4 über (nicht dargestellte) Filter, Schaltventile usw. mit einer Vakuumquelle in Verbindung stehen. Die Befestigungsvorrichtungen 7 und 8 sind an den vorderen Enden der Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 angebracht, und die rückwärtigen Enden der Öffnungsarme 5 und 6 sind an diesen Stellen befestigt.
  • Wie aus 4 ersichtlich, ist ein kastenförmiger Rahmen 13 auf einer Basis 12 und auf der Bodenplatte dieses Rahmens 13 ein Lagerbehälter 14 angeordnet. In diesem Lagerbehälter 14 ist eine vertikale Welle 15 drehbar gelagert. An das obere Ende dieser Welle 15 ist ein Stirnzahnrad 16 befestigt, an das untere Ende der Welle 15 ist ein Kegelrad 17 befestigt.
  • Ein Paar Lagerglieder 18 sind, wie in 6 dargestellt, von der unteren Platte 13a des Rahmens 13 hängend angeordnet, und eine horizontale Welle 19 ist in diesen Lagergliedern 18 drehbar gelagert. Eine Zahnscheibe 21, die durch ein Steuerband 20 zum Umlauf gebracht wird, ist an das eine Ende der horizontalen Welle 19 befestigt, ein Kegelrad 22, das mit dem Kegelrad 17 in Eingriff steht, ist an einer Stelle nahe des anderen Endes der horizontalen Welle 19 befestigt.
  • Wie aus 3 ersichtlich, sind ein Paar Lagerbehälter 23 und 24, die zur Förderbahn der Beutel 1 senkrecht hintereinander angeordnet sind und ein Paar Lagerbehälter 25 und 26, die in der Nähe der Lagerbehälter 23 und 24 ebenfalls hintereinander angeordnet sind, auf der oberen Platte 13b (siehe 4) des Rahmens 13 angeordnet. Drehende Wellen 27, 28, 29 und 30 sind drehbar in jeweiligen Lagerbehältern 23, 24, 25 und 26 gelagert. Entsprechende Stirnzahnräder werden an die unteren Enden der Wellen 27 bis 30 (lediglich die an die drehenden Wellen 27 und 28 befestigten Stirnzahnräder 31 und 32 sind in 4 dargestellt) befestigt, und an die oberen Enden der Wellen 27 bis 30 sind Drehhebel 33, 34, 35 und 36 befestigt.
  • Die unteren Enden der jeweiligen Lagerwellen 37, 38, 39 und 40 sind an exzentrischen Positionen auf den Drehhebeln 33, 34, 35 und 36 befestigt, und die oberen Enden dieser Lagerwellen 37, 38, 39 und 40 sind jeweils in den Lagerbehältern 42, 43, 44 und 45 gelagert, die auf den Unterseiten der Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 so angebracht sind, dass die Lagerwellen 37, 38, 39 und 40 drehbar sind.
  • Die Lagerwellen 37 und 38 entsprechen jeweils den drehenden Wellen 27 und 28, die Lagerwellen 39 und 40 entsprechen jeweils den drehenden Wellen 29 und 30. Die Lagerwellen 37 und 38 sind jeweils in exzentrischen Positionen relativ zu den drehenden Wellen 27 und 28 angeordnet, so dass die Lagerwellen 37 und 38 in gleicher Richtung und in gleichen Abständen verschoben sind. Ebenso sind die Lagerwellen 39 und 40 jeweils in exzentrischen Positionen relativ zu den drehenden Wellen 29 und 30 angeordnet, so dass die Lagerwellen 39 und 40 in gleicher Richtung und gleichen Abständen verschoben sind.
  • Die Verschieberichtung der Lagerwellen 37 und 38 relativ zu den drehenden Wellen 27 und 28 und die Verschieberichtung der Lagewellen 39 und 40 relativ zu den drehenden Wellen 29 und 30 werden jedoch so eingestellt, dass diese Richtungen um 180° differieren. Stehen mit anderen Worten die Lagerwellen 37 und 38 in den der Förderbahn nächsten Positionen, dann sind die Lagerwellen 39 und 40 in der von der Förderbahn weitest entfernten Position; ebenso sind, wenn die Lagerwellen 37 und 38 an den von der Förderbahn weitest entfernten Positionen sind, die Lagerwellen 39 und 40 an der zur Förderbahn nächsten Position. 3 zeigt die Zeitbestimmung, in der die Lagerwellen 37 und 38 um die drehenden Wellen 27 und 28 gedreht werden und zu den der Förderbahn der Beutel 1 nächsten Positionen gebracht werden; die Lagerwellen 37 und 38 sind also beide links der drehenden Wellen 27 und 28; an diesem Punkt sind die Lagerwellen 39 und 40 in den von der Förderbahn weitesten Positionen, und die Lagerwellen 39 und 40 sind beide rechts der drehenden Wellen 29 und 30; die Lagerwellen 37 und 38 und die Lagerwellen 39 und 40 sind also in um 180° entgegengesetzten Richtungen positioniert.
  • Das Stirnzahnrad 16 steht in Eingriff mit den Stirnzahnrädern 31 und 32, das Stirnzahnrad 31 steht mit einem an das untere Ende der drehenden Welle 29 befestigten (nicht dargestellten) Stirnzahnrad in Eingriff, und das Stirnzahnrad 32 steht mit einem an das untere Ende der drehenden Welle 30 befestigten (nicht dargestellten) Stirnzahnrad in Eingriff. Wird nun das Steuerband 20 mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Antriebsmittels bei konstanter Geschwindigkeit gedreht, dann drehen die drehenden Wellen 27 und 28 synchron über Zahnscheibe 21, horizontale Welle 19, Kegelräder 22 und 17, vertikale Welle 15, Stirnzahnrad 16 und Stirnzahnräder 31 und 32 in gleicher Richtung; gleichzeitig drehen die drehenden Wellen 29 und 30 synchron in entgegengesetzte Richtung.
  • Im Ergebnis drehen die exzentrischen Lagerwellen 37 und 38 in einer Richtung um die drehenden Wellen 27 und 28 während die Lagerwellen 39 und 40 in eine andere Richtung, entgegengesetzt zu der Richtung um die drehenden Wellen 29 und 30 drehen. Exakt auf der Grundlage des Prinzips eines Parallelverbindungsmechanismus' drehen daher die jeweiligen Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 synchron und bei konstanter Geschwindigkeit in entgegengesetzte Richtungen auf der horizontalen Ebene in einem Zustand, in dem die Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 immer senkrecht zur Förderrichtung der Beutel 1 orientiert sind. Dieser Umlauf der Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 ist die Translationsbewe gung. Entsprechend dieser Bewegung drehen die mittels der Befestigungsvorrichtungen 7 und 8 befestigten Saugscheiben 3 und 4 und die Öffnungsarme 5 und 6 in jeweils entgegengesetzten Richtungen, wie in den 1 und 2 dargestellt, bei gleichem Umlaufradius wie die Umlaufübertragungsglieder 9 und 10 und in einem Zustand, in dem die Saugspannflächen der Saugscheiben 3 und 4 stets nach vorn gerichtet sind (oder stets so orientiert sind, dass sie sich einander gegenüberstehen) und auch auf die Beutelflächen (oder die anderen Flächen der Öffnung des Beutels) gerichtet sind.
  • Eine Gasdüse 41, die über Filter, ein Schaltventil usw. (nicht dargestellt) mit einer Druckluftquelle verbunden ist, wird in aufrechter Stellung auf der Basis 12 angeordnet und mit Hilfe eines Gestells 42 (siehe 5) gelagert. Die Gasdüse 41 hat eine Gebläseöffnung; diese Gebläseöffnung der Düse 41 ist so eingestellt, dass sie von einer Position direkt über der Förderbahn direkt nach unten gerichtet ist, wo sich die Saugscheiben 3 und 4, die auf ihren jeweiligen Rundbahnen umlaufen, treffen. Die Gebläseöffnung der Düse 41 bläst beispielsweise, synchron mit der Vakuumansaugung der Saugscheiben 3 und 4, Luft in die Öffnungen der Beutel 1, so dass das Öffnen der Öffnungen der Beutel 1 durch die Saugscheiben 3 und 4 noch befördert wird.
  • Wie aus den 3 und 4 ersichtlich, ist eine Beutelbodenführung 50 vorgesehen, die auf einem Befestigungsglied 52 gelagert und in einer Stellung unterhalb der Basis angeordnet ist. Die Beutelbodenführung 50 umfasst ein Paar parallel zu einander angeordneter stabförmiger Glieder 50a; diese stabförmigen Glieder 50a sind so ausgebildet, dass sie sich auf der Eintrittsseite E (siehe 3) spreizen wobei ein vorgegebener zwischenliegender gerader Spalt über den Rest der Länge der stabförmigen Glieder verbleibt. Die Beutelbodenführung 50 ist auf der horizontalen Ebene vor und hinter dem Punkt, an dem sich die runden Bahnen der Saugscheiben 3 und 4 treffen, angeordnet. Die Beutelbodenführung 50 kommt somit mit den Beuteln in Kontakt und gleicht etwaige Verwerfungen der Beutel 1 aus, die bis zu dem Punkt, wo die runden Bahnen der Saugscheiben 3 und 4 zusammenkommen, eingebracht werden, so dass ein glattes Öffnen der Beutelöffnungen befördert wird. Werden die Öffnungen von Beuteln, die über ein gewisses Maß hinaus verworfen sind, geöffnet „so wie sie sind", dann können die Öffnungen verworfen werden und/oder die Verwerfung kann noch schlimmer werden und es schwierig machen, eine solche Verwerfung bei den weiteren Arbeitsgängen auszugleichen.
  • Bei der oben beschriebenen Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen laufen die Saugscheiben 3 und 4 bei konstanter Geschwindigkeit auf runden Bahnen um. Im Gegensatz zu den konventionellen Vorrichtungen ist es daher kein Betriebsmechanismus erforderlich, um die Saugscheiben 3 und 4 aus dem angehaltenen Zustand zu beschleunigen oder die Scheiben abzubremsen, um sie zum Halten zu bringen. Eine entsprechende Einsparung an Zeit und Entfernung kann somit erzielt werden, die Verpackungsmaschine als ganzes kann kompakter werden, und ein kleiner Aufstellungsraum reicht aus. Darüber hinaus erzeugt die Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen selbst nur geringe Vibration und kaum Lärm, und sie kann bei hohen Geschwindigkeiten gefahren werden. Da außerdem die Konstruktion einfach und kompakt ist, ergeben sich bessere Wartungs- und Reinigungskennlinien. Da darüber hinaus die Saugscheiben 3 und 4 annähernd das Mittelteil der Öffnung jedes Beutels ansaugen und dann die Öffnung öffnen, wird unabhängig von der Konfiguration des Beutels auf sichere und stabile Art ein offener Zustand der Öffnung erzielt.
  • Wie aus dem obigen ersichtlich, kann die Konstruktion der Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen, bei denen die Öffnungen von Beuteln, die kontinuierlich zugeführt werden, durch ein Paar Saugspannglieder angesaugt und geöffnet werden, erfindungsgemäß einfach sein; sie macht eine solche Vorrichtung kompakter, reduziert Vibration und Lärm der Vorrichtung und erhöht die Geschwindigkeit des Betriebs des Öffnens von Beutelöffnungen.

Claims (6)

  1. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen von kontinuierlich zugeführten Beuteln (1) bei der beide Seiten einer Öffnung jedes der bei gleicher Geschwindigkeit und in gleichem Abstand kontinuierlich zugeführten Beutel (1) durch ein Paar gegenüberliegender Saugspannglieder (3, 4) angesaugt werden und die Saugspannglieder (3, 4) dann auseinandergezogen werden, so dass die Öffnung jedes Beutels (1) geöffnet wird, wobei das Paar Saugspannglieder (3, 4) kontinuierlich umläuft und zwar in jeweils entgegengesetzten Richtungen auf kreisförmigen Bahnen auf einer Ebene, die im wesentlichen parallel zu einer Förderrichtung der Beutel (1) und im wesentlichen senkrecht zu den Oberflächen der Beutel (1) ist, und in einem Zustand, in dem die Saugspannflächen der Saugspannglieder (3, 4) sich einander gegenüber stehen und die für die jeweiligen Saugspannglieder (3, 4) erforderliche Zeit zur Vollendung eines Umlaufs so eingestellt ist, dass sie ein ganzes Vielfaches der Zeit darstellt, die erforderlich ist, jeden einzelnen Beutel (1) über einen Abstand zwischen den Beuteln (1) zu fördern, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar Saugspannglieder (3, 4) bei konstanter Geschwindigkeit umläuft während es im wesentlichen symmetrische Positionen relativ zu einander einnimmt und bei gleicher Geschwindigkeit wie eine Fördergeschwindigkeit der Beutel (1) umläuft, jedes Saugspannglied des Paars Saugspannglieder (3, 4) an jeweils einem der Umlaufübertragungsglieder (9, 10) vorgesehen ist, und jedes Saugspannglied (3, 4) und jedes Umlaufübertragungsglied (9, 10), auf dem jedes Saugspannglied (3, 4) angeordnet ist, eine Translationsbewegung von gleichem Umlaufradius und in gleicher Umlaufrichtung wie das jeweils andere ausführt, und ein Mechanismus, welcher veranlasst, dass die Umlaufübertragungsglieder (9, 10) die Translationsbewegung ausführen, zwei drehende Wellen (27, 28, 29, 30), die synchron in gleiche Richtung drehen, sowie Lagerwellen (37, 38; 39, 40), die an die drehenden Wellen (27, 28; 29, 30) in exzentrischen Positionen befestigt sind, die in gleicher Richtung und in gleichen Abständen versetzt angeordnet sind, wobei die Lagerwellen (37, 38; 39, 40) um die drehenden Wellen (27, 28; 29, 30) drehen, wenn die drehenden Wellen (27, 28; 29, 30) drehen, umfasst, wobei die Umlaufübertragungsglieder (9, 10) die Translationsbewegung durchführen, indem sie mit den Lagerwellen (37, 38; 39, 40) verbunden sind.
  2. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach Anspruch 1, wobei eine Vielzahl von Einheiten dieser Paare von Saugspanngliedern (3, 4) jeweils entlang der Förderrichtung der Beutel (1) in Abständen aufgereiht sind, die gleich den Abständen zwischen den Beuteln (1) sind, und die Zeit, die jedes Saugspannglied benötigt, einen Umlauf zu vollenden, so eingestellt ist, dass sie gleich ist der Zeit, die durch Multiplikation der Zeit, die zur Förderung jedes Beutels (1) über einen Abstand zwischen den Beuteln (1) erforderlich ist, mit der Anzahl der Einheiten der Paare von Saugspanngliedern (3, 4) erhalten wird.
  3. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach Anspruch 1 oder 2, wobei in der Nähe der Böden der Beutel (1) eine Beutelbodenführung (43) angeordnet ist, so dass jedes ihrer sie bildenden Elemente beiderseits einer Förderbahn der Beutel (1) angeordnet ist, wobei diese Beutelbodenführung (43) mit gekrümmtem Flächen des Beutels (1) in Kontakt kommt und diese gekrümmten Flächen ausgleicht.
  4. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach Anspruch 4, wobei jedes Umlaufübertragungsglied und der Mechanismus, der das Umlaufübertragungsglied veranlasst, die Translationsbewegung durchzuführen, auf einer Seite der Förderbahn der Beutel (1) angeordnet sind.
  5. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüchen, die weiterhin ein Paar Greifer (2) umfasst, die die beiden Enden jedes Beutels greifen, so dass sie die Beutel vertikal aufhängen und in Richtung ihrer Breite fördern.
  6. Vorrichtung zum Öffnen von Beutelöffnungen nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, die eine Gasgebläsedüse (41) umfasst, wobei diese Gasgebläsedüse eine Gebläseöffnung hat, die von einer Position direkt über der Förderbahn der Beutel nach unten zeigt, so dass von oben Luft auf die Öffnung der Beutel (1) geblasen wird, wodurch das Öffnen der Öffnungen der Beutel (1) unterstützt wird.
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