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Die
Erfindung betrifft das Gebiet der Erhitzung von verpackten Nahrungsmitteln
zum Erzeugen von warmen Speisen aus bei Raumtemperatur haltbaren,
gekühlten
oder tiefgefrorenen Lebensmitteln. Genauer ausgedrückt, betrifft
die vorliegende Erfindung das Erhitzen von in einem Behälter gelagerten
Nahrungsmitteln auf einfache, bequeme und preisgünstige Art und Weise unter
Verwendung von Erhitzungsmitteln hauptsächlich mit Direktkontakt. Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Verringern des in Speisenausgabestellen benötigten Raumes.
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Hintergrund der Erfindung:
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Im
Gastronomiegewerbe ist es üblich,
zubereitete Speisen von Dampf- oder "Sterno"-Brenner-Tischen aus zu servieren. Dies
sind Geräte,
die Standardgrößen von "Pfannen" mit Speisen zum
Servieren warmhalten, die man typischerweise in Kantinen, Bankettsälen, Feinkostgeschäften, Läden an der
Ecke und Cafeteria-Serviertheken findet. Typischerweise wird das
Nahrungsmittel in einem hinteren Raum mit Hitze zubereitet und dann
in Pfannen gegeben, um es zum Servieren warm zu halten. Häufig wird
von ernsten Nahrungssicherheitsproblemen und insbesondere vom Austrocknen
der Speisen mit diesen Warmhaltetischen berichtet.
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Einige
kommerzielle Unternehmen liefern ähnlich zubereitete Nahrungsmittelprodukte
als qualitativ hochwertige und vorgefertigte Alternativen für Gastronomiebetreiber.
Diese Produkte werden gewöhnlich
in tiefgefrorener oder gekühlter
Form verkauft, und es ist ihr Erhitzen vor dem Servieren auf eine
heiße
Temperatur, d.h. mindestens 71°C,
aus Sicherheitsgründen
und zum Verzehr bei Temperaturen erforderlich, bei denen der Verbraucher
die Speise am besten genießen
kann, d.h. ungefähr
55°C. Diese
Produkte werden allgemein in Teil-"Pfannen"-Größen (z.B.
1/2 und 1/3 "Pfannen"-Größen) hergestellt
und verkauft und gewöhnlich in
einem mit einem Deckel versehenen Behälter wie z.B. in einer Standard-Aluminiumfolie
verpackt.
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Meistens
werden diese Produkte auf Serviertemperatur in einem konventionellen
Backofen, der einem Haushaltsbackofen ähnlich ist, erhitzt. Dieses
Erhitzungsverfahren hat sich jedoch als langsam erwiesen, da der
Strahlungswärmeübergang
von der Ofenwand auf die Verpackungsoberfläche im Falle der Aluminiumverpackung
relativ schwach ist. Die Aluminiumverpackung neigt dazu, Wärme zu reflektieren,
was dazu führt, dass
die Hauptart des Wärmeübergangs
natürliche
Konvektion in diesem Fall ist. Eine Erhöhung des Wärmeübergangs kann durch Zirkulieren
von Heißluft
um die Verpackung herum, wie bei Heißluft-Konvektionsöfen, die
von Gastronomiebetreibern verwendet werden, erhalten werden. Eine
andere Erhöhung
besteht darin, Dampf der Luft hinzuzufügen, um eine schnellere Erhitzung
zu erhalten, aber dieses Verfahren kann die Qualität des Nahrungsmittelproduktes
negativ beeinflussen. Andere Verfahren bestehen aus der Mikrowellenerhitzung
des Nahrungsmittelproduktes durch Entnehmen des Nahrungsmittelproduktes
aus der ursprünglichen Aluminiumverpackung
und durch Hineinlegen desselben in eine spezielle Kunststoffschale,
die sich für
die Mikrowellenerhitzung eignet. Abgesehen davon, dass dies Handgriffe
des Betreibers erfordert, führt
die Mikrowellenerhitzung zu einer ungleichmäßigen Erhitzung mit heißen und
kalten Stellen, die Ruhezeit benötigen, damit
sich die Temperatur ausgleichen kann. Die Verwendung einer Kombination
von Mikrowelle und Konvektion ist bekannt, die verbesserte Ergebnisse
liefert, die aber relativ teuer ist und elektrische Starkstromverbindungen
und große
Mengen an Elektrizität
benötigt
und auch eine spezielle Verpackung erfordert, die sich für den Mikrowellengebrauch
eignet. In allen Fällen
dieser verschiedenen Ofentypen ist die Ausrüstung relativ teuer, kompliziert
und groß.
Wenn die Ausrüstung
einmal aufgestellt ist, muss sie an ihrem "Ort" verwendet
werden, der meistens typischerweise als "Hinterhaus" bezeichnet wird.
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Egal
ob ein konventioneller Ofen oder ein Konvektionsofen verwendet wird,
das Nahrungsmittel ist oft an den Rändern und Ecken überhitzt
und manchmal verbrannt, wodurch die Qualität der zubereiteten Speise insgesamt
verringert ist. Dies ergibt sich dadurch, dass das Nahrungsmittelprodukt
an den Rändern
und Ecken von zwei oder drei Seiten her erhitzt wird und gleichzeitig
nahe den Oberflächen
ist. Es wäre
daher wünschenswert,
ein Erhitzungsverfahren zu haben, mit dem die Wärmemenge auf eine geringere
Menge in den Bereichen der Schale heruntergesteuert werden kann,
die zum Überhitzen
und Verbrennen neigen. Außerdem,
wenn verschiedene Speisen in eine Schale gegeben werden (z.B. Hackbraten
und Kartoffelbrei), wäre
es vorteilhaft, unterschiedliche Wärmemengen auf verschiedene
Teile der Schale für
verschiedene Bestandteile des Essens aufbringen zu können. In
herkömmlichen Öfen oder
Konvektionsöfen
gibt es meistens keine Möglichkeit,
die Wärmemenge
an diesen Rändern
und Ecken zu verringern oder verschiedene Wärmemengen zu verschiedenen
Regionen der Schale zu lenken, außer man geht auf kompliziertere
und teuere Verpackungen über.
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Im
Gastronomiebereich können
die Nahrungsmittel in großen
tiefgefrorenen Portionen von einigen Kilogramm daherkommen. Als
Beispiel sei genannt, dass eine Standard-"Halbpfannen"-Lasagne, die in eine Aluminiumschale
von 2,7 kg verpackt ist, ungefähr
1950 kJ Energie (einschließlich
Feuchtigkeitsverluste) benötigt und
mehr als 125 Minuten in einem herkömmlichen Ofen brauchen kann,
um vom gefrorenen Zustand auf eine akzeptable heiße Temperatur
zum Servieren erhitzt werden zu können. Die Gastronomiebetreiber
sind immer weniger dazu bereit, so lange Erhitzungszeiten hinzunehmen.
Eine Möglichkeit
besteht darin, das Nahrungsmittel in mehrere kleinere Portionen
aufzuteilen, die in kleinere Behälter,
Schalen oder Teller gegeben werden. Dies ist jedoch arbeitsintensiv
und erfordert mehr Aufmerksamkeit von den fachmännisch ausgebildeten Betreibern.
Daher besteht ein Bedarf daran, Speisen, die ursprünglich in
mittleren bis größeren Verpackungen sind,
bequem, schnell und sauber zu erhitzen, ohne die Speisen aus ihren
Verpackungen entnehmen zu müssen,
so dass die Arbeit auf einem Minimum gehalten werden kann und die
Speisen leicht zu der Servierstation in heißem Zustand übergeben
werden können.
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Gewöhnlich werden
die Speisen, wenn sie einmal im "hinteren
Raum" auf Serviertemperatur
erhitzt wurden, nach "vorne
im Haus" gebracht
und in einen Dampftisch oder eine Warmhalteschale mit einer "Sterno"-Flamme platziert,
um heiß gehalten
zu werden. Dampftische sind jedoch ziemlich groß, nicht preisgünstig und
benötigen
typischerweise ungefähr
45 Minuten bis zu einer Stunde, um sie vorzuheizen, und sie sind
sehr arbeitsintensiv zu reinigen. Dampftische funktionieren durch
Erhitzen von Wasser, um eine heiße feuchte Luftumgebung unter
der Speisenschale zu erzeugen. Infolgedessen ist die Verpackung
des Nahrungsmittelproduktes auf solche Dinge wie Aluminium oder
Kunststoff beschränkt,
wenn nicht eine spezielle Auskleidung verwendet wird. Es wäre daher
wünschenswert,
eine Ausrüstung
bereitzustellen, die schneller, einfacher und verhältnismäßig kostengünstig, klein
und tragbar in einigen Situationen und leicht zu verwenden ist.
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Es
sind Speisenwärmer
bekannt, die dafür
ausgebildet sind, ein offenes schalenförmiges Teil für verschiedene
Speisenbehälter
wie Platten oder Pfannen zwecks Erhitzung aufzunehmen. Das Erwärmungsvermögen dieser
Wärmevorrichtungen
ist jedoch begrenzt, da der Energieverlust an die Umgebung aufgrund
der offenen Konfiguration hoch ist. Eine Erhöhung der elektrischen Leistung
dieser Geräte
zum Kompensieren des Wärmeverlustes
kann zu einer Mißachtung
der häuslichen
elektrischen Sicherheitsvorschriften führen, die es erforderlich machen,
genaue elektrische Leistungsgrenzen nicht zu überschreiten. Somit werden
die Speisenwärmer
im Allgemeinen nur zum Warmhalten von Speisen oder zum Erhitzen
von kleinen Portionen von der Umgebungstemperatur auf warm verwendet,
aber sie sind nicht in der Lage, große Portionen von Nahrungsmitteln,
besonders wenn die Nahrungsmittel ursprünglich im tiefgefrorenen oder
gekühlten
Zustand auf der Platte sind, zu erhitzen. Beispielsweise bezieht
sich das US-Patent 3 043 943 von J.R. Moot auf einen tragbaren Speisenwärmer, und
insbesondere auf eine Schale, die dafür ausgebildet ist, Speisen
und Speisen enthaltende Platten auf Serviertemperatur zu erhitzen.
Der Speisenwärmer
umfasst ein Plattentragteil, ein inneres Wärmeverteilteil und Erhitzungselemente
zwischen dem Wärmeverteilteil
und einem Wärmeisolator.
Es sind schräge
obere Flansche vorgesehen, um die Kontur der offenen oberen Vertiefung
zu begrenzen, so dass Platten mit verschiedenen Größen und
Aufnahmekapazitäten
in Kontakt mit dem Plattentragteil erhitzt werden können.
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Zahlreiche
Patente beziehen sich auf Gastronomiesysteme, bei denen einzelne
Portionen von vorgekochten Speisen auf Schalen lagern, die in bewegliche
Wagen eingebaut sind. Die Wagen werden gewöhnlich an einen gekühlten Ort
gestellt, um die Nahrungsmittel in einem gekühlten Zustand zu lagern. Ausgewählte Speisen
auf den Schalen werden in dem Wagen wiederaufgewärmt, d.h. auf eine heiße Serviertemperatur
erhitzt. Das Wiederaufwärmverfahren
ist gewöhnlich
darauf gerichtet, Wärme
durch Wärmeleitung
auf ausgewählte
Speiseportionen durch eine Heizplatte aufzubringen, die von einer
thermostatisch gesteuerten elektrischen Heizvorrichtung aufgeheizt
wird. Beispiele dieser Systeme sind in den US-Patenten 4 068 115; 4 235 282; 4 584
466 und 5 285 051 beschrieben. Die Schalen sind dafür bestimmt,
direkt dem Verbraucher serviert zu werden, und sind damit nicht
dafür geeignet,
große
Speiseportionen, sondern nur einzeln portionierte Speisen im Teller
zu erhitzen.
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Das
US-Patent 3 608 627 betrifft ein kombiniertes Kühl- und Kochgerät. Mehrere Kasserolen werden in
eine Gefrier- oder
Kühlkammer
gegeben. Jede Kasserole hat ein ihr zugeordnetes elektrisches Heizelement, das
an einen elektrischen Kreis angeschlossen ist, der mit geeigneten
Schalter- und/oder Zeitschaltmitteln gesteuert wird. Jede Kasserole
hat einen Deckel und ein ihr zugeordnetes Heizelement, die zusammen
eine vollständig
isolierte Einheit bilden. Die thermisch isolierte Einheit verringert
den Wärmeverlust
der innen erzeugten Hitze, so dass es keinen bedeutenden Wärmeverlust
gibt, der benachbarte Kasserolen thermisch beeinträchtigen
könnte,
die in einem gefrorenen oder gekühlten
Zustand gehalten werden mögen.
Ein solches Gerät
ist nicht dafür
geeignet, verpackte Nahrungsmittel, wie standardisierte "Pfannen"-Größen von
Nahrungsmitteln zu erhitzen. Außerdem
müssen
die Erhitzungskasserolen zum Reinigen und/oder Abspülen regelmäßig entfernt werden,
wodurch es eventuell zu Sicherheitsproblemen kommen kann, da die
Kasserolen auch elektrische Einrichtungen enthalten.
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Das
US-Patent 5 445 062 betrifft einen Kocher/Wiederaufwärmer, der
besonders geeignet ist zum Kochen oder Wiederaufwärmen von
fertig zubereiteten verpackten Fleisch und Soßen-Hauptgerichten oder Gemüsegewichten,
wobei er ein Speisengefäß, das ein
Wasserbad enthält,
ein Speisenanordnungsgestell zum Halten von verpackten Speisen und
Flüssigkeitsauslässe, die
in dem Gestell vorgesehen sind, um zu bewirken, dass Flüssigkeit
in das Bad austritt und dass das Bad über und an den Speisen vorbei
in Bewegung versetzt wird, aufweist. Ein solcher Erhitzungsapparat
ist dazu geeignet, flexible Folienverpackungen, sog. "Sous Vide"-Verpackungen aufzunehmen. Das System
ist jedoch relativ schwerfällig
und erfordert für
das Bad eine relativ lange Vorheizzeit, um es funktionsbereit zu
machen.
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Das
US-Patent 5 948 301 betrifft ein Speisenerwärmungsgerät, das es gestattet, Speisen
wiederaufzuwärmen
und warmzuhalten, und das eine mit einer elektrischen Widerstandsheizung
beheizte Platte aufweist, die gesteuert wird, um sich bei einer
eingestellten Temperatur im Bereich von 160°F bis 185°F mit einer Schwankung, die
plus oder minus 5°F
nicht überschreitet,
ins Gleichgewicht zu bringen.
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Das
US-Patent 5 069 920 betrifft ein Verfahren zum Kochen von Nahrungsmitteln
in einer Verpackung durch elektrische Leitung. Die Verpackung enthält zwei
Elektroden, die einen erhöhten
Teil der Bodenwand und eine ebene obere Elektrode beinhalten, und
wobei der vertiefte Bereich zwischen dem erhöhten Teil der Bodenwand und
der Seitenwand der Verpackung einen Randvorratsraum bildet. Das
Nahrungsmittel wird gekocht, indem man elektrischen Strom durch
das Nahrungsmittel hindurchgehen läßt und die Ableitung und Ansammlung
von ausgeschiedenen Produkten aus dem gerade gekochten Nahrungsmittelprodukt
gestattet, um die Verunreinigung der Bodenelektrode zu verhindern.
Jedoch hängt
die Erhitzung stark von der elektrischen Leitfähigkeit der einzelnen Nahrungsmittelstücke, die
in der Verpackung enthalten sind, ab. Da die elektrische Leitfähigkeit
des Nahrungsmittelproduktes im gefrorenen Zustand auch noch anders
als im aufgetauten Zustand und eine Funktion der Temperatur sein
kann, ist es schwierig, das Erhitzungsmuster genau zu steuern. Außerdem werden
Schockrisiken stark erhöht,
wenn Strom gerade durch das Nahrungsmittel geleitet wird, egal welche
Anstrengungen auch immer gemacht werden, um die Risiken zu verringern.
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Das
US-Patent 4 102 256 betrifft ein Kochgerät zum Gebrauch in Verbindung
mit einem Nahrungsmittel, das in einem Behälter gehalten wird, wobei dünnwandige
flexible Teile, welche die Kochflächen bilden, thermisch mit
einer Heizeinrichtung verbunden sind, die an den dünnwandigen
flexiblen Teilen durch Haltemittel, zu denen elastische Mittel gehören, gehalten
werden. Dieses Gerät
hat ein Kochsteuerungssystem, das auf der Verwendung von Temperatursonden
und einem Zeitschalter basiert, die nicht konfiguriert sind, um
die Erhitzungszeit und/oder das Nahrungsmittelkochprofil zu optimieren.
Die Erhitzungstemperatur ist während
des Kochens auf konstant gesetzt. Insbesondere kann dies bei großen Gefriermahlzeiten
in der Gastronomie eine zu lange Erhitzungszeit bei akzeptablen
oder relativen niedrigen Energiepegeln erzeugen und bei höheren Energiepegeln
kann es ein Übergaren
und Verbrennen des Nahrungsmittels, insbesondere am Ende der Erhitzungszeit,
verursachen.
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Die
US-A-3 678 248 betrifft eine andere Haushaltsplattenerhitzungseinrichtung
mit unteren und oberen isolierten Heizwiderständen in einem feuerfesten Körper. Die
Temperatur der Mahlzeit ist während
des Kochens auf konstant gesetzt und die Erhitzungszeit wird einfach
durch einen Zeitgebermechanismus gesteuert.
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Daher
besteht ein Bedarf am Erhitzen und eventuell am Warmhalten von verpackten
Speisen auf relativ kleinen, einfacheren, sichereren und bequemeren
Wegen unter Verwendung von relativ niedrigen Energieanforderungen
im Vergleich zu bestehenden Gastronomie- oder selbst Haushaltsgeräten. Es
besteht auch ein Bedarf am wirksamen und gleichmäßigen Erhitzen von Speisen,
die in dem standardmäßigen Behälter, insbesondere
einer mit einem Aluminiumdeckel versehenen Schale oder anderen unterschiedlichen
Verpackungen verpackt sind, ohne die Notwendigkeit, die Speisen
aus dem Behälter
zu entfernen, um das Erhitzen der Speisen zu erleichtern, um die
gewünschte
Temperatur und Qualität
zu liefern. Es besteht auch ein Bedarf am Steuern der Erhitzung
des Nahrungsmittels, um die Erhitzungszeit zu optimieren und das
Risiko des Übergarens
und von verbrannten Nahrungsmitteloberflächen zu verringern.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Erhitzungsbaugruppe zum raschen und gleichmäßigen Erhitzen
von verpackten Nahrungsmitteln, die dafür ausgebildet ist, einen Nahrungsmittelbehälter aufzunehmen,
der mehrere Flächen
hat, die ein Volumen für
das Nahrungsmittel abgrenzen, wobei die Baugruppe mindestens einen
ersten Erhitzungsschalenteil und einen zweiten Erhitzungsschalenteil
aufweist; wobei der erste und zweite Erhitzungschalenteil ausgebildet
sind, um ein im Wesentlichen geschlossenes Erhitzungsgehäuse zu begrenzen, wobei
das Gehäuse
Erhitzungsflächen,
die Widerstandselementen zugeordnet sind, aufweist, wobei das Gehäuse ausgebildet
ist, um den Nahrungsmittelbehälter
aufzunehmen, so dass der Nahrungsmittelbehälter mit der inneren Form des
Erhitzungsgehäuses
nach dem Schließen
der Erhitzungsvorrichtung im Wesentlichen zusammenpasst und so dass
der Behälter
im Wesentlichen in Kontakt mit den Erhitzungsflächen des Gehäuses zwecks
direkter Wärmeleitung
von den Erhitzungsflächen ist,
wobei die Erhitzungsvorrichtung eine Steuerbaugruppe aufweist, die
die dem Nahrungsmittel zugeführte
Leistungsmenge von einem höheren
Leistungsmodus auf einen verringerten Leistungsmodus heruntersteuert,
wenn sich das Nahrungsmittelprodukt zu der Serviertemperatur hin
erhitzt.
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Vorzugsweise
weist das Gehäuse
innere Erhitzungsflächen
auf, die in Anzahl und Form ausgelegt sind, um im Wesentlichen mit
allen Oberflächen
des Behälters
in Kontakt zu kommen. Daher dient der Behälter dem Zweck, die Wärme an das
in dem Behälter
enthaltene Nahrungsmittel zu leiten. Der Behälter kann ein geschlossener
oder offener Behälter
sein. Wenn der Behälter
ein offener Behälter
ist, können
Erhitzungsflächen
zum Erhitzen der Nahrungsmitteloberfläche durch Konvektion, Strahlung
und/oder Leitung vorgesehen sein. Vorzugsweise ist die Erhitzungsoberfläche so nahe
wie möglich
an der Nahrungsoberfläche.
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Als
Folge davon erhält
das Nahrungsmittel Wärme
von allen Richtungen und direkt mit einem Minimum von Wärmeverlusten.
Die Erhitzungszeit kann für
alle Größen von
Nahrungsmittelverpackungen erfolgreich verkürzt werden.
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Bei
einer bevorzugten Anordnung ist jede innere Widerstandsheizfläche des
Gehäuses
aus mindestens einer Widerstandsheizschicht gebildet. Die Heizschicht
ist so gestaltet, dass sie im Wesentlichen mit der Form des Behälters übereinstimmt
und daher eine wirksame direkte Wärmeleitung zu dem Behälter liefert,
wodurch Wärmeverluste
auf einem Minimum gehalten werden. Die Heizschicht ist vorzugsweise
eine tragende, nicht bewegliche Schicht, die vorzugsweise für eine oder
eine begrenzte Anzahl von Behälterkonfigurationen bemessen
und geformt ist. Mit nicht beweglich ist gemeint, dass die Heizschicht
an Ort und Stelle ist, so dass nach dem Schließen des Geräts, die Heizschicht mit den
Oberflächen
des Behälters
in Kontakt kommt, ohne eine Selbstanpassung an die Form und Größe des Behälters machen
zu müssen.
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Es
wurde festgestellt, dass eine bessere und gleichmäßigere Wärmeübertragung
durchgeführt
wird, wenn die Heiz schicht genau mit der Form ohne beachtliche Beweglichkeit
zusammenpasst. Besonders weil die Konfiguration der Heizschicht
so getroffen ist, dass sie auf eine relativ begrenzte Behälterwahl
genau passt, ist das Risiko geringer, Bereiche ohne Kontakt oder
Niederdruck-Kontaktbereiche zu schaffen, die das Ergebnis von ungenügenden oder
langsameren Heizzonen sein könnten.
Der Kontaktdruck zwischen dem Behälter und der Heizfläche kann
auch genauer gesteuert werden und bleibt von Verpackung zu Verpackung
im Wesentlichen gleich. Ferner, da die Erhitzungsvorrichtung eine
begrenzte Behälterauswahl
aufnehmen kann, kann man Qualität
und schnelles Wiedererhitzen mit Heizflächen, die Heizeigenschaften
haben, die speziell an den oder die Behälter angepasst sind, besser
garantieren. Beispielsweise kann das Erhitzungsmuster der Heizschicht
je nach Größe und Form
des Behälters
erhebliche Veränderungen
erfordern, die nur durch Auswechseln der Heizschicht als Ganzes
und durch ihren Austausch durch eine Heizschicht, die die geforderten Eigenschaften
hat, ordentlich ausgeführt
werden. Bei einer Ausführungsform
sind die Heizschichten Einsatzstücke,
die von dem Rest der Erhitzungsbaugruppe entfernbar sind, so dass
sie durch Einsatzstücke
ersetzt werden können,
die kleinere oder größere Volumina
des Erhitzungsgehäuses
begrenzen. Die Einsatzstücke können in
der Baugruppe durch irgendwelche geeignete nicht dauerhafte Verbindungsmittel
befestigt sein. Folglich kann die Erhitzungsbaugruppe leicht und
bequem mehr als eine Größe und/oder
Form von Behältern durch
einfaches und schnelles Auswechseln der Einsatzstücke, um
die neue Größe und/oder
Form der Behälter
einzupassen, unterbringen.
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Wichtig
ist, das die Heizschicht mindestens ein Heizwiderstandselement enthält, das
elektrische Energie nutzt, die in Wärme auf der Grundlage des spezifischen
Widerstands des Materials, durch das die Elektrizität fließt, umgewandelt
ist. Daher ist die den Nahrungsmittelbehälter berührende Heizschicht nicht getrennt von
dem Widerstandselement oder den Widerstandselementen, sondern ist
ein integraler Bestandteil von ihm oder sicher an ihm befestigt,
um dadurch einen direkten Wärmeübergang
zu fördern
und einen schnelleren Erhitzungsprozess zu liefern. Aufgrund der
Tatsache, dass Heizschichten bereitgestellt werden, die Widerstandselementschichten
enthalten, die an die Größe und Form
des Behälters
ohne beachtliche Beweglichkeit angepasst sind, wird der Erhitzungswirkungsgrad
verbessert, die Erhitzungszeit optimiert und die Komplexität der Vorrichtung
im Vergleich zu den bestehenden Erhitzungsvorrichtungen verringert.
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Bei
den gewöhnlich
bestehenden Erhitzungsverfahren von Nahrungsmitteln in großen Behältern wie Konvektionserhitzung,
ist die zugeführte
Wärmemenge
ungefähr
gleich an allen Außenflächen. Jedoch
erhält das
Nahrungsmittel an den Ecken und Rändern mehr Wärme pro
Oberflächeneinheit,
da die Wärme
von zwei oder drei Richtungen kommt, wodurch es zu viel höheren Nahrungsmitteltemperaturen
kommt, als diejenigen, die an den von diesen Rändern und Ecken entfernten
Außenflächen erzeugt
werden. Infolgedessen kann ein Übergaren
auftreten, wenn man versucht, die Mitte des Nahrungsmittels in einer
vernünftigen
Zeit zu erhitzen. Erfindungsgemäß kann die
Wärmemenge
genau auf verschiedene Regionen des Nahrungsmittels durch Bereitstellen
von Heizflächen
des Gehäuses
variiert werden, die Zonen mit geringer Leistungsdichte und Zonen mit
vergleichsweise höherer
Leistungsdichte haben. Da diese Zonen Wärme direkt an den Behälter leiten, kann
das Heizmuster viel genauer gesteuert werden, und Bereiche des verpackten
Nahrungsmittels, die zum Überhitzen
und Verbrennen neigen, wie z.B. Ecken oder Ränder, können daher vorteilhaft eine
geringere Wärmemenge
als Zonen mit einer größeren Nahrungsmitteldicke
oder mit größeren Nahrungsmitteldicken
erhalten. Vorzugsweise bilden die Ränder und Ecken der Heizflächen, die
den Behälter
berühren,
Zonen ohne Heizelemente, oder sie können alternativ nur isolierte
Kontaktzonen sein. Die hier definierten Ecken und Ränder haben
die Bedeutung von Bereichen der inneren Oberflächen des Gehäuses innerhalb
ungefähr
15 mm, vorzugsweise 10 mm von äußeren Plätzen, wodurch
Winkel zwischen zwei oder drei Ebenen gebildet werden, die sich
in einer Linie oder einem Punkt treffen.
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Bei
einem ersten Ausführungsbeispiel
kann die Heizschicht vorzugsweise eine stark wärmeleitende Vollmatrix umfassen,
die strategisch platzierte Widerstandselemente, die überall in
der Vollmatrix platziert sind, enthalten. Die elektrischen Widerstandselemente
können
mit Berührung
an der Vollmaterialmatrix befestigt sein, in die Vollmaterialmatrix
eingebettet und/oder dazwischen genommen sein.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
können
die Widerstandsheizschichten aus biegsamen, formbaren oder gießbaren Materialien
hergestellt sein, so dass dreidimensionale Schichten erhalten werden
können,
die eng mit den Formen und Größen des
zu erhitzenden Nahrungsmittelbehälters
zusammenpassen. Auf diese Weise können diese formbaren oder gießbaren Heizschichten
jede notwendige Form und Geometrie für den geplanten Zweck annehmen.
Geeignete formbare oder gießbare
Materialien sind vorzugsweise metallische Materialien, hitzefeste
verstärkte
oder nicht verstärkte
Polymerharz oder Gummimaterialien und Kombinationen daraus, die
in einer Gießform
gegossen oder zu einer definierten Form geformt werden können, die
ausgebildet ist, um mit den Oberflächen des Behälters durch
irgendeine geeignete Gieß-,
Form-, Spritzgieß-, Stanz-Gesenkform
oder irgendeine andere geeignete Technologie zusammenpassen.
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Noch
mehr bevorzugt ist es, wenn die Widerstandsheizflächen eine
durchschnittliche Widerstandsleistungsdichte an den Heizflächen bei
einem vollen Leistungsmodus von mindestens 0,45 Watt pro cm2, vorzugsweise mindestens 0,70 Watt pro
cm2 und vorzugsweise sogar ungefähr 0,80
Watt pro cm2, aber vorzugsweise ohne ein
lokales Gebiet, das mehr als 1,5 Watt pro cm2,
vorzugsweise mehr als 1, 2 Watt pro cm2 und
sogar vorzugsweise 1,0 Watt pro cm2 erzeugt,
liefern können.
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Um
das Nahrungsmittelmaterial in der kürzest möglichen Zeit richtig zu erhitzen,
aber die Nahrungsmittelqualität
nicht negativ zu beeinflussen, sollte die Temperatur der Heizflächen vorzugsweise
gesteuert werden. Dies kann durch Verwendung von mindestens einer
Temperaturmessvorrichtung durchgeführt werden. Die Erhitzungsvorrichtungsbaugruppe
würde auch
eine Steuervorrichtung zum Steuern der Oberflächentemperatur, wie sie von
der Temperaturmessvorrichtung gemessen wird, enthalten. Die Steuervorrichtung
ist ausgelegt, um eine Eingabe von der Temperaturmesseinrichtung
zu empfangen und die Temperatur der Heizfläche(n) zu steuern, wenn die
Eingabe einen vorbestimmten eingestellten Temperaturpunkt erreicht.
Die Steuervorrichtung kann die Temperatursteuerung durch irgendeine
Anzahl von Mitteln, wie z.B. Steuern der Spannung, zeitliches Aufteilen
der elektrischen Leistung oder Steuern der Amplitude des Wechselstromes,
der zu einer oder zu mehreren der Widerstandsfläche(n) geht. Genauer ausgedrückt, wenn
das gefrorene Nahrungsmittelprodukt in einem großen Behälter durch proportionale Steuerung
erhitzt wird, wirkt das gefrorene Nahrungsmittelprodukt wie eine
ideale Wärmesenke,
die es nicht gestattet, dass die Erhitzungsflächen ihre volle Temperatur
bei voller Leistung, d.h. von mindestens 0,45 Watt/cm2,
vorzugsweise von ungefähr
0,8 Watt/cm2 erreichen. Wenn sich das Produkt
erwärmt,
wird der eingestellte Oberflächentemperaturpunkt
erreicht, wodurch bewirkt wird, dass die Steuerung die Leistungsdichte
von voller Leistung verstellt. Wenn das Erwärmen des Produktes weitergeht,
wird das Produkt immer weniger zu einer Wärmesenke, wodurch weiter bewirkt wird,
dass die Steuerung die Leistung dorthin reduziert, wo am Ende der
Erhitzung die Leistungsdichte weniger als 0,2 Watt/cm2,
vorzugsweise weniger als 0,15 Watt/cm2 ist.
Daher gestattet es die Steuervorrichtung, die Heizkurve des Nahrungsmittelproduktes
angemessen zu steuern, während
das Übergaren
und Austrocknen des Nahrungsmittels durch fortschreitendes Absenken
der Heizleistung von den Heizflächen
von einem vollen Leistungsmodus auf einen reduzierten Leistungsmodus
verhindert wird, während
das Nahrungsmittelprodukt fortschreitend seine Fähigkeit verliert, als Wärmesenke
zu wirken.
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Die
Steuerungsbaugruppe kann vorzugsweise die Temperatur der Heizflächen durch
eine Profilsteuerung steuern, wo bei die Temperatur der Heizflächen, die
von der Temperaturmessvorrichtung gefühlt wird, in einem regelmäßigen zeitlichen
Abstand mit einem voreingestellten Temperaturprofil, das in einem
Steuerspeicher der Steuerungsbaugruppe gespeichert ist, verglichen
wird. Die profilbasierte Steuerung verringert die Erhitzungszeit
erheblich und liefert ein Produkt mit guter Qualität ohne der
Erzeugung von verbrannten Nahrungsmitteloberflächen und Überhitzungsproblemen.
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Die
Steuervorrichtung kann auch dazu dienen, verschiedene Betriebsarten
festzulegen, genauer ausgedrückt,
einen Heizmodus, bei dem das verpackte Nahrungsmittel auf eine Temperatur
zwischen 50°C
und 80°C,
z.B. ungefähr
70°C, erhitzt
wird, und einen Haltemodus, bei dem das verpackte Nahrungsmittel
auf einer Serviertemperatur zwischen 60 und 65°C warmgehalten wird, während der
das Nahrungsmittelprodukt zum Servieren zur Verfügung steht.
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Die
auf einem Vergleich mit einem gespeicherten Profil basierende Steuerung
kann auch dazu dienen, einen leichteren Wechsel von einem Heizmodus,
bei dem die Heizflächen
auf einen höheren
Temperaturbereich innerhalb eines vorbestimmten Profils eingesteuert
werden, zu einem Haltemodus einzurichten, bei dem die Heizflächen auf
eine im Wesentlichen konstante Temperatur, z.B. 80°C, eingesteuert
werden, die notwendig ist, um das Nahrungsmittelprodukt auf der
erforderlichen Serviertemperatur, z.B. 45 bis 55°C, zu halten. Im Haltemodus
kann die obere Heizfläche
vorzugsweise ausgeschaltet sein und die untere Heizfläche kann
immer noch einen Wärmeübergang
auf den Behälter
erzeugen. Infolgedessen kann die obere Baugruppe offen gehalten
werden, um ein bequemeres Servieren vom Verbraucher zu gestatten.
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Es
ist vorteilhaft, wenn der erste Heizschalenteil ein Aufnahmeteil
für den
Behälter
ist, der eine erste konkav geformte Widerstandsheizfläche zum
Aufnehmen des Nahrungsmittelbehälters
in einer Position innerhalb der Heizvorrichtung umfasst, und der
zweite Schalenteil ein schließendes
plattenförmiges
Teil mit einer Widerstandsheizfläche
ist, wobei der zweite Schalenteil dafür ausgebildet ist, sich relativ
zu dem Aufnahmeschalenteil von einer Öffnungsstellung, in der die
Heizvorrichtung in einer offenen Konfiguration ist, zu einer Heizstellung,
in der das Gehäuse
sicher verschlossen ist, zu bewegen. Auf diese Weise liefert die
Vorrichtung ein bequemes Beladen des darin befindlichen Behälters.
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Der
Nahrungsmittelbehälter
und die Heizschalenteile können
auch ein oder mehrere komplementäre einzelne
Reliefteile haben, die dafür
ausgebildet sind, den Nahrungsmittelbehälter in einer begrenzten Anzahl von
Positionen innerhalb des Heizgehäuses
der Heizvorrichtung zu positionieren. Das oder die einzelnen Reliefteile
können
eine oder mehrere komplementär
geformte Aussparungen und einen oder mehrere vorspringende Teile
und/oder einen oder mehrere komplementär geformte gewellte Teile enthalten,
die zueinander passen, um eine Vergrößerung der Kontaktflächen und/oder
eine Verminderung der Strecke, über
die die Wärme
in dem Nahrungsmittel gehen muss, zu liefern, um einen direkten
Wärmeleitungsübergang
zu fördern
und Erhitzungszeiten zu verringern. Auf diese Weise gilt auch, dass
der Behälter,
der keine komplementäre
Form zu dem Gehäuse
hat, damit diese einzelnen Teile genau zusammenpassen, nicht eingesetzt
und infolgedessen erhitzt werden kann, wodurch die Gefahren reduziert
werden, dass eventuell die Vorrichtung beschädigt und/oder das verpackte
Nahrungsmittel nicht genau erhitzt wird.
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Vorzugsweise
ist die Anzahl der Positionen, in denen der Nahrungsmittelbehälter genau
in das Gehäuse
passt, geringer als 4, vorzugsweise geringer als 2 oder weniger.
Dies gestattet eine beschränkte
Positionierung des Behälters
in dem Gehäuse,
wodurch sichergestellt wird, das direkter Wärmeübergang durch Leitung von Oberfläche zu Oberfläche richtig
und wirksam durchgeführt
werden kann.
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Ferner
wird auch bevorzugt, dass die Erhitzungsbaugruppe ein Erhitzungsgehäuse aufweist,
das ein gesamtes Erhitzungsvolumen von 200 bis 6000 cm3,
und noch mehr bevorzugt 300 bis 3000 cm3 hat
und daher geeignet ist, verpackte Ein zelportionsmahlzeiten oder
große
Mehrportionsbehälter
mit entsprechenden Volumina aufzunehmen. Die Vertiefung kann eine
einzelne Vertiefung sein, die dafür ausgelegt ist, einen einzelnen Nahrungsmittelbehälter aufzunehmen,
oder sie kann alternativ auch mehrere Abteile mit getrennten Volumina, die
kleiner als das Gesamtvolumen des Gehäuses sind, aufweisen, um das
Erhitzen von mehr als einem Behälter
auf einmal zuzulassen.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum schnellen Erhitzen eines
Nahrungsmittels in einem Behälter,
mit
Bereitstellen eines Nahrungsmittelbehälters, der mehrere Flächen hat,
die ein Volumen für
das Nahrungsmittel festlegen;
Bereitstellen einer elektrischen
Erhitzungsvorrichtung, die ein geschlossenes Erhitzungsgehäuse aufweist, wobei
das Gehäuse
innere Erhitzungsflächen
aufweist, die Widerstandserhitzungselementen zugeordnet sind;
Positionieren
des Nahrungsmittelbehälters
in dem Gehäuse,
das ausgebildet ist, um den Nahrungsmittelbehälter aufzunehmen, so dass der
Nahrungsmittelbehälter
mit der inneren Form des Erhitzungsgehäuses nach dem Schließen der
Erhitzungsvorrichtung im Wesentlichen zusammenpasst und so dass
der Behälter
mit den inneren Erhitzungsflächen
des Gehäuses
zwecks einer direkten Wärmeleitung
zu dem Behälter
in Kontakt ist; und
Anlegen eines elektrischen Stromes an die
Heizwiderstandselemente.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum raschen Erhitzen eines
Nahrungsmittelproduktes, das in einem Mehrportionenbehälter ist,
wobei das Verfahren umfasst: Platzieren des Behälters mit dem Nahrungsmittelprodukt
in eine Erhitzungsvertiefung, die bemessen ist, um den Behälter aufzunehmen,
und direktes Anlegen von Wärmeenergie
an das Nahrungsmittelprodukt durch Leitung zwischen der Erhitzungsvertiefung
und dem Behälter.
Vorzugsweise wird Wärmeenergie
dem Nahrungsmittelproduktbehälter
durch die Verwendung von Heizschichten zugeführt, die eine Erhitzungsvertiefung
mit einer festgelegten Größe und Form,
um mit der Größe und der
Form des Behälter
zusammenzupassen, begrenzen. Es ist sogar noch mehr bevorzugt, dass die
Heizschichten austauschbar sind, so dass das Volumen und/oder die
Form der Erhitzungsvertiefung durch die Austauschbarkeit der Einsatzstücke abgewandelt
werden kann, um sie auf Nahrungsmittelbehälter mit unterschiedlicher
Größe und/oder
Form einzustellen.
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Bei
einem anderen Aspekt betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum
Verringern des in Speiseausgabestationen erforderlichen Raumes,
um Nahrungsmittel in einem Mehrportionenbehälter einer ausgewählten Größe zu erhitzen
und darin warmzuhalten, wobei das Verfahren umfasst: Erhitzen eines
jeden Nahrungsmittelproduktes in einer Erhitzungsvertiefung durch
Leitung zwischen der Erhitzungsvertiefung und dem Behälter, wobei
die Erhitzungsvertiefung größenmäßig hin
darauf angepasst ist, den Behälter
mit dem Nahrungsmittelprodukt aufzunehmen.
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Bei
einem noch anderen Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zum
Verkauf von Nahrungsmittelprodukten in Speiseausgabestationen, wobei
das Verfahren umfasst:
Bereitstellen einer Erhitzungsvertiefung
mit Heizflächen;
Platzieren
eines Behälters
einschließlich
des Nahrungsmittelproduktes in die Erhitzungsvertiefung, wobei der Behälter an
mindestens einer ersten und einer zweiten Fläche der thermisch leitenden
Heizflächen
anliegt;
Widerstandsbeheizen der Heizflächen zum Erhitzen des Nahrungsmittelproduktes
durch Leiten von Wärmeenergie,
um ein erhitztes Nahrungsmittelprodukt zu erzeugen; und
Öffnen des
Behälters
und Servieren des erhitzten Nahrungsmittelproduktes.
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Vorzugsweise
wird das erhitzte Nahrungsmittelprodukt von einem gefrorenen Zustand
auf einen heißen/warmen
Zustand, der zum Servieren geeignet ist, erhitzt. Vorzugsweise wird
das Erhitzen des Nahrungsmittelproduktes durch Steuern der Temperatur
der Heizflächen
gesteuert. Vorzugsweise wird das Erhitzen durch Steuern einer Abnahme
der Temperatur der Heizflächen
durchgeführt.
Vorzugsweise wird das Erhitzen der Heizflächen durch eine Profilsteuerung
gesteuert, bei der die Temperatur der Heizflächen, die von Sensoren gefühlt wird,
in regelmäßigen zeitlichen
Abständen
mit einem voreingestellten Temperaturprofil verglichen wird, das
in einem Steuerspeicher gespeichert ist, und die den Heizflächen zugeführte Energie
proportional zu dem Unterschied zwischen dem eingestellten Punkt
und dem Sensorsignal ist. Vorzugsweise wird das Nahrungsmittelprodukt
in der Erhitzungsvertiefung gehalten, um es durch Steuern der Verringerung
der Leistung der Heizflächen
warmzuhalten.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
kann das Halten des Nahrungsmittels durch thermisches Abkoppeln von
einer der ersten oder zweiten Oberfläche von dem Behälter erreicht
werden, während
die andere Oberfläche
in Wärmeleitung
mit dem Behälter
gehalten wird, und ferner der Behälter offen und bereit zum Servieren gehalten
wird.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Die
beiliegenden Zeichnungen, die hier einbezogen sind und einen Teil
der Beschreibung bilden, veranschaulichen die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung
dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern. In den Zeichnungen zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht der Heizvorrichtung der Erfindung in einer
geschlossenen Konfiguration gemäß einem
bevorzugten Modus;
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2 eine
Seitenansicht der Heizvorrichtung der 1;
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3 eine
perspektivische Ansicht der Heizvorrichtung der Erfindung, wobei
der obere Schalenteil entfernt ist;
-
4 eine
Querschnittsansicht der Heizvorrichtung der 1 entlang
der Linien A-A in einer offenen Konfiguration;
-
5 eine
Querschnittsansicht der Heizvorrichtung der 1 entlang
der Linien A-A in einer geschlossenen Konfiguration und wobei ein
Nahrungsmittelbehälter
innen ist;
-
6 einen
Querschnitt eines Nahrungsmittelbehälters gemäß einem bevorzugten Modus der
Erfindung;
-
7 eine
perspektivische Ansicht einer vollständige Gruppe aus oberen und
unteren Widerstandsheizteilen;
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8 ein
Diagramm eines beispielhaften Musters für die untere Widerstandsschicht;
-
9 eine
Ausführungsform
einer oberen Widerstandsheizschicht gemäß einer Variante;
-
10 ein
schematisches Diagramm der elektrischen Schaltung der Heizvorrichtung
gemäß einem bevorzugten
Modus;
-
11 ein
schematisches Blockdiagramm eines beispielhaften Steuersystems der
Vorrichtung der Erfindung; und
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12 ein
Schaubild der Heizkurven in der Vorrichtung der Erfindung für einen
halbpfannengroßen Lasagnebehälter aus
Aluminium.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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In
den 1 bis 5 ist eine Heizvorrichtung 1 gemäß der Erfindung
zum Aufnehmen von verpackten Nahrungsmitteln dargestellt. Zuerst
bezieht die Heizvorrichtung der Erfindung ihre elektrische Energie
von der elektrischen Energie, die gewöhnlich Privathäusern, Büros, Restaurants,
Feinkostgeschäften,
Cateringeinrichtungen, Fast-Food-Läden, Büros, Krankenhäusern, Quick-Service-Restaurants,
Cafeterias, Restaurants mit Bedienung oder anderen Gastronomieeinrichtungen
oder Plätzen,
wo keine Küchen
vorhanden sind, wie in Schlafsälen,
Kiosks, Stadien, Konzessionseinrichtungen, betreutes Wohnen, mobiles
Catering, Kantinenfahrzeuge für
Arbeitsplätze,
Schulen, Privatheimen und Bürovorräumen, usw.
Die Heizvorrichtung ist in der Lage, die elektrische Energie in
eine Wärmemenge
unter Verwendung von Widerstandselementen der Heizvorrichtung umzuwandeln.
Die verfügbare
Wärmemenge
liefert eine schnelle und wirksame Wärmeübertragung zu einem verpackten
Nahrungsmittel durch Anordnen einer speziellen Umgebung von elektrischen
Widerstandselementen, die mit Heizflächen verbunden sind, die eng
an die Oberflächen
des verpackten Nahrungsmittels passen. Die Wärmemenge wird von den Heizflächen speziell
verteilt und gesteuert, um das verpackte Nahrungsmittel gleichmäßig zu erhitzen
und die Erhitzungszeit erheblich zu reduzieren. Die Vorrichtung
ist dafür
bestimmt, Nahrungsmittel in einem festen Behälter oder einem flexiblen Behälter zu
erhitzen. Der Behälter kann
ein geschlossener Behälter
oder ein offener Behälter
sein, der das Nahrungsmittel in einem definierten Volumen enthält.
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Die
elektrische Heizvorrichtung 1 umfasst einen Heizkörper 10,
mit dem eine Steuerbaugruppe 6 und eine elektrische Anschlusseinrichtung 7 für die Energieversorgung
der Vorrichtung verbunden sind. Der Heizkörper hat einen ersten unteren
Schalenteil 11 und einen zweiten oberen Schalenteil 12,
die durch eine Scharniereinrichtung 13 oder irgendeine
andere geeignete Verbindungseinrichtung miteinander verbunden sind,
die es gestattet, die beiden Schalenteile relativ zueinander zwischen
einer Schließstellung
und einer Offenstellung und umgekehrt leicht zu bewegen. Sogar die
Scharniereinrichtung ist vorzugsweise entfernbar gemacht, um die
Möglichkeit
zu bieten, den oberen Schalenteil ganz zu entfernen. Vorzugsweise
kann aus Sicherheitsgründen
kann der obere Schalenteil 12 in der Schließstellung
auf dem unteren Schalenteil mittels einer Verriegelungsbaugruppe 89 verriegelt
werden, die gegenüber
der Scharniereinrichtung angeordnet sein kann. Eine solche Verriegelungsbaugruppe
kann auch dazu beitragen, den Kontakt zwischen dem verpackten Nahrungsmittel
und den Widerstandsheizflächen
durch Aufrechterhalten eines leichten Druckes zwischen den verschiedenen
in Kontakt befindlichen Oberflächen
zu verbessern. Die Heizvorrichtung kann durch Bereitstellen von Handgriffen 140, 141 gemacht
werden, die an den beiden entgegengesetzten Seiten des unteren Schalenteiles
befestigt sind, leicht transportabel gemacht werden.
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Wie
durch die 3, 4 und 5 veranschaulicht,
hat der untere Schalenteil 11 eine im Großen und
Ganzen konkave Form, die einen aufnehmenden Heizschalenteil für einen
komplementär
geformten Nahrungsmittelbehälter 2 bildet.
Der obere Schalenteil 12 ist vorzugsweise ein schließendes plattenförmiges Teil, das
im Schließzustand
mit dem aufnehmenden Schalenteil 11 zusammenwirkt, um ein
inneres Heizgehäuse 15 in
einem Heizmodus der Vorrichtung zu begrenzen. Das Gehäuse 15 wird
innen durch Widerstandsheizflächen
begrenzt. Genauer ausgedrückt,
wird die erste konkav geformte Widerstandsfläche 16 von einer ersten Heizschicht 17 des
unteren Schalenteiles gebildet. Ähnlich
wird eine zweite obere Widerstandsfläche 18 von einer zweiten
Heizschicht 19 des oberen Schalenteiles gebildet.
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Beide
Schichten 17, 18 umfassen eine Vollmatrix, die
elektrische Heizwiderstandselemente enthält. Die Vollmatrix kann aus
irgendeinem geeigneten Material sein, das wiederholt Temperaturen
im Bereich von 130 bis 150°C
oder höher
während
einer ausgedehnten Zeitdauer aushalten kann. Mit Vollmatrix ist
jede Art von Schicht, Laminat oder mehrere Laminaten aus tragendem
Material gemeint, an dem Widerstandsheizelemente befestigt sind.
Die Widerstandselemente können
zwischen zwei Folien der Matrix dazwischen genommen sein oder in
die Matrix eingebettet sein oder einfach nur angrenzend an der Vollmatrix
befestigt sein, während
die Vollmatrix die Heizfläche
der Schicht bildet. Es ist wichtig, dass die Widerstandsheizelemente
die Heizflächen
der Vollmatrix direkt berühren,
ohne Spalt oder nicht berührende
Zonen zwischen ihnen und den Heizflächen, um Energieverluste zu
vermeiden und Gleichmäßigkeit
der Erhitzung sicherzustellen.
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Die
Heizelemente können
aus Draht oder Drähten,
Fasern, einer Matte oder Matten, einem oder mehreren gewebten oder
nicht gewebten Stoffe, einem Gitter oder Gittern, einer oder mehreren
geätzten
Folien, einem oder mehreren Rohrheizgeräten oder irgendeinem anderen
Widerstandselement sein. Die Elemente können viele verschiedene Formen
haben, wie kontinuierlich oder diskontinuierliche Stränge, ein
oder mehrere Streifen, ein oder mehrere Rohre, ein oder mehrere
Flecken oder irgendeine andere geeignete Form. Die Widerstandselemente
können
vorzugsweise aus elektrischem Widerstandsmaterial, insbesondere
Nickel-Chrom, Nickel-Chrom-Eisen, Nickel-Kupfer, Nickel-Eisen, Kohle
oder irgendein anderes Material, das allgemein bekannt und verfügbar ist,
das genügend
Widerstand gegen den Strom von Elektrizität hat, um erheblich Wärme zu erzeugen,
und eine genügend
hohe Schmelztemperatur hat, um Hitze auszuhalten, wenn Elektrizität angelegt
wird, und das Hitze mit genügend
schnell zu den Heizflächen
leitet, die in direkten Kontakt mit der Nahrungsmittelverpackung
sind.
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Die
Heizflächen
der Vollmatrix können
ein stark thermisch leitendes Metall, ein hitzefestes Polymer, ein
faserverstärktes
Polymer, einen Gummi und Kombinationen daraus umfassen. Metallische
Oberflächen werden
für wiederholte
Heizzyklen bevorzugt. Das Metall kann vorzugsweise aus der Gruppe
gewählt
sein, die aus Aluminium, Stahl, rostfreiem Stahl, Kupfer, Nickel-Chrom,
Eisen-Nickel-Chrom und ihren Legierungen besteht. Die Widerstandselemente
sollten vorzugsweise innerhalb der Vollmatrix in einem möglichst
geringen Abstand zu der Heizfläche
angeordnet sein.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die Widerstandsheizelemente geätzte Folienelemente. Diese
Elemente werden durch Säureätzung eines
Schaltkreises in einer Metallwiderstandslegierungsfolie, z.B. Nickel-Legierungsfolie,
erzeugt und von der Vollmatrix, z.B. Silikongummi, Kapton und Mika-isolierte Hochtemperaturfolie,
getragen.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
können
die Widerstandsheizelemente Heizröhren sein, die als schraubenförmig gewickelte
Widerstandsdrähte
bekannt sind, die in zusammengepresstem Magnesiumoxid oder anderen
keramischen Materialien enthalten sind, um eine elektrische Isolierung
zu schaffen, und die ferner mit einem metallischen Mantel als Schutz
abgedeckt sind. Vorzugsweise wird der metallische Mantel aus der
Gruppe ausgewählt,
die aus Kupfer, Stahl, rostfreiem Stahl, einer Nickel-Chrom-Legierung,
Eisek-Nickel-Chrom-Legierung
und irgendwelchen Legierungen, Mischungen und Kombinationen aus
diesen Metallen besteht. Eine geeignete hoch hitzefeste und thermisch
leitende Legierung ist Incoloy®, eine Eisen-Nickel-Chrom-Legierung,
die von der Firma INCO hergestellt und verkauft wird. Die Heizröhren können zu
irgendwelchen geeigneten Formen gebogen sein und auf eine oder in
einer thermisch leitenden Matrix, z.B. einer Guss-Aluminium-Legierung,
angewendet werden. Geeignete Heizröhren werden von Chromalox,
Chicago, Ilinois hergestellt und verkauft.
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Bei
einer anderen Alternative können
die Heizwiderstandselemente Dickfilm-Widerstandsheizelemente sein.
Die Herstellung von Dickfilmelementen ist allgemein bekannt. Gewöhnlich umfasst
ein Dickfilmelement eine dicke leitende Bahn, die auf ein oxidiertes
Metallsubstrat aufgebracht ist. Eine dielektrische Schicht haftet an
dem Metallsubstrat, z.B. eine Glasur. Eine Dickfilmschaltunganordnung
wird dann im Siebdruckverfahren aufgebracht, bei dem eine leitende
Bahn, die das Heizelement darstellt, gedruckt wird. Die Technik
besteht darin, eine Tinte niederzuschlagen, die aus einem Lösungsmittel
und einer Mischung aus Metall und/oder Metalloxiden besteht. Das
Metall oder das Metalloxid kann aus der Gruppe bestehend aus Palladium,
Kupfer, Nickel, Platin, Silber ausgewählt werden, oder sogar Kohle
kann verwendet werden. Die Bahn endet durch geschweißte elektrische
Kontaktteile, um den Anschluss an die elektrische Steuerbaugruppe
zu ermöglichen.
Einige Dickfilmelemente können
nebeneinander angeordnet werden, um eine dreidimensionale Heizfläche des unteren
Schalenteiles zu erhalten. Diese Elemente können mechanisch und/oder elektrisch
miteinander verbunden werden, oder separat als unabhängige Widerstandskreise
verlaufen.
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Vorzugsweise
können
die Heizschichten aus biegsamen, gießbaren oder formbaren Materialien
gebildet werden, um besser an die Verpackungsform angepasst zu werden
und können
als Einzelschicht dazu dienen, jeden Schalenteil innen zu bilden.
Als biegsam, formbar oder gießbar
wird ein Material verstanden, das zu einer dreidimensionalen Form
unter Ver wendung irgendeiner geeigneten Technologie wie Formen,
Gießen, Einspritzgießen, Stanzen
oder Pressen oder irgendein anderes Verfahren geformt werden kann.
Bei einer Alternative können
einige getrennte Schichten vorhanden sein, um die Heizfläche eben
so gut für
jeden Schalenteil zu bilden, während
alle Schichten ein gemeinsames oder alternativ jede Schicht ein
spezielles Muster von Widerstandselementen haben können bzw.
haben kann. Die Heizflächen
sind vorzugsweise so dünn,
dass die Widerstandselemente, z.B. die Drähte oder Widerstandsbahnen
so nah wie möglich
an dem zu erhitzenden Nahrungsmittelbehälter 2 angeordnet
sind, und die Vollmatrix besteht vorzugsweise aus wärmeleitendem
Material, vorzugsweise Metall, um die Wärme von den Widerstandselementen
orthogonal nach innen zu den Oberflächen des Behälters zu
leiten. Die Dicke der Heizflächen
ist auch von dem Querschnitt der Widerstandselemente, z.B. dem Drahtdurchmesser,
abhängig.
Jedoch sollte die Dicke der Heizflächen gewöhnlich 8 mm nicht übersteigen,
vorzugsweise kleiner als 5 mm, oder sogar noch besser kleiner als
2 mm sein. Vorzugsweise sollte die Heizschicht Dicken von ungefähr 1,2 bis
1,5 mm mit einem oder mehreren drahtgewickelten Elementen und ungefähr 1 bis
1,5 mm mit einem oder mehreren geätzten Folienelementen erreichen.
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Wie
in 6 gezeigt, kann der Nahrungsmittelbehälter eine
standardmäßige mit
einem Deckel versehene Aluminiumschale sein, die eine Bodenstützfläche 20,
eine ununterbrochene Seitenwandfläche 21 und eine Deckelfläche 22 zum
Verschließen
des Behälters
umfasst. Die allgemeine Form des Behälters ist nicht beschränkt. Er
kann jede Art von ebenem Querschnitt, wie rechteckig, quadratisch,
oval oder rund haben. Im vorliegenden Fall hat der Nahrungsmittelbehälter eine
vierseitige Oberfläche 21,
die einen rechtwinkligen "Halbpfannen"-Behälter bildet,
wie er üblicherweise
im Gastronomiebereich vorgefunden wird, um großstückige gefrorene Hauptspeisen
wie Fisch, Fleisch, Gemüse,
Gratin, Lasagne oder Kombinationen, usw. zu lagern. Vorzugsweise
ist das Erhitzungsverfahren nach der Erfindung in der Lage, die Erhitzungszeit
für in
der Gastronomie verwendete große
Nahrungsmittelbehälter
von zwischen 1800 bis 6000 cm3, vorzugsweise
sogar zwischen 2000 bis 3000 cm3, erheblich
zu reduzieren. Als Beispiel haben typische Halbpfannen-Aluminiumschalen
in den Vereinigten Staaten typische Ausmaße von ungefähr 31 × 25 cm
und verschiedene Tiefen, die von typischerweise zwischen 3,3 bis
5,7 cm tief sind. Der Behälter
könnte
auch aus anderen Materialien wie PET, Karton, oder verstärkter Kunststoff
oder Verbundmaterialien hergestellt sein. Der Behälter kann
auch ein flexibler Behälter,
wie z.B. ein wärmefester
Kunststoffbeutel sein. Der Beutel kann ein Volumen haben, das vorzugsweise
gleich wie oder etwas geringer als das Volumen der Vertiefung sein,
so dass der Beutel einen satten Sitz in der Heizvertiefung der Vorrichtung
haben kann, während
weitgehend alle Oberflächen
des Beutels die Heizflächen
der Vertiefung berühren.
Wenn der Beutel gefrorene Nahrungsmittel enthält, sollte der Beutel eine äußere gefrorene
Form haben, die mit der Form der Vertiefung weitgehend zusammenpasst.
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Wichtig
ist, dass die Heizflächen 16, 18 der
Erhitzungsvorrichtung so geformt und bemessen sind, dass die so
gut wie möglich
mit den Oberflächen 20, 21 und 22 des
Nahrungsmittelbehälters
zusammenpassen. Formabweichungen zwischen dem Behälter und
den Erhitzungsflächen
sollten so gut wie möglich
vermieden werden. Besonders können
berührungsfreie
Bereiche tote Lufträume
bilden und sich auf eine höhere
Temperatur erwärmen,
da es wenig gibt, um die Wärme
abzuführen,
im Vergleich zu den Kontaktbereichen, wo das verpackte Nahrungsmittel
die Rolle einer Wärmesenke
spielt. Daher sollten möglichst
alle verfügbaren
Heizbereiche des Nahrungsmittelbehälters vorzugsweise in direktem
Kontakt mit den aufnehmenden Heizflächen der Erhitzungsvorrichtung
sein. Bei einer Ausführungsform
kann die Erhitzungsvorrichtung den Nahrungsmittelbehälter erhitzen,
während
der Deckel 22 des Behälters
abgenommen ist. Bei dieser Konfiguration kann die obere Erhitzungsfläche 18 die
Nahrungsmitteloberfläche
berühren,
um das Nahrungsmittel durch direkte Leitung zu erwärmen, oder
sie kann alternativ von der Nahrungsmitteloberfläche entfernt sein, um das Nahrungsmittel
durch die kombinierte Wirkung von Konvektion und Strahlung zu erwärmen. Bei
einer Ausführungsform kann
die obere Oberfläche
das Nahrungsmittel nur teilweise berühren, da die Oberfläche des
Nahrungsmittels gewöhnlich
unregelmäßig sein
kann. Auf alle Fälle
sollte die obere Oberfläche
vorzugsweise so nah wie möglich
an der Nahrungsmitteloberfläche
sein. Vorzugsweise sollte sie weniger als 10 mm, vorzugsweise weniger als
0,6 mm und sogar noch besser weniger als 0,5 mm entfernt angeordnet
werden.
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Sowohl
die Erhitzungsvorrichtung als auch der Behälter können kleine einzelne Entlüftungszonen
haben, um während
der Erhitzung erzeugte Gase und Dämpfe auf die Außenseite
der Vorrichtung abströmen
zu lassen. Diese Zonen könnten
enge Rohre, Fenster oder Löcher
sein, die in den Heizschichten der Vorrichtung und/oder entlang
der Kanten der Heizschichten vorgesehen sind. Diese Zonen sollten
nicht mehr als 5 %, vorzugsweise 3 % der Gesamtfläche der
Heizflächen
ausmachen, um nicht für
die Heizleistung und die Erhitzungszeit schädlich zu sein.
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Gemäß einem
vorteilhaften Aspekt der Erfindung können die Erhitzungsflächen Zonen
mit geringerer Widerstandsleistungsdichte (Watt pro Oberflächeneinheit)
und Zonen mit einer vergleichsweisen höheren Widerstandsleistungsdichte
haben, um die Möglichkeit
zu schaffen, das Heizmuster auf eine spezielle Erhitzungsvorschrift,
die von Faktoren wie Art des Nahrungsmittels, Geometrie und Dicke
des Behälters
abhängt, einstellen
zu können.
Zum Beispiel sollten große
ebene Heizbereiche widerstandsmäßig dichter
als winklige Zonen wie Ecken, Kanten sein, wo das Nahrungsmittelerzeugnis
normalerweise dazu neigt, von zwei oder drei Richtungen erhitzt
zu werden, und dadurch unerwünschte Überhitztungsbereiche
geschaffen werden. Zum Beispiel zeigen die 4 und 5 unbeheizte
Bereiche der am Rand verlaufenden Kanten 39 der Heizschichten 17, 18 und
der unteren Eckenkante 931 der Bodenschicht 17.
Die unbeheizten Bereiche können
Iso lierplatten sein, die aus Silikongummi oder ähnlichem, oder können alternativ
unverdrahtete Teile der Vollmatrix sein.
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Bei
einer möglichen
Ausführungsform
kann die obere Heizfläche
eine höhere
Widerstandsdichte als die untere Heizfläche haben, um einen vertikalen
Temperaturgradient zu bilden und somit eine Grillwirkung auf die
Oberseite des Behälters
zu begünstigen,
während
ein Anhaften im Boden reduziert wird. Der Temperaturgradient und
demzufolge die Widerstandsleistungsdichte zwischen unten und oben
kann auch anders herum sein, wenn die obere Oberfläche des
Nahrungsmittelerzeugnisses weniger gegart sein muss als der mittlere Teil
des Erzeugnisses. Für
Nahrungsmittelbehälter,
die eine vertikal gerichtete Abmessung (d.h. oder Dicke) haben,
die geringer als die horizontal gerichtete Abmessung (d.h. oder
Breite) ist, kann die Widerstandsleistungsdichte, die orthogonal
an der vertikal gerichteten Abmessung angelegt ist, vorzugsweise
niedriger sein als die Widerstandsleistungsdichte, die orthogonal
an die horizontal gerichtete Abmessung angelegt wird. Mit anderen
Worten, sollte für
Nahrungsmittelbehälter,
wie sie in 6 dargestellt sind, die relativ
kleine Seitenwandoberflächen
im Vergleich zu ihrer unteren und oberen Oberfläche haben, die an den Seitenwandoberflächen angelegte
Widerstandsleistungsdichte vorzugsweise zwischen 2 bis 6 mal geringer
als die an die obere oder untere Oberfläche angelegte Widerstandsdichte
sein. Bei einer Möglichkeit
können
die Seiten der konkaven Fläche 23 frei
von Widerstandsheizelementen sein, wenn die Dicke des Gehäuses relativ
klein im Vergleich zu der oberen und unteren Heizfläche ist.
In diesem speziellen Fall ist es erwünscht, dass die Seiten des Gehäuses weitgehend
in Kontakt mit den Seitenwänden
des Behälters
bleiben, um die Bildung von Luftspalten zu vermeiden.
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Die
Widerstandsleistungsdichte kann durch verschiedene Mittel eingestellt
werden. Die einfachste Lösung
besteht darin, die Leistungsdichte der verdrahteten Schichten oder ähnlich die
Bahndichte der Dickfilme, welche Widerstandselemente auch immer
betroffen sind, zu verändern.
Als Bei spiel kann der Abstand zwischen zwei Drahtabschnitten pro
Schleife verringert werden, um die Drahtdichte (Länge des
Drahtes pro Oberflächeneinheit)
zu erhöhen,
und demzufolge den Widerstand der Einheit zu erhöhen, da der Widerstand eine Funktion
von L/S (L ist die Länge
des Drahtes und S ist sein Schnitt) ist. Ähnlich kann die leitende Bahn
des Dickfilmelements auf die gleiche Weise verändert werden (Länge der
Bahn pro Oberflächeneinheit).
Die Querschnitte der Drähte
oder die Breite der Bahn kann auch verändert werden, da der Widerstand
durch Vergrößern des
Querschnittes oder der Breite umgekehrt reduziert wird. Eine weitere
Möglichkeit
zum Verändern
der Widerstandsleistungsdichte kann darin bestehen, die Spannung
zu verändern,
die an die Widerstandsschaltkreise unter Verwendung der Formel R
= V2/P geschickt wird. Eine Änderung
der Spannung kann dadurch erhalten werden, dass ein Spannungstransformator
bereitgestellt wird, der durch die Steuerbaugruppe gesteuert wird. Die
Spannung kann gewöhnlich
von irgendeinem Wert zwischen 100 und 480 V transformiert werden.
Noch eine andere Möglichkeit
zum Verändern
der Leistungsdichte kann darin bestehen, die durchschnittliche Leistung
zu ändern,
die durch Zeitproportionierung der Leistung oder durch irgendwelche
andere geeignete Mittel angelegt wird. Dies kann vorteilhaft durch
aufwändigere
elektronische Steuerbaugruppen 6 zum Steuern der verschiedenen
Erhitzungszonen der Heizflächen 16, 18 gemacht
werden.
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Die
zum Erhitzen von großen
Nahrungsmittelbehältern
gemäß der Heizvorrichtung
der Erfindung erforderliche Heizleistung wurde auf durchschnittlich
zwischen 500 bis 1500 Watt am Anfang des Heizzyklus geschätzt. Genauer
ausgedrückt,
sollten die Widerstandsheizflächen
in der Lage sein, eine durchschnittliche Leistungsdichte von mindestens
0,45 Watt pro cm2 zu erzeugen. Als Beispiel
kann die Widerstandsleistungsdichte der Seitenerhitzungsflächen vorzugsweise
zwischen 0,08 bis 0,23 Watt pro qm2 betragen,
und die Widerstandsleistungsdichte der Oberseite und der Unterseite
kann vorzugsweise 0,45 bis 0,80 Watt pro cm2 betragen.
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Vorzugsweise
können
sowohl der Nahrungsmittelbehälter
als auch die Schalenteile einzelne reliefartige Teile haben, die
zusammenpassen, um sicherzustellen, dass der Nahrungsmittelbehälter innerhalb
des Erhitzungsgehäuses
gemäß einer
begrenzten Anzahl von möglichen
Stellungen angeordnet werden kann. Als Beispiel kann die untere
Oberfläche
des Behälters
einige Vertiefungsabschnitte 23, 24 enthalten,
die eng mit komplementär
geformten vorstehenden Abschnitten 30, 31 der
Erhitzungsfläche
des Bodenschalenteiles zusammenpassen. Ähnlich kann die Deckeloberfläche 22 des
Nahrungsmittelbehälters
einen zentral angeordneten Vertiefungsabschnitt 25 aufweisen,
der mit einem zentral angeordneten vorstehenden Abschnitt 32 der oberen
Heizfläche 18 des
oberen Schalenteiles genau zusammenpasst. Die Reliefabschnitte können verschiedene
geometrische Formen haben, wie kreisförmig, rechtwinklig, dreieckig,
usw. Ein Ziel dieser Abschnitte ist es, sicherzustellen, dass nur
bestimmte Nahrungsmittelbehälter
richtig in die Heizvorrichtung passen, so dass die Qualität und die
Sicherheit garantiert und Störungsprobleme
vermieden werden können.
Weitere Ziele dieser Abschnitte mit sich ergänzenden Formen besteht darin,
eine oder mehrere vergrößerte Leitoberflächen anzubieten,
die den Wärmeübergang
fördern
und/oder die Strecke, die die Wärme
geben muss, zu verringern, um dadurch die Erhitzungszeit zu verringern.
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Die
Heizschichten der beiden Schalenteile 11, 12 können vorteilhaft
von außen
durch dicke Isoliermäntel
aus thermisch isolierendem Material wie Polymerschaum oder Silikonschaumgummi
oder irgendein anderes geeignetes Material isoliert werden. Die
Isoliermäntel
haben vorzugsweise eine geringere Wärmeleitfähigkeit als die Heizschicht,
so dass sie die von den mit Widerstandsdrähten versehenen Schichten erzeugte Wärme daran
hindern, nach außen
zu entweichen. Die Wärmeisolierung
kann auch Luftisolierzonen umfassen, die als Taschen oder Schichten
innerhalb der Mäntel
angeordnet sind. Vorzugsweise können
die Mäntel zu
einer dreidimensionalen Form geformt sein, so dass sie mit der äußeren Kontur
der Heizschichten 17, 19 zusammenpassen. Die Mäntel können auf die
Heizschichten geformt sein oder alternativ getrennt davon geformt
sein und an den Heizschichten durch irgendwelche geeignete wärmefeste
Verbindungsmittel, wie z.B. eine mechanische Verbindung oder eine
Klebeverbindung befestigt werden. Mäntel auf Silikonbasis werden bevorzugt,
da sie ein höheres
Isolierverhältnis
liefern, bis zu 200°C
widerstehen und gute mechanische Eigenschaften haben. Bei einer
möglichen
Ausführungsform
könnten
die Verbindungsmittel zwischen den Mänteln und den Heizschichten
nicht dauerhaft gemacht sein, so dass die Heizschichten schnell
und leicht zum Reinigen oder Austauschen gegen andere Heizschichten
mit anderen Merkmalen wie andere Formen und/oder Abmessungen, um
unterschiedliche Nahrungsmittelbehälter aufzunehmen, oder eine
andere Widerstandsleistungs- und/oder Dichteverteilung, um die Heizeigenschaften
an andere Arten von Nahrungsmitteln und/oder Behälter anzupassen, entfernt werden
können.
Die Mäntel
können
auch äußere steife
thermogeformte oder eingespritzte Kunststoff- oder Metallabdeckkappen
sein, die eine angenehme ästhetische
Erscheinung der Heizvorrichtung sicherstellen, während sie die elektrischen
Verbindungs- und Verdrahtungsmittel (nicht gezeigt) verbergen.
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Wie
bereits erwähnt,
können
die Widerstandsheizelemente eine Vielfalt von Widerstandsmustern
umfassen. Die 7 und 8 stellen
ein mögliches
Beispiel dar. 7 zeigt ein erstes unteres Widerstandsteil 17 und
ein zweites oberes Widerstandsteil 19, wenn sie von der
Heizvorrichtung entfernt sind. Jedes Teil kann mit einem sinusförmig oder
schlangenförmig
gewundenen Drahtmuster versehen sein, das alle Seiten des Teiles
im Wesentlichen bedeckt. Das Unterteil 17, das eine schalenförmige Konfiguration
mit fünf
Seiten hat, kann vorteilhaft mit einer gleichen Menge an schlangenförmigen in
Reihe angeordneten Kreisen 50, 51, 52, 53, 54 versehen
sein, die auf einer Seite des Elements durch zwei Steckmittel 56, 57 enden.
Das obere Teil kann einen einzelnen Kreis 55 haben, der
ein sinusförmiges
oder kurviges Muster entlang seiner gesamten Oberfläche und
auch Steckmittel entlang einer Kante des Teiles bildet. Ein Widerstandskreis
mit örtlich
höherer
Dichte kann als unabhängiger
Kreis behandelt werden, der wahlweise bei Bedarf aktiviert werden
kann oder alternativ in Reihe an die anderen Kreise angehängt werden
kann. Das untere Teil 17 kann als ebenes halbstarres oder starres
Element wie in 8 gezeigt, gebildet sein, dann
richtig nach oben gefaltet und zu einem dreidimensionalen Element,
wie in 7 gezeigt, zusammengebaut werden. Bei einer Alternative
kann das obere und untere Teil 17 in ihre endgültige Form
unter Verwendung einer Form kunststoffgeformt sein, wobei die gewundenen
Drähte
in das Kunststoffmaterial eingebettet sind.
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9 zeigt
als Beispiel eine Ausführungsform,
bei dem das oder die Widerstandsheizteile geätzte Folienelemente umfassen
kann bzw. können.
Das geätzte
Folienelement liefert ein ausgezeichnetes Schaltkreismuster und
Wiederholbarkeit, einen hohen Wärmeübergang,
der aus der größeren Abdeckung
des Elementes resultiert. Mehrfachzonenbildung ist auch auf eine
flexible Weise durch Ändern
der Schaltkreisdichte möglich.
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Bezugnehmend
auf 10 kann der elektrische Schaltkreis der Erhitzungsvorrichtung
so konfiguriert werden, dass er einen ersten Widerstandskreis mit
einem ersten Widerstandselement 55 und einen zweiten Widerstandskreis
mit den in Reihe verknüpften
Widerstandselementen 50 bis 54 liefert; wobei
beide Kreise eine lösbare
Verbindung zu einer Hauptsteuerung 60 durch abnehmbare
elektrische Anschlüsse 67 haben. Unabhängige Thermostate 61, 62 und
Sicherungen 63, 64 können auch Teil der Steuerungsbaugruppe 6 sein. Wärmesensormittel
oder Thermoelemente 65, 66 können optional in Kontakt mit
oder nahe den Heizflächen angeordnet
sein, die die Temperatur zu der Hauptsteuerung durchgeben, die im
Gegenzug eine fest eingestellte Temperatur aufrecht erhält, um jedes
Risiko, dass die Heizflächen
und/oder der Behälter
beschädigt
werden können,
zu verhindern. Die Temperaturmessvorrichtung kann enthalten, aber
nicht ausschließlich:
Thermoelemente, Heissleiter, Widerstandstemperaturdetektoren, Faseroptiken,
Infrarot oder irgendeine andere Vorrich tung, die ein elektronisches
oder eine andere Art von Signal liefern kann, das in einen lesbaren
Temperaturwert umgewandelt wird. Die Steuerung kann einen Prozessor
mit einem Mikroprozessor und einer Speichervorrichtung, optional
einen Zeitschalter, der damit verbunden ist, so dass der Prozessor
Entscheidungen treffen kann, wie die von jedem Widerstandskreis
gemäß den Heizschemata,
die in der Speichervorrichtung gespeichert sind, erzeugte Temperatur
zu steuern ist. Wenn die gespeicherten ausführbaren Befehle geladen und von
dem Prozessor ausgeführt
werden, überwachen
sie die Änderungen
und die Beziehung zwischen den von den Temperatursensoren 65, 66 empfangenen
Messungen und vorbestimmten Bedingungen, z.B. das Heiztemperaturschema
des speziellen Nahrungsmittels, den optimalen Heizgradient in dem
Nahrungsmittel, Heiz/Halte- Betriebsarten usw. Auf der Grundlage
der oben erwähnten Überwachung
bewirken die gespeicherten ausführbaren
Befehle, dass die Steuervorrichtung geeignete Steuersignale an die
Widerstandskreise ausgibt, wie Ändern
der Spannung, Schließen/Öffnen von
Widerstandskreisen, usw. Die Anzahl der Widerstandskreise und der
Temperatursensorvorrichtungen ist nicht beschränkt und hängt vom erforderlichen Grad
der Komplexität
und Steuerung ab. Beispielsweise kann die Steuervorrichtung auch
mit der Zeit veränderliche Temperaturen
oder einer festen Temperatur für
den gesamten Erhitzungsvorgang steuern. Beispielsweise kann ein
erster Heizmodus zum Erhitzen der Nahrungsmittelverpackung auf eine
heiße
Speisentemperatur; d.h. auf ein Minimum von 71°C eingestellt werden, und ein
zweiter Haltemodus kann zum Halten der Verpackung auf einer Speisentemperatur
von 50 bis 71°C
eingestellt werden. Um die Speisetemperatur in dem ersten Heizmodus
zu erzielen, ist die Heiztemperatur zu Beginn der Erhitzung höher, z.B.
von 130 bis 150°C
als diejenige in einer späteren
Heizstufe, z.B. von 110 bis 120°C.
Die Leistung der Heizelemente kann auf der Grundlage der Abweichungen
der Sensorsignale reguliert werden.
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Falls
gewünscht,
kann der obere Schalenteil der Vorrichtung entfernt werden oder
zumindest von der Oberfläche der
Verpackung weg bewegt werden, um ein bequemes Servieren im Haltemodus
zu gestatten. Beispielsweise hätte
für einen
mit einem Deckel versehenen Nahrungsmittelbehälter, z.B. aus Norm-Aluminium,
der 2,7 kg Nahrungsmittel enthält
und Maße
von 290 mm × 235
mm mit einer sich ändernden
Tiefe hat, die Erhitzungsbaugruppe Idealerweise bei voller Leistung
ungefähr
800 bis 1500 W hat oder allgemeiner 0,45 bis 0,8 Watt pro cm2 oder sogar noch besser 1000 bis 1400 Watt.
Wenn das Produkt gegen die Serviertemperatur erhitzt ist, würde die
zugeführte
Energiemenge auf weniger als 350 W oder allgemeiner auf 0,30 Watt
pro cm2 abnehmen, da die Rate der in das
Nahrungsmittel geleiteten Wärme
langsamer werden würde,
wenn die treibende Kraft der Temperaturdifferenz kleiner wird. Die
während
des gesamten Heizzyklus angelegte durchschnittliche Leistung wäre weniger
als 400 Watt oder allgemeiner 0,30 Watt pro m2.
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Bezugnehmend
auf 11 ist dort ein bevorzugtes schematisches Blockdiagramm
des automatisierten Steuerungssystems 600 für die Heizvorrichtung
der Erfindung gezeigt. Die Temperatursteuerung basiert vorzugsweise
auf einer Profilsteuerung. Der Temperatursteuerpunkt ist an der
Erhitzungsoberfläche
der Vorrichtung anstatt die Temperatur des zu erhitzenden Nahrungsmittels.
Der eingestellte Punkt für
die Temperatursteuerung ist vorzugsweise kein konstanter Wert, sondern ändert sich
als Funktion der Zeit. In jedem Zeitintervall wird die Temperatur
von dem Sensor (Thermoelement) mit der voreingestellten Temperatur
in diesem Augenblick gemessen, die in einem Speicher der Steuerung
gespeichert ist. Das voreingestellte Temperaturdiagramm ist produktabhängig und
für ein
bestimmtes Produkt und/oder eine bestimmte Verpackung entwickelt
worden. Eine Auswahl des geeigneten Profils kann von der Bedienungsperson
zu Beginn des Heizzyklus durchgeführt werden. Daher können verschiedene
voreingestellte Temperaturdiagramme in Abhängigkeit von den verschiedenen
Arten des zu erhitzenden Produkts in dem Speicher gespeichert sein.
Die Temperatur der Heizfläche
wird auf einen voreingestellten Wert für eine bestimmte Zeitdauer
gesteuert. Das gespeicherte Temperaturprofil würde normalerweise als Funktion
der Zeit fortschreitend abnehmen. Daher wäre die höhere voreingestellte Temperatur
normalerweise zu Beginn der Erhitzungszeit, um das Auftauen des
Nahrungsmittels zu beschleunigen. Wenn sich das Nahrungsmittel erwärmt, nimmt
seine Fähigkeit,
höhere
Temperaturen ohne Schaden aufzunehmen, ab. Folglich wird die voreingestellte
Temperatur abgesenkt, um die Wärme
der Heizfläche
zu verringern und die Erzeugung von Wärme auf die Fähigkeit
des Nahrungsmittels, sie zu absorbieren, einzustellen.
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Die
Profilsteuerung umfasst Temperatursensoren 610, 611,
die dafür
ausgebildet sind, die Temperatur der Heizflächen zu messen. Ein erster
Sensor 610 wird so eingebaut, dass er zum Beispiel mit
der Unterseite der Heizfläche
der oberen Heizvorrichtung 620 in Kontakt ist, und ein
zweiter Sensor 611 kann so eingebaut werden, dass er zum
Beispiel mit der Unterseite der Heizfläche der unteren Heizvorrichtung 621 in
Kontakt ist. Die mit den Sensoren gemachten Messungen werden an
den Steuerkreis 600 geschickt. Der Steuerkreis enthält eine
programmierbare Mikrosteuerung (MCU), die einen Mikroprozessor und
Speicher 630 zum Empfangen der Messungen von den Sensoren 610, 611 umfasst.
Es ist möglich,
dass das vom Sensor empfangene Signal von einem analogen zu einem
digitalen Signal durch die A/D-Kreise 631 umgewandelt werden
muß. Die MCU
hat gewöhnlich
einen I/O-Anschluss,
um einen Code in Computersprache, wie z.B. C, und das Temperaturprofil
zu empfangen. Auf der Grundlage der gemessenen Daten vergleicht
die Mikrosteuerung 630 Daten mit dem in ihrem Speicher
gespeicherten Temperaturprofil. Die Ausgangsschnittstelle der Mikrosteuerung über die
D/A-Kreise 632 ist mit einer PBM verbunden, die der Schaltkreis
zum Erzeugen von Puls-Breiten-Modulationssignalen als Torsignal
für AC-Schalter 640 ist.
Die Linienspannung wird beim Nulldurchgang ein- und ausgeschaltet,
so dass keine Harmonischen erzeugt werden. Diese Komponenten 633, 640 sind
zum Regulieren der Leistung zu den Heizelementen 620, 621.
Die an die Heizflächen
gelieferte Leistung ist proportional zu dem Unterschied zwischen
dem eingestellten Punkt und dem Sensorsignal. Wärmeschalter 650 werden
als Sicherheitsmaßnahme
zum Schutz gegen thermisches Durchgehen verwendet. Ein Leistungsanzeiger 670 und
manuelle Schalter 671 können
zur Vervollständigung
der elektrischen Leistung vorgesehen sein. Der Vorteil der Profilsteuerung
besteht hauptsächlich
darin, dass sie eine Optimierung der Erhitzungszeit gestattet. Wenn
die Heizfläche
in Kontakt mit dem Nahrungsmittel oder der Verpackung des Nahrungsmittels
ist, wie bei der vorliegenden Erfindung, ist die Temperatur der
Heizfläche
der wichtigste Faktor des Wärmeübergangs.
Die Temperatur der Heizfläche
hat jedoch eine Beschränkung
in der späteren
Erhitzungsstufe, weil die hohe Temperatur das Nahrungsmittel verbrennen
wird. Daher ermöglicht
die Profilsteuerung es, das Nahrungsmittel mit einer höheren Temperatur
zu Beginn der Erwärmung
zu erwärmen,
dann die Erwärmung
zu verringern, wenn das Nahrungsmittel näher an die geeignete Temperatur
kommt. Ein Beispiel eines Temperaturprofils für ein bestimmtes Nahrungsmittel
ist in Tabelle 1 unten in Beispiel 2 gezeigt. Ein Übergaren
des Nahrungsmittels wird somit vermieden, während die Erhitzungszeit erheblich
verringert werden kann. Nachdem das Produkt auf die Serviertemperatur
erhitzt ist, kann die Vorrichtung in einen Haltemodus geschaltet
werden.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
könnte
diese Erhitzungsvorrichtung der Erfindung zum Erhitzen einer Reihe
von Nahrungsmittelpackungen in einer Stapelvorrichtung verwenden
oder ähnlich
in einen tragbaren Wagen zum Kochen und Warmhalten gesetzt werden.
Eine derartige Stapelausführung
kann auch zur Verwendung in Flugzeugen geeignet sein, wo Raum wertvoll
ist.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann ein Code auf dem Nahrungsmittelbehälter wie der
in 6, vorhanden sein, der einem bestimmten Nahrungsmittel,
einer bestimmten Rezeptur, Packungsgröße usw. zugeordnet ist. Die
Heizbaugruppe kann einen Laser aufweisen, der den Code liest. Der
Laser ist vorgesehen, um den Code in ein Be triebssignal umzuwandeln,
das dem Steuersystem anzeigt, dass die Heizleistung als Funktion
der Zeit einzustellen ist, um die richtige Erwärmung oder das Garmuster des
Nahrungsmittelproduktes zu erhalten. Der Code kann ferner Erkennungsdaten über die
Nahrungsmittelpackung umfassen, die das Steuersystem mittels des
Lasers über
den Ursprung, die Marke, den Typ oder andere Erkennungsdaten der
Nahrungsmittelpackung informieren. Das Steuersystem kann ein Erkennungsprotokoll
enthalten, das darin besteht, den Erkennungscode mit einer gespeicherten
Liste von gültigen
Verifiziercodes zu vergleichen, um entweder das Erwärmen der
Nahrungsmittelpackung zuzulassen oder nicht zuzulassen. Der Code
und der Laser können
Daten durch Radiofrequenz, Barcodeübertragung, oder irgendwelche
anderen geeigneten Datenübertragungssysteme übertragen.
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BEISPIEL 1
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Ein
2,7 kg gefrorenes "Halb-Pfannen"-Lasagneprodukt mit
Fleischsoße
wird mit einer Heizvorrichtung der Erfindung auf eine Mitteltemperatur
von 80°C
erwärmt,
während
die Qualität
des Nahrungsmittels erhalten bleibt. Die "Halb-Pfannen"-Fleischlasagne
von ungefähr
13 × 10,25 × 2,25 Zoll
Größe und 2,7
kg (5,9 Pfund) Masse wird in den Versuchen verwendet, um die Erwärmungszeit
zu bestimmen, wenn die Heizflächentemperatur
zu Beginn auf 130°C
(am Boden) bis zu 230°C
(an der Oberseite) und am Ende der Erhitzung von 110°C (am Boden)
auf 180°C
(an der Oberseite) gesteuert werden würde.
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In
einem Anfangszustand wird die Heizvorrichtung als zwei separate
Schaltkreise eingestellt: die obere Heizschale und die untere Heizschale
wie in den 4 und 5 dargestellt.
Die von der Heizvorrichtung erzeugte Spannung beträgt ungefähr 120 Volt.
Die Gesamtleistung bei dieser Spannung wird unter Verwendung der
Formel P = V2/R berechnet, die eine Summe
von 1400 Watt sowohl für
den oberen als auch für
den unteren Heizbereich liefert. Die durchschnittliche Heizungsdichte,
wie sie aus dem gesamten verdrahteten Bereich berechnet wird, stellt
ungefähr
0,8 Watt pro cm2 dar.
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Die
Temperatur der Heizvorrichtung wird auf ein voreingestelltes Temperaturprofil
gesteuert. Es dauert ungefähr
60 Minuten bis die Mitteltemperatur 80°C erreicht. Die Masse der Lasagne
zeigt eine gut gegarte Mitte und keine übergegarten Bereiche in den
Ecken und Rändern.
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Vergleichsweise
wird das 2,7 kg Halb-Pfannen-Lasagneprodukt aus einem gefrorenen
Zustand (–20°C) auf eine
warme Temperatur (71°C
in der Mitte, wie sie durch ein Thermoelement gemessen wird) in einem
Konvektionsofen bei einer Thermostattemperatur von 149°C erhitzt.
Der Konvektionsofen ist ein CombiTherm Altosham, Modell HUB10-18.
Es dauert ungefähr
90 Minuten, bis die Mitte des Produktes die warme Temperatur von
71°C (160°F) erreicht
hat. Die Masse weist verbrannte Ränder und Ecken auf. 12 zeigt die
Steuerung der Erwärmung
der unteren und oberen Heizfläche
genauer. Sie zeigt auch die Erwärmung
des Produktes über
der Zeit.
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BEISPIEL 2 – STEUERSCHEMA
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Die
Steuerung der Heizflächentemperatur
wird gemäß der Heizzeit
unter Verwendung einer 8 Byte-Mikro-Steuereinheit (MCU) voreingestellt.
Die Temperatursignale von den Sensoren an der oberen und unteren
Heizfläche
werden mit dem vorprogrammierten Temperaturprofil in bestimmten
Zeitabständen
miteinander verglichen. Die Temperatur zu Beginn der Erwärmung, z.B.
130 bis 150°C
am Boden, ist nämlich
viel höher
als die in einer späteren
Erwärmungsstufe,
z.B. 110 bis 120°C
am Boden. Die gleiche Temperaturprofilvorgehensweise wird auf die
obere Heizvorrichtung angewendet. Der Deckel des Behälters ist
zum Erhitzen weggelassen. Wenn der Behälter an seinem Ort in der Bodenschale
ist, kommt die obere Oberfläche
des Nahrungsmittels so nahe wie möglich an die Oberfläche der
oberen Heizfläche
(weniger als 0,5 mm) heran. An einigen wenigen Stellen berührt die
obere Heizfläche
die Nahrungsoberfläche,
die etwas unregelmäßig ist. Während des
Erhitzens liefert die obere Heizfläche eine Kombination aus Konvektion,
Strahlung und Leitung zu der Nahrungsmitteloberfläche. Die
Leistung der Heizelemente wird auf der Grundlage der Abweichungen der
Sensorsignale reguliert. Die Steuerung der Temperatur wird durch
zwei Temperatursensoren für
die obere und untere Heizvorrichtung erreicht. Die Steuerungsleistung
wird durch Puls-Breiten-Modulation (PBM) durch Eingangssensorsignale
gemacht. Die Temperaturen des Ofens, der oberen Heizfläche und
der unteren Heizfläche
können
auf die gleiche Temperatur oder vorzugsweise auf verschiedene Temperaturen
gesteuert werden. Die obere Heizfläche kann auf eine etwas höhere Temperatur
als die untere gesteuert werden. Die Verwendung eines Profilsteuerungsschemas
ermöglicht
die Zufuhr der höchstmöglichen
Energie zum Erwärmen des
Nahrungsmittels in jedem Zeitpunkt, wodurch die Erhitzungszeit auf
ein Minimum gebracht wird. Am Ende der Erhitzung schaltet die Steuerung
die Vorrichtung automatisch in einen Haltemodus. Die folgende Tabelle stellt
ein Beispiel für
eine Profilsteuerung für
das Halb-Pfannen-Lasagneprodukt des Beispiels 1 dar:

TABELLE
1
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Nach
dem ersten 15-minütigen
Erhitzen beginnt der Temperatursteuerpunkt abzunehmen. Eine weitere
Abnahme wird nach 35 Minuten Erhitzung alle 10 Minuten durchgeführt. Am
Ende des Heizzyklus werden die Heizvorrichtungen automatisch durch
die Mikrosteuerung auf eine konstante Oberflächentemperatur, die auf 80°C reguliert
ist, auf Halten gesetzt. Als Folge davon kann das Nahrungsmittel
mehrere Stunden auf der regulierten Temperatur von ungefähr 50 bis
55°C ohne
die Gefahr des Übergarens
gehalten werden.
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Ein
Feuchtigkeitssensor kann verwendet werden, um das Durchgaren des
Produktes festzustellen. Wenn intensiver Dampf erzeugt wird, signalisiert
der Feuchtigkeitssensor, dass die Speise fertig ist und überschreibt
die Profilsteuerung, um die Vorrichtung in den Haltemodus zu schalten.
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Eine
Alternativmaßnahme
für die
Sicherstellung besteht darin, die Leistung zu der Heizvorrichtung
zu messen. Wenn die Leistung auf einen bestimmten Pegel abfällt, zeigt
dies an, dass die Temperatur des Produktes einen bestimmten Wert
erreicht hat, daher befiehlt sie der Steuerung, die Vorrichtung
in den Haltemodus zu schalten. Im Haltemodus halten die Heizvorrichtungen
(oben und unten) die Heiztemperatur nur auf 80 °C.