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DE60214217T2 - Trockenheitsmesseinrichtung - Google Patents

Trockenheitsmesseinrichtung Download PDF

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DE60214217T2
DE60214217T2 DE60214217T DE60214217T DE60214217T2 DE 60214217 T2 DE60214217 T2 DE 60214217T2 DE 60214217 T DE60214217 T DE 60214217T DE 60214217 T DE60214217 T DE 60214217T DE 60214217 T2 DE60214217 T2 DE 60214217T2
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DE
Germany
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dryness
drum
capacitor
electrode sensor
microcomputer
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DE60214217T
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Jae Suk Yang
Sang Doo Kim
Seong Hae Changwon-shi JEONG
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LG Electronics Inc
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LG Electronics Inc
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trockner und insbesondere eine Vorrichtung zum Messen der Trockenheit von Wäsche, während die Wäsche getrocknet wird (siehe GB 2012934 A und US 4470204 A ).
  • STAND DER TECHNIK
  • 1 ist eine seitliche Schnittansicht eines allgemeinen Trockners, und 2 ist eine Draufsicht auf den allgemeinen Trockner.
  • Bezugnehmend auf die 1 und 2 hat der Trockner ein Außengehäuse 53, das einen Außenmantel des Trockners definiert. Eine Frontplatte 41 ist so mit dem Vorderende des Außengehäuses 53 verbunden, dass die Vorderseite des Trockners gebildet wird. Eine Trommel 44 ist drehbar im Inneren des Außengehäuses 53 installiert, dergestalt, dass Wäsche in die Trommel 44 geladen und darin getrocknet wird. Die Trommel 44 wird durch einen Trommeltreibriemen 54 gedreht, der um die Außenfläche der Trommel 44 herum verläuft.
  • Ein Abzugsloch 43 ist so ausgebildet, dass es einer Innenfläche der Frontplatte 41 entspricht und in Richtung des Inneren der Trommel 44 geöffnet wird. Das Abzugsloch 43 dient dem Abziehen von Luft aus der Trommel 44. Ein Flusenfilter 36 befindet sich an einem Eingang des Abzugslochs 43, um Fremdkörper herauszufiltern, die in der Luft enthalten sind.
  • An einem Abschnitt des Abzugslochs 43 ist ein Elektrodensensor 38 angeordnet, um die Trockenheit von Wäsche in der Trommel 44 zu detektieren, während die Wäsche getrocknet wird. Der Elektrodensensor 38 detektiert die Trockenheit von Wäsche anhand eines Unterschiedes von Spannungen, die an beide Endanschlüsse der Elektrode angelegt werden, wenn die Wäsche die Elektrode 38 berührt. Der Elektrodensensor 38 speist in einen Mikroprozessor 100 ein Detektionssignal in Form eines Spannungssignals ein. Im Inneren der Frontplatte 42 befindet sich ein Abzugsschacht 45, der mit dem Abzugsloch 43 verbunden ist. Eine Gebläsebaugruppe 30 ist so installiert, dass sie in Verbindung mit dem Abzugsschacht 45 steht. Der Abzugsschacht 45 enthält einen zweiten Temperatursensor 32 zum Detektieren der Temperatur der Luft, die aus der Trommel 44 abgezogen wird.
  • Die Gebläsebaugruppe 30 ist mit einem Abzugskanal 34 verbunden, um Luft abzulassen, die über den Abzugsschacht 45 aus dem Trockner abgezogen wird. Die Gebläsebaugruppe 30 enthält ein Gebläse 31, das Luft in die Trommel 44 hineinsaugt und in der Trommel 44 zirkuliert, um Wärme von einer Heizvorrichtung 42 einzuleiten und Feuchtigkeit aus der Wäsche über das Abzugsloch 43 abzulassen.
  • Ein Zufuhrkanal 46 zum Einleiten von Luft in die Trommel 44 ist an einem Abschnitt innerhalb des Außengehäuses 53 entsprechend einem unteren Abschnitt der Trommel 44 angeordnet. Der Zufuhrkanal 46 leitet Luft in die Trommel 44 über einen hinteren Abschnitt der Trommel 44. Eine Heizvorrichtung 42 ist neben einem Abschnitt des Zufuhrkanals 46 angeordnet. Ein Temperatursensor 48 zum Detektieren der Temperatur von Luft, die in die Trommel 44 gesaugt wird, ist in einem anderen Abschnitt des Zufuhrkanals 46 angeordnet.
  • 3 ist ein Blockdiagramm von Komponenten, die zum Steuern des allgemeinen Trockners verwendet werden.
  • Eine Hauptplatine 52 (mainboard) ist in einem Abschnitt innerhalb des Außengehäuses 53 angeordnet, um den Betrieb des Trockners elektrisch zu steuern. Die Hauptplatine 52, wie in 3 gezeigt, enthält einen Mikrocomputer 100 zum allgemeinen Steuern eines Trockners, eine Antriebseinheit 120 zum Antreiben von Komponenten, die elektrisch innerhalb des Trockners zu steuern sind, und eine Gruppe von Sensoren 110 zum Detektieren von elektrischen Signalen, um den Betriebszustand des Trockners zu beurteilen.
  • Die Gruppe von Sensoren 110 enthält: eine Tasteneingabeeinheit 103 zum Einspeisen eines Stromversorgungssignals in den Mikrocomputer 100, ein Trocknungsbetriebssignal und Trocknungsbedingungen, die selektiv durch einen Benutzer eingegeben werden, eine Elektrodensensorsignalumwandlungseinheit 106 zum Umwandeln eines Signals, das von dem Elektrodensensor 38 detektiert wurde, in ein durch den Mikrocomputer 100 lesbares Signal, und Einspeisen des umgewandelten Signals in den Mikrocomputer 100, um die momentane Trockenheit von Wäsche zu detektieren, eine erste Temperatursensorsignalumwandlungseinheit 109 zum Umwandeln eines Signals, das von dem ersten Temperatursensor 48 detektiert wurde, in ein durch den Mikrocomputer lesbares Signal, und Einspeisen des umgewandelten Signals in den Mikrocomputer 100, um die Temperatur von warmer Luft zu detektieren, die in die Trommel 44 eingeleitet wird, eine zweite Temperatursensorsignalumwandlungseinheit 112 zum Umwandeln eines Signals, das von dem zweiten Temperatursensor 32 detektiert wurde, in ein durch den Mikrocomputer 100 lesbares Signal, und Einspeisen des umgewandelten Signals in den Mikrocomputer 100, um die Temperatur von warmer Luft zu detektieren, die aus der Trommel 44 abgezogen wird, und eine Türdetektionseinheit 115 zum Detektieren des Öffnens einer Tür, während Wäsche getrocknet wird, Umwandeln eines Ergebnisses der Detektion in ein durch den Mikrocomputer 100 lesbares Signal, und Einspeisen des umgewandelten Signals in den Mikrocomputer 100.
  • Die Antriebseinheit 120 enthält eine Trommelmotoransteuerungseinheit 118 zum Ansteuern eines (nicht gezeigten) Trommelmotors, der eine Antriebskraft zum Drehen der Trommel 44 erzeugt, eine Gebläsemotorantriebseinheit 121 zum Erzeugen einer Antriebskraft zum Drehen des Gebläses 31 und eine Heizvorrichtungsansteuerungseinheit 124 zum Bereitstellen einer Wärmequelle zum Trocknen von Wäsche über den Zufuhrkanal 46.
  • 4 veranschaulicht einen Aufbau einer in 3 gezeigten zweiten Temperatursensorsignalumwandlungseinheit.
  • Mit Bezug auf 4 verändert sich, wenn der Elektrodensensor 38 Wäsche berührt, die innerhalb der Trommel 44 zirkuliert, der Widerstandswert des Elektrodensensors 38 je nach der Trockenheit von Wäsche. Der Mikrocomputer 100 misst die Trockenheit von Wäsche durch Empfangen des Widerstandswertes des Elektrodensensors 38, der sich mit der Trockenheit von Wäsche verändert, und einer Spannung, die durch einen Widerstand R1 geteilt wird.
  • Eine Trockenheitsmessvorrichtung mit dem Elektrodensensor 38 und dem Widerstand R1 gibt ununterbrochen Detektionswerte unabhängig von einem Zeitpunkt aus, wann der Mikroprozessor 100 die Trockenheit detektiert, und die Detektionswerte werden kontinuierlich in den Mikrocomputer 100 eingespeist. Der Mikrocomputer 100 misst die Trockenheit anhand der Detektionswerte, die vor und nach dem Zeitpunkt einer Trockenheitsmessung eingespeist werden und die momentan eingespeist werden. Oder anders ausgedrückt: Zum Zeitpunkt der Messung wird die Trockenheit durch die Detektionswerte vor und nach dem Zeitpunkt der Trockenheitsmessung beeinflusst.
  • Wenn zum Beispiel der Elektrodensensor 38 einen Widerstandswert hat, der unter dem äußeren Einfluss variabel ist, so wird der Widerstandswert direkt auf einen Detektionswert angewendet, der zusammen mit anderen Detektionswerten, die kontinuierlich detektiert werden, zur Trockenheitsmessung verwendet werden kann. Infolge dessen kann der Mikroprozessor 100 die Trockenheit aufgrund des Widerstandswertes, der zum Zeitpunkt der Messung dem äußeren Einfluss unterliegt, nicht präzise messen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung eine Trockenheitsmessvorrichtung, die eines oder mehrere der Probleme, die mit Beschränkungen und Nachteilen des Standes der Technik zusammenhängen, im Wesentlichen beseitigt.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Trockenheitsmessvorrichtung, wobei jegliche äußeren Einflüsse vermindert werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung dargelegt und gehen zum Teil aus der Beschreibung hervor oder werden bei der praktischen Umsetzung der Erfindung festgestellt. Die Aufgaben und sonstigen Vorteile der Erfindung werden durch den Aufbau realisiert und erhalten, der besonders in der schriftlichen Beschreibung und ihren Ansprüchen sowie in den angehängten Zeichnungen herausgestellt ist.
  • Um diese und weitere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem Zweck der vorliegenden Erfindung, wie er verkörpert und allgemein beschrieben ist, enthält eine Trockenheitsmessvorrichtung: eine Trommel, die drehbar angeordnet ist und der Aufnahme von Objekten dient, die darin getrocknet werden sollen; ein Detektierungsmittel zum Detektieren der Trockenheit der Objekte, wobei das Detektierungsmittel Folgendes enthält: einen Elektrodensensor, der so angeordnet ist, dass er durch die Objekte berührt werden kann; einen Kondensator zum Laden einer Spannung gemäß einer Widerstandsänderung, zu der es kommt, wenn die Objekte den Elektrodensensor berühren; und einen Entladungsschaltkreis zum Entladen der aufgeladenen Spannung von dem Kondensator; und ein Steuerungsmittel zum Betreiben des Entladungsschaltkreises zum Entladen der aufgeladenen Spannung des Kondensators und Messen der momentanen Trockenheit auf der Grundlage einer Änderung einer Spannung, die neu in den Kondensator hinein geladen wird.
  • Es versteht sich, dass sowohl die obige allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd sind und der weiteren Erklärung der Erfindung in der beanspruchten Form dienen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die begleitenden Zeichnungen, die einem besseren Verständnis der Erfindung dienen und in diese Beschreibung aufgenommen sind und einen Teil von ihr bilden, veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung der Prinzipien der Erfindung.
  • In den Zeichnungen:
  • 1 ist eine seitliche Schnittansicht eines allgemeinen Trockners.
  • 2 ist eine Draufsicht auf den allgemeinen Trockner.
  • 3 ist ein Blockdiagramm von Komponenten, die zum Steuern des allgemeinen Trockners verwendet werden.
  • 4 veranschaulicht einen Aufbau einer in 3 gezeigten zweiten Temperatursensorsignalumwandlungseinheit.
  • 5 veranschaulicht einen Aufbau einer Trockenheitsmessvorrichtung in einem Trockner gemäß der Erfindung.
  • Beste Art der Ausführung der Erfindung
  • Es wird nun näher auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung eingegangen, wovon Beispiele in den begleitenden Zeichnungen veranschaulicht sind.
  • 5 veranschaulicht einen Aufbau einer Trockenheitsmessvorrichtung in einem Trockner gemäß der Erfindung, wobei ein solcher Aufbau des Trockners, wie er für die Erläuterung erforderlich ist, anhand der 1 bis 3 beschrieben wird.
  • Mit Bezug auf 5 sind, in der Trockenheitsmessvorrichtung der Erfindung, ein Elektrodensensor 38 bzw. ein Kondensator C1 mit einem Widerstand R1 in Reihe geschaltet, so dass sich die Spannung, die in den Kondensator C1 geladen wird, mit dem Widerstandswert des Elektrodensensors 38 ändert.
  • Ein Entladungsschaltkreis ist zwischen dem Elektrodensensor 38 und dem Kondensator C1 angeordnet.
  • Der Entladungsschaltkreis enthält einen Widerstand R2 und einen Transistor Q1, die als eine Schaltvorrichtung wirken. Wenn der Transistor Q1 unter der Steuerung des Mikrocomputers 100 eingeschaltet wird, so wird die geladene Spannung des Kondensators C1 entladen. Der Transistor Q1 hat einen Einschaltzeitraum, der durch den Mikrocomputer 100 gesteuert wird. Die Spannung, die in den Kondensator C1 geladen wird, wird über einen Widerstand R3 in den Mikrocomputer 100 eingespeist.
  • Der Trockner der Erfindung, der wie oben aufgebaut ist, hat folgenden Trocknungsmessprozess.
  • Im Weiteren wird ein Betriebsablauf des Trockners der Erfindung, der wie oben aufgebaut ist, beschrieben.
  • Ein Benutzer lädt als erstes Wäsche in die Trommel 44, um Wäsche zu trocknen. Der Benutzer schließt eine Tür und wählt einen Trocknungsmodus an der Tasteneingabeeinheit 103. Ein gewähltes Signal, das dem Trocknungsmodus entspricht, wird in den Mikrocomputer 100 eingespeist. Der Mikrocomputer 100 erkennt den Trocknungsmodus des Trockners in Reaktion auf das gewählte Signal und gibt ein Trommelansteuerungssignal an die Trommelmotoransteuerungseinheit 118. Wenn der (nicht gezeigte) Trommelmotor betätigt wird, wird der Trommeltreibriemen 54 gedreht, und dementsprechend dreht sich die Trommel 44.
  • Der Mikrocomputer 100 gibt ein Gebläsemotoransteuerungssignal an die Gebläsemotorantriebseinheit 121. Die Gebläsebaugruppe 30 wird in Reaktion auf das Gebläsemotoransteuerungssignal in Betrieb gesetzt, und der Betrieb der Gebläsemotorbaugruppe 30 setzt das Gebläse 31 in Gang. Wenn das Gebläse 31 angetrieben wird, wird Luft in der Trommel 44 zum Abzugskanal 34 über den Flusenfilter 36 abgezogen.
  • Wenn das Gebläse 31 Luft aus der Trommel 44 abzieht, wird Außenluft über den Zufuhrkanal 46 in die Trommel 44 gesaugt. Aufgrund der Wärmeerzeugung der Heizvorrichtung 42 an einem Eingang des Zufuhrkanals 46 wird Luft auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt, während sie von der Außenumgebung in die Trommel 44 geleitet wird. Das heißt, die Heizvorrichtung 42 erwärmt Luft, die unter der Wirkung der Saugkraft des Gebläses 31 eingeleitet wird, bevor sie in die Trommel 44 eingeleitet wird.
  • Nachdem sie in die Trommel 44 eingeleitet wurde, nimmt die Luft Feuchtigkeit von der Wäsche auf und strömt dann über das Abzugsloch zum Abzugsschacht 45. Die feuchtigkeitshaltige Luft wird unter Wirkung der Saugkraft des Gebläses 31, das in Reaktion auf den Betrieb der Gebläsebaugruppe 30 angetrieben wird, in die Außenumgebung ausgetragen. Nachdem die Luft zum Abzugsschacht 45 geströmt ist, wird sie über den Abzugskanal 34 in die Auflenumgebung ausgetragen. Die Saugkraft des Gebläses 31 ermöglicht es, dass die Luft aus der Trommel 44 durch das Abzugsloch 43 ausgetragen wird. Der Flusenfilter 36 reinigt die Luft, die durch das Abzugsloch 43 strömt, dergestalt, dass Fremdkörper (zum Beispiel Abschliff und Fasern der Wäsche), die in der Luft enthalten sind, nicht zu der Gebläsebaugruppe 30 gelangen.
  • Der Mikrocomputer 100 hat eine Reihe von Bezugswerten, die entsprechend der Art von zu trocknenden Objekten und ihrer Trockenheit eingestellt sind. Während Luft in der Trommel 44 zirkuliert, ändert sich der Widerstandswert des Elektrodensensors 38 jedes Mal, wenn die Objekte mit dem Elektrodensensor 38 in Berührung kommen. Anhand des Widerstandswertes wird ein variabler Detektionswert ausgegeben.
  • Der Mikrocomputer 100 schaltet den Transistor Q1 in dem in 5 gezeigten Entladungsschaltkreis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein, bevor die Trockenheit der Wäsche gemessen wird. Dadurch kann die in dem Kondensator C1 geladene Spannung entladen werden. Nach Beendigung des Entladens des Kondensators C1 steuert der Mikrocomputer 100 den Transistor Q1 wieder in einen Abschaltmodus, um ein späteres Entladen der geladenen Spannung in dem Kondensator C1 entsprechend der detektierten Trockenheit zu verhindern.
  • Zu einem Zeitpunkt, wo der obige Ablauf jeglichen äußeren Einfluss für das Messen der momentanen Trockenheit minimiert hat, detektiert der Mikrocomputer 100 eine Spannung, die durch den variablen Widerstandswert des Elektrodensensors 38 geteilt und über den Widerstand R3 in den Kondensator C1 eingespeist wird. Der detektierte Spannungswert wird durch den Mikroprozessor 100 als die momentane Trockenheit ermittelt.
  • Wie oben dargelegt, entlädt und lädt die Erfindung wiederholt den Trockenheitsmessschaltkreis über einen zuvor festgelegten Zeitraum hinweg, um die Trockenheit zu messen, wodurch der äußere Einfluss bei der Trockenheitsmessung minimiert wird.
  • Die Elektrodensensorsignalumwandlungseinheit 106 wandelt einen Wert, der von dem Elektrodensensor 38 mittels Entladen und Laden über einen zuvor festgelegten Zeitraum hinweg detektiert wurde, in ein Signal um, das durch den Mikroprozessor 100 gelesen werden kann, und übermittelt das Signal in den Mikroprozessor 100. Der Mikroprozessor 100 stellt den momentanen Trocknungsgrad der Wäsche anhand der Änderung der Spannungswerte fest, die durch den Elektrodensensor 38 detektiert wurden.
  • Außerdem detektiert der Mikroprozessor 100 die Temperatur von warmer Luft, die in die Trommel 44 eingeleitet wird, mittels des ersten Temperatursensors 48 und eines Signals, das von der ersten Temperatursensorsignalumwandlungseinheit 109 detektiert wurde, und detektiert die Temperatur von warmer Luft, die aus der Trommel 44 ausgetragen wird, mittels des Temperatursensors 32 und eines Signals, das von der zweiten Temperatursensorsignalumwandlungseinheit 112 detektiert wurde. Das heißt, der Mikrocomputer 100 beurteilt umfassend den Wert, der von dem Elektrodensensor 38 detektiert wurde, sowie die Temperatur von warmer Luft, die in die Trommel 44 eingeleitet wird und die aus der Trommel 44 abgezogen wird, um so die Trockenheit von Wäsche zu bestimmen. Wenn der umfassend beurteilte Wert einen vorgegeben Wert erreicht, so beendet der Mikrocomputer 100 den Betrieb der Heizvorrichtung 42.
  • Zusätzlich zum Beenden des Betriebes der Heizvorrichtung 42 unterbricht der Mikrocomputer 100 das Gebläseansteuerungssignal, das der Mikrocomputer 100 bis dahin an die Gebläsemotorantriebseinheit 121 gesendet hat. Das Gebläseansteuerungssignal wird unterbrochen, um den Strom zum Gebläse 31 abzustellen, wodurch das Gebläse 31 angehalten wird.
  • Wie oben dargelegt, detektiert der Trockner der Erfindung beim Detektieren der Trockenheit eine Änderung der Spannung, die auf der Grundlage der Änderung des Widerstandes, wenn Wäsche den Elektrodensensor berührt, in den Kondensator geladen wird. Die geladene Spannung wird aus dem Kondensator für jeden vorgegebenen Zeitraum entladen, um den äußeren Einfluss zu minimieren.
  • Dementsprechend weist die vorliegende Erfindung insofern einen grundlegenden technischen Gedanken auf, als der Elektrodensensor dafür benutzt wird, die momentane Trockenheit von Wäsche zu detektieren, und die momentane Trockenheit auf der Grundlage einer Änderung der Spannung gemessen wird, die entsprechend der Änderung des Widerstandswertes des Elektrodensensors in den Kondensator geladen wird. Es versteht sich des Weiteren, dass der Fachmann verschiedene Modifikationen und Änderungen vornehmen kann, ohne den Schutzbereich der angehängten Ansprüche zu verlassen.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie oben dargelegt ist, hat die Trockenheit, die während des automatischen Trocknungsmodus' in dem Trockner gemessen wird, keinen äußeren Einfluss, so dass die Genauigkeit der Detektion weiter verbessert wird. Dadurch kann der Trockner der Erfindung dank der Verbesserung bei der Detektionsgenauigkeit ein zu geringes und ein zu starkes Erwärmen vermeiden, wodurch der Trocknungsgrad von Wäsche verbessert und eine Beschädigung der Wäsche verhindert wird. Des Weiteren kann eine verbesserte Trockenheit vorteilhafterweise die Zuverlässigkeit und Qualität eines Gegenstandes verbessern.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung im vorliegenden Text anhand ihrer bevorzugten Ausführungsformen beschrieben und veranschaulicht wurde, ist für den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen daran vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Die vorliegende Erfindung soll daher auch jene Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung abdecken, die in den Schutzbereich der angehängten Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.

Claims (3)

  1. Trockenheitsmessvorrichtung, umfassend: eine Trommel (44), die drehbar angeordnet ist und der Aufnahme von Objekten dient, die darin getrocknet werden sollen; ein Detektierungsmittel zum Detektieren der Trockenheit der Objekte, wobei das Detektierungsmittel Folgendes enthält: einen Elektrodensensor (38), der so angeordnet ist, dass er durch die Objekte berührt werden kann; einen Kondensator (C1) zum Laden einer Spannung gemäß einer Widerstandsänderung, zu der es kommt, wenn die Objekte den Elektrodensensor (38) berühren; und einen Entladungsschaltkreis (Q1, R2) zum Entladen der aufgeladenen Spannung von dem Kondensator (C1), dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren Folgendes umfasst: ein Steuerungsmittel zum Betreiben des Entladungsschaltkreises (Q1, R2) zum Entladen der aufgeladenen Spannung des Kondensators (C1) und Messen der momentanen Trockenheit auf der Grundlage einer Änderung der Spannung, die neu in den Kondensator (C1) hinein geladen wird.
  2. Trockenheitsmessvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Elektrodensensor (38) mit dem Kondensator (C1) in Reihe geschaltet ist.
  3. Trockenheitsmessvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Entladungsschaltkreis (Q1, R2) mit einem Zugangspunkt zwischen dem Kondensator (C1) und dem Elektrodensensor (38) verbunden ist.
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