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DE602149C - Verfahren und Pruefstand zur Feststellung der Ursache der waehrend des Fahrens an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen auftretenden Klappergeraeusche - Google Patents

Verfahren und Pruefstand zur Feststellung der Ursache der waehrend des Fahrens an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen auftretenden Klappergeraeusche

Info

Publication number
DE602149C
DE602149C DEL79393D DEL0079393D DE602149C DE 602149 C DE602149 C DE 602149C DE L79393 D DEL79393 D DE L79393D DE L0079393 D DEL0079393 D DE L0079393D DE 602149 C DE602149 C DE 602149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
vehicles
driving
cause
test stand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL79393D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL LEHNER
Original Assignee
CARL LEHNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL LEHNER filed Critical CARL LEHNER
Priority to DEL79393D priority Critical patent/DE602149C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602149C publication Critical patent/DE602149C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M17/00Testing of vehicles
    • G01M17/007Wheeled or endless-tracked vehicles
    • G01M17/04Suspension or damping

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Prüfstand zur Feststellung der Ursache der während des Fahrens an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen auftretenden Klappergeräusche Es ist bekannt, zur Feststellung der Ursache der während des Fahrens an Fahrzeugen auftretenden. Klappergeräusche die Fahrzeuge in einem Prüfstand durch eine Rüttelvorrichtung in Schwingungen zu versetzen, wobei die Übertragung der Schwingungen auf das Fahrzeug über die dabei rotierenden Räder des Fahrzeuges erfolgt.
  • Bei diesem Verfahren ist die Untersuchung des zu prüfenden Fahrzeuges infolge des Umlaufs der auch während des Fahrens rotierenden Teile mit erheblichen Gefahren verbunden. Ferner tritt infolge des Angriffes der Rüttelvorrichtung an den rotierenden Rädern des Fahrzeuges eine erhebliche Reifenabnutzung ein.
  • Um diese Übelstände zu vermeiden, wird erfindungsgemäß das Verfahren zur Feststellung der Ursache der während des Fahrens an Fahrzeugen auftretenden Klappergeräusche in der Weise ausgebildet, daß die durch eine Rüttelvorrichtung erzeugten Schwingungen veränderbarer Frequenz dem Fahrzeug unter Stillstand der beim Fahren rotierenden Teile aufgedrückt werden. Bei Anwendung dieses Verfahrens ist die Untersuchung des Fahrzeuges während des Aufdrückens der Schwingungen vollkommen gefahrlos, weil keinerlei Teile des Fahrzeuges während der Untersuchung rotieren.
  • Zur Ausübung des Verfahrens kann zunächst ein Prüfstand verwendet werden, der für sämtliche Räder des zu prüfenden Fahrzeuges eine gemeinsame, mit der regelbaren Rüttelvorrichtung verbundene, frei bewegliche Unterlage aufweist. Das Fahrzeug muß hierbei derart fest mit der Unterlage verbunden werden, daß es die aufgedrückten Schwingungen zwangsläufig mitmacht. Die Frequenz der aufgedrückten Schwingungen kann in an sich bekannter Weise geändert werden.
  • Da während des Fahrens von jedem Rad des Fahrzeuges einzeln Stöße auf das Fahrgestell übertragen werden, wird den tatsächlichen Verhältnissen am. besten eine Einrichtung mit einem gesonderten Rüttelantrieb für jedes Fahrzeugrad oder zum mindesten für eine Gruppe von Rädern gerecht. Es ist aber auch möglich, den Rüttelantrieb lediglich an dem Fahrgestell des auf einer festen Unterlage befestigten Fahrzeuges angreifen zu lassen.
  • Es ist auch bereits bekannt, ein Motorfahrzeug durch Aufsetzen auf eine bewegliche Unterlage auf Schwingungen zu untersuchen, die von dem laufenden Motor auf das Fahrgestell ausgeübt werden. Hierbei handelt es sich jedoch lediglich um eine Prüfung der Lagerung des Motors und seiner Teile. Die Ursache der Geräusche, die während des Fahrens, also in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges und von der Beschaffenheit des Bodens, auftreten, kann dabei nicht festgestellt werden.
  • Die Erfindung ist in der Abbildung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, das einen Wagen i veranschaulicht, der mit jedem Rad auf einer beweglichen Unterlage 3, 4 befestigt ist. - -Die-- beweglichen Unterlagen können beispielsweise mittels Federn 5 gegen alle Richtungen abgestützt sein. Der zu prüfende Wagen wird mittels einer besonderen Vorrichtung auf diese Unterlagen gebracht, beispielsweise über eine entfernbare, zu ähnlichem Zweck bekannte Rampe aufgefahren. Die Räder werden mittels geeigneter Laschen 6 fest mit den Unterlagen 3, 4 verbunden, so daß sie die Schwingungen der Unterlagen zwangsläufig mitmachen. Jede Unterlage 3, 4 ist über einen Exzenterantrieb 7 mit einem Motor 8 gekuppelt, so daß beim Umlauf des Motors der Unterlage kreisförmige Schwingungen aufgezwungen werden. Durch geeignete Gradführung ist es möglich, lediglich horizontale oder vertikale Schwingungen auszuführen. Die Motoren 8 sind einzeln regelbar, so - daß über die verschiedenen Räder auch Schwingungsgemische verschiedener Frequenzen dem Fahrgestell aufgezwungen werden können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCIIE i. Verfahren zur Feststellung der Ursache der während des Fahrens an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen auftretenden Klappergeräusche, bei welchem dem Fahrzeug durch eine Rüttelvorrichtung Schwingungen veränderbarer Frequenz saufgedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen dein Fahrzeug unter Stillstand der beim Fahren rotierenden Teile aufgedrückt werden.
  2. 2. Prüfstand zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Räder des zu prüfenden Fahrzeuges eine gemeinsame, mit der regelbaren Rüttelvorrichtung und dem Fahrzeug fest verbundene, von anderen Prüfständen her bekannte, frei bewegliche Unterlage angeordnet ist.
  3. 3. Prüfstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes einzelne Rad oder eine Gruppe von Rädern des zu prüfenden Fahrzeuges eine frei bewegliche Unterlage vorgesehen ist.
  4. 4. Prüfstand zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das zu prüfende Fahrzeug eine feste Unterlage vorgesehen und daß die regelbare Rüttelvorrichtung mit dem Fahrgestell des Fahrzeuges verbunden ist.
DEL79393D 1931-09-20 1931-09-20 Verfahren und Pruefstand zur Feststellung der Ursache der waehrend des Fahrens an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen auftretenden Klappergeraeusche Expired DE602149C (de)

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DE602149C true DE602149C (de) 1934-09-01

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037723B (de) * 1956-07-18 1958-08-28 Licentia Gmbh Anordnung und Verfahren zur Pruefung von Verpackungsmitteln durch Nachbildung von Transportbeanspruchungen
DE1101813B (de) * 1958-05-14 1961-03-09 Helmut Tornow Ruettelpruefstand fuer Kraftfahrzeuge
DE1232372B (de) * 1963-03-07 1967-01-12 Boge Gmbh Geraet zur UEberpruefung der Wirksamkeit von Schwingungsdaempfern an Fahrzeugen

Cited By (3)

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DE1101813B (de) * 1958-05-14 1961-03-09 Helmut Tornow Ruettelpruefstand fuer Kraftfahrzeuge
DE1232372B (de) * 1963-03-07 1967-01-12 Boge Gmbh Geraet zur UEberpruefung der Wirksamkeit von Schwingungsdaempfern an Fahrzeugen

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