DE60214618T2 - Mobilfon mit verbesserter Steuertastatur - Google Patents
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Description
- Die Erfindung schlägt ein Mobilofon vom Typ GSM vor, das eine Steuervorrichtung enthält, insbesondere aus einer mobilen Tastatur gebildet, mit voneinander unabhängigen Tasten zwischen einer Ruheposition und einer Betätigungsposition entsprechend einer zu ihrer Fläche weitgehend rechtwinkligen Richtung, wobei die einzelne Betätigung der Tasten die Auswahl einer alphanumerischen Zeichenfolge, insbesondere die Rufnummer eines Mobilofons, oder das Steuern der Bewegung eines Cursors oder das Durchlaufen eines Menüs auf einem Anzeigebildschirm ermöglicht, wobei die Tastatur mindestens zwei verbundene Multifunktions-Tastenpaare hat, die das Steuern der Bewegung des Cursors ermöglichen.
- Allgemein werden Fernsprecher vom mobilen Typ aus einem Gehäuse gebildet, in dem insbesondere eine Anzeige, eine Steuervorrichtung zur Bewegung des Cursors sowie eine Anzeigevorrichtung angeordnet sind.
- Die Tasten, auch Druckknöpfe der Tastatur bezeichnet, sind allgemein vertikal beweglich zwischen einer oberen Ruheposition und einer eingerückten Bedienposition.
- Jede Taste enthält einen oberen Bedienteil, auf den man einen Bedien- oder Steuerdruck anwenden kann, und einen unteren festen Teil, der dafür bestimmt ist, mit einer Auslöseschaltung eines verbundenen Umschalters zusammenzuarbeiten.
- Wenn eine Taste in Betätigungsposition ist, ermöglicht der mit ihr verbundene Umschalter die Änderung des elektrischen Zustands eines Steuerschaltkreises, insbesondere des Steuerschaltkreises der Anzeigevorrichtung für das Bewegen eines Cursors auf der Anzeigevorrichtung und/oder den Ablauf eines Menüs.
- Generell kommen die Tasten der Tastatur durch die Vorder- oder Hauptseite des Gehäuses, damit ihre oberen Bedienteile für den Anwender zugänglich sind.
- Die Anzeigevorrichtung liefert alphanumerische Informationen, die sehr verschieden sein können, wie Zahlen und Buchstaben, aber auch Piktogramme, Zeichnungen oder Bilder.
- Es ist sehr häufig, dass die Anzeigevorrichtungen mobiler Fernsprecher Piktogramme oder Zeichen enthalten, die Zahlen und/oder Buchstaben sein können, verteilt über mehrere Anzeigezeilen und -spalten, und die für die Bezeichnung einer Funktion des Mobilofons stehen können.
- Mobile Fernsprecher müssen immer mehr Funktionen enthalten. Um diese zu verwalten ist es bekannt, Menüs ablaufenden Typs zu verwenden, deren Komplexität mit der Anzahl an Funktionen steigt. Die einfache und schnelle Auswahl der gewünschten Funktion ist somit ein wichtiges ergonomisches Merkmal des Geräts.
- Dann ist es notwendig, einen Cursor schnell und leicht über die Anzeigevorrichtung bewegen zu können, damit man ihn auf jedes der Zeichen oder auf oder gegenüber der Bezeichnung einer Funktion positionieren kann.
- Die Bewegung des Cursors wird auch „Navigation" des Cursors über die Anzeigevorrichtung bezeichnet.
- Diese Bewegungen werden üblicherweise mit einer spezifischen Steuervorrichtung erhalten, die aus einer oder mehreren Tasten gebildet werden kann, die mit den verbundenen elektrischen Umschaltern zusammenarbeiten und die den Steuerschaltkreis der Anzeigevorrichtung für die Steuerung der Cursorbewegung ändern.
- Es ist bekannt, eine Taste mit jeder Bewegungsrichtung entsprechend zwei orthogonalen Richtungen auf der Anzeigevorrichtung zu verbinden.
- Die Tasten für die Bewegung können zusätzliche Tasten der Tastatur oder benachbarte Tasten der alphanumerischen Standardtastatur sein, was zu vergrößerten Abmessungen der Tastatur und folglich des Mobilofons führt, was der für diesen Gerätetyp gesuchten Miniaturisierung nicht entspricht, angesichts es für jede Taste eine Mindestgröße gibt.
- Außerdem ist es, um die Handhabung des Gerät zu verbessern und die Anzahl der dem Anwender angezeigten Informationen zu erhöhen, vorteilhaft, eine größtmögliche Anzeigevorrichtung zu verwenden, ohne dabei die Abmessungen des Mobilofons zu vergrößern. Es ist somit notwendig, die Abmessungen der Tastatur zu vermindern.
- Folglich ist die Lösung, die in der Verbindung einer zusätzlichen und spezifischen Taste mit jeder Bewegungsrichtung des Cursors besteht, nicht interessant.
- Die spezifische Steuervorrichtung für die Bewegung des Cursors kann auch aus einem „Navigationsrädchen" bestehen. Die Bewegung des Cursors ist dann Proportional zur Drehung des Rädchens.
- Wenn das elektronisches Gerät ein Mobilofon ist, beispielsweise vom Typ GSM, ist das Rädchens vorzugsweise in einer Seitenwand des Mobilofons angeordnet, um seine Verwendung zu erleichtern. Allerdings erfordern Navigationsrädchen einen spezifischen Taster, der es ermöglicht, dem Steuerschaltkreis der Anzeigevorrichtung eine repräsentative Information zur Drehung des Rädchens zu übermitteln. Außerdem ist es notwendig, eine zusätzliche Öffnung in dem Gehäuse vorzusehen, damit das Rädchen von außen zugänglich ist.
- Der spezifische Taster mit vielfachen Umschaltern sowie die Herstellung der zusätzlichen Öffnung erhöhen die Herstellungskosten des betreffenden elektronischen Geräts. Außerdem ermöglicht die Verwendung eines Rädchens allgemein nur die Bewegung des Cursors in einer Richtung, hin und her.
- Die spezifische Steuervorrichtung für die Bewegung kann auch aus einer Schaltung zur Positionierung bestehen, die auch „Trackball" oder Joystick genannt wird.
- Eine solche Positionierschaltung besteht aus einem Hebel (Joystick) oder einer Kugel oder einem Ball (Trackball). Der Cursor bewegt sich auf dem Bildschirm unter Berücksichtigung der Bewegung oder der Drehung sowie den Wegen und der Richtung der Bewegung oder der Drehung, die respektive auf den Hebel oder die Kugel angewandt werden.
- Auf ähnliche Weise wie bei der Verwendung eines Rädchens erfordert das Positionierungselement einen kostspieligen spezifischen Taster.
- Aus dem Dokument Patent Abstracts of Japan, Vol. 2000, Nr. 4, 31. August 2000, & JP 2000 032110-A (Hitachi Ltd), 28. Januar 2000, ist ein Mobilofon bekannt, insbesondere vom Typ GSM, das eine Steuervorrichtung enthält, insbesondere gebildet aus einer allgemein vertikalen mobilen Tastatur mit voneinander unabhängigen Tasten zwischen einer Ruheposition und einer Betätigungsposition, deren einzelne Betätigung die Auswahl einer alphanumerischen Zeichenfolge, insbesondere die Rufnummer eines Mobilofons, und eine Steuervorrichtung zur Bewegung eines Cursors oder das Ablaufen eines Menüs auf einem Anzeigebildschirm ermöglicht.
- Manche Auswahltasten sind Multifunktionstasten, deren Betätigung entsprechend einem ersten Modus die Auswahl ermöglicht und deren Betätigung entsprechend einem zweiten Modus das Steuern der Bewegung des Cursors ermöglicht.
- Die Erfindung schlägt ein Mobilofon und/oder ein Gerät des hiervor aufgeführten Typs vor, das eine leichtere und intuitivere Bedienung der besagten Multifunktionstasten ermöglicht. Ein solches Gerät ist dadurch bemerkenswert, dass die vier Multifunktionstasten der zwei Paare miteinander verbunden sind, um einen Stern zu bilden mit vier Zacken, von denen jedes Ende eine Taste bildet.
- Die Erfindung bezieht sich auch auf jedes Gerät mit einer Tastatur.
- Andere Merkmale und Vorzüge der Erfindung werden beim Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich, für deren Verständnis man sich auf die beigefügten Zeichnungen beziehe, von denen:
-
1 eine Perspektivansicht eines Mobilofons entsprechend einem ersten Herstellungsbeispiel ist, -
2 eine Perspektivansicht eines Mobilofons entsprechend einem zweiten Herstellungsbeispiel ist, -
3 eine Perspektivansicht eines Mobilofons entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung ist, die das Mobilofon in seiner Funktionsweise entsprechend einem ersten Betätigungsmodus der Multifunktionstasten der Tastatur zeigt; -
4 eine Perspektivansicht eines Mobilofons entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung ist, die das Mobilofon in seiner Funktionsweise entsprechend einem zweiten Betätigungsmodus der Multifunktionstasten der Tastatur zeigt. - Für das leichterte Verständnis der Beschreibung wird die Richtung im Folgenden obere, untere und von rechts nach links gemäß den Bezugspunkten (S, I, D, G), auf den
1 und2 dargestellt, und in Richtung der Figuren verwendet. -
1 zeigt ein Mobilofon10 , das beispielsweise vom Typ GSM sein kann. - Das Mobilofon
10 enthält ein Gehäuse12 , gebildet aus einer oberen Schale14 und einer unteren Schale16 . - Die obere Seite
18 bzw. die Seite vor der oberen Schale14 enthält Öffnungen20 , die den Übergang der Tasten22 von einer alphanumerischen Standardtastatur24 zu zehn Tasten des Mobilofons10 ermöglichen. Die Tasten22 sind vertikal beweglich zwischen einer oberen Ruheposition und einer eingerückten Bedienposition, in der sie jeweils mit einer Auslöseschaltung eines (nicht dargestellten) verbundenen elektrischen Umschalters zusammenarbeiten. - Die Tastatur
24 wird hier aus zehn Tasten22 gebildet, die aufgeteilt sind in drei horizontale Serien zu jeweils drei Tasten und eine zehnte Taste, die sich in einem mittleren Bereich unter der unteren Serie befindet. - Das Mobilofon
10 enthält andere zusätzliche Tasten, angeordnet um die Standarddigitaltastatur24 . - Die Tasten
22 werden hauptsächlich aus einem oberen Bedienteil26 gebildet, auf das der Anwender mit dem Finger einen Bedien- oder Steuerdruck ausüben kann. Der obere Teil26 bildet die Rückseite der entsprechenden Taste. - Die Rückseite der Tasten
22 der drei horizontalen Serien der alphanumerischen Standardtastatur24 sind mit den Zahlen 1 bis 9 versehen. Die Rückseite der zehnten unteren mittleren Taste ist mit der Zahl 0 versehen. - Die Tasten
22 werden auch aus einem unteren festen Bedienteil gebildet, das dafür bestimmt ist, mit der Auslöseschaltung des verbundenen elektrischen Umschalters zusammenzuarbeiten, der beispielsweise eine elastisch verformbare Kuppel ist. - Wenn die Taste
22 in Betätigungsposition ist, verformt der untere Teil die Kuppel und ändert den elektrischen Zustand des elektrischen Schaltkreises der verbundenen Steuerung, um eine Funktion des elektronischen Geräts10 zu steuern. - Somit kann die Betätigung einer zusätzlichen Taste
34 , die sich in der oberen Schale14 über der Tastatur24 befindet, es ermöglichen, die Fernsprechleitung zu übernehmen. - Die obere Schale
14 des Gehäuses12 des elektronischen Geräts10 enthält auch ein Fenster30 , durch das eine Vorrichtung oder ein Anzeigebildschirm32 kommt, wie ein Anzeigebildschirm mit Flüssigkristallen, der hier weitgehend rechteckig ist. - Die Betätigung der Tasten
22 der Standardtastatur24 ermöglicht es, eine alphanumerische Zeichenfolge auszuwählen, insbesondere die Rufnummer eines Mobilofons, und sie auf dem Bildschirm32 anzuzeigen. - Die Betätigung einer anderen Taste der Tastatur
24 kann es auch ermöglichen, den Cursor34 auf dem Anzeigebildschirm zu bewegen32 oder eine Auswahl oder einen Vorgang zu bestätigen, der zuvor ausgeführt wurde. - Gemäß der Erfindung, um die Gesamtzahl der Tasten
22 des Mobilofons10 so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine einfache und schnelle Anwendung des Mobilofons10 zu ermöglichen, sind manche Tasten der Standardtastatur24 Multifunktionstasten, d.h., dass ihre Betätigung entsprechend einem ersten Modus deren Verwendung auf „herkömmliche" Art ermöglicht, um eine alphanumerische Zeichenfolge zu wählen, und deren Betätigung entsprechend einem zweiten Modus das Steuern der Bewegungen des Cursors36 auf dem Anzeigebildschirm32 ermöglicht. - Hier enthält das Mobilofon
10 gemäß den Figuren vier Multifunktionstasten, bezeichnet40 ,42 ,44 und46 , um die Navigation des Cursors36 entlang vier Richtungen zu ermöglichen: Respektive nach oben, nach unten, nach links und nach rechts des Anzeigebildschirms32 . Diese vier Tasten entsprechen den Auswahltasten der respektiven Zahlen 2, 8, 4 und 6. - Die Erfindung schlägt auch vor, dass das Mobilofon
10 Steuermittel für das gleichzeitige Umschalten für den Wechsel des Betätigungsmodus aller Multifunktionstasten40 bis46 enthält. - Dann sind mehrere Lösungen in Betracht zu ziehen. Als nicht erschöpfendes Beispiel können die Mittel für das Umschalten in der Betätigung einer spezifischen Taste des Mobilofons
10 bestehen. Allerdings erfordert eine solche spezifische Taste eine merkliche Vergrößerung der Abmessungen der Tastatur. - Eine andere Lösung besteht darin, eine Taste
22 der Tastatur24 während einer längeren Dauer in Betätigungsposition zu halten, die über einer vorbestimmten Dauer liegt, um die alphanumerische Auswahl zu ermöglichen. - Denn generell, wenn der Anwender eine Rufnummer eines Mobilofons wählen, ein Gespräch annehmen oder auflegen, eine Funktion auswählen will etc., liegt die durchschnittliche Dauer zur Bedienung der Taste unter einer ersten Dauer. Die Bestimmung der ersten Dauer kann auf statistischen Grundlagen oder durch Erlernung erhalten werden.
- Folglich kann das verlängerte Halten einer Taste
22 in Betätigungsposition während einer längeren Dauer als der ersten Dauer bedeuten, dass der Anwender die Hauptauswahlfunktion, die mit dieser Taste verbunden ist, nicht ausführen will. Um die Möglichkeit eines Fehlers zu begrenzen, also den Modus zu wechseln, obwohl der Anwender einfach nur die mit der Taste verbundene Hauptauswahlfunktion ausführen will, ist es vorteilhaft, dass die vorbestimmte Dauer einer zweiten längeren Dauer als der ersten Dauer entspricht. Die zweite Dauer kann beispielsweise dem Doppelten der ersten Dauer entsprechen. - Die Mittel zum Umschalten von einem Modus in den anderen können in der Betätigung entsprechend einer vorbestimmten Reihenfolge mancher Tasten
22 der Tastatur24 bestehen. - Beispielsweise für das Umschalten vom ersten in den zweiten Modus muss der Anwender nacheinander die drei Tasten
22 der unteren horizontalen Serie der Tastatur24 betätigen. - Für das Umschalten vom zweiten in den ersten Modus kann er denselben Vorgang wiederholen. Entsprechend einer Variante kann der Anwender auch nacheinander auf eine andere bestimmte Tastenserie drücken.
- Für diese Lösung muss man darauf achten, dass die Betätigung entsprechend der vorbestimmten Reihenfolge mancher Tasten
22 der Tastatur24 keine Steuerungen auslöst, die gesondert an jede betätigte Taste22 gebunden sind. - Die Mittel für das Umschalten von einem Modus in den anderen können auch noch in der Erkennung einer vorbestimmten Sprachnachricht von der Steuervorrichtung bestehen.
- Manche Fernsprecher sind mit einer Vorrichtung zur Spracherkennung ausgerüstet. Somit kann das Senden einer Nachricht vom Anwender wie „Modus ändern" das Ändern des Modus bewirken. Es ist auch möglich, dass der Anwender sein Mobilofon individualisiert und eine besondere Nachricht auswählt, um das Umschalten von einem Modus in den anderen zu ermöglichen.
- Um die visuelle Erkennung und die Verwendung der Multifunktionstasten
40 bis46 zu erleichtern enthält die obere Wand ihres Bedienteils26 einen durchsichtigen Bereich, der eine verbundene Zahl40c bis46c während der Funktionsweise entsprechend dem ersten Auswahlmodus zeigt, sowie ein Piktogramm40f bis46f in der Form eines Pfeils, das entsprechend dem Wege und der Richtung der Bewegung des Cursors36 ausgerichtet ist, wenn alle von ihnen entsprechend dem zweiten Navigationsmodus betätigten werden. - Auf bekannte Weise werden die Tasten
22 der Tastatur24 vom Innern des Gehäuses durch eine nicht dargestellte Vorrichtung beleuchtet. Damit der Anwender unverzüglich weiß, in welchem Betätigungsmodus er sich befindet, ist es möglich, dass die Vorrichtung zur Beleuchtung ausschließlich die Zahlen beleuchtet, insbesondere40c bis46c , oder die Pfeile40f bis46f , je nachdem, ob der erste oder der zweite Betätigungsmodus der Tasten ausgewählt ist. - Somit sieht der Anwender, wenn der erste Betätigungsmodus ausgewählt ist, die Zahlen „0" bis „9" für das Wählen und/oder die drei Standardbuchstaben in Verbindung mit diesen Zahlen, obwohl die vier Pfeile
40f bis46f der Multifunktionstasten40 bis46 unsichtbar sind, da keinerlei Licht durch den Bereich des oberen Bedienteils dringt, auf dem sie gezeigt werden. - Und ähnlich hierzu sieht der Anwender, wenn der zweite Betätigungsmodus ausgewählt ist, ausschließlich die vier Pfeile
40f bis46f der Multifunktionstasten40 bis46 . - Entsprechend einem zweiten Herstellungsbeispiel, dargestellt in
2 , enthält die Tastatur24 ein verbundenes Multifunktionstastenpaar40 ,42 . - Das verbundene Multifunktionstastenpaar
40 ,42 ermöglicht das Steuern der Bewegung des Cursors36 in zwei entgegengesetzte Richtungen, hier respektive nach oben und nach unten des Anzeigebildschirms32 . - Das verbundene Multifunktionstastenpaar
40 ,42 besteht hier aus einem länglichen Element48 vertikaler Ausrichtung I-S und allgemeiner Anordnung und in seinem mittleren Teil um eine horizontale Achse A1 gegliedert. - Entsprechend
2 wird das längliche Element48 aus zwei Zacken50 und52 gebildet, von denen respektive jedes Ende eine Taste bildet40 und42 . Der mittlere Teil54 für die Verbindung der zwei Zacken enthält ein Mittelloch56 für den Durchgang der Taste22 , welche die Auswahl der Zahl „5" ermöglicht. - Das Umschalten des länglichen Elements
48 um die Achse A1 ermöglicht die Beweglichkeit der Multifunktionstasten40 und42 , damit sie in Betätigungsposition mit der Auslöseschaltung des verbundenen elektrischen Umschalters zusammenarbeiten, um eine Zahl zu wählen oder um den Cursor zu bewegen36 , entsprechend dem ersten oder dem zweiten ausgewählten Bedienmodus der Multifunktionstasten40 bis46 . - Wenn die Multifunktionstasten entsprechend dem zweiten Betätigungsmodus verwendet werden, ist die Verwendung des länglichen Elements
48 intuitiv. Tatsächlich ermöglicht die Bewegung des Fingers des Anwenders nach oben in Richtung der Taste40 oder nach unten in Richtung der Taste42 die Bewegung des Cursors36 auf dem Bildschirm32 auf dieselbe Weise. - Entsprechend einer vorgezogenen Ausführungsform der Erfindung enthält die Tastatur
24 des Mobilofons10 zwei Paare an verbundenen Multifunktionstasten, die so angeordnet sind, damit die Ausrichtung von oben nach unten der zwei Tasten40 und42 des ersten Paars weitgehend rechtwinklig zur Ausrichtung von rechts nach links der zwei Tasten44 und46 des zweiten Paars ist. - Das Mobilofon
10 enthält hier eine Standardtastatur24 zur Auswahl von 10 Zahlen. Somit sind die vier Multifunktionstasten40 bis46 der zwei Paare die Tasten für die Auswahl der geraden Zahlen „2", „8" und „4", „6". - Entsprechend
3 sind die vier Multifunktionstasten40 bis46 der zwei Paare miteinander verbunden, um eine einzige Taste53 in Sternform mit vier Zacken50 ,52 ,58 und60 zu bilden, wovon jedes Ende respektive eine Multifunktionstaste40 bis46 bildet. - Die Tastatur
24 des Mobilofons10 enthält vorzugsweise eine fünfte Multifunktionstaste62 , deren Betätigung entsprechend dem ersten Modus die Auswahl eines alphanumerischen Zeichens ermöglicht und deren Betätigung entsprechend dem zweiten Modus das Steuern der Bestätigung einer Anweisung ermöglicht. - Hier entspricht die fünfte Multifunktionstaste
62 der Taste22 , welche die Auswahl der Zahl „5" ermöglicht, wenn der erste Auswahlmodus ausgewählt ist. Sie ist am Schnittpunkt der Ausrichtungen von oben nach unten und von rechts nach links der zwei Tastenpaare angeordnet und tritt aus einem Loch56 heraus. - Hier enthält die Sternmitte ein Mittelloch
56 für den Durchgang der fünften Taste62 , um die unabhängige Betätigung der Taste53 in Sternform und der fünften Taste62 zu ermöglichen. - Um dem Anwender anzuzeigen, dass die fünfte Multifunktionstaste
62 es ermöglicht, eine Anweisung zu bestätigen, erscheint eine Meldung „OK" auf ihrer Rückseite, wenn sie entsprechend dem zweiten Betätigungsmodus betrieben wird. - Die fünfte Multifunktionstaste
62 kann auch aus einem einzigen Teil mit der Taste53 in Sternform hergestellt sein. In diesem Fall ermöglicht die Betätigung des mittleren Teils der Taste53 die Auslösung des mit der fünften Multifunktionstaste62 verbundenen elektrischen Umschalters für das Steuern der Bestätigung einer Anweisung. - Es wurde in den
3 und4 das Mobilofon10 entsprechend der zwei Bedienungsmodi der Multifunktionstasten40 bis46 und62 dargestellt. Das Mobilofon10 ist hier mit einer Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten ausgerüstet, welche die Beleuchtung der Zahlen von „0" bis „9" oder des Pfeils40f bis46f (oder die Meldung „OK" für die Taste62 bezeichnet62f ) entsprechend dem Betätigungsmodus ermöglicht. - Somit arbeitet das in
3 dargestellte Mobilofon10 entsprechend dem ersten Betätigungsmodus der Multifunktionstasten. Folglich sind nur die Zahlen de „0" à „9" der Tastatur24 sichtbar. Die Pfeile40f bis46f und die Meldung OK62f , in Feinschrift gezeigt, sind für den Anwender nicht sichtbar. - Dagegen wird das Mobilofon
10 , dargestellt in4 , entsprechend dem zweiten Betätigungsmodus der Multifunktionstasten der alphanumerischen Tastatur24 betrieben. Die geraden Zahlen40c bis46c sowie die Zahl „5"62c werden nicht mehr angezeigt, nur die Pfeile40f bis46f welche die Richtung der Cursorbewegung36 zeigen, sowie die Meldung OK62f sind sichtbar. - Die Beleuchtung der Zahlen
40c bis46c und62c oder der Pfeile40f bis46f und der Meldung OK62f der Multifunktionstasten40 bis46 , je nachdem, ob respektive der erste oder der zweite Betätigungsmodus ausgewählt ist, kann mit einer Beleuchtungsvorrichtung mit polarisiertem Licht erhalten werden. - Die Beschreibung dieses Beispiels dient ausschließlich den Multifunktionstasten
40 bis46 der Taste53 in Sternform. Die Beleuchtung der fünften Multifunktionstaste62 findet vorzugsweise auf ähnliche Art statt. - Die Beleuchtungsvorrichtung jeder Taste
40 bis46 enthält dann zwei Filter und zwei Quellen polarisierten Lichts, die jeweils in einer rechtwinkligen Richtung strahlen. Die zwei Filter sind nebeneinander in einer zur Rückseite der Taste weitgehend parallelen Ebene angeordnet. Der erste Filter ermöglicht den Durchgang des von der ersten Quelle ausgestrahlten Lichts und filtert das von der zweiten ausgestrahlte Licht. Umgekehrte ermöglicht der zweite Filter den Durchgang des von der zweiten Quelle ausgestrahlten Lichts und filtert das von der ersten ausgestrahlte Licht. - Jede Taste
40 bis46 enthält einen ersten und einen zweiten Film, von denen jeder einen ersten und einen zweiten durchsichtigen Bereich enthält, der respektive eine Zahl40c bis46c oder einen Pfeil40f bis46f zeigt. - Die beiden Filme sind respektive gegenüber dem ersten und dem zweiten Filter angeordnet.
- Somit, wenn der erste Auswahlmodus ausgewählt ist, strahlt die erste Quelle ein polarisiertes Licht aus, die den ersten Filter sowie den ersten durchsichtigen Bereich des ersten Films durchdringt. Das auf dem ersten Film dargestellte Bild der Zahl wird dann auf die Rückseite der Taste projiziert, um es dem Anwender zu ermöglichen, die Zahl zu sehen.
- Entsprechend dem ersten Modus wird das von der ersten Quelle ausgestrahlte polarisierte Licht von dem zweiten Filter gefiltert, d.h. blockiert, womit er das Licht daran hindert, mit einem Pfeil des zweiten Films durch den zweiten durchsichtigen Bereich zu kommen, womit der Pfeil, durch den kein Licht kommt, für den Anwender nicht sichtbar ist.
- Wenn der zweite Modus ausgewählt ist, strahlt die zweite Quelle polarisiertes Licht aus und, ähnlich wie beim ersten Modus, ermöglicht es dem Anwender, den Pfeil des zweiten Film zu sehen. Eine Taste dieses Typs wird mehr im Detail in dem Patent WO-A-98.01876 beschrieben.
- Diese Lösung ist vorteilhaft. Tatsächlich kann die Projektion der Zahl
40c bis46c und des Pfeils40f bis46f einer Multifunktionstaste40 bis46 in einem einzigen Bereich der Rückseite der entsprechenden Taste stattfinden. Der notwendig Raum, um die Anzeige der Zahl und des Pfeils zu ermöglichen, ist geringfügig. Dies ermöglicht es mit denselben Abmessungen der Multifunktionstasten40 bis46 , die Größe der Zahlen oder der Pfeile zu erhöhen, um sie besser sichtbar zu machen. - Solch eine Beleuchtungsvorrichtung kann es auch ermöglichen, die Abmessungen der Tasten
40 bis46 zu verringern. Es ist somit möglich, die Abmessungen der Tastatur24 zu vermindern und/oder die Anzahl der Tasten zu erhöhen, um die Verwendung der Funktionen des Mobilofons10 zu erleichtern. - Dies ermöglicht die Verwendung einer Taste mit einem runden Teil, wobei die Höchstgröße der Zahl und des Pfeils leicht unter dem Durchmesser der entsprechenden Taste liegt.
- Die zuvor beschriebene Vorrichtung zur Beleuchtung mit polarisiertem Licht kann auf andere Multifunktionstasten des Mobilofons übertragen werden, um es zu ermöglichen, die Abmessungen des Mobilofons
10 noch zu verringern. - Die Taste in Sternform
53 ist ergonomisch. Außerdem ist die Verwendung des Mobilofons10 entsprechend der Erfindung intuitiv. Denn tatsächlich, wenn der Anwender das Mobilofon10 in einer Hand hält, kann er eine Zahlen- und/oder Buchstabenfolge wählen oder im Bildschirm32 navigieren und mit einfachen Bewegungen des Daumens derselben Hand mit der Taste53 in Sternform und der fünften Multifunktionstaste62 Anweisungen bestätigen. - Wenn das Mobilofon beispielsweise entsprechend dem zweiten Betätigungsmodus der Multifunktionstasten betrieben wird, und wenn der Anzeigebildschirm
32 eine Liste mit Anweisungen I11, I12, I13, 21... zeigt, aus der der Anwender eine auswählen muss, kann der Cursor36 ebenso viele Positionen einnehmen, wie es Anweisungen gibt. - Hier sind die Anweisungen 11, 12, I13, I21... entsprechend
4 in zwei Spalten zu drei Anweisungen angeordnet, und der Cursor36 ist auf einem schraffierten Bereich, hier auf der Anweisung I12, die sich in der zweiten Zeile der ersten Spalte befindet. - Wenn der Anwender diese Anweisung auswählen will, genügt es, die fünfte Multifunktionstaste
62 zu betätigen. - Wenn er eine andere Anweisung I12 auswählen will, muss er den Cursor
36 mithilfe der Multifunktionstasten40 bis46 der Taste53 in Sternform bewegen, und dann seine Auswahl mit der Betätigung der fünften Multifunktionstaste62 bestätigen. - G
- = links
- D
- = rechts
- S
- = oben
- I
- = unten
Claims (12)
- Mobilofon vom Typ GSM, das eine Steuervorrichtung enthält, insbesondere aus einer mobilen Tastatur gebildet, mit voneinander unabhängigen Tasten zwischen einer Ruheposition und einer Betätigungsposition entsprechend einer zu ihrer Fläche weitgehend rechtwinkligen Richtung, wobei die einzelne Betätigung der Tasten die Auswahl einer alphanumerischen Zeichenfolge, insbesondere die Rufnummer eines Mobilofons, oder das Steuern der Bewegung eines Cursors oder das Durchlaufen eines Menüs auf einem Anzeigebildschirm ermöglicht, wobei die Tastatur mindestens zwei verbundene Multifunktions-Tastenpaare hat (
40 ,42 ,44 ,46 ), die das Steuern der Bewegung des Cursors ermöglichen (36 ), dadurch gekennzeichnet, dass die vier Multifunktionstasten (40 ,42 ,44 ,46 ) der zwei Paare miteinander verbunden sind, um einen Stern (53 ) mit vier Zacken (50 ,52 ,58 ,60 ) zu bilden, von denen jedes Ende eine Taste bildet (40 ,42 ,44 ,46 ). - Mobilofon (
10 ) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Paare der verbundenen Multifunktionstasten so angeordnet sind, damit die Ausrichtung der zwei Tasten (40 ,42 ) des ersten Paars weitgehend rechtwinklig zur Ausrichtung der zwei Tasten (44 ,46 ) des zweiten Paars ist, um den Cursor durch Ausrichtung der Tasten entsprechend einer bestimmten Richtung zu bewegen. - Mobilofon (
10 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Multifunktionstasten (40 ,42 ,44 ,46 ) der zwei Paare die Tasten für die Auswahl der geraden Zahlen aus einer Standardtastatur (24 ) zur Auswahl von zehn Zahlen sind. - Mobilofon (
10 ) entsprechend einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastatur (24 ) mindestens eine fünfte Multifunktionstaste (62 ) enthält, deren Betätigung entsprechend einem ersten Modus die Auswahl ermöglicht und deren Betätigung entsprechend einem zweiten Modus das Steuern der Bestätigung einer Anweisung ermöglicht. - Mobilofon (
10 ) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die fünfte Taste (62 ) weitgehend am Schnittpunkt der Ausrichtungen der zwei Tastenpaare (40 ,42 ,44 ,46 ) angeordnet ist. - Mobilofon (
10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sternmitte (53 ) ein Mittelloch (56 ) für den Durchgang der fünften Taste (62 ) enthält, um die unabhängige Betätigung des Sterns (53 ) und der fünften Taste (62 ) zu ermöglichen. - Mobilofon (
10 ) entsprechend einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Steuermittel für das gleichzeitige Umschalten für den Wechsel des Betätigungsmodus der besagten Multifunktionstasten enthält. - Mobilofon (
10 ) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel für das Umschalten von einem Modus in den anderen in der Erkennung einer vorbestimmten Sprachnachricht durch die Steuervorrichtung bestehen. - Mobilofon (
10 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel für das Umschalten von einem Modus in den anderen im Erhalt der Betätigungsposition einer Taste (22 ) der Steuertastatur (24 ) während einer längeren Dauer als einer vorbestimmten Dauer bestehen. - Mobilofon (
10 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel für das Umschalten von einem Modus in den anderen in der Betätigung entsprechend einer vorbestimmten Reihenfolge mancher Tasten (22 ) der Tastatur (24 ) bestehen. - Mobilofon (
10 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel für das Umschalten von einem Modus in den anderen in der Betätigung einer spezifischen Taste (22 ) der Tastatur (24 ) bestehen. - Gerät mit einer Steuervorrichtung, insbesondere aus einer Tastatur (
24 ) gebildet, mit voneinander unabhängigen mobilen Tasten zwischen einer Ruheposition und einer Betätigungsposition entsprechend einer zu ihrer Fläche weitgehend rechtwinkligen Richtung, wobei die einzelne Betätigung der Tasten die Auswahl einer alphanumerischen Zeichenfolge, insbesondere die Rufnummer eines Mobilofons, oder das Steuern der Bewegung eines Cursors oder das Durchlaufen eines Menüs auf einem Anzeigebildschirm ermöglicht, wobei die Tastatur mindestens zwei verbundene Multifunktions-Tastenpaare hat (40 ,42 ,44 ,46 ), die das Steuern der Bewegung des Cursors (36 ) ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Multifunktionstasten (40 ,42 ,44 ,46 ) der zwei Paare miteinander verbunden sind, um einen Stern (53 ) mit vier Zacken (50 ,52 ,58 ,60 ) zu bilden, von denen jedes Ende eine Taste bildet (40 ,42 ,44 ,46 ).
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