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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen optischen Faserverstärker im
Allgemeinen und eine Vorrichtung zum automatischen Steuern der Verstärkung eines
optischen Faserverstärkers
im Besonderen.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Es
ist im Allgemeinen nicht einfach, in einem optischen Faserverstärker eine
lineare Verstärkung und
eine gewünschte
Rauschzahl [noise figure, NF] innerhalb der Kanäle zu erreichen. In dieser
Hinsicht besteht ein Bedarf an einer Verstärkungsregelungsvorrichtung,
die die Verstärkungen
von Kanälen
trotz einer Schwankung der Anzahl der Eingangskanäle oder
einer Schwankung der Intensität
eines eingegebenen optischen Signals automatisch linear hält. Ein herkömmliches
Verfahren zur Verstärkungsregelung, das
optische Elemente nutzt, ist effizient, hat jedoch Nachteile dahingehend,
dass die Herstellung eines erbium-dotierten Faserverstärkers [erbium-doped
fiber amplifier, EDFA] komplex ist und es schwierig ist, basierend
auf der Position des EDFA die Betriebsparameter des EDFA auf die
gewünschten
Bedingungen abzustimmen. Ein weiteres Verfahren zur Verstärkungsregelung,
das nach dem Stand der Technik bekannt ist, wird durch das Steuern
der Menge des Ruhestroms erreicht, der zu einer Pumplichtquelle fließt, wodurch
die Intensität
des von der Pumplichtquelle abgestrahlten Pumplichts angepasst wird.
Optische Faserverstärker
haben jedoch häufig
unterschiedliche Verstärkungskennlinien
entsprechend der Art der Pumplichtquellen, die nicht den vom Benutzer
gewünschten
Verstärkungskennlinien
entsprechen. Aus diesem Grund hat der Benutzer Schwierigkeiten,
die jeweiligen optischen Faserverstärker manuell abzustimmen.
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Im
US-Patent 6,163,399 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Unterdrücken
von Transienten in optischen Verstärkern beschrieben. Das System
misst die Leistung in einer gefilterten elektronischen Version von
WDM-Signalen, die Informationskanäle sowohl am Eingang als auch
am Ausgang des Verstärkers übertragen.
Die geschätzte Ausgangsleistung
wird durch die geschätzte
Eingangsleistung geteilt, um eine Schätzung der Verstärkung der
Informationskanäle
zu ergeben, die mit einer Referenzverstärkung verglichen wird.
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Im
US-Patent 5,875,273 wird eine Laser-Wellenlängen-Steuerung unter direkter
Modulation beschrieben.
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Im
Patent
JP 02308581 wird
eine Vorrichtung zum Verstärken
von Licht beschrieben, die die Rate eines Lichtverstärkungsfaktors
konstant hält,
indem das Verhältnis
der Niveaus eines Eingangs-Überwachungslichts
und eines Ausgangs-Überwachungslichts
mit einem Referenzwert verglichen wird, dessen Licht vorher eingestellt
wurde, und indem eine Ausgangsleistung von Anregungslicht automatisch angepasst
wird, damit das Verhältnis
der Niveaus die Referenzwerte zeigt.
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Im
Patent
JP 11220196 wird
ein optischer Verstärker
beschrieben, der eine Verstärkungssteuerung
besitzt, die die Menge des angeregten Lichts reduziert, sodass die
Verstärkung
des Signallichts mit einer Überwachungs-Wellenlänge einen
festgesetzten Wert erreicht. Dadurch kann die maximale Verstärkungs-Welligkeit
in allen Kanälen
auf etwa 0,2 dB (1598 nm) unterdrückt werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung überwindet
die oben beschriebenen Probleme und bietet zusätzliche Vorteile, indem sie
eine automatische Verstärkungsregelungsvorrichtung
bereitstellt, die in der Lage ist, den optischen Faserverstärker automatisch
auf einen Soll-Verstärkungswert
abzustimmen, sobald der Wert von einem Benutzer eingestellt wurde.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Verstärkungsregelungsvorrichtung,
die die in Anspruch 1 genannten Eigenschaften besitzt, und ein Verfahren
zum automa tischen Abstimmen eines optischen Faserverstärkers auf
einen gewünschten Wert
gemäß Anspruch
4.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
oben genannte und weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden, detaillierten Beschreibung in
Zusammenhang mit den sie begleitenden Zeichnungen klar ersichtlich:
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1 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer automatischer Verstärkungsregelungsvorrichtung
eines optischen Faserverstärkers
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
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2 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zum automatischen Steuern
der Verstärkung des
optischen Faserverstärkers
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEI-SPIELE
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In
der folgenden Beschreibung werden zu Erklärungszwecken, jedoch nicht
im Sinne der Beschränkung,
spezielle Details dargelegt, wie beispielsweise die jeweilige Architektur,
Schnittstellen, Techniken und dergleichen umgesetzt werden, um ein
umfassendes Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Zum Zwecke der Einfachheit und
Klarheit werden ausführliche
Beschreibungen allseits bekannter Vorrichtungen, Schaltkreise und Verfahren
ausgelassen, um die Beschreibung der vorliegenden Erfindung nicht
durch unnötige
Details zu verschleiern.
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1 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer automatischen Verstärkungsregelungsvorrichtung
eines optischen Faserverstärkers
gemäß eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Zeichnung kennzeichnet
die Referenznummer 110 einen ersten Strahlteiler, 150 kennzeichnet
einen zweiten Strahlteiler, 120 kennzeichnet einen optischen
Isolator, 130 kennzeichnet eine erbium-dotierte Faser, 140 kennzeichnet
einen optischen Koppler, 160 kennzeichnet eine Pumplicht quelle, 170 kennzeichnet
einen Pumplichtquellen-Treiber, und 200 kennzeichnet die
automatische Verstärkungsregelungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung.
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Der
erste oder zweite Strahlteiler 110 (oder 150)
gibt ein optisches Signal ein und gibt einen Teil davon durch seinen
ersten Anschluss aus und den anderen Teil durch seinen zweiten Anschluss.
Der erste und zweite Strahlteiler 110 und 150 sind
optische Elemente zum Teilen der Intensität des eingegebenen optischen
Signals in einem gewünschten Verhältnis, das
von einem Benutzer beliebig eingestellt werden kann. Gegabelte optische
Wellenleiter können
als erster und zweiter Strahlteiler 110 und 150 eingesetzt
werden.
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Der
optische Isolator 120 verhindert, dass sich Licht entgegengesetzt
zu dem eingegebenen optischen Signal ausbreitet. Derartiges Licht
kann beispielsweise Pumplicht, reflektiertes Licht oder dergleichen
sein.
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Die
erbium-dotierte Faser 130 verstärkt das eingegebene optische
Signal durch eine induzierte Emission angeregter Erbium-Ionen. Die
Verstärkung der
erbium-dotierten Faser 130 wird mit der Intensität des in
sie eingegebenen Pumplichts gesteuert.
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Die
Pumplichtquelle 160 emittiert Pumplicht einer spezifischen
Wellenlänge.
Die Intensität
des Pumplichts wird mit einem Ruhestrom gesteuert, der an die Pumplichtquelle 160 angelegt
wird. Die Pumplichtquelle 160 kann beispielsweise eine
Laserdiode, eine Laserlicht emittierende Diode und dergleichen umfassen.
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Der
Treiber der Pumplichtquelle 170 gibt den Ruhestrom an die
Pumplichtquelle 160 aus, um diese anzutreiben. Der Ruhestrom
wird durch ein Kompensationssignal gesteuert, das in den Treiber
der Pumplichtquelle 170 eingegeben wird.
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Der
optische Koppler 140 gibt das verstärkte optische Signal aus der
erbium-dotierten Faser 130 durch seinen ersten Anschluss
ein und gibt das verstärkte
Signal durch seinen dritten Anschluss aus. Währenddessen gibt der optische
Koppler 140 das Pumplicht aus der Pumplichtquelle 160 durch
seinen zweiten Anschluss ein und gibt das eingegebene Licht an die
erbium-dotierte Faser 130 aus. Für den optischen Koppler 140 kann ein
Wellenlängen-Multiplexer
wie beispielsweise ein AWG (arrayed waveguide grating [geordnetes
Wellenleiter-Gitter]) verwendet werden.
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Die
automatische Verstärkungsregelungsvorrichtung 200 umfasst
einen ersten und einen zweiten optischer Detektor 210 und 220,
einen ersten und einen zweiten programmierbaren Verstärker 230 und 240,
einen ersten und einen zweiten Analog-Digital-Wandler 250 und 260,
einen PID-Regler (PID) 270, eine Benutzerschnittstelle 300,
einen Kontroller 280 und einen Speicher 290.
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Der
erste optische Detektor 210 wandelt das ausgegebene optische
Signal aus dem ersten Anschluss des ersten Strahlteilers 110 in
ein erstes elektrisches Signal um und gibt das erste elektrische Signal
an den ersten programmierbaren Verstärker 230 und den ersten
Analog-Digital-Wandler 250 aus. Eine Photodiode kann vorzugsweise
als erster optischer Detektor 210 verwendet werden.
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Ähnlich wandelt
der zweite optische Detektor 220 das ausgegebene optische
Signal aus dem ersten Anschluss des zweiten Strahlteilers 150 in
ein zweites elektrisches Signal um und gibt das zweite elektrische
Signal an den PID-Regler 270 und den zweiten programmierbaren
Verstärker 240 aus.
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Der
erste programmierbare Verstärker 230 stellt,
auf Basis des ersten Steuersignals aus dem Kontroller 280,
einen ersten Verstärkungswert
A1 ein. Der erste programmierbare Verstärker 230 verstärkt das
erste elektrische Signal aus dem ersten optischen Detektor 210 auf
den eingestellten ersten Verstärkungswert
A1 und gibt das daraus resultierende erste
verstärkte
Signal aus.
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Der
zweite programmierbare Verstärker 240 stellt,
auf Basis eines zweiten Steuersignals aus dem Kontroller 280,
einen zweiten Verstärkungswert
A2 ein. Der zweite programmierbare Verstärker 240 verstärkt das
zweite elektrische Signal aus dem zweiten optischen Detektor 220 auf
den eingestellten zweiten Verstärkungswert
A2 und gibt das daraus resultierende zweite
verstärkte
Signal aus.
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Der
PID-Regler 270 erzeugt das Kompensationssignal, das der
Differenz zwischen dem Leistungspegel des ersten verstärkten Signals
und dem Leistungspegel des zweiten e lektrischen Signals entspricht,
und gibt es dann an den Pumplichtquellen-Treiber 170 aus.
In Reaktion auf das Kompensationssignal gibt der Pumplichtquellen-Treiber 170 den Ruhestrom
an die Pumplichtquelle 160 aus. Der PID-Regler 270 ist
eine Art Regelungssystem mit Rückführung, das
den Leistungspegel des ersten verstärkten Signals als eingestellten
Wert beziehungsweise den Leistungspegel des zweiten elektrischen
Signals als gemessenen Wert betrachtet und dann ein Kompensationssignal
für die
Entfernung der Differenz zwischen diesen beiden Werten ausgibt.
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Der
erste Analog-Digital-Wandler 250 wandelt das erste elektrische
Signal des ersten optischen Detektors 210 in ein digitales
Signal um und gibt das digitale Signal an den Kontroller 280 aus.
Der zweite Analog-Digital-Wandler 260 wandelt das zweite
verstärkte
Signal aus dem zweiten programmierbaren Verstärker 240 in ein digitales
Signal um und gibt das digitale Signal an den Kontroller 280 aus.
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Die
Benutzerschnittstelle 300 ist ein Element zum Empfangen
einer Eingabe von einem Benutzer. Der Benutzer kann über die
Benutzerschnittstelle 300 Daten eingeben, die einen gewünschten
dritten Verstärkungswert
A3 von dem optischen Faserverstärker an
den Kontroller 280 angeben.
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Der
Kontroller 280 berechnet die jeweiligen Leistungspegel
des ersten elektrischen Signals aus dem ersten Analog-Digital-Wandler 250 und
dem zweiten verstärkten
Signal aus dem zweiten Analog-Digital-Wandler 260. Beim
Empfangen von Daten über
die Benutzerschnittstelle 300, die das Wechseln des aktuellen
Verstärkungswertes
des optischen Faserverstärkers
auf den dritten Verstärkungswert
A3 anweist, gibt der Kontroller 280 das
zweite Steuersignal aus, um den zweiten programmierbaren Verstärker 240,
auf Basis des dritten Verstärkungswertes
A3, auf den zweiten Verstärkungswert
A2 einzustellen. Der Kontroller 280 variiert
darüber
hinaus den ersten Verstärkungswert
A1 des ersten programmierbaren Verstärkers 230,
bis das erste verstärkte
Signal und das zweite elektrische Signal denselben Leistungspegel
besitzen. Wenn die Leistungspegel des ersten elektrischen Signals
und des zweiten verstärkten
Signals schließlich
identisch sind, pausiert der Kontroller 280, um das erste
Steuersignal an den ersten programmierbaren Verstärker 230 auszugeben,
und speichert danach den ersten Verstärkungswert A1, den
zweiten Verstärkungswert
A2 und den dritten Verstärkungswert A3 mit
dem oben beschriebenen Verfahren im Speicher 290.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zum automatischen Steuern
der Verstärkung des
optischen Faserverstärkers
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Das vorliegende automatische Verfahren zur Verstärkungsregelung
umfasst einen Schritt des Erwartens einer Eingabe 310,
einen Schritt zum Bestimmen der Benutzereingabe 320, einen
Initialisierungsschritt 330, einen Schritt zum Erzeugen
eines ersten/zweiten elektrischen Signals 340, einen Schritt
zum Erzeugen eines ersten/zweiten verstärkten Signals 350,
einen Schritt zum Erzeugen eines Kompensationssignals 360,
einen Schritt des Vergleichens der Eingangs-/Ausgangsleistung 370 und
einen Schritt zum Erhöhen
einer Schleifenvariablen 380. Im Folgenden wird eine Beschreibung des
vorliegenden Verfahrens mit Bezug auf die 1 und 2 gegeben.
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Der
Schritt des Erwartens einer Eingabe 310 und der Schritt
zum Bestimmen der Benutzereingabe 320 werden durchgeführt, um
die Einstellungen des optischen Faserverstärkers so lange beizubehalten, bis über die
Benutzerschnittstelle 300 Daten empfangen werden, und in
Reaktion auf die empfangenen Daten ein automatisches Verstärkungsregelungsverfahren
vorzubereiten, wie es im Folgenden beschrieben wird.
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Bei
dem Initialisierungsschritt 330 wird der dritte Verstärkungswert
A3, der durch die von der Benutzerschnittstelle 300 empfangenen
Daten angegeben wird, im Speicher 290 gespeichert, und
das zweite Steuersignal wird so ausgegeben, dass der zweite programmierbare
Verstärker 240 den
zweiten Verstärkungswert
A2 entsprechend dem dritten Verstärkungswert
A3 hat. In Reaktion auf das zweite Steuersignal
passt der zweite programmierbare Verstärker 240 seinen Verstärkungswert
dem aktualisierten zweiten Verstärkungswert
A2 an. Darüber hinaus wird ein Inkrement/Dekrement
dA für
eine sich wiederholende Schleife des Schrittes zum Erzeugen eines
ersten/zweiten elektrischen Signals 340, des Schrittes zum
Erzeugen eines ersten/zweiten verstärkten Signals 350,
des Schrittes zum Erzeugen eines Kompensationssignals 360 und
des Schrittes zum Vergleichen der Eingabe-/Ausgangsleistung 370 eingestellt.
Es wird die Beschreibung eines Beispiels gegeben, in dem die Leistungspegel
des ersten ausgegebenen elektrischen Signals aus dem AD250 und das erste
verstärkte
Signal aus dem PA230 eingangs auf 0 dBm eingestellt sind, der dritte
Verstärkungswert
A3 ist auf 20 dBm eingestellt, der zweite
Verstärkungswert
A2 ist auf –20 dBm eingestellt und das
Inkrement/Dekrement dA ist auf 1 dBm eingestellt. Das Inkrement/Dekrement
dA kann belie big eingestellt werden. Der zweite Verstärkungswert
A2 wird jedoch basierend auf dem dritten
Verstärkungswert
A3 bestimmt. In diesem Beispiel wird angenommen,
dass der zweite Verstärkungswert
A2 gleich –(dritter Verstärkungswert)
ist.
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Der
Schritt zum Erzeugen des ersten/zweiten elektrischen Signals 340 wird
durchgeführt,
um das eingegebene und das ausgegebene optische Signal in das erste
beziehungsweise das zweite elektrische Signal umzuwandeln und dabei
den ersten und zweiten Strahlteiler 110 und 150 sowie
den ersten und den zweiten optischen Detektor 210 und 220 zu verwenden.
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Der
Schritt zum Erzeugen des ersten/zweiten verstärkten Signals 350 wird
durchgeführt,
um das erste und das zweite verstärkte Signal auszugeben, die
erzeugt werden, indem das erste beziehungsweise das zweite elektrische
Signal mit dem ersten und dem zweiten programmierbaren Verstärker 230 und 240 verstärkt werden.
Die Leistungspegel des vom AD250 ausgegebenen ersten elektrischen
Signals beziehungsweise des zweiten, vom AD260 ausgegebenen, verstärkten Signals
sind 0 dBm beziehungsweise –20
dBm. Sowohl das erste verstärkte
Signal, das vom PA230 ausgegeben wurde, als auch das zweite elektrische
Signal, das vom PD220 ausgegeben wurde, wird in den PID-Regler 270 eingegeben
und besitzt denselben Leistungspegel von 0 dBm. Es gibt folglich
keine Differenz zwischen dem Leistungspegel des ersten verstärkten Signals
und dem des zweiten elektrischen Signals.
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Bei
dem Schritt zum Erzeugen eines Kompensationssignals 360 erzeugt
der PID-Regler 270 ein Kompensationssignal, das der Differenz
zwischen dem Leistungspegel des ersten verstärkten Signals aus dem PA230
und dem Leistungspegel des zweiten elektrischen Signals aus dem
PD220 entspricht. In diesem Beispiel wird jedoch kein Kompensationssignal
erzeugt, da es zwischen dem Leistungspegel des ersten verstärkten Signals
und dem des zweiten elektrischen Signals keine Differenz gibt.
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Der
Schritt zum Vergleichen der Eingangs-/Ausgangsleistung 370 wird
durchgeführt,
um die Leistungspegel des ersten elektrischen Signals und des zweiten
verstärkten
Signals zu vergleichen, die in den Kontroller 280 eingegeben
werden. Wie oben beschrieben, betragen die Leistungspegel des ersten
elektrischen Signals, das von AD250 ausgegeben wird, und des zweiten
verstärkten
Signals, das von AD260 ausgegeben wird, 0 dBm beziehungsweise –20 dBm,
woraus sich eine Differenz von –20
dBm zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangs-Leistungspegel ergibt.
Die Eingangs- und Ausgangs-Leistungspegel
sind nämlich
nicht gleich. Wenn der Eingangs- und der Ausgangs-Leistungspegel gleich
groß sind,
stellt der Kontroller 280 den ersten Verstärkungswert
A ein, mit dem dritten Verstärkungswert
A3 im Speicher 290, und kehrt zum
oberen Schritt zum Bestimmen der Benutzereingabe 320 zurück.
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Der
Schritt zum Erhöhen
einer Schleifenvariablen 380 wird durchgeführt, um
den ersten Verstärkungswert
A1 um das eingestellte Inkrement/Dekrement
dA zu erhöhen/abzusenken,
wenn der Eingangs- und der Ausgangs-Leistungspegel nicht gleich
sind. In diesem Beispiel beträgt
das Inkrement/Dekrement dA 1 dBm, daher erhöht sich der erste Verstärkungswert
A1 von 0 dBm auf 1 dBm. Der Kontroller 280 gibt
das erste Steuersignal an den ersten programmierbaren Verstärker 230 aus,
um den ersten Verstärkungswert
A1 zu erhöhen.
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Danach
beträgt
der Leistungspegel des ersten verstärkten Signals 1 dBm, wohingegen
der Leistungspegel des zweiten elektrischen Signals konstant bei
0 dBm gehalten wird. In diesem Fall gibt der PID-Regler 270 ein
Kompensationssignal aus, um die Differenz von 1 dBm zu beseitigen.
Zu beachten ist, dass der Leistungspegel des zweiten elektrischen Signals
ansteigt, wenn die Intensität
des Pumplichts ansteigt. Zu diesem Zweck erhöht der Pumplichtquellen-Treiber 170 die
Menge des Ruhestroms, der als Reaktion auf das Kompensationssignal
vom PID-Regler 270 an der Pumplichtquelle 160 angewendet
wird.
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Danach
werden der Schritt zum Erzeugen eines ersten/zweiten elektrischen
Signals 340, der Schritt zum Erzeugen eines ersten/zweiten
verstärkten
Signals 350, der Schritt zum Erzeugen eines Kompensationssignals 360,
der Schritt zum Vergleichen der Eingabe-/Ausgangsleistung 370 und
der Schritt zum Erhöhen
der Schleifenvariablen 380 wiederholt, bis die Pegel der
Eingangs- und der Ausgangsleistung, die auf den Kontroller 280 angewendet
werden, gleich hoch sind.
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Nachdem
der oben beschriebene Prozess beendet ist, sind die Leistungspegel
des ersten und zweiten elektrischen Signals sowie des ersten und zweiten
verstärkten
Signals 0 dBm, 20 dBm beziehungsweise 20 dBm und 0 dBm. Folglich
nimmt der Verstär kungswert
des optischen Faserverstärkers den
Wert 20 dBm an, der gleich dem vom Benutzer gewünschten dritten Verstärkungswert
A3 ist.
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Unter
der Voraussetzung, dass der Leistungspegel eines in den optischen
Faserverstärker eingegebenen
optischen Signals, das durch das oben genannte Verfahren eingestellt
wurde, um –3 dBm
gesenkt wurde, sinken die Leistungspegel, der ersten und der zweiten
elektrischen Signale jeweils um die Hälfte. Es ist darauf hinzuweisen,
dass der Verstärkungswert
des optischen Faserverstärkers
20 dBm bleibt: (17 dBm – (–3 dBm));
er wird so, wie er ist, aufrechterhalten.
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Wie
aus der obigen Beschreibung klar ersichtlich ist, betrifft die vorliegende
Erfindung eine automatische Verstärkungsregelungsvorrichtung
eines optischen Faserverstärkers,
die in der Lage ist, den optischen Faserverstärker automatisch auf eine gewünschte Soll-Verstärkung abzustimmen,
wenn der Wert von einem Benutzer eingestellt wurde.