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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Umkehrantriebsabschaltkupplung,
die ein positives und ein negatives Drehmoment von der Antriebsseite
auf die Antriebsseite überträgt, aber
kein positives und kein negatives Drehmoment von der Abtriebsseite
auf die Antriebsseite überträgt.
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BESCHREIBUNG
DES ZUGEHÖRIGEN
STANDES DER TECHNIK
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Es
werden immer mehr elektrisch unterstützte Handwagen als Lieferhandwagen
für den
häuslichen
Zustelldienst eingesetzt, und zwar aus Gründen wie beispielsweise die
zunehmende Menge der auf den Handwagen geladenen Waren, das älter werdende
Lieferpersonal und die wachsende Integration von Frauen in der Branche.
Es ist in diesem Fall vorzuziehen, dass die Handwagen sowohl für die Vorwärts- als
auch die Rückwärtsbewegung
elektrisch unterstützt
und ferner manuell betätigt
werden können,
nachdem die Antriebsenergiequelle abgeschaltet wurde.
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Eine
solche Funktion lässt
sich beispielsweise unter Verwendung der Kupplung realisieren, die
in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. Hei. 8-177878 offenbart
wurde, in der ein Vorschlag von dem jetzigen Anmelder gemacht wurde.
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Die
in der Veröffentlichung
offenbarte Kupplung ist, wie in 23 und
in den 24(a) und 24(b) dargestellt,
versehen mit einem Außenring 1,
einem Innenring 2, einem Drehmomentübertragungselement 3,
das in den Außenring 1 und
den Innenring 2 eingerückt
und aus denselben ausgerückt werden
kann, und zwar sowohl in positiver als auch negativer Drehrichtung,
einem Käfig 4,
der, durch dessen Drehung gegenüber
dem Außenring 1,
zum Halten des Drehmomentübertragungselementes 3 und
zum Steuern des Einrückzustandes
und des Ausrückzustandes
des Drehmomentübertragungselementes 3 dient,
einer Zentrierfeder 5 zum Verbinden des Außenringes 1 und
des Käfigs 4 in
einer Drehrichtung, einem stationärseitigen Element 7,
das an einem stationären
System in einer Drehrichtung befestigt ist, und einer viskosen Flüssigkeit 9,
die zwischen dem Käfig 4 und
dem stationärseitigen
Element 7 zwischengeschaltet ist. Die viskose Flüssigkeit 9 ist
beispielsweise eine Flüssigkeit,
wie z.B. ein Silikonöl,
die zur Aufbringung des Drehwiderstandes auf den Käfig 4 dient.
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Das
Drehmoment eines Motors (nicht dargestellt) wird durch, beispielsweise,
ein Schneckenradgetriebe 6 auf den Außenring 1 übertragen.
Wie in 24(a) dargestellt, wird eine
Vielzahl von Nockenlaufflächen 1b auf
dem inneren Umfang des Innenringes 1 in einer Umfangsrichtung
mit gleichem Abstand bereitgestellt. Außerdem sind Keilspalte, die
sowohl in der positiven als auch in der negativen Drehrichtung symmetrisch
sind, zwischen den Nockenlaufflächen 1b und
dem äußeren Umfang
des Innenringes 2 ausgebildet. Die Drehmomentübertragungselemente 3 sind,
wie in 24(a) dargestellt, zylindrisch geformte
Rollen, die in den Keilspalten angeordnet sind und in den Taschen 4a des
Käfigs 4 aufgenommen
und gehalten werden.
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Wie
in 24(b) dargestellt, ist die Zentrierfeder 5 an
die Endflächen
sowohl des Käfigs 4 als auch
des Außenringes 1 gekoppelt,
wodurch der Käfig 4 sich
mit dem Außenring 1 mitdrehen
kann. Außerdem
dient die Zentrierfeder 5 dazu, den Käfig 4 so zu positionieren,
dass die einzelnen Drehmomentübertragungselemente 3 an
den Mitten der korrespondierenden einzelnen Nockenlaufflächen 1b des
Außenringes 1 angeordnet
werden. Die Drehung des Käfigs 4 gegenüber dem
stationärseitigen
Element 7 bewirkt, dass die viskose Flüssigkeit 9 einen viskosen
Scherwiderstand auf den Käfig 4 aufbringt,
was einen zeitlichen Versatz hinsichtlich der Drehung des Käfigs 4 gegenüber dem
Außenring 1 zur
Folge hat.
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Wenn
auf diese Weise vom Außenring 1 ein positives
oder ein negatives Drehmoment aufgebracht wird, bewirkt, wie in 25(b) dargestellt, der viskose Scherwiderstand
der viskosen Flüssigkeit 9, dass
es beim Käfig 4 hinsichtlich
der Drehung gegenüber
dem Außenring 1 zu
einem zeitlichen Versatz kommt. Als Folge davon wird das Drehmomentübertragungselement 3 in
den korrespondierenden Keilspalt zwischen dem Außenring 1 und dem
Innenring 2 eingerückt.
Folglich wird das auf den Außenring 1 aufgebrachte
Drehmoment durch die Drehmomentübertragungselemente 3 auf
den Innenring 2 übertragen.
Wenn im Gegensatz dazu ein positives oder ein negatives Drehmoment
(ein Umkehrantriebsdrehmoment) von dem Innenring 2 umgekehrt
zu dem obigen, wie in 25(a) dargestellt,
aufgebracht wird, wird der Käfig 4 durch
die Zentrierfeder 5 zum Außenring 1 ausgerichtet.
So wird das Drehmomentübertragungselement 3 an
einer Mitte c1 in der Umfangsrichtung der Nockenlaufflächen 1b positioniert. In
diesem Fall werden die einzelnen Drehmomentübertragungselemente 3 aus
ihren korrespondierenden einzelnen Keilspalten ausgerückt, um
sich in einem Zustand zu befinden, in dem die Elemente sowohl vom
Innenring 2 als auch vom Außenring 1 entkoppelt
sind. Das auf den Innenring 2 aufgebrachte Umkehrantriebsdrehmoment
wird deshalb nicht auf den Außenring 1 übertragen
und die Drehmomentübertragung
wird somit abgeschaltet.
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Wie
oben beschrieben, ist die in den 23 bis 25(a) und 25(b) dargestellte
Kupplung in einer solchen Weise aufgebaut, dass der viskose Scherwiderstand
der viskosen Flüssigkeit 9,
die zwischen dem Käfig 4 und
dem stationärseitigen
Element 7 zwischengeschaltet ist, bewirkt, dass es beim Käfig 4 hinsichtlich
der Drehung gegenüber
dem Außenring 1 zu
einem zeitlichen Versatz kommt. Bei diesem Aufbau wird das folgende
Problem befürchtet.
- (1) Wie in 26 dargestellt,
erhöht
sich der viskose Scherwiderstand (K2) der viskosen Flüssigkeit 9 proportional
mit der Drehzahl (Drehwinkelgeschwindigkeit) des Außenringes 1.
Wenn außerdem
die Drehzahl des Außenringes 1 einen vorgegebenen
Wert erreicht und der viskose Scherwiderstand (K2) gleich einem
bestimmten Drehmoment (K1) ist, bei dem die Zentrierfeder 5 um
einen spezifischen Betrag verformt wird, beginnen die Drehmomentübertragungselemente 3, sich
in den Außenring 1 und
den Innenring 2 einzurücken.
Dann wird das auf den Außenring 1 aufgebrachte
Drehmoment durch die Drehomentübertragungselemente 3 auf
den Innenring 2 übertragen.
Folglich
ist es bei der oben beschriebenen Kupplung erforderlich, dass sich
der Außenring 1 mit
einer Geschwindigkeit dreht, die gleich oder höher als eine spezifische Drehzahl
(Drehzahl, ab der der Einrückvorgang
beginnt) ist, um den Zustand der Kupplung auf einen Drehmomentübertragungszustand
umzuschalten. Deshalb erfordert die Kupplung, nachdem sich die Drehantriebsquelle
zu drehen beginnt, eine spezifische Zeitdauer bis sich der Innenring
zu drehen beginnt, was ein Anlaufreaktionsproblem schafft.
- (2) Die Viskosität
der viskosen Flüssigkeit 9 variiert
je nach Temperatur, so dass die Drehzahl, ab der der Einrückvorgang
beginnt, sich je nach Einsatzumgebungstemperatur ändern kann.
- (3) Die viskose Flüssigkeit 9 kann
die anfangs gegebenen Funktionen der Kupplung beim Langzeiteinsatz
zerstörend
beeinflussen, sogar wenn die Flüssigkeit
mit Dichtungen (wie z.B. Lippendichtungen oder Labyrinthdichtungen)
dicht eingeschlossen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Reibungskraft
an den Abdichtungsteilen schwanken kann, was Änderungen des Drehwiderstandes
der Dichtungen am Käfig
oder ein Austritt der viskosen Flüssigkeit bewirkt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen neuartigen Kupplungstyp
bereitzustellen, der keine viskose Flüssigkeit als Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
verwendet, um einen Drehwiderstand auf einen Käfig aufzubringen.
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In
US-A-3380563, US-A-2784821, US-A-2028512 und EP-A-1122390 werden
jeweils eine Umkehrantriebsabschaltkupplung offenbart, die Folgendes
umfasst: ein antriebsseitiges Drehelement; ein abtriebsseitiges
Drehelement; ein Drehmomentübertragungselement,
das in das antriebsseitige Drehelement und das abtriebsseitige Drehelement eingerückt und
aus denselben ausgerückt
werden kann, und zwar sowohl in positiver als auch negativer Drehrichtung;
einen Käfig,
der zum Halten des Drehmomentübertragungselementes
und zum Schalten zwischen dem Einrückzustand und dem Ausrückzustand
des Drehmomentübertragungselementes dient,
und zwar durch die Relativdrehung des Käfigs gegenüber dem antriebsseitigen Drehelement;
und ein stationärseitiges
Element.
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Die
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung außerdem Folgendes
umfasst: ein elastisches Verformungselement für die Verbindung des antriebsseitigen
Drehelementes und des Käfigs
sowohl in positiver als auch negativer Richtung; ein Drehwiderstands-Aufbringungsmittel,
das zum Hervorrufen eines Gleitreibungswiderstandes dient, der am
Käfig gegen
dessen Drehung gegenüber
dem stationärseitigen
Element wirkt, wobei der Drehwiderstand des Käfigs, der durch den Gleitreibungswiderstand
hervorgerufen wird, größer ist
als die Federkraft des elastischen Verformungselementes, und wobei über die
Steuerung einer Drehphasendifferenz zwischen dem antriebsseitigen
Drehelement und dem Käfig
die Übertragung
des positiven und des negativen Drehmomentes von dem antriebsseitigen
Drehelement auf das abtriebsseitige Drehelement durch die Einrückung des
Drehmomentübertragungselementes
am antriebsseitigen und am abtriebsseitigen Drehelement bewerkstelligt
wird, während
die Übertragung
des positiven und des negativen Drehmomentes von dem abtriebsseitigen
Drehelement durch die Ausrückung
des Drehmomentübertragungselementes
abgeschaltet wird.
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Bei
dem oben beschriebenen Aufbau können
das antriebsseitige Drehelement und das abtriebsseitige Drehelement
in einer Radialrichtung der koaxialen Drehwellen einander gegenüber angeordnet
sein oder in einer Axialrichtung der koaxialen Wellen einander gegenüber angeordnet
sein. Das „antriebsseitige
Drehelement" ist
ein Element, das durch das Antriebsdrehmoment in Drehung versetzt wird,
das von einer Drehantriebsquelle aufgebracht wird. Das „abtriebsseitige
Drehelement" ist
ferner ein Element, das sich mit dem antriebsseitigen Drehelement
durch den Einrück-
und den Ausrückvorgang des
Drehmomentübertragungselementes
mitdrehen und auch gegen das antriebsseitige Drehelement frei drehen
kann.
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Das
auf das antriebsseitige Drehelement aufgebrachte Antriebsdrehmoment
wird auf den Käfig übertragen.
Der Käfig
wird dann gegenüber
dem stationärseitigen
Element in Drehung versetzt. Als Folge davon wird der Reibungswiderstand
vom Drehwiderstands-Aufbringungsmittel auf den Käfig aufgebracht und der Reibungswiderstand
bewirkt, dass der Käfig
eine Drehphasendifferenz gegenüber
dem antriebsseitigen Drehelement aufweist. Das Drehmomentübertragungselement
wird somit in das antriebsseitige und das abtriebsseitige Drehelement
eingerückt
und das Antriebsdrehmoment wird vom antriebsseitigen Drehelement
auf das abtriebsseitige Drehelement übertragen. Andererseits ruft
das Drehmoment, das umgekehrt auf das abtriebsseitige Drehelement
aufgebracht wird, keine wirkende Reibungskraft des Drehwiderstands-Aufbringungsmittels
hervor. Um diesen Umstand zu nutzen, werden der Käfig und
das antriebsseitige Drehelement so ausgeführt, dass sie sich in Bezug
zueinander drehen, um die Drehphasendifferenz zwischen ihnen aufzuheben.
Auf diese Weise wird das Drehmomentübertragungselement zentriert
und aus den beiden Drehelementen ausgerückt (aus dem eingerückten Zustand
zurückgenommen),
so dass die Drehmomentübertragung
auf das antriebsseitige Drehelement abgeschaltet werden kann. Die
oben beschriebene Funktion wird sichergestellt, indem das antriebsseitige
Drehelement und der Käfig
in den Drehrichtungen elastisch verbunden werden (beispielsweise,
indem sie sowohl in der positiven als auch der negativen Richtung
durch ein elastisches Verformungselement verbunden werden).
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Der
Einrück-
und der Ausrückvorgang
des Drehmomentübertragungselementes
gegen das antriebsseitige Drehelement und das abtriebsseitige Drehelement
lassen sich realisieren, wie dies an einem nachstehenden Beispiel
beschrieben wird. Das heißt,
es sind Keilspalte zwischen dem antriebsseitigen Drehelement und
dem abtriebsseitigen Drehelement ausgebildet und ein Einrückelement
wird als Drehmomentübertragungselement
in Form eines Keilelementes in den jeweiligen Keilspalt eingerückt oder
aus denselben ausgerückt.
Dieser Aufbau umfasst einen Aufbau, bei dem die Nockenlaufflächen zum
Ausbilden der Keilspalte an dem abtriebsseitigen Drehelement oder
dem antriebsseitigen Drehelement (wo das Element mit einem kreisförmigen Querschnitt,
wie z.B. eine Rolle oder eine Kugel, als Einrückelement verwendet wird) bereitgestellt
werden sowie einen Aufbau, bei dein die Nockenlaufflächen zum
Ausbilden der Keilspalte an dem Einrückelement (wobei ein Element,
wie z.B. ein Klemmkörper, als
Einrückelement
eingesetzt wird) bereitgestellt werden. Das antriebsseitige Drehelement
oder das abtriebsseitige Drehelement, das Nockenlaufflächen aufweist,
lassen sich durch das direkte Bereitstellen der Nockenlaufflächen an
einem wellenförmigen
Element oder durch Befestigen eines ringförmigen Elementes, das Nockenlaufflächen am
wellenförmigen Element
aufweist, realisieren.
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Bei
dieser Kupplung wird das Drehreibungs-Aufbringungsmittel zum Aufbringen
des Reibungswiderstandes (beispielsweise eines Gleitreibungswiderstandes)
auf den Käfig
bereitgestellt. Folglich ist der auf den Käfig wirkende Drehwiderstand
unabhängig
von der Drehzahl. Dies stattet die Kupplung mit einer hervorragenden
Anlaufreaktion aus. Deshalb lässt
sich die Kupplung beispielsweise auch für Anwendungen einsetzen, wo
es erforderlich ist, dass das auf ein antriebsseitiges Drehelement aufgebrachte
Drehmoment sofort auf ein abtriebsseitiges Drehelement übertragen
wird.
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Außerdem wird
der auf den Käfig
wirkende Drehwiderstand nicht von der Temperatur beeinflusst, so
dass sich die Betriebseigenschaften der Kupplung nur wenig mit den Änderungen
der Umgebungstemperatur verändern.
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Ferner
ist die Umkehrantriebsabschaltkupplung dadurch gekennzeichnet, dass
sie dem abtriebsseitigen Drehelement gestattet, sich gegen das von
der Abtriebsseite aufgebrachte positive und negative Drehmoment
frei zu drehen. Dadurch, dass zugelassen wird, dass sich das abtriebsseitige
Drehelement frei drehen kann, wird zum Beispiel die manuelle Betätigung eines
anzutreibenden Objektes (wie z.B. einer Tür oder eines Rades) ermöglicht.
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Diese
Umkehrantriebsabschaltkupplung ist dadurch gekennzeichnet, dass
das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
ein Schiebeelement ist, das so angeordnet ist, dass es in einer
Umfangsrichtung entweder an den Käfig oder das stationärseitige Element
gekoppelt werden kann und sich gegenüber dem jeweils anderen Teil
verschieben kann. Bei dieser Umkehrantriebsabschaltkupplung ist
es in einer solchen Weise angeordnet, dass sich das Schiebeelement
gegenüber
dem stationärseitigen
Element verschiebt, wobei es selbst in einer Umfangsrichtung an
den Käfig
gekoppelt ist.
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Diese
Umkehrantriebsabschaltkupplung ist dadurch gekennzeichnet, dass
das Schiebeelement eine Schiebefeder ist, die einen am stationärseitigen Element
eingebauten Schiebeteil und einen Kopplungsteil, der sich in einer
Radialrichtung erstreckt, aufweist und mit dem Käfig in einer Umfangsrichtung gekoppelt
werden kann.
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Diese
Umkehrantriebsabschaltkupplung ist dadurch gekennzeichnet, dass
das Schiebeelement mit einem Ring mit kreisförmigem Querschnitt versehen
ist, der in einer Umfangsrichtung an den Käfig gekoppelt werden kann,
und dass ein elastisches Verformungselement zwischen dem Ring mit
kreisförmigem
Querschnitt und dem stationärseitigen
Element zwischengeschaltet ist.
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Die
erfindungsgemäße Drehantriebseinrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Drehantriebsquelle, einen
Untersetzungsgetriebe-Teil zur Verringerung des Drehmomentes, das
von der Drehantriebsquelle ausgeübt
wird, und die Umkehrantriebsabschaltkupplung nach Anspruch 1 oder
Anspruch 6 aufweist.
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Eine
Vorrichtung, die als „Drehantriebsquelle" typisch ist, umfasst
einen Motor (ein Hydraulikmotor und ein Druckluftmotor sind neben
einem Elektromotor ebenfalls eingeschlossen) und einen Verbrennungsmotor.
Die „Drehantriebsquelle" umfasst bei dieser
Erfindung jedoch jede Art von Ausrüstung, die eine Rotationskraft
durch Energie, wie z.B. elektrische, hydraulische oder pneumatische
Energie, erzeugt und sie umfasst außerdem Mechanismen, die durch
die manuelle Betätigung
eine Rotationskraft erzeugen. Außerdem ist der Aufbau des „Untersetzungsgetriebe-Teils" nicht auf eine spezifische
Ausführung
eingeschränkt
und umfasst Aufbauausführungen,
die mit einem Zahnradmechanismus, Schneckentriebmechanismus, Planetenrollenmechanismus,
Kegelplattenmechanismus oder dergleichen gebildet werden. Die Drehantriebseinrichtung
ist außerdem
mit einem Gehäuse
für die
Unterbringung des Untersetzungsgetriebe-Teils und der Umkehrantriebsabschaltkupplung
versehen.
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Außerdem weist
eine vollautomatische Waschmaschine gemäß der Erfindung Folgendes auf:
eine Waschtrommel zum Waschen und Trockenschleudern; eine Waschtrommelwelle
zum Drehen der Waschtrommel; einen Pulsator (Wellenrad), der in
der Waschtrommel angeordnet ist; eine Antriebsenergiequelle; eine
Pulsatorwelle zum Drehen des Pulsators durch das Antriebsdrehmoment,
das von der Antriebsenergiequelle aufgebracht wird; und eine Kupplung,
die zwischen der Waschtrommelwelle und der Pulsatorwelle angeordnet
ist, um die Übertragung
und die Abschaltung des Drehmomentes, das auf die Waschtrommel auszuüben ist,
zu steuern. Bei dem obigen Aufbau ist die Kupplung eine Umkehrantriebsabschaltkupplung,
die Folgendes umfasst: ein antriebsseitiges Drehelement, das mit
der Pulsatorwelle verbunden ist; ein antriebsseitiges Drehelement,
das mit der Waschtrommelwelle verbunden ist; ein Drehmomentübertragungselement,
das zwischen dem antriebsseitigen Drehelement und dem antriebsseitigen
Drehelement zwischengeschaltet ist und das sich zwischen einem Einrückzustand
zum Einrücken des
antriebsseitigen Drehelementes und des antriebsseitigen Drehelementes
und einem Ausrückzustand
zum Ausrücken
der beiden Elemente umschalten lässt;
einen Käfig
zum Halten des Drehmomentübertragungselementes
und zum Umschalten zwischen dem Einrück- und dein Ausrückzustand
des Drehmomentübertragungselementes
entsprechend einer Drehphasendifferenz zwischen dem Drehmomentübertragungselement
und dem antriebsseitigen Drehelement; und ein Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
zum Aufbringen des Drehwiderstandes auf den Käfig, und zwar durch einen Reibungswiderstand,
der auftritt, wenn das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel ein stationärseitiges
Element berührt.
Die Umkehrantriebsabschaltkupplung arbeitet so, dass die Kupplung,
gegen das Drehmoment vom antriebsseitigen Drehelement, das Drehmomentübertragungselement
durch eine Drehphasendifferenz, die durch die Aufbringung des Drehwiderstandes
auf den Käfig
zwischen dem Käfig
und dem antriebsseitigen Drehelement erzeugt wurde, in den Einrückzustand
versetzt und dass die Kupplung, gegen das Umkehrantriebsdrehmoment
vom antriebsseitigen Element, den Drehwiderstand, der auf den Käfig aufgebracht
wurde, aufhebt, um die Drehphasendifferenz zu beseitigen, um so
das Drehmomentübertragungselement
in den Ausrückzustand
zu versetzen.
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Das „antriebsseitige
Drehelement", das
eine Kupplungsfläche
aufweist, zu der hin bzw. von der aus das Drehmomentübertragungselement
eingerückt
bzw. ausgerückt
wird, ist direkt oder indirekt mit der Pulsatorwelle verbunden.
Das „abtriebsseitige Drehelement", das eine Kupplungsfläche aufweist, zu
der hin bzw. von der aus das Drehmomentübertragungselement eingerückt bzw.
ausgerückt
wird, ist direkt oder indirekt mit der Waschtrommelwelle verbunden.
Das abtriebsseitige Drehelement wird, durch den Einrück- und den Ausrückvorgang
des Drehmomentübertragungselementes,
zusammen mit dem antriebsseitigen Drehelement in Drehung versetzt und
gegen das antriebsseitige Drehelement frei gedreht. Außerdem ist
das „stationärseitige
Element" ein Element,
das zu einem stationären
System gehört,
dessen Drehung eingeschränkt
ist. Das stationärseitige
Element befindet sich nicht immer notwendigerweise in einem stationären Zustand
und umfasst auch ein solches Element, dessen Drehung so eingeschränkt ist,
dass es im Bedarfsfall zu einem stationärseitigen Element wird und
dessen Drehung in sonstigen Fällen
zugelassen wird, so dass es dann zu einem drehseitigen Element wird.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Aufbau wird das Antriebsdrehmoment, das auf das antriebsseitige
Drehelement aufgebracht wird, auf den Käfig übertragen. Da der Käfig durch
das aufgebrachte Drehmoment gegen das stationärseitige Element gedreht wird,
wirkt ein Reibungswiderstand von dem Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
auf den Käfig. Der
Reibungswiderstand bewirkt anschließend, dass der Käfig eine
Drehphasendifferenz gegenüber
dem antriebsseitigen Drehelement aufweist. Als Folge davon befindet
sich das Drehmomentübertragungselement
in einem Einrückzustand,
so dass das Antriebsdrehmoment von dem antriebsseitigen Drehelement auf
das abtriebsseitige Drehelement übertragen
wird. Somit können
sich sowohl die Pulsatorwelle als auch die Waschtrommelwelle beim
Trockenschleudern und dergleichen drehen.
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Wenn
dagegen das Drehmoment umgekehrt durch die Waschtrommelwelle auf
das abtriebsseitige Drehelement aufgebracht wird, wirkt die durch
das Drehmoment-Aufbringungsmittel erzeugte Reibungskraft nicht auf
den Käfig.
Das Drehmomentübertragungselement
wird zentriert, damit es sich in einem Ausrückzustand befindet, wenn der
Käfig und das
antriebsseitige Drehelement durch die Nutzung der oben beschriebenen
Eigenschaft in Bezug zueinander so gedreht wurden, dass eine Drehphasendifferenz aufgehoben
wird. Auf diese Weise kann die Übertragung
des Drehmoments von dem abtriebsseitigen Drehelement (einem waschtrommelseitigen Element)
auf das antriebsseitige Drehelement (einem pulsatorseitigen Element)
abgeschaltet werden. Folglich kann sich zum Waschen beispielsweise
die Waschtrommelwelle in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung so frei drehen,
dass die Waschtrommel durch die Antriebskraft der Wasserströme, die
durch die Drehung des Pulsators hervorgerufen wurden, gedreht werden
kann. Dies bewirkt die Relativdrehung zwischen dem Pulsator und
der Waschtrommel, die infolge der Trägheit in einer Richtung gedreht wird,
zu der hin die Waschtrommel gedreht wurde, bevor die Drehrichtung
des Pulsators umgeschaltet wurde, wodurch die Waschleistungsfähigkeit
verbessert wird. Außerdem
liefert die verbesserte Waschleistungsfähigkeit einen Vorteil, wie
z.B. eine verkürzte
Waschzeit, was den Energieverbrauch reduziert.
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Um
die oben beschriebene Funktion zu realisieren, muss der Käfig, der
eine Drehphasendifferenz gegenüber
dem antriebsseitigen Drehelement aufweist, in einer Richtung gedreht
werden, in der die Drehphasendifferenz aufgehoben wird. Dies lässt sich
bewerkstelligen, wenn beispielsweise ein Federelement, wie z.B.
eine Zentrierfeder, dazu verwendet wird, das antriebsseitige Drehelement
und den Käfig in
einer Drehrichtung elastisch zu verbinden.
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Der
Einrück-
und der Ausrückvorgang
des Drehmomentübertragungselementes
lassen sich jeweils, beispielsweise, durch das Einrücken bzw.
das Ausrücken
eines Klemmkopplungselementes als Drehmomentübertragungselement in einen
oder aus einem Keilspalt realisieren, der zwischen dem antriebsseitigen
Drehelement und dem antriebsseitigen Drehelement ausgebildet ist.
Dieser Aufbau umfasst einen Aufbau, bei dem eine Nockenlauffläche, die den
Keilspalt bildet, am antriebsseitigen Drehelement oder am abtriebsseitigen
Drehelement bereitgestellt wird (bei diesem Aufbau wird ein Element, das
einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist, wie z.B. eine Rolle oder eine Kugel, als Kopplungselement
verwendet) sowie einen Aufbau, bei dem eine Nockenlauffläche, die
den Keilspalt bildet, am Kopplungselement bereitgestellt wird (wobei
bei diesem Aufbau ein Element, wie z.B. ein Klemmkörper, als Kopplungselement
eingesetzt wird). Ein antriebsseitiges Drehelement oder ein abtriebsseitiges
Drehelement, das eine Nockenlauffläche aufweist, lässt sich dadurch
realisieren, dass die Nockenlauffläche direkt auf einem wellenförmigen Element
bereitgestellt wird oder dadurch, dass ein ringförmiges Element, das die Nockenlauffläche an einem
wellenförmigen
Element aufweist, befestigt wird.
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Diese
Umkehrantriebsabschaltkupplung ist mit dem Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
versehen, das einen Drehwiderstand, der durch den Reibungswiderstand
(beispielsweise einen Gleitreibungswiderstand) erzeugt wird, auf
den Käfig
aufbringt. Folglich ist der Drehwiderstand, der auf den Käfig wirkt,
unabhängig
von der Drehzahl. Durch diesen Umstand besitzt die Umkehrantriebsabschaltkupplung
den Vorteil einer hervorragenden Anlaufreaktion. Deshalb kann bei
einer vollautomatischen Waschmaschine das Drehmoment, das auf das
antriebsseitige Drehelement (die Pulsatorwelle) aufgebracht wurde,
sofort auf das abtriebsseitige Drehelement (die Waschtrommelwelle) übertragen
werden. Außerdem
wird der Drehwiderstand, der auf den Käfig wirkt, nicht durch die
Temperatur beeinflusst; deshalb ist es auch ein Merkmal der Kupplung,
dass deren dynamischen Eigenschaften sich bei Änderungen der Umgebungstemperatur
selten verändern.
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Diese
Umkehrantriebsabschaltkupplung kann so aufgebaut sein, dass sie
sich zwischen einem Betriebszustand, in dem das Antriebsdrehmoment
von dem antriebsseitigen Drehelement auf das abtriebsseitige Drehelement übertragen
wird, und einem Nichtbetriebszustand, in dem die Übertragung des
Antriebsdrehmomentes von dem abtriebsseitigen Drehelement auf das
antriebsseitige Drehelement abgeschaltet ist, umschalten lässt. Bei
einem solchen Aufbau wird die Übertragung
des Drehmomentes von dem antriebsseitigen Drehelement auf das abtriebsseitige
Drehelement abgeschaltet, wenn die Umkehrantriebsabschaltkupplung
in den Nichtbetriebszustand versetzt wird, so dass sich die Waschtrommelwelle,
wie oben beschrieben, frei drehen kann. Wohingegen wenn die Umkehrantriebsabschaltkupplung
in den Betriebszustand zum Trockenschleudern umgeschaltet wird,
das Drehmoment von dem antriebsseitigen Drehelement auf das abtriebsseitige
Drehelement übertragen
wird; deshalb können
die Pulsatorwelle und die Waschtrommelwelle in Drehung versetzt
werden.
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Das
Umschalten der Umkehrantriebsabschaltkupplung zwischen dem oben
beschriebenen Betriebs- und Nichtbetriebszustand lässt sich
auch realisieren, indem das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel gegenüber einem
stationärseitigen
Element zwischen seinem Kontakt- und seinem Nichtkontaktzustand
umgeschaltet wird. Das heißt,
wenn das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel ein stationärseitiges
Element berührt,
bringt der durch den Kontakt erzeugte Reibungswiderstand den Drehwiderstand
auf den Käfig
auf. Das Drehmomentübertragungselement
lässt sich
somit in den Einrückzustand versetzen.
Wenn dagegen das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel gegenüber einem
stationärseitigen Element
in einen Nichtkontaktzustand gebracht wird, wird der Reibungswiderstand
entfernt, um den Drehwiderstand, der auf den Käfig aufgebracht wird, zu reduzieren.
Das Drehmomentübertragungselement lässt sich
somit wieder in den Ausrückzustand
bringen. Wenn beispielsweise ein Steuerungselement, das an der Umkehrantriebsabschaltkupplung
bereitgestellt wird, hinsichtlich der Drehbewegung eingeschränkt bzw.
begrenzt wird, wird das Steuerungselement zum oben beschriebenen
stationärseitigen Element.
Somit kann sich die Umkehrantriebsabschaltkupplung, durch den Kontakt
des Steuerungselementes mit dem Drehwiderstands-Aufbringungsmittel,
im Betriebszustand befinden. Wohingegen wenn das Steuerungselement
von der Drehbegrenzung entfernt wird, sich das Steuerungselement
zu drehen beginnt (in diesem Fall ist das Steuerungselement nicht
das stationärseitige
Element). Da sich das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel somit gegenüber dem
stationärseitigen
Element im Nichtkontaktzustand befindet, wird der Drehwiderstand,
der auf den Käfig
aufgebracht wird, kleiner und die Umkehrantriebsabschaltkupplung
befindet sich im Nichtbetriebszustand.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie A-A in 2, einer Umkehrantriebsabschaltkupplung
eines Außenringantriebstyps gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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2 ist
eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie B-B in 1, der Umkehrantriebsabschaltkupplung
eines Außenringantriebstyps
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung;
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3 ist
eine Querschnittsdarstellung, die eine Anfangsphase der Umkehrantriebsabschaltkupplung
des Außenringantriebstyps
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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4 ist
eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie A–A
in 5, einer Drehantriebseinrichtung, die mit einer
Umkehrantriebsabschaltkupplung eines Außenringantriebstyps gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zusammengebaut ist;
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5 ist
eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie B–B
in 4, der Drehantriebseinrichtung, die mit der Umkehrantriebsabschaltkupplung
eines Außenringantriebstyps
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zusammengebaut ist;
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6 ist
eine Querschnittsdarstellung der Umkehrantriebsabschaltkupplung
eines Außenringantriebstyps
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung, die einen Zustand zeigt, in dem das Drehmoment gerade übertragen
wird;
-
7 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem der
Eingriff der Rollen in die Umkehrantriebsabschaltkupplung eines
Außenringantriebstyps
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung gerade freigegeben wird;
-
8 ist
eine grafische Darstellung, die die Beziehung zwischen dein Federdrehmoment
K3 einer Zentrierfeder und dem Gleitreibungswiderstand K4 einer
Schiebefeder zeigt;
-
9(a) ist eine Querschnittsdarstellung eines abgewandelten
Beispiels der Umkehrantriebsabschaltkupplung eines Außenringantriebstyps
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung und 9(b) ist eine Außenansicht
der Kupplung in 9(a);
-
10 ist
eine Querschnittsdarstellung eines Achswellenteils eines elektrisch
unterstützten Handwagens,
der die Umkehrantriebsabschaltkupplung eines Innenringantriebstyps
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung nutzt;
-
11 ist
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie X–X
in 10 ;
-
12 ist
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie Y–Y
in 10;
-
13 ist
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie Z–Z
in 10;
-
14 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Anfangszustand einer Rolle
zeigt;
-
15 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Anfangszustand einer Schiebefeder
zeigt;
-
16 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem ein
hohlzylinderförmiger Teil
eines Käfigs
eine Schiebefeder berührt;
-
17 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem eine
Rolle in einen Keilspalt eingerückt
ist;
-
18 ist
eine Draufsicht, die einen konventionellen Papiervorschubmechanismus
zeigt;
-
19 ist
eine Querschnittsdarstellung eines Papiervorschubmechanismus;
-
20 ist
eine Draufsicht eines Papiervorschubmechanismus, der eine Umkehrantriebsabschaltkupplung
nutzt;
-
21 ist
eine Querschnittsdarstellung, die einen Antriebsmechanismus eines
automatischen Türsystems
zeigt, der eine Umkehrantriebsabschaltkupplung nutzt;
-
22 ist
eine Querschnittsdarstellung, die eine vollautomatische Waschmaschine
zeigt, die eine Umkehrantriebsabschaltkupplung nutzt;
-
23 ist
eine seitliche Längsschnittdarstellung
(längs
der Schnittlinie A–A
in 24(a)) einer konventionellen
Kupplung;
-
24(a) ist eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie B–B
in 23, die einen Querschnitt eines Teils zeigt, an
dem die Rollen bereitgestellt werden;
-
24(b) ist eine Querschnittsdarstellung, längs der
Schnittlinie C–C
in 23, die einen Querschnitt eines Teils zeigt, an
dem eine Zentrierfeder bereitgestellt wird;
-
25(a) ist eine vergrößerte Querschnittsdarstellung,
die den Bereich um eine der in 24(a) abgebildeten
Nockenlaufflächen
zeigt;
-
25(b) ist eine Zeichnung, die einen Zustand zeigt,
bei dem eine Rolle in einen Keilspalt eingerückt ist; und
-
26 ist
eine grafische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Federdrehmoment
K1 einer Zentrierfeder und dem viskosen Widerstand K2 zeigt.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
-
Die 1 und 2 zeigen
eine Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 eines Außenringantriebstyps
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung.
-
Die
Kupplung 10 ist mit einem Antriebsaußenring 11 als antriebsseitiges
Drehelement, einem Abtriebsinnenring 12 als abtriebsseitiges
Drehelement, Rollen 13 als Drehmomentübertragungselementen, einem
Käfig 14 zum
Halten der Rollen 13, einer Zentrierfeder 15 als
elastischem Verformungselement zum Positionieren des Käfigs 14,
einem Gehäuse 16 als
stationärseitigem
Element und einer Schiebefeder 17 als Drehwiderstands-Aufbringungsmittel zum
Hervorrufen des Gleitreibungsreibungswiderstandes, der gegen die
Drehung des Käfigs 14 auf den
Käfig wirkt,
versehen.
-
Der
Antriebsaußenring 11 ist,
entweder direkt oder indirekt über
ein Kraftübertragungsmittel, z.B.
eine Kette, mit einem Antriebsteil (nicht dargestellt; beispielsweise
bestehend aus einem Elektromotor und einem Untersetzungsgetriebe)
verbunden.
-
Der
Abtriebsinnenring 12 ist, wie in 1 dargestellt,
an der Innendurchmesserseite des Antriebsaußenringes 11 angeordnet.
Ferner ist der Abtriebsinnenring 12 mit einem Hohlzylinderteil 12a,
der dem inneren Umfang des Antriebsaußenringes 11 gegenüber liegt,
einem Flanschteil 12b, der sich von einem Ende des Hohlzylinderteils 12a aus
zum Rotationszentrum hin erstreckt, und einem Hohlwellenteil 12c,
der sich vom Flanschteil 12b aus längs der Drehachse erstreckt,
versehen. Ein Ringscheibeneinbauteil ist an der Stirnfläche des
Abtriebsinnenringes 12, und zwar auf der äußeren Umfangsseite
des Flanschteils 12b ausgebildet. Ferner ist eine Ringscheibe 18 am
Ringscheibeneinbauteil in einer solchen Weise eingebaut, dass sie
den Flanschteil 12b und den Antriebsaußenring 11 spreizt,
wodurch verhindert wird, dass der Antriebsaußenring 11 seine Lage
verändern
kann. Wie in 2 dargestellt, ist auf dem inneren
Umfang des Antriebsaußenringes 11 mit
gleichem Abstand in einer Umfangsrichtung eine Vielzahl (deren Anzahl
mit der der Rollen 13 übereinstimmt)
von Nockenlaufflächen 11a zwischen
dem inneren Umfang des Antriebsaußenringes 11 und dem äußeren Umfang
des Hohlzylinderteils 12a des Abtriebsinnenringes 12 ausgebildet.
Die Nockenlaufflächen 11a bilden
Keilspalte s1, deren Spalte sich sowohl in Richtung der positiven
als auch der negativen Drehrichtung symmetrisch reduzieren. Die
Abmessung des Keilspaltes s1 in einer Radialrichtung ist an der
Mitten c1 in einer Umfangsrichtung größer als der Durchmesser der
Rollen 13. Der Keilspalt s1 reduziert sich ferner von der
Mitte c1 aus in einer Umfangsrichtung, und zwar sowohl in Richtung
der positiven als auch der negativen Drehrichtung. Wenn sich die
Rolle 13 an der Mitte c1 in einer Umfangsrichtung des Keilspaltes
s1 befindet, kann sich die Rolle 13 im Keilspalt s1 um
ihre eigene Achse drehen. Weil zu diesem Zeitpunkt der Antriebsaußenring 11 und
der Abtriebsinnenring 12 in Bezug zueinander in keiner Drehrichtung
eingerückt
sind, wird das umgekehrt auf den Abtriebsinnenring 12 aufgebrachte
Drehmoment nicht auf den Antriebsaußenring 11 übertragen und
abgeschaltet. Wenn sich die Rollen 13 in einer Umfangsrichtung
von den Mitten c1 der Keilspalte s1 aus hin zu entweder einer positiven
oder einer negativen Drehrichtung bewegen und in die reduzierten Teile
der Keilspalte s1 eingerückt
werden, werden der Antriebsaußenring 11 und
der Abtriebsinnenring 12 durch die Rollen 13 miteinander
gekoppelt. Als Folge davon wird das Drehmoment durch die Rollen 13 vom
Antriebsaußenring 11 auf
den Abtriebsinnenring 12 übertragen. Außerdem ist,
wie die 1 und 2 zeigen,
ein Zentrierfedereinbauteil 11b, der zum Einbauen einer
Zentrierfeder 15 dient, in einer Axialrichtung am inneren
Umfang des Antriebsaußenringes 11 ausgebildet.
-
Bei
einem Aufbau, bei dem die Rollen 13 in den Taschen 14a,
die mit gleichem Abstand in einer Umfangsrichtung ausgebildet sind,
gehalten werden, ist der Käfig 14 versehen
mit den Halteteilen 14b, die zwischen dem inneren Umfang
des Antriebsaußenringes 11 und
dem Hohlzylinderteil 12a des Abtriebsinnenringes 12 angeordnet
sind, einem Flanschteil 14c, der sich, auf der Seite, die
dem Flanschteil 12b des Abtriebsinnenringes 12 gegenüber liegt,
erstreckt, und zwar vom Halteteil 14b aus hin zur Innendurchmesserseite
des Käfigs 14,
und einem Auskragungsteil 14d, der, vom Flanschteil 14c aus,
in einer Axialrichtung, an der Innenseite des Hohlzylinderteils 12a des
Abtriebsinnenringes 12, auskragt. Ein Zentrierfedereinbauteil 14e zum
Einbauen der Zentrierfeder 15 ist am Halteteil 14b des Käfigs 14 ausgebildet.
-
Die
Zentrierfeder 15 ist, wie 2 zeigt,
ein elastisches Verformungselement mit einem im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt,
der unterste Teil der U-Form ist in den Zentrierfedereinbauteil 14e des Käfigs 14 eingepasst
und die oberen Enden der U-Form sind an den Zentrierfedereinbauteil 11b des Antriebsaußenringes 11 gekoppelt.
Die Zentrierfeder 15 dient dazu, den Käfig 14 und den Antriebsaußenring 11 miteinander
elastisch zu verbinden. Sie dient ferner dazu, den Käfig 14 gegenüber dem
Antriebsaußenring 11 so
zu positionieren (zu zentrieren), dass die einzelnen, im Käfig 14 aufgenommenen
Rollen 13 in einer Umfangsrichtung an den Mitten c1 der korrespondierenden
einzelnen Keilspalte s1 positioniert werden. 2 zeigt
einen Zustand, bei dem der Käfig 14 durch
die Zentrierfeder 15 zentriert ist. In diesem Zustand stimmen
die einzelnen Mitten in einer Umfangsrichtung der Taschen 14a des
Käfigs 14 und
die einzelnen Mitten in einer Umfangsrichtung der Nockenlaufflächen 11a des
Antriebsaußenringes 11 hinsichtlich
der Lage miteinander überein.
Mit anderen Worten: Die einzelnen Rollen 13 sind an den Mitten
c1 in einer Umfangsrichtung der korrespondierenden einzelnen Keilspalte
s1 positioniert.
-
Die
Rollen 13 und die Zentrierfeder 15 sind, wobei
die beiden Bauteile in die Taschen 14a des Käfigs 14 bzw.
den Zentrierfedereinbauteil 14e eingebaut sind, als eine
Baugruppe zwischen dem Antriebsaußenring 11 und dem
Abtriebsinnenring 12 eingefügt. Zu diesem Zeitpunkt sind
die Rollen 13 zwischen den Nockenlaufflächen 11a, die am inneren Umfang
des Antriebsaußenringes 11 ausgebildet sind,
und dem äußeren Umfang
des Hohlzylinderteils 12a des Abtriebsinnenringes 12 eingefügt. Ferner
ist die Zentrierfeder 15 in den Zentrierfedereinbauteil 11b des
Antriebsaußenringes 11 eingesetzt.
-
Das
Gehäuse 16 ist
ein stationärseitiges
Element (ein Element, welches sich nicht dreht), das zum stationären System
gehört,
und ist mit einem Radialrichtungsteil 16a, der an einer
Seite in einer Axialrichtung der Kupplung 10 positioniert
ist, sowie einem Nabenteil 16c, der sich vom inneren Umfang des
Radialrichtungsteils 16a aus in einer Axialrichtung der
Kupplung 10 hin zur anderen Seite erstreckt, versehen.
Der innere Umfang des Nabenteils 16c ist eine Wellennabe 16b,
die auf den Wellenteil 12c des Abtriebsinnenringes 12 aufgezogen
ist. Der äußere Umfang
des Nabenteils 16c liegt, mit einem dazwischen befindlichen
Zwischenraum in einer Radialrichtung, dem inneren Umfang des Hohlzylinderteils 12a des
Abtriebsinnenringes 12 gegenüber. Außerdem ist ein kontinuierlicher
Raum in einer Umfangsrichtung zwischen dem äußeren Umfang des Nabenteils 16c und
dem Hohlzylinderteil 12a des Abtriebsinnenringes 12 ausgebildet.
Der oben beschriebene Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 ragt
in einer Umfangsrichtung in den Raum hinein und dreht sich in dem
Maße,
wie sich der Käfig 14 dreht,
im kontinuierlichen Raum.
-
Die
Schiebefeder 17 ist, wie in 2 dargestellt,
ein elastisches Verformungselement, das sich auf den Nabenteil 16c des
Gehäuses 16 montieren lässt und
das eine Ringform mit Enden aufweist. Ferner ist die Schiebefeder 17 mit
einem Schiebeteil 17a, der auf den Nabenteil 16c montiert
ist und auf dem Nabenteil 16c gleitet, und Kopplungsteilen 17b und 17c versehen,
die an beiden Enden des Schiebeteils zur Außendurchmesserseite hin gebogen sind.
Die Schiebefeder 17 wird vorab auf den Nabenteil 16c des
Gehäuses 16 montiert
und erst dann in die Kupplung 10 eingebaut, wenn der Wellenteil 12c des
Abtriebsinnenringes 12 in die Wellennabe 16b des
Gehäuses 16 eingesetzt
wird. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kopplungsteile 17b und 17c der
Schiebefeder 17 in einer Umfangsrichtung des Auskragungsteils 14d des
Käfigs 14 mit
Zwischenräumen auf
beiden Seiten so angeordnet, dass die beiden Kopplungsteile jeweils
in einer Umfangsrichtung an den Auskragungsteil 14d des
Käfigs 14 gekoppelt werden.
-
Das
Bezugszeichen 19 in 1 bezeichnet einen
Sicherungsring, der in eine Nut eingepasst ist, die auf dein äußeren Umfang
des Wellenteils 12c des Abtriebsinnenringes 12 ausgebildet
ist. Der Sicherungsring verhindert, dass der Wellenteil 12c des
Abtriebsinnenringes 12 aus der Wellennabe 16b des Gehäuses 16 herausfallen
kann.
-
Die 4 und 5 zeigen
den Aufbau einer Drehantriebseinrichtung H. Wie die Figuren zeigen,
wird die Kupplung 10 zusammen mit einem Untersetzungsgetriebe-Teil
G im Gehäuse 16 aufgenommen
und das Drehmoment eines Motors 22 wird als Drehantriebsquelle
auf den Antriebsaußenring 11 aufgebracht.
-
Bei
dieser Ausführungsform
wird als Untersetzungsgetriebe-Teil G ein Schneckentriebmechanismus
verwendet, der mit einem Schneckenrad 21, das auf dem äußeren Umfang
des Antriebsaußenringes 11 ausgebildet
ist, und einer Schneckenwelle 23 gebildet wird, die auf
einer Antriebswelle 22a eines Elektromotors 22 ausgebildet
ist. In diesem Fall kann das Schneckenrad 21 direkt auf
dem Antriebsaußenring 11 ausgebildet
sein oder als separates Element, das am Antriebsaußenring 11 befestigt
ist, ausgeführt
sein. Das Bezugszeichen 24 in 4 bezeichnet
einen Abdeckungskörper,
der am Gehäuse 16 befestigt
ist, um die Kupplung 10 abzudecken und hauptsächlich dazu
dient, das Eindringen von Fremdstoffen in die Kupplung 10 zu
verhindern.
-
Die
Kupplung 10 überträgt das auf
den Antriebsaußenring 11 aufgebrachte
Drehmoment auf den Abtriebsinnenring 12 und sie arbeitet
außerdem als
Umkehrantriebsabschaltkupplung zum Abschalten des umgekehrt auf
den Abtriebsinnenring 12 aufgebrachten Drehmomentes. Wenn
genauer gesagt das Drehmoment auf den Antriebsaußenring 11 aufgebracht
wird, bringt die Schiebefeder 17 den Drehwiderstand, der
durch den Gleitreibungswiderstand erzeugt wird, auf den Käfig 14 auf.
Dies bewirkt, dass die Zentrierfeder 15 elastisch verformt
wird, um für den
Käfig 14 eine
Drehphasendifferenz (in Richtung des Drehzeitversatzes) zu erzeugen.
In diesem Zustand, in dem der Käfig 14 den
Drehzeitversatz aufweist, sind die Rollen 13 in die Keilspalte
s1 eingerückt
und das auf den Antriebsaußenring 11 aufgebrachte
Drehmoment wird durch die Rollen 13 auf den Abtriebsinnenring 12 übertragen.
Der Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 17 wird dagegen nicht
gegen das Drehmoment erzeugt, das umgekehrt vom Abtriebsinnenring 12 aufgebracht
wird. Folglich wirkt die Zentrierfeder 15 auf den Käfig 14, um
ihn zu zentrieren, wodurch eine Drehphasendifferenz zwischen dem
Käfig 14 und
dem Antriebsaußenring 11 aufgehoben
wird. In diesem Zustand, in dem der Käfig 14 zentriert wird,
werden die Rollen 13 an den Mitten c1 in einer Umfangsrichtung
der Keilspalte s1 positioniert und sie können sich um ihre eigenen Achsen
drehen. Deshalb dreht sich der Abtriebsinnenring 12 frei
gegen das Drehmoment, das von der Abtriebsseite umgekehrt aufgebracht
wird, und somit wird das Umkehrantriebsdrehmoment gegen den Antriebsaußenring 11 abgeschaltet.
-
Nachstehend
wird die Wirkung der Schiebefeder 17 beschrieben, die dem
Käfig 14 einen
Drehwiderstand verleiht, wenn das Drehmoment auf den Antriebsaußenring 11 aufgebracht
wird.
- (1) In einem Anfangszustand, in dem das
Drehmoment noch nicht auf den Antriebsinnenring 11 aufgebracht
wird, wird der Käfig 14,
wie in 3 dargestellt, durch die Zentrierfeder 15 zentriert. Folglich
wird die Rolle 13 in der Tasche 14a des Käfigs 14 an
der Mitte c1 in einer Umfangsrichtung des Keilspaltes s1 zwischen
der Nockenlauffläche 11a des
Antriebsaußenringes 11 und
dem Hohlzylinderteil 12a des Abtriebsinnenringes 12 positioniert.
- (2) Wenn das beispielsweise im Uhrzeigersinn gerichtete Drehmoment,
wie in 3 gezeigt, aufgebracht wird, beginnt der Käfig 14 sich
zusammen mit dem Antriebsaußenring 11 zu
drehen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass
der Käfig 14 über die Zentrierfeder 15 mit
dem Antriebsaußenring 11 verbunden
ist. Nachdem der Käfig 14 um
einen spezifischen Winkel gedreht wurde, erreicht er einen Zustand,
in dem der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 in einer Drehrichtung
des Käfigs 14 den Kopplungsteil 17c der
Schiebefeder 17 an der Vorwärtsseite bzw. an der rechten
Seite der Figur berührt.
- (3) Wenn sich der Antriebsaußenring 11, wie in 6 dargestellt,
weiter dreht, dreht sich die Schiebefeder 17 mit, wobei
der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 in Kontakt
mit dem Kopplungsteil 17c der Schiebefeder 17 bleibt.
In dem Maße, wie
sich die Schiebefeder 17 in einer gleitenden Weise auf
dem Nabenteil 16c des Gehäuses 16 dreht, ist
sie einem Gleitreibungswiderstand ausgesetzt. Dieser Gleitreibugswiderstand
wird vom Kopplungsteil 17c aus auf den Auskragungsteil 14d des
Käfigs 14 übertragen
und wird zum Drehwiderstand des Käfigs 14. Andererseits
ist der Drehwiderstand (das Drehmoment) des Käfigs 14, der (das)
durch den Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 17 hervorgerufen
wird, größer als
die Federkraft (das Federdrehmoment) der Zentrierfeder 15.
Folglich wird die Zentrierfeder 15 elastisch verformt und
es kommt beim Käfig 14 hinsichtlich
der Drehung gegenüber
dem Antriebsaußenring 11 um
ein Ausmaß zu
einem zeitlichen Versatz, das einem Grad der Verformung entspricht.
- (4) Der Drehzeitversatz des Käfigs 14, der durch die
elastische Verformung der Zentrierfeder 15 hervorgerufen
wird, bewirkt, dass die Rolle 13, die in der Tasche 14a gehalten
wird, in den Keilspalt s1 zwischen der Nockenlauffläche des
Antriebsaußenringes 11 und
dem äußeren Umfang
des Hohlzylinderteils 12a des Abtriebsinnenringes 12 eingerückt wird.
Dies bewirkt, dass das auf den Antriebsaußenring 11 aufgebrachte
Drehmoment durch die Rollen 13 auf den Abtriebsinnenring 12 übertragen
wird.
-
Auf
diese Weise wird das auf den Antriebsaußenring 11 aufgebrachte
Drehmoment durch die Rollen 13 auf den Abtriebsinnenring 12 übertragen. Wenn
nun zusätzlich
der Antriebsaußenring 11 aufhört, sich
zu drehen, werden die Rollen 13 durch die Rückstellkraft
der Zentrierfeder 15 aus den Keilspalten s1 ausgerückt und
an den Mitten c1 in einer Umfangsrichtung der Keilspalte s1 zentriert.
-
Es
kann vorkommen, dass die Rollen 13 doch in den Keilspalten
s1 eingerückt
bleiben, selbst wenn der Antriebsaußenring 11 aufgehört hat,
sich zu drehen. Dies tritt auf, wenn beispielsweise die Einrückkraft
(das Restdrehmoment), die (das) auf die Rollen 13 wirkt,
größer ist
als die Rückstellkraft
der Zentrierfeder 15.
-
Falls
dies eintritt, können
die Rollen 13 in der folgenden Weise aus den Keilspalten
s1 ausgerückt werden.
Das heißt,
ein in einem Gegenuhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment (Richtung,
die zu der des aufgebrachten Drehmomentes entgegengesetzt ist) wird
(bei einem angeordneten Umkehrlaufmittel) auf den Antriebsaußenring 11 aufgebracht.
Anschließend
wird der Antriebsaußenring 11 gegenüber dem Käfig 14 (indem
er in der umgekehrten Richtung gedreht wird) in einem Gegenuhrzeigersinn
verschoben und somit können
die Rollen 13 aus den Keilspalten s1 ausgerückt werden.
Sobald dies erfolgt ist, wird der Käfig 14 durch die Rückstellkraft
der Zentrierfeder 15 zentriert und die Rollen 13 bewegen
sich in einer Umfangsrichtung der Keilspalte s1 zu den Mitten c1.
Somit befindet sich die Kupplung 10 im Anfangszustand,
der in 3 dargestellt ist.
-
Was
oben beschrieben wurde, ist ein Fall, bei dem das Drehmoment in
einem Uhrzeigersinn auf den Antriebsaußenring 11 aufgebracht
wird; die gleichen Vorgänge
und Funktionen, wie sie oben beschrieben wurden, sind jedoch auf
einen Fall anwendbar, bei dem das Drehmoment in einem Gegenuhrzeigersinn
aufgebracht wird.
-
Die
Reaktion der obigen Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 wird
jetzt unter Bezugnahme auf 8 beschrieben.
Wenn sich bei der Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 der
Antriebsaußenring 11 zu
drehen beginnt, beginnt sich, wie dies 6 zeigt, der
Käfig 14,
der durch die Zentrierfeder 15 mit dem Antriebsaußenring 11 verbunden
ist, mit dem Antriebsaußenring 11 zu
drehen. Nachdem sich der Käfig 14 um
einen spezifischen Winkel gedreht hat, berührt der Auskragungsteil 14d des
Käfigs 14 den Kopplungsteil 17c der
Schiebefeder 17 in einer Drehrichtung an der Vorwärtsseite,
und zwar an der rechten Seite der Figur. In der Figur dreht sich
der Antriebsaußenring 11 maximal
a Grad bis sich der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 und
der Kopplungsteil 17c der Schiebefeder 17 einander
berühren.
Es kann vorkommen, dass der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 und
der Kopplungsteil 17c der Schiebefeder 17 sich
einander bereits in einem Anfangszustand berühren. In einem solchen Fall
beträgt
der Drehwinkel des Antriebsaußenringes 11,
bis der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 und der Kopplungsteil 17c der
Schiebefeder 17 sich berühren, 0 Grad.
-
Wenn
sich als Nächstes
die Zentrierfeder 15 durchbiegt, um zu bewirken, dass es
beim Käfig 14 hinsichtlich
der Drehung gegenüber
dem Antriebsaußenring 11 zu
einem zeitlichen Versatz kommt, wird die Rolle 13 in den
Keilspalt s1 eingerückt.
Dies bewirkt, dass der Antriebsaußenring 11 und der
Abtriebsinnenring 12 durch die Rolle 13 aneinander
gekoppelt werden und somit das auf den Antriebsaußenring 11 aufgebrachte
Drehmoment durch die Rolle 13 auf den Abtriebsinnenring 12 übertragen
wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Drehwinkel des Antriebsaußenringes 11 der
Winkel β (Grad),
bei dem es sich um einen Winkel handelt, der von der Mitte c1 aus
in einer Umfangsrichtung des Keilspaltes s1 bis zu einem Ort gebildet
wird, an dem die Rolle 13 am Keilspalt s1 eingerückt wurde.
-
8 ist
eine grafische Darstellung, die veranschaulicht, was oben beschrieben
wurde. In der Figur dreht sich der Antriebsaußenring 11, nachdem
er sich zu drehen beginnt, um einen Winkel zwischen 0 bis a Grad
bis der Auskragungsteil 14d des Käfigs 14 den Kopplungsteil 17c der
Schiebefeder 17 berührt. In
diesem Winkelbereich wirkt kein Drehwiderstand auf den Käfig 14.
Wenn sich die Zentrierfeder 15 durchbiegt, um zu bewirken,
dass der Käfig 14 einen Drehzeitversatz
in Form eines spezifischen Winkels aufweist und der Betrag des Gleitreibungswiderstandes
(des Drehmomentes K4), der (das) auf den Käfig 14 wirkt, einen
Wert einer Federkraft (eines Drehmomentes K3) der Zentrierfeder 15 (bei
einem Drehwinkel von β Grad)
erreicht, wird die Rolle 13 in den Keilspalt s1 eingerückt, um
das Drehmoment auf den Abtriebsinnenring 12 zu übertragen.
-
Folglich
beträgt
der Drehwinkel (Umschaltwinkel) des Antriebsaußenringes 11, vom
Beginn der Drehung des Antriebsaußenringes 11 an bis
zu dem Winkel, an dem das Drehmoment auf den Abtriebsinnenring 12 übertragen
wird, zwischen β und
(β + a) Grad.
In diesem Fall lässt
sich die Reaktion der Kupplung durch Einstellen der Werte der Winkel α und β einstellen.
-
Der
Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 17 ist somit,
wie oben beschrieben, von der Drehzahl unabhängig; deshalb lässt sich
die Reaktion der Kupplung verbessern. Weil ferner der Gleitreibungswiderstand
nicht durch Änderungen
hinsichtlich der Umgebungstemperatur beeinflusst wird, wird das Problem,
dass sich die Kupplungseigenschaften in Abhängigkeit der Temperaturänderungen ändern, nahezu
beseitigt.
-
Die
Kupplung 10 gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung wurde oben beschrieben; der Ausbau der Kupplung 10 ist
jedoch nicht auf die obige Ausführungsform
beschränkt.
Beispielsweise lässt
sich die Schiebefeder 17 zum Ausbringen des Drehwiderstandes
auf den Käfig 14 durch
die Drehwiderstands-Aufbringungskonstruktion ersetzen, die in den 9(a) und 9(b) dargestellt
ist.
-
In 9(a) bezeichnet das Bezugszeichen 31 einen
Ring mit kreisförmigem
Querschnitt, der auf einem äußeren Umfang 16c1' eines Nabenteils 16c' eines Gehäuses 16' montiert ist,
wobei ein spezifischer Zwischenraum in einer Radialrichtung zwischen
dem Ring mit kreisförmigem
Querschnitt und dem äußeren Umfang 16c1' beibehalten
wird. Das Bezugszeichen 32 bezeichnet eine Schiebefeder
als Drehwiderstands-Aufbringungsmittel,
das in einem Raum 31a in einer solchen Weise angeordnet
ist, dass es sowohl den Nabenteil 16c' als auch den Ring mit kreisförmigem Querschnitt 31 berührt. Bei
diesem Ausbau ist in einer Drehrichtung zwischen dem äußeren Umfang
des Nabenteils 16c' des
Gehäuses 16' und dem inneren
Umfang des Ringes mit kreisförmigem
Querschnitt 31 ein kontinuierlicher Raum 31a vorhanden. 9(b) zeigt eine Außenansicht des Drehwiderstands-Aufbringungsmittels.
-
Wie
in 9(a) dargestellt, ist ein nutförmiger Kopplungsteil 31b auf
dem äußeren Umfang
des Ringes mit kreisförmigem
Querschnitt 31 ausgebildet. Ferner wird ein Auskragungsteil 14d' des Käfigs im
ringsektorförmig
ausgesparten Kopplungsteil 31b aufgenommen. Dadurch werden
der Kopplungsteil 31b und der Auskragungsteil 14d' des Käfigs sowohl in
der positiven als auch der negativen Drehrichtung aneinander gekoppelt.
Somit dreht sich der Ring mit kreisförmigem Querschnitt 31,
der durch die Drehung des Käfigs
betätigt
wird, mit. Die Schiebefeder 32 ist ein Ringelement mit
Enden, das aus einem gewellten elastischen Verformungselement hergestellt,
in eine ringförmige
Form gebogen und an einem Teil 32a aufgeteilt ist. Die
Teile 32b, die sich zur Außendurchmesserseite des größeren Umfangs
der Schiebefeder 32 hin erheben, berühren den inneren Umfang 31c des
Ringes mit kreisförmigem
Querschnitt 31. Ferner berühren die Teile 32c,
die sich zur Innenseite hin absenken, den äußeren Umfang 16c1' des Nabenteils 16c'.
-
Wenn
bei dem oben beschriebenen Aufbau ein Drehmoment auf den Antriebsaußenring
(nicht dargestellt) aufgebracht wird, dreht sich der Käfig durch
die Verbindungswirkung der Zentrierfeder mit dem Antriebsaußenring
mit. Außerdem
berührt
die Vorderfläche
in einer Drehrichtung des Auskragungsteils 14d' des Käfigs eine
Stirnfläche
des Kopplungsteils 31b des Rings mit kreisförmigem Querschnitt 31. Somit
wird das Drehmoment auf den Ring mit kreisförmigem Querschnitt 31 aufgebracht,
um zu bewirken, dass er sich mitdreht. Wenn sich der Ring mit kreisförmigem Querschnitt 31 durch
das auf ihn aufgebrachte Drehmoment zu drehen beginnt, wird die Schiebefeder 32,
die sowohl den Ring mit kreisförmigem
Querschnitt 31 als auch den Nabenteil 16c' berührt, während sie
dem Gleitreibungswiderstand ausgesetzt ist, in Drehung versetzt.
Der Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 32 wird durch
den Ring mit kreisförmigem
Querschnitt 31 zum Drehwiderstand des Käfigs.
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Es
ist für
die Schiebefeder 32 ausreichend, wenn es sich um ein solches
Element handelt, das sowohl den Nabenteil 16c' des Gehäuses 16' als auch den
Ring mit kreisförmigem
Querschnitt 31 berührt,
während
es sich zwischen ihnen befindet, um zu bewirken, dass der Gleitreibungswiderstand
auf den Ring mit kreisförmigem
Querschnitt 31 wirkt. Folglich ist die Schiebefeder 32 nicht
auf die konkrete, oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise
kann sie ein elastisches Verformungselement (wie z.B. ein Gummielement)
sein, das zwischen dem Nabenteil 16c' des Gehäuses 16' und dem Ring mit kreisförmigem Querschnitt 31 zwischengeschaltet
ist, um dieselben zu berühren.
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Als
Nächstes
wird nachstehend eine zweite Ausführungsform der Erfindung beschrieben,
bei der die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 eines Innenringantriebstyps
auf ein Achswellenteil eines elektrisch unterstützten Handwagens angewendet wird.
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Die
Kupplung 10 ist, wie in 10 dargestellt,
mit einem Kupplungsinnenring 42, der als antriebsseitiges
Drehelement auf eine Achswelle 41 montiert ist, einem Kupplungsaußenring 43,
der als antriebsseitiges Drehelement auf ein Gehäuse 44 montiert ist,
Rollen 45 als Drehmomentübertragungselementen, einem
Käfig 46,
einer Zentrierfeder 47 als elastischem Verformungselement,
einem Fahrzeugaufbaurahmen 48 und einem Schiebefedereinbauring 49,
die beide als stationärseitige
Elemente fungieren, und einer Schiebefeder 50 zum Aufbringen des
Drehwiderstandes auf den Käfig 46 versehen. Die
Verbindung zwischen der Achswelle 41 und dem Kupplungsinnenring 42 sowie
der zwischen dem Gehäuse 44 und
dem Kupplungsaußenring 43 kann
z.B. mittels einer mehrflächigen
Verbindungskonstruktion, eines Keilprofils, eines Kerbzahnprofils
oder einer Passfeder hergestellt werden. Der Ausdruck „mehrflächige Verbindungskonstruktion" steht, im Allgemeinen,
für eine
Verbindungskonstruktion, bei der ein abgeflachter Teil oder eine
Vielzahl von abgeflachten Teilen jeweils auf sowohl dem inneren
Umfang einer Nabe als auch dem äußeren Umfang
einer in die Nabe einzusetzenden Welle bereitgestellt wird. Wenn
die zwei Gegenstücke
an den abgeflachten Teilen aneinander gefügt werden, sind sie in einer Drehrichtung
gesichert.
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Die
Achswelle 41 ist direkt oder über ein Kraftübertragungsmittel,
z.B. eine Kette, mit einem Antriebsteil (nicht dargestellt; beispielsweise
bestehend aus einem Elektromotor und einem Untersetzungsgetriebe)
verbunden. Ferner ist die Achswelle 41 in einer freitragenden
Weise an einer Endseite (linke Seite der Figur; an der mittleren
Seite der Achswelle 41) der Kupplung 10 durch
einen Fahrzeugaufbaurahmen 48 mittels eines Rollenlagers 51 drehbar gelagert.
Bei dem Rollenlager 51 handelt es sich um eine abgedichtete
Ausführung,
bei der an jedem ihrer Endteile oder auf einer Seite an einer Endflächenseite
der Kupplung eine Dichtung eingebaut ist. Der Kupplungsinnenring 42 ist
auf dem äußeren Umfang der
Achswelle 41 angebracht und auf demselben befestigt.
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Bei
dem in der Figur dargestellten Beispiel, bildet das Gehäuse 44 eine
Nabe, die mit einem Rad 52 verbunden ist. Ein Flanschteil 44a,
der sich in einer Radialrichtung erstreckt, ist in einer selbsttragenden
Weise auf dem äußeren Umfang
des Gehäuses 44 ausgebildet
und das Rad 52 ist mittels Nabenbolzen (nicht dargestellt)
mit dem Flanschteil 44a verbunden. Ein Reifen 60 ist
auf das Rad 52 montiert. Der Kupplungsaußenring 43 ist
an einer Endseite des Gehäuses 44 in
den inneren Umfang eingepasst und an demselben befestigt. Das Gehäuse 44 und
das Rad 52 können
zusammen selbsttragend ausgeführt sein.
Außerdem
ist das Gehäuse 44 durch
die Achswelle 41 mittels der zwei Rollenlager 54 und 55 drehbar
gelagert, die mit einem Zwischenraum in einer Axialrichtung angeordnet
sind. Von den zwei Rollenlagern 54 und 55 ist
das an der Außenseite
(Seite, die dem Rollenlager 54 gegenüber liegt) angeordnete Rollenlager 55 eine
abgedichtete Ausführung,
die eine Dichtung aufweist, die an jedem der Endteile oder auf einer
Seite dieses Rollenlagers an einer Endflächenseite der Kupplung eingebaut
ist. Die Kupplung, deren Tragkonstruktion auf diese Weise realisiert
ist, kann Schnelllauf- und Hochlastvorgängen standhalten. Indem ferner
eine abgedichtete Ausführung
als Rollenlager 51 eingesetzt und das Rollenlager 55 an
einer Endseite bzw. der anderen Endseite der Kupplung angeordnet
wird, wird es Fremdstoffen, wie z.B. Staub, Schlamm oder Wasser,
erschwert, in das Innere der Kupplung 10 einzudringen.
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11 zeigt
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie X–X
in 10. Auf dem äußeren Umfang
des Kupplungsinnenringes 42 werden mit gleichem Abstand
in einer Umfangsrichtung abflachungsartige Nockenlaufflächen (Kupplungsflächen) 42a bereitgestellt,
die die gleiche Anzahl wie die Rollen 45 aufweisen. Außerdem sind
zwischen den Nockenlaufflächen 42a und
dem hohlzylinderförmigen
inneren Umfang (der Kupplungsfläche) 43a des
Kupplungsaußenringes 43 Keilspalte
s2 ausgebildet, von denen jeder Spalt sich sowohl in der positiven
als auch der negativen Drehrichtung symmetrisch reduziert.
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Der
Käfig 46 ist
in einer im Wesentlichen hohlen Zylinderform ausgebildet und weist
eine Vielzahl (deren Anzahl mit der der Rollen 45 übereinstimmt)
von Taschen 46a mit einer Fensterform für die Aufnahme der Rollen 45 auf.
Die einzelnen Rollen 45 sind in ihren korrespondierenden
einzelnen Keilspalten s2 angeordnet, wobei jede der Rollen 45 jeweils
in ihrer korrespondierenden Tasche 46a des Käfigs 46 aufgenommen
und gehalten wird.
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Der
Durchmesser der einzelnen Rollen 45 ist in einer Radialrichtung
etwas kleiner gewählt
als der Abstand zwischen den einzelnen Nockenlaufflächen 42a des
Kupplungsinnenringes 42 an den Mitten c2 in einer Umfangsrichtung
der Keilspalte s2 und dem hohlzylinderförmigen inneren Umfang 43a des
Kupplungsaußenringes 43.
Folglich sind in einer Radialrichtung zwischen den einzelnen Rollen 45 und
ihren korrespondierenden einzelnen Nockenlaufflächen 2b sowie zwischen
den einzelnen Rollen 45 und dem hohlzylinderförmigen inneren
Umfang 43a Spalte vorhanden.
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Wie
in 10 dargestellt, ist der Käfig 46a an einem Endteil
mit einem hohlzylinderförmigen
Teil 46b versehen. Ein Teil des hohlzylinderförmigen Teils 46b ist
in einer spezifischen Umfangsrichtung offen, damit die Schiebefeder 50 an
die Öffnung
gekoppelt werden kann. Außerdem
wird ein Anschlagteil 46c mit einer aufgeschnittenen Form
am anderen Endteil des Käfigs 46 bereitgestellt.
Der Anschlagteil 46c stellt die Kopplung mit der Zentrierfeder 47 her,
um den Käfig 46 gegenüber dem
Kupplungsinnenring 32 zu positionieren.
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12 zeigt
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie Y–Y
in 10. Die zwischen dem Kupplungsinnenring 42 und
dem Käfig 46 zwischengeschaltete
Zentrierfeder 47 ist mit einem ringförmigen Teil 47a und
einem Paar von Kopplungsteilen 47b versehen, die sich von
beiden Enden des ringförmigen
Teils 47a aus zur Innendurchmesserrichtung hin erstrecken.
Korrespondierend zu den Kopplungsteilen 47b der Zentrierfeder 47 werden
der Anschlagteil 46c und ein Anschlagteil 42c,
die eine aufgeschnittene Form aufweisen, am Käfig 46 bzw. am Kupplungsinnenring 42 bereitgestellt.
Der ringförmige
Teil 47a der Zentrierfeder 47 ist auf den äußeren Umfang
des Käfigs 46 montiert.
Ferner ist das Paar von Kopplungsteilen 47b der Zentrierfeder 47 in die
Anschlagteile 46c und 42b des Käfigs 46 bzw. des
Kupplungsinnenringes 42 eingebaut und eingepasst.
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Im
Zustand, der in 12 dargestellt ist, berührt das
Paar von Kopplungsteilen 47b in einer Umfangsrichtung einzeln
und elastisch die Seitenwände der
Anschlagteile 46c und 42b. Bei dieser Anordnung sind
der Kupplungsinnenring 42 und der Käfig 46 in einer Drehrichtung
miteinander verbunden, während gleichzeitig
der Käfig 46 in
Bezug auf den Kupplungsinnenring 42 in einer Umfangsrichtung
(zentriert) positioniert ist. 11 zeigt
einen Zustand, bei dem der Käfig 46 durch
die Zentrierfeder 47 zentriert ist. In diesem Zustand stimmen
die einzelnen Mitten in einer Umfangsrichtung der Taschen 46a des
Käfigs 46 hinsichtlich
der Lage mit den einzelnen Mitten in einer Umfangsrichtung der Nockenlaufflächen 42 überein.
Die einzelnen Rollen 45 sind somit an den Mitten in einer
Umfangsrichtung der korrespondierenden einzelnen Keilspalte s2 positioniert.
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13 zeigt
eine Querschnittsdarstellung längs
der Schnittlinie Z–Z
in 10. Die Schiebefeder 50 ist ein offenes,
ringförmiges,
elastisches Verformungselement, das auf dem inneren Umfang des Schiebefedereinbauringes 49 montiert
wird und das mit den Kopplungsteilen 50a und 50b versehen
ist, von denen beide Endteile der Öffnung sind, die zur Innendurchmesserseite
hin gebogen sind. Die Kopplungsteile 50a und 50b der
Schiebefeder 50 sind in den Öffnungsteil eines hohlzylinderförmigen Teils 46b des
Käfigs 46 eingefügt. Wenn
sich der Käfig 46 dreht,
berührt
er eines der beiden Kopplungsteile 50a und 50b,
das in einer Drehrichtung der Öffnungsendteile
des hohlzylinderförmigen
Teils 46b am vorderen Ende positioniert ist, was das Mitdrehen
der Schiebefeder 50 bewirkt.
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Die
Kupplung 10 überträgt das auf
den Kupplungsinnenring 42 aufgebrachte Drehmoment von der
Achswelle 41 auf den Kupplungsaußenring 43. Ferner
dient die Kupplung als Umkehrantriebsabschaltkupplung, um das auf
den Kupplungsaußenring 43 aufgebrachte
Drehmoment abzuschalten. Das heißt, wenn das Drehmoment auf
den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht wird, bringt die
Schiebefeder 50 den durch die Gleitreibung erzeugten Drehwiderstand
auf den Käfig 46 auf.
Dies führt
zu einer elastischen Verformung der Zentrierfeder 47, wodurch
der Drehzeitversatz des Käfigs 46 bewirkt
wird. Wenn der Käfig 46 hinsichtlich
der Drehung einen zeitlichen Versatz aufweist, werden die Rollen 45 in die
Keilspalte s2 eingerückt
und das auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebrachte Drehmoment
wird durch die Rolle 45 auf den Kupplungsaußenring 43 übertragen.
Andererseits wird der Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 50 nicht
gegen das Drehmoment erzeugt, das von dem Gehäuse 44 auf den Kupplungsaußenring 43 aufgebracht
wird. In diesem Fall wird der Käfig 46 durch
die Wirkung der Zentrierfeder 47 zentriert gehalten. In
einem Zustand, in dem der Käfig 46 zentriert
wird, werden die Rollen 45 an den Mitten c2 in einer Umfangsrichtung
der Keilspalte s2 positioniert und sie können sich um ihre eigenen Achsen
drehen. Deshalb wird das Drehmoment vom Kupplungsaußenring 43 gegenüber dem
Kupplungsinnenring 42 abgeschaltet.
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Nachstehend
erfolgt eine detaillierte Beschreibung der Wirkung der Schiebefeder 50,
die den Drehwiderstand auf den Käfig 46 aufbringt,
wenn das Drehmoment auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht
wird.
- (1) In einem Anfangszustand, in dem das
Drehmoment noch nicht auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht
wird, wird, wie in 12 dargestellt, der Käfig 46 durch
die Zentrierfeder 47 zentriert. Ferner sind die in den
Taschen 46a des Käfigs 46 aufgenommenen
Rollen 45, wie in 14 dargestellt,
an den Mitten in einer Umfangsrichtung der Keilspalte s2 zwischen
den Nockenlaufflächen 42a des
Kupplungsinnenringes 42 und dem inneren Umfang 43a des
Kupplungsaußenringes 43 positioniert.
- (2) Wenn beispielsweise das Drehmoment in der Figur im Gegenuhrzeigersinn
auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht wird, beginnt
sich der Käfig 46 mit
dem Kupplungsinnenring 42 zu drehen, weil der Käfig 46 über die
Zentrierfeder 47 mit dem Kupplungsinnenring 42 verbunden
ist. Wenn sich der Käfig 46 außerdem um
einen spezifischen Winkel gedreht hat, gibt es, wie in 16 dargestellt,
einen Zustand, in dem eine Seitenfläche 46b1 an der Rücklaufseite
in einer Drehrichtung des Öffnungsteils
des hohlzylinderförmigen
Teils 46b des Käfigs 46 den
Kopplungsteil 50b der Schiebefeder 50 berührt.
- (3) Wenn sich der Kupplungsinnenring 42 weiterdreht,
dreht sich die Schiebefeder 50 mit, wobei der hohlzylinderförmige Teil 46b des
Käfigs 46 mit dem
Kopplungsteil 50b der Schiebefeder 50 in Kontakt
bleibt. In dem Maße,
wie sich die Schiebefeder 50 in einer gleitenden Weise
auf dem inneren Umfang des Schiebefedereinbauring 49 dreht,
ist sie, während
sie sich dreht, dem Gleitreibungswiderstand ausgesetzt. Der Gleitreibungswiderstand
wird von dem Kopplungsteil 50b auf den hohlzylinderförmigen Teil 46b des
Käfigs 46 übertragen
und wird zum Drehwiderstand des Käfigs 46. Andererseits
ist der Drehwiderstand (das Drehmoment) des Käfigs 46, der (das)
durch den Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 50 hervorgerufen
wird, größer als
die Federkraft (das Federdrehmoment) der Zentrierfeder 47.
Folglich verformt sich, wie in 17 dargestellt,
die elastische Zentrierfeder 47 elastisch und beim Käfig 46 kommt
es jetzt hinsichtlich der Drehung gegenüber dem Kupplungsinnenring 42 um
ein Ausmaß zu
einem zeitlichen Versatz, das dem Grad der Verformung entspricht.
- (4) Der durch die elastische Verformung der Zentrierfeder 47 hervorgerufene
Drehzeitversatz des Käfigs 46 bewirkt,
dass die in der Tasche 46a aufgenommene Rolle 45 in
den jeweiligen Keilspalt s2 zwischen den Nockenlaufflächen 42a des Kupplungsinnenringes 42 und
dem inneren Umfang 43a des Kupplungsaußenringes 43 eingerückt wird.
Dies bewirkt, dass das auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebrachte
Drehmoment durch die Rollen 45 auf den Kupplungsaußenring 43 übertragen
wird. Weil der Gleitreibungswiderstand der Schiebefeder 50 von
der Drehzahl unabhängig
ist, koppelt sich der hohlzylinderförmige Teil 46b des
Käfigs 46 an
das Kopplungsteil 50b der Schiebefeder 50, wenn
das Drehmoment auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht
wird. Anschließend
biegt sich die Zentrierfeder 47 durch, die Rollen 45 werden
in die Keilspalte s2 eingerück
und das Drehmoment wird auf den Kupplungsaußenring 43 übertragen.
Als Folge davon werden das Rad 52 und der Reifen 60,
die an das Gehäuse 44 montiert
sind, durch das aufgebrachte Drehmoment in Drehung versetzt.
- Auf diese Weise wird das auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebrachte
Drehmoment auf den Kupplungsaußenring 43 übertragen.
Wenn ferner der Kupplungsinnenring 42 aufhört, sich
zu drehen, werden die Rollen 45 durch die Rückstellkraft der
Zentrierfeder 47 aus dem Keilspalt s2 ausgerückt und
an den Mitten c2 in einer Umfangsrichtung der Keilspalte s2 zentriert.
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Es
kann jedoch vorkommen, dass die Rollen 45 in den Keilspalten
s2 eingerückt
bleiben, selbst nachdem der Kupplungsinnenring 42 aufgehört hat, sich
zu drehen. Dies tritt ein, wenn beispielsweise die Einrückkraft
(das Restdrehmoment), die (das) auf die Rollen 45 wirkt,
größer ist
als die Rückstellkraft
der Zentrierfeder 47.
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Falls
dies geschieht, lassen sich die Rollen 45 in der folgenden
Weise aus den Keilspalten s2 ausrücken. Das heißt, das
in einem Uhrzeigersinn (Richtung, die der des aufgebrachten Drehmomentes entgegengesetzt
ist) gerichtete Drehmoment wird (bei einem angeordneten Umkehrlaufmittel)
sowohl auf die Achswelle 41 als auch den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht.
Anschließend
wird der Antriebsinnenring 42 gegenüber dem Käfig 46 (indem er in
der umgekehrten Richtung gedreht wird) in einem Uhrzeigersinn verschoben
und somit können
die Rollen 45 aus den Keilspalten s2 ausgerückt werden. Sobald
dies erfolgt ist, wird der Käfig 46 durch
die Rückstellkraft
der Zentrierfeder 47 zentriert und die Rollen 45 bewegen
sich in einer Umfangsrichtung der Keilspalte s2 zu den Mitten c2.
Somit befindet sich die Kupplung 10 im Anfangszustand.
Oben wurde ein Fall beschrieben, bei dem das Drehmoment in einem Gegenuhrzeigersinn
auf den Kupplungsinnenring 42 aufgebracht wurde; das gleiche
Verfahren gilt jedoch auch für
einen Fall, bei dem das Drehmoment in einem Uhrzeigersinn aufgebracht
wird.
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Es
wurde die Kupplung 10 der zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung
beschrieben; die Kupplung 10 ist jedoch nicht auf die offenbarten
und oben beschriebenen Details beschränkt. Beispielsweise lässt sich
die Schiebefeder 50 zum Aufbringen des Drehwiderstandes
auf den Käfig 46 durch
die Drehwiderstands-Aufbringungskonstruktion ersetzen, die in den 9(a) und 9(b) dargestellt
ist.
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Obwohl
oben die erfindungsgemäße Umkehrantriebsabschaltkupplung
beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf diese beschriebenen
Ausführungsformen
beschränkt.
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Beispielsweise
kann das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel zum Hervorrufen eines Gleitreibungswiderstandes,
der auf einen Käfig
gegen die Drehung des Käfigs
gegenüber
einem stationärseitigen
Element wirkt, folgendermaßen
aufgebaut sein. Das heißt,
das Mittel kann so beschaffen sein, dass der Käfig und das stationärseitige
Element sich einander direkt berühren
(oder so beschaffen sein, dass am Käfig oder am stationärseitigen
Element ein Element, das das andere Bauteil der zwei Bauteile berührt, so
bereitgestellt wird, dass der Käfig und
das stationärseitige
Element sich einander indirekt berühren). Bei einer solchen Anordnung
dreht sich der Käfig,
während
er das stationärseitige
Element berührt.
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Außerdem ist
bei beiden Ausführungsformen für die Kupplung 10 und
die Schiebefeder 17 (Schiebefeder 50) als Schiebeelement
jeweils an den Käfig 14 (Käfig 46)
gekoppelt, wobei sie gegenüber
dem stationärseitigen
Element gleitet. Die Anordnung des Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
ist nicht auf dieses Merkmal beschränkt. Beispielsweise kann das Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
in einer solchen Weise angeordnet werden, dass es gegenüber dem Käfig, der
sich dreht, gleitet, wobei es selbst in einer Umfangsrichtung an
das stationärseitige
Element gekoppelt ist und sich in einem stationären Zustand befindet. In diesem
Fall bewirkt das Schiebeelement, wenn der Käfig sich gegenüber dem
stationärseitigen Element
dreht, dass der Gleitreibungswiderstand auf den Käfig wirkt.
Außerdem
lässt sich
das Schiebeelement beispielsweise aus einem elastischen Verformungselement,
wie z.B. einer Feder, herstellen. Darüber hinaus kann dieses Schiebeelement
auch ein Element sein, das mit einem Ring mit kreisförmigem Querschnitt
und einem elastischen Verformungselement versehen ist, die jeweils
in der folgenden Weise angeordnet sind. Das heißt, der Ring mit kreisförmigem Querschnitt
ist hinsichtlich seiner Lage in einer Radialrichtung mit einem spezifischen
Zwischenraum angeordnet, die vom Käfig beibehalten wird, und ist
in einer Umfangsrichtung an das stationärseitige Element gekoppelt.
Ferner ist das elastische Verformungselement, während es sowohl den Ring mit kreisförmigem Querschnitt
als auch das stationärseitige
Element berührt,
in einem kontinuierlichen Raum zwischengeschaltet, der in einer
Umfangsrichtung zwischen dem Ring mit kreisförmigem Querschnitt und dem
Käfig vorhanden
ist.
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Die
oben beschriebene Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 lässt sich
nicht nur in den elektrisch unterstützten Handwagen, sondern auch
in diverse Mechanismen und Vorrichtungen montieren. Ein diesbezügliches
Beispiel sind die Anwendungen für
Antriebsmechanismen von Systemen, wie z.B. elektrisch angetriebene
Vorhänge
oder elektrisch unterstützte
Rollstühle.
Bei solchen Anwendungen wird ein zu betätigendes Objekt durch eine
Drehantriebsquelle, wie z.B. einen Motor, angetrieben, während außerdem verlangt
wird, dass sich das Objekt manuell betreiben lässt. In einem solchen Fall
lässt sich
die erforderliche Funktion realisieren, indem die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in
den Drehmomentübertragungsweg
zwischen der Drehantriebsquelle und dem anzutreibenden Objekt zwischengeschaltet wird.
Das heißt,
weil bei dieser Kupplung 10 sich ein abtriebsseitiges Drehelement
(wie z.B. der Abtriebsinnenring 12) gegen das Umkehrantriebsdrehmoment,
das von der Abtriebsseite aufgebracht wird, frei drehen kann, lässt sich
ein Systemelement als anzutreibendes Objekt, wie z.B. ein Vorhangsystem oder
ein Rad, manuell bewegen.
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Wenn
außerdem
die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in die Antriebsquellen
für verschiedene
Arten von Türen
eines Kraftfahrzeuges, wie z.B. eine hintere Tür, Seitentür, Schiebetür, Kofferraumtür und Motorhaube,
montiert wird, lässt
sich das Öffnen
und Schließen
nicht nur mithilfe elektrischer Energie realisieren, sondern es
lässt sich
auch die manuelle Betätigung
erleichtern.
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Zusätzlich kann
die Umkehrantriebsabschaltkupplung in einen Papiervorschubmechanismus
eines Kopiergerätes
oder eines Druckers montiert werden. Ein Papiervorschubmechanismus
weist, wie in den 18 und 19 dargestellt,
eine Konstruktion auf, die zum Antreiben der Papiervorschubrollen 61 dient,
wobei ein Motor 63 mit einem Untersetzungsgetriebe 62 zur
Anwendung kommt. Bei diesem Papiervorschubmechanismus kann aus dem
einen oder anderen Grund ein Papierstau auftreten, und wenn es dazukommt,
muss ein gestautes Papier 64 mit der Hand herausgezogen
werden, wobei der Motor abgeschaltet ist. Die Papiervorschubrollen 61 drehen
sich, während
das Papier zur Entfernung gezogen wird und das Drehmoment des Motors 63,
der mit den Papiervorschubrollen verbunden ist, wird auf das Papier
aufgebracht, was das Herausziehen erschwert. Speziell im Fixierteil
wird ein großer
Walzenanpressdruck P auf die Rollen 61 aufgebracht, wodurch
bewirkt wird, dass der Motor 63 ein großes Drehmoment ausübt. Deshalb
ist das Herausziehen des Papiers 64 mit Schwierigkeiten
verbunden.
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Üblicherweise
wurde zwischen dem Motor 63 und den Papiervorschubrollen 61 eine
Einwegkupplung 65 montiert. Durch die Einwegkupplung können sich
die Rollen 61 in einer Richtung bzw. der Richtung, die
zum Herausziehen des Papiers dient und in 19 abgebildet
ist (gleiche Richtung wie für den
Papiervorschub, dargestellt durch den Pfeil) frei drehen, so dass
das Motordrehmoment nicht auf das Papier 64 aufgebracht
wird. In diesem Fall wird jedoch, weil die Ziehrichtung für das Papier 64 auf
eine Richtung eingeschränkt
ist, das Herausziehen des Papiers schwierig, und zwar je nachdem
an welchem Teil des Papiers der Stau aufgetreten ist.
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Wenn
andererseits, wie in 20 dargestellt, die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 zwischen
dem Motor 63 und den Papiervorschubrollen 61 angeordnet
ist, wird die Antriebskraft vom Motor 63 aus auf die Papiervorschubrollen übertragen,
wobei es gleichzeitig möglich
ist, das gestaute Papier 64 in Bezug auf die Rollenwellen 67 in
beiden Richtungen (in der Figur entweder in der Aufwärts- oder
der Abwärtsrichtung)
herauszuziehen, was die Arbeit des Freigebens des gestauten Papiers
erleichtert. Wenn außerdem
ein Papier von den langsam laufenden Rollen (nicht dargestellt)
aus zugeführt
wird, die sich auf der davor angeordneten Seite des Papierdurchlaufs
befinden, dreht sich die Umkehrantriebsabschaltkupplung, die mit
den schnell laufenden Rollen auf der dahinter angeordneten Seite
des Papierdurchlaufs verbunden ist, frei, um den Drehzahlunterschied
zwischen den Rollen aufzunehmen.
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21 zeigt
einen Fall, bei dem die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in
den Antriebsteil eines automatischen Türsystems (Elektroschiebetür) eingebaut
ist. Der Antriebsteil überträgt das Drehmoment
eines Motors 71 oder dergleichen mittels der Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 auf
eine Riemenscheibe 72, um einen um die Riemenscheibe 72 geschlungenen
Riemen 73 anzutreiben. Ein Linearlager 75 ist über ein
Verbindungselement 75 mit dem Riemen 73 verbunden.
Das Linearlager 75 wird mit einer Schiene 77 geführt, die
sich längs
einer Bewegungsrichtung (senkrecht zu dieser Papierfläche) einer
Tür 76 erstreckt.
Ferner ist der untere Teil der Tür 76 über ein
Tragelement 78 mit dem Linearlager 75 verbunden.
Wenn der Motor 71 in einer positiven oder einer negativen
Dichtung angetrieben wird, drehen sich die Riemenscheibe 72 und
der Riemen 73 mittels der Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in
einer positiven oder einer negativen Richtung, wodurch das Linearlager 75 und
außerdem
die Tür 76 hin
und her geschoben werden.
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Bei
einer gewöhnlichen
automatischen Tür ist
die Anordnung so, dass ein Fußgänger, der
sich der Tür
nähert,
mit einem Sensor 79 detektiert wird und anschließend der
Motor 71 angetrieben wird. Deshalb lässt sich in diesem Fall die
Tür 76,
sobald der Sensor 79 ausfällt, erst öffnen oder schließen, wenn
die Stromzufuhr zum Motor abgeschaltet ist. Wenn andererseits, wie
in 21 dargestellt, die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in
den Antriebsteil eingebaut ist, lässt sich die Tür 76 mühelos manuell öffnen und
schließen,
ohne dass, selbst wenn der Sensor 79 ausfällt, die
Stromzufuhr zum Motor abgeschaltet werden muss. Dies ist darauf
zurückzuführen, dass
sich die Abtriebswelle der Kupplung 10 zum Öffnen und
Schließen
der Tür 76 in
beide Richtungen frei drehen lässt.
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Außerdem kann
die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in die hintere Achswelle
eines Fahrrades eingebaut werden. Im Allgemeinen wird in der hinteren
Achswelle eines Fahrrades die Kraft von den Pedalen aus auf das
Hinterrad übertragen,
und zwar mittels einer Klinken-Einwegkupplung, bei der die freie
Drehung des Klinkenrades Geräusche
(Klinkengeräusche)
erzeugt, wenn das Fahrrad in umgekehrter Antriebsrichtung betrieben
wird. Wenn dagegen die Umkehrantriebsabschaltkupplung in die Achswelle
eingebaut ist, wird diese Art von Geräusch nicht erzeugt, was das
Qualitätsimage
verbessert.
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Außerdem kann
die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in einen Schraubenteil
eines größeren oder
kleineren Schiffes eingebaut werden. Bei einem Schiff wird im Allgemeinen
die Schraube durch den Motor angetrieben, dessen Kraft über eine
Kupplung und eine Transmissionswelle auf die Schraube übertragen
wird. Deshalb ist, wenn man versucht, ein Schiff bei abgeschaltetem
Motor mit der Trägheit
fortzubewegen, das Schiff zusätzlich
zum Widerstand der Schraube dem Drehwiderstand der Transmissionswelle
ausgesetzt. Wenn die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 zwischen
der Transmissionswelle und der Schraube zwischengeschaltet wird,
kann man die Schraube alleine drehen lassen, wenn sich das Schiff
mit der Trägheit
fortbewegt, was den Widerstand zur Verbesserung der Betriebsverhaltens des
Schiffes verringert.
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22 zeigt
einen Fall, bei dem die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 in
einen rotierenden Antriebsteil einer vollautomatischen Waschmaschine,
die das Waschen, Spülen
und Trockenschleudern unter Verwendung einer Waschtrommel bewerkstelligt,
eingebaut ist.
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Bei
dieser vollautomatischen Waschmaschine ist ein Pulsator 31 in
der Mitte der oberen Fläche des
Bodens einer Waschtrommel 30 drehbar angeordnet und eine
hohle Waschtrommelwelle 32 ist mit dem unteren Teil in
der Mitte des Bodens verbunden. Die Waschtrommelwelle 32 ist
mit einem oberen Wellenteil 32a und einem unteren Wellenteil 32b versehen
und die beiden Wellenteile 32a und 32b sind über einen
Bremstrommelteil 32c, der einen großen Durchmesser aufweist, miteinander
verbunden. Der obere Wellenteil 32a ist durch ein Waschmaschinengestell 34 mittels
eines oberen Lagers 33a drehbar gelagert und der untere
Wellenteil 32b ist durch das Waschmaschinengestell 34 mittels
eines unteren Lagers 33b drehbar gelagert. Eine Einwegbremse
oder beispielsweise ein Bremsriemen B ist auf dem äußeren Umfang
des Bremstrommelteil 32c angeordnet. Die Waschtrommelwelle 32 wird
einer Bremskraft ausgesetzt, wenn der Bremsriemen B an das Bremstrommelteil 32c gedrückt wird.
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Der
Pulsator 31 ist mit einer Pulsatorwelle 35 verbunden,
die drehbar durch den Bohrungsteil der Waschtrommelwelle 32 eingeführt ist.
Die Pulsatorwelle 35 ist mit einem oberen Wellenteil 35a und
einem unteren Wellenteil 35b versehen. Die beiden Wellenteile 35a und 35b sind über ein
Untersetzungsgetriebe oder, beispielsweise, ein Planetenrad-Untersetzungsgetriebe
(wobei die Figur weggelassen wurde), das im Bohrungsteil des Bremstrommelteils 32c angeordnet
ist, miteinander verbunden. Der Pulsator 31 ist außerdem mit
dem Wellenende des oberen Wellenteils 35a der Pulsatorwelle 35 verbunden
und ein Kraftübertragungsmittel,
wie z.B. eine Antriebsriemenscheibe 36, ist mit dem Wellenende
des unteren Wellenteils 35b verbunden. Das positive und
das negative Drehmoment werden von einer Antriebsquelle (nicht dargestellt),
wie z.B. einem Elektromotor, über
ein Kraftübertragungsmittel, wie
z.B. einen Riemen, auf die Antriebsriemenscheibe 36 aufgebracht.
Somit werden die Pulsatorwelle 35 und der Pulsator 31 in
der positiven und der negativen Richtung in Drehung versetzt.
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Die
Umkehrantriebsabschaltkupplung 10, die zum Steuern der Übertragung
und zum Abschalten des Drehmomentes dient, das von der Pulsatorwelle 35 auf
die Waschtrommelwelle 32 übertragen wird, ist zwischen
dem unteren Wellenteil 35b der Pulsatorwelle 35 und
dem unteren Wellenteil 32b der Waschtrommelwelle 32 zwischengeschaltet.
Bei der Umkehrantriebsabschaltkupplung 10, die in diesem Beispiel
eingesetzt wird, handelt es sich um den Innenringantriebstyp, der
unter Bezugnahme auf die 10 bis 17 beschrieben
wurde. Bei der nachstehenden Beschreibung werden die Elemente und Bauteile,
die die gleichen Funktionen und Wirkungen wie jene der in den 10 bis 17 veranschaulichten
Ausführungsform
aufweisen, durch ähnliche Bezugszeichen
bezeichnet. Außerdem
werden die Beschreibungen für
diese Elemente und Bauteile weggelassen. Bei dieser Ausführungsform
wird der Schiebefedereinbauring 49 in 10 durch
ein ringförmiges
Steuerungselement 21 ersetzt. Bei dieser Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 wird
zusätzlich zu
der oben beschriebenen Funktion des Abschaltens des Umkehrantriebsdrehmomentes
das Umschalten der Zustände
zwischen einem Betriebszustand und einem Nichtbetriebszustand ermöglicht. Der
Betriebszustand ist gleichbedeutend mit einem Zustand zum Übertragen
des Drehmomentes, und zwar auf den Außenring 43, wobei
das Drehmoment auf den Innenring 42 aufgebracht wird, und
der Nichtbetriebszustand ist gleichbedeutend mit einem Zustand zum
Abschalten der Übertragung
des Drehmomentes, und zwar auf den Außenring 43, wobei
das Drehmoment auf den Innenring 42 aufgebracht wird. Das
Umschalten zwischen den zwei Zuständen lässt sich durch Begrenzen der
Drehung des Steuerungselementes 21 und die Entfernung der
Begrenzung bewerkstelligen.
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Zuerst
wird nachstehend ein Fall beschrieben, bei dem die Drehung des Steuerungselementes 21 begrenzt
wird. Das Steuerungselement 21 ist in diesem Fall ein stationärseitiges
Element. Wenn das Drehmoment in diesem Zustand auf den Innenring 42 aufgebracht
wird, wird der Käfig 46 durch
das Drehmoment gedreht, das vom Innenring 42 mittels einer Zentrierfeder
(nicht dargestellt; es kann beispielsweise die Feder 47 in 12 eingesetzt
werden) aufgebracht wird. Zu diesem Zeitpunkt bringt die Schiebefeder 50 den
Drehwiderstand, der durch deren Gleitreibungswiderstand erzeugt
wird, auf den Käfig 46 auf,
der zu einer Verformung der Zentrierfeder führt, um zu bewirken, dass es
beim Käfig 46 hinsichtlich der
Drehung zu einem zeitlichen Versatz kommt. In diesem Fall nehmen
die Rollen 45 den eingerückten Zustand ein, so dass
das auf den Innenring 42 aufgebrachte Drehmoment durch
die Rollen auf den Außenring 43 übertragen
wird.
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Andererseits
wird der Reibungswiderstand der Schiebefeder 50 nicht durch
das Umkehrantriebsdrehmoment, das auf den Außenring 43 aufgebracht
wird, erzeugt und deshalb wird der Käfig 46 durch die Wirkung
der Zentrierfeder zentriert. Die Rollen werden folglich aus den
Keilspalten ausgerückt
und die Übertragung
des Drehmomentes von dem Außenring 43 auf
den Innenring 42 wird abgeschaltet.
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Als
Nächstes
wird ein Fall beschrieben, bei dem die Drehbegrenzung vom Steuerungselement 21 entfernt
wird. Wenn das Drehmoment in diesem Zustand auf den Innenring 42 aufgebracht
wird, und zwar in der gleichen Weise wie beim Betriebszustand, wird
der Käfig 46 durch
das Drehmoment gedreht, das mittels der Zentrierfeder vom Innenring 42 aufgebracht
wird. Weil zu diesem Zeitpunkt jedoch die Drehbegrenzung für das Steuerungselement 21 entfernt
wurde, dreht sich das Steuerungselement 21 synchron mit
dem Innenring 42 und dem Käfig 46 oder dreht
sich gegenüber
dem Innenring 42 und dem Käfig 46 mit einem zeitlichen
Versatz. Dies geschieht wegen der Reibungskraft, die an einem Kontaktteil
zwischen dem inneren Umfang des Steuerungselementes 21 und
dem Innenring 42 oder an einem Kontaktteil zwischen dem
Steuerungselement 21 und einem Käfigring 24, der an
einer Endfläche des
Innenringes 42 montiert ist, erzeugt wird. Das heißt, in diesem
Fall ist das Steuerungselement 21 kein stationärseitiges
Element, sondern ein drehseitiges Element. Ferner wird, in diesem
Fall, die Beziehung zwischen dem Federdrehmoment K1 der Zentrierfeder
und dem Reibungsdrehmoment K2, das durch die Schiebefeder 50 erzeugt
wird, durch K1 > K2
ausgedrückt.
Folglich biegt sich die Zentrierfeder nicht durch und der Käfig 46 dreht
sich, während
er in Bezug auf den Innenring 42 zentriert wird. Deshalb werden
in den beiden oben beschriebenen Fällen die Rollen 45 nicht
in die Keilspalte eingerückt
und befinden sich in einem Zustand, in dem sie aus dem Innenring 42 und
dem Außenring 43 ausgerückt sind. Als
Folge davon wird die Übertragung
des Antriebsdrehmomentes von dem Innenring 42 auf den Außenring 43 abgeschaltet
und somit befinden sich der Innenring 42 und der Außenring 43 in
einem Zustand, in dem sie sich in Bezug zueinander frei drehen können. Auf
diese Weise kann die Kupplung 10 durch Entfernen der Drehbegrenzung
des Steuerungselementes 21 in den Nichtbetriebszustand
versetzt werden.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird das Umschalten der Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 zwischen
dem Betriebs- und dem Nichtbetriebszustand bzw. das Umschalten des
Steuerungselementes 21 zwischen dem Zustand der Drehbegrenzung und
dem Zustand, in dem die Begrenzung entfernt ist, durch ein Betätigungselement 25 realisiert,
wie dies in 22 dargestellt ist. Das Betätigungselement 25,
das als Beispiel in der Figur dargestellt ist, ist in einer Weise
angeordnet, in er es um eine spezifische Achse schwenken kann und
ist mit einem Kopplungselement versehen, das sich an das Steuerungselement 21 koppeln
lässt.
Das Betätigungselement 25 wird
durch ein Betätigungsmittel,
wie z.B. einen Draht oder einen Arm, geschwenkt und betätigt und
zwischen der Position (nachfolgend als „Begrenzungsposition" bezeichnet), in
der das Steuerungselement 21 hinsichtlich der Drehbewegung
durch die Kopplung des Betätigungselementes 25 an
einen Kopplungsteil 21b1, der am Steuerungselement 21 bereitgestellt
wird, begrenzt wird, und der Position (nachfolgend als „Entfernungsposition" bezeichnet), in
der die Drehbegrenzung vom Steuerungselement 21 entfernt
wird, indem das Betätigungselement 25 von
dem Kopplungsteil 21b1 entkoppelt wird. Das Umschalten
des Betätigungselementes 25 erfolgt
in einer automatischen Weise, die mit dem Umschalten zwischen einer
Waschbetriebsart und einer Trockenschleuderbetriebsart der vollautomatischen
Waschmaschine verriegelt ist. Das Betätigungselement 25 kann
in einer solchen Weise aufgebaut sein, dass es sich in Bezug auf
das Steuerungselement 21 in einer Radialrichtung vorwärts und
rückwärts bewegt.
Dadurch wird das Umschalten des Steuerungselementes 21 zwischen
der Drehbegrenzung und der Begrenzungsentfernung realisiert, indem
das Betätigungselement 25 vorwärts und
rückwärts betätigt wird.
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Wenn
sich die vollautomatische Waschmaschine im Waschbetrieb befindet,
wird das Betätigungselement 25 an
der Entfernungsposition gehalten und der Bremsriemen B wird im Nichtbetriebszustand
(bei dem der Bremsriemen B die Bremstrommel 32c nicht berührt) gehalten.
Wenn sich das Betätigungselement 25 in
der Entfernungsposition befindet, befindet sich die Kupplung 10 im
Nichtbetriebszustand. Folglich wird die Übertragung des Drehmomentes
zwischen der Pulsatorwelle 35 und der Waschtrommelwelle 32 durch
die Kupplung 10 abgeschaltet und die Pulsatorwelle 35 und
die Waschtrommelwelle 32 können sich in Bezug zueinander frei
drehen. Wenn das positive und das negative Drehmoment in diesem
Zustand von einem Elektromotor (nicht dargestellt) auf die Pulsatorwelle 35 aufgebracht
werden, wird die Übertragung
des Drehmomentes von dem Pulsator 35 auf die Waschtrommelwelle 32 durch
die Kupplung 10 abgeschaltet. Das Antriebsdrehmoment wird
deshalb nur auf die Pulsatorwelle 35 aufgebracht, was bewirkt,
dass die Pulsatorwelle 35 und der Pulsator 31 sich
in einer positiven und einer negativen Richtung drehen. Folglich
werden, während
sich der Pulsator 31 in der positiven und der negativen
Richtung dreht, Wasserströme
in der Waschtrommel 30 erzeugt. Da sowohl die Kupplung 10 als
auch der Bremsriemen B im Nichtbetriebszustand gehalten werden,
werden die Waschtrommelwelle 35 und die Waschtrommel 30 durch
die Antriebskraft der Wasserströme
sowohl in der positiven als auch der negativen Richtung frei gedreht. Deshalb
tritt zu dem Zeitpunkt, an dem eine Drehrichtung umgeschaltet wird,
eine Relativdrehung zwischen dem Pulsator 31 und der Waschtrommel 30 auf,
die sich noch infolge der Trägheit
in der Richtung dreht, in der sich die Waschtrommel 30 vor
der Umschaltung gedreht hatte, wodurch das Waschvermögen der
Waschmaschine verbessert wird.
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Wenn
die vollautomatische Waschmaschine nach Beendigung des Waschvorganges
in die Trockenschleuderbetriebsart geschaltet wird, wird das Betätigungselement 25 auf
die Begrenzungsposition umgeschaltet.
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Wenn
sich das Betätigungselement 25 in
der Begrenzungsposition befindet, befindet sich die Kupplung 10 im
Betriebszustand. Folglich wird das Drehmoment über die Kupplung 10 zwischen
der Pulsatorwelle 35 und der Waschtrommelwelle 32 übertragen.
Wenn das Drehmoment in diesem Zustand in einer spezifischen Richtung
(der positiven oder der negativen Richtung) von einem Elektromotor
(nicht dargestellt) auf die Pulsatorwelle 35 überragen
wird, wird das aufgebrachte Drehmoment über die Kupplung 10 auf
die Waschtrommelwelle 32 übertragen. Dies hat die synchronisierte
Drehung der Pulsatorwelle 35 und der Waschtrommelwelle 32 zur
Folge. Somit dreht sich die Waschtrommel 30 in einer spezifischen
Richtung, um den Trockenschleudervorgang auszuführen. Wenn die vollautomatische
Waschmaschine nach Beendigung des Trockenschleudervorganges in die
Anhaltebetriebsart übergeht,
hält der Elektromotor
an und der Bremsriemen B wird auf den Betriebszustand umgeschaltet.
Bei Betrieb mit dem Bremsriemen B hören die Waschtrommelwelle 32 und
die Waschtrommel 30 zum Beenden des Trockenschleuderns
auf, sich zu drehen.
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Bei
einer konventionellen vollautomatischen Waschmaschine wurden verschiedene
Steuerelemente, die oben beschrieben wurden, unter Verwendung eines
Bremsriemens, einer Einwegkupplung und einer Federkupplung realisiert.
Wenn die Umkehrantriebsabschaltkupplung 10 eingesetzt wird, wird
jedoch die Zahl der Kupplungselemente von einer konventionellen
vollautomatischen Waschmaschine um ein Element verringert. Somit
ist die Konstruktion kompakter und einfacher und es werden ferner
die Kosten reduziert.
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Die
erfindungsgemäße Umkehrantriebsabschaltkupplung
ist mit einem Drehwiderstands-Aufbringungsmittel
versehen, das zum Hervorrufen eines Reibungswiderstandes dient,
der auf einen Käfig wirkt,
und zwar gegen dessen Drehung gegenüber einem stationärseitigen
Element. Der Drehwiderstand, der auf den Käfig wirkt, ist deshalb unabhängig von
der Drehzahl des Käfigs
und lässt
sich durch den Drehwinkel des Käfigs
ermitteln. Als Folge davon wird eine verbesserte Anlaufreaktion
als Lösung
für die
diesbezügliche
Problematik bereitgestellt, so dass das Drehmoment, das auf ein
antriebsseitiges Drehelement aufgebracht wird, sofort auf ein abtriebsseitiges
Drehelement übertragen
wird. Weil der Drehwiderstand, der auf den Käfig wirkt, nicht durch die
Temperatur beeinflusst wird, ändern
sich die Betriebseigenschaften der Kupplung bei Änderungen der Umgebungstemperatur
nur wenig.
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Die
erfindungsgemäße Drehantriebseinrichtung
wird mit der oben beschriebenen Kupplung montiert. Es wird deshalb
eine verbesserte Anlaufreaktion als Lösung für die diesbezügliche Problematik bereitgestellt
und das von einer Drehantriebsquelle aufgebrachte Drehmoment wird
relativ schnell auf ein antriebsseitiges Drehelement überragen.
Ferner ändern
sich die Betriebseigenschaften der Kupplung, sogar wenn sich die
Umgebungstemperatur ändert, nur
wenig. Außerdem
lässt sich
ein Element als anzutreibendes Objekt auch manuell betätigen, indem man
ein abtriebsseitiges Drehelement gegen das Drehmoment von einer
Abtriebsseite frei drehen lässt.
Dies erweitert außerdem
die Anwendungsgebiete der Kupplung.