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DE60208741T2 - Vorderwagenstruktur eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorderwagenstruktur eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE60208741T2
DE60208741T2 DE60208741T DE60208741T DE60208741T2 DE 60208741 T2 DE60208741 T2 DE 60208741T2 DE 60208741 T DE60208741 T DE 60208741T DE 60208741 T DE60208741 T DE 60208741T DE 60208741 T2 DE60208741 T2 DE 60208741T2
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DE
Germany
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outer panel
side frame
vehicle
box
torque box
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DE60208741T
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Yuichi Yokosuka-shi Kitagawa
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Nissan Motor Co Ltd
Original Assignee
Nissan Motor Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/15Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body
    • B62D21/152Front or rear frames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • 1. Feld der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorderwagenstruktur für ein Fahrzeug. Insbesondere bezieht sich auf eine Vorderwagenstruktur, die einen Karosserierahmen dazu bringen kann, eine Stoßbelastung durch einen Vorderreifen effektiv zu absorbieren und zu verteilen, wenn das Fahrzeug eine Frontkollision erhält, sodass der Vorderreifen Auswirkungen auf den Karosserierahmen hat.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Die japanischen Patentveröffentlichungen (Kokai) Nr. 5-124542 und 7-267148 offenbaren jeweils eine Vorderwagenstruktur die von der oben genannten Frontkollision ausgeht. In dieser Vorderwagenstruktur ist ein Moment-Kasten (oder Moment-Übertragungskasten) zwischen einem Seitenelement und einem Karosserierahmen auf jeder seitlichen Seite des Fahrzeugaufbaus angeordnet, um eine Stoßbelastung durch den Vorderreifen bei einer Fahrzeugkollision zu verteilen.
  • In der Vorderwagenstruktur der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 7-267148 ist der Karosserierahmen an dessen vorderen Ende mit einem Überstand angeordnet, der es erlaubt, dass die Art und Weise der Deformation des Fahrzeugaufbaus gesteuert/geregelt wird, während sie eine Stoßenergie bei der Fahrzeugkollision absorbiert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In der Vorderwagenstruktur der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-124542, die den nächstliegenden Stand der Technik gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 darstellt, besteht eine Möglichkeit der Belastungskonzentration auf den Moment-Kasten wenn sich das Rad nicht vollständig seitwärts wegdreht.
  • In der Vorderwagenstruktur der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 7-267148 ist ein gewünschter Effekt für den Fall des Rückzugs des Reifens während seiner Richtungsänderung, (Nachspur) schwer zu erwarten.
  • Unter den oben genannten Umständen, ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorderwagenstruktur bereitzustellen, die eine Stoßbelastung, die von einem sich zurückziehenden Reifen während seiner Richtungsänderung übertragen wurde, in den gesamten Fahrzeugaufbau effektiv verteilen kann und die eine hohe Absorption der Stoßenergie bewirken kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die oben genannte Aufgabe durch eine Vorderwagenstruktur für ein Fahrzeug erreicht, die aufweist: einen Motorraum, der vor einer Fahrzeugkabine angeordnet ist, um eine Antriebseinheit für das Fahrzeug aufzunehmen; eine Spritzplatte, die zwischen dem Motorraum und der Fahrzeugkabine angeordnet ist; ein Seitenelement, das auf jeder Längsseite des Fahrzeugs angeordnet ist, um sich vom Motorraum zur Unterseite eines Kabinenbodens, der die Fahrzeugkabine definiert, in Längsrichtung des Fahrzeugs fortlaufend zu erstrecken; einem Karosserierahmen mit einer Seitenrahmen-Innenplatte, die innerhalb der Fahrzeugkabine angeordnet ist und einer Seitenrahmen-Außenplatte, die außerhalb der Fahrzeugkabine angeordnet ist, um ein Wagen-Gestell auf der seitlichen Seite der Fahrzeugkabine auszubilden; und einen Momentkasten, der ausgebildet ist, um sich von der Umgebung eines Anschlussstücks zwischen dem Seitenelement und der Spritzplatte zum Karosserierahmen in Form eines Kastens mit einer Momentkasten-Innenplatte innerhalb der Fahrzeugkabine und einer Momentkasten-Außenplatte außerhalb der Fahrzeugkabine zu erstrecken. In dieser Vorderwagenstruktur der Erfindung sind ein Vorderreifen und ein Rad auf der Seite der Momentkasten-Außenplatte des Momentkastens angeordnet. Ferner ist der Karosserierahmen mit dem Momentkasten auf eine Art und Weise verbunden, dass eine Außenfläche der Seitenrahmen-Außenplatte im Wesentlichen eine Außenfläche der Momentkasten-Außenplatte verbindet.
  • Alternativ kann die Aufgabe der vorliegenden Erfindung durch eine Vorderwagenstruktur für ein Fahrzeug erreicht werden, die aufweist:
    einen Motorraum, der vor einer Fahrzeugkabine angeordnet ist, um eine Antriebseinheit für das Fahrzeug aufzunehmen; eine Spritzplatte, die zwischen dem Motorraum und der Fahrzeugkabine angeordnet ist; ein Seitenelement, das auf jeder Längsseite des Fahrzeugs angeordnet ist, um sich vom Motorraum zur Unterseite eines Kabinenbodens, der die Fahrzeugkabine definiert, in Längsrichtung des Fahrzeugs fortlaufend zu erstrecken; einen Karosserierahmen, der angeordnet ist, um ein Wagen-Gestell auf der seitlichen Seite der Fahrzeugkabine auszubilden; und einen Momentkasten, der mit dem Seitenelement und dem Karosserierahmen verbunden ist, wobei der Momentkasten aus einem Guss-Stück hergestellt ist. Auch in dieser Vorderwagenstruktur sind ein Vorderreifen und ein Rad außerhalb des Momentkastens angeordnet. Außerdem sind das Seitenelement und der Karosserierahmen gemeinsam aus Strangpressprofilen hergestellt, wobei deren Enden mit dem Momentkasten klebend verbunden sind. Der Karosserierahmen ist mit dem Momentkasten so verbunden, dass eine Außenfläche des Karosserierahmens im Wesentlichen eine Außenfläche des Momentkastens verbindet.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist eine Grundrissansicht einer Vorderwagenstruktur, auf die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewandt ist;
  • 2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur, auf die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewandt ist;
  • 3A ist eine Grundrissansicht der Vorderwagenstruktur und 3B ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 3A zur Erläuterung eines Problems, das durch die Vorderwagenstruktur gelöst wird;
  • 4A und 4B zeigen die erste Ausführungsform der Erfindung: in der 4A eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur ist und 4B eine Grundrissansicht von 4A ist;
  • 5 ist eine Grundrissansicht, die die Funktion der Vorderwagenstruktur der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 6A und 6B zeigen die zweite Ausführungsform der Erfindung: in der 6A eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur ist und 6B eine Grundrissansicht von 6A ist;
  • 7 ist eine Grundrissansicht, die die Funktion der Vorderwagenstruktur der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 8A zeigt für eine Hochgeschwindigkeits-Zugprüfung vorgesehene Teststücke und 8B ist eine Grafik, die das Ergebnis der Hochgeschwindigkeits-Zugprüfung zeigt;
  • 9A und 9B sind perspektivische Ansichten, die Beispiele von Punktschweißpunkten gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigen;
  • 10A und 10B sind Ansichten, die die dritte Ausführungsform der Erfindung zeigen: in der 10A eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur und 10B eine Grundrissansicht von 10A ist;
  • 11 ist eine Grundrissansicht, die die Funktion der Vorderwagenstruktur der dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 13A und 13B sind Ansichten, die die Funktion der Vorderwagenstruktur der vierten Ausführungsform der Erfindung zeigen;
  • 14 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der fünften Ausführungsform der Erfindung;
  • 15 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der sechsten Ausführungsform der Erfindung;
  • 16 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der siebten Ausführungsform der Erfindung;
  • 17 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der achten Ausführungsform der Erfindung;
  • 18 ist eine perspektivische Ansicht der Vorderwagenstruktur der neunten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 19A und 19B sind Ansichten, die die Funktion der Vorderwagenstruktur der neunten Ausführungsform der Erfindung zeigen.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Mit Bezug auf die anliegende Zeichnung werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nachfolgend beschrieben.
  • In den Figuren zeigt 1 den gesamten Aufbau einer Automobil-Vorderwagenstruktur, die durch eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verbessert wird. Die gezeigte Automobil-Vorderwagenstruktur umfasst eine Stoßstange 101 am Vorderseitenende eines Fahrzeugs und ein Paar von linken/rechten Seitenelementen 102, die sich nach hinten erstrecken. Ein Antrieb 103, wie z.B. ein Motor und ein Getriebe, sind in einen Raum zwischen den linken/rechten Seitenelementen 102, d.h. einem Motorraum E, eingeschoben.
  • Die linken/rechten Seitenelemente 102 sind so ausgebildet, dass sie über einer Spritzplatte 105 zwischen dem Motorraum E und einer Fahrzeugkabine C zu einem Fahrzeugboden gehen. Am Anschlussstück zur Spritzplatte 105 ist das hintere Ende jedes Seitenelements 102 mit einem Ende eines Momentkastens 106 verbunden. Das andere Ende des Momentkastens 106 ist mit einem Karosserierahmen 107 verbunden, um ein seitliches Gestell der Fahrzeugkabine C auszubilden. Zwischen dem Antrieb 103 und der Spritzplatte 105 ist ein Aufhängungsrahmen 108 angeordnet, dessen beide Enden mit den linken/rechten Seitenelementen 102 befestigt sind. An jeder Seite des Fahrzeugs ist ein Vorderreifen 110 drehbar an einem Führungsende eines Gelenks 109 gelagert, dass sich vom Aufhängungsrahmen 108 erstreckt. Eine Zahnstange 104 ist über dem Aufhängungsrahmen 108 angeordnet. Ein Paar von Spurstangen 111 sind ausgebildet, um sich von beiden Enden der Zahnstange 104 nach außen zu erstrecken und sind schließlich mit den Vorderreifen 110 verbunden. Das heißt, dass die Vorderreifen 110 einschließlich der Räder außerhalb des Momentkastens 106 in Richtung zu den entsprechenden äußeren Platten (nicht gezeigt) positioniert sind.
  • 2 zeigt eine Verbindung zwischen dem Momentkasten 106 und dem Karosserierahmen 107 an der rechten Seite eines Fahrzeugaufbaus, die einen wesentlichen Teil der Erfindung ausmacht. Der Karosserierahmen 107 ist durch eine Seitenrahmen-Innenplatte 107a und einer Seitenrahmen-Außenplatte 107b ausgebildet. Um einen Schweißvorgang leicht durchzuführen ist die Seitenrahmen-Innenplatte 107a mit einem nach außen abgekanteten Flansch 107c versehen während die Seitenrahmen-Außenplatte 107b mit einem nach außen abgekanteten Flansch 107d versehen ist. Beim Zusammenbau der beiden Flansche 107c, 107d durch Punktschweißen aneinander bilden die Seitenrahmen-Innenplatte 107a und die Seitenrahmen-Außenplatte 107b dem Karosserierahmen 107 mit einem geschlossenen Querprofil. Andererseits ist der Momentkasten 106 durch eine Momentkasten-Innenplatte 106a und eine Momentkasten-Außenplatte 106b ausgebildet. Im Hinblick auf einen einfachen Schweißvorgang ist die Momentkasten-Außenplatte 106b mit einem nach außen abgekanteten Flansch 106c versehen. Beim Zusammenbau des oben genannten Flanschs 106c mit den Flanschen 107d, 107c durch Punktschweißen wird der Momentkasten 106 mit einem geschlossenen Querprofil versehen, während die Spritzplatte 105 zwischen die Momentkasten-Innenplatte 106a und die Momentkasten-Außenplatte 106b eingeschoben wird.
  • Die 3A und 3B sind Ansichten zur Erläuterung einer Behinderung, die in der oben genannten Automobil-Vorderwagenstruktur gelöst wird. In diesen Figuren zeigt 3A die Art der Deformation eines Vorderwagens, wenn die rechte Seite des Fahrzeugs einen versetzten Aufprall mit einem Objekt 1 hat. Bei einer solchen Kollision unterliegt nicht nur der Antrieb 103 sondern auch der rechte Reifen 110 einer Stoßwirkung durch das Objekt 1. Da das Gelenk 109 aus einem bemerkenswert stabilen Element erstellt ist, bewirkt dann eine Energiezufuhr durch den Reifen 110, dass der Aufhängungsrahmen 108 in der Figur in Uhrzeitrichtung gedreht wird, während es sich nach hinten bewegt. Da die Zahnstange 104 im Allgemeinen am Aufhängungsrahmen 108 befestigt ist, wird die Zahnstange 104 ebenfalls in die gleiche Richtung gedreht, um die Spurstange 111 zu ziehen, sodass der Reifen 111 in eine so genannte „Nachspur"-Richtung gelenkt wird. Folglich kommt durch den Deformationsablauf die Rückseite des Reifens 110 in Kontakt mit dem Momentkasten 106. Da der Momentkasten 106 vom Reifen 110 zusammengedrückt wird, unterliegt der Kasten 106 einer Kraft, die das vordere Ende des Karosserierahmens 107 zum Innern des Fahrzeugaufbaus zieht. Da wie oben erwähnt, die Struktur von 2 die Momentkasten-Außenplatte 106b und die Seitenrahmen-Außenplatte 107b aufweist, die miteinander durch Punktschweißen der senkrechten Flansche 106c, 107b aneinander verbunden werden, wird die oben genannte Zugkraft darauf ein, die bestehende Punktschweißung zwischen den Flanschen aufzuheben. Wenn in einer solchen Situation die Belastungszufuhr durch den Reifen 110 maßlos wird, entsteht eine Möglichkeit, dass eine Trennung im punktgeschweißten Teil erzeugt wird, um einen Belastungsübertragungsweg vom Momentkasten 106 zum Karosserierahmen 107, wie in 3B gezeigt, zu unterbinden.
  • Im Gegensatz dazu ist überall in den nachfolgenden Ausführungsformen ein Momentkasten mit einer Momentkasten-Innenplatte 106a im innern der Fahrzeugkabine und eine Außenplatte 106b außerhalb der Fahrzeugkabine so ausgebildet, dass sie sich vom Anschlussstück zwischen dem Seitenelement 102 und der Spritzplatte 105 zum Karosserierahmen 107 erstreckt. In der Anordnung sind der Vorderreifen 110 und ein Rad W an der Seite der Momentkasten-Innenplatte 106b des Momentkastens 106 positioniert und darüber hinaus besitzt der Karosserierahmen 107 eine Außenseite, die in Abfolge mit einer Außenfläche des Momentkastens 106 ausgebildet ist. Es sei vermerkt, dass in den folgenden Ausführungsformen die Elemente, die denen der oben genannten Vorderwagenstruktur ähnlich sind, mit den gleichen Bezugsziffern entsprechend gekennzeichnet sind.
  • [1. Ausführungsform]
  • 4A und 4B zeigen das rechte Seitenelement 106 und den Karosserierahmen 107 gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. An der Spritzplatte 105, geht dem Motorraum von der Fahrzeugkabine abtrennt, ist die Richtung des Seitenelements 102 so verändert, dass es sich zum Fahrzeugboden hin erstreckt. Der Karosserierahmen 107 ist durch die innere Platte 107a im innern der Fahrzeugkabine und der äußeren Platte 107b außerhalb der Fahrzeugkabine ausgebildet. Die Momentkasten-Innenplatte 106a ist so angeordnet, dass sie zwischen dem Innenteil der Innenplatte (107a) nahe am Kopfende des Karosserierahmens 107 und dem Innenteil der Spritzplatte (105) entsprechend zum hinteren Ende des Seitenelements 102 eine Brücke bildet. Andererseits ist die Momentkasten-Außenplatte 106b außerhalb der Spritzplatte 105 angeordnet um so zwischen der Umgebung des hinteren Endes des Seitenelements (102 und dem vorderen Ende des Karosserierahmens 107 eine Brücke zu bilden.
  • Das Merkmal dieser Ausführungsform befindet sich in der Bereitstellung der Momentkasten-Außenplatte 106b und der Seitenrahmen-Außenplatte 107b in Form eines Sheet einer sukzessiven Platte. Im Einzelnen hat die sukzessive Platte ihr vorderes Ende (entsprechend der Momentkasten-Außenplatte 106b) punktverschweißt mit dem Seitenelement 102 an einer Position A der Figuren und hat den hinteren Teil so ausgebildet, dass er sich bis zur hinteren Seite des Fahrzeugaufbaus (entsprechend dem Karosserierahmen 107b) erstreckt.
  • 5 ist eine Ansicht zu Erklärung der Funktion und der Wirkung der oben genannten Struktur bei der oben beschriebenen „versetzten" Kollision.
  • Entsprechend der Ausführungsform wird, da die Momentkasten-Außenplatte 106b und die Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch eine ununterbrochene Platte ausgebildet sind, die oben erwähnte Zugkraft ausreichend zum vorderen Ende des Karosserierahmens 107, bis zum Zeitpunkt des Erreichens einer Bruchfestigkeit der Platte, übertragen sodass die Biegefestigkeit des Karosserierahmens 107 als Widerstand gegen den Rückzug des Reifens 110 bewirkt. Hierbei sei generell bemerkt, dass der Karosserierahmen 107 mit einer großen Querschnittsbreite und auch großen Dicke ausgelegt ist, unter der Annahme, dass der Rahmen 107 den Vorderreifen 110 bei der Frontalkollision störend beeinflussen oder das Fahrzeug eine Seitenkollision mit dem Objekt 1 haben würde. Deshalb ist der so ausgelegte Karosserierahmen 107 im Stande, einen ausreichenden Widerstand gegen die oben genannte Energiezufuhr (Belastung) aufzuweisen.
  • Obwohl das vordere Ende A der Momentkasten-Außenplatte 106b ebenfalls einer großen Zugkraft ausgesetzt ist, wirkt es auf den punktgeschweißten Teilen zwischen der Platte 106b und dem Seitenelement 102 in Form einer Scherkraft. Es sei bemerkt, dass es altbekannt ist, dass das Punktschweißen einen hohen Widerstand eher gegenüber einer Scherkraft als einer Abreißkraft aufbringen kann (nachfolgend detailliert beschrieben). Daher kann gemäß der Ausführungsform selbst wenn der Reifen 110 nicht direkt den Karosserierahmen 107 stören beeinflusst, die Festigkeit des Rahmens 107 effektiv ausgeschöpft werden, wobei es möglich ist die Deformation des Fahrzeugaufbaus zu reduzieren.
  • Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung ist es wegen der Bereitstellung einer einzigen Platte, die als Momentkasten-Außenplatte 106b und Seitenrahmen-Außenplatte 107b dient, möglich die Anzahl der Bauteile im Vergleich mit der konventionellen Struktur zu reduzieren. Da darüber hinaus die Größe einer vom Momentkasten 106 zum Karosserierahmen 107 übertragenen Belastung durch die Festigkeit eines für die Platte verwendeten Stahlmaterials bestimmt wird, würde der Einsatz eines Stahlblechs mit einer hohen Bruchfestigkeit eine hohe Effizienz bei der Übertragung der Stoßbelastung leicht erfüllen.
  • [2. Ausführungsform]
  • 6A und 6B zeigen die zweite Ausführungsform der Erfindung. Anders als bei der ersten Ausführungsform werden die Momentkasten-Außenplatte 106b bzw. die Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch unterschiedliche Elemente bereitgestellt. Nichtsdestotrotz werden diese Elemente zugelegt, dass sie einander am vorderen Ende (siehe Pfeil C) des Karosserierahmens 107 teilweise überlappen und ferner miteinander durch Punktschweißen verbunden.
  • 7 ist eine Ansicht zu Erklärung der Funktion und Wirkung der oben genannten Struktur wenn das Fahrzeug eine oben beschriebene versetzte Kollision hat. Auf Grund dieser versetzten Kollision bewegt sich der Vorderreifen 110 nach hinten während er zur "Nachspur"-Richtung gelenkt wird und gerät in Kontakt mit der Momentkasten-Außenplatte 106b im innern des vorderen Endes des Karosserierahmens 107.es sei vermerkt, dass ein Kontaktpunkt des Reifens 110 mit der Platte 106b im innern des obigen überlappenden Teils C positioniert ist, obwohl der Punkt vom Lenkwinkel abhängt. Wenn der Reifen 110 die Momentkasten-Außenplatte 106b zusammengedrückt, unterliegt er einer Kraft, um das vordere Ende des Karosserierahmens 107 zum Innern des Fahrzeugaufbaus zu ziehen. Da die Platten 106b, 107b gemäß der Ausführungsform gelegt sind, da sie einander teilweise überlappen und miteinander durch Punktschweißen an dem sich daraus ergebenden überlappenden Teil C verbunden werden, wird die oben genannte Zugkraft auf dem Teil C als Scherkraft. Mit einem Versuch eines Hochgeschwindigkeits-Zugexperiments des Erfinders, unter Verwendung der in 8 gezeigten Teststücke, wurde herausgefunden, dass die aus dem Punktschweißen entstandene Verbindung einen hohen Widerstand eher gegenüber einer Scherkraft (2), als gegenüber einer Abreißkraft (1) vorweisen kann. Da mit der oben erwähnten Verbindung zwischen der Momentkasten-Außenplatte 106b und der Seitenrahmen-Außenplatte 107b eine auf die Momentkasten-Außenplatte 106b ausgeübte Belastung auf das vordere Ende des Karosserierahmens 107 durch die Punktschweißpunkte übertragen wird, kann die Biegefestigkeit des gesamten Karosserierahmens 107 nützlich für einen Widerstand gegen den Rückzug des Reifens 110 sein. Obwohl die Belastung Übertragung von der Momentkasten-Außenplatte 106b zur Seitenrahmen-Außenplatte 107b von der Punktschweiß-Festigkeit am Verbindungsteil C abhängt, besitzt diese Ausführungsform den Vorzug eines einfachen Druckabbaus in der Seitenrahmen-Außenplatte 107b infolge ihres reduzierten Druckausmaßes bis zur Umgebung des Verbindungsteils C.
  • Die 9A und 9B zeigen Beispiele der Punktschweißtpunkte dieser Ausführungsform. Im Hinblick darauf, dass der Bruch in der Punktschweißfläche meistens durch die Entstehung von Rissen, die in der Umgebung der Punktschweißpunkte hervorgerufen werden, verursacht wird, ist es erwünscht, dass die von der Momentkasten-Außenplatte 106b übertragene Belastung auf so viele Punktschweißpunkte wie möglich verteilt wird. Im Beispiel von 9A sind die Punktschweißpunkte in der auf- und absteigenden Richtung des Fahrzeugaufbaus angeordnet. In der Modifikation können die Punktschweißpunkte Alternativ zickzackförmig, wie in 9B gezeigt, angeordnet werden. Darüber hinaus kann, selbst wenn die Momentkasten-Außenplatte 106b mit der Seitenrahmen-Außenplatte 107b mittels Laserschweißen oder Bogenschweißen (nicht gezeigt) verbunden wird, der obige Belastungsverteilungseffekt, infolge der Formation des sich daraus ergebenden linearen Schweißteils erwartet werden.
  • Indessen sollte erwähnt werden, dass das Punktschweißen unter Verwendung einer gewöhnlichen Herstellungsmaschine, einen Prozess erfordert, um die zu verbindenden Platten zwischen die Punktkanonen zu klemmen. Deshalb ist es notwendig, da die Seitenrahmen-Innenplatte 107a und die Seitenrahmen-Außenplatte 107b der Ausführungsform eine taschenartige Struktur bilden, eine Bohrung auszubilden, die gestattet, dass eine Punktkanone in die Platte eingeführt werden kann. Was die Bereitstellung der o.g. Bohrung betrifft, könnte eine nicht gezeigte Ablassbohrung auf dem Boden des Karosserierahmens 107 an die Stelle dieser Bohrung gesetzt werden. Alternativ dazu kann der Karosserierahmen 107 auf seiner Seitenfläche mit einer speziellen Ausnehmung versehen werden, die mit einem Deckel nach Montage des Fahrzeugaufbaus verschlossen wird.
  • Da, gemäß der zweiten Ausführungsform, die Seitenrahmen-Außenplatte 107b mit der Momentkasten-Außenplatte 106b durch Schweißen verbunden wird, ist es möglich, eine hohe Verbindungsfestigkeit, trotz einer geringen Anzahl von Herstellungsprozessen zu gewährleisten. Darüber hinaus würde die Vergrößerung der Schweißfläche erlauben, dass die Verbindung Festigkeit verbessert wird.
  • [3. Ausführungsform]
  • 10A und 10B sind Ansichten, die die 3. Ausführungsform der Erfindung zeigen. Ähnlich zur zweiten Ausführungsform der Erfindung sind die Momentkasten-Außenplatte 106b bzw. die Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch unterschiedliche Elemente vorgesehen, aber die entsprechenden vorderen Enden der Platten 106b, 107b sind zusammen zurück gekantet und miteinander verschweißt. Darüber hinaus befindet sich das bemerkenswerte Merkmal in der Bereitstellung eines Blechs 201, dass sich sowohl mit der Momentkasten-Außenplatte 106b als auch der Seitenrahmen-Außenplatte 107b überlappt. Das Blech 201 ist mit der Momentkasten-Außenplatte 106b am überlappenden Teil D und der Seitenrahmen-Außenplatte 107b am überlappenden Teil punktverschweißt.
  • 11 ist eine Ansicht zu Erklärung der Funktion und Wirkung der oben genannten Struktur, wenn das Fahrzeug eine oben beschriebene versetzte Kollision hat. Wenn sich auf Grund dieser Kollision der Vorderreifen 110 nach hinten bewegt, während er in die „Nachspur"-Richtung gelenkt wird und in Kontakt mit der Momentkasten-Außenplatte 106b im innern des vorderen Endes des Karosserierahmens 107 gerät, drückt der Reifen 110 die Momentkasten-Außenplatte 106b zusammen, sodass sie einer Kraft unterliegt, um das vordere Ende des Karosserierahmens 107 zum Innern des Fahrzeugaufbaus zu ziehen. Da gemäß dieser Erfindung Das Blech 201 aufgesetzt und sowohl mit der Momentkasten-Außenplatte 106b als auch der Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch Punktschweißen verschweißt ist, wird die obige Zugkraft als Scherkraft gegenüber dem überlappenden (Schweiß-) Teilen D, E. Wie in der ersten Ausführungsform erwähnt, kann das Punktschweißen einen großen Widerstand gegenüber einer Scherkraft einnehmen und daher besteht eine Erwartung, dass die Stoßbelastung auf die Momentkasten-Außenplatte 106b ausreichend auf den Karosserierahmen 107 durch die Platte 210 übertragen wird und die Biegefestigkeit des gesamten Karosserierahmens 107 für einen Widerstand gegen den Rückzug des Reifens 110 nützlich sein kann. Um eine auf die punktgeschweiften Teile anliegende Abreißkraft vollständig zu entfernen, ist es wünschenswert den Schweißteil D bis zu einer Position auszudehnen, um Auswirkungen auf den Reifen 110 oder das Innere des Fahrzeugaufbaus zu haben. Gemäß der Ausführungsform ist es möglich, infolge der Einführung der Platte 201 zur Verbesserung der Verbindung zwischen der Momentkasten-Außenplatte 106b und der Seitenrahmen-Außenplatte 107b, den Fahrzeugaufbau entsprechend dem konventionellen Produktionsverfahren zu montieren. Es sei vermerkt, dass, wenn es schwierig ist, die Platte 201 mit den Platten 106b, 107 durch Punktschweißen zu verbinden, kann dies durch Laserschweißen oder Bogenschweißen ersetzt werden.
  • D gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung die Momentkasten-Außenplatte 106b mit der Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch das Blech 201 verbunden ist, ist es möglich, eine hohe Verbindungsfestigkeit zwischen den Platten 106b, 107b durch die Vermittlung der Platte 201 zu gewährleisten.
  • [4. Ausführungsform]
  • 12 zeigt die vierte Ausführungsform der Erfindung der Basisaufbau dieser Ausführungsform ist ähnlich dem der dritten Ausführungsform, aber die Platte 201 zur Verbindung der Momentkasten-Außenplatte 106b mit der Seitenrahmen-Außenplatte 107b wird an einer höheren Position als die der dritten Ausführungsform angeordnet. Wie in der Figur gezeigt, liegt das Niveau der Platte 201 höher als die Achse des Karosserierahmens 107 und ist nahe an der Mittelachse des Reifens 110 positioniert, sodass die Platte 201 aus der Momentkasten-Außenplatte 106b aufwärts hervorsteht.
  • 13A und 13B zeigen die Positionsbeziehung zwischen der Platte 201 und dem Reifen 110 bei der Fahrzeugkollision. Da entsprechend der Erfindung die Energiezufuhr (Belastung) auf den Reifen 110 direkt zur Platte 201 übertragen wird, ist es möglich, die Belastungsübertragung der Platte 201 effektiv zu Stande zu bringen. Da zusätzlich die Position der an die Seitenrahmen-Außenplatte 107b geschweißten Platte 201 oberhalb der Achse des Karosserierahmens 107 und innerhalb einer umfassten Fläche in einem senkrechten Rahmen, der als frontale Säule dient, festgelegt wird, ist es möglich, die Torsionssteifigkeit der frontale Säule als Widerstand gegen die Stoßwirkung auszunützen.
  • Gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung ist es abhängig von der Form und Länge der Platte 201 möglich, die Schweißposition zwischen der Momentkasten-Außenplatte 106b und der Seitenrahmen-Außenplatte 107b relativ frei anzuordnen.
  • [5. Ausführungsform]
  • 14 zeigt die fünfte Ausführungsform der Erfindung. Anders als die Platte 201 der vierten Ausführungsform, ist die Platte 201 dieser Ausführungsform mit einer Auskehlung versehen. Infolge der Bereitstellung der Auskehlung ist es möglich, der Platte 201 zu ermöglichen, neben seiner Belastungsübertragungswirkung als Energie absorbierendes Element wirksam zu werden.
  • [6. Ausführungsform]
  • 15 zeigt die sechste Ausführungsform der Erfindung. In dieser Ausführungsform sind die Platte 201 und die Momentkasten-Außenplatte 106b der vierten Ausführungsform in einem Aufbau ausgebildet, wobei eine großformatige Momentkasten-Außenplatte 106b bereitgestellt wird. Im Vergleich mit der Spritzplatte 105 der vierten Ausführungsform (siehe 12), ist die Spritzplatte 105 der Ausführungsform in der Links-und-Rechts-(Breiten-)Richtung des Fahrzeugs begrenzt. Das heißt, dass die Momentkasten-Außenplatte 106b so ausgebildet ist, dass sie die gesamte Fläche beim Kontakt mit dem Reifen bei der Fahrzeugkollision abdeckt. Darüber hinaus ist die Momentkasten-Außenplatte 106b mit Graten, entsprechend denen auf dem konventionellen Momentkasten, versehen. Obwohl gemäß der sechsten Ausführungsform die Momentkasten-Außenplatte 106b selbst großformatig ist, ist es möglich die Anzahl der Bauteile im Vergleich mit der der vierten Ausführungsform zu reduzieren und dadurch ihre Formgebung/Bearbeitung und ebenso ihre Montage zu erleichtern.
  • [7. Ausführungsform]
  • 16 zeigt die siebte Ausführungsform der Erfindung. Das Merkmal dieser Eigenschaft befindet sich in der Einführung eines Drahts 202 als einem Element, das sowohl auf die Momentkasten-Außenplatte 106b als auch die Seitenrahmen-Außenplatte 107b aufgelegt wird. In der Verbindung wird der Draht 202 an der Momentkasten-Außenplatte 106b durch einen Haken 301 befestigt, während der gleiche Draht 202 an der Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch einen Haken 302 befestigt wird. Am vorderen Ende der Momentkasten-Außenplatte 106b ist der Haken 301 mit dem Teil des Elements (106b) verbunden, das mit dem Seitenelement 102 befestigt ist, während er beide Elemente 106b, 102 durchdringt. Der Haken 302 ist in der Nähe einer Schnittfläche zwischen dem vorderen Ende der Seitenrahmen-Außenplatte 107b und seines Teils, das als frontale Säule senkrecht steht, angeordnet. Clips 303a, 303b sind an der Momentkasten-Außenplatte 106b an geeigneten Abständen angebracht, um zu verhindern, dass der Draht 202 während der Fahrzeugfahrt schwingt. Zusätzlich ist die Momentkasten-Außenplatte 106b an die Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch entsprechende, nach außen abgekantete Flanschteile, ähnlich wie beim Strukturaufbau von 3, punktgeschweißt.
  • Gemäß der Ausführungsform wirkt, infolge der durchgehenden Anordnung des Drahtes, der sich auf der Momentkasten-Außenplatte 106b und bis zum vorderen Ende der Seitenrahmen-Außenplatte 107b erstreckt, der Draht 202 als ein Teil der Momentkasten-Außenplatte 106b. Wenn der Reifen die Momentkasten-Außenplatte 106b bei der Fahrzeugkollision zusammengedrückt, wird die Stoß-(Kontakt-) Kraft auf den Draht 201 in Form einer Zugbelastung ausgeübt. Danach wird die Zugbelastung auf das vordere Ende der Momentkasten-Außenplatte 106b und das Zeitenelement 102 durch den Haken 301 übertragen und ebenfalls auf das vordere Ende der Seitenrahmen-Außenplatte 107b durch den Haken 302 übertragen. Das heißt, dass eine durch den Reifen eingegebene Belastung durch die Biegesteifigkeit des Seitenelements 102 und die Biegesteifigkeit des Karosserierahmens 107 verkraftet wird. Hierzu sei vermerkt, dass das Seitenelement 102 im Allgemeinen so geformt ist, dass es einen vergrößerten Abschnitt am hinteren Ende aufweist, um dadurch die Biegefestigkeit zu erhöhen, während die Seitenrahmen-Außenplatte 107b an dessen Kopfende mit der senkrechten, frontalen Säule mit stabiler Struktur vorgesehen ist. Deshalb kann die Wagenstruktur der Ausführungsform einen bemerkenswert hohen Widerstand erzielen.
  • Da gemäß der siebten Ausführungsform die obigen Befestigungspositionen des Drahts 202 an der Seitenrahmen-Außenplatte 107b und der Momentkasten-Außenplatte 106b nach oben, rechts und links werden können, so lange die resultierenden Positionen in einer effektiven Fläche der Spannung des Drahts 202 inbegriffen sind, ist es möglich, die Freizügigkeit der Ausführung für die Wagenstruktur im Vergleich zur der der vierten Ausführungsform zu vergrößern.
  • [8. Ausführungsform]
  • 17 zeigt die achte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß der Ausführungsform sind hier zwei Drahtstücke 202a, 202b anstelle des Drahts 202 der siebten Ausführungsform vorgesehen. Infolge der Einrichtung zweier weiterer Drähte ist es möglich, selbst wenn sich die Kontaktposition zwischen dem Reifen 110 und der Moment-Außenplatte 106b aufgrund des Fahrzeugverhaltens ändert, die Stoßbelastung zur Seitenrahmen-Außenplatte 107b stabil zu halten. Zusätzlich sind zwei vordere Haken 301a, 301b, entsprechend dem Haken 301 von 16, an der Wand des Seitenelements 102 befestigt, während zwei hintere Haken 302a, 302b entsprechend dem Haken 302 von 16 an der Seitenrahmen-Außenplatte 107b befestigt sind. Der obere Haken 302a ist in einem senkrechten Teil der Seitenrahmen- Außenplatte 107b, die eine vordere Säule am Kopfende des Karosserierahmens 107 bildet, positioniert.
  • Folglich wird eine durch den Reifen eingegebene Belastung von der Biegefestigkeit des Seitenelements 102 und der Biegefestigkeit des Karosserierahmens 107 verkraftet. Ähnlich zur siebten Ausführungsform ist das Seitenelement 102 ebenfalls so geformt, dass es einen vergrößerten Abschnitt am hinteren Ende aufweist, um dadurch die Biegefestigkeit zu erhöhen, während die Seitenrahmen-Außenplatte 107b an dessen Kopfende mit der senkrechten, frontalen Säule mit stabiler Struktur vorgesehen ist. Deshalb kann die Wagenstruktur der Ausführungsform einen bemerkenswert hohen Widerstand erzielen.
  • [9. Ausführungsform]
  • 18, 19A und 19B zeigen die neunte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß der Ausführungsform ist das im Motorraum in Längsrichtung angeordnete Seitenelement 102 aus einem Strangpressprofil hergestellt, dessen hinteres Ende klebend in einer Momentkasten-Gussform auf einer Oberfläche der Spritzplatte 105 montiert ist. Der Karosserierahmen 107, der ein Seitengestell der Kabine ausbildet, ist ebenfalls aus einem Strangpressprofil hergestellt, dessen vorderes Ende klebend in der Momentkasten-Gussform montiert ist. Die Momentkasten-Gussform besteht aus einer Art einer Struktur, die einem Teil des hinteren Endes des Seitenelements bis zum vorderen Ende des Karosserierahmens durch den Momentkasten entspricht und das aus Druckguss ausgeformt wird, indem es nach oben und unten gezogen wird.
  • 19A und 19B zeigen die Funktion und Wirkung der Ausführungsform bei der Fahrzeugkollision. 19A zeigt einen Zustand der Wagenstruktur vor der Fahrzeugkollision. 19B zeigt eine Situation der versetzten Kollision, wo sich der Vorderreifen 110 nach hinten bewegt, während er in eine Nachspur-Richtung gelenkt wird und schließlich in Kontakt mit der Momentkasten-Gussform 203 kommt.
  • Wenn der Reifen 110 die Momentkasten-Gussform 203 in eine Richtung zum Innern des Fahrzeugaufbaus zusammendrückt, ist der Karosserierahmen 107 ebenfalls einer Kraft ausgesetzt, die sein vorderes Ende in die Richtung zum Innern des Fahrzeugaufbaus zurückzieht. Da gemäß der Ausführungsform das vordere Ende des Karosserierahmens 107 in der Momentkasten-Gussform 203 montiert ist, wird die Kraft, die die Momentkasten-Gussform 203 zum Innern des Wagenaufbaus drückt zum vorderen Ende des Karosserierahmens 107 in der Form einer seitlichen Kraft übertragen. Selbst wenn der Karosserierahmen 107 einer Kraft ausgesetzt ist, um sein vorderes Ende aus der Momentkasten-Form 203 zu ziehen, wirkt eine Scherkraft an der Klebefläche rund um den Rahmen 107 herum als Widerstand gegen eine solche ziehende Kraft. Folglich kann die Biegefestigkeit des gesamten Karosserierahmens 107 als Widerstand gegen den Rückzug des Reifens 110 verwendet werden.
  • Der Umfang der Erfindung ist durch die nachfolgenden Ansprüche definiert.

Claims (9)

  1. Vorderwagenstruktur eines Fahrzeugs mit: einem Motorraum (E), der vor einer Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist, um eine Antriebseinheit (103) für das Fahrzeug aufzunehmen; einer Spritzplatte (105), die zwischen dem Motorraum (E) und der Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist; einem Seitenelement (102), das auf jeder Längsseite des Fahrzeugs angeordnet ist, um sich vom Motorraum (E) zur Unterseite eines Kabinenbodens, der die Fahrzeugkabine (C) definiert, in Längsrichtung des Fahrzeugs fortlaufend zu erstrecken; einem Wagen-Seitenrahmen (107) mit einer Seitenrahmen-Innenplatte (107a), die innerhalb der Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist und einer Seitenrahmen-Außenplatte (107b), die außerhalb der Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist; und einem Momentkasten (106), der ausgebildet ist, um sich von der Umgebung eines Anschlussstücks zwischen dem Seitenelement (102) und der Spritzplatte (105) zum Wagen-Seitenrahmen (107) in Form eines Kastens mit einer Momentkasten-Innenplatte (106a) innerhalb der Fahrzeugkabine (C) und einer Momentkasten-Außenplatte (106b) außerhalb der Fahrzeugkabine (C) zu erstrecken, wobei ein Vorderreifen und ein Rad an der Seite der Momentkasten-Außenplatte (106b) des Momentkastens (106) angeordnet sind und dadurch gekennzeichnet, dass der Karosserie-Seitenrahmen (107) mit dem Momentkasten (106) so verbunden ist, dass eine Außenfläche der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) im Wesentlichen eine Außenfläche der Momentkasten-Außenplatte (106b) verbindet.
  2. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 1, wobei die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) und die Momentkasten-Außenplatte (106b) in eine Platte so ausgebildet sind, dass die Oberfläche der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) die Oberfläche der Momentkasten-Außenplatte (106b) verbindet.
  3. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 1, wobei die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) bzw. die Momentkasten-Außenplatte (106b) durch unterschiedliche Elemente ausgebildet und gelegt sind, dass sie einander so überlappen, dass die Oberfläche der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) die Oberfläche der Momentkasten-Außenplatte (106b) verbindet.
  4. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 3, wobei die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) und die Momentkasten-Außenplatte (106b) durch Schweißen verbunden sind.
  5. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 4, wobei die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) und die Momentkasten-Außenplatte (106b) so gelegt sind, dass sie sich in der Nähe des Kopfendes des Wagen-Seitenrahmens (107) überlappen; und die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) an die Momentkasten-Außenplatte (106b) an ihren überlappenden Teilen geschweißt ist.
  6. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 3, wobei die Seitenrahmen-Außenplatte (107b) mit der Momentkasten-Außenplatte (106b) durch ein zusätzliches Element verbunden ist.
  7. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 6, wobei das zusätzliche Element eine Platte aufweist, die so gelegt ist, dass sie sowohl mit der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) als auch der Momentkasten-Außenplatte (106b) überlappt; und die Platte sowohl mit der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) als auch der Momentkasten-Außenplatte (106b) an deren überlappenden Teilen verschweißt ist.
  8. Vorderwagenstruktur gemäß Anspruch 6, wobei das zusätzliche Element einen Draht aufweist, der so gelegt ist, dass er sowohl mit der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) als auch der Momentkasten-Außenplatte (106b) überlappt; und der Draht sowohl an der Seitenrahmen-Außenplatte (107b) als auch der Momentkasten-Außenplatte (106b) befestigt ist.
  9. Vorderwagenstruktur eines Fahrzeugs mit: einem Motorraum (E), der vor einer Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist, um eine Antriebseinheit (103) für ein Fahrzeug aufzunehmen; einer Spritzplatte (105), die zwischen dem Motorraum (E) und der Fahrzeugkabine (C) angeordnet ist; einem Seitenelement (102), das auf jeder Längsseite des Fahrzeugs angeordnet ist, um sich vom Motorraum (E) zur Unterseite eines Kabinenbodens, der die Fahrzeugkabine (C) definiert, in Längsrichtung des Fahrzeugs fortlaufend zu erstrecken; einem Wagen-Seitenrahmen (107), der angeordnet ist, um einen Karosserierahmen auf der seitlichen Seite der Fahrzeugkabine (C) auszubilden; und einem Momentkasten (106), der mit dem Seitenelement (102) und dem Karosserierahmen (107) verbunden ist, wobei der Momentkasten (106) aus einem Guss-Stück hergestellt ist, wobei ein Vorderreifen und ein Rad außerhalb des Momentkastens (106) angeordnet sind, wobei das Seitenelement (102) und der Karosserierahmen (107) gemeinsam aus Strangpressprofilen hergestellt sind, wobei deren Enden mit dem Momentkasten (106) klebend verbunden sind, und wobei der Karosserierahmen (107) mit dem Momentkasten (106) so verbunden ist, dass eine Außenfläche des Karosserierahmens (107) im Wesentlichen eine Außenfläche des Momentkastens (106) verbindet.
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