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DE60206463T2 - Gummizusammensetzung und ihre Verwendung für Reifen - Google Patents

Gummizusammensetzung und ihre Verwendung für Reifen Download PDF

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DE60206463T2
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Sumitomo Rubber Industries Ltd
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Sumitomo Rubber Industries Ltd
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gummizusammensetzung und einen Reifen, welcher aus dieser Gummizusammensetzung hergestellt ist. Mehr spezifisch betrifft sie eine Gummizusammensetzung für eine Reifenlauffläche mit besserem Gleichgewicht hinsichtlich Reifenverarbeitbarkeit, Abrollwiderstand und Naßrutschfestigkeit, und einen Reifen mit einer aus dieser Gummizusammensetzung hergestellten Lauffläche.
  • In den letzten Jahren ist das globale Bewußtsein hinsichtlich Resourcen und Energieeinsparung angestiegen, und in der Kraftfahrzeugindustrie werden aktiv Untersuchungen hinsichtlich eines Reifens mit niedrigem Treibstoffverbrauch mit reduziertem Abrollwiderstand aktiv durchgeführt, um den Treibstoffverbrauch wirtschaftlich zu machen. Eine effektive Methode zur Reduzierung des Abrollwiderstandes eines Reifens ist die Methode des Ersatzes von einigem oder dem gesamten Ruß, welcher konventionellerweise als Verstärkungsmittel verwendet wurde, durch Siliziumdioxid. Da die Anforderungen an die Reifen ansteigen, ist jedoch die Antwort hierauf lediglich durch die Methode der Verwendung von Siliziumdioxid nicht länger zufriedenstellend, und es besteht eine Notwendigkeit für weitere Verbesserungen der Leistungsfähigkeit.
  • Neben niedrigem Treibstoffverbrauch wird ein breiter Bereich von Eigenschaften bei einem Kraftfahrzeugreifen gefordert, beispielsweise Naßrutschfestigkeit, Abriebwiderstand und Verarbeitbarkeit, und verschiedene ausgeklügelte Versuche wurden durchgeführt.
  • Beispielsweise besteht ein Stand der Technik zum Zweck der Verbesserung der Naßrutschfestigkeit im Kompoundieren von Metallsilicicat mit der Gummizusammensetzung (JP-A-2001-40143). Jedoch führt dies nicht zur Erfüllung von verschiedenen anderen Funktionen wie Abriebfestigkeit, Abrollwiderstand und Verarbeitbarkeit.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Gummizusammensetzung mit besserem Ausgleich hinsichtlich Verarbeitbarkeit, Abrollwiderstand und Naßrutschfestigkeit, sowie ein aus dieser Gummizusammensetzung hergestellter Reifen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gummizusammensetzung, welche wenigstens einen Gummi, ausgewählt aus der aus Diengummis und Naturgummi bestehenden Gruppe, und pro 100 Gew.-Teile dieses Gummis 30 bis 120 Gew.-Teile Siliziumdioxid und 5 bis 40 Gew.-Teile Zirkoniumsilikat, das einen Durchschnittsteilchendurchmesser von höchstens 10 μm hat, umfaßt.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Reifen mit einer Lauffläche, die aus der zuvor genannten Gummizusammensetzung hergestellt ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Detail im folgenden erläutert.
  • Die Gummizusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Gummikomponente, Siliziumdioxid und Zirkoniumsilikat.
  • Die zuvor genannte Gummikomponente ist Diengummi und/oder ein Naturgummi. Beispiele von Diengummi sind beispielsweise Styrol-Butadiengummi, Butadiengummi, Isoprengummi und dergleichen, und Mischungen von diesen können ebenfalls verwendet werden.
  • Obwohl es keine Einschränkungen hinsichtlich des Siliziumdioxids gibt, können Siliziumdioxid des Trockenverfahrens (Kieselsäureanhydrid), Siliziumdioxid des Naßverfahrens (Kieselerdehydrat) und dergleichen verwendet werden. Von diesen ist Siliziumdioxid des Naßverfahrens bevorzugt. Bevorzugte Beispiele von Siliziumdioxid des Naßverfahrens sind Ultrasil VN3 (Produktname), erhältlich von Degussa Co., Nipsil VN3 AQ (Produktname), erhältlich von Nippon Silica Industrial Co., Ltd.
  • Als Siliziumdioxid kann beispielsweise Siliziumdioxid mit einer durch Stickstoffadsorption bestimmten spezifischen Oberfläche (N2SA) von 50 bis 300 m2/g in der Zusammensetzung verwendet werden. Wenn die N2SA von Siliziumdioxid geringer als 50 m2/g ist, haben die Effekte zur Modifizierung der Dispersion und zur Verstärkung die Neigung kleiner zu werden, und wenn die N2SA von Siliziumdioxid 300 m2/g übersteigt, wird die Dispersion schlecht und der Wärmeaufbau hat die Neigung anzusteigen.
  • Die Menge von Siliziumdioxid, welche einzumischen ist, beträgt 30 bis 120 Gew.-Teile, mehr bevorzugt 40 bis 90 Gew.-Teile, am meisten bevorzugt 45 bis 80 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile der Gummikomponente. Wenn die Menge von Siliziumdioxid geringer als 30 Gew.-Teile ist, nehmen Naßrutschfestigkeit und Verstärkungseigenschaft ab, und wenn die Menge von Siliziumdioxid größer als 120 Gew.-Teile ist, wird die Viskosität hoch beim Kneten und die Verarbeitbarkeit nimmt ab.
  • Es ist bevorzugt, daß das Zirkoniumsilikat feines Pulver ist und daß der Durchschnittsteilchendurchmesser höchstens 10 μm, bevorzugt höchstens 2 μm beträgt. Wenn der Durchschnitt steilchendurchmesser von Zirkoniumsilikat größer als 10 μm ist, nehmen Abriebfestigkeit und Schnittabplatzfestigkeit ab.
  • Die Menge von Zirkoniumsilikat, welche eingemischt werden soll, beträgt 5 bis 40 Gew.-Teile, bevorzugt 8 bis 30 Gew.-Teile, mehr bevorzugt 10 bis 20 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile der Gummikomponente. Wenn die Menge von Zirkoniumsilikat geringer als 5 Gew.-Teile ist, können ausreichende Effekte nicht erreicht werden, und wenn die Menge von Zirkoniumsilikat größer als 40 Gew.-Teile ist, nimmt die Abriebfestigkeit ab.
  • In der vorliegenden Erfindung kann durch Verwendung von Siliziumdioxid und Zirkoniumsilikat zusammen, verglichen mit ihrer alleinigen Verwendung, der Effekt von verbessertem Ausgleich zwischen Abriebfestigkeit, Abrollwiderstand und Naßrutschfestigkeit erreicht werden.
  • In der Gummizusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ein Silankupplungsmittel ebenfalls in gemeinsamer Verwendung mit Siliziumdioxid kompoundiert werden.
  • Beispiele von Silankupplungsmitteln schließen ein: Bis(triethoxysilylpropyl)tetrasulfid, Bis(triethoxysilylpropyl)disulfid, Triethoxysilylpropylisocyanat, Vinyltriethoxysilan, Vinyltrimethoxysilan, γ-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, γ-Methacyloxypropylmethyldimethoxysilan, γ-Glycidoxypropylmethyldiethoxysilan, γ-Mercaptopropyltrimethoxysilan, γ-(Polyethylenamino)propyltrimethoxysilan, N-β-(Aminoethyl)-γ-aminopropyltrimethoxysilan, N'-Vinylbenzyl-N-trimethoxysilylpropylethylendiaminsalz und dergleichen. Von diesen sind Bis(triethoxysilylpropyl)tetrasulfid, Bis(triethoxysilylpropyl)disulfid, Triethoxysilylpropylisocyanat und γ-Mercaptopropyltrimethoxysilan bevorzugt. Und Bis(triethoxysilylpropyl)disulfid ist mehr bevorzugt.
  • Die Menge von Silankupplungsmittel, welche zu kompoundieren ist, beträgt bevorzugt 4 bis 14 Gew.-%, mehr bevorzugt 6 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Menge von Siliziumdioxid. Wenn die Menge des Silankupplungsmittels geringer als 4 Gew.-% ist, haben Abriebfestigkeit und Naßrutschfestigkeit die Neigung abzunehmen, und wenn die Menge des Silankupplungsmittels größer als 14 Gew.-% ist, ist die Verbesserung der physikalischen Eigenschaften trotz einer Steigerung der Kosten gering.
  • Weiterhin kann neben der Gummikomponente, dem Siliziumdioxid, dem Zirkoniumsilikat und dem Silankupplungsmittel ein Kompoundierungsmittel, welches allgemein in der Gummizusammensetzung verwendet wird, wie Ruß, Verarbeitungsöl, Zinkoxid, Wachs, Antioxidans, Vulkanisationsmittel oder Vulkanisationsbeschleuniger entsprechend zu der Gummizusammensetzung der vorliegenden Erfindung einkompoundiert werden.
  • Die Gummizusammensetzung der vorliegenden Erfindung wird durch Vermischen der Gummikomponente, des Siliziumdioxids und beliebiger anderer Kompoundierungsmittel, je nach Notwendigkeit, durch Anwendung der üblichen Verarbeitungsmaschine wie einer Walze, einem Banbury-Mischer, einem Kneter und dergleichen erhalten.
  • Der Reifen der vorliegenden Erfindung wird durch Verwendung der zuvor genannten Gummizusammensetzung als eine Reifenlauffläche entsprechend dem konventionellen Verfahren hergestellt. Spezifisch wird die Gummizusammensetzung, wenn sie noch nicht vulkanisiert ist, durch Extrusion in Form der Reifenlauffläche verarbeitet, wobei jeder Reifenteil zusammen auf einer Reifenherstellungsmaschine in der konventionellen Verfahrensweise zur Herstellung eines nicht-vulkanisierten Reifens verarbeitet wird. Ein Reifen wird dann durch Erhitzen und unter Druck Setzen dieser nicht-vulkanisierten Reifen in der Vulkanisationsvorrichtung erhalten. Der auf diese Weise erhaltene Reifen hat ein ausgezeichnetes Gleichgewicht von Verarbeitbarkeit, Abrollwiderstand und Naßrutschfestigkeit.
  • BEISPIELE
  • Die vorliegende Erfindung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele erläutert, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. In den Beispielen und Vergleichsbeispielen werden die folgenden Materialien verwendet.
    Naturgummi: RSS #3
    S-SBR: Nipol NS116R, erhältlich von Zeon Corporation (Menge von Styroleinheit: 20 Gew.-%, Menge von 1,2-Dieneinheit: 60 Gew.-%)
    Siliziumdioxid: Zeosil 1165MP, erhältlich von Rhoia Co., Ltd.
    Zirkoniumsilikat: Micropacks SS, erhältlich von Hakusui Tech Co., Ltd. (Durchschnittsteilchengröße: 2 μm oder weniger in 100%)
    Silankupplungsmittel: Si69, erhältlich von Degussa Co.
    Verarbeitungsöl: Diana Process AH 40, erhältlich von Idemitsu Kosan Co., Ltd.
    Zinkoxid: Zinc Oxide No. 2, erhältlich von Mitsui Mining and Smelting Co., Ltd.
    Wachs: SUN NOC Wachs, erhältlich von Ohuchi Shinko Kagaku Kogyo Co., Ltd.
    Stearinsäure: KIRI, erhältlich von NOF Corporation
    Antioxidans: Santoflex 13 ((N-1,3-Dimethylbutyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin), erhältlich von FLEXSYS CO.
    Schwefel: Schwefel, erhältlich von Karuizawa Seirensho Kabushiki Kaisha.
    Vulkanisationsbeschleuniger CBS: Nocceler CZ-G (N-Cyclohexyl-2-benzothiazolylsulfenamid), erhältlich von Ohuchi Shinko Kagaku Kogyo Co. Ltd.
    Vulkanisationsbeschleuniger DPG: Soxinol D (Diphenylguanidin), erhältlich von Sumitomo Chemical Co., Ltd.
  • BEISPIELE 1 UND 2 UND VERGLEICHSBEISPIELE 1 BIS 3
  • Verarbeitungsmethode
  • Das Ausgangsmaterial Kautschuk und die zu kompoundierenden Materialien mit Ausnahme von Schwefel und Vulkanisationsbeschleuniger wurden unter Verwendung eines Banbury-Innenmischers gemischt, basierend auf dem Kompoundierungsrezept, das in den Tabellen 1 und 2 gezeigt ist. Schwefel und Vulkanisationsbeschleuniger wurden dann zu dem erhaltenen Meisteransatz auf einer offenen Walze zugesetzt, um die Gummizusammensetzung für die Reifenlauffläche herzustellen. Anschließend wurden die jeweiligen Gummizusammensetzungen der Beispiele 1–2 und der Vergleichsbeispiele 1–3 als Lauffläche für Luftreifen verwendet, und die folgenden Untersuchungen auf Eigenschaften wurden durchgeführt.
  • (Abrollwiderstand)
  • Der Abrollwiderstand wurde entsprechend der üblichen Methode unter den Bedingungen einer Belastung von 4,66 kN, einem Innendruck von 200 kPa und einer Geschwindigkeit von 80 km/Stunde gemessen. Der Abrollwiderstand ist als ein Index zu dem Wert von Vergleichsbeispiel 1 mit 100 entsprechend der folgenden Gleichung (Abrollwiderstandindex) angegeben. Je größer der Index ist, um so geringer ist der Abrollwiderstand und um so besser ist diese Eigenschaft. (Abrollwiderstandsindex) = (Abrollwiderstandswert von Vergleichsbeispiel 1) ÷ (Abrollwiderstandswert von Beispiel oder Vergleichsbeispiel) × 100.
  • (Naßrutschfestigkeit)
  • Der Bremsabstand aus der Anfangsfahrgeschwindigkeit von 64 km/h wurde auf einer naßen Asphaltstraße gemessen. Bei dem Test wurde ein japanisches Kraftfahrzeug mit vorne eingebautem Motor und Vorderradantrieb mit einer Reifengröße von 185/65R14 benutzt. Die Naßrutschfestigkeit wurde als ein Index zu dem Wert von Vergleichsbeispiel 1 mit 100 entsprechend der folgenden Gleichung (Naßrutschindex) wiedergegeben. Je größer der Index ist, um so besser ist die Naßrutschfestigkeit. (Naßrutschindex) = (Bremsabstandswert von Vergleichsbeisiel 1) ÷ (Bremsabstandswert von Beispiel oder Vergleichsbeispiel) × 100.
  • (Abriebfestigkeit)
  • Ein Reifen mit der erhaltenen Lauffläche wurde auf einem japanischen Kraftfahrzeug mit vorne eingebautem Motor/Vorderradantrieb installiert. Nachdem das Kraftfahrzeug 15.000 km auf einer gepflasterten Straße gefahren war, wurde die gefahrene Distanz, bei welcher die Reifenlauffläche um 1 mm abgenutzt war, verglichen, und der Wert wurde als ein Index zu dem Wert von Vergleichsbeispiel 1 mit 100 entsprechend der folgenden Gleichung (Abriebfestigkeitsindex) wiedergegeben. Je größer der Index ist, um so ausgezeichneter ist die Abriebfestigkeit. (Abriebfestigkeitsindex) = (Wert der gefahrenen Distanz im Beispiel oder Vergleichsbeispiel) ÷ (Wert der gefahrenen Distanz im Vergleichsbeispiel 1) × 100.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 1, bei welchem Zirkoniumsilikat nicht in die mit Siliziumdioxid kompoundierte Gummizusammensetzung einkompoundiert war, und zu Vergleichsbeispiel 2, in welchem eine kleine Menge von Zirkoniumsilikat einkompoundiert war, war der Ausgleich zwischen Abriebfestigkeit, Verarbeitbarkeit, Naßrutschfestigkeit und Abrollwiderstand in den Beispielen 1–2 verbessert, bei welchen die geeignete Menge von Zirkoniumsilikat einkompoundiert worden war.
  • Andererseits waren in Vergleichsbeispiel 3, in welchem eine große Menge von Zirkoniumsilikat einkompoundiert worden war, die Abriebfestigkeit und die Verarbeitbarkeit beträchtlich herabgesetzt, obwohl der Abrollwiderstand und die Naßrutschfestigkeit zugenommen hatten.
  • TABELLE 1
    Figure 00090001
  • TABELLE 2
    Figure 00100001
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung kann das Gleichgewicht zwischen Verarbeitbarkeit, Abriebfestigkeit, Abrollwiderstand und Naßrutschfestigkeit durch Einkompoundieren einer spezifischen Menge von Siliziumdioxid und Zirkoniumsilikat in der Gummizusammensetzung im Vergleich zum Stand der Technik verbessert werden.

Claims (2)

  1. Reifenlauffläche, umfassend eine Gummizusammensetzung, welche wenigstens einen Gummi, ausgewählt aus der aus Diengummis und Naturgummi bestehenden Gruppe, und pro 100 Gew.-Teile dieses Gummis 30 bis 120 Gew.-Teile Siliziumdioxid und 5 bis 40 Gew.-Teile Zirkoniumsilikat, das einen Durchschnittsteilchendurchmesser von höchstens 10 μm hat, umfaßt.
  2. Reifen mit der Lauffläche von Anspruch 1.
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