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DE60201701T2 - Verfahren zum Aufrichten und zur teilweisen Montage einer Verpackung - Google Patents

Verfahren zum Aufrichten und zur teilweisen Montage einer Verpackung Download PDF

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DE60201701T2
DE60201701T2 DE60201701T DE60201701T DE60201701T2 DE 60201701 T2 DE60201701 T2 DE 60201701T2 DE 60201701 T DE60201701 T DE 60201701T DE 60201701 T DE60201701 T DE 60201701T DE 60201701 T2 DE60201701 T2 DE 60201701T2
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DE
Germany
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walls
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envelopes
rigid
packaging
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DE60201701T
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Hubert Ferrari
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Smurfit Socar SA
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Smurfit Socar SA
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  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufrichten und zur teilweisen Montage einer Verpackung aus halbsteifem Material wie zum Beispiel Pappe oder Wellpappe aus einem zuvor zugeschnittenen und aufgestauchtem Zuschnitt.
  • Insbesondere bezieht sie sich auf die Ausbildung einer Verpackung mittels dieses Verfahrens, die eine Vielzahl seitlicher Wandungen aufweist, die durch erste Falzlinien mit einander gelenkig verbunden sind und von denen zumindest einige an mindestens einem ihrer Enden eine als „Umschlag" bezeichnete Klappe aufweisen, die über eine zweite Falzlinie gelenkig mit der angrenzenden Wandung verbunden ist, wobei die zweiten Falzlinien, welche den an einem gleichen Ende angeordneten Klappen zugeordnet sind, in einer gleichen Querebene der Verpackung in der Weise angeordnet sind, dass die umgeschlagenen Klappen im Wesentlichen in dieser Ebene in Kontakt mit benachbarten Klappen angeordnet sind und in dieser Position mittels Einrichtungen, die in der Technik bekannt sind, zusammengefügt und gesichert werden.
  • Bei den Verpackungen, auf die sich dieses Verfahren anwenden lässt, handelt es sich vornehmlich um den allgemeinen Typ amerikanischer Schachteln oder amerikanischer Halbschachteln, um gerade Prismen mit parallelen Kanten und polygonalem Querschnitt oder auch um Schachteln in Form eines Pyramidenstumpfes mit dreieckiger, viereckiger und ganz allgemein vieleckiger Basis, und sie bleiben nach dem Aufrichten an einem ihrer Enden offenen, so dass unmittelbar im Anschluss mit deren Befüllung weitergearbeitet werden kann.
  • Es wurden zwar bereits verschiedene Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung zu diesem Zweck auf diesem technischen Gebiet angeregt, zum Beispiel in der Vorveröffentlichung FR-A-2 770 445, doch ist man immer noch auf der Suche nach einem zuverlässigen Verfahren, das sich leicht durchführen lässt, sogar mit erhöhten Taktzahlen, bei welchem nur leicht verfügbare mechanische Einrichtungen zum Einsatz kommen.
  • Genau diese Aufgabe soll mit der vorliegenden Erfindung gelöst werden, und zu diesem Zweck zielt sie auf die Schaffung eines Verfahrens zum Aufrichten und zur Montage einer Verpackung aus halbsteifem Material wie zum Beispiel Pappe oder Wellpappe von der vorgenannten Art aus einem zuvor zugeschnittenen und aufgestauchtem Zuschnitt ab, die sich dadurch auszeichnet, wobei dieses Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Aufrichten und Montieren der seitlichen Wandungen der Verpackung und Biegen der Umschläge, die an einem gleichen Ende bei bestimmten dieser Wandungen senkrecht zu diesen angeordnet sind, und gegebenenfalls Zusammenfügen dieser Umschläge, wobei das Aufrichten der Verpackung um eine starre bewegliche Konstruktion mit einem Außenquerschnitt erfolgt, welcher zumindest teilweise dem Innenquerschnitt der zu bildenden Verpackung entspricht, wobei sich dieses Verfahren dadurch auszeichnet, dass:
    • – während der Ausführung der verschiedenen Arbeitsschritte die starre Konstruktion zu einer Hin- und Herbewegung zwischen einer ersten Position, in welcher der Ausgangszuschnitt über eine erste Wandung auf einer entsprechenden Fläche der Konstruktion aufliegt, und einer zweiten Position, in welcher zumindest ein Teil der an die erste Wandung angrenzenden Wandungen und die zugeordneten Umschläge, welche an einem gleichen Ende angeordnet sind, die umgeschlagene Position einnehmen, angetrieben wird, die sie bei der aufgerichteten Verpackung besitzen, mit anschließender Rückführung der Konstruktion in die erste Position, in welcher die anderen Wandungen und die anderen zugehörigen Umschläge, die an dem selben Ende angeordnet sind, ebenfalls die umgeschlagene und zusammengefügte Position einnehmen, die sie in der montierten Verpackung besitzen, wohingegen das gegenüber liegende Ende offen bleibt;
    • – wobei zumindest ein Teil der Arbeitsgänge zum Umbiegen und/oder Zusammenfügen während des Durchlaufs der starren Konstruktion zwischen der ersten und der zweiten Position und/oder zwischen der zweiten und der ersten Position unter Beaufschlagung von in ihrer Position fixierten Elementen durchgeführt wird, wobei der Zuschnitt während der Verschiebebewegungen der starren Konstruktion mit diesen Elementen in Berührung kommt;
    • – und wobei nach der Rückführung der starren Konstruktion in die erste Position die Konstruktion festgestellt wird und die aufgerichtete Verpackung durch eine Gleitbewegung bezüglich der Konstruktion freigegeben wird, während auf der starren Konstruktion ein neuer Zuschnitt in Position gebracht wird.
  • Vorteilhafterweise werden während des Durchlaufs von der ersten in die zweite Position zwei an die erste Wandung angrenzende Wandungen bezüglich dieser und ebenso ein an diese erste Wandung angrenzender Umschlag umgeschlagen. Diese Arbeitsgänge können mit Hilfe von in ihrer Position fixierten Führungen ausgeführt werden, gegen welche der Zuschnitt während der Verschiebebewegungen der feststehenden Konstruktion gelangt.
  • Während der Rückführung der starren Konstruktion in die erste Position kann ein an eine der ersten Wandung gegenüber liegende Wandung angrenzender Umschlag in seine endgültige Position umgeschlagen werden und können die an die anderen Wandungen angrenzenden Umschläge anschließend ihrerseits umgeschlagen und gegen die bereits umgeschlagenen Umschläge angelegt werden, damit sie gegebenenfalls fest mit diesen verbunden werden, beispielsweise an zuvor mit Klebstoff versehenen Stellen.
  • Nach Entleerung der auf diese Weise aufgerichteten und montierten Verpackung kann auf der starren Konstruktion ein neuer Zuschnitt aufgesetzt werden und kann dann ein neuer Arbeitszyklus beginnen.
  • Diese Arbeitsgänge sind somit sehr einfach durchzuführen, insbesondere deswegen, weil man eine hin- und hergehende Bewegung der starren Konstruktion ausnutzt, wodurch der Raumbedarf der verwendeten Apparate begrenzt wird und es auch möglich wird, gegebenenfalls zu Elementen wie feststehenden Führungen zurückzugreifen, um bestimmte Wandungen oder bestimmte Umschläge zu einer bestimmten Bewegung zu veranlassen.
  • Nachstehend wird nun eine Art und Weise der Durchführung dieses Verfahrens bei seiner Anwendung bei einer Verpackung mit rechteckigem Querschnitt von der Art einer „amerikanischen Schachtel" beschrieben, doch liegt es für den Fachmann auf der Hand, dass dieses Verfahren bei jeder anderen Art von Verpackungen mit Umschlägen und vieleckigem Querschnitt einsetzbar ist, welche parallele Wandungen aufweisen oder auch nicht.
  • In der nachstehenden Beschreibung wird auf die beiliegenden schematisierten Zeichnungen Bezug genommen, in welchen:
  • 1 eine Ansicht mit der Darstellung der Beförderung des zugeschnittenen und aufgestauchten Kartonzuschnitts, der zur Bildung einer erfindungsgemäßen Verpackung bestimmt ist, von einem Magazin bis zu einer beweglichen starren Konstruktion, die zum Aufrichten der Verpackung bestimmt und dazu ausgelegt ist, die Verpackung in einer hin- und hergehenden Bewegung mitzunehmen;
  • 2 zeigt das Biegen bestimmter Elemente dieses Zuschnitts während der Verschiebung der beweglichen Konstruktion aus ihrer Ausgangsposition in eine zweite Position;
  • 3 bis 6 stellen jeweils vier weitere aufeinander folgende Phasen beim Aufrichten und Montieren der Verpackung dar.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Ausgangszuschnitt 1 aus Wellpappe vier Wandungen 2, 3, 4, 5 auf, die untereinander gelenkig über erste parallele Falzlinien verbunden sind, an deren Enden über Falzlinien, die senkrecht zu den zuvor genannten Falzlinien, als „Umschläge" bezeichnete Klappen gelenkig angesetzt sind, die jeweils mit 6a6b, 7a7b, 8a8b, 9a9b bezeichnet werden und dazu bestimmt sind, senkrecht zu den angrenzenden Wandungen umgeschlagen zu werden.
  • Eine Lasche 10, die als „Kleblasche" bezeichnet wird und die an den freien Rand der Wandung 5 über eine Linie angrenzt, die parallel zu den ersten Falzlinien verläuft, ist dazu bestimmt, gegen die Innenfläche der zum Verschließen vorgesehenen Wandung 2 angeklebt zu werden, welche am anderen Ende des Zuschnitts angeordnet ist. Abweichend hiervon kann die Kleblasche auch an die Wandung 2 angrenzen und gegen die Wandung 5 angeklebt werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, das nachstehend nun erläutert wird, ist zum Aufrichten und Montieren der Wandungen 25 und zum Umschlagen der Klappen 6a9a bestimmt, die an einem Ende dieser Wandungen senkrecht zu diesen angeordnet sind, sowie auch dazu, diese gegebenenfalls zusammenzufügen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Zuschnitt 1, beispielsweise ein Zuschnitt von der vorstehend schon beschriebenen Art, nach seiner Herausnahme aus einem Magazin in allgemein bekannter Weise mechanisch in eine solche Position gebracht, dass eine Fläche 4 des Zuschnitts 1, die zur Bildung einer seitlichen Wandung der künftigen Verpackung bestimmt ist, bezüglich einer starren Konstruktion 11, die mechanisch verschieblich ist, gegenüber einer Fläche der Konstruktion 11 angeordnet wird, die im Wesentlichen die gleiche Form und die gleichen Abmessungen besitzt.
  • Die Fläche 4 des Zuschnitts kann in Berührung mit der entsprechenden Fläche der Konstruktion 11 stehen oder parallel zu dieser angeordnet werden. Der Zuschnitt kann in der gleichen Ebene wie die Fläche 4 angeordnet oder bezüglich der seitlichen Kanten der selben unter Bildung eines mehr oder weniger offenen „U" umgeschlagen werden. Dem Zuschnitt 1 kann diese U-Form mit Hilfe von feststehenden und beweglichen Führungen während dessen Führung bis zur Konstruktion 11 gegeben werden.
  • Wenn sich der Zuschnitt in der Ausgangsposition – hier einer unteren Position – bezüglich der Konstruktion 11 befindet, befinden sich die Klappen 6a9a, 8a9b in der Verlängerung der Wandungen 25, mit welchen sie gelenkig verbunden sind.
  • Die Konstruktion 11 wird zu einer hin- und hergehenden Bewegung angetrieben, die von unten ausgeht und vertikal verlaufen und nach unten zurückführen kann – wie dies bei 2 der Fall ist – oder umgekehrt – oder auch schräg verlaufen kann, und nimmt bei ihrer Bewegung den Zuschnitt 1 über ihre Fläche 4 zwischen zwei Führungen 20 mit, die feststehend oder beweglich sein können, wobei ein eingeengter Raum definiert wird.
  • Wenn die Konstruktion 11 eine zweite Position erreicht – hier eine obere Position – wird die zuvor mit Klebstoff versehene Kleblasche 10 senkrecht zur angrenzenden Wandung 5 umgeschlagen, wohingegen die Wandung 2 gleichzeitig um 90° umgeschlagen wird, damit sie sich gegen die Lasche 10 anlegt (vgl. 3). Diese Arbeitsgänge können mit Hilfe einer beweglichen Führung oder einer Führung von der Art eines Plan- bzw. Querschneiders vorgenommen werden.
  • Die Konstruktion 11 kommt anschließend in ihre Ausgangsposition zurück und der innen liegende Umschlag 6a, welcher dem Umschlag 8a gegenüber liegt, wird bei seiner Bewegung nach unten um 90° aufgerichtet, und zwar mit Hilfe einer feststehenden oder beweglichen Führung, während die außen liegenden Umschläge 7a, 9a, auf die gegebenenfalls zuvor Klebstoff aufgetragen wurde, gegen die Umschläge 6a und 8a (4 und 5) angelegt werden. Bei einer anderen Form der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Sicherung der Umschläge kann auch mit Klebstreifen gewährleistet werden.
  • Wenn die Konstruktion 11 wieder in ihrer Ausgangsposition angekommen ist ( 6), wird die Verpackung, die auf diese Weise aufgerichtet und montiert wurde, wobei ihr den Umschlägen 6a9a gegenüber liegendes Ende in geöffneter Stellung vorliegt, wird dadurch geleert, dass sie bezüglich der festgestellten Konstruktion 11 gleitend verschoben wird, und wird dann zu einer Befüllungsstation weitergeleitet, während anschließend ein neuer Zuschnitt auf die Konstruktion 11 zugeführt wird, damit ein neuer Arbeitszyklus beginnen kann.
  • Die Falzlinien zwischen den Wandungen 2, 3, 4 und 5 und zwischen den Wandungen und den Umschlägen können von einfacher Art sein, wie sie in den Zeichnungen dargestellt sind, oder sie können auch aus mehrfachen parallelen Falzlinien bestehen, wobei sie im Grenzfall einen Abschnitt eines Zylinders definieren können.
  • Das hier beschriebene Verfahren bezieht sich auf eine Verpackung in Form eines Parallelflachs, doch eignet es sich genauso gut auch für Verpackungen mit nur drei Wandungen oder mit mehr als vier Wandungen, wobei die Falzlinien zwischen den Wandungen parallel verlaufen können, wie dies hier beschrieben wurde, oder auch schräg angeordnet sein können, um so einen Raum von allgemein trapezförmiger oder prismenförmiger Ausbildung oder in Form eines Pyramidenstumpfs zu bilden.

Claims (4)

  1. Verfahren zum Aufrichten und zur teilweisen Montage einer Verpackung aus halbsteifem Material wie zum Beispiel Pappe oder Wellpappe aus einem zuvor zugeschnittenen und aufgestauchten Zuschnitt, welche von der Art ist, die eine Vielzahl von seitlichen Wandungen aufweist, die mittels erster Falzlinien mit einander gelenkig verbunden sind und von denen zumindest einige mindestens an einem ihrer Ende eine als „Umschlag" bezeichnete Klappe aufweisen, die über eine zweite Falzlinie mit der angrenzenden Wandung gelenkig verbunden ist, wobei die Falzlinien, welche den Klappen zugeordnet sind, welche an einem gleichen Ende der Wandungen angeordnet sind, dabei in einer gleichen Querebene in der Weise liegen, dass die umgeschlagenen Klappen sich im Wesentlichen in dieser Ebene in Berührung mit angrenzenden Klappen befinden und mit Hilfe von Einrichtungen zum Montieren und Sichern zusammengefügt und gesichert werden, wobei dieses Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Aufrichten und Montieren der seitlichen Wandungen (25) der Verpackung und Biegen der Umschläge (6a9a), die an einem gleichen Ende bei bestimmten dieser Wandungen senkrecht zu diesen angeordnet sind, und gegebenenfalls Zusammenfügen dieser Umschläge, wobei das Aufrichten der Verpackung um eine starre bewegliche Konstruktion (11) mit einem Außenquerschnitt erfolgt, welcher zumindest teilweise dem Innenquerschnitt der zu bildenden Verpackung entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass: – während der Ausführung der verschiedenen Arbeitsschritte die starre Konstruktion (11) zu einer Hin- und Herbewegung zwischen einer ersten Position, in welcher der Ausgangszuschnitt (1) über eine erste Wandung auf einer entsprechenden Fläche der Konstruktion aufliegt, und einer zweiten Position, in welcher zumindest ein Teil der an die erste Wandung angrenzenden Wandungen (3, 4, 5) und die zugeordneten Umschläge (8a), welche an einem gleichen Ende angeordnet sind, die umgeschlagene Position einnehmen, angetrieben wird, die sie bei der aufgerichteten Verpackung besitzen, mit anschließender Rückführung der Konstruktion (11) in die erste Position, in welcher die anderen Wandungen (2) und die anderen zugehörigen Umschläge (6a, 7a, 9a), die an dem selben Ende angeordnet sind, ebenfalls die umgeschlagene und zusammengefügte Position einnehmen, die sie in der montierten Verpackung besitzen, wohingegen das gegenüber liegende Ende offen bleibt; – wobei zumindest ein Teil der Arbeitsgänge zum Umbiegen und/oder Zusammenfügen während des Durchlaufs der starren Konstruktion (11) zwischen der ersten und der zweiten Position und/oder zwischen der zweiten und der ersten Position unter Beaufschlagung von in ihrer Position fixierten Elementen durchgeführt wird, wobei der Zuschnitt während der Verschiebebewegungen der starren Konstruktion mit diesen Elementen in Berührung kommt; – und wobei nach der Rückführung der starren Konstruktion (11) in die erste Position die Konstruktion festgestellt wird und die aufgerichtete Verpackung durch eine Gleitbewegung bezüglich der Konstruktion freigegeben wird, während auf der starren Konstruktion ein neuer Zuschnitt in Position gebracht wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Durchlaufs von der ersten in die zweite Position zwei an die erste Wandung (4) angrenzende Wandungen (3, 5) bezüglich dieser und ebenso ein an diese erste Wandung angrenzender Umschlag (8a) umgeschlagen werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Konstruktion (11) in der zweiten Position festgestellt wird, damit sie die anderen Wandungen (2) dort in ihre endgültige Position führt und eine Lasche (10) zum Angrenzen an eine benachbarte Wandung (2) unter den anderen Wandungen veranlasst.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass während des Rücklaufs der starren Konstruktion in die erste Position ein Umschlag (6a), der an eine der ersten Wandung (4) gegenüber liegende Wandung (2) angrenzt, in die endgültige Position umgeschlagen wird und die an die anderen Wandungen angrenzenden Umschläge (3, 5) anschließend ihrerseits umgeschlagen und gegen die bereits umgeschlagenen Umschläge (6a, 8a) angelegt werden, damit sie gegebenenfalls fest mit diesen verbunden werden.
DE60201701T 2001-05-11 2002-05-06 Verfahren zum Aufrichten und zur teilweisen Montage einer Verpackung Expired - Lifetime DE60201701T2 (de)

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