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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schaltermechanismus
und im Einzelnen, aber nicht ausschließlich, auf einen Schaltermechanismus der
mit einem Seil betätigt
werden kann, um die Energiezufuhr für z.B. kinetische Maschinenanlagen
zu steuern.
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Bekannte
seilbetätigte
Schaltermechanismen umfassen einen Sicherheitsschalter, der daran angepasst
ist, in der Nähe
einer Maschine eingepasst zu werden und einen Betätiger der
mit dem Schalter verbunden ist und betätigbar durch ein Seil, um die
elektrische Energiezufuhr auszuschalten, wenn das Seil gezogen oder
entspannt wird. Sicherheitsschalter dieser Bauart haben ein Gehäuse, in welchem
sie montiert sind, wobei der Schalter betätigbar ist, um zwischen ersten
und zweiten Zuständen
zu schalten, wobei der erste Zustand z.B. einem Paar An-Zustand
entspricht und der zweite Zustand einem Paar Aus-Zustand entspricht.
Eine Nocke ist innerhalb des Gehäuses
montiert, wobei die Nocke eine Nockenoberfläche vorgibt, gegen welche ein Nockenfolger
aufliegt. Eine Verschiebung der Nocke verursacht eine Verschiebung
des Nockenfolgers, um den Schalter zu betätigen.
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Im
bekannten Schalter, welcher in US-Patent Nr. 5,665,947 beschrieben
ist, ist die Nocke durch eine Seitenoberfläche einer axial verschiebbaren Welle
vorgegeben. Der Nockenfolger weist die Gestalt einer Kugel auf,
welche gegen die Seite der Welle vorgespannt ist und ein Schalterbetätigungsbauteil,
welches auswärts
relativ zum Gehäuse
gedrückt wird,
um im Kontakt mit dem Schalter vorzuspringen. Die Anordnung ist
derartig, dass ein mechanischer Schnappbetätigungsmechanismus erzielt
wird, welcher den Nockenaufbau in Position verriegelt, um den Schalterbetätiger in
einer ausgestreckten Position nach axialer Verschiebung der Welle
entweder als Folge vom Ziehen der Welle nach außen relativ zum Gehäuse als
Ergebnis von Spannung zu halten, welche auf ein Kabel, das fest
mit der Welle verbunden ist, ausgeübt wird, oder als Folge davon,
dass das Kabel getrennt wird. Demnach ist die Welle aus einer Zwischenlage
verschiebbar, in welcher der Schalter einer der ersten und zweiten
Zustände
einnimmt und Lagen, die in jeder Richtung relativ zur Zwischenlage verschoben
sind, in welcher der Schalter sich in dem anderen der zwei Zustände befindet.
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Die
Anordnung, welche in US-Patent Nr. 5,665,947 beschrieben ist, arbeitet
zufriedenstellend, jedoch ist die Gesamtgröße des Mechanismus relativ groß, angesichts
der Tatsache, dass Bauteile, welche als Ergebnis von axialer Bewegung
der Welle verschoben werden, auf der Seite dieser Welle angeordnet
sind. Ferner, obwohl beansprucht ist, dass der beschriebene Mechanismus
Schnappaktionen bereitstellt, muss beim Einrichten der verschiedenen Bauteile
sehr vorsichtig vorgegangen werden, so dass das System immer zuverlässig arbeitet.
Es ist natürlich
wichtig, dass falls die Welle in eine Lage verschoben wird, in welcher
eine zugeordnete Maschine abgeschaltet wird, in dem z.B. sanft am
Seil gezogen wird, das Freigeben des Seils sich nicht derartig auswirkt,
dass die Welle in eine Lage zurückkehrt,
in welcher die Maschine wieder unter Energie gesetzt wird.
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Die
internationale Patentanmeldung Nr. WO 97/20334 beschreibt einen
Schaltermechanismus gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, in welchem axiale Verschiebungen der Welle, welche
mit einem Seil verbunden ist, verwendet werden, einen Drehhebel
relativ zu einer Nockenoberfläche
zu verschieben, welche durch das Gehäuse des Schaltermechanismus
vorgegeben wird. Dies verstärkt
wirksam den Betrag von axialen Verschiebungen der Welle, um es einfacher
zu machen eine Sprungmechanik anzuordnen, um die Nocke rasch zu
rotieren sobald eine relativ kleine Verschiebung der Welle aufgetreten
ist. Die Positionierung eines drehbar montierten Hebels und einer
Nockenoberfläche
auf einer Seite der Betätigungswelle
benötigt
jedoch ein relativ großes
Gehäuse,
um all die Bauteile aufzunehmen.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Schaltermechanismus
bereitzustellen, welche in Verbindung mit einer Seilschalteranordnung
verwendet werden kann und welcher sowohl kompakt als auch zuverlässig ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Schaltermechanismus bereitgestellt, der ein Gehäuse umfasst,
einen Schalter, der innerhalb des Gehäuses angebracht ist, wobei
der Schalter betätigbar
ist, um zwischen ersten und zweiten Zuständen zu schalten, eine Nocke,
die innerhalb des Gehäuses
montiert ist, um eine vorbestimmte Nockenachse herum zu rotieren,
wobei die Nocke eine Nockenoberfläche vorgibt, einen Nockenfolger,
der innerhalb des Gehäuses
angebracht ist, wobei der Nockenfolger gegen die Nockenoberfläche aufliegt,
so dass eine Rotation der Nocke eine Verschiebung des Nockenfolgers
veranlasst, um den Schalter zu aktivieren, und eine Betätigungswelle,
welche angebracht ist, um axial verschiebbar innerhalb des Gehäuses zu
sein, wobei die Betätigungswelle
mechanisch mit der Nocke gekoppelt ist, so dass eine axiale Verschiebung der
Welle die Nocke dazu veranlasst sich um ihre Achse zu drehen, wobei
die Betätigungswelle
in einer zwischenliegenden axialen Lage positionierbar ist, in welcher
die Nocke sich in einer vorbestimmten Rotationsposition befindet,
so dass der Nockenfolger eine Position einnimmt, in welcher der
Schalter den ersten Zustand einnimmt, Verschiebung der Betätigungswelle
aus der Zwischenlage, wenn sich die Nocke in ihrer vorgegebenen
Lage befindet, die Nocke so verdreht, dass der Nockenfolger den
Schalter dazu veranlasst, seinen zweiten Zustand einzunehmen, die Nokkenachse
quer zur Verschiebungsrichtung der Betätigungswelle ist, gekennzeichnet
dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungswelle erste und zweite
Grenzoberflächen
vorgibt, wobei die erste Grenzoberfläche auf der Nocke aufliegt
und deren Rotation veranlasst, wenn die Betätigungswelle aus der Zwischenposition
in eine Richtung verschoben wird, und die zweite Grenzoberfläche auf
der Nocke aufliegt und der Rotation veranlasst, wenn die Betätigungswelle
aus der Zwischenlage in die andere Richtung verschoben wird.
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Ein
der Nocke benachbartes Ende der Betätigungswelle kann erste und
zweite Arme vorgeben, die sich auf gegenüberliegenden Seiten der Nocke erstrecken,
wobei der erste Arm eine erste Grenzoberfläche vorgibt und der zweite
Arm eine zweite Grenzoberfläche
vorgibt. Jeder Arm kann weitere Grenzoberflächen vorgeben, wobei die weiteren Grenzoberflächen die
Rotation der Nocke zur vorbestimmten Rotationsposition behindern,
außer
wenn sich die Betätigungswelle
in der Zwischenlage befindet. Die Arme können durch einen Gabelbauteil
vorgegeben werden, welches trennbar von einem Wellenbauteil ist,
aber axial von diesem gehemmt wird. Die Nockenrotationsachse ist
bevorzugt mit einer Achse ausgerichtet entlang welcher eine Betätigungswelle
verschiebbar ist. Demnach kann ein sehr kompakter Gesamtmechanismus
bereitgestellt werden, mit allen aktiven Bauteilen in Reihe.
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Eine
Schnappaktionsbetätigung
kann erreicht werden, indem ein Bauteil bereitgestellt wird, welches
gegen die Nocke in einer Richtung quer zur Nockenachse vorgespannt
ist, und indem das Bauteil so angeordnet wird, dass es gegen die
Seite der Nocke aufliegt, die so geformt ist, dass wenn sich die Nocke
in einer vorbestimmten Rotationsposition befindet, die Vorspannungsrichtung
mit der Nockenachse ausgerichtet ist, und derartig, dass nach Rotation der
Nocke aus der vorbestimmten Rotationsposition heraus das Bauteil
ein Drehmoment auf die Nocke in einer Richtung ausübt, um diese
Richtung zu erhöhen.
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Vorausgesetzt,
dass die Nockenachse quer zur Achse der Betätigungswelle ist, kann sich
ein Ende der Nocke außerhalb
des Gehäuses
erstrecken, damit ermöglicht
wird, dass dieses Ende gegriffen werden kann, um ein Drehmoment
auszuüben, um
die Nocke manuell zu rotieren.
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Das
Gehäuse
kann drei Abschnitte umfassen, wobei jeder Abschnitt jeweils entweder
die Betätigungswelle,
die Nocke oder den Schalter aufnimmt. Die Betätigungswelle erstreckt sich
in den Abschnitt hinein, welcher die Nocke auf nimmt, und der Nockenfolger
erstreckt sich vom Schalter in den Abschnitt hinein, der die Nocke
aufnimmt.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun als Beispiel mit Bezug auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben werden, in welchen:
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1 eine perspektivische Ansicht
einer Seilschalteranordnung in Übereinstimmung
mit der Erfindung zeigt;
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2 eine Explosionsansicht
von Bauteilen der Anordnung aus 1 zeigt;
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3 eine weitere Explosionsansicht
von Bauteilen der Anordnung aus 1 zeigt;
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4 eine perspektivische Ansicht
von internen Bauteilen der Anordnung aus 1 zeigt;
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5 eine Ansicht von unten
auf eine Betätigungsgabel,
die in 4 gezeigt ist,
zeigt;
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6 eine perspektivische Ansicht
einer Betätigungsgabel
aus 5 von oben gesehen
zeigt;
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7 eine perspektivische Ansicht
der Betätigungsgabel
aus 5 von unten gesehen
zeigt;
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8 eine Ansicht einer rotierbaren
Nockenwelle, gezeigt in 4,
zeigt;
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9 einen Schnitt entlang
der Linie 9–9
aus 8 zeigt;
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10 einen Schnitt entlang
der Linie 10–10 aus 8 zeigt;
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11 eine Explosionsansicht
der Nockenwelle aus 8 zeigt
und einen Rücksetzknauf
, welcher im Betrieb die Nockenwelle erfasst; und
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12 eine Explosionsansicht
der Nockenwelle aus 8 und
deren Gehäuse
und damit verbundenen Bauteilen zeigt.
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Mit
Bezug auf 1, beinhaltet
die Anordnung ein metallisches Öhr 1 zur
Anbringung eines Seils (nicht gezeigt). Das Öhr 1 ist an einer
Welle befestigt (nicht gezeigt in der Ansicht von 1), welche durch eine nachgiebige Schutzmanschette 2 in einen
ersten Gehäuseabschnitt 3 durchtritt.
Das Gehäuse 3 gibt
ein Fenster vor, welches mit einer durchsichtigen Abdeckung 4 ausgestattet
ist, um die Beobachtung der Bewegung der Bauteile innerhalb des Gehäuses 3 durch
dieses Fenster zu erlauben. Ein zweiter Gehäuseabschnitt 5 nimmt
eine Betätigungsnockenwelle
(nicht gezeigt in der Ansicht von 1) auf,
welche von einem Rücksetzknauf 6 erfasst
wird, der sich außerhalb
des Gehäuses 5 erstreckt.
Gehäuse 3 und 5 sind
mit einem dritten Gehäuseabschnitt 7 verbunden,
welcher im Betrieb eine Schalteranordnung von bekannter Bauart aufnimmt
(nicht gezeigt in der Ansicht von 1).
Das Schaltergehäuse 7 weist
einen Deckel 8 auf, der in seiner Position durch Bolzen 9 gesichert
wird. Die Gehäuse 3, 5 und 7 werden
aneinander durch Bolzen 10 befestigt.
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Mit
Bezugnahme auf 2, ist
der nachgiebige Stöpsel 2 bereitgestellt,
um eine Kabeleingangsöffnung
im Schaltergehäuse 7 zu
blockieren. In Verwendung werden Kabel durch Öffnungen, die in den Stöpsel 11 geschnitten
sind, gedrückt
und mit einer Schalteranordnung verbunden (nicht in 2 gezeigt), welche sich innerhalb des
Schaltergehäuses 7 befindet.
Eine Gabel 12, welche axial verschiebbar ist, mit dem Öhr 1 erstreckt
sich von dem Federgehäuse 3,
um in das Betätigungsgehäuse 5 einzugreifen.
Ein Nockenfolgerplungerkolben 13 ist zwischen dem Betätigungsgehäuse 5 und
dem Schaltergehäuse 7 angeordnet,
um axiale Bewegung zwischen dem Betätigungsgehäuse 5 und der Schalteranordnung zu übertragen,
welcher in Verwendung innerhalb des Schaltergehäuses 7 montiert ist.
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Mit
Bezugnahme auf 3 zeigt
diese in größeren Einzelheiten
den Aufbau des Federgehäuses 3.
Das Öhr 1 gibt
eine Nut 14 vor, in welcher eine sich radial erstreckende
Lippe 15, welche an einem Ende der nachgiebigen Schutzmanschette 2 vorgegeben
ist, eingreift, um eine Dichtung auszubilden. Das andere Ende der
Schutzmanschette 2 ist allgemein zylindrisch und greift
im Betrieb über
eine zylindrische Erweiterung 16, welche durch das Federgehäuse 3 vorgegeben
wird. Das Öhr 1 ist
mit einer Mutter und einer Beilegscheibe mit einem Ende der Welle 17 verbunden,
welches mit einem Gewinde ausgestattet ist, wobei das andere Ende
der Welle 17 einen quadratischen Flansch 18 vorgibt.
Die Welle 17 und Gabel 12 geben zusammen eine
Nockenbetätigungswelle
vor. Wie weiter unten im größeren Detail beschrieben
wird, greift der Flansch 18 in die Gabel 12 ein,
so dass die zwei Bauteile axial miteinander verriegelt sind, wobei
eine Druckfeder 19 um die Welle 17 herum angeordnet
ist, und zwischen dem Gehäuse 3 und
der Gabel 12, so dass das Öhr 1 in Richtung des
Gehäuses 3 durch
die Feder vorgespannt ist. Eine Flachdichtung 20 ist bereitgestellt,
um die Verbindung zwischen dem Federgehäuse 3 und dem Betätigungsgehäuse 5 abzudichten.
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Mit
Bezugnahme auf 4, veranschaulicht diese
Bauteile, welche innerhalb der drei Gehäuseabschnitte 3, 5 und 7 aufgenommen
werden. Der Rücksetzknauf 6 greift
in ein Ende der Nockenwelle 21 ein, gegen welches der Plungerkolben 13 anliegt. Die
Nockenwelle 21 befindet sich zwischen zwei Fingern, welche
durch die Gabel 12 vorgegeben werden, und wird durch ein
erstes Bauteil 22 betätigt, welches
gegen die Nockenwelle 21 durch eine Kompressionsfeder vorgespannt
ist, die sich zwischen dem ersten Bauteil 22 und einen
zweiten Bauteil 23 befindet. Das Bauteil 22 wird
in Eingriff mit dem Betätigungsgehäuse 5 (2) gehalten, wie in größerem Detail
unten beschrieben wird. Der Plungerkolben 13 befindet sich
benachbart einem Betätigungsplunger 24,
einer Schalteranordnung 25, welche im Betrieb innerhalb
des Schaltergehäuses 7 (2) durch Bolzen 26 gesichert
wird.
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In
der Position der Bauteile, die in 4 gezeigt
wird, ist der Plungerkolben 13 vom Plunger 24 zurückgezogen.
Falls jedoch die Gabel 12 in eine von beiden axialen Richtungen
bewegt wird, als Ergebnis der Bewegung des Öhrs 1, wird die Nockenwelle 21 aus
ihrer gezeigten Position verdreht werden, wobei sie den Plungerkolben 13 in
Kontakt mit dem Plunger 24 verschiebt und dadurch Kontakte,
welche innerhalb der Schalteranordnung 25 montiert sind,
dazu veranlasst zu schalten. Das detaillierte Zusammenwirken der
Bauteile, welches die Verdrehung der Nockenwelle 21 veranlasst,
wird nun mit Bezug auf 5 bis 12 beschrieben werden.
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Unter
Bezugnahme auf 5, 6 und 7 wird der detaillierte Aufbau der Gabel 12 veranschaulicht. Ein
Ende der Gabel gibt einen rechteckigen Schlitz 27 vor,
in welchen der quadratische Flansch 18, welcher am Ende
der Welle 17 montiert ist, eingeschoben werden kann, so
dass die Welle 17 innerhalb einer offenen Seitenbohrung 28 aufgenommen
wird. Demnach können
bei geeigneter Betätigung
der Welle 17 relativ zur Gabel 12 diese beiden
Bauteile miteinander in Eingriff gebracht werden, so dass sie sich in
axialer Richtung als ein einzelner Körper bewegen. Wie gezeigt in 6, wird an den Seiten der
Gabel entfernt vom Schlitz 27 ein pfeilkopfförmiger Vorsprung 29 vorgegeben,
wobei dieser Vorsprung so positioniert ist, dass er unterhalb des
Fensters 4 (siehe 1)
sichtbar ist. Demnach kann die axiale Position der Gabel relativ
zum Federgehäuse 3 exakt
visuell beurteilt werden, indem einfach durch das Fenster 4 gesehen
wird.
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Das
andere Ende der Gabel stützt
zwei Arme ab, welche Grenzoberflächen 30, 31, 32a und 32b vorgeben,
welche bedeutsam sind, um die Verdrehung der Nockenwelle zu kontrollieren.
Die erste Grenzoberfläche 30 agiert
um Kraft auf die Nokkenwelle auszuüben, wenn die Welle 17 (4) nach rechts in 4 bewegt wird, die zweite
Grenzoberfläche 31 übt Kraft
auf die Nockenwelle aus, wenn sich die Welle 17 nach links
in 4 bewegt, und die
weitere Grenzoberfläche 32a behindert
die Verdrehung der Nockenwelle bei dem Ereignis, dass die Nokkenwelle
verschoben wurde, als Ergebnis davon, dass die Welle 17 in 4 nach links verschoben
wurde und nicht zurückgezogen
wurde, z.B. durch Spannen eines Seils, welches am Öhr 1 befestigt
ist. Die weitere Grenzoberfläche 32b dient
einem ähnlichen Zweck,
wenn die Welle 17 in die Gegenrichtung verschoben wurde.
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Mit
Bezugnahme auf 8, 9, 10 und 11, wird
der detaillierte Aufbau der Nokkenwelle 21 nun beschrieben
werden. Die Nockenwelle 21 besteht aus drei Abschnitten,
das sind Kopf 33, auf welchen der Rücksetzknauf 6 (1, 4 und 11)
eingreift, ein zentraler Abschnitt, welcher eine Kante 34 vorgibt, die
einem feder vorgespannten Bauteil 22 (4) gegenüberliegt, und ein Grundabschnitt,
welcher eine zentrale Nabe 35 vorgibt.
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9 zeigt einen Schnitt durch
den Grundabschnitt, welcher eine Ausnehmung 36 zeigt, welche
in der Orientierung, welche in 4 gezeigt ist,
so ausgerichtet ist, um das Ende des Plungerkolbens 13 aufzunehmen.
Vorspringend von der Nabe 35 sind zwei Nocken, die Oberflächen 37 und 38 vorgeben.
In der Ausrichtung der Nockenwelle 21, die in 4 gezeigt ist, liegt die
Oberfläche 37 der
Oberfläche 31 gegenüber, welche
durch die Gabel vorgegeben wird, und die Oberfläche 38 liegt der Oberfläche 30 gegenüber, welche
durch die Gabel vorgegeben wird. Wie höchst bereitwillig aus 5 erkannt werden kann, sind
die Oberflächen 30 und 31 in
axialer Richtung versetzt, so dass eine axiale Verschiebung der
Gabel in kleinem Ausmaß angepasst
werden kann, ohne dass irgendeine Kraft auf die Nokkenwelle ausgeübt wird.
Die Oberfläche 38 erstreckt
sich von einer Ecke 39, wobei diese Ecke dazu bestimmt ist,
entlang der Oberfläche 32a der
Gabel zu passieren, falls die Oberfläche 31 auf die Gabel
die Nockenwelle 21 drückt,
um sie dazu zu veranlassen sich in Richtung des Pfeils 40 in 9 zu drehen.
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Mit
Bezugnahme auf 10, zeigt
diese die Kante 34 auf dem zentralen Abschnitt der Nockenwelle
und die Ausnehmung 36, welche den schalterbetätigten Plungerkolben 13 aufnimmt
(4). In der Ausrichtung
der Nockenwelle, die in 4 gezeigt ist,
sind zwei flache Oberflächen 41 und 42,
die sich im rechten Winkel von der Kante 34 erstrecken,
jede um 45° zur
Achse der Welle 17 geneigt. Druck wird auf die Kante 34 über das
federvorgestandene Bauteil 22 ausgeübt, aber kein wesentliches
Drehmoment wird ausgeübt,
weil die Federkraft durch die Drehachse der Nockenwelle 21 gerichtet
ist. Falls jedoch die Nockenwelle 21 aus der Lage verdreht
wird, welche in 4 gezeigt
ist, wird die Nockenwelle 21 in ihrer Verdrehung angetrieben,
werden als Ergebnis der Federkraft (welche durch die Kante 34 ausgeübt wird),
welche nicht länger
durch die Rotationsachse der Nockenwelle gerichtet ist. Als Folge,
wird die Nockenwelle 21 in eine Position einschnappen,
in welcher einer der Oberflächen 41 und 42 flach
gegen das Bauteil 22 anliegt. In solch einer Ausrichtung
wird der schalterbetätigende
Plungerkolben nicht länger von
der Ausnehmung 36 aufgenommen und als Ergebnis wird der
Plungerkolben 13 axial gegen den Plunger 24 der
Schalteranordnung 25 verschoben werden (4).
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Mit
Bezugnahme auf 12, zeigt
diese eine Nockenwellenanordnung in größerem Detail. Die Nockenwelle 21 ist
in eine erste Bohrung 43, vorgegeben durch das Betätigungsgehäuse 5 eingefügt. Eine
Buchse 44 stellt ein sicheres Lager für die Basis der Nockenwelle
bereit und der Rücksetzknauf 6 wird in
einer vertieften Kante aufgenommen, die um die Öffnung der Bohrung 43 herum
ausgebildet ist. Eine zweite Bohrung 45 nimmt das Bauteil 22 auf,
welches verschiebbar gegen den zentralen Abschnitt der Nockenwelle
ist, unter der Wirkung einer Kompressionsfeder 46. Ein
Endabschnitt des Bauteils 23 ist mit einem Gewinde versehen
(nicht gezeigt), so dass es in einen mit einem Gewinde versehenen
(nicht gezeigt) Abschnitt der Bohrung 45 geschraubt werden
kann, um einen geeigneten Grad von Druck auf der Feder 46 aufrecht
zu erhalten. Eine dritte Bohrung 47 nimmt die Arme auf,
die durch die Gabel 12 vorgegeben werden (5 bis 7),
um es den Oberflächen 30 und 31,
welche durch die Gabel vorgegeben werden, zu gestatteten, gegenüber den
Oberflächen 37 und 38 der
Nockenwelle 21 positioniert zu werden. Beim Zusammenbau
ist es notwendig die Nockenwelle 21 so zu positionieren,
dass das Glied der Gabel vorgebenden Oberfläche 30 um die Seite
der Nocke herum gedrückt
werden kann, von welcher sich die Oberfläche 37 erstreckt.
Mit der so eingefügten
Gabel wird es dann nicht möglich
sein, den Rücksetzknauf
zurück in
die Lage zu drehen, welche in 4 gezeigt
ist, weil die Oberfläche 32a,
welche durch die Gabel vorgeben wird, eine Behinderung für die Ecke 39 der
Nockenwelle darstellen wird. Lediglich nachdem die Gabel zurückgezogen
wurde, kann der Rücksetzknauf 6 in
die Lage verdreht werden, welche in 4 gezeigt ist.
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Wie
in 12 gezeigt, wird
eine Flachdichtung 48 bereitgestellt, um eine Dichtung
zwischen dem Betätigungsgehäuse 5 und
dem Schaltgehäuse 7 auszubilden.
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Wenn
die drei Gehäuseabschnitte
miteinander verbunden sind, kann der Gesamtaufbau auf einer Stützoberfläche montiert
werden, und das Öhr 1 kann
mit einem Seil verbunden werden. Wenn das Seil entspannt ist, wird
das Öhr 1 in
Richtung des Federgehäuses 3 verschoben
werden und veranlasst dabei die Oberfläche 31 der Gabel gegen
die Oberfläche 38 der
Nockenwelle 21 zu drücken.
Dies wiederum veranlasst die Nockenwelle 21 sich in der Richtung
weg von der Oberfläche 31 zu
verdrehen. Dies zwingt den Plungerkolben 13 weg von der
Achse der Nockenwelle 21, der dabei die Schalteranordnung
betätigt
und die zugeordnete Ausrüstung
abschaltet. Falls dann ein Versuch unternommen wird, den Rücksetzknopf
in die Lage zu drehen, die in 4 gezeigt
ist, ohne zunächst
die Gabel 12 zurück zu
ziehen, wird die Nockenecke 39 gegen die Oberfläche 32a gedrückt und
weitere Verdrehung des Rücksetzknaufs
wird verhindert. Falls jedoch dann Spannung auf das Seil ausgeübt wird,
um die Gabel zurück
zu dem Punkt zu drehen, an welchem die Oberfläche 32a frei von der
Nockenecke 39 gezogen wird, kann der Rücksetzknauf dann verdreht werden. Falls
danach die Seilspannung weiter erhöht wird, wird die Oberfläche 30 der
Gabel dazu gebracht gegen die Oberfläche 37 der Nockenwelle 21 anzuliegen,
was die Nockenwelle wiederum dazu veranlasst, sich aus der Position
weg zu drehen, welche in 4 gezeigt
ist. Der Plungerkolben 13 wird wiederum aus der Ausnehmung 36 verschoben,
wodurch er die zugeordnete Anlage abschaltet.