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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung zur Übertragung
von Gegenständen von
einer allgemein horizontalen Förderfläche auf eine
mehrerer vertikal beabstandeter Förderflächen und insbesondere eine
Hochgeschwindigkeitsumleitvorrichtung mit hoher Kapäzität, die Gegenstände mit einem.
im Wesentlichen kontinuierlichen Durchsatz von einem ersten Förderabschnitt
auf einen von zwei vertikal beabstandeten Förderabschnitten überträgt.
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Bei
Systemen zur Handhabung von Gegenständen, einschließlich Systemen
zur Handhabung von Gepäckstücken, werden
Gegenstände
entlang Förderflächen, wie
sie zum Beispiel durch Bänder, Rollen
oder dergleichen. bereitgestellt werden, und entlang einer Förderstrecke
befördert,
die eine oder mehrere abwechselnde Förderstrecken zum Sortieren
der zu handhabenden Gegenstände
enthalten kann. Zur Umlenkung oder Umleitung von Gegenständen zu
den verschiedenen Förderstrecken
enthalten Systeme zur Handhabung von Gegenständen in der Regel an jeder
Sortierstelle Umleitvorrichtungen, wie zum Beispiel Horizontal-
oder Vertikalumleitvorrichtungen. Diese Umleitvorrichtungen lenken
den Fluss der Gegenstände
von einer Förderstrecke
zur anderen um die Gegenstände,
wie oben erwähnt,
zu sortieren. Bisher haben Vertikalumleitvorrichtungen in der Regel
noch keinen Hochgeschwindigkeitsdurchfluss erreicht, da sie in der
Regel erfordern, dass die auf den Fördereinrichtungen beförderten Pakete
voneinander beabstandet sind, damit die Umleitvorrichtung Zeit genug
hat, sich zwischen den gewünschten
Förderflächen der
Förderabschnitte
auszurichten. Infolgedessen ist die Geschwindigkeit der Paketsortierung
nicht optimiert.
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Folglich
besteht Bedarf an einer Hochgeschwindigkeitsumleitvorrichtung, die
die Förder-
und Sortiergeschwindigkeit eines Systems zur Handhabung von Gegenständen durch
Erhöhen
der Geschwindigkeit, mit der die Umleitvorrichtung den Gegenstandsstrom
lenken kann, erhöht.
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KURZE DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Vertikalumleiteinrichtung bereit,
die den Fluss von Gegenständen
schnell und gezielt von einer ersten allgemein horizontalen Fläche zu einer
von zwei vertikal beabstandeten Förderflächen leitet, um die Sortiergeschwindigkeit
und somit die Fördergeschwindigkeit
eines Systems zur Handhabung von Gegenständen zu erhöhen.
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Gemäß einer
Ausführung
der Erfindung enthält
eine Umleiteinrichtung einen Rahmen und eine von diesem gestützte erste
und zweite angetriebene Förderfläche. Die
Förderflächen sind
jeweils so ausgeführt,
dass sie sich zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position
bewegen können,
wobei die erste Förderfläche um ihr
Eingangsende und die zweite Förderfläche um ihr
Ausgangsende geschwenkt werden, wenn sie zwischen ihrer jeweiligen ersten
und zweiten Position geschwenkt werden. In der ersten Position sind
die Förderflächen aufeinander
ausgerichtet, um eine erste Förderstrecke
zum Transport von Gegenständen
von einer ersten Fördereinrichtung
zu einer zweiten Fördereinrichtung
zu definieren. In der zweiten Position definieren die Förderflächen zwei
getrennte Förderstrecken,
wobei die erste angetriebene Förderfläche zwischen
der ersten Fördereinrichtung
und einer unter der zweiten Fördereinrichtung
angeordneten dritten Fördereinrichtung
ausgerichtet wird, um Gegenstände
zur dritten Fördereinrichtung
umzuleiten, und wobei die zweite angetriebene Förderfläche allgemein horizontal auf die
zweite Fördereinrichtung
ausgerichtet wird.
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Gemäß einem
Aspekt stellen die angetriebenen Bänder die Förderflächen bereit. Gemäß einem weiteren
Aspekt wird mindestens eines der Bänder durch eine motorisierte
Rolle angetrieben.
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Gemäß anderen
Aspekten werden die Förderflächen im
Wesentlichen gleichzeitig bewegt, wenn sie zwischen ihrer ersten
und zweiten Position bewegt werden. Darüber hinaus können die
Bänder kontinuierlich
angetrieben werden, um den Fluss von Gegenständen entlang der Förderstrecke
aufrechtzuerhalten.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt wird die erste angetriebene Förderfläche an ihrem Eingangsende durch
eine motorisierte Rolle angetrieben, wobei die erste angetriebene
Förderfläche um die
Schwenkachse der motorisierten Rolle geschwenkt wird, wenn die erste
angetriebene Förderfläche zwischen
ihrer ersten und zweiten Position bewegt wird. Gemäß einem
anderen Aspekt treibt eine motorisierte Rolle am Ausgangsende die
zweite angetriebene Förderfläche an,
wobei die zweite angetriebene Förderfläche um die
Schwenkachse der motorisierten Rolle der zweiten angetriebenen Förderfläche geschwenkt
wird, wenn die zweite angetriebene Förderfläche zwischen ihrer ersten und
zweiten Position bewegt wird.
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Gemäß einem
anderen Aspekt enthält
die Umleiteinrichtung einen ersten und einen zweiten Förderabschnitt,
die die erste bzw. die zweite angetriebene Förderfläche enthalten. Der erste und
der zweite Förderabschnitt
sind miteinander verbunden, wodurch eine Schwenkbewegung einer der
Förderabschnitte
eine Schwenkbewegung des anderen Förderabschnitts einleitet, um
dadurch die Förderflächen zwischen
ihrer jeweiligen ersten und zweiten Position zu bewegen.
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Gemäß anderen
Aspekten schwenken der erste und der zweiten Förderabschnitt um das Eingangsende
bzw. das Ausgangsende, wenn die Förderflächen zwischen ihrer ersten
und zweiten Position geschwenkt werden.
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Gemäß noch weiteren
Aspekten enthält
sowohl der erste als auch der zweite Förderabschnitt auf einander
gegenüberliegenden
Seiten ihrer jeweiligen Förderfläche voneinander
beabstandete Seiten, die Führungen
für auf
den Förderflächen beförderte Gegenstände bereitstellen.
Zum Beispiel können
die Seiten allgemein vertikale Seiten umfassen. Des Weiteren stellen
die Seiten im Wesentlichen durchgehende Führungsflächen bereit, wenn sich die
Förderflächen in
ihrer ersten Position und/oder in ihrer zweiten Position befinden.
Zur Minimierung der Behinderung zwischen den Seiten, wenn die Förderflächen zwischen
ihrer ersten und zweiten Position bewegt werden, enthält mindestens
ein Paar der Seiten flexible Platten. Vorzugsweise enthält jede
der Seiten eine flexible Platte, um die Behinderung zwischen den
Seiten auf ein Minimum zu reduzieren.
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Gemäß einer
anderen Ausführung
der Erfindung enthält
eine Umleiteinrichtung einen Rahmen und einen ersten und einen zweiten
Förderabschnitt, die
von dem Rahmen schwenkbar gestützt
werden, wobei jeder Förderabschnitt
eine angetriebene Förderfläche aufweist.
Die Förderabschnitte
sind jeweils so ausgeführt,
dass sie zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position
schwenken können.
In der ersten Position sind ihre Förderflächen aufeinander ausgerichtet,
um eine erste, Förderstrecke
zum Transport von Gegenständen
von einer ersten Fördereinrichtung
zu einer zweiten Fördereinrichtung
zu definieren. In der zweiten Position sind die Förderflächen in
eine allgemein horizontale Position geschwenkt, um zwei getrennte
Förderstrecken
zu definieren, wobei die Förderfläche 3es ersten
Förderabschnitts
zwischen der ersten Fördereinrichtung
und einer unter der zweiten Fördereinrichtung
angeordneten dritten Fördereinrichtung
ausgerichtet ist, um Gegenstände
zur dritten Fördereinrichtung
umzuleiten, und wobei die zweite Förderfläche allgemein horizontal auf
die zweite Fördereinrichtung
ausgerichtet ist.
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Gemäß einem
Aspekt sind die Förderabschnitte
miteinander verbunden, so dass eine Drehung des ersten Förderabschnitts
eine Drehung des zweiten Förderabschnitts
einleitet. Zum Beispiel können
Stangen den ersten und den zweiten Förderabschnitt miteinander verbinden.
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Gemäß anderen
Aspekten enthält
jeder der Förderabschnitte
vertikale Führungsflächen, um
die entlang den Förderflächen der
Förderabschnitte transportierten
Gegenstände
zu führen.
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Gemäß anderen
Aspekten wird der erste Förderabschnitt
um sein Eingangs- oder Zufuhrende geschwenkt, wenn er zwischen seiner
ersten und zweiten Position bewegt wird. Der zweite Förderabschnitt
wird hingegen um sein Abfuhr- oder Ausgangsende geschwenkt, wenn
er zwischen seiner ersten und zweiten Position bewegt wird. Wahlweise werden
die Förderabschnitte
im Wesentlichen gleichzeitig bewegt, wenn sie zwischen ihrer ersten
und zweiten Position bewegt werden. Des Weiteren werden die Förderflächen kontinuierlich
angetrieben, um den Fluss von Gegenständen entlang der Förderstrecke
aufrechtzuerhalten.
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Bei
noch einer anderen Ausführung
der Erfindung enthält
die Umleiteinrichtung einen Rahmen, der zwischen einer ersten Fördereinrichtung
und einer zweiten Fördereinrichtung
positionierbar ist, und ein Mittel zum Befördern von Gegenständen. Das
Beförderungsmittel
wird von dem Rahmen gestützt
und ist so konfiguriert, dass es zwischen der Definition einer ersten
Förderstrecke
zum Transport von Gegenständen
von der ersten Fördereinrichtung
zur zweiten Fördereinrichtung
und der Definition einer zweiten und dritten Förderstrecke schaltet, wobei
die zweite Förderstrecke
Gegenstände
zu einer dritten Fördereinrichtung
unter der zweiten Fördereinrichtung
umleiten soll und die dritte Fördereinrichtung
allgemein auf die zweite Fördereinrichtung
ausgerichtet werden soll. Weiterhin enthält die Einrichtung eine Steuerung
zum Schalten des Beförderungsmittels.
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Gemäß einem
Aspekt umfasst das Beförderungsmittel
ein Paar angetriebene Bänder.
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Gemäß anderen
Aspekten umfasst das Mittel einen ersten und einen zweiten Förderabschnitt, wobei
der erste Förderabschnitt
eine erste Förderfläche und
der zweite Förderabschnitt
eine zweite Förderfläche aufweist.
Die erste Förderfläche schwenkt um
eine erste Schwenkachse, damit die erste Förderfläche zwischen der ersten Förderstrecke
und der zweiten Förderstrecke
bewegt wird. Die zweite Förderfläche schwenkt
um eine zweite Schwenkachse, um sich zwischen der ersten Förderstrecke
und der dritten Förderstrecke
zu bewegen.
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Bei
einem Verfahren zum Umleiten von Gegenständen gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein Gegenstand auf einer Förderfläche entlang
einer ersten Förderstrecke
zwischen einer ersten Fördereinrichtung
und einer zweiten Fördereinrichtung
befördert,
die Förderfläche durch
einen Rahmen gestützt,
ein erster Teil der Förderfläche um den
Rahmen geschwenkt, um eine zweite Förderstrecke zu definieren,
wodurch der erste Teil allgemein zwischen der ersten Fördereinrichtung
und einer dritten Fördereinrichtung
ausgerichtet ist, und ein zweiter Teil der Förderfläche um den Rahmen zu einer
dritten Förderstrecke
geschwenkt, wodurch der zweite Tell allgemein auf die zweite Fördereinrichtung
ausgerichtet ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Umleiteinrichtung bereit, die
einen erhöhten
Durchsatz an Gegenständen,
wie zum Beispiel Gepäckstücken, aufweist,
wodurch die Leistung eines Systems zur Handhabung von Gegenständen, das
die Umleiteinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält, erhöht wird.
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Diese
und andere Aufgaben, Vorteile, Zwecke und Merkmale der Erfindung
gehen aus einer genaueren Betrachtung der folgenden Beschreibung
in Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor.
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Eine
Vertikalumleiteinrichtung, die den Fluss von Gegenständen gezielt
und schnell von einer ersten allgemein horizontalen Fläche zu einer
von zwei vertikal beabstandeten Förderflächen leitet ist aus der
DE 197 55 204 A1 bekannt.
Bei diesem Stand der Technik werden weder ein Antreiben der jeweiligen Förderflächen an
ihrem Eingangs- und Ausgangsende wie beansprucht noch die freitragenden
Förderflächen wie
beansprucht offenbart oder vorgeschlagen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine perspektivische
Vorderansicht einer Vertikalumleiteinrichtung der vorliegenden Erfindung,
wobei die beiden Förderflächen der
Umleitvorrichtung in der Darstellung aufeinander ausgerichtet sind,
um eine einzige Förderstrecke
zu definieren;
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2 ist eine perspektivische
Ansicht der Umleiteinrichtung nach 1,
wobei die Förderflächen der
Umleitvorrichtung in der Darstellung zu einer zweiten Ausrichtung
bewegt worden sind, so dass die untere Förderfläche auf einen unteren Förderabschnitt und
die obere Förderfläche auf
einen oberen Förderabschnitt
ausgerichtet ist;
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3 ist eine Vorderansicht
der Umleiteinrichtung nach 1;
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4 ist eine Seitenansicht
der Umleiteinrichtung nach 3;
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5 ist eine Draufsicht der
Umleiteinrichtung nach den 3 und 4;
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6 ist eine perspektivische
Vorderansicht eines unteren Kippförderabschnitts der Umleiteinrichtung;
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7 ist eine Vorderperspektive
der oberen Kippförderfläche;
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8 ist eine Seitenansicht
der unteren Förderfläche nach 6;
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9 ist eine Draufsicht der
Förderfläche nach 8;
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10 ist eine Seitenansicht
der oberen Förderfläche nach 7;
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11 ist eine Draufsicht der
Förderfläche nach 14;
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12 ist eine auseinander
gezogene perspektivische Ansicht der unteren Förderfläche nach 6;
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13 ist eine auseinander
gezogene perspektivische Ansicht der oberen Förderfläche nach 7;
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14 ist eine perspektivische
Vorderansicht des Rahmens der Umleiteinrichtung nach den 1 – 5;
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15 ist eine Vorderansicht
der Vertikalrahmenanordnung nach 10;
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16 ist eine Draufsicht der
Rahmenanordnung nach den 10 – 12;
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17 ist eine Seitenansicht
der Rahmenanordnung nach den 10 und 11;
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18 ist eine perspektivische
Ansicht des Antriebsmechanismus der Umleiteinrichtung;
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19 ist eine Draufsicht der
Antriebsanordnung nach 18;
und
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20 ist eine Seitenansicht
der Antriebsanordnung nach 19.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter
Bezugnahme auf die 1 – 5 bezeichnet die Zahl 10 allgemein
eine Vertikalumleiteinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Umleiteinrichtung 10 enthält eine Rahmen 12 und
einen oberen und einen unteren Förderabschnitt 14 und 16. Die
Förderabschnitte 14 und 16 enthalten
eine obere und eine untere Förderfläche 18 und 20,
die durch das Förderband 19 bzw. 21 definiert
werden. Die Umleiteinrichtung 10 umfasst eine modulare
Umleiteinrichtung, die zwischen dem Abfuhrende eines ersten Förderabschnitts 22 und
den Zufuhrenden zweier vertikal beabstandeter Förderabschnitte 24 und 26 angeordnet
werden kann, um Pakete von der zwischen den Förderabschnitten 22 und 26 definierten Förderstrecke
zu der zwischen den Förderabschnitten 22 und 24 definierten
Förderstrecke
umzuleiten. Wie unten ausführlicher
beschrieben wird, sind die Förderabschnitte 14 und 16 zwischen
einer (in 1 gezeigten)
ersten Ausrichtung, in der ihre jeweilige Förderfläche zur Bereitstellung einer
kollinearen Förderfläche oder
Förderstrecke
zum Lenken von Paketen zum oberen Förderabschnitt 24 ausgerichtet sind,
und einer zweiten Position, in der die untere Förderfläche 20 in eine allgemein
horizontale Position bewegt wird, damit sie auf den unteren Förderabschnitt 26 ausgerichtet
wird (2) und Pakete
zu diesem leitet, beweglich, während
die obere Förderfläche 18 in
eine allgemein horizontale Position in Ausrichtung auf den Förderabschnitt 24 bewegt
wird.
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Auf 6 Bezug nehmend enthält ein unterer
Förderabschnitt 16 einen
Rahmen 30, der ein Förderband 21 stützt. Der
Rahmen 30 enthält
ein Paar voneinander beabstandeter, einander gegenüberliegender
vertikaler Seiten 32 und 34 und einen Bandträger 39.
Die Seiten 32 und 34 stellen vertikale Führungsflächen für durch
das Band 21 transportierte Gegenstände bereit. Auf 8 Bezug nehmend, umfasst
der Bandträger 39 mehrere
Rahmenquerglieder 40 und obere Plattenglieder 42,
die durch Querrahmenglieder 40 gestützt werden. Die Plattenglieder 42 und
Rahmenquerglieder 40 sind zum Beispiel durch Schweißen an den
Seiten 32 und 34 angebracht. Der Rahmen 30 stützt ein
Paar Rollen 36 und 38, die an einander gegenüberliegenden
Enden des Bandträgers 39 am
Rahmen 30 angebracht sind. Wiederum auf 8 Bezug nehmend, erstrecken sich die
oberen Plattenglieder 42 zwischen den Rollen 36 und 38 und
sind allgemein auf die Oberseiten der Rollen 36 und 38 ausgerichtet,
um für
ein im Wesentlichen durchgehendes Abstützen des Bands 21 zu
sorgen. Das Band 21 umfasst ein geschlossenes Band, das sich über die
Rollen 36 und 38 und über den Bandträger 39 zur
Definition der unteren Förderfläche 20 erstreckt.
Die Rolle 36 ist am Zufuhr- oder Eingangsende des Förderabschnitts 16 angebracht
und zum Antrieb des Bands 21 motorisiert.
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Geeignete
motorisierte Rollen sind von Vandergraaf mit Sitz in Toronto, Kanada,
erhältlich.
Die Rolle 38 umfasst eine Laufrolle und ist am Ausgangsende
oder Abfuhrende des Förderabschnitts 16 angebracht.
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Am
Eingangsende der Seiten 32 und 34 sind Schwingen 46 und 48 angebracht.
Wie unter Bezugnahme auf die Antriebsanordnung 130 ausführlicher beschrieben,
schwenken Kurbelarme oder Schwingen 46 und 48 den
Förderabschnitt 16 um
den Rahmen, um den Förderabschnitt 16 aus
seiner ersten Position, in der die Förderfläche 20 auf die Förderfläche 18 ausgerichtet
ist, in seine zweite Position, in der die Förderfläche 20 auf den Förderabschnitt 26 ausgerichtet
ist (2) zu bewegen.
Bei der dargestellten Ausführungsform
enthält
die Rolle 36 Stangenenden 50, die in C-förmigen Blöcken 51,
welche in geschlitzten Öffnungen 32a und 34a der
Seiten 32 und 34 und in entsprechenden geschlitzten Öffnungen 46a und 48b der
Schwingen 46 und 48 angebracht sind, gestützt werden.
Die Stangenenden 50 sind durch Klemmstäbe 51a, die über Befestigungselemente 51b an
den C-förmigen
Blöcken 51 befestigt werden,
drehbar in den Blöcken 51 angebracht.
Auf die Stangen 50 ist ein Paar Befestigungsringe 52 ausgerichtet.
Jeder Befestigungsring 52 enthält einen Befestigungsflansch 52b,
durch den sich die Befestigungselemente 52a zum Anbringen
des Befestigungsrings 52 an einer jeweiligen Schwinge 46, 48 erstrecken,
und einen Schwenkzylinder 52c. Über die Schwenkzylinder 52c ist
der untere Förderabschnitt
16 im Rahmen 12 angebracht, wie unter Bezugnahme auf die 14 – 17 ausführlicher
beschrieben. Wenn die Schwingen 46 und 48 durch
die Antriebsanordnung 130 gezogen oder geschoben werden,
schwenkt deshalb der untere Förderabschnitt 16 um
den Schwenkzylinder 52c und auch um die Drehachse 36a der
Rolle 36. Um ein Einstellen der Spannung am Band 21 bereitzustellen,
ist mindestens eine Rolle 38 in einer geschlitzten Öffnung 32b, 34b an
den Seitenrahmengliedern 32 und 34 angebracht,
wobei sich ihre jeweilige Stange in einen Rolleneinsteller 54 erstreckt.
Der Rolleneinsteller 54 stellt eine Lineareinstellung der
Rolle 38 zur Erhöhung
oder Verringerung der Spannung am Band 21 bereit, wie für den Fachmann
offensichtlich.
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Auf 7 Bezug nehmend, enthält der obere Förderabschnitt 14 analog
einen Rahmen 60, der das Band 19 stützt. Der
Rahmen 60 enthält
ein Paar einander gegenüberliegender,
voneinander beabstandeter Seiten 62 und 64 und
einen Bandträger 69.
Die Seiten 62 und 64 stellen analog allgemein
vertikale Führungsflächen für auf dem
Band 19 beförderte
Gegenstände
bereit. Darüber
hinaus werden die Seiten 62 und 84 vorzugsweise
auf die Seiten 32 und 34 ausgerichtet, wenn die
Förderabschnitte 14 und 16 in ihre
erste Position geschwenkt werden (1).
Um eine Behinderung zwischen den Seiten 62, 64 und 32, 34 auf
ein Minimum zu reduzieren, können
die Seiten 32 und 34 flexible Verlängerungen
oder Platten 33 und 35 enthalten ( 1), die sich nach Bedarf
durchbiegen, um einer potentiellen Behinderung zwischen den Seiten
Rechnung zu tragen. Die Verlängerungen 33 und 35 sollten
jedoch eine ausreichende Steifigkeit besitzen, durchgehende vertikale Führungsflächen für die zwischen
den Seiten transportierten Gegenstände bereitzustellen.
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Zwischen
den Seitenrahmengliedern 62 und 64 ist ein Paar
Rollen 66 und 68 angebracht. Die Rolle 68 ist
am Abfuhrende des Förderabschnitts 14 angebracht
und umfasst eine motorisierte Rolle mit einem Trommelmotor zum Antrieb
des Bands 19. Vorzugsweise treiben beiden Rollen 36 und 68 die
Bänder 19 und 21 kontinuierlich
an, um den Fluss von Gegenständen
entlang der Förderstrecke
aufrechtzuerhalten, sei sie zwischen der Fördereinrichtung 22,
dem Förderabschnitt 16 und
der Fördereinrichtung 26 oder
zwischen der Fördereinrichtung 22,
den Förderabschnitten 14, 16 und der
Fördereinrichtung 24 definiert.
Die Rolle 66 umfasst eine Laufrolle und ist am Zufuhr-
oder Eingangsende des Förderabschnitts 14 definiert.
Auf 10 Bezug nehmend,
ist der Bandträger 69 ähnlich ausgeführt wie
der Bandträger 39 und
enthält
mehrere Querglieder 80, die sich quer zwischen den Seiten 62 und 64 erstrecken und
zum Beispiel durch Schweiflen daran befestigt sind. Über die
Querglieder 80 erstreckt sich ein Paar Plattenglieder 82.
Wieder auf 10 Bezug
nehmend, sind die Plattenglieder 82 allgemein auf die Oberseite
der Rollen 66 und 68 ausgerichtet, um für ein durchgehendes
Abstützen
des Bands 19 zu sorgen, und sind zum Beispiel durch Schweißen oder dergleichen
an den Seiten 62 und 64 befestigt.
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Wiederum
auf 7 Bezug nehmend,
enthält
der obere Förderabschnitt 14 ein
Paar Schwingen 86 und 88, die an den Seitenrahmengliedern 62 und 64 angebracht
sind. Auf 13 Bezug nehmend;
werden analog die Stangenenden 90 der Rolle 68 in
C-förmigen
Blöcken 91 gestützt, welche
in geschlitzten Öffnungen 62a und 64a der
Seiten 62 und 64 und geschlitzten Öffnungen 86a und 88a der Schwingen 86 und 88 angebracht
sind. Die Stangenenden 90 sind durch Klemmstäbe 91a,
die die Blöcke 91 über Befestigungselemente 91b befestigen,
in den Blöcken 91 drehbar
angebracht. Ähnlich
wie der Förderabschnitt 16 enthält der Förderabschnitt 14 ein Paar
an den Seiten 82 und 84 an den Schwingen 86 und 88 angebrachter
Befestigungsringe 92, die auf die Stangenenden 90 der
Rolle 68 ausgerichtet sind. Die Befestigungsringe 92 enthalten
einen Befestigungsflansch 92a, der über Befestigungselemente an
den Schwingen 86 und 88 befestigt ist, und einen Schwenkzylinder 92c,
der im Rahmen 12 gelagert ist und so eine Schwenkverbindung
für den
Förderabschnitt 14 bereitstellt,
wie unten ausführlicher
beschrieben. Wenn die Schwingen 82 und 88 geschwenkt
werden, schwenkt der obere Förderabschnitt 14 somit
um die Drehachse 68a der Rolle 68.
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Auf
die 14 – 17 Bezug nehmend, enthält der Rahmen 12 Basisrahmenglieder 100, 102,
die durch ein mittleres Querglied 104 und ein Plattenquerglied 106,
das eine Abdeckung für
mindestens einen Teil der Antriebsanordnung 130 bereitstellt
und unten unter Bezugnahme auf die 18 – 20 ausführlicher beschrieben wird,
miteinander verbunden sind. Weiterhin enthält der Rahmen 12 mehrere
vertikale Rahmenglieder 108a, 108b, 108c und 110a, 110b, 110c,
die an den Basisrahmengliedern 100, 102 angebracht
und an Seitenschienen 112 und 114 befestigt sind
und diese stützen.
Die Seitenschienen 112 und 114 enthalten jeweils
ein Paar Rollenhalterungen 116, 118, 120 bzw. 122 an
ihren gegenüberliegenden
Enden, in denen der obere und der untere Förderabschnitt 14, 16 durch
die Schwenkzylinder 52c und 92c der Befestigungsringe 52 bzw. 92 angebracht
sind. Bei der dargestellten Ausführungsform ist
der Rahmen 12 unter Verwendung herkömmlicher Tragelemente, wie
zum Beispiel rechteckiger Rohrleitungen, montiert; es versteht sich
jedoch, dass der Rahmen 12 auch unter Verwendung anderer
Tragelemente zusammengebaut werden kann. Des Weiteren können die
den Rahmen 12 bildenden Tragelemente unter Verwendung von
Befestigungselementen, Schweißungen
oder Nieten verbunden sein, wie herkömmlicherweise bekannt. Bei
der dargestellten Ausführungsform
umfassen die Rollenhalterungen 116, 118, 120 und 122 Plattenglieder 124 mit
Queröffnungen 126,
wobei die Schwenkzylinder 52c und 92c in Öffnungen 126 gelagert
sind, um Schwenkachsen für
die Förderabschnitte 14 und 16 zu
bilden. Die Plattenglieder 124 sind zum Beispiel durch
Befestigungselemente an den Schienengliedern 112 und 114 befestigt.
Es versteht sich jedoch, dass die Rollenhalterungen 116, 118, 120 und 122 auch
durch Nieten oder Schweißungen
oder dergleichen an den Schienengliedern 112 und 114 befestigt
sein können.
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Darüber hinaus
enthält
der Rahmen 12 wahlweise mit Gewinde versehene Horizontierfüße 129, die
an den Basisrahmengliedern 100 und 102 angebracht
sind und ein Verstellen und Horizontieren der Umleiteinrichtung 10 gewährleisten.
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Wiederum
auf die 1 und 2 Bezug nehmend, und wie
oben angeführt,
erstrecken sich die zylindrischen Glieder 52c und 92c der
Befestigungsringe 52 und 92 in die Rollenhalterungen 116, 118, 120 und 122,
um dadurch den oberen und den unteren Förderabschnitt 14 und 16 am
Rahmen 12 schwenkbar zu befestigen, so dass die Förderabschnitte 14 und 16 um
die Achsen 36a und 68a geschwenkt werden können und
so die Förderflächen 18 und 20 zwischen
ihren in den 1 und 2 gezeigten Positionen bewegt
werden. Die Förderabschnitte 14 und 16 werden
durch eine Antriebsanordnung 130 um die Schwenkachsen 36a und 68a bewegt.
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Auf
die 1 – 4 und 18 – 20 Bezug nehmend, enthält die Antriebsanordnung 130 einen
Motor 132 und eine Antriebswelle 134. Der Motor 132 ist über einen
die Ausgangsantriebsrolle 138 des Motors 132 und
eine an der Antriebswelle 134 angebrachte Synchronisierrolle 140 umschlingenden
Riemen 136 mit der Antriebswelle 134 verbunden.
Darüber
hinaus enthält
die Antriebsanordnung 130 bei der dargestellten Ausführungsform
eine Kupplungsbremse 141, wie sie zum Beispiel von Warnen
erhältlich ist,
die eine Bremse bereitstellt und des Weiteren ein Ausrücken des
Motors 132 aus der Antriebswelle 134 im Falle
einer Blockierung oder dergleichen gestattet. Unter Bezugnahme auf 18 wird die Kupplungsbremse 141 durch
eine Kupplungsbremsplatte 141a gestützt. Wie am besten aus 15 hervorgeht, liegt die
Kupplungsbremsplatte 141a auf einem sich zwischen den Basisrahmengliedern 102 erstreckenden und
daran befestigten Querträger 135 auf
und wird von diesem gestützt.
Die Welle 134 wird von einem Paar Lagerblöcke 150,
wie zum Beispiel Stehlager, gestützt,
die wiederum an Trägern 152,
wie zum Beispiel Winkelgliedern, angebracht sind, die über Befestigungselemente,
Schweißungen,
Nieten oder dergleichen zwischen den vertikalen Rahmengliedern 108a und 110a an
dem Plattenglied 106 befestigt sind. An einander gegenüberliegenden
Enden der Antriebswelle 134 ist ein Paar Kurbelwellenanordnungen 142 angebracht.
Die Kurbelwellenanordnungen 142 enthalten jeweils eine
Kurbelscheibe 144 und einen Kurbelzapfen 146,
der von der Drehachse 134a der Antriebswelle 134 versetzt
an der Kurbelscheibe 144 angebracht ist. Auf die 1, 2 und 4 Bezug
nehmend, sind die Kurbelzapfen 146 über Zugstangen 150 mit
den Schwingen 46 und 48 des unteren Förderabschnitts 16 verbunden,
wobei die Zugstangen an den distalen Endteilen 46a und 48a der
Schwingen 46 und 48 angebracht sind. Die Schwingen 46 und 48 sind über Zugstangen 150a und 150b (12), die sich durch die
Schwingen 46 und 48 erstrecken und so Halterungen
für die
Zugstangen 150 bilden, miteinander verbunden. Auf diese
Weise schwenkt der Förderabschnitt
16 um die Achse 36a, wenn die Zugstangen 150 gegen
die Schwingen 46, 48 drücken oder diese ziehen.
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Wie
am besten in 1 zu sehen,
wird der untere Förderabschnitt 16 nach
oben gedreht, wenn die Kurbelscheiben 142 so gedreht werden,
dass die Kurbelzapfen 146 in einer 3-Uhr-Stellung (mit
Blickrichtung nach 1)
positioniert werden. Wie am besten in 4 zu
sehen, sind die mittleren Teile der Schwingen 46 und 48 über Zugstangen 154 mit
den jeweiligen unteren Teilen der Schwingen 86 und 88 verbunden.
Die Schwingen 86 und 88 sind über eine Zugstange 154a,
die durch die Schwingen 86 und 88 ragt und so
Halterungen für
die Zugstangen 154 bildet, miteinander verbunden. Wenn
die Schwingen 46 und 48 durch die Bewegung der
Zugstangen 150 um die Drehachse 36a der Rolle 36 gedreht
werden, schwenken auf diese Weise die Schwingen 86 und 88 gleichzeitig
den oberen Förderabschnitt 14 in
Ausrichtung auf den unteren Förderabschnitt 16.
Auf diese Weise definieren die Förderflächen 20 und 18 eine im
Wesentlichen durchgehende Strecke für einen Gegenstand, der von
der zwischen den Förderabschnitten 22 und 26 definierten
allgemein horizontalen Förderstrecke
zu der zwischen Förderabschnitt 22 und 24 definierten
zweiten Förderstrecke
umgeleitet werden soll. Wenn die Kurbelscheiben 142 im Uhrzeigersinn
gedreht werden und so den Kurbelzapfen 146 in die 9-Uhr-Stellung
bewegen, drücken
analog die Zugstangen 150 gegen die distalen Teile 46a und 48a der
Schwingen 46 und 48, um den unteren Förderabschnitt 16 in
eine allgemein horizontale Position zu schwenken, wie in 2 gezeigt. Gleichzeitig
ziehen die Zugstangen 154 am unteren Teil der Schwingen 86 und 88,
um den oberen Förderabschnitt 14 nach
oben zu schwenken, so dass die Förderfläche 18,
wie in der dargestellten Ausführungsform
gezeigt, allgemein auf die Förderfläche des
Förderabschnitts 24 ausgerichtet
ist. Auf diese Weise können
auf der Förderfläche 18 gestützte Gegenstände weiter
verarbeitet und zum Förderabschnitt 24 geleitet
werden, während
Gegenstände auf
der Förderfläche 20 weiter
auf der Förderfläche 20 des
unteren Abschnitts 16 zur Zufuhr zum Förderabschnitt 26 befördert und
verarbeitet werden können.
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Aus
dem Vorhergehenden geht hervor, dass die Umleiteinrichtung der vorliegenden
Erfindung eine Umleitvorrichtung bereitstellt, die Gegenstände mit
unterschiedlichen Geschwindigkeiten, einschließlich Sortiergeschwindigkeiten
für Gegenstände, wie zum
Beispiel Gepäck,
von mindestens 30 Taschen pro Minute, einschließlich 40 Taschen pro Minute, sortieren
kann.
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Obgleich
eine Ausführung
der Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, liegen für Fachleute
nun andere Ausführungen
oder Modifikationen auf der Hand. Zum Beispiel können die Förderabschnitte 14, 16 Rollenförderabschnitte
umfassen. Darüber
hinaus kann es sich bei einem oder mehreren externen Motoren um
Antriebsrollen 36 und 68 handeln. Des Weiteren
können
die den Einrichtungsrahmen 12 und die Rahmen 30, 60 für die Förderabschnitte 14, 16 umfassenden
Tragelemente durch andere herkömmliche
Tragkomponenten ersetzt werden.
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Obgleich
mehrere Ausführungen
der Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, liegen für Fachleute
nun andere Ausführungen
auf der Hand. Wie erwähnt,
kann die Umleiteinrichtung zum Beispiel eine einzige Antriebsvorrichtung
zum Antrieb beider Bänder
oder eine Antriebsvorrichtung für
jedes Band enthalten. Des Weiteren kann jeder Förderabschnitt durch seine eigene
Antriebsvorrichtung geschwenkt werden. Die vorliegende Erfindung
findet auch mit Rollen Anwendung, die die Förderfläche der Umleiteinrichtung definieren.