-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung des Zustandes
eines Sensors eines Fahrzeugsitzes.
-
Es
ist häufig
sehr nützlich,
in einen Fahrzeugsitz einen oder mehrere Sensoren einzubauen, beispielsweise
in Form von Unterbrechern, die verwendet werden, um eine Information über die
Nutzung des Sitzes zu ermitteln. Beispielsweise kann ein auf Gewicht
reagierender Unterbrecherdetektor dazu dienen, die Anwesenheit eines
Benutzers auf dem Sitz anzuzeigen. Ein auf den Gurt ansprechender
Unterbrecherdetektor kann außerdem
dazu verwendet werden, zu detektieren, ob der Benutzer des Sitzes seinen
Sicherheitsgurt verwendet oder nicht. Die von derartigen Sensoren
erhaltenen Signale können
zur Steuerung von Sicherheits- oder Komfortvorrichtungen verwendet
werden, die dazu dienen, den Nutzer des Sitzes im Falle eines Unfalls
zu schützen
oder die Auslösung
einer Sicherheitsvorrichtung, beispielsweise eines Airbags, effektiv
zu steuern.
-
Im
Allgemeinen ist jeder Unterbrecher über elektrische Leitungen mit
einer zentralen Steuereinheit des Fahrzeugs verbunden, welche die
Auslösung
der Sicherheitsvorrichtungen des Fahrzeugs steuert.
-
Ein
solches System besitzt jedoch den Nachteil, dass zahlreiche elektrische
Leitungen erforderlich sind, die das Fahrzeug durchqueren. Wenn
es sich außerdem
um einen herausnehmbaren Sitz handelt, ist es daher nicht möglich, oder
zumindest kompliziert, elektrische Leitungen zwischen dem oder den
Sensor(en), der/die sich im Inneren des Sitzes befindet/n, und der
fest am Fahrzeug montierten zentralen Steuereinheit anzuordnen bzw.
mit dieser zu verbinden.
-
Aus
dem Dokument
EP 0 827
871 A ist der Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Erfassung
des Zustandes eines Sensors eines Fahrzeugsitzes anzugeben, die
zumindest einige der oben genannten Nachteile vermeidet und die
eine einfache und kostengünstige
Erfassung des Zustandes eines Sensors eines Fahrzeugsitzes ermöglicht,
wenn es sich bei dem Sitz um einen herausnehmbaren Sitz handelt.
-
Zu
diesem Zweck stellt die Erfindung eine Vorrichtung zur Erfassung
des Zustandes eines Sensors eines Fahrzeugsitzes gemäß dem Anspruch
1 bereit.
-
Vorzugsweise
weist die Antworteinrichtung einen Gleichrichter auf, um den Antwortsignalgenerator
anhand des Trägersignals
zu versorgen. Auf diese Weise benötigt die Antworteinrichtung
keine separate Batterie.
-
Vorteilhaft
weist der Antwortsignalgenerator einen Oszillator mit regelbarer
Frequenz auf und ist in der Lage, die Frequenz des Antwortsignals
in Abhängigkeit
vom Zustand des Sensors zu modifizieren.
-
Gemäß einer
speziellen Ausführungsform
ist der Sensor ein Unterbrecher, wobei der Antwortsignalgenerator
in der Lage ist, ein Antwortsignal mit einem ersten vorgegebenen
charakteristischen Wert zu erzeugen, wenn sich der Unterbrecher
in einem offenen Zustand befindet, und ein Antwortsignal mit einem
zweiten vorgegebenen charakteristischen Wert zu erzeugen, der von
dem ersten vorgegebenen charakteristischen Wert verschieden ist,
wenn sich der Unterbrecher in einem geschlossenen Zustand befindet.
-
Gemäß einer
speziellen Ausführungsform der
Erfindung ist der Unterbrecher in einer Gurtschlaufe angeordnet,
wobei der Unterbrecher einen ersten Zustand einnehmen kann, wenn
der Gurt angelegt ist, und einen zweiten Zustand, wenn der Gurt nicht
angelegt ist.
-
Vorteilhaft
weist der Sensor mehrere Unterbrecher auf, wobei jeder Unterbrecher
in einer entsprechenden Gurtschlaufe angeordnet ist. Diese Ausführungsform
ermöglicht
es, unter Verwendung einer einzigen Abfrageeinrichtung und einer
einzigen Antworteinrichtung, den Zustand mehrerer Sicherheitsgurte
des Fahrzeugs zu bestimmen. Dies ermöglicht es insbesondere, die
Anzahl der notwendigen Komponenten einzuschränken.
-
Gemäß einer
anderen speziellen Ausführungsform
der Erfindung ist der Sensor ein auf das Körpergewicht ansprechender Sitzbelegungssensor.
-
Bevorzugt
kann der Modulator das Trägersignal
mit dem Antwortsignal amplitudenmodulieren.
-
Vorzugsweise
ist die Reichweite des Trägersignals
kleiner als 10 cm. Ein Signal mit kurzer Reichweite erlaubt es,
die Gefahr von Störung
mit anderen Vorrichtungen des Fahrzeugs zu verhindern.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist die Antworteinrichtung unter dem Sitz des Fahrzeugs
angeordnet, wobei das erste induktive Bauelement unter dem Sitz
des Fahrzeugs angeordnet ist und der Abstand zwischen dem ersten
induktiven Bauelement und dem zweiten induktiven Bauelement weniger
als 10 cm, vorzugsweise weniger als 2,5 cm beträgt.
-
Bevorzugt
beträgt
der Abstand zwischen dem ersten induktiven Bauelement und dem Boden mehr
als 5 mm.
-
Vorteilhaft
weist das erste induktive Bauelement eine Wicklung mit einer bezogen
auf das Fahrzeug vertikalen Achse auf, während das zweite induktive
Bauelement eine bezogen auf das Fahrzeug vertikale Achse aufweist,
wobei die vertikalen Achsen der ersten und zweiten induktiven Bauelemente im
Wesentlichen zusammenfallen.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung weist das Fahrzeug eine zentrale Steuereinheit auf,
die mit der Verarbeitungseinrichtung kommunizieren kann, um die
Auslösung
einer Sicherheitseinrichtung des Fahrzeugs in Abhängigkeit
vom Betriebszustand des Sitzes zu steuern.
-
Vorteilhaft
kann die zentrale Steuereinheit die Auslösung eines dem Sitz zugeordneten
Airbags verhindern, wenn der Sensor einen Betriebszustand des Sitzes
detektiert, in welchem der Sitz nicht belegt ist oder in welchem
ein Sicherheitsgurt des Sitzes nicht angelegt ist.
-
Bevorzugt
ist die Antworteinrichtung in Form einer integrierten Schaltung
verwirklicht, wobei die integrierte Schaltung in einem Gehäuse eingebaut
ist, wobei das Gehäuse
eine Steckverbindung aufweist, um die Verbindung der Antworteinrichtung
mit dem Sensor zu ermöglichen,
wobei das Gehäuse
Befestigungsmittel zur Befestigung des Gehäuses unter dem Sitz aufweist.
-
Bevorzugt
umfasst die Vorrichtung ein Steuerungsmodul, wobei das Steuerungsmodul
den Generator, den Demodulator und die Verarbeitungseinrichtung
enthält
und wobei das Steuerungsmodul auf der Querstrebe befestigt ist.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ist das Steuerungsmodul in einem dichten Gehäuse eingebaut,
wobei das erste induktive Bauteil in einem dichten Gehäuse eingebaut
ist und die Gehäuse
auf der Querstrebe montiert sind.
-
Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung ist das Steuerungsmodul als integrierte Schaltung
verwirklicht, wobei das Steuerungsmodul und das erste induktive
Bauteil auf der Querstrebe montiert und mit einem Harz bedeckt sind,
um die Abdichtung der Abfrageeinrichtung zu gewährleisten. Diese Ausführungsform
ermöglicht
dank der Integration dieser Komponenten in ein einziges Bauteil
und eine einfache Anbringung der Vorrichtung in einem Fahrzeug.
-
Die
Erfindung wird besser verständlich
werden und weitere ihrer Ziele, Details, Eigenschaften und Vorteile
werden deutlicher werden im Laufe der folgenden detaillierten, erläuternden
Beschreibung einer Ausführungsform
der Erfindung, die rein illustrativ und nicht einschränkend unter
Bezugnahme auf beigefügte
schematische Zeichnungen erfolgt.
-
In
den Zeichnungen:
-
ist 1 eine
schematische Teilansicht und ein Längsschnitt eines Fahrzeugs,
welche eine Erfassungsvorrichtung des Zustands eines Sensors eines
Fahrzeugsitzes gemäß einer
Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
-
ist 2 ein
elektrisches Schema der Antworteinrichtung der Erfassungsvorrichtung
des Zustands eines Sensors der 1;
-
ist 3 ein
elektrisches Schema der Abfrageeinrichtung der Erfassungsvorrichtung
des Zustandes eines Sensors der 1;
-
ist 4 ein
Zeitdiagramm, das einen Kommunikationsprozess zwischen der Abfrageeinrichtung
der 3 und der Antworteinrichtung des 2 illustriert;
-
ist 5 eine
vereinfachte perspektivische Ansicht einer Querstrebe zur Befestigung
der Abfrageeinrichtung;
-
ist 6 eine
der 5 entsprechende Ansicht, die eine abgewandelte
Ausführungsform
der Querstrebe zeigt;
-
ist 7 eine
Ansicht der Querstrebe der 5, die auf
dem Boden des Fahrzeugs befestigt ist;
-
ist 8 eine
vereinfachte perspektivische Ansicht, welche die Unterseite des
ebenen Abschnitts der Querstrebe zeigt;
-
ist 9 eine
vereinfachte Ansicht eines Gehäuses,
das die Antworteinrichtung enthält,
im Längsschnitt;
und
-
ist 10 eine
vereinfachte perspektivische Ansicht eines Gehäuses, das die Resonanzschaltung
der Abfrageeinrichtung der 3 enthält.
-
Bezug
nehmend auf 1 erkennt man ein Fahrzeug 1,
von dem man nur die Bodenwand des Fahrgastraums sowie einen Sitz 4 dargestellt
hat, der am Fahrzeugkörper,
beispielsweise am Boden 8, durch nicht dargestellte Befestigungsmittel
mit einer an sich bekannten Technik befestigt ist. Bei dem Sitz kann
es sich beispielsweise um einen herausnehmbaren Vorder- oder Rücksitz handeln.
Ein Sensor 3 ist in dem Sitz 4 des Fahrzeugs angeordnet.
Bei der beschriebenen Ausführungsform
ist der Sensor 3 in der (nicht dargestellten) Gurtschlaufe
des Sitzes 4 angeordnet und ermöglicht es, festzustellen, ob
der (nicht dargestellte) Sicherheitsgurt angelegt ist oder nicht.
Eine Vorrichtung zur Erfassung des Zustands des Sensors 3 wird
durch die Bezugsziffer 2 bezeichnet. Sie umfasst eine Antworteinrichtung 5,
die auf oder unter oder in dem Sitz 4 angeordnet und mit dem
Sensor 3 verbunden ist, und eine Abfrageeinrichtung 6,
die fest am Fahrzeug 1 angeordnet und mit einer zentralen
Steuereinheit 50 des Fahrzeugs 1 verbunden ist.
Die Abfrageeinrichtung 6 dient dazu, mit der Antwortvorrichtung 5 durch
induktive Koppelung zu kommunizieren, um den Zustand des Sensors 3 zu
bestimmen.
-
Bezug
nehmend auf 3 wird nun die Abfrageeinrichtung 6 detaillierter
beschrieben.
-
Die
Abfrageeinrichtung 6 weist eine Resonanzschaltung 10 auf,
die eine Spule L1, welche eine magnetische Antenne bildet, und einen
Kondensator C1 umfasst. Die Resonanzschaltung 10 ist unter
dem Sitz 4 angeordnet, wobei die Spule L1 eine Spule mit vertikaler
Achse H1 ist.
-
Der
Resonanzkreis 10 ist über
elektrische Drähte 40 mit
einem Generator 12 und mit Signalverarbeitungsmitteln verbunden,
die in einem Steuermodul 7 integriert sind. Das Steuermodul 7 ist
mit der Zentraleinheit 50 verbunden oder in die Zentraleinheit 50 integriert.
-
Der
Resonanzkreis 10 befindet sich in einem Gehäuse 51,
wie es in 10 dargestellt ist. Das Gehäuse 51 weist
einen unteren Abschnitt 52 aus, der eine im Wesentlichen
ringförmige
Form hat, welche an die Wicklungen der Spule L1 angepasst ist. Der untere
Abschnitt 52 ist mit einem Anschluss 53 versehen,
um die Verbindung der Drähte 40 zu
ermöglichen.
Nachdem der Resonanzkreis 10 im unteren Abschnitt 52 angeordnet
wurde, wird ein Deckel 54 mit entsprechender Form so durch
Schwingungen mit dem unteren Abschnitt 52 verschweißt, dass
der untere Abschnitt 52 und sein Deckel 54 ein
dichtes Gehäuse 51 für den Resonanzkreis 10 bilden.
-
Da
der Boden 8 des Fahrzeugs 1 im Allgemeinen Metallteile
enthält,
wird der Resonanzkreis 10 in einem Abstand vom Boden 8 angeordnet,
um jegliche Beeinflussung zu vermeiden, die den induktiven Signalaustausch
mit der Antworteinrichtung 5 stören könnte. Der minimale Abstand
zwischen dem Resonanzkreis 10 und dem Boden 8 beträgt beispielsweise
6 mm. Um diesen Abstand zu verwirklichen, ist der Resonanzkreis 10 beispielsweise
in den Befestigungsmitteln des Sitzes 4 angeordnet.
-
5 zeigt
eine Querstrebe zum Einbau der Abfrageeinrichtung 6 im
Fahrzeug 1. Die Querstrebe 55, die beispielsweise
aus Kunststoff besteht, weist einen ebenen Abschnitt 56 mit
rechteckiger Allgemeinform auf. Die Querstrebe 55 ist unter
dem Sitz quer im Fahrzeug 1 angeordnet. Dazu weist die
Querstrebe 55 auf einer ihrer Seiten 57 mehrere
hakenförmige Verankerungselemente 58,
beispielsweise sechs Stück,
auf, die in eine auf dem Boden 8 montierte Führungsschiene 59 (7)
eingehakt sind, welche im Fahrzeug 1 in Querrichtung verläuft. Die
Führungsschiene 59 ist
beispielsweise eine Führungsschiene,
welche die Befestigung der Sitze in einer an sich bekannten Weise
ermöglicht.
Auf ihrer gegenüberliegenden
Seite 60 weist die Querstrebe 55 mehrere Befestigungselemente 61,
beispielsweise drei Stück,
mit im Wesentlichen L-förmigem
Querschnitt auf, welche es ermöglichen,
den ebenen Abschnitt 56 in einem Abstand zum Boden zu halten.
Der kurze Arm des L 62 jedes Befestigungselements 61 verläuft im Wesentlichen
parallel zum ebenen Abschnitt 56 und weist eine Öffnung 63 auf,
wel che die Durchquerung einer (nicht dargestellten) Schraube zur
Befestigung der Querstrebe 55 am Boden 8 ermöglicht.
-
Die
Unterseite 64 des ebenen Abschnitts 56 weist ein
(besser in 8 erkennbares) Verankerungsmittel 65 für das Gehäuse 51 auf,
wobei die Verankerung beispielsweise durch Einclipsen verwirklicht
ist.
-
Die
Unterseite 64 weist ein Verankerungsmittel 66 für das Steuermodul 7 auf,
das sich bevorzugt in der Nähe
der Mitte der Querstrebe 55 befindet. Auf diese Weise ist
der Abstand zwischen dem Steuermodul 7 und dem Resonanzkreis 10 verringert und
beträgt
beispielsweise weniger als einen Meter, was eine Einschränkung der
Verluste ermöglicht.
-
6 zeigt
eine Variante der Montagequerstrebe. Die Querstrebe 155 hat
insgesamt die gleiche Form wie die zuvor beschriebene Querstrebe 55 und besteht
aus einem isolierenden Material. Hier weist die Unterseite 164 des
ebenen Abschnitts 156 aufgeformte Leiterbahnen 167 auf,
die ein Verankerungsmittel 165 des Resonanzkreises 10 und
ein Verankerungsmittel 166 des Steuermoduls 7 miteinander
verbinden. Die Verankerungsmittel 165, 166 weisen
jeweils einen Verbinder 168 und 169 zum Verbinden des
Resonanzkreises 110 bzw. des Steuermoduls 7 mit
den Bahnen 167 auf. In diesem Fall ist der Resonanzkreis 10 nicht
in ein Gehäuse
integriert und das Steuermodul 7 ist in Form einer (nicht
dargestellten) Platine realisiert. Nachdem der Resonanzkreis 10 und
die Platine an den Verankerungsmitteln 165, 166 verankert
und mit den Verbindern 168, 169 verbunden sind,
werden sie von einem Harz bedeckt, was auch als Vergießen bezeichnet
wird, und die Abdichtung der Abfrageeinheit 6 gewährleistet.
Bei dieser Variante kann man auf die elektrischen Drähte 40 sowie
auf die Kunststoffgehäuse
des Resonanzkreises und des Steuermoduls verzichten, was Vorteile
hinsichtlich der Kosten und des Gewichts mit sich bringt und die
Montage vereinfacht. Anstatt des Harzes können (nicht dargestellte) Kappen
auf den Resonanzkreis 10 und auf die elektrische Platine
geschweißt
werden, um diese zu schützen.
-
Der
Signalgenerator 12 (3) dient
dazu, ein Rechtecksignal mit einer Trägerfrequenz Fp auszusenden,
um den Resonanzkreis 10 mit der Trägerfrequenz Fp schwingen zu
lassen. Der Resonanzkreis 10 ist im Wesentlichen so auf
die Trägerfrequenz
Fp eingestellt, dass das Trägersignal
in Form eines Magnetfeldes ausgestrahlt wird. Das Steuermodul 7 und
all seine Bauteile werden über
einen (nicht dargestellten) Versorgungsschaltkreis, der an dem Steuermodul 7 befestigt
ist, mit Strom versorgt.
-
Die
Signalverarbeitungsmittel weisen einen Demodulator 13 auf,
der mit einer Signalabgriffsklemme 14 verbunden ist und
es ermöglicht,
ein amplitudenmoduliertes Antwortsignal, das von der Antworteinrichtung 5 zur
Abfrageeinrichtung 6 emittiert wird, zu demodulieren, wie
dies wei ter unten detaillierter beschrieben werden wird. Der Demodulator 13 weist eine
Hüllkurvendetektionsschaltung 16 sowie
mehrere Stufen von Operationsverstärkerschaltungen auf, um ein
Rechtecksignal als Abbild des Antwortsignals zu erzeugen und dieses
zu verstärken.
Ein solcher Demodulator ist an sich bekannt. Ein Ausgang 15 des Demodulators 13 ist
mit einem (nicht dargestellten) Entscheidungsmittel des Steuermoduls 7 verbunden, welches
dazu dient, auf der Grundlage der Frequenz des Signals am Ausgang
des Demodulators 13 den Zustand des Sensors 3 zu
bestimmen. Die Informationen über
den Zustand des Sensors 3 werden dann von der Zentraleinheit 50 des
Fahrzeugs verarbeitet, beispielsweise, um dieser zu ermöglichen,
die Auslösung
von (nicht dargestellten) Sicherheitseinrichtungen zu bewirken oder
zu verhindern.
-
Bezug
nehmend auf 2 wird im Folgenden die Antworteinrichtung 5 detaillierter
beschrieben. Die Antworteinrichtung, die auch als Transponder bezeichnet
wird, ist beispielsweise in Form einer integrierten Schaltung verwirklicht.
-
Die
Antworteinrichtung 5 weist eine Resonanzschaltung 20 auf,
die eine, eine magnetische Antenne bildende Spule 12 umfasst,
die parallel zu einem Kondensator C2 angeordnet ist, wobei die Spule 12 eine
Flachspule mit vertikaler Achse H2 ist. Der Resonanzkreis 20 dient
dazu, ein von dem Resonanzkreis 10 der Abfrageeinrichtung 6 erzeugtes
Magnetfeld zu empfangen. Der Resonanzkreis 20 ist auf die
Trägerfrequenz
Fp abgestimmt. Diese Abstimmung dient dazu, die Abstrahlung von
Energie zum Transponder 5 zu maximieren.
-
Der
Resonanzkreis 20 ist unter der Sitzfläche des Sitzes 4 so
angeordnet, dass die Achse H1 im Wesentlichen mit der Achse H2 zusammenfällt und sich
die Spulen L1 und L2 in einem geringen Abstand voneinander befinden.
Es sei darauf hingewiesen, dass in 5 fünf Verankerungsmittel 65 dargestellt sind,
was die Befestigung von fünf
Resonanzkreisgehäusen 10 ermöglicht.
In diesem speziellen Fall weist die Sitzanordnung drei Sitze auf,
wobei jeder Sitz einen Sensor 3 aufweist und der mittlere
Sitz herausnehmbar ist. Drei Verankerungsmittel 65 sind
so angeordnet, dass in der üblichen
Position, d. h. wenn die drei Sitze auf der Führungsschiene fixiert sind, sich
jeder Resonanzkreis 20 auf Höhe eines entsprechenden Resonanzkreises 10 befindet.
Wenn der mittlere Sitz herausgenommen wurde, können die seitlichen Sitze entlang
der Führungsschiene 59 in Richtung
Zentrum des Fahrzeugs verschoben werden. Weil sich in dieser Position
die Resonanzkreise 20 der beiden seitlichen Sitze auf Höhe der Resonanzkreise 10 befinden
können,
sind zwei zusätzliche
Resonanzkreise vorgesehen. Allgemeiner gesprochen, muss die Anzahl
und die Position der Resonanzkreise 10 an die Anzahl und
die Position der Sitze, die mit Antworteinrichtungen versehen sind, angepasst
werden.
-
Die
integrierte Schaltung der Antworteinrichtung 5 befindet
sich vorzugsweise in einem Gehäuse 70 (9).
Das Gehäuse 70 hat
eine im Wesentlichen parallelepipede Form und weist auf einer Seite 71 einen
Verbinder 72 zur Verbindung des Transponders 5 mit
dem Sensor 3 auf. Das Innere des Gehäuses 70 weist ein
Gleitsystem 73 auf, um den Einbau der integrierten Schaltung
zu erleichtern. Die Oberseite 74 des Gehäuses 70 weist
Befestigungsmittel 75 zur Befestigung des Gehäuses 70 unter
der Sitzfläche
des Sitzes 4 auf. Der Abstand zwischen den Spulen L1 und
L2 ist beispielsweise kleiner als 25 mm. Auf diese Weise kann die
Kommunikation zwischen der Abfrageeinrichtung 6 und der
Antworteinrichtung 5 unter Ausnutzung von Signalen mit
kurzer Reichweite erfolgen, was einerseits kostengünstig ist und
andererseits ermöglicht,
Störungen
mit anderen Vorrichtungen des Fahrzeugs 1 zu vermeiden,
beispielsweise mit anderen Vorrichtungen zur Erfassung des Zustands
eines Sensors, die in anderen Sitzen des Fahrzeugs 1 angeordnet
sind. Es sei darauf hingewiesen, dass die Reichweite eines Transpondersystems,
d. h. der maximale Abstand der Abfrageeinrichtung, bei welcher der
Transponder aktiviert wird, insbesondere von der Größe der Antenne
des Transponders, der Anregungsfrequenz der Spule des Resonanzkreises,
welcher das Magnetfeld erzeugt, der Intensität dieser Anregung und des Leistungsbedarfs des
Transponders abhängt.
-
In
dem dargestellten Beispiel weist der Sensor 3 einen Unterbrecher
I1 auf, der zwei Zustände einnehmen
kann, nämlich
einen offenen Zustand und einen geschlossenen Zustand, je nachdem,
ob der Sicherheitsgurt angelegt ist oder nicht. Beispielsweise befindet
sich der Unterbrecher I1 im geschlossenen Zustand, wenn der Sicherheitsgurt
angelegt ist, und im offenen Zustand, wenn der Sicherheitsgurt nicht
angelegt ist, wobei auch die umgekehrte Schaltung selbstverständlich möglich ist.
-
Die
Klemmen 23 und 24 des Resonanzkreises 20 sind
mit zwei Eingangsklemmen 25 und 26 einer Diodenbrückenschaltung 27 eines
Gleichrichters 30 verbunden. Die Diodenbrückenschaltung 27 weist vier
Dioden D1, D2, D3 und D4 auf. Die Anode der Diode D1 ist mit der
Klemme 23 verbunden, ebenso wie die Kathode der Diode D3.
Die Anode der Diode D3 und die Kathode der Diode D4 sind mit der
Klemme 24 verbunden. Der Gleichrichter 30 weist
einen Kondensator C3 auf, der mit Ausgangsklemmen 32, 33 des
gleichgerichteten Signals der Diodenbrückenschaltung 27 so
verbunden ist, dass Energie gespeichert und die von der Diodenbrückenschaltung 27 abgegebene
gleichgerichtete Spannung geglättet wird.
-
Die
Antwortvorrichtung 5 weist einen Oszillator 28 auf,
von dem ein Punkt C mit der Ausgangsklemme 32 des Gleichrichters 30 verbunden
ist. Der Oszillator 28 weist zwei Transistoren T1 und T2
auf, wobei die Emitter der Transistoren T1 und T2 mit einem gemeinsamen
Potenzial, beispielsweise der Masse, verbunden sind. Der Oszillator 28 weist
zwei Kondensatoren 04 und C5 auf. Der Kondensator C4 (bzw.
C5) ist mit einer seiner Klemmen mit dem Kollektor des Transistors
T1 (bzw. T2) verbunden und seine gegenüberliegende Klemme ist mit
der Basis des Transistors T2 (bzw. T1) verbunden. Wenn der Oszillator 28 mit
Strom so versorgt wird, dass sich der Punkt C auf dem Potenzial
VC befindet, können die Potenziale VA und VB der Punkte
A und B, welche den Kollektoren der Transistoren T1 bzw. T2 entsprechen,
zwei Werte annehmen, die in etwa 0 V oder Vmax betragen,
mit Vmax ≈ VC. Anders ausgedrückt ist entweder VA =
0 V und VB = Vmax oder
VA = Vmax und VB = 0 V.
-
Wenn
VA = 0 V und VB =
Vmax beträgt und wenn die beiden Kondensatoren
C4 und C5 geladen sind, ist der Transistor T1 über einen Widerstand R3 gesättigt und
der Transistor T2 ist blockiert, denn seine Basis-Emitterspannung
Vbe2 ist negativ, weil der Kondensator C4
geladen ist. Wenn der Kondensator C4 sich über einen Widerstand R2 entlädt, verringert sich
die Basis-Emitterspannung
Vbe2 bis sie wieder positiv wird, was bewirkt,
dass der Transistor T2 gesättigt
wird, d. h., dass VB = 0 V wird.
-
In
diesem Moment wird die Basis-Emitterspannung Vbe1 des
Transistors T1 negativ, so dass der Transistor T1 blockiert wird,
d. h., dass VA = Vmax wird.
In diesem Fall lädt
sich der Kondensator C4 auf.
-
Gleichzeitig
entlädt
sich der Kondensator C5 und die Spannung Vbe1 verringert
sich so lange, bis sie wieder positiv wird, was die Sättigung
des Transistors T1 bewirkt, d. h., dass VA wieder
gleich 0 V wird. Dieser Zyklus wiederholt sich dann in entsprechender
Weise. Die Schaltung bildet somit einen periodischen Oszillator.
-
Die
Ladezeit eines Kondensators und damit die Zyklusfrequenz hängt insbesondere
vom äquivalenten
Widerstand Req zwischen den Punkten D und E ab.
-
Der
Unterbrecher T1 ist zwischen den Punkten D und E parallel zum Widerstand
R3 geschaltet, so dass der Widerstand R3 umgangen wird, wenn der
Unterbrecher E1 geschlossen ist. Folglich kann abhängig vom
Zustand des Unterbrechers E1 der äquivalente Widerstand Req zwei
vorgegebene, unterschiedliche Werte annehmen, nämlich Req1 bzw. Req2. Wenn
er über
den Gleichrichter 30 mit Energie versorgt wird, erzeugt
der Oszillator 28 folglich ein Antwortsignal mit vorgegebener
Frequenz F1 bzw. F2, je nachdem, ob Req = Req1 oder Req = Req2 beträgt. Anders
ausgedrückt,
beträgt
die Frequenz des Antwortsignals beispielsweise F1, wenn sich der
Unterbrecher I1 in einem offenen Zustand befindet, und F2, wenn
sich der Unterbrecher 11 in einem geschlossenen Zustand
befindet, wobei F1 ≠ F2
ist.
-
Die
Antwortvorrichtung 5 weist einen Modulator 29 auf,
um das Trägersignal,
das sie von dem Resonanzkreis 10 über das Antwortsignal empfängt, zu
modulieren. Der Modulator 29 weist einen elektronischen
Unterbrecher, beispielsweise einen Transistor T3 auf, der mit der
Frequenz des Antwortsignals so gesteuert wird, wie dies weiter unten
detaillierter beschrieben wird.
-
Bezug
nehmend auf 4 wird nun ein Prozess zur Erfassung
des Zustands des Sensors 3 mittels der Erfassungsvorrichtung 2 beschrieben.
-
Das
rechteckige Trägersignal
mit Trägerfrequenz
Fp, das von dem Generator 12 erzeugt wird, ist als Kurve 35 dargestellt.
Das rechteckige Trägersignal
speist den Resonanzkreis 10, der ein Trägersignal mit Trägerfrequenz
Fp in Richtung Transponder 5 ausstrahlt. Das Trägersignal
ist als Kurve 36 dargestellt, die tatsächlich dem Strom in der Spule
L1 entspricht. Es sei darauf hingewiesen, dass der Generator 12 während der
gesamten Dauer der Kommunikationsverbindung zwischen der Abfrageeinrichtung 6 und
dem Transponder 5 die Amplitude M des rechteckigen Trägersignals
konstant hält.
-
Wenn
sich der Transponder 5 im Feld der Abfrageeinrichtung 6 befindet,
d. h. in einem Abstand, der geringer als der Maximalabstand dmax
zur Aktivierung des Transponders ist, was dem Fall entspricht, in
welchem sich der Sitz 4 in seiner Betriebsposition befindet,
wird ein induzierter Strom mit der Trägerfrequenz Fp durch induktive
Koppelung an den Klemmen des Resonanzkreises 20 erzeugt.
Dieser, vom Gleichrichter 30 gleichgerichtete Strom liefert eine
Versorgungsspannung an den Oszillator 28. Das Trägersignal
dient daher als Energiequelle zur Aktivierung des Transponders 5.
Folglich benötigt
der Transponder 5 zu seinem Betrieb keine separate Batterie.
Es sei darauf hingewiesen, dass eine Variante mit Batterie nichtsdestoweniger
möglich
ist.
-
Sobald
er mit Strom versorgt wird, beginnt der Oszillator 28 damit,
bei einer Frequenz F zu schwingen, die vom Zustand des Unterbrechers
I1 abhängt.
Wenn sich der Unterbrecher I1 in einem offenen Zustand befindet,
beträgt
F = F1, und wenn sich der Unterbrecher I1 in einem geschlossenen
Zustand befindet, beträgt
F = F2. Das am Ausgang B des Oszillators 28 erzeugte rechteckige
Antwortsignal ist als Kurve 37 dargestellt.
-
Der
Ausgang B des Oszillators 28 ist mit dem Transistor T3
verbunden und ermöglicht
die Steuerung des Transistors T3. Wenn der Transistor T3 gesättigt ist,
d. h., wenn er sich wie ein geschlossener Unterbrecher verhält, ist
der Resonanzkreis 20 des Transponders 5 einer
zusätzlichen
Verstärkung
unterworfen, so dass der Transponder 5 eine höhere Energie
aus dem Magnetfeld, das von der Abfrageeinrichtung 6 geliefert
wird, abzieht. Die Energieänderung
des Transponders 5 spiegelt sich in einer Amplitudenänderung
des durch die Spule 12 laufenden Stroms und somit des durch
die Spule L1 laufenden Stroms wieder, denn die beiden Spulen L1
und L2 sind gekoppelt.
-
Das
vom Transponder 5 ausgestrahlte amplitudenmodulierte Signal
ist als Kurve 38 dargestellt, die tatsächlich dem Strom in der Spule 12 entspricht. In 4 zeigt
die Kurve 37 das Antwortsignal bei einer vorgegebenen Frequenz,
beispielsweise bei der Frequenz F = F1. Die Kur ve 38, welche
das modulierte Antwortsignal repräsentiert, entspricht in diesem Fall
einem Antwortsignal mit der Frequenz F = F1. Es versteht sich, dass,
wenn das Antwortsignal eine Frequenz F = F2 besitzt, das modulierte
Antwortsignal entsprechend modifiziert ist. Somit schwingen von
einem anfänglichen
Moment t0 der Auslösung
des Generators 12 bis zu einem Moment t1, welcher der Antwortzeit
des Transponders 5 entspricht, die Spulen 11 und 12 mit
der Trägerfrequenz
Fp und mit einer vom Generator 12 festgelegten Amplitude,
während anschließend, vom
Zeitpunkt t1 ab, die Spulen L1 und L2 mit der durch das vom Oszillator 28 erzeugten Antwortsignal
modulierten Trägerfrequenz
schwingen. Die Auslösung
des Generators 12 wird von dem Steuermodul 7 periodisch,
beispielsweise alle 100 μs,
gesteuert.
-
Das
modulierte Signal wird von dem Demodulator 13 der Abfrageeinrichtung 6 empfangen.
Der Ausgang 15 des Demodulators 13 überträgt dann
ein Bildsignal des Antwortsignals, das als Kurve 39 dargestellt
ist, an das Entscheidungsmodul, welches den Zustand des Sensors 3 bestimmt,
beispielsweise indem es die Frequenz des Bildsignals, d. h. F1 oder F2,
mit einem Grenzwert vergleicht. Somit verfügt die zentrale Steuereinheit 50 durch
die Vorgabe des Steuermoduls 7 über eine Information über die
Nutzung oder Nichtnutzung des Sicherheitsgurts des Sitzes 4.
Auf diese Weise kann die Zentraleinheit 50 im Fall eines
Unfalls entscheiden, ob die Auslösung
des Airbags abhängig
vom Zustand des Sicherheitsgurtes erlaubt oder verhindert werden
soll. Beispielsweise wird die Auslösung des dem Sitz 4 zugeordneten Airbags
verhindert, wenn der Zustand des Sensors 3 anzeigt, dass
der entsprechende Sicherheitsgurt nicht angelegt ist.
-
Bei
anderen denkbaren Varianten, beispielsweise dann, wenn der Sitz 4 mehrere
Gurtschlaufen aufweist, was beispielsweise bei einem Sitz der Fall ist,
der sich in der Mitte des Fahrzeugs befindet, der eine Schleife
für den
mittleren Sicherheitsgurt und eine Schleife für einen Sicherheitsgurt von
einem der benachbarten Sitze aufweist, kann der Sensor 3 mehrere
Unterbrecher aufweisen, wobei jeweils ein Unterbrecher in jeder
der vorhandenen Sicherheitsgurtschlaufen angeordnet ist. In 2 sind
ein zusätzlicher
Unterbrecher 12, der parallel von einem zusätzlichen
Widerstand R2 abzweigt, gestrichelt dargestellt. In diesem Fall
beträgt
der Wert des äquivalenten
Widerstandes Req zwischen den Klemmen D und E Regt, wenn der Unterbrecher 12 geschlossen
ist und wenn der Unterbrecher 11 offen ist, bzw. Req2,
wenn der Unterbrecher 12 geschlossen ist und der Unterbrecher
I1 geschlossen ist, bzw. Req3, wenn der Unterbrecher 12 offen
ist und der Unterbrecher I1 geschlossen ist, bzw. schließlich Req4,
wenn der Unterbrecher 12 geschlossen ist und der Unterbrecher
I1 offen ist, wobei die Werte Req1, Req2, Req3 und Req4 sich jeweils
voneinander unterscheiden. Der Prozess zur Erfassung des Zustandes
des Sensors 3 entspricht dem zuvor beschriebenen Fall, wobei
das Entscheidungsmodul beispielsweise die Frequenz des Signals am
Ausgang 15 des Demodulators 13 mit mehreren Grenzwerten
vergleicht, um den Zustand des Sensors zu bestimmen. Im Allgemeinen
kann der Sensor 3 eine beliebige Zahl von Unterbrechern
aufweisen, wobei die Unterbrecher in Sicher gurtschleifen oder auch
in Sitz 4 angeordnet sind, wobei die Frequenz des Antwortsignals
es ermöglicht,
festzustellen, ob die Unterbrecher offen oder geschlossen sind.
-
Die
oben beschriebene Ausführungsform kann
mit anderen Sensoren verwirklicht werden, beispielsweise einem Sitzbelegungssensor
in Form eines Unterbrechers, der auf das Vorhandensein oder das
Fehlen eines Drucks auf die Sitzfläche reagiert.
-
Die
Zentraleinheit 50 kann mit Alarmmitteln verbunden sein,
beispielsweise mit optischen Alarmmitteln, die am Armaturenbrett
des Fahrzeugs 1 angeordnet sind und für jeden Sicherheitsgurt anzeigen,
ob dieser angelegt ist oder nicht.
-
Die
in den Figuren dargestellten elektrischen Schemata stellen nur illustrative
Beispiele dar. Der Gleichrichter 30 kann durch einen beliebigen
Gleichrichter ersetzt werden. Außerdem kann der Transponder 5 eine
interne Batterie aufweisen, wobei der Gleichrichter in diesem Fall
nicht unbedingt erforderlich ist.
-
Die
Modulation der Amplitude ist auf diesen Anwendungsfall speziell
abgestimmt, denn sie kann einfach umgesetzt werden, obwohl auch
andere Modulationstypen für
die Übertragung
des Antwortsignals eingesetzt werden können, beispielsweise eine Phasenmodulation
oder eine Frequenzmodulation. Folglich kann der Modulator 29 durch
einen Modulator eines anderen Typs ersetzt werden, wobei dann der
Demodulator 13 ein entsprechender Demodulator ist.
-
Die
Vorrichtung 2 kann für
unterschiedlichste Anwendungen bei der Übertragung von Daten zwischen
einem Sitz und dem Boden des Fahrzeugs eingesetzt werden.
-
Beispielsweise
kann die Vorrichtung 2 verwendet werden, um eine automatische
Detektion eines auf dem Sitz des Fahrzeugs angeordneten Kindersitzes
zu detektieren, beispielsweise mit Hilfe eines druckempfindlichen
Sensors, der in der Sitzfläche
des Sitzes des Fahrzeugs angeordnet ist. Diese Detektion wird in
der Zentraleinheit 50 verarbeitet, um die Airbagauslösung zu
verhindern.
-
Eine
andere mögliche
Anwendung besteht darin, Informationen über den Zustand einer Sitzheizung,
beispielsweise über
deren Temperatur zu übertragen,
wenn ein Temperatursensor in dem Sitz angeordnet ist. Diese Temperaturinformation
kann verwendet werden, um die Heizmittel zu regulieren, um diese
Information anzuzeigen oder zu anderen Zwecken.