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Die Erfindung betrifft allgemein
einen Rasenmäher
und insbesondere einen Luftzirkulations-Rasenmäher, bei dem geschnittenes
Gras mittels Trägerluft
durch einen Beförderungsdurchgang
in einen Grasbeutel befördert
wird und ausschließlich
Luft in ein Schneiddeck eines Mäherkörpers durch
einen Luftrückführdurchgang,
der sich vom Grasbeutel zum Schneiddeck erstreckt, rückgeführt wird.
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Luftzirkulations-Rasenmäher sind
z. B. in der JP-SHO-63-66423, mit dem Titel „Anti-Staub-streuende Struktur
für eine
Grasschneidemaschine" und in
der JP-SHO-63-71622 mit dem Titel „Gras-Sammel-Vorrichtung für eine Grasschneidemaschine" und in der EP-A-821869
offenbart.
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Die Grasschneidemaschine der JP-SHO-6366423
ist ausgelegt zum Erzeugen eines Luftstroms durch das Ansaugen von
Luft nach innen von der Außenseite
eines Schneidblattgehäuses, Ausleiten
von Gras, das mit dem Schneidblatt geschnitten wurde, in einen Auffänger zusammen
mit dem Luftstrom, und Zirkulieren der Luft aus dem Auffänger in
das Schneidblattgehäuse.
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Diese Grasschneidemaschine ist allerdings ausgelegt,
Luft in das Zentrum des Schneidblattgehäuses zurückzuführen. Da ein Antriebsteil zum
Drehen des Schneidblatts im Mittelabschnitt des Schneidblattgehäuses angeordnet
ist, ist es notwendig, einen umständlichen Weg um das Antriebsteil herum
zu bilden oder das Ausströmen
von Luft zu verhindern, was eine komplizierte Struktur zur Folge hat.
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Die Grasschneidemaschine der JP-SHO-63-71622
ist ausgelegt, einen Luft zirkulationsweg zu bilden, durch Verbinden
einer Ausleitungsöffnung
eines Schneidabschnitts und eines Einlasses eines Grasbeutels mit
einem Grasbefördenangsdurchgang
und Verbinden des Grasbeutels und des Schneidabschnitts mit einem
Luftdurchgang B.
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Allerdings ist die Grassammelvorrichtung dieses
Grasschneidegeräts
ausgelegt, Luft in einen hinteren Teil des Schneidabschnitts 5 rückzuführen, und
benötigt
eine rechtwinklige Biegung des Luftstroms, der in den Schneidabschnitt
rückgeführt wird, was
unerwünschterweise
einen Druckverlust bewirkt. Weiterhin ist das Grasschneidegerät ausgelegt,
Luft nach außen
auszuleiten, wodurch erheblicher Lärm erzeugt und Staub ausgeleitet
wird.
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In diesem Zusammenhang ist ein Rasenmäher erwünscht, der
eine ausreichende Erzeugung von Druckunterschied ermöglicht,
um Luft in ein Schneiddeck rückzuführen, und
der eine Verringerung des Druckverlusts ermöglicht.
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Nach der vorliegenden Erfindung ist
ein Rasenmäher
vorgesehen, der umfasst: einen Mäherkörper; eine
Antriebsquelle, die an dem Mäherkörper montiert
ist; ein Schneidblatt, das von der Antriebsquelle zur Rotation angetrieben
wird, wobei das Schneidblatt Luftheber an seinen gegenüberliegenden
Enden aufweist; und einen hinten am Mäherkörper vorgesehenen Grasbeutel
zum Aufnehmen von mit dem Schneidblatt geschnittenen Gras; wobei
der Mäherkörper umfasst:
ein Schneiddeck, das das Schneidblatt drehbar aufnimmt; einen Grasbeförderungsdurchgang
zum Leiten von mit dem Schneidblatt geschnittenen Gras in den Grasbeutel;
und einen Luftrückführdurchgang
zum Leiten von ausschließlich
Luft von dem Grasbeutel in das Schneiddeck; wobei der Luftrückführdurchgang
an einer oberen Fläche
des Schneiddecks gebildet ist, und eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung des
Luftrückführdurchgangs
entlang der Rotationsspur der Luftheber ausgerichtet angeordnet
ist.
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Um Luft im Grasbeutel in das Schneiddeck rückzuführen, wird
ein effektiver Druckunterschied zwischen dem Grasbeutel und dem
Schneiddeck benötigt.
Bei der vorliegenden Erfindung ist der Luftrückführdurchgang an einer oberen
Innenoberfläche des
Schneiddeckes gebildet und die dem Schneiddeck zugewandte Öffnung des
Luftrückführdurchgangs
ist der Rotationsspur der Luftheber des Schneidblatts gegenübergesetzt.
Rückgeführte Luft wird
daher von der dem Schneiddeck zugewandten Öffnung durch eine durch die
Rotation des Schneidblatts verursachte wirbelnde Strömung in
das Schneiddeck gezogen. Dies ermöglicht effiziente Luftzirkulation
von dem Grasbeutel zu der Innenseite des Schneiddecks, was eine
Verringerung von Lärm des
Rasenmähers
und Staub zur Folge hat.
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Die dem Schneiddeck zugewandte Öffnung der
Erfindung ist vorzugsweise so ausgerichtet, dass Luft, die aus der Öffnung ausströmt entlang
des Luftstroms im Schneiddeck, der durch Rotation des Schneidblatts
erzeugt wird, ausgerichtet ist. Dies schließt eine Gegenströmung gegen
eine im Schneiddeck erzeugte Luftströmung aus, was zu einem störungsarmen
Luftstrom im Schneiddeck führt. Insbesondere
reduziert die Anordnung der dem Schneiddeck zugewandten Öffnung an
der dem Grasbeförderungsdurchgang
gegenüberliegenden Seite,
wobei sich eine drehende Welle des Schneidblatts dazwischen befindet,
Druckverlust am Luftrückführdurchgang.
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Eine dem Grasbeutel zugewandte Öffnung des
Luftrückführdurchgangs
ist nach oben geöffnet. Dies
ermöglicht
eine Trennung von Grasschnitt und Trägerluft.
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Der Grasbeutel dieser Erfindung umfasst vorzugsweise
eine durchlässige
Trennwand, die den Grasbeförderungsdurchgang
vom Luftrückführduchgang
abtrennt, wodurch der Grasbeutel eine obere und eine untere Kammer
aufweist, die voneinander abgetrennt sind, wobei die obere Kammer
mit dem Luftrückführdurchgang
verbunden ist und die untere Kammer mit dem Grasbeförderungsdurchgang
verbunden ist. Das bedeutet, dass die Trennung des Grasbeutels in
eine obere und eine untere Kammer durch die Bildung der durchlässigen Trennwand
verhindert, dass Grasschnitt in die obere Kammer eindringen kann,
so dass ausschließlich
Luft, aus der Grasschnitt entfernt wurde, in das Schneiddeck rückgeführt wird.
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Die dem Schneiddeck zugewandte Öffnung der
Erfindung kann so gebildet sein, dass sie nicht in Richtung des
Schneiddecks hervorsteht, oder kann ein vorderes Ende, das geschnitten
und nach oben gebogen ist und ein hinteres Ende, das geschnitten und
nach unten gebogen ist, aufweisen, oder kann zwei Öffnungen
umfassen, die durch Schneiden und Nach-unten-Biegen eines Abschnitts
vor dem Mittelpunkt der Öffnung
und durch Schneiden und Nach-oben-Biegen eines Abschnitts hinter
dem Mittelpunkt gebildet sind.
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Gewisse bevorzuge Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden ausführlich beschrieben,
rein als Beispiel, mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen, wobei:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Rasenmähers nach der vorliegenden
Erfindung ist;
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2 eine
Querschnittsansicht des Rasenmähers
ist, entlang einer Linie 2-2 in 1 ist;
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3 eine
Draufsicht von unten auf den Rasenmäher, aus Richtung des Pfeils 3 in 1 ist;
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4 eine
perspektivische Ansicht eines Schneiddecks gemäß der vorliegenden Erfindung
ist, wie in 3 gezeigt;
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5 eine
Querschnittsansicht entlang Linie 5-5 in 1 ist;
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6 eine
Querschnittsansicht entlang Linie 6-6 in 5 ist;
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7A und 7B Luftströmungen zwischen dem
Schneiddeck und einem Grasbeutel illustrieren, wobei 7A Luftströmungen von
der Seite des Rasenmähers
aus gesehen illustriert und 7B Luftströmungen vom
unteren Ende des Rasenmähers aus
gesehen illustriert;
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8 eine
Querschnittsansicht einer dem Schneiddeck zugewandten Öffnung gemäß einer weiteren
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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9 eine
Querschnittsansicht einer dem Schneiddeck zugewandten Öff nung gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist; und
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10 eine
Querschnittsansicht einer dem Schneiddeck zugewandten Öffnung gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist.
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Mit Bezug zu 1 und 2,
ist ein Rasenmäher 10 der
vorliegenden Ausführungsform
ein Rasenmäher
mit Selbstantrieb, der einen Motor 13 als Antriebsquelle
zum Drehen eines Schneidblatts 14 und zum Antrieb von hinteren
Rädern 17 aufweist.
Der Motor 13 ist an einem Mäherkörper 11 montiert.
Eine Kopfabdeckung 27 ist an einem oberen Abschnitt des Motors 13 angebracht.
Das Schneidblatt 14 ist an einer drehenden Welle 28 angebracht,
die eine Abtriebswelle des Motors 13 ist. Die Rotation
des Schneidblatts 14 wird mit einem Schneidhebel 25 gesteuert/geregelt.
Eine Bedienungsperson ergreift einen Griff 22 und bedient
einen Geschwindigkeitsveränderungshebel 26 zum
Mähen.
Gras, das durch die Rotation des Schneidblatts 14 geschnitten
wird, wird in einen Grasbeutel 24 befördert.
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Bezugszeichen 15 kennzeichnen
Vorderräder, 16 einen
vorderen Höheneinstellungsmechanismus
und 18 einen hinteren Höheneinstellungsmechanismus.
Eine Grasabdeckung 23 ist zwischen dem Mäherkörper 11 und
dem Grasbeutel 24 montiert, um Austrag nach außen von
Grasschnitt zu verhindern.
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Der Rasenmäher 10 gemäß dieser
Ausführungsform
ist, wie unten beschrieben werden wird, ein Luftzirkulations-Rasenmäher, der
Luft, die sich im Grasbeutel befindet, in das Schneiddeck 12 des
Mäherkörpers 11 rückführt, nachdem
die Luft den Grasschnitt in den Grasbeutel 24 befördert hat.
Die Details werden unten beschrieben werden.
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Wie in 2 gezeigt,
weist der Mäherkörper 11 das
Schneiddeck 12 auf, einen Grasbeförderungsdurchgang 32 und
einen Luftrückführdurchgang 33.
Das Schneiddeck 12 nimmt das Schneidblatt 14 drehbar
auf. Der Grasbe förderungsdurchgang 32 erstreckt
sich nach hinten vom hinteren Ende des Schneiddecks 12 und
leitet Grasschnitt zusammen mit Trägerluft in den Grasbeutel 24.
Der Luftrückführdurchgang 33 leitet
ausschließlich
Luft in das Schneiddeck 12, wobei nur der beförderte Grasschnitt
im Grasbeutel 24 verbleibt.
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Der Grasbeförderungsdurchgang 32 ist
in einem hinteren Abschnitt des Mäherkörpers 11 gebildet
und ist entweder auf der rechten oder auf der linken Seite des Mäherkörpers 11 mit
Bezug auf dessen Mittelpunkt in Querrichtung gebildet.
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Der Luftrückführdurchgang 33 weist
eine Mehrzahl von dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 auf, die
mit der Innenseite des Schneiddecks 12 in Verbindung stehen,
und eine dem Grasbeutel zugewandte Öffnung 36, die mit
dem Grasbeutel 24 in Verbindung steht. Die dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 sind
in einem oberen Abschnitt des Schneiddecks 12 gebildet
und entlang der Rotationsspur der Luftheber 39, 39 des
Schneidblatts 14 ausgerichtet angordnet.
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Die dem Grasbeutel zugewandte Öffnung 36 ist
nach oben geöffnet.
Luft ist leicht und Grasschnitt ist schwerer als Luft. Das nach-oben-Öffnen der
dem Grasbeutel zugewandten Öffnung 36 des
Luftrückführdurchgangs 33 erleichtert
daher die Trennung von Grasschnitt und Luft.
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Das Schneidblatt 14 weist
Schneidabschnitte 38, 38 (siehe 3) auf, die nach vorne mit Bezug zur
Drehrichtung positioniert sind, und Luftheber 39, 39,
die dadurch gebildet sind, dass hinten mit Bezug zur Drehrichtung
positionierte Abschnitte von den Schneidabschnitten 38, 38 aus
nach oben gebogen werden.
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Wenn das Schneidblatt 14 gedreht
wird, hebt ein negativer Druck (niedriger als atmosphärischer Druck),
der unter den Lufthebern 39, 39 erzeugt wird, Gras
am Boden an, und das Gras wird durch die Schneidabschnitte 38, 38 geschnitten.
Das geschnittene Gras wird von den oberen Oberflächen der Luftheber 39, 39 getroffen,
in einen durch die Rotation des Schneidblatts 14 erzeugten
wirbelnden Luftstrom gebracht und mit Trägerluft in den Grasbeutel 24 befördert.
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Der Grasbeutel 24 hat einen
Körper 41 mit reduzierter
Durchlässigkeit,
eine durchlässige
Trennwand 42, die das Innere des Körpers 41 in einen
unteren und einen oberen Abschnitt aufteilt, und eine obere Kammer 43 und
eine untere Kammer 44, die von der durchlässigen Trennwand 42 bereitgestellt werden.
Die dem Grasbeutel zugewandte Öffnung 36 des
Luftrückführdurchgangs 33 ist
mit der oberen Kammer 43 verbunden. Der Auslass des Grasbeförderungsdurchgangs 32 ist
mit der unteren Kammer 44 verbunden. Mit anderen Worten,
der Grasbeutel 24 ist durch das Bereitstellen der durchlässigen Trennwand 42 in
eine obere und eine untere Kammer aufgeteilt, wodurch der Grasbeförderungsdurchgang 32 vom
Luftrückführdurchgang 33 abgetrennt
wird.
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Die durchlässige Trennwand 42 ist
ein Filter, der Luft von Grasschnitt trennen kann, und ist ein Bauteil
zum Sammeln von Grasschnitt in der unteren Kammer 44 und
zum Durchführen
von ausschließlich Luft
in die obere Kammer 43. Dadurch ist eine völlige Trennung
von Grasschnitt und Luft vorgesehen, und ausschließlich Luft,
von der Grasschnitt entfernt wurde, wird in das Schneiddeck 12 rückgeführt.
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Wie in 3 und 4 gezeigt, sind die dem Schneiddeck
zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 entlang
der Rotationsspur der Luftheber 39, 39 des Schneidblatts 14 ausgerichtet.
Die Drehrichtung des Schneidblatts 14 ist gegen den Uhrzeigersinn,
wie durch den als Umriss dargestellten Pfeil a gezeigt. Das heisst,
dass Luftströme, die
aus den dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 ausströmen, entlang
der Rotationsspur des Schneidblatts 14 ausgerichtet werden.
Die dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 sind
auf der gegenüberliegenden
Seite zu dem Grasbeförderungsdurchgang 32 angeordnet,
wobei die Längs-Mittellinie
C, die durch die drehende Welle 28 verläuft, dazwischen liegt.
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Der Luftrückführdurchgang 33 ist
daher an einer oberen Innenfläche
des Schneiddecks 12 gebildet. Die dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 sind
so gebildet, dass sie der Rotationsspur der Luftheber 39, 39 des Schneidblatts 14 zugewandt
sind.
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Um Luft im Grasbeutel 24 (siehe 2) effizient in das Schneiddeck 12 rückzuführen, wird
ein effektiver Druckunterschied zwischen dem Grasbeutel 24 und
dem Schneiddeck 12 benötigt.
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Wie in 5 gezeigt,
ist der Luftrückführdurchgang 33 an
einer oberen Fläche
des Schneiddecks 12 gebildet und die dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 befinden
sich gegenüber
dem Rotationsbereich der Luftheber 39 des Schneidblatts 14.
Rückführluft wird
von den dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 durch
einen negativen Druck, der von einer durch die Rotation des Schneidblatts 14 verursachten
wirbelnden Strömung
erzeugt wird, in das Schneiddeck 12 gezogen. Dies ermöglicht effiziente Luftzirkulation
vom Grasbeutel 24 (siehe 2)
zur Innenseite des Schneiddecks 12, was zu einer Verringerung
von Lärm
und Staubentwicklung führt.
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Derartiges Anordnen der dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 gegenüber der
Rotationsspur der Luftheber 39 des Schneidblatts 14 sorgt
für eine
vereinfachte Struktur zur effizienten Luftzirkulation verglichen
mit dem Fall der Rückführung von
Luft in den Mittelabschnitt des Schneiddecks 12.
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6 illustriert
Rückführluft,
die aus den dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 in das Schneiddeck 12 gezogen
wird.
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Rotation des Schneidblatts 14 in
Richtung von Pfeil a erzeugt eine wirbelnde Strömung im Schneiddeck 12,
wie durch Pfeile b, b gezeigt. Die wirbelnde Strömung zieht wie bei einem Venturi-Rohr Luft
aus den dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 in das
Schneiddeck 12, wie durch Pfeil c gezeigt.
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Bezugszeichen P3 bezeichnet einen
Bereich negativen Drucks (niedriger als atmosphärischer Druck), die unter dem
Luftheber 39 durch Rotation des Schneidblatts 14 erzeugt
wird.
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Die Ursache für die Erzeugung eines negativen
Drucks durch den wirbelnden Strom im Schneiddeck 12 ist
folgende:
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Das Bereitstellen einer Öffnung (dem Schneiddeck
zugewandte Öffnung 35),
die parallel zu einer eine bestimmten Geschwindigkeit aufweisenden
wirbelnden Strömung
bewirkt das Einziehen von Luft in die wirbelnde Strömung wie
bei einem Zerstäuber
(oder einem Venturi-Rohr). Dies erzeugt einen negativen Druck an
der Öffnung
(dem Schneiddeck zugewandte Öffnung 35).
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Die parallele Öffnung ist ortsfest mit Bezug zu
der wirbelnden Strömung,
die die bestimmte Geschwindigkeit aufweist. Diese Beziehung kann
mit dem Zustand verglichen werden, wobei die Öffnung in eine der wirbelnden
Strömung
entgegengesetzten Richtung gedreht wird, wenn die wirbelnde Strömung als
ortsfest angesehen wird. Dieser Zustand ist dem Zustand unter dem
Luftheber 39 des rotierenden Schneidblatts 14 sehr ähnlich (wobei
ein Bereich negativen Drucks P3 erzeugt wird). Ein hoher negativer Druck
wird daher an der in Bezug auf die wirbelnde Strömung ortsfesten Öffnung (dem
Schneiddeck zugewandte Öffnung 35)
erzeugt.
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Im Folgenden wird die Luftströmung im
erfindungsgemäßen Rasenmäher 10 mit
Bezug auf 7A und 7B beschrieben.
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In 7A wird
bei Rotation des Schneidblatts 14 erst ein negativer Druck
(Bereich negativen Drucks P3) unter den Lufthebern 39, 39 erzeugt.
Der negative Druck hebt am Boden befindliches Gras. Die Schneidabschnitte 38,
38 schneiden
das Gras. Das geschnittene Gras G wird von den den oberen Flächen der
Luftheber 39, 39 getroffen, in eine durch die
Rotation des Schneidblatts 14 erzeugte wirbelnde Strömung gebracht
und mit Trägerluft
in den Grasbeutel 24 befördert.
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Die Trägerluft bildet immer einen
positiven Druck (größer als
atmosphärischer
Druck) im Grasbeutel 24. Die wirbelnde Strömung bildet
einen negativen Druck in der Nähe
der dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33.
Mit dem Druck im Grasbeutel 24 als P1 bezeichnet und dem
Druck in der Nähe
der dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 als
P2, P1 > P2. Dies
ermöglicht
effiziente Luftzirkulation.
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Die Luftzirkulation wird unten in
der Reihenfolge der Abläufe
beschrieben. Eine durch die Rotation des Schneidblatts 14 erzeugte
wirbelnde Strömung
befördert
das geschnittene Gras G zusammen mit der Trägerluft vom Grasbeförderungsdurchgang 32 in
die untere Kammer 44 des Grasbeutels 24, wie durch
Pfeil (1) gezeigt. Das geschnittene Gras G wird in der
unteren Kammer 44 des Grasbeutels 24 gesammelt,
wie durch Pfeil (2) gezeigt. Luft, von der Fremdkörper und
Staub durch die durchlässige Trennwand 42 entfernt
wurden, wird von der unteren 44 in die obere Kammer 43 geschickt,
wie durch Pfeil (3) gezeigt. Die Luft wird von der oberen
Kammer 43 des Grasbeutels 24 in den Luftrückführdurchgang 33 rückgeführt, wie
durch Pfeil (4) gezeigt. Die Luft wird von den dem Schneiddeck
zugewandten Öffnungen 35 des
Luftrückführdurchgangs 33 in
das Schneiddeck 12 gezogen, wie durch Pfeile (5)
gezeigt. Daher wird Luft zirkuliert, wie durch Pfeile (1)–(5)
gezeigt, wodurch Lärm
und Staub während
des Mähbetriebs reduziert
werden. Dies hat den Schutz des Bedieners und die Erhaltung der
umgebenden Umwelt zur Folge.
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Wie in 7B gezeigt,
erzeugt die Rotation des Schneiddecks 14 eine wirbelnde
Strömung
im Schneiddeck 12, die durch den Pfeil (6) gezeigt
ist, und Grasschnitt wird, wie durch Pfeil (7) gezeigt,
mit Trägerluft
durch den Gras beförderungsdurchgang 32 in
den Grasbeutel 24 befördert.
Rückführluft wird
von den dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 des Luftrückführdurchgangs 33 in
das Schneiddeck 12 gezogen, wie durch Pfeile (8)
gezeigt.
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Das heisst, die dem Schneiddeck zugewandten Öffnungen 35 sind
so ausgerichtet, dass Luft, die aus den Öffnungen 35 strömt, entlang
des Luftstroms (wirbelnde Strömung)
im Schneiddeck 12 ausgerichtet ist. Luft, die aus den Öffnungen 35 strömt, strömt daher
nicht entgegengesetzt zum durch Rotation im Schneiddeck 12 erzeugten
Luftstrom, was einen störungsfreien
Luftstrom im Schneiddeck 12 zur Folge hat. Insbesondere
sind die Öffnungen 35 in
einer Richtung entlang dem Luftstrom im Schneiddeck 12 geöffnet und
an der dem Grasbeförderungsdurchgang 32 gegenüber liegenden
Seite angeordnet, wobei sich die drehende Welle 28 des
Schneidblatts 14 dazwischen befindet. Dies stellt einen
störungsfreien Luftstrom
bereit und verringert den Druckverlust am Luftrückführdurchgang 33.
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8 illustriert
eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung
einer weiteren Ausführungsform. Eine
dem Schneiddeck zugewandte Öffnung 51 dieser
Ausführungsform
ist durch Schneiden und Biegen eines Abschnitts zu einem Luftrückführdurchgang 33 hin
gebildet, und es wird verhindert, dass sie in ein Schneiddeck 12 hervorsteht.
Dies hat eine Verbesserung der Raumausnutzung des Schneiddecks 12 zur
Folge. A1 bezeichnet die Drehrichtung eines Schneidblatts 14,
A2 eine wirbelnde Strömung
und A3 eine Luftrückführströmung.
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9 illustriert
eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung
noch einer weiteren Ausführungsform.
Eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung 52 dieser
Ausführungsform
weist ein vorderes Ende 52a auf, das geschnitten und nach
oben gebogen wurde, und ein hinteres Ende 52b, das geschnitten
und nach unten gebogen wurde. B1 bezeichnet die Drehrichtung eines
Schneidblatts 14, B2 eine wirbelnde Strömung und B3 eine Luftrückführströmung.
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10 zeigt
eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung
noch einer weiteren Ausführungsform.
Eine dem Schneiddeck zugewandte Öffnung 53 dieser
Ausführungsform
weist zwei Öffnungen
auf, eine vordere Öffnung 53a,
bei der ein Abschnitt vor dem Mittelpunkt der Öffnung geschnitten und nach unten
gebogen wurde und eine hintere Öffnung 53b, bei
der ein Abschnitt hinter dem Mittelpunkt der Öffnung geschnitten und nach
oben gebogen wurde. C1 bezeichnet die Drehrichtung eines Schneidblatts 14, C2
eine wirbelnde Strömung
und C3 eine Luftrückführströmung.
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In der in 4 gezeigten Ausführungsform, ist der Luftrückführdurchgang
links von der Körper-Mittellinie
C angeordnet, von unten gesehen, und der Grasbeförderungsdurchgang 32 ist
rechts von der Körper-Mittellinie
C angeordnet. Diese Anordnung ist nicht als einschränkend beabsichtigt.
Der Grasbeförderungsdurchgang 32 und
der Luftrückführdurchgang 33 können in
der entgegengesetzten Anordnung vorgesehen sein.
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Ein Rasenmäher (10) umfasst einen
Mäherkörper (11)
und einen Grasbeutel (24), der hinten am Mäherkörper vorgesehen
ist. Der Mäherkörper weist ein
Schneiddeck (12) auf, das ein Schneidblatt (14) drehbar
aufnimmt, einen Beförderungsdurchgang (32)
zum Leiten von Grasschnitt in den Grasbeutel (24), und
einen Luftrückführdurchgang
(33) zum Leiten von ausschließlich Luft vom Grasbeutel in
das Schneiddeck (12). Dem Schneiddeck zugwadnte Öffnungen
(35) des Luftrückführdurchgangs
sind entlang der Rotationsspur von an den gegenüberliegenden Enden des Schneidblatts
(14) vorgesehenen Lufthebern (39, 39)
geöffnet.
Eine wirbelnde Luftströmung
im Schneiddeck (12), die durch die Rotation des Schneidblatts
(14) erzeugt wurde, ist in derselben Richtung wie die Strömung von
Luft, die durch den Luftrückführdurchgang
(33) rückgeführt wird, was
zu einer störungsfreien
Luftströmung
im Schneiddeck führt.