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DE602005003726T2 - Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts und Kinderautositz - Google Patents

Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts und Kinderautositz Download PDF

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DE602005003726T2
DE602005003726T2 DE602005003726T DE602005003726T DE602005003726T2 DE 602005003726 T2 DE602005003726 T2 DE 602005003726T2 DE 602005003726 T DE602005003726 T DE 602005003726T DE 602005003726 T DE602005003726 T DE 602005003726T DE 602005003726 T2 DE602005003726 T2 DE 602005003726T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
belt
child car
car seat
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602005003726T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602005003726D1 (de
Inventor
Martinus Theodorus Fransen
Gert Arien Luc Rijsdijk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maxi Miliaan BV
Original Assignee
Maxi Miliaan BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maxi Miliaan BV filed Critical Maxi Miliaan BV
Publication of DE602005003726D1 publication Critical patent/DE602005003726D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602005003726T2 publication Critical patent/DE602005003726T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/26Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles for children
    • B60N2/28Seats readily mountable on, and dismountable from, existing seats or other parts of the vehicle
    • B60N2/2803Adaptations for seat belts
    • B60N2/2812Adaptations for seat belts for securing the child to the child seat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R2022/1818Belt guides
    • B60R2022/1843Belt guides comprising an elongated sleeve
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/185Anchoring devices with stopping means for acting directly upon the belt in an emergency, e.g. by clamping or friction
    • B60R22/1855Anchoring devices with stopping means for acting directly upon the belt in an emergency, e.g. by clamping or friction the means being sensitive to belt tension

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts, die zum Führen eines Gurts geeignet ist, der durch die Vorrichtung verläuft, und zum Arretieren dieses Sicherheitsgurts gegen Bewegen, wobei die Vorrichtung einen Nocken umfasst, der relativ zu einer Auflagefläche bewegbar ist, wobei der Gurt in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung durch einen zwischen dem Nocken und der Auflagefläche vorhandenen Durchgang bewegbar ist, wobei der Nocken zum Arretieren des Sicherheitsgurts gegen Bewegen in Richtung auf die Auflagefläche bewegt werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Kindersitz, der mit einer solchen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts ausgestattet ist.
  • Bei einer aus EP-B1-0 173 724 bekannten Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes, die in einem Fahrzeug benutzt wird, ist der Gurt in der Zugrichtung beweglich, damit er fest an eine im Fahrzeug sitzende Person angelegt werden kann. In der Gegenrichtung zur Zugrichtung ist der Gurt beweglich, um eine leichte Vorwärtsbewegung dieser Person zu erlauben.
  • Wenn eine solche Vorwärtsbewegung durch plötzliches Bremsen oder eine Kollision des Fahrzeugs verursacht wird, wirken relativ starke Kräfte auf die Person und folglich auch über die Person auf den Gurt ein, wodurch der Nocken in Richtung auf die Auflagefläche bewegt wird. Dadurch wird der Sicherheitsgurt zwischen Nocken und Auflagefläche eingeklemmt, so dass er gegen eine Bewegung entgegen der Zugrichtung arretiert ist.
  • Im Fall einer solchen Kollision ist ein Ende des Sicherheitsgurts außerdem gegen Bewegung entgegen der Zugrichtung in einem automatischen Gurtaufroller gesichert.
  • Ein Nachteil der bekannten Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist die Tatsache, dass das Arretieren des Gurts sowohl durch die Betätigung des automatischen Gurtaufrollers als auch durch die Arretierung des Gurts gegen Bewegung zwischen Nocken und Auflagefläche bewirkt wird. Der sich durch die Führungsvorrichtung bewegende Gurt ist verhältnismäßig glatt, so dass er in dem automatischen Gurtaufroller leicht aufgerollt werden kann. Ein Nachteil eines solchen relativ glatten Sicherheitsgurtes ist beispielsweise, dass er ziemlich leicht von der Schulter der im Fahrzeug sitzenden Person abgleitet. Im Fall einer Kollision bewegt sich die Schulter der Person zunächst relativ zum Sicherheitsgurt, bevor dieser entgegen der Zugrichtung bewegt wird und die Arretierung des Gurts stattfinden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts bereitzustellen, bei der die Arretierung des Sicherheitsgurts gegen Bewegung entgegen der Zugrichtung relativ rasch erfolgen kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes gelöst, indem der Nocken mit einer Hülse verbunden ist, in der der Sicherheitsgurt gleitend aufgenommen ist und die an der Schulter einer Person gelagert werden kann.
  • Sobald auf die Hülse eine Kraft entgegen der Zugrichtung einwirkt, die eine vorbestimmte Kraft überschreitet, wird die Hülse entgegen der Zugrichtung bewegt, wobei der Nocken zur Auflagefläche hin bewegt wird, wodurch der Sicherheitsgurt zwischen dem Nocken und der Auflagefläche festgeklemmt und gegen Bewegen arretiert wird.
  • Beim Gebrauch ruht die Hülse auf der Schulter der im Fahrzeug sitzenden Person, wobei die Hülse aus relativ rauhem Material gefertigt ist, so dass sie einen relativ hohen Reibungskoeffizienten gegenüber üblicher Kleidung der Person hat.
  • Weil der Sicherheitsgurt in der Hülse gleitend aufgenommen ist, kann er leicht in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung bewegt werden, wenn der Nocken von der Auflagefläche beabstandet ist.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Sicherheitsgurt entfernten Außenseite der Hülse eine Umkleidung mit einem höheren Reibungskoeffizienten als der des Sicherheitsgurtes vorhanden ist.
  • Die Verwendung einer solchen Umkleidung mit einem relativ hohen Reibungskoeffizienten gegenüber der Kleidung des Benutzers verhindert, dass die Hülse von der Schulter der Person abgleitet. Sobald diese Person sich nach vorn bewegt, beispielsweise im Fall einer Kollision, führt der relativ hohe Reibungskoeffizient unmittelbar dazu, dass die Hülse sich bewegt und der Sicherheitsgurt gegen Bewegen arretiert wird.
  • Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der zum Sicherheitsgurt weisenden Innenseite der Hülse eine Auskleidung mit einem relativ niedrigen Reibungskoeffizienten gegenüber dem Gurt vorhanden ist.
  • Auf diese Weise ist es relativ leicht, den Gurt in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung relativ zur Hülse zu bewegen.
  • Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken mittels eines Bandes mit der Hülse verbunden ist, das mit dem Nocken zwischen dem Drehzapfen des Nockens und der Auflagefläche verbunden ist.
  • Das Band ermöglicht es, auf einfache Weise eine Verbindung zwischen dem Nocken und der Hülse auszuführen. Weil das Band zwischen dem Drehzapfen, um den der Nocken geschwenkt wird, und der Auflagefläche angreift, wird die Schwenkbewegung des Nockens zur Auflagefläche hin auf einfache Weise durch Bewegung des Bandes gegen die Zugrichtung bewirkt.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf einen Kinderautositz mit einem Sitzabschnitt, einer Rückenlehne und mindestens einem Schultergurt, der sich durch die Rückenlehne erstreckt.
  • Der erfindungsgemäße Kinderautositz ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts mit einem Nocken umfasst, der relativ zu einer Auflagefläche bewegbar ist, wobei der Schultergurt in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung durch einen zwischen dem Nocken und der Auflagefläche vorhandenen Durchgang bewegbar ist, wobei der Nocken in Richtung auf die Auflagefläche zum Arretieren des Schultergurts gegen Bewegen bewegbar ist, und wobei der Nocken mit einer Hülse versehen ist, die auf der dem Sitzabschnitts zugewandten Seite der Rückenlehne vorhanden ist, und der Schultergurt gleitend in der Hülse aufgenommen ist.
  • Ein solcher Kinderautositz wird im Fahrzeug mit an sich bekannten Mitteln befestigt, wonach ein Kind im Kinderautositz mit Hilfe von Gurten gesichert werden kann. Wenn das Kind eine relativ schnelle Beschleunigung relativ zum Kinderautositz erfährt, beispielsweise im Falle einer Kollision, wird die an der Schulter des Kindes anliegende Hülse entgegen der Zugrichtung bewegt, wodurch der Nocken gegen die Auflagefläche bewegt wird und der Schultergurt zwischen Nocken und Auflagefläche festgeklemmt und gegen Bewegen arretiert wird.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken auf der der Auflagefläche zugewandten Seite mit Zähnen versehen ist.
  • Die Zähne stellen sicher, dass zwischen Nocken und Sicherheitsgurt ein fester Eingriff erfolgt, so dass der Gurt wirksam gegen Bewegen arretiert ist.
  • Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken eine Schwenkbewegung in Richtung auf die Auflagefläche gegen eine Federkraft ausführen kann.
  • Auf diese Weise wird der Nocken bevorzugt von der Auflagefläche weggeschwenkt, so dass sich der Sicherheitsgurt leicht durch den Durchgang zwischen Nocken und Auflagefläche bewegen kann.
  • Noch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken bei einer Bewegung des Gurts in der Zugrichtung eine Schwenkbewegung von der Auflagefläche weg ausführen kann.
  • Weil der Nocken von der Auflagefläche weggeschwenkt wird, vergrößert sich der Durchgang, wodurch sich der Sicherheitsgurt leicht in der Zugrichtung bewegen kann.
  • Noch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken in einer Abstandslage festgelegt werden kann, in welcher der Gurt durch den Durchgang zwischen Nocken und Auflagefläche in Zugrichtung und in der Gegenrichtung frei bewegt werden kann.
  • Auf diese Weise ist es möglich, den Nocken gegen Bewegen zu arretieren, beispielsweise bei vergleichsweise kleinen Kindern, so dass der Sicherheitsgurt nicht festgeklemmt wird und die Teile des Verlängerungsabschnitts unter dem Einfluss einer auf diese ausgeübten Kraft voneinander weg bewegt werden können.
  • Wenn ein vergleichsweise großes Kind befördert wird, bewegt sich der Nocken relativ schnell auf die Auflagefläche zu, wodurch der Schultergurt zwischen Nocken und Auflagefläche festgeklemmt wird. In diesem Fall werden Teile des Verlängerungsabschnitts nicht auseinanderbewegt.
  • Noch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schultergurt zumindest einen Verlängerungsabschnitt mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden Abschnitten des Schultergurts umfasst, die unter dem Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft auseinanderbewegt werden können.
  • Bei vergleichsweise großen Kindern muss die Bewegung des Kindes relativ zum Schultergurt so weit wie möglich begrenzt werden, um die Gefahr, dass das Kind beispielsweise mit dem sich vor dem Kinderautositz befindenden Vordersitz in Berührung kommt, zu vermeiden. In diesem Fall ist das Kind relativ großen Verzögerungskräften ausgesetzt.
  • Offensichtlich sind solche relativ großen Verzögerungskräfte unvorteilhaft, wenn relativ kleine Kinder befördert werden.
  • Wenn das Kind in den Kinderautositz gesetzt wird und der Schultergurt durch an sich bekannte Mittel gespannt wird, bleiben beide Teile des Verlängerungsabschnitts einander gegenübergestellt. Wenn jedoch auf das Kind, und damit auf die sich über die Schultern des Kindes erstreckenden Schultergurte, im Falle einer Kollision große Kräfte einwirken, bewegen sich die beiden Teile auseinander, wodurch die Länge des Schultergurts vergrößert wird. Infolgedessen kann sich das Kind relativ zur Rückenlehne weiter nach vorn bewegen, weil der Schultergurt weiter verlängert wird. Die Verzögerung des Kindes erfolgt nun langsamer als in dem Fall, wo kein Verlängerungsabschnitt verwendet wird. Bei einem vergleichsweise kleinen Kind ist die Tatsache, dass das Kind relativ näher zu einem sich vor dem Kinderautositz befindenden Gegenstand bewegt wird, beispielsweise ein davor befindlicher Autositz, weniger bedeutsam und die damit verbundene Gefahr ist relativ gering. Andererseits vermindert die Tatsache, dass das Kind wegen des Verlängerungsabschnitts langsamer abgebremst wird, wesentlich die Verletzungsgefahr beim relativ kleinen Kind. Die Gefahr, dass das Kind mit einem andern Gegenstand im Fahrzeug in Berührung kommt, wird nur in vergleichsweise kleinen Ausmaß erhöht.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsabschnitt an der vom Sitzabschnitt entfernten Seite der Rückenlehne vorhanden ist.
  • Auf diese Weise ist der Verlängerungsabschnitt vor dem Blick des Benutzers verborgen, so dass er das Erscheinungsbild des Kinderautositzes nicht beeinträchtigt.
  • Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teile durch eine Naht miteinander verbunden sind, wobei diese Verbindung unter dem Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft getrennt werden kann.
  • Ein Verlängerungsabschnitt kann auf vergleichsweise einfache Art mittels einer einfachen Naht erzeugt werden, wobei zwei Teile an einem Kniff gegeneinander gefaltet und mittels einer Naht auf der vom Kniff entfernten Seite miteinander verbunden werden. Wenn auf den Schultergurt eine relativ große Kraft einwirkt, wird die Naht locker, wonach die beiden Teile sich auseinanderbewegen und hintereinander anordnen.
  • Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teile stumpf aneinanderstoßen und über einen genähten Bereich miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung unter dem Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft zerstört werden kann.
  • Da die Teile über einen ganzen vernähten Bereich miteinander verbunden sind, bewegen sie sich über diesen vernähten Bereich nach und nach auseinander, wenn eine vergleichsweise große Kollisionskraft auftritt, so dass man eine stufenweise Verlängerung des Schultergurtes erhält.
  • Noch eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teile mittels eines Federelements miteinander verbunden sind.
  • Dieses Federelement wird gedehnt, wenn eine relativ große Kollisionskraft auftritt, wodurch die beiden Teile des Verlängerungsabschnitts auseinanderbewegt werden können. Wenn nach Ende der Kollision die Kollisionskraft nicht mehr einwirkt, können die Teile unter dem Einfluss der Wirkung des Federelements wieder zusammengeführt werden.
  • Es ist auch möglich, die Teile des Verlängerungsabschnitts so einzurichten, dass sie nicht auseinanderbewegt werden, bevor eine vorbestimmte Kraft einwirkt, und den Nocken so einzurichten, dass er sich zur Auflagefläche bewegt, um den Sicherheitsgurt festzuklemmen, wenn eine Kraft größer als diese vorbestimmte Kraft einwirkt.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die Zeichnungen eingehender erklärt, in denen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kinderautositzes ist, der eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts umfasst, bei der die Gurte frei beweglich sind;
  • 2 eine Detailansicht des in 1 gezeigten Kinderautositzes ist;
  • 3 eine perspektivische Ansicht des Kinderautositzes der 1 ist, bei dem die Gurte gegen Bewegung arretiert sind;
  • 4 eine Detailansicht des in 3 gezeigten Kinderautositzes ist;
  • 5 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist;
  • 6 eine Detailansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist, bei der die Gurte frei beweglich sind;
  • 7 eine Detailansicht dieser anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist, in der die Gurte gegen Bewegung arretiert sind;
  • 8 eine der 6 entsprechende Detailansicht der Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes ist, bei der der Nocken in seiner Position arretiert ist;
  • 9 eine der 8 entsprechende Detailansicht der Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts während einer Kollision ist;
  • 10A und 10B einen Verlängerungsabschnitt des erfindungsgemäßen Kinderautositzes in Ausgangslage bzw. verlängerter Position zeigen;
  • 11A und 11B eine andere Ausführungsform eines Verlängerungsabschnitts des eines erfindungsgemäßen Kinderautositzes in Ausgangslage bzw. verlängerter Position zeigen.
  • In den Figuren sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Kinderautositz 1, der ein Chassis 2 und einen mit diesem kippbar verbundenen Sitz 3 umfasst. Der Sitz 3 umfasst einen Sitzabschnitt 4 und eine damit verbundene Rückenlehne 5. Der Sitzabschnitt 4 ist an beiden Längsseiten durch Armlehnen 6 begrenzt. Der Kinderautositz 1 umfasst einen Gabelabschnitt 7, der mit einem Ende am Sitzabschnitt 4 befestigt ist und auf der vom Sitzabschnitt 4 entfernten Seite mit einem Gurtschloss 8 versehen ist. Der Kinderautositz 1 umfasst ferner zwei Gurte 9, 10, die jeweils mit einem Ende am Übergang zwischen Sitzabschnitt 4 und Armlehnen 6 befestigt sind. Die Enden der Gurte 9, 10 können auch unter dem Sitzabschnitt 4 miteinander verbunden sein. Die vom Sitzabschnitt entfernten Enden der Gurte 9, 10 erstrecken sich durch die Rückenlehne 5 und sind an der Rückseite der Rückenlehne 5 mit einem Spanngurt 11 verbunden. Der Spanngurt 11 ist in der durch den Pfeil P1 angedeuteten Richtung beweglich, um die Gurte 9, 10 zu spannen. Auf den Gurten 9, 10 können Gurtschnallen 12, 13 gleiten, die jeweils mit einer Zunge versehen sind, die in dem Gurtschloss 8 einrasten kann. Die unteren Abschnitte der Gurte 9, 10 bilden Beckengurte, während die oberen Abschnitte Schultergurte bilden.
  • Die Rückenlehne 5 ist mit einer Anzahl von Öffnungen 26, 27 versehen, die übereinander angeordnet sind, und durch welche die Gurte 9, 10 hindurchgeführt sind, wobei die Öffnung 26, 27 jeweils in Abhängigkeit von der Größe des im Kinderautositz zu transportierenden Kindes ausgewählt wird.
  • Der bis hier beschriebene Kinderautositz ist an sich bekannt und wird daher nicht eingehender erklärt.
  • Auf einer Seite der Rückenlehne 5, entfernt vom Sitzabschnitt 4, ist der erfindungsgemäße Kinderautositz 1 mit zwei Nocken 15 versehen, die um Drehzapfen 14 schwenkbar sind, und die jeweils einen mit vorstehenden Zähnen 16 versehenen Abschnitt umfassen, der gegenüber einer Auflagefläche 17 angeordnet ist, die mit der Rückenlehne 5 starr verbunden ist. Zwischen dem Nocken 15 und der Auflagefläche 17 ist ein Durchgang 18 vorhanden, durch den sich die Gurte 9 und 10 erstrecken. Jeder Nocken 15 ist zwischen dem Drehzapfen 14 und dem mit Zähnen 16 versehenen Abschnitt mit einem Band 19 verbunden. Auf der von der Rückenlehne 5 entfernten Seite ist das Band 19 mit dem Nocken 15 mittels eines Rastelements 20 verbunden. Das Band 19 erstreckt sich durch die Rückenlehne 5 zu der dem Sitzabschnitt zugewandten Seite und ist mit seinem vom Nocken 15 entfernten Ende mit einer Hülse 21 verbunden. Der Gurt 9, 10 erstreckt sich durch die Hülse 21. Auf der dem Gurt 9, 10 zugewandten Innenseite ist die Hülse 21 mit einer Auskleidung versehen, die einen relativ geringen Reibungskoeffizienten mit dem Gurt 9, 10 hat. Auf der von den Gurten 9, 10 abgewandten Außenseite ist die Hülse 21 mit einer Umkleidung 22 versehen, die einen relativ hohen Reibungskoeffizienten mit der Kleidung des im Kinderautositz 1 sitzenden Kindes hat.
  • Der erfindungsgemäße Kinderautositz 1 arbeitet wie folgt. Nachdem das Kind in den Kinderautositz 1 gesetzt wurde und die Zungen der Gurtschnallen 12, 13 mit dem Gurtschloss 8 verbunden wurden, bewegt man den Spanngurt 11 in die durch den Pfeil P1 angezeigte Richtung, wodurch die damit verbundenen Gurte 9, 10 zum Kind hin gezogen und gespannt werden. Die über den Nocken 15 bewegten Gurte 9, 10 bewirken, dass der Nocken in die durch den Pfeil P2 angezeigte Richtung geschwenkt wird, wodurch sein mit Zähnen 16 versehener Abschnitt von den Auflageflächen 17 wegbewegt und der Durchgang 18 vergrößert wird. Dadurch können sich die Gurte 9, 10 im Durchgang 18 relativ leicht bewegen. Die Zähne 16 erstrecken sich bevorzugt in einer Richtung von der Hülse 21 weg, so dass die Zähne 16 die Bewegung der Gurte 9, 10 in der durch den Pfeil P1 angedeuteten Spannrichtung nicht stören.
  • Die Hülsen 21 liegen mit den Umkleidungen 22 an den Schultern des Kindes an. Wenn das Kind sich von der Rückenlehne 5 wegbewegt, führt der relativ hohe Reibungskoeffizient zu einer relativ hohen Reibungskraft zwischen Hülse 21 und Schultern des Kindes. Wenn diese Reibungskraft hinreichend groß ist, bewegt sich die Hülse 21 in die durch den Pfeil 24 angedeutete Richtung, wodurch der Nocken 15 in die der Richtung des Pfeiles P2 entgegengesetzte Richtung 23 bewegt wird (3, 4). Der mit Zähnen 16 versehene Abschnitt wird zur Auflagefläche 17 hinbewegt, und die dazwischenliegenden Gurte 9, 10 werden zwischen Nocken 15 und Auflagefläche 17 festgeklemmt und gegen Bewegung in der durch den Pfeil P4 angezeigten Richtung arretiert.
  • Bevorzugt ist der Nocken 15 mit einer Feder versehen, und vorzugsweise veranlasst die von der Feder erzeugte Federkraft den Nocken 15, die von der Auflagefläche 17 beabstandete Abstandsposition einzunehmen, wie in 2 gezeigt. Demzufolge muss zunächst die von der Feder erzeugte Federkraft überwunden werden, damit der Nocken 15 in die durch den Pfeil P3 angezeigte Richtung in die in 4 gezeigte Arretierposition bewegt wird.
  • 5 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts. Die Vorrichtung 31 umfasst einen mit Zähnen 16 versehenen Nocken 32, der in einer Führung 32 gleitend gehalten wird. Der Nocken 31 ist über einen Band 19 mit einer Hülse 21 verbunden, durch die sich die Gurte 9, 10 erstrecken. Auf der vom Gurt 19 abgewandten Seite der Gurte 9, 10 ist eine Auflagefläche 17 angebracht. Der Nocken 31 kann sich in die durch den Pfeil 25 angezeigte Richtung auf die Auflagefläche 17 zu und gegen die Federkraft einer Feder 33 bewegen, wodurch die Größe des Durchgangs 18 vermindert und die Gurte 9, 10 zwischen den Zähnen 16 des Nockens 31 und der Auflagefläche 17 festgeklemmt und gegen Bewegung arretiert werden.
  • In der in den 69 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts ist der Nocken 15 mit einem Nocken 24 verbunden, der sich jenseits der Auflagefläche 17 und mit der Seite 25 parallel zur Rückenlehne 5 in der in 6 gezeigten Position erstreckt. In der in den 6 und 7 gezeigten Lage liegt der Nocken 24 gegenüber einem relativ großen Durchgang 26 in der Rückenlehne 5. In der in den 8 und 9 gezeigten Position, weiter unten an der Rückenlehne 5, ist der Durchgang 27 vergleichsweise klein und die Seite 25 des Nockens 24 liegt an der Rückenlehne 5 an.
  • Wenn die Schultergurte 9, 10 durch die relativ hoch liegenden, relativ großen Durchgänge 26 verlaufen, arbeitet der erfindungsgemäße Kinderautositz 1 wie folgt. Wenn das Kind sich von der Rückenlehne 5 wegbewegt, tritt wegen des relativ hohen Reibungskoeffizienten eine relativ große Reibungskraft zwischen der Hülse 21 und der Schulter des Kindes auf. Wenn diese Reibungskraft hinreichend groß ist, bewegt sich die Hülse 21 in die durch den Pfeil P4 angezeigte Richtung, wodurch der Nocken 15 wie auch der Nocken 24 in die durch den Pfeil P3 angezeigte Richtung, entgegen der durch den Pfeil P2 angezeigten Richtung, geschwenkt werden (7). Der Nocken 24 erstreckt sich in dieser Position in den relativ großen Durchgang 26. Der mit Zähnen 16 versehene Abschnitt wird zur Auflagefläche 17 hin bewegt und die dazwischen liegenden Gurte 9, 10 werden zwischen dem Nocken 15 und der Auflagefläche 17 festgeklemmt und gegen Bewegung in der durch den Pfeil P4 angezeigten Richtung arretiert.
  • Wenn die Schultergurte 9, 10 durch die relativ niedrig liegenden und relativ kleinen Durchgänge 27 verlaufen (8, 9), tritt zwar zwischen der Hülse 21 und den Schultern des Kindes Reibung auf, aber der Nocken 24 kann nicht in die durch den Pfeil P4 angezeigte Richtung schwenken, weil die Seite 25 des Nockens an der Rückenlehne 5 anliegt, wodurch der Nocken 24 und auch der damit verbundene Nocken 15 gegen eine Schwenkbewegung arretiert sind. Dadurch kann der Gurt sich frei durch den Durchgang 18, den Durchgang 27 in der Rückenlehne und die Hülse 21 bewegen (9).
  • Die Gurte 9, 10 können auf der vom Sitzabschnitt entfernten Seite der Rückenlehne 5 mit einem Verlängerungsabschnitt 31 (10A und 10B) oder einem Verlängerungsabschnitt 41 (11A und 11B) versehen sein.
  • Der Verlängerungsabschnitt 31 wurde in den Gurten 9, 10 gebildet, indem der Gurt 9, 10 an einem Kniff 32 doppelt gefaltet wurde, wobei sich zwei Gurtabschnitte 33, 34 gegenüberliegen. Auf der vom Kniff 32 entfernten Seite sind die Gurtabschnitte 33, 34 mittels einer Naht 35 miteinander verbunden. Solange auf den Gurt 9, 10 eine relativ kleine Kraft einwirkt, beispielsweise durch Spannen des Gurts 9, 10 oder bei einer Bewegung des Kindes im Kinderautositz, ist die Naht 35 fest genug, um nicht geöffnet zu werden. Sobald jedoch im Fall einer Kollision eine relativ große Kraft auf das Kind und damit auf die Gurte 9, 10 in der in 9 gezeigten Position in der durch den Pfeil P3 gezeigten Richtung einwirkt, löst sich die Naht 35, wodurch die Gurtabschnitte 33, 34 sich an die Gurte 9, 10 anschließen, wodurch sich die wirksame Gurtlänge erhöht und das Kind sich weiter in die durch den Pfeil P3 angezeigte Richtung bewegen kann. Dadurch wird das Kind im Fall einer Kollision langsamer abgebremst, und daher fand man, dass dies die Verletzungsgefahr für das Kind vermindert. Der Abstand zwischen den gelösten Nähten 35' ist vorzugsweise nicht zu lang, damit verhindert wird, dass das Kind sich plötzlich zu weit von der Rückenlehne wegbewegt, nachdem die Naht 35 sich gelöst hat.
  • Eine solche abrupte Bewegung kann verhindert werden, wenn die Abschnitte 33, 34 nicht mit einer Naht 35, sondern, wie bei dem Verlängerungsabschnitt 41, über einen vernähten Bereich 42 miteinander verbunden sind. Die Vernähung im vernähten Bereich 42 löst sich nach und nach, wenn eine vergleichsweise große Kraft auf die Gurte 9, 10 einwirkt, wodurch eine allmähliche gesteuerte Verlängerung der Gurte 9, 10 erfolgt.
  • Es ist auch möglich, die Gurte 9, 10 mit mehreren Verlängerungsabschnitten zu versehen. In diesem Fall kann man den gleichen Typ der Naht 35 oder des vernähten Bereichs 42 bei jedem Verlängerungsabschnitt anwenden, oder man legt die Nähte so aus, dass an den verschiedenen Verlängerungsabschnitten unterschiedliche Kräfte zum Auseinanderbewegen der Abschnitte 33, 34 erforderlich sind.
  • Man kann auch die Abschnitte 33, 34 auf der vom Kniff 32 entfernten Seite mittels eines Federelements miteinander verbinden, welches unter dem Einfluss einer relativ großen darauf einwirkenden Kraft eine Verlängerung erfahren kann.
  • Es ist natürlich auch möglich, den mit dem Verlängerungsabschnitt versehenen Gurt 9, 10 ohne einen Nocken 15 zu verwenden. In diesem Falle kann der Gurt eine Verlängerung erfahren, sowohl wenn man relativ große Kinder als auch wenn man relativ kleine Kinder transportiert.
  • Vorzugsweise ist die Hülse 21 auf der Innenseite mit einem relativ glatten Material versehen, wodurch der Reibungskoeffizient gegenüber den sich durch die Hülse 21 bewegenden Gurten 9, 10 relativ klein ist.
  • Auf der von den Gurten 9, 10 entfernten Außenseite 22 ist die Hülse 21 bevorzugt mit einem Material versehen, das einen relativ hohen Reibungskoeffizienten mit der durch das Kind getragenen Kleidung hat, beispielsweise ein thermoplastisches Elastomer, ein texturiertes Material oder ein mit Reibnoppen versehenes Material.
  • Man kann die Vorrichtung zur Führung von Sicherheitsgurten auch bei einem Autosicherheitsgurt verwenden. In diesem Fall wird der Nocken 15 im Rahmen des Fahrzeugs untergebracht, und die Hülse 21 ist auf der zum Sitzabschnitt weisenden Seite der Rückenlehne angebracht.
  • Es ist auch möglich, nur einen einzigen Nocken auf der Rückseite der Rückenlehne zu verwenden, der beide Schultergurte gleichzeitig gegen Bewegung arretieren kann.
  • Es ist auch möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurts mit Beckengurten 9, 10 zu verwenden.
  • Der Nocken kann jede beliebige Form haben, die zum Festklemmen des Gurts geeignet ist.

Claims (21)

  1. Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes, geeignet zur Führung eines durch die Vorrichtung sich erstreckenden Sicherheitsgurtes (9, 10) und zum Arretieren dieses Sicherheitsgurtes (9, 10) gegen Bewegen, umfassend einen Nocken (15), der relativ zu einer Auflagefläche (17) bewegbar ist, wobei der Sicherheitsgurt (9, 10) in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung durch einen zwischen dem Nocken (15) und der Auflagefläche (17) vorhandenen Durchgang bewegbar ist, wobei der Nocken (15) zum Arretieren des Sicherheitsgurtes (9, 10) gegen Bewegen in Richtung auf die Auflagefläche (17) bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, das der Nocken (15) mit einer Hülse (21) verbunden ist, in der der Sicherheitsgurt (9, 10) gleitend aufgenommen ist und die an der Schulter einer Person gelagert werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Sicherheitsgurt entfernten Außenseite der Hülse eine Umkleidung mit einem höheren Reibungskoeffizienten als der des Sicherheitsgurtes vorhanden ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das auf der zum Sicherheitsgurt weisenden Innenseite der Hülse einer Auskleidung mit einem relativ niedrigen Reibungskoeffizienten zum Gurt vorhanden ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken um einen Drehzapfen schwenkbar ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken mittels eines Bandes mit der Hülse verbunden ist, das am Nocken zwischen dem Drehzapfen und der Auflagefläche verbunden ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken gegen eine Federkraft in Richtung auf die Auflagefläche gleitend bewegbar ist.
  7. Kinderautositz mit einem Sitzabschnitt, einer Rückenlehne und mindestens einem Schultergurt, der sich durch die Rückenlehne erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung zur Führung eines Sicherheitsgurtes mit einem Nocken umfasst, der relativ zu einer Auflagefläche bewegbar ist, wobei der Schultergurt in der Zugrichtung und in der Gegenrichtung durch einen zwischen dem Nocken und der Auflagefläche vorhandenen Durchgang bewegbar ist, wobei der Nocken in Richtung auf die Auflagefläche zum Arretieren des Schultergurts gegen Bewegen bewegbar ist, und wobei der Nocken mit einer Hülse verbunden ist, die auf der dem Sitzabschnitt zugewandten Seite der Rückenlehne vorhanden ist, und der Schultergurt gleitend in der Hülse aufgenommen ist.
  8. Kinderautositz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der vom Gurt entfernten Außenseite der Hülse eine Umkleidung mit einem höheren Reibungskoeffizienten als der des Gurts vorhanden ist.
  9. Kinderautositz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet dass eine Auskleidung mit einen relativ niedrigen Reibungskoeffizienten zum Gurt auf der dem Gurt zugewandten Innenseite der Hülse vorhanden ist.
  10. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, das der Nocken auf der der Auflagefläche zugewandten Seite mit Zähnen versehen ist.
  11. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken mit der Hülse durch ein Band verbunden ist, das mit dem Nocken zwischen dessen Drehzapfen und der Auflagefläche verbunden ist.
  12. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken eine Schwenkbewegung gegen eine Federkraft in Richtung auf die Auflagefläche ausführen kann.
  13. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken bei einer Bewegung des Gurts in der Zugrichtung eine Schwenkbewegung von der Auflagefläche weg ausführen kann.
  14. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken eine gleitende Bewegung gegen eine Federkraft in Richtung auf die Auflagefläche ausführen kann.
  15. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken in einer Abstandslage festgelegt werden kann, in welcher der Gurt durch den Durchgang zwischen Nocken und Auflagefläche in Zugrichtung und in der Gegenrichtung frei bewegt werden kann.
  16. Kinderautositz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet dass die Rückenlehne mit mindestens zwei Durchlässen (26) versehen ist, wobei der Nocken am ersten Durchlass (26) in eine Arrestlage zum Arretieren des Schultergurts gegen Bewegen bewegt werden kann, während der Nocken am anderen Durchlass (276) in der Abstandslage arretiert werden kann.
  17. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schultergurt zumindest einen Verlängerungsabschnitt mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden Abschnitten des Schultergurts umfasst, die unter dem Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft auseinander bewegt werden können.
  18. Kinderautositz nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsabschnitt an der vom Sitzabschnitt entfernten Seite der Rückenlehne vorhanden ist.
  19. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 17 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile durch eine Naht miteinander verbunden sind, wobei diese Verbindung unter Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft getrennt werden kann.
  20. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile stumpf aneinander stoßen und über einen genähten Bereich miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung unter dem Einfluss einer auf sie einwirkenden Kraft zerstört werden kann.
  21. Kinderautositz nach einem der vorangehenden Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile mittels eines Federelements miteinander verbunden sind.
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