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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf Reinigungsmittelzusammensetzungen in
Form von Formkörpern,
die üblicherweise
als Tabletten bezeichnet werden, die zur Verwendung beim Geschirrspülen oder
Waschen geeignet sind, die durch ein Verfahren hergestellt werden,
das die Kompaktierung einer partikulären Zusammensetzung umfaßt, und
die eine halbfeste Region umfassen.
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Hintergrund und Stand der
Technik
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Reinigungsmittelzusammensetzugen
in Tablettenform weisen gegenüber
pulverisierten Produkten dahingehend Vorteile auf, daß sie kein
Dosieren erfordern und daher leichter zu handhaben und in die Waschladung
zu dispensieren sind.
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Tabletten
einer Reinigungszusammensetzung werden im allgemeinen durch Komprimieren
oder Kompaktieren einer Menge der Zusammensetzung in partikulärer Form
hergestellt.
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Tabletten,
die zwei oder mehr separate Regionen umfassen, würden ebenso beschrieben. Beispielsweise
beschreibt
WO 00/61717 eine
Reinigungsmitteltablette, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens
ein Teil ihrer äußeren Oberfläche halbfest
ist.
WO 99/24549 beschreibt
eine Reinigungsmitteltablette, die einen komprimierten festen Körper und
einen nicht-komprimierten gelatineartigen Teil, der in einer Hohlform des
Körpers
untergebracht ist, umfaßt.
WO 99/37746 offenbart eine
mehrschichtige Reinigungsmitteltablette, umfassend: a) einen Kern
mit einem ersten reinigungsaktiven Mittel; b) eine erste Einkapselungsschicht,
die den Kern umgibt, mit einem zweiten reinigungsaktiven Mittel;
c) eine zweite Einkapselungsschicht, die die erste Einkapselungsschicht
umgibt.
EP 1,239,029
A1 beschreibt eine Reinigungstablette oder eine Region
einer Tablette aus einer kompaktierten partikulären Zusammensetzung, enthaltend
einen wesentlichen Anteil eines plastisch verformbaren Materials.
US 6,313,080 B1 offenbart
eine Mehrphasenreinigungsmitteltablette zum Wa schen von Gewebe,
die aus partikulärer
Reinigungsmittelzusammensetzung(en) mit einem Gewebekonditioniermittel
kompaktiert wird, welches in einer Zone der Tablette bei einer höheren Konzentration
als in einer anderen Zone vorliegt.
US 6,589,932 B1 beschreibt eine Mehrphasenreinigungsmitteltablette
zur Verwendung in einer Waschmaschine, wobei die Tablette: a) eine
erste Phase in Form eines Formkörpers
mit mindestens einer Hohlform darin; und b) eine zweite Phase in
Form eines partikulären
Feststoffes, der in der Hohlform komprimiert ist, umfaßt.
DE 40 10 524 A1 offenbart
Reinigungsmitteltabletten für
Geschirrspülmaschinen,
die Silikat, nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel, organische
Aufbaustoffe, Bleichmittel und Wasser umfassen.
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Ein
Problem mit Reinigungsmitteltabletten, die eine halbfeste Region
im Kontakt mit einem Tablettenkörper
aus beispielsweise festem kompaktiertem partikulärem Material umfassen, ist
die Tendenz der Migration des Halbfeststoffes in den Tablettenkörper. Abgesehen
davon, daß eine
solche Migration ästhetisch
unattraktiv ist, kann sie die Tablettenleistungsfähigkeit
beeinträchtigen,
da dadurch chemisch inkompatible Komponenten gemischt werden.
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Die
betreffenden Erfinder fanden heraus, daß dieses Problem durch die
Bereitstellung einer Sperrschicht aus hydratisiertem, filmbildendem,
wasserlöslichem
Polycarboxylatpolymer zwischen der halbfesten Region und dem Tablettenkörper gelöst werden
kann.
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Die
Sperrschicht gemäß der Erfindung
weist bessere Stabilität
und Aussehen sowie gute Barriereeigenschaften auf.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung stellt eine Reinigungsmittelzusammensetzung in Form einer
Tablette bereit, die eine halbfeste Region und einen festen Tablettenkörper umfaßt, wobei
sich die halbfeste Region auf Zusammensetzungen bezieht, die fest
genug sind, um ihre Form bei Umgebungstemperatur beizubehalten,
die aber nicht vollständig
fest sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrschicht, die aus
einem hydratisierten Polycarboxylatpolymer gebildet ist, zwischen
die halbfeste Region und den festen Tablettenkörper eingebracht ist.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Halbfeste Region
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Die
halbfeste Region der Tablette ist bevorzugt eine separate Schicht
der Tablette. Jedoch könnte
die Region ebenso andere Formen aufweisen, wie einen Kern oder eine
Einlage.
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Die
halbfeste Region ist bevorzugt ein einzelner diskreter Teil der
Tablette, kann aber ebenso eine eingeschränkte Anzahl (beispielsweise
1 bis 5) an diskreten halbfesten Teilen sein. Bevorzugt beträgt jeder
dieser halbfesten Teile mindestens 1 Gramm, bevorzugt besteht ebenso
jeder dieser halbfesten Teile im wesentlichen aus derselben Zusammensetzung.
Bezieht man sich auf die Zusammensetzung oder das Gewicht der halbfesten
Region, ist es selbstverständlich,
daß dies
das Gesamtgewicht und die Zusammensetzung dieser halbfesten Teile
betrifft.
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Der
Ausdruck „halbfest" bezieht sich auf
Zusammensetzungen, die einerseits fest genug sind, um ihre Form
bei Umgebungstemperatur beizubehalten, aber nicht vollständig fest
sind. Ein geeigneter Test zur Prüfung,
ob eine Zusammensetzung als halbfest betrachtet werden kann, wird
in
WO 03/104380 beschrieben
und dargestellt. In diesem Test wird eine zylinderförmige Tablette
der zu testenden Zusammensetzung mit einem Durchmesser von 45 mm
und einer Höhe
von 20 mm radial zwischen den Platten einer Materialtestmaschine bis
zum Bruch der Tablette komprimiert. An der Ausgangsposition kontaktieren
die Platten die Tablette, aber üben
keine Kraft darauf aus. Es wird Kraft ausgeübt, um die Tablette zu komprimieren,
wobei die vertikale Geschwindigkeit der oberen Platte 25 mm/Minute
beträgt.
Die Testmaschine mißt
die ausgeübte
Kraft (F) und ebenso die Verschiebung (x) der Platten gegeneinander,
wenn die Tablette komprimiert wird. Der Abstand (y) zwischen den
Platten vor der Ausübung
der Kraft, der der Durchmesser der Platte ist, ist ebenso bekannt.
Bei Versagen bricht die Tablette und die zur Aufrechterhaltung der
Verschiebung benötigte
ausgeübte
Kraft fällt. Die
Messung wird eingestellt, wenn die zur Aufrechterhaltung der Verschiebung
benötigte
ausgeübte
Kraft um 25% von ihrem Maximalwert fällt. Die maximale Kraft ist
die Kraft beim Versagen (F
f). Die Bruchenergie
ist die Fläche
unter dem Graphen der Kraft gegen die Verschiebung bis zum Punkt
des Bruchs. Sie wird durch die Gleichung angegeben:
worin E
b die
Bruchenergie in mJoule ist, x die Verschiebung in Metern ist und
F die ausgeübte
Kraft in Newton bei der Verschiebung x ist und x
f die
Verschiebung bei Versagen ist.
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Halbfeste
Zusammensetzungen sind durch ein Verhältnis von Ff zu
Eb von weniger als 1,0, stärker bevorzugt
0,1 bis 0,9, am stärksten
bevorzugt 0,2 bis 0,6 gekennzeichnet, während traditionelle Tabletten
aus kompaktierten partikulären
Materialien im allgemeinen durch ein Verhältnis von Ff zu
Eb von mehr als 1, im allgemeinen mehr als
1,25 oder sogar mehr als 1,5, bis zu beispielsweise 6 gekennzeichnet
sind.
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Bevorzugt
umfaßt
die halbfeste Region 20 bis 80 Gew.-% oberflächenaktive Mittel (bezogen
auf das Gesamtgewicht der halbfesten Region), stärker bevorzugt 30 bis 70 Gew.-%,
am stärksten
bevorzugt 40 bis 55 Gew.-%.
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Bevorzugte
oberflächenaktive
Mittel für
die halbfeste Region umfassen nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel, beispielsweise bei einem Gehalt von 30 bis 50 Gew.-%, bezogen
auf das Gewicht der halbfesten Region.
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Die
halbfeste Region kann bevorzugt ebenso Seife umfassen, beispielsweise
bei einem Gehalt von 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
der halbfesten Region.
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Geeigneterweise
umfaßt
die halbfeste Region der Tablette Verdünnungsmittelmaterialien, wie
Polyethylenglycol oder (Mono-) oder (Di-)propylenglycol. Di-propylenglycol
ist ein bevorzugtes Verdünnungsmittelmaterial.
Bevorzugt beträgt
der Gehalt dieser Verdünnungsmittel
10 bis 70 Gew.-%, stärker
bevorzugt 15 bis 60 Gew.-%, am stärksten bevorzugt 40 bis 55
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der halbfesten Region.
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Die
halbfeste Region umfaßt
bevorzugt kein oder nur geringe Gehalte Wasser. Bevorzugt beträgt der Gehalt
an Wasser weniger als 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der halbfesten
Region, stärker
bevorzugt weniger als 15 Gew.-%, am stärksten bevorzugt 2 bis 10 Gew.-%.
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Bevorzugt
beträgt
das Gesamtgewicht der oberflächenaktiven
Mittel in der halbfesten Region 0,01 bis 20 g, stärker bevorzugt
0,1 bis 10 g, am stärksten
bevorzugt 0,5 bis 2 g.
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Fester Tablettenkörper
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Der
Tablettenkörper
gemäß der Erfindung
ist ein Feststoff, der beispielsweise durch Komprimieren oder Schmelzen
hergestellt werden kann. Bevorzugt ist der Tablettenkörper eine
kompaktierte partikuläre
Zusammensetzung.
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Der
feste Tablettenkörper
ist bevorzugt ein einzelner diskreter Teil der Tablette, aber kann
ebenso aus einer beschränkten
Anzahl (beispielsweise 1 bis 5) von festen Teilen bestehen, wie
separaten Schichten in der Tablette. Bevorzugt weist jeder dieser
festen Teile ein Gewicht von mindestens 10 g auf, ebenso besteht
bevorzugt jeder dieser Teile im wesentlichen aus derselben Zusammensetzung.
Bezieht man sich auf die Zusammensetzung oder das Gewicht des festen
Tablettenkörpers,
ist es selbstverständlich,
daß dies
das Gesamtgewicht und die Zusammensetzung dieser festen Teile betrifft.
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Bevorzugt
umfaßt
der feste Tablettenkörper
keine oder nur geringe Gehalte an oberflächenaktiven Mitteln. Bevorzugt
beträgt
der Gehalt an oberflächenaktiven
Mitteln in dem Tablettenkörper
weniger als 10 Gew.-% (bezogen auf das Gesamtgewicht des Tablettenkörpers),
stärker
bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-%, am stärksten bevorzugt 0,5 bis 2
Gew.-%.
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Der
feste Tablettenkörper
umfaßt
bevorzugt andere Inhaltsstoffe der Tablette als oberflächenaktive Mittel.
Beispiele von diesen Inhaltsstoffen sind Aufbaustoffe, Bleichsysteme,
Enzyme. Bevorzugt liegen die Aufbaustoffe in der Tablette überwiegend
in dem festen Tablettenkörper
vor. Bevorzugt liegt das Bleichsystem überwiegend in dem festen Tablettenkörper vor.
Bevorzugt liegen die Enzyme überwiegend
in dem festen Tablettenkörper
vor. Für
den Zweck dieser Erfindung bezieht sich der Ausdruck „überwiegend
vorliegen" auf eine Situation,
in der mindestens 90 Gew.-% eines Inhaltsstoffes in dem festen Tablettenkörper vorliegen,
stärker bevorzugt
mehr als 95 Gew.-%, am stärksten
bevorzugt mehr als 98 Gew.-%.
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Sperrschicht
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Eine
Sperrschicht, die aus dem hydratisierten Polycarboxylatpolymer gebildet
wird, wird zwischen die halbfeste Region und den festen Tablettenkörper eingebracht.
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Geeignete
Polycarboxylatpolymere zur Bildung der Sperrschicht sollten eine
Vielzahl von funktionellen Anforderungen erfüllen, wie gute Wasserlöslichkeit,
kohärente
Filmbildung und gute Adhäsion
an die halbfeste Region und den festen Tablettenkörper.
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Eine
Löslichkeit
von mindestens 10 g pro 100 g deionisiertem Wasser bei 20°C ist wünschenswert. Höhere Löslichkeiten,
wie mindestens 20 g pro 100 g, sind bevorzugt.
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Eine
Erweichungs- oder Schmelztemperatur über Umgebung, günstigerweise über 35°C, ist wünschenswert,
besser mindestens 40°C
in Abhängigkeit
davon, wo die Tabletten verkauft und verwendet werden. Bevorzugt überschreitet
die Schmelztemperatur 80°C
oder sogar 70°C
nicht, da eine niedrigere Schmelztemperatur die Fusion der Polycarboxylatpolymerteilchen
während
der Kompaktierung erleichtert.
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Polycarboxylatpolymere,
die zur Bildung der Sperrschicht gemäß der Erfindung geeignet sind,
sind bevorzugt Polymere von ungesättigten Monocarbonsäuren und/oder
ungesättigten
Dicarbonsäuren.
Geeignete Monocarbonsäuremonomere
umfassen Acryl-, Methacryl-, Vinylessig- und Crotonsäuren; geeignete
Dicarbonsäuremonomere
umfassen Malein-, Fumar-, Itacon-, Mesacon- und Citraconsäuren und
ihre Anhydride. Die Polymere können
ebenso Einheiten enthalten, die aus Nicht-Carbonsäuremonomeren
stammen, bevorzugt in geringeren Mengen.
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Polycarboxylatpolymere,
die zur Bildung der Sperrschicht gemäß der Erfindung geeignet sind,
wiesen im allgemeinen ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von
etwa 1.000 bis etwa 400.000 Dalton auf.
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Besonders
bevorzugt sind Homopolymere von Acrylsäure und Copolymere von Acryl-
und Maleinsäure.
Kommerziell erhältliche
Beispiele von diesen Materialien sind die Acryl-/Maleinsäure-Copolymere,
erhältlich
von BASF als die Sokalan-CP-Reihe (Marke), und die Polyacrylate,
erhältlich
von BASF als die Sokalan®-PA-Reihe. Spezielle Beispiele
sind Sokalan® CP5
und bevorzugt Sokalan® PA 25Cl. Die Polymere
sind als Pulver und Körnchen
erhältlich.
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Gemische
aus irgendwelchen der oben beschriebenen Polycarboxylatpolymere
können
ebenso zur Bildung der Sperrschicht gemäß der Erfindung geeignet sein.
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Die
Hydratisierung des Polycarboxylatpolymers ist für die Verringerung oder Beseitigung
jeglicher Tendenz, daß das
Polycarboxylatpolymer Wasser aus der umliegenden Tablettenumgebung
absorbiert, wichtig. Dies kann Quellen, Reißen und Verfärben hervorrufen,
was zu einem inakzeptablen Tablettenaussehen führt. Dies ist ein spezielles
Problem, das mit den Polycarboxylatpolymeren mit hygroskopischen
Eigenschaften verbunden ist.
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Die
Hydratisierung des Polycarboxylatpolymers kann mittels dessen Lagerung
in einer Umgebung mit hoher Feuchtigkeit vor der Bildung der Tablette
durchgeführt
werden. Jedoch ist es am stärksten
bevorzugt, daß die
Hydratisierung in situ stattfindet, so daß die Bildung der Tablette
als ein kontinuierliches Verfahren betrieben werden kann.
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Ein
besonders bevorzugter Weg zur Erreichung der In-situ-Hydratisierung
des Polycarboxylatpolymers ist die Auftragung des Polycarboxylatpolymers
auf die Tablette in Beimischung mit einem hydratisierten Salz, gefolgt
von einem Kompaktierungsschritt mit ausreichendem Druck, damit das
Kristallwasser des hydratisierten Salzes freigesetzt wird. Das so
freigesetzte Kristallwasser wird folglich durch das Polycarboxylatpolymer
absorbiert, wodurch eine Sperrschicht bereitgestellt wird, die aus
dem auf diese Weise hydratisierten Polycarboxylatpolymer gebildet
wird.
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Eine
Sperrschicht, die durch das oben beschriebene Verfahren gebildet
wird, wird folglich hydratisiertes Polycarboxylatpolymer und das
wasserfreie Salz, das aus dem hydratisierten Salz minus seines Kristallwassers
stammt, umfassen.
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Das
Gesamtgewicht der Sperrschicht in einer Tablette gemäß der Erfindung
wird im allgemeinen zwischen 0,1 und 15 Gew.-%, bevorzugt 2 bis
10 Gew.-%, stärker
bevorzugt 5 bis 8 Gew.-% liegen (bezogen auf das Gesamtgewicht der
Sperrschicht, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tablette).
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Das
entsprechende Gewichtsverhältnis
von Polycarboxylatpolymer zu hydratisiertem Salz für die Beimischung
zur Bildung der Sperrschicht gemäß der Erfindung
wird in gewissem Maße von
dem Gehalt an Kristallwasser in der molekularen Formel des hydratisierten
Salzes abhängen.
Im allgemeinen kann das Gewichtsverhältnis von Polycarboxylatpolymer
zu dem hydratisierten Salz in dem Bereich von 5:1 bis 1:5, bevorzugt
2:1 bis 1:2, stärker
bevorzugt 1:1 liegen.
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Hydratisierte
Salze, die zur Bildung der Sperrschicht gemäß der Erfindung geeignet sind,
sind die, die ihr Kristallwasser freisetzen, wenn sie den typischen
Kompaktierungsdrücken,
auf die man bei der Herstellung von Reinigungsmittelzusammensetzungen
in Tablettenform stößt, unterzogen
werden. Der Kompaktierungsdruck, der zur Herstellung von Geschirrspültabletten,
Bleichtabletten oder anderen Tabletten, die nicht mehr als 7 bis
8 Gew.-% oberflächenaktives
Mittel enthalten, verwendet wird, liegt wahrscheinlich in dem Bereich von
30 bis 250 MPa (z. B. 30 bis 200 kN, ausgeübt auf einen Tablettenquerschnitt
von 8 bis 10 cm2). Der Kompaktierungsdruck,
der zur Herstellung von Gewebewaschtabletten mit einem Gehalt an
oberflächenaktivem Mittel
von über
7 Gew.-% verwendet wird, liegt wahrscheinlich in einem Bereich von
4 bis 40 MPa (z. B. 6 bis 60 kN, ausgeübt auf einen Tablettenquerschnitt
von etwa 15 cm2).
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Eine
Löslichkeit
von mindestens 10 g pro 100 g deionisiertem Wasser bei 20°C ist für das hydratisierte Salz
wünschenswert.
Höher Löslichkeiten,
wie mindestens 20 g pro 100 g, sind bevorzugt.
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Anorganische
hydratisierte Salze sind bevorzugt. Beispiele von geeigneten hydratisierten
Salzen umfassen Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammoniumacetate,
-sulfate, -carbonate, -sesquicarbonate, -phosphate, -zitrate, -silikate,
-percarbonate und -perborate und Gemische davon.
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Bevorzugt
sind hydratisierte Alkalimetallacetate, wobei Natriumacetattrihydrat
besonders bevorzugt ist.
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Produktformen und -anteile
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Tabletten
gemäß dieser
Erfindung sind zum Waschen oder zum Geschirrspülen besonders geeignet.
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Eine
Tablette zum Wäschewaschen
wird im allgemeinen insgesamt 5 bis 50 Gew.-% oberflächenaktives
Mittel und 5 bis 80 Gew.-% Aufbaustoff der ein Wasserenthärter ist,
enthalten. Wasserlösliche
auflösungsbeschleunigende
Teilchen können
in einer Menge von 5 bis 25 Gew.-% der Zusammensetzung vorliegen.
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Tabletten
zum Geschirrspülen
enthalten typischerweise einen hohen Anteil an wasserlöslichen
Salzen, wie 50 bis 95 Gew.-%, mindestens einige von ihnen, veranschaulicht
durch Natriumtripolyphosphat, Natriumcitrat und Natriumsilicat,
haben wasserenthärtende
Eigenschaften.
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Materialien,
die in den Tabletten dieser Erfindung verwendet werden können, werden
nunmehr ausführlicher
beschrieben.
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Oberflächenaktives
Mittel
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Anionisches
oberflächenaktives
Mittel kann typischerweise in Wäschewaschtabletten
in einer Menge von 0,5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 4 bis zu 30 oder
40 Gew.-% vorliegen, bezogen auf das Gesamtgewicht an anionischem
oberflächenaktivem
Mittel, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tablettenzusammensetzung.
Es kann zusammen mit einem nicht-ionischen oberflächenaktiven
Mittel in einer Menge von 3 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
des nicht-ionischen oberflächenaktiven
Mittels, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tablettenzusammensetzung,
vorliegen.
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Bei
einer Geschirrspülzusammensetzung
bildet das oberflächenaktive
Mittel insgesamt wahrscheinlich 0,5 bis 8 Gew.-%, wahrscheinlicher
0,5 bis 6 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des oberflächenaktiven
Mittels, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tablettenzusammensetzung,
und besteht wahrscheinlich aus nicht-ionischem oberflächenaktivem
Mittel, entweder allein oder in Beimischung mit anionischem oberflächenaktivem
Mittel.
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Synthetische
(d. h. nichtseifenartige) anionische oberflächenaktive Mittel sind dem
Fachmann allgemein bekannt. Bevorzugte Beispiele umfassen Alkylbenzolsulfonate,
insbesondere lineare Natriumalkylbenzolsulfonate mit einer Alkylkettenlänge von
C8-C15; Olefinsulfonate;
Alkansulfonate; Dialkylsulfosuccinate; Fettsäureestersulfonate und primäre Alkylsulfate
mit einer Alkylkettenlänge
von C8-18.
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Es
kann ebenso wünschenswert
sein, eine oder mehrer Seifen von Fettsäuren einzubeziehen. Diese sind
bevorzugt Natriumseifen, abgeleitet von natürlich vorkommenden Fettsäuren, beispielsweise
die Fettsäuren
von Kokosnußöl, Rindertalg,
Sonnenblumen- oder gehärtetem
Rapsöl.
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Geeignete
nicht-ionische oberflächenaktive
Verbindungen, die verwendet werden können, umfassen insbesondere
die Reaktionsprodukte von Verbindungen mit einer hydrophoben Gruppe
und einem reaktiven Wasserstoffatom, beispielsweise aliphatische
Alkohole, Säuren,
Amide oder Alkylphenole mit Alkylenoxiden, speziell Ethylenoxid.
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Spezielle
nicht-ionische oberflächenaktive
Verbindungen sind Alkyl(C8-22)phenol-ethylenoxid-Kondensate,
die Kondensationsprodukte von linearen oder verzweigten aliphatischen
primären
oder sekundären C8-20-Alkoholen mit Ethylenoxid, und Produkte,
hergestellt durch Kondensation von Ethylenoxid mit den Reaktionsprodukten
von Propylenoxid und Ethylendiamin.
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Besonders
bevorzugt sind die primären
und sekundären
Alkoholethoxylate, speziell die primären und sekundären C9-11- und C12-15-Alkohole,
ethoxyliert mit durchschnittlich 5 bis 20 mol Ethylenoxid pro Mol
Alkohol.
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Bevorzugte
nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel zur Verwendung in Geschirrspültabletten sind wenig bis nicht
schäumende
nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel, die Ethylenoxidund/oder Propylenoxidreste enthalten. Beispiele
von geeigneten wenig bis nicht schäumenden, ethoxylierten, geradkettigen
Alkoholen, die in Geschirrspülmaschinen
bevorzuge nichtionische oberflächenaktive
Mittel sind, sind die Plurafac-LF-Reihe von BASF, die Synperonic-Reihe
von ICI; die Lutensol®-LF-Reihe von BASF und
die Triton®-DF-Reihe
von Rohm & Haas.
Ebenso von Interesse sind die endgruppengeschützten ethoxylierten Alkohole,
erhältlich
als die SLF-18B-Reihe von Olin.
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Aufbaustoffe
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Tabletten
gemäß der Erfindung
oder Regionen davon können
einen sogenannten Aufbaustoff enthalten, der dazu dient, Calcium-
und/oder Magnesiumionen in dem Wasser zu entfernen oder zu maskieren.
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Wenn
ein wasserenthärtender
Aufbaustoff vorlegt, liegt seine Menge im allgemeinen in dem Bereich von
5 bis 80 Gew.-%, wahrscheinlicher 15 bis 80 Gew.-%, bezogen auf
das Gesamtgewicht des Aufbaustoffes, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Tablettenzusammensetzung.
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Wasserlösliche,
wasserenthärtende
Nicht-Phosphor-Aufbaustoffe können
organisch oder anorganisch sein. Anorganische Verbindungen, die
vorliegen können,
umfassen Zeolithe, Schichtsilikate, Alkalimetallcarbonat (im allgemeinen
Natriumcarbonat); während
organische Verbindungen Polycarboxylatpolymere, wie Polyacrylate,
Acryl-/Maleinsäure-Copolymere,
und Acrylsäurephosphonate,
monomere Polycarboxylate, wie Citrate, Gluconate, Oxydisuccinate,
Glycerolmono-, -di- und -trisuccinate, Carboxymethyloxysuccinate,
Carboxymethyloxymalonate, Dipicolinate, Nitrilotriacetate und Hydroxyethyliminodiacetate
umfassen.
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Tablettenzusammensetzungen
umfassen bevorzugt Polycarboxylatpolymere, spezieller Polyacrylate und
Acryl-/Maleinsäure-Copolymere,
die eine gewisse Funktion als Wasserenthärter aufweisen und ebenso unerwünschte Abscheidung
auf dem Gewebe aus einer Wäschewaschflüssigkeit
oder auf Glas aus einer Geschirrspülflüssigkeit inhibieren.
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Die
Kategorie von wasserlöslichen
Phosphor-enthaltenden anorganischen Aufbaustoffen umfaßt die Alkali-metallorthophosphate,
-metaphosphate, -pyrophosphate und -polyphosphate. Spezielle Beispiel
von anorganischen Phosphataufbaustoffen umfassen Natrium- und Kaliumtripolyphosphate,
-orthophosphate und -hexametaphosphate. Natriumtripolyphosphat ist
ein bevorzugter Phosphor-enthaltender Aufbaustoff für Geschirrspültabletten.
Diese existieren in hydratisierter, wasserfreier oder teilweise
hydratisierter Form, und Gemische von diesen Formen können verwendet
werden, um die Geschwindigkeit der Tablettenzersetzung und -auflösung zu
regulieren.
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Weitere optionale Inhaltsstoffe
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Bleichaktivatoren
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Tabletten
gemäß der Erfindung
können
Bleichaktivatoren enthalten, ebenso bezeichnet als Bleichpräkursoren.
Bevorzugte Beispiele umfassen Peressigsäurepräkursoren, beispielsweise Tetraacetylethylendiamin
(TAED), und Perbenzoesäurepräkursoren.
Die Quartärammonium- und Phosphoniumbleichaktivatoren, offenbart
in
US 4751015 und
US 4818426 (Lever Brothers
Company), sind ebenso von Interesse. Ein anderer Typ von Bleichaktivator,
der verwendet werden kann, der aber kein Bleichpräkursor ist,
ist ein Übergangsmetallkatalysator,
wie in
EP-A-458397 ,
EP-A-458398 und
EP-A-549272 offenbart.
Ein Bleichstabilisator (Schwermetallmaskierungsmittel) kann ebenso
vorliegen, wie Ethylendiamintetramethylenphosphonat und Diethylentriaminpentamethylenphosphonat.
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Enzyme
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Tabletten
gemäß der Erfindung
können
eines der Reinigungsenzyme enthalten, die in der Technik dafür bekannt
sind, daß sie
verschiedene Verschmutzungen und Flecken abbauen und die Entfernung
dieser unterstützen.
Geeignete Enzyme für
Gewebe umfassen die verschiedenen Proteasen, Cellulasen, Lipasen,
Amylasen und Gemische davon, die so konstruiert sind, daß sie eine
Vielzahl von Flecken und Schmutz aus den Geweben entfernen. Beispiele
von geeigneten Proteasen sind Maxatase (Marke), wie von Genencor
geliefert, und Alcalase (Marke), und Savinase (Marke), wie von Novo
Industri A/S, Kopenhagen, Dänemark,
geliefert.
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Enzyme
zum Geschirrspülen
sind Lipasen, Amylasen und Proteasen. Die Enzyme, die am häufigsten in
Geschirrspülzusammensetzungen
verwendet werden, sind amylolytische Enzyme. Bevorzugt enthält die Zusammensetzung
ebenso ein proteolytisches Enzym.
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Reinigungsenzyme
werden üblicherweise
in Form von Granulaten oder Körnchen
eingesetzt, gegebenenfalls mit einer Schutzbeschichtung, in einer
Menge von im allgemeinen zwischen 0,1 und 5,0 Gew.-%, bezogen auf
das Gesamtgewicht des Enzyms, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Tablettenzusammensetzung.
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Chelatbildner
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Ein
Chelatbildner für
Metallionen (oftmals als ein Metallionenmaskierungsmittel bezeichnet)
kann in der Zusammensetzung vorliegen. Wenn vorhanden, ist es bevorzugt,
daß der
Gehalt an Chelatbildner 0,5 bis 3 Gew.-% beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Chelatbildners, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tablettenzusammensetzung.
Er kann die Bleiche gegen vorzeitige Zersetzung, katalysiert durch Übergangsmetalle,
stabilisieren und/oder die Calciumcarbonatkesselsteinbildung inhibieren.
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Bevorzugte
Chelatbildner umfassen organische Phosphonate, Aminocarboxylate,
polyfunktionell-substituierte Verbindungen und Gemische davon.
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Besonders
bevorzugte Chelatbildner sind organische Phosphonate, wie α-Hydroxy-2-phenylethyldiphosphonat,
Ethylendiphosphonat, Hydroxy-1,1-hexyliden, Vinyliden-1,1-diphosphonat,
1,2-Dihydroxyethan-1,1-diphosphonat und Hydroxy-ethylen-1,1-diphosphonat.
Am stärksten
bevorzugt ist Hydroxy-ethylen-1,1-diphosphonat, 2-Phosphono-1,2,4-butantricarbonsäure oder
Salze davon.
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Weitere
Inhaltsstoffe, die gegebenenfalls eingesetzt werden können, umfassen
Mittel gegen Blindwerden für
das Geschirrspülen,
optische Aufheller für
Wäsche,
Antischaumkörnchen,
Tablettenauflösungshilfsmittel
wie quellbare Teilchen oder stark wasserlösliche Salze, Duftstoffe, Farbmittel
oder gefärbte
Tupfen. Wäschewaschtabletten
können
Gewebeweichspüler
und/oder Antivergrauungsmittel, wie lineare Natriumcarboxymethylcellulose,
geradkettiges Polyvinylpyrrolidon und die Celluloseether, wie Methylcellulose
und Ethylhydroxyethylcellulose, umfassen.
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Geschirrspültabletten
können
Polymere umfassen, um die Kesselsteinbildung zu inhibieren, und
Polymere, um die Fleckenbildung auf Glas zu inhibieren.
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Herstellungsverfahren
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In
einem anderen Aspekt stellt diese Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
einer Reinigungsmittelzusammensetzung in Form einer Tablette bereit
(d. h. Formkörper),
in dem die Tablette eine halbfeste Region und einen festen Tablettenkörper umfaßt, dadurch
gekenn zeichnet, daß eine
Sperrschicht, die aus einem hydratisierten Polycarboxylatpolymer
gebildet wird, zwischen die halbfeste Region und den festen Tablettenkörper eingebracht
wird.
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Tabletten
gemäß der Erfindung
werden bevorzugt durch ein Verfahren hergestellt, umfassend die Schritte:
- (a) Einführen
einer partikulären
Zusammensetzung in eine Tablettenform;
- (b) Einführen
einer Beimischung eines Polycarboxylatpolymers und eines hydratisierten
Salzes in die Tablettenform;
- (c) Cokompression der Zusammensetzung unter Bildung eines festen
Tablettenkörpers
aus der kompaktierten partikulären
Zusammensetzung und einer Sperrschicht aus hydratisiertem Polycarboxylatpolymer und
- (d) Herstellen einer halbfesten Region und deren Aufbringen
auf die Zusammensetzung, so daß die
Sperrschicht zwischen die halbfeste Region und den festen Tablettenkörper eingebracht
wird.
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Die
Schritte (a) und (b) können
in irgendeiner Reihenfolge erfolgen, obwohl bevorzugt die partikuläre Zusammensetzung
zuerst in die Tablettenform eingeführt wird, gefolgt vom Positionieren
der Beimischung aus Polycarboxylatpolymer und hydratisiertem Salz
in der Form.
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Bevorzugt
wird die partikuläre
Zusammensetzung plattgedrückt
oder vorkomprimiert, bevor die Beimischung aus Polycarboxylatpolymer
und hydratisiertem Salz eingeführt
wird (Schritt (b)). Am stärksten
bevorzugt wird die partikuläre
Zusammensetzung bei einer Kraft von 0,01 bis 5 kN/cm2,
bevor die Beimischung aus Polycarboxylatpolymer und hydratisiertem
Salz eingeführt
wird, vorkomprimiert.
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Bevorzugt
findet die Cokompression in Schritt (c) bei einer Kraft von 0,1
bis 20 kN/cm2 statt. Speziell kann, wenn
die partikuläre
Zusammensetzung vorkomprimieret wurde, die Cokompression in Schritt
(c) vorteilhafterweise bei einer Kraft von 0,01 bis 10 kN/cm2, stärker
bevorzugt 2 bis 8 kN/cm2 erfolgen.
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Die
halbfeste Region in Schritt (d) kann durch Mischen ihrer Bestandteile
hergestellt werden. Der Druck zum Herstellen der halbfesten Region
kann zwischen 0 und 5 kN/cm2, bevorzugt
0,01 und 5 kN/cm2 liegen.
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Die
Auftragung der halbfesten Region in Schritt (d) kann durch Sprühen oder
unter der Anwendung einer Cokompressionskraft stattfinden. Diese
Cokompression kann geeigneterweise bei einer Kraft von 0,1 bis 20
kN/cm2 stattfinden.
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Die
Tablettiermaschinen, die zur Durchführung der Herstellung von Tabletten
der Erfindung fähig
sind, sind bekannt, beispielsweise sind geeignete Tablettenpressen
von Carver und von Korsch erhältlich.
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Die
Größe einer
Tablette wird geeigneterweise in dem Bereich von 10 bis 160 g, bevorzugt
15 g bis 60 g liegen, in Abhängigkeit
der Bedingungen der beabsichtigten Verwendung.
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Die
Tabletten können
jegliche Form haben. Jedoch sind sie hinsichtlich der leichten Verpackung
bevorzugt Blöcke
von im wesentlichen einheitlichem Querschnitt, wie Zylinder oder
Würfel.
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Die
Gesamtdichte einer Tablette zum Wäschewaschen liegt bevorzugt
in dem Bereich von 1040 oder 1050 g/Liter, bevorzugt mindestens
1100 g/Liter bis zu 1400 g/Liter. Die Tablettendichte kann in einem
Bereich von bis zu nicht mehr als 1350 oder sogar 1250 g/Liter liegen.
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Die
Gesamtdichte einer Tablette zum Geschirrspülen oder als ein Bleichadditiv
kann in dem Bereich von bis zu 1700 g/Liter liegen und wird oftmals
in einem Bereich von 1300 bis 1550 g/Liter liegen.
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Die
Erfindung wird nunmehr durch das folgende nicht-einschränkende Beispiel
dargestellt, in dem sich alle Prozente auf Gewichtsteile beziehen,
bezogen auf das Gesamtgewicht, sofern nicht anders angegeben.
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BEISPIEL
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Eine
Pulverzusammensetzung mit den nachstehend in Tabelle 1 gezeigten
Inhaltsstoffen wurde hergestellt und bei einem Druck von 0,25 kN/cm
2 auf einer Carver-Laborpresse unter Bildung
von Tabletten mit 18,5 g vorkomprimiert. Tabelle 1
| Inhaltsstoff | Gew.-% |
| Natriumtripolyphosphat | 69,5 |
| Natriumcarbonat | 3,0 |
| nicht-ionisches
oberflächenaktives
Mittel (SLF 18B, von Olin) | 1,0 |
| Sauerstoffbleiche | 15,0 |
| sulfoniertes
Copolymer | 3,5 |
| Bleichaktivator | 2,5 |
| Protease | 2,5 |
| Amylase | 0,9 |
| Bleichkatalysator | 1,0 |
| Diphosphonat | 1,0 |
| Duftstoff,
Farbstoff | 0,1 |
| Gesamt: | 100,0 |
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In
einem Vergleichstest wurden die folgenden Inhaltsstoffe zu den Tabletten
folgendermaßen
zugegeben:
Tablette 1: 0,75 g Natriumacetattrihydrat und 0,75
g Sokalan PA 25Cl (von BASF)
Tablette 2: 0,75 g Natriumacetat
wasserfrei und 0,75 g Sokalan PA 25Cl
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Die
resultierenden Produkte wurden bei 5 kN/cm2 auf
einer Carver-Presse gepreßt
und die Produkte wurden bei moderaten Bedingungen gelagert (d. h.
20°C und
65% r. F.).
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Nach
zwei Wochen Lagerung quoll die Schicht aus wasserfreiem Natriumacetat
(Tablette 2), was Reißen
der Tablette hervorrief.
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Im
Gegensatz dazu quoll die Schicht aus Natriumacetattrihydrat (Tablette
1) nicht. Sie wies eine attraktive glänzende Oberfläche auf
und die Tablette darunter zeigte keine Risse.
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Eine
halbfeste Zusammensetzung mit den nachstehend in Tabelle 2 gezeigten
Inhaltsstoffen wurde durch Mischen, Erhitzen des Gemisches auf 80°C und Gießen in Formen
hergestellt. Tabelle 2
| Inhaltsstoff | Gewichtsteile |
| nicht-ionisches
oberflächenaktives
Mittel | 40 |
| Talgseife | 6 |
| Di-propylenglycol | 48 |
| Wasser | auf
100 |
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In
einem Paarvergleichstest wurden 2 ml der halbfesten Zusammensetzung
auf die Oberseite von jeder Tablette 1 und 2 gesprüht, wie
oben beschrieben.
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Nach
zwei Wochen Lagerung bei normalen Raumbedingungen (d. h. 20°C und 65%
r. F.) war das erfindungsgemäße Produkt
(d. h. unter Verwendung von Natriumacetattrihydrat wird das Polymer
so hydratisiert) stabil, quoll nicht und wies attraktives Aussehen
auf. Im Gegensatz dazu wies das Vergleichsprodukt (d. h. unter Verwendung
von wasserfreiem Natriumacetat wird das Polymer nicht hydratisiert)
ein unattraktives Aussehen auf. Die Polymerschicht quoll, verdrehte
die Gesamttablettenform und eine Vielzahl von braunen Verfärbungspunkten
wurde durch den festen Teil der Tablette hindurch sichtbar.