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Die
vorliegenden Erfindung betrifft Getränkespender und insbesondere
Wasserspender wie von der Art, in welcher Wasser in einer Wasserflasche
gespeichert oder von einer verrohrten Quelle in den Spender eingeführt wird,
sind als solche wohlbekannt. In dem Fall von in Flaschen abgefülltem Wasserspendern
wird das in Flaschen abgefüllte
Wasser entweder oberhalb des Spenders angeordnet, üblicherweise
in einer umgedrehten Anordnung, so dass der Hals und die Öffnung der
Flasche mit einem Zufuhrrohr in dem Spender zusammenfällt und
das Wasser in der Flasche in den Spender hineinfällt mittels Schwerkraft oder über eine
Luftpumpe, die Luft über
eine Luftfiltereinheit in die Flasche einführt oder ansonsten wird die
Flasche unterhalb des Spenders angeordnet und es erfolgt ein Pumpen
hinein in den Spenderkreis. In dem Fall von verrohrtem Wasser bzw.
rohrtechnisch geführtem
Wasser wird das Wasser generell entnommen von einer Hauswasserversorgung
bzw. Trinkwasserversorgung eines Gebäudes und die Druckbeaufschlagung
von der Hauswasserversorgung wird verwendet zum Einführen des Wassers
in das Spendersystem.
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Die
meisten Getränkespender
der oben generell beschriebenen Art verfügen über Mittel zum Verändern der
Temperatur des ausgegebenen Wassers. Üblicherweise wird das Wasser
gekühlt
unter Verwendung einer Kühleinrichtung
oder mittels eines Wärmetauschersystems,
jedoch kann das Wasser gelegentlich auch erwärmt werden, wenn dies gewünscht ist.
In einigen Fällen
wird das Wasser karbonisiert oder aufgesprudelt bzw. mit Kohlensäure versetzt
mittels Einbringung bzw. Einspritzen von unter Druck vorliegendem
Kohlendioxydgas in die Wasserleitung des Spenders. Dies ermöglicht es,
einen kohlensäurehaltigen
Strahl oder Fluss auszugeben.
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Eines
der Probleme bei herkömmlichen Wasserspendern,
die sowohl Kühl-
als auch Karbonisiersysteme enthalten besteht darin, dass sie voluminös sind.
Zusätzlich
sind sie häufig
komplex in der Wartung, bedingt durch die verschiedenen separaten Komponenten,
die nicht einfach zusammenpassen. Generell sind die meisten Kohlensäureversetzungssysteme
separat vorgesehen von dem Hauptwasserzulauf, so dass die Gaseinspritzdüsen und
-einspritzkammer von dem direkten Einlass entfernt sind. Dies erleichtert
nicht die Wartung des Spenders, da jede funktionelle Einheit separat
gehandhabt werden muss, was kostspielig und zeitintensiv ist.
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Ein
Beispiel einer Vorrichtung zum Mischen von frischem Wasser mit CO
2-Gas zum Erzeugen von kohlensäureversetztem
Wasser in einem gekühlten
Speichertank ist offenbart in der
US-A-5474 717 .
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben in überraschender Weise eine Lösung gefunden zum
Erzeugen eines vollständig
funktionalen integrierten Kernes, der verwendbar ist in einem Getränkespender,
wie zum Beispiel den Wasserspendersystemen der oben genannten Art
und welcher ein kompaktes Kühlsystem
integriert, wie auch ein Karbonisierungs- bzw. Karbonatorsystem
und zwar in eine einzelne Einheit. Der Kern der Erfindung ermöglicht somit,
karbonisiertes bzw. mit Kohlensäure
versetztes Wasser auszugeben und zwar in Form von Raumtemperaturwasser,
gekühltem
Wasser und optional erwärmtem
Wasser, je nach Wunsch.
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Demnach
ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein integrierter Kern,
ausgelegt zur Verwendung in einem Getränkespendersystem, umfassend
- – ein
Mehr- oder Vielkammerkühlsystem,
umfassend eine äußere obere
Kammer und eine innere untere Kammer, wobei die innere untere Kammer teilweise
innerhalb der oberen äußeren Kammer angeordnet
ist und derart geschaltet ist, dass ein Fluidfluss von der oberen
Kammer zur unteren Kammer und vice-versa ermöglicht ist;
- – eine
Getränketransporteinrichtung,
verteilt über die
obere Kammer und fähig
zum Transportieren von zu kühlendem
Getränk
durch die obere Kammer;
- – eine
Kühleinrichtung,
verteilt über
im Wesentlichen eine untere Zone der unteren Kammer;
- – ein
Kühltransferfluid,
verteilt über
beide Kammern und fähig,
von einer Kammer zu der anderen zu fließen;
- – einen
Getränkekarbonator,
befindlich im Wesentlichen in einer oberen Zone der inneren unteren
Kammer.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
die innere untere Kammer im Wesentlichen axial ausgerichtet bezüglich der
oberen äußeren Kammer. In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
ist die innere untere Kammer axial versetzt mit Bezug auf die obere äußere Kammer.
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Gemäß noch einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist das Kühltransferfluid
bzw. das Kühlungsübertragungsfluid
Wasser, eine Salzlösung, die
mineralische oder polymere Anionen oder Kationen enthält oder
auch ein eutektisches Fluid, wobei ein vorbestimmter Gefrierpunkt
vorgesehen sein kann, von zum Beispiel –10°C, –15°C oder –20°C.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfasst der Karbonator:
- – eine Speicherkammer für ein karbonisiertes
Getränk
bzw. ein mit Kohlensäure
versetztes Getränk;
- – einen
Getränkeeinlass,
der es dem Getränk
ermöglicht,
die Speicherkammer für
karbonisiertes Getränk
zu betreten und dort temporär
gespeichert bzw. zwischengelagert zu werden;
- – einem
Auslass für
karbonisiertes Getränk,
einem karbonisierten bzw. mit Kohlensäure versetzten Getränk ermöglichend
entnommen zu werden von der Speicherkammer für karbonisiertes bzw. kohlensäureversetztes
Getränk;
- – einem
Kohlendioxideinlass, der es ermöglicht, Kohlendioxidgas
in die Speicherkammer einzuführen
bzw. einzuspritzen.
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Bevorzugterweise
wird der eingehende Getränkestrom
vor dem Einführen
in die Speicherkammer gekühlt
und liegt vor bei einem Druck von zwischen etwa 0,5 bis 9 bar und
insbesondere bevorzugt bei 5 bar +/–1 bar, wobei der Getränkedruck
größer ist
zu dem Druck des Kohlendioxidgases welches die Speicherkammer betritt.
Insbesondere bevorzugt ist der eintretende Getränkestrom, der die Speicherkammer
erreicht vorgekühlt,
bevorzugt bei einer Temperatur, die enthalten ist zwischen etwa
2°C bis etwa
3°C. In
solch einer bevorzugten Ausführungsform
ist der ankommende Getränkestrom
abgezweigt bzw. entnommen von dem Strom an Getränk wie gekühlt nach Transport über die
Getränketransporteinrichtung über die
obere Kammer. Alternativ kann das Getränk gekühlt werden nach dem Verlassen
der Speicherkammer oder weiter abgekühlt oder gekühlt werden
nach dem Verlassen der Speicherkammer. Bevorzugt wird der ausfließende bzw.
ausgegebene Getränkestrom
der die Speicherkammer verlässt
gekühlt,
nachdem dieser den Getränkeauslass
verlassen hat.
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Gemäß einer
anderen bevorzugten Ausführungsform
wird das Kohlendioxidgas in die Speicherkammer eingeführt bei
einem Druck, der enthalten ist zwischen etwa 4,5 bar und 7,5 bar,
bevorzugt bei etwa 4,5 bar +/–1
bar. Insbesondere bevorzugt wird das Kohlendioxidgas vorgekühlt, bevor
dieses in die Speicherkammer eingeführt wird und zwar auf eine Temperatur
enthalten zwischen etwa 2°C
bis etwa 3°C.
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Gemäß noch einer
anderen besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Kohlendioxidgaseinlass
auch eine Leitung, die sich über
eine abgestufte Reduktion im Durchmesser zu einer zweiten schmaleren
Leitung und einer Einspritzöffnung
in die Speicherkammer für
das kohlensäureversetzte Getränk erstreckt.
Bevorzugt verfügt
der Kohlendioxidgaseinlass auch über
eine Primer-Leitung, die den Gaseinlass mit einem Rückschlagventil
verbindet.
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Es
ist insbesondere bevorzugt, dass der Karbonator ein Volumen aufweist
enthalten zwischen etwa 400 ml bis etwa 1,5 l und insbesondere bevorzugt
von etwa 400 ml bis etwa 500 ml. Der Karbonator kann auch vorteilhafterweise
ein Baffle-System umfassen, ausgelegt in Gestaltung und Form um
die Ausbildung von CO2-Gas-Taschen zu verhindern,
die sich in der Getränkeauslasssäule bilden
könnten, wobei
eine Entlüftung
vorgesehen sein kann zum Ablassen eventuell überschüssigen Gasdruckes in der Getränkespeicherkammer,
sowie eine Erfassungseinrichtung für karbonisiertes bzw. mit Kohlensäure versetztes
Wasser. Wenn der Karbonator solch eine Niveauerfassungseinrichtung
umfasst kann letztere vorteilhafterweise zwei Elektroden umfassen,
verbunden bzw. geschaltet bezüglich
eines Wechselstromes. Diese zwei Elektroden sind in vorteilhafter Weise
aufgenommen in einem Gehäuse,
welches nach unten vorspringt hinein in die Speicherkammer für kohlensäureversetztes
Getränk.
In dieser Art und Weise sind die Elektroden vor Kriechströmen geschützt oder
auch vor Spritzwasser, bedingt durch den Getränkestrom bzw. -strahl, der
in die Speicherkammer eingeführt
bzw. einge spritzt wird, da das Gehäuse ein relativ abgeschlossenes
Volumen bereitstellt, in welches die Elektroden eintauchen und welches
im Wesentlichen ungestört
ist durch solche Bewegungen.
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In
einer insbesondere bevorzugten Ausführungsform ist der Getränkekarbonator
oberhalb der Kühleinrichtung
in der unteren Kammer angeordnet und ist insbesondere bevorzugt
vollständig
eingetaucht bzw. bedeckt in bzw. von Kühltransferfluid.
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Gemäß einem
anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Getränkespender
bereitgestellt, umfassend, eine Getränkequelle, einen oder mehrere
Hähne zum
Ausgeben des Getränkes und
eine Fließpfadeinrichtung,
die einen Getränkestrom
bereitstellt von der Getränkequelle
hin zu den Hähnen,
wobei der Spender ferner einen integrierten Kern gemäß dem ersten
Gesichtspunkt der Erfindung umfasst.
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Vorzugsweise
umfasst jedoch der Getränkespender
auch ein Sterilisationssystem, verbunden mit dem integrierten Kern,
umfassend Mittel zum Erzeugen von Wärme oder Hitze bei einer Temperatur die
ausreichend ist zum im Wesentlichen Zerstören jeglicher Bakterien, die
in dem integrierten Kern, dem Karbonator oder der Stömungspfad-
bzw. Fließpfadeinrichtung
vorliegen könnten.
Insbesondere sind die Mittel zum Erzeugen von Wärme bzw. Hitze bereitgestellt
mittels einer Stromzufuhr, die mit einem oder mehreren der folgenden
Elemente verbunden ist: die Strömungspfadmittel,
die Getränketransporteinrichtung
bzw. die Getränketransportmittel
und der Getränkeeinlass
und der Getränkeauslass
für karboniertes
bzw. karbonisiertes bzw. kohlensäureversetztes Getränk wobei
eines oder mehrere der vorgenannten Elemente aus elektrisch leitendem
Material gebildet ist/sind. Bei einer insbesondere bevorzugten Ausbildungsform
umfasst der Getränkespender
Mittel zum Erzeugen von Wärme
oder Hitze, umfassend eine Zufuhr von Sterilisationsdampf, der transportiert
wird entweder mittels seines eigenen Dampfdruckes oder über ein
Spülsystem,
und zwar hindurch durch eines oder mehrere der folgenden Elemente:
die Strömungspfadmittel,
den integrierten Kern und den Karbonator.
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Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist das Getränk Trinkwasser und insbesondere
bevorzugt kann solches Trinkwasser bereitgestellt werden mittels
einer Wasserflasche oder Kartusche oder über die Hauswasserversorgung.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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1 ist
eine schematische Schnittdarstellung des funktionellen Prinzips
eines Getränkespendersystems,
insbesondere eines Wasserspendersystems unter Verwendung einer Wasserflasche
oder Kartusche als Quelle für
das Getränk.
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2 ist
eine schematische Schnittdarstellung des integrierten Kernes mit
einem Karbonator gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 ist
eine Schnittansicht des karbonatorbildenden Teiles der vorliegenden
Erfindung, wobei der Schnitt aufgenommen ist durch einen Kohlendioxidgaseinlass.
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4 ist
eine weitere Schnittansicht des Karbonators gemäß der vorliegenden Erfindung,
wobei der Schnitt durch den Getränkeeinlass
hinein in den Karbonator erfolgt.
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5 ist
noch eine weitere Schnittansicht des Karbonators gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei der Schnitt durch einen Getränkeauslass von karboniertem
bzw. karbonisiertem bzw. kohlensäureversetztem
Getränk
erfolgt, herausführend
aus dem Karbonator.
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6 ist
noch eine weitere Schnittansicht des Karbonators gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei der Schnitt erfolgt durch eine Getränkeniveauerfassungseinrichtung
innerhalb des Karbonators.
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Die
Erfindung wird weiter beschrieben anhand der folgenden detaillierten
Beschreibung eines Beispieles einer bevorzugten Ausführungsform,
wobei Bezug genommen wird auf die Figuren und wobei die Beschreibung
beabsichtigt ist zum Zwecke einer Darstellung des generellen erfindungsgemäßen Konzeptes,
welches der Erfindung zugrunde liegt.
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Wie
oben angegeben illustriert 1 einen Getränkespender,
insbesondere einen Spender für
in Flaschen abgefülltes
Wasser, wiedergegeben beim generellen Bezugszeichen 1.
Der Spender 1 für
in Flaschen abgefülltes
Wasser ist ausgestattet mit einer Getränkequelle, in diesem Fall eine
Wasserflasche von industrieller Größe 2, auch bekannt
als Kartusche bzw. Carboy. Die Kartusche 2 ist hier leer
gezeigt zum Zwecke der einfacheren Bezugnahme, verfügt jedoch über einen
Hals 3 und über
einen Deckel oder eine Membran 4, sich über eine Öffnung in der Flasche erstreckend
(nicht gezeigt) zum Bilden einer leckagedichten Dichtung über der Öffnung der Kartusche 2 und
um Entweichen von Wasser oder Eindringen von anderen Substanzen
in die Flasche zu verhindern während
diese gelagert und transportiert wird. Die Kartusche 2 wird
hier in einer im Wesentlichen vertikalen und umgedrehten Position
angeordnet, wobei der Hals 3 und die Membrane oder der
Deckel 4 nach unten zeigen bzw. gerichtet sind. Die Membrane 4 wird
durch das Zufuhrrohr 5 durchdrungen bzw. durchbohrt, welches
wiederum verbunden ist mit einem oder mehreren Spender- bzw. Ausgabehähnen 10 und
einer Strömungspfadeinrichtung 6, 7, 11, 12, 13 und 14,
die einen Strom an Wasser bereitstellt von der Wasserflasche 2 hin
zu den Hähnen 10.
Der Verbinder 6 enthält
drei Innenflussdurchtritte bzw. innere Strömungspfade (nicht gezeigt)
wobei jeder innere Flussdurchgang einem unterschiedlichen Fluss
bzw. einer unterschiedlichen Strömung entspricht.
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Ein
erster Fluss- bzw. Strömungspfad
führt von
dem Zufuhrrohr 5 über
einen Dreiwegeverbinder bzw. über
ein Dreiwegeventil 6 zu einer Lufteinlassleitung 7,
die wiederum verbunden oder angeschlossen ist bezüglich einer
Luftzufuhr 9, in welcher eine Luftfiltereinheit 8 angeordnet
ist und von dort hin zu einer optionalen Luftpumpe 65.
Wenn Wasser durch das Zufuhrrohr 5 in den Verbinder bzw.
das Ventil 6 geführt
wird, z. B. mittels Schwerkraft, kann Luft eintreten über die
Luftöffnung 9,
hindurchtretend durch die Luftfiltereinheit 8 in die Lufteinlassleitung 7,
und zwar entweder natürlich
oder über
Aktivierung der Luftpumpe 65, die Luft in das System hineinpressen wird
durch den Verbinder 6 und hinein in das Zufuhrrohr 5,
und von dort aus hinein in die Kartusche 2 kommend, so
dass der Druck darin ausgeglichen wird.
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Ein
zweiter Fluss- bzw. Strömungspfad
führt von
dem Zufuhrrohr 5 über
den Verbinder bzw. das Ventil 6 zu einem Umgebungstemperaturrohr 11,
welches mit dem Hahn 10 verbunden ist über einen zweiten Dreiwegeverbinder
bzw. ein zweites Dreiwegeventil 17, welches drei entsprechende
Einlässe aufweist
bezüglich
der Anzahl an Wasserströmen bzw.
-flüssen,
die zu verteilen sind über
den Hahn 10. Ein erstes elektrisch betätigtes Ventil 15 ist
in dem Umgebungstemperaturströmungs-
bzw. -flusspfad angeordnet und verschließt oder öffnet selektiv die Umgebungstemperaturleitung 11,
abhängig
davon, ob der Benutzer des Spenders umgebungstemperiertes Wasser
oder eine andere Art von Wasser wünscht, wie verfügbar von
einem der anderen Strömungs-
bzw. Flusspfade.
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Ein
dritter Fluss- bzw. Strömungspfad
führt von
dem Zufuhrrohr 5 über
den Verbinder bzw. das Ventil 6 zu einer Getränketransporteinrichtungseinlassleitung 14.
Die Einlassleitung 14 führt
zu einem integrierten Kühl-
und Karbonier- bzw. Kohlesäureversetzungskern,
generell angedeutet durch das Bezugszeichen 18. Der integrierte
Kern 18 umfasst ein Mehrkammerkühlsystem, dessen periphere
Wandungen 19, 20 jeweils eine äußere obere Kammer 21 und
eine innere untere Kammer 22 definieren, wobei die innere
untere Kammer 22 teilweise innerhalb der oberen äußeren Kammer 21 angeordnet
ist und derart wechselseitig verbunden ist, dass ein Fluid von der
oberen Kammer 21 zu der unteren Kammer 22 und
vice-versa fließen
kann. Wie es in 1 dargestellt ist, ist die untere
Kammer 22 teilweise angeordnet innerhalb der oberen Kammer 21 und
zwar in einer im Wesentlichen konzentrisch und axial ausgerichteten
Art und Weise. Sowohl die obere Kammer 21 als auch die
untere Kammer 22 sind mit einem Kühltransferfluid (nicht gezeigt)
gefüllt,
welches in den zwei Kammern 21, 22 zirkuliert
bzw. umgewälzt wird
mittels einer Pumpe 23. Das Kühltransferfluid ist vorteilhafterweise
Wasser. Da das Kühltransferfluid im
Wesentlichen enthalten ist innerhalb der abgedichteten Kammern 21, 22 kann
es verwendet werden für
eine beachtliche Dauer bevor es ausgeleert und erneuert werden muss,
z. B. ein Mal im Jahr während
eines routinemäßigen Wartungszyklus.
Die obere 21 und untere 22 Kammer können von
dem Kühltransferfluid über eine
zweite Pumpe 24, befindlich an dem Boden 25 der
inneren unteren Kammer 22 entleert werden.
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Die
obere Kammer 21 umfasst eine Getränketransporteinrichtung, verteilt über die
obere Kammer 21 und fähig
zum Transportieren von Getränk welches
zu kühlen
ist durch die obere Kammer 21. Die Getränketransporteinrichtung umfasst
einen Einlass 26 und einen Auslass 27, wechselseitig
verbunden bzw. geschaltet über
eine Eintrittsleitung 28 und eine Austrittsleitung 29 sowie
eine Spule oder Spirale 30, die um die obere Kammer herumgewickelt
ist. Die untere Kammer 22, die axial ausgerichtet ist mit
der oberen Kammer 21 entlang einer vertikalen Achse (nicht
gezeigt) und befindlich innerhalb der letzteren in einer im Wesentlichen
konzentrischen Art und Weise, verfügt über eine obere Zone 31 und
eine untere Zone 32. Die obere Zone 31 der unteren
Kammer 22 ist befindlich innerhalb der oberen Kammer 21 und erstreckt
sich zu der unteren Zone 32 der unteren Kammer 22 und
somit über
den Boden 33 der oberen Kammer 21 hinaus. Die
untere Kammer 22 umfasst Kühlmittel, z. B. eine Kühleinrichtung
bzw. Kühlmittel, wie
z. B. eine Verdampferspule, im Wesentlichen befind lich und verteilt
in der oberen Zone 32. Andere Kühlmittel bzw. -einrichtungen
können
verwendet werden je nach Anwendung, z. B. eine Peltier-Platte oder
ein thermoelektrisches Kühlelement,
befindlich in einer Keramikhülle
und isoliert von der Hülle
mittels eines thermischen Austauschgeles, wodurch die Hülle dichtend
eingeführt
sein kann in die untere Zone 32 der unteren Kammer 22.
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Der
integrierte Kern 18 verfügt ferner über einen Getränkekarbonator
bzw. einen Getränkekarbonisator
bzw. eine Einrichtung zum Kohlensäureversetzen eines Getränkes, generell
angedeutet in 1 und im größeren Detail wiedergegeben
in 2. Der Karbonator ist in den 1 und 2 durch
das allgemeine Bezugszeichen 35 angedeutet. Der Karbonator
ist dargestellt als befindlich im Wesentlichen in einer oberen Zone 31 der
inneren unteren Kammer 22 und bevorzugt oberhalb der Kühleinrichtung 34 in
der unteren Kammer 22. Beim Betrachten von 2 umfasst
der Karbonator 35 eine Speicherkammer 36 für karbonisiertes
bzw. karboniertes bzw. kohlensäureversetztes
Getränk,
definiert durch eine periphere Wandung 57, einen Boden 52 und
einem Stöpsel 51,
wobei der Stöpsel 51 es
ermöglicht, die
Speicherkammer 36 für
karbonisiertes Getränk vollständig zu
entleeren zum Zwecke der Wartung. Die Kammer 36 wird abgedeckt
bzw. verschlossen mittels eines Karbonisierungskopfes 56,
der dichtend eingeführt
ist in einen entsprechenden Hohlraum, bereitgestellt in der oberen
peripheren Wand der Speicherkammer und zwar über eine oder mehrere O-Ring-Dichtungen 53 und 54.
Eine weitere O-Ring-Dichtung 55 ist befindlich an dem Karbonatorkopf 56 zum
dichtenden Fassen des Kopfes 56 and dem Deckel bzw. der
Abdeckung 66 des integrierten Kernes 18. In einer
insbesondere vorteilhaften und bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die periphere Wand 57 der Speicherkammer 36 für karbonisiertes
bzw. karboniertes bzw. kohlensäureversetztes
Getränk
vollständig
eingetaucht bzw. bedeckt in bzw. von dem Kühltransferfluid welches vorliegt
in den oberen und unteren Kammern 21, 22. Der Karbonator 35 verfügt über ein
Volumen welches vorteilhafterweise enthalten ist zwischen etwa 400
ml bis hin zu etwa 500 ml, da dieses Volumen bestimmt wurde von
den Anmeldern als das optimale Volumen für den integrierten Kern 18.
Vorteilhafterweise ist der Karbonator hergestellt aus rostfreiem
Stahl bzw. Edelstahl, da dies die Desinfektion bzw. Sterilisation ermöglicht und
vereinfacht, wie dieses später
in dieser Beschreibung dargelegt werden wird.
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Wie
es durch die 1 und 3 dargestellt ist,
kann das Kohlendioxidgas bereitgestellt werden mittels einer Flasche
oder eines Kanisters 58 unter Druck befindlichem Kohlendioxidgas, verbunden bzw.
angeschlossen bezüglich
eines Kohlendioxidgaseinlasses 40 über einen Hahn 59 und
einen Regulator bzw. ein Steuerelement 60 und einen Druckmesser 61.
Vorteilhafterweise ist der Druck des Kohlendioxidgases beim Verlassen
des Kanisters 58 und während
dem Transport entlang des Gaseinlasses 40 eingestellt auf
zwischen etwa 4,5 bar +/–1
bar. Das Kohlendioxidgas erreicht die Speicherkammer 36 über einen
Einlass 40 und eine Primer-Leitung 400, die über einen
Rückschlag
bzw. Einwegventil 39 verbunden ist. Die Primer-Leitung 400 verfügt vorteilhafterweise über einen
reduzierten Querschnitt, z. B. einen Durchmesser von etwa 1 mm,
und dient dazu, einen Vorlauf bzw. ein Spülen einer Pumpe 62 bereitzustellen,
die Getränke
zu der Speicherkammer bereitstellt bzw. liefert über den Getränkeeinlass 37. Dies
kann erforderlich sein z. B. wenn die Pumpe 62 nicht selbst-wartend
bzw. -spülend
ist und die Speicherkammer 56 entleert wurde von kohlensäureversetztem
Getränk
zum Zwecke der Wartung. In solch einem Fall ist zum Spülen bzw.
Vorbereiten bzw. Initialisieren der Pumpe 62 vorgesehen,
dass das Kohlendioxid die Speicherkammer erreicht über den
Einlass 40 und die Primer- bzw. Vorbereitungsleitung 400.
Das Kohlendioxidgas kann die Speicherkammer 46 über den
Getränkeauslass 38 verlassen, wobei
die Fluss- bzw. Strömungsrate
davon gesteuert bzw. geregelt wird mittels eines elektrisch betätigten Ventils 64.
Die Fluss- oder Strömungsrate
des Ventils 64 ist eingestellt um größer zu sein als die Fluss- oder Strömungsrate
an ankommendem Kohlendioxidgas, wodurch ein Druckabfall in dem 1 mm-Durchmesser-Primer-Rohr 400 veranlasst
wird. Der Druckabfall, welcher ebenfalls vorliegt in der Speicherkammer 46,
leitet sich aus bzw. propagiert sich hin zu dem Getränkeeinlass 37 und
zu der Pumpe, wodurch das Getränk
veranlasst wird, in die Pumpe hineingesaugt zu werden und diese
zu spülen.
Die Spül-
bzw. Primer-Leitung 400 ist mit der Speicherkammer 36 über ein
Einweg- bzw. Rückschlagventil 39 verbunden,
wobei eine Leitung 41 eine abgestufte Reduzierung 42 umfasst,
wobei eine zweite schmalere Leitung 43 vorgesehen ist,
hinführend
zu einer Gaseinspritzöffnung 49,
mündend
in der Speicherkammer 36.
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Wie 4 darstellt,
umfasst der Karbonator auch einen Getränkeeinlass 37, dem
Getränk
ermöglichend,
die Speicherkammer 36 für
karbonisiertes bzw. karboniertes bzw. kohlensäurehaltiges Getränk zu erreichen
und dann zeitweilig gespeichert bzw. gelagert zu werden. Der Getränkeeinlass 37 ist
mit einer Serie von Kammern 371, 372 verbunden,
flussaufwärts
liegend der Speicherkammer 36 für karboniertes bzw. karbonisiertes
Getränk.
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Wie
es in 1 zu sehen ist, ist der Getränkeeinlass 37 mit
der Pumpe 62 verbunden, die gekühltes Getränk über eine Leitung 63 aus
der gekühlten
Wasserleitung 13 absaugt, sich erstreckend von dem Getränketransportmittelauslass 27 zu
dem Hahn 10, und zwar über
den Verbinder bzw. das Ventil 17. In dieser Art und Weise
wird der ankommende Getränkestrom
hinein in den Karbonator 35 gekühlt bevor dieser in die Speicherkammer 36 eingeführt wird,
und zwar auf eine Temperatur die enthalten ist zwischen etwa 2°C bis etwa
3°C. Zusätzlich sichert die
Pumpe 62, dass der Getränkestrom
der die Speicherkammer 36 erreicht mit einem Druck vorliegt
von zwischen etwa 0,5 bis 7 bar, und bevorzugt bei 5 bar +/–1 bar.
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Wie
oben erwähnt,
ist der Karbonator bzw. die Karboniereinrichtung bzw. Karbonisiereinrichtung 35 im
Wesentlichen eingetaucht bzw. untergetaucht in das Kühltransferfluid
in den Kammerm 21, 22. Der Vorteil hiervon ist,
dass das Kohlendioxidgas vorgekühlt
wird bevor dieses eingeführt
wird in die Speicherkammer 36, und zwar auf eine Temperatur
enthalten zwischen etwa 2°C
bis etwa 3°C,
was somit das Lösen
des Gases in den Getränkestrom
in der Mischkammer vereinfacht bzw. unterstützt.
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Wie
dies in 4 dargestellt ist, sind der
Getränkeeinlass 37 und
die Speicherkammer 36 miteinander verbunden in Serien von
Kammern 370, 372, die mit Sprühern bzw. einer Sprüheinrichtug 374 verbunden
sind, aufgenommen in einer Öffnung
in der peripheren Wand 57 der Speicherkammer. Die abgedichtete
Lagerung bzw. der abgedichtete Sitz der Sprüheinrichtung 375 zwischen
dem Karbonatorkopf 56 und der Wand 57 wird gesichert
bzw. gewährleistet
mittels einer O-Ring-Dichtung 373. Der Sprühkopf bzw.
Sprüher
bzw. die Sprüheinrichtung
enthält
einen Düsenaustritt 375,
einen reduzierten Durchmesser aufweisend verglichen mit der Kammer 370, 372,
wodurch der Druck des Getränkes
an dem Düsenaustritt 375 erhöht ist bzw.
wird, was eine feine Verteilung von Tröpfchen oder Getränkepartikeln
die zu bilden sind in der Speicherkammer 36 bewirkt. Diese
feine Dispersion bzw. Verteilung vereinfacht die Mischung mit dem
Kohlendioxidgas, vorliegend in der Speicherkammer 36. Das
in geeigneter Weise kohlensäureversetzte
bzw. karbonisierte Getränk
wird dann zeitweilig in der Mischkammer gespeichert, da das Getränk nur in
den Einlass 37 eingeführt
bzw. eingespritzt wird, wenn ein Benutzer die Pumpe 62 betätigt, und
zwar über
ein elektrisch betätigtes
Ventil 64, befindlich in einem Getränkeauslass 38.
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Wie
es in 5 und 6 dargestellt ist, ermöglicht der
Getränkeauslass 38 für kohlensäurehaltiges
Getränk,
dass kohlensäurehaltiges
Getränk entnommen
werden kann aus der Speicherkammer für kohlensäurehaltiges Getränk über die
Auslasssäule 50 für karbonisiertes
bzw. kohlensäurehaltiges Getränk, befindlich
innerhalb der Kammer. Der Karbonator umfasst auch eine Druckentlüftung 45,
kommunizierend sowohl mit der Kammer 36 als auch der äußeren Atmosphäre außerhalb
des Kernes 18, zum Entspannen eines eventuellen Gasüberschussdruckes
in der Getränkespeicherkammer 36.
Um ein ausreichendes Niveau an karbonisiertem bzw. kohlensäureversetztem
Wasser in dem Speichertank 36 zu bestimmen und aufrecht
zu erhalten, umfasste der Karbonator auch eine Erfassungseinrichtung 46 für das Niveau
an kohlensäurehaltigem
Wasser, welche Einrichtung zwei Elektroden 47, 48 umfasst,
geschaltet bezüglich
eines Wechselstromes. Die Verwendung eines Wechselstromes verhindert
den Aufbau und die Fällung
bzw. den Niederschlag an oder die Korrosion der Elektroden bedingt
durch Elektrolyse des Wassers und des Kohlendioxidgases in der Lösung. Alternativ
kann auch ein Gleichstrom an die Elektroden angelegt werden. Die
Elektroden 47, 48 sind in einem Gehäuse 460 aufgenommen,
vorspringend in die Speicherkammer 36 und elektrisch verbunden
bezüglich
einer Messschaltung über
elektrische Kontakte 470 und 480. Das Gehäuse 460 hat
einen Durchmesser und einen Querschnitt, der es ermöglicht,
das Niveau bzw. den Level an kohlensäurehaltigem Getränk innerhalb
des Volumens zu bestimmen, wie gebildet durch das Gehäuse 460,
ohne gestört
zu werden durch Eddy-Ströme
bzw. Kriechströme,
Siedepunkte bzw. Siedeverzug, Wirbel, die erzeugt werden können durch
das Mischen des Kohlendioxidgases und dem Sprühnebel oder der Dispersion
von Getränk,
wie ausgegeben bzw. ausgespritzt über den Düsenaustritt 375. Zusätzlich kann ein
Baffle-System oder ein Deflektor 44 vorgesehen sein an
und herum um das Gehäuse 460,
wobei eine Anpassung in Form und Gestaltung möglich ist, um zu Verhindern,
dass sich Kohlendioxidgastaschen in der Getränkeauslasssäule 50 oder dem Gehäuse 460 ausbilden
können.
In dieser Art und Weise ist es auch möglich, das Auftreten von Gastaschen
in dem Auslassstrom zu reduzieren, wodurch eine regelmäßigere Verteilung
des Getränkes
am Hahn 10 gewährleistet
werden kann. Die Einstellung bzw. Steuerung bzw. Regulierung des
kohlensäurehaltigen
Getränkeflusses
bzw. des karbonisierten Getränkeflusses
von der Kammer kann gesteuert werden z. B. mittels axialer Versetzung
eines Konus innerhalb der Bohrung eines Zylinders, befindlich innerhalb
des Ventils 64 oder auch des Auslasses 38.
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In
noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Getränkespender
auch ein Desinfektion- bzw. Sterilisationssystem, geschaltet oder
verbunden bezüglich
des integrierten Kernes 18, umfassend Mittel bzw. eine
Einrichtung zum Erzeugen von Wärme
oder Hitze bei einer Temperatur die ausreichend ist zum im Wesentlichen
Zerstören jeglicher
Bakterien innerhalb des integrierten Kernes 18 des Karbonators 35 und
der Strömungspfad-
bzw. Flusspfadmittel bzw. -einrichtungen 6, 7, 11, 12, 13, 14.
Diese Einrichtung zum Erzeugen von Wärme bzw. Hitze umfasst eine
elektrische Stromzufuhr, verbunden bzw. geschaltet bezüglich einer
oder mehreren der Fluss- bzw. Strömungspfadmittel bzw. -einrichtungen 6, 7, 11, 12, 13, 14,
der Getränketransporteinrichtung
bzw. -mittel 26, 27, 28, 29, 30 und
dem Einlass 37 und Auslass 38 für kohlensäurehaltiges Getränk, wobei
eines oder mehrere der vorgenannten Elemente aus einem elektrisch
leitfähigen
Material gebildet sind, z. B. aus Edelstahl bzw. rostfreiem Stahl.
In einer insbesondere bevorzugten Ausführungsform sind die Mittel
bzw. die Einrichtung zum Erzeugen von Wärme oder Hitze bereitgestellt
als umfassend eine Zufuhr von Desinfektion- bzw. Sterilisationsdampf,
transportiert entweder über
den eigenen Dampfdruck oder über
ein Spülsystem über eine oder
mehrere der Fluss- bzw. Strömungspfadmittel bzw.
-einrichtungen 6, 7, 11, 12, 13, 14,
den integrierten Kern 18 und den Karbonator 35.
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Als
ein Beispiel des Desinfektion- bzw. Sterilisationsverfahrens wird
Folgendes beschrieben. Das Kühltransferfluid
wird entleert von den Kammern 21 und 22 und wird
temporär
gespeichert in einer temporären
Speicherkammer über
die Pumpe 24. Anschließend
wird kohlensäurehaltiges
bzw. karbonisiertes Getränk,
verbleibend in der Speicherkammer 36 entfernt über die Öffnung des
Ventils 64. Wenn das Ventil 64 geöffnet ist,
spült der überschüssige Kohlendioxidgasdruck
in der Kammer 36 jegliches verbleibende Fluid aus der Kammer
heraus, und zwar entlang des Auslasses 38 hin zu dem Hahn 10.
Die Speicherkammer 36 enthält nun nur noch Kohlendioxid.
Die Kohlendioxidzufuhr wird gestoppt oder unterbrochen und das Ventil 64 betätigt um
Gas zu veranlassen abgesaugt zu werden über den Auslass 38 und
um somit jegliches Getränk
in der Getränketransporteinrichtung 27, 28, 29 über die
Pumpe 64 in die Speicherkammer 36 abzusaugen.
Dies ermöglicht
es auch, dass das gesamte in dem System verbliebene Dioxidgas über den
Hahn 10 herauszuspülen.
Eine alternative Lösung
wäre es,
ein Verbindungsrohr bereitzustellen von der Leitung 63 unmittelbar
zu dem Getränkeeinlass 37,
wodurch die Pumpe 62, der Einlass und der Auslass umgangen
bzw. gebypasst würden.
Ein Transformer bzw. Wandler ist elektrisch geschaltet bzw. verbunden
bezüglich
der Getränketransporteinrichtung
und der Strömungspfade
bzw. Fließpfade,
hergestellt aus rostfrei em bzw. Edelstahl und somit elektrisch leitfähig wobei
der Widerstand und demzufolge die erzeugte Hitze durch den Durchtritt
von Strom es veranlasst, dass verbleibendes Trinkwasser in dem System
in Dampf umgewandelt wird, welcher insgesamt das Spender- bzw. Ausgabesystem
einschließlich
der Ventile 15, 16 und 64 sterilisiert
mittels sequentieller Öffnung
der Ventile, so dass der Dampf in einer Richtung oder einer anderen
entlang der Strömungs-
oder Fließpfade
geführt wird.
Es ist zu erwähnen,
dass das obige Verfahren zum Betätigen
es auch ermöglicht,
die Pumpe 63 zu desinfizieren bzw. zu sterilisieren, und
zwar gemeinsam mit dem Rest des Systems. Am Ende des Desinfektions-
bzw. Sterilisationsverfahrens wird es dem Kühltransferfluid, welches in
einem temporären
Speicherraum aufbewahrt wurde, erlaubt zurückzufließen oder zurückgepumpt
zu werden über
die Pumpe 24 hinein in die Kammern 21 und 22.