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Hintergrund der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft allgemein einen zusammenlegbaren, rollenden Abstützständer gemäß Oberbegriff
von Anspruch 1. Ein rollender Abstützständer mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 1 ist aus
US 2002/0011719 A1 bekannt.
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Rollende
Lastenhandwagen oder Abstützständer für große und/oder
schwere Gegenstände sind
seit Jahrzehnten bekannt und für
den Transport von solchen Gegenständen von einer Örtlichkeit
zu einer anderen brauchbar. Einige dieser bekannten Abstützständer sind
in einem gewissen Ausmaß zusammenlegbar,
und viele unterschiedliche Gestaltungen der Lastenhandwagen oder
rollenden Abstützständer sind
für spezielle
Verwendungen besonders geeignet. Während solche Produkte in vielen
verschiedenen Industrien und bei vielen verschiedenen Anwendungen
verwendet werden können,
besteht eine bemerkenswerte Verwendung in dem Transport von Gegenständen wie
beispielsweise tragbaren Tischsägen,
Gehrungssägen
und der dergleichen zu und von Baustellen.
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Auf
dem Gebiet des Wohnungsbaus haben Schreiner im Allgemeinen Tischsägen sowie
andere Arten von Sägen,
die an jedem Tag im Lastwagen des Handwerkers zum Arbeitsplatz gebracht
oder an einer sicheren Örtlichkeit
am Arbeitsplatz gelagert und aus dem Lastwagen oder von der Lagerungsstelle
entnommen und am Arbeitsplatz aufgestellt werden müssen, während Arbeiten
verrichtet werden. Am Ende des Arbeitstags muss der Handwerker die Säge zusammenpacken
und zu seinem Lastwagen oder der sicheren Örtlichkeit zur sicheren Aufbewahrung
zurückbringen.
Weil solche Werkzeuge wertvoll sind, können sie ohne eine erhebliche
Gefahr eines Diebstahls über
Nacht nicht unbewacht gelassen werden.
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Es
gibt auch ein Problem des Aufstellens der Säge an der Arbeitsstelle. Obwohl
sogar rollende Ständer
oder Lasthandwagen des Standes der Technik dem Handwerker helfen
können,
die Säge
zu der gewünschten
Stelle zu bewegen, war es häufig
notwendig, einen Tisch oder eine andere Fläche, beispielsweise Holzplanken,
die auf Sägeböcken oder dergleichen
aufliegen, zur Verfügung
zu haben, um die Säge
in eine bequeme Arbeitshöhe
während
der Verwendung zu bringen. Obwohl Gestaltungen in jüngerer Zeit
entwickelt worden sind, die einen rollenden Ständer aufweisen, der auseinander
geklappt werden kann, um die Säge
in einer geeigneten Arbeitshöhe
abzustützen,
erfordern alle bekannten Gestaltungen, die als Ständer fungieren,
dass der Handwerker einen wesentlichen Teil des Gewichts der Säge, die
typischerweise verhältnismäßig schwer
ist, anhebt.
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Die
meisten tragbaren Tischsägen
sind in ihrer Gestaltung Standardtischsägen sehr ähnlich mit dem Unterschied,
dass sie keinen Ständer
mit Beinen unter diesen aufweisen und durch eine separate Struktur
abgestützt
werden müssen.
Solche tragbaren Tischsägen
sind robuste kommerzielle Werkzeuge, die für eine lange Standzeit gebaut
und daher verhältnismäßig schwer
sind. Typische Tischsägen dieser
Gattung wiegen 60 lbs und mehr. Zwar können die meisten Handwerker üblicherweise
40–60
lbs anheben, jedoch ist diese Anstrengung unbequem und vielleicht
unter bestimmten Umständen
gefährlich.
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Andere
Arten von Ständern
können
unter Verwendung eines Federdrückmechanismus
auseinander geklappt werden, der freigegeben wird und der dann eine
größere Kraft
zur Verfügung
stellt, die bestrebt ist, den Ständer
mit der daran befestigten Säge in
seine ordnungsgemäße, im allgemeinen
horizontale Arbeitsposition zu verbringen. Jedoch können Ständer dieser
Gattung gefährlich
sein, wenn der Mechanismus des zusammengeklappten Ständers freigegeben
wird, wenn sich das Gewicht der Säge nicht über dem Ständermechanismus befindet. Wenn
keine Last an dem Mechanismus wirkt, kann er sehr schnell auseinander
klappen, was ziemlich gefährlich sein
kann, wenn ein Handwerker oder eine andere Person durch den Mechanismus
getroffen wird.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Ein
zusammenlegbarer, rollender Ständer gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Mehrere
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung weisen einen zusammenlegbaren Klappständer zur
Verwendung mit einem horizontal ausgerichteten Gegenstand, wie beispielsweise
einer Tischsäge,
auf, die am Ständer
befestigt ist, wobei der Ständer
einen vorderen und einen hinteren Bereich aufweist und zwischen
einer offenen und einer geschlossenen Position manipulierbar ist.
In der geschlossen Stellung ist der Ständer im Allgemeinen vertikal
ausgerichtet, wobei der Gegenstand an einem oberen Rahmen befestigt
ist. Der Ständer
weist einen Klappmechanismus mit einem Paar Rädern auf, die es dem Benutzer ermöglichen,
den Ständer
mit dem daran befestigten Gegenstand von einer Örtlichkeit zu einer anderen
zu rollen. Wenn sich der Ständer
an der gewünschten Örtlichkeit
befindet, wird ein Verriegelungsmechanismus freigegeben, der es
ermöglicht,
dass ein Klappmechanismus, der den oberen Rahmen abstützt, in einer
Weise auseinander klappt, in deren Folge die hinteren Beine, die
Räder aufweisen,
sich von den vorderen Seitenstreben trennen, die den Boden berühren, wobei
der Schwerpunkt des Gegenstands zwischen den Rädern und den Bodenberührungspunkten
angeordnet ist, so dass das Gewicht des Gegenstands bestrebt ist,
dieselben zu trennen und den oberen Rahmen sowie den Gegenstand
in eine im Allgemeinen horizontale Position zu bringen.
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Zum
Bewegen des rollenden Ständers
in seine geschlossene Position muss der Benutzer nur den Griff anheben
und dann den oberen Rahmen in seine im Allgemeinen vertikale, geschlossene
Position bewegen, in der der Sperrmechanismus dann zum Eingriff
gebracht werden kann. Wegen des mechanischen Vorteils des Klappmechanismus
erfordert das Bewegen zwischen der offenen und der geschlossenen
Position in jeder Richtung eine sehr geringe Anstrengung durch den
Benutzer.
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Ausgewählte Ausführungsformen
können eine
an Rahmenelementen befestigte Spannfeder aufweisen, die nur dann
unter Spannung steht, wenn sich der Ständer in seiner offenen Position
befindet, wobei die Kraft der Feder die Bewegung des Ständers in
seine geschlossene Position unterstützt. Möglicherweise muss nur eine
kleinere, fast bei Null liegende Kraft von dem Benutzer verlangt
werden, um den Ständer
zu schließen.
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Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform, die mit einer an
ihrem oberen Rahmen befestigten, tragbaren Tischsäge dargestellt
ist, wobei sich der rollende Ständer
in seiner verriegelten, geschlossenen Position befindet;
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2 ist
eine Seitenansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform und einer Tischsäge dargestellt
in einer teilweise geöffneten
Position, insbesondere der Position, die nach Freigabe des Verriegelungsmechanismus
erreicht wird;
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3 ist
eine Ansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform und der Tischsäge, wobei
der Ständer
weiter geöffnet
ist;
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4 ist
eine Seitenansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform in vollständig geöffnetem
Zustand und der Tischsäge;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht von hinten und von der Seite einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform
eines zusammenlegbaren Ständers,
die eine stärker
stilisierte und kommerziellere Version der in 1–4 dargestellten
ersten bevorzugten Ausführungsform
wiedergibt;
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6 ist
eine Ansicht von oben auf die zweite bevorzugte Ausführungsform;
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7 ist
eine Seitenansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform;
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8 ist
eine Ansicht von hinten auf die zweite bevorzugte Ausführungsform;
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9 ist
eine schematische Seitenansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung mit einem an dem oberen Rahmen befestigten Gegenstand
und in Darstellung in ihrer geschlossenen Position;
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10 ist
eine weitere Seitenansicht der dritten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrer geöffneten
Position;
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11 ist
eine schematische Seitenansicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung mit einem an dem oberen Rahmen befestigten Gegenstand
und in Darstellung in ihrer geschlossenen Position;
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12 ist
eine weitere Seitenansicht der vierten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrer geöffneten
Position;
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13 ist
eine schematische Seitenansicht einer fünften bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung mit einem an dem oberen Rahmen befestigten Gegenstand
und in Darstellung in ihrer geschlossenen Position;
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14 ist
eine schematische Seitenansicht der fünften bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrem teilweise geöffneten Zustand;
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15 ist
eine weitere Seitenansicht der fünften
bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrer geöffneten
Position;
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16 ist
eine schematische Seitenansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung mit einem an dem oberen Rahmen befestigten Gegenstand
und in Darstellung in ihrer geschlossenen Position;
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17 ist
eine schematische Seitenansicht der sechsten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrem teilweise geöffneten Zustand;
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18 ist
eine weitere Seitenansicht der sechsten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrer geöffneten
Position;
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19 ist
eine schematische Seitenansicht einer siebten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung mit einem an dem oberen Rahmen befestigten Gegenstand
und in Darstellung in ihrer geschlossenen Position;
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20 ist
eine weitere Seitenansicht der siebten bevorzugten Ausführungsform
in Darstellung in ihrer geöffneten
Position;
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21 ist
eine Seitenansicht eines Teils der siebten Ausführungsform, insbesondere unter
Darstellung des Getriebemechanismus, der mit dem ersten Element,
dem zweiten Element und dem Verbindungselement zusammenarbeitet;
und
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22 ist
eine perspektivische Ansicht, insbesondere unter Darstellung der
Gestalt des ersten Elements und der Zwischenverbindung zwischen dem
zweiten Element und dem Verbindungselement.
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Detaillierte Beschreibung
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Die
verschiedenen Ausführungsformen
des zusammenlegbaren, rollenden Ständers der vorliegenden Erfindung
weisen das gemeinsame Gestaltungsmerkmal auf, zu dem ein oberer
Rahmen, an dem ein Gegenstand, beispielsweise eine Tischsäge oder
dergleichen, befestigt werden kann, und ein Klappmechanismus gehört, der
mindestens ein erstes und ein zweites Element aufweist, die relativ
zueinander verschwenkbar sind und die eine Scherenbewegung nachahmen,
wobei der Schwerpunkt des Gegenstands, der an dem oberen Rahmen
befestigt ist, zwischen den Bodenberührungsenden jedes Elements
von erstem und zweitem Element angeordnet ist. Dies macht es möglich, dass
das Gewicht des Gegenstands das Auseinanderklappen des Ständers zu
unterstützt,
was bewirkt, dass sich der Gegenstand aus einer im Allgemeinen vertikal
ausgerichteten Position zu einer im Allgemeinen horizontalen Position
bewegt. Weil sich der Schwerpunkt des Gegenstands zwischen den Bodenberührungsenden
des ersten und des zweiten Elements befindet, kann der Ständer ohne
weiteres zu der zusammengelegten, im Allgemeinen vertikalen Position
ohne beträchtliche
Anstrengung durch einen Benutzer zurückgeklappt werden, der eine
der Arbeiten durchführt.
Anders als bei vielen rollenden Ständern des Standes der Technik
muss der Benutzer nicht für
ein schweres Anheben sorgen, um den Ständer mit dem daran befestigten
Gegenstand aufzustellen oder zusammenzulegen. In dieser Hinsicht
kann der Benutzer den Ständer
vollständig
aufstellen oder zusammenlegen, indem er den Griff hält und etwas
in der einen Richtung oder der anderen Richtung drückt, um
ihn zu öffnen
oder zu schließen.
Es ist nur notwendig, einen Verriegelungsmechanismus zu betätigen, um
ihn aus einer geschlossenen Position freizugeben und ihn zu verriegeln,
wenn er aus einer geöffneten
Position zu seiner geschlossenen Position bewegt worden ist.
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Jetzt
wiederum Bezug nehmend auf die Zeichnungen und insbesondere 1–4 ist
eine erste bevorzugte Ausführungsform
des zusammenlegbaren, rollenden Ständers bei 10 dargestellt,
und weist eine tragbare Tischsäge 12 auf,
die am Ständer befestigt
ist. Der Ständer 10 weist
einen oberen Rahmen 14 auf, der aus zwei Seitenelementen 16 und zwei
Endelementen 18 besteht.
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Die
Tischsäge 12 wird
im Allgemeinen im Handel als tragbare Tischsäge bezeichnet, da sie keine
Beine oder keinen insbesondere tiefen, unteren Rahmenbereich aufweist.
Die Säge 12 dient
der kommerziellen Verwendung und wird häufig an einer Arbeitsstelle,
beispielsweise dort, wo ein Haus errichtet wird, aufgestellt, sodass
Schreiner oder ein anderer Handwerker Holz schneiden kann, wie es
während
des Baus benötigt
wird. Die Säge 12 weist
Bolzenlöcher
(nicht dargestellt) an den äußeren Ecken der
Basis der Säge
auf, durch die hindurch Bolzen sowohl an der Säge als auch an dem oberen Rahmen 14 des
Ständers 10 angebracht
werden. Die Bolzen können
in Öffnungen
in den Seitenelementen 16 oder den Endelementen 14 oder
an Querstreben eingesetzt werden, die zusätzlich am Rahmen vorgesehen
werden können,
um für
eine zusätzliche
Festigkeit und/oder eine geeignete Struktur zu sorgen, an der die
Säge 12 befestigt
werden kann.
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Der
rollende Ständer 10 weist
einen Klappmechanismus auf, der allgemein mit 20 bezeichnet ist
und den oberen Rahmen 14 gemäß 1–4 abstützt, der
Errichtungsmechanismus weist gegenüberliegende Seiten auf, die
untereinander im Wesentlichen gleich sind und die aus diesem Grunde
mit gleichen Bezugszeichen für
die einzelnen Bauteile jeder Seite bezeichnet sind. Jede Seite weist
eine Haupt-Seitenstrebe 22 auf, die sich von einer Schwenkverbindung 24 aus
zu dem oberen Rahmen 14 und auch nach unten zu einem Ende 26 erstreckt, das
den Boden berührt.
Der untere Bereich der Haupt-Seitenstrebe 22 weist eine
quer verlaufende Plattformverlängerung 28 auf,
die mit der anderen Seite über
eine vordere Endbrücke 30 und
eine Querstütze 32 verbunden
ist. Die Plattformverlängerungen 28 und
die vordere Endbrücke 30 und
die Querstütze 32 begrenzen
eine Plattform oder Ablage, auf der der Benutzer einen Werkzeugkasten
oder anderen Gegenstand platzieren kann. Es ist selbstverständlich,
dass ein Blechmaterial mit den Bauteilen 28, 30 und 32 verbunden
sein kann, sodass Gegenstände,
die kleiner als dieser Bauteile sind, ohne weiteres auf der Plattform
getragen werden können.
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Eine
zweite Querstütze 34 verbindet
die Haupt-Seitenstreben 22, um für Festigkeit am mittleren Bereich
der Länge
der Seitenstreben 22 zu sorgen und eine Anschlagfläche zur
mindestens teilweisen Begrenzung der Öffnungsbewegung nicht weiter als
in 4 dargestellt zu schaffen. Zusätzliche Festigkeit ist auch
durch eine abgewinkelte Hilfs-Seitenstrebe 36 geschaffen,
die eine im Allgemeinen quer verlaufende Verlängerung 38, einen
Verriegelungsgriff 40, der einen Stift, der sich in einer Öffnung 39 durch
die Verlängerung 38 hindurch
erstreckt, aufweist und der federbelastet ist, sodass der Griff 40 in Richtung
zu der Verlängerung 38 vorgespannt
ist. Es ist selbstverständlich,
dass die Möglichkeit
besteht, dass ein Griff 40, sofern gewünscht, nur an einer Seite vorgesehen
ist. Der Ständer
weist ein hinteres Bein 42 mit einer abgewinkelten oberen
Beinverlängerung 44 und
einer unteren, quer verlaufenden Verlängerung 46 auf, an
der ein Rad 48 befestigt ist. Das Rad 48 ist an
einer Achse angebracht, die an der Verlängerung 46 angeschraubt
oder mit dieser verschweißt
ist. Eine hintere Endbrücke 50 verbindet
die hinteren Beine 42, und die hinteren Beine sind mit
der Seitenstrebe 22 über
einen Verbindungspunkt 52 verbunden, sodass sich das hintere
Bein gegenüber der
Seitenstrebe 22 verschenken kann.
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Ein
flaches gebogenes Blech 41 ist sowohl an der Verlängerung 44 als
auch an dem benachbarten Bereich des hinteren Beins 42,
vorzugsweise im Wege des Verschweißens, befestigt, obwohl es
in anderer dem Fachmann bekannten Weise befestigt sein kann. Das
Blech besteht vorzugsweise aus etwa 2 mm dickem Stahl, der coplanar
zu der inneren Fläche
der Verlängerung 44 und
dem hinteren Bein 42 befestigt ist. Der Stangenabschnitt
des Griffs 40 ist so gestaltet, dass er mit einer Öffnung 43 in
dem Blech 41 im Eingriff steht, wenn der Ständer wie
in 4 dargestellt vollständig offen ist. Dies verriegelt
den Ständer
fest, sodass er Kräften
widerstehen kann, die auf ihn während
der Verwendung der Säge
durch einen Benutzer zur Einwirkung gebracht werden können. Wenn
sich der Ständer
in der geschlossenen Position befindet, ist der Stangenabschnitt
des Griffs 40 so ausgerichtet, dass er sich an dem rechten Rand
der Verlängerung 44 vorbei
erstreckt, wie in 1 dargestellt ist, was verhindert,
dass sich das hintere Bein 42 im Uhrzeigersinn um die Schwenkverbindung 52 dreht.
Mit anderen Worten ist der Ständer
in seiner geschlossenen Position in dieser Weise verriegelt.
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Ein
Griff 54 erstreckt sich von Seitenarmen 56 aus,
die mit der Haupt-Seitenstrebe 22 sowie der Hilfs-Seitenstrebe 36 verbunden
sind, und erstreckt sich von den Seitenstreben aus mehrere Zoll
weit, sodass die Hände
des Benutzers nicht mit den Endelementen 18 zusammentreffen.
Der Griff 54 ist am hinteren Ende des Ständers angeordnet,
sodass dann, wenn dieser sich in seiner geschlossenen Position befindet,
der Benutzer den Ständer
und die befestigte Tischsäge
ohne weiteres in sehr weitgehend der gleichen Weise wie dann rollen
kann, wenn ein Lastenhandwagen verwendet wird. Ein Verbindungselement 58 ist
mit der Beinverlängerung 44 an
einer Verbindung 60 und dem Seitenelement 16 des
oberen Rahmens über
eine Verbindung 62 verschwenkbar verbunden.
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Zum Öffnen eines
geschlossenen, rollenden Ständers 10,
der in 1 dargestellt ist, zieht die Bedienungsperson
die Griffe 40, sodass die Haupt-Seitenstrebe 22 und
das hintere Bein 42 relativ zueinander um die Schwenkverbindung 52 schwenken
können.
Wenn dies geschieht, trennen sich die Räder normalerweise um einen
den kurzen Abstand als Folge des Gewichts des Ständers und der Säge, was bewirkt,
dass sich das hintere Bein und das Rad wie in den Zeichnungen dargestellt
nach links bewegen. In dieser Hinsicht erstrecken sich, wenn sich
diese Ausführungsform
des Ständers
in der in 1 dargestellten Position befindet,
die Räder 48 vorzugsweise etwas
weiter nach unten als das untere Ende der Verlängerung 28, sodass
der Berührungspunkt 26 den Boden
nicht berührt.
Wenn die Griffe 40 freigegeben werden, bewegt sich dann
die Säge
zu der in 2 dargestellten Position, in
der sich die Plattformverlängerung 28 flach
am Boden befindet und die Räder vom
Berührungspunkt 26 beabstandet
sind. Aus dieser in 2 dargestellten Position muss
ein Benutzer nur an dem Griff in Richtung zu sich hin und nach links,
wie in 2 dargestellt ist, ziehen, was bewirkt, dass sich
das hintere Bein 42 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf die
Seitenstrebe 22 dreht und dass sich, wenn es bewegt wird,
die Verlängerung 44 des
hinteren Beins in gleicher Weise im Uhrzeigersinn dreht und bewirkt,
dass das Verbindungselement 58 das rechte Ende des oberen
Rahmens nach oben bewegt, wie durch einen Vergleich der Position
des Ständers
in 3 mit Bezug auf 2 dargestellt
ist. Wenn der Griff weiter nach links und nach oben bewegt wird,
wird der obere Rahmen in eine horizontale Position gebracht, die
durch die Berührung
zwischen der Beinverlängerung 44 und
der Querstütze 34 angehalten
wird, und wird der Stiftabschnitt des Griffs 40 an der Öffnung 43 in
dem Blech 41 zum Eingriff gebracht, wie deutlich in 4 dargestellt
ist. In dieser Position ist die Tischsäge zur Verwendung bereit, wenn
eine Stromquelle an ihr angeschlossen ist. Ein bedeutender Vorteil
des rollenden Ständers 10 besteht
darin, dass der Schwerpunkt der Säge zwischen dem Berührungspunkt 26 und
den Rädern sehr
früh bei
dem Vorgang des Öffnens
des Ständers angeordnet
wird und deshalb das Gewicht der Säge das Auseinanderklappen der
Säge in
seine offene Stellung unterstützt,
was die von dem Benutzer zum Öffnen
des Ständers
benötigte
Anstrengung minimiert.
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Zum
Schließen
des Ständers
muss die Bedienungsperson nur den Griff 40 ziehen und am
Griff 54 nach oben ziehen, und die hinteren Beine 42 drehen
sich entgegen dem Uhrzeigersinn gegenüber der Haupt-Seitenstrebe 22 und
bewegen sich in der umgekehrten Reihenfolge von 4 zu 1,
wonach der Stift des Griffs 40 am hinteren Bein zum Eingriff kommt,
um den Ständer
in seiner geschlossenen Stellung zu verriegeln. Wegen der Gestaltung
dieser Ausführungsform
ist eine sehr geringe Anstrengung erforderlich, um den Ständer aus
seiner offenen Position in seine geschlossene Position zu bewegen,
jedoch kann bei dieser Ausführungsform
eine Modifikation durchgeführt
werden, indem eine Spannfeder 64 zwischen der Haupt-Seitenstrebe 22 und
dem hinteren Bein 42 angeordnet wird, die eine Hilfskraft
zur Verfügung
stellt, die bestrebt ist, den Ständer
aus seiner offenen Position zu seiner geschlossenen Position zu
drücken.
Auch kann eine axiale Feder, die am Verbindungspunkt 52 vorgesehen
ist, als Alternative zu der Spannfeder 64 verwendet werden.
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Die
Feder 64 kann so gestaltet sein, dass sie eine ausreichende
Druckkraft zur Verfügung
stellt, die bestrebt ist, das hintere Bein entgegen dem Uhrzeigersinn gegenüber der
Haupt-Seitenstrebe 22 zu drehen, sodass möglicherweise
nur eine sehr geringe Kraft, d.h. eine Kraft die sich Null nähert, notwendig
ist, den Ständer
von seiner offenen Position aus zu schließen. Es ist verständlich,
dass eine Feder an jeder Seite des Ständers vorgesehen sein kann,
um eine besser ausgeglichene Schließkraft zur Verfügung zu
stellen. Anders als bei einigen rollenden Ständern des Standes der Technik
belastet die Bauweise der Feder bei dieser Ausführungsform die Feder nur, wenn
er sich der offenen Position nähert.
Andere Mechanismen des Standes der Technik weisen einen Federöffnungsmechanismus
auf, der, wenn er freigegeben wird, bewirkt, dass der Ständer aufklappt,
wobei die Kraft des Mechanismus beträchtlich ist. Wenn sich der
Ständer
in der ordnungsgemäßen Position
befindet, wird hierdurch üblicherweise
kein Problem geschaffen, vielmehr kann, wenn der Ständer nicht
ordnungsgemäß angeordnet
ist, die Freigabe des Mechanismus bewirken, dass er mit ausreichender
Geschwindigkeit und Energie schnell aufklappt, die den Benutzer
leicht verletzen kann, wenn sich der Benutzer in einer Position
befindet, dass er getroffen wird. Dieser Zustand ist bei der dargestellten
Ausführungsform
praktisch unmöglich,
weil die Feder erst belastet wenn, wenn er sich seiner offenen Position
nähert.
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Der
Griff 54 ist auch unter einem Winkel mit Bezug auf das
Verbindungsstück
der Seitenstrebe 22 angeordnet. Dies schafft einen geeigneten
Berührungspunkt
für den
Ständer,
wenn ein Benutzer den Ständer
und die Säge
in den Frachtbereich eines Lastwagens oder Vans einzuladen wünscht. Es
besteht die Möglichkeit,
dass der Benutzer den Ständer nur
zu dem Lastwagen rollt, ihn herum dreht, sodass sich der Griff nahe
bei der Frachtfläche
des Lastwagens befindet und in Richtung zu dem Lastwagen herum gedreht
werden kann, sodass der Griff eine Gleitfläche schafft und der Benutzer
dann den Karren mittels der vorderen Endbrücke 30 aufheben und
ihn in den Fachbereich einladen kann.
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Die
erste bevorzugte Ausführungsform 10 ist in
einer Weise dargestellt, bei der sie aus hohlen Strangpressprodukten
aus Stahl hergestellt ist, die miteinander und mit den Schwenkverbindungen
verschweißt
sind, die Bolzen umfassen, die sich durch die dargestellten Bauteile
hindurch erstrecken. Eine bessere Verbindung mit Lagern oder anderen
die Reibung herabsetzenden Elementen kann verwendet werden, wie
sie dem Fachmann bekannt sind. Die Seitenarme 56 sind in
einer Weise dargestellt, bei der sie über Schrauben oder Bolzen fest
befestigt sind. Die Art der Befestigungs- und Schwenkverbindungen kann
in Abhängigkeit
von einer offensichtlichen konstruktiven Gestaltung, die dem Fachmann
bekannt ist, variieren.
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Eine
zweite bevorzugte Ausführungsform, die
eine glattere Gestaltung dargestellt, die für den Hersteller weniger teuer
sein kann, ist in 5–8 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform ist
ein rollender Ständer,
der allgemein mit 100 bezeichnet ist, ohne einen daran
befestigten Gegenstand dargestellt, der jedoch einen oberen Rahmen, der
allgemein mit 102 bezeichnet ist, aufweist, der Seitenelemente 104 sowie
ein Endelement 106 umfasst, an denen zwei flache Montageplatten 108 und 110 befestigt
sind. Bei dieser Ausführungsform
ist der obere Rahmen 102 aus kreisförmigem Material hergestellt,
und sind die Seitenelemente 104 und das Endelement 106 eine
einheitliche Struktur, die zur Bildung des oberen Rahmens gebogen
ist. Die Platten sind vorzugsweise aus 2 mm dickem Blech hergestellt,
können
jedoch aus einem dünneren
oder dickeren Blechmaterial bestehen oder können aus einem anderen Metall
hergestellt sein. Ein wichtiges Merkmal besteht darin, dass es ausreichend
stark sein sollte, dass eine Säge
oder ein anderer Gegenstand an entweder zuvor hergestellten Löchern oder
Löchern,
die in den Platten eingebohrt werden, wenn die Säge oder ein anderer Gegenstand
daran befestigt wird, verschraubt werden kann.
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Die
Ausführungsform 100 weist
auch einen Klappmechanismus 112 auf, der eine Haupt-Seitenstrebe 114,
die an dem oberen Rahmen über
eine Schwenkverbindung 116 schwenkbar befestigt ist und
sich zu einer Bodenberührung 118 nach
unten erstreckt. Eine Plattformverlängerung 120 ist ebenfalls
vorgesehen und weist eine Endbrücke 122 auf, die
die Plattformverlängerung
jeder Seite verbindet. Ein metallisches Plattformbett 124 ist
mit der Endbrücke 122 und
Plattform verlängerungen 120 verbunden.
Sie weist auch einen horizontalen Abschnitt 126 und einen
hinteren Abschnitt 128 auf, der im Allgemeinen rechtwinklig
zu der Ebene der Plattform 124 verläuft. Diese Blechflächen schaffen
eine Abstützung
zur Ablage anderer Artikel oder Einrichtungen, die der Benutzer
besitzen kann, wie beispielsweise einer Werkzeugkiste, einer Brotzeitdose,
eines Radios oder dergleichen. Die Haupt-Seitenstrebe 114 erstreckt
sich nach oben zu den Verbindungen 116, über die
hinausgehend sie zu einer im Allgemeinen quer verlaufenden Verlängerung 130 ausgebildet sind,
die mit einem gebogenen Griff 132 zusammengeführt ist.
Der Griff weist einen allgemein nach oben gerichteten Bogen auf,
wie in den Zeichnungen dargestellt ist; dies ist nicht nur ergonomisch
zweckmäßig, sondern
bildet auch zwei untere Berührungspunkte 134,
die es ermöglichen,
den Ständer
auf eine erhöhte
Plattform, wie beispielsweise einen Ladeboden eines Lastwagens oder
Vans aufzuladen.
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Diese
Ausführungsform
weist auch ein hinteres Bein 136 mit einer Beinverlängerung 138 auf,
die um etwa 70° abgewinkelt
ist, die jedoch unter einem größeren oder
kleineren Winkel in Abhängigkeit
von anderen Beziehungen, die bei der Gestaltung realisiert sind,
abgewinkelt sein könnte.
Die hinteren Beine 136 weisen auch eine nach unten gerichtete,
im Allgemeinen rechtwinklige Beinverlängerung 140 auf, an
der ein Rad 142 an jeder Seite desselben befestigt ist.
Eine hintere Endstütze 144 ist
zur Verbindung der hinteren Beinverlängerungen 140 vorgesehen.
Das hintere Bein 136 weist ein gebogenes Hilfs-Abstützelement 146 auf,
das am hinteren Bein 136 und an der Beinverlängerung 138 befestigt
ist, vorzugsweise durch Verschweißen an diesem, und dieses Abstützelement
weist ein nach innen gerichtetes Anschlagelement 148 auf,
das zum Eingriff an der Haupt-Seitenstrebe 114 angeordnet
ist, wenn es seine offene Position erreicht, wie am besten in 5 dargestellt
ist. Das hintere Bein 136 ist mit der Seitenstrebe 114 über eine
Schwenkverbindung 150 schwenkbar verbunden. Ein Verbindungselement 152 ist
bei dieser Ausführungsform
ebenfalls vorgesehen und weist eine Schwenkverbindung 154 an dem
Ende der hinteren Beinverlängerung 138 und eine
Schwenkverbindung 156 zur Verbindung mit dem Seitenelement 104 des
oberen Rahmens auf. Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist im Wesentlichen
gleich derjenigen der in 1–4 dargestellten
ersten Ausführungsform.
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Wenn
der in seiner offenen Position in 5 dargestellte
rollende Ständer 100 zu
seiner geschlossenen Position zu bewegen ist, muss der Griff 134 angehoben
werden, um die Seitenstrebe 114 nach oben zu bewegen. Das
hintere Bein 136 wird dann im Uhrzeigersinn um den Schwenkpunkt 150 geschwenkt,
sodass das Rad 142 beginnt, sich dem unteren Berührungspunkt 118 während des
Schließvorgangs
zu nähern.
Auch die hintere Beinverlängerung 136 bewegt
den Schwenkpunkt 154 im Uhrzeigersinn mit Bezug auf den
Schwenkpunkt 150 und bewirkt, dass sich das vordere Ende
des Ständers
nach unten bewegt, sodass sich das Ende 106 entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt, wobei es um die gegenüberliegende
Schwenkverbindung 116 schwenkt, was dazu führt, dass
sich das Ende 106 dem unteren Ende der Seitenstrebe 114 nähert. Aus
einer vertikalen geschlossenen Position findet die entgegengesetzte
Serie von Bewegungen statt, die unter Bezugnahme auf 1–4 beschrieben
worden ist.
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Eine
dritte bevorzugte Ausführungsform
ist in 9 und 10 in einer vereinfachten Weise
mit einem rollenden Ständer
dargestellt, der allgemein mit 160 bezeichnet ist und einen
daran befestigten Gegenstand 162 aufweist. Wie bei der
Ausführungsform
in 1 kann der Gegenstand 162 selbstverständlich eine
Kreissäge,
eine Gehrungssäge
oder ein anderes Werkzeug sein. Der Gegenstand 162 ist an
einem oberen Rahmen 164, der nicht im Detail dargestellt
ist, befestigt, der jedoch ähnlich
dem oberen Rahmen 14 von 1 sein könnte. Der
rollende Ständer 160 weist
eine Seitenstrebe 166 auf, die sich von einem oberen Griffabschnitt 168 aus
zu einem unteren Berührungspunkt 170 hin
erstreckt, und die Seitenstrebe weist eine querverlaufende Plattformverlängerung 172 auf,
die in Hinblick auf die Seitenstrebe 166 befestigt ist.
Ein hinteres Bein 174, das an seinem unteren Ende ein Rad
aufweist, ist über
eine Schwenkverbindung 178 mit der Seitenstrebe 166 schwenkbar
verbunden. Das obere Ende des hinteren Beins 174 weist
eine Schwenkverbindung 180 an einem ersten Verbindungselement 182 auf,
das einen Schlitz 184 aufweist und in dem die Schwenkverbin dung 180 entlang
ihrer Länge
auch gleiten kann. Das gegenüberliegende
Ende des ersten Verbindungselements 182 weist eine Schwenkverbindung 186 mit
einem zweiten Verbindungselement 188 sowie mit einem dritten
Verbindungselement 191 auf. Das zweite Verbindungselement 188 weist
ein gegenüberliegendes
Ende auf, das mit dem oberen Rahmen 164 über die
Schwenkverbindung 190 verschwenkbar verbunden ist. In gleicher
Weise weist das gegenüberliegende
Ende des dritten Verbindungselements 191 eine Schwenkverbindung 192 benachbart
dem unteren Berührungspunkt 170 der Seitenstrebe 166 auf.
Das obere Ende der Seitenstrebe 166 ist auch mit dem oberen
Rahmen 164 und besonders mit einer quer verlaufenden Verlängerung 194 verbunden,
wobei eine Schwenkverbindung 196 gestattet, dass sich die
Seitenstrebe 166 mit Bezug auf den oberen Rahmen 164 dreht.
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Zum Öffnen des
rollenden Ständers 160 aus der
geschlossenen Position in 9 zu der
offenen Position in 10 zieht der Benutzer einfach
den Griff 168 nach rechts, wie in 9 dargestellt
ist, was bewirkt, dass die Seitenstrebe 166 relativ zu
dem unteren Bereich des hinteren Beins 174 verschwenkt, sodass
sich das Rad von dem Berührungspunkt 170 weg
bewegt. Gleichzeitig bewegt sich das obere Ende des hinteren Beins
entgegen dem Uhrzeigersinn oder nach links, wie in 9 dargestellt
ist, und gleitet die Schwenkverbindung 180 in dem Schlitz 184 nach
unten, wenn sich der Mechanismus öffnet. Das erste Verbindungselement 182 drückt die Schwenkverbindung 186 in
Richtung nach unten, wie in 9 dargestellt
ist, wodurch die Tendenz besteht, dass bewirkt wird, dass sich das
zweite und das dritte Verbindungselement 188 und 191 relativ
zueinander ausstrecken, und dass bewirkt wird, dass sich der obere
Rahmen 164 zu einer horizontalen Position bewegt, wie in 10 dargestellt
ist. In dieser offenen Position erreicht die Schwenkverbindung 180 des hinteren
Beinbereichs das untere Ende des Schlitzes 164, was jede
weitere Bewegung nach links verhindert und hierdurch den oberen
Rahmen 184 und den Gegenstand 162 in der gewünschten
horizontalen Position hält.
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Eine
vierte Ausführungsform
zeigt einen rollenden Ständer 200 mit
einem befestigten Gegenstand 202, die in einer geschlossenen
Position in 11 und in einer offenen Position
in 12 dargestellt ist. Der rollende Ständer 200 weist
einen oberen Rahmen 204 mit einer Schwenkverbindung 210 auf, die
am unteren Ende angeordnet ist, wie in 11 dargestellt
ist. Der rollende Ständer 200 weist
eine Haupt-Seitenstrebe 212 auf, die mit einer quer verlaufenden
Verlängerung 214 des
oberen Rahmens 204 an einer Schwenkverbindung 216 schwenkbar verbunden
ist. Die Seitenstrebe 212 erstreckt sich nach unten zu
einem unteren Berührungspunkt 218 und
weist eine quer verlaufende Plattformverlängerung 220 auf, die
gegenüber
der Seitenstrebe 212 starr ist. Ein hinteres Bein 222 mit
einem daran befestigten Rad 224 ist über einen Verbindungspunkt 226 mit
der Seitenstrebe schwenkbar verbunden. Das obere Ende des hinteren
Beins 222 weist einen Verbindungspunkt 228 zur
Verbindung mit einem ersten Verbindungselement 230 auf,
dessen anderes Ende mit einem zweiten Verbindungselement 234 und
einem dritten Verbindungselement 236 über eine Schwenkverbindung 238 schwenkbar
verbunden ist. Das andere Ende des zweiten Verbindungselements 234 ist
mit dem oberen Rahmen 204 über die Verbindung 210 verbunden,
und das andere Ende des dritten Verbindungselements 236 ist
mit dem unteren Teil der Seitenstrebe 212 benachbart dem
Berührungspunkt 218 über eine
Schwenkverbindung 240 verbunden. Der obere Bereich der
Seitenstrebe 212 endet an einem Griff 242.
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Zum Öffnen des
rollenden Ständers 200 zieht
der Benutzer den Griff 242 nach rechts, wie in 11 dargestellt
ist, was bewirkt, dass sich das hintere Bein 222 unter
der Schwenkverbindung 226 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht,
sodass sich das Rad 224 von dem Berührungspunkt 240 der
Seitenstrebe 212 trennt. Dies bewirkt, dass das obere Ende des
hinteren Beins 222 die Verbindung 228 nach links
und unten bewegt, wodurch das erste Verbindungselement nach unten
aus der in 11 dargestellten Position bewegt
wird, und auch bewirkt wird, dass die Verbindung 238 sowohl
das zweite als auch das dritte Verbindungselement 234 und 236 bewegt, um
sie relativ zueinander auszustrecken, während gleichzeitig der obere
Rahmen 204 zu seiner horizontalen Position bewegt wird.
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Eine
fünfte
Ausführungsform
des Ständers ist
allgemein mit 250 bezeichnet und in 13, 14 und 15 zusammen
mit einem Gegenstand 252 dargestellt, der an einem oberen
Rahmen 254 des Ständers 250 befestigt
ist. Bei dieser Ausführungsform
ist eine Haupt-Seitenstrebe 256 an einer Verlängerung 258 des
oberen Rahmens 254 mit einer Schwenkverbindung 260 befestigt,
die ebenfalls in einem Schlitz 262 verschiebbar ist. Das
obere Ende der Seitenstrebe vereinigt sich mit einem Griff 264.
Die Seitenstrebe 256 weist auch einen unteren Berührungspunkt 266 und
eine quer verlaufende Plattformverlängerung 268 auf. Ein
hinteres Bein 270 weist ein Rad 272 auf, das ein
seinem unteren Ende befestigt ist, und ist an der Seitenstrebe über eine Schwenkverbindung 274 schwenkbar
befestigt. Am oberen Ende des hinteren Beins 270 befindet
sich eine Schwenkverbindung 276, die eine Verbindung mit
einem Verbindungselement 278 herstellt, das mit dem oberen
Rahmen 254 über
eine Schwenkverbindung 280 schwenkbar verbunden ist. Die
Verbindung 276 weist auch einen Anschlagbereich 282 auf,
der eine über
das Zentrum hinausgehenden Bewegung, d.h. eine Bewegung über die
in 15 dargestellte Ausrichtung hinaus, verhindert,
wobei sich das Verbindungselement 278 auf einer Linie mit
der Längsachse
des hinteren Beins 270 befindet.
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Zum Öffnen der
Ausführungsform 250 aus der
in 13 dargestellten, geschlossenen Position zu ihrer
in 15 dargestellten vollständig offenen Position sieht
der Benutzer wiederum den Griff 264 nach rechts, was eine
relative Schwenkbewegung zwischen der Seitenstrebe 256 und
dem unteren Bereich des hinteren Beins 270 bewirkt, sodass
sich das Rad 272 von dem Berührungspunkt 266 weg
bewegt, was seinerseits bewirkt, dass sich das obere Ende des hinteren
Beins 270 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und das Verbindungselement 278 bewegt,
sodass es im Uhrzeigersinn um die Schwenkverbindung 280 verschwenkt,
bis es im Allgemeinen mit der Längsrichtung
des hinteren Beins 270 fluchtet und das Anschlagelement 282 seine
weitere Bewegung anhält.
Während
eine Geradlinigkeit mit Bezug auf das hintere Bein 270 in 15 in
Abhängigkeit
von der relativen Länge
des hinteren Beins und des Verbindungselements 278 und
der Position der Schwenkverbindung 274 entlang der Seitenstrebe 256 dargestellt
ist, kann sich die Bewegung des Verbindungselements 278 über das
hinaus drehen, was in 15 dargestellt ist, und würde sie ähnlich derjenigen
sein, die in 18 dargestellt ist, die noch
zu beschreiben ist.
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Zum
Schließen
des rollenden Ständers 250 aus
der in 15 dargestellten, offenen Position
ist es nur notwendig, den Griff 264 nach links zu ziehen, wie
in 15 dargestellt ist, wobei möglicherweise eine Entriegelung
des Anschlagelements 282 notwendig ist. Eine weitere Bewegung
des Griffs 264 bewirkt, dass sich der Ständer in
Richtung zu der in 13 dargestellten, geschlossenen
Position bewegt.
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Eine
sechste Ausführungsform
des rollenden Ständers
ist allgemein mit 300 bezeichnet und in ihrer geschlossenen
Position in 16, in einer mittleren Position
in 17 und in einer offenen Position in 18 dargestellt
und mit einem Gegenstand 302 dargestellt, der am Ständer befestigt
ist. Bei dieser Ausführungsform
weist der Ständer 300 einen
oberen Rahmen 304 mit einer quer verlaufenden Verlängerung 306 an
seinem vorderen Ende auf, die einen Schlitz 308 aufweist,
in dem eine Schwenk- und Schiebeverbindung 310 angeordnet
ist. Eine Haupt-Seitenstrebe 312 ist mit einer Verlängerung 314 des
oberen Rahmens 304 über
eine Schwenkverbindung 316 schwenkbar verbunden. Das obere Ende
der Seitenstrebe 312 läuft
mit einem Griff 318 zusammen, und ihr unteres Ende weist
einen Bodenberührungspunkt 320 und
eine quer verlaufende Plattformverlängerung 322 auf. Ein
hinteres Bein 324 weist ein mit seinem unteren Bereich
verbundenes Rad 326 auf, und das Bein ist mit der Seitenstrebe
an einer Schwenkverbindung 328 schwenkbar verbunden. Das
obere Ende des hinteren Beins 324 ist mit einem Verbindungselement 330 über eine
Schwenkverbindung 332 verbunden. Das andere Ende des Verbindungselements 330 ist
mit der Verlängerung 306 über eine
Schwenkverbindung 310, die zuvor identifiziert worden ist,
verbunden. Die Schwenkverbindung 332 weist auch ein über das
Zentrum hinausgehendes Anschlagelement 334 auf, das die Schwenkbewegung
des hinteren Beins 324 gegenüber dem Verbindungsele ment 330 im
Wesentlichen auf das beschränkt,
was in 18 dargestellt ist. Bei dieser
Ausführungsform
wird, wenn der Ständer
aus der in 16 dargestellten, geschlossenen
Position in die in 18 dargestellte Position zu öffnen ist,
der Griff 318 nach rechts gezogen, was bewirkt, dass der untere
Bereich des hinteren Beins 324 um die Schwenkverbindung 328 verschwenkt
und das Rad 326 von dem Berührungspunkt 320 getrennt
wird. Wenn diese Bewegung stattfindet, bewirkt die Schwenkverbindung 332 am
oberen Ende des hinteren Beins 324, dass sich das Verbindungselement 330 gegenüber dem
hinteren Beinelement 324 öffnet, und bewirkt gleichzeitig,
dass sich die Schwenk- und Schiebeverbindung 310 vom rechten
Ende des Schlitzes 308, wie in 16 dargestellt
ist, nach links oder zum oberen Ende desselben bewegt, wie in 17 dargestellt
ist. Wenn sie sich in ihrer endgültigen
offenen Position befindet, befindet sich die Schiebeschwenkverbindung 310 am
oberen Ende des Schlitzes 308, und sind der obere Rahmen 304 und
der Gegenstand 302 im Wesentlichen horizontal.
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Eine
siebte Ausführungsform
eines rollenden Ständers
der vorliegenden Erfindung ist allgemein mit 350 in 19–22 bezeichnet
und mit einem an diesem befestigten Gegenstand 354 dargestellt. Bei
dieser Ausführungsform
weist ein oberer Rahmen 352 eine vordere, quer verlaufende
Verlängerung 356 mit
einem Schlitz 358 auf, in dem sich eine Schwenkverbindung 360 befindet.
Der Ständer 350 weist
eine Seitenstrebe 362 mit einem unteren Berührungspunkt 364 und
einer quer verlaufenden Plattformverlängerung 366 auf. Die
Seitenstrebe 362 ist mit einer weiteren Verlängerung 368 des
oberen Rahmens 354 über
eine Schwenkverbindung 370 schwenkbar verbunden, und das
obere Ende der Seitenstrebe 362 geht in einem Griff 372 über. Ein
hinteres Bein 374 weist ein an seinem unteren Ende angebrachtes
Rad 376 auf, und ein Verbindungselement 378 ist
mit der Schwenkverbindung 360 und einem Getriebemechanismus
verbunden, der allgemein mit 380 bezeichnet ist. Bei dieser
Ausführungsform
weist die Seitenstrebe 362 einen vergrößerten Bereich 381 in
dem Bereich des Getriebemechanismus 380 auf. Bei dieser
Ausführungsform
weist das obere Ende des hinteren Beins 374 ein daran befestigtes,
rundes Zahnrad 382 auf, was dadurch bewirkt ist, dass es eine
unregelmäßig gestaltete
Nabe 384 aufweist, die am Bein 374 angeschweißt oder
anderweitig befestigt ist, wobei das Zahnrad 382 eine innere
Gestaltung aufweist, die komplementär zu der Gestaltung der Nabe 384 ist,
sodass sie sich gegenüber
der Nabe nicht drehen kann. Das Zahnrad und das Bein 374 können sich
gegenüber
einem Stift 386 drehen, der arbeitstechnisch mit der Seitenstrebe 362 verbunden
ist. Auf diese Weise können
sich das Zahnrad 382 und das Bein 374 gegenüber der
Seitenstrebe drehen.
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Ein
Zahnrad 388 ist an dem Verbindungselement 378 über eine
Nabe 390 befestigt, die komplementär zu dem Inneren des Zahnrads 388 gestaltet ist,
das jedoch um einen Stift 392 drehbar ist, der ebenfalls
an dem vergrößerten Bereich 381 der
Seitenstrebe 362 befestigt ist. Die Zahnräder 388 und 382 weisen
Zähne auf,
die miteinander im Eingriff stehen, sodass die Drehung des hinteren
Beins 374 in einer Drehrichtung zu einer Drehung des Verbindungselements 378 in
der entgegengesetzten Richtung führt.
Wie in 19 und 21 dargestellt
ist, wird, wenn das hintere Bein 374 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht wird, das Verbindungselement 378 dann im Uhrzeigersinn
gedreht. Wenn es sich in der in 19 die
dargestellten, geschlossenen Position befindet, bewirkt die Drehung
des hinteren Beins 374 entgegen dem Uhrzeigersinn, dass
sich das Verbindungselement 378 im Uhrzeigersinn dreht
und der Ständer
aus seiner in 19 dargestellten, geschlossenen
Stellung zu seiner in 20 dargestellten, offenen Stellung
bewegt wird. Der Schlitz 358 gestattet das Auftreten einer
gewissen notwendigen translatorischen Bewegung während des Vorgangs des Auseinanderklappens.
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Zwar
sind verschiedene Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben worden, jedoch
ist es selbstverständlich,
dass andere Modifikationen, Ersetzungen und Alternativen für den Durchschnittsfachmann
ersichtlich sind. Solche Modifikationen, Ersetzungen und Alternativen können durchgeführt werden,
ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen, der durch die beigefügten Ansprüche bestimmt
sein soll.
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Verschiedene
Merkmale der Erfindung sind in den nachfolgend angegebenen Ansprüchen dargelegt.