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HINTERGRUND
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Mit
zunehmendem Fortschritt auf dem Gebiet der Drucktechnologie sehen
sich Papierhersteller den immer strengeren Anforderungen ihrer Kunden
in Bezug auf qualitativ hochwertiges Papier, das wirtschaftlich attraktiv
ist, gegenüber.
Beispielsweise besteht eine große
Nachfrage nach Papier, das eine ausreichend hohe Qualität aufweist,
um zum Drucken eines digitalen Bildes mit einem Tintenstrahldrucker
geeignet zu sein, wobei das Aussehen und die Haltbarkeit des Produkts
denen eines Laserdruckers nahe kommen. Somit besteht eine starke
Nachfrage nach Papieren, die hohen Qualitätsstandards bezüglich der
Leuchtkraft, Lichtundurchlässigkeit
und Trocken- und/oder Nassfestigkeit gerecht werden und die auf
ein Drucken mit einem beliebigen einer großen Bandbreite von Farbmitteln
hin ein wasserbeständiges
und lebendiges gedrucktes Bild liefern. Kunden verlangen ferner,
dass sich derartige Papiere dafür
eignen, mit einer Vielzahl von Drucktechniken verwendet zu werden,
einschließlich
nicht nur herkömmlicher
Drucktechniken, sondern auch einschließlich „anschlagsfreier" Drucktechniken wie
z.B. Tintenstrahldrucken (vor allem farbiges Tintenstrahldrucken),
Laserdrucken, Fotokopieren und dergleichen.
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Derzeitige
Probleme beim Thermotintenstrahldrucken und bei den bedruckten Medien
umfassen Wasserechtheit und Tropfenechtheit. Die meisten Papiere,
die mit Thermotintenstrahltinten bedruckt werden, verbinden sich
nicht effektiv mit den Farbstoffen. Auf einen Kontakt mit wässrigen
Lösungen
(z.B. Wasser) hin wird die Tinte wieder löslich gemacht, was zu einem
Seitenattributdefekt wie zum Beispiel Verwischen führt, was die
Druckqualität
zerstört.
Ein anderes Problem beim Thermotintenstrahldrucken ist die optische
Dichte. Um eine schwarze optische Dichte oder Farbsättigung
zu erzielen, muss eine große
Menge des Farbstoffs/Pigments verwendet werden. Die meisten Farbstoffe/Pigmente
dringen in das Papier ein und verbleiben nicht an der Oberfläche. Ein
Lösungsansatz
bezüglich
dessen, die Farbstoffe/das Pigment an der Oberfläche des Papiers zu halten,
würde die
optische Dichte stark verbessern und schließlich die beim Thermotintenstrahldrucken
verwendete Menge an Farbstoffen/Pigment verringern. Dies könnte die
Kosten pro gedruckter Seite effektiv verringern.
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Die
EP1172224 beschreibt ein
Aufzeichnungsmaterial, das zur Verwendung bei einem Tintenstrahlaufzeichnungssystem
besonders geeignet ist, das während
des Druckens kein Entstehen von Tintenklecksen aufweist und kein
Fließen
und auch keine Klecksbildung von Tinte bei Kontakt mit Wasser nach
dem Drucken aufweist. Ein Substrat, das Polyguanidinverbindungen
und anorganische Pigmente umfasst, wird beschrieben.
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Die
US2003/0059636 beschreibt
ein Leimungsmittel, das ermöglicht,
dass Tinten, die auf ein Papiersubstrat gedruckt werden, das mit
diesem Mittel beschichtet ist, zerfließbeständig und wasserbeständig sind. Das
Leimungsmittel umfasst Polyguanidinverbindungen.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Kurz
beschrieben, umfassen Ausführungsbeispiele
dieser Offenbarung Druckmedien und ein Verfahren zum Herstellen
von Druckmedien. Ein exemplarisches Druckmedium umfasst u.a. ein
Substrat, das eine faserige Komponente aufweist. Außerdem sind
in der faserigen Komponente des Substrats eine kationische Guanidinpolymerverbindung
oder ein Salz derselben und ein Metallsalz angeordnet, wie im Anspruch
1 definiert ist.
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Auch
Verfahren zum Herstellen von Druckmedien sind vorgesehen. Ein exemplarisches
Verfahren umfasst u.a. ein Bereitstellen einer faserigen Komponente,
die eine Mehrzahl von Fasern umfasst; ein Bereitstellen einer kationischen
Guanidinpolymerverbindung oder eines Salzes derselben und eines
Metallsalzen; ein Einbringen der kationischen Guanidinpolymerverbindung
oder des Salzes derselben und des Metallsalzes 18 in die
faserige Komponente; ein Mischen der kationischen Guanidinpolymerverbindung
oder des Salzes derselben und des Metallsalzes mit der faserigen
Komponente, wobei die kationische Guanidinpolymerverbindung oder
das Salz derselben und das Metallsalz 18 in den Fasern
der faserigen Komponente angeordnet sind; und ein Bilden eines Substrats,
das die kationische Guanidinpolymerverbindung oder das Salz derselben und
das Metallsalz, die in den Fasern der faserigen Komponente angeordnet
sind, wie im Anspruch 9 definiert ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Viele
Aspekte dieser Offenbarung sind unter Bezugnahme auf die folgenden
Zeichnungen besser verständlich.
Die Komponenten in den Zeichnungen sind nicht unbedingt maßstabsgetreu.
Außerdem
bezeichnen in den Zeichnungen in allen Ansichten gleiche Bezugszeichen
entsprechende Teile.
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1 veranschaulicht
ein repräsentatives
Ausführungsbeispiel
eines Druckmediums.
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2 ist
ein repräsentatives
Ausführungsbeispiel
eines Druckmedienherstellungssystems zum Herstellen des in 1 veranschaulichten
Druckmediums.
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3 ist
ein repräsentatives
Ausführungsbeispiel
eines Aspekts des in 2 veranschaulichten Druckmedienherstellungssystems.
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4 ist
ein repräsentatives
Flussdiagramm für
ein Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zum Bilden des Druckmediums in 1 unter
Verwendung des Druckmedienherstellungssystems der 2 und 3.
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5A und 5B veranschaulichen
repräsentative
Tropfenechtheitsdaten, die unter Verwendung von Ausführungsbeispielen
des in 1 veranschaulichten Druckmediums erhalten wurden.
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6 veranschaulicht
repräsentative
Optische-Dichte-Daten,
die unter Verwendung von Ausführungsbeispielen
des in 1 veranschaulichten Druckmediums erhalten wurden.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG
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- A. Bei der Beschreibung der vorliegenden Offenbarung
wird die folgende Terminologie verwendet.
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Der
Begriff „Substrat", „Drucksubstrat", „Druckmedium" soll ein Substrat
umfassen, das auf zellulosischen Fasern, synthetischen Fasern (z.B.
Polyamiden, Polyestern, Polyethylen und Polyacrylfasern), anorganischen
Fasern (z.B. Asbest-, Keramik- und Glasfasern) und einer beliebigen
Kombination derselben basiert. Das Substrat kann eine beliebige
Abmessung (z.B. Größe oder
Dicke) oder Form (z.B. Stoffbrei, nasses Papier, trockenes Papier
usw.) aufweisen. Das Substrat liegt vorzugsweise in Form einer flachen
bzw. Lagenstruktur vor, wobei die Struktur variable Abmessungen
(z.B. Größe und Dicke)
aufweisen kann. Insbesondere soll Substrat Druckpapier (z.B. Tintenstrahldruckpapier
usw.), Schreibpapier, Zeichenpapier, Photobasis-Papier und dergleichen
sowie Kartonmaterialien wie z.B. Kartonpapier, Posterkarton, Bristolkarton
und dergleichen umfassen.
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Der
Begriff „Lagen"- bzw. „flache
Struktur" soll keine
Einschränkung
bezüglich
Abmessung, Rauheit oder Konfiguration des Substrats darstellen,
sondern soll sich vielmehr auf ein Produkt beziehen, das zum Drucken
geeignet ist.
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Gemäß der Verwendung
in dem vorliegenden Dokument bezieht sich „optische Dichte" auf die Sattheits-
und Intensitätscharakteristika
einer Tintenstrahltinte nach einer Aufbringung auf ein Drucksubstrat.
Diese visuellen Effekte sind allgemein ein Maß der Tintenkonzentration an
einem gegebenen Punkt auf einem Drucksubstrat. Die optische Dichte
kann bezüglich
eines Aspekts als negativer Log des Verhältnisses des von dem Druckmedium
abreflektierten Lichts geteilt durch die auf das Drucksubstrat auftreffende
Lichtmenge berechnet werden.
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Die
Begriffe „wasserecht" und „tropfenecht" werden hierin verwendet,
um eine Form einer Wasserbeständigkeit
zu beschreiben, und die normalerweise verwendet wird, um auf die
Beschaffenheit der Tintenzusammensetzung nach einem Trocknen auf
einem Substrat Bezug zu nehmen. Allgemein bedeuten wasserecht und
tropfenecht, dass die getrocknete Zusammensetzung in Wasser im Wesentlichen
unlöslich
ist, so dass die getrocknete Tinte auf einen Kontakt mit Wasser
hin zumindest 70 %, vorzugsweise zumindest etwa 85 % und stärker bevorzugt
zumindest etwa 95 %, der optischen Dichte beibehält. Insbesondere bezieht sich
wasserecht allgemein auf ein vollständiges Eintauchen der Medien
in Wasser, während
sich tropfenecht auf Wassertröpfchen,
die auf das Medium aufgetropft werden, bezieht.
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Der
Begriff „Alkyl" bezieht sich gemäß seiner
Verwendung in dem vorliegenden Dokument auf eine verzweigte oder
unverzweigte gesättigte
Kohlenwasserstoffgruppe von 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, z.B. Methyl, Ethyl,
n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl, Octyl, Decyl, Tetradecyl,
Hexadecyl, Eicosyl, Tetracosyl und dergleichen sowie auf Cycloalkylgruppen
wie z.B. Cyclopentyl, Cyclohexyl und dergleichen. Der Begriff „niederes
Alkyl" meint eine
Alkylgruppe von 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 4
Kohlenstoffatomen.
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Der
Begriff „Alkoxy" meint gemäß seiner
Verwendung in dem vorliegenden Dokument eine Alkylgruppe, die durch
eine einzelne, endständige
Etherbindung gebunden ist; das heißt, dass eine „Alkoxy"-Gruppe als „OR" definiert sein kann,
wobei R Alkyl ist, wie oben definiert wurde. Eine „Niederes-Alkoxy"-Gruppe umfasst eine
Alkoxygruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält.
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„Halo" bzw. „Halogen" bezieht sich auf
Fluor, Chlor, Brom oder Jod und bezieht sich üblicherweise auf eine Halogensubstitution
eines Wasserstoffatoms in einer organischen Verbindung.
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Der
Begriff „Polymer" bezieht sich gemäß seiner
Verwendung in dem vorliegenden Dokument in seinem herkömmlichen
Sinne auf eine Verbindung, die zwei oder mehr Monomereinheiten aufweist,
und soll Homopolymere sowie Copolymere umfassen. Der Begriff „Monomer" wird hierin dahin
gehend verwendet, sich auf Verbindungen zu beziehen, die nicht polymer
sind.
- B. Es werden Druckmedien und Verfahren
zum Herstellen der Druckmedien geliefert. Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Offenbarung beziehen sich auf das Druckmedium, das verbesserte Druckeigenschaften wie
z.B. Wasserechtheit, Tropfenechtheit, Farbpalette und optische Dichte
aufweist, nachdem es unter Verwendung schwarzer und/oder farbiger
Tinten (z.B. farbstoffbasierter und pigmentbasierter Tinten) bedruckt wurde.
Insbesondere umfasst das Druckmedium eine Guanidinpolymerverbindung
oder ein Salz derselben (hiernach Guanidinpolymer, Guanidinpolymerverbindung
oder kationische Guanidinpolymerverbindung) und ein Metallsalz,
wobei jede(s) in dem faserigen Material des Druckmediums angeordnet
ist. Die Guanidinpolymerverbindung und das Metallsalz werden während des
Druckmedienherstellungsprozesses (z.B. während eines Abziehens oder
in die Massenauf schlämmung
integriert) in das Druckmedium integriert, so dass die Guanidinpolymerverbindung
und das Metallsalz in dem und um das faserige Material und in den und
um die anderen Komponenten (z.B. Füllmittel und Bindemittel) angeordnet
sind.
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Man
sollte beachten, dass die Guanidinpolymerverbindung und das Metallsalz
nicht als Schicht gebildet werden, die auf das Druckmedium aufgebracht
wird, sondern vielmehr in dem faserigen Material des Druckmediums
gebildet werden. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel kann eine separate
Schicht auf dem Druckmedium gebildet werden, in der die Guanidinpolymerverbindung
und das Metallsalz angeordnet sind, was zusätzlich zu der bzw. dem in dem
Druckmedium angeordneten Guanidinpolymerverbindung und Metallsalz
erfolgt.
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1 veranschaulicht
eine Querschnittsansicht eines repräsentativen Ausführungsbeispiels
des Druckmediums 10. Wie oben beschrieben wurde, kann das
Druckmedium 10 ein Substrat 12, das eine faserige Komponente 14,
eine Guanidinpolymerverbindung 16 und ein Metallsalz 18 umfasst,
umfassen, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Guanidinpolymerverbindung 16 und
ein Metallsalz 18 sind in und zwischen der faserigen Komponente 14 angeordnet
und bilden einen festen Bestandteil des Substrats 12. Außerdem kann
das Druckmedium 10 zusätzliche
auf dem Substrat 12 angeordnete Schichten aufweisen. Ferner
kann das Substrat 12 zusätzliche Komponenten umfassen,
beispielsweise, jedoch nicht beschränkt auf, Bindemittel, Füllmittel und
dergleichen (der Übersichtlichkeit
halber nicht gezeigt).
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Dadurch,
dass die Guanidinpolymerverbindung 16 und ein Metallsalz 18 in
die faserige Komponente des Substrats 12 integriert werden,
wird die Wasserechtheit, die Tropfenechtheit, die Farbpalette und/oder
die optische Dichte des Druckmediums 10 bezüglich mancher
der anderen derzeit verwendeten Druckmedien verbessert. Obwohl nicht
beabsichtigt ist, an eine bestimmte Theorie gebunden zu sein, bringt
die Zugabe der Guanidinpolymerverbindung 16 den Farbstoff
aus der Lösung
heraus (z.B. bewirkt, dass der Farbstoff kollabiert) und verhindert,
dass er löslich
wird, wenn er mit Wasser verschiedener pH-Werte in Kontakt kommt.
Um den Farbstoff unlöslich
zu machen, verbindet sich das Guanidinpolymer effektiv mit dem Farbstoff,
um ein komplexes Salz zu bilden.
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2 veranschaulicht
ein Blockdiagramm eines repräsentativen
Druckmedienherstellungssystems 10, das ein Computersteuersystem 22,
ein Materialpräparationssystem 24 und
ein Papierproduktionssystem 26 umfasst, aber nicht darauf
beschränkt
ist. Das Computersteuersystem 22 umfasst ein Prozesssteuersystem,
das dahin gehend wirksam ist, das Materialpräparationssystem 24 und
ein Papierproduktionssystem 26 zu steuern. Insbesondere
weist das Computersteuersystem 22 die Einbringung der Guanidinpolymerverbindung 16 und
des Metallsalzes 18 in das Materialpräparationssystem 24 und/oder
ein Papierproduktionssystem 26 an und steuert dieselbe.
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Wie
in 3 gezeigt ist, umfasst das Materialpräparationssystem 24 ein
Stoffbreisystem 32, ein Stoffauflaufsystem 34 und
ein Faserliniensystem 36. Das Stoffbreisystem 32 zermahlt
Holzmaterial zu einem faserigen Material. Die Holzfasern werden
unter Hinzugabe von Wasser und beliebigen anderen Arten von Lösungsmitteln
in dem Stoffauflaufsystem 34 in die faserige Komponente
(z.B. einen faserigen Stoffbrei) umgewandelt. Die Zugabe von Wasser
und/oder anderen Lösungsmitteln
bewirkt eine Emulsion der faserigen Komponente, die leichter zu
handhaben ist. Die Guanidinpolymerverbindung 16 und das
Metallsalz 18 können
als Teil der wässrigen
Lösung
in das Stoffauflaufsystem 34 eingebracht werden. Die faserige
Komponente wird in dem Faserliniensystem 36 zu einer vorher
festgelegten Dicke geplättet.
Man sollte beachten, dass holzfreie faserige Komponenten, wie oben
beschrieben, verwendet werden können,
um die Druckme dien zu erzeugen, und dass die Verwendung von Holzmaterial
lediglich veranschaulichend ist.
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Das
Papierproduktionssystem umfasst ein Trocknersystem 42,
ein Oberflächenleimungssystem 44 und
ein Kalandrierungssystem 46, ist aber nicht darauf beschränkt. Das
Trocknersystem ermöglicht
ein Verdampfen des Wassers und anderer flüchtiger Stoffe aus der faserigen
Komponente. Bei der Oberflächenleimpresse
kann eine zusätzliche
Oberflächenleimungsverbindung
(z.B. Stärke,
optische Aufheller und dergleichen) zu der Oberfläche des
Papiers hinzugegeben werden, um einen abschließenden Griff/eine abschließende Textur
und ein ansprechendes Äußeres des
Druckmediums zu erzielen. Allgemein ist die Oberflächenleimungsverbindung
eine wässrige
Lösung,
die als Beschichtung auf das Papier aufgebracht wird. Das Kalandrierungshilfsmittel
wird dazu verwendet, das Druckmedium bis auf seine abschließende Dicke
zu plätten
und das Druckmedium zu glätten.
Die Guanidinpolymerverbindung 16 und das Metallsalz 18 können an
der Oberflächenleimpresse
hinzugegeben werden, falls sie bzw. es zusammen mit anderen Oberflächenleimungskomponenten
in eine wässrige
Lösung
integriert wird. Die Lösung
wird problemlos in flüssiger
Form in die faserige Komponente dispergiert, und das Wasser wird
zu einem späteren
Zeitpunkt verdampft, wobei sowohl die Guanidinpolymerverbindung 16 als
auch das Metallsalz 18 in einer festen Form, die an die
faserige Komponente gebunden ist, hinterlassen werden.
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4 ist
ein Flussdiagramm, das ein repräsentatives
Verfahren 50 zum Herstellen des in 1 gezeigten
und in dem entsprechenden Text beschriebenen Druckmediums unter
Verwendung des Druckmedienherstellungssystems 20 beschreibt.
Bei Block 52 sind eine faserige Komponente und eine kationische
Guanidinpolymerverbindung und ein Metallsalz vorgesehen. Bei Block 54 werden
die kationische Guanidinpolymerverbindung und das Metallsalz in
die faserige Komponente eingebracht. Die kationische Guanidinpolymerverbindung
und das Metallsalz können
in einem oder mehreren Schritten des Druckmedienherstellungsprozesses (z.B.
während
eines Abziehens oder in die Massenaufschlämmung integriert) in die faserige
Komponente eingebracht werden. Bei Block 56 werden die
kationische Guanidinpolymerverbindung und das Metallsalz mit der faserigen
Komponente gemischt. Die kationische Guanidinpolymerverbindung und
das Metallsalz werden in und zwischen der faserigen Komponente angeordnet
und werden zu einem festen Bestandteil des Substrats 12.
Im Block 58 wird ein Substrat gebildet, wobei das Substrat
die kationische Guanidinpolymerverbindung und das Metallsalz, die
in den Fasern der faserigen Komponente angeordnet sind, umfasst.
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Das
Druckmedium 10 kann bei einem Druckersystem verwendet werden,
bei dem ein Fluid (z.B. Tinte, farbstoffbasierte Tinte und/oder
pigmentbasierte Tinte) auf das Druckmedium 10 abgegeben
wird. Das Druckersystem kann ein Laserdruckersystem oder ein Tintenstrahldruckersystem
sein. Beispielsweise umfasst das Tintenstrahlsystem Tintenstrahltechnologien
und Beschichtungstechnologien, die die Tinte auf das Druckmedium
abgeben, ist aber nicht auf diese beschränkt. Zum Abgeben der Tinte
kann Tintenstrahltechnologie wie z.B. Tropfen-Auf-Anforderung- und
Kontinuierlicher-Fluss-Tintenstrahltechnologien
verwendet werden. Das Tintenabgabesystem 14 kann zumindest
einen Tintenstrahldruckkopf (z.B. Thermotintenstrahldruckkopf und/oder
einen Piezotintenstrahldruckkopf) umfassen, der dahin gehend wirksam
ist, die Tinten durch eine oder mehrere einer Mehrzahl von Tintenstrahldruckkopfabgabevorrichtungen
abzugeben (z.B. zu spritzen).
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Wie
oben erwähnt
wurde, umfasst das Substrat 12 eine Guanidinpolymerverbindung
(z.B. Polyguanidin) oder ein Salz derselben 16. Die Guanidinogruppe
ist extrem alkalisch, wobei sie einen pKa von etwa 12–13 besitzt.
Guanidinpolymerverbindungen 16 werden üblicherweise als Säuresalze
bereitgestellt, bei denen die Iminstickstoffatome oft in protonierter
Form vorliegen und Kationen sind.
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Allgemein
können
die Guanidinpolymerverbindungen 16 entweder Homopolymere
oder Copolymere sein. Die Guanidinpolymerverbindungen 16 umfassen
eine oder mehrere Monomereinheiten, die eine Strukturformel (I)
aufweisen, oder Salze derselben, wobei R1 Wasserstoff
oder ein niederes Alkyl ist und R2 Wasserstoff,
ein Alkyl, ein Alkoxy oder ein Hydroxyl-substituiertes Alkoxy ist.
Vorzugsweise sind R1 und R2 Wasserstoff.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
umfassen die Guanidinpolymerverbindungen 16 Monomereinheiten, die
eine Strukturformel (II) aufweisen, oder Salze derselben, wobei „n" eine Ganzzahl im
Bereich von 1 bis 10 ist, R1 Wasserstoff
oder ein niederes Alkyl ist und R2 Wasserstoff,
ein Alkyl, ein Alkoxy oder ein Hydroxyl-substituiertes Alkoxy ist.
Vorzugsweise sind R1 und R2 Wasserstoff.
Bevorzugte Strukturen der Strukturformel (II) umfassen Verbindungen,
bei denen „n" 6 ist und die Verbindung
ein Polyhexylmethylbiguanadinpolymer oder ein Salz desselben ist.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
weist die Guanidinpolymerverbindung 16 die Struktur der
Formel (II) auf, wobei R1 und R2 H
sind und „n" 6(3,12-Diimino-2,4,[11,]13-tetraazatetradecandiimidamid)
ist.
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Obwohl
nicht beabsichtigt ist, an eine Theorie gebunden zu sein, reagieren
die Guanidinpolymerverbindungen 16 über Interaktionen vom Ionenaustauschtyp
elektrostatisch mit in dem Farbstoff vorliegenden anionischen Gruppen.
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Die
Guanidinpolymerverbindung 16 kann Guanidinoligomere und
Salze derselben und Guanidinderivatverbindungen umfassen. Der Guanidinanteil
derartiger Verbindungen kann sehr alkalisch sein und einen pKa von
bis zu etwa 12–13
besitzen. Diese Verbindungen werden üblicherweise als Säuresalze
bereitgestellt, bei denen die Iminstickstoffatome zum größten Teil
in protonierter Form vorliegen und Kat-ionen sind.
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Exemplarische
Ausführungsbeispiele
von Guanidinoligomeren oder Guanidinderivatverbindungen können in
der Strukturformel (III) und in der Strukturformel (IV) oder Salzen
derselben beschrieben werden. Hochstellungen „n" und „m" sind jeweils unabhängig eine Ganzzahl von 0–4. „J", „Q" und „Z" sind jeweils unabhängig eine
monocarbocyclische oder bicyclische carbocyclische aromatische Gruppe,
die durch 1 bis 5 Glieder wie z.B. Wasserstoff, Hydroxyl, Halogen,
Alkoxy, Alkyl, Amin, Carboxy, Acetoxy, Cyan und Sulfhydryl, jedoch
nicht beschränkt
auf dieselben, substituiert sein kann. „G" kann eine bivalente gerad- oder verzweigtkettige
C1-C12-Alkyl-, -Alkenyl-
oder -Alkynylbindungsgruppe sein, die in der Kohlenstoffkette durch
1 bis 4 Glieder, beispielsweise O-, S-, N-Atome, jedoch nicht beschränkt auf
dieselben, substituiert sein kann. Außerdem können 1 bis 12 der Wasserstoffatome
an der Kohlenstoffkette unabhängig
durch ein Glied wie z.B. Hydroxyl, Halogen, Alkoxy, Alkyl, Amin,
Carboxy, Acetoxy, Cyan und Sulfhydryl, jedoch nicht beschränkt auf
diese, ersetzt sein. „R" kann eine gerad-
oder verzweigtkettige C1-C12-Alkyl-,
-Alkenyl-, -Alkynyl- oder -Alkanoylgruppe sein, und ein 1 bis 12
der Wasserstoffatome an der Kohlenstoffkette können unabhängig durch ein Glied wie z.B.
Hydroxyl, Halogen, Alkoxy, Alkyl, Amin, Carboxy, Acetoxy, Cyan und
Sulfhydryl, jedoch nicht beschränkt auf
diese, ersetzt sein. R3, R5 und
R7 sind unabhängig voneinan der Wasserstoff
oder ein niederes Alkyl, während
R4, R5 und R8 jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff,
Alkyl, Alkoxy oder Hydroxyl-substituiertes Alkyl oder ein Salz derselben
sind.
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Die
Salze von Guanidinpolymerverbindungen 16 umfassen Verbindungen,
bei denen das Anion des Salzes ein Anion einer organischen Säure ist.
Die Anionengruppe kann eine Alkanoylgruppe (z.B. Gluconat oder ein
Gluconatderivat), ein Halogenid, Wasserstoffsulfat, ein Acetat,
Methansulfonat, ein Succinat, ein Citrat, ein Malonat, ein Furarat,
ein Oxylat oder ein Gluconat- oder ein Gluconatderivat umfassen,
ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Manche
zusätzlichen
Ausführungsbeispiele
der Guanidinpolymerverbindungen 16 umfassen die Strukturformulierung
(III) und die Strukturformulierung (IV), wie sie oben beschrieben
wurden, wobei jedes von „J", „Q" und „Z" ein Glied wie z.B.
eine Phenyl-sustituierte Verbindung, jedoch nicht beschränkt auf
diese, ist. Die Phenyl-substituierte Verbindung kann durch 1 bis
3 Glieder wie z.B. Wasserstoff, Hydroxyl, Halogen, Alkoxy, Alkyl,
Amin, Carboxy, Acetoxy, Cyan und Sulfhydryl, jedoch nicht beschränkt auf
dieselben, substituiert sein. Die Hochstellung „n" und „m" sind jeweils die Ganzzahl 1 oder ein
Salz derselben.
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Zusätzliche
Ausführungsbeispiele
der Guanidinpolymerverbindung 16 umfassen die Strukturformulierung
(V), wobei jedes von „Q" und „Z" ein Glied wie z.B.
Phenyl-substituierte Verbindungen, jedoch nicht beschränkt auf
dieselben, ist. Die Phenyl-substituierte Verbindung kann durch 1
bis 3 Glieder wie z.B. Wasserstoff, Hydroxyl, Halogen, Alkoxy, Alkyl,
Amin, Carboxy, Acetoxy, Cyan und Sulfhydryl, jedoch nicht beschränkt auf
dieselben, substituiert sein. Die Tiefstellung „p" ist eine Ganzzahl von 1–20 oder
ein Salz derselben.
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Exemplarische
Ausführungsbeispiele
der Guanidinpolymerverbindung 16 umfassen die Strukturformulierung
(V), wobei jedes von R5, R6,
R7 und R8 Wasserstoff
ist, „p" eine Ganzzahl von
4–8 ist
und jedes von „Q" und „Z" eine Phenylgruppe
ist, die in der para-Position durch eine Halogengruppe substituiert
ist, oder ein Salz derselben. Zusätzliche Verbindungen der Strukturformulierung
(V) umfassen Verbindungen, bei denen jedes von „Q" und „Z" eine Phenylgruppe ist, die in der para-Position
durch eine Chlorgruppe substituiert ist, „p" die Ganzzahl 6 ist, oder ein Salz derselben.
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Ein
weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Guanidinpolymerverbindung 16 umfasst Verbindungen,
die durch die Strukturformulierung (V) beschrieben sind, bei der
jedes von R5 und R6 Wasserstoff
ist, „Q" eine Phenylgruppe
ist, die in der para-Position durch eine Halogengruppe substitu iert
ist, und „R" ein ausgewähltes Glied
wie z.B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n-Propylgruppe,
eine Isopropylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine
n-Pentylgruppe, eine Amyl- und eine Isoamylgruppe, jedoch nicht beschränkt auf
diese, ist. Die Tiefstellung „k" ist die Ganzzahl
1 oder ein Salz derselben. Insbesondere ist „Q" eine Phenylgruppe, die in der para-Position
durch eine Chlorgruppe substituiert ist, und „R" ist eine Isopropylgruppe oder ein Salz
derselben.
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Ein
weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Guanidinpolymerverbindung 16 umfasst Poly(C3-18-hydrocarbyl]monoguanidin-Verbindungen,
die durch die Strukturformulierungen (VI und VII) beschrieben sind,
und Salze derselben. Die Tiefstellung „o" ist 0 oder 1; jedes Y ist unabhängig eine
C3-18-Hydroxcarbylgruppe; A und B sind Hydrocarbylgruppen,
die zusammen insgesamt 3 bis 18 Kohlenstoffatome umfassen; jedes
R9 ist unabhängig Wasserstoff, substituiertes
Alkyl oder substituiertes Alkoxy. Bei einem Ausführungsbeispiel ist „o" null.
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Die
Hydrocarbylgruppen in den Strukturformulierungen VI und VII, die
durch Y, A und B dargestellt sind, könnten durch ein(e) oder mehrere
Heteroatome oder -gruppen unterbrochen sein und einen oder mehrere
Substituenten, die nicht Wasserstoff sind, tragen. Die unterbrechenden
Atome und Gruppen können
-O-, -S-, -NH-, -C(=O)- und Phenylen sein. Die Substituenten könnten Hydroxy-,
C1-4-Alkoxy-, Halogen- (z.B. Chlor- oder
Brom-), Nitro-, Amin-, Substituiertes-Amin- und Säuregruppen
(z.B. Carboxy, Sulphophosphato, Guanidino und substituiertes Guanidino)
sein. Bei Ausführungsbeispielen,
bei denen die durch Y, A oder B dargestellte Hydrocarbylgruppe eine
Alkylengruppe ist, ist sie vorzugsweise eine gerade Kette oder eine
verzweigte Kette.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
sind die Hydrocarbylgruppen in den Strukturformulierungen VI und
VII, die durch Y dargestellt sind, C3-18-Alkylen
(z.B. C4-16-Alkyen, C6-12-Alkyen
und C6-Alkyen), C3-12-Arylen
(z.B. C6-10-Arylen, Phenylen und Naphthylen,
C7-12-Aralkylen (z.B. C7-11-Arylen,
Benzylen und Xylyen) und Kombinationen derselben. Die Hydrocarbylgruppen
in den Strukturformulierungen VI und VII, die durch Y dargestellt
sind, könnten
durch eine oder mehrere -O-, -S-, -NH- und -C(=O)-Gruppen unterbrochen
sein.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
sind die durch A und B dargestellten Hydrocarbylgruppen jeweils
unabhängig
voneinander C2-6-Alkylen, das durch eine
oder mehrere -O-, -S-, -NH- oder -C(=O)-Gruppen unterbrochen sein
kann, mit der Maßgabe,
dass A und B insgesamt 2 bis 12 Kohlenstoffatome, 3 bis 6 Kohlenstoffatome
und 3 oder 4 Kohlenstoffatome umfassen. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
sind die durch entweder A oder B dargestellten Hydrocarbylgruppen
-CH2- oder -(CH2)2-, und die andere ist -(CH2)2-, wobei bei einem anderen Ausführungsbeispiel
sowohl A als auch B -(CH2)2-
sind.
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Veranschaulichende
Beispiele von durch Y dargestellten Hydrocarbylgruppen umfassen -CH2C6H4CH2-, -CH2OC6H4OCH2-,
-CH2OC6H10OCH2-, -(CH2)3O(CH2)3- und -(CH2)2S(CH2)2-,
sind aber nicht auf diese beschränkt.
Zusätzliche
veranschaulichende Beispiele von durch Y dargestellten Hydrocarbylgruppen
umfassen -(CH2)6-,
-(CH2)8-, -(CH2)9-, -(CH2)12-, -CH2CH(-CH3)(CH2)4CH3,
1,4-, 2,3- und 1,3-Butylen, 2,5-Hexylen,
2,7-Heptylen, 3-Methyl-1 und 6-Hexylen, sind aber nicht auf diese
beschränkt.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel
sind durch Y dargestellte Gruppen identisch und sind C9-16-Alkylen,
C4-12-Alkylen,
C4-8-Alkylen und 1,6-Hexylen.
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Jedes
R9 kann H, CH3,
C1-4-Alkyl, C1-4-Alkoxy
oder C1-4-Alkoxy-OH sein. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
umfasst die Guanidinpolymerverbindung 16 eine oder mehrere
Gruppen der Formel (VIII) oder Salze derselben, wobei „t" 2 bis 100, 2 bis
50 oder 3 bis 25 ist.
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Die
Guanidinpolymerverbindung 16 kann entweder eine einzelne
diskrete Spezies oder ein Gemisch von Polymeren unterschiedlicher
Kettenlängen
sein.
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Das
Salz kann Salze mit organischen oder anorganischen Säuren und
wasserlösliche
Salze (z.B. Gluconat-, Acetat-, Phosphat- oder Hydrochlorid-Salze)
umfassen, ist aber nicht auf diese beschränkt.
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Das
Substrat 12 beinhaltet die Guanidinpolymerverbindung 16 in
einer Menge von etwa 0,1 bis 3 Gramm pro Quadratmeter (gm–2),
etwa 0,1 bis 2 gm–2 und etwa 0,1 bis 1
gm–2.
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Das
Metallsalz 18 umfasst Natriumchlorid, Aluminiumchlorid,
Kalziumchlorid, Kalziumnitrat und Magnesiumchlorid.
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Das
Substrat 12 beinhaltet das Metallsalz 18 in einer
Menge von etwa 0,001 bis 3 Gramm pro Quadratmeter (gm–2),
etwa 0,1 bis 2 gm–2, etwa 0,1 bis 1 gm–2 und
etwa 0,1 bis 0,5 gm–2
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Das
Substrat 12 kann andere Komponenten wie z.B., jedoch nicht
beschränkt
auf, Bindemittel, Stärke, optische
Aufheller, anorganisches oder organisches Füllmittel, Leimungsmittel, anionische
Reagenzien und Kombinationen derselben umfassen.
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Beispiele
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5A und 5B veranschaulichen
repräsentative
Tropfenechtheitsdaten, die unter Verwendung von Ausführungsbeispielen
des in 1 veranschaulichten Druckmediums erhalten wurden.
Das Bild wird mit 250 Mikrolitern entionisierten Wassers betropft,
wenn das Medium in einem Winkel von etwa 45 Grad eingerichtet ist.
Es wurde die optische Dichte des betropften, nicht mit einem Bild
versehenen Mediums direkt unter dem Bild gemessen, Die optische
Dichte des unbedruckten Mediums, das bei allen Tests verwendet wurde, beträgt 0,06. 5A veranschaulicht
die optische Dichte eines Tropfentransfers zweier Tinten, die auf
drei Druckmedien der vorliegenden Offenbarung (die z.B. Guanidinpolymerverbindungen
und/oder Metallsalz umfassten) abgegeben wurden, im Vergleich zu
denselben Tinten, die auf ein Kontrolldruckmedium, das nicht Guanidin/Metallsalz
umfasste, aufgebracht wurden, in Abhängigkeit von der optischen
Dichte. Die drei Druckmedien weisen die folgenden Zusammensetzungen
auf: 1) 3 % CaCl2, 2) 3 % Polyguanadin und
3) 3 % CaCl2 + 3 % Polyguanadin, während das
restliche Druckmedium aus faserigem Material, optischen Aufhellern,
Stärke und
dergleichen besteht. Das Kontrolldruckmedium 4) besteht aus fase rigem
Material, optischen Aufhellern, Stärke und dergleichen, umfasst
jedoch nicht Guanidinpolymerverbindungen oder Metallsalz. Die farbstoffbasierten
Tinten, die zum Testen des Druckmediums verwendet werden, umfassen
cyanfarbene Tinte OfficeJet®G85 (A) und cyanfarbene
Tinte Business Ink-Jet
3000 (B).
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Die
Ergebnisse zeigen, dass die Zugabe der Guanidinpolymerverbindungen
(Druckmedium 2 bzw. 3) den Tropfentransfer im Vergleich zu dem Druckmedium
4 ohne Guanidinpolymerverbindungen und/oder Metallsalz verringert.
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5B veranschaulicht
die optische Dichte eines Tropfentransfers dreier Tinten, die auf
die drei Druckmedien und das Kontrolldruckmedium aufgebracht wurden,
wie oben beschrieben wurde, in Abhängigkeit von dem Medientyp.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Zugabe der Guanidinpolymerverbindungen
und/oder des Metallsalzes zu dem Druckmedium (Druckmedium 2 bzw.
3) den Tropfentransfer im Vergleich zu dem Druckmedium 4 ohne Guanidinpolymerverbindungen
und/oder Metallsalz verringert. Die farbstoffbasierten Tinten, die
zum Testen des Druckmediums verwendet werden, umfassen magentafarbene
Tinte DJ5500 (C), magentafarbene Tinte OfficeJet G85 (D) und magentafarbene
Tinte Business InkJet 3000 (E).
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6 veranschaulicht
repräsentative
Optische-Dichte-Daten des bedruckten Bereichs, die unter Verwendung
von Ausführungsbeispielen
des in 1 veranschaulichten Druckmediums erhalten wurden. 6 veranschaulicht
die optische Dichte einer Tinte, die auf die drei Druckmedien und
das Kontrolldruckmedium aufgebracht wurde, wie oben beschrieben
wurde, in Abhängigkeit
von dem Medientyp. Die zum Testen des Druckmediums verwendeten Tinten
umfassen schwarze pigmentbasierte Tinte DJ5500 (F). Die Ergebnisse zeigen,
dass die Zugabe der Guanidinpolymerverbindungen und/oder des Metallsalzes
zu dem Druckmedium im Vergleich zu dem Druckmedium 4 ohne Guanidinpolymerverbindungen
und/oder Metallsalz eine etwa gleiche oder höhere optische Dichte zeigt.