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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Ellipsoid-Optikmodule
mit Abschatter, die für
ein Kraftfahrzeug bestimmt sind.
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Das
Gebiet der Erfindung ist allgemein das der Kraftfahrzeugscheinwerfer.
Auf diesem Gebiet können
Scheinwerfer verschiedene Signalgebungs- und/oder Beleuchtungsfunktionen
erfüllen,
zum Beispiel Positionslicht, Abblendlicht, Fernlicht oder auch Tagfahrlicht.
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Im
Wesentlichen sind zwei Typen von Beleuchtungs- und/oder Signalgebungsmodulen
bekannt, die jeweils eine unterschiedliche Struktur besitzen: herkömmliche
Optikmodule und Ellipsoid-Optikmodule.
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Herkömmliche
Optikmodule bestehen im Wesentlichen aus einem einer Lichtquelle
zugeordneten Reflektor.
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Ein
Ellipsoid-Optikmodul umfasst im Wesentlichen eine Lichtquelle, einen
Reflektor und eine Sammellinse. Die Lichtquelle, der Reflektor und
die Linse sind solchermaßen
angeordnet, dass ein Lichtbündel
mit vorgegebener Lichtverteilung erzeugt wird. Für ein Fernlicht beispielsweise
sind die von der Lichtquelle emittierten Lichtstrahlen nahezu horizontal,
wenn das Ellipsoid-Optikmodul in einem Kraftfahrzeug eingebaut ist.
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Ein
als Zwischenstück
bezeichnetes Bauteil, das keine eigenen optischen Eigenschaften
aufweist, ermöglicht
das Ansetzen der Sammellinse am Reflektor.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul kann einen Abschatter bzw. eine Abdeckkappe
aufweisen, der bzw. die zwischen dem Reflektor und dem Zwischenstück angeordnet
ist. Der Abschatter hält
einen Teil der Lichtstrahlen zurück.
Ein derartiges Ellipsoid-Optikmodul
kann zum Beispiel eine Abblendlichtfunktion erfüllen.
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Ein
Ellipsoid-Optikmodul ohne Abschatter erzeugt hingegen ein Lichtbündel mit
relativ hoher Intensität.
Ein derartiges Ellipsoid-Optikmodul kann zum Beispiel eine Fernlichtfunktion
erfüllen.
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Der
Abschatter kann ein feststehender Abschatter sein, das heißt, dass
das Ellipsoid-Modul
nur eine Funktion erfüllt,
oder aber ein beweglicher Abschatter, was es dem Ellipsoid-Optikmodul
erlaubt, mehrere Funktionen auszuführen.
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Ein
Abschatter umfasst allgemein eine Halteklappe und eine optisch aktive
Klappe.
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Die
optisch aktive Klappe erlaubt das Blockieren wenigstens eines Teils
der Lichtstrahlen. Die optisch aktive Klappe hat einen aktiven Rand,
typischerweise einen oberen Rand, der die Hell-Dunkel-Grenze des
Lichtbündels
festlegt. Der aktive Rand kann im Wesentlichen horizontal sein,
insbesondere um eine Funktion als Nebellicht zu erfüllen, oder
aber auch eine andere Form haben, je nach den in Europa, in den
USA und in Japan geltenden Vorschriften. Die optisch aktive Klappe
kann eine im Wesentlichen ebene Form oder aber eine leicht gewölbte Form
haben.
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Bei
einem feststehenden Abschatter sind die Halteklappe und die optisch
aktive Klappe vereint, das heißt,
der feststehende Abschatter weist nur feststehende Komponenten auf,
insbesondere nur eine einzige Klappe, die dazu dient, wenigstens
einen Teil der von der Lichtquelle emittierten Lichtstrahlen zu blockieren.
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Bei
einem beweglichen Abschatter ist die optisch aktive Klappe bezüglich der
Halteklappe beweglich. Die Halteklappe dient als Halterung für die optisch
aktive Klappe, die wiederum dazu dient, wenigstens einen Teil der
Lichtstrahlen zu blockieren.
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Herkömmlicherweise
ist die Halteklappe eines beweglichen Abschatters im Wesentlichen
eben und ist üblicherweise
U-förmig.
Die Halteklappe ist auf einer Abstützung, allgemein dem Reflektor selbst,
solchermaßen
befestigt, dass die Ebene der Halteklappe im Wesentlichen lotrecht
zu einer optischen Achse des Ellipsoid-Optikmoduls ist.
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Die
optisch aktive Klappe kann zum Beispiel unter der direkten oder
indirekten Einwirkung eines Stellglieds um eine Drehachse schwenken.
Die optisch aktive Klappe kann mit einer mit dem Stellglied in Kontakt
stehenden Antriebswelle fest verbunden sein. Das Stellglied wird
durch den Fahrer des Kraftfahrzeugs betätigt. Beschließt zum Beispiel
der Fahrer, vom Abblendlicht zum Fernlicht zu wechseln, wird das
Stellglied solchermaßen
betätigt,
dass die optisch aktive Klappe abgesenkt wird. Der bewegliche Abschatter
blockiert somit die Lichtstrahlen nicht mehr und das auf diese Weise
erzeugte Lichtbündel hat
eine relativ hohe Lichtstärke.
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Das
Stellglied ist unmittelbar am Reflektor befestigt oder auch unmittelbar
an der Halteklappe des beweglichen Abschatters.
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Der
aktive Rand der optisch aktiven Klappe des Abschatters, egal ob
beweglich oder feststehend, kann allerdings eine Lichtbeugung hervorrufen.
Eine derartige Beugung hängt
unmittelbar von der Wellenlänge
der Lichtstrahlen ab und kann chromatische Aberrationen hervorrufen.
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Es
ist bekannt, Mittel zum Regulieren der chromatischen Aberration
zu verwenden, um chromatische Aberrationen zu beheben. Wenigstens
ein Teil des Abschatters kann durch eine Schraube zum Regulieren
der chromatischen Aberration zur Linse geschoben werden. Die Regulierung
der chromatischen Aberration erfolgt typischerweise vor dem Einbau
des Ellipsoid-Optikmoduls in das Fahrzeug während des Einstellens.
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Ist
ein Ellipsoid-Optikmodul mit Abschatter in einem Fahrzeug eingebaut
und befindet sich dieses in Fahrt, besteht jedoch die Gefahr, dass
der Abschatter aufgrund äußerer Erschütterungen
auf die Abstützung,
typischerweise der Reflektor oder das Zwischenstück, oder gegebenenfalls auf
die Schraube zur Regulierung der chromatischen Aberration zurückprallt.
Ein derartiger Rückprall
hat sofortige Veränderungen
des erzeugten Lichtbündels
zur Folge, unabhängig
davon, ob es sich um einen feststehenden Abschatter oder einen beweglichen
Abschatter mit optisch aktiver Klappe handelt, die aufgerichtet oder
im Schwenken begriffen ist, und könnte auf Dauer den Abschatter
beeinträchtigen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, die Zuverlässigkeit eines Ellipsoid-Optikmoduls mit einem
Abschatter zu erhöhen.
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Aus
dem Dokument
DE-A-100
22 235 ist ein Ellipsoid-Optikmodul gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt.
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Das
erfindungsgemäße, für ein Kraftfahrzeug
bestimmte Ellipsoid-Optikmodul mit einem Reflektor, der zur Aufnahme
einer Lichtquelle vorgesehen ist, einem Abschatter mit wenigstens
einer Halteklappe und einer optisch aktiven Klappe, der wenigstens
einen Teil der von der Lichtquelle emittierten Lichtstrahlen blockiert,
einer Sammellinse, die zur Aufnahme wenigstens eines Teils der Lichtstrahlen bestimmt
ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Ellipsoid-Optikmodul elastische
Befestigungsmittel zum Halten oder Positionieren des Abschatters
an einer Abstützung
und Mittel zum Regulieren einer chromatischen Aberration umfasst,
die das Verstellen der Position wenigstens eines Teils des Abschatters
erlauben, wobei die elastischen Befestigungsmittel mit den Mitteln
zum Regulieren der chromatischen Aberration zusammenwirken, insbesondere
um Anpassungen der Abschatterposition beim Regulieren von chromatischen
Aberrationen elastisch zu absorbieren.
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Die
elastischen Befestigungsmittel erlauben es, einen Rückprall
des Abschatters zu verhindern, insbesondere wenn das Ellipsoid-Optikmodul äußeren Erschütterungen
ausgesetzt ist. Ist das Ellipsoid-Optikmodul in ein Kraftfahrzeug
eingebaut und befindet sich dieses in Fahrt, bleibt demnach das
von der Lichtquelle erzeugte Lichtbündel stabil. Der Abschatter
wird durch den Rückprall
auch weniger beeinträchtigt
als bei Ellipsoid-Optikmodulen nach dem Stand der Technik.
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Die
Lichtquelle umfasst typischerweise eine Halogenlampe, einer Xenonlampe
oder wenigstens eine Leuchtdiode.
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Die
Abstützung
ist zur Halteklappe des Abschatters vorzugsweise im Wesentlichen
parallel. Die elastischen Befestigungsmittel erlauben vorteilhafterweise
das Halten der Halteklappe an der Abstützung.
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Die
elastischen Befestigungsmittel erlauben es demnach, die durch den
Rückprall
der Halteklappe erzeugte Energie wenigstens teilweise in einer Richtung
zu absorbieren, die im Wesentlichen lotrecht zu einer Ebene der
Halteklappe ist.
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Die
optisch aktive Klappe kann durch die Befestigungsmittel gegen die
Abstützung
gehalten werden oder nicht.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch den Teil des Abschatters, der durch
die elastischen Befestigungsmittel an der Abstützung gehalten wird, nicht
eingeschränkt.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die relativen Stellungen der Abstützung und
der Halteklappe nicht eingeschränkt.
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Die
elastischen Befestigungsmittel vermögen auch den Rückprall
in einer zu der Ebene der Abstützung
im Wesentlichen parallelen Richtung zu verhindern oder abzuschwächen, zum
Beispiel ein vertikales oder seitliches Zurückprallen, wenn das Ellipsoid-Optikmodul
im Fahrzeug eingebaut ist.
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Die
elastischen Befestigungsmittel wirken mit den Mitteln zum Regulieren
der chromatischen Aberration zusammen, wodurch es insbesondere möglich ist,
die Verstellungen der Abschatterposition beim Regulieren der chromatischen
Aberrationen elastisch zu absorbieren. Die elastischen Befestigungsmittel
können
somit gleichzeitig zwei Funktionen erfüllen: Vermeiden, dass die Klappe
des Abschatters hin und her schwingt, wenn bei diesem eine bewegliche
Klappe verwendet wird, und dass diese aus ihrer inaktiven/weggeklappten
Stellung in ihre aktive Stellung wechselt, Vermeiden von Schwingungen
des Abschatters, egal ob dieser feststehend oder beweglich ist,
wenn der Scheinwerfer äußeren Erschütterungen
ausgesetzt ist (schlechter Straßenzustand...),
aber auch Absorbieren kleiner Bewegungen des Abschatters, wenn dessen
Position wegen Problemen mit der chromatischen Aberration verstellt wird,
aufgrund der Fähigkeit
der elastischen Mittel, sich zum Beispiel zu verformen.
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Die
Mittel zum Regulieren einer chromatischen Aberration umfassen vorteilhafterweise
eine Gewindeschneidschraube.
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Die
Gewindeschneidschrauben haben nämlich
den Vorteil, nach ihrem Festschrauben einen relativ hohen Drehwiderstand
zu besitzen, wodurch die Verwendung eines Gewindefeststellers vermieden werden
kann. Das Verfahren zum Herstellen des Ellipsoid-Optikmoduls gemäß der vorliegenden
Erfindung wird somit etwas vereinfacht.
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Die
Gewindeschneidschraube kann von einem Zwischenstück, das darüber hinaus das Ansetzen der
Sammellinse am Reflektor erlaubt, oder von jedem beliebigen anderen
Teil gehalten werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch das Vorhandensein oder die Art
der Mittel zur Regulierung der chromatischen Aberration jedoch nicht
eingeschränkt.
Zum Beispiel kann eine herkömmliche Schraube
als Mittel zum Regulieren der chromatischen Aberration verwendet
werden.
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Die
Gewindeschneidschraube erlaubt es vorteilhafterweise, die Position
der Halteklappe des Abschatters zu verstellen.
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Die
Gewindeschneidschraube erlaubt es zum Beispiel, die Halteklappe
des Abschatters in Richtung einer optischen Achse des Ellipsoid-Optikmoduls
zu schieben.
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Alternativ
erlaubt es die Gewindeschneidschraube, den Abschatter in eine andere
Richtung zu verschieben.
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Alternativ
erlaubt die Gewindeschneidschraube das Verstellen eines anderen
Teils des Abschatters.
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Die
Gewindeschneidschraube ist vorteilhafterweise im Wesentlichen lotrecht
zur Halteklappe des Abschatters angeordnet. Die elastischen Befestigungsmittel
erlauben es vorteilhafterweise, die Halteklappe gegen die Gewindeschneidschraube
zu halten.
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Die
Halteklappe ist somit an der Abstützung zwischen der Gewindeschneidschraube
und den elastischen Befestigungsmitteln gehalten.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die relative Stellung der elastischen
Befestigungsmittel und der Mittel zur Regulierung der chromatischen
Aberration jedoch nicht eingeschränkt.
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Der
Reflektor umfasst vorteilhafterweise die Abstützung. Die elastischen Befestigungsmittel
weisen wenigstens eine im Reflektor integrierte Zunge auf.
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Die
Abstützung
ist im Reflektor enthalten und die Zunge ist im Reflektor integriert.
Die Abstützung und
die elastischen Befestigungsmittel können somit ohne Zwischenstück ausgeführt werden,
wodurch es möglich
ist, das Verfahren zur Herstellung des Ellipsoid-Optikmoduls nicht
komplizierter zu gestalten.
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Der
Reflektor kann eine Höhlung,
in die die Lichtquelle eingeführt
werden kann, und am anderen Ende eine Umrandung aufweisen, die im
Wesentlichen eben und zum Abschatter parallel ist. Die Umrandung
dient als Abstützung,
gegen die der Abschatter gehalten wird. Zwei im Reflektor integrierte und
beiderseits der Umrandung angeordnete Zungen erlauben es, den Abschatter
zu halten und somit den Rückprall
des Abschatters zur Sammellinse abzuschwächen.
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Alternativ
kann eine einzige Zunge verwendet werden oder aber auch mehr als
zwei Zungen.
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Alternativ
ist die Abstützung
nicht im Reflektor enthalten. Zum Beispiel kann die Abstützung in dem
Zwischenstück
enthalten sein. In diesem Fall können
die elastischen Befestigungsmittel zum Beispiel zwei in das Zwischenstück integrierte
Zungen aufweisen. Die Zungen erlauben es, das Zurückprallen
des Abschatters zur Höhlung
des Reflektors zu verhindern.
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Die
Abstützung
kann auch vom Reflektor und dem Zwischenstück getrennt sein.
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Die
elastischen Befestigungsmittel können auch
weder im Reflektor noch im Zwischenstück integriert sein. Allgemein
wird die vorliegende Erfindung durch die Art der elastischen Befestigungsmittel
nicht eingeschränkt.
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Vorteilhafterweise
ist die optisch aktive Klappe bezüglich der Halteklappe beweglich.
Das Ellipsoid-Optikmodul umfasst vorteilhafterweise ein Stellglied,
unter dessen Einwirkung die optisch aktive Klappe schwenkt.
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Der
Abschatter ist demnach ein beweglicher Abschatter. Die Halteklappe
dient herkömmlicherweise
als Halterung für
die optisch aktive Klappe, die es ihrerseits ermöglicht, wenigstens einen Teil
der Lichtbündel
zu blockieren.
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Die
Halteklappe kann zum Beispiel eine im Wesentlichen ebene Form haben
und in etwa U-förmig
sein.
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Ein
Teil der Halteklappe kann an der Abstützung starr befestigt sein,
zum Beispiel ist ein unterer Teil der Halteklappe starr zwischen
dem Reflektor und dem Zwischenstück
befestigt.
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Die
Gewindeschneidschraube erlaubt das Verstellen der Position eines
oberen Teils der Halteklappe des Abschatters. Der obere Teil der
Halteklappe des Abschatters wird jedoch von den elastischen Mitteln
gegen die Abstützung
gehalten.
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Ein
derartiges Ellipsoid-Optikmodul mit beweglichem Abschatter kann
demnach wenigstens zwei Lichtfunktionen erfüllen, zum Beispiel Fernlicht, wenn
die optisch aktive Klappe abgesenkt ist, und Abblendlicht, wenn
die optisch aktive Klappe einen Teil der von der Lichtquelle emittierten
Lichtstrahlen blockiert.
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Dieses
Beispiel ist selbstverständlich
nicht einschränkend.
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Alternativ
sind die Halteklappe und die optisch aktive Klappe vereint.
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Ein
Ellipsoid-Optikmodul mit einem solchen feststehenden Abschatter
ist allgemein einer einzigen Lichtfunktion zugeordnet, zum Beispiel
Abblendlicht. Das Ellipsoid-Optikmodul
mit feststehendem Abschatter gemäß der vorliegenden
Erfindung weist elastische Befestigungsmittel auf, die es erlauben, den
feststehenden Abschatter an einer Abstützung zu halten. Das Ellipsoid-Optikmodul
kann auch Mittel zur Regulierung einer chromatischen Aberration
aufweisen, die ein Verstellen der Position des feststehenden Abschatters
erlauben.
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Die
vorliegende Erfindung wird demnach durch die Form oder die Art des
Abschatters nicht eingeschränkt.
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Das
Stellglied ist vorteilhafterweise am Reflektor durch eine Stellgliedhalterung
befestigt.
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Das
Zwischenstück
und der Reflektor können
beide aus Metallblech oder auch aus einem anderen Metall vom Typ
Aluminium gefertigt sein.
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Das
Metallblech hat den Vorteil, eine relativ hohe mechanische Festigkeit
bei einem relativ geringen Gewicht zu besitzen. Ein Reflektor aus
Metallblech ist somit bei einer gegebenen mechanischen Festigkeit
dünner
und leichter als ein Reflektor aus Aluminium. Dagegen ist Aluminium
ein allgemein leichter zu formender Werkstoff als Metallblech.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul nach der vorliegenden Erfindung kann eine Stellgliedhalterung
umfassen, die es erlaubt, das Stellglied indirekt am Reflektor zu
befestigen. Die Ellipsoid-Optikmodule nach dem Stand der Technik
umfassen ein ortsfestes Stellglied, das direkt am Reflektor befestigt
ist. Die Stellgliedhalterung erlaubt ein Befestigen des Stellglieds, ohne
dass hierzu eine am Reflektor kompliziert auszuführende Ausformung erforderlich
ist, was bei einem Reflektor aus Metallblech besonders vorteilhaft sein
kann.
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Die
Stellgliedhalterung kann aus einem Kunststoff oder auch aus einem
anderen Werkstoff ausgeführt
sein.
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Die
Stellgliedhalterung kann solchermaßen konzipiert sein, dass sie
gleichermaßen
auf der rechten oder linken Seite des Reflektors befestigt sein kann.
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Alternativ
hat die Stellgliedhalterung eine spezielle Form solchermaßen, dass
eine gegebene Stellgliedhalterung nur auf einer Seite des Reflektors befestigt
werden kann.
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Alternativ
kann das Stellglied direkt am Reflektor befestigt sein, egal aus
welchem Werkstoff dieser gefertigt ist.
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Die
vorliegende Erfindung wird ferner weder durch die Art, wie die Bewegung
der optisch aktiven Klappe ausgeführt wird – die optisch aktive Klappe kann
zum Beispiel vertikal in einer Translationsbewegung gleiten, noch
durch die Mittel, welche die Bewegung der optisch aktiven Klappe
ermöglichen,
eingeschränkt.
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Der
Reflektor weist vorteilhafterweise wenigstens eine biegbare Befestigungslasche
auf. Die Stellgliedhalterung weist vorteilhafterweise wenigstens
einen Befestigungsschlitz auf, der zur Aufnahme der biegbaren Befestigungslasche
bestimmt ist, um die Befestigung der Stellgliedhalterung am Reflektor zu
ermöglichen.
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Die
Stellgliedhalterung wird somit auf relativ einfache Weise am Reflektor
befestigt, ohne das hierzu zusätzliche
Befestigungselemente erforderlich wären. Der Vorgang des Befestigens
der Stellgliedhalterung lässt
sich demnach relativ einfach durchführen: Es genügt, die
biegbare Befestigungslasche in den Befestigungsschlitz der Stellgliedhalterung gleiten
zu lassen und auf die Stellgliedhalterung umzubiegen.
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Ist
der Reflektor aus Metallblech hergestellt, ist eine derartige umbiegbare
Befestigungslasche relativ einfach auszuführen.
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Der
Reflektor weist vorzugsweise mehrere umbiegbare Befestigungslaschen
auf, beispielsweise zwei. Die Stellgliedhalterung weist vorzugsweise mehrere
Befestigungslaschen auf, damit jede umbiegbare Befestigungslasche
des Reflektors in einen der Stellgliedhalterung zugehörigen Befestigungsschlitz
eingeführt
und darin umgebogen werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die Art, wie die Befestigung der
Stellgliedhalterung am Reflektor ausgeführt ist, jedoch nicht eingeschränkt. Die Stellgliedhalterung
kann zum Beispiel am Reflektor festgeschraubt, festgeklipst oder
auch aufgespritzt sein.
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Das
Stellglied ist vorteilhafterweise auf die Stellgliedhalterung aufgespritzt.
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Bei
der Befestigung des Stellglieds am Reflektor wirken demnach weniger
Komponenten mit, die bezüglich
einander zu positionieren sind.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die Art, wie die Befestigung des
Stellglieds an der Stellgliedhalterung ausgeführt ist, jedoch nicht eingeschränkt. Das
Stellglied kann zum Beispiel auf die Stellgliedhalterung geschraubt
oder daran festgeklipst sein.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist auch ein Scheinwerfer, der für ein Kraftfahrzeug
bestimmt ist und ein Optikmodul, insbesondere vom Ellipsoidtyp,
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist auch ein Ellipsoid-Optikmodul, das
für ein
Kraftfahrzeug bestimmt ist. Das Ellipsoid-Optikmodul umfasst einen
Reflektor, der zur Aufnahme einer Lichtquelle vorgesehen ist. Das
Ellipsoid-Optikmodul umfasst auch einen Abschatter. Der Abschatter
weist wenigstens eine Halteklappe und eine optisch aktive Klappe auf.
Die optisch aktive Klappe erlaubt das Blockieren von wenigstens
einem Teil der von der Lichtquelle emittierten Lichtstrahlen. Das
Ellipsoid-Optikmodul umfasst auch eine Sammellinse, die zur Aufnahme wenigstens
eines Teils der Lichtstrahlen bestimmt ist. Das Ellipsoid-Optikmodul
umfasst auch Mittel zum Regulieren einer chromatischen Aberration,
die ein Verstellen der Position der Halteklappe des Abschatters
erlauben.
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Die
Mitteln zum Regulieren der chromatischen Aberration können insbesondere
elastischen Befestigungsmitteln zugeordnet sein, die es erlauben,
die Halteklappe gegen eine Abstützung
zu halten. Bei einem beweglichen Abschatter wird die Halteklappe
demnach gegen die Abstützung
gehalten, bleibt dabei jedoch verstellbar, während die optisch aktive Klappe
bezüglich
der Halteklappe beweglich ist.
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Alternativ
umfasst das Ellipsoid-Optikmodul Mittel zum Regulieren der chromatischen
Aberration, die das Verstellen der Position der Halteklappe erlauben,
die Halteklappe wird jedoch nicht elastisch gegen die Abstützung gehalten.
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Die
Erfindung ist nachstehend mit Hilfe von Figuren näher beschrieben,
die nur eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung darstellen.
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1 zeigt
in perspektivischer Ansicht ein Beispiel eines Ellipsoid-Optikmoduls gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
im Schnitt in schematischer Detailansicht ein Beispiel eines Ellipsoid-Optikmoduls gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3A und 3B zeigen
in perspektivischer Detailansicht von vorne bzw. von hinten ein Beispiel
eines Ellipsoid-Optikmoduls gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Es
sei angemerkt, dass gleiche oder ähnliche Elemente oder Teile
in den einzelnen Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet
wurden.
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Ein
Ellipsoid-Optikmodul 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
ist dazu bestimmt, in einem nicht dargestellten Scheinwerfer für ein nicht
dargestelltes Kraftfahrzeug verwendet zu werden. Das Ellipsoid-Optikmodul 1 umfasst
einen Reflektor 2, eine Lichtquelle 3 und eine
Sammellinse 4.
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Ein
Zwischenstück 15 erlaubt
das Ansetzen der Sammellinse 4 am Reflektor 2.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul 1 umfasst ferner einen Abschatter 5 mit
einer Halteklappe 6 und einer optisch aktiven Klappe 10.
Bei der ersten Ausführungsform
ist der Abschatter 5 ein beweglicher Abschatter, das heißt die optisch
aktive Klappe 10 ist bezüglich der Halteklappe 6 beweglich.
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Die
optisch aktive Klappe 10 kann unter der Einwirkung eines
Stellglieds 11 schwenken. Die optisch aktive Klappe 10 ist
mit einer mit dem Stellglied 11 in Kontakt stehenden Antriebswelle 16 fest
verbunden.
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Ein
unterer Teil 17 der Halteklappe 6 ist zwischen
dem Reflektor 2 und dem Zwischenstück 15 starr befestigt.
Eine Schraube zum Regulieren einer chromatischen Aberration, zum
Beispiel eine Gewindeschneidschraube 9, erlaubt jedoch
das Verstellen der Position eines oberen Teils 18 der Halteklappe 6, wodurch
sich chromatische Aberrationen beheben lassen, die durch eine Lichtbeugung
an einem aktiven Rand des Abschatters verursacht werden.
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Ist
die chromatische Aberration reguliert, wird die Gewindeschneidschraube 9 unter
der Einwirkung äußerer Erschütterungen
nur relativ wenig verschoben, und zwar ohne, dass hierbei zusätzliche Teile
mitwirken müssen,
wie etwa ein Gewindefeststeller.
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Elastische
Befestigungsmittel 7 erlauben es, den oberen Teil 18 der
Halteklappe 6 des Abschatters 5 gegen eine Abstützung 8 zu
halten. Die elastischen Befestigungsmittel 7 weisen eine
im Reflektor 2 integrierte Zunge an jeder Seite des Ellipsoid-Optikmoduls 1 auf.
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Der
Reflektor 2 umfasst auch die Abstützung 8.
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Die
Abstützung 8,
gegen welche die Halteklappe 6 des Abschatters 5 gehalten
wird, ist zu der Halteklappe 6 im Wesentlichen parallel.
Die Gewindeschneidschraube 9 ist ihrerseits im Wesentlichen lotrecht
zur Halteklappe 6 des Abschatters 5. Die Gewindeschneidschraube 9 erlaubt
es, die Halteklappe 6 in eine durch den Pfeil F gekennzeichnete
Richtung nach vorne zu schieben.
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Die
elastischen Befestigungsmittel 7 erlauben es, ein Zurückprallen
der Halteklappe 6 des Abschatters 5 zu verhindern,
wenn das Ellipsoid-Optikmodul 1 in einem Kraftfahrzeug
eingebaut ist und sich dieses in Fahrt befindet.
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Das
Stellglied 11 ist bei der ersten Ausführungsform auf einer Stellgliedhalterung 12 durch
wenigstens eine Befestigungsschraube 19 befestigt. Die Stellgliedhalterung 12 ist
ihrerseits auf dem Reflektor 2 befestigt. Die Stellgliedhalterung 12 weist
bei der ersten Ausführungsform
einen Schraubkanal auf, der die Aufnahme der Gewindeschneidschraube 9 ermöglicht.
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Bei
einer nicht dargestellten Ausführungsform
ist das Stellglied unmittelbar am Reflektor befestigt.
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Durch
die Stellgliedhalterung 12 ist es möglich, dass in dem Reflektor 2 keine
Stellgliedbefestigungen ausgeformt zu werden brauchen, was im Fall eines
Reflektors 2 aus Metallblech besonders vorteilhaft ist.
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In 3A und 3B ist
ein Beispiel eines Ellipsoid-Optikmoduls gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul umfasst einen Reflektor 2 und einen
Abschatter 5. Der Abschatter 5 weist hier ebenfalls
eine Halteklappe 6 und eine optisch aktive Klappe 10 auf,
die unter der Einwirkung eines Stellglieds 11 um eine Drehachse
zu schwenken vermag.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist das Stellglied an einer Stellgliedhalterung 12 befestigt.
Die Stellgliedhalterung 12 ist aus einem Kunststoff gefertigt,
der eine relativ hohe thermische Widerstandsfähigkeit aufweist, um der Hitze
standhalten zu können,
die durch eine in den 3A und 3B nicht
gezeigte Lichtquelle erzeugt wird.
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Das
Stellglied 11 ist bei der zweiten Ausführungsform auf die Stellgliedhalterung 12 aufgespritzt.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist einfacher herzustellen als das Ellipsoid-Optikmodul gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, da keine Befestigungsschraube zum Befestigen
des Stellglieds 11 an der Stellgliedhalterung 12 vorhanden
ist. Das Aufspritzen des Stellglieds 11 auf die Stellgliedhalterung 12 erlaubt,
die Präzision und
die Wiederholbarkeit der Positionierung des Stellglieds 11 bezüglich einer
Antriebswelle 16 zu verbessern. Die Zuverlässigkeit
des Ellipsoid-Optikmoduls nimmt somit ebenfalls zu.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besteht der Reflektor 2 aus
Metallblech. Der Reflektor 2 weist umbiegbare Befestigungslaschen 13 auf.
Die Stellgliedhalterung 12 weist Befestigungsschlitze 14 auf,
in welche die umbiegbaren Befestigungslaschen 13 des Reflektors 2 eingeführt und
umgebogen werden können,
wodurch eine relativ einfach auszuführende Befestigung der Stellgliedhalterung 12 am
Reflektor 2 möglich
ist.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist ferner zwei Zungen 7 auf,
die eine elastische Befestigung der Halteklappe 6 an einer
Abstützung 8 ermöglichen.
Der Reflektor 2 umfasst die Abstützung 8, und die Zungen 7 sind
im Reflektor integriert, wodurch somit zusätzliche Teile vermieden werden.
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Das
Ellipsoid-Optikmodul gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist auch eine Gewindeschneidschraube 9 auf,
die im Wesentlichen lotrecht zur Halteklappe 6 angeordnet
ist.
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Gemäß einer
alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform ist die Position
der Halteklappe durch eine Gewindeschneidschraube verstellbar, jedoch
wird die Halteklappe nicht durch elastische Befestigungsmittel an
der Abstützung
gehalten.
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Die
in den Figuren dargestellten Ausführungsformen sind alternativ
anwendbar oder können miteinander
verbunden/kombiniert werden.