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DE602005001235T2 - Ein mikrofluidisches System und ein Behandlungsverfahren - Google Patents

Ein mikrofluidisches System und ein Behandlungsverfahren Download PDF

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DE602005001235T2
DE602005001235T2 DE602005001235T DE602005001235T DE602005001235T2 DE 602005001235 T2 DE602005001235 T2 DE 602005001235T2 DE 602005001235 T DE602005001235 T DE 602005001235T DE 602005001235 T DE602005001235 T DE 602005001235T DE 602005001235 T2 DE602005001235 T2 DE 602005001235T2
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Germany
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sample
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drain
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DE602005001235T
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English (en)
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DE602005001235D1 (de
Inventor
Hidekazu c/o Hitachi Industries Co. Tsudome
Takehiko c/o Inst. of Microchem.Tech Kawasaki-shi Kitamori
Manabu c/o Inst. of Microchem.Techno Kawasaki-shi Tokeshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Plant Technologies Ltd
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Publication of DE602005001235T2 publication Critical patent/DE602005001235T2/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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    • G01N35/1097Devices for transferring samples or any liquids to, in, or from, the analysis apparatus, e.g. suction devices, injection devices for supplying the samples to flow-through analysers characterised by the valves
    • GPHYSICS
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein mikrofluidisches System und ein Behandlungsverfahren, welches dasselbe verwendet. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung für ein mikrofluidisches System mit einem im Folgenden als "Mikrochip" bezeichneten mikrofluidischen Chip zum Behandeln einer Probe und ein Behandlungsverfahren unter Verwendung des mikrofluidischen Systems geeignet.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Integrationstechniken zum Durchführen chemischer Reaktionen auf sehr kleinem Raum sowie der Reaktion und Analyse unter Verwendung einer sehr kleinen Probenmenge stehen vom Standpunkt der Beschleunigung chemischer Reaktionen aus gesehen im Blickpunkt. Bei einem mikrochemischen System unter Verwendung eines Mikrochips, welches eine der Integriertechniken für chemische Reaktionen ist, sind eine Einlassöffnung zum Einführen einer Probe in den Mikrochip und ein mit der Einlassöffnung verbundener Mikrokanal vorgesehen. Innerhalb des Mikrokanals werden solche Probenbehandlungen wie Reaktion, Trennung, Extraktion, Nachweis, Vermischen, Synthese und Analyse durchgeführt. Als Beispiele für in dem mikrochemischen System durchgeführte Reaktionen gibt es die Diazotierungsreaktion, die Nitrierungsreaktion und die Antigen-Antikörper-Reaktion. Als Beispiele für Extraktion und Trennung gibt es die Solvent-Extraktion, die elektrophoretische Trennung und die Säulentrennung.
  • Bei einer in Patentliteratur 1 beschriebenen elektrophoretischen Vorrichtung ist ein Plattenelement durch Verbinden von ersten und zwei ten Substraten ganzheitlich gebildet, sind eine mit einer Pufferwanne versehene Nut für die Analyse und eine Nut für die Probeneinspritzung in beiden Endabschnitten des ersten Substrats gebildet, ist ein Durchgangsloch in dem zweiten Substrat an einer der Pufferwanne in dem ersten Substrat gegenüberliegenden Position gebildet und ist ein Elektrodenfilm für die Anlegung einer Spannung auf einer Innenwand des Durchgangslochs und auch um beide Seiten des Durchgangslochs herum gebildet. Bei dieser elektrophoretischen Vorrichtung wird über den Elektrodenfilm eine Verbindung zu einer in dem Körper der Vorrichtung eingebauten Hochspannungsquelle hergestellt, um die Anlegung einer Spannung zu bewirken, was es erlaubt, dass Migration stattfindet.
  • Ein anderes herkömmliches mikrofluidisches System ist beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2003-114229 (Patentliteratur 2) beschrieben worden, bei dem eine Probe unter Verwendung einer Spritzenpumpe zu einem Mikrochip oder einer Mikroplatte befördert wird. Ein ähnliches mikrofluidisches System ist auch im Dokument WO 00/78456 offenbart.
  • Eine Messanalyseausrüstung unter Verwendung eines Mikrochips in Patentliteratur 2 weist einen Mikrochip auf, wobei der Mikrochip mit Folgendem versehen ist: einem ersten sehr kleinen Kanal, um es einer Probe zu erlauben, durch diesen zu fließen, einem zweiten sehr kleinen Kanal, um es einer Markierungssubstanz zu erlauben, durch diesen zu fließen, einem durch eine Kombination des ersten und zweiten Kanals gebildeten sehr kleinen Reaktionskanal und einer in dem Reaktionskanal vorgesehenen reaktiven Stelle und mit einer daran befestigten spezifischen Bindesubstanz. Eine Spritzenpumpe ist über ein Siliciumrohr mit dem ersten und zweiten Kanal in dem Mikrochip verbunden, und sowohl die Probe als auch die Markierungssubstanz werden von der Spritzenpumpe zugeführt.
    • Patentliteratur 1: japanische Offenlegungsschrift Nr. H8(1996)-178897
    • Patentliteratur 2: japanische Offenlegungsschrift Nr. 2003-114229
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Bei Patentliteratur 1 sind, da ein elektrophoretisches Verfahren als Probenbeförderungsverfahren verwendet wird, Fluide, die bei demselben Verfahren gehandhabt werden können, auf wässrige Lösungen beschrankt, die nach Anlegen einer Spannung an diese wandern können. Bis jetzt ist es unmöglich gewesen, solche Proben wie nichtpolare organische Lösemittel zu handhaben.
  • Bei Patentliteratur 2 ist es, da das von der Probenbeförderungsspritzenpumpe bis zum Mikrochip verbundene Siliziumrohr viel größer als der sehr kleine Kanal in dem Mikrochip ist, notwendig gewesen, eine große Probenmenge zum Füllen des Inneren des Rohrs zu verwenden, das eine Verbindung von einer Pumpenablassöffnung zu einer Probeneinlassöffnung des Mikrochips schafft. Überdies ist, da die Rückhaltezeit der Probe innerhalb des Rohrs länger wird, befürchtet worden, dass die Probenqualität durch eine Veränderung im Lauf der Zeit verschlechtert wird. Ferner ist an der Spitze des Rohrs die Probe zu jeder Zeit in Kontakt mit einer anderen Probe, und so hat es das Problem gegeben, dass sogar ohne Betätigung der Pumpe ein Vermischen von Proben durch Diffusion auftritt.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein mikrofluidisches System, das fähig ist, den Anwendungsbereich von Proben, die durch das System behandelt werden können, zu erweitern, die Menge jeder verwendeten Probe zu verringern, die Verschlechterung einer Probe durch eine Veränderung im Lauf der Zeit zu verhindern und das Vermischen von mehreren Proben durch Diffusion zu verhindern, sowie ein Behandlungsverfahren unter Verwendung des mikrofluidischen Systems bereitzustellen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zur Lösung der oben genannten Aufgabe Folgendes bereitgestellt: ein mikrofluidisches System mit einem im Folgenden als "Server" bezeichneten Probenspeicher, der mehrere Proben speichert und Probenablaufabschnitte aufweist, einem Mikrochip zum Eingeben von Proben in einen Behandlungsabschnitt durch mehrere Probeneinführungsabschnitte, die mit den Probenablaufabschnitten in Verbindung stehen, und weiterhin durch einen Mikrokanal, der mit den Probeneinführungsabschnitten in Verbindung steht, was es erlaubt, dass die Proben einer vorgegebenen Behandlung unterzogen werden, und einer Probenzuführung zum Zuführen der in dem Probenserver gespeicherten Proben zu den Probeneinführungsabschnitten durch die Probenablaufabschnitte, wobei die Probenzuführung Ventile zum Öffnen und Schließen von Verbindungspfaden zwischen den Probenablaufabschnitten des Probenservers und den Probeneinführungsabschnitten des Mikrochips und Druckbeaufschlagungsvorrichtungen umfasst, um die in dem Probenserver gespeicherten Proben mit Druck zu beaufschlagen und sie in die Probeneinführungsabschnitte in einem offenen Zustand der Ventile hinauszuschieben.
  • Die folgenden sind bevorzugtere Konstruktionen bezüglich der obigen Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung, die auf jede geeignete Weise gemäß der Anforderung der jeweiligen Anwendung kombiniert werden können.
    • (1) Die Ventile sind so bereitgestellt, dass sie Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte öffnen und schließen.
    • (2) Der Probenserver schließt zylindrische Körper ein, deren eine Enden offen und größer als die Probeneinführungsabschnitte sind und deren entgegengesetzte Enden geschlossen sind, wobei die zylindrischen Körper so eingebaut sind, dass ihre einen Enden gegen den Mikrochip stoßen, was es deren Öffnungen erlaubt, die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte zu bedecken, und die Ventile sind innerhalb des Probenservers positioniert, um die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte zu öffnen und zu schließen, und sind so eingebaut, dass sie gegen die Oberfläche des Mikrochips stoßen.
    • (3) Ein Fluidzuführungssteuermechanismus mit einem Antriebsabschnitt ist vorgesehen, wobei der Antriebsabschnitt eine Antriebsquelle der Ventile und eine Antriebsquelle der Druckbeaufschlagungsvorrichtungen zusammen verwendet.
    • (4) Der Probenserver schließt zylindrische Körper ein, die an ihren beiden Seiten offen sind, die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen beinhalten Trennplatten, die die einen Endseiten der zylindrischen Körper schließen und die beweglich angeordnet sind, und Betätigungselemente, die sich von den Trennplatten zu dem Äußeren der einen Öffnungen der zylindrischen Körper erstrecken, die Ventile beinhalten Ventilkörper, die auf den anderen Öffnungsseiten der zylindrischen Körper angeordnet sind, und Betätigungselemente, die sich von den Ventilkörpern zu dem Äußeren der anderen Öffnungen der zylindrischen Körper durch die Trennplatten erstrecken, und der Fluidzuführungssteuermechanismus beinhaltet den vorhergehenden Antriebsabschnitt, der die Betätigungselemente der Druckbeaufschlagungsvorrichtungen und die Betätigungselemente der Ventile abwechselnd aktiviert.
    • (5) Ein Drain zum Speichern der durch den Mikrochip behandelten Proben ist an dem Mikrochip angebracht.
    • (6) Der Mikrochip beinhaltet mehrere unabhängige Behandlungspfade, die jeweils aus den Probeneinführungsabschnitten, dem Mikrokanal und dem Behandlungsabschnitt bestehen.
    • (7) Der Mikrochip wird durch eine Vielzahl unabhängiger Reihen der Behandlungspfade gebildet und der Probenserver wird unabhängig und entsprechend jeder der Reihen der Behandlungspfade gebildet, wird durch ein gemeinsames Verbindungselement gehalten und ist in dem Mikrochip entfernbar eingebaut.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zur Lösung der vorhergehenden Aufgabe auch ein Behandlungsverfahren unter Verwendung eines mikrofluidischen Systems mit folgenden Schritten vorgesehen: Einbau eines Probenservers, der mehrere Proben speichert, in einen Mikrochip in einem Zustand des Schließens von Kommunikationspfaden zwischen Probenablaufabschnitten für die Proben in dem Probenserver und mehreren Probeneinführungsabschnitten in dem Mikrochip mittels Ventilen, Öffnen des Ventils, das zwischen dem zugeordneten Probenablaufabschnitt in dem Probenserver und dem zugeordneten Probeneinführungsabschnitt in dem Mikrochip betroffen ist, was es erlaubt, dass der Probenablaufabschnitt und der Probeneinführungsabschnitt miteinander kommunizieren, Druckbeaufschlagung einer Probe mittels Druckbeaufschlagungsvorrichtungen, Zuführen der druckbeaufschlagten Probe von dem Probenablaufabschnitt zu dem Probeneinführungsabschnitt, einem Mikrokanal und einem Behandlungsabschnitt in dieser Reihenfolge, Erlauben, dass die Probe im Behandlungsabschnitt behandelt wird, Schließen des offenen Ventils, danach Öffnen des Ventils, das zwischen einem anderen zugeordneten Probenablaufabschnitt in dem Probenserver und einem anderen zugeordneten Probeneinführungsabschnitt in dem Mikrochip betroffen ist, was es erlaubt, dass der Probenablaufabschnitt und der Probeneinführungsabschnitt miteinander kommunizieren, Druckbeaufschlagung einer weiteren Probe durch Druckbeaufschlagungsvorrichtungen, Zuführen der druckbeaufschlagten Probe von dem Probenablaufabschnitt zu dem Probeneinführungsabschnitt, dem Mikrokanal und dem Behandlungsabschnitt in dieser Reihenfolge, und Erlauben, dass die Probe im Behandlungsabschnitt behandelt wird.
  • Die folgende ist eine bevorzugtere Konstruktion bezüglich der obigen Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung.
    • (1) Alle Ventile werden in einen geschlossenen Zustand gebracht und ein durch die Probeneinführungsabschnitte, den Mikrokanal und den Behandlungsabschnitt gebildeter Behandlungspfad wird von einer Ablaufseite des Behandlungsabschnitts geleert.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein mikrofluidisches System, das fähig ist, den Anwendungsbereich von Proben, die durch das System behandelt werden können, zu erweitern, die Menge jeder verwendeten Probe zu verringern, die Verschlechterung einer Probe durch eine Veränderung im Lauf der Zeit zu verhindern und das Vermischen von mehreren Proben durch Diffusion zu verhindern, sowie ein Behandlungsverfahren unter Verwendung des mikrofluidischen Systems bereitzustellen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Konstruktionsdiagramm, das ein mikrofluidisches System gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist eine erläuternde perspektivische Ansicht eines Mikrochips, der bei dem in 1 gezeigten mikrofluidischen System verwendet wird;
  • 3 ist eine vertikale Schnittansicht eines Hauptabschnitts des in 1 gezeigten mikrofluidischen Systems;
  • 4 ist eine zentrale Schnittansicht von 3;
  • 5 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Hauptabschnitts eines mikrofluidischen Systems gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines in 5 gezeigten Mikrochips; und
  • 7 ist eine schematische Vorderansicht eines Hauptabschnitts, die Probenserver zeigt, welche im Begriff sind, mit Proben gefüllt zu werden, und welche bei dem in 5 gezeigten mikrofluidischen System verwendet werden.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Im Zusammenhang mit den folgenden Ausführungsformen stehen die gleichen Bezugszeichen in den Zeichnungen für die gleichen oder gleichwertige Abschnitte.
  • Ein mikrofluidisches System und ein Behandlungsverfahren unter Verwendung desselben gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
  • Zuerst wird eine Gesamtkonstruktion eines mikrofluidischen Systems 100 gemäß dieser ersten Ausführungsform nachstehend unter Bezugnahme auf 1 beschrieben, welche ein Konstruktionsdiagramm ist, das das mikrofluidische System dieser Ausführungsform zeigt.
  • Das mikrofluidische System 100 besteht aus einer Mikrochipvorrichtung 50, Probenservern 4, Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15, Ventilen 18, einem Fluidzuführungssteuermechanismus 5, einer Temperatursteuereinrichtung 7, einem Behandlungszustandsdetektor 8 und einem Gestell 6. In dem mikrofluidischen System 100 durchgeführte Behandlungen schließen Reaktion, Trennung, Extraktion, Nachweis, Vermischen, Synthese und Analyse von Proben ein. Beispiele für die Reaktion schließen die Diazotierungsreaktion, die Nitrierungsreaktion und die Antigen-Antikörper-Reaktion ein. Beispiele für die Extraktion und Trennung schließen die Solvent-Extraktion und die Säulentrennung ein. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen und die Ventile 18 bilden eine Probenzuführung.
  • Die Mikrochipvorrichtung 50 beinhaltet einen Mikrochip 1, einen Halter 2, einen Drain 9 und eine Basis 3. Die Mikrochipvorrichtung 50 ist auf dem Gestell 6 platziert. Der Mikrochip 1 wird durch Gleiten zwischen dem Halter 2 und der Basis 3 von der rechten Seite in 1 eingefügt. Der Drain 9 dient zur Speicherung einer Probe, nachdem sie innerhalb des Mikrochips 1 zur Reaktion gebracht worden ist, und steht mit einer Auslass-Seite eines Kanaltrennabschnitts 10b in Verbindung (siehe 2). Der Drain 9 ist mit einer Fluidablassöff nung 9a (siehe 4) versehen, um das Ablassen einer Probe nach außen zu erlauben.
  • Die Temperatursteuereinrichtung 7 beinhaltet ein Peltier-Element und einen Temperatursensor. Die Temperatursteuereinrichtung 7 ist vorgesehen, um die Temperatur einer Probe zu einer Temperatur zu steuern, die notwendig ist, um eine solche Behandlung wie Reaktion, Extraktion oder Trennung innerhalb der Mikrochipvorrichtung durchzuführen, und ist zwischen dem Mikrochip 1 und dem Gestell 6 angeordnet. Das Peltier-Element hat eine Heiz- oder Kühlfunktion, vorausgesetzt, dass die Verwendung einer bloßen Heizeinrichtung in dem Fall genügt, in dem nur Heizen ausreichend ist. Der Temperatursensor dient zum Erfassen der Temperatur der Mikrochipvorrichtung 50. Das Peltier-Element wird auf der Grundlage des Ergebnisses einer durch den Temperatursensor durchgeführten Messung gesteuert, um die Temperatur des Mikrochips 1 zu einer vorgegebenen Temperatur zu steuern, die zur Behandlung einer Probe notwendig ist. Insbesondere ist eine (nicht gezeigte) Temperaturreguliereinrichtung mit dem Temperatursensor verbunden, um die Zuführung von elektrischer Leistung für das Peltier-Element zu steuern.
  • Der Behandlungszustandsdetektor 8 wird verwendet, um den Zustand nach der Reaktion in einem chemischen System zu erfassen, das innerhalb des Mikrochips 1 vorgesehen ist. Es kann ein Bewegungsmechanismus zum Bewegen des Behandlungszustandsdetektors 8 zu einer gewünschten Position über der Mikrochipvorrichtung 50 vorgesehen sein.
  • Als Nächstes wird eine konkrete Konstruktion des Mikrochips 1 unter Bezugnahme auf 2 beschrieben, die eine erläuternde perspektivische Ansicht des bei dem mikrofluidischen System von 1 verwendeten Mikrochips ist.
  • Der Mikrochip 1 ist in Form einer Platte unter Verwendung von beispielsweise Glas, Silicium oder Plastik gebildet. Der veranschaulichte Mikrochip 1 ist in einem mikrofluidischen System zu verwenden, das für Mikrochips zur Immunoanalyse dient. Der Mikrochip 1 beinhaltet einen Kanalreaktorabschnitt 13, der feine Festkörperteilchen 11 mit einem Durchmesser, der nicht größer als 1 mm ist, als reaktive Feststoff-Phase aufnimmt, einen Mikrokanal 10 mit einer Querschnittsfläche, deren Breite kleiner als der Durchmesser jedes feinen Festkörperteilchens 11 ist, mehrere Probeneinführungsabschnitte 14 und einen Probenablassabschnitt 12. Der Kanalreaktorabschnitt 13 bildet einen Behandlungsabschnitt. Der Mikrokanal 10 besteht aus einem Kanaleinführungsabschnitt 10a und einem Kanaltrennabschnitt 10b. Probeneinführungsabschnitte 14a, 14b und der Probenablassabschnitt 12 sind zu einer Seitenfläche des Mikrochips 1 hin offen.
  • Die mehreren Probeneinführungsabschnitte 14 beinhalten einen Einführungsabschnitt 14a für markierte Antikörper zum Einführen eines markierten Antikörpers als erste Probe in den Kanalreaktorabschnitt 13 und einen Antigeneinführungsabschnitt 14b zum Einführen eines Antigens als zweite Probe in den Kanalreaktorabschnitt 13. Der Einführungsabschnitt 14a für markierte Antikörper und der Antigeneinführungsabschnitt 14b stehen mit dem Kanalreaktorabschnitt 13 über den Kanaleinführungsabschnitt 10a in Verbindung. Der Probenablassabschnitt 12 steht mit dem Kanalreaktorabschnitt 13 über den Kanaltrennabschnitt 10b in Verbindung.
  • Als Nächstes wird eine konkretere Konstruktion des mikrofluidischen Systems 100 unter Bezugnahme auf 3 und 4 beschrieben, von denen 3 eine vertikale Schnittansicht eines Hauptabschnitts des in 1 gezeigten mikrofluidischen Systems ist und 4 eine zentrale Schnittansicht von 3 ist.
  • Die Probenserver 4 speichern mehrere Proben und haben Probenablaufabschnitte. Bei dieser Ausführungsform umfassen die Probenserver 4 mehrere Probenserver 4a und 4b, wobei unterschiedliche Arten von Proben in den Probenservern 4a bzw. 4b gespeichert sind. Die Probenserver 4a und 4b sind aus einem Material mit chemischer Beständigkeit gegenüber den bei dieser Ausführungsform gehandhabten Proben oder einem Material gebildet, das keinen schlechten Einfluss auf jene Proben ausübt, zum Beispiel rostfreier Stahl, Silikongummi, Fluorharz, Urethangummi, PEEK-Material, Glas oder Polycarbonat. Die Größe jedes der Probenserver 4a und 4b ist auf eine Größe eingestellt, die der erforderlichen Menge einer in diesen einzuspritzenden Probe entspricht. Obwohl bei dieser Ausführungsform die Probenserver 4a und 4b die Form eines kreisförmigen Zylinders haben, kann irgendeine andere Form, zum Beispiel die Form eines elliptischen Zylinders, eingesetzt werden, soweit sie zylindrisch ist.
  • Die Probenserver 4a und 4b sind jeweils durch zylindrische Körper gebildet, deren untere Oberflächenseiten offen und größer als die Probeneinführungsabschnitte 14a, 14b sind und deren obere Oberflächenseiten geschlossen sind. Die Öffnungen der unteren Oberflächenseite der Probenserver 4a und 4b sind auf eine Größe eingestellt, die es erlaubt, dass bei atmosphärischem Druck die in den Probenservern gespeicherten Proben ohne Auslaufen unter der Wirkung einer Oberflächenspannung innerhalb der Probenserver bleiben.
  • Die Probenserver 4a und 4b sind so eingebaut, dass sie an einen Enden ihrer zylindrischen Körper gegen die Oberfläche des Mikrochips 1 stoßen, so dass ihre Öffnungen der unteren Oberflächenseite die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte 14a und 14b bedecken. Insbesondere sind durch Benutzung des Halters 2 die Probenserver 4a und 4b in engem Kontakt mit den Probeneinführungsabschnitten 14a und 14b des Mikrochips 1 eingebaut.
  • Eine Abdichtung 16 ist zwischen einem unteren Ende des zylindrischen Körpers jedes der Probenserver 4a, 4b und der Oberfläche des Mikrochips 1 angeordnet, um Luftdichtheit sicherzustellen. Das heißt, das Innere der Probenserver 14a, 14b und der Probeneinführungsabschnitte 14, 14b werden in luftdichter Weise in Verbindung miteinander gebracht, um das Auslaufen von Proben nach außen sogar dann zu verhindern, wenn die innerhalb der Probenserver 4a und 4b vorhandenen Proben durch Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15a und 15b mit Druck beaufschlagt werden. Weiterhin können, sogar wenn eine Positionsbeziehung zwischen einem Substrat-Endabschnitt des Mikrochips 1 und den auf dem Mikrochip 1 vorgesehenen Mikrochipeinführungsabschnitten 14 aufgrund einer Fertigungstoleranz relativ zu einem gewünschten Abschnitt abgelenkt wird, die Proben in den Mikrochip 1 zwangseingeführt werden, falls zuvor der Innendurchmesser der Abdichtung 16 größer als die Größe jedes Mikrochipeinführungsabschnitts 14 eingestellt wird, wobei der Betrag einer solchen Ablenkung berücksichtigt wird.
  • Ventile 18 sind vorgesehen, um Verbindungspfade zwischen der Probenablaufabschnittsseite der Probenserver 4 und der Probeneinführungsabschnittsseite des Mikrochips 1 zu öffnen und zu schließen. Die Ventile 18 umfassen Ventile 18a und 18b, die für die Probenserver 4a bzw. 4b angeordnet sind. Die Ventile 18a und 18b umfassen Ventilkörper 18a1 und 18b1, die an den unteren Öffnungsseiten der Probenserver 4a bzw. 4b angeordnet sind, und Betätigungselemente 18a2 und 18b2, die sich von jenen Ventilkörpern 18a und 18b zu dem Äußeren der oberen Öffnungen der Probenserver 4a und 4b durch Trennplatten 15a1 und 15b1 erstrecken. Die Ventilkörper 18a1 und 18b1 sind so eingebaut, dass sie innerhalb der Probenser ver 4a und 4b positioniert sind, um die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte 14a und 14b des Mikrochips 1 zu öffnen und zu schließen, und dass sie zum Stoßen gegen die Oberfläche des Mikrochips 1 gebracht werden.
  • Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15 umfassen mehrere Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15a und 15b, die jeweils für die Probenserver 4a und 4b vorgesehen sind. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15a und 15b beinhalten bewegliche Trennplatten 15a1 und 15b1, die die oberen Öffnungen der Probenserver 4a, 4b schließen, und Druckbetätigungselemente 15a2 und 15b2, die sich von den Trennplatten 15a1, 15b1 zu dem Äußeren der oberen Öffnungen der Probenserver 4a und 4b erstrecken. Probenspritzen werden durch die Probenserver 4a, 4b und die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15a, 15b gebildet.
  • Ein Fluidzuführungssteuermechanismus 5 beinhaltet einen Antriebsabschnitt 5a, der eine Antriebsquelle der Ventile 18 und diejenige der Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15 zusammen verwendet.
  • Als Nächstes wird der Betrieb des mikrofluidischen Systems unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
  • Der Mikrochip 1 wird in einen Spalt zwischen dem Halter 2 und der Basis 3 eingeschoben, und mehrere Probenserver 4a und 4b, die Proben speichern, werden bereitgestellt. In diesem Zustand werden die Probenserver 4a und 4b mit den Ventilen 18a, 18b und den Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15a, 15b versehen.
  • Die Probenserver 4a, 4b werden an vorgegebenen Positionen auf dem Mikrochip 1 eingebaut. Das heißt, die Probenserver 4a und 4b werden auf dem Mikrochip 1 so eingebaut, dass sie durch die Ventile 18a1 und 18b1 einen geschlossenen Zustand zwischen den Probenablaufabschnitten der Probenserver 4a, 4b und den Probeneinführungsabschnitten 14a, 14b des Mikrochips 1 bereitstellen. Insbesondere werden die Ventilkörper 18a1 und 18b1 innerhalb der Probenserver 4a und 4b so positioniert, dass sie die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte 14a und 14b des Mikrochips 1 schließen, und werden zum Stoßen gegen die Oberfläche des Mikrochips 1 gebracht.
  • Die Mikrochipvorrichtung 50 wird in einem derartigen Zustand mechanisch oder durch manuelle Betätigung wie in 1 auf dem Gestell 6 eingebaut, und ein automatischer Betrieb wird durchgeführt.
  • Zum Durchführen einer Behandlung wird zuerst der Ventilkörper 18a1, der Verbindungspfade zwischen dem Probenablaufabschnitt des Probenservers 4a und dem Probeneinführungsabschnitt 14a des Mikrochips 1 schließt, geöffnet, um eine Verbindung zwischen dem Inneren des Probenservers 4a und demjenigen des Probeneinführungsabschnitts 14 zu schaffen. Der Ventilkörper 18a1 wird durch Verriegeln des Antriebsabschnitts 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 an einem oberen Ende des Betätigungselements 18a2 und Bewegen von diesem nach oben betätigt.
  • Bei offenem Ventilkörper 18a1 wird die innerhalb des Probenservers 4a vorhandene Probe durch die Trennwand 15a1 der Druckbeaufschlagungsvorrichtung 15a mit Druck beaufschlagt, um die Probe von dem Probenablaufabschnitt des Probenservers 4a dem Probeneinführungsabschnitt 14a, dem Kanaleinführungsabschnitt 10a des Mikrokanals 10 und dem Kanalreaktionsgefäßabschnitt 13 als Behandlungsabschnitt in dieser Reihenfolge zuzuführen. Die Trennplatte 15a1 wird durch Schieben und Bewegen eines oberen Endes des Betätigungselements 15a2 nach unten durch den Antriebsabschnitt 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 betätigt. Zu diesem Zeitpunkt kann die Menge des dem Probeneinführungsabschnitt 14a pro Zeiteinheit zugeführten Fluids durch Erhöhen der Absenkgeschwindigkeit des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 gesteigert werden, während umgekehrt die Menge des dem Probeneinführungsabschnitt 14a pro Zeiteinheit zugeführten Fluids sehr klein gemacht werden kann, indem die Absenkgeschwindigkeit des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 vermindert wird. Somit ist es möglich, die zuzuführende Fluidmenge zu steuern.
  • Ferner wird die Zuführung von elektrischer Leistung zu dem Peltier-Element 7 gesteuert, während die Oberflächentemperatur des Mikrochips 1 gemessen wird. Auf diese Weise wird die zugeführte Probe in dem Kanalreaktorabschnitt 13 behandelt.
  • Nachdem die Zuführung einer Probe zu dem Mikrochip 1 vorüber ist, wird der Ventilkörper 18a1 geschlossen. Der Ventilkörper 18a1 wird betätigt, indem der Antriebsabschnitt 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 zum Stoßen gegen das obere Ende des Betätigungselements 18a2 gebracht und nach unten bewegt wird.
  • Ein Behandlungszustand wird durch den Behandlungszustandsdetektor 8 erfasst, und wenn diese Behandlung vorüber ist, wird der Ventilkörper 18b1, der zwischen dem Probenablaufabschnitt des Probenservers 4b und dem Probeneinführungsabschnitt 14b des Mikrochips 1 angeordnet ist, geöffnet, um eine Verbindung zwischen dem Probenablaufabschnitt und dem Probeneinführungsabschnitt 14b zu schaffen. Der Ventilkörper 18b1 wird durch Verriegeln des Antriebsabschnitts 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 an dem oberen Ende des Betätigungselements 18a2 und Bewegen von diesem nach oben betätigt.
  • Bei offenem Ventilkörper 18b1 wird die innerhalb des Probenservers 4b vorhandene Probe durch die Trennwand 15b der Druckbeaufschlagungsvorrichtung 15b mit Druck beaufschlagt, um die Probe von dem Probenablaufabschnitt des Probenservers 4b dem Probeneinführungsabschnitt 14b, dem Kanaleinführungsabschnitt 10a und dem Kanalreaktorabschnitt 13 in dieser Reihenfolge zuzuführen. Die somit zugeführte Probe wird in dem Kanalreaktorabschnitt 13 behandelt. Die Trennplatte 15b1 wird durch Schieben und Bewegen eines oberen Endes des Betätigungselements 15b2 nach unten durch den Antriebsabschnitt 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 betätigt. Zu diesem Zeitpunkt wird die eingeführte Probe dem Mikrokanalreaktorabschnitt 13 zugeführt, aber neigt dazu, auch zu dem Probenserver 4a vorzurücken. Da jedoch der Probeneinführungsabschnitt 14a mit dem Ventilkörper 18a1 abgedichtet ist, gibt es keine Befürchtung, dass die innerhalb des Probenservers 4a vorhandene Probe und die Probe, die in den Probeneinführungsabschnitt 14a vorgerückt ist, an irgendeinem anderen Ort als dem Mikrokanalreaktorabschnitt 13 zusammengemischt werden können.
  • Nachdem die Zuführung einer Probe zu dem Mikrochip 1 vorüber ist, wird der Ventilkörper 18b1 geschlossen. Der Ventilkörper 18b1 wird betätigt, indem der Antriebsabschnitt 5a des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 zum Stoßen gegen das obere Ende des Betätigungselements 18b2 gebracht und nach unten bewegt wird.
  • Falls während der obigen Behandlung Luftblasen in die Probe gemischt werden, mit der der Kanalreaktorabschnitt 13 gefüllt ist, was zu einem Anstieg des Strömungspfadwiderstands führt und dazu, dass es schwierig wird, die Probe fließen zu lassen, wird eine Entleerung von dem Drain 9 durchgeführt. Sogar falls die Entleerung durchgeführt wird, gibt es keine Befürchtung, dass die in den Probenservern 4a und 4b gespeicherten Proben auslaufen. Zum Durch führen der Entleerung werden die Ventile 18a1 und 18b1 geschlossen und wird ein von dem Mikrokanal 10 und dem Kanalreaktorabschnitt 13 gebildeter Behandlungspfad von einer an der Ablaufseite befindlichen Fluidauslassöffnung des Drains 9 geleert.
  • Gemäß dieser Ausführungsform kann der Einführungsdruck zum Zeitpunkt des Einführens der innerhalb der Probenserver 4a und 4b gespeicherten Proben in den Mikrochip 1 durch die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15 zu einem gewünschten Druck gesteuert werden und die Menge der pro Zeiteinheit eingeführten Proben genau gesteuert werden. Außerdem wird die Zuführung der Proben durch die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15 gemäß einem Differenzdruckverfahren durchgeführt und können sogar solche Proben wie nichtpolare organische Lösungsmittel in die Mikrochipvorrichtung 50 eingeführt werden, so dass der Anwendungsbereich der Proben im Vergleich zu dem elektrophoretischen Verfahren erweitert werden kann.
  • Überdies tritt, da die in den Probenservern 4a, 4b gespeicherten Proben und die in den Probeneinführungsabschnitten 14a, 14b vorhandenen Proben durch die Ventile 18a1 und 18b1 voneinander abgesperrt werden, kein Vermischen des Fluids in die Proben auf.
  • Überdies ist es, da die Strömungspfade von den Probenservern 4a und 4b mit darin in einer vorgegebenen bestimmten Menge eingespritzten Proben bis zu den Probeneinführungsabschnitten 14a und 14b des Mikrochips 1 kurz sind, nicht notwendig, herkömmliche Rohre oder dergleichen zur Verbindung zwischen ihnen zu verwenden, noch ist es notwendig, eine große Menge Proben zum Auffüllen des Inneren der Rohre zu verwenden.
  • Deshalb ist es auch möglich, eine Verschlechterung der Proben zu verhindern, die durch eine Veränderung im Lauf der Zeit verursacht wird, welche dem Verbleib der Proben innerhalb derartiger Rohre zuzuschreiben ist.
  • Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 5 bis 7 beschrieben, von denen 5 eine schematische perspektivische Ansicht eines Hauptabschnitts eines mikrofluidischen Systems gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, 6 eine schematische perspektivische Ansicht eines in 5 gezeigten Mikrochips ist und 7 eine schematische Vorderansicht eines Hauptabschnitts ist, die einen Zustand zeigt, in dem bei dem mikrofluidischen System von 5 verwendete Probenserver mit Proben gefüllt werden. Diese zweite Ausführungsform ist im folgenden Punkt von der ersten Ausführungsform unterschiedlich, und die anderen Punkte sind im Wesentlichen die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
  • Ein Mikrochip 1 ist gemäß dieser zweiten Ausführungsform mit zwei oder mehr Mikrokanälen 10 versehen. In 6 sind acht Mikrokanäle 10 parallel vorgesehen. An jedem der Mikrokanäle 10 sind zwei oder mehr Mikrochipeinführungsabschnitte 14 gebildet, und mindestens ein Kanalreaktorabschnitt und mindestens ein Kanaltrennabschnitt sind auch gebildet, obwohl sie in 6 nicht gezeigt sind. Wie bei der ersten Ausführungsform sind feine Festkörperteilchen in dem Kanalreaktorabschnitt vorhanden. Bei dieser Ausführungsform sind fünf Probeneinführungsabschnitte 14 mit Probeneinführungsöffnungen 14a bis 14e zum Vermischen von fünf Arten von Proben vorgesehen.
  • Zum Durchführen einer Antigen-Antikörper-Reaktion unter Verwendung des Mikrochips 1 werden Probenserver 4a bis 4e, die jeweils mit 1 bis 100 μl Probe gefüllt werden können, in dem in 5 gezeigten Beispiel verwendet. Zuvor werden eine Probe, eine Waschlösung, ein Antikörper, eine Waschlösung und ein markierter Antikörper jeweils in die Probenserver 4a, 4b, 4c, 4d und 4e gefüllt. Zu diesem Zeitpunkt können, da es acht Mikrokanäle 10 in dem Mikrochip 1 gibt, falls Proben mit unterschiedlicher Antigenkonzentration jeweils in die acht Probenserver 4a gefüllt werden, acht Arten von Antigen-Antikörper-Reaktionen durch eine einzelne Analysearbeit durchgeführt werden und kann nach den Reaktionen die Messung durch einen in 5 nicht gezeigten Erfassungsmechanismus durchgeführt werden.
  • Im Fall des Füllens der gleichen Probe in alle acht Probenserver 4 werden die Probenserver 4 in einen Nutabschnitt eines Serververbindungsstabs 21 eingepasst, wie in 7 gezeigt, dann wird in diesem miteinander verbundenen Zustand der Probenserver ein beweglicher Trennplattenverbindungsstab 19 in 7 nach oben bewegt, und falls beispielsweise eine Schale 24 mit der fraglichen Probe gefüllt wird, können die acht Probenserver 4 gleichzeitig von ihren Ablassöffnungen durch bewegliche Trennplatten 15 mit der Probe nachbefüllt werden.
  • In 5 sind unter Verwendung von Führungen 22, die mit Gewinde versehene vordere Enden haben, die durch den Serververbindungsstab 21 miteinander verbundenen Server 4 mit dem Halter 2 so verbunden, dass sie in in dem Halter 2 gebildete Löcher für Probenserver eingepasst und auf den Halter gesetzt werden. Weiterhin wird zum zwingenden Bewirken einer Abdichtung mit den Abdichtungen 16, wie vorher im Zusammenhang mit 3 beschrieben, die Serververbindungsstange 21 mittels Federn 23 nach unten geschoben, wodurch die in die Nut eingepassten Probenserver 4 und auch die Abdichtungen 16 nach unten geschoben werden. Folglich kann die Ab dichtung bezüglich der in dem Mikrochip 1 vorgesehenen Mikrochipeinführungsabschnitte 14 zwingend bewirkt werden.
  • Wie in 5 gezeigt, können zum Betätigen von acht Probenservern 4 unter Verwendung eines Fluidzuführungssteuermechanismus 5, falls zuvor Nuten gebildet werden, um die Betätigung der Probenserver wie ein Rechen zu erlauben, mehrere Druckbeaufschlagungsvorrichtungen 15 und Ventile 18 gleichzeitig betätigt werden. Wenn es gewünscht ist, Proben in unterschiedlichen Mengen einzuführen, ist es möglich, durch Änderung der Durchmesser der Probenserver 4 die Zuführung eines Fluids zu dem Mikrokanälen 10 von den Mikrochipeinführungsabschnitten 14 beispielsweise in Mengen im Bereich von 1 bis 100 μL/min zu erzielen.
  • Die Reaktion wird in einer solchen Prozedur wie in 2 gezeigt durchgeführt. Das heißt, feine Festkörperteilchen 11 mit darauf getragenem Antikörper werden vorher in dem Mikrokanalreaktorabschnitt 13 platziert und die Mikrochipeinführungsabschnitte 14 werden mit allen Ventilen 18 abgedichtet. Das Ventil 18a des Probenservers 4a wird durch den Fluidzuführungssteuermechanismus 5 nach oben betätigt, was es erlaubt, dass der Probeneinführungsabschnitt 14a offen wird, danach wird die Trennplatte 15a durch Betätigen des Fluidzuführungssteuermechanismus 5 nach unten abwärts bewegt, was bewirkt, dass die in dem Probenserver 4a gespeicherte Probe von dem Probeneinführungsabschnitt 14a in den zugehörigen Mikrokanal 10 zugeführt wird, so dass ein in der Probe enthaltenes gewünschtes Antigen sich an den Antikörper bindet, der auf den feinen Festkörperteilchen 11 getragen wird. Als Nächstes werden die gleichen Vorgänge wie oben wiederholt, um die in dem Probenserver 4b gespeicherte Waschlösung von dem Probeneinführungsabschnitt 14b in den Mikrokanal 10 zuzuführen, wodurch in dem Mikrokanal 10 verbleibende unnötige Probe entfernt wird. Anschließend werden die Probenserver 4c und 4d auf die gleiche Weise betätigt und schließlich wird der markierte Antikörper durch den Probenserver 4e zugeführt, wodurch der an die feinen Festkörperteilchen 11 gebundene Antikörper und der markierte Antikörper miteinander reagieren. Durch Messen der Substanz, die von den feinen Festkörperteilchen getrennt wird, ist es möglich, die Konzentration eines spezifischen Antigens, das in der Probe enthalten ist, zu messen. Wo es zu diesem Zeitpunkt erforderlich ist, wird das Innere des Mikrokanals 10 durch den Drain 9 geleert, wodurch es möglich ist, zwischen den feinen Festkörperteilchen 11 enthaltene Luftblasen zu entfernen und einen aus solchen Luftblasen resultierenden Druckverlust zu verhindern.

Claims (10)

  1. Mikrofluidisches System (100) mit: einem Probenspeicher (4), der mehrere Proben speichert und Probenablaufabschnitte aufweist; einem mikrofluidischen Chip (1) zum Eingeben von Proben in einen Behandlungsabschnitt durch mehrere Probeneinführungsabschnitte (14), die mit den Probenablaufabschnitten in Verbindung stehen, und weiterhin durch einen Mikrokanal (10), der mit den Probeneinführungsabschnitten (14) in Verbindung steht, was es erlaubt, dass die Proben einer vorgegebenen Behandlung unterzogen werden; und einer Probenzuführung zum Zuführen der in dem Probenspeicher (4) gespeicherten Proben zu den Probeneinführungsabschnitten (14) durch die Probenablaufabschnitte, wobei die Probenzuführung Ventile (18) zum Öffnen und Schließen von Verbindungspfaden zwischen den Probenablaufabschnitten des Probenspeichers (4) und den Probeneinführungsabschnitten (14) des mikrofluidischen Chips (1) und Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15) umfasst, um die in dem Probenspeicher (4) gespeicherten Proben mit Druck zu beaufschlagen und sie in die Probeneinführungsabschnitte (14) in einem offenen Zustand der Ventile (18) hinauszuschieben.
  2. Mikrofluidisches System nach Anspruch 1, wobei die Ventile (18) so bereitgestellt sind, dass sie die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte (14) öffnen und schließen.
  3. Mikrofluidisches System nach Anspruch 2, wobei der Probenspeicher (4) zylindrische Körper einschließt, deren eine Enden offen und größer als die Probeneinführungsabschnitte (14) sind und deren entgegengesetzte Enden geschlossen sind, wobei die zylindrischen Körper so eingebaut sind, dass ihre einen Enden gegen den mikrofluidischen Chip (1) stoßen, was es deren Öffnungen erlaubt, die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte (14) zu bedecken, und die Ventile (18) sind innerhalb des Probenspeichers (4) positioniert, um die Öffnungen der Probeneinführungsabschnitte (14) zu öffnen und zu schließen, und sind so eingebaut, dass sie gegen die Oberfläche des mikrofluidischen Chips (1) stoßen.
  4. Mikrofluidisches System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin mit einem Fluidzuführungssteuermechanismus (3) mit einem Antriebsabschnitt (5a), wobei der Antriebsabschnitt (5a) eine Antriebsquelle der Ventile (18) und eine Antriebsquelle der Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15a, 15b) zusammen verwendet.
  5. Mikrofluidisches System nach Anspruch 4, wobei der Probenspeicher (4) zylindrische Körper einschließt, die an ihren beiden Seiten offen sind, die Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15a, 15b) Trennplatten (15a1, 15b1), die die einen Endseiten der zylindrischen Körper schließen und die beweglich angeordnet sind, und Betätigungselemente (15a2, 15b2) beinhalten, die sich von den Trennplatten (15a1, 15b1) zu dem Äußeren der einen Öffnungen der zylindrischen Körper erstrecken, die Ventile (18a, 18b) Ventilkörper (18a1, 18b1), die auf den anderen Öffnungsseiten der zylindrischen Körper angeordnet sind, und Betätigungselemente (18a2, 18b2) beinhalten, die sich von den Ventilkörpern (18a1, 18b1) zu dem Äußeren der anderen Öffnungen der zylindrischen Körper durch die Trennplatten (15a1, 15b1) erstrecken, und der Fluidzuführungssteuermechanismus (5) den Antriebsabschnitt (5a) beinhaltet, der die Betätigungselemente (15a2, 15b2) der Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15a, 15b) und die Betätigungselemente (18a2, 18b2) der Ventile (18a, 18b) abwechselnd aktiviert.
  6. Mikrofluidisches System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Drain (9) zum Speichern der durch den mikrofluidischen Chip (1) behandelten Proben an dem mikrofluidischen Chip (1) angebracht ist.
  7. Mikrofluidisches System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der mikrofluidische Chip (1) mehrere unabhängige Behandlungspfade beinhaltet, die jeweils aus den Probeneinführungsabschnitten, dem Mikrokanal (10) und dem Behandlungsabschnitt bestehen.
  8. Mikrofluidisches System nach Anspruch 7, wobei der mikrofluidische Chip (1) durch eine Vielzahl unabhängiger Reihen der Behandlungspfade gebildet wird und der Probenspeicher (4) unabhängig und entsprechend jeder der Reihen der Behandlungspfade gebildet wird, durch ein gemeinsames Verbindungselement gehalten wird und in dem mikrofluidischen Chip (1) entfernbar eingebaut ist.
  9. Behandlungsverfahren unter Verwendung eines mikrofluidischen Systems, mit folgenden Schritten: Einbau eines Probenspeichers (4), der mehrere Proben speichert, in einen mikrofluidischen Chip (1) in einem Zustand des Schließens von Kommunikationspfaden zwischen Probenablaufabschnitten für die Proben in dem Probenspeicher (4) und mehrere Probeneinführungsabschnitte (14) in dem mikrofluidischen Chip (1) mittels Ventilen (18); Öffnen des Ventils (18), das zwischen dem zugeordneten Probenablaufabschnitt in dem Probenspeicher (4) und dem zugeordneten Probeneinführungsabschnitt (14) in dem mikrofluidischen Chip (1) betroffen ist, was es erlaubt, dass der Probenablaufabschnitt und der Probeneinführungsabschnitt (14) miteinander kommunizieren, Druckbeaufschlagung einer Probe mittels Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15a, 15b), Zuführen der druckbeaufschlagten Probe von dem Probenablaufabschnitt zu dem Probeneinführungsabschnitt (14), einem Mikrokanal (10) und einem Behandlungsabschnitt in dieser Reihenfolge; Schließen des offenen Ventils (18), danach Öffnen des Ventils, das zwischen einem anderen zugeordneten Probenablaufabschnitt in dem Probenspeicher (4) und einem anderen zugeordneten Probeneinführungsabschnitt in dem mikrofluidischen Chip (1) betroffen ist, was es erlaubt, dass der Probenablaufabschnitt und der Probeneinführungsabschnitt (14) miteinander kommunizieren, Druckbeaufschlagung einer weiteren Probe durch Druckbeaufschlagungsvorrichtungen (15a, 15b), Zuführen der druckbeaufschlagten Probe von dem Probenablaufabschnitt zu dem Probeneinführungsabschnitt (14), dem Mikrokanal (10) und dem Behandlungsabschnitt in dieser Reihenfolge; und Erlauben, dass die Probe im Behandlungsabschnitt behandelt wird.
  10. Behandlungsverfahren unter Verwendung eines mikrofluidischen Systems nach Anspruch 9, wobei alle Ventile (18) in einen geschlossenen Zustand gebracht werden und ein durch den Probeneinführungsabschnitt (14), den Mikrokanal (10) und den Behandlungsabschnitt gebildeter Behandlungspfad von einer Ablaufseite des Behandlungsabschnitts geleert wird.
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