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DE602005000886T2 - Siphon mit Rücklaufverhinderer - Google Patents

Siphon mit Rücklaufverhinderer Download PDF

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DE602005000886T2
DE602005000886T2 DE602005000886T DE602005000886T DE602005000886T2 DE 602005000886 T2 DE602005000886 T2 DE 602005000886T2 DE 602005000886 T DE602005000886 T DE 602005000886T DE 602005000886 T DE602005000886 T DE 602005000886T DE 602005000886 T2 DE602005000886 T2 DE 602005000886T2
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DE
Germany
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water separator
valve
bell
riser
valve body
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602005000886T
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English (en)
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DE602005000886D1 (de
Inventor
Hans Lohmann
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Bluecher Metal AS
Original Assignee
Bluecher Metal AS
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Publication date
Application filed by Bluecher Metal AS filed Critical Bluecher Metal AS
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Application granted granted Critical
Publication of DE602005000886T2 publication Critical patent/DE602005000886T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E03F5/0401Gullies for use in roads or pavements
    • E03F5/0405Gullies for use in roads or pavements with an odour seal
    • E03F5/0406Gullies for use in roads or pavements with an odour seal the odour seal being easily accessible for cleaning
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
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    • E03C1/29Odour seals having housing containing dividing wall, e.g. tubular
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    • E03F2005/0417Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps with an odour seal in the form of a valve
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Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wasserabscheider (Siphon) mit Rücklaufsicherung, umfassend einen Trichter, welcher mit einem Steigrohr verbunden ist, eine das Steigrohr umschließende Glocke und ein zum Umschließen des Steigrohrs ausgebildetes Ventil, und welches zwischen einer geschlossenen Position, in der das Ventil den Durchfluss durch den Wasserabscheider blockiert, und einer geöffneten Position, in der das Ventil eine normale Auslauffunktion erlaubt, beweglich ist, wobei das Ventil Ventilsitze auf dem Steigrohr bzw. der Glocke und einen vorzugsweise ersetzbaren Ventilkörper umfasst.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Um zu verhindern, dass lästige Gerüche aus Auslaufsrohren in einen Raum dringen, wird ein Wasserabscheider verwendet, wobei das Wasser eine Barriere bildet, die verhindert, dass unangenehme Gerüche aus dem Auslaufsrohr austreten.
  • Der Wasserabscheider kann entweder ein integrierter Teil des Abflusses, ein Teil der Rohrinstallationen oder eine lose Einheit sein, die in den Abfluss/das Auslaufsrohr einsetzbar ist.
  • Ist der Wasserabscheider eine lose Einheit, so ist er typischerweise mit einem Trichter ausgestaltet, der mit einem Steigrohr und einer das Steigrohr umschließenden Glocke verbunden ist, so dass das Wasser nach unten durch den Trichter, in das Steigrohr und anschließend nach oben in den Zwischenraum zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke gelangen kann.
  • Da die Oberkante der Glocke über der Unterkante des Steigrohrs angeordnet ist, bleibt immer eine bestimmte Menge Wasser in dem Wasserabscheider.
  • Der Nachteil eines solchen Wasserabscheiders besteht darin, dass das Wasser im Wasserabscheider verdampfen kann und deshalb unangenehme Gerüche ungehindert aus dem Auslaufsrohr durch den Wasserabscheider nach oben dringen können.
  • Bei stark belasteten Abflusssystemen, bei denen es z.B. im Fall von Überflutungen oder starken Regenfällen zu einem Rücklauf von Wasser durch das Auslaufsrohr kommen kann, besteht das Risiko von Wasserschäden im Raum oder Hygieneproblemen, da das zurückströmende Abwasser Bakterien enthalten kann.
  • Um Probleme mit dem Rücklauf von Wasser aus dem Auslaufsrohr zu vermeiden, werden HWS-(Warmwasserzufuhr-)-Installationen mit einer Rücklaufsicherung ausgestattet, die nur ein Fließen von Wasser aus dem Abfluss heraus und nach unten in das Auslaufsrohr erlauben.
  • Der Nachteil einer solchen HWS-Installation besteht darin, dass sie die lästigen Gerüche nicht abhalten kann und daher sowohl ein Wasserabscheider, als auch eine HWS-Armatur mit Rücklaufsicherung installiert werden müssen, um Schutz sowohl vor lästigen Gerüchen, als auch vor Rücklauf zu erzielen, was bedeutet, dass sich die Kosten für die Anschaffung und Montage der HWS-Installationen erhöhen.
  • Um die obigen Probleme zu lösen, wird ein Wasserabscheider mit integrierter Rücklaufsicherung zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wird in der EP-B1-0 486 954 ein Wasserabscheider mit Rücklaufsicherung offenbart, wobei der Wasserabscheider einen mit einem Steigrohr verbundenen Trichter und eine das Steigrohr umschließende Glocke aufweist, so dass Wasser in der Glocke zurückgehalten werden kann und dadurch die aus dem Abfluss tretenden lästigen Gerüche abgesperrt werden.
  • Um einen Rücklauf zu verhindern, ist die Glocke mit dem Trichter/Steigrohr über eine Feder verbunden, welche die Glocke eingespannt hält, so dass die Oberkante der Glocke gegen eine Dichtung an der Unterseite des Trichters anliegt, weshalb Wasser aus dem Auslaufsrohr nicht durch den Wasserabscheider zurückgelangen kann.
  • Beim Einleiten von Wasser nach unten in den Trichter/das Steigrohr wird, einige Zeit bevor das Wasser den Trichter erreicht, das Gewicht des Wassers selbst so groß, dass es die Federkraft überwinden kann; dadurch wird die Glocke abgesenkt, und es entsteht ein Zwischenraum zwischen der Glocke und der Außenseite des Steigrohrs, durch den das Wasser abgelassen wird.
  • Bei dieser Ausführungsform des offenbarten Wasserabscheiders bestehen jedoch mehrere Nachteile, wie z.B.:
    • – Es wird eine Feder verwendet, die jedes Mal dann betätigt wird, wenn Wasser durch den Wasserabscheider geleitet wird, wodurch das Risiko entsteht, dass die Feder ermüdet und dementsprechend die Glocke nicht dicht gegen die Dichtung an der Unterseite des Trichters gedrückt wird. Wenn dies auftritt, kann der Wasserabscheider nur noch als Wasserabscheider funktionieren.
    • – Das Gewicht des Wassers selbst erzeugt nur eine kleine Öffnung zwischen der Oberkante der Glocke und der Dichtung an der Unterseite des Trichters, was dazu führt, dass der Wasserabscheider mit großem Durchmesser gestaltet werden muss, um einen Strömungsbereich zwischen der Oberkante der Glocke und der Dichtung an der Unterseite des Trichters zu erzielen, der groß genug für einen Wasserdurchfluss von wenigstens 0,8 l/s ist, was für die Zertifizierung eines Wasserabscheiders erforderlich ist.
    • – Aufgrund des großen Durchmessers des Wasserabscheiders und der beweglichen Glocke ist eine spezielle Montageverbindung mit großem Durchmesser und einer Abnahme der Maße zu dem Auslaufsrohr hin erforderlich.
    • – Es besteht das Risiko, dass Schmutz oder dergleichen in der Federverbindung haften bleibt und dadurch verhindert, dass die Glocke gegen die Dichtung an der Unterseite des Trichters gehalten wird.
    • – Der Wasserabscheider ist wegen der Feder und der beweglichen Glocke kompliziert in der Herstellung.
    • – Der Wasserabscheider kann nur durch einen Wasserabscheider desselben Herstellers ersetzt werden.
  • Mit einem Wasserabscheider mit Rücklaufsicherung wie in GB-A-2 134 940 beschrieben wird versucht, einige der obigen Nachteile zu überwinden. Dabei weist der Wasserabscheider in einer der offenbarten Ausführungsformen einen mit einem Steigrohr verbundenen Trichter, eine das Steigrohr umschließende Glocke und ein Ventil auf, das zum Umschließen des Steigrohrs ausgebildet ist und das zwischen einer geschlossenen Position, in der das Ventil den Durchfluss durch den Wasserabscheider sperrt, und einer offenen Position, in der das Ventil eine normale Ablassfunktion erlaubt, beweglich ist, und wobei das Ventil auf dem Steigrohr bzw. der Glocke angeordnete Ventilsitze und einen Ventilkörper aufweist.
  • Dieser Wasserabscheider hat jedoch andere Nachteile, z.B.:
    • – Der Ventilkörper ist ein flacher Körper, was dazu führt, dass ein Wasserdruck auf der Oberseite des Ventilkörpers eine ungünstige Biegung des Ventilkörpers hervorrufen und dadurch zu undichten Stellen entlang der Ventilsitze führen kann, so dass Luft oder Wasser aus dem Auslaufsrohr durch den Wasserabscheider zurückströmen können.
    • – Der Ventilkörper erstreckt sich über den Ventilsitz der Glocke hinaus, was dazu führt, dass durch einen plötzlichen Rücklauf von Flüssigkeit in dem Wasserabscheider oder einen Luftdruck der vorstehende Teil des Ventilkörpers erfasst und von den Ventilsitzen abgehoben wird, wodurch das Risiko besteht, dass Flüssigkeit oder Luft durch den Wasserabscheider nach unten gelangen.
  • Aufgrund der obigen Nachteile ist es wünschenswert, einen verbesserten Wasserabscheider ohne diese Nachteile herzustellen.
  • AUFGABE DER ERFINDUNG
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Wasserabscheider mit einem sicheren Rücklaufschutz aufzuzeigen, der technisch einfach zu fertigen ist, eine kompakte Form hat, leicht zu warten ist und außerdem leicht montierbar/ersetzbar ist.
  • Dies wird mit einem Wasserabscheider der im Oberbegriff zu Anspruch 1 beschriebenen Art erreicht, wobei der Ventilkörper mit konvexem/konkavem Querschnitt gestaltet ist.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Um einen Wasserabscheider mit integrierter Rücklaufsicherung herzustellen, ist der Wasserabscheider der vorliegenden Erfindung mit einem Trichter, der mit einem Steigrohr verbunden ist, und mit einer das Steigrohr umschließenden Glocke ausgestaltet, wodurch ein Wasserabscheider ausgebildet wird und wobei die Rücklaufsicherung des Wasserabscheiders dadurch bereitgestellt wird, dass der Wasserabscheider außerdem ein Ventil aufweist.
  • Die Strömung in dem Wasserabscheider erfolgt in der Weise, dass die Flüssigkeit in den Trichter hinunter, im Steigrohr nach unten und dann nach oben in den Zwischenraum zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke geleitet wird.
  • Um den Durchfluss durch den Wasserabscheider zu sperren, ist dieser mit einem Ventil versehen, das dazu ausgebildet ist, das Steigrohr zu umschließen, und das zwischen einer geschlossenen Position, in der das Ventil den Durchfluss durch den Wasserabscheider sperrt, und einer offenen Position, in der das Ventil eine normale Ablassfunktion erlaubt, beweglich ist.
  • Wenn kein Flüssigkeitsdurchfluss durch den Wasserabscheider erfolgt, befindet sich das Ventil in geschlossener Position, so dass der Wasserabscheider verschlossen ist und dadurch Geruchsbelästigung aus dem Auslaufsrohr verhindert wird, gleichgültig ob sich Wasser in dem Wasserabscheider befindet oder nicht.
  • Wenn Flüssigkeit nach unten in den Wasserabscheider geleitet wird, wird durch den von der Flüssigkeit verursachten Druck das Ventil betätigt, so dass es von einer geschlossenen Position in eine offene Position gebracht wird, wodurch eine normale Ablassfunktion ermöglicht wird, und die Flüssigkeit kann aus dem Zwischenraum zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke ausströmen.
  • Kommt es zu einem Rücklauf aus dem Auslaufsrohr, so betätigt die zurückströmende Flüssigkeit das Ventil, so dass es in der geschlossenen Position gehalten wird, und dadurch wird ein Rücklauf nach oben in den Abfluss/Raum verhindert.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Ventil Ventilsitze auf dem Steigrohr bzw. der Glocke sowie einen vorzugsweise ersetzbaren Ventilkörper auf, wobei es sich bei dem Ventilsitz auf dem Steigrohr um eine oder mehrere vollständig oder teilweise umschließende Vorsprünge mit vorzugsweise flacher Oberseite handeln kann, während der Ventilsitz auf der Glocke ein gebogenes Kantenteil sein kann.
  • Das Eigengewicht des Ventilkörpers und ein möglicher Luftdruck in dem Auslaufsrohr bewirken, dass der Ventilkörper auf den Ventilsitzen aufliegt, und bewirken so, dass das Ventil sich in geschlossener Position befindet.
  • Die Breite des Ventilkörpers ist so bemessen, dass seine Kantenteile auf dem Ventilkörper auf dem Steigrohr aufliegen bzw. auf dem Ventilsitz auf der Glocke aufliegen, so dass der Ventilkörper den gesamten Durchfluss in dem Wasserabscheider sperrt.
  • Wenn Flüssigkeit nach unten in den Wasserabscheider geleitet wird, schwimmt der Ventilkörper auf der Wasseroberfläche zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke. Auf diese Weise wird der Wasserabscheider aus einer geschlossenen Position in eine offene Position gebracht, so dass die Flüssigkeit aus dem Zwischenraum zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke ausströmen kann.
  • Kommt es zu einem Rücklauf aus dem Auslaufsrohr, so wird der Ventilkörper durch den von der zurückströmenden Flüssigkeit erzeugten Druck nach unten gegen die Ventilsitze gedrückt, so dass er in der geschlossenen Position gehalten wird und dadurch ein Rücklauf nach oben in den Raum verhindert wird.
  • Es ist wichtig, dass der Ventilkörper eine Breite aufweist, die auf den Abstand von den Ventilsitzen angepasst ist. Dies bedeutet, dass der Ventilkörper keine vorstehenden Teile aufweist, die über die Ventilsitze hinausreichen, wodurch bei Rücklauf das Risiko verringert wird, dass die Kantenteile des Ventilkörpers von Flüssigkeit erfasst werden und dadurch der Ventilkörper nach oben in eine offene Position gebracht wird.
  • Um sicherzustellen, dass der Wasserabscheider vollständig geschlossen wird, wenn der Ventilkörper auf den Ventilsitzen aufliegt, ist der Ventilkörper mit einem konvexen/konkaven Querschnitt ausgestaltet, so dass die Oberseite des Ventilkörpers konvex und die Unterseite konkav ist. Dies bedeutet, dass die Kantenteile des Ventilkörpers auf ihrem jeweiligen Ventilsitz aufliegen und nach oben über die Öffnung zwischen der Außenseite des Steigrohrs und der Glocke gekrümmt sind.
  • Durch den konvexen/konkaven Querschnitt des Ventilkörpers wird das Risiko verringert, dass es entlang der Ventilsitze zu undichten Stellen kommt, falls eine Druckkraft auf die Oberseite des Ventilkörpers ausgeübt wird. Diese Druckkraft kann durch Luft oder Wasser entstehen, die aus dem Auslaufsrohr zurückdringen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Ventilsitz auf dem Steigrohr gegenüber dem Ventilsitz auf der Glocke angeordnet. Dadurch liegt der Ventilsitz annähernd horizontal über der Öffnung zwischen dem Steigrohr und der Glocke, was vorteilhaft ist, weil der Ventilsitz dementsprechend dicht an den Ventilsitzen anliegen kann.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist der Ventilsitz auf dem Steigrohr höher angeordnet als der Ventilsitz auf der Glocke. Dies bedeutet, dass der Ventilkörper geneigt ist, so dass er von dem Steigrohr schräg nach unten und außen zu der Glocke hin verläuft, wodurch das Risiko verringert wird, dass ein Rücklauf die Kante des Ventilkörpers erfasst und den Ventilkörper von dem Ventilsitz auf der Glocke wegdrückt, so dass eine Öffnung und damit die Möglichkeit eines Durchflusses von Flüssigkeit in dem Wasserabscheider entsteht.
  • Um zu vermeiden, dass ein plötzlicher Rücklauf von Flüssigkeit in dem Wasserabscheider oder ein Luftdruck einen vorstehenden Teil des Ventilkörpers erfasst und ihn von den Ventilsitzen abhebt, wodurch das Risiko eines Durchdringen von Flüssigkeit oder Luft durch den Wasserabscheider erhöht wird, liegt der Ventilsitz in geschlossener Position mit einem inneren Lippenteil gegen den Ventilsitz des Steigrohrs und mit einem äußeren Lippenteil gegen den Ventilsitz der Glocke an.
  • Da der äußere Lippenteil gegen den Ventilsitz der Glocke anliegt, ist es nicht möglich, dass eine zurückströmende Flüssigkeit oder ein Luftdruck einen vorstehenden Teil des Ventilsitzes erfasst und ihn so von dem Ventilsitz abhebt.
  • Der innere und der äußere Lippenteil sind flexibler als der Rest des Ventilkörpers, was dazu führt, dass die Lippenteile dicht an den Ventilsitzen anliegen. Aufgrund der flexiblen Lippenteile weist der Ventilkörper höhere Toleranz hinsichtlich kleiner Fertigungsfehler und geringfügiger Schmutzansammlung auf den Ventilsitzen auf, und daher wird die Wirkung der Rücklaufsicherung im Fall von kleinen Fertigungsfehlern und von etwas Schmutz auf den Ventilsitzen nicht verringert.
  • Zur Gestaltung eines kompakten Wasserabscheiders sind der Ventilsitz und die Glocke mit einem vorstehenden Teil der Glocke verbunden, was dazu führt, dass der Durchflussbereich zwischen der Glocke und dem Steigrohr vergrößert wird, so dass es möglich ist, einen kompakten Wasserabscheider mit einem Flüssigkeitsdurchfluss von 0,8 l/s oder mehr herzustellen.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Ventilkörper aus einem polymeren Material hergestellt, wie z.B. einem Gummimaterial, beispielsweise Silikongummi, oder aus einem Kunststoff wie z.B. TPE-Kunststoff, wodurch der Ventilkörper annähernd weich ist, so dass die Kantenteile des Ventilkörpers dicht gegen die Ventilsitze anliegen.
  • Falls sehr aggressive Flüssigkeiten abgelassen werden, die das polymere Material angreifen, kann der Ventilkörper alternativ aus einem anderen Material gefertigt werden, z.B. aus Metall oder Keramik.
  • Ventilkörper aus Metall oder Keramik können mit Lippen aus einem polymeren Material versehen sein, so dass der Ventilkörper dicht nach unten gegen die Ventilsitze anliegt.
  • Um sicherzustellen, dass die Glocke mit dem Trichter/Steigrohr dauerhaft verbunden ist, wird die Glocke mit dem Steigrohr mit einer Anzahl Verbindungsstücke (Beschläge) verbunden, die vorzugsweise an dem Steigrohr befestigt und danach mit der Glocke verschraubt werden.
  • Infolge dieses Verfahrens zur Montage von Steigrohr und Glocke ist es einfach, den Abfluss zu warten/zu säubern oder den Ventilkörper auszuwechseln, wenn die Glocke zu lösen ist, wonach Steigrohr und Ventilkörper frei zugänglich sind.
  • Um eine luftdichte und wasserdichte Montage des Wasserabscheiders in einem Auslaufsrohr zu erzielen, ist der Trichter mit einer umlaufenden Dichtung versehen, die in einem oberen Kantenteil angeordnet ist. Diese Dichtung sorgt außerdem dafür, dass der Wasserabscheider während der Montage in einer gewünschten Position angeordnet wird, ohne dass er in das Auslaufsrohr fällt, während der Wasserabscheider befestigt wird.
  • Damit der Wasserabscheider in einem Auslaufsrohr befestigt werden kann, verfügt er über eine Befestigungseinheit, die mit dem Trichter verbunden ist. Diese Befestigungseinheit ist so angeordnet, dass sie von der Oberseite des Wasserabscheiders gehandhabt werden kann, so dass es möglich ist, entweder den Wasserabscheider in ein Auslaufsrohr hinunterzudrücken und ihn danach zu befestigen oder umgekehrt die Befestigungseinheit zu lockern und dadurch den Wasserabscheider freizugeben, so dass er zur Wartung bzw. Reinigung nach oben aus dem Auslaufsrohr entnommen werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Befestigungseinheit eine Spannanordnung mit einer Anzahl radialer Arme auf, die dazu ausgestaltet sind, mit einer Innenseite eines Auslaufsrohrs in Eingriff zu treten. Die Spannanordnung weist außerdem eine Bolzenschraube auf, welche die Spannanordnung über eine Schraubenaufnahme und ein Verbindungselement mit dem Trichterelement verbindet.
  • Bei diesem Verbindungselement kann es sich um eine Platte handeln, die eine Ausnehmung aufweist, welche zu der inneren Form des Trichters komplementär ist, so dass die Platte dicht an dem Trichter anliegt und daher leicht z.B. durch Punktschweißen oder dergleichen zu befestigen ist.
  • Alternativ kann die Schraubenaufnahme mit der Glocke verbunden sein und kann ein aufrecht angeordnetes Teil sein, das an einem unteren Ende innen am Boden der Glocke befestigt ist.
  • Wenn die Schraubenaufnahme mittig mit dem Trichter verbunden ist, haben die radialen Arme dieselbe Form und Länge. Die radialen Arme sind dazu ausgestaltet, mit einer Innenseite eines Auslaufsrohrs in Eingriff zu treten, so dass sie den Wasserabscheider in der gewünschten Position in dem Auslaufrohr halten.
  • Damit der Wasserabscheider in dem Auslaufrohr befestigt werden kann, sind die radialen Arme länger als der Abstand von der Mitte der Spannanordnung zu dem Anlagepunkt an der Innenseite des Auslaufsrohrs. Die radialen Arme haben deshalb in Bezug zu der Spannanordnung eine nach unten gekrümmte Form, wodurch die Befestigungseinheit zusammen mit dem Wasserabscheider nach unten geführt werden kann.
  • Die nach unten gekrümmte Form führt dazu, dass durch ein Herunterdrücken der Spannanordnung die radialen Arme nach unten gegen eine Oberkante des Trichters gedrückt werden, wodurch die Spitzenden nach außen gedrückt werden und daher über die Oberkante des Trichters hinausreichen und mit der Innenseite des Auslaufrohrs in der Weise in Eingriff treten, dass der Wasserabscheider fixiert wird.
  • Da das Herunterdrücken der Spannanordnung durch Einschrauben des Schraubbolzens nach unten in die Schraubenaufnahme erfolgt, ist es bei unrichtiger Positionierung der Spannanordnung nicht möglich, den Wasserabscheider in dem Auslaufrohr zu befestigen.
  • Um sicherzustellen, dass der Wasserabscheider an einer festen Position in dem Auslaufsrohr fixiert wird, sind die radialen Arme mit einer Anzahl Spitzenden ausgestaltet, die in die Innenseite des Auslaufrohres eintreten und dadurch eine Verschiebung des Wasserabscheiders z.B. durch einen starken Rücklauf verhindern.
  • Die Spitzenden können in verschiedenen Formen ausgestaltet sein, z.B. als mittiges Spitzende an jedem radialen Arm oder als zwei Spitzenden – eines an jeder Seitenkante des radialen Arms. Sind mehrere Spitzenden vorhanden, so können diese durch unterschiedliche Ausnehmungsformen voneinander getrennt werden, z.B. eine V-Ausnehmung oder eine konkave Ausnehmung.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Wasserabscheider aus Metall gefertigt, z.B. aus rostfreiem Stahl, der gegenüber Kunststoff den Vorteil hat, gegen aggressive Flüssigkeiten oder Ungeziefer wie beispielsweise Ratten, die sich durch den Wasserabscheider nagen, beständiger zu sein.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben, wobei
  • 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Wasserabscheider zeigt;
  • 2 eine detaillierte Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Ventils zeigt;
  • 3 eine angeschnittene/perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Wasserabscheiders zeigt und
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Wasserabscheiders zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • 1 und 3 zeigen einen Wasserabscheider 1, der einen Trichter 2 aufweist, welcher mit einem Steigrohr 3 und einer das Steigrohr 3 umschließenden Glocke 4 verbunden ist.
  • Der Wasserabscheider weist außerdem ein Ventil 5 auf, das einen Ventilsitz 6 auf einem Steigrohr 3 und einen Ventilsitz 7 auf einer Glocke 4 sowie einen Ventilkörper 8 aufweist.
  • Der Ventilkörper 8 ist hier in geschlossener Position dargestellt, wobei der Ventilkörper 8 nach unten gegen den Ventilsitz 6 und den Ventilsitz 7 anliegt, um den Durchfluss durch den Abfluss 1 abzusperren.
  • Die Glocke 4 ist über ein Verbindungsstück 9 mit dem Steigrohr 3 verbunden.
  • Der Ventilsitz 6 auf dem Steigrohr 3 ist hier in einer Anordnung in gleicher Höhe wie der Ventilsitz 7 auf der Glocke 4 dargestellt.
  • Der Trichter 2 ist mit einer umlaufenden Dichtung 10 versehen, wodurch der Wasserabscheider 1 in der Weise in einem Auslaufsrohr (nicht dargestellt) angeordnet werden kann, dass Wasser- und Luftdichtigkeit zwischen einer Oberseite des Wasserabscheiders 1 und einer Unterseite des Wasserabscheiders 1 bestehen.
  • Eine Befestigungseinheit 11 ist mit dem Trichter 2 verbunden und weist eine Spannanordnung 12 mit radialen Armen 13 auf.
  • Die Spannanordnung 12 ist über einen Schraubbolzen 14 mit einer Schraubenaufnahme 15 verbunden, die an einer Platte 16 befestigt ist, welche an dem Trichter 2 befestigt ist, so dass die Schraubenaufnahme 15 in der Mitte über dem Steigrohr 3 angeordnet ist.
  • Bei einer Bewegung des Schraubbolzens 14 nach unten in die Schraubenaufnahme 15 drückt die Spannanordnung 12 die radialen Arme 13 nach unten gegen eine Oberkante 2a des Trichters 2 und nach außen.
  • In 2 ist ein detaillierter Schnitt durch das Ventil 5 dargestellt, wobei zu sehen ist, dass der Ventilkörper 8 einen Querschnitt mit einer konvexen Oberseite 8a und einer konkaven Unterseite 8b aufweist, wobei die konkave Unterseite 8b in Lippenteilen 28a und 28b endet.
  • Die Lippenteile 28a liegen nach unten gegen einen Ventilsitz 7 an, und die Lippenteile 28b liegen gegen ein Ende 9a des Verbindungsstücks 9 an, das mit dem Steigrohr 3 verbunden ist. In einem Abschnitt des Ventils 5, in dem kein Verbindungsstück vorgesehen ist, liegen die Lippenteile 28b gegen den Ventilsitz (nicht dargestellt) an dem Steigrohr 3 an.
  • Der Ventilsitz 7 ist in einer Ausbildung mit einem Vorsprung 17 dargestellt, der sicherstellt, dass der Durchflussbereich zwischen der Glocke 4 und dem Steigrohr 3 größer wird, was einen besseren Durchfluss durch den Wasserabscheider 1 zur Folge hat und wodurch die Herstellung eines kompakteren Wasserabscheiders ermöglicht wird.
  • Das Verbindungsstück 9 ist mit einer Gewindeöffnung 18 versehen, die ein lösbares Verbinden des Steigrohrs 3 und der Glocke 4 mit Hilfe einer Schraube ermöglicht, die durch eine Öffnung 19 in der Glocke 4 und in die Gewindeöffnung 18 hineingeführt wird.
  • In 3 und 4 wird gezeigt, wie die radialen Arme 13 in einem Spitzende 13a enden, das dazu ausgestaltet ist, mit einer inneren Seite eines Auslaufsrohres (nicht dargestellt) in Eingriff zu treten.
  • In 4 wird gezeigt, wie ein in einem Auslaufsrohr (nicht dargestellt) angebrachter Wasserabscheider 1 aussieht.
  • Da die Länge der radialen Arme 13 größer ist als der Abstand von der Mitte einer Spannanordnung 12 nach außen zu der Innenseite (nicht dargestellt) eines Auslaufsrohrs (nicht dargestellt), weist die Spannanordnung 12 nach unten gerichtete radiale Arme 13 auf.
  • Dies bedeutet, dass durch ein Herunterdrücken der Spannanordnung 12 die radialen Arme 13 nach unten gegen die Oberkante 2a des Trichters 2 gedrückt werden, was dazu führt, dass die Spitzenden 13a nach außen gedrückt werden und dadurch über die Oberkante 2a des Trichters 2 hinausreichen.
  • Der Schraubbolzen 20 wird zum Befestigen der Glocke 4 an dem Verbindungsstück (nicht dargestellt) verwendet, das die Glocke 4 mit dem Steigrohr (nicht dargestellt) verbindet.

Claims (11)

  1. Wasserabscheider mit Rücklaufsicherung, umfassend einen Trichter (2), welcher mit einem Steigrohr (3), einer das Steigrohr (3) umschließenden Glocke (4) und einem zum Umschließen des Steigrohrs (3) ausgebildeten Ventil (5), und welcher von einer geschlossenen Position, in der das Ventil die Durchströmung durch den Wasserabscheider (1) blockiert, in eine geöffnete Position beweglich ist, in der das Ventil (5) eine normale Auslauffunktion erlaubt, wobei das Ventil (5) Ventilsitze (6, 7) auf dem Steigrohr (3) bzw. der Glocke (4) und einen vorzugsweise ersetzbaren Ventilkörper (8) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (8) mit einem konvexen/konkaven Querschnitt ausgebildet ist, so dass die Oberseite des Ventilkörpers konvex und die Unterseite konkav ist.
  2. Wasserabscheider (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (6) auf dem Steigrohr (3) gegenüber dem Ventilsitz (7) auf der Glocke (4) angebracht ist.
  3. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (6) auf dem Steigrohr (3) höher angebracht ist als der Ventilsitz (7) auf der Glocke (4).
  4. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (8) in geschlossener Position einen inneren Lippenteil (28b) aufweist, der am Ventilsitz (6) des Steigrohrs (3) anliegt, und einen äußeren Lippenteil (28a), der am Ventilsitz (7) der Glocke (4) anliegt.
  5. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (7) der Glocke (4) und die Glocke (4) mit einem ausragenden Teil (17) der Glocke verbunden sind.
  6. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (8) aus einem polymeren Material hergestellt ist.
  7. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke (4) durch eine Anzahl von Beschlägen (9) mit dem Steigrohr (3) verbunden ist.
  8. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (2) mit einer umlaufenden Dichtung (10) versehen ist, und dass der Auslauf (1) ferner eine mit dem Trichter (2) verbundene Befestigungseinheit (11) umfasst.
  9. Wasserabscheider (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (11) eine Spannanordnung (12) mit einer Vielzahl von radialen Armen (13) umfasst, die zum Eingreifen mit einer inneren Seite des Auslaufsrohrs ausgebildet sind.
  10. Wasserabscheider (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Arme (13) länger als der Abstand von der Mitte der Spannanordnung (12) zum Anlagepunkt an der inneren Seite des Auslaufsrohrs sind.
  11. Wasserabscheider (1) nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Arme (13) mit einer Anzahl von Spitzenden (13a) ausgebildet sind.
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