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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Platinen-Koaxialverbinder,
der zwei gedruckte Leiterplatten in verschiedenen elektronischen
Einrichtungen wie zum Beispiel einer Kommunikationseinrichtung oder
einem Computer elektrisch miteinander verbindet.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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In
verschiedenen elektronischen Einrichtungen wie z.B. einer Kommunikationseinrichtung
oder einem Computer wird zur Realisierung der Übertragung eines Hochfrequenzsignals
zwischen zwei gedruckten Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet sind, herkömmlicherweise ein
Verfahren eingesetzt, bei dem Koaxialverbinderbuchsen jeweils auf
den gedruckten Leiterplatten oberflächenmontiert werden und die
Buchsen durch ein Koaxial-Rangierkabel
einer vorbestimmten Länge mit
Koaxial-Verbindungssteckern vom L-Typ verbunden werden. Die Verbindungsstecker
sind an den beiden Enden angeordnet jeweils in die Koaxialverbinderbuchsen
einfügbar.
Dieses Verfahren hat jedoch Nachteile wie z.B. den, dass die Anzahl
der Teile groß ist,
dass Raum zur Unterbringung des Rangierkabels gelassen werden muss
und dass an den zwei Sätzen
von Koaxialverbinderpaaren Schritte zum Einpassen durchgeführt werden
müssen.
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Es
sind bereits Platinen-Koaxialverbinder vorgeschlagen worden, mit
denen zwei gedruckte Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel
zueinander angeordnet sind, ohne Rangierkabel elektrisch miteinander
zu verbinden sind. Die japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift
Nr. 6-314580 beispielsweise offenbart einen Koaxialverbinder, der aus
einem Einsteckverbinder und einem Aufnahmeverbinder besteht. Der
Einsteckverbinder wird durch Oberflächenmontage eines Kontaktes
eines Einsteckanschlusses, der pressend in ein Gehäuse eingeführt ist,
an einem Masseleiter einer Leiterplatte angebracht. Der Aufnahmeverbinder
dagegen wird durch Oberflächenmontage
eines Kontaktabschnittes eines Aufnahmeanschlusses, der pressend
in ein Gehäuse
eingeführt
ist, an einem Masseleiter einer weiteren Leiterplatte angebracht.
Die Verbinder werden zusammengefügt.
Eine leitende Schraube wird aus einem Schrauben-Einführloch der
einen Leiterplatte eingeführt,
durch einen mittleren Abschnitt des Koaxialverbinders geführt und
dann mit einem Schraubenloch der anderen Leiterplatte verschraubt, so
dass sie daran befestigt wird. Ein Kopfabschnitt der leitenden Schraube
steht in Druckkontakt mit einem Signalleiter der einen Leiterplatte,
und ein Außengewindeabschnitt
der leitenden Schraube steht in Kontakt mit einem Innengewindeabschnitt,
der mit einem Signalleiter der anderen Leiterplatte elektrisch kontinuierlich
ist, so dass die leitende Schraube, die als Mittelleiter dient,
die Signalleiter der Leiterplatten elektrisch miteinander verbindet.
Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-236227 offenbart
einen weiteren Koaxialverbinder, bestehend aus: einem Kontaktstift
vom Federtyp, der durch einen Isolationshalter gehalten wird und
in dem ein Kontaktanschluss in einem Basis-Endabschnitt mit einem
Signal-Schaltkreis einer Leiterplatte verbunden ist und ein Endabschnitt
des Kontaktstiftes in einem Spitzen-Endabschnitt elastisch mit einem
Signal-Schaltkreis einer anderen Leiterplatte in axialer Richtung des
Verbinders in Kontakt steht; und einem Federtyp-Kontaktstecker,
der durch einen Isolationshalter in der Weise gehalten wird, dass
er den Kontaktstift vom Federtyp umgibt, und bei dem ein Kontaktanschluss
in einem Basis-Endabschnitt mit einer Masseschaltung der einen Leiterplatte
verbunden und an ihr befestigt ist und ein Endabschnitt des Kontaktsteckers
in einem Spitzen-Endbereich elastisch mit einer Masseschaltung der
anderen Leiterplatte in axialer Richtung des Verbinders in Kontakt
steht. Die internationale Patentveröffentlichung Nr. 2001-518231 offenbart
einen Koaxialverbinder mit einem ersten Verbinder und einem zweiten
Verbinder. Der erste Verbinder hat einen inneren Kontakt, in dem
das Spitzen-Ende direkt gegen einen inneren Leiterzug einer anderen
Leiterplatte in axialer Richtung des Verbinders anstößt und der
in axialer Richtung elastisch beweglich ist. Der zweite Verbinder
weist einen Außenleiter
auf, der auf einem äußeren Leiterzug
der anderen Leiterplatte oberflächenmontiert
und befestigt ist, um mit einem äußeren Verbinder
des ersten Verbinders zusammenfügend
verbunden zu werden.
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Ein
weiterer Koaxialverbinder entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch
1 wird in der US-Patenanmeldung
Nr. 2004/0102061 A1 offenbart und weist einen Aufnahme- und einen
Einsteckverbinder auf. Die Verbindung wird durch eine Metallhülse erzeugt,
die mit einem entsprechenden Einsteckverbinderstift unter Verwendung
eines U-förmigen
Kontaktes in Kontakt steht, mit einer gegabelten Spitze und vertikal
angeordnet. Die gegabelte Spitze tritt mit dem entsprechenden Einsteckverbinderstift
in Zweipunkt-Kontakt.
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Außerdem ist
aus der US-Patentanmeldung Nr. 2003/0129858 A1 ein Miniatur-Koaxialverbinder bekannt,
der einen Buchsen- und einen Steckerteil aufweist. Durch ein vorspringendes
Ende am inneren Teil des Steckers, das mit einem Einsteck-Anschluss in
Eingriff tritt, der sich von dem Isolator und dem Verbinderkörper nach
außen
erstreckt, wird eine Zweipunkt-Verbindung erzeugt.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Bei
den herkömmlichen
Platinen-Koaxialverbindern steht der Mittelleiter (die leitende
Schraube, der Kontaktstift, der innere Kontakt) mit dem Gegenkontaktabschnitt
in axialer Richtung des Verbinders in Kontakt, und zwar nur an einer
Fläche
oder einem Punkt. Daher ist der zulässige Bereich von Streuungen
des relativen Abstandes der beiden gedruckten Leiterplatten und
der relativen Position entlang der Platinenflächen klein und hohe Genauigkeit
der Befestigungsposition erforderlich. Auch wenn der relative Abstand
und die relative Position innerhalb des zulässigen Bereiches liegen, kommt
es durch Vibrationen, die Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen
leicht zu unvermittelter Trennung, und es besteht das Problem, dass
die Kontaktzuverlässigkeit des
Mittelleiters hinsichtlich des Gegenkontaktabschnittes gering ist.
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Angesichts
der oben erläuterten
Umstände ist
die Erfindung gemacht worden. Es ist eine Aufgabe der Erfindung,
einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu
stellen, bei dem der zulässige
Bereich von Streuungen des relativen Abstandes zweier gedruckter
Leiterplatten und der relativen Position entlang der Platinenflächen groß ist, der
relative Abstand und die relative Position toleriert werden, so
dass unvermittelte Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen
eines Sturzes oder dergleichen nicht auftritt und die Kontaktzuverlässigkeit
eines Mittelleiters und eines Gegenkontaktabschnittes ausgezeichnet
ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch einen Platinen-Koaxialverbinder
gemäß Anspruch
1 gelöst. Der
erfindungsgemäße Platinen-Koaxialverbinder
ist ein Platinen-Koaxialverbinder, der durch ein Koaxialverbinderpaar
ausgestaltet ist, das aus Folgendem besteht: einer Koaxialverbinderbuchse,
die auf einer gedruckten Leiterplatte oberflächenmontierbar ist; und einem
Koaxial-Verbindungsstecker,
der auf einer anderen gedruckten Leiterplatte oberflächenmontierbar
ist, wobei die Koaxialverbinderbuchse und der Koaxial-Verbindungsstecker
zusammenfügbar
sind und ein Kontaktabschnitt in einem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt
eines isolierenden Steckerkörpers
ausgebildet ist, in den ein stiftartiger Buchsenmittelleiter einsetzbar
ist, und der Kontaktabschnitt Folgendes aufweist: einen ortsfesten
Kontaktstückabschnitt,
der von einem Lötverbindungsabschnitt
eines Stecker-Innenleiters rechtwinklig fortgebogen ist, so dass
er sich in axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und bewegliche
Kontaktstückabschnitte,
die mit dem ortsfesten Kontakstückabschnitt
kontinuierlich sind, die in einer Umfangsrichtung des Verbinders
nebeneinander angeordnet sind und die sich in axialer Richtung des
Verbinders erstrecken, und wenn der Buchsenmittelleiter in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt
eingeführt
wird, werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte in einer Richtung senkrecht
zu der axialen Richtung des Verbinders elastisch versetzt, so dass
sie elastisch mit einer Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem
ortsfesten Kontaktstückabschnitt.
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In
dem auf diese Weise ausgestalteten Platinen-Koaxialverbinder führt der
Einfügekontakt
zwischen einem Buchsen-Außenumfangsleiter
und einem Stecker-Außenleiter
dazu, dass Massestrukturen der gedruckten Leiterplatten elektrisch
miteinander verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter
und dem Stecker-Innenleiter führt
dazu, dass die Signalstrukturen der gedruckten Leiterplatten elektrisch
miteinander verbunden werden, wobei eine Signalleitung, die zum Übertragen
eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen erforderlich ist, und
eine Abschirmleitung, die den Außenumfang der Signalleitung
abdeckt, annähernd
koaxial ausgebildet sind, um das Übertragen eines Hochfrequenzsignals
oder dergleichen zwischen den zwei gedruckten Leiterplatten zu realisieren.
In dem Kontaktabschnitt des Stecker-Innenleiters werden die beweglichen
Kontaktstückabschnitte
in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders (der
axialen Richtung des stiftartigen Buchsenmittelleiters) elastisch
versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem
ortsfesten Kontaktstückabschnitt;
d.h. der Buchsenmittelleiter steht mit dem Stecker-Innenleiter in
Mehrpunkt-Kontakt in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung
des Verbinders. Daher können
die zulässigen
Bereiche hinsichtlich der Abweichung in der Einführtiefe des Buchsenmittelleiters
aufgrund einer Variation des relativen Abstandes zwischen den beiden
gedruckten Leiterplatten und die Streuung der Anbringungshöhen des
Koaxialverbinderpaars vergrößert werden.
Außerdem
kann auch der zulässige Bereich
hinsichtlich der Achsabweichung (Außermittigkeit) der Koaxialverbinderbuchse
und des Koaxial-Verbindungssteckers vergrößert werden, die durch Streuung
der relativen Positionen der beiden gedruckten Leiterplatten in
der Richtung entlang der Platinenfläche verursacht wird, erhöht werden.
Außerdem
kommt es innerhalb der zulässigen
Bereiche kaum zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen,
den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen, und solche Streuungen
können
zugelassen werden, ohne dass die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters
und des Stecker-Innenleiters verringert würde.
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In
dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder
ist vorzugsweise jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte zu einer L-artigen
Form ausgebildet, und zwar durch: ein kontinuierliches Stück, das
in einem spitzen Winkel von einer entsprechenden der beiden Seitenkanten
des ortsfesten Kontaktstückabschnittes
fortgebogen ist, so dass es sich in eine Richtung senkrecht zu der
axialen Richtung des Verbinders erstreckt; und ein Kontaktstück, das
sich von dem kontinuierlichen Stück
in axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und der Kontaktabschnitt wird
durch den ortsfesten Kontaktstückabsschnitt und
die beweglichen Kontaktstückabschnitte
zu einer dreieckigen Form, in axialer Richtung des Verbinders gesehen,
ausgebildet.
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Gemäß der Ausgestaltung
kann der Buchsenmittelleiter auf ausgeglichene Weise von den drei Kontaktstücken des
Stecker-Innenleiter-Kontaktabschnittes umgeben sein, und die Kontaktstücke können stabil
in Kontakt gebracht werden. Daher kann die Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters verbessert
werden.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder
ist vorzugsweise eine innere Kante eines Spitzen-Endabschnittes
von jedem der beweglichen Kontaktstückabschnitte abgeschrägt, so dass eine
Führungsfläche zum
Einführen
des Buchsenmittelleiters in den Spitzen-Endabschnitt des beweglichen
Kontaktstückabschnittes
gebildet wird.
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Gemäß der Ausgestaltung
kann jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte über einen
Bereich von dem Basisende zu dem Spitzen-Ende zu einer flachen Form
ausgebildet werden, und daher kann verhindert werden, dass der bewegliche
Kontaktstückabschnitt
durch Hebelwirkung plastisch verformt wird, wenn der Buchsenmittelleiter
eingeführt wird.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Platinenverbinder
ist vorzugsweise eine Form des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes im Wesentlichen
identisch mit einer äußeren Form
des Kontaktabschnittes nach elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter eingeführt wird.
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Gemäß der Ausgestaltung
hat eine Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes eine
Form entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte nach elastischer
Versetzung. Daher kann verhindert werden, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte
durch Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter
eingeführt
wird.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder
ist vorzugsweise ein zylindrischer Kontaktabschnitt eines Stecker-Außenleiters,
der mit einem Buchsen-Außenumfangsleiter
in Kontakt zu bringen ist, mit mehreren Schlitzen versehen, so dass
er in mehrere Kontaktstückabschnitte
aufgeteilt wird, die in radialer Richtung des Verbinders elastisch versetzbar sind,
und der Kontaktabschnitt hinsichtlich des Buchsen-Außenumfangsleiters
ist auf einer inneren Fläche
einer Spitzen-Endseite von jedes der Kontaktstückabschnitte ausgebildet, wobei
der Kontaktabschnitt nach innen vorsteht.
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Gemäß der Ausführungsform
sind die Kontaktabschnitte, die mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter
in Kontakt zu bringen sind, auf der inneren Fläche des Stecker-Außenleiters
ausgebildet. Daher kann der Außendurchmesser
des Buchsen-Außenumfangsleiters
verringert werden, so dass die gesamte Koaxialverbinderbuchse miniaturisiert
werden kann.
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In
dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder
steht vorzugsweise ein Spitzen-Ende des Steckerkörpers von einem Spitzen-Ende
des Stecker-Außenleiters
vor.
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Gemäß der Ausgestaltung
können,
wenn die Achsabweichung innerhalb der Führung des Einführlochs
liegt, die Koaxialverbinderbuchse und der Koaxial-Verbindungsstecker
zusammengefügt
werden, während
der Buchsenmittelleiter zur Mitte geführt wird. Überschreitet dagegen die Achsabweichung
die Führung
des Einführlochs,
so gerät
das Spitzen-Ende des Steckerkörpers,
das von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters vorsteht, mit dem
Buchsenmittelleiter oder dem Buchsen-Außenumfangsleiter zusammen,
und somit besteht keine Möglichkeit, dass
die Kontaktstückabschnitte
des Stecker-Außenleiters
gebogen oder verformt werden. Es kann verhindert werden, dass die
Federfunktion der einzelnen Kontaktstückabschnitte beeinträchtigt oder
aufgehoben wird, und eine ausgezeichnete Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsen-Außenumfangsleiters
hinsichtlich des Stecker-Außenleiters
kann erzielt werden.
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Wie
aus der obigen Beschreibung hervorgeht, wird die Übertragung
eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen zwei gedruckten
Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind, ohne Verwendung eines Rangierkabels durch ein Paar Koaxialverbinder
aus einer Koaxialverbinderbuchse und einem Koaxial-Verbindungsstecker
realisiert, die zusammenfügbar
sind.
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Außerdem steht
der Buchsenmittelleiter in Mehrpunkt-Kontakt mit dem Kontaktabschnitt
des Stecker-Innenleiters, wobei es sich um einen Gegenverbindungsabschnitt
handelt, in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des
Verbinders. Daher ist es möglich,
einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu
stellen, bei dem der zulässige
Bereich für
Streuungen des relativen Abstandes zweier gedruckter Leiterplatten
und der relativen Position entlang der Platinenflächen groß gestaltet
ist, der relative Abstand und die relative Position toleriert werden,
so dass es nicht zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen,
den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen kommt, und die Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters ausgezeichnet ist.
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Des
Weiteren kann verhindert werden, dass der bewegliche Kontaktstückabschnitt
durch Hebelwirkung plastisch verformt wird, wenn der Buchsenmittelleiter
eingeführt
wird. Daher ist es möglich,
einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu
stellen, bei dem die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters
und des Stecker-Innenleiters ausgezeichnet ist und der praktischer
ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Seiten-Längsschnitt,
der einen Platinen-Verbindungszustand unter Verwendung eines Platinen-Koaxialverbinders
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung darstellt;
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2 ist
ein perspektivischer Längsschnitt des
Platinen-Koaxialverbinders;
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3 ist
ein perspektivischer Querschnitt des Platinen-Koaxialverbinders;
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4 ist
eine vergrößerte Querschnitts-Teilansicht
in Draufsicht, die einen Kontaktzustand zwischen einem Buchsenmittelleiter
und einem Stecker-Innenleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt;
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5 ist
eine perspektivische Außenansicht des
Platinen-Koaxialverbinders;
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6 ist
eine perspektivische Außenansicht einer
Koaxialverbinderbuchse des Platinen-Koaxialverbinders;
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7 ist eine Zeichnung, welche die Koaxialverbinderbuchse
des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Unteransicht,
(b) eine Hinteransicht, (c) eine Draufsicht, (d) eine angeschnittene
Ansicht entlang der Linie A-A aus der Draufsicht und (e) eine Seitenansicht;
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8 ist eine Zeichnung, die den Buchsenmittelleiter
des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Vorderansicht,
(b) eine Unteransicht und (c) eine Seitenansicht;
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9 ist eine Zeichnung, die einen Buchsen-Außenumfangsleiter
des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Draufsicht,
(b) eine halbangeschnittene Hinteransicht und (c) eine Unteransicht;
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10 ist
eine perspektivische Außenansicht
eines Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;
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11 ist
eine Vorderansicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;
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12 ist
eine Seitenansicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;
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13 ist
eine Draufsicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;
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14 ist eine Zeichnung, die einen Steckerkörper des
Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht,
(b) eine Unteransicht, (c) eine angeschnittene Ansicht entlang der
Linie A-A aus der
Unteransicht und (d) eine Hinteransicht;
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15 ist eine Zeichnung, die einen Stecker-Innenleiter
des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht,
(b) eine Draufsicht und (c) eine angeschnittene Ansicht entlang
der Linie A-A aus der Draufsicht;
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16 ist eine Zeichnung, die einen Stecker-Außenleiter
des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Unteransicht,
(b) eine Seitenansicht, (c) eine Draufsicht, (d) eine angeschnittene Ansicht
entlang der Linie A-A aus der Draufsicht und (e) eine angeschnittene
Ansicht entlang der Linie B-B der Seitenansicht;
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17 ist eine Zeichnung, die einen abgewandelten
Aufbau des Stecker-Innenleiters darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht,
(b) eine Draufsicht und (c) eine vergrößerte, angeschnittene Teilansicht eines
Spitzen-Enden-Führungsflächenabschnittes;
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18 ist
eine Zeichnung, die einen abgewandelten Aufbau des Steckerkörpers darstellt;
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19 ist
eine vergrößerte Unteransicht
eines Innenleiter-Unterbringungsabschnittes in einem Zustand, in
dem der Stecker-Innenleiter aus 17 an
dem Steckerkörper
aus 18 installiert ist; und
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20 ist
eine vergrößerte Unteransicht
des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes in einem Zustand, in dem
der Buchsenmittelleiter aus 19 eingesetzt
ist.
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- 1
- Koaxialverbinder
- 2,
3
- gedruckte
Leiterplatte
- 4
- Koaxialverbinderbuchse
- 5
- Koaxial-Verbindungsstecker
- 7
- Buchsenmittelleiter
- 8
- Buchsen-Außenumfangsleiter
- 9,
9'
- Steckerkörper
- 10,
10'
- Stecker-Innenleiter
- 10a
- Lötverbindungsabschnitt
- 10b
- ortsfester
Kontaktstückabschnitt
- 10c
- beweglicher
Kontaktstückabschnitt
- 10d
- kontinuierliches
Stück
- 10e
- Kontaktstück
- 11
- Stecker-Außenleiter
- 12,
12'
- Innenleiter-Unterbringungsabschnitt
- 13
- Einführloch
- 17
- Kontaktabschnitt
- 19,
19'
- Führungsfläche
- 21
- Schlitz
- 22
- Kontaktstückabschnitt
- 23
- Kontaktabschnitt
-
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
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Nachfolgend
wird eine Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 16 beschrieben.
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Wie
in 1 dargestellt, wird ein Platinen-Koaxialverbinder
(nachfolgend als "Koaxialverbinder" bezeichnet) 1 der
Ausführungsform
zum elektrischen Verbinden zweier gedruckter Leiterplatten (nachfolgend
als "Platinen" bezeichnet) 2, 3 miteinander
verwendet, die durch einen vorgegebenen Zwischenraum getrennt sind
und im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Wie auch
in 2 und 5 dargestellt, ist der Koaxialverbinder durch
ein Paar Koaxialverbinder ausgestaltet, die zusammenfügbar und
voneinander trennbar sind; d.h. einer Koaxialverbinderbuchse (nachfolgend
als "Buchse" bezeichnet) 4,
die auf der einen Platine 2 oberflächenmontierbar ist, und einem
Koaxial-Verbindungsstecker (nachfolgend als "Stecker" bezeichnet) 5, der auf der
anderen Platine 3 oberflächenmontierbar ist.
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Wie
in 6 und 7 dargestellt,
ist die Buchse 4 ausgestaltet durch integrale Befestigung
eines Buchsenmittelleiters 7, dargestellt in 8, und eines Buchsen-Außenumfangsleiters 8,
dargestellt in 9, an einem Buchsenkörper 6,
der im Hinterspritzverfahren aus einem isolierenden Material wie z.B.
einem Kunstharz gefertigt wird und im Wesentliche rechteckige, parallelepipedische
Form hat. Der Buchsenkörper 6 ist
zu einer rechteckigen, plattenartigen Form ausgebildet. Der Buchsenmittelleiter 7, der
durch Tiefziehen eines dünnen
Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt wird, zu
einer stiftartigen Form ausgebildet wird, steht rechtwinklig von
einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt der oberen Fläche des
Buchsenkörpers 6 ab. Der
Buchsen-Außenumfangsleiter 8,
der durch Biegen eines dünnen
Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt wird, zu
einer zylindrischen Form ausgebildet wird, steht rechtwinklig von
der oberen Fläche
des Buchsenkörpers 6 konzentrisch zu
dem Buchsenmittelleiter 7 ab. Lötverbindungsabschnitte 7a, 8a,
die sich entlang der unteren Fläche des
Buchsenkörpers 6 erstrecken,
sind jeweils integral mit Basis-Endabschnitten des Buchsenmittelleiters 7 und
des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 ausgebildet.
Die unteren Flächen
der Lötverbindungsabschnitte 7a, 8a liegen
bündig
von der unteren Fläche des
Buchsenkörpers 6 frei,
und die Buchse 4 ist als Oberflächenmontageteil ausgebildet.
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Wie
in 1 dargestellt, wird die so ausgestaltete Buchse 4 auf
der einen Platine 2 oberflächenmontiert, so dass sie an
dieser befestigt ist. Infolgedessen ist von den Lötverbindungsabschnitten 7a, 8a,
die von der unteren Seite des Buchsenkörpers 6 freiliegen,
der Lötverbindungsabschnitt 7a des
Buchsenmittelleiters 7 durch Löten mit einer Hochfrequenzsignalstruktur
(nicht dargestellt) der Platine 2 verbunden, so dass er
elektrisch damit verbunden ist, und die mehreren Lötverbindungsabschnitte 8a des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 sind
durch Löten mit
einen Massestruktur (nicht dargestellt) der Platine 2 verbunden,
so dass sie elektrisch damit verbunden sind.
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Wie
in 10 bis 13 dargestellt,
ist der Stecker 5 ausgestaltet durch einen Steckerkörper 9, einen
Stecker-Innenleiter 10 und einen Stecker-Außenleiter 11.
Wie in 14 dargestellt, ist der Steckerkörper 9 zu
einer abgestuften zylindrischen Form ausgebildet und weist einen
unteren zylindrischen Abschnitt 9a mit großem Durchmesser,
einen oberen zylindrischen Abschnitt 9b mit kleinem Durchmesser und
eine Stufenfläche 9c zwischen
den zylindrischen Abschnitten auf. Ein Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12,
der eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsform aufweist,
ist in einem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 ausgebildet.
Der Innenleiter-Unterbringungsabschnitt
erstreckt sich von einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der
unteren Fläche
(der Unterfläche
des Steckerkörpers 9) des
unteren zylindrischen Abschnittes 9a entlang der Achse
des Steckerkörpers 9 zu
einem Nahbereich des Spitzen-Endes des oberen zylindrischen Abschnittes 9b.
Eine kreisförmiges
Einführloch 13,
das ein Einführen
des Buchsenmittelleiters 7 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 ermöglicht,
ist in einem zentralen Abschnitt einer Spitzen-Endfläche (der
Spitzen-Endfläche
des Steckerkörpers 9)
des oberen zylindrischen Abschnittes 9b geöffnet. Eine Nut 14,
die sich rechtwinklig von der Öffnung
des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 verlängert, so
dass sie bis zur äußeren Kante
reicht, ist in der unteren Fläche
des unteren zylindrischen Abschnittes 9a ausgebildet. Ein
Paar rechter und linker Vorsprungwände 12a sind an einem
oberen Abschnitt der Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 einander
entgegengesetzt angeordnet. Das Einführloch 13 ist als
Kegelloch ausgebildet, wobei der Lochdurchmesser sich von der Spitzen-Endfläche des
oberen zylindrischen Abschnittes 9b in der Einführrichtung
des Buchsenmittelleiters 7 graduell verringert, und ist
in der oberen Fläche
des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 mit einem Öffnungsdurchmesser
geöffnet,
der etwas größer ist
als der Außendurchmesser
des Buchsenmittelleiters 7, so dass eine Wandfläche des
Einführlochs 13,
deren Form einem umgedrehten Kegel ähnelt, als Führungsfläche 13a zum
Einführen
des Buchsenmittelleiters 7 dient. Mehrere obere Eingriffsvorsprünge 15 stehen
in annähernd
regelmäßigen Intervallen
in der Umfangsrichtung von einer oberen Außenumfangsfläche des
unteren zylindrischen Abschnittes 9a vor. Mehrere untere
Eingriffsvorsprünge 16 stehen
von einer Außenumfangsfläche am unteren
Ende des unteren zylindrischen Abschnittes 9a in Umfangspositionen
vor, die sich von denen der oberen Eingriffsvorsprünge 15 unterscheiden.
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Wie
in 15 dargestellt, ist der Stecker-Innenleiter 10 durch
Biegen eines dünnen
Metallblechs ausgebildet, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt
ist, und weist Folgendes auf einen Lötverbindungsabschnitt 10a,
der sich entlang der unteren Fläche
des unteren zylindrischen Abschnittes 9a erstreckt; einen
ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b, der
rechtwinklig von dem Lötverbindungsabschnitt 10a entlang
der Längsrichtung
fortgebogen ist, so dass er sich in der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt;
und bewegliche Kontaktstückabschnitte 10c,
die zu dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b kontinuierlich
sind, die in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander
angeordnet sind und die sich in der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstrecken.
Die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind
mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in
einem vorstehenden Zustand in der Weise kontinuierlich, dass sie
in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 elastisch
versetzbar sind. Der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b und
die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c,
die in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander
angeordnet sind, bilden einen Kontaktabschnitt 17 aus,
der hinsichtlich der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 eine Mehrpunkt-Kontaktstruktur aufweist. Insbesondere
sind die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu
einer L-artigen Form ausgebildet und bilden ein Paar rechter und
linker Abschnitte. Jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c weist Folgendes
auf ein kontinuierliches Stück 10d,
das von einer der beiden Seitenkanten bzw. von der rechten oder
der linken Seitenkante des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b in
Breitenrichtung fortgebogen ist, so dass es sich in eine Richtung
senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt; und
ein Kontaktstück 10e,
das sich von einem Spitzen-Endbereich des kontinuierlichen Stückes 10d in die
axiale Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt. Die
beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind
jeweils an den lateralen Seiten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b angeordnet
und mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in
einem vorspringenden Zustand kontinuierlich, so dass sie in einer Richtung
senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 elastisch
versetzbar sind. Der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b und
die Kontaktstücke 10e der
beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, die
in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander
angeordnet sind, bilden den Kontaktabschnitt 17 aus, der
hinsichtlich der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 eine Mehrpunkt-Kontaktstruktur aufweist.
Der Biegewinkel jedes der kontinuierlichen Stücke 10d (die Richtung,
in der die jeweiligen beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c kontinuierlich
sind) ist auf einen spitzen Winkel eingestellt, so dass sich der
relative Abstand der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c von
dem Basisendabschnitt (dem kontinuierlichen Stück 10d) zu dem Spitzen-Endabschnitt
(dem Kontaktstück 10e)
graduell verringert. Der Kontaktabschnitt 17 wird durch
den einen ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b und
die Kontaktstücke 10e der
beiden beweglichen Kontakstückabschnitte 10c zu
einer Dreiecksform, gesehen in axialer Richtung des Steckerkörpers 9,
ausgebildet. Ein T-förmiger
Kontaktabschnitt 18, der in den Kontaktabschnitt 17 vorsteht,
ist an einem oberen Abschnitt des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b ausgebildet.
Die Spitzen-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind
trichterartig gebogen, so dass sie eine Führungsfläche 19 zum Einführen des
Buchsenmittelleiters 7 ausbilden.
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Wie
in 16 dargestellt, ist der Stecker-Außenleiter 11 durch
Biegen eines dünnen
Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt ist, zu
einer zylindrischen Form ausgebildet. Ein Paar rechter und linker
Lötverbindungsabschnitte 11a,
die relativ breit sind, sind integral auf dem zylindrischen Stecker-Außenleiter 11 ausgebildet.
Die Lötverbindungsabschnitte 11a verlängern sich
jeweils aus zwei symmetrischen Positionen des unteren Endes nach
unten und dann rechtwinklig nach außen. Ein Abschnitt mit verringertem
Durchmesser 20 ist in der Nähe des Spitzen-Endes des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet,
und mehrere Schlitze 21 sind in annähernd regelmäßigen Intervallen
in der Umfangsrichtung in dem Spitzen-Endabschnitt des Stecker-Außenleiters 11 angeordnet.
Die Schlitze 21 bilden oder unterteilen den Spitzen-Endbereich
des Stecker-Außenleiters 11 in
mehrere Kontaktstückabschnitte 22,
die in radialer Richtung elastisch verformbar sind. Ein Kontaktabschnitt 23,
der nach innen vorsteht und der mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in
Kontakt zu bringen ist, ist an der Spitzen-End-Innenfläche jedes
der Kontaktstückabschnitte 22 ausgebildet.
Eingriffslöcher 24,
in welche die oberen Eingriffsvorsprünge 15 des Steckerkörpers 9 einfügbar sind,
sind in dem Stecker-Außenleiter 11 in
annähernd
regelmäßigen Intervallen
in der Umfangsrichtung geöffnet.
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Der
ortsfeste Kontaktstückabschnitt 106 und die
beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c des Stecker-Innenleiters 10 werden
von der unteren Seite des Steckerkörpers 9 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt, der
in dem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 ausgebildet
ist, der Spitzen-Endabschnitt des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b wird
pressend zwischen das Paar rechter und linker Vorsprungwände 12a eingeführt, das
in dem oberen Abschnitt des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 ausgebildet
ist, und der Lötverbindungsabschnitt 10a des
Stecker-Innenleiters 10 wird in die Nut 14 eingefügt, die
in der unteren Fläche des
Steckerkörpers 9 ausgebildet
ist, wodurch der Stecker-Innenleiter 10 integral an dem
Steckerkörper 9 installiert
wird, in einem Zustand, in dem der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b sich
entlang der hinteren Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 erstreckt
und der Lötverbindungsabschnitt 10a sich
entlang der unteren Fläche
des Steckerkörpers 9 erstreckt.
Infolgedessen liegt die untere Seite des Lötverbindungsabschnittes 10a bündig von
der unteren Seite des Steckerkörpers 9 frei,
und der Kontaktabschnitt 17, in den der Buchsenrmittelleiter 7 einsetzbar
ist und der an mehreren Punkten mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt zu bringen ist, ist in
dem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 durch Folgendes ausgebildet:
den ortsfesten Kontakstückabschnitt 10b,
der in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt wird
und an ihm befestigt wird; und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c,
die eingeführt
und zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in
dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 angeordnet
werden. Der Stecker-Außenleiter 11 ist
auf den Steckerkörper 9 in
einem Zustand aufgesetzt, in dem das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9 gegen
das untere Ende des Stecker-Außenleiters 11 anstößt, wodurch
das untere Ende des Stecker-Außenleiters 11 in
der Einfügerichtung
mit den unteren Eingriffsvorsprüngen 16 in Eingriff
gelangt, die an dem unteren zylindrischen Abschnitt 9a des
Steckerkörpers 9 ausgebildet
sind, und die oberen Eingriffsvorsprünge 15, die an dem
unteren zylindrischen Abschnitt 9a des Steckerkörpers 9 ausgebildet
sind, werden in die Eingriffslöcher 24 des Stecker-Außenleiters 11 eingefügt. Dementsprechend
wird der Stecker-Außenleiter 11 integral
an dem Steckerkörper 9 installiert,
während
die Bewegungen in der Einfügerichtung
(der axialen Richtung des Steckerkörpers 9) und der Umfangsrichtung
des Stecker-Außenleiters 11 hinsichtlich
des Steckerkörpers 9 begrenzt
werden. Infolgedessen werden die Lötverbindungsabschnitte 11a,
die in dem unteren Ende des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet
sind, zu der Außenseite
der unteren Fläche
des Steckerkörpers 9 entlang
der unteren Fläche
geführt,
und die untere Fläche
des Steckerkörpers 9 ist
bündig
mit den unteren Flächen
der Lötverbindungsabschnitte 11a.
Der Stecker-Außenleiter 11 ist
an dem Steckerkörper 9 in
einem Zustand angefügt
und befestigt, in dem die untere Innenumfangsfläche des Leiters in engem Kontakt
mit dem unteren zylindrischen Abschnitt 9a des Steckerkörpers 9 steht.
Die Kontaktstückabschnitte 22,
die in dem Spitzen-Endbereich des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet
sind, sind an dem Außenumfang
des oberen zylindrischen Abschnittes 9b des Steckerkörpers 9 konzentrisch
angeordnet. Eine ringförmige
Nut 25, deren Boden durch die Stufenfläche 9c des Steckerkörpers 9 gebildet
wird und in die der Buchsen-Außenumfangsleiter 8 einzufügen ist,
ist zwischen dem oberen zylindrischen Abschnitt 9b und
den Kontaktstückabschnitten 22 ausgebildet.
Der Stecker 5, der mit der Buchse 4 zusammengefügt und von
ihr getrennt werden kann, wie in 1 bis 5 sowie 10 bis 13 dargestellt,
kann zusammengesetzt werden, und der Stecker 5 ist als
Oberflächenmontageteil ausgebildet.
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Wie
in 11 und 12 dargestellt,
steht in dem Stecker 5 im zusammengesetzten Zustand das Spitzen-Ende
des Steckerkörpers 9 (das
Spitzen-Ende des oberen zylindrischen Abschnittes 9b) von
dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters 11 in
der Einfügerichtung
der Buchse 4 vor.
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Wie
in 1 dargestellt, wird der so ausgestaltete Stecker 5 auf
der anderen Platine 3 oberflächenmontiert und befestigt,
wodurch von dem Lötverbindungsabschnitt 10a,
der von der unteren Fläche des
Steckerkörpers 9 freiliegt,
und den Lötverbindungsabschnitten 11a,
die damit bündig
sind, der Lötverbindungsabschnitt 10a des
Stecker-Innenleiters 10 durch Löten mit einer Hochfrequenz-Signalstruktur
(nicht dargestellt) der Platine 3 verbunden ist, so dass
er elektrisch damit verbunden ist, und die mehreren Lötverbindungsabschnitte 11a des
Stecker-Außenleiters 11 sind
durch Löten
mit einer Massestruktur (nicht dargestellt) der Platine 3 in
der Weise verbunden, dass sie elektrisch damit verbunden sind.
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Wie
in 1 bis 5 dargestellt, werden bei dem
Koaxialverbinder 1 der Ausführungsform die Buchse 4,
die auf der einen Platine 2 oberflächenmontiert ist, und der Stecker 5,
der an der anderen Platine 3 oberflächenmontiert ist, zusammengefügt, wobei
der Buchsenmittelleiter 7 aus dem Einfügeloch 13 des Steckerkörpers 9 in
den Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 eingeführt wird,
der in dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 ausgebildet
ist. Hierdurch werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c des
Kontaktabschnittes 17 gegen die eigene Federkraft in einer
Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 (die
Position, die in 4 durch die durchgezogene Linie
dargestellt ist) elastisch aus der Ausgangsposition versetzt (der
Position in freiem Zustand, in der die Buchse 4 und der
Stecker 5 voneinander getrennt sind und der Buchsenmittelleiter 7 nicht
eingeführt ist),
in 4 dargestellt durch die gestrichelte Linie, so
dass sie mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 elastisch in Kontakt treten. Der Buchsenmittelleiter 7 wird
durch die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c gegen
den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b des
Kontaktabschnitts 17 gedrückt, der Kontaktabschnitt 18 wird
mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht, und der Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 wird
mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 in einer Richtung senkrecht zu der
axialen Richtung des Steckerkörpers 9 in
Kontakt gebracht. Auf diese Weise stehen der Buchsenmittelleiter 7 und
der Stecker-Innenleiter 10 an den drei Punkten miteinander
in Kontakt, so dass sie elektrisch damit verbunden sind. Gleichzeitig
wird der Buchsen- Außenumfangsleiter 8 in
die ringförmige
Nur 25 eingefügt,
die in dem Spitzen-Endabschnitt des Steckers 5 ausgebildet
ist. Dies bewirkt, dass die Kontaktstückabschnitte 22 des
Stecker-Außenleiters 11 gegen
ihre Federkraft aus der Ausgangsposition elastisch in radialer Richtung
des Steckerkörpers 9 nach
außen
versetzt werden und die Kontaktabschnitte 23, die auf den
inneren Flächen
der Spitzen-Endabschnitte der Kontaktstückabschnitte 22 so
ausgebildet sind, dass sie nach innen vorstehen, elastisch mit der
Außenumfangsfläche des
Buchsen-Außenumfangsleiters 8 in
Kontakt gebracht werden, wodurch der Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und
der Stecker-Außenleiter 11 elektrisch
miteinander verbunden werden. Der Einfügekontakt zwischen dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und
dem Stecker-Außenleiter 11 bewirkt,
dass die Massestrukturen der beiden Platinen 2, 3 elektrisch miteinander
verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter 7 und
dem Stecker-Innenleiter 10 bewirkt, dass die Hochfrequenz-Signalstrukturen
der beiden Platinen 2, 3 elektrisch miteinander
verbunden werden. Infolgedessen sind die für ein Hochfrequenzsignal erforderliche
Signalleitung und die Abschirmleitung, die den Außenumfang
der Leitung abdeckt, im Wesentlichen koaxial ausgebildet, und der
Koaxialverbinder 1 übt
eine Funktion der Übertragung
eines Hochfrequenzsignals zwischen den beiden Platinen 2, 3 aus,
die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
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Eine
Achse, in der die Achse des stiftartigen Buchsenmittelleiters 7 mit
derjenigen des abgestuften zylindrischen Steckerkörpers 9 zusammentrifft, ist
die Achse des Koaxialverbinders 1.
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Wie
oben beschrieben, ist der Koaxialverbinder der Ausführungsform
durch ein Koaxialverbinderpaar ausgebildet, das aus der Buchse 4,
die auf der einen Platine 2 oberflächenmontierbar ist, und dem Stecker 5,
der auf der anderen Platine 3 oberflächenmontierbar ist, besteht
und in der Weise ausgestaltet ist, dass der Kontaktabschnitt 17 in
dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 des
isolierenden Steckerkörpers 9 ausgebildet
wird, in den der stiftartige Buchsenmittelleiter 7 einfügbar ist;
der Kontaktabschnitt weist Folgendes auf den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b,
der von dem Lötverbindungsabschnitt 10a des
Stecker-Innenleiters 10 in der Weise rechtwinklig weggebogen
ist, dass er sich in die axiale Richtung des Verbinders erstreckt;
und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c,
die mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b kontinuierlich
sind, die in einer Umfangsrichtung des Verbinders nebeneinander
angeordnet sind und die sich in axialer Richtung des Verbinders
erstrecken, und wenn der Buchsenmittelleiter 7 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt wird,
werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c elastisch
in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders
versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht werden, zusammen
mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b.
Der Einfügekontakt
zwischen dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und
dem Stecker-Außenleiter 11 bewirkt,
dass die Massestrukturen der Platinen 2, 3 elektrisch
miteinander verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter 7 und
dem Stecker-Innenleiter 10 bewirkt, dass die Signalstrukturen
der Platinen 2, 3 elektrisch miteinander verbunden
werden. Infolgedessen werden die zum Übertragen eines Hochfrequenzsignals
oder dergleichen zwischen den zwei Platinen erforderliche Signalleitung
und die Abschirmleitung, die den Außenumfang der Leitung abdeckt,
im Wesentlichen koaxial ausgebildet, und eine Übertragung eines Hochfrequenzsignals
oder dergleichen zwischen den zwei Platinen 2, 3 wird
realisiert. In dem Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 werden
die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c in
einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders
(der axialen Richtung des stiftartigen Buchsenmittelleiters 7)
elastisch versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des
Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht werden, zusammen
mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt,
d.h. der Buchsenmittelleiter 7 steht mit dem Stecker-Innenleiter 10 in
einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders
in Mehrpunkt-Kontakt. Daher können
die zulässigen Bereiche
hinsichtlich der Abweichung der Einführtiefe des Buchsenmittelleiters 7 aufgrund
einer Variation des relativen Abstandes zwischen den beiden Platinen 2, 3 und
einer Streuung der Anbringungshöhen des
Koaxialverbinderpaars vergrößert werden.
Außerdem
kann auch der zulässige
Bereich hinsichtlich der Achsabweichung (Außermittigkeit) der Buchse 4 und
des Steckers 5, die durch Streuung der relativen Positionen
der zwei Platinen 2, 3 in der Richtung entlang
der Platinenfläche
erhöht
werden. Des Weiteren kommt es innerhalb der zulässigen Bereiche kaum zu unvermittelter
Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes
oder dergleichen, und solche Streuungen können zugelassen werden, ohne
dass die Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 verringert
würde.
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In
dem Koaxialverbinder 1 ist jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu
einer Lartigen Form ausgebildet, und zwar durch: das kontinuierliche
Stück 10d,
das in einem spitzen Winkel von einer entsprechenden der beiden
Seitenkanten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b fortgebogen ist,
so dass es sich in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung
des Verbinders erstreckt; und das Kontaktstück 10e, das sich von
dem kontinuierlichen Stück 10d in
axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und der Kontaktabschnitt 17 wird
durch den ortsfesten Kontaktstückabsschnitt 10b und
die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu
einer dreieckigen Form, in axialer Richtung des Verbinders gesehen,
ausgebildet. Daher kann der Buchsenmittelleiter 7 auf ausgeglichene
Weise von den drei Kontaktstücken 10d, 10e des
Stecker-Innenleiter-Kontaktabschnittes 17 umgeben
sein, und die Kontaktstücke 10d, 10e können stabil
in Kontakt gebracht werden. Daher kann die Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 verbessert
werden.
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In
dem Koaxialverbinder 1 ist der zylindrische Kontaktabschnitt
des Stecker-Außenleiters 11, der
mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in
Kontakt zu bringen ist, mit den mehreren Schlitzen 21 versehen,
so dass er in die mehreren Kontaktstückabschnitte 22 unterteilt
wird, die in einer radialen Richtung des Verbinders elastisch versetzbar
sind, und der Kontaktabschnitt 23 hinsichtlich des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 ist
an der inneren Fläche der
Spitzen-Endseite jedes der Kontaktstückabschnitte 22 ausgebildet,
wobei der Kontaktabschnitt nach innen vorsteht. Die Kontaktabschnitte 23,
die mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in
Kontakt zu bringen sind, sind an der inneren Fläche des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet.
Daher kann der Außendurchmesser
des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 verringert
werden, so dass die ganze Buchse 4 miniaturisiert werden
kann.
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In
dem Koaxialverbinder 1 steht das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9 von
dem Spitzen-Ende
des Stecker-Außenleiters 11 vor.
Wenn die Achsabweichung innerhalb der Führung der Führungsfläche 13a des Einführlochs 13 liegt,
können
die Buchse 4 und der Stecker 5 zusammengefügt werden,
während
der Buchsenmittelleiter 7 zur Mitte geführt wird. Überschreitet dagegen die Achsabweichung
die Führung
der Führungsfläche 13a des
Einführlochs 13,
so gerät
das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9,
das von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters 1a vorsteht,
mit dem Buchsenmittelleiter 7 oder dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 zusammen,
und daher besteht keine Möglichkeit,
dass die Kontaktstückabschnitte 22 des
Stecker-Außenleiters 11 gebogen oder
verformt werden. Es kann verhindert werden, dass die Federfunktion
jedes der Kontaktstückabschnitte 22 beeinträchtigt oder
aufgehoben wird, und eine ausgezeichnete Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 hinsichtlich
des Stecker-Außenleiters 11 kann
erzielt werden.
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Dementsprechend
wird die Übertragung
eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen zwei Platinen 2, 3,
die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, ohne Verwendung
eines Rangierkabels durch das eine Koaxialverbinderpaar (die Koaxialverbinder 1)
aus der Buchse 4 und des Steckers 5, die zusammenfügbar sind,
realisiert. Des Weiteren steht der Buchsenmittelleiter 7 in
Mehrpunkt-Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10,
wobei es sich um einen Gegenverbindungsabschnitt handelt, in einer
Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders. Daher
ist es möglich,
den Koaxialverbinder 1 zur Verfügung zu stellen, bei dem der
zulässige
Bereich für Streuungen
des relativen Abstandes der beiden Platinen 2, 3 und
der relativen Position entlang der Platinenflächen groß gestaltet wird, der relative
Abstand und die relative Position toleriert werden, so dass es nicht
zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen
eines Sturzes oder dergleichen kommt, und die Kontaktzuverlässigkeit
des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 ausgezeichnet
ist.
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17 zeigt einen abgewandelten Aufbau des
Stecker-Innenleiters. Der in 15 dargestellte Stecker-Innenleiter 10 ist
so ausgestaltet, dass die Spitzen-Endabschnitte der beweglichen
Kontaktstückabschnitte 10c trichterartig
gebogen sind, so dass sie die Führungsfläche 19 zum
Einführen
des Buchsenmittelleiters 7 in den Spitzen-Endabschnitten
der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c ausbilden.
In einem Stecker-Innenleiter 10' dagegen, der in 17 dargestellt
ist, sind innere Kanten von Spitzen-Endabschnitten der beweglichen
Kontaktstückabschnitte 10c abgeschrägt, so dass
sie eine Führungsfläche 19' zum Einführen des
Buchsenmittelleiters 7 in den Spitzen-Endabschnitten der
beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c ausbilden. Die
Führungsfläche ist
durch eine Ebene C ausgestaltet. Im Fall der Führungsfläche 19 des in 15 dargestellten Stecker-Innenleiters 10 werden
die vorstehenden Basis-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch
den Spitzen-Endabschnitt des Buchsenmittelleiters 7 in
einem Zustand nach außen
gepresst, in dem die nach außen vorstehenden
Spitzen-Endabschnitte
der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch
Hebelwirkung hervorgerufen werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 so
eingeführt
wird, dass er mit der Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 des
Steckerkörpers 9 zusammengerät, und daher besteht
die Möglichkeit,
dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c plastisch
verformt werden. Dagegen stehen im Fall der Führungsfläche 19' des in 17 dargestellten
Stecker-Innenleiters 10' die Spitzen-Endabschnitte
der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nicht
nach außen
vor, und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c können über einen
Bereich von dem Basisende zu dem Spitzen-Ende zu einer flachen,
plattenartigen Form ausgebildet werden. Selbst wenn es während des
Einführens
des Buchsenmittelleiters 7 zu einer Hebelwirkung kommt,
wird daher bewirkt, dass die gesamten beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach
außen
ausweichen (elastisch versetzt werden), ohne dass die beweglichen
Kontaktstückabschnitte 10c verdreht
würden.
Infolgedessen kann verhindert werden, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch
Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird.
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Der
in 17 dargestellte Stecker-Innenleiter 10' ist bis auf
die Führungsfläche 19' in Funktion und
Aufbau identisch mit dem in 15 dargestellten Stecker-Innenleiter 10.
Daher sind die identischen Bestandteile mit denselben Bezugsziffern
bezeichnet, und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet.
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18 stellt
einen abgewandelten Aufbau des Steckerkörpers dar. In dem in 14 dargestellten Steckerkörper 9 ist
der Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 mit einer im
Wesentlichen quadratischen Querschnittsform ausgebildet, und die
Seitenwände
(die rechte und linke Seitenwand) sind neben der Seitenwand (der
hinteren Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 angeordnet, entlang
dessen sich der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b des
Stecker-Innenleiters 10 erstreckt. In dem in 18 dargestellten
Steckerkörper 9' dagegen ist
ein Innenleiter-Unterbringungsabschntt 12' mit einer im Wesentlichen trapezförmigen Querschnittsform
ausgebildet, um die folgende Funktion zu erzielen. Wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird,
werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c,
gesehen aus der axialen Richtung des Verbinders, in der Form eines
abgeschnittenen V geöffnet,
und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c pressen
den Buchsenmittelleiter 7 gegen den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b.
Daher wird die äußere Form
des Kontaktabschnittes 17 nach elastischer Versetzung,
wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird, aus der axialen Richtung
des Verbinders gesehen im Wesentlichen trapezförmig, und die äußere Form
ist annähernd
identisch mit der Form des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12'. Die Seitenwände (die
rechte und linke Seitenwand) neben der Seitenwand (der hinteren
Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12' erstrecken
sich entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach
elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird.
Wenn der in 17 dargestellte Stecker-Innenleiter 10' integral an
dem Steckerkörper 9', wie in 19 dargestellt, installiert
ist, befinden sich die Seitenwände
(die rechte und linke Seitenwand), die neben der Seitenwand (der
hinteren Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12' angeordnet
sind, die sich entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c verlängern und
die, aus der axialen Richtung des Verbinders gesehen, die Form eines
abgeschnittenen V bilden, außerhalb
der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach
elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingesetzt
ist, wie in 20 dargestellt. Auch wenn während des
Einführens
des Buchsenmittelleiters 7 eine Hebelwirkung auftritt,
wird daher bewirkt, dass die gesamten beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach
außen ausweichen
(elastisch versetzt werden), ohne dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c verdreht
würden,
und die gesamten Flächen
der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c werden
von den Seitenwänden
(der rechten und linken Seitenwand) des Innenleiter-Aufnahmeabschnittes 12' aufgenommen,
die sich außerhalb
der beweglichen Kontaktstückabschnitte
befinden. Infolgedessen kann sicherer verhindert werden, dass die
beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch
Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird.
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Der
in 19 dargestellte Buchsenmittelleiter 9' ist bis auf
den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12' in Funktion
und Aufbau identisch mit dem in 14 dargestellten
Steckerkörper 9'. Daher sind die
identischen Bestandteile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet,
und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet.