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Diese
Anwendung beansprucht die Priorität der früheren Japanischen Patentanmeldung
JP 2004-59648.
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Hintergrund der Erfindung:
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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsvorrichtung, die ein
Fügungserfassungselement
zum Erfassen eines gefügten
Zustands und eines nichtgefügten
Zustands eines Verbinders und eines Gegenverbinders aufweist.
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Die
Japanische Patentveröffentlichung
JP-B H7-19631, die dem US-Patent Nr. 4,634,204 entspricht, offenbart
eine elektrische Verbindungsvorrichtung mit einem Verbinderstecker,
einer mit dem Verbinderstecker zusammenzufügenden Verbinderbuchse und
einem Fügungserfassungselement
zum Erfassen eines zusammengefügten
Zustands des Verbindersteckers und der Verbinderbuchse.
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Das
Fügungserfassungselement
ist gleitfähig
in einer Fügerichtung
und einer Trennrichtung, die der Fügerichtung entgegengesetzt
ist. Wenn der Steckerverbindung und die Verbinderbuchse miteinander
zusammengefügt
sind, ist das Fügungserfassungselement
in den Verbinderstecker eingesetzt, um ein vollständiges Fügen zwischen
dem Verbinderstecker und der Verbinderbuchse zu erfassen. Somit
ist das Fügungserfassungselement
eine Komponente zum Sicherstellen (Bestätigen), dass diese Verbinder
in einer geeigneten Stellung vollständig zusammengefügt sind.
Das Fügungserfassungselement
wird Verbinderstellungssicherung (CPA = Connector Position Assurance)
genannt).
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Weiter
erlaubt es das Fügungserfassungselement
einem Bediener, einen nichtgefügten
Zustand zu finden, in dem der Verbinder stecker und die Verbinderbuchse
nicht richtig zusammengefügt
sind.
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Das
oben genannte Fügungserfassungselement
ist jedoch in folgender Hinsicht nachteilhaft: Auch wenn der Verbinderstecker
und die Verbinderbuchse in einem ungefügten Zustand sind, kann das Fügungserfassungselement
in der Fügerichtung
gleiten, so dass es in den Verbinderstecker eingeführt wird,
wenn durch den Bediener eine übermäßige Kraft
ausgeübt
wird. In diesem Fall ist es nicht möglich, den gefügten Zustand
oder nichtgefügten
Zustand des Verbindersteckers und der Verbinderbuchse zu erfassen
und zu bestätigen.
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Wenn
der Verbinderstecker gelöst
und von der Verbinderbuchse entfernt wird, wird das Fügungserfassungselement
nicht von dem Verbinderstecker gehalten. Daher kann das Fügungserfassungselement
möglicherweise
verloren gehen.
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In
dem Zustand, in dem der elektrische Verbinder an einem elektronischen
Gerät angebracht
ist, kann das Fügungserfassungselement
unter Einwirkung einer äußeren Kraft,
die durch unerwartete Vibration, mechanischen Stoß oder dergleichen
ausgeübt
wird, gelöst
und von dem Verbinderstecker getrennt werden.
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Wie
oben beschrieben wird das Fügungserfassungselement
in den Verbinderstecker eingeführt, nachdem
der Verbinderstecker und die Verbinderbuchse miteinander zusammengefügt wurden.
Es ist erwünscht,
aber nicht verwirklicht, dass das Fügungserfassungselement mit
einer geringen Kraft in den Verbinderstecker eingeführt werden
kann, so dass ein normaler Betrieb leicht durchgeführt wird.
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EP 0 732 775 offenbart ein
Verbinderstellungssicherungssystem für einen elektrischen Verbinder,
der daran angepasst ist mit einer anderen fügbaren Verbindungsvorrichtung
zusammengefügt zu werden.
Der Verbinder enthält
ein Gehäuse,
und ein Hauptverriegelungsarm ist an dem Gehäuse angebracht für die Bewegung
zwischen einer ersten Stellung, in der der Verbinder vollständig mit
der fügbaren Verbindungsvorrichtung
zusammengefügt
ist, und einer zweiten Stellung des unvollständigen Zusammenfügens des
Verbinders mit der Vorrichtung. Der Hauptverriegelungsarm enthält einen
Riegel zum mechanischen Verriegeln mit einem zusammenwirkenden Riegel
der fügbaren
Verbindungsvorrichtung. Ein Verriegelungsschieber ist direkt an
dem Hauptverriegelungsarm angebracht. Der Schieber ist auf dem Verriegelungsarm
gleitfähig
zwischen einer ersten Stellung, die eine Bewegung des Verriegelungsarms
und das Zusammenfügen
des Verbinders und der Vorrichtung ermöglicht, und einer zweiten Stellung,
die die Bewegung des Verriegelungsarms aus ihrer zweiten Stellung
heraus blockiert, wenn der Verbinder und die Vorrichtung vollständig zusammengefügt sind.
Der Verriegelungsarm blockiert in seiner zweiten Stellung die Bewegung
des Verriegelungsschiebers aus seiner ersten Stellung in seine zweite Stellung
und zeigt dadurch an, dass der Verbinder und die Vorrichtung nicht
vollständig
zusammengefügt
sind.
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EP 1 209 770 offenbart einen
Verbinder, der mit einem Erfassungselement versehen ist. Ein Buchsengehäuse ist
mit einem Verriegelungsarm versehen, der in der Lage ist, mit einem
Verriegelungsvorsprung eines Steckergehäuses in Eingriff zu stehen.
Ein Erfassungselement, das in der Lage ist, sich in einer Vorwärts/Rückwärts-Richtung
zu bewegen, ist an einer oberen Fläche dieses Verriegelungsarms
angebracht. Das Erfassungselement hat ein Bedienelement, das über ein
Scharnier mit einem hinteren Ende eines Hauptkörpers verbunden ist. Ein Finger
greift von hinten in das Bedienelement ein, um das Erfassungselement
hineinzudrücken,
wobei dieses Erfassungselement in seiner Einpassrichtung in einer
nach unten geneigten Richtung eingeführt wird. Wenn das Erfassungselement
in einer Wartestellung ist, ist sein Bedienelement oberhalb eines
hinteren Abschnitts der oberen Fläche des Verriegelungsarms angeordnet.
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Dieser
hintere Abschnitt der oberen Fläche des
Verriegelungsarms weist eine darauf ausgebildete geneigte Führungsfläche aus,
wobei diese geneigte Führungsfläche in der
Hineindrückrichtung
nach unten geneigt ist. Wenn das Erfassungselement aus der Wartestellung
in eine Erfassungsstellung bewegt wird, gleitet das Bedienelement
entlang der geneigten Führungsfläche, die
seine Bewegung sanft führt.
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Zusammenfassung der Erfindung:
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindungsvorrichtung
mit einem Fügungserfassungselement
bereitzustellen, die in der Lage ist, zuverlässig alle Funktionen des Erfassens
eines zusammengefügten
Zustands und eines nicht zusammengefügten Zustands eines ersten
Verbinders und eines zweiten Verbinders über das Fügungserfassungselement zu erkennen,
das Fügungserfassungselement
in einer Fügungssicherungsstellung
daran zu hindern, leicht daraus weg bewegt zu werden, und das Fügungserfassungselement
in einer Ruhestellung daran zu hindern, leicht von dem ersten Verbinder
gelöst
zu werden.
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Es
ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, eine Verbindungsvorrichtung
mit einem Fügungserfassungselement
bereitzustellen, die in der Lage ist, zu verhindern, dass das Fügungserfassungselement aufgrund
einer äußeren Kraft
gelöst
wird, die durch Vibration, mechanischen Stoß oder dergleichen ausgeübt wird.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Verbindungsvorrichtung
mit einem Fügungserfassungselement
bereitzustellen, die in der Lage ist, das Fügungserfassungselement mit
einer geringen Kraft einzuführen,
so dass ein normaler Betrieb leicht durchgeführt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen:
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1 ist
eine vertikale Schnittansicht einer Verbindungsvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
dieser Erfindung in einem zusammengefügten Zustand, wobei ein Fügungserfassungselement
in einer Fügungssicherungsstellung
angeordnet ist;
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2 ist
eine Draufsicht auf die in 1 gezeigte
Verbindungsvorrichtung;
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3 ist
eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf einen Verbinder und das
Fügungserfassungselement
der in 1 gezeigten Verbindungsvorrichtung;
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4 ist
eine vertikale Schnittansicht des in 1 gezeigten
Verbinders;
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5 ist
eine Seitenansicht des in 4 gezeigten
Verbinders;
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6 ist
eine Draufsicht auf den in 4 gezeigten
Verbinder;
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7 ist
eine Draufsicht auf das in 1 gezeigte
Fügungserfassungselement;
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8 ist
eine Seitenansicht des in 7 gezeigten
Fügungserfassungselements;
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9 ist
eine vertikale Schnittansicht des Verbinders und des Fügungserfassungselements, die
in 1 gezeigt sind, wobei das Fügungserfassungselement in einer
Ruhestellung angeordnet ist;
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10 ist
eine Draufsicht, die 9 entspricht;
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11 ist
eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, die 10 entspricht;
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12 ist
eine vertikale Schnittansicht des Verbinders und des Fügungserfassungselements, die
in 1 gezeigt sind, mitten in einem Fügevorgang,
wobei das Fügungserfassungselement
in der Ruhestellung angeordnet ist;
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13 ist
eine Draufsicht, die 12 entspricht;
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14 ist
eine vertikale Schnittansicht des Verbinders und des Fügungserfassungselements, die
in 1 gezeigt sind, in einem gefügten Zustand, wobei das Fügungserfassungselement
in der Ruhestellung angeordnet ist;
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15 ist
eine Draufsicht, die 14 entspricht;
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16 ist
eine vertikale Schnittansicht einer Verbindungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
dieser Erfindung;
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17 ist
eine Draufsicht auf ein in 16 gezeigte
Fügungserfassungselement;
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18 ist
eine Seitenansicht des in 16 gezeigten
Fügungserfassungselements;
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19 ist
eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf eine Verbindungsvorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
dieser Erfindung;
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20 ist
eine Draufsicht auf ein in 19 gezeigte
Fügungserfassungselement;
und
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21 ist
eine Seitenansicht des in 20 gezeigten
Fügungserfassungselements;
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Im
folgenden werden einige bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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Mit
Bezug auf 1 und 2 enthält eine Verbindungsvorrichtung
gemäß einer
ersten Ausführungsform
dieser Erfindung einen ersten Verbinder (Verbinderstecker) 11,
ein Fügungserfassungselement 21 und
einen zweiten Verbinder (Verbinderbuchse) 31. Der erste
Verbinder 11, das Fügungserfassungselement 21 und
der zweite Verbinder 31 sind alle durch Formen eines Harzmaterials
gebildet. In 1 und 2 sind der
erste und der zweite Verbinder 11 und 31 vollständig zusammengefügt.
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Mit
Bezug auf 3 ist das Fügungserfassungselement 21 in
den ersten Verbinder 11 eingesetzt. In 4 bis 6 ist
das Verbindungselement 21 aus dem ersten Verbinder 11 entfernt.
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Wie
ebenfalls in 3 bis 6 dargestellt hat
der erste Verbinder 11 einen ersten Fügeabschnitt 13 mit
einer im allgemeinen zylindrischen Form, einen Außenrahmenabschnitt 15,
der integral mit dem ersten Fügeabschnitt 13 ausgebildet
ist, und einen Erfassungsverriegelungsabschnitt 17, der oberhalb
des ersten Fügeabschnitts 13 bereitgestellt und
mit dem Außenrahmenabschnitt 15 verbunden ist.
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Der
erste Fügeabschnitt 13 wird
in einer Fügerichtung,
die in 1 durch einen Pfeil A dargestellt ist, in den
zweiten Verbinder 31 eingeführt, um mit dem zweiten Verbinder 31 zusammengefügt zu werden.
Der erste Fügeabschnitt 13 ist
mit einer Mehrzahl von Kontaktaufnahmelöchern 13a versehen,
um jeweils eine Mehrzahl von (nicht dargestellten) leitenden Kontakten
aufzunehmen. Jedes der Kontaktaufnahmelöcher 13a erstreckt
sich längs
in der Fügerichtung
und einer Trennrichtung, die in 1 durch
einen Pfeil B dargestellt und der Fügerichtung A entgegengesetzt
ist.
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Der
Außenrahmenabschnitt 15 umgibt
den ersten Fügeabschnitt 13 außer einem
Vorderteil in der Fügerichtung
A, anders ausgedrückt
umgibt er einen Teil des ersten Fügeabschnitts 13 vorwärts in der Trennrichtung
B. Der Außenrahmenabschnitt 15 ist an
seinem Ende in der Trennrichtung B mit einem Flanschabschnitt 15a versehen.
Der Flanschabschnitt 15a ist senkrecht zu der Fügerichtung
A und der Trennrichtung B.
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Der
Erfassungsverriegelungsabschnitt 17 hat einen Basisabschnitt 17a,
der oberhalb des ersten Fügeabschnitts 13 bereitgestellt
ist und sich in der Fügerichtung
A und in der Trennrichtung B erstreckt, und einen Verriegelungshebel 18,
der sich so erstreckt, dass er dem Basisabschnitt 17 gegenüberliegt.
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Der
Basisabschnitt 17a ist in einem vorbestimmten Abstand von
einer oberen Außenfläche des ersten
Fügeabschnitts 13 angeordnet.
In der Fügerichtung
A ist der Basisabschnitt 17a hinter einer Fügeendfläche 13b des
ersten Fügeabschnitts 13 angeordnet.
In der Trennrichtung B springt der Basisabschnitt 17a von
einer Endfläche
des Flanschabschnitts 15a nach außen vor.
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Der
Verriegelungshebel 18 ist ein Abschnitt, der mit dem zweiten
Verbinder 31 in Eingriff stehen und den zweiten Verbinder 31 verriegeln
soll. Der Verriegelungshebel 18 ist mit einem Ende des
Basisabschnitts 17a in der Fügerichtung A verbunden und erstreckt
sich so, dass er dem Basisabschnitt 17A gegenüberliegt.
Der Verriegelungshebel 18 ist mit einem Hebelverriegelungsabschnitt 18a versehen,
der an einer Zwischenstelle des Verriegelungshebels 18 in
der Fügerichtung
A und der Trennrichtung B angeordnet ist. Der Verriegelungshebel 18 ist
mit einem Hebelbetätigungsabschnitt
(Verriegelungsabschnitt) 18b versehen, der an seinem Ende
in der Trennrichtung B ausgebildet ist und daran angepasst ist,
zu dem Basisabschnitt 17a hin gedrückt zu werden.
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Das
Fügungserfassungselement 21 wird
von dem ersten Verbinder 11 gleitfähig gehalten. Wie auch in 7 und 8 dargestellt
hat das Fügungserfassungselement 21 einen
Betätigungsbasisabschnitt 23 als
längliche
Platte, einen Mittelabschnitt 24, der sich von einer Oberfläche des
Betätigungsbasisabschnitts 23 aus
erstreckt, einen Erfassungsfederabschnitt (Erfassungsabschnitt) 25,
der sich von dem Mittelabschnitt 24 aus in der Fügerichtung
A erstreckt, ein Paar von Haltefederabschnitten (Halteabschnitten) 27,
die an gegenüberliegenden Seiten
des Mittelabschnitts 24 angeordnet sind, und ein Paar von
Betätigungsfederabschnitten
(Betätigungsabschnitten) 29,
die auf gegenüberliegenden Seiten
des Mittelabschnitts 24 angeordnet sind.
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Der
Betätigungsbasisabschnitt 23 erstreckt sich
längs in
einer Richtung C, die senkrecht zu einer Achse X ist, die parallel
zu der Fügerichtung
A und der Trennrichtung B ist. Der Mittelabschnitt 24 erstreckt
sich entlang der Achse X von der einen Oberfläche des Betätigungsbasisabschnitts 23 aus
in der Fügerichtung
A.
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Der
Erfassungsfederabschnitt 25 erstreckt sich von dem Mittelabschnitt 24 aus
entlang der Achse X. Der Erfassungsfederabschnitt 25 ist
ein Abschnitt zum Erfassen eines zusammengefügten Zustands und eines nichtgefügten Zustands
des ersten Verbinders 11 und des zweiten Verbinders 31.
Der Erfassungsfederabschnitt 25 ist daran angepasst, mit dem
Verriegelungshebel 18 des ersten Verbinders 11 in
Eingriff zu stehen.
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Der
Erfassungsfederabschnitt 25 hat einen Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a als
Vorsprung, der nahe seinem Ende in der Fügerichtung A ausgebildet ist,
um mit dem Hebelverriegelungsabschnitt 18a des Verriegelungshebels 18 in
Eingriff zu stehen.
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Die
Haltefederabschnitte 27 sind mit einem Ende des Mittelabschnitts 24 in
der Fügerichtung
A verbunden und erstrecken sich so in die Trennrichtung B, dass
sie nach außen
geöffnet
sind. Die Haltefederabschnitte 27 sind auf gegenüberliegenden
Seiten der Achse X angeordnet. Die Haltefederabschnitte 27 verriegeln
das Erfassungselement 21 in dem ungefügten Zustand mit dem ersten
Verbinder 11. Insbesondere werden die Haltefederabschnitte 27 in der
Richtung C bewegt, die verschieden von der Gleitbewegung des Fügungserfassungselements 21 in
der Fügerichtung
A und der Trennrichtung B ist, so dass sie mit dem ersten Verbinder 11 in
Eingriff stehen.
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Die
Betätigungsfederabschnitte 29 sind
mit der einen Oberfläche
des Betätigungsbasisabschnitts 23 in
der Fügerichtung
A verbunden und erstrecken sich entlang der Achse X auf gegenüberliegenden
Seiten der Achse X. Die Betätigungsfederabschnitte 29 dienen
dazu, das Fügungserfassungselement 21 mit
dem ersten Verbinder 11 zu verriegeln. Die Betätigungsfederabschnitte 29 haben
hakenartige Vorsprünge 29a,
die an ihren Enden ausgebildet sind und nach innen vorspringen.
Jeder der Vorsprünge 29a hat
eine äußere geneigte
Kante 29b, die auf seiner Außenfläche gebildet und leicht gekrümmt ist,
so dass sie in der Fügerichtung
A leicht eingeführt werden
kann. Jeder der Vorsprünge 29a hat
eine innere geneigte Kante 29c, die an seiner Innenfläche ausgebildet
und scharf gekrümmt
ist, so dass sie das Fügungserfassungselement 21 daran
hindert, von dem ersten Verbinder 11 in der Trennrichtung
B gelöst
zu werden.
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Wie
in 3 und 6 gezeigt hat der erste Verbinder 11 ein
Paar von Innenwandabschnitten 19. Die Innenwandabschnitte 19 sind
zwischen die Betätigungsfederabschnitte 29 und
die Haltefederabschnitte 27 des Fügungserfassungselements 21 eingesetzt,
wenn das Fügungserfassungselement 21 in den
Erfassungsverriegelungsabschnitt 17 des ersten Verbinders 11 eingesetzt
ist.
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Die
Innenwandabschnitte 19 haben Haltevorsprünge 19a,
die an ihren Enden in der Trennrichtung B ausgebildet sind und nach
innen vorspringen, und Betätigungsvorsprünge 19b,
die in ihren Zwischenpositionen ausgebildet sind und von den Außenflächen der
Innenwandabschnitte 19 aus nach außen vorspringen. Die Betätigungsvorsprünge 19b haben
geneigte Kanten 19c, die auf einer Oberfläche ausgebildet
sind, die der Trennrichtung gegenüberliegt, wobei die andere
Oberfläche
der Fügerichtung A
zugewandt ist.
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Wie
in 1 und 2 dargestellt hat der zweite
Verbinder 31 einen zweiten Fügeabschnitt 33 als
große
Nut und einen Fügungserfassungsabschnitt 35 als
Nut.
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Der
zweite Fügeabschnitt 33 nimmt
den ersten Fügeabschnitt 13 des
ersten Verbinders 11 auf, der in der Fügerichtung A eingeführt wird,
um mit ihm zusammengefügt
zu werden. Der Fügungserfassungsabschnitt 35 nimmt
den Erfassungsverriegelungsabschnitt 17 auf, der in der
Fügerichtung
A eingeführt
wird, um mit ihm zusammengefügt
zu werden.
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Der
Fügungserfassungsabschnitt 35 hat
eine obere Außenwand 31a,
die mit einem Fenster 37 versehen ist, das zwischen einer
Außenseite
und einer Innenseite des Fügungserfassungsabschnitts 35 geöffnet ist.
Der zweite Verbinder 31 hat eine Wand 31e, die
der Fügerichtung
A zugewandt und mit einer Mehrzahl von Löchern 31f versehen
ist, die daran angepasst sind, eine Mehrzahl von (nicht dargestellten) Gegenkontakten
aufzunehmen, die durch sie hindurch eingeführt sind.
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Nun
wird mit Bezug auf die Zeichnungen jede der Funktionen beschrieben
zum Verhindern, dass das Fügungserfassungselement 21 leicht
von dem ersten Verbinder 11 gelöst wird, zum Erfassen des zusammengefügten Zustands,
und zum Verhindern, dass der erste Verbinder 11 in einer
Sicherungsstellung leicht daraus bewegt wird.
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Dabei
stellt eine Sicherungsstellung einen Zustand dar, in dem der erste
Verbinder 11 und der zweite Verbinder 31 vollständig miteinander
zusammengefügt
sind. Eine Ruhestellung stellt einen Zustand dar, in dem der erste
Verbinder 11 und der zweite Verbinder 31 nicht
zusammengefügt
sind.
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Mit
Bezug auf 9 bis 11 ist
der erste Verbinder 11 zusammen mit dem Fügungserfassungselement 21 in
der Ruhestellung angeordnet. Wenn der erste Verbinder 11 in
der Ruhestellung ist, ist der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a des
Erfassungsfederabschnitts 25 in Eingriff mit dem Hebelverriegelungsabschnitt 18a auf
einer Seite, die der Trennrichtung B zugewandt ist. Dabei wird das
Fügungserfassungselement 21 daran
gehindert, aus der Ruhestellung in die Sicherungsstellung bewegt zu
werden.
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Wie
in 10 und 11 dargestellt
sind die Haltefederabschnitte 27 des Fügungserfassungselements 21 zueinander
hin verformt, so dass das Fügungserfassungselement 21 mit
dem ersten Verbinder 11 verbunden ist. Die Haltefederabschnitte 27 haben
Enden 27g, die mit den an den Innenflächen der Innenwandabschnitte 19 des
ersten Verbinders 11 ausgebildeten Haltevorsprüngen 19a in
Eingriff sind, wenn das Fügungserfassungselement 21 angekoppelt
wird. Daher wird das Fügungserfassungsele ment 21 daran
gehindert, leicht in der Trennrichtung B gelöst zu werden. Dabei sind die
Vorsprünge 29a der
Betätigungsfederabschnitte 29 mit
den geneigten Kanten 19c der Betätigungsvorsprünge 19b in
Eingriff.
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Wie
oben beschrieben ist der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a in
der Ruhestellung mit dem Hebelverriegelungsabschnitt 18a in
Eingriff, so dass das Führungserfassungselement 21 nicht
in die Sicherungsstellung eingeführt
werden kann.
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Mit
Bezug auf 12 und 13 wird
der erste Verbinder 11 in den zweiten Verbinder 31 eingeführt, ist
aber noch nicht mit diesem zusammengefügt. Das Fügungserfassungselement 21 ist
in der Ruhestellung.
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Mit
Bezug auf 12 und 13 werden der
Hebelverriegelungsabschnitt 18a des Verriegelungshebel 18 und
der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a des Erfassungsfederabschnitts 25 durch die
obere Außenwand 31a des
zweiten Verbinders 31 heruntergedrückt, so dass sie verformt werden.
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Mit
Bezug auf 14 und 15 sind
der erste Verbinder 11 und der zweite Verbinder 31 miteinander
zusammengefügt.
Nach Beendigung des Zusammenfügens
zwischen dem ersten Verbinder 11 und dem zweiten Verbinder 31 ist
der Hebelverriegelungsabschnitt 18a in dem Fenster 37 in
der Außenwand 31a angeordnet,
so dass der Verriegelungshebel 18 von einem verformten
Zustand in einen natürlichen
Zustand zurückkehrt.
Dabei ist der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a des
Erfassungsfederabschnitts 25 noch unter der Außenwand 31 angeordnet,
so dass der Erfassungsfederabschnitt 25 verformt bleibt.
In dem Zustand, in dem der Erfassungsfederabschnitt 25 verformt
ist, wird das Fügungserfassungselement 21 entriegelt,
und es wird ihm ermöglicht
in die Sicherungsstellung eingeführt zu
werden. Wenn das Fügungserfassungselement 21 in
die Sicherungsstellung eingefügt
ist, werden die Betätigungsfederabschnitte 29 leicht
ent lang der geneigten Kante 19c der Betätigungsvorsprünge 19b verformt,
so dass eine Betätigungskraft
verringert sein kann.
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Beim
Beenden des Zusammenfügens
zwischen dem ersten Verbinder 11 und dem zweiten Verbinder 31 ist
der Hebelverriegelungsabschnitt 18a des Verriegelungshebels 18 mit
dem Fenster 37 des zweiten Verbinders 31 in Eingriff,
so dass er seine ursprüngliche
Form wiedergewinnen kann. Andererseits wird eine Oberkante 25c des
Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a gegen den Außenwandabschnitt 31a des
zweiten Verbinders 31 gedrückt gehalten. Dabei wird der
Erfassungsfederabschnitt 25 von dem Verriegelungshebel 18 gelöst.
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Daher
wird nur, wenn der erste Verbinder 11 mit dem zweiten Verbinder 31 zusammengefügt ist, der
Erfassungsfederabschnitt 25 gelöst, so dass das Fügungserfassungselement 21 beweglich
ist. Daher ist es möglich,
die Funktion des Erfassens des zusammengefügten Zustands zuverlässig durchzuführen. Durch
Betätigen
der Federabschnitte 29 und der Betätigungsvorsprünge 19b kann
das Fügungserfassungselement 21 leicht
von der Ruhestellung aus eingesetzt werden, und es kann nicht leicht
aus der Sicherungsstellung entfernt werden. Weiter kehrt der Erfassungsfederabschnitt 25 wie
in 1 dargestellt von dem verformten Zustand in den
natürlichen
Zustand zurück,
wenn das Fügungserfassungselement 21 in
die Sicherungsstellung geführt
wird. Da dabei der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a des
Erfassungsfederabschnitts 25 durch das Fenster 37 sichtbar
ist, ist es möglich,
den zusammengefügten
Zustand des ersten Verbinders 11 visuell zu bestätigen.
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Wenn
versucht wird, das Fügungserfassungselement 21 aus
der Sicherungsstellung in die Ruhestellung zu bewegen, ist das Entfernen
aufgrund des Vorhandenseins der scharf geneigten Kanten 29c,
die an den Vorsprüngen 29a der
Betätigungsfederabschnitte 29 ausgebildet
sind, schwierig.
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Wenn
das Fügungserfassungselement 21 in der
Ruhestellung angeordnet ist, sind die Betätigungsfederabschnitte 29 in
Eingriff mit den geneigten Kanten 19c, die leicht gekrümmt sind,
so dass das Fügungserfassungselement 21 gleitfähig ist.
Wenn das Fügungserfassungselement 21 in
der Sicherungsstellung angeordnet ist, stehen die Betätigungsfederabschnitte 29 in
Eingriff mit den scharf geneigten Kanten 19d, so dass das
Fügungserfassungselement 21 daran
gehindert wird, in die Ruhestellung zurückzukehren.
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Mit
Bezug auf 16 bis 18 ist
eine Verbindervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform ähnlich der
ersten Ausführungsform,
außer dass
das Fügungserfassungselement 21 nicht
die Betätigungsfederabschnitte 29 aufweist. Ähnliche Teile
sind durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet, und ihre Beschreibung
unterbleibt.
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In
der Verbindervorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
hat der Erfassungsverriegelungsabschnitt 25a des Erfassungsfederabschnitts 25 eine
scharf geneigte Kante 25f mit Bezug auf den Hebelverriegelungsabschnitt 18a des
Verriegelungshebels 18. Aufgrund des Vorhandenseins der
scharf geneigten Kante 25f kann das Fügungserfassungselement 21 nicht
leicht entfernt werden. Dabei ist die scharf geneigte Kante 25f von
dem Erfassungsfederabschnitt 25 aus in der Trennrichtung
B geneigt.
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Mit
Bezug auf 19 bis 21 ist
eine Verbindervorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform ähnlich der
ersten Ausführungsform,
außer dass
das Fügungserfassungselement 21 nicht
die Haltefederabschnitte 27 aufweist. Ähnliche Teile sind durch gleiche
Bezugszeichen gekennzeichnet, und ihre Beschreibung unterbleibt.
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In
der dritten Ausführungsform
sind die Innenwandabschnitte 19 zwischen den Mittelabschnitt 24 und
die Betätigungsfederabschnitte 29 des
Fügungserfassungselements 21 eingeführt, wenn das Fügungserfassungselement 21 in
den Erfassungsverriegelungsabschnitt 17 des ersten Verbinders 11 eingeführt wird.
Die Innenwandabschnitte 19 haben Haltevorsprünge 19e,
die an ihren Enden in der Trennrichtung B ausgebildet sind und nach
außen vorspringen.
Die Vorsprünge 29a der
Betätigungsfederabschnitte 29 stehen
in der Ruhestellung in Eingriff mit den Halteabschnitten 19e,
so dass das Fügungserfassungselement 21 nicht
leicht gelöst
wird.
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Wie
oben beschrieben erzielt die Verbindervorrichtung gemäß dieser
Erfindung die Funktionen des Erfassens des zusammengefügten Zustands, des
Verhinderns, dass der erste Verbinder 11 in der Sicherungsstellung
leicht bewegt wird, und des Verhinderns, dass das Fügungserfassungselement 21 selbst
leicht von dem ersten Verbinder 11 gelöst wird.
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Diese
Erfindung ist anwendbar auf die Verbindervorrichtung, die in der
Lage ist, zu verhindern, dass der erste und der zweite Verbinder
in dem zusammengefügten
Zustand durch Vibration, mechanischen Schock oder dergleichen unerwünscht gelöst werden.
Insbesondere ist die Verbindervorrichtung geeignet als Komponente,
die an einem Trägerfeld eines
Automobils angebracht ist, um elektronische Vorrichtungen miteinander
zu verbinden.
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Während die
Erfindung soweit in Verbindung mit ihren bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben wurde, wird es für
Fachleute leicht möglich
sein, die Erfindung in zahlreichen anderen Weisen in die Praxis
umzusetzen.