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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder bzw. Steckverbinder,
insbesondere auf einen elektrischen Steckverbinder, der mit einer ein
halbes Einpassen detektierenden Funktion versehen ist.
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Hintergrund
der Erfindung
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Ein
Beispiel eines Steckverbinders bzw. eines Verbinders, welcher mit
einer ein halbes Einpassen detektierenden Funktion versehen, ist
in JP 8-264230 beschrieben. In diesem Verbinder bewegt sich, wie
dies in 14 in dieser Beschreibung gezeigt
ist, ein verriegelnder bzw. Verriegelungsarm 3, der an
einer Oberseite des ersten Verbindergehäuses 1 vorgesehen
ist, rückstellfähig, während Verbindergehäuse 1 und 2 miteinander
zusammengebaut bzw. zusammengepaßt werden, um sich über ein Verriegelungsaufnahmeglied 4 zu
erheben, das auf dem zweiten Verbindergehäuse 2 vorgesehen ist. Während die
zwei Verbindergehäuse 1 und 2 korrekt miteinander
verbunden bzw. zusammengepaßt
werden, kehrt dieser Verriegelungsarm 3 zu seiner ursprünglichen
Position zurück
und greift mit dem Verriegelungsaufnahmeglied 4 ein, wodurch
die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 in
einem verriegelten bzw. eingerasteten Zustand verriegelt werden.
Nachdem die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 korrekt
miteinander zusammengepaßt
wurden, wird ein Schieber bzw. Gleitelement 5, welcher(s)
den Verriegelungsarm 3 umgibt, zu dem Verbindergehäuse 2 gleiten gelassen
in der Richtung, in welcher sich der Verriegelungsarm 3 erstreckt.
Dies hindert den Verriegelungsarm 3 daran, sich in einer
Verriegelungslöserichtung
zu bewegen, wodurch die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 doppelt
verriegelt sind bzw. werden. Weiters kann, wenn die Einpaßtätigkeit
bzw. der Zusammenbauvorgang der zwei Verbindergehäuse 1 und 2 angehalten
wird, während
sie in einem halb eingepaßten
Zustand sind, der Schieber 5 nicht zu der Position bewegt
werden, in welcher er den Verriegelungsarm 3 am Bewegen
hindert. Folglich kann der Betätiger
erkennen, daß sich
die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 in
einem halb eingepaßten
Zustand befinden.
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Der
Vorgang eines Zusammenbauens dieses Verbinders muß in zwei
Phasen ausgeführt
werden: die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 müssen zusammengepaßt werden
und der Schieber 5 muß bewegt
werden, um sicherzustellen, ob die zwei Verbindergehäuse 1 und 2 in
einem halb eingepaßten
Zustand sind. Als ein Ergebnis ist die Betätigung bzw. der Vorgang komplex.
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Die
vorliegende Erfindung hat das obige Problem berücksichtigt und zielt darauf
ab, einen Verbinder bzw. Steckverbinders zu präsentieren, in welchem ein Zusammenbau
und die Detektion eines halb zusammengebauten bzw. halb eingepaßten Zustands
leicht durchgeführt
werden kann.
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Ein
Steckverbinder gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1 ist auf dem Dokument
US
6095843 bekannt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß der Erfindung
wird eine Steckverbinder- bzw. Verbinderanordnung zur Verfügung gestellt,
umfassend zwei Verbindergehäuse,
welche für ein
wechselweises Einpassen entlang einer Einsetzachse adaptiert sind,
wobei eines der Verbindergehäuse
einen rückstellfähigen verriegelnden
bzw. einrastenden Arm aufweist, welcher sich in der Richtung der
Achse in dem Ruhezustand erstreckt, und durch ein Biegen mit einem
einrastenden bzw. verriegelnden Glied des anderen Verbindergehäuses in Eingriff
bringbar ist, und das eine Verbindergehäuse weiters einen Schieber
beinhaltet, welcher darauf in der Richtung der Achse zwischen einer
blockierenden Position, in welcher ein Biegen des einrastenden Arms
verhindert ist, und einer nicht-blockierenden Position gleitbar
ist, in welcher eine Biegebewegung des einrastenden Arms erlaubt
ist, wobei die nicht-blockierende Position näher zu dem anderen Verbindergehäuse als
die blockierende Position ist, und wobei der Schieber bzw. die Gleiteinrichtung eine
Feder darauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende
der Feder durch das andere Gehäuse bei
einem Einpassen der Verbindergehäuse
komprimiert ist bzw. wird, um den Schieber weg von dem anderen Gehäuse zu beaufschlagen,
der einrastende Arm ein regulierendes Glied beinhaltet, welches mit
dem Schieber während
eines Biegens des einrastenden Arms in Eingriff bringbar ist, wodurch
eine Bewegung des Schiebers von der nicht-blockierenden Position
verhindert ist bzw. wird, wobei das regulierende Glied von dem Schieber
in der Ruheposition des einrastenden Arms freigegeben ist bzw. wird,
um eine Bewegung des Schiebers zu der blockierenden Position zu
erlauben.
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Die
Erfindung stellt ein doppeltes Verriegeln des Verbinders mit einer
reduzierten Federkraft zur Verfügung.
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In
einer bevorzugten Ausbildung ist der einrastende bzw. verriegelnde
Arm vorkragend bzw. einseitig eingespannt und weist ein Betätigungsglied
an dem freien Ende desselben auf. In der blockierenden bzw. Blockierposition
deckt bzw. überdeckt
der Schieber vorzugsweise dieses Betätigungsglied, und der Schieber
kann über
und unter dem Betätigungsglied
vorbeitreten, um dadurch eine Auf- und Abbewegung davon zu beschränken.
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Kurze Beschreibung
von Zeichnungen
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Andere
Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer
bevorzugten Ausbildung offensichtlich werden, die lediglich in beispielhafter
Weise in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt ist, in welchen:
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1 eine
Seitenquerschnittsansicht ist, die zwei Verbindergehäuse der
vorliegenden Ausbildung in einem Zustand vor einem Zusammenpassen
zeigt.
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2 eine
Seitenquerschnittsansicht ist, die ein Buchsen- bzw. Mutter-Verbindergehäuse zeigt.
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3 eine
Vorderansicht des Buchsen-Verbindungsgehäuses ist.
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4 eine
Draufsicht auf einen Schieber ist.
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5 eine
Vorderansicht des Schiebers ist..
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6 eine
Seitenansicht des Schiebers ist.
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7 ist
eine Vorderansicht, die den Schieber an das Buchsen-Verbindergehäuse festgelegt zeigt.
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8 eine
Draufsicht ist, die das Buchsen-Verbindergehäuse zeigt, wenn sich der Schieber in
einer eine Bewegung verhindernden Position befindet.
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9 eine
Draufsicht auf das Buchsen-Verbindergehäuse ist, wenn sich der Schieber
in einer eine Bewegung erlaubenden Position befindet.
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10 eine
Vorderansicht ist, die ein Stecker- bzw. Vater-Verbindergehäuse zeigt.
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11 eine
Querschnittsansicht ist, die einen Verriegelungsvorsprung in Kontakt
mit dem Stecker-Verbindergehäuse
zeigt, während
ein Einpassen stattfindet.
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12 eine
Seitenquerschnittsansicht ist, die ein Druckglied zeigt, das einen
Kontakt mit einer Schraubenfeder herstellt, während ein Einpassen stattfindet.
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13 eine
Querschnittsansicht ist, die einen korrekt eingepaßten Zustand
zeigt.
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14 eine
Seitenquerschnittsansicht eines Verbinders gemäß dem Stand der Technik ist.
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Beschreibung
von bevorzugten Ausbildungen
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Eine
Ausbildung bzw. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unten mit Hilfe der 1 bis 13 beschrieben.
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Ein
Verbinder bzw. Steckverbinder 10 der vorliegenden Ausbildung
ist mit einem Mutter- bzw. Buchsen-Verbindergehäuse 20 und einem Vater- bzw.
Stecker-Verbindergehäuse 11 versehen
(nur ein Teil bzw. Abschnitt dieses Stecker-Verbindergehäuses 11 ist
in den Figuren gezeigt). Das Buchsen-Verbindergehäuse 20 und das Stecker-Verbindergehäuse 11 sind
fähig,
miteinander zusammengepaßt
bzw. ineinander eingepaßt
und getrennt zu werden. In der vorliegenden Ausbildung sind wechselweise
zueinander schauende Seiten der Verbindergehäuse 11 und 20 als
vordere Seiten betrachtet; obere und untere Seiten beziehen sich
auf 1.
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Das
Buchsen-Verbindergehäuse 20 ist
aus Kunststoff gefertigt und ist, wie dies in 2 und 3 gezeigt
ist, mit einer Mehrzahl von großen
und kleinen Hohlräumen 21 und 22 versehen,
welche Mutter- bzw. Buchsen-Anschlußpaßstück (nicht gezeigt) aufnehmen.
Eine Rückhalteeinrichtung 23 (siehe 1,
nicht im Detail gezeigt) kann von der Seite in das Buchsen-Verbindergehäuse 20 eingesetzt sein,
wobei dieses Rückhalteelement
bzw. diese Rückhalteeinrichtung 23 die
Buchsen-Anschlußpaßstücke innerhalb
der Hohlräume 21 und 22 zurückhält. Ein
verriegelnder bzw. Verriegelungsarm 24 ist in einer vereinheitlichten
Weise an einer Oberseite bzw. oberen Fläche des Buchsen-Verbindergehäuses 20 an
einem zentralen Ort relativ zu der Links-Rechts-Richtung davon angeordnet.
Dieser Verriegelungsarm 24 ist mit einem linken und einem rechten.
Paar von Fußgliedern 25 versehen.
Diese Fußglieder 25 ragen
nach oben von einem vorderen Ende des Buchsen-Verbindergehäuses 20 vor,
drehen sich dann rückwärts unter
einem rechten Winkel, erstrecken sich nach rückwärts und sind an ihren rückwärtigen Enden
vereinigt. Ein verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung 26 ist
an einer oberen Seite bzw. Fläche
von jedem Fußglied 25 ausgebildet,
wobei diese Verriegelungsvorsprünge 26 in
Verriegelungsaufnahmeglieder 15 des Stecker-Verbindergehäuses 11 (das
zu erläutern
ist) eingreifen.
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Wenn
sich die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 in
einem gesonderten bzw. getrennten Zustand oder in einem korrekt
eingepaßten
bzw. zusammengebauten Zustand befinden, ist der Verriegelungsarm 24 in
einer verriegelnden bzw. Verriegelungsposition gehalten (siehe 2),
wodurch er im wesentlichen parallel zu einer Oberseite des Buchsen-Verbindergehäuses 20 ist.
Während
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengebaut werden, bewegt sich der Verriegelungsarm 24 in
eine eine Verriegelung freigebende Position (siehe 12),
wodurch ein rückwärtiges Ende davon
nach unten als ein Ergebnis der Verriegelungsvorsprünge 26 geneigt
ist, die unter das Stecker-Verbindergehäuse 11 gleiten.
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Geneigt
bzw. verjüngt
geformte Führungsflächen bzw.
-seiten 26A sind an einem vorderen Ende von jedem Verriegelungsvorsprung 26 ausgebildet. Wenn
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengebaut bzw. ineinander eingepaßt werden, stellen diese führenden
bzw. Führungsflächen 26a einen
gleitenden Kontakt mit einem vorderen Ende Stecker-Verbindergehäuses 11 her,
wodurch der Verriegelungsarm 24 veranlaßt wird, sich in die eine Verriegelung
freigebende bzw. Verriegelungs-Freigabe-Position zu bewegen. Ein
Betätigungsvorsprung 27 ragt
nach oben von einem rückwärtigen Endabschnitt
des Verriegelungsarms 24 vor. Wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu trennen
sind, bewegt ein Drücken
dieses Betätigungsvorsprungs 27 den
Verriegelungsarm 24 in die Verriegelungs-Freigabe- bzw.
-Löseposition.
Ein Schieberregulierungsglied 28 ragt unter dem Betätigungsvorsprung 27 an
dem rückwärtigen Endabschnitt
des Verriegelungsarms 24 vor. Wenn sich der Verriegelungsarm 24 in
der Verriegelungs-Löse-Position
befindet, gelangt dieses Schieberregulierungsglied 28 mit
einem Schieber 40 (der zu beschreiben ist) in Eingriff,
wodurch verhindert wird, daß sich
der Schieber bzw. das Gleitelement 40 nach rückwärts bewegt.
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Ein
Paar von führenden
bzw. Führungswänden 31 ragt
von der oberen Seite des Buchsen-Verbindergehäuses 20 vor, wobei
diese an linken und rechten Seiten des Verriegelungsarms 24 angeordnet
sind und durch einen bestimmten Abstand davon getrennt sind. Das
Paar von Führungswänden 31 ist lang
und schmal in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung und
jede Führungswand 31 hat
im Querschnitt eine C-Form, welche an einer Innenseite offen ist
(d.h. der Seite davon, die zu der gegenüberliegenden Führungswand 31 gerichtet
ist).
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Schieberkantenglieder 42 des
Schiebers 40 (der zu beschreiben ist) passen in die Innenseiten dieser
Führungswände 31,
wodurch der Schieber 40 in einer Weise beibehalten wird,
wodurch er in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung
gleiten kann. Seitennuten bzw. -rillen 32 und obere Nuten 33,
die sich jeweils entlang der Vorwärts-Rückwärts-Richtung erstrecken, sind
jeweils an Innenseitenflächen
und Deckflächen
der entsprechenden Führungswände 31 ausgebildet.
Anschläge 32A und 33A ragen
in diese Nuten 32 und 33 an Orten vor, die etwas
nach rückwärts in bezug
auf das Zentrum davon versetzt sind. Weiters ragen Schieberanschlagglieder 34 von
inneren Basisseiten bzw. -flächen
der Führungswände 31 an
Orten in der Nachbarschaft der vorderen Enden davon vor, wobei rückwärtige Seiten
bzw. Flächen dieser
Schieberanschlagglieder 34 geringfügig bzw. sanft geneigt sind
und vordere Seiten davon stark bzw. steil geneigt sind.
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Der
Schieber 40 ist in einer einstückigen Weise aus Kunststoff
gefertigt. Wie dies in 4 bis 6 gezeigt
ist, ist der Schieber 40 mit einem linken und rechten Paar
von Federgehäuse-
bzw. -aufnahmegliedern 41 versehen, welche lang und schmal sind
und in der Einpaß-
bzw. Zusammenbaurichtung der zwei Verbindergehäuse 11 und 20 vorragen.
Jedes Federaufnahmeglied 41 ist zylindrisch und nimmt eine
Schraubenfeder 50 in einem Zustand auf, wobei bzw. wodurch
diese Schraubenfeder 50 rückstellfähig komprimiert werden kann.
Vordere Abschnitte einer Innenseitenfläche (d.h. die einander wechselweise
gegenüberliegenden
Seiten bzw. Flächen)
der Federaufnahmeglieder 41 sind offen. Vordere Endabschnitte 50A der
Schraubenfedern 50 (welche in einem festgelegten Zustand
sind) sind von diesen vorderen Abschnitten freigelegt (siehe 7 und 8).
Wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengepaßt werden
(zu erläutern),
stellen schiebende bzw. Druckglieder 17 des Stecker-Verbindergehäuses 11 einen
Kontakt mit den vorderen Endabschnitten 50A der Schraubenfedern 50 her
und drücken
diese in einer Kompressionsrichtung.
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Die
Schraubenfedern 50 werden komprimiert, während die
zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengepaßt
sind. Wie dies später erklärt werden
wird, ist die Rückstellkraft
der Schraubenfedern 50 derart, daß, wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 gelöst bzw.
freigegeben werden, während
sie ineinander eingepaßt
sind, die Kraft nicht ausreichend ist, um die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen. Jedoch ist es ausreichend, um den Schieber 40 zu
einer eine Bewegung verhindernden Position zu bewegen, nachdem die
zwei Verbindergehäuse 11 und 20 korrekt
miteinander zusammengepaßt
wurden.
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Ein
langes und schmales Schieberkanten- bzw. -randglied 42 ragt
in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung
entlang einer Außenseitenfläche (relativ
zur Breitenrichtung davon) von jedem Federaufnahmeglied 41 vor.
Jedes Schieberkantenglied 42 des Schiebers 40 paßt in die
Innenseiten der linken und rechten Führungswände 31, wodurch der
Schieber 40 in einer Weise gehalten wird, wodurch er entlang
der Oberseite des Buchsen-Verbindergehäuses 11 in der Einpaß- bzw.
Zusammenbaurichtung der zwei Verbindergehäuse 11 und 20 gleiten
kann. Ein Vorsprung bzw. eine Erhebung 43 und ein Vorsprung 44 ragen
jeweils von einer Außenseitenfläche und
einer Oberseite von jedem Schieberkantenglied 42 vor. Die
Vorsprünge 43 und 44 passen
in die Seitennuten 32 bzw. die oberen Nuten 33 der
Führungswände 31. Die
Vorsprünge 43 und 44 werden
durch die Anschläge 32A und 33A zurückgehalten,
die zur Rückseite der
Nuten 32 und 33 vorgesehen sind; dies hält den Schieber 40 in
einer rückwärtigen Endposition
(d.h. der eine Bewegung verhindernden bzw. Bewegungsverhinderungsposition,
siehe 8). Darüber
hinaus ragt ein rückhaltendes
bzw. Rückhalteglied 46,
welches fähig
ist, sich rückstellfähig nach
oben und unten zu bewegen, nach vorne von jedem Schieberkantenglied 42 vor.
Ein Rückhaltevorsprung 46A ragt nach
unten von einem vorderen Ende von jedem Rückhalteglied 46 vor.
Die Rückhaltevorsprünge 46A passen
rückstellfähig mit
den Schieberanschlaggliedern 34 zusammen, die nahe den
Vorderenden der Führungswände 31 vorgesehen
sind, wodurch der Schieber 40 in einer vorderen Endposition
gehalten wird (d.h. die eine Bewegung erlaubende Position, siehe 7 und 9).
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Ein
quadratisches säulenförmiges Bewegungsregulierungsglied 47 verbindet
die zwei Federaufnahmelieder 41 an den rückwärtigen Enden
davon. Ein U-förmiges
Schieberbetätigungsglied 48 ist in
einer Brückenform
an oberen Abschnitten der rückwärtigen Enden
der Federaufnahmeglieder 41 vorgesehen. Wenn sich die zwei
Verbindergehäuse 11 und 20 in
dem korrekt zusammengebauten Zustand befinden (siehe 13),
erstreckt sich das Schieberbetätigungsglied 48 über das
Stecker-Verbindergehäuse 11.
Ein Drücken
des Schieberbetätigungsglieds 48 nach
vorne bewegt den Schieber 40 von der eine Bewegung verhindernden
Position zu der eine Bewegung erlaubenden Position. Wenn sich der
Schieber 40 in der eine Bewegung verhindernden Position
befindet (siehe 8 und 13), tritt
das Bewegungsregulierungsglied 47 unter das Schieberregulierungsglied 28 des
Verriegelungsarms 24, wodurch der Verriegelungsarm 24 am
Bewegen in die Verriegelungslöseposition
gehindert wird. Zu diesem Zeitpunkt überdeckt das Verschieberbetätigungsglied 48 eine obere
Seite des Betätigungsvorsprungs 27 des
Verriegelungsarms 24, wo durch der Betätigungsvorsprung 27 gehindert
wird, zufällig
gedrückt
zu werden. Wenn sich der Schieber 40 in der eine Bewegung
erlaubenden Position befindet (siehe 1, 9 und 11),
ist das Schieberregulierungsglied 28 des Verriegelungsarms 24 an
der Rückseite
des Bewegungsregulierungsglieds 47 angeordnet ist, ist der
Verriegelungsarm 24 fähig,
sich in die Verriegelungslöseposition
zu bewegen, und wird der Betätigungsvorsprung 27 an
der Rückseite
des Schieberbetätigungsglieds 48 in
einem Zustand freigelegt, wodurch dieser Betätigungsvorsprung 27 gedrückt werden
kann.
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Das
Stecker-Verbindergehäuse 11 ist
aus Kunststoff gefertigt. Wie dies in 1 und 10 gezeigt
ist, ragt eine winkelige bzw. abgewinkelte rohrförmige Haube 12 von
einer Vorderseite dieses Stecker-Verbindergehäuses 11 vor, wobei
das Buchsen-Verbindergehäuse 20 damit
zusammengepaßt ist.
Das Stecker-Verbindergehäuse 11 nimmt
eine Mehrzahl von Stecker-Anschlußpaßstücken (nicht in ihrer Gesamtheit
gezeigt) auf, welche mit Flachsteckern bzw. Dornen 13 und 14 versehen
sind. Diese Flachstecker 13 und 14 ragen in die
Haube 12 vor, und wenn das Einpassen stattfindet, treten
sie in die Hohlräume 21 und 22 des
Buchsen-Verbindergehäuses 20 ein
und stellen einen Kontakt mit den Buchsen-Anschlußpaßstücken her.
Die Verriegelungsaufnahmeglieder 15 sind durch ein Wegschneiden
von Abschnitten einer Kante bzw. eines Rands einer Oberseite der
Haube 12 ausgebildet. Die Verriegelungsvorsprünge 26 des
Verriegelungsarms 24 treten in diese Verriegelungsaufnahmeglieder 15 ein,
wodurch die zwei ergriffen und die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 in
einem nicht trennbaren Zustand gehalten werden. Darüber hinaus
sind drei Vorsprünge
bzw. Erhebungen in einer Links-Rechts-Richtung innerhalb eines oberen
Ab schnitts der Haube 12 nahe dem Zentrum davon ausgerichtet.
Ein linkes und rechtes Paar dieser Vorsprünge bildet die Druckglieder 17.
Wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengepaßt
sind, treten diese Druckglieder 17 zwischen die Fußglieder 25 des
Verriegelungsarms 24 und die Führungswände 31 ein, stellen
einen Kontakt mit den vorderen Endabschnitten 50A der Schraubenfedern 50 her
und drücken diese
Schraubenfedern 50 in einer Kompressionsrichtung.
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Die
vorliegende Ausbildung ist wie oben beschrieben konfiguriert. Als
nächstes
wird die Betätigung
derselben beschrieben.
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Bevor
der Zusammenbauvorgang beginnt, werden die Rückhaltevorsprünge 46A des
Rückhalteglieds 46 mit
den Schieberanschlaggliedern 34 in Eingriff gebracht, wodurch
der Schieber 40 in der eine Bewegung erlaubenden Position
gehalten wird. Wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
zusammengepaßt
sind, wird der Schieber 40 in der eine Bewegung erlaubenden
Position gehalten, während
sie zusammen bzw. zueinander gebracht werden. Wenn ein Zusammenbauen
bzw. Einpassen beginnt, stellen die Führungsflächen 26A der Verriegelungsvorsprünge 26 einen
Kontakt mit Öffnungskanten
bzw. -rändern
der Haube 12 her (siehe 11). Dann
gleiten die Verriegelungsvorsprünge 26,
die entlang ihrer geneigten Führungsseiten 26A geführt sind,
gegen eine Wandseite der Haube 12, wobei dies den Verriegelungsarm 24 in
die Verriegelungslöseposition
drückt.
Zur selben Zeit gelangt das Schieberregulierungsglied 28 des
Verriegelungsarms 24 von rückwärts mit dem Bewegungsregulierungsglied 47 des
Schiebers 40 in Eingriff. Zu diesem Zeitpunkt bzw. an dieser
Stelle haben die Schieberglieder 17 des Stecker-Ver bindergehäuses 11 noch
keinen Kontakt mit den vorderen Endabschnitten 50A der
Schraubenfedern 50 hergestellt.
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Wenn
der Zusammenbauvorgang von diesem Zustand fortschreitet, stellen
die Druckglieder 17 des Stecker-Verbindergehäuses 11 einen
Kontakt mit den vorderen Endabschnitten 50A der Schraubenfedern 50 her
(dies ist der in 12 gezeigte Zustand) und die
Schraubenfedern 50 werden komprimiert. An dieser Steller
wird die Druckkraft, die auf die Schraubenfedern 50 durch
die Druckglieder 17 ausgeübt wird, durch den Schieber 40 aufgenommen.
Jedoch wird, da das Schieberregulierungsglied 28 in Eingriff mit
dem Bewegungsregulierungsglied 47 ist, der Schieber 40 am
Bewegen nach rückwärts gehindert. Folglich
werden die Schraubenfedern 50 komprimiert und eine elastische
Rückstellkraft
derselben wird akkumuliert.
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Wenn
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 den
korrekt zusammengebauten bzw. eingepaßten Zustand erreicht haben,
gelangen die Verriegelungsvorsprünge 26 mit
den Verriegelungsaufnahmegliedern 15 in Eingriff, und der
Verriegelungsarm 24 bewegt sich nach rückwärts. in die Verriegelungslöseposition.
Dann wird das Schieberregulierungsglied 28 von dem Bewegungsregulierungsglied 47 gelöst bzw.
freigegeben und die komprimierte Kraft der Schraubenfedern 50 bewegt
die Rückhalteglieder 46 des
Schiebers 40 nach oben, wobei die Rückhaltevorsprünge 46A über die
Schieberanschlagglieder 34 vorragen und der Schieber 40 sich
nach rückwärts bewegt.
Dann stellen die Vorsprünge 43 und 44 der Schieberkantenglieder 42 einen
Kontakt mit den Anschlägen 32A und 33A her
und der Schieber 40 erreicht die eine Bewegung verhindernde
Position (siehe 13).
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In
dem korrekt zusammengebauten Zustand ist das Bewegungsregulierungsglied 47 des
Schiebers 40 unter dem Schieberregulierungsglied 28 des Verriegelungsarms 24 angeordnet,
wodurch der Verriegelungsarm 24 am Bewegen in die Verriegelungslöseposition
gehindert wird. Als ein Ergebnis befinden sich die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 in
einem doppelt verriegelten Zustand.
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Wenn
der Zusammenbauvorgang angehalten wird, während sich die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 in
einem halb zusammengebauten bzw. eingepaßten Zustand befinden, kann
der Betätiger
sehen, daß das
Schieberbetätigungsglied 48,
welches sich über
die obere Seite des Stecker-Verbindergehäuses 11 erstreckt,
in der eine Bewegung erlaubenden Position unbeweglich ist. Folglich
wird er realisieren, daß die
zwei Verbindergehäuse 11 und 20 nicht korrekt
ineinander eingepaßt
sind. Weiters wird, wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 an
der Phase unberührt
bleiben, wo die Druckglieder 17 die Schraubenfedern 50 komprimiert
haben (der Phase vor der in 13 gezeigten),
die elastische Rückstellkraft
der Schraubenfedern 50 auf die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 ausgeübt. Jedoch
ist diese Rückstellkraft
nicht ausreichend, um die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen.
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In
dem konventionellen Verbinder bzw. Steckverbinder wird bzw. ist
ein Federglied, das auf dem ersten Verbindergehäuse vorgesehen ist, komprimiert,
während
der Zusammenbauvorgang stattfindet. Wenn der Zusammenbauvorgang
angehalten wird, bevor er vollständig
ist, trennt die elastische Rückstellkraft
des Federglieds die zwei Verbindergehäuse, was es ermöglicht bzw.
erlaubt, daß der
halb eingepaßte
Zustand detektiert wird. In dieser Art von Verbinder muß die elastische
bzw. rückstellfähige Rückstellkraft
des Federglieds ausreichend sein, um der Reibungskraft zwischen
den zwei Verbindergehäusen
der Reibungskraft zwischen den Stecker- und Buchsen-Anschlußpaßstücken usw. entgegen zu wirken
und um die zwei Verbindergehäuse
zu trennen. Folglich muß eine
starke Kraft ausgeübt
werden, um den Verbinder einzupassen. Jedoch ist in dem Verbinder 10 der
vorliegenden Ausbildung die elastische Rückstellkraft der Schraubenfedern 50 schwächer als
die Kraft, die erforderlich ist, um die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen. Folglich kann die Kraft, die erforderlich ist, um den Verbinder
einzupassen, reduziert werden.
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Wenn
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 von
dem korrekt zusammengebauten Zustand zu trennen sind, wird das Schieberbetätigungsglied 48 zuerst
nach vorwärts
gedrückt,
was den Schieber 40 von der eine Bewegung verhindernden
Position in die eine Bewegung erlaubende Position bewegt. Dann wird,
wenn der Schieber 40 in der eine Bewegung erlaubenden Position
gehalten ist bzw. wird, der Betätigungsvorsprung 27 des
Verriegelungsarms 24 nach unten gedrückt, wobei dies den Verriegelungsarm 24 in
die Verriegelungslöseposition
bewegt. Dann werden die Verbindergehäuse 11 und 20 getrennt.
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Wie
dies oben beschrieben wurde, ist die elastische Rückstellkraft
der Schraubenfedern 50 kleiner als diejenige in dem konventionellen
Beispiel. Folglich ist dieser Trennvorgang leicht. Weiters bedeckt
in dem korrekt zusammengebauten Zustand das Schieberbetätigungsglied 48 des
Schiebers 40 die obere Seite des Betätigungsvorsprungs 27 des Verriegelungsarms 24.
Folglich ist es das Schieberbetätigungsglied 48,
welches gehandhabt werden muß,
um den Schieber 40 zu bewegen. Als ein Ergebnis wird der
Betätiger
nicht die Sequenz durcheinanderbringen, wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen sind, und wird am Bewegen des Betätigungsvorsprungs 27 vor
einem Bewegen des Schiebers 40 gehindert.
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In
der vorliegenden Ausbildung drücken, wenn
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 korrekt miteinander
zusammengesetzt bzw. ineinander eingepaßt sind, die Schraubenfedern 50 den
Schieber 40 von der eine Bewegung erlaubenden Position
in die eine Bewegung verhindernde Position, wodurch diese zwei Verbindergehäuse 11 und 20 doppelt
verriegelt werden. Weiters erlaubt ein Beobachten der Bewegung des
Schiebers 40 einen zu detektieren, ob die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 korrekt
zusammengebaut wurden. Lediglich ein Einpassen der zwei Verbindergehäuse 11 und 20 miteinander
bewirkt, daß diese
zwei Tätigkeiten
bzw. Vorgänge
eintreten, wodurch die Betätigung
erleichtert wird.
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Darüber hinaus
wird, wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 korrekt
zusammengepaßt sind,
der Betätigungsvorsprung 27 des
Verriegelungsarms 24 durch das Schieberbetätigungsglied 48 des
Schiebers 40 abgedeckt. Folglich verwechselt der Betätiger nicht
die Aufeinanderfolge, was zuerst zu bewegen ist, wenn die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen sind.
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Das
Schieberregulierungsglied 28 ist an einer Spitze des Verriegelungsarms 24 angeordnet. Als
ein Ergebnis hat das Schieberregulierungsglied 28 einen
größeren Bewegungsgrad
(dies erlaubt es dem Schieber 40, sich zwischen der eine
Bewegung verhindernden Position und der eine Bewegung erlaubenden
Position zu bewegen), als wenn er an einem ande ren Ort vorgesehen
wäre. Folglich
muß die Größe des Verbinders 10 nicht
erhöht
werden.
-
Weiters
ist die elastische Rückstellkraft
der Schraubenfedern 50 geringer, als sie erforderlich ist, um
die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen. Folglich ist die Einpaß-
bzw. Zusammenbaukraft des Verbinders abgesenkt und der Zusammenbauvorgang
kann leicht ausgeführt
werden.
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben mit Hilfe der Figuren
beschriebenen Ausbildungen beschränkt. Beispielsweise liegen
die unten beschriebenen Möglichkeiten
auch innerhalb des technischen Bereichs der vorliegenden Erfindung.
- (1) In der oben beschriebenen Ausbildung ist
das Mutter- bzw.
Buchsen-Verbindergehäuse 20,
das mit dem Schieber 40 und den Schraubenfedern 50 versehen
ist, das erste Verbindergehäuse
und das Vater- bzw. Stecker-Verbindergehäuse 11 ist das zweite
Verbindergehäuse.
Jedoch könnte
gemäß der vorliegenden
Erfindung, das Stecker-Verbindergehäuse ebenso das erste Verbindergehäuse sein
und das Buchsen-Verbindergehäuse
könnte
gleichermaßen
gut das zweite Verbindergehäuse
sein.
- (2) In der oben beschriebenen Ausbildung ist eine Außenseite
bzw. -fläche
des Betätigungsvorsprungs 27 des
Verriegelungsarms 24 durch das Schieberbetätigungsglied 48 des
Schiebers 40 überdeckt,
wodurch verhindert wird, daß dieser Betätigungsvorsprung 27 zufällig bewegt
wird. Jedoch muß gemäß der vorliegenden
Erfindung es nicht das Schieberbetätigungsglied des Schiebers
sein, welches als ein Ab deckungsglied fungiert. Weiters muß dieses
Abdeckungsglied nicht auf dem Schieber vorgesehen sein.
- (3) In der oben beschriebenen Ausbildung ist die elastische
Rückstellkraft
der Schraubenfedern 50 geringer als jene, die erforderlich
ist, um die zwei Verbindergehäuse 11 und 20 zu
trennen, wodurch die Betätigbarkeit
verbessert wird. Jedoch kann gemäß der vorliegenden
Erfindung das Federglied in gleicher Weise auch eine starke elastische Rückstellkraft
besitzen, wobei dies die zwei Verbindergehäuse trennt, wenn sie sich in
einem halb zusammengebauten Zustand befinden, und wobei diese Trennung
dem Betätiger
erlaubt, den halb zusammengebauten bzw. halb eingepaßten Zustand
zu detektieren.