DE602005006177T2 - Tankanordnung für LKWs - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Tankaufbau für Zugmaschinen von Sattelfahrzeugen. Tanks für Zugmaschinen werden üblicherweise in einer seitlichen Position am Fahrzeugrahmen zwischen den Achsen angebracht. Dies führt zu einer einseitigen Belastung, insbesondere bei befüllten Tanks mit großem Volumen. Reicht das Volumen eines Tanks nicht aus, werden die Tanks auf beiden Seiten angebracht. Dies kann dazu führen, dass kein Raum für einen Ersatzreifen zur Verfügung steht.
- Die aus den befüllten Tank resultierende Belastung begünstigt bestenfalls teilweise die angetrieben Hinterachse. Als Folge kann die Traktion ein Problem darstellen.
- Ein weiterer Nachteil eines Tankaufbaus in der genannten Position besteht darin, dass kein Montageraum für andere Verwendungen z. B. ein Ersatzreifen oder eine Aufbewahrungsbox zur Verfügung steht.
- Ferner besteht ein beachtliches Risiko, dass der Tank, wenn er in der erwähnten Position angebracht ist, innerhalb des Seitenaufprallbereichs liegt und bei einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug zerbricht. Als Folge davon kann sich auslaufender Kraftstoff entzünden oder in den Boden sickern, wodurch schwerwiegende Schäden der Umwelt verursacht werden.
- Die
offenbart einen Lastkraftwagen mit einem Tankaufbau mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.EP 802 108 - Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin einen bisher wenig genutzten Bereich des Fahrzeugs für die Installation des Tanks zur Verfügung zu stellen.
- Um diese Aufgabe zu lösen, wird ein Tankaufbau gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen.
- Die Anordnung eines Tanks im hinteren Teil einer Zugmaschine eines Sattelfahrzeugs stellt vor allem eine Verbesserung der Lastverteilung dar, weil das Gewicht des Tanks und seines Inhalts ausschließlich durch die hinteren angetriebenen Räder gestützt ist. Als eine Folge werden die oftmals nachteiligen Traktionseigenschaften von Zugmaschinen verbessert.
- Auf diese Art und Weise wird vor allem auch die Straßensicherheit auf leeren Straßen verbessert. Bei Anwendung in Sattelfahrzeugen, für die die Erfindung primär geeignet ist, ist der Tank in einem gut geschützten Bereich zwischen der Zugmaschine und dem Auflieger angeordnet. Vorzugsweise ist ein Kraftstoffbehälter entsprechend hinter jedem der Hinterräder angeordnet, die auf jeder Seite der Längselemente des Fahrzeugsrahmens liegen. Beide Kraftstoffbehälter sind vorzugsweise mittels eines Brückenabschnitts verbunden, der unter den Enden der längslaufenden Elemente angeordnet ist, so dass der Behälter von hinten gesehen U-förmig erscheint. Der/Die Behälter, die hinter der Hinterachse angeordnet sind, können geeignterweise mit den herkömmlichen seitlich angebrachten Kraftstoffbehältern, vorzugsweise durch eine Leitung verbunden sein. Auf diese Art und Weise können die seitlichen Kraftstoffbehälter mit den Schmutzfängern der Hinterräder kombiniert werden, um eine Einheit zu bilden und können zusätzlich zur Eindämmung von Spritzern oder der Minimierung der Verschmutzung des Fahrzeugs beitragen. Verschiedenartige Komponenten oder Gruppen, die sonst separat an dem Chassis angebracht sind, können auch in dem Tankaufbau integriert sein. Dies führt zu einer Verbesserung des Designs und der Vermeidung eines unordentlichen Erscheinungsbilds erzeugt durch die Anbringung vieler einzelner Gruppen am Fahrzeugrahmen.
- Der Behälter kann aus Kunststoff oder einem Blech, vorzugsweise aus Stahl oder Aluminium hergestellt sein. Die Befestigung am Fahrzeugrahmen wird vorzugsweise durch Bolzenverbindungen oder andere Befestigungseinrichtungen erzielt.
- Der Tank der vorliegenden Erfindung kann auch zusätzlich zu einem herkömmlichen Tankaufbau installiert werden. Die folgende Beschreibung erläutert mit Hilfe der begleitenden Zeichnungen bevorzugte Beispiele von Ausführungsformen der Erfindung genauer.
-
1 ist eine perspektivische Teilansicht des hinteren Teils eines Sattelfahrzeugs mit einer ersten Ausführungsform eines Tanks gemäß der Erfindung; -
2 ist eine Draufsicht auf1 ; -
3 zeigt eine Hinteransicht des Sattelfahrzeugs aus1 ; -
4 ist eine Seitenansicht des hinteren Teils des Fahrzeugs aus1 ; -
5 ist eine weitere perspektivische Darstellung entsprechend einer weiteren Ausführungsform eines Sattelfahrzeugs; -
6 ist eine Draufsicht des Hinterendes eines Sattelfahrzeugs gemäß5 ; -
7 ist eine Hinteransicht von5 ; und -
8 ist eine Seitenansicht von5 . - Die hinteren Endbereiche der zwei parallelen, längslaufenden Elemente
10 ,12 des Fahrzeugrahmens eines Sattelfahrzeugs sind in der in1 gezeigten Darstellung gezeigt. Die Hinterenden der längslaufenden Elemente10 ,12 sind durch einen querlaufenden Verbindungsabschnitt14 miteinander verbunden. Zusätzlich zeigt1 die Hinterräder16 ,18 , wobei diese Einzel- oder Doppelräder sein können. Die Hinterräder16 ,18 sind durch eine Hinterachse (nicht dargestellt), die in Querrichtung unter den längslaufenden Elementen10 ,12 verläuft, verbunden. - Die Erfindung ist auch auf Sattelfahrzeuge mit zwei Hinterachsen anwendbar.
- Zwei Kraftstoffbehälter
22 ,24 sind hinter den Hinterrädern oder dem hinteren Abschnitt20 der Schmutzfänger entsprechend angeordnet. Diese Kraftstoffbehälter sind durch einen Brückenabschnitt26 miteinander verbunden, der unter den Hinterenden der längslaufenden Elementen10 ,12 verläuft und beide Kraftstoffbehälter22 ,24 zu einer einzigen Einheit verbindet. - Gemäß den
1 und3 sind Vertiefungen oder Aussparungen28 ,30 in beiden Kraftstoffbehältern22 ,24 vorgesehen, die zur Befestigung der Rückleuchten (nicht dargestellt) dienen. Es versteht sich, dass eine geeignete Abdichtung zum Tankinneren hier vorgesehen werden muss. - Ein Differentialgehäuse
32 aus dem auf beiden Seiten die Hinterachse tritt (nicht im Detail dargestellt), ist zwischen den Hinterenden der längslaufenden Elementen10 ,12 angedeutet. - Zwischen den Hinterenden der längslaufenden Elemente
10 ,12 und vor dem Verbindungsabschnitt14 ist ein Gehäuse32 angedeutet, das nicht nur Teil des Tanks sein kann, sondern auch dazu dienen kann andere Komponenten, wie beispielsweise Batterien, Steuerventile etc. aufzunehmen. - Die Position
34 , die am hinteren Ende des Brückenabschnitts26 des Tanks angeordnet ist, dient der Befestigung eines Nummernschilds. Eine Schiene, die in das Hinterende des Behälters integriert ist, dient als Schutz gegenüber einer Beschädigung beim Rückwärtsfahren oder bei einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Tankdeckel38 ,40 sind an den äußeren Ecken beider Behälter angeordnet, so dass das Wiederbefüllen von beiden Seiten her möglich ist. - Der Tank gemäß der vorliegenden Erfindung kann an den Hinterenden der längslaufenden Elemente
10 ,12 befestigt werden. Er kann auch an den hinteren Abschnitten44 ,46 der Schmutzfänger mittels geeigneter Anschlussstücke befestigt werden. Der Tank kann auch auf geeignete Art und Weise an den hinteren Enden der längslaufenden Elemente10 ,12 als Teil einer Einheit zusammen mit den Schmutzfängern angebracht werden. -
5 zeigt eine zweite Ausführungsform, die weitere Details des Konzepts gemäß der Erfindung zeigt. Zunächst sind wiederum beide längslaufenden Elemente10 ,12 dargestellt. Die längslaufenden Elemente10 ,12 sind gleichermaßen durch einen Verbindungsabschnitt14 verbunden. Die gleichen Bezugsziffern wurden auch für die zusätzlichen Teile, die auf entsprechende Art in den1 –4 dargestellt sind, verwendet. - Der wesentliche Unterschied zwischen der Ausführungsform gemäß den
5 –8 und der gemäß den1 –4 besteht darin, dass der Tank mit beiden Kraftstoffbehältern22 ,24 und dem Brückenabschnitt26 an dem Hinterende gesehen von oben abgerundet ist. Der hintere Bereich ist weniger winklig als bei der ersten Ausführungsform, so dass hier z. B. eine geringere Gefahr der Beschädigung der Ecken an feststehenden Objekten beim Rückwärtsfahren besteht. Die Anordnung gemäß den5 –8 ist insbesondere optisch attraktiv. - Bei der Ausführungsform gemäß
5 ist wiederum eine geeignete Verbindung zwischen beiden Kraftstoffbehältern22 ,24 und dem hinteren Abschnitt42 der Schmutzfänger vorgesehen. - Befestigungsplatten sind mit
48 ,50 gekennzeichnet, durch die beide Kraftstoffbehälter und dadurch der gesamte Tankaufbau an den hinteren Enden der längslaufenden Elemente10 ,12 befestigt werden.
Claims (4)
- Tankaufbau für Zugmaschinen von Sattelfahrzeugen, umfassend wenigstens einen Kraftstoffbehälter, der an einem Chassisrahmen (
10 ,12 ) der Zugmaschine eines Sattelfahrzeugs hinter den Hinterrädern (18 ,20 ) der Zugmaschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Kraftstoffbehälter (22 ,24 ,26 ) vorgesehen sind, die entsprechend an jeder Seite der Hinterenden längslaufender Elemente (10 ,12 ) des Chassisrahmens (10 ,12 ) angebracht sind. - Tankaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffbehälter (
22 ,24 ) zur Bildung einer Einheit mittels eines Brückenabschnitts (26 ), der unter dem Hinterende der längslaufenden Elemente (10 ,12 ) verläuft, verbunden sind. - Tankaufbau nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterenden der längslaufenden Elemente (
10 ,12 ) mittels eines Verbindungsabschnitts (14 ) verbunden sind. - Tankaufbau nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine verstärkende Schiene zur Verstärkung der Behälter (
22 ,24 ,26 ) am Hinterende der Zugmaschine angebracht ist oder in den unteren Hinterabschnitt des Tanks integriert ist.
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