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TECHNSCHISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Gehäusestruktur, die verdichtetes
Holz bzw. Pressholz verwendet, und genauer eine Gehäusestruktur,
die aus einer gegenseitigen Kombination aus einer Vielzahl von Pressholzstücken besteht
und in der zwischen den jeweiligen Pressholzstücken ein Abstand ausgebildet
ist, um elektronische Geräte
und andere beliebige Objekte darin zu halten.
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TECHNISCHER HINTERGRUND
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Üblicherweise
werden Leichtmetalle (beispielsweise Aluminium, Edelstahl, Titan
und Magnesium) und synthetische Harze (beispielsweise Acrylnitril/Butadien/Styrol-(ABS), Polycarbonat-
und Acrylharze) als Material für
ein Gehäuse
für ein
elektronisches Gerät
(beispielsweise eine Digitalkamera, ein Mobiltelefon und einen IC-Rekorder)
verwendet. Ein Gehäuse,
das aus den genannten Materialien gebildet ist, weist eine relativ
geringe Expansions-/Kontraktionsrate auf, wenn es Feuchtigkeit absorbiert und
abgibt, und seine Expansions-/Kontraktionsrate ist in allen Richtungen
ungefähr
gleich, da ein solches Gehäuse
isotrop ist. Wenn man das Gehäuse jedoch
als Außenaufmachungselement
bewertet, ist das Gehäuse
ungünstig,
da es keine individuellen Eigenschaften hat, da es fast keine individuellen
Unterschiede aufweist. Ferner werden seine Design-Eigenschaften
herabgesetzt, da im Lauf der Zeit im Gebrauch Kratzer und Verfärbungen
passieren.
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Um
die genannten Probleme zu lösen,
hat der Erfinder den Gedanken gehabt, ein Gehäuse mit Holz zu bilden. Die
Verwendung von Holz ist dahingehend von Vorteil, dass es wegen Maserungen,
die sich untereinander unterscheiden, einen geeigneten individuellen
Unterschied erzeugen kann, und weil ferner die Änderung der Oberflächenfarbe
im Langzeitgebrauch dazu dient, diese Design-Eigenschaft zu verstärken. Wenn
Holz als Gehäusematerial
verwendet wird, wie oben beschrieben, kann jedoch die Steifigkeit
des Gehäuses
im Vergleich zu den Gehäusen
aus Leichtmetall und synthetischem Harz nicht gut genug sein. Obwohl
die Dicke des Gehäuses
erhöht
werden kann, um die Verschlechterung der Steifigkeit auszugleichen,
eignet sich dies nicht für
ein Gehäuse
für ein
elektronisches Gerät,
bei dem besonders eine Verkleinerung gefordert wird.
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Ein
herkömmlich
bekanntes Verfahren für
die Verbesserung der Festigkeit von Holzmaterial ist eine Verdichtungs-
bzw. Pressbehandlung. Gemäß diesem
Verfahren wird Holz durch Wasserabsorption erweicht und verdichtet,
während
es in einer vorgegebenen Form fixiert wird, und in einer Verdichtungsrichtung
geschnitten, so dass es ein plattenartiges fixiertes Grundprodukt
wird. Anschließend
wird das fixierte Grundprodukt zu einem Produkt mit einer vorgegebenen
dreidimensionalen Form geformt, während es erwärmt wird
und dazu gebracht wird, Wasser zu absorbieren, und es wird in der
vorgegebenen dreidimensionalen Form fixiert, so dass ein Endprodukt
aus ihm wird (siehe z. B. das
japanische
Patent Nr. 3078452 ). Anhand eines anderen bekannten Verfahrens
wird erweichtes Holz verdichtet und fixiert (siehe z. B. die
japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 11-77619 ). Somit könnte
bei Anwendung dieser Verfahren die Festigkeit des Holzes erhöht werden,
ohne dass seine Wanddicke zunimmt.
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Aus
DE 102 24 721 A1 sind
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verdichtung von Holz bekannt,
wobei das Holz erwärmt
und verdichtet wird.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Aufgabenstellung
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Wenn
ein Gehäuse
aus Pressholz gebildet wird, entsteht jedoch ein neues Problem zusätzlich zu
der Verschlechterung der Steifigkeit. Holz hat eine hohe Expansions-/Kontraktionsrate,
wenn es Feuchtigkeit absorbiert oder abgibt, obwohl es einen sehr niedrigen
thermischen Expansionskoeffizienten aufweist, und seine maximale
Expan sion und Kontraktion liegt bei etwa 10%. Da Holz anisotrop
ist, dehnt es sich nicht in alle Richtungen gleichmäßig aus
bzw. zieht sich nicht in allen Richtungen gleichmäßig zusammen.
Ferner kann die Expansions-/Kontraktionsrate von verdichtetem Holz
größer werden
als die von nicht-verdichtetem Holz.
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Die
meisten Gehäuse
für elektronische
Geräte
sind aus einer Vielzahl von Außenaufmachungselementen
zusammengesetzt, die aneinander gefügt sind. Somit können, wenn
die jeweiligen Aufmachungselemente durch Absorbieren oder Abgeben von
Feuchtigkeit sich stark ausdehnen oder zusammenziehen, die relativen
Positionen der Außenaufmachungselemente
sich verschieben, wodurch die Design-Eigenschaften leiden oder Lücken im
Gehäuse
entstehen. Ferner kann eine übermäßige Spannung,
die an einen Fügeabschnitt
aufgrund der Expansion oder Kontraktion angelegt wird, Risse in
dem Fügeabschnitt
erzeugen.
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Wenn
ein elektronisches Gerät
eine Hochspannungseinheit (beispielsweise eine elektronische Blitzlichteinheit
in einer Digitalkamera) aufweist, kann es schwierig sein, die Hochspannungseinheit
gegen das Äußere des
Geräts
zu isolieren. Insbesondere kann, wenn Lücken im Gehäuse erzeugt werden, eine Kriechstrecke
für die
Isolierung (eine kürzeste Strecke
entlang einer Oberfläche
eines Isolators zwischen zwei leitenden Komponenten) zwischen der Hochspannungseinheit
und dem Äußeren des
Geräts
verkürzt
werden, was nicht bevorzugt ist, da es dadurch schwierig werden
kann, eine vorgegebene Kriechstrecke für die Isolierung, die von Sicherheitsstandards
vorgegeben wird, sicherzustellen.
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Problemlösung
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Die
vorliegende Erfindung wurde durchgeführt, um die genannten Probleme
zu lösen,
und Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Gehäusestruktur
aus Pressholz, die eine geeignete Gehäusestruktur auch dann aufrechterhalten kann,
wenn das Pressholz sich ausdehnt oder zusammenzieht.
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Um
die genannten Probleme zu lösen
und das genannte Ziel zu erreichen, wird eine Gehäusestruktur
gemäß Anspruch
1 geschaffen. Bevorzugte Ausführungsformen
davon sind in den Unteransprüchen
definiert.
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Wirkung der Erfindung
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In
der Gehäusestruktur
aus dem Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung können
auch dann, wenn ein Paar Pressholzstücke sich ausdehnen oder zusammenziehen,
die Pressholzstücke
auf gleicher Länge
gehalten werden, da die Holzfaserrichtungen in den Hauptoberflächenabschnitten
im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf die gegenüber liegende
Oberfläche
zwischen den Pressholzstücken
sind, wodurch die relative Positionsbeziehung zwischen den Pressholzstücken aufrechterhalten werden
kann. Somit kann eine lagemäßige Verschiebung
und dergleichen zwischen den Pressholzstücken verhindert werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung sind die Holzfaserrichtungen der Pressholzstücke im Wesentlichen
parallel zur Längsrichtung
der Haupt-Oberflächenabschnitte.
Somit können
die Holzfaserrichtungen, in denen die Pressholzstücke sich
ausdehnen und zusammenziehen, mit der Längsrichtung des Gehäuses übereinstimmen,
in welcher das Gehäuse
durch die Expansion und Kontraktion der Pressholzstücke am meisten
betroffen ist, wodurch die Lageverschiebung und dergleichen zwischen
den Pressholzstücken
wirksamer verhindert werden kann.
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Vorzugsweise
sind in der Gehäusestruktur des
Pressholzes gemäß der vorliegenden
Erfindung die Pressholzstücke
auch symmetrisch in Bezug auf die Maserung, wodurch die relative
Lagebeziehung zwischen den Pressholzstücken wirksamer aufrechterhalten
werden kann und eine Design-Eigenschaft weiter verbessert werden
kann.
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In
einer Ausführungsform
der Gehäusestruktur
des Pressholzes gemäß der vorliegenden
Erfindung dehnt sich auch dann, wenn das Pressholzstück sich
ausdehnt oder zusammenzieht, die abnehmbare Einheit mit einer im
Wesentlichen gleichen Expansionsrate und zieht sich mit einer im
Wesentlichen gleichen Kontraktionsrate zusammen wie das Pressholzstück. Somit
kann die relative Lagebeziehung zwischen dem Pressholzstück und der
abnehmbaren Einheit aufrechterhalten werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das eine
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß einer
ersten Ausführungsform
verwendet wird;
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2 ist
eine Explosionsdarstellung des elektronischen Geräts von 1;
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3 ist
eine Schnittdarstellung des elektronischen Geräts entlang einer Linie A-A,
die von einem in 1 dargestellten Pfeil angezeigt
wird;
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4 ist
eine Schnittdarstellung des elektronischen Geräts 1 in einem expandierten/kontrahierten
Zustand entlang der Linie A-A von 1;
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5 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Fügeabschnitts,
der in 3 dargestellt ist.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Fügestruktur;
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7 ist
eine perspektivische Darstellung der Formung eines Holzstücks gemäß der ersten Ausführungsform.
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8 ist
eine Darstellung von oben der Formung eines Holzstücks gemäß der ersten
Ausführungsform.
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9 ist
eine perspektivische Darstellung einer Verdichtung, die an dem Holzstück vorgenommen
wird, gemäß der ersten
Ausführungsform.
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10 ist
eine Längsschnittdarstellung,
die nacheinander jeweilige Verdichtungen, die an dem Holzstück vorgenommen
werden, gemäß der ersten Ausführungsform
zeigt;
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11 ist
eine Längsschnittdarstellung,
die nacheinander jeweilige Verdichtungen, die an dem Holzstück vorgenommen
werden, gemäß der ersten Ausführungsform
zeigt;
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12 ist
eine Längsschnittdarstellung,
die nacheinander jeweilige Verdichtungen, die an dem Holzstück vorgenommen
werden, gemäß der ersten Ausführungsform
zeigt;
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13 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das eine
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß einer
zweiten Ausführungsform
verwendet wird;
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14 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des elektronischen Geräts von 13;
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15 ist
eine perspektivische Darstellung der Formung eines Holzstücks gemäß der zweiten Ausführungsform;
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16 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das eine
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß einer
dritten Ausführungsform
verwendet wird, wenn das elektronische Gerät von der Rückseite her betrachtet wird;
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17 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung des elektronischen Geräts, wenn
eine Batterieabdeckung abgenommen ist;
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18 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das eine
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß einer
vierten Ausführungsform
verwendet wird, wenn das elektronische Gerät von der Rückseite her betrachtet wird;
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19 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung des elektronischen Geräts, wenn
eine Batterieabdeckung abgenommen ist.
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BESTE WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
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Nachstehend
werden Ausführungsbeispiele für eine Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. Die vorliegende Erfindung
ist keineswegs durch diese Ausführungsformen
beschränkt.
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(Erste Ausführungsform)
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Zuerst
wird eine erste Ausführungsform
der Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Allgemeine Merkmale der Gehäusestruktur
gemäß der ersten
Ausführungsform
bestehen darin, dass (1) jedes von einem Paar Holzstücke einen
Haupt-Oberflächenabschnitt,
der im Wesentlichen in quadratischer Form ausgebildet ist, und Seiten-Oberflächenabschnitte,
die einstückig mit
vier Umfangsrändern
des Haupt-Oberflächenabschnitts
und nicht-parallel zu diesem ausgebildet sind, aufweist, wobei die
Holzfaserrichtungen in den Haupt-Oberflächenabschnitten von Pressholzstücken im
Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf eine gegenüber liegende Oberfläche zwischen
den Pressholzstücken
sind; und dass (2) die Holzfaserrichtung im Haupt-Oberflächenabschnitt
im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung des Haupt-Oberflächenabschnitts
ist.
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1 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das die
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der ersten
Ausführungsform
verwendet wird. In 1 ist das elektronische Gerät 1 eine
Digitalkamera, die ein Gehäuse 10 und
eine elektronische Einheit 20 aufweist. Das Gehäuse 10 nimmt
die elektronische Einheit 20 als Objekt, das in einem in
ihm ausgebildeten Halteraum zu halten ist, auf. Das Gehäuse 10 hält das elektronische
Gerät 20 integral
in seinem Inneren und schützt das
elektronische Gerät 20 auch
vor dem Äußeren des
Gehäuses 10.
Das Gehäuse 10 dient
auch als äußeres Aufmachungselement
für das
elektronische Gerät 1,
da seine Außenfläche zur
Außenseite
hin freiliegt.
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Die
elektronische Einheit 20 bewirkt, dass das elektronische
Gerät 1 notwendige
elektronische Funktionen implementiert, und schließt beispielsweise
eine Bildaufnahmelinse 21, eine Blendentaste 22, einen
Flüssigkristallmonitor,
eine Bildaufnahmeeinrichtung, eine Antriebseinheit für verschiedene
Einrichtungen und Anschlüsse,
die mit externen Geräten zu
verbinden sind, ein. 1 zeigt von den Komponenten
der elektronischen Einheit 20 nur die Bilderzeugungslinse 21 und
die Blendentaste 22.
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Wie
von Pfeilen in 1 dargestellt, wird in der folgenden
Erläuterung
eine Richtung X entlang der langen Seite des elektronischen Geräts 1 als Längsrichtung
bezeichnet, eine Richtung Y entlang einer kurzen Seite des elektronischen
Geräts 1,
die senkrecht zur Längsrichtung
verläuft,
wird als laterale Richtung bezeichnet, und eine Richtung Z senkrecht zur
Längsrichtung
und zur lateralen Richtung wird als Dickenrichtung bezeichnet. Eine
Dimension des elektrischen Geräts
in Längsrichtung
wird als lange Größe bezeichnet,
seine Dimension in lateraler Richtung wird als kurze Größe bezeichnet
und seine Dimension in Dickenrichtung wird als Dicke bezeichnet. Die
Holzfaserrichtung ist eine Richtung, in der ein Holz in einem Holzwachstumsprozess
wächst
(Richtung von einer Wurzel des Holzes zu dessen äußerstem Ende), d. h. eine Richtung,
die im Wesentlichen parallel zu einer Flat-Grain-Oberfläche und
einer Straight-Grain-Oberfläche
und im Wesentlichen senkrecht zu einer End-Grain-Oberfläche ist.
Grain bzw. Maserung ist im Allgemeinen ein sichtbares Muster, das
durch die Abstufung der Holzfaserdichte gebildet wird. Jedoch zeigt
der Ausdruck „Grains" bzw. Maserung, wie
er hierin verwendet wird, eine Verteilung von Holzfaserdichten unabhängig von
deren Sichtbarkeit an.
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Nun
wird eine spezielle Struktur des Gehäuses 10 erläutert. 2 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung des in 1 dargestellten
elektronischen Geräts. 3 ist
eine Schnittansicht des in 1 dargestellten
elektronischen Geräts
entlang einer Linie A-A, die von einem Pfeil in 1 angezeigt
wird, und 4 ist eine Schnittansicht des
elektronischen Geräts 1,
das in 1 dargestellt ist, in einem expandierten/kontrahierten
Zustand entlang der Linie A-A, die von dem Pfeil in 1 angezeigt
wird. Das elektronische Gerät
ist in 2 nicht dargestellt. Wie in den entsprechenden
Figuren dargestellt, besteht das Gehäuse 10 aus Pressholzstücken, die
miteinander kombiniert sind. In der ersten Ausführungsform ist das Gehäuse 10 eine
Kombination aus einem Paar von Pressholzstücken, d. h. einem Frontelement 11 und
einem Rückseitenelement 12.
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Das
Frontelement 11 und das Rückseitenelement 12 werden
entsprechend der Form des Objekts, das sie halten sollen, gebildet
und bearbeitet. Genauer weist das Frontelement 11 eine
Linsenöffnung 13 auf,
um die Bilderzeugungslinse 21 nach außen freizulassen, und das Rückseitenelement 12 weist
eine Monitoröffnung 14 auf,
die den Flüssigkristallmonitor
freilässt.
Ferner weisen das Frontelement 1 und das Rückseitenelement 12 eine
Blendenöffnung 15,
um die Blendentaste 22 freizulassen, bzw. eine Anschlussöffnung 16,
um eine Verbindung des Verbindungsanschlusses mit externen Geräten zu ermöglichen,
auf.
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Das
Frontelement 11 weist einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 11a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e auf,
die um die Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 11a herum ausgebildet
sind, und das Rückseitenelement 12 weist
einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 12a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 12b bis 12e auf, die
um die Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 12a herum
ausgebildet sind. Die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12b bis 12e sind
um alle Umfangsränder
der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a bzw. 12a ausgebildet.
Da die Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a in
quadratischer Form ausgebildet sind und ihre Umfangsränder vier
Richtungen aufweisen, sind die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 114 und 12b bis 12e um die
vier Umfangsränder
der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a bzw. 12a herum
ausgebildet.
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Die
Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12b bis 12e sind
nicht-parallel zu den Haupt-Oberflächenabschnitten 11a bzw. 12a ausgebildet.
Genauer sind die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e des
Frontelements 11 so angeordnet, dass sie in Richtung auf
das rückseitige
Element 12 hoch stehen, und die Seiten-Oberflächenabschnitte 12b bis 12e des
rückseitigen
Elements 12 sind so angeordnet, dass sie in Richtung auf
das Frontelement 11 hoch stehen. Die Winkel zwischen den Haupt-Oberflächenabschnitten 11a und
den Seiten-Oberflächenabschnitten 11b bis 11e und
die Winkel zwischen den Haupt-Oberflächenabschnitten 12a und
den Seiten-Oberflächenabschnitten 12b bis 12e können auf
beliebige Winkel außer
null Grad gesetzt werden, solange sie nicht-parallel zueinander
sind. In der ersten Ausführungsform
sind die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12b bis 12 im
Wesentlichen senkrecht zu den Haupt-Oberflächenabschnitten 11a bzw. 12a.
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Genauer
sind die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12b bis 12e einstückig mit den
Haupt-Oberflächenabschnitten 11a bzw. 12a ausgebildet.
Anders ausgedrückt,
die Seiten-Oberflächenabschnitte 1lb bis 11e und 12b bis 12e werden durch
den Druck, der von einer Presse oder dergleichen ausgeübt wird,
unter kontinuierlichem Biegen der Holzfasern, die in den Haupt-Oberflächenabschnitten 11a und 12a enthalten
sind, in einen zu diesen jeweils nicht-parallelen Zustand gebracht,
so dass die Holzfasern nicht unterbrochen werden. In dieser Hinsicht
unterscheidet sich das Gehäuse 10 wesentlich
von einem herkömmlichen
Holzkasten, einem Kanu, das durch Ausschaben gebildet wird, oder dergleichen.
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Die
Holzfaserrichtungen der Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 werden
nun erläutert. Es
wird angenommen, dass eine imaginäre gegenüber liegende Oberfläche P zwischen
dem Frontelement 11 und dem rückseitigen Element 12 vorhanden ist,
wie in 3 und 4 dargestellt. Dann sind die entsprechenden
Holzfaserrichtungen der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12 bis 12e im
Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf die gegenüber liegende Oberfläche P. Genauer
sind die entsprechenden Holzfasern der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e und 12b bis 12e in
der Längsrichtung
ausgerichtet.
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Anders
ausgedrückt,
die Oberflächen,
die aufeinander gerichtet sind, d. h. die Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a,
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b und 12b,
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11c und 12c,
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11d und 12d und
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11e und 12e sind
so ausgebildet, dass ihre Holzfasern im Wesentlichen in der gleichen Richtung
verlaufen (obwohl die Abschnitte der Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 in 3 und 4 schraffiert
dargestellt sind, stellen sie keine tatsächlichen Holzfasern oder Maserungen
dar, und dies trifft auch auf 5 zu, die
nachstehend beschrieben wird). Ein Verfahren zur Ausbildung der Front-
und Rückseitenelemente 11 und 12 wie
oben beschrieben wird später
erläutert.
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Nun
wird der Zustand des Gehäuses 10 während der
Expansion und Kontraktion beschrieben. Wie in 3 dargestellt,
ist die Länge
Lf des Frontelements 11 etwa gleich der Länge Lr des
Rückseitenelements 12.
Es wird hier angenommen, dass die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 sich
durch Feuchtigkeitsabsorption oder -abgabe ausdehnen oder zusammenziehen.
Wie in 4 dargestellt, wird hier ein Umfang der Expansion/Kontraktion
des Frontelements 11 in Längsrichtung bei einer Expansion/Kontraktion
durch ΔLf
angezeigt, und ein Umfang der Expansion/Kontraktion des Rückseitenelements 12 in
Längsrichtung
bei einer Expansion/Kontraktion wird durch ΔLr angezeigt.
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Da
das Pressholzstück
anisotrop ist, unterscheiden sich die Expansions-/Kontraktionsraten zwischen
den Richtungen jeweils. Genauer unterscheiden sich die Expansions-/Kontraktionsraten
abhängig
von den Holzfaserrichtungen. Wie oben beschrieben, sind die Holzfaserrichtungen
der Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 im
Wesentlichen symmetrisch zu der gegenüber liegenden Oberfläche P zwischen
ihnen. Dem gemäß ist der
Umfang der Expansion/Kontraktion ΔLf
des Frontelements 11 in Längsrichtung gleich dem Umfang
der Expansion/Kontraktion ΔLr
des Rückseitenelements
in Längsrichtung.
Nachdem sich die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 ausgedehnt/zusammengezogen
haben, ist daher die Länge
Lf + ΔLf
des Frontelements 11 gleich der Länge Lr + ΔLr des Rückseitenelements 12,
wie in 4 dargestellt.
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Die
gleichen Beziehungen gelten auch für die laterale Richtung. Bevor
die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 sich
ausdehnen/zusammenziehen, ist die kurze Größe des Frontelements 11 gleich
der kurzen Größe des Rückseitenelements 12. Nachdem
die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 sich
ausgedehnt/zusammengezogen haben, ist die kurze Größe des Frontelements 11 gleich
der kurzen Größe des Rückseitenelements 12.
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Auch
wenn die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 sich
ausdehnen/zusammenziehen, können
sie demgemäß auf der
gleichen Länge
gehalten werden, und somit kann die relative Lagebeziehung zwischen
ihnen aufrechterhalten werden. Infolgedessen kann die relative Lageverschiebung
zwischen den Front- und Rückseitenelementen 11 und 12 verhindert
werden, ihre Design-Eigenschaften können erhalten werden, die Erzeugung
von Lücken im
Gehäuse 10 kann
verhindert werden, und eine weitere Erzeugung von Rissen und dergleichen
in Fügeabschnitten
kann verhindert werden, da deren Beaufschlagung mit übermäßiger Spannung
durch die Expansion/Kontraktion verhindert werden kann. Da die Erzeugung
von Lücken
im Gehäuse 10 verhindert
werden kann, kann ferner eine nötige
Kriechstrecke auch dann sichergestellt werden, wenn eine Hochspannungseinheit
in dem elektronischen Gerät 20 enthalten
ist.
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Genauer
sind in der ersten Ausführungsform die
Holzfaserrichtungen der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a jeweils
im Wesentlichen parallel zu deren Längsrichtung, wie in 1 und 2 dargestellt.
Im Allgemeinen weiß man,
dass die Expansion und Kontraktion von Holz in der Holzfaserrichtung
am geringsten ist. Wenn die Holzfaserrichtung im Wesentlichen parallel
zur Längsrichtung
verläuft, wie
in der ersten Ausführungsform,
kann somit die Holzfaserrichtung, in der die Expansion oder Kon traktion
der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a am
geringsten ist, mit der Längsrichtung
der Haupt-Oberflächenabschnitte 11a und 12a zusammenfallen,
die von der Expansion und Kontraktion am stärksten betroffen ist, wodurch
die gegenseitige Lageverschiebung und dergleichen zwischen den Front-
und Rückseitenelementen 11 und 12 wirksamer
verhindert werden kann.
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Nun
wird eine Fügestruktur
der Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 erläutert. 5 ist eine
vergrößerte Schnittdarstellung
eines in 3 dargestellten Fügeabschnitts
und 6 ist eine perspektivische Darstellung der Fügestruktur.
Wie in 5 und 6 dargestellt, ist ein Zapfenabschnitt 12f um
den gesamten Umfang der Oberfläche
des Rückseitenelements 12,
das auf das Frontelement 11 gerichtet ist, ausgebildet.
Andererseits ist ein Zapfenlochabschnitt 11f, der eine
Form aufweist, die dem Zapfenabschnitt 12f entspricht,
um den gesamten Umfang der Oberfläche des Frontelements 11,
das auf das Rückseitenelement 12 gerichtet
ist, ausgebildet. Das Frontelement 11 wird durch die Einfügung des
Zapfenabschnitts 12f in den Zapfenlochabschnitt 11f an
das Rückseitenelement 12 gefügt. Die
relative Lagebeziehung zwischen dem Frontelement 11 und dem
Rückseitenelement 12 wird
wie oben beschrieben auch dann aufrechterhalten, wenn eine solche starke
Fügestruktur
verwendet wird, wodurch die Erzeugung von Rissen und dergleichen
im Fügeabschnitt
verhindert werden kann. Man beachte, dass irgendeine Fügestruktur
zwischen den Front- und Rückseitenelementen 11 und 12 verwendet
werden kann, und eine wasserdichte Struktur, in der eine Gummidichtung
verwendet wird, verwendet werden kann.
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Nun
wird ein Verfahren zur Ausbildung der Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 erläutert. Da
die Front- und Rückseitenelemente 11 und 12 auf die
gleiche Weise ausgebildet werden können, wird nachstehend ein
Verfahren zur Ausbildung des Frontelements 11 beschrieben. 7 ist
eine perspektivische Darstellung der Formung eines Holzstückes gemäß der ersten
Ausführungsform.
Wie in 7 dargestellt, wird zuerst ein Holzstück 31 aus
einem unverdichteten rohen Holz 30 geformt. Das Holzstück 31 wird
auf solche Weise geformt, dass seine Längsrichtung mit der Holzfaserrichtung
Lw des rohen Holzes 30 übereinstimmt.
Das Holzstück 31 schließt den Haupt-Oberflächen abschnitt 11a und
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e des
Frontelements einstückig
ein, und der Haupt-Oberflächenabschnitt 11a ist
durch sanft gekrümmte
Oberflächen mit
den Seiten-Oberflächenabschnitten 11b bis 11e verbunden.
In 7 sind die Holzfasern bzw. ist die Maserung des
rohen Holzes 30 mit einer Bezugszahl 32 bezeichnet.
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8 ist
eine Draufsicht auf das Formen des Holzstücks gemäß der ersten Ausführungsform.
Wie in 8 dargestellt ist, kann das Holzstück 31,
das aus dem rohen Holz 30 geformt wird, ein Holzstück 31-1,
ein Holzstück 31-2 und
ein Holzstück 31-3 sein, die
sich in ihren Positionen in Bezug auf die Maserung 32 unterscheiden.
In der vorliegenden Ausführungsform
wird das Holzstück 31 als
Holzstück 31-1 geschnitten,
so dass die Holzfaserrichtung im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung
des Haupt-Oberflächenabschnitt 11a ist.
Jedoch kann die Position, in der das Holzstück 31 geschnitten
wird, nach belieben bestimmt werden, solange die vorteilhafte Wirkung
der hierin im Einzelnen beschriebenen Ausführungsform in Bezug auf die
Holzfaserrichtung erreicht werden kann.
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9 ist
eine perspektivische Darstellung eines Verfahrens zur Verdichtung
des Holzstücks
gemäß der ersten
Ausführungsform,
und 10 bis 12 sind
Längsschnittansichten,
die aufeinanderfolgend jeweilige Verfahren zur Verdichtung des Holzstücks gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigen. Kurz erklärt
wird das Frontelement 11, das den Haupt-Oberflächenabschnitt 11a und
die damit einstückig
ausgebildeten Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e aufweist,
durch das Pressen des Holzstücks 31 zwischen
einem unteren Formrahmen 40 und einem oberen Formrahmen 41 gebildet,
wie in 9 dargestellt.
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Zuerst
wird eine Form des Holzstücks 31 erklärt. Das
Holzstück 31 wird
in eine Form gesägt,
zu der das Volumen des Holzstücks 31,
das durch Verdichtung verringert werden wird, vorab hinzugefügt wird.
Genauer wird, wie in 10 dargestellt, der Haupt-Oberflächenabschnitt 11a so
geformt, dass er eine Dicke W1 aufweist, zu der sein Volumen, das durch
Verdichtung verringert wird, vorab hinzugefügt wird, und die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e werden
jeweils so geformt, dass sie eine Dicke W2 und eine Höhe T1 aufweisen,
zu denen ihr Volumen, das durch Verdichten verringert wird, vorab
hinzugefügt
wird. Das Frontelement 11 wird so geformt, dass es insgesamt
eine Breite H1 aufweist. Die Dicke W1 des Haupt-Oberflächenabschnitts
wird größer gemacht
als die Dicke W2 der Seiten-Oberflächenabschnitte.
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Nun
wird die Beziehung zwischen der Form des Holzstücks 31 und den Formen
der unteren und oberen Formrahmen 40 und 41 erläutert. Wie
in 10 bis 12 dargestellt,
wird die Beziehung zwischen dem Krümmungsradius einer äußeren gekrümmten Oberfläche RO des
Holzstücks 31 und dem
Krümmungsradius
einer gekrümmten
Oberfläche
RA eines konkaven Abschnitts 40a des unteren Formrahmens 40,
die der gekrümmten
Oberfläche RO
gegenüber
liegt, durch RO > RA
angezeigt. Dagegen wird die Beziehung zwischen dem Krümmungsradius
einer gekrümmten
Oberfläche
RI des Holzstücks 31 und
dem Krümmungsradius
einer gekrümmten
Oberfläche
RB eines konvexen Abschnitts 41a des oberen Formrahmens 41a durch
RI > RB angezeigt.
Ferner weist ein Abstand, der zwischen dem unteren Formrahmen 40 und
dem oberen Formrahmen 41 ausgebildet wird, wenn diese miteinander kombiniert
werden, wie in 11 dargestellt, eine Form auf,
die der Form des Frontelements 11 nach der Verdichtung
des Holzstücks 31 entspricht.
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Nun
wird ein spezielles Formverfahren erklärt. Zuerst wird, wie in 10 dargestellt,
das Holzstück 31 zwischen
den unteren Formrahmen 40 und den oberen Formrahmen 41 gelegt.
Gleichzeitig wird das Holzstück 31 für eine vorgegebene
Zeit in eine Wasserdampfatmosphäre
bei hoher Temperatur und hohem Druck eingebracht, so dass es durch
eine übermäßige Feuchtigkeitsabsorption
erweicht wird. Dann wird, wie in 11 dargestellt,
der oberen Formrahmen 41 in den unteren Formrahmen 40 gepasst,
um das Holzstück 31 zu
verdichten. Dann wird das Holzstück 31 für eine vorgegebene
Zeit in einem Zustand belassen, in dem eine Druckkraft auf es ausgeübt wird.
Schließlich
wird das Holzstück 31 aus
der Wasserdampfatmosphäre
mit hoher Temperatur und hohem Druck genommen, und das so geformte
Frontelement 11 wird durch Trennen des oberen Formrahmens 41 vom
unteren Formrahmen 40 herausgenommen, wie in 12 dargestellt.
Das herausgenommene Frontelement 11 wurde so verdichtet,
dass der Haupt-Oberflächenabschnitt 11a und
die Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e im
WESENTLICHEN gleichmäßige Dicken
W1' bzw. W2' aufweisen, und die
Seiten-Oberflächenabschnitte 11b bis 11e eine
Höhe T1' aufweisen. Ferner
sind gekrümmte
Abschnitte schräg
verdichtet. Das Frontelement 11 ist so verdichtet, dass
es insgesamt eine Höhe
H1' aufweist. Das
Frontelement 11, das durch Verdichten gebildet wird wie
oben beschrieben, ist insgesamt mit hoher Festigkeit ausgestattet,
da seine Faserdichte erhöht
ist.
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(Zweite Ausführungsform)
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Nun
wird eine zweite Ausführungsform
der Gehäusestruktur
des Pressholzes gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Ein Hauptmerkmal der zweiten Ausführungsform zusätzlich zu
dem Merkmal der ersten Ausführungsform
ist, dass die Maserung ihrer Haupt-Oberflächenabschnitte im Wesentlichen
symmetrisch in Bezug auf eine gegenüber liegende Oberfläche zwischen
den Pressholzstücken ist.
Man beachte, dass eine Struktur und ein Verfahren der zweiten Ausführungsform
denen der ersten Ausführungsform,
die oben erläutert
wurde, gleich sind, solange nichts anderes dazu angegeben wird, und
dass gleiche Bezugszahlen Elemente bezeichnen, die denen der ersten
Ausführungsform
gleich sind.
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13 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, für das die
Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der zweiten
Ausführungsform
verwendet wird, und 14 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung des in 13 dargestellten
elektronischen Geräts
(die elektronische Einheit ist in 14 nicht
dargestellt). Wie in den Figuren dargestellt, besteht ein Gehäuse 60 aus
einem Paar Pressholzstücken,
d. h. einem Frontelement 61 und einem Rückseitenelement 62,
die miteinander kombiniert sind.
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Das
Frontelement 61 weist einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 61a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 61b bis 61e auf,
die einstückig
um die vier Umfangs ränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 61a und
nicht parallel zu diesem ausgebildet sind, und das Rückseitenelement 62 weist
einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 62a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 62b bis 62e auf,
die einstückig
um die vier Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 62a und
nicht-parallel zu diesem ausgebildet sind. Die Holzfaserrichtungen
der Haupt-Oberflächenabschnitte 61a und 62b und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 61b bis 61e und 62b bis 62e sind
im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf eine (nicht dargestellte)
gegenüber
liegende Oberfläche
P zwischen den Front- und Rückseitenelementen 61 und 62.
Auch wenn die Front- und Rückseitenelemente 61 und 62 sich
ausdehnen oder zusammenziehen, können
sie somit auf gleicher Länge gehalten
werden, wodurch ihre relative Lagebeziehung aufrechterhalten wird.
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Genauer
werden in der zweiten Ausführungsform
das Frontelement 61 und das Rückseitenelement 62 so
ausgebildet, dass ihre Maserungen in Bezug auf die gegenüber liegende
Oberfläche
P, die zwischen ihnen liegt, symmetrisch sind. Das heißt, die
Verteilung der Holzfaserdichte im Frontelement 61 ist im
Wesentlichen der im Rückseitenelement jenseits
der gegenüber
liegenden Oberfläche
P gleich. Diese Beziehung trifft fast für alle Verteilungen der Holzfaserdichte
in den Seiten-Oberflächenabschnitten 61b bis 61e und 62b bis 62e zu.
Auch wenn die Front- und Rückseitenelement 61 und 62 sich ausdehnen/zusammenziehen,
kann ihre relative Lagebeziehung wirksamer aufrechterhalten werden.
Da die Maserungen miteinander zusammenfallen, wird ferner eine optisch
zusammenhängende
Gehäusestruktur
durch die Front- und Rückseitenfelder 61 und 62 geschaffen,
und daher kann die Design-Eigenschaft weiter verbessert werden.
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Nun
wird ein Verfahren zum Ausbilden der Front- und Rückseitenelemente 61 und 62 erläutert. 15 ist
eine perspektivische Darstellung der Formung der Holzstücke gemäß der zweiten
Ausführungsform.
Wie in 15 dargestellt, werden Holzstücke 31 und 31' zum Ausbilden
der Front- und Rückseitenelemente 61 und 62 aus
dem rohen Holz 30 an Positionen, die in Bezug zu dessen
Mitte C symmetrisch sind, geformt. Die Front- und Rückseitenelemente 61 und 62 können durch
Verdichten der Holzstücke 31 und 31' in einer Wasserdampfatmosphäre mit hoher
Temperatur und hohem Druck unter Verwendung eines unteren Formrahmens 40 und
eines oberen Formrahmens 41 wie in der ersten Ausführungsform
ausgebildet werden. Jedoch können die
Front- und Rückseitenelemente
auf jede beliebige Weise ausgebildet werden, solange sie symmetrisch
in Bezug auf die zwischen ihnen und gegenüber liegende Oberfläche P ausgebildet
werden, was ihre Maserung betrifft.
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(Dritte Ausführungsform)
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Nun
wird eine dritte Ausführungsform
der Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Ein Hauptmerkmal der dritten Ausführungsform zusätzlich zu
den Merkmalen der ersten und zweiten Ausführungsformen ist, dass ein
Teil eines Pressholzstücks
als abnehmbare Einheit ausgebildet wird, die abnehmbar an dem Pressholzstück befestigt
wird, und dass die Holzfaserrichtung der abnehmbaren Einheit im
Wesentlichen mit der des Pressholzstücks, an dem die abnehmbare
Einheit angebracht wird, übereinstimmt. Man
beachte, dass eine Struktur und ein Verfahren der dritten Ausführungsform
denen der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform gleich sind, solange
nichts anderes angegeben ist, und dass gleiche Bezugszahlen gleiche
Elemente wie in der zweiten Ausführungsform
bezeichnen.
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16 ist
eine perspektivische Darstellung von der Rückseite eines elektronischen
Geräts,
für das
die Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der dritten
Ausführungsform
verwendet wird, und 17 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung der Abnahme einer Batterieabdeckung. Wie in
der Zeichnung dargestellt, besteht ein Gehäuse 70 aus einem Paar
Pressholzstücken,
d. h. einem Frontelement 71 und einem Rückseitenelement 72,
die miteinander kombiniert sind.
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Das
Frontelement 71 weist einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 71a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 71b bis 71e auf,
die einstückig
um die vier Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 71a und
nicht parallel zu diesem ausgebildet sind, und das Rückseitenelement 72 weist
einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 72a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 72b bis 72e auf,
die einstückig
um die vier Um fangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 72a und
nicht parallel zu diesem ausgebildet sind. Die Holzfaserrichtungen
der Haupt-Oberflächenabschnitte 71a und 72a und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 71b bis 71e und 71b bis 72e sind
im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf eine gegenüber liegende
Oberfläche
P (nicht dargestellt) zwischen den Front- und Rückseitenelementen 71 und 72.
Somit können
die Front- und Rückseitenelemente 71 und 72 auch
dann, wenn sie sich ausdehnen oder zusammenziehen, auf gleicher
Länge gehalten
werden, wodurch ihre relative Lagebeziehung aufrechterhalten wird.
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Das
Rückseitenelement 72 ist
mit einer Batterieabdeckung 90 als abnehmbarer Einheit,
die abnehmbar an ihm befestigt wird, ausgestattet. Ein Teil des
Haupt-Oberflächenabschnitts 72a des
Rückseitenabschnitts 72 wird
quadratisch geschnitten, um die Batterieabdeckung 90 zu
bilden. Die Batterieabdeckung 90 kann vom Haupt-Oberflächenabschnitt 72a durch
Verriegeln/Entriegeln von Verriegelungsabschnitten 91,
die auf beiden Seiten der Batterieabdeckung 90 ausgebildet
sind, mit den Seitenrändern einer Öffnung 72f des
Haupt-Oberflächenabschnitts 72a verbunden/von
diesen abgenommen werden. Eine bekannte Struktur kann als spezielle
Verriegelungsstruktur verwendet werden. Eine Batterie 92 kann
durch Abnehmen der Batterieabdeckung 90 vom Haupt-Oberflächenabschnitt 72a ausgewechselt werden,
wie in 17 dargestellt.
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Die
Holzfaserrichtung der Batterieabdeckung 90 stimmt im Wesentlichen
mit derjenigen des Haupt-Oberflächenabschnitts 72a,
an dem die Batterieabdeckung abnehmbar befestigt wird, überein.
Anders ausgedrückt,
wie von einem Pfeil in 16 dargestellt, wird die Batterieabdeckung 90 so
ausgebildet und angeordnet, dass die Holzfaserrichtung der Batterieabdeckung 90 im
Wesentlichen mit der Längsrichtung
des Haupt-Oberflächenabschnitts 72a übereinstimmt.
Somit dehnt sich die Batterieabdeckung 90 mit der gleichen
Expansionsrate aus bzw. zieht sich mit der gleichen Kontraktionsrate
zusammen wie der Haupt-Oberflächenabschnitt 2a,
wenn sich der Haupt-Oberflächenabschnitt 72 ausdehnt oder
zusammenzieht, wodurch die relative Lagebeziehung zwischen dem Haupt-Oberflächenabschnitt 72a und
der Batterieabdeckung 90 aufrechterhalten wird.
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(Vierte Ausführungsform)
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Nun
wird eine vierte Ausführungsform
der Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Ein Hauptmerkmal der vierten Ausführungsform ist, dass die Holzfaserrichtung
einer abnehmbaren Einheit im Wesentlichen mit der des Pressholzstücks, an
dem die abnehmbare Einheit angebracht wird, übereinstimmt, wie in der dritten
Ausführungsform.
Man beachte, dass eine Struktur und ein Verfahren der vierten Ausführungsform
denen der dritten Ausführungsform,
die oben beschrieben wurde, gleich sind, solange nichts anderes
angegeben wird, und dass gleiche Bezugszahlen verwendet werden,
um gleiche Komponenten wie in der dritten Ausführungsform zu bezeichnen.
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18 ist
eine perspektivische Darstellung eines elektronischen Geräts, das
die Gehäusestruktur
aus Pressholz gemäß der vierten
Ausführungsform
verwendet, gesehen von der Rückseite
aus, und 19 ist eine perspektivische
Explosionsdarstellung des elektronischen Geräts, wenn die Batterieabdeckung
abgenommen ist. Wie in der Zeichnung dargestellt, besteht ein Gehäuse 80 aus
einem Paar Pressholzstücken,
d. h. einem Frontelement 81 und einem Rückseitenelement 82,
die miteinander kombiniert sind.
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Das
Frontelement 81 weist einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 81a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 81b bis 81e auf,
die einstückig
um die vier Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 81 und
nicht-parallel zu diesem ausgebildet sind, und das Rückseitenelement 82 weist
einen flachen Haupt-Oberflächenabschnitt 82a und
Seiten-Oberflächenabschnitte 82b bis 82e auf,
die um die vier Umfangsränder
des Haupt-Oberflächenabschnitts 82a und
nicht-parallel zu diesem ausgebildet sind. Die Holzfaserrichtungen
der Haupt-Oberflächenabschnitte 81a und 82a und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 81b bis 81e und 82b bis 82e sind
im Wesentlichen symmetrisch in Bezug auf eine (nicht dargestellte)
gegenüber
liegende Oberfläche
zwischen den Front- und Rückseitenabschnitten 81 und 82.
Somit können
sie auch dann, wenn die Front- und Rückseitenabschnitte 81 und 82 sich
ausdehnen oder zusammenziehen, auf der gleichen Länge gehalten
werden, wodurch ihre relative Lagebeziehung aufrechterhalten wird.
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Das
Rückseitenelement 82 ist
mit einer Batterieabdeckung 100 als abnehmbare Einheit,
die abnehmbar daran angebracht wird, versehen. Ein Ende des Rückseitenelements 82 ist
geteilt, um die Batterieabdeckung 100 zu bilden. Genauer
besteht die Batterieabdeckung 100 aus Teilen des Haupt-Oberflächenabschnitts 82a und
der Seiten-Oberflächenabschnitte 82b und 82d des
Rückseitenelements 82 und
aus des dessen gesamtem Seiten-Oberflächenabschnitt 82c.
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Ein
Zapfenabschnitt 101 ist auf der Oberfläche des Frontelements 81 ausgebildet
und ist auf die Batterieabdeckung 100 gerichtet, und ein
Zapfenlochabschnitt 102 mit einer Form, die der des Zapfenabschnitts 101 entspricht,
ist auf der Oberfläche
der Batterieabdeckung 100 ausgebildet und ist auf das Frontelement 81 gerichtet.
Die Batterieabdeckung 100 kann wie in 18 dargestellt
durch Schieben bei gleichzeitigem Einführen des Zapfenabschnitts 101 in
den Zapfenlochabschnitt 102 befestigt werden. Eine bekannte
Struktur kann als spezielle Befestigungsstruktur verwendet werden.
Eine Batterie 103 kann durch Abnehmen der Batterieabdeckung 100 vom
Rückseitenelement 82 wie
in 19 dargestellt ausgewechselt werden.
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Die
Holzfaserrichtung der Batterieabdeckung 100 stimmt im Wesentlichen
mit der des Rückseitenelements 82 überein.
Das heißt,
die Batterieabdeckung 100 wird so ausgebildet und angeordnet, dass
ihre Holzfaserrichtung im Wesentlichen mit der Längsrichtung der Rückseitenabdeckung übereinstimmt.
Auch wenn das Rückseitenelement 82 sich ausdehnt
oder zusammenzieht, dehnt sich demgemäß die Batterieabdeckung 100 im
Wesentlichen mit der gleichen Expansionsrate aus bzw., zieht sich
mit der gleichen Kontraktionsrate zusammen wie das Rückseitenelement 82,
wodurch die relative Lagebeziehung zwischen dem Rückseitenelement 82 und der
Batterieabdeckung 100 aufrechterhalten wird.
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Schließlich wird
eine mögliche
Modifikation der obigen Ausführungsformen
erläutert.
Die speziellen Strukturen und Verfahren der oben beschriebenen Ausführungsformen
gemäß der vorliegenden
Erfindung können
innerhalb des erfinderischen Gedankens, der in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist, beliebig modifiziert und verbessert werden.
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Beispielsweise
ist das elektronische Gerät nicht
auf die oben beschriebene Digitalkamera beschränkt und kann als Mobiltelefon,
als IC-Rekorder, als PDA, als tragbares Fernsehgerät, als tragbares Radio,
als Fernsteuerung für
verschiedene elektronische Heimgeräte ausgestaltet sein. In der
obigen Erläuterung
werden Ausdrücke
wie „parallel", „senkrecht" verwendet, um die
Struktur zu beschreiben. Diese Beschreibungen bedeuten jedoch nicht
exakt parallel oder senkrecht, und die so beschriebenen Strukturen
können
in einem Umfang nicht-parallel und nicht-senkrecht sein, der es
erlauben würde, dass
die Strukturen die vorteilhafte Funktion der Erfindung ausüben. Genauer
ist, da Holz, bei dem es sich um ein natürliches Material handelt, in
den Strukturen verwendet wird, zumindest ein Fehler, der bei der
normalen Bearbeitung von Holz auftritt, zulässig. Ferner sind die Größen und
die Raten der verschiedenen Abschnitte, die in den einzelnen Ausführungsformen
erklärt
wurden, nur Beispiele, und die jeweiligen Abschnitte können so
ausgebildet werden, dass sie beliebige Größen aufweisen sowie Raten,
die sich von den oben beschriebenen unterscheiden.
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Das
Verfahren zum Ausbilden des Pressholzstücks ist nicht auf das oben
beschriebene Verfahren beschränkt,
und beispielsweise können
das Verdichten und das Ausbilden von nach oben gebogenen Seiten-Oberflächenabschnitten
gleichzeitig an einem Holzstück
durchgeführt
werden, das in flacher Form geschnitten wurde, und zwar durch die
Anwendung von Druck zwischen den Formrahmen. Alternativ dazu kann
das Holz in anderer Richtung als der oben beschriebenen Richtung
verdichtet werden oder kann aus mehreren Richtungen verdichtet werden.
-
Ferner
kann das Gehäuse
durch indirektes Kombinieren der verdichteten Holzstücke statt
durch deren direktes Kombinieren ausgebildet werden. Beispielsweise können die
verdichteten Holzstücke
miteinander kombiniert werden, wobei andere Metall- oder Harzelemente
zwischen sie eingepasst werden. Ferner ist die abnehmbare Einheit,
die abnehmbar an dem Pressholzstück
befestigt wird, nicht auf die oben in der dritten und vierten Ausführungsform
beschriebene Batterieabdeckung beschränkt, sondern kann als abnehmbare
Einheit zur Erreichung einer beliebigen Funktion ausgestaltet werden.
-
- 1
- elektronisches
Gerät
- 10,
60, 70, 80
- Gehäuse
- 11,
61, 71, 81
- Frontelement
- 11a,
12a, 61a, 62a, 71a, 72a, 81a, 82a
- Haupt-Oberflächenabschnitt
- 11b–11e, 12b–12e, 61b–61e, 62b–62e, 71b–71e, 72b–72e, 81b–81e, 82b–82e
- Seiten-Oberflächenabschnitt
- 11f,
102
- Zapfenlochabschnitt
- 12,
62, 72, 82
- Rückseitenelement
- 12f,
101
- Zapfenabschnitt
- 13
- Linsenöffnung
- 14
- Monitoröffnung
- 15
- Blendenöffnung
- 16
- Anschlussöffnung
- 20
- elektronische
Einheit
- 21
- Bilderzeugungslinse
- 22
- Blendentaste
- 30
- rohes
Holz
- 31
- Holzstück
- 32
- Maserung
- 40
- unterer
Formrahmen
- 40a
- konkaver
Abschnitt
- 41
- oberer
Formrahmen
- 41a
- konvexer
Abschnitt
- 72f
- Öffnung
- 90,
100
- Batterieabdeckung
- 91
- Verriegelungsabschnitt
- 92,
103
- Batterie