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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine neue Struktur für Flaschenstopfen.
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Man
kennt äußerst viele
Arten von Stopfen, die sich für
den dichten Verschluss an der Öffnung des
Halses von mit ihnen versehenen Flaschen eignen.
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Seit
mehreren Jahrhunderten verwendet man Stopfen von allgemein zylindrischer
Form aus Kork. Jedoch wird der Kork wegen seines hohen Preises bei
hochwertiger Qualität
oder wegen der schwankenden oder sogar mangelhaften Qualität bei preislich
annehmbaren Produktpaletten immer mehr kritisiert.
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Daher
wenden sich die Verbraucher immer mehr Stopfen aus Kunststoff zu,
insbesondere aus geformtem oder extrudiertem Kunststoff (siehe insbesondere
die Druckschriften
GB-1 030 75 ,
CH-307 930 oder auch
FR-1 078 273 ). Die in diesen
Druckschriften vorgestellten Kunststoffstopfen weisen jedoch eine
Wabenstruktur auf, deren Kanäle
kreisförmige
oder längliche
Querschnitte aufweisen, die sich beim Hineindrücken in den Hals einer Flasche
verformen. Hierbei sind weder die optische Erscheinung noch die
Eigenschaften in Bezug auf Festigkeit, Elastizität und Dichtigkeit der zusammengedrückten Stopfen
optimal.
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Andererseits
gestatten es diese Kunststoffstopfen im Allgemeinen nicht, die Haltbarkeit oder
die Entwicklung einer abgefüllten
Flüssigkeit
zu optimieren, insbesondere wenn es sich um Wein handelt.
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Die
vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, einen neuen, wirkungsvollen,
das heißt
beispielhaft dicht schließenden
Stopfen bereitzustellen, der gute Eigenschaften in Bezug auf die
radiale Zusammendrückbarkeit,
eine relativ einfache Struktur und einen niedrigen Selbstkostenpreis
hat.
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Zu
diesem Zweck weist der Stopfen gemäß der vorliegenden Erfindung
eine zylinderförmige Form
auf, die durch ein sogenanntes oberes Ende und ein sogenanntes unteres
Ende begrenzt wird, wobei Letzteres dazu bestimmt ist, zuerst in
den genannten Flaschenhals eingeführt zu werden. Dieser genannte
zylindrische Körper
weist eine zylindrische, aus geformten Kunststoff hergestellte Wand
auf, in deren Inneren – eine
zumindest für
Flüssigkeiten dichte
Verschlussstruktur und – eine
wabenförmige, ebenfalls
aus Kunststoff geformte Versteifungsstruktur, die zusammen mit der
genannten zylindrischen Wand in einem Teil gefertigt ist, vorgesehen
sind. Diese wabenförmige
Struktur wird von einer Mehrzahl von aneinander gefügten Längskanälen gebildet,
die sich von der genannten Verschlussstruktur bis zu mindestens
einem der oberen und/oder unteren Enden des genannten zylindrischen
Körpers
erstrecken, an dem bzw. denen sie münden, und sie besitzt die Form
von Bienenwaben, die aus Kanälen gebildet
werden, von denen zumindest die Mehrzahl einen sechseckigen oder
im Wesentlichen sechseckigen Querschnitt aufweisen.
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Die
entsprechende Wabenstruktur verleiht dem Stopfen eine ausgezeichnete
Festigkeit gegen axiales Zusammendrücken sowie eine relative radiale
Flexibilität,
welche die eigenen Vorzüge
hinsichtlich Festigkeit und Dichtungsvermögen optimieren. Insbesondere
sein radiales Zusammendrücken
erfolgt homogen, wenn er in den Flaschenhals hineingedrückt wird.
Nachdem er in dem ihn aufnehmenden Hals sitzt, erscheint die Wabenstruktur
praktisch nicht mehr als verformt, was es gestattet, gute und dauerhafte
Abdichtungseigenschaften zu erzielen, und erlaubt, eine optimale
optische Erscheinung zu erzielen.
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Außerdem gestattet
diese Wabenstruktur das problemlose Einführen aller Arten von Korkenziehern
und das Herausziehen des Korkens.
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In
einer ersten interessanten Ausführungsform
ist die Verschlussstruktur am unteren Ende des zylindrischen Körpers vorgesehen.
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In
einer zweiten möglichen
Ausführungsform ist
die Verschlussstruktur an der Zwischenposition der Länge des
zylindrischen Körpers
zwischen dem oberen und dem unteren Ende vorgesehen.
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In
diesem Fall wird die von einer Mehrzahl von aneinander gefügten Längskanälen gebildete Wabenstruktur
zur Versteifung in zwei Teilen vorgesehen, die sich auf jeder Seite
der Verschlussstruktur erstrecken.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform der
Erfindung besteht die Verschlussstruktur aus einer einteiligen Kunststofftablette.
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In
einer Variante der bevorzugten Ausführungsform, weist die Verschlussstruktur
des zylindrischen Körpers
einen eingegossenen Einsatz auf, der aus einem Material gefertigt
ist, dessen Beschaffenheit es gestattet, die Haltbarkeit und/oder
die Entwicklung der in der Flasche abgefüllten Flüssigkeit zu optimieren. Dieser
eingegossene Einsatz ist vorteilhafterweise aus Kork (vorzugsweise
von hoher Qualität)
oder auch aus Holz geeigneter Art.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
dieser Variante ist der eingegossene Einsatz am unteren Ende des
zylindrischen Körpers
vorgesehen und liegt in Form einer kreisrunden Tablette vor, deren
Achse zum zylindrischen Körper
des Stopfens koaxial ist. Diese kreisrunde Tablette wird vom Eingussmaterial – durch
eine röhrenförmige Verlängerung
an ihrer zylindrischen Umfangswand – durch zwei ringförmige Krägen an den
Außenkronen
ihrer oberen und unteren Fläche
und – durch
die Wand der Kanäle
der wabenförmigen
Struktur an ihrer Oberseite gehalten, die durch die Öffnung zugänglich ist,
welche durch den genannten oberen ringförmigen Kragen begrenzt wird.
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Gemäß anderen
besonders interessanten Merkmalen liegt die durchschnittliche Stärke der
zylindrischen Wand des Stopfens zwischen 1 und 3 mm. Die innere
wabenförmige
Struktur wird aus Kanälen
gebildet, für
die das Verhältnis
zwischen durchschnittlichem Durchmesser und durchschnittlicher Stärke der
Wände zwischen
1 und 8 und vorzugsweise zwischen 2 und 6 liegt. Die wabenförmige Struktur wird
aus einer Aneinanderfügung
von Längskanälen gebildet,
deren Zahl zwischen 10 und 50 und vorzugsweise zwischen 15 und 40
liegt.
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Andererseits
wird insbesondere zur Erleichterung der Zentrierung des Korkenziehers
einer der Kanäle
der wabenförmigen
Struktur auf der Achse des zylindrischen Körpers angeordnet.
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Gemäß einer
weiteren Besonderheit weist die zylindrische Wand des Stopfens zumindest
auf einem Teil seiner Höhe
eine Aneinanderreihung von äußeren ringförmigen Erhebungen
auf, um seine Abdichtungseigenschaften des Halses der Flasche zu optimieren.
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Gemäß noch einer
weiteren Besonderheit liegt der Durchmesser des unteren Teils des
zylindrischen Stopfenkörpers
geringfügig
unter dem Durchmesser des oberen Teils des genannten zylindrischen
Körpers,
insbesondere um seine Positionierung auf dem Flaschenhals zu erleichtern.
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Gemäß noch einer
weiteren Besonderheit wird der obere Teil des zylindrischen Körpers durch eine
einteilige Schürze
fortgesetzt, die dazu bestimmt ist, die Außenfläche des oberen Teils des Flaschenhalses
zu bedecken.
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In
diesem Rahmen weist der Stopfen am Verbindungsteil zwischen dem
zylindrischen Körpers und
der Deckschürze
vorteilhafterweise zwei kreisförmige
parallele Linien aus gedünntem
Material auf, die eine Krone begrenzen, und durch eine Linie aus ebenfalls
gedünntem
Material verbunden werden, wobei die genannten gedünnten Linien
eine von Hand oder mittels eines geeigneten Werkzeugs leicht zu
entfernende Lasche bilden, um den „Stopfenteil" selbst vom „Schürzenteil" zu trennen.
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Gemäß noch einem
weiteren Merkmal ist der obere Teil der Schürze, der sich genau unter der
genannten Lasche zur Trennung von zylindrischem Körper/Schürze befindet,
so geformt, dass er leicht von der Außenfläche des Flaschenhalses absteht, um
nach korrekter Positionierung des gesamten Stopfens auf dem genannten
Flaschenhals eine kleine ringförmige
Aufnahme zum Auffangen von eventuell herunter laufenden Tropfen
der Flüssigkeit
im Augenblick des Servierens zu bilden.
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Ohne
hierdurch eingeschränkt
zu sein, wird die Erfindung anhand der nachfolgenden Beschreibung
mehrerer besonderer, lediglich als Beispiel gegebenen Ausführungsformen
erläutert
und auf den beigefügten
Zeichnungen dargestellt, in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten möglichen Ausführungsform
eines Stopfens gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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2 eine
Längsschnittansicht
des in 1 gezeigten Stopfens ist;
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3 ein
Draufsicht des Stopfens aus 1 und 2 ist;
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4 eine
Längsschnittansicht
ist, welche die Positionierung des Stopfens der 1 bis 3 im
Hals einer Flasche zeigt;
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5 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten möglichen Ausführungsform
eines Stopfen gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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6 eine
Längsschnittansicht
des im Hals einer Flasche befindlichen Stopfens der 5 ist;
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7 eine
perspektivische Ansicht einer dritten möglichen Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Stopfens
ist, der mit einer einteiligen Schürze versehen ist;
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8 eine
Draufsicht des in 7 dargestellten Stopfens ist;
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9 eine
Seitenansicht des in 7 und 8 dargestellten
Stopfens ist;
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10 eine
Längsschnittansicht
des in 7 bis 9 dargestellten Stopfens im
Hals einer Flasche ist;
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11 eine
Längsschnittansicht
einer vierten möglichen
Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Stopfens
ist, in dem der eingegossene Einsatz, in der von auf jeder Seite
befindlichen Wabenstruktur zur Versteifung eingerahmten Mittelposition angeordnet
ist.
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Der
in 1 bis 4 dargestellte Stopfen 1,
liegt in Form eines Körpers
von zur Mittelachse 2 allgemein zylindrischer Form vor,
der aus einem geformten Kunststoff eines für den Lebensmittelkontakt geeigneten
Plastiktyps, wie beispielsweise Polypropylen, einteilig gefertigt
wird. Der zylindrische Körper 1 wird
hauptsächlich – durch
eine sogenannte Umfangsfläche 3 und
durch – zwei
Enden, ein oberes Ende 4 und ein unteres Ende 5 begrenzt.
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Genauer
gesagt weist der zylindrische Körper 1 eine
zylindrische oder rohrförmige
Wand 6 auf, in deren Inneren eine Wabenstruktur 7 zur
Versteifung eingearbeitet ist, die mit der genannten zylindrischen
Wand 6 beim Formvorgang einteilig gefertigt wird.
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Die
entsprechende zylindrische Wand 6 erstreckt sich auf der
gesamten Länge
des zylindrischen Körpers 1.
Ihre durchschnittliche Stärke
liegt zwischen 1 und 3 mm. Ihre Oberfläche weist eine Mehrzahl von
parallelen ringförmigen
Erhebungen 8 auf, welche die Vorzüge hinsichtlich Festigkeit
und Dichtungsvermögen
des Stopfens verbessern. Diese Erhebungen 8 erstrecken
sich quer zur Achse 2 des Stopfens. Wie man erkennt, ist
eine erste ringförmige Erhebung 8' am oberen Ende 4 des
zylindrischen Körpers 1,
und eine weitere Aneinanderreihung von Erhebungen 8'' auf etwas mehr als der unteren
Hälfte der
Wand 6 angeordnet. Ein Abschnitt der glatten Fläche 9 trennt
die obere Erhebung 8' von
der Gruppe von Erhebungen 8''.
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Die
Wabenstruktur 7 zur Versteifung wird ihrerseits von einer
Mehrzahl von aneinander gefügten Längskanälen 10 gebildet,
hier offensichtlich 19 Stück. Die Kanäle 10 weisen einen
sechseckigen Querschnitt auf, der so eine allgemeine Bienenwabenstruktur
bildet (man beachte, dass einige dieser auf dem Umfang der Wabenstruktur 7 liegenden
Kanäle
einen gekürzten
sechseckigen Querschnitt aufweisen, um die Stärke der zylindrischen Wand 6 auf einem
relativ konstanten Wert zu halten).
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In
der 2 und 4 erkennt man, dass sich diese
Kanäle 10 sich
parallel zueinander und ebenfalls parallel zur Achse 2 des
Stopfens von einem oberen Ende 4 des zylindrischen Körpers 1 erstrecken,
an dem jeder von ihnen in einer Öffnung 11 ausläuft. Diese
Kanäle 10 erstrecken
sich bis zum unteren Ende 5 des zylindrischen Körpers 1,
an dem eine Verschlussstruktur 12 in Form einer einteiligen Tablette
aus Plastik vorgesehen ist.
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In
der 2 und 3 erkennt man noch, dass einer
der Kanäle 10' koaxial zur
Achse 2 des zylindrischen Körpers 1 angeordnet
ist. Die anderen Kanäle
sind auf den kreisförmigen
und konzentrischen Linien um diesen Mittelkanal 10' verteilt.
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Die
Wände dieser
Kanäle 10 sind
im Verhältnis
zu ihrem durchschnittlichen Durchmesser relativ dünn. Insbesondere
das Verhältnis
zwischen dem durchschnittlichen Durchmesser der Kanäle 10 und der
durchschnittlichen Stärke
ihrer Wand liegt zwischen 1 und 8 und noch vorzugsweise zwischen
2 und 6. Folglich ist der von den Kanälen 10 eingenommene
Platz bei Weitem größer als
der vom Plastik eingenommene Platz.
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Die
Kanäle 10 der
Wabenstruktur 7 sind im Inneren der zylindrischen Wand 6 homogen über den gesamten
Querschnitt des Stopfens verteilt.
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Man
erhält
so einen leichten Stopfen, der nur wenig Formwerkstoff braucht,
jedoch trotzdem eine ausgezeichnete Festigkeit gegen ein Zusammendrücken in
Längs-
oder Axialrichtung, sowie eine relative Nachgiebigkeit in Quer-
und Radialrichtung bietet.
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Der
dichte Verschluss einer zuvor mit einer betreffenden Flüssigkeit
gefüllten
Flasche wird auf herkömmliche
Weise durch richtiges Hineindrücken des
Stopfens 1 unter Kraftaufwand in die Öffnung 15 des Flaschenhalses 16 hergestellt,
wie dies in 4 dargestellt ist.
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In
dieser Position zeigt das obere Ende 4 des Stopfens 1 aus
der Flasche heraus, so dass seine Kanäle 10 ebenfalls nach
Außen
herausführen.
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Das
untere Ende 5 des Stopfens, das mit der Verschlusstablette 12 versehen
ist, kommt seinerseits im Flascheinneren zu liegen.
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Die
mit der internen Wabenstruktur 7 verbundene radiale Nachgiebigkeit
dieses Stopfens gestattet es in Zusammenwirkung mit den ringförmigen Erhebungen 8 (8' und 8'') gute Eigenschaften in Hinsicht
auf die Dichtigkeit zu erhalten. Die Bienenwabenstruktur verformt
sich nach dem Hineindrücken des
Stopfens in den Flaschenhals nicht oder praktisch nicht.
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Das
Herausziehen des Stopfens kann mittels eines herkömmlichen
Korkenziehers mit Spirale erfolgen. Der Mittelkanal 10' erleichtert
die richtige Positionierung des Endes der Korkenzieherspirale, und die
Wabenstruktur 7 zur Versteifung gestattet ein korrektes
Hineindrehen dieser Spirale und dann ein wirksames Ziehen zum Entfernen
des Stopfens.
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Der
obere Teil der Wabenstruktur 7 kann als Aufnahmefläche für alle Werbe-
oder Informationsorgane dienen, wie zum Beispiel für eine Schutztablette,
die mit einer insbesondere zur Vermarktung von Weinen erforderlichen
Steuermarke versehen ist.
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Der
Querschnitt der Kanäle 10, 10' der Wabenstruktur 7 verjüngt sich
vorteilhafterweise leicht vom oberen Ende 4 zum unteren
Ende 5. Diese Besonderheit ist mit dem erforderlichen Vorhandensein einer
Füllraumwandneigung
der Formstifte zum mehr oder weniger leichten Entformen verbunden.
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Die
zweite in 5 und 6 gezeigte
Ausführungsform
des Stopfens unterscheidet sich von der oben unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschriebenen
Ausführungsform
hauptsächlich
durch das Vorhandensein eines eingegossenen Einsatzes an seinem
unteren Ende 5.
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So
erkennt man in 5 und 6 einen Stopfen 1 in
allgemeiner Form eines zylindrischen Körpers wieder, der eine zylindrische
Wand 6 aufweist, die auf ihrem Umfang eine Mehrzahl von
aneinander gereihten ringförmigen
Erhebungen 8', 8'' aufweist. Man erkennt auch die
Wabenstruktur 7 zur Versteifung wieder, die zusammen mit
der genannten zylindrischen Wand 6 in einem Teil aus Plastik
gefertigt ist und aus einer Mehrzahl von aneinander gefügter Längskanäle 10 besteht,
welche eine Bienenwabenstruktur bilden (die Zahl der Kanäle 10 beträgt hier
37 Stück).
Diese Kanäle 10 erstrecken
sich vom oberen Ende 4 aus, an dem sie nach Außen herausführen, bis
zur Verschlussstruktur 20, die mit dem eingegossenen Einsatz 21 versehen
ist.
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Die
betreffende Verschlussstruktur 20, die den Einsatz 21 enthält, ist
im Detail in der 6 erkennbar.
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Der
entsprechende Einsatz 21 besteht aus einer zylindrischen
Tablette, die aus einem Material gefertigt ist, dessen Beschaffenheit
es gestattet, die Haltbarkeit und/oder die Entwicklung der in der
ausgestatteten Flasche abgefüllten
Flüssigkeit
zu optimieren. Die Art des verwendeten Einsatzes wird entsprechend
der in der Flasche abgefüllten
Flüssigkeit und
nach den gewünschten
Parametern für
die Haltbarkeit und/oder die Entwicklung gewählt. Für Wein wird dieser Einsatz
vorzugsweise aus Kork, vorteilhafterweise hoher Qualität, hergestellt.
Dies gestattet einen „traditionellen" Stopfen hochwertiger
Qualität bereitzustellen,
aber dies aufgrund der geringen Mengen verwendeten Korks zu annehmbaren
Kosten. Der betreffende Einsatz kann ebenfalls aus Holz geeigneter
Art hergestellt werden.
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Um
es ihm zu gestatten, seine Aufgabe richtig zu erfüllen, wird
der Einsatz 21 in der unteren Verschlussstruktur 20 so
vom Gussplastik gehalten, dass einerseits sein oberer Teil 22 mindestens über einige
der Kanäle 10 der
Wabenstruktur 7 mit der Außenumgebung verbunden ist,
und andererseits sein unterer Teil 23 mit dem Innenraum
der Flasche verbunden ist, nachdem der Stopfen 1 richtig
eingesetzt wurde.
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In
der dargestellten Ausführungsform,
liegt der Einsatz 21 in Form einer kreisrunden Tablette
vor, die zur Achse 2 des Stopfens koaxial angeordnet ist. Er
wird vom Eingussmaterial durch eine röhrenförmige Verlängerung 24 an seiner
zylindrischen Umfangswand durch zwei ringförmige Krägen 25 beziehungsweise 26 an
den Außenkronen
ihrer oberen 22 und unteren Fläche 23 gehalten. Jeder
der Krägen 25 und 26 begrenzt
somit jeweils eine Öffnung 27 beziehungsweise 28,
durch welche die obere 22 und untere Fläche 23 des Einsatzes
mit der Außenumgebung verbunden
sind. Die durch die Öffnung 27 zugängliche
obere Fläche 22 des
Einsatzes 21 wird außerdem
durch die Wände
der Kanäle 10 der
Wabenstruktur 7 gehalten.
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Der
Einsatz 21 kann einen Durchmesser zwischen 3 und 16 mm
und eine Stärke
zwischen 3 und 20 mm haben.
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Die
durch den Gusskragen 26 begrenzte untere Öffnung 28 ist
auf der Achse 2 zentriert und kann einen Durchmesser zwischen
2 und 15 mm aufweisen. Die obere ebenfalls auf der Achse 2 zentrierte Öffnung 27 kann
dieselbe Größe haben.
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Der
die obere Öffnung 27 begrenzende,
obere Gusskragen 25, und die Wabenstruktur zur Versteifung 7 bilden
gemeinsam mechanische Stützmittel,
die dazu in der Lage sind, beim Hineindrücken des Stopfens in die ihn
aufnehmende Flasche Verformungen oder Beschädigungen des Einsatzes 21 zu verhindern
oder zumindest stark zu begrenzen (insbesondere bei Einsätzen aus
relativ weichem Material wie Kork). Beim Hineindrücken von
Stopfen in die Flaschen, insbesondere durch herkömmliche maschinelle Mittel,
liegen die ausgeübten
axialen Drücke
oft sehr hoch.
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Die
Wabenstruktur 7 erfüllt
eine Funktion zum Schutz der Unversehrtheit des Einsatzes 21,
indem sie das zufällige
Eindringen von äußeren Gegenständen verhindert.
Bei der Verwendung eines mikroporösen Einsatzes 21 begünstigt sie
außerdem den
Austausch zwischen der abgefüllten
Flüssigkeit und
der Außenumgebung.
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Man
erkennt ebenfalls auf den 5 und 6,
dass das der Durchmesser des unteren Endes 5 des Stopfens 1 geringfügig unter
dem des restlichen zylindrischen Körper liegt. Diese Besonderheit gestattet
es, die Positionierung des Stopfens auf dem Flaschenhals und sein
Hineindrücken
in diesen zu erleichtern.
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Der
Teil mit dem geringfügig
kleineren Durchmesser ist von ringförmigen Erhebungen frei und
entspricht hier der Dicke der Verschlussstruktur 20. Die entsprechende
Verkleinerung des Durchmessers wird im Rahmen des Herstellungsverfahrens
des Stopfens und insbesondere auf natürliche Weise durch das Zusammendrücken des
Einsatzes aufgrund der benutzten hohen Drücke erhalten.
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Das
entsprechende Zusammendrücken
wird insbesondere für
Einsätze
aus Kork erhalten. Dieses Zusammendrücken hat ebenfalls zur Folge,
nach dem Eingießen
die Eigenschaften hinsichtlich der Dichtigkeit zwischen den Materialien
zu verbessern.
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Die
dritte, in 7 bis 10 dargestellte Ausführungsform
des Stopfens besitzt im Allgemeinen eine Struktur, die mit der oben
in Bezugnahme auf 5 und 6 beschriebenen
Ausführungsform
identisch ist, und weist zudem eine einteilige Umfangsschürze auf,
die dazu bestimmt ist, die Außenseite
des Halses der ihn aufnehmenden Flasche zu bedecken.
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Man
erkennt hier einen Stopfen in allgemeiner Form eines zylindrischen
Körpers 1 wieder,
der eine zylindrische Wand 6 aufweist, in der eine Wabenstruktur 7 eingearbeitet
ist, die von einer Aneinanderfügung
von Längskanälen 10 gebildet
wird, die in allgemeiner Form von Bienenwaben angeordnet sind. Diese
Kanäle
erstrecken sich vom oberen Ende 4 des Stopfens, an dem
sie münden,
bis zum unteren Ende 5, an dem sie durch die mit dem geeigneten Einsatz 21 versehenen
Verschlussstruktur 20 verschlossen werden.
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In
dieser Ausführungsvariante,
ist der obere Teil der zylindrischen Wand 6 mit einer Verlängerung in
Form einer einteiligen, zur Abdeckung des Oberteils des Halses der
Flasche bestimmten Umfangskrone 30 versehen, von der aus
sich eine ebenfalls einteilig gefertigte Schürze 31 zur Abdeckung
der Außenseite
des genannten Halses erstreckt.
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Die
entsprechende Krone 30 ist so aufgebaut, dass sie eine
Art von Hand oder mittels eines geeigneten Werkzeugs leicht zu entfernender
Lasche bildet, so dass der Teil des „Stopfens" 1 selbst und der Teil der „Schürze" 31 voneinander
getrennt werden, damit das Herausziehen des „Stopfens" 1 durch den Konsumenten ermöglicht wird.
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Hierzu
wird die Krone 30 von zwei kreisförmigen parallelen Linien 32, 33 aus
gedünntem
Material begrenzt, um eine Art vorgeschnittener Linien zu bilden.
Eine 32 dieser Linien bildet eine Verbindungslinie mit
dem oberen Ende 4 des zylindrischen Körpers 1 und die andere 33 die
Verbindungslinie mit der Schürze 31.
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Diese
Krone 30 ist außerdem
mit einer Linie 34 aus gedünntem Material versehen, die
sich zwischen den beiden oben genannten Verbindungslinien 32 und 33 erstreckt.
Diese Linie 34 aus gedünntem Material,
die hier leicht gerundet geformt ist, erleichtert das Erfassen eines
Endes der Krone/Lasche 30 und ihr Entfernen durch Ziehen
mit einer kreisenden Bewegung um den Hals 16 der Flasche
herum.
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Auf
der 10 erkennt man ebenfalls, dass das obere Ende 35 der
Schürze 31 leicht
aufgeweitet ist, so dass es einige Millimeter von der Außenseite des
Halses der Flasche absteht. Diese besondere Formgebung gestattet
es, eine Art von ringförmiger Aufnahme 36 um
den Flaschenhals herum zu bilden, nachdem die Lasche 30 entfernt
wurde. Diese ringförmige
Aufnahme 36 eignet sich zum Auffangen von eventuell herunter
laufenden Tropfen der Flüssigkeit im
Augenblick ihres Servierens.
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Diese
Stopfenstruktur eignet sich dazu, dass die einteilige Schürze 31 den
Flaschenhals bestmöglich
umhüllt,
wenn der Stopfenteil korrekt im Flaschenhals positioniert ist. Das
entsprechende Hineindrücken
erfolgt durch jedes geeignete maschinelle Mittel oder von Hand.
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In
einer Ausführungsvariante
kann die ringförmige
Aufnahme 36 für
den Stopfen mit seiner einteiligen Schürze entfallen.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass unabhängig von der vorliegenden Erfindung
die einteilige Schürze 31 mit
oder ohne ringförmige
Aufnahme 36 in der Verlängerung
des oberen Teils eines Stopfens aus Plastik vorgesehen werden kann,
der weder die oben beschriebene Wabenstruktur zur Versteifung 7 noch
eventuell den Einsatz 21 aus Kork oder Holz aufweist.
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Man
kann sogar die Herstellung einer solchen Schürze 31 mit der ringförmigen Aufnahme 36 und
ohne die hiermit verbundene Stopfenstruktur vorsehen, wobei der
obere Teil diese Schürze
einfach mit einer kreisrunden einteiligen, von der Lasche 30 gesäumten Tablette
versehen ist.
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Eine
in 11 dargestellte, weitere mögliche Ausführungsform des Stopfens gemäß der vorliegenden
Erfindung unterscheidet sich auf struktureller Ebene von dem oben,
unter Bezugnahme auf 5 bis 10 beschriebenen
Stopfen aufgrund der Tatsache, dass sein eingegossener Einsatz an
einer Mittelposition der Länge
des zylindrischen Körpers
zwischen den beiden Teilen der Wabenstruktur vorgesehen ist, was
seine Verbindung mit der Außenumgebung
ermöglicht.
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In
dieser 11 erkennt man einen Stopfen in
allgemeiner Form eines zylindrischen Körpers 1 wieder, der
eine zylindrische Wand 6 aufweist, die den in Form einer
kreisrunden Tablette eingegossenen Kork- oder Holzeinsatz 21 umschließt, der
zur Achse 2 des Stopfens koaxial angeordnet ist.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
befindet sich der Einsatz 21 an der Mittelposition der
Länge des
Stopfens und die Wabenstruktur zur Versteifung ist in zwei identischen
oder zumindest ähnlichen Teilen 7' und 7'' ausgeführt, die auf jeder Seite des genannten
Einsatzes 21 angeordnet sind. Diese beiden Wabenstrukturteile 7' und 7'' werden aus einer Aneinanderfügung von
Längskanälen 10 in
allgemeiner Bienenwabenform gebildet und sind mit den oben unter
Bezugnahme auf 1 bis 10 beschriebenen
identisch. Die Kanäle 10 erstrecken
sich vom Einsatz 21 bis zu den Enden 4 und 5 des
Stopfens an denen sie münden.
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Der
eingegossene Einsatz 21 wird hier von der zylindrischen
Wand 6 an seiner Umfangsfläche und von den beiden Wabenstrukturteilen 7' und 7'' jeweils an ihrer oberen Fläche 22 und
unteren Fläche 23 gehalten.
Somit ist dieser Einsatz 21 für seine obere Fläche 22 über die
Kanäle 10 der
Wabenstruktur 7' und
für seine
untere Fläche 23 über die
Kanäle 10 der
Wabenstruktur 7'' mit der Außenumgebung verbunden.
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Man
erhält
einen symmetrischen Stopfen, der in beliebiger Richtung im Hals
der Flasche positioniert werden kann.
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Nach
einer Ausführungsvariante
kann der eingegossene Einsatz aus 11 durch
eine einteilige Verschlussstruktur aus Plastik ersetzt werden, die der
oben unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschriebenen
Verschlussstruktur gleicht.
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In
noch einer weiteren möglichen
Ausführungsform
des Stopfens gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Verschlussstruktur am oberen Ende des zylindrischen
Körpers
vorgesehen und die Wabenstruktur zur Versteifung erstreckt sich
darunter bis zum unteren Ende.